Meierhofer AktiengesellschaftAschheim (vormals: München)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht1 Grundlagen der Meierhofer AG 1.1 Geschäftsmodell der Meierhofer AG Meierhofer ist Anbieter von IT-Lösungen für die digitale Patientenversorgung in Krankenhäusern, Kliniken und Spitälern im deutschsprachigen Raum. Seit über 35 Jahren unterstützt das inhabergeführte Unternehmen Gesundheitseinrichtungen bei der Steuerung und Digitalisierung medizinischer, pflegerischer und administrativer Prozesse. Kunden können auf das komplette Krankenhausinformationssystem (KIS) zurückgreifen oder zwischen Modulen für einzelne Fachbereiche (wie z.B. Kardiologie, Psychiatrie) oder Speziallösungen (wie z. B. Pflege, OP, Ambulanz, Intensivmedizin) wählen. Daneben baut die Meierhofer AG ihr Angebot an Managed Services (z.B. Incidentmanagement, Applikationsmanagement, Updatemanagement), aber auch ihr Schulungsangebot für unterschiedliche Berufsgruppen im Krankenhausalltag durch die Meierhofer-Akademie kontinuierlich aus. 1.1.1 Organisatorische Struktur und Standorte Die Gruppebeschäftigt rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an neun Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Meierhofer AG umfasst als Muttergesellschaft folgende Tochterunternehmen und Beteiligungen: • Meierhofer Deutschland GmbH • Meierhofer Österreich GmbH • Meierhofer Schweiz AG • Meierhofer Medizintechnik GmbH • eMedX GmbH (51%-Beteiligung durch die Meierhofer Schweiz AG) Der Hauptsitz der Meierhofer AG befindet sich in München. An diesem Standort sind auch die Meierhofer Deutschland GmbH und die Meierhofer Medizintechnik GmbH angesiedelt. Daneben existieren Niederlassungen in Berlin, Hannover, Konstanz, Leipzig und Passau. Die Meierhofer Österreich GmbH betreibt Standorte in St. Valentin (Sitz der Meierhofer Österreich GmbH) und in Graz. Der Sitz der Meierhofer Schweiz AG ist in Liebefeld bei Bern. Länder- und gesellschaftsübergreifend homogene Prozessstrukturen stellen ein effizientes Zusammenspiel aller Teams in der Wertschöpfungskette sicher. Die strategische Ausrichtung des Konzerns wird maßgeblich von der Meierhofer AG bestimmt, die Matthias Meierhofer als alleiniger Vorstand führt. 1.2 Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr 2022/2023 standen dabei neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung des M-KIS insbesondere die Themen Patientendatenmanagement/Abrechnung, Medikationschecks und Mobile im Fokus. Sie sind für über die Hälfte der aktivierten Entwicklungskosten verantwortlich und geben einen guten Einblick über die Innovationstreiber der Meierhofer AG. Diese sind im Wesentlichen Vertragliche Verpflichtungen, Gesetzliche Vorgaben und ergeben sich aus der Nutzung von Marktopportunitäten. Das Feld „Patientenmanagement/Abrechnung“ zielt darauf ab, die Verwaltung von Patientendaten und deren administrativen Fällen zu ermöglichen. M-KIS wird zum patientenführenden System und wird das is-h Patientenmanagement ersetzen (vgl.3.2.4). Eine erste Pilotinstallation ist für das kommende Geschäftsjahr (2023/2024) geplant. Im Rahmen von Medikationschecks sollen Ärzte und Pflegende durch spezielle Prüfungen auf Grundlage der Medikamentenkataloge dabei unterstützt werden, Medikationsfehler und damit einhergehende Risiken für den Patienten zu verringern. Mobile zielt darauf ab, Anwendungsfälle, bei denen sich Anwender durch verschiedene Räume bewegen und keinen festen Arbeitsplatz haben auf mobilen Endgeräten abzubilden, und somit das medienbruchfreie Dokumentieren und Einsehen medizinischer und pflegerischer Dokumentation zu ermöglichen. Dem gegenüber stehen die sog. Funktionserweiterungen, bei denen es sich um kontinuierliche und teilweise auch kleinere Erweiterungen in medizinischen, pflegerischen und administrativen Prozessen handelt. Mit diesen sollen einerseits Kundenwünsche umgesetzt, andererseits aber auch ein Mehrwert für andere Kunden generiert und somit langfristig Wartungserlöse gesichert werden. Die Gesamtaufwendungen für Entwicklungen belaufen sich im Geschäftsjahr 2022/2023 auf T€ 7.294,8 (Vorjahr: T€ 4.652,1) und damit auf 31,8% der Umsatzerlöse (Vorjahr: 20,1%). Die Abschreibungen auf aktivierte eigene Entwicklungen betragen T€ 755,9 (Vorjahr: 1.935,3). Darin enthalten ist eine Sonderabschreibung in Höhe von T€ 135,6 (Vorjahr: 1.207,1). 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Als Kernmarkt der Meierhofer AG belegt Deutschland im Digital-Health-Index der Bertelsmann Stiftung, der den Status der Digitalisierung der Gesundheitsversorgung beschreibt, einen der hinteren Plätze [Vgl. Bertelsmann Stiftung, 2023, (1)]. Es besteht somit generell ein hohes Potenzial an Verbesserungen durch Digitalisierung. 2.1.1 Deutschland Die Zahl der Digitalisierungsprojekte im deutschen Gesundheitswesen ist aktuell so hoch wie nie. Dazu tragen der Aufbau einer zentralen Datenautobahn (Telematikinfrastruktur) durch die gematik, die Einführung und die Etablierung von digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) und die Förderung der Digitalisierung im Krankenhaus durch das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) bei. Zudem fordert der Gesetzgeber nicht nur im Rahmen der KHZG-Förderprojekte, dass alle Krankenhäuser den Stand ihrer Digitalisierung anhand eines digitalen Reifegrads [Vgl. DigitalRadar, (2)] nachweisen müssen. Werden bestimmte Werte nicht erreicht, drohen Strafzahlungen [Vgl. dkgev, (3)]. Darüber hinaus ist der Markt für Krankenhausinformationssysteme derzeit heftig in Bewegung und von Übernahmen, Zukäufen und erwarteten Abkündigungen geprägt. So wird zum Beispiel SAP kein Nachfolgeprodukt zur IS-H Abrechnung und Patientenmanagement mehr für Krankenhäuser anbieten. Von der SAP-Entscheidung sind auch Häuser betroffen, die das Krankenhausinformationssystem i.s.h.med von Oracle/Cerner im Einsatz haben, da es auf derselben, veralteten Technologie basiert. All diesen Krankenhäusern stehen Migrationsprojekte im großen Umfang bevor. All diese Faktoren sind für das Geschäft von Meierhofer positiv zu bewerten. Ihnen gegenüber steht die angespannte Situation der Krankenhäuser. Fachkräftemangel, die fristgerechte Umsetzung von KHZG-Projekten und gesetzlichen Anforderungen und Reformen zur Krankenhauslandschaft mit ungewissem Ausgang beschäftigen den ohnehin schon überlasteten Sektor der stationären Gesundheitsversorgung. Fast wöchentlich liest man in den vergangenen Monaten in den Medien von neuen Rettungsschirmen und angemeldeten Insolvenzen. Das Fachmagazin kma hat diesem Thema eine eigene Rubrik gewidmet. [Vgl. Thieme kma Online, (4)]. Laut Krankenhaus Rating Report 2023 [vgl. Pressemeldung RWI, 2023, (5) ] hat sich die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser 2021 wegen anhaltend niedriger Auslastung weiter verschlechtert. Maßgeblich dafür war der Rückgang der Ausgleichszahlungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie bei einem nach wie vor geringen Leistungsniveau der Krankenhäuser. Für die Zukunft identifizieren die Autoren des Krankenhaus Rating Reports weiterhin eine Knappheit von Fachkräften, der mit qualifizierter Zuwanderung nur bedingt entgegengewirkt werden kann. Ein weiteres zentrales Vorhaben, dass den deutschen Gesundheitsmarkt stark verändern wird, ist die große Krankenhausreform [vgl. BMG, 2023, (6)] die mehrere Ziele verfolgt. Vor allem soll die Einführung einer fallmengenunabhängigen Vorhaltefinanzierung den Mengenanreiz des DRG-Systems reduzieren, die Daseinsvorsorge stärken und über noch zu definierende Leistungsgruppen einen Anreiz zur Optimierung der Krankenhausstrukturen schaffen. Damit wird ein starker Anreiz gesetzt, Standorte zu größeren Einheiten zusammenzulegen, um damit ein höheres Versorgungslevel zu erzielen. Eine aktuelle Studie von Roland Berger, veröffentlich im September 2023 „Krankenhausstudie 2023: Wie Klinikmanager die Zukunft sehen“ bestätigt das Ergebnis des Krankenhaus Rating Reports, dass sich die wirtschaftliche Situation der meisten Häuser in den vergangenen Monaten weiter zugespitzt hat. 51 Prozent der Kliniken schrieben 2022 Verluste. „Erst ab 2028 könnten nach Einschätzung der Teilnehmenden Entlastungseffekte zum Tragen kommen. Dabei spielen auch Effizienzgewinne durch eine verstärkte Digitalisierung eine wichtige Rolle.“ [Vgl. Roland Berger, 2023 (7)]. Die Befragung durch Roland Berger bestärkt ebenfalls, dass die Digitalisierung weiterhin eine große Bedeutung zur Verbesserung und zur Hebung von Effizienzreserven bei der Versorgung hat. Sie soll helfen, Personal zu entlasten und Versorgung über die Sektorengrenzen hinweg wirtschaftlicher und mit gleichbleibend hoher Qualität zu gewährleisten. Deshalb ist davon auszugehen, dass die Dynamik hinsichtlich der Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen trotz der Herausforderungen weiter bestehen bleibt, wenn nicht gar zunimmt. Das wird auch durch den eHealth Monitor 2021 von McKinsey [Vgl. McKinsey, 2021, (8)] bestätigt. Die Unternehmensberatung bescheinigt dem deutschen Gesundheitswesen große Fortschritte bei Telemedizin und der Zulassung von digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA). Der aktuelle ehealth Monitor aus dem Jahr 2022 fokussiert den Ausbau der vernetzten Gesundheitsversorgung. [Vgl. McKinsey E-Health Monitor, 2022, (9)]. Die Autoren verzeichnen langsame Fortschritte zum Beispiel beim Anschluss der Arztpraxen an die Telematikinfrastruktur oder bei der digitalen Kommunikation zwischen den Leistungserbringern (4 Prozent 2022 auf 12 Prozent 2023) kommen jedoch abschließend zu dem Fazit, dass „Bereitschaft und Fähigkeit zur Datennutzung und Datenübermittlung bei allen Akteuren gesteigert werden [müsse]“, soll die Digitalisierung des Gesundheitssystems in Deutschland gelingen. 2.2 Geschäftsverlauf 2.2.1 Meierhofer AG Die Meierhofer AG hat das Geschäftsjahr 2022/2023 abgeschlossen. Entgegen der Prognose konnten die Umsatzerlöse aufgrund von Projektverschiebungen nicht deutlich gesteigert werden, sondern befinden sich mit 23.047,8 TEUR etwa auf Vorjahresniveau. Auch bei den aktivierten Eigenleistungen konnte der prognostizierte Aufwärtstrend aus der Vergangenheit aufgrund von Projektverschiebungen nicht fortgeschrieben werden. In Summe liegt der Wert der aktivierten Eigenleistungen mit 3.192,4 TEUR sogar rund 8% unter dem Vorjahreswert. Das EBITDA bleibt mit 547,6 TEUR deutlich unter Plan und konnte somit nicht wie vorhergesagt stabil gehalten werden (Vorjahr: 5.632,6 TEUR). Dies liegt vor allem daran, dass die Umsätze hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind, was insbesondere auf Projektverschiebungen zurückzuführen ist. Gleichzeitig konnten die Kosten nicht im selben Maße eingespart werden. 2.2.2 Wesentliche Ereignisse Neben den Entwicklungen der Leistungsindikatoren, haben nachfolgend genannte Ereignisse das Geschäftsjahr 2022/2023 wesentlich geprägt. 2.2.2.1 Beginnende Bereinigung der Krankenhauslandschaft In Folge der prekären wirtschaftlichen Lage der Krankenhäuser (vgl. 2.1) zeichnet sich insbesondere im deutschen Markt eine beginnende Insolvenzwelle ab. Betroffen davon waren im abgelaufenen Geschäftsjahr auch bereits ein Meierhofer-Kunde, der für zwei Standorte Schutzschirmverfahren eingeleitet hat. Infolgedessen mussten rund 100 TEUR an Forderungen einzelwertberichtigt werden. Die Meierhofer AG beobachtet die Markentwicklungen aufmerksam und ergreift Maßnahmen (siehe 3.1.2.3), um weitere Auswirkungen auf die Ertragslage zu minimieren. In diesen Kontext ist auch die geplante Krankenhausreform (vgl. 2.1.1) einzuordnen, deren Auswirkungen auf die Meierhofer AG sich aktuell aber noch nicht vollumfänglich absehen lassen. Aller Vermutung nach wird sich jedoch die Bereinigung der Krankenauslandschaft fortsetzen und es werden voraussichtlich die kleinen Häuser sein, die entweder ganz aus dem System verschwinden, oder in anderer Funktion weiter betrieben werden. Sicher hingegen und als positiv für die Meierhofer AG zu bewerten ist die Tatsache, dass die Digitalprojekte, die über das Krankenhauszukunftsgesetz begonnen wurden auch nach einer Sanierung weiterlaufen können [Vgl. Handelsblatt Inside Digital Health, (10)]. 2.2.2.2 Hohes Ausschreibungsvolumen Im Zusammenhang mit dem Ausstieg von SAP aus dem Gesundheitsmarkt (vgl. 2.1.1) kursieren widersprüchliche Aussagen, die den Markt stark verunsichern. Nachdem eine Vielzahl an i.s.h.med-Kunden (> 200 deutsche Installationen) unter Zugzwang stehen, auf eine neue Technologie (neues KIS) zu migrieren, läuft aktuell eine große Zahl an Markterkundungen und Ausschreibungen. Die Meierhofer AG stellt dies vor operative Herausforderungen, da jede Analyse von Vertriebschancen Ressourcen aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen bindet. So sind beispielsweise die Unterstützungsleistungen für die Bearbeitung von Ausschreibungen aus den produktiven Bereichen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 50% angestiegen. Gleichzeitig ist eine insgesamt größere Komplexität der Anforderungen zu verzeichnen, da unter die Ausschreibungen vermehrt anspruchsvolle Unikliniken und große Träger bzw. Klinikketten fallen. Nachdem die Gelder aus dem Krankenhauszukunftsfonds nach Ablauf des Geschäftsjahrs fast vollständig ausbezahlt sind [Vgl. Deutsches Ärzteblatt, (11)], ist parallel ein hohes KHZG-getriebenes Angebotsaufkommen zu verzeichnen, welches wiederum eine sichere Säule im Auftragsbestand der kommenden ein bis zwei Jahre darstellt. 2.2.2.3 Erheblicher Personalaufbau und Reorganisationsmaßnahmen Um den ambitionierten Wachstumszielen der Meierhofer AG Rechnung zu tragen und dabei auch langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, ist ein kontinuierlicher Personalaufbau nötig. Dieser geht auch mit Veränderungen und Anpassungen in den Strukturen der Unternehmensbereiche einher, die professionell durch das Team „Organisationsentwicklung“ begleitet werden. Ziel ist es, skalierende Strukturen zu etablieren ohne Effizienzverluste durch neue Abläufe und Verantwortlichkeiten erleiden zu müssen. Gleichzeitig werden die Teams zunehmend darauf ausgerichtet, dem Kunden im Projekt wie auch im Betrieb noch umfassender zu betreuen und mit dem höchsten Maß an technischer und prozessualer Expertise zur Seite zu stehen. 2.3 Lage 2.3.1 Ertragslage Die Meierhofer AG hat im Geschäftsjahr 2022/2023 einen Umsatz in Höhe von insgesamt T€ 23.047,8 (Vorjahr: T€ 23.128,5) realisiert. Die Meierhofer AG schließt das Geschäftsjahr 2022/2023 mit einem EBITDA in Höhe von T€ 547,6 (Vorjahr T€ 5.632,6) sowie einem Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ -278,7 (Vorjahr Jahresüberschuss T€ 2.145,1) ab. Dies entspricht einer Umsatzrendite von -1,2% (Vorjahr 9,3%). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt im Geschäftsjahr T€ -501,3 (Vorjahr T€ 3.424,4). Im Geschäftsjahr wurden T€ 3.192,4 Eigenleistungen aktiviert und damit 8% weniger als im Vorjahr (T€ 3.462,4). Der Rückgang ist primär auf einen stärkeren Fokus des weiter gewachsenen Entwicklungsbereichs auf nicht aktivierbare Auftragsentwicklung zurückzuführen. Die aktivierten Eigenleistungen werden linear über ihre erwartete Nutzungsdauer (10 Jahre) abgeschrieben. Werthaltigkeitstests werden mindestens einmal jährlich durchgeführt. Im Berichtsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 135,9 vorgenommen. Der Materialaufwand ist mit T€ 5.839,4 gegenüber dem Vorjahr (T€ 4.811,7) gestiegen. Der Anstieg des Personalaufwands von T€ 11.817,9 auf T€ 16.512,9 (+39,7%) resultiert aus dem starken Unternehmenswachstum. Zunahmen sind auch bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen T€ 5.868,3 (Vorjahr: T€ 4.214,7) zu verzeichnen. Die Hauptursache liegt im weiteren Aufbau der Beschäftigung von Freelancern. Der Auftragseingang der Meierhofer AG beträgt im Geschäftsjahr 2022/2023 insgesamt T€ 37.765,6. Hierin sind Softwarepflege und Wartungserträge von T€ 24.425,9 enthalten. In der Meierhofer AG betrug der Auftragsbestand zum Jahreswechsel insgesamt T€ 41.013,3. 2.3.2 Finanzlage 2.3.2.1 Kapitalstruktur Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag T€ 9.670,9. Die Eigenkapitalquote beträgt 29,5% (Vorjahr: 41,5%). Die Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 16.793,6 bestehen aus erhaltenen Anzahlungen T€ 8.037,7 (Vorjahr: T€ 3.513,8), aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen T€ 821,5 (Vorjahr T€ 400,4) und aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 2.705,9 (Vorjahr: T€ 2.956,6), sowie aus sonstigen Verbindlichkeiten T€ 5.228,5 (Vorjahr: T€ 1.211,8). Dazu sind Rückstellungen in Höhe von T€ 1.892,2 (Vorjahr: T€ 1.952,1) gebildet worden. 2.3.2.2 Investition Im Geschäftsjahr 2022/2023 setzten sich die Investitionen der Meierhofer AG wie folgt zusammen:
Tabelle 1: Investitionstätigkeit der Meierhofer AG im Geschäftsjahr 2022/2023 2.3.2.3 Liquidität Im Geschäftsjahr 2022/2023 lag der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit bei T€ 2.855,7 und damit deutlich über dem Niveau des Vorjahres (T€ 51,2). Ursache dafür ist in erster Linie eine Erhöhung der Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen. Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich auf T€ 439,3 gegenüber T€ 323,6 im Vorjahreszeitraum. Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im Berichtsjahr T€ 6,4, gegenüber T€ 1.621,8 im Vorjahr, in dem es eine Ausschüttung in Höhe von T€ 1.600 gab. Der Finanzmittelbestand der Meierhofer AG nahm im Geschäftsjahr 2022/2023 um T€ 2.410,0 stichtagsbedingt zu. 2.3.3 Vermögenslage Im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres stieg die Bilanzsumme um T€ 8.784,7 auf insgesamt T€ 32.761,6 (Vorjahr: T€ 23.976,9). Bei den immateriellen Vermögenswerten T€ 13.667,9 (Vorjahr: T€ 11.139,7) handelt es sich im Wesentlichen um selbsterstellte Entwicklungsleistungen in Höhe von T€ 13.565,2. Die immateriellen Vermögenswerte stellen 41,7% der Bilanzsumme dar (Vorjahr: 46,4%). Das Sachanlagevermögen stieg gegenüber dem Vorjahr (T€ 335,2) auf T€ 389,8. Im Bereich der kurzfristigen Vermögenswerte sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund offener Rechnungen am 30.09.2023 auf T€ 4.625,0 gestiegen (Vorjahr: T€ 2.323,6). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind von T€ 6.449,1 im Vorjahr auf T€ 5.050,9 gesunken. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente lagen zum 30.09.2023 mit T€ 3.798,9 stichtagsbedingt höher als im Vorjahr (T€ 1.388,9). 3 Risiko-, Chancen und Prognosebericht 3.1 Risikobericht Das unternehmerische Handeln der Meierhofer AG ist mit Chancen und Risiken verbunden. Dabei sollen angemessene Risiken und Chancen gesteuert, unangemessene Risiken vermieden bzw. vermindert werden. Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil der Planung und Umsetzung der Geschäftsstrategie. 3.1.1 Risikomanagementsystem Die Meierhofer AG agiert in einem Marktsegment, welches von konjunkturellen Schwankungen weitgehend unabhängig ist. Risiken ergeben sich insbesondere durch Veränderungen des regulatorischen Umfelds, Entwicklungen innerhalb der Branche sowie durch innerbetriebliche Wertschöpfungsprozesse. Meierhofer verfügt über ein umfassendes Risikomanagement-System, mit dem die Risiken frühzeitig erkannt, analysiert und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden können. So werden Markttrends, Wettbewerbsentwicklungen sowie politische Rahmenbedingungen in der DACH-Region fortlaufend beobachtet. Die gewonnenen Erkenntnisse werden im Rahmen der Risikoanalyse regelmäßig durch den Vorstand bewertet und bei Bedarf mit Maßnahmen versehen. Darüber hinaus existieren eine Vielzahl von Kontrollmechanismen wie die Erfassung, Überwachung und Steuerung der internen Unternehmensprozesse nach den Standards von ISO 9001:2015, diverse Management- und Kontrollsysteme, ein konzernweit einheitlicher Planungsprozess auf mittel- und langfristiger Basis. 3.1.2 Risiken Die nachfolgende Tabelle zeigt, die von der Meierhofer AG identifizierten Risiken vor Risikomanagement (Bruttorisiken) sowie die dazugehörigen Risiko-Level (Kombination aus Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe). 3.1.2.1 Risiko aus Abkündigung des Komplementärprodukts (IS-H) von SAP Wie bereits in den Gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen (vgl. 2.1) erwähnt, wird SAP die Branchenlösung IS-H perspektivisch nicht mehr anbieten. Für die Meierhofer AG stellt dies deshalb ein Risiko dar, da sich ihre Lösungen bei einem großen Teil der deutschen Kunden als Komplementärprodukte zu IS-H verhalten. Das bedeutet, dass Meierhofer ohne Gegenmaßnahmen nach Ablauf des Supports Ende 2027 (bzw. 2030 bei „Extended Maintenance“) seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann und der Kunde nicht mehr abrechnen kann. Denn eine wesentliche Komponente von IS-H ist Abrechnungsfunktionalität, zu der bislang Integrationslösungen implementiert wurden. Als einziges der im Folgenden genannten Risiken wird dieses Risiko-Level von der Meierhofer AG als hoch bewertet, wenngleich die als Gegenmaßnahme initiierte Entwicklung einer Ersatzlösung für IS-H (Patientendatenmanagement/Abrechnung, siehe 1.2) bereits weit fortgeschritten ist. Die Installation mit den für den Pilotkunden relevanten Abrechnungsverfahren ist für 2024 geplant. Bei der anschließenden Weiterentwicklung um zusätzliche Abrechnungsverfahren wird die Reihenfolge auf den Rollout bei den nächsten Pilotkunden abgestimmt. 3.1.2.2 Veränderungen im Rahmen von Regulatorien Die Risiken, die sich aus regulatorischen Veränderungen ergeben sind vielschichtig. Zum einen können Gesetzesänderungen zu Veränderungen in der geplanten Produktentwicklung führen, wenn sich etwa unerwartet neue Prio 1 Themen (gesetzlich verpflichtende Umsetzung) ergeben und es dadurch unter begrenzten Kapazitäten zu Verzögerungen bei der Umsetzung sonstiger Kundenanforderungen kommt. Diese wiederum können Umsatzverschiebungen zur Folge haben. Darüber hinaus können regulatorische Eingriffe auch zu veränderten Marktverhältnissen führen, wenn - wie erstmalig mit dem E-Rezept geschehen - staatliche Behörden Software entwickeln und in den freien Markt eingreifen. Die Meierhofer AG reagiert darauf mit kontinuierlichem Aufbau von Entwicklungskapazitäten aber auch mit politischem Engagement. So ist Matthias Meierhofer als Vorstand der Meierhofer AG auch Vorstandsvorsitzender im Bundesverband Gesundheits-IT e.V.(bvitg) und dadurch frühzeitig über entsprechende Entwicklungen informiert. 3.1.2.3 Risiken aus Bereinigung der Krankenhauslandschaft Die sich aus der beginnenden Bereinigung der Krankenhauslandschaft (vgl. 2.2.2.1) ableitenden Risiken haben vor allem zwei Facetten. Zum einen ist bei zu erwartenden Klinikschließungen bzw. kundenseitigen Insolvenzen davon auszugehen, dass bestehende Forderungen zumindest nicht mehr vollständig eingetrieben werden können. Die Meierhofer AG setzt daher auf ein konsequentes Forderungsmanagement mit dem Ziel, finanzielle Vorleistung auf ein Minimum zu reduzieren. Dazu wurde z.B. der Mahnprozess geschärft, um effizienter auf Zahlungsverzögerungen reagieren zu können. Neben möglichem Forderungsausfall wird die Meierhofer AG aber auch damit konfrontiert sein, in einem gemessen an der Anzahl potenzieller Kunden perspektivisch kleineren Markt agieren zu müssen. Dieser Tatsache begegnet die Meierhofer AG mit der Strategie, den Marktanteil im verbleibenden Markt kontinuierlich weiter auszubauen. 3.1.2.4 Cybersecurity Nach gezielten Ransomeware Angriffe auf zwei Mitbewerber im Dezember 2021 [vgl. apotheken adhoc, 2022, (12)] ist die Aufrechterhaltung des Betriebs im Katastrophenfall stark in den Fokus gerückt. Den Einschätzungen der Meierhofer AG zur Folge, liegt ein mittleres Risiko-Level vor, nach Angriffen von außen nicht mehr handlungsfähig zu sein. So wurde das im vorherigen Geschäftsjahr gestartete interne Projekt „Business Continuity“ weitergeführt, dessen Ziel es ist, Vorkehrungen für diverse Katastrophenszenarien zu treffen und die Geschäftstätigkeit im Katastrophenfall sicherzustellen. Im Rahmen dieses Projekts wurden neben einem Ablaufplan für den Notfall auch ein dazugehöriges Kommunikationskonzept entwickelt. Flankierende dazu sind verpflichtenden Schulungen für alle Mitarbeitenden sowie Phishing-Simulationen, die die Security Awareness steigern sollen, mittlerweile feste Bestandteile des Arbeitsalltags. 3.1.2.5 Zielabweichung in Projekten Umsetzungsschwierigkeiten können zu Kundenregressforderungen führen, bei denen es allerdings meist die Möglichkeit der Nachbesserung gibt. Somit besteht kein entscheidender Einfluss auf die Vermögens- und Ertragslage, wobei Imageschäden und zukünftige Einnahmeverluste aber nicht ausgeschlossen werden können. Die den Projekten zugrunde liegenden Dienstleistungsaufträge sind in der Regel mit einem beträchtlichen Einsatz von Ressourcen seitens der Kunden verbunden. Daher können Ursachen für Verzögerungen, Budgetüberschreitungen oder Qualitätsdefizite sowohl intern als auch extern und somit außerhalb des Einflussbereichs der Meierhofer AG zu finden sein. So ist trotz ISO-konformen Projektvorgehensmodell mit strengem Monitoring ein mittleres Risiko zu konstatieren. 3.1.2.6 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Obwohl die Meierhofer AG grundsätzlich robust gegenüber konjunkturellen Schwankungen ist, finden die Zins- und Inflationsentwicklungen mit geringem Risiko-Level Einzug ins Risikomanagement. Sie belasten sowohl die Meierhofer AG als auch deren Kunden. Insbesondere die Kostensteigerungen, die nicht immer vollständig an die ohnehin finanziell angespannten Kunden (siehe 2.1) weitergegeben werden können, setzen Umsatz- und Renditeziele zunehmend unter Druck. Die Meierhofer AG reagiert auf die erschwerten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit dynamischen Preismodellen und einem immer weiteren Ausbau des Leistungsangebots (siehe 1.1) 3.2 Chancenbericht Wesentliche Chancen der Meierhofer AG liegen insbesondere in ihrer Expertise, der Positionierung in einem allgemein im Aufschwung befindlichen Markt, sowie in der spezifischen Marktopportunität durch den SAP-Rückzug. 3.2.1 Technologisch und fachlich: State-of-the-Art Eine wesentliche Chance liegt in der technologischen und fachlichen Expertise der Meierhofer AG, die sie in die Lage versetzt flexibel und frühzeitig auf (wechselnde) Anforderungen des Markts einzugehen und somit zukunftsfähig macht. Mit der auf mehrere Jahre angelegten Produktstrategie M-KIS Next und der darauf aufbauenden Strategie 2030, die neben Aspekten zu den Meierhofer-Lösungen auch Leitplanken für die Zielmärkte und das Serviceangebot beinhaltet, ist Meierhofer gut aufgestellt. Die neue Generation von M-KIS umfasst sowohl technologische als auch funktionale Aspekte und basiert auf einer neuen, serviceorientierten Technologieplattform. Diese eröffnet neue Möglichkeiten hinsichtlich intuitiver Bedienbarkeit, künstlicher Intelligenz (KI), Cloud-Fähigkeit etc. und bildet somit die Grundlage, um zukünftige (Technologie-)Trends zu bedienen. Erste Elemente sind bereits seit 2020 bei den Kunden im Einsatz. Durch das politische Engagement im bvitg sind Informationen über regulatorische Änderungen, aus denen oftmals neue Anforderungen an technische Lösungen resultieren, darüber hinaus stets frühzeitig verfügbar. Dazu kommt die hohe Bereitschaft der Gesellschafter, in Forschung und Entwicklung (F&E) zu investieren. Hier flossen im Geschäftsjahr 2022/2023 mehr als 30% des Gesamtumsatzes als Investition für die Neu- und Weiterentwicklung ein (vgl. 1.2) 3.2.2 Stabile Marktpositionierung Die Digitalisierung des Gesundheitswesens ist seit Jahren auf Expansionskurs und die Meierhofer AG geht davon aus, dass sich ihre Kunden diesem Trend anschließen. Einerseits um der Sorge des Personalmangels zu begegnen: Workflow-Unterstützungen und automatisierte Prozesse unterstützen die Ärzteschaft, Pflegekräfte und Mitarbeiter*innen in der Verwaltung in ihrer täglichen Arbeit. Andererseits auch um in einer wirtschaftlich angespannten Lage die Erlöse zu sichern: Meierhofer-Lösungen für die Abrechnung sorgen beispielsweise dafür, dass medizinische und pflegerische Leistungen umfassend und vollständig dokumentiert werden. Dadurch ergeben sich erhebliche Chancen, die durch die stabile Marktposition der Meierhofer AG nochmals gestärkt werden. So wird der Großteil des Umsatzes durch das Geschäft mit Bestandskunden generiert, deren Installationen über mehrere Jahre hinweg kontinuierlich ausgebaut werden. Aufgrund des langwierigen und komplexen Auswahlprozesses für Krankenhausinformationssysteme bleiben Kliniken in der Regel über mehrere Jahre bei einem Softwareanbieter, was Meierhofer langfristige Kundenbeziehungen ermöglicht. Insbesondere mit den großen Klinikketten Asklepios, Contilia, etc. verfügt Meierhofer über auf mehrere Jahre angelegte Rollout-Projekte, die für eine stabile Auftragslage sorgen. Regional aufgestellte Vertriebsteams sorgen durch den Gewinn neuer Kunden für einen Ausbau der Kundenbasis auf mittel- und langfristige Sicht. Über die Kundenbasis des Partners RZV GmbH verfügt Meierhofer über einen zusätzlichen Vertriebskanal, um fortlaufend Aufträge zu generieren. Die Minderheitsbeteiligung der Asklepios Kliniken, die die Digitalisierung der eigenen Klinikgruppe forciert, ist ein weiterer stabilisierender Faktor. 3.2.3 Staatliche Förderprogramme und Gesetzesinitiativen Insbesondere in Deutschland werden im Rahmen des KHZG erhebliche Mittel für die Digitalisierung im Gesundheitswesen bereitgestellt. Trotz der aktuellen Verzögerungen bei den Auszahlungen werden die geplanten Projekte durch die Kunden der Meierhofer AG umgesetzt werden. Nicht zuletzt, weil Abschlagszahlungen drohen, sollten definierte Dienste nicht bis 2025 bereitgestellt sein. Darüber hinaus werden viele weitere Gesetzesinitiativen, wie die anstehenden Ausbaustufen der Telematikinfrastruktur, das Gesundheitsdatennutzungsgesetz oder das Krankenhaustransparenzgesetz für kontinuierliche Umsätze sorgen. 3.2.4 Ausstieg von SAP aus dem Gesundheitsmarkt Wie bereits erwähnt, birgt der Ausstieg von SAP aus dem Gesundheitsmarkt gewisse Risiken (vgl. 3.1.2.1). Jedoch steht dahinter auch die Gelegenheit, einen neuen und v.a. großen Markt zu erobern. Die Abkündigung von IS-H zwingt alle Kunden, ihr Krankenhausinformationssystem (KIS) um die Funktionalitäten Patientenmanagement und Abrechnung zu erweitern. Das Patientenmanagement kann bereits heute über M-KIS erfolgen. Für die Abrechnung wird aktuell eine neue Lösung entwickelt, die in einer ersten Ausbaustufe bereits im Geschäftsjahr 2023/2024 zur Verfügung stehen wird. Aber auch für Neukunden, die sich in der Vergangenheit auf IS-H verlassen haben, kann die Meierhofer AG mit ihren zu entwickelnden Lösungen künftig einspringen. Da es, um die Abhängigkeiten von SAP zu reduzieren, bereits seit längerer Zeit Initiativen für eigenständige Abrechnungslösungen gibt, kann man an dieser Stelle durchaus von einem Wettbewerbsvorsprung sprechen. Bei genauerer Analyse der Marktsituation stellt sich heraus, dass der potenzielle Markt aber weit über die reine IS-H Ablöse hinaus geht. Insbesondere stehen nämlich i.s.h.med Kunden unter Zugzwang. i.s.h.med ist das einzige vollständig in SAP integrierte Krankenhausinformationssystem, das von Oracle (vormals Cerner) angeboten wird und in mehr als 200 deutschen Installationen im Einsatz ist. i.s.h.med dockt an der SAP IS-H Branchenlösung für Gesundheitseinrichtungen an und ergibt so ein Krankenhausinformationssystem (KIS). Zwar wurde i.s.h.med bislang selbst noch nicht abgekündigt, es beruht aber auf derselben veralteten Technologie wie IS-H, die ebenfalls nicht weitergepflegt wird. Darüber hinaus kann das Produkt ohne die Funktionsteile von IS-H die Marktanforderungen nicht mehr erfüllen. Es ist daher davon auszugehen ist, dass Krankenhäuser mit i.s.h.med auf eine neue Technologie (neues KIS) migrieren werden. Durch weit gediehene Standardisierungsbestrebungen ist die Meierhofer AG sehr gut aufgestellt, wenn es darum geht Krankenhausinformationssysteme schnell zu implementieren, effizient zu warten und praktikabel nutzbar zu machen. So steht unter dem Namen M-KIS Now eine Best-Practice Lösung aus bewährten Installationen zur Verfügung, die Dienstleistungsaufwände bei Rollout-Projekten reduzieren und Projektlaufzeiten verkürzen kann. Ursprünglich sollte so der angespannten personellen Situation unserer Kunden, die durch gesetzliche Vorgaben und Fristen zusätzlich unter Druck stehen begegnet werden. M-KIS Now ist vor diesem Hintergrund eine optimale Ausgangsbasis um in den kommenden Jahren eine Vielzahl von i.s.h.med Kunden abzulösen. 3.3 Bewertung der Risiko- und Chancenlage Nach Überzeugung der Meierhofer AG weisen die vorstehend beschriebenen Risiken weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit bestandsgefährdenden Charakter auf. Aus Sicht der Meierhofer AG überwiegen die im vorliegenden Bericht beschriebenen Geschäftschancen deutlich die Risiken. Die Meierhofer AG ist zuversichtlich, den Herausforderungen, die sich aus den genannten Risiken ergeben, aufgrund der führenden Stellung im Markt, der technologischen Innovationskraft, der engagierten Mitarbeiter sowie der gut strukturierten Prozesse zur Risikofrüherkennung auch im Jahr 2024 erfolgreich begegnen zu können. Nichtsdestotrotz sind die regulatorischen Entwicklungen, das Marktgeschehen und die innerbetrieblichen Abläufe weiterhin genau zu beobachten und ggf. entsprechende Maßnahmen zur Risikominimierung zu treffen. 3.4 Prognosebericht Die Abarbeitung des Auftragsbestands sowie vielversprechende Vertriebsprojekte werden auch im Geschäftsjahr 2023/2024 für Umsatzwachstum sorgen. Grundlage dafür sind neben einem stabilen Bestandskundengeschäft die laufende Digitalisierungsprogramme und eine Vielzahl aktueller Gesetzesinitiativen. Beides generiert nicht nur Umsätze, sondern sorgt auch für die Weiterentwicklungen des Produktportfolios und die Zukunftsfähigkeit der AG. Begrenzten Potenzialen zur Umsetzung von Digitalisierungsprojekten, die bei vielen Kunden beobachtbar und insbesondere auf Personalmangel und eine schlechte Wirtschaftslage zurückzuführen sind, begegnet die Meierhofer AG mit Standardisierung (vgl. 3.2.4) und einem immer umfangreicheren Geschäftsmodell (vgl. 1.1). Beides schont Ressourcen sowohl auf Kundenseite als auch intern. Die Meierhofer AG ist folglich nicht nur weiter wachstumsfähig, sondern auch gut gewappnet, um Marktopportunitäten nutzen zu können (vgl. z.B. 3.2.4). In Summe sind die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2023/2024 positiv. Die Meierhofer AG rechnet mit moderat steigenden Umsatzerlösen. Trotz stark steigender Betriebskosten erwartet die Meierhofer AG ein moderates EBITDA-Wachstum. Bei den aktivierbaren Eigenleistungen ist ebenfalls von moderaten Zuwächsen auszugehen. HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss zum 30. September 2023der Meierhofer Aktiengesellschaft, MünchenA. Grundlegende Angaben zum Unternehmen und zur Bilanzierung Registerdaten zum Unternehmen, Gliederung Die Gesellschaft ist unter der Firma Meierhofer Aktiengesellschaft mit Sitz in München im Handelsregister München unter der Nummer HRB 134472 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften des HGB und des AktG. Von den Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden in Übereinstimmung mit § 248 (2) HGB i. V. m. § 255 (2a) HGB aktiviert und zu Herstellungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer für immaterielle Vermögensgegenstände liegt dabei bei 10 Jahren und für Sachanlagen zwischen 3 und 10 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von 250,01 € bis 800,00 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Abschreibungen erfolgen bei dauerhafter Wertminderung. Bezüglich der durch Sacheinlage erworbenen Anteile an der Meierhofer Schweiz AG wurde der Zeitwert, umgerechnet zum Stichtagskurs, im Einlagezeitpunkt angesetzt. Außerordentlichen Wertminderungen des Anlagevermögens wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten entsprechend dem jeweiligen Projektfortschritt angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB, welche die im Rahmen der Leistungserbringung entstandenen Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten umfassen. Fremdkapitalzinsen wurden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Wertberichtigungen werden vorgenommen, wenn die zu erwartenden Herstellungskosten über dem Auftragswert liegen. Erhaltene und geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zu Nennwerten bewertet. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen gemäß § 249 Abs. 1 HGB sind in der Höhe gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Erfüllungsbetrag entspricht. Verbindlichkeiten sind in Höhe der Rückzahlungsbeträge bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten gem. § 250 HGB sind auf der Aktiv- und Passivseite Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Bewertungsansätzen in der Handels- und Steuerbilanz sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen. Die Umsatzrealisierung erfolgt im Zeitpunkt des Gefahrenübergangs bzw. bei zeitraumbezogenen Leistungen über den Zeitraum der Leistungserbringung. C. Weitere Angaben zur Bilanz 1. Aktiva Entwicklung der Posten des Anlagevermögens Die Zusammensetzung und die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023 ist in angehängtem Anlagespiegel (Anlage I) dargestellt. Finanzanlagen Die Beteiligungen setzen sich wie folgt zusammen:
* umgerechnet zum Kurs am Bilanzstichtag (0,9669 CHF/EUR) Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen wie im Vorjahr bis auf ein Darlehen gegenüber der Meierhofer Medizintechnik GmbH in Höhe von TEUR 2.522 (Vorjahr: TEUR 2.925) auf Lieferungen und Leistungen. Für das Darlehen gegenüber der Meierhofer Medizintechnik GmbH wurde ein Rangrücktritt bis zu einer Höhe von TEUR 4.000 erklärt. Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften angesehen, die mittelbar oder unmittelbar im Mehrheitsbesitz oder unter einheitlicher Leitung der Meierhofer AG stehen. 2. Passiva Eigenkapital Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) ist voll erbracht und besteht aus 111.100 Stück zu je EUR 1,00 auf den Namen lautender Stammaktien. Aufgrund der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände (TEUR 13.565) sowie passiver latenter Steuern (TEUR 3.977) besteht eine Ausschüttungssperre i.S.d. § 268 (8) HGB i.H.v. TEUR 9.588. Sonstige Rückstellungen Der Ausweis entfällt u.a. auf Rückstellungen für Personalverpflichtungen (TEUR 1.081, Vorjahr: TEUR 683) sowie für Gewährleistungen (TEUR 56, Vorjahr: TEUR 93), Archivierung (TEUR 10, Vorjahr: TEUR 10) und Abschlusskosten (TEUR 97, Vorjahr: TEUR 65). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Liefer- und Leistungsverkehr. Die latenten Steuern beruhen auf den aktivierten selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen sowie auf steuerliche Verlustvorträgen. Die latenten Steuern sind mit einem Steuersatz von ca. 33% bewertet. 3. Haftungsverhältnisse Gegenüber der Tochtergesellschaft Meierhofer Österreich GmbH bestehen Bürgschaften zur Kontokorrentbesicherung i.H.v. von TEUR 230 (Vorjahr: TEUR 230). Eine Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen erscheint derzeit aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse der Tochtergesellschaft als unwahrscheinlich. Darüber hinaus bestehen zum Bilanzstichtag Darlehenszusagen gegenüber der Meierhofer Medizintechnik GmbH in Höhe von TEUR 4.000 bis zum 31.12.2025, die zum Bilanzstichtag mit TEUR 2.522 in Anspruch genommen wurden. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gesamtaufwendungen für Entwicklungen (inkl. Auftragsentwicklung) belaufen sich im Geschäftsjahr 2022/2023 auf TEUR 7.295 (Vorjahr: TEUR 4.652), davon wurden TEUR 3.192 (Vorjahr: TEUR 3.462) aktiviert. Im Berichtsjahr wurden außerplanmäßige, außergewöhnliche Abschreibungen auf selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 136 (Vorjahr: TEUR 1.207) vorgenommen. E. Sonstige finanziellen Verpflichtungen Aus zeitlich befristeten Miet- und Leasingverträgen ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen i.H.v. TEUR 614, wovon TEUR 493 innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig sind. F. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich226 (Vorjahr: 173) Mitarbeiter beschäftigt, welche sich auf die nachfolgenden Bereiche aufteilen:
2. Organe Die Organe der Gesellschaft sind der Vorstand und der Aufsichtsrat. Mitglied des Vorstandes: Herr Matthias Meierhofer, Vorstand der Meierhofer AG, Haar Gegenüber Herrn Matthias Meierhofer besteht ein Verrechnungskonto i.H.v. EUR 435 (Vorjahr: EUR -259). Es handelt sich hierbei um eine Forderung der Gesellschaft. Mitglieder des Aufsichtsrats: Herr Dipl. Kfm. Jan Börnigen, Steuerberater, Haar (Vorsitzender) Herr Marco Walker, COO Asklepios Kliniken Hamburg, Hamburg Herr Udo Bräu, Berater und Business Coach, St. Peter in der Au, Österreich Für die Angabe zu Bezügen des Vorstandes und Aufsichtsrates wird die Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 3. Weitere Angaben Mindestbesteuerung Es wird erwartet, dass sich kein Steueraufwand und kein Steuerertrag nach dem Mindeststeuergesetz und ausländischen Mindeststeuergesetzen ergibt, oder, wenn diese Gesetze noch nicht in Kraft getreten sind, bei der Anwendung dieser Gesetze. Konzernabschluss Die Meierhofer AG stellt einen Konzernabschluss (größter und kleinster Konsolidierungskreis) für das Geschäftsjahr 2022/23 nach §§ 290ff. HGB auf. Der Konzernabschluss wird nicht veröffentlich, da sie hierzu nicht verpflichtet ist. Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt vor, den Jahresfehlbetrag zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Zwischen dem Bilanzstichtag 30. September 2023 und dem Datum, an dem der Jahresabschluss 2022/2023 aufgestellt wurde, sind bei der Gesellschaft keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens gehabt hätten. Anlagenspiegel
Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat ist im Berichtsjahr vom Vorstand schriftlich und mündlich über die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft und über alle wichtigen Angelegenheiten unterrichtet worden. Mit dem Vorstand wurden die wesentlichen Fragen der Gesellschaft erörtert. Aus der laufenden Überwachung der Geschäftsführung ergab sich kein Anlass zur Beanstandung. Den Jahresabschluss 2022/23 und den Lagebericht hat der Aufsichtsrat geprüft. Die zum Abschlussprüfer bestellte PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bernhard-Wicki-Straße 8, 80636 München, hat über das Ergebnis ihrer Prüfung berichtet und dem Jahresabschluss und dem Lagebericht den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. In ihren abschließenden Feststellungen hat sie keine Beanstandungen erhoben. Der Aufsichtsrat hat vom Bericht der Abschlussprüfer zustimmend Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfer sind keine Einwendungen zu erheben. Der Herr Vorsitzende gab zunächst bekannt, dass der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis 30.09.2023, versehen mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers, der Lagebericht und der Bericht des Aufsichtsrats vorliegen. Der Herr Vorsitzende gab weiter bekannt, dass der Jahresabschluss vom Vorstand aufgestellt und vom Aufsichtsrat gebilligt und somit gemäß § 172 AktG festgestellt ist.
München, den 26.08.2024 Für den Aufsichtsrat Jan Börnigen sonstige Berichtsbestandteile
München, den 26.08.2024 gez. Matthias Meierhofer, Vorstandsvorsitzender Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 26.08.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Meierhofer Aktiengesellschaft, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Meierhofer Aktiengesellschaft, München, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Meierhofer Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben vonden gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 26. Juli 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH Kerstin Krauß, Wirtschaftsprüferin ppa. Harald Hofmeister, Wirtschaftsprüfer |
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Meierhofer Aktiengesellschaft
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- AG
- Anschrift
-
Einsteinring 30
85609 Aschheim - Handelsregister
- HRB 134472, München
- Eintragungsdatum
- 18. Juli 2000
- Branche
-
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software - Unternehmenszweck
- Softwareentwicklung, Handel mit Hard- und Software, Schulung und Beratung im IT-Bereich sowie sämtliche damit verbundene Tätigkeiten.
Finanzen
Bilanz
2025- Anlagevermögen 56,9 % 20,96 Mio
- Umlaufvermögen 41,9 % 15,44 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,2 % 446,5 k
- Verbindlichkeiten 42,1 % 15,50 Mio
- Eigenkapital 36,9 % 13,58 Mio
- Passive latente Steuern 10,3 % 3,79 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 6,2 % 2,28 Mio
- Rückstellungen 4,6 % 1,69 Mio
Bilanzdaten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2025- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 55,7 % 12,30 Mio
- Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 44,3 % 9,79 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 2,3 k
- Personalaufwand 75,4 % 21,33 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 18,7 % 5,29 Mio
- Abschreibungen 4,2 % 1,18 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,0 % 277,9 k
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,7 % 210,7 k
- Sonstige Steuern 0,0 % 5,1 k
- Rohergebnis 30,80 Mio
- Ergebnis nach Steuern 2,52 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 2,51 Mio
GuV-Daten für 13 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Matthias Meierhofer
seit 2001 Vorstandsmitglied
-
Marcus Schießl
seit 2015 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
-
Matthias Meierhofer
89,1 %
99k €
-
D***** M******
0,90 %
1k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
M****** M******
≥25%
89,1 %
Beteiligungen an
- Meierhofer Deutschland GmbH 100,0 %
- Meierhofer Medizintechnik GmbH 77,4 %
Historie
- 2025
-
21.01.
SatzungsänderungMeierhofer Aktiengesellschaft
-
21.01.
SitzänderungMeierhofer Aktiengesellschaft
-
21.01.
AdressänderungMeierhofer Aktiengesellschaft
- 2019
-
21.10.
Austritt einer PositionU** B*** · Vorstand
- 2017
-
17.10.
Änderung der VertretungsbefugnisU** B*** · Vorstand
- 2016
-
04.08.
Eintritt eines MitgliedsU** B*** · Vorstand
- 2015
-
01.12.
SatzungsänderungMeierhofer Aktiengesellschaft
-
26.02.
Eintritt eines MitgliedsMarcus Schießl · Einzelprokura
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2025 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2024 Jahresabschluss
- 2024 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
Mit API-Key abrufen API-Key holen →Dieses Unternehmen in Claude oder ChatGPT
Verbinde handelsregister.ai einmal mit deinem AI-Assistenten – danach fragst du ihn einfach nach diesem und jedem anderen Unternehmen.
- In Claude auf Einstellungen → Connectors → „Eigenen Connector hinzufügen“ gehen.
-
Diese Server-URL eintragen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Im Dialog mit deinem handelsregister.ai-Konto anmelden. Der Connector steht danach in jedem Chat unter „Tools“ bereit.
- In ChatGPT unter Einstellungen → Connectors → Erweitert den Entwicklermodus einschalten und „Erstellen“ wählen.
-
Name „handelsregister“, Authentifizierung OAuth und diese Server-URL eintragen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Im Dialog mit deinem handelsregister.ai-Konto anmelden und den Connector im Chat unter „Weitere“ aktivieren.
-
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \ --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY" - Fertig – der Server ist ab jetzt in jeder Claude-Code-Sitzung verfügbar.
Für eigene Anwendungen: den Server als Tool mitgeben, authentifiziert über deinen API-Key.
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Meierhofer Aktiengesellschaft: Geschäftsführung, Gesellschafter, Kennzahlen?",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
Cursor, Windsurf und andere MCP-Clients: diesen Block in die MCP-Konfiguration eintragen.
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch deinen Key ersetzen – nach dem Login ist er hier automatisch eingesetzt.
Was weißt du über Meierhofer Aktiengesellschaft? Nutze die entity_id 5eecd0193120f97a1d87dca3917c1eca und zeig mir Geschäftsführung, Gesellschafter und die letzten Geschäftszahlen.
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
- C
- entity_id kopieren
- I
- Tab wechseln
- 1–6
- Diese Hilfe
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