Klinikum Frankfurt (Oder) GmbHFrankfurt (Oder)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014LageberichtA GrundlagenGeschäftsmodell und Überblick Die Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH ist im Dritten Krankenhausplan des Landes Brandenburg ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung für das Versorgungs-gebiet Frankfurt (Oder) Frankfurt (Oder), Landkreis Oder-Spree und Landkreis Märkisch-Oderland. Mit Bescheid des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz vom 20. Dezember 2013 wurde gemäß § 8 Abs. 1 Satz des Krankenhausfinanzierungs-gesetz in Verbindung mit § 14 Abs. 1 des Brandenburgischen Krankenhaus-entwicklungsgesetzes das Klinikum Frankfurt (Oder) ab dem 01.01.2014 in die Fortschreibung des Dritten Krankenhausplanes des Landes Brandenburg mit 773 vollstationären Betten und 57 tagesklinischen Plätzen aufgenommen. Für den somatischen Bereich ist dabei ein Disziplinenspiegel für insgesamt 643 Planbetten festgeschrieben, wobei mit der Planungsbehörde auch eine Gliederung in die einzelnen Fachabteilungen abgestimmt wurde. Der psychiatrische Bereich ist mit 130 Planbetten vorgesehen. Daraus ergibt sich folgende Übersicht:
Ergänzt werden die Behandlungsschwerpunkte um die Institute:
Besondere Einrichtungen der Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH sind:
Darüber hinaus sind 16 (Vj.: 14) einzelermächtigte Krankenhausärzte am Klinikum tätig. Mit dem 01.07.2014 erlosch für das Klinikum die Zulassung der strahlenthe-rapeutischen Institutsambulanz. Um langfristig effizienter als auch qualitativer unsere Patienten behandeln zu können, war das Geschäftsjahr 2014 von strukturellen Änderungen, wie der Zusammenführung von Orthopädie und Unfallchirurgie, dem Einbinden der Kinderchirurgie in das Kinderzentrum, der Erweiterung der Intermediatecare-kapazitäten und der Errichtung von zwei Großraumstationen (Gynäkologie/Urologie, Unfallchirurgie/Orthopädie), und deren anfänglichen Auswirkungen geprägt. Darüber hinaus war die Position des Chefarztes der HNO seit dem 01.06.2014 vakant. Basierend darauf hat sich die Anzahl unserer Patienten in 2014 verringert. Aus diesem Leistungsgeschehen, verbunden mit einem Anstieg der Schwere der Behandlungen und dem Anstieg des Landesbasisfallwertes, resultieren zum Vorjahr gestiegene Umsatzerlöse. Da die Aufwendungen jedoch prozentual deutlich höher angestiegen sind, ist das Jahresergebnis gesunken. Ziele und Strategien Das Klinikum setzt auf eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Grund- und Regelversorgern und den niedergelassenen Ärzten in der Region. Die Zentrenbildung und deren Zertifizierung versteht das Klinikum als wesentlichen Beitrag zur Qualitätserhöhung bzw. Qualitätssicherung und der öffentlichen Ausstrahlung. Das Klinikum wird die zielplanerischen Maßnahmen in der Gestalt von Bauinvestitionen und Leistungsentwicklung auf der Basis einer Markt- und Umfeldanalyse zur Sicherung von Qualität und Effizienz vorantreiben. Mit der Implementierung des Medical Boards der RHÖN-KLINIKUM AG wird das Klinikum zunehmend die aus diesen Aktivitäten resultierenden Erkenntnisse und Strategien für eine bezahlbare, qualitativ hochwertige und innovative medizinische Versorgung unserer Patienten nutzen. Zur besseren Verzahnung stationärer und ambulanter Versorgung der Patienten wird die Zusammenarbeit der MVZ Management GmbH Brandenburg als 100%ige Tochter der Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH weiter ausgebaut. Steuerungssystem Die Krankenhäuser werden seit einigen Jahren mit vielfältigen und komplexen Herausforderungen konfrontiert, die aus einer dynamischen Umwelt mit sich ändernden Rahmenbedingungen resultieren, wie der medizinisch-technische Fortschritt und das steigende Spannungsverhältnis zwischen dem Anspruch, eine optimale medizinische Versorgung zu gewährleisten und die Finanzierung der Krankenhäuser zu sichern. Darüber hinaus verstehen sich die Patienten zunehmend als Kunden innerhalb eines wettbewerbsorientierten Gesundheitssystems. Um auf diese Herausforderungen adäquat zu reagieren, nutzt das Klinikum regelmäßig geeignete Diagnose-, Planungs- und Steuerungsinstrumente. Das generierte Kennzahlensystem umfasst Kennzahlen der medizinischen Prozesse und Leistungen (u. a. Verweildauer, Bewertungsrelationen, CMI), des Rechnungswesens (u. a. Umsatz, Materialquote, Personalquote, EBITDA) sowie diverse Auswertungen zur Qualität und der Markt- und Umfeldpotentiale der Krankenhausbehandlung. Forschung und Entwicklung Die Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH beteiligte sich im Geschäftsjahr zwar nicht an Forschungs- und Entwicklungsprojekten im engsten Sinne, nutzte aber folgende Möglichkeiten: Für Behandlungsexzellenz und Netzwerkmedizin werden vom Medical Board der RHÖN-KLINIKUM AG drei Projekte des Klinikums unterstützt und begleitet, darüber hinaus beteiligt sich das Klinikum an weiteren vier standortübergreifenden Projekten. Auch im Bereich Forschung und Innovation ist das Klinikum mit zwei federführenden Projekten und neun Kooperationsprojekten integriert. Das Klinikum beteiligt sich in den Fachbereichen Hämatologie/Onkologie, Kardiologie, Strahlentherapie und Neurologie in Kooperation mit Universitätskliniken an klinischen Studien. B WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und brachenspezifische Rahmenbedingungen Das Versorgungsgebiet der Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH ist östlich durch die polnische Grenze limitiert und von der demographischen Entwicklung des nördlichen, südlichen und westlichen Einzugsgebiets mit einem ca. 3%igen Bevölkerungsrückgang p. a. beeinflusst. Die gerätemedizinische und bauliche Entwicklung sowie das diesbezüglich patientenorientierte Angebot der Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH an die Bevölkerung sowie die örtliche Nähe der MVZ Management GmbH Brandenburg als 100%ige Tochter der Klinikum Frankfurt Oder GmbH mit ihrem ständig steigenden ambulanten Leistungsangebot sind im Wesentlichen die Ursachen dafür, dass der stationäre Fallzahlrückgang (-1,5%) bei den Krankenhausleistungen niedriger ausfiel, als die rückläufige demographische Entwicklung. Die Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2014 waren auf der Entgeltseite gekennzeichnet durch Budgetveränderungsraten, die deutlich unterhalb der tatsächlichen bundeseinheitlichen und landesspezifischen Steigerungsraten bei den Personal- und Sachkosten lagen. Verbesserte Diagnose- und Therapiemethoden sowie Verlaufsoptimierungen ermöglichten teilweise kürzere stationäre Verweildauern bzw. konnten ambulante Therapieformen den klassischen vollstationären Krankenhausaufenthalt ersetzen. Das als lernendes System konzipierte fallbezogene Vergütungssystem über DRGs hat durch die im Laufe der Jahre erfolgten Änderungen die Relationen der einzelnen Leistungen zueinander zunehmend besser dargestellt, dennoch sind einzelne Leistungskomplexe, insbesondere bei der Hochleistungsmedizin, nach wie vor nicht adäquat abgebildet und damit auch unzureichend vergütet. Das Klinikum reagierte auf den weiter bestehenden Erlösdruck unter anderem mit Leistungsverdichtung und Prozessoptimierung. Die Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH hat sich mit der Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Krankenkassen im Land Brandenburg, den somatischen Bereich der Geschäftsjahre 2013 und 2014 sowie den psychiatrischen Bereich 2014 betreffend, geeinigt und hat entsprechende Budget- und Entgeltvereinbarungen geschlossen. Zum 01.09.2014 hat das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz dafür die Genehmigungen erteilt. Im somatischen Bereich galt für das Geschäftsjahr 2014 der um 3,5% gestiegene Landesbasisfallwert für Jahresfälle von 3.117,36 € sowie der Versorgungszuschlag je Bewertungsrelation von 24,94 €. Auf der Aufwandsseite waren allein durch Tarifentwicklungen bedingte Anstiege bei den Personalkosten von ca. 4,4% sowie bei den Sachkosten durch Preissteigerungen bedingte Entwicklungen von insgesamt ca. 3,0%, insbesondere jedoch bei Versicherungsbeiträgen, Fernwärme, Energie und Fremddienstleistungen, zu verzeichnen. Die aus den unterschiedlichen Tarifentwicklungen auf der Erlös- und Kostenseite resultierenden Verschlechterungen konnte die Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH nur teilweise durch Verbesserungen bei den Abläufen und durch Einsparungen kompensieren. Geschäftsverlauf/ Geschäftsergebnis und Lage der Gesellschaft sowie finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Anzahl unserer Patienten hat sich wie folgt entwickelt:
Die zum Vorjahr um 0,9% erhöhte Verweildauer der Patienten von 8,10 (Vj.: 8,03) Tagen resultiert im Wesentlichen aus einer Verweildauererhöhung der stationär behandelten Patienten der Psychiatrie um 2,0%. Die Behandlungstage nahmen um 0,3% auf 238.238 (Vj.: 237.605) Tage zu. Der Nutzungsgrad der stationären Planbetten und tagesklinischen Plätze betrug 79,40% und lag um 2,3% über dem Vorjahr. Der Rückgang der stationär und teilstationär behandelten Patienten, insbesondere im somatischen Bereich, wird teilweise mit temporären Leistungsrückgängen wegen struktureller Änderungen und der vakanten Chefarztposition HNO begründet. Der Geschäftsverlauf und das Geschäftsergebnis stellen sich wie folgt dar:
Die Umsatzerlöse sind trotz Leistungsrückgang im stationären Bereich aufgrund der Erhöhung des Landesbasisfallwertes im somatischen Bereich und der ausgereichten Versorgungszuschläge sowie des Anstiegs der Behandlungsschwere angestiegen. Die vorhandenen Aufwandsanstiege bewirken die rückläufige Ergebnisentwicklung. Bei einer nicht zufriedenstellenden Entwicklung der Leistungen sind wir auch mit der Umsatzentwicklung nicht zufrieden. Insgesamt konnten wir auch unsere Zielsetzung für das Geschäftsjahr in Gestalt einer deutlichen Gesamtleistungserhöhung in quantitativer Hinsicht bei einem moderateren Aufwandsanstieg nicht erreichen, so dass die Ergebnisentwicklung unter unseren Erwartungen lag. Aus der Gewinn- und Verlustrechnung ergeben sich folgende Aufwendungen:
Die Darstellung zeigt, dass im Geschäftsjahr die Aufwendungen deutlich gestiegen sind. Ursächlich für den Anstieg des Personalaufwandes sind im Wesentlichen Tarifersteigerung und Rückstellungen für Abfindungszahlungen im Zusammenhang mit der Übertragung von Transport-, Patientenbegleitdienst sowie Zentrale Bettenaufbereitung in die Konzernservicegesellschaft von 1,0 Mio. €. Der signifikante Anstieg des übrigen betrieblichen Aufwands betrifft im Wesentlichen zwei Sachverhalte. Seit 2011 hat das Hauptzollamt Schweinfurt gegen Klinikgesellschaften, Geschäftsführer und Reinigungsgesellschaften aus dem Konzern der RHÖN-KLINIKUM AG wegen des Verdachts des Vorenthaltens von Arbeitsentgelt von Reinigungsgesellschaften ermittelt. Auch unsere Gesellschaft war davon betroffen. Die Verfahren wurden mit Bescheid vom 08.12.2014 eingestellt, ohne ein Verschulden einer der Gesellschaften oder unserer Gesellschaft bzw. eines Organes der Gesellschaft festzustellen. Allerdings wurde gegen die Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH ein sog. Verfall eines Betrages von € 1,3 Mio. angeordnet. Die Geschäftsführung hat sich entschlossen, hiergegen kein Rechtsmittel einzulegen, um das Verfahren endgültig abzuschließen. Zukünftige finanzielle Folgen aus den Verfahren gegen die Reinigungsgesellschaften erwarten wir nicht, der Komplex ist für unsere Gesellschaft endgültig erledigt. Darüber hinaus wurde eine Risikorückstellung für Preisnachlassforderungen der Kostenträger im Zusammenhang mit der Umsatzsteuerfreiheit von Zytostatikalieferungen gemäß BFH Urteil vom 24. September 2014 von 0,8 Mio. € vorgenommen. Für das Geschäftsjahr 2014 ermitteln sich nachfolgende Kennziffern:
Aus den oben genannten außerordentlichen Effekten von 3,1 Mio. € resultiert zwar der Anstieg der Personalkostenquote und der sonstigen Aufwandsquote sowie der Rückgang der Umsatzrentabilität, das Betriebsergebnis hingegen hat sich verbessert. Vermögenslage
Das in der Gesellschaft gebundene Vermögen von Mio. € 148,3 lag um Mio. € 0,6 über dem Vorjahr. Das Vermögen betrifft langfristiges Vermögen mit 74,5% und kurzfristiges Vermögen mit 25,5%. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte mit 51,2% durch Eigenkapital, mit 24,6% durch Sonderposten aus Fördermitteln nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz, mit 7,5% durch langfristiges Fremdkapital und im Übrigen durch kurzfristige Fremdmittel. Die horizontalen und vertikalen Bilanzrelationen sind geordnet. Finanz- und Liquiditätslage / Investitionen
Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr stets gegeben. Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit (Cash-flow) reichte aus, um die nicht geförderten Investitionen des Geschäftsjahres zu finanzieren. Stichtagsbezogen standen der Gesellschaft liquide Mittel von Mio. € 8,1 zur Verfügung. Das Klinikum hat im Geschäftsjahr 2014 Investitionen in Höhe von Mio. € 6,3 getätigt. Diese entfallen insbesondere auf Maßnahmen wie:
Zur Finanzierung der Investitionen wurden Mio. € 3,6 Eigenmittel und Mio. € 2,7 Fördermittel nach dem KHG eingesetzt. Mitarbeiter / Mitarbeiterentwicklung Im Jahresschnitt des Geschäftsjahres beschäftigen wir 1.330,00 Arbeitnehmer (Vj.: 1.319,25), diese entsprechen jahresdurchschnittlich 1.206,73 Vollkräfte (Vj.: 1.209,72). Durch moderne Arbeitsplätze, attraktiver Vergütungssysteme und zeitgemäße Fortbildungsmöglichkeiten gelang es im Wesentlichen, frei werdende Stellen jeweils zeitnah mit qualifizierten Mitarbeitern, insbesondere mit Ärzten, zu besetzen. Für das Geschäftsjahr lagen sowohl für den Bereich des Marburger Bundes als auch für ver.di abgeschlossene Tarifverträge vor, die auch umgesetzt wurden. Umwelt Im Rahmen unserer Investitionsaktivitäten sowie bei Prozessorganisation widmen wir auch dem Umweltschutz breiten Raum, indem wir ständig auf verbrauchssparende Energiekonzepte und Abfallvermeidungsstrategien im Sinne des praktischen Umweltschutzes reflektieren. C NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor. D Prognose-, Risiko- und ChancenberichtPrognosebericht Aufgrund der grundsätzlichen Bedarfsgerechtigkeit unseres Klinikums sehen wir mittel- und langfristig keine bestandsgefährdenden Risiken für unsere Gesellschaft. Die Lage für Krankenhäuser in Deutschland wird in den Jahren 2015 ff., wie in den vergangenen Jahren auch, auf der Leistungsseite durch demographische Entwicklungen sowie Entwicklung des medizinischen Fortschritts und auf der Entgeltseite durch allgemeine volkswirtschaftliche und gesundheitspolitische Vorgaben bestimmt sein. Bedingt dadurch wird die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen auch in den Jahren 2015 ff. weiter steigen. Dabei wird sowohl der medizinische Fortschritt als auch der Kostendruck im Gesundheitswesen dafür sorgen, dass der Anteil der künftig ambulant oder tagesklinisch zu erbringenden Leistungen weiterhin überproportional steigen wird. Indem vermeintlich leichte Fälle aus dem derzeitigen akutstationären Behandlungsspektrum in ambulante und tagesklinische Strukturen abwandern und gleichzeitig das bisherige Behandlungsspektrum im akutstationären Bereich durch im Regelfall neue Behandlungsmethoden mit einem höheren Fall-Schweregrad ergänzt wird und der Anteil an Patientenbehandlung gegenüber alten Patienten überproportional zunimmt, wird die Leistungsverdichtung im Klinikum weiter zunehmen. Das mit dem zum 01.01.2011 in Kraft getretene Gesetz zur nachhaltigen und sozial ausgewogenen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung verbundene oberste Ziel, die Senkung der Kosten in der gesetzlichen Krankenversicherung, wird auch 2015 auf die Krankenhäuser in Deutschland Auswirkungen haben. Dies vor Augen, wird man für das Geschäftsjahr 2015 nicht mit realen Preissteigerungen auf der Erlösseite rechnen können. Auf der Ausgabenseite wird es wiederum deutliche Lohntarifsteigerungen geben. Der wirtschaftliche Aufschwung und die Erholung des Arbeitsmarktes inklusive Verknappung von Fachpersonal, verbunden mit den Ankündigungen von Lohntarifforderungen auch anderer Branchen, sowie die prognostizierten Energiepreisentwicklungen lassen vermuten, dass die Ausgabenseite nicht mit realen Nullrunden auskommen wird. Bei real gleichbleibenden Einnahmen führen steigende Ausgaben bei sonst gleichen Umständen zu Rückgängen bei den absoluten Ergebnissen und den Margen. Die Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH setzt im Geschäftsjahr 2015 alles daran, über Leistungssteigerungen, die oberhalb der demographischen Entwicklungen liegen, über Restrukturierungsgewinne und weitere Optimierung bei Aufbau- und Ablauforganisationen den sonst eintretenden Ergebnis- und Margenrückgang zu kompensieren. Wir erwarten deshalb für das Geschäftsjahr 2015 per Saldo steigende Einnahmen im somatischen Bereich, im teilstationären psychiatrischen Bereich und im ambulanten Sektor. In Verbindung mit den fortentwickelten Entgelten und Bewertungsrelationen werden die Fortschreibung des Landesbasisfallwertes 2015 und die positive Leistungs-entwicklung des Klinikums von zentraler Bedeutung für die Budget- und Entgeltverhandlungen 2015 sein. Wir gehen davon aus, dass die Tarifsteigerung bei den Kosten, insbesondere die Tarifsteigerung bei den Personalkosten sowie die Erhöhung der Sachkosten, erheblich über den Steigerungsraten der Erlöse liegen werden. Unsere Außenaktivitäten zur Patientenakquisition und unsere innovativen Maßnahmen wollen wir auch in den kommenden Geschäftsjahren weiter vorantreiben. Damit verbinden wir die Zunahme der zu behandelnden Patienten, wobei wir vorrangig einen Anstieg bei den ambulanten und stationären somatischen sowie teilstationären kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlungen erwarten. Dabei verstehen wir die Entwicklung des Gesundheitsmarktes hin zur zunehmenden Verzahnung von ambulanten und stationären Bereichen als Chance, insbesondere die weitere Fachrichtungserweiterung der MVZ Management GmbH Brandenburg als 100%ige Tochter der Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH, den weiteren Aufbau tagesklinischer Strukturen (Tagesklinik Schmerzmedizin) sowie die Möglichkeiten zu Kooperationen mit den umliegenden Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten, zu nutzen. Durch ein straffes Kosten- und Prozessmanagement und flexibles Handeln, verbunden mit unseren durch monistische Finanzierung gegebenen Möglichkeiten zur Rationalisierungsinvestition, sind wir zuversichtlich, dass wir im Geschäftsjahr 2015 unser Jahresergebnis deutlich steigern können. Für das kommende Geschäftsjahr 2015 erwarten wir Umsatzerlöse von 131.651 T€, ein EBITDA von 17.465 T€ und ein Jahresergebnis von 9.196 T€. Risikobericht Bei der Beurteilung der Einzelrisiken findet ein auf die lokalen Verhältnisse angepasstes Risiko-, Früherkennungs- und Überwachungssystem der RHÖN-KLINIKUM AG Anwendung. Die Gesellschaft hat daraus ihre eigene Verfahrensweise "Risikorichtlinie der Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH" entwickelt. Damit sind in geeigneter Form die erforderlichen Maßnahmen getroffen worden, um mögliche Risiken systematisch frühzeitig zu erkennen, sie zu analysieren und zu bewerten, zu kommunizieren und zu dokumentieren und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten. Die Gesamtrisikolage, die sich aus den verschiedenen Einzelrisiken (gesamtwirtschaftliche Risiken, Branchenrisiken, Absatz-, Produktions- und Beschaffungsrisiken, finanzielle sowie rechtliche Risiken) zusammensetzt, hat sich zum Vorjahr nicht feststellbar verändert. So kommen wir nach der jährlich durchgeführten Risikoinventur zu dem Gesamtergebnis, dass bestandsgefährdende Risiken für unsere Gesellschaft nicht bestehen. Dennoch ist im Einzelnen auf folgende Risiken hinzuweisen: Erneute gesetzgeberische Eingriffe in 2015 können zu Budget- bzw. Leistungsdeckelungen führen mit der Konsequenz, dass Mehrleistungen nicht adäquat finanziert werden. Die Landesbasisfallwerte und damit die Vergütungsbasis des somatischen Bereiches der Krankenhäuser können durch die Einbeziehung der Mehrung der Fallzahlen und die Erhöhung der Fallschwere aufgrund des fixen landesweiten Gesamtbetrages negativ beeinflusst werden. Kostenträger von einem überwiegenden Anteil unserer Patienten sind die gesetzlichen Krankenkassen bzw. im ambulanten Bereich die Kassenärztlichen Vereinigungen, deren Refinanzierungssicherheit neben wirtschaftlichen auch von politischen Entwicklungen abhängig ist. Chancenbericht Die konsequenten Bestrebungen zur weiteren medizinischen Profilierung sehen wir als Chance, die Leistungskraft der Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH langfristig zu sichern. Darauf ausgerichtete strukturelle Veränderungen verbunden mit der Etablierung innovativer Behandlungen, Neubesetzungen vakanter Chefarztpositionen, Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit und der Fortbildung der Mitarbeiter sowie die aktive und intensive Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten werden wir dazu nachhaltig nutzen. Einhergehend mit dem demographischen Wandel der Bevölkerung sowie dem medizinischen Fortschritt ist im akutstationären Bereich mit Fallzahlmehrungen zu rechnen. Die konsequenten Bestrebungen der weiteren Zentrenbildung und deren Zertifizierungen sichern die permanente Überprüfung und Optimierung der internen Prozesse und dokumentieren unseren hohen Qualitätsanspruch, der von den Patienten in zunehmendem Maße auch gewürdigt wird.
Frankfurt (Oder), 28. Januar 2015 Mirko Papenfuß, Geschäftsführer BilanzAktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 2014Der Jahresabschluss der Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH zum 31. Dezember 2014 ist nach den Vorschriften der KHBV sowie nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3 HGB aufgestellt. Die einschlägigen Vorschriften des GmbHG wurden beachtet. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie des Anlagennachweises als Bestandteil des Anhangs erfolgte gemäß den Gliederungsschemata der Anlagen 1 bis 3 der KHBV. 2. Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie auf den vorherigen Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. 2.1. Aktiva 2.1.1. Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstel-lungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauern. Zugänge an beweglichen Anlagegütern wurden ab dem Anschaffungsmonat zeitanteilig abgeschrieben. Gebäude werden über eine Nutzungsdauer von 13 bis 33,33 Jahren und beweg-liches Sachanlagevermögen über längstens 10 Jahre abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter wird ein Sammelposten i.S.v. § 6 Abs. 2a EStG gebildet und linear über 5 Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Die zur Finanzierung des Anlagevermögens bewilligten Fördermittel wurden entsprechend § 5 Abs. 2 und 3 KHBV erfolgsneutral bilanziert. Der aus dem Kauf und der Übertragung des Geschäftsbetriebs im Jahr 2002 resultierende Firmenwert wird wegen notwendiger Umstrukturierungsmaßnahmen, die Erhaltungs- und Sanierungsaufwendungen in größerem Umfang sowie umfangreiche sonstige Modernisierungen in der Medizintechnik vor dem Hintergrund des langfristigen Versorgungsauftrages erforderten, über die angelegte Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. 2.1.2. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zum Niederstwert. Ausgenommen davon sind Blutkonserven, Heizöl und Lebensmittel, die zu letzten Einstandspreisen bewertet wurden. Bewertungsabschläge für Wertminderungen und Anpassungen im Falle niedriger Inventurwerte wurden vorgenommen. Unfertige Leistungen sind mit an den Herstellungskosten orientierten Wertansätzen bewertet. 2.1.3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Ausfallrisiken zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung wurden durch ausreichend bemessene Wertberichtigung Rechnung getragen. 2.2. Passiva 2.2.1. Zweckentsprechend verwendete Fördermittel nach dem Krankenhausfinanzie-rungsgesetz (KHG) werden als Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens passiviert und nach Maßgabe der Abschreibungen und der Aufwendungen aus Anlagenabgängen aufgelöst. 2.2.2. Die Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflich-tungen. Sie sind mit Beträgen ausgewiesen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung, unter Beachtung des Vorsichtsprinzips anzusetzen sind. Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen beruht auf einem versicherungsmathematischen Gutachten. Die Bewertung der Altersteilzeitverpflichtungen erfolgte nach den Regeln der IDW-Stellungnahme IDW RS HFA 3 vom 19.06.2013 zum Stichtag 31.12.2014. Sofern biometrische Einflussfaktoren zu berücksichtigen waren, wurden die "Richttafeln 2005G" von K. Heubeck verwendet. Der Rechnungszinssatz wurde mit 2,96 % und der Gehaltstrend mit 2,5 % berücksichtigt. Die Abzinsung erfolgt unter Anwendung des durchschnittlichen Marktzinses der letzten sieben Jahre. 2.2.3. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. 3. Erläuterung zur Bilanz3.1. Die Aufgliederung des Anlagevermögens wird im Anlagennachweis gezeigt. 3.2. Die Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH hält 100 % der Anteile an der MVZ Management GmbH Brandenburg. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2014 ein Eigenkapital von € 168.752,48 aus. Sie hat in 2014 einen Jahresfehlbetrag von € 3.059,06 erzielt. 3.3. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3.4. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen T€ 11 (Vj.: T€ 117) und betreffen im Wesentlichen Personalleinsatz T€ 2 (Vj.: T€ 104), Projektkosten T€ 3 (Vj.: T€ 0), Materialkosten T€ 2 (Vj.: T€ 0) und betriebsärztliche Leistungen T€ 2 (Vj.: T€ 0). 3.5. Die aktiven latenten Steuern nach § 274 HGB resultieren aus den Bewertungsunterschieden bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen (T€ 97, Vj.: T€ 94), bei unfertigen Leistungen (T€ 45, Vj.: T€ 52), bei der Einzelwertberichtigung der Forderungen aus Lieferung und Leistung (T€ 68, Vj.: T€ 64), bei den Rückstellungen für Altersteilzeit und der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall(T€ 31, Vj.: T€ 32), aus den Bewertungsdifferenzen des beweglichenAnlagevermögens (T€ 5, Vj.: T€ 21) sowie bei den sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 26, Vj.: T€ 35). Die Bewertung erfolgt unter Anwendung eines Steuersatzes von 15,825 %. 3.6. Die Kapitalrücklage resultiert aus Beschlüssen der Gesellschafterversammlung vom 14. Dezember 2001 zur Zahlung eines Agios von 6,0 Mio. €, vom 06. Februar 2013 zur Erhöhung der Kapitalrücklage um 0,95 Mio. € zum Zweckdes Erwerbs bei gleichzeitiger Kapitalerhöhung der MVZ Management GmbHBrandenburg sowie vom 05. Dezember 2014 zum Zweck des Ausgleichs des im rechtsgültigen Verfallbescheid vom 08. Dezember festgelegten Verfallbetrages von 1,3 Mio. €. 3.7. Gemäß § 268 Abs. 8 HGB besteht eine Ausschüttungssperre von T€ 223. 3.8. Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Personalverpflichtungen (T€ 4.172, Vj.: T€ 3.155), ausstehende Rechnungen (T€ 1.218, Vj.: T€ 320), Budgetrisiken (T€ 988, Vj.: T€ 831), Schadensersatzansprüche (T€ 327, Vj.: T€ 447) und Sonstige (T€ 526, Vj.: T€ 419). 3.9. Verbindlichkeiten
Vorjahresangaben in Klammer 3.10. Die passiven latenten Steuern nach § 274 HGB betreffen die Bewertungsunterschiede beim Firmenwert (T€ 49, Vj.: T€ 73). Die Bewertung erfolgt unter Anwendung eines Steuersatzes von 15,825 %. 3.11. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (Bestellobligo) betreffen mit € 0,2 Mio. (Vj.: € 0,3 Mio.) bereits in Auftrag gegebene Investitionen, in Auftrag gegebene Reparaturen und bestellte Materialien. Weiterhin bestehen Verpflichtungen von € 3,7 Mio. (Vj.: € 3,3 Mio.) aus geschlossenen Miet- und Pachtverträgen sowie Dienstleistungsverträgen mit nicht verbundenen Unternehmen. Mit verbundenen Unternehmen bestehen finanzielle Verpflichtungen von € 1, 8 Mio. (Vj.: € 1,8 Mio.) Gemäß Grundbuchauszug besteht eine eingetragene Grundschuld zur Besiche-rung der Einzelfördermittel nach KHG in Höhe von € 4.080.957 (Vj.: € 4.080.957). 4. Erläuterung zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 4.1. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse geht aus den GuV-Posten 1 bis 4 hervor. Die Erlöse aus Krankenhausleistungen entwickelten sich wie folgt:
4.2. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Hilfs-betrieben (Apotheke und Cafeteria) (T€ 5.894, Vj.: T€ 5.604), Erstattung für Ausbildung (T€ 1.516, Vj.: T€ 1.437), Erträge aus der Bereitstellung der Notärzte (T€ 804, Vj.: T€ 771), Skonti und Rabatte (T€ 646, Vj.: T€ 634), Erstattung der Aufwandspauschale für MDK-Prüfungen (T€ 437, Vj.: T€ 484), Erträge aus Auflösung für Rückstellungen T€ 105, Vj.: T€ 220) und Erstattungen des Personals für Verpflegung (T€ 156, Vj.: T€ 160). 4.3. Im Materialaufwand sind Kosten der Lieferapotheke für Fremdhäuser (T€ 2.999, Vj.: T€ 3.033) enthalten. 4.4. Im sonstigen Aufwand sind Schadensnachzahlungen (T€ 808, Vj.: T€ 0; davon betreffen T€ 630 die Geschäftsjahre 2008 - 2013), sonstige Abgaben und Gebühren (T€ 1.602, Vj.:T€ 344), Abschreibungen auf Forderungen sowie Zuführungen zu Wertberichtigungen (T€ 306, Vj.: T€ 135) erfasst. 4.5. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung der Altersteilzeitrückstellungen von (T€ 1, Vj.: T€ 2) enthalten. 4.6. In den Zinserträgen sind Erträge für die Aufzinsung der Altersteilzeitrückstellungen von (T€ 1, Vj.: T€ 2) enthalten. 4.7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit T€ 754 (Vj.: T€ 756), davon latente Steuern T€ 2 (Vj.: T€ -90). 5. Ergänzende Angaben
Im Geschäftsjahr 2014 wurden durchschnittlich 1.330,00 (Vj.: 1.319,25) Arbeitnehmer, unterteilt nach folgenden Dienstarten beschäftigt:
Auf die Angaben zum Abschlussprüferhonorar wird verzichtet, weil diese nach § 285 Nr. 17 HGB im Konzernabschluss der RHÖN-KLINIKUM AG enthalten sind.
Der Geschäftsführer erhielt im Berichtsjahr Bezüge von T€ 95 (Vj.: T€ 175). 5.4. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den ausgewiesenen Jahresüberschuss von 2.246.602,70 € auszuschütten. 5.5. Konzernzugehörigkeit Die RHÖN-KLINIKUM AG, Bad Neustadt/Saale, ist alleinige Gesellschafterin. Die Gesellschaft gehört zum Konzern der RHÖN-KLINIKUM AG und der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.
Frankfurt (Oder), 28. Januar 2015 Mirko Papenfuß, Geschäftsführer Anlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Klinikum Frankfurt (Oder), Frankfurt (Oder), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 28. Januar 2015 PricewaterhouseCoopers
Corinna Friedl, Wirtschaftsprüferin ppa. Dr. Annekathrin Richter, Wirtschaftsprüferin ErgebnisverwendungsbeschlussDer Jahresüberschuss in Höhe von € 2.246.602,70 wird in voller Höhe ausgeschüttet. (Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH) Der Jahresabschluss zum 31.12.2014 wurde am 21.4.2015 festgestellt. |
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Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Müllroser Chaussee 7
15236 Frankfurt (Oder) - Handelsregister
- HRB 9018, Frankfurt/Oder
- Eintragungsdatum
- 15. November 2001
- Branche
-
Hochschulkliniken
Krankenhäuser (ohne Hochschulkliniken, Vorsorge- und Rehabilitationskliniken)
Vorsorge- und Rehabilitationskliniken - Unternehmenszweck
- Die Betreibung von Klinikbetrieben
Finanzen
Bilanz
2015- Anlagevermögen 72,5 % 108,10 Mio
- Umlaufvermögen 27,2 % 40,58 Mio
- Aktive latente Steuern 0,2 % 288,4 k
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 220,8 k
- Eigenkapital 53,6 % 79,90 Mio
- Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens 25,2 % 37,62 Mio
- Verbindlichkeiten 16,2 % 24,20 Mio
- Rückstellungen 5,0 % 7,45 Mio
- Passive latente Steuern 0,0 % 24,3 k
Bilanzdaten für 9 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2015- Erlöse aus Krankenhausleistungen 58,3 % 113,79 Mio
- Zwischenergebnis 12,3 % 23,96 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 6,3 % 12,29 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4,7 % 9,18 Mio
- Zwischenergebnis 4,1 % 7,95 Mio
- Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3,8 % 7,43 Mio
- Erlöse aus ambulanten Leistungen des Krankenhauses 3,0 % 5,77 Mio
- Erträge aus Zuwendungen zur Finanzierung von Investitionen 2,3 % 4,58 Mio
- Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG und aufgrund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens 1,8 % 3,56 Mio
- Zwischenergebnis 1,8 % 3,54 Mio
- Nutzungsentgelte der Ärzte 1,1 % 2,07 Mio
- Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand, soweit nicht unter Nr. 10 0,4 % 686,6 k
- Erlöse aus Wahlleistungen 0,2 % 460,7 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 17,3 k
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,0 % 14,7 k
- Personalaufwand 58,8 % 75,15 Mio
- Materialaufwand 28,1 % 35,96 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 8,1 % 10,37 Mio
- Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ Verbindlichkeiten nach dem KHG und aufgrund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens 3,6 % 4,58 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,9 % 1,19 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,4 % 537,3 k
- Sonstige Steuern 0,0 % 13,6 k
- Aufwendungen für die nach dem KHG geförderte Nutzung von Anlagevermögen 0,0 % 12,2 k
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 6,22 Mio
GuV-Daten für 9 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Christian Petersen
seit 2025 Geschäftsführer
-
Stefan Dr. rer. med. Stranz
seit 2026 Geschäftsführer
-
Birgit Rossak
seit 2005 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Beteiligungen an
- MVZ des Klinikums Frankfurt (Oder) GmbH GmbH 100,0 %
Historie
- 2026
-
07.07.
Eintritt eines MitgliedsStefan Dr. rer. med. Stranz · Geschäftsführer
-
07.07.
Austritt einer PositionChristopher Daniel Arndt · Geschäftsführer
-
17.03.
Austritt einer PositionTobias Reinhold Vaasen · Geschäftsführer
-
17.03.
Eintritt eines MitgliedsChristopher Daniel Arndt · Geschäftsführer
-
14.01.
Austritt einer PositionJenny Wortha · Prokura
-
14.01.
Austritt einer PositionBeate Obstei · Prokura
- 2025
-
14.10.
Eintritt eines MitgliedsTobias Reinhold Vaasen · Geschäftsführer
-
14.10.
Austritt einer PositionJan Jakobitz · Geschäftsführer
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2015 Jahresabschluss
- 2014 Jahresabschluss ↓
- 2013 Jahresabschluss
- 2012 Jahresabschluss
- 2011 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2014
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
Mit API-Key abrufen API-Key holen →Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
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Tastenkürzel
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