aktiv

Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH GmbH

Frankfurt (Oder) ·HRB 9018 Frankfurt/Oder ·klinikumffo.de
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Müllroser Chaussee 7
15236 Frankfurt (Oder)
Handelsregister
HRB 9018, Frankfurt/Oder
Eintragungsdatum
15. November 2001
Branche
Hochschulkliniken
Krankenhäuser (ohne Hochschulkliniken, Vorsorge- und Rehabilitationskliniken)
Vorsorge- und Rehabilitationskliniken
Unternehmenszweck
Die Betreibung von Klinikbetrieben
Stationäre Patientenversorgung Ambulante Behandlungen und Sprechstunden Notfallversorgung / Zentrale Notaufnahme Operative und interventionelle Therapien Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie Perinatalzentrum und Kinder- und Jugendmedizin Krankenhausapotheke und Labordiagnostik Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen Krankenhausbetrieb stationäre Versorgung ambulante Versorgung Klinische Fachabteilungen Ausbildung Forschung

Finanzen

Mitarbeiter 2015
1.338
Bilanzsumme 2015
149,19 Mio. €
Jahresergebnis 2015
6,22 Mio. €
9 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2015
Aktivseite 149,19 Mio
  • Anlagevermögen 72,5 % 108,10 Mio
  • Umlaufvermögen 27,2 % 40,58 Mio
  • Aktive latente Steuern 0,2 % 288,4 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 220,8 k
Passivseite 149,19 Mio
  • Eigenkapital 53,6 % 79,90 Mio
  • Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens 25,2 % 37,62 Mio
  • Verbindlichkeiten 16,2 % 24,20 Mio
  • Rückstellungen 5,0 % 7,45 Mio
  • Passive latente Steuern 0,0 % 24,3 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 9 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2015
Erträge 195,28 Mio
  • Erlöse aus Krankenhausleistungen 58,3 % 113,79 Mio
  • Zwischenergebnis 12,3 % 23,96 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 6,3 % 12,29 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4,7 % 9,18 Mio
  • Zwischenergebnis 4,1 % 7,95 Mio
  • Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3,8 % 7,43 Mio
  • Erlöse aus ambulanten Leistungen des Krankenhauses 3,0 % 5,77 Mio
  • Erträge aus Zuwendungen zur Finanzierung von Investitionen 2,3 % 4,58 Mio
  • Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG und aufgrund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens 1,8 % 3,56 Mio
  • Zwischenergebnis 1,8 % 3,54 Mio
  • Nutzungsentgelte der Ärzte 1,1 % 2,07 Mio
  • Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand, soweit nicht unter Nr. 10 0,4 % 686,6 k
  • Erlöse aus Wahlleistungen 0,2 % 460,7 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 17,3 k
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,0 % 14,7 k
Aufwendungen 127,82 Mio
  • Personalaufwand 58,8 % 75,15 Mio
  • Materialaufwand 28,1 % 35,96 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 8,1 % 10,37 Mio
  • Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ Verbindlichkeiten nach dem KHG und aufgrund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens 3,6 % 4,58 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,9 % 1,19 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,4 % 537,3 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % 13,6 k
  • Aufwendungen für die nach dem KHG geförderte Nutzung von Anlagevermögen 0,0 % 12,2 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 6,22 Mio
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 9 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Christian Petersen seit 2025 Geschäftsführer
  • Stefan Dr. rer. med. Stranz seit 2026 Geschäftsführer
  • Birgit Rossak seit 2005 Prokura
19 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Beteiligungen an

Historie

  1. 2026
  2. 07.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Stefan Dr. rer. med. Stranz · Geschäftsführer
  3. 07.07.
    Austritt einer Position
    Christopher Daniel Arndt · Geschäftsführer
  4. 17.03.
    Austritt einer Position
    Tobias Reinhold Vaasen · Geschäftsführer
  5. 17.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Christopher Daniel Arndt · Geschäftsführer
  6. 14.01.
    Austritt einer Position
    Jenny Wortha · Prokura
  7. 14.01.
    Austritt einer Position
    Beate Obstei · Prokura
  8. 2025
  9. 14.10.
    Eintritt eines Mitglieds
    Tobias Reinhold Vaasen · Geschäftsführer
  10. 14.10.
    Austritt einer Position
    Jan Jakobitz · Geschäftsführer
49 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2015 Jahresabschluss
  • 2014 Jahresabschluss
  • 2013 Jahresabschluss
  • 2012 Jahresabschluss
  • 2011 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2014

Veröffentlicht am 13. Januar 2016 · Quelle: Bundesanzeiger

Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH

Frankfurt (Oder)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht

A Grundlagen

Geschäftsmodell und Überblick

Die Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH ist im Dritten Krankenhausplan des Landes Brandenburg ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung für das Versorgungs-gebiet Frankfurt (Oder) Frankfurt (Oder), Landkreis Oder-Spree und Landkreis Märkisch-Oderland.

Mit Bescheid des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz vom 20. Dezember 2013 wurde gemäß § 8 Abs. 1 Satz des Krankenhausfinanzierungs-gesetz in Verbindung mit § 14 Abs. 1 des Brandenburgischen Krankenhaus-entwicklungsgesetzes das Klinikum Frankfurt (Oder) ab dem 01.01.2014 in die Fortschreibung des Dritten Krankenhausplanes des Landes Brandenburg mit 773 vollstationären Betten und 57 tagesklinischen Plätzen aufgenommen.

Für den somatischen Bereich ist dabei ein Disziplinenspiegel für insgesamt 643 Planbetten festgeschrieben, wobei mit der Planungsbehörde auch eine Gliederung in die einzelnen Fachabteilungen abgestimmt wurde.

Der psychiatrische Bereich ist mit 130 Planbetten vorgesehen.

Daraus ergibt sich folgende Übersicht:

Fachabteilungen Planbetten 2014 aufgestellte Betten 2014 Planbetten ab 01.01.2015
Allgemeinchirurgie      
Gefäß- und Thoraxchirurgie      
Unfallchirurgie/Orthopädie      
Anästhesiologie und Intensivmedizin      
Schmerzmedizin      
Urologie      
Gynäkologie und Geburtshilfe      
Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie      
Augenheilkunde      
Neurochirurgie      
Hämatologie, Onkologie, Pneumologie      
Kardiologie, Angiologie      
Gastroenterologie, Nephro-, Diabetologie, Rheumatologie      
Kinderzentrum (Pädiatrie, Kinderchirurgie)      
Neurologie      
Dermatologie      
Nuklearmedizin      
Strahlenheilkunde/Radioonkologie      
Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik 110 110 110
Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie 20 20 20
Summe Haus 773 773 773
Tagesklinik Psychiatrie Frankfurt (Oder) 20 20 20
Tagesklinik Psychiatrie Seelow 16 16 16
Tagesklinik Kinder- und Jugendpsychiatrie Frankfurt (Oder) 13 13 13
Tagesklinik Schmerzmedizin 8 0 8
Summe mit Tagesklinikplätze 830 822 830

Ergänzt werden die Behandlungsschwerpunkte um die Institute:

Labordiagnostik

Bildgebende Diagnostik

Pathologie

Interdisziplinäres Therapiezentrum (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie)

Notfallmedizin (Rettungsstelle), Hubschrauberlandeplatz

Besondere Einrichtungen der Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH sind:

Gesundheits- und Krankenpflegeschule

Onkologischer Schwerpunkt

Sozialpädiatrisches Zentrum

Perinatalzentrum Level 1

Psychiatrische Institutsambulanz, Standort Frankfurt (Oder), Standort

Eisenhüttenstadt, Standort Rüdersdorf und Standort Seelow

Strahlentherapeutische Institutsambulanz (bis zum 30.06.2014)

Darüber hinaus sind 16 (Vj.: 14) einzelermächtigte Krankenhausärzte am Klinikum tätig.

Mit dem 01.07.2014 erlosch für das Klinikum die Zulassung der strahlenthe-rapeutischen Institutsambulanz.

Um langfristig effizienter als auch qualitativer unsere Patienten behandeln zu können, war das Geschäftsjahr 2014 von strukturellen Änderungen, wie der Zusammenführung von Orthopädie und Unfallchirurgie, dem Einbinden der Kinderchirurgie in das Kinderzentrum, der Erweiterung der Intermediatecare-kapazitäten und der Errichtung von zwei Großraumstationen (Gynäkologie/Urologie, Unfallchirurgie/Orthopädie), und deren anfänglichen Auswirkungen geprägt. Darüber hinaus war die Position des Chefarztes der HNO seit dem 01.06.2014 vakant.

Basierend darauf hat sich die Anzahl unserer Patienten in 2014 verringert.

Aus diesem Leistungsgeschehen, verbunden mit einem Anstieg der Schwere der Behandlungen und dem Anstieg des Landesbasisfallwertes, resultieren zum Vorjahr gestiegene Umsatzerlöse. Da die Aufwendungen jedoch prozentual deutlich höher angestiegen sind, ist das Jahresergebnis gesunken.

Ziele und Strategien

Das Klinikum setzt auf eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Grund- und Regelversorgern und den niedergelassenen Ärzten in der Region.

Die Zentrenbildung und deren Zertifizierung versteht das Klinikum als wesentlichen Beitrag zur Qualitätserhöhung bzw. Qualitätssicherung und der öffentlichen Ausstrahlung.

Das Klinikum wird die zielplanerischen Maßnahmen in der Gestalt von Bauinvestitionen und Leistungsentwicklung auf der Basis einer Markt- und Umfeldanalyse zur Sicherung von Qualität und Effizienz vorantreiben.

Mit der Implementierung des Medical Boards der RHÖN-KLINIKUM AG wird das Klinikum zunehmend die aus diesen Aktivitäten resultierenden Erkenntnisse und Strategien für eine bezahlbare, qualitativ hochwertige und innovative medizinische Versorgung unserer Patienten nutzen.

Zur besseren Verzahnung stationärer und ambulanter Versorgung der Patienten wird die Zusammenarbeit der MVZ Management GmbH Brandenburg als 100%ige Tochter der Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH weiter ausgebaut.

Steuerungssystem

Die Krankenhäuser werden seit einigen Jahren mit vielfältigen und komplexen Herausforderungen konfrontiert, die aus einer dynamischen Umwelt mit sich ändernden Rahmenbedingungen resultieren, wie der medizinisch-technische Fortschritt und das steigende Spannungsverhältnis zwischen dem Anspruch, eine optimale medizinische Versorgung zu gewährleisten und die Finanzierung der Krankenhäuser zu sichern. Darüber hinaus verstehen sich die Patienten zunehmend als Kunden innerhalb eines wettbewerbsorientierten Gesundheitssystems.

Um auf diese Herausforderungen adäquat zu reagieren, nutzt das Klinikum regelmäßig geeignete Diagnose-, Planungs- und Steuerungsinstrumente. Das generierte Kennzahlensystem umfasst Kennzahlen der medizinischen Prozesse und Leistungen (u. a. Verweildauer, Bewertungsrelationen, CMI), des Rechnungswesens (u. a. Umsatz, Materialquote, Personalquote, EBITDA) sowie diverse Auswertungen zur Qualität und der Markt- und Umfeldpotentiale der Krankenhausbehandlung.

Forschung und Entwicklung

Die Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH beteiligte sich im Geschäftsjahr zwar nicht an Forschungs- und Entwicklungsprojekten im engsten Sinne, nutzte aber folgende Möglichkeiten:

Für Behandlungsexzellenz und Netzwerkmedizin werden vom Medical Board der RHÖN-KLINIKUM AG drei Projekte des Klinikums unterstützt und begleitet, darüber hinaus beteiligt sich das Klinikum an weiteren vier standortübergreifenden Projekten.

Auch im Bereich Forschung und Innovation ist das Klinikum mit zwei federführenden Projekten und neun Kooperationsprojekten integriert.

Das Klinikum beteiligt sich in den Fachbereichen Hämatologie/Onkologie, Kardiologie, Strahlentherapie und Neurologie in Kooperation mit Universitätskliniken an klinischen Studien.

B Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und brachenspezifische Rahmenbedingungen

Das Versorgungsgebiet der Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH ist östlich durch die polnische Grenze limitiert und von der demographischen Entwicklung des nördlichen, südlichen und westlichen Einzugsgebiets mit einem ca. 3%igen Bevölkerungsrückgang p. a. beeinflusst.

Die gerätemedizinische und bauliche Entwicklung sowie das diesbezüglich patientenorientierte Angebot der Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH an die Bevölkerung sowie die örtliche Nähe der MVZ Management GmbH Brandenburg als 100%ige Tochter der Klinikum Frankfurt Oder GmbH mit ihrem ständig steigenden ambulanten Leistungsangebot sind im Wesentlichen die Ursachen dafür, dass der stationäre Fallzahlrückgang (-1,5%) bei den Krankenhausleistungen niedriger ausfiel, als die rückläufige demographische Entwicklung.

Die Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2014 waren auf der Entgeltseite gekennzeichnet durch Budgetveränderungsraten, die deutlich unterhalb der tatsächlichen bundeseinheitlichen und landesspezifischen Steigerungsraten bei den Personal- und Sachkosten lagen.

Verbesserte Diagnose- und Therapiemethoden sowie Verlaufsoptimierungen ermöglichten teilweise kürzere stationäre Verweildauern bzw. konnten ambulante Therapieformen den klassischen vollstationären Krankenhausaufenthalt ersetzen.

Das als lernendes System konzipierte fallbezogene Vergütungssystem über DRGs hat durch die im Laufe der Jahre erfolgten Änderungen die Relationen der einzelnen Leistungen zueinander zunehmend besser dargestellt, dennoch sind einzelne Leistungskomplexe, insbesondere bei der Hochleistungsmedizin, nach wie vor nicht adäquat abgebildet und damit auch unzureichend vergütet.

Das Klinikum reagierte auf den weiter bestehenden Erlösdruck unter anderem mit Leistungsverdichtung und Prozessoptimierung.

Die Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH hat sich mit der Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Krankenkassen im Land Brandenburg, den somatischen Bereich der Geschäftsjahre 2013 und 2014 sowie den psychiatrischen Bereich 2014 betreffend, geeinigt und hat entsprechende Budget- und Entgeltvereinbarungen geschlossen. Zum 01.09.2014 hat das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz dafür die Genehmigungen erteilt.

Im somatischen Bereich galt für das Geschäftsjahr 2014 der um 3,5% gestiegene Landesbasisfallwert für Jahresfälle von 3.117,36 € sowie der Versorgungszuschlag je Bewertungsrelation von 24,94 €.

Auf der Aufwandsseite waren allein durch Tarifentwicklungen bedingte Anstiege bei den Personalkosten von ca. 4,4% sowie bei den Sachkosten durch Preissteigerungen bedingte Entwicklungen von insgesamt ca. 3,0%, insbesondere jedoch bei Versicherungsbeiträgen, Fernwärme, Energie und Fremddienstleistungen, zu verzeichnen.

Die aus den unterschiedlichen Tarifentwicklungen auf der Erlös- und Kostenseite resultierenden Verschlechterungen konnte die Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH nur teilweise durch Verbesserungen bei den Abläufen und durch Einsparungen kompensieren.

Geschäftsverlauf/ Geschäftsergebnis und Lage der Gesellschaft sowie finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Anzahl unserer Patienten hat sich wie folgt entwickelt:

  Patienten Veränderung
  2014 2013 Absolut %
Stationär und teilstationär behandelte Patienten 34.189 34.711 -522 -1,5
Ambulant behandelte Patienten 42.182 44.119 -1.937 -4,39
Insgesamt 76.371 78.830 -2.459 -3,12

Die zum Vorjahr um 0,9% erhöhte Verweildauer der Patienten von 8,10 (Vj.: 8,03) Tagen resultiert im Wesentlichen aus einer Verweildauererhöhung der stationär behandelten Patienten der Psychiatrie um 2,0%. Die Behandlungstage nahmen um 0,3% auf 238.238 (Vj.: 237.605) Tage zu. Der Nutzungsgrad der stationären Planbetten und tagesklinischen Plätze betrug 79,40% und lag um 2,3% über dem Vorjahr.

Der Rückgang der stationär und teilstationär behandelten Patienten, insbesondere im somatischen Bereich, wird teilweise mit temporären Leistungsrückgängen wegen struktureller Änderungen und der vakanten Chefarztposition HNO begründet.

Der Geschäftsverlauf und das Geschäftsergebnis stellen sich wie folgt dar:

  2014 2013 Veränderung
  Mio € Mio € Mio € %
Umsatzerlöse *) 118,1 115,4 2,7 2,3
EBITDA 9,9 13,2 -3,3 -25,0
EBIT 3,6 6,8 -3,2 -47,1
EBT 3,0 6,2 -3,2 -51,6
Operativer Cash-flow 8,6 11,8 -3,2 -27,1
Jahresergebnis 2,2 5,4 -3,2 -59,3
*) Pos.1-5 der GuV        

Die Umsatzerlöse sind trotz Leistungsrückgang im stationären Bereich aufgrund der Erhöhung des Landesbasisfallwertes im somatischen Bereich und der ausgereichten Versorgungszuschläge sowie des Anstiegs der Behandlungsschwere angestiegen. Die vorhandenen Aufwandsanstiege bewirken die rückläufige Ergebnisentwicklung.

Bei einer nicht zufriedenstellenden Entwicklung der Leistungen sind wir auch mit der Umsatzentwicklung nicht zufrieden.

Insgesamt konnten wir auch unsere Zielsetzung für das Geschäftsjahr in Gestalt einer deutlichen Gesamtleistungserhöhung in quantitativer Hinsicht bei einem moderateren Aufwandsanstieg nicht erreichen, so dass die Ergebnisentwicklung unter unseren Erwartungen lag.

Aus der Gewinn- und Verlustrechnung ergeben sich folgende Aufwendungen:

  2014 2013 Veränderung
  Mio € Mio € Mio € %
Materialaufwand 33,7 33,7 0,0 0,0
Personalaufwand 74,2 70,1 4,1 5,8
Abschreibungen (Eigenmittel) 6,3 6,4 -0,1 -1,6
Übriger betrieblicher Aufwand 11,9 9,0 2,9 32,2
Gesamt 126,1 119,2 6,9 5,8

Die Darstellung zeigt, dass im Geschäftsjahr die Aufwendungen deutlich gestiegen sind. Ursächlich für den Anstieg des Personalaufwandes sind im Wesentlichen Tarifersteigerung und Rückstellungen für Abfindungszahlungen im Zusammenhang mit der Übertragung von Transport-, Patientenbegleitdienst sowie Zentrale Bettenaufbereitung in die Konzernservicegesellschaft von 1,0 Mio. €.

Der signifikante Anstieg des übrigen betrieblichen Aufwands betrifft im Wesentlichen zwei Sachverhalte. Seit 2011 hat das Hauptzollamt Schweinfurt gegen Klinikgesellschaften, Geschäftsführer und Reinigungsgesellschaften aus dem Konzern der RHÖN-KLINIKUM AG wegen des Verdachts des Vorenthaltens von Arbeitsentgelt von Reinigungsgesellschaften ermittelt. Auch unsere Gesellschaft war davon betroffen. Die Verfahren wurden mit Bescheid vom 08.12.2014 eingestellt, ohne ein Verschulden einer der Gesellschaften oder unserer Gesellschaft bzw. eines Organes der Gesellschaft festzustellen. Allerdings wurde gegen die Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH ein sog. Verfall eines Betrages von € 1,3 Mio. angeordnet. Die Geschäftsführung hat sich entschlossen, hiergegen kein Rechtsmittel einzulegen, um das Verfahren endgültig abzuschließen. Zukünftige finanzielle Folgen aus den Verfahren gegen die Reinigungsgesellschaften erwarten wir nicht, der Komplex ist für unsere Gesellschaft endgültig erledigt. Darüber hinaus wurde eine Risikorückstellung für Preisnachlassforderungen der Kostenträger im Zusammenhang mit der Umsatzsteuerfreiheit von Zytostatikalieferungen gemäß BFH Urteil vom 24. September 2014 von 0,8 Mio. € vorgenommen.

Für das Geschäftsjahr 2014 ermitteln sich nachfolgende Kennziffern:

  2014
%
2013
%
Eigenkapitalrentabilität (nach Steuern) 3,1 7,5
Umsatzrentabilität (Position 1-5 der GuV) 1,9 4,7
Materialquote 28,5 29,2
Personalquote 62,8 60,8
Abschreibungsquote (Eigenmittel) 5,3 5,6
Sonstige Aufwandsquote 10,1 7,8
Steuerquote 33,6 13,9

Aus den oben genannten außerordentlichen Effekten von 3,1 Mio. € resultiert zwar der Anstieg der Personalkostenquote und der sonstigen Aufwandsquote sowie der Rückgang der Umsatzrentabilität, das Betriebsergebnis hingegen hat sich verbessert.

Vermögenslage

  31.12.2014 31.12.2013
  Mio € % Mio € %
Aktiva        
Langfristiges Vermögen 110,5 74,5 113,9 77,1
Kurzfristiges Vermögen 37,8 25,5 33,8 22,9
  148,3 100,0 147,7 100,0
Passiva        
Eigenkapital 76,0 51,2 72,4 49,0
Sonderposten 36,5 24,6 37,1 25,1
sonstige langfristige Verbindlichkeiten 11,1 7,5 11,1 7,5
Kurzfristiges Fremdkapital 24,7 16,7 27,1 18,3
  148,3 100,0 147,7 100,0

Das in der Gesellschaft gebundene Vermögen von Mio. € 148,3 lag um Mio. € 0,6 über dem Vorjahr. Das Vermögen betrifft langfristiges Vermögen mit 74,5% und kurzfristiges Vermögen mit 25,5%. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte mit 51,2% durch Eigenkapital, mit 24,6% durch Sonderposten aus Fördermitteln nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz, mit 7,5% durch langfristiges Fremdkapital und im Übrigen durch kurzfristige Fremdmittel. Die horizontalen und vertikalen Bilanzrelationen sind geordnet.

Finanz- und Liquiditätslage / Investitionen

  2014 2013 Veränderung
  Mio € Mio € Mio € %
Operativer Cash-flow 8,6 11,8 -3,2 -27,1
Nettoliquidität gegenüber Kreditinstituten 8,1 5,7 2,4 42,1

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr stets gegeben. Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit (Cash-flow) reichte aus, um die nicht geförderten Investitionen des Geschäftsjahres zu finanzieren.

Stichtagsbezogen standen der Gesellschaft liquide Mittel von Mio. € 8,1 zur Verfügung.

Das Klinikum hat im Geschäftsjahr 2014 Investitionen in Höhe von Mio. € 6,3 getätigt. Diese entfallen insbesondere auf Maßnahmen wie:

Errichtung eines Hubschrauberlandeplatzes

Zielplanung Campus Müllroser Chaussee

Parkplatzerweiterung

Anschaffung eines PET CT

Anschaffung einer Gammakamera

Anschaffung einer Navigationsstation für die Neurochirurgie

Anschaffung eines Mammographiearbeitsplatzes

Zur Finanzierung der Investitionen wurden Mio. € 3,6 Eigenmittel und Mio. € 2,7 Fördermittel nach dem KHG eingesetzt.

Mitarbeiter / Mitarbeiterentwicklung

Im Jahresschnitt des Geschäftsjahres beschäftigen wir 1.330,00 Arbeitnehmer (Vj.: 1.319,25), diese entsprechen jahresdurchschnittlich 1.206,73 Vollkräfte (Vj.: 1.209,72).

Durch moderne Arbeitsplätze, attraktiver Vergütungssysteme und zeitgemäße Fortbildungsmöglichkeiten gelang es im Wesentlichen, frei werdende Stellen jeweils zeitnah mit qualifizierten Mitarbeitern, insbesondere mit Ärzten, zu besetzen.

Für das Geschäftsjahr lagen sowohl für den Bereich des Marburger Bundes als auch für ver.di abgeschlossene Tarifverträge vor, die auch umgesetzt wurden.

Umwelt

Im Rahmen unserer Investitionsaktivitäten sowie bei Prozessorganisation widmen wir auch dem Umweltschutz breiten Raum, indem wir ständig auf verbrauchssparende Energiekonzepte und Abfallvermeidungsstrategien im Sinne des praktischen Umweltschutzes reflektieren.

C Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor.

D Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Prognosebericht

Aufgrund der grundsätzlichen Bedarfsgerechtigkeit unseres Klinikums sehen wir mittel- und langfristig keine bestandsgefährdenden Risiken für unsere Gesellschaft.

Die Lage für Krankenhäuser in Deutschland wird in den Jahren 2015 ff., wie in den vergangenen Jahren auch, auf der Leistungsseite durch demographische Entwicklungen sowie Entwicklung des medizinischen Fortschritts und auf der Entgeltseite durch allgemeine volkswirtschaftliche und gesundheitspolitische Vorgaben bestimmt sein.

Bedingt dadurch wird die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen auch in den Jahren 2015 ff. weiter steigen. Dabei wird sowohl der medizinische Fortschritt als auch der Kostendruck im Gesundheitswesen dafür sorgen, dass der Anteil der künftig ambulant oder tagesklinisch zu erbringenden Leistungen weiterhin überproportional steigen wird. Indem vermeintlich leichte Fälle aus dem derzeitigen akutstationären Behandlungsspektrum in ambulante und tagesklinische Strukturen abwandern und gleichzeitig das bisherige Behandlungsspektrum im akutstationären Bereich durch im Regelfall neue Behandlungsmethoden mit einem höheren Fall-Schweregrad ergänzt wird und der Anteil an Patientenbehandlung gegenüber alten Patienten überproportional zunimmt, wird die Leistungsverdichtung im Klinikum weiter zunehmen.

Das mit dem zum 01.01.2011 in Kraft getretene Gesetz zur nachhaltigen und sozial ausgewogenen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung verbundene oberste Ziel, die Senkung der Kosten in der gesetzlichen Krankenversicherung, wird auch 2015 auf die Krankenhäuser in Deutschland Auswirkungen haben.

Dies vor Augen, wird man für das Geschäftsjahr 2015 nicht mit realen Preissteigerungen auf der Erlösseite rechnen können. Auf der Ausgabenseite wird es wiederum deutliche Lohntarifsteigerungen geben.

Der wirtschaftliche Aufschwung und die Erholung des Arbeitsmarktes inklusive Verknappung von Fachpersonal, verbunden mit den Ankündigungen von Lohntarifforderungen auch anderer Branchen, sowie die prognostizierten Energiepreisentwicklungen lassen vermuten, dass die Ausgabenseite nicht mit realen Nullrunden auskommen wird.

Bei real gleichbleibenden Einnahmen führen steigende Ausgaben bei sonst gleichen Umständen zu Rückgängen bei den absoluten Ergebnissen und den Margen.

Die Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH setzt im Geschäftsjahr 2015 alles daran, über Leistungssteigerungen, die oberhalb der demographischen Entwicklungen liegen, über Restrukturierungsgewinne und weitere Optimierung bei Aufbau- und Ablauforganisationen den sonst eintretenden Ergebnis- und Margenrückgang zu kompensieren.

Wir erwarten deshalb für das Geschäftsjahr 2015 per Saldo steigende Einnahmen im somatischen Bereich, im teilstationären psychiatrischen Bereich und im ambulanten Sektor.

In Verbindung mit den fortentwickelten Entgelten und Bewertungsrelationen werden die Fortschreibung des Landesbasisfallwertes 2015 und die positive Leistungs-entwicklung des Klinikums von zentraler Bedeutung für die Budget- und Entgeltverhandlungen 2015 sein.

Wir gehen davon aus, dass die Tarifsteigerung bei den Kosten, insbesondere die Tarifsteigerung bei den Personalkosten sowie die Erhöhung der Sachkosten, erheblich über den Steigerungsraten der Erlöse liegen werden.

Unsere Außenaktivitäten zur Patientenakquisition und unsere innovativen Maßnahmen wollen wir auch in den kommenden Geschäftsjahren weiter vorantreiben. Damit verbinden wir die Zunahme der zu behandelnden Patienten, wobei wir vorrangig einen Anstieg bei den ambulanten und stationären somatischen sowie teilstationären kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlungen erwarten.

Dabei verstehen wir die Entwicklung des Gesundheitsmarktes hin zur zunehmenden Verzahnung von ambulanten und stationären Bereichen als Chance, insbesondere die weitere Fachrichtungserweiterung der MVZ Management GmbH Brandenburg als 100%ige Tochter der Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH, den weiteren Aufbau tagesklinischer Strukturen (Tagesklinik Schmerzmedizin) sowie die Möglichkeiten zu Kooperationen mit den umliegenden Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten, zu nutzen.

Durch ein straffes Kosten- und Prozessmanagement und flexibles Handeln, verbunden mit unseren durch monistische Finanzierung gegebenen Möglichkeiten zur Rationalisierungsinvestition, sind wir zuversichtlich, dass wir im Geschäftsjahr 2015 unser Jahresergebnis deutlich steigern können.

Für das kommende Geschäftsjahr 2015 erwarten wir Umsatzerlöse von 131.651 T€, ein EBITDA von 17.465 T€ und ein Jahresergebnis von 9.196 T€.

Risikobericht

Bei der Beurteilung der Einzelrisiken findet ein auf die lokalen Verhältnisse angepasstes Risiko-, Früherkennungs- und Überwachungssystem der RHÖN-KLINIKUM AG Anwendung. Die Gesellschaft hat daraus ihre eigene Verfahrensweise "Risikorichtlinie der Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH" entwickelt. Damit sind in geeigneter Form die erforderlichen Maßnahmen getroffen worden, um mögliche Risiken systematisch frühzeitig zu erkennen, sie zu analysieren und zu bewerten, zu kommunizieren und zu dokumentieren und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Die Gesamtrisikolage, die sich aus den verschiedenen Einzelrisiken (gesamtwirtschaftliche Risiken, Branchenrisiken, Absatz-, Produktions- und Beschaffungsrisiken, finanzielle sowie rechtliche Risiken) zusammensetzt, hat sich zum Vorjahr nicht feststellbar verändert.

So kommen wir nach der jährlich durchgeführten Risikoinventur zu dem Gesamtergebnis, dass bestandsgefährdende Risiken für unsere Gesellschaft nicht bestehen.

Dennoch ist im Einzelnen auf folgende Risiken hinzuweisen:

Erneute gesetzgeberische Eingriffe in 2015 können zu Budget- bzw. Leistungsdeckelungen führen mit der Konsequenz, dass Mehrleistungen nicht adäquat finanziert werden.

Die Landesbasisfallwerte und damit die Vergütungsbasis des somatischen Bereiches der Krankenhäuser können durch die Einbeziehung der Mehrung der Fallzahlen und die Erhöhung der Fallschwere aufgrund des fixen landesweiten Gesamtbetrages negativ beeinflusst werden.

Kostenträger von einem überwiegenden Anteil unserer Patienten sind die gesetzlichen Krankenkassen bzw. im ambulanten Bereich die Kassenärztlichen Vereinigungen, deren Refinanzierungssicherheit neben wirtschaftlichen auch von politischen Entwicklungen abhängig ist.

Chancenbericht

Die konsequenten Bestrebungen zur weiteren medizinischen Profilierung sehen wir als Chance, die Leistungskraft der Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH langfristig zu sichern.

Darauf ausgerichtete strukturelle Veränderungen verbunden mit der Etablierung innovativer Behandlungen, Neubesetzungen vakanter Chefarztpositionen, Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit und der Fortbildung der Mitarbeiter sowie die aktive und intensive Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten werden wir dazu nachhaltig nutzen.

Einhergehend mit dem demographischen Wandel der Bevölkerung sowie dem medizinischen Fortschritt ist im akutstationären Bereich mit Fallzahlmehrungen zu rechnen.

Die konsequenten Bestrebungen der weiteren Zentrenbildung und deren Zertifizierungen sichern die permanente Überprüfung und Optimierung der internen Prozesse und dokumentieren unseren hohen Qualitätsanspruch, der von den Patienten in zunehmendem Maße auch gewürdigt wird.

 

Frankfurt (Oder), 28. Januar 2015

Mirko Papenfuß, Geschäftsführer

Bilanz

Aktivseite

  31.12.2014
31.12.2013
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Software 930.909,73 487.420,10
2. Geschäfts- oder Firmenwert 629.274,89 943.912,33
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 672.628,97
  1.560.184,62 2.103.961,40
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 93.251.350,74 97.117.305,69
2. Technische Anlagen 546.030,38 425.020,63
3. Einrichtungen und Ausstattungen 12.224.960,07 12.581.104,23
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.921.519,57 760.701,19
  107.943.860,76 110.884.131,74
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 950.000,00 950.000,00
  110.454.045,38 113.938.093,14
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.775.096,66 3.565.630,09
2. Unfertige Leistungen 1.324.511,19 1.542.463,01
  5.099.607,85 5.108.093,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 21.333.014,30 19.598.819,77
2. Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht 1.116.458,39 1.221.073,92
(davon nach dem KHEntgG € 1.116.458,39; Vorjahr € 1.221.073,92)    
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.909,02 117.476,17
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.658.380,33 1.470.051,21
  24.118.762,04 22.407.421,07
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 8.154.283,91 5.707.138,13
  37.372.653,80 33.222.652,30
C. Rechnungsabgrenzungsposten 237.228,05 215.563,61
D. Aktive latente Steuern 271.890,03 298.490,45
  148.335.817,26 147.674.799,50

Passivseite

   
  31.12.2014
31.12.2013
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 60.000.000,00 60.000.000,00
II. Kapitalrücklagen 8.250.000,00 6.950.000,00
III. Gewinnvortrag 5.427.094,66 0,00
IV. Jahresüberschuss 2.246.602,70 5.427.094,66
  75.923.697,36 72.377.094,66
B. Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens    
1. Sonderposten aus Fördermitteln nach dem KHG 36.504.744,78 37.134.255,43
C. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 0,00 71.158,00
2. Sonstige Rückstellungen 7.229.572,99 5.171.941,88
  7.229.572,99 5.243.099,88
D. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen 0,00 3.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.680.419,41 2.251.901,40
3. Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht 2.561.845,05 2.143.320,61
(davon nach dem KHEntgG € 0,00; Vorjahr € 774.453,34)    
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 22.029.009,34 27.058.582,63
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.357.884,71 1.390.579,46
  28.629.158,51 32.847.384,10
E. Passive latente Steuern 48.643,62 72.965,43
  148.335.817,26 147.674.799,50

Gewinn- und Verlustrechnung

  2014
2013
1. Erlöse aus Krankenhausleistungen 110.938.781,50 107.467.011,93
2. Erlöse aus Wahlleistungen 423.081,32 373.270,79
3. Erlöse aus ambulanten Leistungen des Krankenhauses 5.698.104,14 6.235.362,47
4. Nutzungsentgelte der Ärzte 1.288.196,79 753.516,04
5. Verminderung (Vorjahr Erhöhung) des Bestandes an unfertigen Leistungen -217.951,82 529.363,52
6. Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand, soweit nicht unter Nr. 10 765.242,21 481.249,00
7. Sonstige betriebliche Erträge 10.840.611,34 10.160.393,94
  129.736.065,48 126.000.167,69
8. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 63.971.619,78 60.174.850,98
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 10.223.999,32 9.954.839,77
(davon für Altersversorgung € 83.283,91; Vorjahr € 83.686,49)    
  74.195.619,10 70.129.690,75
9. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 25.332.842,07 25.465.770,24
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 8.378.898,54 8.217.224,34
  33.711.740,61 33.682.994,58
Zwischenergebnis 21.828.705,77 22.187.482,36
10. Erträge aus Zuwendungen zur Finanzierung von Investitionen    
(davon Fördermittel nach dem KHG € 3.624.468,13; Vorjahr € 3.376.229,00) 3.624.468,13 3.376.229,00
11. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG und aufgrund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens 3.486.555,68 3.247.511,23
12. Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ Verbindlichkeiten nach dem KHG und aufgrund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens 3.666.903,62 3.386.553,80
13. Aufwendungen für die nach dem KHG geförderte Nutzung von Anlagevermögen 66.429,82 55.353,65
  3.377.690,37 3.181.832,78
14. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 9.725.466,41 9.594.700,01
15. Sonstige betriebliche Aufwendungen 11.904.910,57 8.956.803,92
  21.630.376,98 18.551.503,93
Zwischenergebnis 3.576.019,16 6.817.811,21
16. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.350,42 11.321,55
(davon Erträge aus der Abzinsung € 1.257,00; Vorjahr € 1.762,00)    
17. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 576.543,67 643.857,73
(davon an verbundene Unternehmen € 575.286,67; Vorjahr € 642.095,73)    
(davon Aufwendungen aus Aufzinsung € 1.257,00; Vorjahr € 1.762,00)    
18. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.014.825,91 6.185.275,03
19. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 753.938,98 755.720,35
(davon Aufwendungen (Vorjahr Erträge) aus der Veränderung latenter Steuern € 2.278,61; Vorjahr € 90.035,59)    
20. Sonstige Steuern 14.284,23 2.460,02
21. Jahresüberschuss 2.246.602,70 5.427.094,66

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 2014

Der Jahresabschluss der Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH zum 31. Dezember 2014 ist nach den Vorschriften der KHBV sowie nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3 HGB aufgestellt. Die einschlägigen Vorschriften des GmbHG wurden beachtet. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie des Anlagennachweises als Bestandteil des Anhangs erfolgte gemäß den Gliederungsschemata der Anlagen 1 bis 3 der KHBV.

2. Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorherigen Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

2.1. Aktiva

2.1.1. Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstel-lungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauern. Zugänge an beweglichen Anlagegütern wurden ab dem Anschaffungsmonat zeitanteilig abgeschrieben.

Gebäude werden über eine Nutzungsdauer von 13 bis 33,33 Jahren und beweg-liches Sachanlagevermögen über längstens 10 Jahre abgeschrieben.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter wird ein Sammelposten i.S.v. § 6 Abs. 2a EStG gebildet und linear über 5 Jahre gewinnmindernd aufgelöst.

Die zur Finanzierung des Anlagevermögens bewilligten Fördermittel wurden entsprechend § 5 Abs. 2 und 3 KHBV erfolgsneutral bilanziert.

Der aus dem Kauf und der Übertragung des Geschäftsbetriebs im Jahr 2002 resultierende Firmenwert wird wegen notwendiger Umstrukturierungsmaßnahmen, die Erhaltungs- und Sanierungsaufwendungen in größerem Umfang sowie umfangreiche sonstige Modernisierungen in der Medizintechnik vor dem Hintergrund des langfristigen Versorgungsauftrages erforderten, über die angelegte Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben.

2.1.2. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zum Niederstwert. Ausgenommen davon sind Blutkonserven, Heizöl und Lebensmittel, die zu letzten Einstandspreisen bewertet wurden. Bewertungsabschläge für Wertminderungen und Anpassungen im Falle niedriger Inventurwerte wurden vorgenommen. Unfertige Leistungen sind mit an den Herstellungskosten orientierten Wertansätzen bewertet.

2.1.3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Ausfallrisiken zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung wurden durch ausreichend bemessene Wertberichtigung Rechnung getragen.

2.2. Passiva

2.2.1. Zweckentsprechend verwendete Fördermittel nach dem Krankenhausfinanzie-rungsgesetz (KHG) werden als Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens passiviert und nach Maßgabe der Abschreibungen und der Aufwendungen aus Anlagenabgängen aufgelöst.

2.2.2. Die Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflich-tungen. Sie sind mit Beträgen ausgewiesen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung, unter Beachtung des Vorsichtsprinzips anzusetzen sind.

Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen beruht auf einem versicherungsmathematischen Gutachten. Die Bewertung der Altersteilzeitverpflichtungen erfolgte nach den Regeln der IDW-Stellungnahme IDW RS HFA 3 vom 19.06.2013 zum Stichtag 31.12.2014. Sofern biometrische Einflussfaktoren zu berücksichtigen waren, wurden die "Richttafeln 2005G" von K. Heubeck verwendet.

Der Rechnungszinssatz wurde mit 2,96 % und der Gehaltstrend mit 2,5 % berücksichtigt. Die Abzinsung erfolgt unter Anwendung des durchschnittlichen Marktzinses der letzten sieben Jahre.

2.2.3. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert.

3. Erläuterung zur Bilanz

3.1. Die Aufgliederung des Anlagevermögens wird im Anlagennachweis gezeigt.

3.2. Die Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH hält 100 % der Anteile an der MVZ Management GmbH Brandenburg. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2014 ein Eigenkapital von € 168.752,48 aus. Sie hat in 2014 einen Jahresfehlbetrag von € 3.059,06 erzielt.

3.3. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

3.4. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen T€ 11 (Vj.: T€ 117) und betreffen im Wesentlichen Personalleinsatz T€ 2 (Vj.: T€ 104), Projektkosten T€ 3 (Vj.: T€ 0), Materialkosten T€ 2 (Vj.: T€ 0) und betriebsärztliche Leistungen T€ 2 (Vj.: T€ 0).

3.5. Die aktiven latenten Steuern nach § 274 HGB resultieren aus den Bewertungsunterschieden bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen (T€ 97, Vj.: T€ 94), bei unfertigen Leistungen (T€ 45, Vj.: T€ 52), bei der Einzelwertberichtigung der Forderungen aus Lieferung und Leistung (T€ 68, Vj.: T€ 64), bei den Rückstellungen für Altersteilzeit und der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall(T€ 31, Vj.: T€ 32), aus den Bewertungsdifferenzen des beweglichenAnlagevermögens (T€ 5, Vj.: T€ 21) sowie bei den sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 26, Vj.: T€ 35).

Die Bewertung erfolgt unter Anwendung eines Steuersatzes von 15,825 %.

3.6. Die Kapitalrücklage resultiert aus Beschlüssen der Gesellschafterversammlung vom 14. Dezember 2001 zur Zahlung eines Agios von 6,0 Mio. €, vom

06. Februar 2013 zur Erhöhung der Kapitalrücklage um 0,95 Mio. € zum Zweckdes Erwerbs bei gleichzeitiger Kapitalerhöhung der MVZ Management GmbHBrandenburg sowie vom 05. Dezember 2014 zum Zweck des Ausgleichs des im rechtsgültigen Verfallbescheid vom 08. Dezember festgelegten Verfallbetrages von 1,3 Mio. €.

3.7. Gemäß § 268 Abs. 8 HGB besteht eine Ausschüttungssperre von T€ 223.

3.8. Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Personalverpflichtungen (T€ 4.172, Vj.: T€ 3.155), ausstehende Rechnungen (T€ 1.218, Vj.: T€ 320), Budgetrisiken (T€ 988, Vj.: T€ 831), Schadensersatzansprüche (T€ 327, Vj.: T€ 447) und Sonstige (T€ 526, Vj.: T€ 419).

3.9. Verbindlichkeiten

  Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit      
  unter 1 Jahr
1 bis 5 Jahre
über 5 Jahre
insgesamt 31.12.2014 (31.12.2013)
Gesicherte Beträge
Art der Sicherheit
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00     0,00    
  (0,00)     (0,00)    
Erhaltene Anzahlungen 0,00     0,00    
  (3.000,00)     (3.000,00)    
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.680.419,41     2.680.419,41    
  (2.251.901,40)     (2.251.901,40)    
Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht 2.561.845,05     2.561.845,05    
  (2.143.320,61)     (2.143.320,61)    
Verbindlichkeiten aus sonstigen Zuwendungen zur Finanzierung von Anlagevermögen            
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.029.009,34 11.000.000,00   22.029.009,34    
  (16.058.582,63) (11.000.000,00)   (27.058.582,63)    
Sonstige Verbindlichkeiten 1.305.556,66 52.328,05   1.357.884,71    
  (1.363.931,39) (26.648,07)   (1.390.579,46)    
(davon aus Steuern) 999.339,47     999.339,47    
  (902.297,68)     (902.297,68)    
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) 173,60     173,60    
  (29,10)     (29,10)    
  17.576.830,46 11.052.328,05   28.629.158,51    
  (21.820.736,03) (11.026.648,07)   (32.847.384,10)    

Vorjahresangaben in Klammer

3.10. Die passiven latenten Steuern nach § 274 HGB betreffen die Bewertungsunterschiede beim Firmenwert (T€ 49, Vj.: T€ 73).

Die Bewertung erfolgt unter Anwendung eines Steuersatzes von 15,825 %.

3.11. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (Bestellobligo) betreffen mit € 0,2 Mio. (Vj.: € 0,3 Mio.) bereits in Auftrag gegebene Investitionen, in Auftrag gegebene Reparaturen und bestellte Materialien.

Weiterhin bestehen Verpflichtungen von € 3,7 Mio. (Vj.: € 3,3 Mio.) aus geschlossenen Miet- und Pachtverträgen sowie Dienstleistungsverträgen mit nicht verbundenen Unternehmen. Mit verbundenen Unternehmen bestehen finanzielle Verpflichtungen von € 1, 8 Mio. (Vj.: € 1,8 Mio.)

Gemäß Grundbuchauszug besteht eine eingetragene Grundschuld zur Besiche-rung der Einzelfördermittel nach KHG in Höhe von € 4.080.957 (Vj.: € 4.080.957).

4. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

4.1. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse geht aus den GuV-Posten 1 bis 4 hervor.

Die Erlöse aus Krankenhausleistungen entwickelten sich wie folgt:

  2014
T€
2013
T€
Basispflegesatz 3.439 3.332
Abteilungspflegesatz 8.601 8.247
Erlöse Budgetbereich 12.040 11.579
Erlöse aus DRG-Fallpauschalen 99.159 95.339
Erlöse aus vor- und nachstationärer Behandlung 622 661
Erlösminderung -1.972 -1.715
Sonstige Erlöse 1.021 690
Erlös aus Ausgleichen    
Ausgleichsbeträge nach § 15 Abs.2 KHEntgG -33 172
Ausgleichsbeträge nach § 3 Abs.6 KHEntgG 206 442
Ausgleichsbeträge nach § 12 Abs.4 und§ 11 Abs. 8 BPflV (per Saldo) -104 299
  110.939 107.467

4.2. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Hilfs-betrieben (Apotheke und Cafeteria) (T€ 5.894, Vj.: T€ 5.604), Erstattung für Ausbildung (T€ 1.516, Vj.: T€ 1.437), Erträge aus der Bereitstellung der Notärzte (T€ 804, Vj.: T€ 771), Skonti und Rabatte (T€ 646, Vj.: T€ 634), Erstattung der Aufwandspauschale für MDK-Prüfungen (T€ 437, Vj.: T€ 484), Erträge aus Auflösung für Rückstellungen T€ 105, Vj.: T€ 220) und Erstattungen des Personals für Verpflegung (T€ 156, Vj.: T€ 160).

4.3. Im Materialaufwand sind Kosten der Lieferapotheke für Fremdhäuser (T€ 2.999,

Vj.: T€ 3.033) enthalten.

4.4. Im sonstigen Aufwand sind Schadensnachzahlungen (T€ 808, Vj.: T€ 0; davon betreffen T€ 630 die Geschäftsjahre 2008 - 2013), sonstige Abgaben und Gebühren (T€ 1.602, Vj.:T€ 344), Abschreibungen auf Forderungen sowie Zuführungen zu Wertberichtigungen (T€ 306, Vj.: T€ 135) erfasst.

4.5. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung der Altersteilzeitrückstellungen von (T€ 1, Vj.: T€ 2) enthalten.

4.6. In den Zinserträgen sind Erträge für die Aufzinsung der Altersteilzeitrückstellungen von (T€ 1, Vj.: T€ 2) enthalten.

4.7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit T€ 754 (Vj.: T€ 756), davon latente Steuern

T€ 2 (Vj.: T€ -90).

5. Ergänzende Angaben

5.1.

Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2014 wurden durchschnittlich 1.330,00 (Vj.: 1.319,25) Arbeitnehmer, unterteilt nach folgenden Dienstarten beschäftigt:

  Ist 2014 Ist 2013
Ärztlicher Dienst 248,00 234,50
Pflegedienst 507,25 508,00
Medizinisch-technischer Dienst 211,25 212,75
Funktionsdienst 184,25 184,75
Wirtschafts- und Versorgungsdienst 62,75 63,00
Technischer Dienst 20,75 20,75
Verwaltungsdienst 81,00 80,75
Sonderdienst 14,75 14,75
Gesamt 1.330,00 1.319,25
5.2.

Honorare des Abschlussprüfers

Auf die Angaben zum Abschlussprüferhonorar wird verzichtet, weil diese nach § 285 Nr. 17 HGB im Konzernabschluss der RHÖN-KLINIKUM AG enthalten sind.

5.3.

Geschäftsführung

 

Herr Mirko Papenfuß, Kaufmann

Der Geschäftsführer erhielt im Berichtsjahr Bezüge von T€ 95 (Vj.: T€ 175).

5.4. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den ausgewiesenen Jahresüberschuss von 2.246.602,70 € auszuschütten.

5.5. Konzernzugehörigkeit

Die RHÖN-KLINIKUM AG, Bad Neustadt/Saale, ist alleinige Gesellschafterin. Die Gesellschaft gehört zum Konzern der RHÖN-KLINIKUM AG und der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

 

Frankfurt (Oder), 28. Januar 2015

Mirko Papenfuß, Geschäftsführer

Anlagenspiegel

  Anschaffungskosten
  01.01.2014
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Software 3.478.190,43 696.985,06 0,00 0,00 4.175.175,49
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.719.561,86 0,00 0,00 0,00 4.719.561,86
3. Geleistete Anzahlungen 672.628,97 0,00 0,00 -672.628,97 0,00
  8.870.381,26 696.985,06 0,00 -672.628,97 8.894.737,35
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 146.765.733,99 469.103,10 0,00 143.840,75 147.378.677,84
2. Technische Anlagen 1.547.079,58 166.079,12 0,00 79.685,48 1.792.844,18
3. Einrichtungen und Ausstattungen 53.948.475,58 3.458.634,39 1.532.052,01 749.395,34 56.624.453,30
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 760.701,19 1.461.110,98 0,00 -300.292,60 1.921.519,57
  203.021.990,34 5.554.927,59 1.532.052,01 672.628,97 207.717.494,89
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 950.000,00 0,00 0,00 0,00 950.000,00
  212.842.371,60 6.251.912,65 1.532.052,01 0,00 217.562.232,24
  Abschreibungen
  01.01.2014
Zugänge
Abgänge
31.12.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Software 2.990.770,33 253.495,43 0,00 3.244.265,76
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.775.649,53 314.637,44 0,00 4.090.286,97
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  6.766.419,86 568.132,87 0,00 7.334.552,73
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 49.648.428,30 4.478.898,80 0,00 54.127.327,10
2. Technische Anlagen 1.122.058,95 124.754,85 0,00 1.246.813,80
3. Einrichtungen und Ausstattungen 41.367.371,35 4.553.679,89 1.521.558,01 44.399.493,23
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  92.137.858,60 9.157.333,54 1.521.558,01 99.773.634,13
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  98.904.278,46 9.725.466,41 1.521.558,01 107.108.186,86
  Buchwerte
  31.12.2014
31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Software 930.909,73 487.420,10
2. Geschäfts- oder Firmenwert 629.274,89 943.912,33
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 672.628,97
  1.560.184,62 2.103.961,40
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 93.251.350,74 97.117.305,69
2. Technische Anlagen 546.030,38 425.020,63
3. Einrichtungen und Ausstattungen 12.224.960,07 12.581.104,23
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.921.519,57 760.701,19
  107.943.860,76 110.884.131,74
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 950.000,00 950.000,00
  110.454.045,38 113.938.093,14

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Klinikum Frankfurt (Oder), Frankfurt (Oder), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 28. Januar 2015

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Corinna Friedl, Wirtschaftsprüferin

ppa. Dr. Annekathrin Richter, Wirtschaftsprüferin

Ergebnisverwendungsbeschluss

Der Jahresüberschuss in Höhe von € 2.246.602,70 wird in voller Höhe ausgeschüttet.

(Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH)

Der Jahresabschluss zum 31.12.2014 wurde am 21.4.2015 festgestellt.

Aktuelle Berichte und Vollvolumen-Zugriff auf alle Geschäftsjahre. API-Key holen →

Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

  • Aktueller Auszug (AD)
  • Chronologischer Auszug (CD)
  • Strukturierte Inhalte (SI, XML)
  • Gesellschafterliste
  • Satzung / Gesellschaftsvertrag
Mit API-Key abrufen API-Key holen →

Website-Inhalt

Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.

Mit API-Key abrufen API-Key holen →
Profil · Finanzen · Personen · Dokumente

Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen

Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.

  • Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
  • Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
  • Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
  • News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
Alle Felder mit API-Key freischalten API-Key holen →
Code · AI-Agents · No-Code · Workflows

In jeden Stack einbaubar

Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.

Diese Daten in Ihrer App

Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.