Winning Mindset Ventures GmbHMünchen (vormals: Gräfelfing)Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die Winning Mindset Ventures GmbH (im Folgenden auch kurz "WMV" oder "Gesellschaft" genannt) hat ihren Sitz in Gräfelfing. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Registernummer HRB 214598 eingetragen. Der Konzernabschluss der WMV zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß §§ 290 ff. HGB unter Beachtung der handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie nach den ergänzenden Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Gemäß den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen für Kapitalgesellschaften erfolgte die Gliederung der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 266 HGB und § 275 Abs. 2 HGB nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Posten der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, wurden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Konzernbilanz oder im Konzernanhang ausgeübt werden können, wurde die Angabe im Konzernanhang gewählt. Nachstehender Anhang enthält die gesetzlich bestimmten Anhang-Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung gem. §§ 284, 313 HGB sowie sonstige Pflichtangaben gem. §§ 285, 314 HGB. 2. Angaben zum Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 sind neben der WMV grundsätzlich alle Unternehmen einbezogen, an denen diese Anteile direkt oder indirekt von mehr als 50 % hält. Der Kreis der in den Konzernabschluss einbezogenen inländischen und ausländischen Tochter- und Enkelunternehmen ist der nachstehenden Tabelle zu entnehmen: Konsolidierte Tochterunternehmen
* Anteile werden von der Denk Pharma GmbH &
Co. KG gehalten.
Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wurden zum Stichtag des Konzernabschlusses der WMV aufgestellt. Sie sind nach einheitlichen, den Vorschriften des HGB entsprechenden Bilanzierungsgrundsätzen erstellt oder übergeleitet worden. Das Geschäftsjahr für den Konzern und den konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr. Nichtkonsolidierte Tochterunternehmen
Die Bewertung des nichtkonsolidierten Tochterunternehmens erfolgt nach § 311 Abs. 2 HGB mit den fortgeführten Anschaffungskosten, da die Gesellschaft für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist. Unternehmen die eine Beteiligung im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB darstellen und bei denen ein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik genommen wird, werden im Konzernabschluss nach § 311 Abs. 1 HGB mit der at equity Methode bewertet (assoziierte Unternehmen). Der im Konzernabschluss angesetzte Beteiligungsbuchwert des nach der Equity-Methode bewerteten assoziierten Unternehmens verändert sich von Jahr zu Jahr entsprechend der Veränderung des jeweiligen anteiligen Eigenkapitals der Unternehmen. Zum 31. Dezember 2023 gab es keine Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB, welche nach der at equity Methode einzubeziehen waren. Unternehmen die ausschließlich eine Beteiligung im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB darstellen, werden im Konzernabschluss mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet (Beteiligungen). Nachfolgend sind die Beteiligungen aufgeführt, welche zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wurden:
* Anteile werden von der Denk Pharma GmbH &
Co. KG gehalten.
Die WMV hält darüber hinaus Anteile an Unternehmen (Investments), welche die oben beschriebenen Kriterien für Tochterunternehmen, assoziierten Unternehmen und Beteiligungen nicht erfüllen. Die Bewertung der Investments erfolgt zu den fortgeführten Anschaffungskosten bzw. bei Vorliegen voraussichtlich dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert 3. Konsolidierungsmethoden Bei der nach § 301 HGB vorzunehmenden Kapitalkonsolidierung ist für die zu konsolidierenden Unternehmen die Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB) durch Verrechnung des Beteiligungsbuchwerts in der für Konsolidierungszwecke aufgestellten modifizierten Handelsbilanz (sogenannte HB II) mit dem anteiligen neubewerteten Eigenkapital der Tochter- und Enkelunternehmen unter Abgrenzung latenter Steuern angewandt worden. Die Verrechnung wird grundsätzlich auf der Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunkt durchgeführt, zu dem das jeweilige Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Unternehmen die bereits vor dem 01.Januar 2023 Tochterunternehmen waren, werden nach § 301 Abs. 2 S. 3 HGB mit den Wertansätzen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in dem Konzernabschluss berücksichtigt. Im Einzelnen ergeben sich folgende Erstkonsolidierungszeitpunkte:
Bei der Schuldenkonsolidierung wurden die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen aufgerechnet. Eine Zwischengewinneliminierung wird gemäß § 304 Abs. 1 HGB für konzerninterne Lieferungen und Leistungen aus Absatzgeschäften vorgenommen. Bei der Schulden- und Zwischengewinneliminierung aufgetretene Unterschiedsbeträge wurden ergebniswirksam behandelt. Bei ergebniswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen wurden entsprechende Steuerabgrenzungen vorgenommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in vollkonsolidierter Form erstellt. Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden die Innenumsätze mit den entsprechenden Aufwendungen oder der Bestandsveränderung aufgerechnet. Andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen zwischen den konsolidierten Unternehmen sind mit den entsprechenden Aufwendungen der einbezogenen Gesellschaften verrechnet. Die Fremdwährungsumrechnung der einbezogenen, in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse, erfolgt gemäß § 308a HGB nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Danach werden alle Bilanzansätze mit Ausnahme des Eigenkapitals mit dem am Bilanzstichtag geltenden Stichtagskurs umgerechnet. Die Umrechnung des Eigenkapitals mit Ausnahme des Jahresergebnisses erfolgt mit dem historischen Kurs. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Jahresüberschuss werden mit dem gewichteten Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Die Umrechnungsdifferenzen wurden in den Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung im Eigenkapital eingestellt. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung aufgetretene Währungsdifferenzen werden erfolgswirksam korrigiert. Für die Währungsumrechnung wurden folgende Wechselkurse verwendet:
4. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einheitlich für alle Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode (pro rata temporis) vermindert. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen ist zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Finanzanlagen wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Ausnahme bilden die Anteile an assoziierten Unternehmen, welche mit dem weiterentwickelten anteiligen Eigenkapital bewertet wurden. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei Vorliegen voraussichtlich dauernder Wertminderungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten nach dem Durchschnittsverfahren unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse bzw. der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten. Allen erkannten Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit sowie restlicher Haltbarkeitsdauer werden Bewertungsabschläge vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos, für Zinsaufwendungen und für Nachlässe wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Die Bewertung erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Dabei werden Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung, welche ausschließlich Restlaufzeiten von nicht mehr als einem Jahr besitzen, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Latente Steuern werden gebildet, wenn zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen bestehen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen und sich daraus eine Steuerentlastung oder -belastung in der Zukunft ergibt. Die sich ergebende Steuerbe- und die sich ergebende Steuerentlastung wird verrechnet und in dieser Höhe entweder aktive latente Steuern oder passive latente Steuern bilanziert. Der Betrag, der sich ergebenden Steuerentlastung oder -belastung wird mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Der Posten wird aufgelöst, sobald die Steuerentlastung bzw. -belastung eintritt oder mit ihr nicht mehr zu rechnen ist. Steuerliche Verlustvorträge sind bei der Berechnung aktiver latenter Steuern in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt. Des Weiteren beziehen sich die latenten Steuern auf Differenzen, die sich aus der Zwischenergebniseliminierung ergeben. Die Bewertung erfolgte mit dem Ertragssteuersatz der Gesellschaft bei welcher ein Zwischenergebnis entstanden ist. Gemäß des Wahlrechts nach § 306 Abs. 1 Satz 2 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen, allerdings liegen zum 1. Januar 2023 sowie zum 31. Dezember 2023 lediglich aktive latente Steuern aus der Konsolidierungsmaßnahmen (dritte Stufe) vor. Entsprechend § 306 HGB wurde von dem Ansatzwahlrecht Gebrauch gemacht, so dass die aktiven latenten Steuern aus den ersten beiden Stufen (temporären Differenzen aus der HB I) nicht bilanziert wurden. Für die Bewertung wird der zum Bilanzstichtag für die jeweilige Landesgesellschaft gültige Steuersatz zwischen 15,00 % und 32,98 % herangezogen. Zukünftige Steuersatzänderungen wurden nur dann berücksichtigt, sofern diese bereits gesetzlich in Kraft getreten sind. Die Entwicklung der bilanzierten latenten Steuern stellt sich wie folgt dar:
Soweit Gewinn- und Verlust-Posten auf Fremdwährungsforderungen oder -verbindlichkeiten beruhen, erfolgt ihre Bewertung zu dem am Entstehungstag maßgeblichen Wechselkurs. Angaben zu der Nutzung von Wahlrechten bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethode Die DRS wurden grundsätzlich beachtet. Gesetzliche Wahlrechte bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden wie folgt genutzt: Das Wahlrecht gem. § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung der in der Entwicklungsphase angefallenen Herstellungskosten selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde ausgeübt. In die Herstellungskosten der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nur die gesetzlichen Pflichtbestandteile einbezogen. Dies sind die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens soweit es durch die Fertigung veranlasst ist. Die planmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Wirtschaftsgüter mit einem geringen Wert werden vereinfachend wie folgt abgeschrieben: Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis zu Euro 800 werden sofort abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit einem darüber liegenden Wert werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände abgeschrieben. Soweit handelsrechtlich zulässig wird die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend den steuerlichen Vorschriften gewählt. In die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse bzw. unfertigen Leistungen werden nur die gesetzlichen Pflichtbestandteile einbezogen. Dies sind die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens soweit es durch die Fertigung veranlasst ist. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Vergleich zur Erstkonsolidierung am 1. Januar 2023 stetig angewandt. Die Konzernbilanz wurde ohne Ergebnisverwendung aufgestellt. 5. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens gemäß § 268 Abs. 2 HGB ist im Anlagespiegel (2.6) dargestellt. 5.1. Immaterielle Vermögensgegenstände Unter den immateriellen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen arzneimittelrechtliche Zulassungen, welche entgeltlich erworben wurden. Die geleisteten Anzahlungen beziehen sich ebenfalls auf arzneimittelrechtliche Zulassungen, welche sich zum Abschlussstichtag aber noch nicht in einem betriebsbereiten Zustand befanden. 5.2. Sachanlagen Bei den Sachanlagen werden Grundstücke, Bauten, Mietereinbauten, Außenanlagen, Betriebsvorrichtungen und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgewiesen. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um ein teilweise selbstgenutztes Bürogebäude und um ein fremdvermietetes Produktionsgebäude. 5.3. Finanzanlagen Die von der Gesellschaft erworbenen Direktbeteiligungen (Investments) werden als Beteiligungen ausgewiesen. Hierbei handelt es sich um Anteile an Unternehmen, die nicht in Verbindung zu dem operativen Geschäft des WMV Konzerns stehen. Bei den Finanzanlagen wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 3 S.6 HGB in Höhe von TEuro 413,8 vorgenommen. Die sonstigen Ausleihungen bestehen in vollem Umfang gegenüber Gesellschaftern. 5.4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen:
5.5. Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals ist im gesonderten Eigenkapitalspiegel nach DRS 22 dargestellt. Das Gezeichnete Kapital besteht aus dem Stammkapital der WMV und beträgt unverändert TEuro 10.000,0 Euro. Die unveränderte Kapitalrücklage resultiert aus der Erstkonsolidierung und entspricht einem passiven Unterschiedsbetrags mit Eigenkapitalcharakter. Die Veränderung der Gewinnrücklagen in Höhe von TEuro 1.000,0 ergibt sich aus einer Gewinnausschüttung. Die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung resultiert im Wesentlichen aus der Konsolidierung der Denk Pharma Caucasus LLC. 5.6. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die Gewerbe- und Körperschaftssteuer sowie inländische und ausländische Ertragsteuern für das laufende Jahr und Vorjahre. Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf TEuro 2.579,5 und setzen sich u.a. aus folgenden Positionen zusammen:
5.7. Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Von den Verbindlichkeiten sind TEuro 27.182,2 durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEuro 30.930,7 (Vorjahr: TEuro 32.055). 6. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt 6.1. Umsatzerlöse Aufgliederung der Umsatzerlöse nach regionalen Märkten
Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus dem Verkauf von Arzneimitteln, Wirkstoffen und Nahrungsergänzungsmitteln. 6.2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEuro 537, Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 2.280 sowie Erlöse aus dem Verkauf von Finanzanlagen in Höhe von TEUR 6.708,9 6.3. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von TEuro 1.762,8 enthalten. Darüber hinaus sind in der Erfolgsrechnung periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEuro 163,2 enthalten. Dabei handelt es sich größtenteils um verschiedenste Aufwendungen für das Jahr 2022. Die Aufwendungen wurden im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. 6.4. Abschreibungen auf Finanzanlagen Bei den Finanzanlagen wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 3 S.6 HGB in Höhe von TEuro 413,8 vorgenommen. 6.5. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steueraufwendungen in Höhe von TEuro 6.702 betreffend mit TEuro 262 (saldiert) latente Steuererträge- und -aufwendungen aus dem Geschäftsjahr 2023 sowie Körperschaft- und Gewerbesteueraufwendungen aus den Beteiligungserträgen innerhalb der Konzerngesellschaften 7. Sonstige Angaben 7.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S.d. § 314 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 2a HGB belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEuro 25.476. Sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEuro 2.595 haben eine Fälligkeit innerhalb des Jahres 2024. 7.2. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl an Arbeitnehmern innerhalb des Konzerns setzt sich wie folgt zusammen:
7.3. Geschäftsführung Als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer war im Geschäftsjahr Herr Stephan Huber bestellt. Hinsichtlich der Angaben gem. § 314 Abs. 1 Nr.6a) und 6b) HGB (Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung) wird von der Schutzklausel des § 314 Abs. 3 S. 2 HGB Gebrauch gemacht. 7.4. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse, die nach § 251 HGB angegeben werden müssen, bestanden zum Bilanzstichtag nicht. 7.5. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers setzt sich wie folgt zusammen:
7.6. Unterstützungskasse Zum 31. Dezember 2023 bestand bei der febs Versorgungskasse e. V. (fvk) eine Unterdeckung in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: TEuro 143,1). 7.7. Angabe nach § 285 Nr. 19 HGB zu nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten derivativen Finanzinstrumente Die Gesellschaft schließt laufend Termingeschäfte zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken ab. Auf die zum Bilanzstichtag schwebenden Geschäften werden die allgemeinen handelsrechtlichen Bewertungsprinzipen angewendet. Zum 31.12.2023 bestanden die folgenden Kontrakte:
Der beizulegende Zeitwert von Devisentermingeschäften errechnet sich auf Basis des am Bilanzstichtag geltenden Devisenkassamittelkurses unter Berücksichtigung der Terminaufschläge und - abschläge für die jeweiligen Restlaufzeiten des Kontrakts im Vergleich zum kontrahierten Devisenterminkurs. Die Diskontierung erfolgt unter Berücksichtigung des Kontrahentenrisikos. 7.8. Konzern-Kapitalflussrechnung Wechselkursbedingte Veränderungen wurden in der Konzern-Kapitalflussrechnung berücksichtigt. Nicht zahlungswirksamen Bewegungen im Anlagevermögen, bei den Vorräten, den sonstigen Forderungen, den Forderungen gegen Gesellschafter und den Rückstellungen wurden bereinigt. Der Finanzmittelfonds der Konzern-Kapitalflussrechnung umfasst den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. 7.9. Vorschlag für die Verwendung des ErgebnissesDen Gesellschaftern der Muttergesellschaft wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss der Muttergesellschaft auf neue Rechnung vorzutragen.
München, den 31.05.2024 Winning Mindset Ventures GmbH Geschäftsführung Stephan Huber Konzernanlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Konzernkapitalflussrechnung vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Konzerneigenkapitalspiegel vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Konzerns 1.1. Geschäftsmodell Die Winning Mindset Ventures GmbH (im Folgenden auch kurz "WMV" oder "Gesellschaft" genannt) ist eine Finanzholding mit dem Schwerpunkt im Halten von Beteiligungen an Unternehmen der Pharmabranche sowie in der Verwaltung von Beteiligungen als Investment. Alle Unternehmen, an denen die WMV direkt beteiligt ist, agieren für sich unabhängig. Der Konzern ist durch Einbringungsvorgänge entstanden. Aufgrund der Überschreitung der Größenmerkmale ist für das Geschäftsjahr 2023 verpflichtend ein Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen. Die Geschäftstätigkeit des Konzerns kann in folgenden drei Bereiche unterteilt werden: Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel Die Tochtergesellschaften der WMV sind unter anderem in der Herstellung und dem Vertrieb von Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln tätig. Die Hauptprodukte sind Amoxi-Denk, Capto-Denk, Cipro-Denk, Diclo-Denk, Ibu-Denk, Nifedi-Denk & Metformin-Denk. Das Gesamtsortiment umfasst insgesamt mehr als 70 Produkte (Beschaffung). Kernmärkte sind Zentralamerika, Afrika, Südostasien und der osteuropäische Bereich. Hier werden mehr als 105 Kunden/Distributoren aus mehr als 55 Ländern mit dem Sortiment beliefert. Die Herstellung der Produkte erfolgt im Wesentlichen durch Lohnfertiger. Roh- und Wirkstoffe Neben der Herstellung und dem Vertrieb von Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln handeln Tochtergesellschaften der WMV mit Rohstoffen, Wirkstoffen, Extrakten, APIs und Chemikalien. Der Kernmarkt ist Mittel- und Osteuropa. Hier werden mehr als 600 Kunden aus mehr als 15 Ländern mit dem Sortiment beliefert. Investments Dem Bereich Investment werden alle Aktivitäten zugerechnet, die nicht direkt mit dem Verkauf von Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel bzw. dem Handel mit Roh- und Wirkstoffen in Verbindung stehen. Bei den Investments handelt es sich im Wesentlichen um Minderheitsbeteiligungen an Unternehmen bzw. um Kapitalbereitstellung in Form von Darlehen. Die Investments dienen ausschließlich der Kapitalanlage und Renditeerzielung. Tochtergesellschaften, die Immobilien an Dritte vermieten, werden ebenfalls diesem Bereich zugeordnet. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2023 Gemäß des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist die Weltwirtschaft 2023 weiter gewachsen. Nachdem die Wachstumsrate für das internationale Bruttoinlandsprodukt 2022 um 3,4% gestiegen ist, zeigt sich 2023 ein moderateres Wachstum von 3,1%. Die Weltwirtschaft hat sich nach den ersten Erholungsanzeichen wieder abgeschwächt. Ursache hierfür sind die gestiegenen Zinsraten, die Unsicherheiten aufgrund des russischen Krieges in der Ukraine und der damit einhergehenden Verwerfungen an den Rohstoff- und Energiemärkten. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland (BIP) ist in 2023 preisbereinigt um 0,2% gefallen (2022: Anstieg 1,8 %). Damit befindet sich das Land in einer Rezession, wobei die Wertschöpfung besonders in der Industrie und der Bauwirtschaft geschrumpft ist. Das Umsatzwachstum des Pharma-Gesamtmarktes in Deutschland lag für 2023 mit 5,7 % über dem Wachstum des Vorjahres in Höhe von 5,4 %. 2.2. Geschäftsverlauf a) Herstellung und Vertrieb von Arznei- und Nahrungsergänzungsmitteln Die Entwicklung des Pharmamarkts in Deutschland ist nach wie vor durch die Gesundheitsreformen der Jahre 2005 ff. geprägt, die allesamt das Ziel verfolgen Kosteneinsparungen für das Gesundheitswesen vorzunehmen. Der Trend wird sich voraussichtlich auch in den Folgejahren weiter fortsetzen. b) Handel mit Roh- und Wirkstoffen Die Entwicklung des Nahrungsergänzungsmarktes in Europa ist nach wie vor stetig wachsend. Der Trend hin zur gesunden Lebensweise ist auch 2023 stark steigend. Zusätzlich führte auch der kontinuierliche Ausbau des exklusiven Vertriebs von Partnerprodukten zu Umsatzwachstum. Zudem konnten sowohl national als auch international neue Kundensegmente erschlossen werden. Aufgrund der Entwicklung im Geschäftsjahr wurde eine neue Vision sowie Strategie für den Geschäftsbereich entwickelt. Neben der Fokussierung auf die Top-Produkte, Top- Kunden und Top-Lieferanten werden in allen Märkten die Kundenbeziehungen intensiviert und neue Kundensegmente erschlossen. c) Investments Dem Geschäftsbereich Investments werden alle sonstigen Aktivitäten des Konzerns zugeordnet. Aus den Minderheitsbeteiligungen und der Gewährung von Darlehen resultieren keine Umsatzerlöse auf Ebene des Konzerns. Den Erträgen aus Beteiligungen in Höhe von TEuro 59,0 und den Erträgen aus der Gewährung Darlehen in Höhe von TEuro 253,5 stehen Abschreibungen auf Beteiligungen in Höhe von TEuro 413,8 gegenüber. Zudem erzielte der Konzern einen Gewinn aus der Veräußerung von Finanzanlagen in Höhe von TEuro 6.708,9. Die Abschreibung auf Beteiligungen ist erfolgt, da die Geschäftsführung davon ausgeht, dass die Wertminderung voraussichtlich dauerhaft ist. d) Personalentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 waren innerhalb des Konzerns durchschnittlich 340 Mitarbeiter angestellt. Hierbei wurden vor allem die inneren Strukturen (Projektmanagement, Rechnungswesen, IT und Quality) der Firmen ausgebaut. Die Geschäftsführung sieht den Konzern im Bereich Personal gut aufgestellt. e) Zusammenfassung Erfreulicherweise konnte der Umsatz in 2023 entsprechend der Planwerte weiter gesteigert werden. Die Steigerung der Umsatzerlöse um TEuro 9.379 sowie Erträge aus Investments führten in Summe zu einem höheren Jahresüberschuss von TEuro 14,860. In den folgenden Jahren soll das Unternehmenswachstum und der Umsatz weiter gesteigert werden. Das Wachstum soll durch die Intensivierung der Verkaufsaktivitäten in den bestehenden Märkten, die Erschließung neuer Märkte und aufgrund von Produktneueinführungen erreicht werden. Das Geschäftsergebnis wird im Abschnitt 2.4 unter dem Punkt b) Rohergebnis, Betriebsergebnis und Jahresergebnis genauer dargestellt. 2.3. Forschung und Entwicklung Im Bereich der Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel ist die Forschung und Entwicklungstätigkeit größtenteils ausgegliedert. Über Entwicklungspartner werden jedes Jahr ca. 5 neue Produkte lizensiert. Da im Bereich Roh- und Wirkstoffe im Wesentlichen Handel betrieben wird, ist die Forschung und Entwicklung von untergeordneter Bedeutung. Im Bereich der Investments wird auf Ebene der WMV keine Forschung und Entwicklung betrieben. 2.4. Ertragslage a) Umsatzerlöse Im Geschäftsjahr 2023 konnte der WMV Konzern Umsatzerlöse in Höhe von TEuro 164.722,7 erzielen. Die Umsatzerlöse setzten sich dabei wie folgt zusammen:
b) Rohergebnis, Betriebsergebnis und Jahresergebnis Das Rohergebnis belief sich im Geschäftsjahr auf TEuro 103.945,3 (TEuro 99.949,7). Das betriebliche Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) des Konzerns lag im Geschäftsjahr 2023 bei TEuro 30.083,4 (TEuro 23.880,8). Das betriebliche Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag im Geschäftsjahr bei TEuro 27.702,9 (TEuro 21.559,4). Die Abschreibungen resultieren aus der Folgebewertung des Sachanlagevermögens (TEuro - 570,9, VJ: TEuro - 400,7) und des immateriellen Anlagevermögens (TEuro - 1.809,6, VJ: TEuro - 1.920,7). Das Betriebsergebnis vor Steuern (EBT) beläuft sich auf TEuro 24.756,4 (VJ: TEuro 10.808,2). Als Zinsen werden die Abschreibungen auf Finanzanlagen (TEuro - 507,5, VJ: TEuro -10.270,4), Zinsen und ähnliche Aufwendungen (TEuro - 3.042,0, VJ: TEuro - 1.240,2), Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens (TEuro 253,5, VJ: TEuro 389,7), sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (TEuro 290,6, VJ: TEuro 295,8) und Erträge aus Beteiligungen (TEuro 59,0, VJ: TEuro 73,9) berücksichtigt. Nach Abzug der laufenden Steuern (TEuro -6.702,3, VJ: TEuro -7.599,8) und der sonstigen Steuern (TEuro -25,6, VJ: TEuro -40,5) ergibt sich ein Konzernjahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEuro 18.028,5 (VJ: TEuro 3.167,9). Der im Vergleich zum Vorjahr stark abweichende Jahresüberschuss resultiert größtenteils aus der im Vorjahr vorgenommenen hohen Abschreibung auf Finanzanlagen in Höhe von 10.270,4 TEuro und der in diesem Jahr erzielten Gewinne aus der Veräußerung von Finanzanlagen in Höhe von TEuro 6.708,9. Zur Verdeutlichung dient nachstehend aufgeführte Übersicht:
Die Eigenkapitalrentabilität für das Geschäftsjahr beträgt 24,8% (5,7%). Die geringe Eigenkapitalrentabilität im Vorjahr ergab sich im Wesentlich aus der außerplanmäßigen Abschreibung auf Beteiligungen. Die Umsatzrendite für das Geschäftsjahr beläuft sich auf 10,9% (2,0%). Auch in dieser Kennzahl ist im Vorjahr der Sondereffekt der außerplanmäßigen Abschreibung enthalten. Die EBITDA-Marge lag im Geschäftsjahr bei 18,3% (15,4%) und die EBIT-Marge bei 16,8 % (13,9%). Zur Verdeutlichung dient die nachstehend aufgeführte Übersicht:
2.5. Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die Vermögenslage des Konzerns gegenüber dem Vorjahr um TEuro 6.091,3 erhöht. Zum 31. Dezember 2023 beläuft sich die Bilanzsumme des Konzerns auf TEuro 181.010,7 (TEuro 174.919,4). Die Erhöhung der Aktiva in Höhe von TEuro 6.091,3 (TEuro 7.198,3) resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung des Finanzanlagevermögens (TEuro 9.862,4 (TEuro 6.696,4) und aus der Erhöhung der liquiden Mittel (TEuro 13.730,5 (TEuro -2.798,1)). Gegenläufig wirkt die Reduzierung des Vorratsvermögens (TEuro -12.662,9 (TEuro 6.022,4)), und die Reduzierung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (TEuro -3.624,7 (TEuro -3.190,4)). Korrespondierend erhöhte sich die Passiva im Wesentlichen durch den Konzernjahresüberschuss des Geschäftsjahres (TEuro 18.028,5 (TEuro 3.167,9)). Gegenläufig wirkte eine Reduzierung der Verbindlichkeiten (TEuro 5.558,8 (TEuro 3.870,6)), die Veränderung der Gewinnrücklagen durch eine Ausschüttung (TEuro -1.000,0 (TEuro -1.000,0)) und eine Verringerung der Rückstellungen (TEuro -5.405,7 (TEuro 953,2)). Die Eigenkapitalquote hat sich bedingt durch den gestiegenen Jahresüberschuss zum 31.12.2023 auf 40,1 % erhöht (31.12.2022: 31,8%). Die liquiden Mittel zum 31. Dezember 2023 belaufen sich auf TEuro 16.975,2 (TEuro 3.244,7) und haben sich damit um TEuro 13.730,5 erhöht. 2.6. Finanzlage a) Kapitalstruktur Der Konzern finanziert sich im Wesentlich durch thesaurierte Gewinne, langfristige Bankdarlehen und Gesellschafterdarlehen. Das Eigenkapital des Konzerns beläuft sich zum 31.12.2023 auf TEuro 72.610,9 (TEuro 55.555,1). Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus dem Konzernjahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von TEuro 18.028,4 (TEuro 3.167,9) und einer Gewinnausschüttung in Höhe von TEuro 1.000,0 (TEuro 1.000,0). Die langfristigen Bankdarlehen betragen zum 31.12.2023 TEuro 50.261,1 (TEuro 51.746,2). Die Veränderung ergibt sich aus einer höheren Tilgung im Vergleich zu den neu abgeschlossenen Darlehensverträgen (TEuro -1.485,2 (TEuro -2.376,7)). Der Zinsanstieg an den Kapitalmärkten wird sich aufgrund der Fälligkeitsstruktur der laufenden Bankdarlehen erst nach und nach auf das Zahlenwerk des Konzerns auswirken. Die Gesellschafterdarlehen belaufen sich in Summe zum 31.12.2023 auf TEuro 30.930,7 (TEuro 32.055). Die Verringerung resultiert aus der Rückführung von finanziellen Mitteln an den Gesellschafter. b) Investitionen Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen in Höhe von TEuro 1.060,0 (TEuro 1.638,1) getätigt. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen lagen im Geschäftsjahr bei TEuro 285,3 (TEuro 465,2). In das Finanzanlagevermögen wurden im Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von TEuro 11.357,0 (TEuro 17.320,7) getätigt. Der wesentliche Anteil in Höhe von TEuro 10.604,5 (TEuro 12.808,1) betrifft den Erwerb von Beteiligungen. Zudem haben sich die Wertpapiere des Anlagevermögens um TEuro 251,5 und die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, um TEuro 474,07 (TEuro 4.271,5) erhöht. Der Konzern hat zum 31.12.2023 sonstige finanzielle Verpflichtungen bis Ende des Jahres 2031 in Höhe von TEuro 25.426,1 (TEuro 18.652). Es wird erwartet, dass die wesentlichen Beträge verteilt über die kommenden fünf Jahre fällig werden. c) Liquidität Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Cash Flow von TEuro 21.368,0 (TEuro 13.150,0) aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftet. Dieser wurde zum Teil zur Finanzierung der Investitionen, zur Tilgung von Darlehen und überwiegend zum Aufbau des Finanzmittelfonds verwendet. Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit von TEuro - 4.194,7 (TEuro - 16.400,4) resultiert im Wesentlichen aus den erworbenen Beteiligungen, aus Veräußerungserlösen von Finanzanlagen und aus der Ausgabe von Darlehen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit von TEuro - 3.497,9 (TEuro 799,4) berücksichtigt die Rückzahlung und die Aufnahme von Darlehen gegenüber Kreditinstituten und Gesellschaftern und sonstige Fremdfinanzierungen. In Summe ergibt sich aus den Bereichen laufende Geschäftstätigkeit, Investition und Finanzierung eine zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds in Höhe von TEuro 13.675,4 (TEuro -2.451,0). Nach Berücksichtigung von Wechselkurs- und bewertungsbedingten Änderungen des Finanzmittelfonds (TEuro 55,1 (TEuro 166,1)) hat sich der Finanzmittelfond des Konzerns im Geschäftsjahr von TEuro 3.244,7 (TEuro 5.529,6) um TEuro 13.730,5 auf TEuro 16.975,2 (TEuro 3.244,7) erhöht. Die Kontokorrentlinien wurden zum Bilanzstichtag nicht beansprucht. Somit waren neben den Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEuro 16.975,2 (TEuro 3.244,7) weitere TEuro 8.777,6 (TEuro 8.179,9) nicht in Anspruch genommene Kredite (Verbundrahmenlinie) zur Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen verfügbar. 2.7. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren des Konzerns sind
Der Konzern hat im Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von TEuro 164.722,7 (TEuro 155.343,8) erzielt. Das EBITDA im Geschäftsjahr beläuft sich auf TEuro 30.083,4 (TEuro 23.880,8). Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren, die jedoch nicht als Steuerungselement dienen, sind für den Konzern relevant
Der Konzern konnte im Geschäftsjahr die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter auf 340 ausbauen. Die relevanten Zertifizierungen zur Qualitätssicherung und die erforderlichen behördlichen Genehmigungen zur Herstellung von pharmazeutischen Produkten lagen im Geschäftsjahr vor. 3. Prognose-, Chancen-, und Risikobericht 3.1. Chancen und Risiken Die Chancen des Konzerns basieren auf den Geschäftsstrategien der jeweiligen Geschäftsbereiche. In den Geschäftsbereichen Herstellung und Vertrieb von Arznei- und Nahrungsergänzungsmitteln sowie Handel mit Roh- und Wirkstoffen bestehen aufgrund des attraktiven Brancheumfelds Wachstumschancen. Ziel ist es, durch ein langfristig ausgewogenes Entwicklungs- und Produktportfolio entsprechend der Kundenbedürfnisse ein nachhaltiges, organisches und profitables Wachstum zu gewährleisten. Die Rahmenbedingungen für diese Strategie sind durch den attraktiven weltweiten Pharmamarkt gegeben. Der Konzern investiert unter anderem in Wachstumsunternehmen, die bei einer erfolgreichen Entwicklung eine hohe Rendite erwarten lassen. Die Investments in Unternehmen ermöglichen das Partizipieren an Chancen diverser Branchen. Das Risikomanagement erfolgt auf Ebene der unabhängigen Tochterunternehmen. In den jeweiligen Buchführungssystemen stehen Berichtsmodule für vielfältige betriebswirtschaftliche Auswertungen zur Verfügung. So werden monatliche Berichte mit betriebsinternem Periodenvergleich und Abweichungsanalyse zur Vermögens-, Finanz,- und Ertragslage ausgegeben. Zusätzliche Informationen für die Steuerung der Unternehmen werden durch verschiedene Warenwirtschaftssysteme generiert. Darüber hinaus werden weitere Analyseinstrumente laufend erarbeitet. Die Geschäftsführung schätzt die folgenden Risiken als wesentlich für die Entwicklung des Konzerns ein: Strategische und branchenspezifische Risiken: Durch den ständigen Ausbau der Produktpalette sowie Ausbau und Erweiterung des Verkaufsgebietes soll für die Zukunft ein weiteres Umsatzwachstum des Konzerns gewährleistet werden. Dieses Wachstum wird durch die zusätzliche Intensivierung der Marketingaktivitäten sowie dem Ausbau des Außendienstteams untermauert. Risiken in der Lieferkette: Risiken in der Lieferkette bestehen bezüglich Termintreue, Versorgung und Kosten bei Rohstoffen, Waren und Dienstleistungen. Zur Sicherstellung der Termintreue, Versorgung und Kosten werden die internen Prozesse diesbezüglich laufend ausgebaut und optimiert. Des Weiteren besteht das grundlegende Ziel Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten und Dienstleistern zu minimieren. Finanzwirtschaftliche Risiken: Die aus den Liefer- und Leistungsbeziehungen entstehenden Kredit- und Bonitätsrisiken werden durch unser Debitorenmanagement laufend überwacht. Neben einem Mahnprozess unterliegen die Kunden einer Bonitätskontrolle, um Forderungsausfälle zu reduzieren. Die aus Fremdwährungsgeschäften resultierenden Wechselkursrisiken werden laufend überwacht. Ist ein wesentliches Risiko erkennbar, werden Devisentermingeschäft mit Kreditinstituten zur Absicherung geschlossen. Der Konzern finanziert sich kurz- und mittelfristig über Bankdarlehen. Zur Vermeidung von Abhängigkeiten bestehen Geschäftsbeziehungen zu verschiedenen Banken. Zinsänderungsrisiken werden durch längere Laufzeiten und einer rollierenden Anschlussfinanzierung reduziert. Der Konzern hat wesentliche Investitionen in Beteiligungen getätigt. Eine Diversifikation der Investments und eine permanente Überwachung der wirtschaftlichen Entwicklung reduzieren wesentliche finanzwirtschaftliche Risiken für den Konzern. Rechtliche Risiken: Der Konzern ist einer Vielzahl von rechtlichen Risiken ausgesetzt. Hierzu gehören insbesondere Risiken aus den Bereichen Produkthaftung, Wettbewerbs-, Patent- und Steuerrecht. Zur Reduzierung der Risiken werden durch entsprechende Vertragsgestaltungen die Haftung begrenzt und Versicherungen abgeschlossen. Risiken aus dem Ukraine Krieg Abgesehen von den die Pharmabranche allgemein beeinflussenden politischen und konjunkturellen Trends sowie dem Mangel an qualifiziertem Personal sind keine Risiken erkennbar, die die Entwicklung des Unternehmens beeinträchtigen oder seinen Bestand gefährden könnten. Der seit Februar 2022 andauernde Ukraine Konflikt beeinträchtigt das Geschäftsmodell nachhaltig. Aufgrund der verhängten Sanktionen wurde die bestehende Geschäftsbeziehung mit Geschäftspartnern in Weißrussland gestoppt. Ferner treten Herausforderungen auf, den reibungslosen Transport in asiatische Märkte zu gewährleisten. 3.2. Prognosebericht a) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet für 2024 einen Anstieg des internationalen Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 3,1%. Demnach erholt sich die Weltwirtschaft angesichts des andauernden Kriegs in der Ukraine und der hohen Inflation nur sehr langsam. Das ifo Institut erwartet für 2024 eine weitere Stagnation des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland (0,2%). Verschlechterungen der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand und andauernde Streiks sprechen gegen eine konjunkturelle Trendwende. b) Herstellung und Vertrieb von Arznei- und Nahrungsergänzungsmitteln Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine leichte Steigerung der Gesamtleistung erreicht. In dem laufenden Geschäftsjahr 2024 wird, wie in den kommenden Jahren, ein weiterer Anstieg der Umsatzerlöse erwartet. Das Wachstum soll durch die Intensivierung der Verkaufsaktivitäten in den bestehenden Märkten, die Erschließung neuer Märkte und aufgrund von Produktneueinführungen erreicht werden. c) Handel mit Roh- und Wirkstoffen Die Entwicklung des Geschäftsjahres 2023 entspricht unter Berücksichtigung der Marktkonsolidierung und der geopolitischen Lage den Erwartungen. Aufgrund der neu erarbeiteten Vision und Strategie des Geschäftsbereichs wird ein stabiles Geschäftsjahr 2024 und ein Wachstum im einstelligen Prozentbereich in den kommenden Jahren prognostiziert. d) Investments Der Geschäftsbereich Investments wurde durch Gewinne aus der Veräußerung von Finanzanlagen im Geschäftsjahr 2023 beeinflusst. Für das Geschäftsjahr 2024 wird gegenwärtig keine außerplanmäßigen Abschreibungen erwartet. Die Investitionen in Beteiligungen werden, wenn auch voraussichtlich in geringeren Umfang fortsetzten. Die Erlöse aus der Vermietung von Immobilien werden voraussichtlich unverändert sein. e) Personalentwicklung Im Geschäftsjahr konnten alle offenen Stellen mit adäquatem Personal besetzt werden. Für das kommende Geschäftsjahr wird erwartet, dass sich diese Situation fortsetzt. f) Zusammenfassung Die Aussichten für die gesamtwirtschaftliche Lage lässt nur einen moderaten Anstieg der weltweiten Wirtschaftsleistung erwarten. Die Geschäftsführung erwartet auf Konzernebene für das laufende Geschäftsjahr 2024 und die folgenden Jahre einen Anstieg der Umsatzerlöse im hohen einstelligen Prozentbereich. Analog zu der Entwicklung der Umsatzerlöse wird das Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern erwartet. Die Unternehmensführung ist optimistisch, die gesetzten Ziele zu erreichen. Es wird darauf hingewiesen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.
München, den 31.05.2024 Winning Mindset Ventures GmbH Geschäftsführung Stephan Huber Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Winning Mindset Ventures GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Konzernabschluss der Winning Mindset Ventures GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der Winning Mindset Ventures GmbH für das Geschäftsjahr 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Unterschleißheim, den 21.06.2024 Dipl.-Bw. Jürgen Seeber, Wirtschaftsprüfer Gesellschafterbeschluss der Winning Mindset Ventures GmbHmit Sitz in Gräfelfingeingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 214598Der Gesellschafter der Winning Mindset Ventures GmbH, Stephan jun. Huber, hält heute unter Verzicht auf etwaige Form-, Frist- oder Ladevorschriften eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt was folgt: Die Gesellschafterversammlung beschließt eine Ergebnisverwendung für das Wirtschaftsjahr 2023. Das nach im Jahr 2023 vorgenommener Vorabausschüttung verbleibende Ergebnis der Gesellschaft wird auf neue Rechnung vorgetragen. Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.
Gräfelfing, den 20.06.2024 Stephan jun. Huber Inanspruchnahme von Offenlegungs- und Aufstellungserleichterungen gem. § 264 Abs. 3 HGBzwischen Winning Mindset Ventures GmbH, - MUTTERGESELLSCHAFT - und Denk Ingredients GmbH - TOCHTERGESELLSCHAFT - 1. Sachstand
2. Einstandsverpflichtung Es besteht eine Einstandsverpflichtung gem. § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB. Die Muttergesellschaft verpflichtet sich hierin gegenüber ihrer Tochtergesellschaft (im Innenverhältnis), sicherzustellen, dass die Tochtergesellschaft in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet wird, dass sie in der Lage ist, ihren zum 31. Dezember 2023 bestehenden Verpflichtungen im Geschäftsjahr 2024 stets fristgerecht nachzukommen. Die Verpflichtung der Muttergesellschaft gilt zeitlich begrenzt bis zum Ablauf des Geschäftsjahrs 2024. 3. Gesellschafterbeschluss Die Gesellschafterin der Denk Ingredients GmbH mit Sitz in München, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 78041, Winning Mindset Ventures GmbH mit Sitz in Gräfelfing, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 214598, hält heute unter Verzicht auf etwaige Form-, Frist- oder Ladevorschriften eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt was folgt:
Gräfelfing, den 31. Mai 2024 Winning Mindset Ventures GmbH Stephan Huber Mitteilung gem. § 264b HGBDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Denk Pharma GmbH & Co. KG mit Sitz in München, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRA 85432, wird in den Konzernabschluss der Winning Mindset Ventures GmbH mit Sitz in München, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 214598, einbezogen. Die Befreiung wird im Konzernanhang angegeben. Der von der Winning Mindset Ventures GmbH aufgestellte Konzernabschluss wird nach § 325 HGB durch Einreichung beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers offengelegt.
Gräfelfing, den 31. Mai 2024 Winning Mindset Ventures GmbH Stephan Huber Inanspruchnahme von Offenlegungs- und Aufstellungserleichterungen gem. § 264 Abs. 3 HGBzwischen Winning Mindset Ventures GmbH. - MUTTERGESELLSCHAFT - und G9 Verwaltungsgesellschaft mbH. - TOCHTERGESELLSCHAFT - 1. Sachstand
2. Einstandsverpflichtung Es besteht eine Einstandsverpflichtung gem. § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB. Die Muttergesellschaft verpflichtet sich hierin gegenüber ihrer Tochtergesellschaft (im Innenverhältnis), sicherzustellen, dass die Tochtergesellschaft in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet wird, dass sie in der Lage ist, ihren zum 31. Dezember 2023 bestehenden Verpflichtungen im Geschäftsjahr 2024 stets fristgerecht nachzukommen. Die Verpflichtung der Muttergesellschaft gilt zeitlich begrenzt bis zum Ablauf des Geschäftsjahrs 2024. 3. Gesellschafterbeschluss Die Gesellschafterin der G9 Verwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in Gräfelfing, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 269618, Winning Mindset Ventures GmbH mit Sitz in Gräfelfing, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 214598, hält heute unter Verzicht auf etwaige Form-, Frist- oder Ladevorschriften eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt was folgt:
Gräfelfing, den 31. Mai 2024 Winning Mindset Ventures GmbH Stephan Huber Inanspruchnahme von Offenlegungs- und Aufstellungserleichterungen gem. § 264 Abs. 3 HGBzwischen Winning Mindset Ventures GmbH, - MUTTERGESELLSCHAFT - und Hepta Pharma GmbH Vertriebsgesellschaft, - TOCHTERGESELLSCHAFT - 1. Sachstand
2. Einstandsverpflichtung Es besteht eine Einstandsverpflichtung gem. § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB. Die Muttergesellschaft verpflichtet sich hierin gegenüber ihrer Tochtergesellschaft (im Innenverhältnis), sicherzustellen, dass die Tochtergesellschaft in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet wird, dass sie in der Lage ist, ihren zum 31. Dezember 2023 bestehenden Verpflichtungen im Geschäftsjahr 2024 stets fristgerecht nachzukommen. Die Verpflichtung der Muttergesellschaft gilt zeitlich begrenzt bis zum Ablauf des Geschäftsjahrs 2024. 3. Gesellschafterbeschluss Die Gesellschafterin der Hepta Pharma GmbH Vertriebsgesellschaft mit Sitz in Gräfelfing, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 40142, Winning Mindset Ventures GmbH, mit Sitz in Gräfelfing, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 214598, hält heute unter Verzicht auf etwaige Form-, Frist- oder Ladevorschriften eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt was folgt:
Gräfelfing, den 31. Mai 2024 Winning Mindset Ventures GmbH Stephan Huber |
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Winning Mindset Ventures GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Neherstr. 9
81675 München - Handelsregister
- HRB 214598, München
- Eintragungsdatum
- 22. September 2014
- Branche
-
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften - Unternehmenszweck
- Eingehen und Halten von Beteiligungen
Finanzen
Bilanz
2023- Anlagevermögen 88,8 % 74,78 Mio
- Umlaufvermögen 11,2 % 9,43 Mio
- Eigenkapital 51,4 % 43,28 Mio
- Verbindlichkeiten 42,0 % 35,36 Mio
- Rückstellungen 6,6 % 5,57 Mio
Bilanzdaten für 4 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Umsatzerlöse 93,0 % 191,74 Mio
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 3,9 % 8,04 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 2,6 % 5,38 Mio
- Andere aktivierte Eigenleistungen 0,2 % 327,6 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 308,2 k
- Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,1 % 279,2 k
- Erträge aus Beteiligungen 0,1 % 113,6 k
- Materialaufwand 48,3 % −91,30 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 29,3 % −55,51 Mio
- Personalaufwand 12,5 % −23,68 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6,2 % −11,75 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,5 % −2,81 Mio
- Abschreibungen 1,2 % −2,28 Mio
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1,0 % −1,85 Mio
- Sonstige Steuern 0,0 % −25,2 k
- Ergebnis nach Steuern 16,51 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 16,48 Mio
GuV-Daten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Stephan Huber
seit 2014 Geschäftsführer
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
-
Stephan Huber
100,0 %
10,0M €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Beteiligungen an
- Denk Pharma Verwaltung GmbH GmbH 100,0 %
- Hepta Pharma GmbH Vertriebsgesellschaft GmbH 100,0 %
- G9 Verwaltungsgesellschaft mbH GmbH 100,0 %
Historie
- 2025
-
10.02.
Eintritt eines Mitglieds10x Founders Fund II GmbH & Co. KG · Kommanditist
- 2024
-
31.07.
SitzänderungWinning Mindset Ventures GmbH
-
31.07.
SatzungsänderungWinning Mindset Ventures GmbH
-
31.07.
AdressänderungWinning Mindset Ventures GmbH
- 2022
-
30.08.
Eintritt eines MitgliedsEarlybird Health II Fund GmbH & Co. KG · Kommanditist
- 2021
-
28.12.
SatzungsänderungWinning Mindset Ventures GmbH
-
28.12.
Änderung des Stamm-/GrundkapitalsWinning Mindset Ventures GmbH
-
11.08.
Eintritt eines Mitglieds10x Founders Fund GmbH & Co. KG · Kommanditist
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Konzernabschluss
- 2023 Konzernabschluss ↓
- 2022 Konzernabschluss
Konzernabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
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