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Bango Germany GmbH GmbH

Düsseldorf ·HRB 79487 Düsseldorf ·bango.com
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Prinzenallee 7
40549 Düsseldorf
Handelsregister
HRB 79487, Düsseldorf
Eintragungsdatum
20. Dezember 2016
Branche
Entwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Verlegen von Computerspielen
Online-Bereitstellung von Software
Unternehmenszweck
Die Entwicklung von Software und Applikationen zur Erstellung sowie dem Betrieb von internetbasierten und telefonbasierten Anwendungen und Diensten, die Entwicklung sowie der Betrieb von Digital Commerce Applikationen, die Herstellung und der Vertrieb von Inhalten sowie deren Verbreitung in jeglicher Form, insbesondere über elektronische und digitale Medien.
Entwicklung von Software Entwicklung von Applikationen Betrieb von Digital Commerce Applikationen Vertrieb und Verbreitung digitaler Inhalte Softwareentwicklung Applikationsentwicklung Digitale Dienste Digital Commerce Inhalteverbreitung

Finanzen

Mitarbeiter 2024
27
Bilanzsumme 2024
99,03 Mio. €
Jahresergebnis 2024
−5,77 Mio. €
8 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 99,03 Mio
  • Anlagevermögen 69,3 % 68,66 Mio
  • Umlaufvermögen 21,7 % 21,44 Mio
  • Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 9,0 % 8,90 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 30,4 k
Passivseite 99,03 Mio
  • Verbindlichkeiten 98,5 % 97,59 Mio
  • Rückstellungen 1,5 % 1,44 Mio
  • Eigenkapital 0,0 % 0
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 8 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 109,1 k
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 78,3 % 85,4 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21,7 % 23,7 k
Aufwendungen 24,91 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 72,3 % 18,02 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13,6 % 3,38 Mio
  • Personalaufwand 13,5 % 3,35 Mio
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,5 % 129,0 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,1 % −31,0 k
  • Rohergebnis 19,14 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −5,77 Mio
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 8 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Matthew Phillip Wilson seit 2025 Geschäftsführer
  • Paul Douglas Larbey seit 2022 Geschäftsführer
  • Rachel Christine Ellis seit 2022 Geschäftsführer
11 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • Bango 22 Limited GBR Companies House no. 09969891 100,0 % 12,5M €

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Historie

  1. 2026
  2. 05.02.
    Adressänderung
    Bango Germany GmbH
  3. 2025
  4. 14.04.
    Eintritt eines Mitglieds
    Matthew Phillip Wilson · Geschäftsführer
  5. 14.04.
    Austritt einer Position
    Matthew Jonathan Garner · Geschäftsführer
  6. 2023
  7. 24.02.
    Austritt einer Position
    S***** W****** · Geschäftsführer
  8. 2022
  9. 30.12.
    Satzungsänderung
    Bango Germany GmbH
  10. 30.12.
    Namensänderung
    Bango Germany GmbH
  11. 20.12.
    Austritt einer Position
    J****** K****** · Geschäftsführer
  12. 20.12.
    Eintritt eines Mitglieds
    Paul Douglas Larbey · Geschäftsführer
38 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 5. Februar 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

Bango Germany GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis:

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell sowie weitere Angaben

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftlicher und branchenbezogener Rahmen

2.2 Geschäftsverlauf

2.3 Lage

2.3.1 Ertragslage

2.3.2 Finanzlage

2.3.3 Vermögenslage

2.4 Gesamtaussage

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

3.2 Risikobericht

3.2.1 Risikomanagementsystem

3.2.2 Risiken

3.2.3 Gesamtbild der Risikolage

3.3 Chancenbericht

3.3.1 Chancen

3.3.2 Gesamtbild der Chancen

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell sowie weitere Angaben

Die Bango Germany GmbH, Düsseldorf, ist beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Registernummer HRB 79487 registriert.

Die Bango Germany GmbH ist ein internationaler Anbieter für Payment-Lösungen. Das Produktangebot umfasst im Wesentlichen die Bereitstellung von Zahlungsmethoden über die Mobilfunkrechnung (Direct Carrier Billing und Mobile Payment). Dabei werden unter anderem sogenannte OTT Merchants technisch mithilfe der Schnittstellen der Bango Germany GmbH an die Mobilfunknetzbetreiber angebunden. OTT steht dabei für Over-the-Top und beschreibt namhafte und kommerziell bedeutende Anbieter von mobilen Dienstleistungen.

Zu den Kunden weltweit zählen national und international tätige Mobilfunkanbieter und Medienunternehmen.

Die Bango 22 Ltd., Cambridge, UK, ihrerseits Tochtergesellschaft der Bango plc, Cambridge, UK hält 100 % der Anteile der Bango Germany GmbH.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Bango Germany GmbH das Mutterunternehmen für folgende Tochterunternehmen:

DD Brasil Tecnologia Ltda (Sao Paulo/Brasilien)

Bango Ibérica S.L. (Madrid/Spanien)

MyAlert Mexico Servicios, S.A. de C.V. (Mexiko City/Mexiko)

DOCOMO Digital South Africa (PTY) Ltd. (Kapstadt/Südafrika)

Buongiorno Australia Holdings Pty Ltd. (Sydney/ Australia)

Bango Singapore Pte. Ltd. (Singapur)

Buongiorno India Private Limited (Gurugram, Indien)

Bango Italy S.r.l. (Mailand/Italien)

Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die Bango Germany GmbH im Durchschnitt 41 Mitarbeiter (2022: 56).

Die Unternehmensorganisation der Bango Germany GmbH

Um sich im schnelllebigen Telekommunikationsmarkt auf die Kernkompetenzen des ehemaligen DOCOMO Digital Konzerns zu konzentrieren, trat die heutige Unternehmensstruktur der Gruppe, in die die Bango Germany GmbH voll integriert ist, in Kraft. Diese Matrix-Organisationsstruktur ermöglichte den Aufbau einer sehr spezifischen Ausrichtung auf die Interessen der jeweiligen Kundengruppen. Ziel dieser Maßnahme war eine schlankere und somit effizientere sowie kundenorientiertere Organisationsstruktur.

Der Bereich "Payment Solutions" ist die einzig verbliebene Business Unit der Gesellschaft und stellt das Kerngeschäft der Bango Germany GmbH dar. Er umfasst die Bereitstellung von Zahlungsmethoden über die Mobilfunkrechnung, das sogenannte Direct Carrier Billing. Als ausgewählter Partner von Google Inc. und der Microsoft Corporation ermöglicht die Bango Germany GmbH weltweit mehr als 150 Millionen Kunden digitale Güter wie Applikationen und Spiele auf den Plattformen Google Play und dem Windows Phone Store schnell und einfach über die Mobilfunkrechnung zu bezahlen. Des Weiteren stellt der Bereich "Payment Solutions" sogenannten Mehrwertdiensteanbietern Systeme zum Versand entgeltlicher Inhalte, Informationen, Dienste und Kurzmitteilungen zur Verfügung (Mobile Payment).

Die Anteile an der net-m 1891 GmbH (vormals net-m privatbank 1891 AG) wurden im Geschäftsjahr 2023 verkauft.

Neuausrichtung des Geschäfts

Im Vorjahr wurde entschieden, die technologische Plattform der Bango Germany GmbH nicht weiterzuentwickeln und Dienste schrittweise auf die Plattform der Bango Group zu migrieren. Der wichtigste kommerzielle Vertrag der Bango Germany GmbH mit der NTT DOCOMO Inc. wurde im Vorjahr an die Bango Gruppe zu reduzierten Konditionen übertragen. Seitdem werden die Dienste der Bango Germany GmbH gegenüber NTT DOCOMO Inc. über ein Intercompany-Vertrag mit der Bango Gruppe abgegolten. Weitere Verträge sollen zukünftig ebenfalls übertragen werden. Neuverträge werden generell ausschließlich mit der Bango Gruppe geschlossen. In den Geschäftsjahren 2024 und 2025 soll die Integration der ehemaligen DOCOMO Digital Gruppe und somit der Bango Germany GmbH in die Bango Gruppe weiter vorangetrieben werden. Es wird erwartet, dass die Integrationsphase bis Ende 2025 abgeschlossen wird. Es sind Umstrukturierungen innerhalb der Gruppe geplant, die zu Einsparungen der Bango Germany GmbH führen werden, um somit die Wirtschaftlichkeit der Gesellschaft wieder herzustellen. Eine Vergleichbarkeit zu Vorperioden ist auf Grund der strukturellen Veränderungen nicht mehr gegeben.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftlicher und branchenbezogener Rahmen

Rückgang des Bruttoinlandsprodukts

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) bereits in seiner Pressemitteilung Nr. 066 vom 23. Februar 2024 mitgeteilt hatte, ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im 4. Quartal 2023 gegenüber dem 4. Quartal 2022 - preis- und kalenderbereinigt - um 0,2 % gestiegen. Für das gesamte Jahr 2023 haben die neuesten Berechnungen ein Rückgang von 0,3 % zum Vorjahr (kalenderbereinigt -0,1 %) bestätigt. 1 .

Mehr Arbeitsplätze, mehr Umsatz: Deutscher ITK-Markt wächst weiter

Der Bundesverband für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) beziffert einen Gesamtumsatz mit Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik im Jahr 2023 auf 215,6 Mrd. Euro. Im Vergleich zu 2022 bedeutet dies ein Plus von 2,4 %. Auch die Anzahl der Arbeitsplätze im ITK-Markt (ITK = Informationstechnologie und Telekommunikation) stieg um 28.000 auf 1,332 Mio., was einem Plus von 2.1 % entspricht. 2

Auch die Entwicklung des für den Kerngeschäftsbereich Direct Carrier Billing wichtigen Markt des Google Betriebssystems Android verläuft positiv. Wie bereits in den vergangenen Jahren dominiert Googles Android den deutschen Smartphone Markt mit einem Marktanteil (gemessen am Absatz) von ca. 2/3 im Durchschnitt des Kalenderjahres 2023, wohin gegen Apples iOS nur ca. 1/3 verzeichnet. 3 Positiv auf Bango Germany GmbHs Direct Carrier Billing wirkt sich auch die Anzahl der im Google Play Store befindlichen Apps aus. Per 31. Dezember 2023 waren 2,51 Mio Apps im Google Play Store verfügbar. 4

2.2 Geschäftsverlauf

Der Umsatz für das Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf 13.231 TEUR (Vorjahr: 15.621 TEUR) und ist demnach im Vergleich zum Vorjahr gesunken, wie im Vorjahr prognostiziert. Eine direkte Vergleichbarkeit zum vorangegangenen Geschäftsjahr ist auf Grund der unterschiedlich langen Perioden nicht gegeben. Zu dem Rückgang führten insbesondere reduzierte Konditionen bei dem Umsätzen mit der NTT DOCOMO Inc., welches in der Vergangenheit für einen beträchtlichen Teil des Umsatzes verantwortlich (Vorjahr 8.077 TEUR) war. Kompensiert wurde der Rückgang durch den gegenläufig gesteigerten Umsatz mit der Bango 22 Limited (4.703 TEUR) aus dem beschriebenen Sachverhalt der Konditionsumstellung.

Das negative Ergebnis (Jahresfehlbetrag) betrug 6.471 TEUR (Vorjahr: 63.679 TEUR) und resultiert im Wesentlichen aus Abschreibungen auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 3.012 TEUR (Vorjahr: 4.343 TEUR). Des Weiteren wurde das Ergebnis im Vorjahr durch Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 50.282 TEUR belastet.

2.3 Lage

2.3.1 Ertragslage

Die Geschäftsführung stellt zur internen Steuerung der Bango Germany GmbH insbesondere auf die folgenden drei finanziellen Leistungsindikatoren ab: Umsatz, Gross Margin (GM = Umsatz abzüglich direkt zurechenbarer Wareneinsatz) sowie EBIT (Ergebnis vor Zinsen, Erträge und Abschreibungen aus Finanzanlagen sowie Ertragsteuern (= Betriebsergebnis)).

Vorangestellt ist zu betonen, dass durch das Rumpfgeschäftsjahr 2022 die nachfolgenden Zahlen nur bedingt vergleichbar sind.

Insgesamt ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr mäßig, nämlich um 2.390 TEUR (15,3 %) auf 13.231 TEUR zurückgegangen. Dies ist insbesondere zurückzuführen auf reduzierte Konditionen bei den Umsätzen mit der NTT DOCOMO Inc, welche in der Vergangenheit für einen beträchtlichen Teil des Umsatzes verantwortlich (Vorjahr 8.077 TEUR) waren. Durch die umgestellten Konditionen und die Abrechnung gegen die Bango 22 Limited wurden gegenläufig 4.703 TEUR Umsatz erzielt.

Die GM sank im Geschäftsjahr 2023 auf 11.284 TEUR (Minus von 25,5 % gegenüber dem Niveau des Vorjahres (15.144 TEUR)).

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind dagegen mit 8.442 TEUR im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr mit 14.043 TEUR signifikant um 5.601 TEUR gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus den Umstellungen innerhalb des Konzerns und der Liquidierung einiger Tochterunternehmen, sodass im Geschäftsjahr deutlich weniger Aufwendungen weiterberechnet wurden.

Der Personalaufwand ging um 331 TEUR auf 4.441 TEUR (Vorjahr: 4.772 TEUR) zurück.

Die planmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen (ohne Finanzanlagen) sind mit 166 TEUR im Vergleich zum Vorjahr (161 TEUR) auf Vorjahresniveau.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken im Vergleich zum Vorjahr (36.521 TEUR) signifikant um 18.247 TEUR auf 18.273 TEUR. Die Kostenreduzierung resultiert im Wesentlichen aus der Umstrukturierung der Kostenstruktur in der Bango Group.

Das EBIT hat sich um 9.113 TEUR auf -3.154 TEUR im Vergleich zum Vorjahr (-12.267 TEUR) verbessert. Dies resultiert im Wesentlichen aus der neuen Erlös- und Kostenstruktur.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr (-51.412 TEUR) um 48.096 TEUR auf nunmehr -3.316 TEUR verbessert. Dies ist begründet durch den Wegfall der Abschreibungen auf Finanzanlagen (Vorjahr 50.282 TEUR) und den gegenläufig höheren Zinsaufwendungen in Höhe von 3.378 TEUR (Vorjahr (1.179 TEUR).

Für das Geschäftsjahr 2023 weist die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag in Höhe von -6.471 TEUR (Vorjahr: -63.679 TEUR) aus.

2.3.2 Finanzlage

Die Bango Germany GmbH schließt das Geschäftsjahr 2023 mit liquiden Mitteln in Höhe von 457 TEUR (Vorjahr: 1.390 TEUR) ab. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Stichtag nunmehr -3.127 TEUR (Vorjahr: 3.344).

Die Bango Germany GmbH war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen innerhalb der vertraglichen Fristen nachzukommen. Zahlungsrückstände liegen zum Aufstellungszeitpunkt dieses Lageberichts nicht vor. Wir gehen davon aus, dass die Bango Germany GmbH auch zukünftig ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachkommen wird. Wir verweisen außerdem auf unsere Ausführungen im Kapitel 3.2.3.

2.3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Bango Germany GmbH hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 4.466 TEUR auf 82.937 TEUR verringert (Vorjahr: 87.403 TEUR).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31. Dezember 2023 haben sich gegenüber dem Vorjahr um 1.146 TEUR erhöht und betragen nunmehr 4.419 TEUR (Vorjahr: 3.272 TEUR).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich im Geschäftsjahr 2023 um 5.624 TEUR auf 5.082 TEUR verringert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um 2.443 TEUR auf 75.873 TEUR verringert.

Das gesamte Eigenkapital beläuft sich per 31. Dezember 2023 auf -3.127 TEUR (Vorjahr: 3.344 TEUR), welches auf der Aktivseite ausgewiesen wird. Die Eigenkapitalquote ist von 3,8% % auf -3,8 % gesunken.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 620 TEUR auf 1.159 TEUR reduziert.

2.4 Gesamtaussage

Das abgelaufene Geschäftsjahr war weiterhin geprägt durch die strukturellen Veränderungen im Zuge der Übernahme durch die Bango Group im Vorjahr. Dies führte insbesondere zu veränderten Ertrags- und Kostenstrukturen. Die Integration der Funktionen der Bango Germany GmbH in die Bango Group Struktur wird auch in dem folgenden Geschäftsjahr zu spüren sein. Es besteht eine klare Version darüber, dass die Bango Germany GmbH als wichtiger Revenue-Generator und Talentpool für die Bango Group eine wichtige Rolle im Konzern einnehmen wird. Nach vorne schauend wird auf Grund von Synergien und Kosteneinsparungen erwartet, dass die Bango Germany GmbH spätestens ab dem Geschäftsjahr 2025 einen positiven Beitrag zum Gesamtergebnis des Konzerns beisteuern wird.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Die Übernahme durch Bango plc hat die strategische Landschaft des Unternehmens dramatisch verändert. Der neue Anteilseigner ist seit über zwei Jahrzehnten im selben Geschäftsfeld tätig und bietet über seine eigene Plattform ähnliche Dienste wie Bango Germany GmbH an. Dies hat zur Folge, dass die bereits aktiven Dienste von Bango Germany GmbH weiter bestehen, aber das Unternehmen und seine Tochtergesellschaften diese Dienste nicht mehr für neue Kunden anbieten.

Unmittelbar nach der Übernahme wurde eine Integrationsphase eingeleitet, die darauf abzielt, relevante Synergien durch die Integration der ehemaligen Docomo Digital-Mitarbeiter in die Bango-Organisationsstruktur und die Migration der von ehemaligen Docomo Digital angebotenen Dienste auf die Bango-Plattform zu erzielen.

Der Zeitrahmen für die Integrationsphase erstreckt sich über nunmehr drei Jahre bis voraussichtlich Ende 2025. In der Zwischenzeit arbeiten die Mitarbeiter des Unternehmens aktiv an der Integration und erbringen Managementleistungen für die Gruppe, während sie weiterhin von den bereits mit Dritten abgeschlossenen Verkaufsverträgen für Dienstleistungen profitieren.

Die Änderungen in der Geschäftsstruktur wird sich auch in Zukunft auf die finanzielle Entwicklung der Bango Germany GmbH auswirken. Da sich die Umstrukturierungsmaßnahmen innerhalb der Bango Group zeitlich verzögern, wird prognostiziert, dass Umsatz und EBIT im Geschäftsjahr 2024 auf dem Niveau des aktuellen Geschäftsjahres sein werden.

3.2. Risikobericht

3.2.1 Risikomanagementsystem

Aus der Sicht der Gesellschaft sind die wichtigsten Risiken und Ungewissheiten mit den wichtigsten Risiken der Bango Unternehmensgruppe verbunden und werden nicht getrennt verwaltet. In den folgenden Abschnitten werden die aus der Sicht der Gruppe angenommenen Strategien beschrieben, wobei die auf die Gesellschaft bezogenen Daten, soweit erforderlich, präzisiert werden.

Die Grundsätze der Risikomanagementpolitik von Bango beruhen auf der Vermeidung der wichtigsten Risiken, die mit den strategischen Zielen des Unternehmens verbunden sind. Der Zweck des Risikomanagements besteht darin, die Chancen und Gefahren zu ermitteln, die sich auf die Erreichung der langfristigen Ziele auswirken könnten, und nicht in der Absicherung eines einzelnen Ereignisses. Als allgemeiner Grundsatz, der in den einzelnen Richtlinien und Unternehmensprozessen festgelegt ist, werden die operativen und finanziellen Risiken von den Prozessverantwortlichen gesteuert. Die strategischen Risiken werden von den Direktoren gemeldet und erörtert, um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Risiken auf einem angemessenen Niveau verwaltet werden und dass etwaige Restrisiken von der Geschäftsleitung genehmigt werden. Die Geschäftsführung hat sich dazu verpflichtet, geeignete organisatorische Maßnahmen zu treffen, insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten, mit dem den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen früh erkannt werden können. Ein einseitiger Fokus auf die Risiken kann dem Geschäft der Bango Germany GmbH allerdings nicht gerecht werden, denn das unternehmerische Risiko ist gleichermaßen mit Chancen und Risiken verbunden.

Zu Beginn eines Jahres erstellen die Produkt- und Segmentverantwortlichen der Bango Gruppe eine monatliche kennzahlenbasierte Planung.

Ein Soll-Ist-Vergleich wird monatlich durchgeführt, die Abweichungen werden miteinander diskutiert und die Ergebnisse der Geschäftsführung vorgelegt. Eine langfristige Liquiditätsplanung verbunden mit einer täglichen Überwachung der Liquiditätsströme unterstützt die Steuerung der Liquidität. Ein ERP-System gewährleistet den systematischen Controlling-Prozess: Kennzahlen werden kontinuierlich ermittelt, Abweichungen fortlaufend überwacht.

Ein Team aus Technikern und Programmierern kontrolliert jederzeit die technischen Systeme der Bango Germany GmbH. Automatisierte Prozesse helfen dabei, Abweichungen aufzudecken, sodass diese schnellstmöglich behoben werden können.

Um die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens noch transparenter zu machen, nutzt die Bango Germany GmbH das ERP-System Microsoft Dynamics 365 Business Central.

3.2.2 Risiken

Die folgenden Risiken sind gemäß ihrer relativen Bedeutung (ermittelt anhand der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung auf die Erreichung der angestrebten Ziele) geordnet. Die Risiken werden brutto dargestellt, wobei allfällige Maßnahmen zur Risikobegrenzung jeweils unmittelbar erläutert werden. Bei Eintritt der Risiken wird eine negative Abweichung von den getätigten Prognosen erwartet.

Abhängigkeit vom Alleingesellschafter

Die Bango Germany GmbH ist aufgrund ihrer Finanzierungsstruktur und der zukünftigen Organisationsstruktur abhängig von ihrem Alleingesellschafter BANGO 22 LIMITED sowie dessen Einbindung in den Bango Konzern.

Abhängigkeit von wenigen Großkunden

Wie bei vergleichbaren Unternehmen üblich, erzielt die Bango Germany GmbH einen Großteil der Umsätze mit einem kleinen Kundenkreis. Diese sind zum Teil Kooperationspartner, die die Bango Germany GmbH bei der Produktvermarktung unterstützen. Einige Bestandskunden haben für das Unternehmen eine große Bedeutung, sodass Abhängigkeiten bestehen.

Regulierungsrisiken

Grundsätzlich ist die Bango Germany GmbH - wie die gesamte Mobilfunkbranche - der Gefahr staatlicher Regulierungen ausgesetzt. In den USA und Indonesien beispielsweise haben Verbraucherschutzbehörden sog. Premium-Dienste angefochten und somit zeitweise die Abrechnung derartiger Dienste unterbunden. Die Geschäftsführung der Bango Germany GmbH überwacht die Entwicklung von Regulierungen auf den vom Unternehmen adressierten Märkten engmaschig. Derzeit erwartet die Geschäftsführung keine vollständige Unterbindung der Geschäftsmöglichkeiten, dennoch kann sich das regulatorische Umfeld jederzeit verschärfen, was Umsatz und Ertrag negativ beeinflussen könnte. Grundsätzlich kann es Verordnungen auf Ebene der Europäischen Union geben, die dann beispielsweise Auswirkungen auf die Produkte von der Bango Germany GmbH haben. Auch eine allzeit mögliche nationale Änderung der Verbraucherschutzpolitik könnte in strengeren Maßnahmen resultieren.

Des Weiteren steht den großen Wachstumschancen vor allem in den asiatischen Ländern das Risiko möglicher Regulierungen der Netzbetreiber gegenüber, die den Traffic beeinflussen können.

Um das Vertrauen der Verbraucher in neue Telekommunikationsdienste zu stärken, hat die Mobilfunkbranche schon im Jahr 2006 einen "Verhaltenskodex für Mehrwertdienste" aufgestellt. Diese freiwillige Selbstverpflichtung legt branchenweite Richtlinien für das Angebot von Mehrwertdiensten per SMS, MMS oder Online fest. Die Branche geht damit weit über die vom Gesetzgeber geforderten Verbraucherschutzstandards hinaus - und hofft, so auch einer weiteren Verschärfung der gesetzlichen Rahmenbedingungen entgegenzuwirken.

Sollte es dennoch zu weiteren gesetzlichen Eingriffen und infolgedessen zu einer weiteren Einschränkung des Geschäftsvolumens kommen, könnte dies im Ergebnis zu einer deutlichen Reduzierung des Marktvolumens führen. Um die möglichen Auswirkungen der hier genannten Risiken zu minimieren, wurde in Vorjahren beschlossen, das Geschäft mit Premium-Diensten aufzugeben.

Währungsrisiken

Die Bango Germany GmbH hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend internationalisiert und unterhält zahlreiche Geschäftsbeziehungen ins Ausland. In diesem Zusammenhang bestehen Währungsrisiken - allerdings nur bei Forderungen, Verbindlichkeiten und liquiden Mitteln, die nicht der funktionalen Währung der Gesellschaft (also nicht dem Euro) entsprechen. Aus dem internationalen Liefer- und Leistungsverkehr werden größere Beträge in Fremdwährungen umgesetzt. In dem Segment "Payment Solutions" werden besonders im Bereich "Global Business Solutions" wesentliche Erträge mit einem Großkunden erzielt, die in Irakische Dinar (IQD) abgerechnet werden und derzeit - wie auch die übrigen, geringeren Währungsrisiken (bspw. im Bereich USD und TRY) - keiner Fremdwährungssicherung unterliegen.

Um das Währungsrisiko zu minimieren, werden die meisten Kundenverträge so gestaltet, dass die Bango Germany GmbH in der Währung auszahlt, in der auch die Mobilfunknetzbetreiber an sie auszahlen.

Forderungsausfallrisiken

Bei dem verbleibenden Geschäftsbereich der Bango Germany GmbH, also "Payment Solutions", ist das Forderungsausfallrisiko meist geringer, da das Geschäftsmodell des Unternehmens grundsätzlich einen Überhang der Verbindlichkeiten zu den Forderungen gegenüber seinen Kunden beinhaltet. Dennoch kann der Ausfall von größeren Einzelforderungen zu einer erheblichen Belastung des Ergebnisses führen. Vor allem die weitere Internationalisierung des Unternehmens birgt eine Ausweitung des Forderungsausfallrisikos.

Für die Fälle, in denen die Gesellschaft Teil des Geldflusses ist und daher ein erhöhtes Risiko hält, werden Sonderkündigungsrechte verhandelt. Sollten Forderungen dauerhaft ausfallen, ist die Gesellschaft berechtigt, den jeweilige Vertrag außerplanmäßig zu beenden.

Abrechnungsrisiken

Die Bango Germany GmbH bietet zahlreiche Produkte zum Download inklusive deren Zahlungsabwicklung an. Die Vergütung von urheberrechtlich geschützten Werken wie Musiktiteln und Filmen sowie Payment-Transaktionen bergen das operative Risiko, Lizenzabgaben zu hoch oder zu niedrig zu erfassen; zu niedrig erfasste Abgaben ziehen möglicherweise Nachforderungen der Rechteinhaber nach sich. Die Komplexität der Geschäfte kann außerdem zu Fehlinterpretationen von Transaktionscodes führen - mit dem Ergebnis, dass Auszahlungen an Marketingpartner und Kunden erfolgen, für die keine Erträge erzielt wurden.

Die Bango Germany GmbH begegnet diesem Abrechnungsrisiko durch eine starke Prozessorientierung, durch das Vier-Augen-Prinzip und durch ein ERP-System. Dank eines transparenten Data-Ware-House-Systems kann zudem jeder Rechteinhaber den Verlauf sämtlicher Transaktionen von der Bestellung bis hin zur Abrechnung des Lizenzentgelts überprüfen.

Technische Risiken

Technischer Fortschritt und steigende Transaktionsvolumina verlangen von der Bango Germany GmbH, dass sie die Leistungsfähigkeit ihrer technischen Systeme fortlaufend steigert. Da die technischen Anlagen höchst komplex sind, kann es grundsätzlich zu einem teilweisen oder totalen Ausfall der Systeme kommen - möglicherweise auch für einen längeren Zeitraum.

Diesen operativen Risiken begegnet die Bango Germany GmbH, indem sie zum einen die Ausfallsicherheit der Systeme erhöht und zum anderen den laufenden Betrieb umfassend überwacht. Neue Produkte probt die Bango Germany GmbH mittels eines eigenen Testsystems während des regulären Betriebs, ohne dabei die Systeme zu beeinträchtigen. Für ausgewählte Kunden hat das Unternehmen eine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen, die den Totalausfall der Systeme absichert. Eine solche Versicherung besteht aber nicht für alle Produkte oder Kundengruppen.

Beteiligungsrisiko

Unter Beteiligungsrisiko versteht die Bango Germany GmbH die Gefahr von unerwarteten Verlusten, die sich aus dem Sinken des beizulegenden Werts der Beteiligungen unter ihren Buchwert ergeben.

Die Beteiligungen der Bango Germany GmbH werden aus strategischen Erwägungen gehalten. Die Entscheidung über das Eingehen oder Auflösen von Beteiligungspositionen treffen die Geschäftsführer der Bango Germany GmbH nach Rücksprache mit Vertretern des Alleingesellschafters. Die Messung und Überwachung von Beteiligungsrisiken mit dem Ziel, insbesondere wirtschaftliche Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechend gegensteuern zu können, erfolgt durch den Bereich Finanzen. Der Bereich Finanzen informiert regelmäßig die Geschäftsführung und auch Vertreter des Alleingesellschafters über die Ergebnisse der quantitativen Messung und der Überwachung der Beteiligungsrisiken.

3.2.3 Gesamtbild der Risikolage

Was die Risikostruktur der Bango Germany GmbH betrifft, so ist die Abhängigkeit vom Alleingesellschafter BANGO 22 LIMITED - sowie dessen Einbindung in den Bango Konzern das zentrale Element: Die Finanzierung des Unternehmens hängt in starkem Maße von dieser Einbindung ab, denn daran gebunden ist die Aufrechterhaltung und Neugewährung von Darlehen. Allerdings hängt die Entwicklung des Unternehmens davon ab, ob es gelingt, zukünftig nachhaltig positive Ergebnisse und Cashflows zu erzielen.

Zur Absicherung der Finanzierungstätigkeit hat die Bango Germany GmbH am 23. Oktober 2023 von der Bango.net einen entsprechenden Letter of Comfort mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025 erhalten.

Die Fähigkeit der Bango plc, ihre Verpflichtungen zu erfüllen, hängt wiederum davon ab, dass die Bango Gruppe einen ausreichenden CashFlow aus ihren Konzerngeschäften erzielt. Im Falle einer Unterschreitung aller oder mehrerer Planungsannahmen, ist die Bango Gruppe unter Umständen auf externe Finanzierungsmittel angewiesen.

Die Gesellschaft ist auch in Zukunft auf die finanzielle Unterstützung des Bango Konzerns bzw. alternativ auf die Zurverfügungstellung ausreichender finanzieller Mittel durch Banken, im Wege von Darlehen von verbundenen Unternehmen oder aus ähnlichen Maßnahmen angewiesen. Diese Ereignisse und Gegebenheiten deuten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt.

3.3 Chancenbericht

3.3.1 Chancen

Die Chancen sind gemäß ihrer relativen Bedeutung (ermittelt anhand der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung auf die Erreichung der angestrebten Ziele) geordnet. Bei Eintritt der Chancen wird eine positive Abweichung von den getätigten Prognosen erwartet.

Internationalisierung

Die Zugehörigkeit der Bango Germany GmbH zur BANGO 22 LIMITED bzw. dem Bango Konzern eröffnet der Bango Germany AG eine Vielzahl von Chancen. Eine große Chance verschafft sich die Bango Gruppe durch ihre Internationalisierungsstrategie, die sie seit Jahren erfolgreich umsetzt. Auch in Zukunft will die Gruppe weitere Auslandsmärkte erschließen - vor allem in Asien und Lateinamerika.

Kooperationen

Kooperationen mit teils multinationalen Medienfirmen, Markenartiklern und Unterhaltungskonzernen bieten der Bango Germany GmbH die Chance, international zu wachsen. So kann die Bango Germany GmbH ihre bereits im deutschen Markt erfolgreich eingeführten Dienste auch auf Auslandsmärkten nützlich vermarkten. Diese Chance eröffnete sich durch die Integration in den DOCOMO Digital Konzern und die dadurch voranschreitende Internationalisierung des Geschäftes der Bango Germany GmbH.

Entgeltliche Nutzung der Abrechnungssysteme durch Dritte

Eine unternehmerische Chance bieten auch die höchst komplexen Abrechnungssysteme für Urheberrechte, die die Bango Germany GmbH entwickelt hat. Das Unternehmen investierte fortlaufend in transparente Abrechnungssysteme und hat sich so eine Sonderstellung am Markt erarbeitet. Da auch Wettbewerber ihre Abrechnungen über die Bango Germany GmbH abwickeln lassen können, eröffnet die entgeltliche Nutzung dieser Systeme durch Dritte zusätzliche Einnahmequellen.

Positive Skaleneffekte

Rohertragswachstum und Profitabilität sind beim Geschäftsmodell der Bango Germany GmbH eng miteinander verknüpft. Bei einer Ausdehnung des Geschäftsvolumens treten - technisch bedingt - Skaleneffekte (Größenkostenersparnisse) auf. Diese sog. "Economies of Scale" schlagen sich in steigenden Deckungsbeiträgen nieder. Sofern die Fixkosten konstant bleiben - weil keine Weiterentwicklung der Systeme notwendig ist - nimmt mit steigendem Geschäftsvolumen der prozentuale Anteil der Vertriebs- und Verwaltungskosten am Rohertrag ab: Die absoluten Margen erhöhen sich, auch wenn sich bei einigen Geschäften der prozentuale Umsatzanteil bei steigendem Volumen verringert.

Entwicklung der Wechselkurse

Da die Bango Germany GmbH derzeit kein Hedging ihrer Wechselkursrisiken vornimmt, besteht die Chance einer positiven Abweichung von der geplanten Wechselkursentwicklung, vor allem hinsichtlich des Irakische Dinar (IQD), des US-Dollars (USD) und der türkischen Lira (TRY).

3.3.2 Gesamtbild der Chancen

Die größte Chance für die Bango Germany GmbH liegt in der Erschließung neuer, internationaler Märkte. Dank des zum Bango.net gehörigen Alleingesellschafters BANGO 22 LIMITED ist der verfügbare Finanzierungsrahmen der Bango Germany GmbH angemessen ausgestaltet. Die gesicherte Finanzierung erleichtert zum einen die Expansion des Unternehmens und ermöglicht zum anderen die Entwicklung neuer Produkte. Die Ausdehnung des Geschäftsvolumens wiederum ist mit positiven Skaleneffekten verbunden.

 

Düsseldorf, 9. Oktober 2024

Bango Germany GmbH

Matthew Jonathan Garner

Paul Douglas Larbey

Rachel Christine Greenhalgh

1 Bruttoinlandsprodukt: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_066_811.html
2 https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Digitalbranche-von-Krisen-unbeeindruckt
3 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/256790/umfrage/marktanteile-von-android-und-ios-am-smartphone-absatz-in-deutschland/
4 https://de.statista. com/statistik/daten/studie/74368/umfrage/anzahl-der-verfuegbaren-apps-im-google-play-store/

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 54.400,87 91.257,69
II. Sachanlagen 253.201,36 365.082,26
III. Finanzanlagen 68.561.631,44 70.362.631,44
68.869.233,67 70.818.971,39
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.433.713,04 14.884.210,25
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.081.587,05 10.705.704,79
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 457.001,27 1.390.017,46
10.890.714,31 16.274.227,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 50.430,85 309.369,21
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.126.665,54 0,00
82.937.044,37 87.402.568,31

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 12.458.207,00 12.448.207,00
II. Kapitalrücklage 147.789.347,36 147.789.347,36
III. Gewinnvortrag -156.903.514,75 -93.224.914,58
IV. Jahresüberschuss -6.470.705,15 -63.678.600,17
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.126.665,54 0,00
0,00 3.334.039,61
B. Rückstellungen 1.158.972,97 1.788.856,02
C. Verbindlichkeiten 81.778.071,40 82.279.672,68
- davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 75.872.605,86 78.315.878,94
82.937.044,37 87.402.568,31

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

1. Januar bis 31. Dezember 2023 1. April bis 31. Dezember 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 19.725.925,31 29.186.835,72
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.765.457,47 4.061.575,60
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 675.835,99 4.441.293,46 710.884,23
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 165.912,03 160.921,11
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 18.273.496,58 36.520.552,87
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 61.891,77 49.671,88
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.377.820,16 1.178.755,59
(davon an verbundene Unternehmen) (3.377.820,16) (1.178.755,59)
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 50.282.418,37
8. Ergebnis nach Steuern = Jahresfehlbetrag -6.470.705,15 -63.678.600,17

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den gesetzlichen Bestimmungen des HGB unter Beachtung der besonderen Regelungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften und unter Beachtung des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Die Bango Germany GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 79487 eingetragen.

Das Geschäftsjahr ist ein volles Geschäftsjahr und umfasst zwölf Monate. Die Vorjahreszahlen sind aus diesem Grund nur bedingt vergleichbar, weil das Vorjahr ein Rumpfgeschäftsjahr war, welches nur neun Monate umfasste.

Hinsichtlich der wesentlichen Unsicherheiten, die ein bestandsgefährdendes Risiko darstellen, verweisen wir auf Abschnitt 3.2.3 im Lagebericht.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze maßgebend.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten und grundsätzlich vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Abschreibung im Jahr des Zugangs erfolgt zeitanteilig.

Die Abschreibungsdauer für technische Anlagen beträgt im Regelfall 5 Jahre. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden zwischen 3 und 13 Jahren abgeschrieben. Immaterielle Vermögensgegenstände haben im Regelfall Nutzungsdauern zwischen 3 und 10 Jahren.

Abnutzbare, bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 250,00 EUR werden direkt aufwandswirksam erfasst. Für Anlagenzugänge eines Geschäftsjahres wird ein Sammelposten gebildet, wenn die Anschaffungskosten für das einzelne Anlagegut mehr als 250,00 EUR, aber nicht mehr als 1.000,00 EUR betragen. Der jeweilige Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel aufwandswirksam abgeschrieben.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit mit einer voraussichtlich dauernden Wertminderung zu rechnen ist. Zuschreibungen bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten werden vorgenommen, wenn der Grund für eine vorherige außerplanmäßige Abschreibung entfallen ist.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit mit einer voraussichtlich dauernden Wertminderung zu rechnen ist. Zuschreibungen bis maximal zur Höhe der historischen Anschaffungskosten werden vorgenommen, wenn der Grund für eine vorherige außerplanmäßige Abschreibung entfallen ist.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Einzelrisiken sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Zudem wird für darüber hinaus gehende nicht einzeln zu erkennende Risiken eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bzw. Stichtagswert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen in angemessener Höhe ab. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt eine Abzinsung gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, erfolgt grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden die Regelungen des § 256a S. 2 HGB beachtet.

Die Erfassung der Umsatzerlöse erfolgt, wenn die Bango Germany GmbH das ihrerseits zur Vertragserfüllung Erforderliche getan hat; d.h. wenn dem Käufer Besitz, Nutzen und Lasten verschafft worden sind und die Preisgefahr auf ihn übergegangen ist.

Die Umsatzerlöse werden dabei im Einzelnen wie nachfolgend realisiert:

Die Bango Germany GmbH realisiert Umsätze aus der Bereitstellung von Zahlungsmethoden über die Mobilfunkrechnung, das sogenannte Direct Carrier Billing. Dies betrifft Umsätze, die durch Bereitstellung einer Zahlungsmöglichkeit über die Mobilfunkrechnung des Endkunden für internationale Partner generiert werden. Umsatz ist dabei der mit dem Partner verhandelte Revenue-Share, welcher zeitpunktbezogen realisiert wird.

3. Angaben zu bestimmten Bilanzposten sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagenspiegel sowie der Übersicht des Anteilsbesitzes, die diesem Anhang beigefügt sind.

Im Geschäftsjahr 2023 gab es bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen folgende Änderungen:

Mit dem Geschäftsanteilsverkauf und Abtretungsvertrag vom 9. November 2022 wurde die net-m 1891 GmbH (vormals Net-m Privatbank 1891 AG) mit Sitz in Düsseldorf / Deutschland an die Firma Funding Solutions Deutschland FSD GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main / Deutschland, für den Preis von 1 EUR verkauft. Vollzugsdatum war der 31. März 2023. Dies bewirkte eine Reduktion im Bereich Anteile an verbundenen Unternehmen von 1.200 TEUR. Innerhalb des Geschäftsjahres 2023 gab es Auskehrungen von der Gesellschaft in Höhe von 1.500 TEUR.

Die DOCOMO Digital Payment Service GmbH mit Sitz in Lichtenstein wurde im Geschäftsjahr 2023 liquidiert und mit dem Eintrag vom 4. August 2023 aus dem Handelsregister gelöscht. Dies bewirkte eine Reduktion in dem Bereich Anteile an verbundenen Unternehmen von 600 TEUR. Innerhalb des Geschäftsjahres 2023 gab es Auskehrungen von der Gesellschaft in Höhe von 620 TEUR.

Die Bango 22 Japan Inc. mit Sitz in Tokio / Japan wurde zum 31. Dezember 2023 liquidiert. Liquidation wurde mit dem Zertifikat vom 31. Januar 2024 bestätigt. Dies bewirkte eine Reduktion in dem Bereich Anteile an verbundenen Unternehmen von 1 TEUR.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind wie im Vorjahr sämtlich innerhalb eines Jahres fällig und enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3.411 TEUR (Vorjahr: 9.743 TEUR). Die Darlehensforderungen wurden in Höhe von 1.670 TEUR (Vorjahr: 963 TEUR) bilanziert.

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert 12.458.207,00 EUR. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 6.470.705,15 EUR soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen passivierte Verpflichtungen für ausstehende Rechnungen (627 TEUR, Vorjahr: 437 TEUR), für sonstige Personalverpflichtungen (255 TEUR, Vorjahr: 812 TEUR), für Mitarbeiterprovisionen (3 TEUR, Vorjahr: 156 TEUR), für Jahresabschlusskosten (124 TEUR, Vorjahr: 140 TEUR), sowie 150 TEUR für nicht genutzte Büroflächen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum Stichtag nicht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 20.610 TEUR (Vorjahr: 26.259 TEUR), die innerhalb eines Jahres fällig sind. Des Weiteren bestehen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 55.263 TEUR jeweils mit einer Laufzeit bis zum 5. Oktober 2026 (Vorjahr: 52.057 TEUR).

Bemessungsgrundlage der latenten Steuern

Die Ermittlung der aktiven und passiven latenten Steuern aus temporären Differenzen zwischen dem Wertansatz der Vermögensgegenständen und Schulden zwischen der Handelsbilanz und den steuerlichen Werten und steuerlichen Verlustvorträgen hat einen Überhang der aktiven latenten Steuern ergeben. Die Bewertung erfolgte mit einem Steuersatz von 31,23 % (Vorjahr 31,23 %). Die Gesellschaft macht vom Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch und verzichtet auf den Ansatz des aktiven Überhangs der latenten Steuern. Die aktiven latenten Steuern betreffen ausschließlich die steuerlichen Verlustvorträge der Gesellschaft.

Die Umsatzerlöse nach geografischen Märkten gliedern sich wie folgt auf:

1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
in TEUR
1. April 2022 bis 31. Dezember 2022
in TEUR
Inland 702 2.356
EU/UK 9.315 3.907
Sonstiges Ausland 3.214 9.358
13.231 15.621

In den Umsatzerlösen aus dem sonstigen Ausland sind 0 TEUR (Vorjahr: 8.077 TEUR) an Umsatzerlösen aus Japan enthalten. In den Umsatzerlösen aus EU/UK sind 4.703 TEUR enthalten, die vorher über Japan und jetzt über UK abgerechnet wurden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalteten periodenfremde Erträge in Höhe von 500 TEUR (Vorjahr: 456 TEUR) sowie 1.983 TEUR (Vorjahr: 853 TEUR) Erträge aus der Währungsumrechnung.

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen wurden im Geschäftsjahr in Höhe von 166 TEUR (Vorjahr: 161 TEUR) vorgenommen.

Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen periodenfremden Aufwendungen betragen 0 TEUR (Vorjahr: 268 TEUR). Des Weiteren beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 1.180 TEUR Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (Vorjahr: 832 TEUR).

Abschreibungen auf Finanzanlagen betragen im laufenden Geschäftsjahr 0 TEUR (Vorjahr: 50.282 TEUR).

4. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Zum 31.12.2023 bestehen mehrere Avalvereinbarungen gegenüber Dritten als Sicherheiten in Höhe von insgesamt 518 TEUR. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme der einzelnen Avale wird als gering angesehen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren aus Miet- und Leasingverträgen mit einem Aufwand in folgender Höhe:

Fälligkeit innerhalb eines Jahres
in TEUR
Fälligkeit länger als ein Jahr
in TEUR
Summe
Leasingverträge 17 36 53
Mietverträge 680 771 1.450
Summe 697 807 1.503

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Die oben beschriebenen finanziellen Verpflichtungen beziehen sich auf Miet- und Leasingverhältnisse für Geschäftsräume sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die mit diesen Miet- und Leasingverhältnissen verbundenen Chancen und Risiken betreffen zukünftige Mietpreisänderungen sowie Verlängerungsmöglichkeiten.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl41 Mitarbeiter (Vorjahr: 56 Mitarbeiter).

Geschäftsführung

Herr Paul Douglas Larbey, Geschäftsführer

Herr Matthew Jonathan Garner, Geschäftsführer

Frau Rachel Christine Ellis, Geschäftsführerin

Die Vergütung der Geschäftsführung wird entsprechend § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

Nachtragsbericht

Mit Wirkung zum 2. September 2024 wurde die 100%ige Tochtergesellschaft Docomo Digital South Africa Proprietary Limited liquidiert und aus dem Handelsregister gelöscht. Der Wert der Finanzanlage war zum Bilanzstichtag bereits auf 1 TEUR abgeschrieben.

Angaben zum Konzernabschluss

Die Konzernobergesellschaft Bango PLC, Cambridge, UK, stellt einen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 für den größten und zugleich kleinsten Kreis, in den der vorliegende Jahresabschluss einbezogen ist, auf. Dieser ist bei der Muttergesellschaft vor Ort in Cambridge, UK, erhältlich und im Internet frei zugänglich abrufbar.

Aufgrund § 292 Abs. 1 HGB ist die Bango Germany GmbH von der Pflicht, einen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 aufzustellen, befreit. Der befreiende Konzernabschluss wird von der Bango PLC, Cambridge, UK, nach IAS/IFRS in englischer Sprache aufgestellt.

 

Düsseldorf, 9. Oktober 2024

Bango Germany GmbH

Matthew Jonathan Garner

Paul Douglas Larbey

Rachel Christine Greenhalgh

Bilanzposten Entwicklung der Anschaffungswerte
Anfangsbestand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchung
EUR
Endstand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.014.448,09 0,00 0,00 0,00 3.014.448,09
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 342.357,39 0,00 0,00 0,00 342.357,39
2. Technische Anlagen 1.295.193,80 18.350,96 15.389,40 0,00 1.298.155,36
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 568.916,52 758,20 958,14 0,00 568.716,58
2.206.467,71 19.109,16 16.347,54 0,00 2.209.229,33
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 168.760.002,63 0,00 1.801.000,00 0,00 166.959.002,63
168.760.002,63 0,00 1.801.000,00 0,00 166.959.002,63
gesamt 173.980.918,43 19.109,16 1.817.347,54 0,00 172.182.680,05
Bilanzposten Entwicklung der Abschreibungen
Anfangsbestand 01.01.2023
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchung
EUR
Endstand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.923.190,40 36.856,82 0,00 0,00 2.960.047,22
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 331.226,74 2.487,31 0,00 0,00 333.714,05
2. Technische Anlagen 1.158.871,13 62.029,97 13.820,94 0,00 1.207.080,16
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 351.287,58 64.537,93 591,75 0,00 415.233,76
1.841.385,45 129.055,21 14.412,69 0,00 1.956.027,97
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 98.397.371,19 0,00 0,00 0,00 98.397.371,19
98.397.371,19 0,00 0,00 0,00 98.397.371,19
gesamt 104.454.143,32 165.912,03 14.412,69 0,00 103.313.446,38
Bilanzposten Restbuchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 54.400,87 91.257,69
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 8.643,34 11.130,65
2. Technische Anlagen 91.075,20 136.322,67
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 153.482,82 217.628,94
253.201,36 365.082,26
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 68.561.631,44 70.362.631,44
68.561.631,44 70.362.631,44
gesamt 68.869.233,67 70.818.971,39

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Bango Germany GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bango Germany GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bango Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Angaben in Abschnitt "Allgemeine Angaben" im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt "Risikobericht" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass der Fortbestand der Gesellschaft von der Realisierung der der Konzernplanung zu Grunde gelegten Annahmen oder der Erschließung neuer externer Finanzierungsquellen abhängig ist. Wie in Abschnitt "Allgemeine Angaben" des Anhangs und Abschnitt "Risikobericht" des Lageberichts dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt.

Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Düsseldorf, den 28. Oktober 2024

Nexia GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Weyers, Wirtschaftsprüfer

Schulz, Wirtschaftsprüfer

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  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
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