Concat AGBensheimJahresabschluss zum 31. März 2024Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die Concat AG ist seit 1990 als Systemhaus am deutschsprachigen Markt etabliert und wächst seit der Gründung stetig organisch. Seit vielen Jahren zählt das Unternehmen bezogen auf den Umsatz zu den 30 größten Systemhäusern in Deutschland (Quelle: channelpartner.de 29.02.2024). Der Hauptsitz der Gesellschaft befindet sich in Bensheim. 369 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (im Jahresdurchschnitt) an insgesamt 14 Standorten in ganz Deutschland betreuen mehr als 1.000 Unternehmenskunden. Die Kernkompetenzen der Concat AG sind die herstellerneutrale Planung und Realisierung von maßgeschneiderten IT-Lösungen sowie Support und Betrieb von IT-Infrastrukturen durch den unternehmenseigenen Service-Desk für Unternehmen aller Größen und Branchen. Der Bereich Managed Services (Private und Hybrid-Cloud, Hosting etc.) nimmt seit dem Erwerb der Synergy Systems GmbH in München im Jahr 2013 ständig an Bedeutung zu. Die Concat AG beobachtet den Markt permanent im Hinblick auf vielversprechende, neue Technologien. Die Systeme und Lösungen der führenden IT-Hersteller bilden die Basis für die Geschäftsanwendungen der Kunden. Mit eigener Expertise und dem Wissen aus strategischen Partnerschaften gelingt es, Ergebnisse und Qualität in Projekten kontinuierlich zu steigern. Die Qualifizierung der Techniker, Consultants und Vertriebsmitarbeiter für die Produkte und Technologien der Lieferanten erfolgt regelmäßig und aufeinander aufbauend. Insgesamt halten die Mitarbeiter mehr als 1.000 Zertifikate der führenden IT-Hersteller. Gleichzeitig wird der Nachwuchs intensiv gefördert, um eigene Spezialisten auszubilden und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Seit dem Jahr 2002 stellt die Concat AG kontinuierlich junge Menschen ein, die einen IHK-Abschluss in einem von drei Ausbildungsberufen anstreben: Fachinformatiker*in Systemintegration, Fachinformatiker*in Anwendungsentwicklung, IT-Kaufmann bzw. -Kauffrau für IT-Systemmanagement. Der hohe Qualifizierungsgrad der Mitarbeiter ist ein wesentlicher Punkt der Wertschöpfungskette, welche das Unternehmen seit mehr als dreißig Jahren mit seinen Kunden verbindet. 2. Wirtschaftliches und branchenspezifisches Umfeld Hohe Energiepreise und große Unsicherheit hatten die Erholung der Weltwirtschaft von den Auswirkungen der Corona-Pandemie im Jahr 2022 zum Erliegen gebracht. Trotz des Inflationsschocks und einer massiven Straffung der Geldpolitik hielt sich die Weltkonjunktur im Jahr 2023 besser als erwartet, so das Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW). Für das Jahr 2024 korrigierten die Wissenschaftler die Prognose für die Weltproduktion auf 3,2 % nach oben (Quelle: Kieler Konjunkturberichte Frühjahr 2023 und Sommer 2024). Die deutsche Wirtschaft geriet im Laufe des Berichtszeitraums ins Stocken, hohe Preise dämpften die Konjunktur. Steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland wirkten sich ungünstig auf die Erholung nach dem tiefen Einbruch im Corona-Jahr aus. Laut dem statistischen Bundesamt war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023 im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 0,3 % niedriger. (Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts vom 15.01.2024). Die Wirtschaft der EU stagnierte weitgehend im Jahr 2023. Laut eurostat stieg das BIP im Gesamtjahr sowohl im Euroraum als auch in der EU um 0,4 %, nach 3,4 % in beiden Gebieten im Jahr davor (Quelle: eurostat-Meldung vom 14.02.2023). Der Markt der Informations- und Telekommunikationstechnik (ITK) zeigte sich 2023 krisenfest trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds. Der Umsatz mit Produkten und Diensten stieg um 2 % auf 215 Milliarden Euro, verkündete der Branchenverband Bitkom auf seiner Jahrespressekonferenz Anfang 2024. Für das laufende Jahr erwartet der Verband ein Umsatzplus von 4,4 % auf 224,3 Milliarden Euro (Quelle: Bitkom Jahrespressekonferenz und Pressemitteilung vom 10.01.2024). Laut Bitkom zeigte sich im Berichtsjahr das Geschäftsklima der Digitalwirtschaft erneut besser als in der Gesamtwirtschaft. Während der von ifo-Institut und Bitkom erstellte Digitalindex im Juni 2023 bei 12,1 Punkten lag, notierte der ifo-Index bei -6,6 Punkten im Minus. Mit dem erwarteten Umsatzzuwachs für 2024 würde der ITK-Sektor um den Faktor drei bis vier stärker wachsen als die Wirtschaft insgesamt. (Quelle: Bitkom Pressemitteilungen vom 05.07.2023 und 10.01.2024). 3. Geschäftsverlauf der Concat AG Im Geschäftsjahr 2023/2024 verringerte sich der Umsatz auf TEUR 168.587 (i. V. TEUR 195.149). Vom Gesamtumsatz entfielen TEUR 141.198 (i. V. TEUR 172.075) auf Hardware, Software, Wartung und Fremdleistung. Die Umsatzerlöse aus erbrachten Dienstleistungen wuchsen deutlich auf TEUR 27.389 (i. V. TEUR 23.074). Der Anteil des Bereichs Managed Service & Support belief sich auf TEUR 12.745 (i. V. TEUR 12.505). Die Gesamtzahl der Mitarbeiter inklusive 22 Auszubildender und eines dualen Studenten erhöhte sich bis zum 31. März 2024 auf 369. Vier der Auszubildenden schlossen ihre Ausbildung vorzeitig ab. Das vergangene Geschäftsjahr war geprägt von einer Normalisierung der Geschäftstätigkeit, wie sie vor der Pandemie bestand - mit einem Unterschied: Die Nachfrage nach Angeboten für IT-as-a-Service ist größer denn je. Immer mehr Unternehmen entdecken die Vorteile von Pay-per-Use. Anstatt einmalig hohe Summen in eigene Infrastruktur tätigen zu müssen, nutzen sie IT-Kapazitäten wie Strom aus der Steckdose und bezahlen dafür eine Monatspauschale. Um eine breite Auswahl anzubieten, arbeitet Concat inzwischen mit vier Partnern zusammen: HPE, Dell, NetApp und Fujitsu (siehe auch Webseite concat.de). Namhafte Kunden sind hier der niederländische Halbleiterhersteller Nexperia, die Stadt Ludwigshafen und das DGD Krankenhaus Sachsenhausen (Quelle: www.concat.de/referenzen/). Die günstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Berichtszeitraum ermöglichten es Concat, das Geschäft mit Infrastrukturprojekten, Managed Services sowie IT-Support und Betriebsunterstützung auszuweiten. Das Gros der Umsätze erwirtschaftet der Bensheimer IT-Serviceprovider nach wie vor mit Bestandskunden. Neue Kunden kamen sowohl im traditionell bedienten Mittelstand als auch im Bereich der Großunternehmen hinzu. Die Projekte verteilen sich auf die unterschiedlichsten Branchen sowie Geschäftsfelder und spiegeln die breite Kompetenz und Kontinuität des Unternehmens wider. Die Umsätze mit Kunden aus dem Bereich Forschung und Entwicklung entwickeln sich weiterhin positiv. Der Bereich Forschungsdatenmanagement der Concat expandiert seit mehr als zehn Jahren. Auch der Geschäftsbereich Gesundheitswesen als vertikale Business Unit expandiert weiterhin. Die für den Anschluss an die Telematikinfrastruktur nötigen, gesetzlich zugelassenen Komponenten sowie Supportleistungen bietet die Concat AG seit 2018 als Gesamtpaket an. Seit dem Herbst 2022 können Praxen, Kliniken und andere Einrichtungen den TI-Anschluss auch aus dem Rechenzentrum in Frankfurt beziehen. Den Großteil des Umsatzes erzielte die Concat AG mit Aufträgen aus dem klassischen Segment der Unternehmens-IT. Der seit Jahren anhaltende Trend zur Verlagerung von IT-Projekten in die Concat-Cloud setzt sich fort. Entsprechend stieg die Nachfrage nach Cloud-Services im Berichtszeitraum erneut. Durch die 2012 begonnene Tätigkeit in diesem Segment und strategische Partnerschaften hat sich die Concat AG inzwischen zu einer festen Größe als Multi-Cloud-Systemhaus etabliert. Mit einem Anteil von 21,8 % am Aufwand für bezogene Waren war Dell Technologies im Geschäftsjahr 2023/2024 der stärkste Handelspartner, dicht gefolgt von Hewlett Packard Enterprise mit 21,5 %. Stark nachgefragt von Kunden waren auch Produkte und Lösungen von NetApp, Cisco, VMware, Microsoft und vielen anderen Herstellern. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2023-2024 eröffnete Concat eine neue Geschäftsstelle in Bitburg. Der Standort dient dazu, Kunden in dieser Region noch besser zu bedienen. 4. Erläuterungen zur Ertragslage
Die Betriebsleistung enthält die Summe aus Umsatzerlösen und Bestandsveränderung der unfertigen Leistungen. Die Bruttomarge (Betriebsleistung abzüglich Materialaufwand bezogen auf die Betriebsleistung) beträgt 31,8 % (i. V. 25,3 %) und verringerte sich somit im Vergleich zum Vorjahr. Der Personalaufwand ist von Mio. EUR 31,7 auf Mio. EUR 32,3 gestiegen, bedingt unter anderem durch die Erhöhung der durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter von 330 auf 345 (ohne Auszubildende). Ein weiterer Grund für den Anstieg ist der erfolgreiche Geschäftsverlauf: Die Vertriebsprovisionen sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten als größte Posten unverändert zum Vorjahr Gebäudemieten (Mio. EUR 1,0, i. V. Mio. EUR 1,0), Fahrzeugkosten (Mio. EUR 0,9, i. V. Mio. EUR 0,8) und Werbekosten (Mio. EUR 0,3, i. V. Mio. EUR 0,4). Die Reisekosten sind erheblich gestiegen (Mio. EUR 0,6, i. V. Mio. EUR 0,4). Die Aufwendungen für Wertberichtigungen auf Forderungen betrugen TEUR 15 gegenüber TEUR 90 im Vorjahr. Der Ertragsteueraufwand beläuft sich auf Mio. EUR 3,2 (i. V. Mio. EUR 2,4). Die Umsatzrentabilität (Jahresüberschuss geteilt durch Umsatzerlöse x 100) beträgt 4,34 % (i. V: 2,85 %). 5. Erläuterungen zur Vermögenslage
Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 2.914 verringert. Das entspricht einer Reduzierung von 4 %. Bilanzposten wie Vorräte, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie erhaltene Anzahlungen hängen stark vom Status laufender Kundenprojekte ab. Im Vergleich zum Vorjahr sind am Bilanzstichtag etwas höhere Warenbestände (Steigerung um TEUR 679) im Bestand, so dass sich die Vorräte insgesamt deutlich erhöht haben. Neben der leichten Erhöhung der liquiden Mittel haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen signifikant verringert. Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte (Umsatzerlöse ohne Dienstleistungen geteilt durch durchschnittlicher Vorratsbestand) hat sich von 26-fach im Vorjahr auf 24-fach im Jahr 2023/2024 leicht verringert. Die Reichweite der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (durchschnittlicher Forderungsbestand x 360 Tage geteilt durch Umsatzerlöse) beträgt 69,3 Tage (i. V. 56,4 Tage). 6. Erläuterungen zur Finanzlage Der Zahlungsmittelbestand liegt mit TEUR 13.926 leicht über dem Vorjahresniveau (TEUR 12.912). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war mit TEUR 16.291 positiv (i. V. TEUR 4.116). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken deutlich um TEUR 5.304, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen weniger deutlich um TEUR 2.537. Dieser Effekt wurde durch um TEUR 2.142 gestiegene Rückstellungen gemildert. Die Investitionen wurden aus dem Zahlungsmittelbestand finanziert und betreffen überwiegend Kfz (TEUR 1.409) sowie Soft- und Hardware (TEUR 3.818). Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit wurden insbesondere Gewinnausschüttungen an die Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 10.000 geleistet. Am Abschlussstichtag überstieg das kurzfristige Vermögen die kurzfristigen Verbindlichkeiten deutlich. Das Eigenkapital hat sich durch den Jahresüberschuss 2023/2024 wieder auf TEUR 35.035 erhöht. Da aber im Verlaufe des Geschäftsjahres eine Dividende von TEUR 10.000 ausgeschüttet wurde, liegt dieser Wert unter dem des Vorjahres (TEUR 37.714). Die Eigenkapitalquote liegt bei 54,7 % (i. V. 56,3 %). Das langfristig gebundene Vermögen ist durch Eigenkapital gedeckt. Abgesehen von zukünftigen Miet- und Leasingverpflichtungen bestehen keinerlei wesentliche finanzielle Verpflichtungen, wodurch die finanzielle Unabhängigkeit bestätigt und ein Wachstum aus eigener Kraft ermöglicht wird. 7. Finanzielle Leistungsindikatoren Das Unternehmen wird auf Basis des Monatsberichts gesteuert. Überwacht wird die Bruttomarge, die Umsatzentwicklung je Vertriebsteam und die Auslastung der Techniker. Wesentliches Augenmerk liegt dabei auf den beiden finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Periodenergebnis. Die Umsatzverteilung innerhalb eines Geschäftsjahres unterliegt erfahrungsgemäß erheblichen, nicht prognostizierbaren Schwankungen. Ein Vergleich der Erlöskurven über mehrere Jahre zeigt, dass nahezu jeder Monat innerhalb eines Jahres sowohl der umsatzstärkste als auch der umsatzschwächste sein kann. Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023/2024 liegen um 13,6 % unter dem Niveau des Vorjahres und sind 9,8 % niedriger als geplant. Das Vorsteuer-Ergebnis liegt hingegen um 30,9 % über dem des Vorjahres und um 50,7 % über dem Plan-Ergebnis. Ursache für den Umsatz-Rückgang war die geringere Nachfrage nach großen Infrastruktur-Projekten durch unsere Kunden. Derartiges Geschäft ist schwer zu prognostizieren. Das Jahr 2022/2023 wies ein außergewöhnlich hohes Umsatz-Volumen beim Projektgeschäft auf. Dies könnte eine Folge von corona-bedingten Lieferverzögerungen bei den IT-Zulieferern und Unsicherheit bei Investitionsentscheidungen unserer Kunden in den Vorjahren sein. Der Auftrags-Stau, der sich daraus ergeben hatte, wurde im Laufe des Geschäftsjahres 2022/2023 abgearbeitet. Die Ergebnis-Verbesserung wurde vor allem durch höhere Margen im Projektgeschäft erreicht. Tendenziell gab es im Geschäftsjahr 2023/2024 weniger der (stark umkämpften) Großprojekte im 7-stelligen Umsatzbereich und mehr mittelgroße Projekte, bei denen sich erfahrungsgemäß eher höhere Margen erzielen lassen. 8. Schlusserklärung des Vorstands gemäß § 312 AktG Die Concat AG hat bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die dem Vorstand in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte abgeschlossen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Es wurden keine Maßnahmen im Sinne des § 312 AktG getroffen oder unterlassen, die die Concat AG benachteiligen könnten. 9. Risiken- und Chancen-Bericht Risiken Als IT-Lösungsanbieter ist die Concat AG grundsätzlich makroökonomischen und mikroökonomischen Entwicklungen und deren Folgen ausgesetzt. Auf makroökonomische Ereignisse wie die Situation an den europäischen und internationalen Wirtschafts- und Finanzmärkten und politische Entscheidungen kann Concat zwar keinen Einfluss nehmen, beobachtet und bewertet diese aber entsprechend für ihr Umfeld, um rechtzeitig Maßnahmen ergreifen zu können. Mikroökonomische Entwicklungen - wie etwa Auswirkungen auf die IT-Märkte sowie Technologietrends und deren Folgen - behält das Unternehmen jedoch ständig im Auge. Durch sorgfältiges Beobachten der Märkte, die genaue Analyse von Trends und bodenständiges Handeln ist Concat in der Lage, frühzeitig problematischen Entwicklungen entgegenzuwirken. Mit dieser Vorgehensweise gelang es dem Unternehmen in der mehr als 30-jährigen Firmengeschichte, erfolgreich zu bestehen. Etwaigen Risiken durch eine Abhängigkeit von Kunden beugt das Unternehmen vor, indem es auf eine breit gestreute Auswahl an Auftraggebern achtet. Diese verteilen sich auf alle Wirtschaftssegmente, darunter die IT-Branche, Banken und Versicherungen, Handel und Industrie, Logistik, Medien und Druckindustrie, Energieversorger sowie Pharma- und Gesundheitswesen. Dazu kommen mehr als 100 Kunden aus öffentlichen Einrichtungen sowie Institutionen aus Forschung und Lehre. Risiken aus einer potenziellen Abhängigkeit von Lieferanten vermeidet die Concat AG, indem sie die Waren von verschiedenen Herstellern und Distributoren bezieht. Durch diese strategische Verteilung kann bei Problemen eines Einzelnen auf alternative Lieferkanäle ausgewichen werden. Finanzwirtschaftliche Risiken werden niedrig gehalten, indem die Concat AG Transaktionen vorwiegend mit einer Bank abwickelt, mit der eine langfristige Geschäftsbeziehung besteht. Größere Auftragsvolumina kann die Concat AG vollständig aus eigener finanzieller und wirtschaftlicher Kraft bewältigen. Um das Risiko von Forderungsausfällen zu minimieren, werden bei der Anbahnung von neuen Kundenbeziehungen üblicherweise Bankauskünfte eingeholt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verteilen sich darüber hinaus auf sehr viele Debitoren. Der Projektfortschritt und die offenen Posten werden im Rahmen jedes Monatsabschlusses analysiert. Risikopositionen können so frühzeitig erkannt und Maßnahmen zur Risikominimierung eingeleitet werden. Aufgrund des Bestands an liquiden Mitteln von Mio. EUR13,9 und den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Mio. EUR 29,8) bezogen auf die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Mio. EUR 10,7) sehen wir zurzeit kein Liquiditätsrisiko. Der Effekt aus steigenden Energiekosten wird durch die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Logistikgebäudes in Bensheim gedämpft. Die Anlage wurde im Dezember 2023 in Betrieb genommen. Mit ihr können mehr als 600 Kilowattstunden pro Tag erzeugt werden. Dies deckt wesentliche Teile des Eigenbedarfs für das Geschäftsgebäude. Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Concat AG hauptsächlich den Risiken von konjunkturabhängigen Investitionszyklen unterliegt. Dieses Risiko nimmt tendenziell ab, weil der Anteil an Umsätzen aus Consumption-Geschäft (pay per use) mit mehrjährigen vertraglichen Bindungen wächst. Aktuell beträgt das monatliche Volumen aus Vertragsrechnungen etwa Mio. EUR 3. Chancen Chancen ergeben sich für die Gesellschaft aus den eigenen Kernkompetenzen, aus jahrzehntelangen Kundenbeziehungen sowie aus der ständigen Marktanalyse. Ein stetig wachsendes Geschäftsfeld ist die Unterstützung von Unternehmen beim Betrieb ihrer IT. Befeuert wird diese Entwicklung durch die Knappheit an Fachkräften, die sich seit Jahren verschärft. Für das Erbringen von Betriebs- und Supportleistungen, für Entwicklungsleistungen und Managed Services im Kontext von IT-Sicherheit ist die Concat AG mit jeweils eigenen Teams sehr gut aufgestellt. Auch für Managed Services auf Cloud-Basis nehmen die Nachfragen von Kundenseite stetig zu. Das Gleiche gilt für die Umstellung von CAPEX auf OPEX: Dabei buchen und bezahlen Kunden IT-Ressourcen auf monatlicher Verbrauchsbasis. Die Infrastruktur steht entweder im Kunden-Rechenzentrum oder im Concat-Rechenzentrum oder beim Hersteller. Unternehmen ersparen sich auf diese Weise hohe Anfangsinvestitionen im sechs- oder siebenstelligen Bereich (siehe auch News auf concat.de zum HPE Central Europe Greenlake 2023 Award). Aufgrund eigener Rechenzentrumsinfrastrukturen sowie Services und durch die Zusammenarbeit mit namhaften Public-Cloud-Anbietern, wie z. B. Microsoft, ist Concat in der Lage, für Kunden Multi-Cloud-Lösungen im individuell gewünschten Umfang zu realisieren. Für die Branchensegmente Gesundheitswesen sowie Forschung & Lehre rechnet der Vorstand auch im kommenden Geschäftsjahr mit einer positiven Geschäftsentwicklung. Die klare Positionierung auf herstellerneutrale Beratung in Verbindung mit der finanziellen Stärke und Unabhängigkeit versetzt die Concat AG in die komfortable Situation, auch bei einer schwächeren konjunkturellen Lage profitabel zu bleiben. 10. Risikomanagement Durch konsequente Marktbeobachtung identifizieren der Vorstand und leitende Mitarbeiter Risiken, analysieren diese und stimmen entsprechende Maßnahmen ab. Zusätzlich führen Vorstand, Vertrieb und Technik regelmäßig Strategie-Workshops durch, um Entwicklungen des Marktes ganzheitlich zu beurteilen, die Kernkompetenzen zu überprüfen und gezielt Wachstumsfelder zu definieren. Ein solches Wachstumsfeld sind Projekte, für die gezielt Partnerschaften geschlossen werden. Beispiel Telemedizin: Anlässlich der DMEA 2024 verkündete Concat AG die Zusammenarbeit mit der arztkonsultation ak GmbH (ak). Das Schweriner Softwareunternehmen bietet eine Videosprechstundenlösung für das Gesundheitswesen an, die nach Vorgaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zertifiziert ist. Das Fortbildungsmanagement stellt sicher, dass Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen immer frühzeitig geplant und absolviert werden, um einen hohen Qualitätsstandard sicherzustellen. Das Controlling analysiert im monatlichen Rhythmus Projektlisten und prüft wöchentlich Auftragseingangs- und Margenstatistiken pro Vertriebsmitarbeiter, um interne Risiken vorzeitig zu erkennen und eventuelle Handlungsschritte zu deren Vermeidung einzuleiten. Des Weiteren werden die Liquiditätsstatistiken tagesaktuell mit den anstehenden Projekten abgeglichen, um jederzeit die finanzielle Lage im Blick zu haben und die Finanzierung künftiger Projekte zu planen bzw. zu gewährleisten. Aufgabe des Organisations- und Prozessmanagements ist es, die Leitungsstruktur an die Unternehmensgröße anzupassen, die Schnittstellen zwischen Bereichen zu optimieren und die Abläufe effizienter zu gestalten. Um diesen Aufgaben gerecht zu werden und Kundenanforderungen noch besser zu erfüllen, setzte Concat AG die Prozesse zur Zertifizierung nach den DIN-EN-ISO-Normen 9001 und 14001 sowie nach TISAX fort. Seit Oktober 2023 ist das gesamte Unternehmen nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Die Zertifizierung für TISAX ist noch im Gang. Mitarbeiter des Vertriebs und der Technik befinden sich im ständigen Informationsaustausch untereinander sowie mit Lieferanten und Herstellern: Sie sind dadurch stets am Puls des IT-Marktes und wissen sehr früh über Innovationen und neueste Entwicklungen Bescheid. Die Neutralität als Systemhaus gewährleistet, dass Lösungen gezielt anhand der Anforderungen der Kunden ausgewählt, geprüft und passend zu deren IT-Strategie realisiert werden. 11. Prognosebericht In seiner Konjunkturprognose Sommer 2024 hat das ifo-Institut das erwartete Wirtschaftswachstum von 0,2 auf 0,4 % heraufgesetzt. Die deutsche Wirtschaft arbeite sich langsam aus der Krise, das zweite Halbjahr dürfte deutlich besser ausfallen als das erste (Quelle: Pressemitteilung vom 20.06.2024). In der Jahresprojektion für 2024 rechnet die Bundesregierung mit einer preisbereinigten Steigerung des BIP in Höhe von 0,2 % und für 2025 mit einem Wachstum um 1 % (Quelle: Jahresprojektion BMWK vom 01.03.2024). Die Europäische Kommission geht in ihrer Frühjahrsprognose davon aus, dass die europäische Wirtschaft im laufenden Jahr um 1 % wachsen wird. 2025 soll sich das BIP-Wachstum in der EU auf 1,6 % beschleunigen (Quelle: Frühjahrsprognose 2024 vom 15.05.2024). Das Institut für Weltwirtschaft Kiel erwartet einen Anstieg der Weltproduktion von 3,1 % in diesem und im nächsten Jahr (Quelle: Kieler Konjunkturberichte 06/2024). Fast identisch sind die Zahlen der OECD: Sie prognostiziert in ihrem Wirtschaftsausblick ein weltweites BIP-Wachstum um 3,1 % für das Jahr 2024 und 3,2 % für das Jahr 2025. Die globale Wirtschaftstätigkeit erweise sich als relativ widerstandsfähig, und die Inflation gehe schneller zurück als ursprünglich angenommen (Quelle: OECD Economic Outlook 02.05.2024). Der Bitkom sieht für Deutschlands digitale Wirtschaft zur Jahresmitte 2024 ein stabiles Wachstum, von dem jedoch nicht alle Unternehmen gleichermaßen profitieren würden. Für das Jahr 2024 kündigte der Digitalverband ein Umsatzplus von 4,3 % auf 224,8 Milliarden Euro an. Für 2025 wird mit einem Anstieg von 4,7 % auf 235,4 Milliarden Euro gerechnet (Quelle: Bitkom-Pressemitteilung vom 26.06.2024). Die Concat AG ist mit ihrem diversifizierten Leistungsportfolio und den strategischen Geschäftsbereichen Rechenzentrumslösungen, Cloud-Dienstleistungen, IT-Sicherheit, Entwicklungsleistungen, Service und Support sowie dem breiten Partnernetzwerk gut aufgestellt, um Unternehmen umfassend zu betreuen und als IT-Strategieberater zu begleiten. Zur weiteren Entwicklung des Geschäftsfeldes Managed Services wurde im November 2023 mit der Implementierung eines ITSM begonnen (System zur Abrechnung von Cloud-Services und Rechenzentrumsbetrieb). Die Umstellung auf das neue System ServiceNow soll ab dem 1. September 2024 beginnen. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 plant die Concat AG nach dem extrem gut verlaufenen Geschäftsjahr 2023/2024 einen moderaten Umsatzanstieg bei gleichzeitigem Rückgang des Ergebnisses. Geplant ist ein Umsatzvolumen von 103 % des Jahres 2023/2024 und ein Ergebnis von 81 %.
Bensheim, den 16. August 2024 Olaf von Heyer, Vorstand BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Die Concat AG - im Folgenden auch kurz "Gesellschaft" genannt - ist eine beim Amtsgericht Darmstadt unter der Registernummer HRB 25326 eingetragene Aktiengesellschaft mit Sitz am Berliner Ring 127-129, 64625 Bensheim. Der Jahresabschluss der Concat AG für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und den Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt worden. Bei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt. Dabei wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) ausgegangen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zur Klarheit der Darstellung werden "Davon-Vermerke" nicht in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, sondern im Anhang vorgenommen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die im Berichtszeitraum zugegangenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zeitanteilig nach der linearen Methode abgeschrieben worden. Software mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800 wird sofort abgeschrieben. Software mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 800 wird über die wirtschaftliche betriebsindividuelle Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über die wirtschaftliche betriebsindividuelle Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben, die auf Basis der üblichen Dauer von Wartungsverträgen geschätzt wurde. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, linearer Abschreibungen über die wirtschaftliche betriebsindividuelle Nutzungsdauer bewertet. Die wirtschaftliche betriebsindividuelle Nutzungsdauer beträgt bei Gebäuden und Außenanlagen 15 bis 33 Jahre und bei Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800 werden sofort abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten oder im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Der beizulegende Wert wird auf Basis zukünftiger Ertragsplanungen im Rahmen einer vereinfachten Unternehmensbewertung ermittelt. Bei einer voraussichtlich nur vorübergehenden Wertminderung wird, in Nichtausübung des Wahlrechts gem. § 253 Abs. 3 HGB, der Buchwert beibehalten. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind verzinslich und werden zu Anschaffungskosten oder im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Bei einer voraussichtlich nur vorübergehenden Wertminderung wird, in Nichtausübung des Wahlrechts gem. § 253 Abs. 3 HGB, der Buchwert beibehalten. Sofern die Gründe für einen niedrigeren Wertansatz zum Bilanzstichtag nicht mehr bestehen, werden die Ausleihungen auf den beizulegenden Wert, höchstens jedoch den fortgeführten Anschaffungskosten zugeschrieben. Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Waren werden zu Anschaffungskosten oder zu den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten oder zu den niedrigeren Verkaufspreisen abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten angesetzt. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten der Vorräte werden nach der Lifo-Methode ermittelt. In den Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Darüber hinaus wird der Werteverzehr des Anlagevermögens, sofern dieser durch die Herstellung veranlasst ist, in den Herstellungskosten erfasst. Finanzierungskosten werden nicht berücksichtigt. Abwertungen für Bestandsrisiken der Vorräte, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem Umfang vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt worden. Spezifischen Risiken sowie dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch entsprechende Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen, die auf fremde Währungen lauten, werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Forderungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden am Bilanzstichtag einheitlich mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Für Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Umrechnung am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs nur dann, wenn sich hieraus niedrigere Forderungen ergeben. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern werden für Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten mit einem Steuersatz von unverändert 29,5 % ermittelt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren und sich daraus Steuerbelastungen oder entlastungen ergeben. Steuerliche Verlustvorträge sind nicht vorhanden. Bei der Bewertung der latenten Steuern wird der kombinierte Ertragsteuersatz von 29,5 % zu Grunde gelegt. Dieser enthält neben der Körperschaftsteuer von 15,0 % und dem darauf zu entrichtenden Solidaritätszuschlag von 5,5 % den durchschnittlichen Gewerbesteuersatz in Höhe von 13,68 %. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern ergibt sich - wie bereits im Vorjahr - ein Aktivüberhang, der nicht bilanziert wird und im Wesentlichen aus Bewertungsunterschieden bei Rückstellungen resultiert. Die Steuerrückstellungen für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer werden auf Grundlage des erwarteten steuerlichen Einkommens und des Gewerbeertrages ermittelt. Sonstige Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags und unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen gebildet. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten, die auf fremde Währungen lauten, werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden am Bilanzstichtag einheitlich mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Für Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Umrechnung am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs nur dann, wenn sich hieraus höhere Verbindlichkeiten ergeben. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der Anschaffungskosten und Abschreibungen der einzelnen Posten ist im Anlagespiegel dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist. Angaben zum Anteilsbesitz Die Concat AG hält 100 % der Anteile an der Synergy Systems Networks GmbH, München, die zum Bilanzstichtag ein Eigenkapital von TEUR 1.038 ausweist und im Geschäftsjahr 2023/2024 einen Jahresüberschuss von TEUR 338 erzielt hat. Darüber hinaus hält die Concat AG 100 % der Anteile an der Synergy Systems Services GmbH, München, die zum Bilanzstichtag ein Eigenkapital von TEUR 65 ausweist und im Geschäftsjahr 2023/2024 einen Jahresüberschuss von TEUR 16 erzielt hat. Ausleihung an verbundene Unternehmen Zum Bilanzstichtag waren die im Vorjahr ausstehenden Ausleihungen vollständig getilgt. Es wurde im Februar 2024 ein neues Darlehen an die Synergy Systems Networks GmbH in Höhe von TEUR 300 gewährt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.378 (i. Vj. TEUR 2.123) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 84 (i. Vj. TEUR 0) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.? Eigenkapital Das Grundkapital ist eingeteilt in 50.000 Namens-Stückaktien. Die Meridian Group International Inc., Deerfield (USA), hat am 13. Oktober 2006 mitgeteilt, dass sie sämtliche Aktien der Concat AG hält. Der auf die einzelne Aktie entfallende rechnerische Betrag am Grundkapital beträgt EUR 1,00. Die Merex Technology Inc., Deerfield (USA), und der Ian J. Pye Trust, Chicago (USA), haben jeweils am 22. November 2019 mitgeteilt, dass sie mittelbar sämtliche Aktien der Concat AG halten. Die gesetzliche Rücklage beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen imFällig bis 31. März 2025 Fällig bis 31. März 2025 Wesentlichen aus Personalrückstellungen (TEUR 6.593; i. Vj. TEUR 6.335) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen für erbrachte Leistungen (TEUR 763, i. Vj. TEUR 0). Verbindlichkeiten Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 271) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Liefer- und Leistungsbeziehungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern von TEUR 3.404 (i. Vj. TEUR 2.753) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 138 (i. Vj. TEUR 14). Haftungsverhältnisse Es liegen keine Haftungsverhältnisse vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden in Höhe von TEUR 149.945 (i. Vj. TEUR 174.554) im Inland und in Höhe von TEUR 18.642 (i. Vj. TEUR 20.595) im Ausland erwirtschaftet. Einzelne Geschäftsvorfälle wurden den Geschäftsbereichen neu zugeordnet, daher hat sich die Zusammensetzung der Erlöse geändert. Hiervon entfallen TEUR 141.198 (i. Vj. TEUR 172.075) auf Umsätze aus dem Verkauf von Hardware/Software, Wartung und Fremdleistung und TEUR 27.389 (i. Vj. TEUR 23.074) auf Umsätze aus der Erbringung von Dienstleistungen. Letztere enthalten mit TEUR 12.745 (i. Vj. TEUR 12.505) Umsatzerlöse aus Managed Service & Support. Sonstige betriebliche Erträge Dieser Posten enthält u. a. periodenfremde Erträge aus Anlagenabgängen TEUR 255 (i. Vj. TEUR 358) und Erträge aus der Währungsumrechnung von TEUR 162 (i. Vj. TEUR 285). Personalaufwand In dem Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 62 (i. Vj. TEUR 34) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten als größte Posten Gebäudemieten (TEUR 1.018, i. Vj. TEUR 1.036), Fahrzeugkosten (TEUR 933, i. Vj. TEUR 808) und Werbekosten (TEUR 347, i. Vj. TEUR 369). Die Reisekosten (TEUR 578, i. Vj. TEUR 439) nahmen weiter zu. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 244 (i. Vj. TEUR 502). Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinserträge enthalten auch Erträge von verbundenen Unternehmen aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens in Höhe von TEUR 2 (i. Vj. TEUR 4). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten im Wesentlichen die Ertragssteueraufwendungen des laufenden Jahres. 5. Sonstige Angaben Vorstand Herr Olaf von Heyer Auf die Angabe der Vorstandsbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Aufsichtsrat Tim Patronik, Chicago (USA), Vorsitzender Selbständiger Unternehmensberater Dexter McGinnis, Frickingen, Selbständiger Unternehmensberater Jeffrey Murray, Chicago (USA) CEO der Meridian Group International Inc., Deerfield (USA) Auf die Angabe der Aufsichtsratsbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden 351 Arbeitnehmer beschäftigt und zusätzlich 18 Auszubildende.
Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 74 und entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen. Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Bilanzstichtag Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem 31. März 2024 eingetreten. Einbeziehung in Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Concat AG wird in den Konzernabschluss der Meridian Group International Inc., Deerfield (USA), einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Konzernabschluss der Meridian Group International Inc. wird nach den United States Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) aufgestellt und ist am Sitz der Meridian Group International Inc. erhältlich.
Bensheim, den 16. August 2024 Der Vorstand Olaf von Heyer AnlagenspiegelAnschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Concat AG, Bensheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Concat AG, Bensheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Concat AG, Bensheim, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heidelberg, den 16. August 2024 FALK
GmbH & Co KG
Steffen Ahrens, Wirtschaftsprüfer Marco Muth, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsProtokollÜber die Sitzung des Aufsichtsrates der Concat AG, Bensheim Am 06. November 2024 per Videokonferenz in den Geschäftsräumen der Concat AG, Berliner Ring 127-129, 64625 Bensheim, Deutschland sowie in den Geschäftsräumen der Meridian Group International Inc., 9 Parkway North, Suite 500, Deerfield, IL 60015, USA Beginn der Sitzung: 13:00 Uhr MEZ Anwesende Bensheim: Herr Tim Patronik Herr Dexter McGinnis Anwesende Deerfield: Herr Jeffrey Murray Herr Tim Patronik eröffnet die Sitzung und übernimmt die Sitzungsleitung. Sodann stellt der Sitzungsleiter die Beschlussfähigkeit des Aufsichtrates fest. Er weist die Mitglieder des Aufsichtsrates ausdrücklich auf die satzungsmäßigen und gesetzlichen Form- und Fristvorschriften hin. Die Mitglieder des Aufsichtsrates verzichten unwiderruflich darauf, gegen mögliche Verfahrensverstöße Einwände zu erheben. Zudem wird unter einstimmigem Verzicht der Wahrung sämtlicher nach der Satzung oder dem Gesetz vorgeschriebenen Formen und Fristen für die Einberufung und die Durchführung der Aufsichtsratssitzung und der dabei getroffenen Beschlüsse folgende Tagesordnung verkündet: Tagesordnung Punkt 1: Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 / 2024, Beschluss über die Ergebnisverwendung und Verabschiedung eines Berichts zum Jahresabschluss 2023 / 2024. Tagesordnung Punkt 2: Vorschlag zur Wiederwahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2024 / 2025 Tagesordnung Punkt 3: Vorschlag zur Entlastung des Vorstandes Tagesordnung Punkt 4: Vorschlag zur Wahl des Aufsichtsrates Tagesordnung Punkt 5: Festlegung der Sitzungstermine Zu Punkt 1 der Tagesordnung: Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 / 2024, Beschluss über die Ergebnisverwendung und Verabschiedung eines Berichts zum Jahresabschluss 2023 / 2024 Der Vorsitzende stellt für den Aufsichtsrat fest, dass der Vorstand während der Berichtszeit, also das Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis 31.03.2024, den Aufsichtsrat über die Lage der Gesellschaft und die wesentlichen Geschäftsvorgänge regelmäßig mündlich und schriftlich unterrichtet hat. Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstandes in seinen Sitzungen behandelt. Die Entwicklung des Unternehmens wurde gemeinsam mit dem Vorstand laufend erörtert. Der Vorsitzende stellt für den Aufsichtsrat fest, dass der vom Vorstand erstellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 / 2024, unter Einbeziehung der Buchführung der Gesellschaft, von der FALK GmbH & Co. KG geprüft wurde. Diese hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erstellt. Der Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft liegt dem Aufsichtsrat vor. Die Mitglieder haben ihrerseits den Jahresabschluss und den Vorschlag des Vorstandes für die Ergebnisverwendung überprüft. Dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer treten die Mitglieder des Aufsichtsrates aufgrund ihrer eigenen Prüfung bei. Nach dem abschließenden Ergebnis ihrer Prüfung haben die Mitglieder des Aufsichtsrates keine Einwendungen erhoben. Der zum 31.03.2024 im Jahresabschluss der Concat AG ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von EUR 7.321.210,97 soll nach Vorschlag des Vorstandes auf neue Rechnung vorgetragen werden. Die Mitglieder des Aufsichtsrats billigen einstimmig den vom Vorstand erstellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 / 2024 und schließen sich dem Vorschlag des Vorstandes an die Hauptversammlung über die Ergebnisverwendung der Bilanz an. Zu Punkt 2 der Tagesordnung: Vorschlag zur Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2024 / 2025 Der Vorsitzende erläutert die Notwendigkeit, in einer ordentlichen Hauptversammlung für das Geschäftsjahr vom 1.4.2024 bis 31.03.2025 einen Abschlussprüfer zu bestimmen. Der Aufsichtsrat beschließt, in der ordentlichen Hauptversammlung die Empfehlung auszusprechen, FALK GmbH & Co. KG, Im Breitspiel 21, 69126 Heidelberg für ein Jahr als Abschlussprüfer zu wählen. Zu Punkt 3 der Tagesordnung: Vorschlag zur Entlastung des Vorstandes Der Aufsichtsrat beschließt, den Aktionären vorzuschlagen, dem Vorstand Entlastung für das Geschäftsjahr 2023 / 2024 zu erteilen. Zu Punkt 4 der Tagesordnung: Vorschlag zur Wahl des Aufsichtsrates Herr Tim Patronik, Herr Jeffrey Murray und Herr Dexter McGinnis stellen sich zur Wiederwahl zum Aufsichtsrat bereit. Der Aufsichtsrat beschließt, den Aktionären an der ordentlichen Hauptversammlung vorzuschlagen, Herrn Tim Patronik, Herrn Jeffrey Murray und Herrn Dexter McGinnis zum Aufsichtsrat zu bestellen. Zu Punkt 5 der Tagesordnung: Festlegung der Sitzungstennine 2024 Der Aufsichtsrat beschließt gemäß § 110 (3) AktG, dass zwei Sitzungen im Kalenderjahr abzuhalten sind. Nach Erledigung der Tagesordnung schließt der Vorsitzende die Sitzung.
Bensheim, 06. November 2024 Tim Patronik, Vorsitzender des Aufsichtsrates Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungProtokoll Über die in den Geschäftsräumen der Concat AG, Berliner Ring 127-129, 64625 Bensheim, Deutschland und via Videokonferenz in den Geschäftsräumen der Meridian Group International Inc., 9 Parkway North, Suite 500, Deerfield, IL 60015, USA am 06. November 2024 stattfindende ordentliche Hauptversammlung der Concat AG, Bensheim Beginn der Sitzung: 14:00 Uhr MEZ
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Herr Tim Patronik, übernimmt den Vorsitz der Hauptversammlung und eröffnet die Hauptversammlung um 14:00 Uhr. Der Vorsitzende stellt das Teilnehmerverzeichnis, das vor der ersten Abstimmung zur Einsicht ausgelegt ist, als richtig fest und unterzeichnet es. Der Vorsitzende stellt fest, dass sämtliche Aktionäre anwesend oder vertreten sind, so dass gemäß § 121 Abs. 6 AktG die Hauptversammlung auch ohne Beachtung der Einberufungsformalitäten beschlussfähig ist, wenn kein Aktionär der Beschlussfassung widerspricht. Die Aktionäre verzichten ausdrücklich auf die gesetzlichen und satzungsmäßigen Form- und Fristvorschriften über Einberufung und Durchführung von Hauptversammlungen und verzichten hierzu auf einen Widerspruch. Vorsorglich verzichten sämtliche Erschienen zudem auf etwa erforderliche Berichte, die Auslegung von Unterlagen in der Hauptversammlung, die Teilnahme der Mitglieder des Vorstandes (§ 118 Abs. 2 AktG) und etwaige Rechte zur Anfechtung der im Folgenden zu fassenden Beschlüsse. Der Vorsitzende gibt die folgende Tagesordnung bekannt: Tagesordnung Tagesordnung Punkt 1: Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 / 2024, sowie des Berichtes des Aufsichtsrates Tagesordnung Punkt 2: Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2024 / 2025 Tagesordnung Punkt 3: Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2023 / 2024 Tagesordnung Punkt 4: Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023 / 2024 Tagesordnung Punkt 5: Beschlussfassung über die Verwendung des Jahresüberschusses Tagesordnung Punkt 6: Bestellung des Aufsichtsrates Zu Punkt 1 der Tagesordnung: Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses für das Geschäftsiahr 2023 / 2024 sowie des Berichtes des Aufsichtsrates In der Hauptversammlung wird der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 / 2024 sowie der Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023 / 2024 vorgelegt. Die vorgenannten Dokumente sind dieser Niederschrift als Anlage beigefügt. Der Vorsitzende stellt hierzu fest, dass a) der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 / 2024 vom Wirtschaftsprüfer FALK GmbH & Co. KG im August 2024 geprüft und mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehen worden ist; b) der Aufsichtsrat den Jahresabschluss und den Vorschlag für die Verwendung der Ergebnisse geprüft und gebilligt hat. Somit ist der Jahresabschluss festgestellt. Es wird auf die Bilanz vom 31.03.2024 und die Gewinn- und Verlustrechnung verwiesen. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf EUR 168.586.965,40. Der Jahresüberschuss beträgt EUR 7.321.210,97. Die Bilanzsumme beträgt EUR 64.014.555,43. Keiner der Aktionäre begehrt die Verlesung der Vorlagen. Anträge zu diesem Tagesordnungspunkt wurden nicht gestellt. Zu Punkt 2 der Tagesordnung: Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsiahr 2024 / 2025 Der Vorsitzende stellt den Vorschlag des Aufsichtsrates zur Abstimmung: FALK GmbH & Co. KG, Im Breitspiel 21, 69126 Heidelberg wird für ein Jahr mit der Prüfung des Jahresabschlusses beauftragt. Der Vorschlag wird einstimmig durch die Hauptversammlung angenommen. Zu Punkt 3 der Tagesordnung: Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2023 / 2024 Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, dem Vorstand Entlastung zu erteilen und der Vorsitzende stellt diesen Vorschlag zur Abstimmung: Die Hauptversammlung erteilt dem Vorstand einstimmig Entlastung für das Geschäftsjahr 2023 / 2024. Zu Punkt 4 der Tagesordnung: Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsiahr 2023 2024 Der Vorsitzende weist die Aufsichtsratsmitglieder auf das Stimmverbot nach § 136 Abs. 1 AktG hin. Auf Vorschlag des Vertreters des Vorsitzenden hin wird beschlossen, dass hinsichtlich der Entlastung sämtlicher Aufsichtsratsmitglieder des Geschäftsjahres 2023 / 2024 eine gemeinsame Abstimmung erfolgt. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023 / 2024 Entlastung zu erteilen. Der Vorschlag wird einstimmig angenommen, woraufuin der Vorsitzende feststellt, dass dem Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2023 / 2024 Entlastung erteilt ist. Zu Punkt 5 der Tagesordnung Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzergebnisses 2023 / 2024Der Vorsitzende stellt das Bilanzergebnis für das Geschäftsjahr 2023 / 2024 vor, welches sich wie folgt errechnet:
Sodann stellt der Vorsitzende des Aufsichtsrates den Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat bezüglich der Verwendung des Jahresüberschusses vor: Der Jahresüberschuss soll als Vortrag auf die neue Rechnung verwendet werden. Der Vorsitzende stellt diesen Vorschlag zur Abstimmung. Der Vorschlag wird einstimmig angenommen. Der Vorsitzende gibt das Ergebnis der Abstimmung bekannt und stellt fest, dass der Beschlussvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat die erforderliche einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals erreicht hat und damit angenommen worden ist. Zu Punkt 6 der Tagesordnung: Bestellung des Aufsichtsrates Der Vorsitzende erläutert, dass die Amtsdauer der Aufsichtsratsmitglieder Tim Patronik, Jeffrey Murray und Dexter McGinnis zum 31. März 2025 endet. Er stellt fest, dass sich die Herren Tim Patronik, Jeffrey Murray und Dexter McGinnis zur Wiederwahl stellen. Der Vorsitzende schlägt vor, die Herren Tim Patronik, Jeffrey Murray und Dexter McGinnis als Aufsichtsratsmitglieder mit Wirkung vom 01. April 2025 bis zum 31. März 2026 zu wählen und stellt diesen Vorschlag zu Abstimmung. Die Hauptversammlung wählt Herren Jeffrey Murray, Tim Patronik und Dexter McGinnis einstimmig mit Wirkung vom 01. April 2025 bis zum 31. März 2026. Der Vorsitzende gibt das Ergebnis der Wahl bekannt. Die gewählten Aufsichtsräte nahmen die Wahl an und erklärten, dass keine Hinderungsgründe gem. §§ 100 Abs. 2, 105 Abs. 1 AktG vorliegen. Sonstige Erklärungen und Feststellungen Die Aktionärin bittet in das Protokoll aufzunehmen, dass sie auf einen Widerspruch zu Protokoll und die Erhebung einer Anfechtungs- oder Nichtigkeitsklage gegen einen der hier gefassten Beschlüsse hiermit ausdrücklich und unwiderruflich verzichtet. Der Vorsitzende erklärt sodann die Tagesordnung der ordentlichen Hauptversammlung für erledigt. Weitere Wortmeldungen erfolgen nicht.
Bensheim, 06. November 2024 Tim Patronik, Vorsitzender des Aufsichtsrates Der Jahresabschluss auf den 31. März 2024 wurde von der Hauptversammlung am 6. November 2024 festgestellt. |
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Concat AG AG
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- AG
- Anschrift
-
Berliner Ring 127 - 129
64625 Bensheim - Handelsregister
- HRB 25326, Darmstadt
- Eintragungsdatum
- 22. August 2001
- Branche
-
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit Flachglas
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software - Unternehmenszweck
- Der Vertrieb von EDV-Systemen aller Art sowie die Beratung der EDV-Anwender
Finanzen
Bilanz
2025- Umlaufvermögen 67,4 % 46,67 Mio
- Anlagevermögen 28,3 % 19,58 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 4,4 % 3,04 Mio
- Eigenkapital 58,8 % 40,72 Mio
- Verbindlichkeiten 20,9 % 14,50 Mio
- Rückstellungen 15,0 % 10,38 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 5,3 % 3,69 Mio
Bilanzdaten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2025- Umsatzerlöse 70,4 % 185,50 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 15,4 % 40,66 Mio
- Gewinnvortrag/Verlustvortrag 13,3 % 34,98 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 0,7 % 1,74 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,2 % 452,8 k
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,1 % 313,0 k
- Materialaufwand 73,2 % −133,39 Mio
- Personalaufwand 18,2 % −33,20 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 5,3 % −9,65 Mio
- Abschreibungen 1,9 % −3,52 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,4 % −2,49 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % −38,6 k
- Sonstige Steuern 0,0 % −32,7 k
- Betriebsergebnis 7,80 Mio
- Finanzergebnis 414,2 k
- Ergebnis vor Steuern 8,21 Mio
- Ergebnis nach Steuern 5,72 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 5,68 Mio
GuV-Daten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Olaf von Heyer
seit 2012 Vorstandsmitglied
-
Astrid Dißmann
seit 2020 Prokura
-
Stefan Tübinger
seit 2024 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Concat AG DEU 100,0 % 25k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.
Beteiligungen an
- Synergy Systems Networks GmbH GmbH 100,0 %
- Synergy Systems Services GmbH GmbH 100,0 %
- Concat AG AG 100,0 %
Historie
- 2024
-
02.08.
Austritt einer PositionThomas Nickisch · Gesamtprokura
-
02.08.
Eintritt eines MitgliedsStefan Tübinger · Gesamtprokura
-
02.08.
Austritt einer PositionJoachim Opper · Gesamtprokura
- 2020
-
22.10.
Berichtigung personenbezogener DatenOlaf von Heyer · Vorstand
-
22.10.
Eintritt eines MitgliedsAstrid Dißmann · Gesamtprokura
- 2018
-
24.08.
VerschmelzungConcat AG
- 2017
-
07.04.
Austritt einer PositionD***** M* · Vorstand
- 2012
-
26.04.
Berichtigung personenbezogener DatenOlaf von Heyer · Vorstand
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2025 Jahresabschluss
- 2024 Jahresabschluss ↓
- 2023 Jahresabschluss
- 2022 Jahresabschluss
- 2022 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2024
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
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