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Winning Mindset Ventures GmbH GmbH

MünchenGräfelfing, Landkreis München, DEU ·HRB 214598 München
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Neherstr. 9
81675 München
Handelsregister
HRB 214598, München
Eintragungsdatum
22. September 2014
Branche
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Unternehmenszweck
Eingehen und Halten von Beteiligungen

Finanzen

Umsatz 2024
191,74 Mio. €
Mitarbeiter 2024
324
Bilanzsumme 2024
187,84 Mio. €
Jahresergebnis 2024
16,48 Mio. €
2 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2023
Aktivseite 84,21 Mio
  • Anlagevermögen 88,8 % 74,78 Mio
  • Umlaufvermögen 11,2 % 9,43 Mio
Passivseite 84,21 Mio
  • Eigenkapital 51,4 % 43,28 Mio
  • Verbindlichkeiten 42,0 % 35,36 Mio
  • Rückstellungen 6,6 % 5,57 Mio
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Bilanzdaten für 4 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 206,18 Mio
  • Umsatzerlöse 93,0 % 191,74 Mio
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 3,9 % 8,04 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 2,6 % 5,38 Mio
  • Andere aktivierte Eigenleistungen 0,2 % 327,6 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 308,2 k
  • Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,1 % 279,2 k
  • Erträge aus Beteiligungen 0,1 % 113,6 k
Aufwendungen 189,21 Mio
  • Materialaufwand 48,3 % −91,30 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 29,3 % −55,51 Mio
  • Personalaufwand 12,5 % −23,68 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6,2 % −11,75 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,5 % −2,81 Mio
  • Abschreibungen 1,2 % −2,28 Mio
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1,0 % −1,85 Mio
  • Sonstige Steuern 0,0 % −25,2 k
  • Ergebnis nach Steuern 16,51 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 16,48 Mio
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GuV-Daten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Stephan Huber seit 2014 Geschäftsführer

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Beteiligungen an

22 weitere Beteiligungen · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2025
  2. 10.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    10x Founders Fund II GmbH & Co. KG · Kommanditist
  3. 2024
  4. 31.07.
    Sitzänderung
    Winning Mindset Ventures GmbH
  5. 31.07.
    Satzungsänderung
    Winning Mindset Ventures GmbH
  6. 31.07.
    Adressänderung
    Winning Mindset Ventures GmbH
  7. 2022
  8. 30.08.
    Eintritt eines Mitglieds
    Earlybird Health II Fund GmbH & Co. KG · Kommanditist
  9. 2021
  10. 28.12.
    Satzungsänderung
    Winning Mindset Ventures GmbH
  11. 28.12.
    Änderung des Stamm-/Grundkapitals
    Winning Mindset Ventures GmbH
  12. 11.08.
    Eintritt eines Mitglieds
    10x Founders Fund GmbH & Co. KG · Kommanditist
21 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Konzernabschluss
  • 2023 Konzernabschluss
  • 2022 Konzernabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Konzernabschluss 2023

Veröffentlicht am 2. Juli 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

Winning Mindset Ventures GmbH

München (vormals: Gräfelfing)

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.890.316,45 9.280.552,52
2. geleistete Anzahlungen 811.730,03 3.175.064,08
11.702.046,48 12.455.616,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 31.846.531,21 32.169.999,21
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 510.079,09 536.670,97
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 160.000,00 100.000,00
32.516.610,30 32.806.670,18
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbunden Unternehmen 15.000,00 15.000,00
2. Beteiligungen 41.415.510,38 31.949.173,07
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.271.507,29 4.150.575,03
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 317.996,69 69.806,10
5. sonstige Ausleihungen 1.986.227,27 1.959.279,48
48.006.241,63 38.143.833,68
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 10.000.581,21 7.681.664,21
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.304.620,52 1.422.917,68
3. fertige Erzeugnisse und Waren 23.639.156,89 39.429.163,19
4. geleistete Anzahlungen 65.524,27 139.061,21
36.009.882,89 48.672.806,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 30.362.141,22 32.736.309,46
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 389.071,94 247.116,26
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4.251.062,52 5.643.550,04
35.002.275,68 38.626.975,76
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 16.975.212,87 3.244.696,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 538.326,84 446.298,80
D. Aktive latente Steuern - 260.093,10 522.487,29
181.010.689,79 174.919.384,99

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 10.000.000,00 10.000.000,00
II. Kapitalrücklage 37.422.735,24 37.422.735,24
III. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 3.757.856,46 4.757.856,46
3.757.856,46 4.757.856,46
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 233.938,73 206.576,03
V. Gewinnvortrag 3.167.916,47 0,00
VI. Konzernjahresüberschuss 18.028.472,28 3.167.916,47
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 6.644.960,48 11.406.816,69
2. sonstige Rückstellungen 2.579.474,12 3.223.312,55
9.224.434,60 14.630.129,24
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 50.261.052,71 51.746.243,32
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 23.023,35 67.458,11
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.805.512,29 13.333.494,82
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 545.977,75 540.847,75
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 998.374,00 823.407,00
6. sonstige Verbindlichkeiten 37.541.395,91 38.222.720,55
davon aus Steuern, EUR 246.534,47 (Vj. EUR 719.018,14) 99.175.336,01 104.734.171,55
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit. EUR 26.801,15 (Vj. EUR 217.650,72)
181.010.689,79 174.919.384,99

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 164.722.652,20 155.343.765,72
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -9.333.332,83 3.248.097,01
3. andere aktivierte Eigenleistungen 148.260,63 43.856,48
4. sonstige betriebliche Erträge 10.042.058,85 6.078.890,59
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -25.093.832,58 -24.856.036,46
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -36.540.463,69 -39.908.913,04
-61.634.296,27 -64.764.949,50
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -17.957.004,70 -16.830.127,02
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.359.085,80 -3.105.744,47
davon für Altersversorgung EUR 785.796,86 (Vj. EUR 750.297,53) -21.316.090,50 -19.935.871,49
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.380.561,40 -2.321.466,07
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -52.545.893,72 -56.132.946,29
9. Erträge aus Beteiligungen 58.961,74 73.903,00
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 253.498,56 389.716,40
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 290.555,99 295.796,52
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vj. EUR 3.128,01)
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -507.453,68 -10.270.441,35
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.041.965,18 -1.240.156,64
davon an verbundene Unternehmen EUR 5.130,00 (Vj. EUR 4.130,00)
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -6.702.287,58 -7.599.818,16
15. Ergebnis nach Steuern 18.054.106,81 3.208.376,22
16. sonstige Steuern -25.634,53 -40.459,75
17. Konzernjahresüberschuss 18.028.472,28 3.167.916,47

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Die Winning Mindset Ventures GmbH (im Folgenden auch kurz "WMV" oder "Gesellschaft" genannt) hat ihren Sitz in Gräfelfing. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Registernummer HRB 214598 eingetragen.

Der Konzernabschluss der WMV zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß §§ 290 ff. HGB unter Beachtung der handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie nach den ergänzenden Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Gemäß den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen für Kapitalgesellschaften erfolgte die Gliederung der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 266 HGB und § 275 Abs. 2 HGB nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Posten der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, wurden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Konzernbilanz oder im Konzernanhang ausgeübt werden können, wurde die Angabe im Konzernanhang gewählt.

Nachstehender Anhang enthält die gesetzlich bestimmten Anhang-Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung gem. §§ 284, 313 HGB sowie sonstige Pflichtangaben gem. §§ 285, 314 HGB.

2. Angaben zum Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 sind neben der WMV grundsätzlich alle Unternehmen einbezogen, an denen diese Anteile direkt oder indirekt von mehr als 50 % hält.

Der Kreis der in den Konzernabschluss einbezogenen inländischen und ausländischen Tochter- und Enkelunternehmen ist der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:

Konsolidierte Tochterunternehmen

Name Sitz Anteil
Denk Pharma GmbH & Co. KG *** München 100 %
Hepta Pharma GmbH ** Gräfelfing 100 %
Denk Ingredients GmbH ** München 100 %
G9 Verwaltungs GmbH ** Gräfelfing 100 %
Denk Pharma Caucasus LLC * Tiflis/Georgien 100 %
Denk Pharma Mauritius Ltd * Cybercity/Mauritius 100 %

* Anteile werden von der Denk Pharma GmbH & Co. KG gehalten.
** Gesellschaft, welche die Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch nimmt.
*** Gesellschaft, welche die Befreiung nach § 264b HGB in Anspruch nimmt.

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wurden zum Stichtag des Konzernabschlusses der WMV aufgestellt. Sie sind nach einheitlichen, den Vorschriften des HGB entsprechenden Bilanzierungsgrundsätzen erstellt oder übergeleitet worden. Das Geschäftsjahr für den Konzern und den konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr.

Nichtkonsolidierte Tochterunternehmen

Name Sitz Anteil
M12 GmbH * Pullach im Isartal 60 %

* Verzicht auf Einbeziehung nach § 296 Abs. 1 Nr. 1 HGB da Gesellschafterbeschlüsse Einstimmigkeit bedürfen.

Die Bewertung des nichtkonsolidierten Tochterunternehmens erfolgt nach § 311 Abs. 2 HGB mit den fortgeführten Anschaffungskosten, da die Gesellschaft für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist.

Unternehmen die eine Beteiligung im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB darstellen und bei denen ein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik genommen wird, werden im Konzernabschluss nach § 311 Abs. 1 HGB mit der at equity Methode bewertet (assoziierte Unternehmen). Der im Konzernabschluss angesetzte Beteiligungsbuchwert des nach der Equity-Methode bewerteten assoziierten Unternehmens verändert sich von Jahr zu Jahr entsprechend der Veränderung des jeweiligen anteiligen Eigenkapitals der Unternehmen. Zum 31. Dezember 2023 gab es keine Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB, welche nach der at equity Methode einzubeziehen waren.

Unternehmen die ausschließlich eine Beteiligung im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB darstellen, werden im Konzernabschluss mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet (Beteiligungen).

Nachfolgend sind die Beteiligungen aufgeführt, welche zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wurden:

Name Sitz Anteil EK 31.12.2023 Ergebnis 2023
EUR EUR
Merlion Pharmaceuticals GmbH * Berlin 5,55 % 5.666.677,45 -1.283.805,50
Curofin Pharma GmbH Berlin 27,96 % 6.437.745,41 -1.753.374,16

* Anteile werden von der Denk Pharma GmbH & Co. KG gehalten.

Die WMV hält darüber hinaus Anteile an Unternehmen (Investments), welche die oben beschriebenen Kriterien für Tochterunternehmen, assoziierten Unternehmen und Beteiligungen nicht erfüllen. Die Bewertung der Investments erfolgt zu den fortgeführten Anschaffungskosten bzw. bei Vorliegen voraussichtlich dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert

3. Konsolidierungsmethoden

Bei der nach § 301 HGB vorzunehmenden Kapitalkonsolidierung ist für die zu konsolidierenden Unternehmen die Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB) durch Verrechnung des Beteiligungsbuchwerts in der für Konsolidierungszwecke aufgestellten modifizierten Handelsbilanz (sogenannte HB II) mit dem anteiligen neubewerteten Eigenkapital der Tochter- und Enkelunternehmen unter Abgrenzung latenter Steuern angewandt worden. Die Verrechnung wird grundsätzlich auf der Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunkt durchgeführt, zu dem das jeweilige Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Unternehmen die bereits vor dem 01.Januar 2023 Tochterunternehmen waren, werden nach § 301 Abs. 2 S. 3 HGB mit den Wertansätzen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in dem Konzernabschluss berücksichtigt.

Im Einzelnen ergeben sich folgende Erstkonsolidierungszeitpunkte:

Name Erstkonsolidierungszeitpunkt Anteil
Denk Pharma GmbH & Co. KG 1. Januar 2023 100 %
Hepta Pharma GmbH 1. Januar 2023 100 %
Denk Ingredients GmbH 1. Januar 2023 100 %
G9 Verwaltungs GmbH 1. Januar 2023 100 %
Denk Pharma Caucasus LLC * 1. Januar 2023 100 %
Denk Pharma Mauritius Ltd * 1. Januar 2023 100 %

Bei der Schuldenkonsolidierung wurden die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen aufgerechnet.

Eine Zwischengewinneliminierung wird gemäß § 304 Abs. 1 HGB für konzerninterne Lieferungen und Leistungen aus Absatzgeschäften vorgenommen.

Bei der Schulden- und Zwischengewinneliminierung aufgetretene Unterschiedsbeträge wurden ergebniswirksam behandelt. Bei ergebniswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen wurden entsprechende Steuerabgrenzungen vorgenommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in vollkonsolidierter Form erstellt. Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden die Innenumsätze mit den entsprechenden Aufwendungen oder der Bestandsveränderung aufgerechnet. Andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen zwischen den konsolidierten Unternehmen sind mit den entsprechenden Aufwendungen der einbezogenen Gesellschaften verrechnet.

Die Fremdwährungsumrechnung der einbezogenen, in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse, erfolgt gemäß § 308a HGB nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Danach werden alle Bilanzansätze mit Ausnahme des Eigenkapitals mit dem am Bilanzstichtag geltenden Stichtagskurs umgerechnet. Die Umrechnung des Eigenkapitals mit Ausnahme des Jahresergebnisses erfolgt mit dem historischen Kurs. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Jahresüberschuss werden mit dem gewichteten Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Die Umrechnungsdifferenzen wurden in den Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung im Eigenkapital eingestellt.

Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung aufgetretene Währungsdifferenzen werden erfolgswirksam korrigiert.

Für die Währungsumrechnung wurden folgende Wechselkurse verwendet:

01.01.2023 31.12.2023 2023
Stichtagskurs Stichtagskurs Durchschnittskurs
GEL/EUR 2,88968 2,9688 2,8453

4. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einheitlich für alle Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode (pro rata temporis) vermindert. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Das Sachanlagevermögen ist zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert.

Finanzanlagen wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Ausnahme bilden die Anteile an assoziierten Unternehmen, welche mit dem weiterentwickelten anteiligen Eigenkapital bewertet wurden. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei Vorliegen voraussichtlich dauernder Wertminderungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten nach dem Durchschnittsverfahren unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse bzw. der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten.

Allen erkannten Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit sowie restlicher Haltbarkeitsdauer werden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos, für Zinsaufwendungen und für Nachlässe wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Die Bewertung erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Dabei werden Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung, welche ausschließlich Restlaufzeiten von nicht mehr als einem Jahr besitzen, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Latente Steuern werden gebildet, wenn zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen bestehen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen und sich daraus eine Steuerentlastung oder -belastung in der Zukunft ergibt. Die sich ergebende Steuerbe- und die sich ergebende Steuerentlastung wird verrechnet und in dieser Höhe entweder aktive latente Steuern oder passive latente Steuern bilanziert. Der Betrag, der sich ergebenden Steuerentlastung oder -belastung wird mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Der Posten wird aufgelöst, sobald die Steuerentlastung bzw. -belastung eintritt oder mit ihr nicht mehr zu rechnen ist. Steuerliche Verlustvorträge sind bei der Berechnung aktiver latenter Steuern in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt.

Des Weiteren beziehen sich die latenten Steuern auf Differenzen, die sich aus der Zwischenergebniseliminierung ergeben. Die Bewertung erfolgte mit dem Ertragssteuersatz der Gesellschaft bei welcher ein Zwischenergebnis entstanden ist.

Gemäß des Wahlrechts nach § 306 Abs. 1 Satz 2 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen, allerdings liegen zum 1. Januar 2023 sowie zum 31. Dezember 2023 lediglich aktive latente Steuern aus der Konsolidierungsmaßnahmen (dritte Stufe) vor. Entsprechend § 306 HGB wurde von dem Ansatzwahlrecht Gebrauch gemacht, so dass die aktiven latenten Steuern aus den ersten beiden Stufen (temporären Differenzen aus der HB I) nicht bilanziert wurden. Für die Bewertung wird der zum Bilanzstichtag für die jeweilige Landesgesellschaft gültige Steuersatz zwischen 15,00 % und 32,98 % herangezogen. Zukünftige Steuersatzänderungen wurden nur dann berücksichtigt, sofern diese bereits gesetzlich in Kraft getreten sind.

Die Entwicklung der bilanzierten latenten Steuern stellt sich wie folgt dar:

Stand 01.01.2023 Veränderung Stand 31.12.2023
Aktive latente Steuern 522.487,29 -262.394,19 260.093,10

Soweit Gewinn- und Verlust-Posten auf Fremdwährungsforderungen oder -verbindlichkeiten beruhen, erfolgt ihre Bewertung zu dem am Entstehungstag maßgeblichen Wechselkurs.

Angaben zu der Nutzung von Wahlrechten bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethode

Die DRS wurden grundsätzlich beachtet.

Gesetzliche Wahlrechte bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden wie folgt genutzt:

Das Wahlrecht gem. § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung der in der Entwicklungsphase angefallenen Herstellungskosten selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde ausgeübt.

In die Herstellungskosten der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nur die gesetzlichen Pflichtbestandteile einbezogen. Dies sind die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens soweit es durch die Fertigung veranlasst ist.

Die planmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Wirtschaftsgüter mit einem geringen Wert werden vereinfachend wie folgt abgeschrieben: Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis zu Euro 800 werden sofort abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit einem darüber liegenden Wert werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände abgeschrieben. Soweit handelsrechtlich zulässig wird die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend den steuerlichen Vorschriften gewählt.

In die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse bzw. unfertigen Leistungen werden nur die gesetzlichen Pflichtbestandteile einbezogen. Dies sind die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens soweit es durch die Fertigung veranlasst ist.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Vergleich zur Erstkonsolidierung am 1. Januar 2023 stetig angewandt.

Die Konzernbilanz wurde ohne Ergebnisverwendung aufgestellt.

5. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens gemäß § 268 Abs. 2 HGB ist im Anlagespiegel (2.6) dargestellt.

5.1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Unter den immateriellen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen arzneimittelrechtliche Zulassungen, welche entgeltlich erworben wurden. Die geleisteten Anzahlungen beziehen sich ebenfalls auf arzneimittelrechtliche Zulassungen, welche sich zum Abschlussstichtag aber noch nicht in einem betriebsbereiten Zustand befanden.

5.2. Sachanlagen

Bei den Sachanlagen werden Grundstücke, Bauten, Mietereinbauten, Außenanlagen, Betriebsvorrichtungen und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgewiesen. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um ein teilweise selbstgenutztes Bürogebäude und um ein fremdvermietetes Produktionsgebäude.

5.3. Finanzanlagen

Die von der Gesellschaft erworbenen Direktbeteiligungen (Investments) werden als Beteiligungen ausgewiesen. Hierbei handelt es sich um Anteile an Unternehmen, die nicht in Verbindung zu dem operativen Geschäft des WMV Konzerns stehen.

Bei den Finanzanlagen wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 3 S.6 HGB in Höhe von TEuro 413,8 vorgenommen.

Die sonstigen Ausleihungen bestehen in vollem Umfang gegenüber Gesellschaftern.

5.4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen:

Forderungen zum 31.12.2023 Gesamt < 1 Jahr 1 < > 5 Jahre > 5 Jahre
(Vorjahr in TEuro) TEuro TEuro TEuro TEuro
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 30.362,1 30.362,1 0,0 0,0
(32.736,3) (32.736,3) (0,0) (0,0)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,0 0,0 0,0 0,0
(0,0) (0,0) (0,0) (0,0)
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 389,1 389,1 0,0 0,0
(247,1) (247,1) (0,0) (0,0)
Sonstige Vermögensgegenstände 4.251,1 3.414,9 836,2 0,0
(5.643,6) (4.879,6) (764,0) (0,0)
Summe 35.002,3 34.166,1 836,2 0,0
(38.627,0) (37.863,0) (764,0) (0,0)

5.5. Eigenkapital

Die Entwicklung des Eigenkapitals ist im gesonderten Eigenkapitalspiegel nach DRS 22 dargestellt.

Das Gezeichnete Kapital besteht aus dem Stammkapital der WMV und beträgt unverändert TEuro 10.000,0 Euro.

Die unveränderte Kapitalrücklage resultiert aus der Erstkonsolidierung und entspricht einem passiven Unterschiedsbetrags mit Eigenkapitalcharakter. Die Veränderung der Gewinnrücklagen in Höhe von TEuro 1.000,0 ergibt sich aus einer Gewinnausschüttung.

Die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung resultiert im Wesentlichen aus der Konsolidierung der Denk Pharma Caucasus LLC.

5.6. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die Gewerbe- und Körperschaftssteuer sowie inländische und ausländische Ertragsteuern für das laufende Jahr und Vorjahre.

Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf TEuro 2.579,5 und setzen sich u.a. aus folgenden Positionen zusammen:

Rabatte Krankenkassen TEuro 1.141,5
Personalkosten TEuro 565,9
Rücknahmeverpflichtungen TEuro 21,1
Drohverlustrückstellungen TEuro 7,1
Sonstige Verpflichtungen TEuro 403,0

5.7. Verbindlichkeiten

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten zum 31.12.2023 Gesamt < 1 Jahr 1 < > 5 Jahre > 5 Jahre
(Vorjahr in TEuro) TEuro TEuro TEuro TEuro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute 50.261,1 16.183,3 18.080,7 15.997,1
(51.746,2) (7.757,5) (25.794,1) (18.194,6)
Erhaltene Anzahlungen 23,0 23,0 0,0 0,0
(67,5) (67,5) (0,0) (0,0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.805,5 9.805,5 0,0 0,0
(13.333,5) (13.333,5) (0,0) (0,0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 545,9 545,9 0,0 0,0
(540,9) (0,0) (540,9) (0,0)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 998,4 998,4 0,0 0,0
(823,4) (823,4) (0,0) (0,0)
Sonstige Verbindlichkeiten 37.541,4 538,9 4.876,0 32.126,5
(38.222,7) (1.018,3) (5.183,1) (32.021,3)
Summe 99.175,3 28.095,1 22.956,7 48.123,5
(104.734,2) (23.000,2) (31.518,1) (50.215,9)

Von den Verbindlichkeiten sind TEuro 27.182,2 durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren.

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEuro 30.930,7 (Vorjahr: TEuro 32.055).

6. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt

6.1. Umsatzerlöse

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach regionalen Märkten

2023 2022
TEuro TEuro
- Inland 26.269 23.409
- Ausland 138.454 131.935
Summe 164.723 155.344

Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus dem Verkauf von Arzneimitteln, Wirkstoffen und Nahrungsergänzungsmitteln.

6.2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEuro 537, Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 2.280 sowie Erlöse aus dem Verkauf von Finanzanlagen in Höhe von TEUR 6.708,9

6.3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von TEuro 1.762,8 enthalten.

Darüber hinaus sind in der Erfolgsrechnung periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEuro 163,2 enthalten. Dabei handelt es sich größtenteils um verschiedenste Aufwendungen für das Jahr 2022. Die Aufwendungen wurden im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst.

6.4. Abschreibungen auf Finanzanlagen

Bei den Finanzanlagen wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 3 S.6 HGB in Höhe von TEuro 413,8 vorgenommen.

6.5. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steueraufwendungen in Höhe von TEuro 6.702 betreffend mit TEuro 262 (saldiert) latente Steuererträge- und -aufwendungen aus dem Geschäftsjahr 2023 sowie Körperschaft- und Gewerbesteueraufwendungen aus den Beteiligungserträgen innerhalb der Konzerngesellschaften

7. Sonstige Angaben

7.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S.d. § 314 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 2a HGB belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEuro 25.476. Sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEuro 2.595 haben eine Fälligkeit innerhalb des Jahres 2024.

7.2. Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl an Arbeitnehmern innerhalb des Konzerns setzt sich wie folgt zusammen:

2023
Gewerbliche Arbeitnehmer 0
Angestellte 340
Gesamt 340

7.3. Geschäftsführung

Als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer war im Geschäftsjahr Herr Stephan Huber bestellt.

Hinsichtlich der Angaben gem. § 314 Abs. 1 Nr.6a) und 6b) HGB (Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung) wird von der Schutzklausel des § 314 Abs. 3 S. 2 HGB Gebrauch gemacht.

7.4. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse, die nach § 251 HGB angegeben werden müssen, bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

7.5. Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers setzt sich wie folgt zusammen:

2023
TEuro
Abschlussprüfungsleistungen 84,9
Steuerberatungsleistungen 0,0
Summe 84,9

7.6. Unterstützungskasse

Zum 31. Dezember 2023 bestand bei der febs Versorgungskasse e. V. (fvk) eine Unterdeckung in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: TEuro 143,1).

7.7. Angabe nach § 285 Nr. 19 HGB zu nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten derivativen Finanzinstrumente

Die Gesellschaft schließt laufend Termingeschäfte zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken ab. Auf die zum Bilanzstichtag schwebenden Geschäften werden die allgemeinen handelsrechtlichen Bewertungsprinzipen angewendet. Zum 31.12.2023 bestanden die folgenden Kontrakte:

Geschäft Nominal Art Zeitwert
(USD) (TEuro)
Forward 12.000.000,00 Verkauf 311,3

Der beizulegende Zeitwert von Devisentermingeschäften errechnet sich auf Basis des am Bilanzstichtag geltenden Devisenkassamittelkurses unter Berücksichtigung der Terminaufschläge und - abschläge für die jeweiligen Restlaufzeiten des Kontrakts im Vergleich zum kontrahierten Devisenterminkurs. Die Diskontierung erfolgt unter Berücksichtigung des Kontrahentenrisikos.

7.8. Konzern-Kapitalflussrechnung

Wechselkursbedingte Veränderungen wurden in der Konzern-Kapitalflussrechnung berücksichtigt. Nicht zahlungswirksamen Bewegungen im Anlagevermögen, bei den Vorräten, den sonstigen Forderungen, den Forderungen gegen Gesellschafter und den Rückstellungen wurden bereinigt. Der Finanzmittelfonds der Konzern-Kapitalflussrechnung umfasst den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten.

7.9. Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses

Den Gesellschaftern der Muttergesellschaft wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss der Muttergesellschaft auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, den 31.05.2024

Winning Mindset Ventures GmbH

Geschäftsführung

Stephan Huber

Konzernanlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.351.005,61 781.312,61 -45.251,50
2. Geleistete Anzahlungen 3.225.063,08 278.677,40 0,00
18.576.068,69 1.059.990,01 -45.251,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 32.528.211,55 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.644.454,59 225.269,42 -277.033,16
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 100.000,00 60.000,00 0,00
34.272.666,14 285.269,42 -277.033,16
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 15.000,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 42.219.614,42 10.604.477,93 -791.426,75
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.150.575,03 474.077,13 -269.811,87
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 69.806,10 251.514,18 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 1.959.279,48 26.947,79 0,00
48.414.275,03 11.357.017,03 -1.061.238,62
Gesamt 101.263.009,86 12.702.276,46 -1.383.523,28
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Umbuchung Währungsdifferenz Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.642.011,45 -7.996,09 18.721.082,08
2. Geleistete Anzahlungen -2.642.011,45 0,00 861.729,03
0,00 -7.996,09 19.582.811,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 32.528.211,55
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 -7.037,60 1.585.653,25
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 160.000,00
0,00 -7.037,60 34.273.864,80
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 15.000,00
2. Beteiligungen 83.333,00 0,00 52.115.998,60
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht -83.333,00 0,00 4.271.507,29
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 321.320,28
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 1.986.227,27
0,00 0,00 58.710.053,44
Gesamt 0,00 -15.033,69 112.566.729,35
Kummulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.070.453,09 1.809.628,25 -45.126,50
2. Geleistete Anzahlungen 49.999,00 0,00 0,00
6.120.452,09 1.809.628,25 -45.126,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 358.212,34 323.468,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.107.783,62 247.464,75 -277.033,16
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
1.465.995,96 570.932,75 -277.033,16
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 10.270.441,35 410.472,88 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 3.323,59 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
10.270.441,35 413.796,47 0,00
Gesamt 17.856.889,40 2.794.357,47 -322.159,66
Kummulierte Abschreibungen
Umbuchungen Währungsdifferenz Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 -4.189,20 7.830.765,63
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 49.999,00
0,00 -4.189,20 7.880.764,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 681.680,34
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 -2.641,06 1.075.574,16
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
0,00 -2.641,06 1.757.254,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 19.573,99 10.700.488,22
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 3.323,59
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
0,00 19.573,99 10.703.811,81
Gesamt 0,00 12.743,73 20.341.830,94
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 01.01.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.890.316,45 9.280.552,51
2. Geleistete Anzahlungen 811.730,03 3.175.064,08
11.702.046,48 12.455.616,59
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 31.846.531,21 32.169.999,21
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 510.079,09 536.670,97
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 160.000,00 100.000,00
32.516.610,30 32.806.670,18
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 15.000,00 15.000,00
2. Beteiligungen 41.415.510,38 31.949.173,07
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.271.507,29 4.150.575,03
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 317.996,69 69.806,10
5. Sonstige Ausleihungen 1.986.227,27 1.959.279,48
48.006.241,63 38.143.833,68
Gesamt 92.224.898,41 83.406.120,45

Konzernkapitalflussrechnung vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023
EUR
1. Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag) 18.028.472,28
2. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.565.855,34
3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -5.405.694,64
4. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 19.511.299,25
5. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -6.272.630,99
6. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -6.708.791,16
7. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 2.746.222,63
8. - Sonstige Beteiligungserträge -58.962,00
9. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 6.702.288,00
10. -/+ Ertragsteuerzahlungen -9.740.031,11
11. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 11) 21.368.027,60
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen
12. + Anlagevermögens 45.251,50
13. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -1.059.990,01
14. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 276.908,16
15. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -285.269,42
16. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 7.770.154,78
17. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen -10.238.164,07
18. + Finanzdisposition Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen 0,00
19. - Finanzdisposition -900.049,00
20. + Erhaltene Zinsen 137.495,00
21. + Erhaltene Dividenden 58.962,00
22. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 12 bis 21) -4.194.701,07
23. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 6.872.363,62
24. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -8.357.553,55
25. + Einzahlungen aus Fremkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternhemens Auszahlungen aus Fremkapitalherabsetzungen von Gesellschaftern des 1.929.671,48
26. - Mutterunternhemens -3.053.998,86
27. Einzahlungen aus sonstigen Finanzierungen 917.099,86
28. - Gezahlte Zinsen -805531,37
29. - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -1.000.000,00
30. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 23 bis 29) -3.497.948,82
31. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 15, 30, 43) 13.675.377,71
32. +/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 55.138,77
33. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 3.244.696,39
34. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 31 bis 33) 16.975.212,87

Konzerneigenkapitalspiegel vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Euro Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen EK-Differenz aus Währungsumrechnung
Stand am 01.01.2023 10.000.000,00 37.422.735,24 4.757.856,46 206.576,03
Ausschüttung/Ergebnisverwendung 0,00 0,00 -1.000.000,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 27.362,70
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2023 10.000.000,00 37.422.735,24 3.757.856,46 233.938,73
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Euro Konzerngewinnvortrag Konzernjahresüberschuss Konzerneigenkapital
Stand am 01.01.2023 3.167.916,47 0,00 55.555.084,20
Ausschüttung/Ergebnisverwendung 0,00 0,00 -1.000.000,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 27.362,70
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 18.028.472,28 18.028.472,28
Stand am 31.12.2023 3.167.916,47 18.028.472,28 72.610.919,18

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Konzerns

1.1. Geschäftsmodell

Die Winning Mindset Ventures GmbH (im Folgenden auch kurz "WMV" oder "Gesellschaft" genannt) ist eine Finanzholding mit dem Schwerpunkt im Halten von Beteiligungen an Unternehmen der Pharmabranche sowie in der Verwaltung von Beteiligungen als Investment. Alle Unternehmen, an denen die WMV direkt beteiligt ist, agieren für sich unabhängig. Der Konzern ist durch Einbringungsvorgänge entstanden. Aufgrund der Überschreitung der Größenmerkmale ist für das Geschäftsjahr 2023 verpflichtend ein Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen.

Die Geschäftstätigkeit des Konzerns kann in folgenden drei Bereiche unterteilt werden:

Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel

Die Tochtergesellschaften der WMV sind unter anderem in der Herstellung und dem Vertrieb von Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln tätig. Die Hauptprodukte sind Amoxi-Denk, Capto-Denk, Cipro-Denk, Diclo-Denk, Ibu-Denk, Nifedi-Denk & Metformin-Denk. Das Gesamtsortiment umfasst insgesamt mehr als 70 Produkte (Beschaffung). Kernmärkte sind Zentralamerika, Afrika, Südostasien und der osteuropäische Bereich.

Hier werden mehr als 105 Kunden/Distributoren aus mehr als 55 Ländern mit dem Sortiment beliefert. Die Herstellung der Produkte erfolgt im Wesentlichen durch Lohnfertiger.

Roh- und Wirkstoffe

Neben der Herstellung und dem Vertrieb von Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln handeln Tochtergesellschaften der WMV mit Rohstoffen, Wirkstoffen, Extrakten, APIs und Chemikalien. Der Kernmarkt ist Mittel- und Osteuropa. Hier werden mehr als 600 Kunden aus mehr als 15 Ländern mit dem Sortiment beliefert.

Investments

Dem Bereich Investment werden alle Aktivitäten zugerechnet, die nicht direkt mit dem Verkauf von Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel bzw. dem Handel mit Roh- und Wirkstoffen in Verbindung stehen. Bei den Investments handelt es sich im Wesentlichen um Minderheitsbeteiligungen an Unternehmen bzw. um Kapitalbereitstellung in Form von Darlehen. Die Investments dienen ausschließlich der Kapitalanlage und Renditeerzielung. Tochtergesellschaften, die Immobilien an Dritte vermieten, werden ebenfalls diesem Bereich zugeordnet.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2023

Gemäß des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist die Weltwirtschaft 2023 weiter gewachsen. Nachdem die Wachstumsrate für das internationale Bruttoinlandsprodukt 2022 um 3,4% gestiegen ist, zeigt sich 2023 ein moderateres Wachstum von 3,1%. Die Weltwirtschaft hat sich nach den ersten Erholungsanzeichen wieder abgeschwächt. Ursache hierfür sind die gestiegenen Zinsraten, die Unsicherheiten aufgrund des russischen Krieges in der Ukraine und der damit einhergehenden Verwerfungen an den Rohstoff- und Energiemärkten.

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland (BIP) ist in 2023 preisbereinigt um 0,2% gefallen (2022: Anstieg 1,8 %). Damit befindet sich das Land in einer Rezession, wobei die Wertschöpfung besonders in der Industrie und der Bauwirtschaft geschrumpft ist.

Das Umsatzwachstum des Pharma-Gesamtmarktes in Deutschland lag für 2023 mit 5,7 % über dem Wachstum des Vorjahres in Höhe von 5,4 %.

2.2. Geschäftsverlauf

a) Herstellung und Vertrieb von Arznei- und Nahrungsergänzungsmitteln

Die Entwicklung des Pharmamarkts in Deutschland ist nach wie vor durch die Gesundheitsreformen der Jahre 2005 ff. geprägt, die allesamt das Ziel verfolgen Kosteneinsparungen für das Gesundheitswesen vorzunehmen. Der Trend wird sich voraussichtlich auch in den Folgejahren weiter fortsetzen.

b) Handel mit Roh- und Wirkstoffen

Die Entwicklung des Nahrungsergänzungsmarktes in Europa ist nach wie vor stetig wachsend. Der Trend hin zur gesunden Lebensweise ist auch 2023 stark steigend. Zusätzlich führte auch der kontinuierliche Ausbau des exklusiven Vertriebs von Partnerprodukten zu Umsatzwachstum. Zudem konnten sowohl national als auch international neue Kundensegmente erschlossen werden.

Aufgrund der Entwicklung im Geschäftsjahr wurde eine neue Vision sowie Strategie für den Geschäftsbereich entwickelt. Neben der Fokussierung auf die Top-Produkte, Top- Kunden und Top-Lieferanten werden in allen Märkten die Kundenbeziehungen intensiviert und neue Kundensegmente erschlossen.

c) Investments

Dem Geschäftsbereich Investments werden alle sonstigen Aktivitäten des Konzerns zugeordnet. Aus den Minderheitsbeteiligungen und der Gewährung von Darlehen resultieren keine Umsatzerlöse auf Ebene des Konzerns.

Den Erträgen aus Beteiligungen in Höhe von TEuro 59,0 und den Erträgen aus der Gewährung Darlehen in Höhe von TEuro 253,5 stehen Abschreibungen auf Beteiligungen in Höhe von TEuro 413,8 gegenüber. Zudem erzielte der Konzern einen Gewinn aus der Veräußerung von Finanzanlagen in Höhe von TEuro 6.708,9. Die Abschreibung auf Beteiligungen ist erfolgt, da die Geschäftsführung davon ausgeht, dass die Wertminderung voraussichtlich dauerhaft ist.

d) Personalentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 waren innerhalb des Konzerns durchschnittlich 340 Mitarbeiter angestellt. Hierbei wurden vor allem die inneren Strukturen (Projektmanagement, Rechnungswesen, IT und Quality) der Firmen ausgebaut. Die Geschäftsführung sieht den Konzern im Bereich Personal gut aufgestellt.

e) Zusammenfassung

Erfreulicherweise konnte der Umsatz in 2023 entsprechend der Planwerte weiter gesteigert werden. Die Steigerung der Umsatzerlöse um TEuro 9.379 sowie Erträge aus Investments führten in Summe zu einem höheren Jahresüberschuss von TEuro 14,860. In den folgenden Jahren soll das Unternehmenswachstum und der Umsatz weiter gesteigert werden. Das Wachstum soll durch die Intensivierung der Verkaufsaktivitäten in den bestehenden Märkten, die Erschließung neuer Märkte und aufgrund von Produktneueinführungen erreicht werden. Das Geschäftsergebnis wird im Abschnitt 2.4 unter dem Punkt b) Rohergebnis, Betriebsergebnis und Jahresergebnis genauer dargestellt.

2.3. Forschung und Entwicklung

Im Bereich der Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel ist die Forschung und Entwicklungstätigkeit größtenteils ausgegliedert. Über Entwicklungspartner werden jedes Jahr ca. 5 neue Produkte lizensiert.

Da im Bereich Roh- und Wirkstoffe im Wesentlichen Handel betrieben wird, ist die Forschung und Entwicklung von untergeordneter Bedeutung.

Im Bereich der Investments wird auf Ebene der WMV keine Forschung und Entwicklung betrieben.

2.4. Ertragslage

a) Umsatzerlöse

Im Geschäftsjahr 2023 konnte der WMV Konzern Umsatzerlöse in Höhe von TEuro 164.722,7 erzielen. Die Umsatzerlöse setzten sich dabei wie folgt zusammen:

Gesamt 2023 Gesamt 2022
TEuro TEuro
Inland 26.268,5 23.409,4
Ausland 138.454,2 131.934,4
Summe 164.722,7 155.343,8

b) Rohergebnis, Betriebsergebnis und Jahresergebnis

Das Rohergebnis belief sich im Geschäftsjahr auf TEuro 103.945,3 (TEuro 99.949,7).

Das betriebliche Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) des Konzerns lag im Geschäftsjahr 2023 bei TEuro 30.083,4 (TEuro 23.880,8).

Das betriebliche Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag im Geschäftsjahr bei TEuro 27.702,9 (TEuro 21.559,4). Die Abschreibungen resultieren aus der Folgebewertung des Sachanlagevermögens (TEuro - 570,9, VJ: TEuro - 400,7) und des immateriellen Anlagevermögens (TEuro - 1.809,6, VJ: TEuro - 1.920,7).

Das Betriebsergebnis vor Steuern (EBT) beläuft sich auf TEuro 24.756,4 (VJ: TEuro 10.808,2). Als Zinsen werden die Abschreibungen auf Finanzanlagen (TEuro - 507,5, VJ: TEuro -10.270,4), Zinsen und ähnliche Aufwendungen (TEuro - 3.042,0, VJ: TEuro - 1.240,2), Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens (TEuro 253,5, VJ: TEuro 389,7), sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (TEuro 290,6, VJ: TEuro 295,8) und Erträge aus Beteiligungen (TEuro 59,0, VJ: TEuro 73,9) berücksichtigt.

Nach Abzug der laufenden Steuern (TEuro -6.702,3, VJ: TEuro -7.599,8) und der sonstigen Steuern (TEuro -25,6, VJ: TEuro -40,5) ergibt sich ein Konzernjahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEuro 18.028,5 (VJ: TEuro 3.167,9).

Der im Vergleich zum Vorjahr stark abweichende Jahresüberschuss resultiert größtenteils aus der im Vorjahr vorgenommenen hohen Abschreibung auf Finanzanlagen in Höhe von 10.270,4 TEuro und der in diesem Jahr erzielten Gewinne aus der Veräußerung von Finanzanlagen in Höhe von TEuro 6.708,9.

Zur Verdeutlichung dient nachstehend aufgeführte Übersicht:

2023 2022
TEuro TEuro
Rohergebnis 103.945,3 99.949,7
Personalaufwand -21.316,1 -19.935,9
sonstige betriebliche Aufwendungen -52.545,9 -56.132,9
EBITDA 30.083,3 23.880,8
Abschreibungen -2.380,6 -2.321,5
EBIT 27.702,7 21.559,4
Finanzergebnis -2.946,4 -10.751,2
EBT 24.756,3 10.808,2
Steuern -6.727,9 -7.640,3
Konzernjahresüberschuss 18.028,4 3.167,9

Die Eigenkapitalrentabilität für das Geschäftsjahr beträgt 24,8% (5,7%). Die geringe Eigenkapitalrentabilität im Vorjahr ergab sich im Wesentlich aus der außerplanmäßigen Abschreibung auf Beteiligungen.

Die Umsatzrendite für das Geschäftsjahr beläuft sich auf 10,9% (2,0%). Auch in dieser Kennzahl ist im Vorjahr der Sondereffekt der außerplanmäßigen Abschreibung enthalten.

Die EBITDA-Marge lag im Geschäftsjahr bei 18,3% (15,4%) und die EBIT-Marge bei 16,8 % (13,9%).

Zur Verdeutlichung dient die nachstehend aufgeführte Übersicht:

2023 2022
Eigenkapitalrentabilität 24,8% 5,7%
Umsatzrendite 10,9% 2,0%
EBITDA-Marge 18,3% 15,4%
EBIT-Marge 16,8% 13,9%

2.5. Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die Vermögenslage des Konzerns gegenüber dem Vorjahr um TEuro 6.091,3 erhöht. Zum 31. Dezember 2023 beläuft sich die Bilanzsumme des Konzerns auf TEuro 181.010,7 (TEuro 174.919,4).

Die Erhöhung der Aktiva in Höhe von TEuro 6.091,3 (TEuro 7.198,3) resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung des Finanzanlagevermögens (TEuro 9.862,4 (TEuro 6.696,4) und aus der Erhöhung der liquiden Mittel (TEuro 13.730,5 (TEuro -2.798,1)). Gegenläufig wirkt die Reduzierung des Vorratsvermögens (TEuro -12.662,9 (TEuro 6.022,4)), und die Reduzierung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (TEuro -3.624,7 (TEuro -3.190,4)).

Korrespondierend erhöhte sich die Passiva im Wesentlichen durch den Konzernjahresüberschuss des Geschäftsjahres (TEuro 18.028,5 (TEuro 3.167,9)). Gegenläufig wirkte eine Reduzierung der Verbindlichkeiten (TEuro 5.558,8 (TEuro 3.870,6)), die Veränderung der Gewinnrücklagen durch eine Ausschüttung (TEuro -1.000,0 (TEuro -1.000,0)) und eine Verringerung der Rückstellungen (TEuro -5.405,7 (TEuro 953,2)).

Die Eigenkapitalquote hat sich bedingt durch den gestiegenen Jahresüberschuss zum 31.12.2023 auf 40,1 % erhöht (31.12.2022: 31,8%).

Die liquiden Mittel zum 31. Dezember 2023 belaufen sich auf TEuro 16.975,2 (TEuro 3.244,7) und haben sich damit um TEuro 13.730,5 erhöht.

2.6. Finanzlage

a) Kapitalstruktur

Der Konzern finanziert sich im Wesentlich durch thesaurierte Gewinne, langfristige Bankdarlehen und Gesellschafterdarlehen.

Das Eigenkapital des Konzerns beläuft sich zum 31.12.2023 auf TEuro 72.610,9 (TEuro 55.555,1). Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus dem Konzernjahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von TEuro 18.028,4 (TEuro 3.167,9) und einer Gewinnausschüttung in Höhe von TEuro 1.000,0 (TEuro 1.000,0).

Die langfristigen Bankdarlehen betragen zum 31.12.2023 TEuro 50.261,1 (TEuro 51.746,2). Die Veränderung ergibt sich aus einer höheren Tilgung im Vergleich zu den neu abgeschlossenen Darlehensverträgen (TEuro -1.485,2 (TEuro -2.376,7)). Der Zinsanstieg an den Kapitalmärkten wird sich aufgrund der Fälligkeitsstruktur der laufenden Bankdarlehen erst nach und nach auf das Zahlenwerk des Konzerns auswirken.

Die Gesellschafterdarlehen belaufen sich in Summe zum 31.12.2023 auf TEuro 30.930,7 (TEuro 32.055). Die Verringerung resultiert aus der Rückführung von finanziellen Mitteln an den Gesellschafter.

b) Investitionen

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen in Höhe von TEuro 1.060,0 (TEuro 1.638,1) getätigt. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen lagen im Geschäftsjahr bei TEuro 285,3 (TEuro 465,2).

In das Finanzanlagevermögen wurden im Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von TEuro 11.357,0 (TEuro 17.320,7) getätigt. Der wesentliche Anteil in Höhe von TEuro 10.604,5 (TEuro 12.808,1) betrifft den Erwerb von Beteiligungen. Zudem haben sich die Wertpapiere des Anlagevermögens um TEuro 251,5 und die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, um TEuro 474,07 (TEuro 4.271,5) erhöht.

Der Konzern hat zum 31.12.2023 sonstige finanzielle Verpflichtungen bis Ende des Jahres 2031 in Höhe von TEuro 25.426,1 (TEuro 18.652). Es wird erwartet, dass die wesentlichen Beträge verteilt über die kommenden fünf Jahre fällig werden.

c) Liquidität

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Cash Flow von TEuro 21.368,0 (TEuro 13.150,0) aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftet. Dieser wurde zum Teil zur Finanzierung der Investitionen, zur Tilgung von Darlehen und überwiegend zum Aufbau des Finanzmittelfonds verwendet. Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit von TEuro - 4.194,7 (TEuro - 16.400,4) resultiert im Wesentlichen aus den erworbenen Beteiligungen, aus Veräußerungserlösen von Finanzanlagen und aus der Ausgabe von Darlehen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit von TEuro - 3.497,9 (TEuro 799,4) berücksichtigt die Rückzahlung und die Aufnahme von Darlehen gegenüber Kreditinstituten und Gesellschaftern und sonstige Fremdfinanzierungen. In Summe ergibt sich aus den Bereichen laufende Geschäftstätigkeit, Investition und Finanzierung eine zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds in Höhe von TEuro 13.675,4 (TEuro -2.451,0). Nach Berücksichtigung von Wechselkurs- und bewertungsbedingten Änderungen des Finanzmittelfonds (TEuro 55,1 (TEuro 166,1)) hat sich der Finanzmittelfond des Konzerns im Geschäftsjahr von TEuro 3.244,7 (TEuro 5.529,6) um TEuro 13.730,5 auf TEuro 16.975,2 (TEuro 3.244,7) erhöht.

Die Kontokorrentlinien wurden zum Bilanzstichtag nicht beansprucht. Somit waren neben den Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEuro 16.975,2 (TEuro 3.244,7) weitere TEuro 8.777,6 (TEuro 8.179,9) nicht in Anspruch genommene Kredite (Verbundrahmenlinie) zur Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen verfügbar.

2.7. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die finanziellen Leistungsindikatoren des Konzerns sind

die Umsatzerlöse und

das EBITDA (Gesamtleistung abzüglich Material- und Personalaufwand sowie sonstige betriebliche Aufwendungen).

Der Konzern hat im Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von TEuro 164.722,7 (TEuro 155.343,8) erzielt.

Das EBITDA im Geschäftsjahr beläuft sich auf TEuro 30.083,4 (TEuro 23.880,8).

Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren, die jedoch nicht als Steuerungselement dienen, sind für den Konzern relevant

die Personalentwicklung und

die Qualitätssicherung.

Der Konzern konnte im Geschäftsjahr die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter auf 340 ausbauen.

Die relevanten Zertifizierungen zur Qualitätssicherung und die erforderlichen behördlichen Genehmigungen zur Herstellung von pharmazeutischen Produkten lagen im Geschäftsjahr vor.

3. Prognose-, Chancen-, und Risikobericht

3.1. Chancen und Risiken

Die Chancen des Konzerns basieren auf den Geschäftsstrategien der jeweiligen Geschäftsbereiche. In den Geschäftsbereichen Herstellung und Vertrieb von Arznei- und Nahrungsergänzungsmitteln sowie Handel mit Roh- und Wirkstoffen bestehen aufgrund des attraktiven Brancheumfelds Wachstumschancen. Ziel ist es, durch ein langfristig ausgewogenes Entwicklungs- und Produktportfolio entsprechend der Kundenbedürfnisse ein nachhaltiges, organisches und profitables Wachstum zu gewährleisten. Die Rahmenbedingungen für diese Strategie sind durch den attraktiven weltweiten Pharmamarkt gegeben.

Der Konzern investiert unter anderem in Wachstumsunternehmen, die bei einer erfolgreichen Entwicklung eine hohe Rendite erwarten lassen. Die Investments in Unternehmen ermöglichen das Partizipieren an Chancen diverser Branchen.

Das Risikomanagement erfolgt auf Ebene der unabhängigen Tochterunternehmen. In den jeweiligen Buchführungssystemen stehen Berichtsmodule für vielfältige betriebswirtschaftliche Auswertungen zur Verfügung. So werden monatliche Berichte mit betriebsinternem Periodenvergleich und Abweichungsanalyse zur Vermögens-, Finanz,- und Ertragslage ausgegeben. Zusätzliche Informationen für die Steuerung der Unternehmen werden durch verschiedene Warenwirtschaftssysteme generiert. Darüber hinaus werden weitere Analyseinstrumente laufend erarbeitet.

Die Geschäftsführung schätzt die folgenden Risiken als wesentlich für die Entwicklung des Konzerns ein:

Strategische und branchenspezifische Risiken:

Durch den ständigen Ausbau der Produktpalette sowie Ausbau und Erweiterung des Verkaufsgebietes soll für die Zukunft ein weiteres Umsatzwachstum des Konzerns gewährleistet werden.

Dieses Wachstum wird durch die zusätzliche Intensivierung der Marketingaktivitäten sowie dem Ausbau des Außendienstteams untermauert.

Risiken in der Lieferkette:

Risiken in der Lieferkette bestehen bezüglich Termintreue, Versorgung und Kosten bei Rohstoffen, Waren und Dienstleistungen.

Zur Sicherstellung der Termintreue, Versorgung und Kosten werden die internen Prozesse diesbezüglich laufend ausgebaut und optimiert. Des Weiteren besteht das grundlegende Ziel Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten und Dienstleistern zu minimieren.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Die aus den Liefer- und Leistungsbeziehungen entstehenden Kredit- und Bonitätsrisiken werden durch unser Debitorenmanagement laufend überwacht. Neben einem Mahnprozess unterliegen die Kunden einer Bonitätskontrolle, um Forderungsausfälle zu reduzieren.

Die aus Fremdwährungsgeschäften resultierenden Wechselkursrisiken werden laufend überwacht. Ist ein wesentliches Risiko erkennbar, werden Devisentermingeschäft mit Kreditinstituten zur Absicherung geschlossen.

Der Konzern finanziert sich kurz- und mittelfristig über Bankdarlehen. Zur Vermeidung von Abhängigkeiten bestehen Geschäftsbeziehungen zu verschiedenen Banken. Zinsänderungsrisiken werden durch längere Laufzeiten und einer rollierenden Anschlussfinanzierung reduziert.

Der Konzern hat wesentliche Investitionen in Beteiligungen getätigt. Eine Diversifikation der Investments und eine permanente Überwachung der wirtschaftlichen Entwicklung reduzieren wesentliche finanzwirtschaftliche Risiken für den Konzern.

Rechtliche Risiken:

Der Konzern ist einer Vielzahl von rechtlichen Risiken ausgesetzt. Hierzu gehören insbesondere Risiken aus den Bereichen Produkthaftung, Wettbewerbs-, Patent- und Steuerrecht. Zur Reduzierung der Risiken werden durch entsprechende Vertragsgestaltungen die Haftung begrenzt und Versicherungen abgeschlossen.

Risiken aus dem Ukraine Krieg

Abgesehen von den die Pharmabranche allgemein beeinflussenden politischen und konjunkturellen Trends sowie dem Mangel an qualifiziertem Personal sind keine Risiken erkennbar, die die Entwicklung des Unternehmens beeinträchtigen oder seinen Bestand gefährden könnten.

Der seit Februar 2022 andauernde Ukraine Konflikt beeinträchtigt das Geschäftsmodell nachhaltig. Aufgrund der verhängten Sanktionen wurde die bestehende Geschäftsbeziehung mit Geschäftspartnern in Weißrussland gestoppt. Ferner treten Herausforderungen auf, den reibungslosen Transport in asiatische Märkte zu gewährleisten.

3.2. Prognosebericht

a) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet für 2024 einen Anstieg des internationalen Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 3,1%. Demnach erholt sich die Weltwirtschaft angesichts des andauernden Kriegs in der Ukraine und der hohen Inflation nur sehr langsam.

Das ifo Institut erwartet für 2024 eine weitere Stagnation des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland (0,2%). Verschlechterungen der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand und andauernde Streiks sprechen gegen eine konjunkturelle Trendwende.

b) Herstellung und Vertrieb von Arznei- und Nahrungsergänzungsmitteln

Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine leichte Steigerung der Gesamtleistung erreicht. In dem laufenden Geschäftsjahr 2024 wird, wie in den kommenden Jahren, ein weiterer Anstieg der Umsatzerlöse erwartet. Das Wachstum soll durch die Intensivierung der Verkaufsaktivitäten in den bestehenden Märkten, die Erschließung neuer Märkte und aufgrund von Produktneueinführungen erreicht werden.

c) Handel mit Roh- und Wirkstoffen

Die Entwicklung des Geschäftsjahres 2023 entspricht unter Berücksichtigung der Marktkonsolidierung und der geopolitischen Lage den Erwartungen. Aufgrund der neu erarbeiteten Vision und Strategie des Geschäftsbereichs wird ein stabiles Geschäftsjahr 2024 und ein Wachstum im einstelligen Prozentbereich in den kommenden Jahren prognostiziert.

d) Investments

Der Geschäftsbereich Investments wurde durch Gewinne aus der Veräußerung von Finanzanlagen im Geschäftsjahr 2023 beeinflusst. Für das Geschäftsjahr 2024 wird gegenwärtig keine außerplanmäßigen Abschreibungen erwartet. Die Investitionen in Beteiligungen werden, wenn auch voraussichtlich in geringeren Umfang fortsetzten. Die Erlöse aus der Vermietung von Immobilien werden voraussichtlich unverändert sein.

e) Personalentwicklung

Im Geschäftsjahr konnten alle offenen Stellen mit adäquatem Personal besetzt werden. Für das kommende Geschäftsjahr wird erwartet, dass sich diese Situation fortsetzt.

f) Zusammenfassung

Die Aussichten für die gesamtwirtschaftliche Lage lässt nur einen moderaten Anstieg der weltweiten Wirtschaftsleistung erwarten. Die Geschäftsführung erwartet auf Konzernebene für das laufende Geschäftsjahr 2024 und die folgenden Jahre einen Anstieg der Umsatzerlöse im hohen einstelligen Prozentbereich. Analog zu der Entwicklung der Umsatzerlöse wird das Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern erwartet.

Die Unternehmensführung ist optimistisch, die gesetzten Ziele zu erreichen. Es wird darauf hingewiesen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.

 

München, den 31.05.2024

Winning Mindset Ventures GmbH

Geschäftsführung

Stephan Huber

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Winning Mindset Ventures GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Konzernabschluss der Winning Mindset Ventures GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der Winning Mindset Ventures GmbH für das Geschäftsjahr 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehen meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

hole ich ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Ich bin verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Ich trage die alleinige Verantwortung für meine Prüfungsurteile.

beurteile ich den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Unterschleißheim, den 21.06.2024

Dipl.-Bw. Jürgen Seeber, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterbeschluss der Winning Mindset Ventures GmbH

mit Sitz in Gräfelfing

eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 214598

Der Gesellschafter der Winning Mindset Ventures GmbH, Stephan jun. Huber, hält heute unter Verzicht auf etwaige Form-, Frist- oder Ladevorschriften eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt was folgt:

Die Gesellschafterversammlung beschließt eine Ergebnisverwendung für das Wirtschaftsjahr 2023.

Das nach im Jahr 2023 vorgenommener Vorabausschüttung verbleibende Ergebnis der Gesellschaft wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.

 

Gräfelfing, den 20.06.2024

Stephan jun. Huber

Inanspruchnahme von Offenlegungs- und Aufstellungserleichterungen gem. § 264 Abs. 3 HGB

zwischen

Winning Mindset Ventures GmbH,

- MUTTERGESELLSCHAFT -

und

Denk Ingredients GmbH

- TOCHTERGESELLSCHAFT -

1. Sachstand

[1]

Die Muttergesellschaft ist die alleinige Gesellschafterin der Tochtergesellschaft. Beide Gesellschaften haben ein Wirtschaftsjahr, das dem Kalenderjahr entspricht. Die Muttergesellschaft ist zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nach § 290 HGB verpflichtet, in den die Tochtergesellschaft einbezogen ist.

[2]

Die Beteiligten beabsichtigen, von der Vorschrift des § 264 Absatz 3 HGB Gebrauch zu machen.

2. Einstandsverpflichtung

Es besteht eine Einstandsverpflichtung gem. § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB. Die Muttergesellschaft verpflichtet sich hierin gegenüber ihrer Tochtergesellschaft (im Innenverhältnis), sicherzustellen, dass die Tochtergesellschaft in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet wird, dass sie in der Lage ist, ihren zum 31. Dezember 2023 bestehenden Verpflichtungen im Geschäftsjahr 2024 stets fristgerecht nachzukommen. Die Verpflichtung der Muttergesellschaft gilt zeitlich begrenzt bis zum Ablauf des Geschäftsjahrs 2024.

3. Gesellschafterbeschluss

Die Gesellschafterin der Denk Ingredients GmbH mit Sitz in München, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 78041, Winning Mindset Ventures GmbH mit Sitz in Gräfelfing, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 214598, hält heute unter Verzicht auf etwaige Form-, Frist- oder Ladevorschriften eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt was folgt:

[1]

Die alleinige Gesellschafterin der Tochtergesellschaft stimmt hiermit der Befreiung nach Maßgabe des § 264 Absatz 3 Nr. 1 HGB für das vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 laufende Geschäftsjahr zu.

[2]

Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.

 

Gräfelfing, den 31. Mai 2024

Winning Mindset Ventures GmbH

Stephan Huber

Mitteilung gem. § 264b HGB

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Denk Pharma GmbH & Co. KG mit Sitz in München, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRA 85432, wird in den Konzernabschluss der Winning Mindset Ventures GmbH mit Sitz in München, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 214598, einbezogen.

Die Befreiung wird im Konzernanhang angegeben. Der von der Winning Mindset Ventures GmbH aufgestellte Konzernabschluss wird nach § 325 HGB durch Einreichung beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers offengelegt.

 

Gräfelfing, den 31. Mai 2024

Winning Mindset Ventures GmbH

Stephan Huber

Inanspruchnahme von Offenlegungs- und Aufstellungserleichterungen gem. § 264 Abs. 3 HGB

zwischen

Winning Mindset Ventures GmbH.

- MUTTERGESELLSCHAFT -

und

G9 Verwaltungsgesellschaft mbH.

- TOCHTERGESELLSCHAFT -

1. Sachstand

[1]

Die Muttergesellschaft ist die alleinige Gesellschafterin der Tochtergesellschaft. Beide Gesellschaften haben ein Wirtschaftsjahr, das dem Kalenderjahr entspricht. Die Muttergesellschaft ist zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nach § 290 HGB verpflichtet, in den die Tochtergesellschaft einbezogen ist.

[2]

Die Beteiligten beabsichtigen, von der Vorschrift des § 264 Absatz 3 HGB Gebrauch zu machen.

2. Einstandsverpflichtung

Es besteht eine Einstandsverpflichtung gem. § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB. Die Muttergesellschaft verpflichtet sich hierin gegenüber ihrer Tochtergesellschaft (im Innenverhältnis), sicherzustellen, dass die Tochtergesellschaft in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet wird, dass sie in der Lage ist, ihren zum 31. Dezember 2023 bestehenden Verpflichtungen im Geschäftsjahr 2024 stets fristgerecht nachzukommen. Die Verpflichtung der Muttergesellschaft gilt zeitlich begrenzt bis zum Ablauf des Geschäftsjahrs 2024.

3. Gesellschafterbeschluss

Die Gesellschafterin der G9 Verwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in Gräfelfing, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 269618, Winning Mindset Ventures GmbH mit Sitz in Gräfelfing, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 214598, hält heute unter Verzicht auf etwaige Form-, Frist- oder Ladevorschriften eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt was folgt:

[1]

Die alleinige Gesellschafterin der Tochtergesellschaft stimmt hiermit der Befreiung nach Maßgabe des § 264 Absatz 3 Nr. 1 HGB für das vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 laufende Geschäftsjahr zu.

[2]

Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.

 

Gräfelfing, den 31. Mai 2024

Winning Mindset Ventures GmbH

Stephan Huber

Inanspruchnahme von Offenlegungs- und Aufstellungserleichterungen gem. § 264 Abs. 3 HGB

zwischen

Winning Mindset Ventures GmbH, - MUTTERGESELLSCHAFT -

und

Hepta Pharma GmbH Vertriebsgesellschaft, - TOCHTERGESELLSCHAFT -

1. Sachstand

[1]

Die Muttergesellschaft ist die alleinige Gesellschafterin der Tochtergesellschaft. Beide Gesellschaften haben ein Wirtschaftsjahr, das dem Kalenderjahr entspricht. Die Muttergesellschaft ist zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nach § 290 HGB verpflichtet, in den die Tochtergesellschaft einbezogen ist.

[2]

Die Beteiligten beabsichtigen, von der Vorschrift des § 264 Absatz 3 HGB Gebrauch zu machen.

2. Einstandsverpflichtung

Es besteht eine Einstandsverpflichtung gem. § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB. Die Muttergesellschaft verpflichtet sich hierin gegenüber ihrer Tochtergesellschaft (im Innenverhältnis), sicherzustellen, dass die Tochtergesellschaft in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet wird, dass sie in der Lage ist, ihren zum 31. Dezember 2023 bestehenden Verpflichtungen im Geschäftsjahr 2024 stets fristgerecht nachzukommen. Die Verpflichtung der Muttergesellschaft gilt zeitlich begrenzt bis zum Ablauf des Geschäftsjahrs 2024.

3. Gesellschafterbeschluss

Die Gesellschafterin der Hepta Pharma GmbH Vertriebsgesellschaft mit Sitz in Gräfelfing, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 40142, Winning Mindset Ventures GmbH, mit Sitz in Gräfelfing, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 214598, hält heute unter Verzicht auf etwaige Form-, Frist- oder Ladevorschriften eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt was folgt:

[1]

Die alleinige Gesellschafterin der Tochtergesellschaft stimmt hiermit der Befreiung nach Maßgabe des § 264 Absatz 3 Nr. 1 HGB für das vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 laufende Geschäftsjahr zu.

[2]

Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.

 

Gräfelfing, den 31. Mai 2024

Winning Mindset Ventures GmbH

Stephan Huber

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