aktiv Rechtsform GmbH Kommanditgesellschaft

Arnold André GmbH

BündeBünde, DEU ·HRB 19860 Bad Oeynhausen

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Moltkestraße 10-18
32257 Bünde
Handelsregister
HRB 19860, Bad Oeynhausen
Eintragungsdatum
23. Juli 2024
Branche
Großhandel mit Tabakwaren
Tabakverarbeitung
Einzelhandel mit Tabakwaren
Eingetragenes Kapital
15.000.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Unternehmenszweck
Die Herstellung und der Vertrieb von Genussmitteln, insbesondere von Tabakerzeugnissen aller Art, (insbesondere von Zigarren und Zigarillos), sowie von tabakfreien neuartigen Erzeugnissen (nikotinhaltig oder nikotinfrei), insbesondere tabakfreie Nicotine -Pouches und tabak- und nikotinfreie Kaubeutel.

Finanzen

Umsatz 2024
83,58 Mio. €
Mitarbeiter 2024
395
Bilanzsumme 2024
54,07 Mio. €
Jahresergebnis 2024
1,54 Mio. €
5 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 54,07 Mio
  • Umlaufvermögen 88,8 % 48,04 Mio
  • Anlagevermögen 10,9 % 5,89 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,3 % 140,4 k
Passivseite 54,07 Mio
  • Verbindlichkeiten 55,9 % 30,25 Mio
  • Eigenkapital 30,6 % 16,54 Mio
  • Rückstellungen 13,5 % 7,28 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 5,2 k
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Bilanzdaten für 5 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 90,31 Mio
  • Umsatzerlöse 92,5 % 83,58 Mio
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2,8 % 2,50 Mio
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 1,7 % 1,54 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1,1 % 958,9 k
  • Sonstige betriebliche Erträge 1,0 % 946,0 k
  • Erträge aus Beteiligungen 0,8 % 700,0 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 75,6 k
  • Andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 % 16,8 k
  • Einstellung in Rücklagen 0,0 % 0
  • Gutschrift auf den Gesellschafterkonten 0,0 % 0
Aufwendungen 85,32 Mio
  • Materialaufwand 42,7 % 36,47 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 29,5 % 25,14 Mio
  • Personalaufwand 26,1 % 22,31 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,1 % 941,8 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,5 % 389,6 k
  • Sonstige Steuern 0,1 % 69,4 k
  • Gesamtleistung 86,09 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 1,61 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1,54 Mio
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GuV-Daten für 5 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Mathias Jürgen Döring seit 2024 Geschäftsführer
  • Thomas Werner Strickrock seit 2024 Geschäftsführer
  • Anja Depping seit 2025 Prokura
  • Avid Siegfried Koppmeier seit 2024 Prokura
  • Emilio Ferri seit 2024 Prokura
  • Heinz-Dieter Brinkmeier seit 2025 Prokura
  • Jens Schrader seit 2024 Prokura
  • Jorge Agostinho Torres Silveira seit 2025 Prokura
  • Jörg Meyer seit 2025 Prokura
  • Karsten Meier seit 2025 Prokura
  • Niels Alstedde seit 2025 Prokura
  • Thomas Detert seit 2025 Prokura
2 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Historie

  1. 2026
  2. 30.06.
    Austritt einer Position
    Stefan Gerkens · Gesamtprokura
  3. 15.06.
    Austritt einer Position
    Joachim Krzok · Gesamtprokura
  4. 2025
  5. 21.11.
    Eintritt eines Mitglieds
    Jorge Agostinho Torres Silveira · Gesamtprokura
  6. 20.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    Heinz-Dieter Brinkmeier · Gesamtprokura
  7. 20.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    Jörg Meyer · Gesamtprokura
  8. 20.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    Karsten Meier · Gesamtprokura
  9. 20.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    Niels Alstedde · Gesamtprokura
  10. 20.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    Anja Depping · Gesamtprokura
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2010 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2009 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2008 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2007 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2010 Jahresabschluss Volltext

Arnold André GmbH & Co. KG

Bünde

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Lagebericht

I. Geschäft und Rahmenbedingungen

Branchen- und Marktentwicklung

Branchenentwicklung

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2010 in Deutschland insgesamt Tabakwaren mit einem Kleinverkaufswert (Verkaufswert im Handel) von 22,5 Milliarden Euro versteuert, das sind rund 257 Millionen Euro oder 1,1 % weniger als im Vorjahr. Dieser Betrag ergibt sich aus dem Steuerzeichenbezug von Herstellern und Händlern nach Abzug von Steuererstattungen für zurückgegebene Banderolen (Nettobezug).

Dabei wurden 3,0 Milliarden Zigaretten weniger versteuert als 2009 (- 3,5%). Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, ist die versteuerte Absatzmenge von Pfeifentabak ebenfalls rückläufig (- 6,3%). Der stark gesunkene Absatz beim Pfeifentabak ist vor allem auf die geänderte steuerliche Behandlung der sog. Pseudo - Pfeifentabake zurückzuführen.

Dagegen stieg im Jahr 2010 die Menge von versteuerten Zigarren und Zigarillos um 5,0%. Innerhalb dieses Segmentes sind die sog. Eco - Zigarillos gemeldet. Als Hinweis sei an dieser Stelle erwähnt, dass keine Erhebung des Statistischen Bundesamtes vorliegt, die ausschließlich den klassischen Zigarren - und Zigarillomarkt abbildet.

Der Absatz von Feinschnitt stieg 2010 um 4,4% gegenüber dem Vorjahr an.

Marktentwicklung

Die Absatzzahlen der im Bundesverband der Zigarrenindustrie (BdZ) zusammengeschlossenen Unternehmen (die Verbandsmitglieder vertreten ca. 80 Prozent des gesamten deutschen Marktes für klassische Zigarren und Zigarillos) zeigen für das Gesamtjahr 2010 insgesamt eine Entwicklung, wie es die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen zu Beginn des Geschäftsjahres erwarten ließen. Kumuliert für das Gesamtjahr setzten die BdZ - Mitglieder im Inland 828,4 Millionen Zigarren und Zigarillos ab. Dies entspricht einem Rückgang im Gesamtmarkt von 1,7% gegenüber dem Vorjahr.

Von der an den Handel ausgelieferten Menge stammten 662,3 Mio. Stück aus deutscher Herstellung und damit 1,2 Prozent weniger als im Vorjahr, während 166,1 Mio. Stück importiert wurden, was gegenüber dem Jahr 2009 einem Rückgang von 3,6 Prozent entspricht.

Die Gesellschaft steigerte ihren Absatz im Inland auf 190,9 Mio. Stück. Dies entspricht einer Zunahme von 3,4 Prozent zum Vorjahr gegenüber dem insgesamt rückläufigen Gesamtmarkt (Basis: Deutsche Herstellung).

Die Gesellschaft erzielt im Berichtszeitraum einen Gesamtmarktanteil i.H.v. 26,3 Prozent (Quelle: BdZ). Darin enthalten sind der Marktanteil der Deutschen Herstellung i.H.v. 28,8 Prozent. Dabei erzielt die Gesellschaft eine Steigerung des Marktanteiles um 1,2 Prozentpunkte (Basis: Deutsche Herstellung). Der Marktanteil für importierte Produkte beträgt 16,1 Prozent.

Die Ausfuhren von Zigarren und Zigarillos belaufen sich in Gesamtsumme auf 482,1 Millionen Stück (+ 0,4 Prozent). Die Gesellschaft erreicht mit einem Absatz von 196,5 Mio. Zigarren und Zigarillos einen Marktanteil i.H.v. 40,8 Prozent (Quelle: BdZ). Dies entspricht einer Steigerung des Marktanteils um 5,3 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr.

Umsatzentwicklung

Die Gesellschaft weist im Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz von 66,8 Mio. Euro (+ 10,2 %) aus. Dabei sind aufgrund von Umstellungen im SAP Enterprise Ressource Planning (ERP) - System zum 01.06.2010 die fakturierten Steuerbanderolen in 2010 erstmalig in den Umsatzerlösen sowie der Verbrauch unter den Materialaufwendungen ausgewiesen.

Die Umsatzerlöse nach Abzug von Erlösminderungen und Abzug der fakturierten Steuerbanderolen betrugen 62,9 Mio. Euro; dies entspricht einem Plus gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 2,2 Mio. Euro (VJ. 60,7 Mio. Euro). Um einen Vorjahresvergleich zu ermöglichen, beziehen sich die folgenden Kennzahlen auf diesen Wert.

Das Kerngeschäft von Zigarren und Zigarillos im Inland erreichte insgesamt einen Umsatzerlös von 29,3 Mio. Euro. Aufgrund der vom Verbraucher gewünschten Nachfrage von bisherigen groß- hin zu kleinformatigen Produkten beträgt der Rückgang 1,6 Prozent gegenüber der Vorberichtsperiode.

Der Auslandsumsatz (excl. Frankreich) erzielte eine Umsatzsteigerung von 7,8 Prozent auf 10,8 Mio. Euro.

Der Absatz der Tochtergesellschaft in Frankreich weißt eine Umsatzsteigerung um 25,3 Prozent auf 11,3 Mio. Euro aus.

Das Segment der Importzigarren blieb nahezu auf dem Vorjahresniveau und belief sich auf absolut 5,8 Mio. Euro (- 0,5 Prozent).

Das Segment Pfeifentabak konnte den Umsatz maßgeblich durch die Marke Mac Baren auf 4,4 Mio. Euro steigern (+ 2,7 Prozent).

Das im Geschäftsjahr 2009 neu hinzugenommene Geschäftsfeld "Zigarette" hat nicht den Erwartungen entsprochen und trägt mit einem Umsatzerlös von 0,2 Mio. Euro zum Geschäftsergebnis bei.

Im Segment von rauchlosem Tabak (Snuff und Tobacco Cuts) spiegelten sich die Produktionsschwierigkeiten seitens des Lieferanten wider. Der Umsatzrückgang von 22,0 Prozent konnte nicht aufgefangen werden. Die Umsatzerlöse betrugen nunmehr 0,9 Mio. Euro.

Personal

Stichtagsbezogen zum 31. Dezember 2010 beschäftigt die Gesellschaft in Deutschland einschließlich der Geschäftsführer 390 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Davon sind 137 Personen in der Verwaltung und im Betrieb Bünde, 207 im Werk Königslutter und 46 im Außendienst tätig. Darüber hinaus beschäftigt die Gesellschaft in ihren ausländischen Tochtergesellschaften zum Stichtag 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten vereinbarten Lohntarifverträge für gewerbliche Arbeitnehmer, die Gehaltstarifverträge für Angestellte und Auszubildende sowie für Werkmeister sind mit einer Frist von vier Wochen, erstmals zum 30. April 2011, kündbar gestellt worden. Der Manteltarifvertrag wurde per Protokollnotiz bis zum 30. Juni 2011 verlängert.

Die fristgerechte Kündigung der Entgelttarife seitens der Gewerkschaft wird in Kürze erwartet. Eine Kündigung des Manteltarifvertrages durch die Gewerkschaft ist offen. Hier ist jedoch zu erwarten, dass die Arbeitnehmerseite ihrerseits die Präferenz auf eine Fortsetzung zu den gegebenen Bedingungen legt und diese nicht zur Disposition stellen will. Erfahrungsgemäß werden die Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft und dem Bundesverband der Zigarrenindustrie Mitte April aufgenommen.

Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft ist kontinuierlich gefordert, ihre Produkte hinsichtlich der Konsumakzeptanz, Herstellungskosten sowie der gesundheitspolitischen und fiskalpolitischen Anforderungen zu optimieren. Dies beinhaltet permanente fachübergreifende Tests und Analysen seitens des Labors, der Produktion, der Marktforschung und eine entsprechende Mitwirkung in Fachgremien.

Zur Sicherung der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit wird interdisziplinär kontinuierlich eine Produktentwicklung betrieben. Die zentrale Koordination erfolgt über ein entsprechendes internes Gremium (PDM = Product Development Meeting).

Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2010 ist unser Minderheitsgesellschafter Swedish Match (40 Prozent Anteil am Festkapital) eine Fusion mit dem Unternehmen Scandinavian Tobacco Group (STG) eingegangen. Das Management erwartet, da STG ein unmittelbar direkter Wettbewerber ist, dass diese Fusion auch Konsequenzen für das operative Geschäft der Arnold André GmbH & Co. KG (AA) haben wird. So steht unter anderem fest, dass die neu formierte Scandinavian Tobacco Group unsere mit Swedish Match für den Inlandsmarkt geschlossenen Vertriebsverträge vorzeitig kündigen wird. Nach neuesten Erkenntnissen soll der Vertrieb der SM Produkte bereits Mitte des Jahres 2011 an die deutsche STG Organisation in Bremen übertragen werden. Es wird von unserer Seite erwartet, dass in den kommenden Wochen die diesbezüglichen Vorstellungen seitens STG konkretisiert werden und die damit verbundenen Verhandlungen hinsichtlich der Kompensationszahlungen zügig durchgeführt und zum Abschluss gebracht werden.

Zum anderen bestand die Notwendigkeit, für alle Exportmärkte, in denen Swedish Match die Produkte von AA vertrieben hat, die bestehenden Vertriebsverträge zu kündigen und neue Kooperationen mit anderen Vertriebspartnern einzugehen.

Im Zuge der Risikoabsicherung und der strategischen Ausrichtung des Unternehmens AA ist im vierten Quartal 2010 eine Tochtergesellschaft in Portugal gegründet worden. Die operativen Tätigkeiten sind vereinbarungsgemäß zum Anfang Januar 2011 gestartet.

Mit dem Beschluss des Aufsichtsrates im September 2010 sind die Maßnahmen zur Gründung eines Bobinierbetriebes in der Dominikanischen Republik eingeleitet worden. Der Planungszeitraum beträgt ca. 18 Monate, in denen von dem momentanen Produktionsstandort in Indonesien (Werk von Swedish Match) sukzessive auf die Dominikanische Republik verlagert werden soll.

Mittlerweile sind alle Planungen von AA so weit abgeschlossen, dass alle möglichen Risiken für das operative Geschäft abgesichert sind.

Das erste Halbjahr 2010 wurde auch stark von den Vorbereitungen zur Implementierung von SAP beeinflusst. Im Juni fand der Roll-out des ERP - Systems statt. In der Folge hat es weder Restriktionen oder Komplikationen im Verhältnis zu unseren Kunden und Lieferanten noch bei den innerbetrieblichen Prozessen gegeben. Hiermit ist ein wichtiger Baustein gelegt worden für die weitere zukünftige Entwicklung von AA.

Aufgrund der von SAP systembedingten Änderung in der Prozessstruktur und der damit verbundenen Änderung in der Buchungsmethodik der Materialwirtschaft sind ab dem 01.06.2010 die GuV- und Bilanzpositionen ggü. dem Vorjahr nur eingeschränkt zu vergleichen. Maßgebend betrifft dies alle GuV - / und Bilanzpositionen, die von der Materialwirtschaft betroffen sind (sowie die bereits oben erwähnten Umsatzerlösen).

Ferner wirken sich, neben der geänderten Buchungsmethodik unter SAP, die ab dem 01. Januar 2010 erstmals anzuwendenden Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auf die GuV- und Bilanzstruktur aus.

Insoweit sind die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Bilanz nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar.

II. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage:

Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) betrug 6,1 Mio. Euro und lag damit 1,2 Mio. Euro über dem Vorjahreswert (i.VJ. 4,9 Mio. Euro).

Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr 2010 mit einem Betriebsergebnis (EBIT) i.H.v. 4,8 Mio. Euro abgeschlossen (VJ. 3,6 Mio. Euro). Dabei ist u.a. zu berücksichtigen, dass aufgrund von BilMoG die Zinsen für Versorgungen, Pensionen und Altersteilzeitverpflichtungen nicht mehr in den Personalaufwendungen, sondern im Posten "Zinsaufwendungen" ausgewiesen wurden. Ferner war schon das Vorjahr von Sondereffekten geprägt. So wurde im Vorjahr, im Rahmen einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung, bei der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und für Altersteilzeitverpflichtungen eine Bewertungsanpassung i.H.v. 1,5 Mio. Euro vorgenommen.

Das Finanzergebnis steigt signifikant aufgrund von Zinsaufwendungen für Versorgungen und Pensionen, die nach dem BilMoG ab 2010 hier ausgewiesen werden.

Das Ergebnis nach Steuern belief sich vor Verteilung an die Gesellschafter auf 3,8 Mio. Euro nach 2,8 Mio. Euro im Vorjahr.

Vermögens - und Finanzlage:

Die Bilanzsumme des Unternehmens reduzierte sich im Geschäftsjahr 2010 um 2,1 Mio. Euro oder 4,6 Prozent auf 42,8 Mio. Euro (31.12.2009: 44,9 Mio. Euro).

Die Kürzung der Bilanzsumme um 2,1 Mio. Euro ist im Wesentlichen auf die Anwendungen der Richtlinien des BilMoG zurückzuführen. Dabei wurde in der Position der sonstigen Vermögensgegenstände der Aktivwert für Pensionen und Altersteilzeitverpflichtungen mit deren Rückstellungen auf der Passivseite verrechnet. Ferner sind im Vorjahr sonstige Forderungen für Mehrwertsteuer - Erstattungsansprüche in Frankreich gebildet worden, die im Laufe des Geschäftsjahres 2010 zurückerstattet wurden.

Das wirtschaftliche Eigenkapital der Gesellschaft (Gesellschafterverbindlichkeiten wurden dem Eigenkapital zugerechnet) per 31.12.2010 beträgt 25,3 Mio. Euro und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 Mio. Euro angewachsen.

Mit einer Eigenkapitalquote (Anteil des Festkapitals an der Bilanzsumme) von 49,1 Prozent per 31.12.2010 (31.12.2009: 46,7 Prozent) verfügt das Unternehmen über eine solide Eigenmittelausstattung und Bilanzstruktur.

Im Finanzbereich erfolgt die Finanzierung weitgehend über kurzfristige Bankdarlehen.

Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten sind stichtagsbezogen von 2,3 Mio. Euro auf 1,5 Mio. Euro abgebaut worden.

Der Verschuldungsgrad des Unternehmens, das Verhältnis von Fremdkapital (inkl. Rückstellungen) zu Festkapital, weist 2010 eine Quote von 0,84 aus (1,14 im Vorjahr). Die gestärkte Finanzstruktur ist im Wesentlichen durch die Reduzierung der Pensionsrückstellungen und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bei konstantem Festkapital zu erklären.

Zum Stichtag 31.12.2010 verfügte das Unternehmen über ein Kassen- und Bankguthaben von 122 Tsd. Euro.

III. Risikobericht

Die Abhängigkeit von kurzfristigen steuer-, wettbewerbs- und gesundheitspolitischen Entscheidungen auf europäischer und nationaler Ebene hält unverändert an. Die Branche und das Unternehmen Arnold André sehen sich schon seit einiger Zeit verschlechterten Rahmenbedingungen ausgesetzt. Die Unternehmensleitung geht aber davon aus, dass trotz dieser Entwicklungen und Tendenzen auch in den kommenden Jahren ähnlich gute Ergebnisse erzielt werden können. Die bislang ergriffenen Maßnahmen waren wesentliche Erfolgsfaktoren. Chancen sieht die Gesellschaft u.a. durch die weitere Internationalisierung des Vertriebs und durch die Entscheidung, wesentliche Teile der Wertschöpfung (Bobinierung) in Eigenregie durchzuführen.

Durch unsere Mitgliedschaft auf nationaler Ebene im BdZ, im VdR sowie auf internationaler Ebene im Interessenverband der ECMA ist eine kontinuierliche Aktualisierung der jeweiligen Risikolage gegeben. Bekannten wie neuen Risiken tragen wir einzelunternehmerisch sowie im Verbandsbereich Rechnung.

Im Berichtszeitraum ergaben sich keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken. Gleiches gilt für Einflüsse auf die Vermögens- und Finanzlage. Auch im Hinblick auf die aktuelle unternehmerische Gesellschaftssituation sind nach dem momentanen Stand der hausinternen Analyse zurzeit keine derartigen strukturellen und bestandsgefährdeten Risiken für die Zukunft erkennbar.

IV. Prognosebericht

Das Unternehmen rechnet im Verlauf der kommenden Geschäftsjahre 2011 und 2012 mit einer insgesamt ausgewogenen Ergebnisentwicklung. Trotz der vom Aufsichtsrat in der Erstellung des Jahresabschlusses 2010 noch nicht genehmigten Plandaten werden diese als Arbeitsgrundlage und Steuerungsinstrument innerhalb der Gesellschaft angewendet. In Kürze wird damit gerechnet, dass die vorgestellten Plandaten vom Aufsichtsrat auch per Beschluss genehmigt und bestätigt werden.

Zum Jahresende 2010 hat Arnold André eine strategische Beteiligung an der "Tobacco House of Sweden" erworben. Diese Beteiligung dient zur nachhaltigen und konsequenten Strategieausrichtung. Die Umsetzung wird in 2011 erfolgen.

Wir bedanken uns abschließend bei der gesamten Belegschaft und dem Management unserer Gesellschaft für die gezeigten Leistungen und dem hohen Maß an Engagement, mit dem sie die vielfältigen Anforderungen erfüllt und somit zum positiven Ergebnis beigetragen haben.

 

Bünde, den 18. Februar 2011

Rainer Göhner, Geschäftsführer

Wiljo van Maren, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  31.12.2010
€
31.12.2009
€
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 156.428,70 159.263,15
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 840.335,00 806.769,66
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.455.757,95 3.380.687,34
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.117.976,25 1.109.053,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 329.516,18 39.160,37
  5.743.585,38 5.335.670,87
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 110.018,88 47.676,78
2. Sonstige Ausleihungen 772,84 805,53
  110.791,72 48.482,31
  6.010.805,80 5.543.416,33
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Rohtabake 14.682.368,00 12.024.668,74
2. Hilfs- und Betriebsstoffe 2.366.447,04 2.045.494,76
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 9.930.595,36 9.818.561,82
4. Steuerzeichen 608.197,96 1.376.466,82
  27.587.608,36 25.265.192,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.250.028,95 8.780.244,44
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 68.681,11 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 665.488,58 4.784.846,57
  8.984.198,64 13.565.091,01
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 134.537,00 336.769,32
  36.706.344,00 39.167.052,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 58.512,15 142.116,85
  42.775.661,95 44.852.585,65

Passiva

   
  31.12.2010
€
31.12.2009
€
A. Eigenkapital    
I. Kapitalanteile der Kommanditisten 20.452.000,00 20.452.000,00
II. Rücklagen 510.416,77 510.416,77
  20.962.416,77 20.962.416,77
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.714.427,00 6.947.538,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 996.873,00
3. Sonstige Rückstellungen 1.783.374,15 2.507.516,04
  7.497.801,15 10.451.927,04
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.528.300,58 2.514.848,27
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.918.258,78 3.626.701,06
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 4.307.745,88 3.318.093,82
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 385.136,02 632.480,97
5. Sonstige Verbindlichkeiten    
(davon aus Steuern € 1.007.453,80; Vorjahr € 1.362.954,20)    
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 58.511,08; Vorjahr € 74.097,06) 3.171.462,38 3.341.091,71
  14.310.903,64 13.433.215,83
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.540,39 5.026,01
  42.775.661,95 44.852.585,65

Gewinn- und Verlustrechnung

  2010
€
2009
€
1. Umsatzerlöse 66.864.134,78 60.681.758,64
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen    
Erzeugnissen -408.759,87 121.330,00
3. Aktivierte Eigenleistungen 5.354,40 8.948,40
Gesamtleistung 66.460.729,31 60.812.037,04
4. Sonstige betriebliche Erträge    
(davon Erträge aus Währungsumrechnung T€ 4; Vorjahr T€ 0) 783.648,30 698.704,11
5. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 26.466.235,98 22.396.864,77
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.561.583,82 1.621.473,46
  28.027.819,80 24.018.338,23
6. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 12.845.486,28 12.758.987,65
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung    
(davon für Altersversorgung T€ 593; Vorjahr T€ 2.094) 2.899.381,95 4.357.814,52
  15.744.868,23 17.116.802,17
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-    
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.258.848,15 1.312.094,34
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen    
(davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung T€ 36; Vorjahr T€ 23) 17.413.470,06 15.456.853,09
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 252,16 18.233,91
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen    
(davon Aufwendungen aus Aufzinsung T€ 325; Vorjahr T€ 0) 373.498,56 85.622,26
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.426.124,97 3.539.264,97
12. Außerordentliche Erträge 18.571,78 0,00
13. Außerordentliche Aufwendungen 19.326,00 0,00
14. Außerordentliches Ergebnis -754,22 0,00
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 590.418,52 661.626,00
16. Sonstige Steuern 53.254,84 51.455,29
17. Jahresüberschuss 3.781.697,39 2.826.183,68
18. Gutschrift auf Gesellschafterkonten 3.781.697,39 2.826.183,68
19. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Arnold André GmbH & Co. KG erfüllt als Kommanditgesellschaft die Kriterien des § 264a HGB, sie ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2010 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie der Regelungen des Gesellschaftsvertrags der Gesellschaft aufgestellt.

Das am 29. Mai 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts, das sogenannte Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (im nachfolgenden "BilMoG"), ist in Bezug auf Ansatz- und Bewertungsvorschriften erstmals auf den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 der Gesellschaft anzuwenden (Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB). Von der Möglichkeit einer vorzeitigen Anwendung (Art. 66 Abs. 3 Satz 6 EGHGB) wurde kein Gebrauch gemacht.

Die Einführung des BilMoG kann in der sogenannten BilMoG-Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2010 zu Bewertungs- und Ausweisänderungen von Bilanzposten des Vorjahres führen. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen im Rahmen der erstmaligen Anwendung ist nach Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB unterblieben.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

1. Allgemeine Angaben

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

Entsprechend der neuen HGB-Regelungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erstmalig die folgenden Angaben als sogenannte davon-Vermerke ausgewiesen:

•

Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen"

•

Erträge aus der Währungsumrechnung unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge"

•

Aufwendungen aus der Währungsumrechnung unter dem Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen"

Darüber hinaus wurden im Berichtsjahr unabhängig von der BilMoG-Umstellung folgende Abweichungen von in Vorperioden angewandten Darstellungs-, Bilanzierungs- und/oder Bewertungsmethoden vorgenommen:

•

Die Erlöse für Tabaksteuer in Höhe von T€ 3.947 werden ab dem 1. Juni 2010 erstmals unter den Umsatzerlösen berücksichtigt, ebenso werden die Aufwendungen für Steuerzeichen von T€ 3.834 erstmals unter dem Materialaufwand gezeigt. Bis zum 31. Mai 2010 wurden die Beträge als durchlaufende Posten behandelt.

•

Die Rückstellungen für Unterstützungen werden zum 31. Dezember 2010 erstmals unter den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausgewiesen. Bis zum Jahr 2009 erfolgte der Ausweis unter den sonstigen Rückstellungen.

2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Sie werden über drei Jahre linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuzuordnenden Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt.

Abschreibungen werden planmäßig entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Zugänge zu den beweglichen Vermögensgegenständen mit einer Nutzungsdauer von mehr als fünf Jahren vor dem Jahr 2007 und in dem Jahr 2009 wurden degressiv, alle übrigen Vermögensgegenstände linear abgeschrieben. Von der degressiven zur linearen Abschreibung wird übergegangen, wenn sich hierdurch ein höherer Abschreibungsbetrag ergibt.

Die Abschreibungen auf Zugänge erfolgen zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter werden handelsrechtlich im Einklang mit den steuerlichen Vorschriften abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bewertet.

Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert.

Rohtabake werden mit den durchschnittlichen Einstandspreisen (einschließlich Zoll) bewertet. In Fremdwährungen angeschaffte Tabake sind mit den Einstandspreisen bzw. niedrigeren Kursen am Bilanzstichtag angesetzt.

Hilfs- und Betriebsstoffe (einschließlich Außenverpackungen) sind ebenfalls zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten, die gemäß der handelsrechtlichen Bewertungsobergrenze ermittelt wurden. Sie umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie einen Zuschlag für Material- und Fertigungsgemeinkosten und für Kosten der allgemeinen Verwaltung.

Die Waren sind zu Einstandspreisen angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten abzüglich angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt. Soweit es sich um Forderungen in Fremdwährungen handelt, wurden sie zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Die Pauschalwertberichtigung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt wie im Vorjahr 1,0 % des Forderungsbestandes. Sie deckt das allgemeine Zinsrisiko, Skonto sowie das Ausfallrisiko ab.

Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten oder bei Währungsbeträgen zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag ausgewiesen.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 13,46 % für die Gewerbesteuer zugrunde, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird.

3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method)unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 5,15 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Rentensteigerungen von 2,0 % und bei den Pensionsrückstellungen zusätzlich Lohn- und Gehaltssteigerungen von jährlich 3,0 % zugrunde gelegt. Fluktuationswahrscheinlichkeiten wurden nicht berücksichtigt.

Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines von der Restlaufzeit abhängigen Rechnungszinssatzes von bis zu 4,22 % p.a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft.

Die Verpflichtungen aus Pensionen und aus Altersteilzeit werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.

Übrige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

III. Erläuterungen zu Bilanzposten

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen (Anteilsbesitz) setzen sich wie folgt zusammen:

  Anteil
%
Eigenkapital
€
Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
€
Arnold André SARL, Lambesc, Frankreich 100,00 328.046 95.090
Arnold André Unipessoal Lda., Montijo, Portugal 100,00 -43.978 -48.978

Das negative Eigenkapital der Arnold André Unipessoal Lda. resultiert aus Anlaufverlusten.

Darüber hinaus besteht eine Beteiligung von 5 % an der Tobacco House of Sweden AB, Solna, Schweden.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig, im Vorjahr hatten sonstige Vermögensgegenstände von T€ 1.967 eine Restlaufzeit über einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich kurzfristige Liquiditätshilfen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Erstattungsansprüchen ausländischer Vorsteuer (T€ 246) sowie debitorischen Kreditoren (T€ 188).

Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern von T€ 311. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass sich insgesamt kein Ausweis latenter Steuern in der Bilanz ergibt.

Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu latenten Steuern führen, resultieren im Wesentlichen aus:

•

abweichenden Wertansätzen der Pensionsrückstellungen und anderen langfristigen Rückstellungen (Sonstige Rückstellungen),

•

Unterschieden bei der Bewertung von Deckungsvermögen (Sonstige Vermögensgegenstände),

•

Unterschieden bei der Währungsumrechnung (Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen),

•

Unterschieden bei der Bewertung eines unverzinslichen Darlehens (Sonstige Verbindlichkeiten).

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten Pensionsverpflichtungen (T€ 7.168) sowie Verpflichtungen aus Unterstützungen (T€ 209) und die sonstigen Rückstellungen Altersteilzeitverpflichtungen (T€ 669). Die Pensions- und die Altersteilzeitverpflichtungen wurden mit Deckungsvermögen (T€ 1.663 bzw. T€ 394) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen wurden folgende zweckexklusive, verpfändete und insolvenzgeschützte Vereinbarungen klassifiziert: verpfändete Rückdeckungsversicherung, verpfändete Investmentfonds.

  Verrechnete Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen)
  Rückdeckungsversicherung
T€
Investmentfonds
T€
Historische Anschaffungskosten 1.594 387
Beizulegender Zeitwert 1.663 394
Erträge/Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen 131 3
  Pensionsverpflichtung
T€
Altersteilzeitverpflichtung
T€
Erfüllungsbetrag 7.168 669
Aufwendungen in Form von Zinszuführungen zu den Altersversorgungsrückstellungen 351 31

Die Erträge und Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen (T€ 134) wurden mit den Zinszuführungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie aus Altersteilzeitverpflichtungen (T€ 392, davon T€ 10 für Unterstützungen) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der sich ergebende Saldo von T€ 258 ist im Finanzergebnis unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthalten.

Der beizulegende Zeitwert der Investmentfonds wurde anhand von Marktpreisen auf einem aktiven Markt bestimmt. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherung wurde mit Hilfe anerkannter Bewertungsmethoden bestimmt.

Bei der Berechnung der Pensions- und Altersteilzeitrückstellungen wurden im Vorjahr aufgrund des nachhaltig niedrigen Marktzinssatzes Zinssätze von 3,6 % zugrundegelegt. Aus diesem Grund ergeben sich für diese Rückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) keine Änderungsbeträge. Aus der Umstellung der Rückstellung für Unterstützungen zum 1. Januar 2010 ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von T€ 19. Dieser wurde im außerordentlichen Aufwand ausgewiesen. Im Gegenzug ergab die Neubewertung des zuvor unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Deckungsvermögens für Altersteilzeitverpflichtungen zum beizulegenden Zeitwert einen Ertrag von T€ 19, der im außerordentlichen Ertrag ausgewiesen wird.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen vornehmlich den Personal- und Vertriebsbereich.

Die unbesicherten Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

    mit einer Restlaufzeit
  Gesamtbetrag
T€
bis zu 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
mehr als 5 Jahre
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.528 1.528 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.918 4.918 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 4.308 4.308 0 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 385 385 0 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.171 2.630 57 484
  14.310 13.769 57 484

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten die Privatkonten der Kommanditisten und mit T€ 3.782 den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2010.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse resultieren aus der Produktion und dem Vertrieb von Tabakerzeugnissen in folgender Aufteilung:

  2010
T€
2009
T€
Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen    
Eigenfertigung 54.067 49.140
Handelsware 12.797 11.542
  66.864 60.682
Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten    
Inland 44.782 41.654
Ausland 22.082 19.028
  66.864 60.682

In den Umsatzerlösen sind T€ 3.947 Tabaksteuerbeträge enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erstattungsansprüche auf Frachtkosten (T€ 218), Kursgewinne aus Fremdwährungsgeschäften (T€ 111) sowie Erträge aus der Veräußerung von Rohtabaken (T€ 69).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen mit € 12,5 Mio vor allem Werbe- und Vertriebsaufwendungen.

Umstellungseffekte aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG, welche im außerordentlichen Ergebnis gezeigt werden, beziehen sich auf die unter III. genannten Sachverhalte.

Aufgrund des geringen außerordentlichen Ergebnisses belasten die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag im vollen Umfang das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Periodenfremde Erträge aus Steuererstattungen für die Jahre 2008 und 2009 entstanden in Höhe von T€ 5.

V. Sonstige Angaben

Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im Durchschnitt des Geschäftsjahres (ohne Geschäftsführer):

  2010 2009
Gewerbliche Arbeitnehmer 245 248
Angestellte 135 132
Auszubildende 6 7
  386 387

Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr 2010 folgende Herren an:

•

Axel-Georg André, Kaufmann (Vorsitzender)

•

Lennart Freeman, Vice President of Swedish Match AB (stellvertretender Vorsitzender)

•

Dr. Thomas Beckmann, Rechtsanwalt-Steuerberater

•

Stig Håkan Söderberg, Chief Operating Officer of Swedish Match International

Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr eine Gesamtvergütung von T€ 185.

Persönlich haftende Gesellschafterin ist die André Verwaltungs-GmbH, Bünde, mit einem gezeichneten Kapital von T€ 32. Sie ist allein zur Geschäftsführung befugt. Geschäftsführer der Komplementär-GmbH waren im Berichtsjahr die Kaufleute Herr Rainer Göhner, Bünde, und Herr Wiljo van Maren, Hasbergen. Bezüglich der Vergütungen an die Geschäftsführer wird die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in folgenden Geschäftsjahren aufgrund von langfristigen Miet- und Leasingverpflichtungen (EDV- und Telefonanlagen, Büromaschinen sowie Fuhrpark) in Höhe von insgesamt T€ 1.871 (Vorjahr T€ 1.423). Darüber hinaus besteht eine Bürgschaft für die Arnold André Unipessoal Lda., Portugal, in Höhe von T€ 82.

Die Honorare für Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2010 umfassen:

  2010
T€
a) die Abschlussprüfungsleistungen (davon für das Vorjahr T€ 4) 50
b) andere Bestätigungsleistungen 0
c) Steuerberatungsleistungen (davon für Vorjahre T€ 13) 18
d) sonstige Leistungen 57

Die Arnold André GmbH & Co. KG ist gem. § 290 HGB grundsätzlich verpflichtet, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht zu erstellen und prüfen zu lassen. Das Wahlrecht des § 296 Abs. 2 HGB wird in Anspruch genommen und auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses verzichtet.

 

Bünde, den 18. Februar 2011

Rainer Göhner, Geschäftsführer

Wiljo van Maren, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  01.01.2010
€
Zugänge
€
Abgänge
€
Umbuchungen
€
31.12.2010
€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 932.743,23 75.824,20 0,00 0,00 1.008.567,43
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.884.078,56 110.063,62 55.624,86 0,00 5.938.517,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 23.902.295,11 879.287,82 273.399,52 17.532,00 24.525.715,41
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.649.370,74 296.919,15 33.295,14 0,00 5.912.994,75
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 39.160,37 307.887,81 0,00 -17.532,00 329.516,18
  35.474.904,78 1.594.158,40 362.319,52 0,00 36.706.743,66
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 47.676,78 51.179,64 0,00 0,00 98.856,42
2. Beteiligungen 0,00 11.162,46 0,00 0,00 11.162,46
3. Sonstige Ausleihungen 1.233,53 0,00 76,69 0,00 1.156,84
  48.910,31 62.342,10 76,69 0,00 111.175,72
  36.456.558,32 1.732.324,70 362.396,21 0,00 37.826.486,81
  Abschreibungen
  01.01.2010
€
Zugänge
€
Abgänge
€
31.12.2010
€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 773.480,08 78.658,65 0,00 852.138,73
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.077.308,90 76.497,77 55.624,35 5.098.182,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 20.521.607,77 817.254,35 268.904,66 21.069.957,46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.540.317,24 286.437,38 31.736,12 4.795.018,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  30.139.233,91 1.180.189,50 356.265,13 30.963.158,28
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 428,00 0,00 44,00 384,00
  428,00 0,00 44,00 384,00
  30.913.141,99 1.258.848,15 356.309,13 31.815.681,01
  Buchwerte
  31.12.2010
€
31.12.2009
€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 156.428,70 159.263,15
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 840.335,00 806.769,66
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.455.757,95 3.380.687,34
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.117.976,25 1.109.053,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 329.516,18 39.160,37
  5.743.585,38 5.335.670,87
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 98.856,42 47.676,78
2. Beteiligungen 11.162,46 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 772,84 805,53
  110.791,72 48.482,31
  6.010.805,80 5.543.416,33

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Arnold André GmbH & Co. KG, Bünde, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der geschäftsführenden Komplementär-GmbH der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer der geschäftsführenden Komplementär-GmbH sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungendes Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Bielefeld, den 21. Februar 2011

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ulrich Götte, Wirtschaftsprüfer

ppa. Christian Mersch, Wirtschaftsprüfer

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  2. Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
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  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

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client = OpenAI()
response = client.responses.create(
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    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
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    }
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