Windel Group GmbH & Co. KGOsnabrückKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/20241 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die Windel-Gruppe produziert und vertreibt Lebensmittel mit Schwerpunkt Süßwaren. Einen wesentlichen Beitrag zu den im Konzernabschluss ausgewiesenen Umsatzerlösen leisten folgende Unternehmen.
Mittelbar werden weitere Unternehmen gehalten:
Der Tätigkeitsbereich erstreckt sich auf den Inlandsmarkt sowie auf das europäische und außereuropäische Ausland. Bereits in vierter Generation behauptet sich die Unternehmensgruppe erfolgreich am Markt und wächst organisch sowie durch Akquisitionen, strategisch ausgerichtet sowohl auf Endverbraucherprodukte unter eigenen Marken und Handelsmarken als auch auf das Industriegeschäft. Insgesamt werden 512 Mitarbeiter in der Windel Group GmbH & Co. KG beschäftigt. 1.2 Forschung und Entwicklung / Produktinnovationen Die Gesellschaft beschäftigt sich mit den Bedürfnissen, den Gewohnheiten und dem Verhalten der Konsumentinnen und Konsumenten. Die Erkenntnisse sind die Grundlage für die Entwicklung neuer, innovativer Produkte und Dienstleistungen. Die Prozesse unterliegen den jeweiligen Qualitätsstandards (z.B. IFS oder BRC) sowie kundenseitigen Anforderungen. Forschung und Entwicklung werden in der Windel Group GmbH & Co. KG in jedem operativen Unternehmen betrieben, je nach Geschäftsmodell in unterschiedlicher Weise: Die Windel GmbH & Co. KG entwickelt für alle Geschenkanlässe und Zielgruppen die passenden Produkte. Die FARÜCHOC-Schokoladenfabrik GmbH & Co. KG und Kim's Chocolates entwickeln kundenspezifische Rezepturen, Schokoladenformen und Verpackungen unter Berücksichtigung der anlagenspezifischen Möglichkeiten bzw. dafür notwendiger Investitionen. Die gesamte Unternehmensgruppe unterhält möglichst langfristige Beziehungen zu Lieferanten mit dem Ziel einer Win-win Beziehung, wobei dies voraussetzt, dass sich der Lieferant mit dem Unternehmen weiterentwickelt und in der Lage ist, bei der geforderten Qualität höchst wettbewerbsfähige Preise zu realisieren und darüber hinaus innovative Ideen und Problemlösungen vorträgt. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 um ca. 0,3 % niedriger als im Vorjahr, wobei die konjunkturelle Entwicklung durch die Folgen der globalen geopolitischen Spannungen und insbesondere des Kriegs in der Ukraine sowie durch die weiterhin hohen Preise beeinflusst wurde. Weitere Einflussfaktoren waren die weiterhin hohen Energiepreise sowie die verhaltene Auslandsnachfrage, welche sich insbesondere im schwächeren Warenhandel bemerkbar machten. Im Jahr 2024 lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis einschließlich des 3. Quartals 0,2 %-Punkte unter dem Vorjahreswert. Das krisengeprägte Umfeld, die weiterhin erhöhten Energiepreise sowie die steigenden Arbeitskosten dämpfen das gesamtwirtschaftliche Umfeld und sorgen für eine schwache gesamtwirtschaftliche Nachfrage. (Quelle: Statistisches Bundesamt; Sachverständigenrat Wirtschaft) Branchenentwicklung Das Jahr 2023 war für die deutsche Ernährungsindustrie von geopolitischen Krisen, konjunktureller Schwäche und einer hohen Inflation geprägt. Diese führte zu sinkenden Reallöhnen und preissensiblerem Konsumverhalten. Der preisbereinigte Umsatz der Branche fiel um 1,6 % auf 232,6 Milliarden Euro, wobei der Export mit -2,5 % stärker betroffen war als das Inland (-1,1 %). Nominal konnten jedoch Umsatzzuwächse von 4,3 % im Ausland und 7,7 % im Inland durch gestiegene Preise erzielt werden. Die Exportquote lag bei 35,1 %. Die Herausforderungen für die Branche blieben hoch: Geopolitische Spannungen, Protektionismus, ein hohes Preisniveau und verschlechterte Standortbedingungen belasteten insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen. Der hohe Ertragsdruck schränkte ihre Möglichkeiten zur Innovation und Investition ein. Zudem erschwerte die starke Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel die Weitergabe von Kostensteigerungen. (Quelle: Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V.) Die Süßwarenbranche zeigte sich robust während der Corona-Pandemie und profitierte teils von gesteigertem Konsum im Homeoffice oder durch Kinderbetreuung zu Hause. Im Jahr 2023 wurden jedoch die hohen Energiekosten zu einem zentralen Problem. Diese führten nicht nur zu steigenden Produktionskosten und sinkenden Margen, sondern belasteten auch die Nachfrage nach Markenprodukten durch die inflationsbedingt zurückhaltenden Verbraucher. Das nominale Umsatzwachstum wurde im Wesentlichen durch Preisanpassungen erzielt, während real langfristig nur geringe Zuwächse zu erwarten sind, insbesondere aufgrund eines steigenden Gesundheitsbewusstseins der Konsumenten. (Quelle: FERI Trust GmbH) 2.2 Geschäftsverlauf Die Konzernumsatzerlöse stiegen im Geschäftsjahr 2023/2024 um T€ 21.993 auf T€ 192.230. Dies entspricht einem prozentualen Anstieg von 12,9 %. 2.3 Wirtschaftliche Lage des Konzerns Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren stellen die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis dar. 2.3.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse des Konzerns betrugen im Geschäftsjahr T€ 192.230. Diese teilen sich wie folgt auf:
Der Anteil der Umsatzerlöse im Bereich der Süßwaren ist mit 97,4 % das bedeutsamste Segment der Umsatzerlöse. Die Entwicklung der Umsatzerlöse nach Regionen ist in der nachfolgenden Tabelle ersichtlich:
Die Umsatzerlöse wurden im Ausland in Höhe von T€ 104.893 und im Inland in Höhe von T€ 87.337 erzielt. Die Ertragslage entwickelte sich entsprechend der Prognose aus dem vorangegangenen Geschäftsjahr. Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:
Insgesamt stiegen die Personalaufwendungen im Berichtsjahr um T€ 2.683 auf T€ 29.312, die Personalaufwandsquote beträgt somit 15,0 %. 2.3.2 Vermögens- und Finanzlage In der nachfolgenden Übersicht zum Vermögens- und Kapitalaufbau haben wir die Bilanzposten zum 30. Juni 2024 dargestellt.
Zum Ende des Geschäftsjahres belief sich die Bilanzsumme auf T€ 103.755. Dem Anlagevermögen in Höhe von T€ 37.377 steht ein Eigenkapital von T€ 33.079 entgegen. Wesentlicher Bestandteil sind die Grundstücke und Gebäude in Höhe von T€ 22.553 im Bereich des Anlagevermögens. Weiterhin sind Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von T€ 1.794 enthalten. Im Umlaufvermögen werden von den Vorräten in Höhe von T€ 37.051 Anzahlungen in Höhe von T€ 510 offen abgesetzt. Des Weiteren bilden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 19.784 einen wesentlichen Posten im Bereich des Umlaufvermögens. Die Liquiditätssituation ist weiterhin gut, ca. 5,2 % der Bilanzsumme werden als flüssige Mittel vorgehalten. Das Eigenkapital des Konzerns hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 6.986 auf T€ 33.079 vermindert. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen der Konzernjahresüberschuss in Höhe von T€ 11.594, die Einstellung in die Rücklagen in Höhe von T€ -8.000, die Gutschrift auf Gesellschafterkonten in Höhe von T€ -1.004 sowie die im Geschäftsjahr vorgenommenen Veränderungen im Konsolidierungskreis mit Wirkung auf das Eigenkapital in Höhe von T€ -17.565. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 31,9 % und hat sich damit um 10,4 %-Punkte vermindert. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um langfristige Verbindlichkeiten, die marktüblich verzinst wurden. Auf die Angabe der Restlaufzeiten wird auf den Anhang verwiesen. Aus dem operativen Geschäft sowie der Aufnahme von Darlehen von Kreditinstituten generierte der Konzern ausreichend Liquidität, um Verpflichtungen vollständig und zeitgerecht nachzukommen. Als Gestaltungsmittel werden zusätzlich außerbilanzielle Finanzierungen wie Leasing in Anspruch genommen. Insgesamt weist die Gesellschaft solide Vermögens- und Finanzstrukturen auf. 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024/2025 sind einerseits deutlich steigende Preise im Beschaffungsbereich zu verzeichnen, die an die Kunden weitergegeben werden müssen und es bestehen Unsicherheiten dahingehend, inwieweit der Konsument sein Kaufverhalten im derzeitig inflationären Umfeld ändert. Im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres zeigt sich über alle Kunden jedoch ein mengenmäßig stabiles Bild. Insofern wird aufgrund der Preiserhöhungen eine dementsprechende moderate Umsatz- und Ergebnissteigerung im Vergleich zum Vorjahr erwartet. Diese Prognose sichern neue Potentialkunden ab. 3.2 Chancen- und Risikobericht Das krisengeprägte wirtschaftliche Umfeld stellt ein Risiko dar, das Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie das operative Geschäft haben könnte. Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst und überwacht wird. Der Erfolg der Gruppe hängt im Wesentlichen von der Attraktivität der Produkte ab. Die Gruppe analysiert fortlaufend die Entwicklung der Kundenwünsche und allgemeine Markttrends. Auf Basis dieser Erkenntnisse erfolgt eine permanente Weiterentwicklung des Produktportfolios, um so auch zukünftig ein attraktives Angebot für die Kunden vorhalten zu können. Vom Konzern wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Es sind keine Risiken erkannt, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Unternehmensgruppe auswirken. Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Darlehen von Kreditinstituten, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Den akuten Bestandsrisiken, vor allem im Umlaufvermögen, wurden bei der Bewertung der Vorräte als auch der Forderungen in angemessenem Umfang Rechnung getragen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. In der Gruppe werden derivative Finanzinstrumente in Form von Zinsswaps uns Devisentermingeschäfte eingesetzt, um Risiken aus Währungs- und Zinsänderungen entgegenzuwirken, die im Rahmen der laufenden Geschäftstätigkeit sowie im Rahmen von Investitions- und Finanztransaktionen entstehen können. Zinssicherungen werden insbesondere zur Absicherung bestehender Grundgeschäfte eingesetzt. Spekulative Geschäfte werden nicht getätigt. Sofern Derivate der Absicherung von bilanzierten Vermögensgegenständen oder Schulden dienen und die Voraussetzungen zur Bildung einer Bewertungseinheit vorliegen, wird das Sicherungsinstrument nicht isoliert bewertet. Andernfalls erfolgt eine Bewertung, wobei bei negativen Wertentwicklungen - sofern notwendig - Rückstellungen für drohende Verluste gebildet werden. Zur Vermeidung einer Risikokonzentration, die insbesondere im Falle eines Ausfalls der anderen Vertragspartei drohen könnte, werden die Geschäfte bei verschiedenen Kreditinstituten getätigt. Unser Kontrollsystem wird stetig ausgebaut und verfeinert. Es ist ein monatliches Berichtswesen eingerichtet, dass die Geschäftsleitung bei der Unternehmenssteuerung unterstützt. Ein Qualitätssicherungssystem für die Produktion und für den Vertrieb ist eingerichtet. Die Geschäftsführung überwacht regelmäßig die Risiken, um kurzfristig Maßnahmen ergreifen zu können. Aus heutiger Sicht sind die Unternehmensrisiken begrenzt und es liegen keine bestandsgefährdenden Risiken vor. 4 Gesamtaussage Die Windel Group GmbH & Co. KG verfügt über interessante Geschäftsmodelle in den Bereichen Schokolade und Kaffee und befindet sich trotz des national und international schwierigen Umfelds auf Wachstumskurs. Akquisitionen in der Zukunft sollen die Basis stärken.
Osnabrück, den 15. Januar 2025 Geschäftsführung KONZERNBILANZ ZUM 30. JUNI 2024AKTIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/2024
Die Angaben nach § 5 Abs. 5 Satz 2 Nr. 4 und 5 PublG sind im verkürzten Anhang dargestellt. KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/20241 Allgemeine Angaben Die Muttergesellschaft hat ihren Sitz in Osnabrück und ist beim Amtsgericht Osnabrück im Handelsregister, Abteilung A, unter der Nr. 206329 mit der Firma Windel Group GmbH & Co. KG eingetragen. Der Konzernabschluss zum 30. Juni 2024 wurde nach den Vorschriften des Publizitätsgesetzes (PublG) sowie den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Der nach diesen Grundsätzen aufgestellte Konzernabschluss ist aus dem Jahresabschluss der Windel Group GmbH & Co. KG, Osnabrück, (Mutterunternehmen) und den jeweiligen Jahresabschlüssen der einbezogenen Tochtergesellschaften entwickelt worden. In der Gliederung der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen. Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist in formeller und materieller Hinsicht gegeben. Die dem Konzernabschluss zum 30. Juni 2024 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten. 2 Angaben zum Konsolidierungskreis Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind neben der Windel Group GmbH & Co. KG (Mutterunternehmen) die Gesellschaften einbezogen, bei denen die Windel Group GmbH & Co. KG unmittelbar oder mittelbar beherrschenden Einfluss ausüben kann. Der Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Anteile an verbundenen Unternehmen (§ 313 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Folgende Gesellschaften sind neben der Windel Group GmbH & Co. KG (Mutterunternehmen) in den Konzernabschluss einbezogen worden:
1 : Komplementärin der Gesellschaft ist die Windel Verwaltungs GmbH 2 : Komplementärin der Gesellschaft ist die FARÜCHOC-Schokoladenfabrik Verwaltungs GmbH 3 : Komplementärin der Gesellschaft ist die Fred Windel Besitz-Geschäftsführungs GmbH. Bei den unter Buchstaben i bis m genannten Unternehmen handelt es sich um eine mittelbare Beteiligung. 3 Konsolidierungsgrundsätze und -methoden 3.1 Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung der erworbenen und vollkonsolidierten Tochterunternehmen erfolgt nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB). Die sich bei der Erstkonsolidierung ergebenden Geschäfts- oder Firmenwerte werden gemäß § 309 Abs. 1 Satz 2 HGB linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Bezüglich der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wird auf die Ausführungen unter 4.1 verwiesen. Der sich bei der Erstkonsolidierung der Fred Windel Besitz GmbH & Co. KG ergebende passive Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 2.037 resultiert im Wesentlichen aus der Neubewertung zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung und wird daher als passivischer Unterschiedsbetrag mit Eigenkapitalcharakter eingeordnet. Dieser wird daher i. S. d. § 301 Abs. 3 HGB den Rücklagen zugerechnet. Die sich bei der Erstkonsolidierung der Kim's Immo N.V., der Windel Group Verwaltungs GmbH, der Fred Windel Besitz-Geschäftsführungs GmbH, der FARÜCHOC-Schokoladenfabrik Verwaltungs-GmbH sowie der Windel Group Verwaltungs GmbH ergebenden technischen passiven Unterschiedsbeträge in Höhe von T€ 235 resultieren aus Gewinnvorträgen zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung und werden daher als technische passive Unterschiedsbeträge eingeordnet. Diese werden daher i. S. d. § 301 Abs. 3 HGB dem Konzernbilanzgewinn zugerechnet. Der sich bei der Erstkonsolidierung der Windel Group Beteiligungs GmbH ergebende passive Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 5.082 wird den betreffenden Geschäftsfeldern zugeordnet. Die auf die Geschäftsfelder aufgeteilten aktiven Unterschiedsbeträge in Höhe von T€ 2.990 werden als Geschäfts- oder Firmenwert eingeordnet und gemäß § 309 Abs. 1 Satz 2 HGB linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Die auf die Geschäftsfelder aufgeteilten ergebenden passiven Unterschiedsbeträge in Höhe von T€ 8.072 resultieren aus Gewinnvorträgen zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung und werden daher als technische passivische Unterschiedsbeträge eingeordnet. Diese werden daher i. S. d. § 301 Abs. 3 HGB dem Konzernbilanzgewinn zugerechnet. Die nach Erlangen des beherrschenden Einflusses weiteren erworbenen Anteile an der Coffee-Bike GmbH wurden als Kapitalvorgang interpretiert. Der sich aus der Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem hierauf entfallenden Anteil anderer Gesellschafter am Eigenkapital ergebende aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 2.852 wird daher erfolgsneutral mit dem Konzernbilanzgewinn verrechnet. Die nach Erlangen des beherrschenden Einflusses weiteren erworbenen Anteile an der mychoco GmbH wurden als Kapitalvorgang interpretiert. Der sich aus der Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem hierauf entfallenden Anteil anderer Gesellschafter am Eigenkapital ergebende aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 1.068 wird daher erfolgsneutral mit dem Konzernbilanzgewinn verrechnet. Die nach Erlangen des beherrschenden Einflusses weiteren erworbenen Anteile an der Kim's Chocolates N.V. wurden als Kapitalvorgang interpretiert. Der sich aus der Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem hierauf entfallenden Anteil anderer Gesellschafter am Eigenkapital ergebende aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 10.334 wird daher erfolgsneutral mit dem Konzernbilanzgewinn verrechnet. Die nach Erlangen des beherrschenden Einflusses weiteren erworbenen Anteile an der Kim's Immo N.V. wurden als Kapitalvorgang interpretiert. Der sich aus der Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem hierauf entfallenden Anteil anderer Gesellschafter am Eigenkapital ergebende aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 3.220 wird daher erfolgsneutral mit dem Konzernbilanzgewinn verrechnet. 3.2 Schuldenkonsolidierung Die Bilanzposten der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen sind, soweit sie Forderungen bzw. Verpflichtungen gegenüber dem Mutter- oder anderen Tochterunternehmen beinhalten, gemäß § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet worden. 3.3 Aufwands- und Ertragskonsolidierung Gemäß § 305 Abs. 1 HGB sind die Erträge und Aufwendungen, die aus Beziehungen zwischen den in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen stammen, gegeneinander aufgerechnet worden. 3.4 Zwischenergebniseliminierung Auf eine Eliminierung der Zwischenergebnisse ist im Geschäftsjahr gemäß § 304 Abs. 2 HGB verzichtet worden, da die Maßnahme lediglich von untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ist. 3.5 Steuerabgrenzung nach § 306 HGB In dem Posten Aktive latente Steuern ist ein Betrag von € 0,00 (Vorjahr: € 1.800,00) enthalten, der auf die Steuerabgrenzungen auf Einzelabschlussebene entfällt. In dem Posten Passive latente Steuern ist ein Betrag von € 570.900,00 (Vorjahr: € 615.300,00) enthalten, der auf Steuerabgrenzungen nach § 306 HGB in Zusammenhang mit der Neubewertung von Vermögensgegenständen im Rahmen der Kapitalkonsolidierung entfällt. 4 Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden 4.1 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung des Konzernabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung des entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts wurde nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf fünf Jahre planmäßig verteilt. Der Nutzungsdauer liegen Schätzungen hinsichtlich der Verwertbarkeit der geschäftswertbildenden Faktoren zu Grunde. Berücksichtigt wurden in diesem Zusammenhang die Art und die voraussichtliche Bestandsdauer des erworbenen Unternehmens unter Berücksichtigung des Produktportfolios und der Branchenzugehörigkeit. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Diese orientiert sich jeweils an den kürzesten zulässigen Nutzungsdauern der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam als Abschreibung erfasst. Die geleisteten Anzahlungen und Anzahlungen im Bau wurden mit dem Nennwert angesetzt. Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Herstellungskosten wurden neben den Fertigungs- und Materialeinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten in Ansatz gebracht. Die Waren wurden zu Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Die geleisteten Anzahlungen wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden offen von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Den latenten Risiken wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Fremdwährungsforderungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt der Ansatz unabhängig vom Realisationsprinzip oder der Anschaffungskostenrestriktion. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Für Anteile an Komplementärgesellschaften wurde gemäß § 264 Abs. 4 HGB i. V. m. § 272 Abs. 4 HGB ein Ausgleichsposten gebildet. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wurde nach einem sachgerechten Verfahren über die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände, für die sie gewährt wurden, verteilt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt der Ansatz unabhängig vom Realisationsprinzip. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Einnahmen vor dem Stichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die passiven latenten Steuern sind in Höhe der sich insgesamt ergebenden Steuerbelastung bewertet mit einem Steuersatz für die Gewerbesteuer von 15,4 % und für die Körperschaftssteuer von 15,825 % bewertet. Die handelsrechtlichen Wertansätze von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten weisen zu ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen auf. Derivate Finanzinstrumente wurden speziell zur Absicherung von bilanzwirksamen Geschäften gegen Zins- und Währungsrisiken abgeschlossen (Micro- und Portfolio-Hedge). Zwischen dem bilanzwirksamen und dem außerbilanziellen Geschäft wurde jeweils eine Bewertungseinheit gebildet. Nicht realisierte Verluste wurden mit nicht realisierten Gewinnen verrechnet. Die Voraussetzungen für die Bildung der jeweiligen Bewertungseinheit lagen vor. Bezüglich der weiteren Angaben zu derivativen Finanzinstrumenten verweisen wir auf Abschnitt 8.4 dieses Anhangs. 4.2 Umrechnung der auf Fremdwährung lautenden Jahresabschlüsse ausländischer Tochtergesellschaften Die Währungsumrechnung der auf Fremdwährung lautenden Jahresabschlüsse ausländischer Tochtergesellschaften erfolgt auf der Grundlage der modifizierten Stichtagsmethode. Die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung werden mit folgenden Kursen umgerechnet:
Währungsdifferenzen werden erfolgsneutral im Eigenkapital des Konzerns erfasst. 5 Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 30. Juni 2024
6 Konzernverbindlichkeitenspiegel zum 30. Juni 2024
* : Der Gesamtbetrag der besicherten Verbindlichkeiten beträgt T€ 24.695 (Vorjahr: T€ 22.317). 7 Erläuterungen zur Konzernbilanz und zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 7.1 Konzernbilanz Geschäfts- oder Firmenwert gemäß § 301 Abs. 3 HGB In dem Bilanzposten Geschäfts- oder Firmenwert ist ein Betrag von T€ 1.794 (Vorjahr: T€ 2.392) enthalten, der bei der Verrechnung nach § 301 Abs. 1 Satz 3 HGB (Kapitalkonsolidierung) entstanden ist. Dieser wird gemäß § 309 Abs. 1 Satz 2 HGB linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Der Posten setzt sich wie folgt zusammen:
7.2 Konzerngewinn- und Verlustrechnung 7.2.1 Aufgliederung der Umsatzerlöse gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB Umsatzspiegel nach Regionen
Umsatzspiegel nach Produktgruppen
7.2.2 Erträge von außerordentlicher Größenordnung oder außerordentlicher Bedeutung In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für die Instandhaltungs von betrieblichen Räumen von außerordentlicher Größenordung in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 724.036,91) enthalten. 8 Sonstige Angaben 8.1 Anzahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:
8.2 Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Geschäftsjahr Persönlich haftende Gesellschafterinnen der Windel Group GmbH & Co. KG sind Frau Ursula Brigitte Lutter, Bad Eilsen, und die Windel Group Verwaltungs GmbH, Osnabrück, mit einem gezeichneten Kapital von € 25.000,00. Zur Geschäftsführung ist allein die Komplementärin Windel Group Verwaltungs GmbH berechtigt. Der Geschäftsführung der Windel Group Verwaltungs GmbH haben im Geschäftsjahr angehört: Der Geschäftsführung der Muttergesellschaft haben im Geschäftsjahr angehört: Herr Fred Windel, Dipl.-Kaufmann, Herr Oliver Santelli, Dipl.-Kaufmann. Die Geschäftsführer sind jeweils von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Fred Windel ist zudem einzelvertretungsberechtigt. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 13 Abs. 3 Satz 1 PublG. Der Geschäftsführung der Tochterunternehmen wurden im Geschäftsjahr folgende Kredite gewährt:
8.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 314 Nr. 2a HGB Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen des folgenden Geschäftsjahres, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen zum Bilanzstichtag in folgendem Umfang:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne künftiger Zahlungsansprüche Dritter sind als Nettowert, d.h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt. Die maximale Restlaufzeit der Verträge beträgt fünf Jahre. 8.4 Bewertungseinheiten Im Folgenden sind die Angaben gem. § 314 Nr. 15 HGB bezüglich Bewertungseinheiten dargestellt:
Die wirksamen Teile der gebildeten Bewertungseinheiten wurden nach der Einfrierungsmethode behandelt, wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus den abgesicherten Risiken nicht bilanziert wurden. 8.5 Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf folgenden Differenzen, die jeweils mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz bewertet wurden:
Am Ende des Geschäftsjahres beträgt der Saldo der passiven latenten Steuern T€ 571 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um T€ 44 verringert. 8.6 Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar setzt sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:
Die Angabe des Abschlussprüferhonorars ist mit dem Nettowert, d. h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt. 8.7 Nachtragsbericht Am 25. Juni 2024 wurde eine Austrittsvereinbarung zwischen der Fred Windel Besitz-Geschäftsführungs GmbH und der Fred Windel Besitz GmbH & Co. KG getroffen. Aufgrund dieser Vereinbarung ist die Fred Windel Besitz-Geschäftsführungs GmbH (HRB 19142, Osnabrück) zum 30. Juni 2024 aus der Fred Windel Besitz GmbH & Co. KG (HRA 6508, Amtsgericht Osnabrück) ausgeschieden. Die Windel Group GmbH & Co. KG (HRA 206329, Osnabrück) hat sämtliche Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Fred Windel Besitz GmbH & Co. KG im Wege der Gesamtrechtsnachfolge übernommen. Die Übernahme erfolgte ohne Liquidation, und die Fred Windel Besitz GmbH & Co. KG ist mit Ablauf des 30. Juni 2024 erloschen. Dieses Ereignis hat keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns per Bilanzstichtag.
Osnabrück, den 15. Januar 2025 Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/2024Zu dem am 24. Januar 2025 gebilligten Konzernabschluss zum 30. Juni 2024 und dem Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024 wurde der folgende Bestätigungsvermerk mit Datum vom 17. Januar 2025 erteilt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Windel Group GmbH & Co. KG, Osnabrück, Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Windel Group GmbH & Co. KG, Osnabrück, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. Juni 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Windel Group GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 30. Juni 2024 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 und - vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. - holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. - beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 17. Januar 2025 PKF
WMS GmbH & Co. KG
Heinz-Hermann Gerdes, Wirtschaftsprüfer Nina Symalla, Wirtschaftsprüferin |
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Windel Group GmbH & Co. KG
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH & Co. KG
- Anschrift
- 49090 Osnabrück
- Handelsregister
- HRA 206329, Osnabrück
- Branche
- Branche · mit API-Key einsehbar API-Key holen →
- Vertretungsregelung
Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder persönlich haftende Gesellschafter ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.
Finanzen
Bilanz
- Umlaufvermögen 63,7 % 72,59 Mio
- Anlagevermögen 35,9 % 40,88 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,4 % 482,7 k
- Verbindlichkeiten 62,4 % 71,12 Mio
- Eigenkapital 32,2 % 36,68 Mio
- Rückstellungen 4,5 % 5,12 Mio
- Passive latente Steuern 0,5 % 526,5 k
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,3 % 391,5 k
- Sonderposten Passiva 0,1 % 125,5 k
Bilanzdaten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
- Umsatzerlöse 87,7 % 221,24 Mio
- Weitere Angaben 12,3 % −30,96 Mio
- Personalaufwand 100,0 % −30,96 Mio
GuV-Daten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
F*** W*****
seit 2018 Kommanditist
-
J***** C********** W*****
seit 2023 Kommanditist
-
V******* W*****
seit 2023 Kommanditist
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
-
F*** W***** Kommanditist
780k €
-
J***** W***** Kommanditist
240k €
-
V****** W***** Kommanditist
240k €
Beteiligungen an
- Fred Windel Besitz-Geschäftsführungs GmbH 100,0 %
- Windel Group Beteiligungs GmbH 100,0 %
- Windel Group Verwaltungs GmbH 100,0 %
Historie
- 2026
-
07.09.
Austritt einer PositionU***** B******* L***** · Persönlich haftender Gesellschafter
- 2025
-
11.08.
Austritt einer PositionS****** W***** · Kommanditist/in
-
11.08.
Berichtigung personenbezogener DatenJ***** C********** W***** · Kommanditist
-
11.08.
Sonstiges PersonenereignisF*** W***** · Kommanditist
- 2023
-
27.03.
Sonstiges PersonenereignisF*** W***** · Kommanditist/in
-
27.03.
Eintritt eines MitgliedsV******* W***** · Kommanditist/in
-
27.03.
Eintritt eines MitgliedsJ***** C********** W***** · Kommanditist/in
-
27.03.
Eintritt eines MitgliedsS****** W***** · Kommanditist/in
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2025 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2024 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2023 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2024 Konzernabschluss Volltext
Registerdokumente
Originalauszüge und Gesellschaftsdokumente als PDF oder XML in Ihre Anwendung einbinden.
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Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Windel Group GmbH & Co. KG. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 2ce58a7e0750587d9435ab1bdf85828f",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
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Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Windel Group GmbH & Co. KG. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.
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