Thomas-Krenn.AGFreyungKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024AKTIVA
PASSIVA
KonzernanhangI. Allgemeine Erläuterungen zum Konzern Die Thomas-Krenn.AG als Mutterunternehmen hat ihren Sitz in Freyung. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts - Registergericht - Passau unter HRB 6790 eingetragen. II. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Konzernabschluss Der Konzernabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage. Der Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff., der §§ 264 ff. sowie der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend wurden die Vorschriften des Aktiengesetzes beachtet. Die Thomas-Krenn.AG und ihre Tochterunternehmen waren im Vorjahr als (Teil-)Konzern befreiend in den Konzernabschluss der Thomas-Krenn Holding GmbH einbezogen worden, welche unterjährig in 2024 auf die Thomas-Krenn.AG verschmolzen worden ist. Die Vorjahresangaben in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung beziehen sich auf die per 31.12.2023 im Rahmen des Konzernabschlusses der Thomas-Krenn Holding GmbH berücksichtigten (Teil-)Konzern-Angaben der Thomas-Krenn.AG und ihrer Tochterunternehmen. Die Vorgehensweise wurde gewählt, um ein bessere, wirtschaftlich vergleichbare Darstellung zu gewährleisten. Die Kapitalflussrechnung wurde gem. DRS 21 aufgestellt. Für den Eigenkapitalspiegel wird DRS 22 angewendet. Der Finanzmittelbestand in der Kapitalflussrechnung enthält lediglich den Bilanzposten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. Gem. § 265 Abs. 5 HGB wurde das Gliederungsschema der Konzernbilanz um den Posten „Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern“ erweitert. III. Konsolidierungskreis, Aufstellung des Anteilsbesitzes In den Konzernabschluss zum 31.12.2024 wurden neben der Thomas-Krenn.AG in Freyung als Mutterunternehmen die Extra Computer GmbH (Anteil am Kapital: 100 %) im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen. Der Thomas-Krenn.AG stehen weiterhin 50 % (Anteil am Kapital) an der Yorizon GmbH & Co. KG, gemeinsam mit einem externen anderen Gesellschafter zu. Die Yorizon GmbH & Co. KG wird gem. § 310 HGB im Rahmen der Quotenkonsolidierung einbezogen. In den Konzernabschluss wurde ferner die Sysfacts AG, Köln im Rahmen der at-equity Methode einbezogen. Folgende Daten liegen der at-equity-Bewertung bei der Einbeziehung des assoziierten Unternehmens Sysfacts AG, Köln zugrunde.
Die Thomas-Krenn.AG stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in die die Thomas-Krenn.AG und ihre Tochterunternehmen aufgenommen werden. Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen wird vom obersten Mutterunternehmen Vorndran Beteiligungs-GmbH aufgestellt. Die nach Handelsrecht aufgestellen Konzernabschlüsse werden im elektronischen Unternehmensregister offengelegt. IV. Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschluss wurde für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis 31.12.2024 aufgestellt. Grundlagen für die Konsolidierung sind der Jahresabschluss der Thomas-Krenn.AG, Freyung, zum 31.12.2024 und die Einzelabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zum 31.12.2024. Für sämtliche in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften erfolgt die Kapitalkonsolidierung gem. § 301 Abs. 1 u. 2 HGB nach der Neubewertungsmethode grundsätzlich durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital (Ansatz mit dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Rechnungsabgrenzungsposten und Rückstellungen i. S. d. § 253 Abs. 1 S. 2 u. 3, Abs. 2 HGB der Tochterunternehmen im Zeitpunkt, zu dem die Gesellschaften Tochterunternehmen geworden sind). Aus der Erstkonsolidierung der Extra Computer GmbH, der exone GmbH, der CSD Marketing GmbH und der Exact Mailorder GmbH ("Extra-Gruppe") zum 25.01.2022 entstanden aktivische Unterschiedsbeträge von insgesamt TEUR 5.152, welche als Geschäfts- oder Firmenwert über eine geschätzte Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben werden. Nachträgliche Kaufpreisanpassungen in 2023 erhöhten den Geschäfts- oder Firmenwert retrospektiv zum Erwerbszeitpunkt um EUR 214.638,32. Mit Verschmelzungsvertrag vom 28.04.2023 wurden die exone GmbH, die CSD Marketing GmbH und die Exact Mailorder GmbH rückwirkend zum 01.01.2023 im Wege der Aufnahme ohne Kapitalerhöhung auf die Extra Computer GmbH verschmolzen. Forderungen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen zwischen konsolidierten Gesellschaften werden gem. § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet (Schuldenkonsolidierung). Eventualverbindlichkeiten und sonstige finanzielle Verpflichtungen sind, soweit notwendig, in erforderlichem Umfang konsolidiert. Soweit bei Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen Zwischengewinne entstanden sind, wurden diese gem. § 304 Abs. 1 HGB eliminiert (Zwischenergebniseliminierung). In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden konzerninterne Umsätze und andere konzerninterne Erträge entsprechend § 305 Abs. 1 HGB mit den darauf entfallenden Aufwendungen verrechnet (Aufwands- und Ertragskonsolidierung). V. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden gemäß § 308 HGB unter Beachtung der handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Wesentliche abweichende Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Tochtergesellschaften im Vergleich zur Thomas-Krenn.AG bestehen nicht. Falls für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wesentlich abweichende Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bei Tochtergesellschaften bestehen, erfolgt eine Anpassung über eine sogenannte Handelsbilanz II. Im Vergleich zum assoziierten Unternehmen Sysfacts AG ergaben sich auch keine wesentlichen Unterschiede im Rahmen der handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsansätze. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266, 275, 298 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Die Position "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" wurde eingefügt (§§ 265 Abs. 5, 307 HGB). Das Anlagevermögen wird grundsätzlich mit den fortgeführten Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Die inländischen Konzerngesellschaften wenden hinsichtlich geringwertiger Wirtschaftsgüter (Vollabschreibung bis EUR 800,00 gem. § 6 Abs. 2 EStG) die steuerlichen Vorgaben an; ein wesentlicher Einfluss auf den Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergibt sich hieraus nicht. Das nicht abnutzbare Anlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten bzw. dem Einlagewert ausgewiesen. Die in der Konzernbilanz ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerte ergeben sich aus der Kapitalkonsolidierung und werden planmäßig, beginnend im Jahr der Erstkonsolidierung, linear über eine geschätzte Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer orientiert sich an der erwarteten Nutzungsdauer des Kundenstamms sowie der Produktlebenszyklen der konsolidierten Unternehmen. Finanzanlagen sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten oder dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert ausgewiesen. Die Beteiligung an der Sysfacts AG, Köln (Anteil am Kapital und an den Stimmrechten 20 %) wird mit der at-equity-Methode zum 31.12.2024 ausgewiesen. Im Geschäftsjahr erfolgte eine Fortschreibung des Beteiligungswerts um den anteiligen Jahresüberschuss sowie die anteiligen Abschreibungen auf den erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert. Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Fertigen Erzeugnisse und Waren wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten) bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden ausreichende Wertminderungen verrechnet, soweit deren Einbringlichkeit zweifelhaft ist. Uneinbringliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden vollständig wertberichtigt. Im Berichtsjahr wurde analog zum Vorjahr keine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird mit dem Nennwert aktiviert. Das gezeichnete Kapital sowie die Kapitalrücklage und Gewinnrücklagen werden mit dem Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Zahlungen vor dem Bilanzstichtag gebildet, die Aufwand oder Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Auflösung erfolgte bei den aktiven und passiven Rechnungsabgrenzungsposten planmäßig linear. Im Geschäftsjahr vereinnahmte Investitionszuschüsse wurden nicht mit Anschaffungskosten der entsprechenden Vermögenswerte verrechnet, sondern als Verbindlichkeiten passiviert, da die zugrundeliegenden Vermögenswerte sich zum Bilanzstichtag noch im Bau befanden. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Stichtag gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Die latenten Steuern in den Einzelabschlüssen sowie aus Anpassungsbuchungen in der Handelsbilanz II aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden, falls vorhanden, mit den für die jeweiligen Tochterunternehmen maßgeblichen Steuersätzen ermittelt und nicht abgezinst. Im Konzernabschluss bilanzierte latente Steuern betreffen ausschließlich sekundäre latente Steuern und beinhalten aktive latente Steuern aus Anpassungsbuchungen zur Eliminierung von Zwischengewinnen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte mit einem Steuersatz von 29,125 %. VI. Währungsumrechnung Eine Währungsumrechnung gem. § 308 a HGB war im Konzernabschluss nicht erforderlich. VII. Erläuterungen zur Konzernbilanz und zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung 1. Konzernbilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus nachstehendem Anlagenspiegel.
Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und sonstige Aktiva mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen analog dem Vorjahr nicht. Das Grundkapital der Gesellschaft, das in 98.844 stimmberechtige Stückaktien aufgeteilt ist, beträgt EUR 139.082,00. Es ist voll eingezahlt. Die Kapitalrücklage weist wie im Vorjahr Zuzahlungen gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB aus. Die Kapitalrücklage hat sich aufgrund der Verschmelzung der Thomas-Krenn Holding GmbH im Geschäftsjahr 2024 um EUR 4.117.042,67 erhöht. Die sonstigen Rückstellungen von insgesamt TEUR 2.349 beinhalten in Höhe von TEUR 1.013 Rückstellungen für Garantieleistungen, in Höhe von TEUR 693 personalbezogene Rückstellungen und Rückstellungen für Abschlussprüfung in Höhe von TEUR 141, sowie eine Rückstellung für ausstehende Vorgänge in Höhe von TEUR 135. Der Restbetrag (TEUR 367) betrifft sonstige Einzelsachverhalte. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der folgenden Aufstellung:
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen in Höhe von TEUR 2.594 (Vj: TEUR 0). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 1.156 (Vj: TEUR 1.056) sowie Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von TEUR 58 (Vj: TEUR 30) enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von insgesamt TEUR 14.000 durch Grundpfandrechte besichert. Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. Für die Berechnung der latenten Steuern aus den Einzelgesellschaften werden unternehmensindividuelle Steuersätze angesetzt, welche die künftige Steuerbe- und -entlastung widerspiegeln. Für die latenten Steuern aus den Einzelgesellschaften erfolgt grundsätzlich ein saldierter Ausweis der aktiven und passiven latenten Steuern. In den Einzelabschlüssen wird ein sich ergebender Überhang an aktiven latenten Steuern i. S. d. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht angesetzt. Passive latente Steuern sind im Konzerngeschäftsjahr 2024 in den Einzelabschlüssen nicht entstanden. Für die Berechnung der latenten Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen wird ein Steuersatz von 29,125 % für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer zugrunde gelegt. Aktive und passive latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen werden grundsätzlich unsaldiert in der Konzernbilanz ausgewiesen. Aus Konsolidierungseffekten ergaben sich in der Konzernbilanz zum 31.12.2024 aktive latenten Steuern in Höhe von EUR 33.033,65 (Vj: EUR 8.088,43). 2. Konzerngewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse betreffen in Höhe von ca. TEUR 93.016 (Vj: TEUR 96.985) Inlands- sowie in Höhe von ca. TEUR 15.488 (Vj: TEUR 14.880) Auslandsumsätze (europäisches und außereuropäisches Ausland). Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 429 (Vj: TEUR 612). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 769 (Vj: TEUR 599). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 531 (Vj: TEUR 224) enthalten. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten Zinsaufwendungen an Gesellschafter in Höhe von EUR 636.221,64 (Vj: EUR 27.723,06). Der Ertrag (Vj: Aufwand) für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 31 (Vj: TEUR -180) beinhaltet grundsätzlich neben dem Steuerertrag (Steueraufwand) aus den Einzelabschlüssen die Veränderung der aktiven und passiven latenten Steuern auf Konsolidierungsbuchungen in Höhe von TEUR 25 (Vj: TEUR -2) (latenter Steuerertrag; Vj: latenter Steueraufwand). VIII. Ergänzende Angaben und Erläuterungen Das Grundkapital der Thomas-Krenn.AG ist eingeteilt in:
Es handelt sich um vinkulierte Namensaktien. Wesentliche finanzielle Verpflichtungen gemäß § 314 Nr. 2 a HGB bestehen in betriebsüblichem Umfang aus Verpflichtungen für Mietaufwendungen. Die Verpflichtungen der aus wirtschaftlichen Gründen eingegangenen Leasing- und Mietverträge werden mit der Summe der Beträge ausgewiesen, die bis zum frühesten Kündigungstermin anfallen. Der Gesamtbetrag dieser finanziellen Verpflichtungen zum 31. Dezember 2024 beträgt TEUR 5.747. Von den finanziellen Verpflichtungen sind TEUR 1.266 innerhalb eines Jahres fällig und der Rest in Höhe von TEUR 4.481 ist in über einem Jahr und innerhalb von 10 Jahren fällig. Außerbilanzielle Geschäfte i.S.d. § 314 Nr. 2 HGB sind lediglich in einem für die Finanzlage der Gesellschaft unbedeutenden Umfang (Leasing- und Mietaufwendungen von Betriebs- und Geschäftsausstattung und technischer Anlagen und Maschinen) vorhanden. Die Miet-, Pacht- und Leasingverträge vermindern das betriebsnotwendige Kapital gegenüber Eigeninvestitionen. Die Risiken verbleiben beim Vermieter oder Leasinggeber. Die Verwaltung wird ausgelagert und liquide Mittel werden freigesetzt. Risiken sind nicht erkennbar. Haftungsverhältnisse i. S. d. §§ 298, 268 i.V.m. § 251 HGB bestehen nicht. Im Konzerngeschäftsjahr 2024 waren durchschnittlich 448 Mitarbeiter (davon 344 Vollzeitangestellte und 104 Teilzeitangestellte) beschäftigt (im Vorjahr 409 Mitarbeiter, davon 309 Vollzeitangestellte und 100 Teilzeitangestellte). Organmitglieder der Muttergesellschaft Vorstand:
Aufsichtsrat:
Bezüglich der Gesamtbezüge des derzeitigen Vorstands und Aufsichtsrates wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB i.V.m.§ 314 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen. Herrn Christoph Maier wurde ein am 09. Oktober 2023 endfälliges Darlehen in Höhe von EUR 60.000 zu einem Zinssatz von 2,3% gewährt. Weitere Vorschüsse und Kredite an Organmitglieder des Mutterunternehmens wurden im Geschäftsjahr nicht gewährt. Alleiniger Gesellschafter der Thomas-Krenn.AG zum 31.12.2024 ist die Vorndran Beteiligungs-GmbH mit einem Anteil am Grundkapital von 100 %. Der Finanzmittelfonds der Kapitalflussrechnung setzt sich zusammen aus den flüssigen Mitteln (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks) laut Bilanz. Jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten liegen lediglich in einem für die Finanzlage der Gesellschaft unbedeutenden Umfang vor. Fremdwährungsbestände werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Die Änderungen des Finanzmittelfonds aus Wechselkursschwankungen werden als nicht zahlungswirksame Vorgänge gesondert ausgewiesen. Zum 31.12.2024 wird als Beteiligung die Sysfacts AG, Köln mit einem Kapital-/Stimmrechtsanteil von 20 % ausgewiesen. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2024: EUR 582.409,80 (100 %). Im Berichtsjahr 2024 wurde von der Beteiligungsgesellschaft ein Jahresüberschuss von EUR 206.807,38 (100%) erzielt. Die Gesellschaft wird als assoziiertes Unternehmen im Rahmen der at-equity-Methode in den Konzernabschluss zum 31.12.2024 einbezogen. Im Geschäftsjahr 2024 wurde folgender Honoraraufwand für die Leistungen des Abschlussprüfers (inkl. Auslagenersatz) berechnet:
Freyung, den 30. Juni 2025 Thomas-Krenn.AG gez. Christoph Maier, Vorstand gez. Ralf Hohmann, Vorstand gez. Thomas Frei, Vorstand Konzernkapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel
ZUSAMMENGEFASSTER LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20241. Grundlagen des Thomas-Krenn-Konzerns 1.1 Geschäftsmodell Der Thomas-Krenn-Konzern, bestehend aus der Thomas-Krenn.AG, Freyung, der Extra Computer GmbH, Giengen sowie der Yorizon GmbH & Co. KG, Berlin, ist ein führender Hersteller individueller Server- und Storagesysteme, von professionellen Business-PCs, Workstations, Notebooks, Servern und innovativen Industrie-PCs sowie ein Anbieter von Cloud- Komplettlösungen. Für den Bereich der Thomas-Krenn bietet ein Webshop mit seinem integrierten Produkt- Konfigurator den Kunden die Möglichkeit, in kürzester Zeit maßgeschneiderte Server mit geprüften Komponenten zu konfigurieren. Der Onlineshop und ein stark frequentiertes Thomas-Krenn-Wiki (gesammeltes Know-how der Mitarbeiter der Thomas-Krenn.AG) unterstützen den Kunden bei der Auswahl seiner technischen Lösung. Dem Kunden stehen Projekt- und Technikexperten zur Verfügung, die eine für diesen optimale Lösung zusammenstellen. Ebenso stehen den Kunden erfahrene IT-Consultants und Account Manager zur Verfügung, die bei komplexen Anforderungen mit ihm die optimale Lösung finden. Mit der Abteilung Systems Engineering finden die Kunden für sich passgenaue Lösungen für ihren speziellen Anwendungsfall, wie z.B. maßgeschneiderte Lösungen für Appliances oder spezialisierte Hardware, vielfältige Branding-Möglichkeiten und individuelle Service- und Logistik-Leistungen. Die Dienstleistungen reichen von der Vor-Ort-Installation, bis hin zu anspruchsvollen, beratungsintensiven Rechenzentrums-Projekten. Die Lagerung, Produktion, Qualitätssicherung und kundenspezifische Software-Konfiguration aller Systeme wird hauptsächlich am Standort in Freyung vorgenommen. Um eine Lieferung innerhalb von 24 h zu gewährleisten und um dem Kunden sein gewähltes Service-Level garantieren zu können, wird ein breites Sortiment von Komponenten lagernd gehalten. Zusätzliche Außenlager stellen sicher, dass im Bedarfsfall dem Kunden schnellstmöglich Ersatz zukommt. Das Geschäftsmodell der EXTRA beruht überwiegend auf der Fertigung und dem Vertrieb von PCs, Workstations, Notebooks, Servern sowie Rechenzentrumslösungen einerseits (Business IT Sparte) und Industrie-PCs, Mobilen Systemen für den industriellen Einsatz (Rugged Mobile), Fahrzeugterminals, Digital-Signage-Lösungen sowie Panel-PCs andererseits (Industrial IT Sparte). Die Produkte der EXTRA werden unter den Eigenmarken exone (Business IT) bzw. Pokini und Calmo (Industrial IT) vertrieben. Darüber hinaus wird das Produktportfolio der EXTRA durch die Distribution und Vertrieb von verschiedenen Komponenten und Peripheriegeräten im IT-Bereich namhafter Hersteller ergänzt. Durch die Entwicklung, Bereitstellung, Betrieb und Vertrieb von zu den Produkten passenden Cloud-Dienstleistungen, wie beispielsweise Infrastructure-as-a-Service, Backup-as-a-Service und containerisierten-Services wird das Produktportfolio der EXTRA abgerundet. Der Vertrieb in der Sparte Business IT erfolgt indirekt über ein dichtes Netz von über 3.000 hauptsächlich in Deutschland ansässigen hochqualifizierten Vertriebspartnern - insbesondere Fachhandelspartner, Wiederverkäufern und Systemhäusern im Bereich der Informationstechnologie (Channel) - die Produkte von EXTRA wiederum an ihre Endkunden weiterverkaufen und durch eigene Dienstleistungen ergänzen. Diese Endkunden liegen überwiegend im B2B-Bereich und erstrecken sich über nahezu alle Branchen, mit Schwerpunkten im Handwerk, der Industrie, Handel, Dienstleistungen, Medizin sowie bei öffentlichen Auftraggebern und Behörden. Das Leistungsspektrum der Vertriebspartner von EXTRA reicht von der Beratung über die Integration von IT-Lösungen sowie deren Optimierung bis hin zur Entwicklung und Betrieb von Software-Lösungen für ihre Endkunden. Darüber hinaus übernehmen die Vertriebspartner in der Regel die Wartung sowie den Service und ggf. auch die Reparatur der von EXTRA bezogenen Systeme. EXTRA stellt hierfür zentral Support- und Service-Personal zur Verfügung und sorgt für eine schnelle Ersatzteilversorgung bzw. führt bei Bedarf auch die Reparatur der Systeme zentral durch. In der Sparte Industrial IT erfolgt der Vertrieb überwiegend direkt an Kunden im B2B-Bereich. Hier sind zwei wesentliche Kundengruppen zu unterscheiden: Einerseits Kunden, die Produkte von EXTRA wiederum als Bestandteil in ihren eigenen Produkten und Lösungen weiterverarbeiten (z.B. Anlagenbau, Maschinenbau, Medizintechnik, Software- und Dienstleistungsunternehmen) - sog. Hardware-, Software und Lösungs-Anbieter. Andererseits Kunden, die Produkte von EXTRA für den Eigenbedarf verwenden und beispielsweise in ihren Produktions-, Fertigungs- oder Logistikprozessen einsetzen - sog. Eigenverbraucher. Die erstgenannte Kundengruppe kommt überwiegend aus dem deutschen Mittelstand und umfasst derzeit etwa 500 verschiedene Kunden. Die Gruppe der Eigenverbraucher umfasst sowohl Kunden des deutschen Mittelstands, erstreckt sich aber auch hin bis zu Großkonzernen mit Sitz in Deutschland, die Produkte von EXTRA teilweise weltweit in ihren Niederlassungen und Produktionsstätten einsetzen. Die Yorizon, gegründet in 2024, ist ein Anbieter für nachhaltige Cloud-Computing- und Green-IT-Lösungen. Yorizon kombiniert Rechenzentren von HOCHTIEF PPP Solution, die nach Life- Cycle-Ansatz und im Hinblick auf Effizienz und Nachhaltigkeit optimiert sind, mit leistungsstarker Cutting-Edge-Serverhardware von Thomas-Krenn. Hochtief und die Thomas- Krenn.AG halten je 50% der Anteile. Das wachsende Netzwerk aus dezentralen, energieeffizienten Rechenzentren setzt neue Maßstäbe in puncto Leistung, Sicherheit und Compliance sowie Nachhaltigkeit. 1.2 Finanzielles Steuerungssystem Das finanzielle Steuerungssystem der Gesellschaften definiert relevante Kennzahlen, die für die Performancemessung unseres Geschäftes von Bedeutung sind. Die Überwachung dieser Kennzahlen ermöglicht es Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Darüber hinaus können Wachstumsbereiche identifiziert und entsprechende Investitionen eingeleitet werden. Die von uns definierten finanziellen Leistungsindikatoren sind:
1.3 Personal Im Jahresdurchschnitt waren im Konzern 448 Mitarbeiter (davon 344 Vollzeitangestellte) beschäftigt (im Vorjahr 409 Mitarbeiter, davon 309 Vollzeitangestellte). Nach wie vor sind wir bestrebt, Mitarbeiter aus den Firmen-Regionen einzustellen und die Arbeitsplätze dauerhaft zu sichern. Fast alle bisherigen Auszubildenden (88 % Übernahmequote) wurden übernommen und es ist angestrebt, dies auch für die Zukunft weiter auszubauen. Mit vielen Personalmarketingmaßnahmen im Jahr 2024, wie Radiowerbung, verbesserte Social Media Auftritte, Messebesuche und ein noch engerer Kontakt zu den umliegenden Schulen, erhoffen wir uns für 2025 die Ausbildungsquote weiter zu erhöhen. Neben dem vor Jahren gestalteten firmeninternen Ausbildungsplan, dem Zugang zu Zertifizierungen und Schulungen bereits während der Ausbildung, haben wir im Jahr 2024 einen Schulungskatalog zur Verfügung gestellt, um zusätzlich zur individuellen Personalentwicklung auch Fortbildungen in der Breite anbieten zu können. Ferner wurden auch die Benefits im vergangenen Jahr kontinuierlich erweitert und auf die Bedürfnisse der Belegschaft angepasst. Hier sind vor allem die zusätzlichen Kinder - Karenztage zu erwähnen, bei denen Eltern zusätzlich drei Tage bei ihren Kindern zuhause bleiben können, ohne dass sie eine Krankmeldung benötigen. Außerdem hatten wir für vier Monate einen regionalen Physiotherapeuten bei uns im Haus, bei dem sich unsere Mitarbeiter während der Arbeitszeit einen Termin vereinbaren durften. 1.4 Forschung und Entwicklung Die Schwerpunkte der F&E Tätigkeiten in der Thomas-Krenn.AG lagen 2024 auf Energie und IT Made in Europe. Die Gesamtkosten für Forschung und Entwicklung lagen 2024 bei rund 1.200.000 €.
EXTRA passt ihr Produktportfolio ständig an die Kundenbedürfnisse sowie die technologischen Neuerungen im Markt an und entwickelt diese weiter. Hierbei strebt EXTRA im Bereich der Business-IT ein Vollsortiment für PC-Lösungen an, wobei in 2023 und 2024 durch den konsequenten Ausbau der Produktentwicklungs- und Produktmanagementkapazität und umfangreiche Produktneuentwicklungen noch vorhandene Portfoliolücken weitestgehend geschlossen werden konnten. Dementsprechend waren für 2024 und sind für 2025 zahlreiche Verkaufsstarts von innovativen PC-Lösungen geplant. In der Industrie-Sparte verfügt EXTRA bereits über ein umfangreiches und modular aufgebautes Industrie-PC-Sortiment. Für den Bereich der mobilen Lösungen (Rugged Devices) arbeitet EXTRA mit verschiedenen Partnern zusammen. Für 2025 ist geplant, die Zusammenarbeit mit einigen unserer strategischen Partner zu intensivieren und das Portfolio dadurch deutlich zu vergrößern. Darüber hinaus nutzen viele Kunden die Möglichkeit des Built-to-Order (BTO). Hierbei bietet EXTRA ihren Kunden die Möglichkeit, passende Systeme exakt nach dem jeweiligen Bedarf individuell zusammen zu stellen. Der Kunde kann dabei die Konfiguration in weiten Bereichen frei wählen, wobei ihn ein Kundenberater von EXTRA unterstützt, um die optimale Lösung zu finden. Dabei zahlt sich besonders die über 30-jährige Markterfahrungen und das breite und verlässliche Lieferantennetzwerk von EXTRA aus. 2024 konzentrierte sich die Forschung und Entwicklung auf folgende Themen:
Die Yorizon GmbH & Co. KG befand sich 2024 noch im Aufbau und beschäftigte sich vorrangig mit der Planung und Ausstattung der Rechenzentren. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.1.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die Weltwirtschaft sieht sich in einer Phase mit ohnehin mäßiger Dynamik zusätzlich erhöhter wirtschaftspolitischer Unsicherheit gegenüber. Maßgeblich hierfür sind die Ankündigungen der kommenden US-Administration. Allerdings ist unklar, welche Maßnahmen tatsächlich ergriffen werden. Dieser Prognose liegt die Annahme zugrunde, dass zwar zusätzliche Zölle auf Einfuhren in die Vereinigten Staaten erhoben werden, diese aber nicht den Umfang annehmen werden, der zuweilen in Aussicht gestellt wurde. Auch nehmen wir an, dass der Rückgang der US-Notenbankzinsen nur gebremst wird, so dass die wirtschaftliche Aktivität, auch unter der neuen Regierung, weltweit allmählich Rückenwind von wieder günstigeren Finanzierungsbedingungen erhält. Bei diesen Rahmenbedingungen dürfte die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten weiter deutlich expandieren, während die konjunkturelle Dynamik in Europa zwar gering bleibt, aber doch allmählich an Fahrt gewinnt. Eine nachhaltige Belebung der Konjunktur in China ist indes angesichts der eingetrübten Perspektiven für die Exporte trotz der inzwischen deutlichen wirtschaftspolitischen Impulse weiter nicht in Sicht. Der Welthandel ist im bisherigen Verlauf des Jahres zwar wieder gestiegen, dürfte aber in der Zukunft durch die zu erwartenden handelspolitischen Spannungen spürbar gebremst werden. Alles in allem rechnen wir wie in unserer Septemberprognose für dieses Jahr mit einem Anstieg der Weltproduktion - gemessen auf Basis von Kaufkraftparitäten - von 3,2 Prozent. Im Jahr 2024 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,31 Billionen Euro, nominal ist das BIP also gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt befindet sich die deutsche Wirtschaft weiterhin in einer Rezession, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent. 2.1.2 Entwicklung der IT-Branche Im vergangenen Jahr hatten die ITK-Umsätze um 3,3 Prozent auf 222,6 Milliarden Euro zugelegt. Parallel entstehen in der Branche neue Arbeitsplätze. Die Zahl der Beschäftigten im ITK-Sektor soll laut Bitkom im Jahresverlauf 2025 um rund 20.000 auf 1,371 Millionen wachsen. Im Jahr 2024 sind 9.000 neue Arbeitsplätze entstanden. Die Digitalwirtschaft bietet einen Lichtblick in schwierigen Zeiten, steigert den Umsatz und schafft neue Jobs. Mittlerweile ist die ITK-Branche Deutschlands größter industrieller Arbeitgeber. Die Geschäfte der meisten Unternehmen der IT- und Telekommunikationsbranche verlaufen den Prognosen zufolge 2025 positiv. Das größte Wachstum kann wie in den Vorjahren die Informationstechnik verbuchen. Nach aktueller Prognose werden 2024 mit IT 151,2 Milliarden Euro umgesetzt. Das entspricht einem Plus von 5,4 Prozent. Am stärksten wachsen dabei die Umsätze mit Software (+9,8 Prozent auf 46,6 Milliarden Euro). Besonders stark legen die Umsätze von Plattformen für die Entwicklung, das Testen und die Bereitstellung von Software zu (+12,8 Prozent auf 12,6 Milliarden Euro). Künstliche Intelligenz wächst innerhalb dieses Segments massiv um 39,2 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Ebenfalls stark legen die Geschäfte mit Software für die Systeminfrastruktur von Unternehmen (+8,4 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro) zu. Sicherheits- Software steht dabei mit plus 12,7 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro an der Wachstumsspitze. Mit sonstigen Software-Anwendungen werden 23,5 Milliarden Euro erzielt, ein Plus von 8,8 Prozent. Überdurchschnittlich zulegen können in diesem Bereich Kollaborations-Tools, also Anwendungen zur Zusammenarbeit und zum mobilen Arbeiten, mit denen 1,3 Milliarden Euro umgesetzt werden, 15,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Umsätze mit IT-Dienstleistungen steigen im laufenden Jahr um 4,5 Prozent auf 51,6 Milliarden Euro. Bei der IT-Hardware wird nach einem Umsatzrückgang im vergangenen Jahr wieder ein leichtes Wachstum von 2,8 Prozent auf 53,0 Milliarden Euro erwartet. Allerdings gibt es im Hardware-Segment sowohl Bereiche, die sehr viel stärker wachsen als auch solche, die leicht schrumpfen. Starkes Wachstum gibt es insbesondere im Bereich Infrastructure-as-a-Service, also bei gemieteten Servern, Netzwerk- und Speicherkapazitäten. Nach einem schwächeren Jahr wieder zulegen können auch die Umsätze mit Wearables wie Smartwatches, die um 10,7 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro steigen. Auch die Nachfrage nach Sicherheitstechnologien wächst weiter überdurchschnittlich, in diesem Jahr um 4,1 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Nach einem Wachstumsknick im Nachgang der Corona-Pandemie drehen jetzt auch die Umsätze mit PCs (plus 1,1 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro) und Workstations (plus 2,4 Prozent auf 0,9 Milliarden Euro) wieder leicht ins Plus. Die Umsätze mit Servern sind mit einem leichten Minus von 0,3 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro noch nicht wieder im schwarzen Bereich. Keine Trendwende gibt es bei der Unterhaltungselektronik. Auch im Jahr 2024 werden die Umsätze weiter sinken. Für 2024 geht die Prognose von einem Minus um 7,5 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro aus. „Trotz EM- und Olympia-Jahr gibt es keine tiefgreifende Erholung bei der klassischen Unterhaltungselektronik“, so Wintergerst. Der Markt für Telekommunikation soll im Berichtsjahr moderat um 2,0 Prozent auf 73,7 Milliarden Euro wachsen. Dabei wird nach der Bitkom-Prognose mit Telekommunikationsdiensten der Löwenanteil von 52,8 Milliarden Euro erzielt, das entspricht einem Plus von 1,8 Prozent. Noch etwas stärker kann das Geschäft mit Endgeräten zulegen, um 4,3 Prozent auf 12,8 Milliarden Euro. „Zwar nutzen die Menschen ihre Smartphones immer länger, auch weil die Hersteller die Geräte mit Funktions- und Sicherheitsupdates versorgen. Zugleich wächst die Bereitschaft, Premium-Geräte zu entsprechenden Preisen zu kaufen“, so Wintergerst. Leicht rückläufig sind die Investitionen in die Telekommunikations- Infrastruktur, die minimal um 0,3 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro zurückgehen. Im Serverumfeld stieg der Umsatz 2024 weltweit um ca. 8,6%. Für das aktuelle Jahr geht man von einem weiteren Anstieg aus (13,7% weltweit). Der Umsatz mit Serversystemen in Deutschland soll 2024 bei ca. 5,04 Milliarden EUR liegen. Für Europa geht man von einem Umsatz in Höhe von ca. 24,49 Milliarden Euro aus. 2.2 Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2024 Das Geschäftsjahr 2024 war erneut von verschiedenen Herausforderungen geprägt. Im vergangenen Jahr sahen wir uns weiterhin mit den Auswirkungen des russischen Angriffs auf die Ukraine konfrontiert, und obwohl zu Beginn des Jahres Hoffnungen auf eine wirtschaftliche Erholung bestanden, änderte sich die Stimmung in Deutschland rasch. Preissteigerungen im Energiesektor führten zu einem Anstieg der Inflation, was zur Implementierung von Kosteneinsparmaßnahmen in vielen Unternehmen und zur Überprüfung von Investitionen und Aufträgen führte. Einige unserer Mitbewerber reagierten auf die Lieferprobleme der Vorjahre, indem sie ihre Lagerbestände erheblich erhöhten und zu teilweise erheblichen Rabatten gezwungen wurden. Dies führte zu erheblichem Druck auf die Marktpreise, insbesondere für Produkte wie PCs und Laptops, die teilweise unter den Einkaufspreisen verkauft wurden. Trotz dieser widrigen Umstände konnten wir, dank des engagierten Einsatzes unserer Mitarbeiter, den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr steigern und das Jahr 2024 erfolgreich abschließen. Das Berichtsjahr 2024 war weiterhin geprägt vom Fokus vieler Unternehmen auf Sicherheit und Stabilität. Wie im Vorjahr wurde vor allem modernisiert und mit der Einführung von künstlicher Intelligenz in vielen Geschäftsbereichen und -prozessen unserer Kunden wurden weitere Investitionen im IT-Umfeld getätigt. Der Trend zur Digitalisierung und Automatisierung setzte sich auch 2024 fort, und die IT rückt, auch aufgrund von Al, immer mehr in den Fokus aller Abteilungen der Unternehmen. Gleichzeitig bemerkte man vor allem im letzten Quartal eine Zunahme der Unsicherheit und Rückkehr zur Vorsicht aufgrund der geopolitischen Veränderungen. Trotz des schwierigen Umfelds konnte die Thomas-Krenn.AG im Bereich ihres originären Kerngeschäftes in diesem Jahr zufriedenstellend abschließen. Speziell die Abkehr vieler Unternehmen von einem amerikanischen Virtualisierungsunternehmen hin zu alternativen Lösungen verhalf dem Unternehmen zu vielen neuen Kunden und größeren Projekten. Neben der ISO 14001 Zertifizierung bereitet man sich auf die ISO 27001 Zertifizierung vor, was einige signifikante Änderungen, speziell im IT-Bereich, nach sich zieht. Die Geschäftsleitung ist positiv gestimmt, dass man diese im Jahr 2025 erfolgreich absolvieren wird. Ebenso war 2024 geprägt von den Vorbereitungen für den Umstieg auf ein neues ERP-System. Auch hier gab und gibt es zahlreiche Änderungen in den Prozessen und Abläufen, was letztlich zu einem erfolgreichen Go-Live im Oktober führte. Natürlich müssen weitere Anpassungen und Optimierungen weiterhin erfolgen, aber größere Schwierigkeiten konnten durch die gute Vorbereitung verhindert werden. Als weiterer Meilenstein konnte im Berichtsjahr der neue Anbau samt Kantine bezogen werden, was die Arbeitsumgebung erheblich verbessert hat. Die Sanierung des Altbereichs läuft weiter wie geplant und wird 2025 in Betrieb genommen werden können. Weiterhin liegt das Hauptaugenmerk auf weiteres Wachstum und Erschließung weiterer Märkte und Branchen. Entsprechend hat der Aufsichtsrat beschlossen für die weitere Expansion einen zusätzlichen Vorstand im Bereich Operations zu suchen, damit die Aufgaben besser verteilt werden können. Dieser hat Anfang 2025 seine Tätigkeiten aufgenommen. In der Extra Computer GmbH verliefen die ersten drei Quartale des Jahres 2024 mit Umsatzerlösen jeweils um die 11 Mio. € im Einklang mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sehr verhalten. Insbesondere in der Sparte Industrie sind Auftragseingang und Umsatz aufgrund der schwierigen und von Investitionszurückhaltung geprägten Lage der deutschen Industrie stark zurückgegangen. Im 4. Quartal belebte sich die Nachfrage (14,5 Mio. €) etwas - allerdings zählt dieses Quartal grundsätzlich zu den Stärkeren. Auch dazu beigetragen haben die erstmals eingeführte Black Week Ende November, im Rahmen derer EXTRA erstmals mit einer besonderen Kampagne und Preisnachlässen am Markt aufgetreten ist. Auch die neue Version des Windows Server 2025, die von Microsoft im November 2024 herausgegeben wurde, hat zur Belebung des Umsatzes beigetragen. Jedoch konnten die schwachen Vorquartale nicht mehr kompensiert werden - die Umsatzerlöse blieben mit insgesamt 48,4 Mio. € deutlich hinter den Erwartungen (Budget 2024: 63 Mio. €) und unter denen des Vorjahres (53,8 Mio. EUR; -10%). Die einzelnen Produktgruppen entwickelten sich gegenüber 2023 wie folgt:
Während im Business-Segment, mit Ausnahme der Produktgruppe Server, Zuwächse zu verzeichnen sind, brach die Sparte Industrie merklich ein - im Einklang mit der Entwicklung des BIP des verarbeitenden Gewerbes war die Kaufzurückhaltung deutlich zu spüren. Geplante Investitionen in Produktionsanlagen und Räumlichkeiten wurden verschoben. Neues Personal wurde nur noch in Ausnahmefällen eingestellt. Das Management der Thomas-Krenn-Gruppe beurteilt den Geschäftsverlauf des Wirtschaftsjahres 2024 angesichts der oben genannten Herausforderungen als zufriedenstellend. 2.3 Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.3.1 Ertragslage Das Geschäftsjahr 2024 zeigte für die Gruppe ein, geprägt durch die schwierige geopolitische Lage und der Gründungsaufwendungen für die Yorizon, folgendes Bild:
Die Umsatzerlöse lagen um - 3.361 TEUR hinter dem Vorjahr. Dabei haben sich die Umsatzerlöse der Einzelgesellschaften unterschiedlich entwickelt. Bei der Thomas-Krenn.AG konnten die Umsätze gegenüber dem Vorjahr um 2,8 % auf 60.319 TEUR gesteigert werden. Bei der Extra Computer reduzierten sich die Umsatzerlöse von 53.778 TEUR im Vorjahr auf 48.404 TEUR. Die Yorizon GmbH & Co. KG wurde in 2024 gegründet. Erste Umsätze sind erst für das. 3. Quartal 2025 mit der Fertigstellung des ersten Rechenzentrums geplant. Dementsprechend waren hier die erwarteten und geplanten Anfangsverluste für den Aufbau zu verzeichnen Der Materialaufwand betrug gesamt 77.154 TEUR. Der Materialaufwand der Thomas-Krenn.AG sank auf 40.682 TEUR gegenüber dem Vorjahr (41,990 Mio. EUR). Die Materialeinsatzquote sank damit von ca. 71,5% auf 67,4%. Ursächlich sind bessere Einkaufskonditionen aufgrund der Bündelung der Bedarfe innerhalb des Konzerns, steigende Serverstückzahlen, sowie positive Währungseffekte. Der Materialaufwand in der Extra Computer GmbH reduzierte sich auf 36,4 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (38,3 Mio. EUR). Die Rohertragsmarge reduzierte sich von 28,9 auf 25,4%. Ursächlich hierfür sind eine Verschiebung im Produktmix hin zu weniger ertragsstarken Produkten sowie Wertberichtigungen des Vorratsvermögens. Die Personalaufwendungen erhöhten sich um 2,172 Mio. EUR auf 24,368 Mio. EUR, wovon der Anteil der Extra-Gruppe 11,3 Mio. € und der von Yorizon 1,2 Mio.€ betrug. Neben dem Aufbau der Yorizon waren für die Erhöhung insbesondere die im Jahresdurchschnitt höhere Mitarbeiterzahl bei den Vollzeitbeschäftigten und die damit verbundenen Investitionen in die Zukunft verantwortlich. Die Abschreibungen, auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen stiegen auf 2,254 Mio. EUR (Vorjahr: 1,883 Mio. EUR). Darin enthalten sind planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 12,340 Mio. EUR (Vorjahr 8,948 Mio. Euro). Die höheren Kosten generieren sich seitens der TK.AG im Wesentlichen aus Erhöhungen im Bereich der Aufwendungen für die Einführung der ERP-Software, Energiekosten, Versicherungen, Reisekosten sowie der Erhöhung der Rechts- und Beratungskosten und durch die Neugründung der Yorizon GmbH & Co. KG. Das EBITDA hat sich von Mio. 4,449 EUR im Vorjahr auf -1,639 Mio. EUR, insbesondere wegen des Umsatzrückgangs bei der Extra Computer GmbH sowie der Anlaufverluste bei der Yorizon, reduziert. Das Management der Thomas-Krenn-Gruppe schätzt die Ertragslage des Wirtschaftsjahres 2024 in Anbetracht der negativen Rahmenbedingungen als noch zufriedenstellend ein. 2.3.2 Finanzlage Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit liegt mit -4,875 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahresniveau (3,256 Mio. EUR). Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betragen zum Bilanzstichtag 7.588 TEUR (Vorjahr 1.496 TEUR). Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt -15,7 Mio. EUR und enthält im Wesentlichen Auszahlungen für Investitionen des Sachanlagevermögens (13,846 Mio. €) sowie Auszahlungen in Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens (1,843 Mio. €). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt 26,660 Mio. EUR; größtenteils begründet durch Neuaufnahme von zusätzlichen Gesellschafterdarlehen. Wie im Vorjahr bestehen keine wesentlichen außerbilanziellen Verpflichtungen, die erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft haben könnten. Zum Bilanzstichtag bestehen zugesagte, ungenutzte Kreditlinien in Höhe von 1,4 Mio. EUR. Das Management der Thomas-Krenn-Gruppe beurteilt die Finanzlage des Wirtschaftsjahres 2024 als zufriedenstellend. 2.3.3 Vermögenslage Insgesamt vermehrt sich das ausgewiesene langfristig gebundene Vermögen auf 49,395 Mio. EUR und beträgt zum Stichtag 48,2 Prozent des Gesamtvermögens (Vorjahr: 44,5 Prozent). Die Vorräte betragen zum Bilanzstichtag 33,4 Mio. EUR gegenüber 30,4 Mio. EUR im Vorjahr. Die Vorräte in der Thomas-Krenn.AG betragen zum Bilanzstichtag 16,7 Mio. EUR gegenüber 14,0 Mio. EUR im Vorjahr. Ursächlich für die Erhöhung um 2,7 Mio. EUR waren strategische Bestellungen, um angekündigten Preiserhöhungen für einen Großauftrag entgegenzuwirken. Das Vorratsvermögen in der Extra Computer GmbH blieb nahezu konstant. In den Vorräten sind im Weiteren geleistete Anzahlungen in Höhe von 0,896 Mio. EUR enthalten (Vorjahr 0,215 Mio. EUR). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind gegenüber dem Vorjahresniveau um 5,814 Mio. € gestiegen und betragen zum Bilanzstichtag 14,217 Mio. EUR. Das Eigenkapital hat sich im Jahr 2024 auf 8,691 Mio. EUR verringert (Vorjahr 10,190 Mio. EUR). Im Jahr 2024 wurden keine Steuerrückstellungen gebildet (Vorjahr: 294,2 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 2,348 Mio. € (Vorjahr 2,943). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich durch Anpassung der Kontokorrentlinien auf 32,4 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr erhöht und betragen 17,460 Mio. € (Vorjahr 9,993 Mio. €). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen 24,754 Mio. € (Vorjahr 4,811 Mio. €). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 8,167 Mio. EUR (Vorjahr 7,138 Mio. EUR) betrifft zum Großteil die periodengerechte Abgrenzung mehrjähriger Serviceverträge. Die Geschäftsführung beurteilt die Vermögenslage des Wirtschaftsjahres 2024 aufgrund der soliden Eigenkapitalquote als zufriedenstellend. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht 3.1.1 Gesamtwirtschaftliches Umfeld 2025 Das globale Wachstum wird lt. IMF für 2025 und 2026 auf 3,3 Prozent geschätzt und liegt damit unter dem historischen (2000-19) Durchschnitt von 3,7 Prozent. Die Prognose für 2025 bleibt gegenüber dem Weltwirtschaftsausblick (WEO) vom Oktober 2024 weitgehend unverändert, was in erster Linie auf eine Aufwärtskorrektur in den Vereinigten Staaten zurückzuführen ist, die die Abwärtskorrekturen in anderen wichtigen Volkswirtschaften ausgleicht. Es wird erwartet, dass die globale Gesamtinflation im Jahr 2025 auf 4,2 Prozent und im Jahr 2026 auf 3,5 Prozent zurückgeht, wobei die Konvergenz zum Ziel in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften früher erfolgt als in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Die mittelfristigen Risiken für das Basisszenario sind eher abwärtsgerichtet, während die kurzfristigen Aussichten von unterschiedlichen Risiken geprägt sind. Aufwärtsrisiken könnten das bereits robuste Wachstum in den Vereinigten Staaten kurzfristig ankurbeln, während die Risiken in anderen Ländern angesichts der erhöhten politischen Unsicherheit eher abwärtsgerichtet sind. Politisch bedingte Störungen des laufenden Disinflationsprozesses könnten die Umstellung auf eine Lockerung der Geldpolitik unterbrechen, was sich auf die Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen und die Finanzstabilität auswirken würde. Die Bewältigung dieser Risiken erfordert eine starke politische Konzentration auf die Abwägung zwischen Inflation und realer Aktivität, den Wiederaufbau von Puffern und die Verbesserung der mittelfristigen Wachstumsaussichten durch verstärkte Strukturreformen sowie stärkere multilaterale Regeln und Zusammenarbeit. Negativer stellt sich der Ausblick für Deutschland dar. In der aktuellen Jahresprojektion rechnet die Bundesregierung mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von preisbereinigt 0,3 % im Jahr 2025 und 1,1 % im nächsten Jahr. Der EUR/USD dürfte volatil bleiben und sich zwischen etwa 1,0600 bis 1,0950 bewegen, je nachdem, ob geopolitische oder geldpolitische Faktoren dominieren. Mittelfristig könnte das Währungspaar deutlicher reagieren, sollte sich die Unsicherheit in den USA stärker auf Konsum und Arbeitsmarkt auswirken. 3.1.2 Ausblick 2025: Thomas-Krenn.AG hat das Jahr 2024 mit einer Steigerung gegenüber Vorjahr abschließen können. Auch 2025 wird ein weiteres Wachstum angestrebt, damit einhergehend auch eine gesteigerte Rentabilität. Sowohl im originären Thomas-Krenn-Geschäft (Umsatz + 9%) als auch im zusätzlichen Intercompany-Geschäft mit dem Joint-Venture Yorizon rechnen wir 2025 mit einem Umsatz von 110 Mio. €. Beim EBITDA rechnet man mit einer deutlich gesteigerten Marge gegenüber 2024 (ca. 14% vs. 3,7%). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wird auf ca. 14 Mio. EUR steigen. Die Arbeiten am Erweiterungsbau werden größtenteils im Jahr 2025 abgeschlossen werden. Aufgrund der stark angestiegenen Preise mussten Anpassungen an das geplante Budget vorgenommen werden. Es wird deshalb zu dementsprechenden Veränderungen der Vermögens- und Finanzlage kommen. Die Neugründung des Joint-Ventures „Yorizon GmbH & Co. KG“ und die damit verbundenen Intercompany-Geschäfte werden im Geschäftsjahr 2025 viele Ressourcen binden. Die Integration der Extra Computer GmbH ist dagegen weitestgehend abgeschlossen. Für das Jahr 2025 ist geplant, ca. 25-30 weitere Mitarbeiter zu akquirieren. Fokus liegt dabei in den Bereichen Sales und Produktmanagement, die die Wachstumsstrategie weiter unterstützen sollen. Bei der Extra verfestigte sich die seit Beginn des letzten Quartals 2024 zu beobachtende Umsatzbelebung im ersten Quartal 2025. EXTRA geht davon aus, dass die Talsohle durchschritten ist und mit einem Regierungswechsel die Investitionsbereitschaft im späteren Verlauf des Jahres 2025 zunimmt. Darüber hinaus rechnet EXTRA aufgrund der Ablöse von Windows 10 mit einer Sonderkonjunktur, wie sie schon bei früheren Abkündigungen zu beobachten war. Die Integration von KI in Hardware wird in den kommenden Jahren für zusätzliche Nachfrage sorgen. Produktentwicklung und Vertrieb konnten 2024 einige erste, längerfristige Aufträge im Industriegeschäft akquirieren, die ab 2025 zur Auslieferung anstehen. Diese Bemühungen werden auch in 2025 fortgesetzt. In der Produktpalette wurden Lücken geschlossen und Produkte modernisiert. Das Budget 2025 der Extra geht von Umsatzerlösen in Höhe von 60 Mio. € aus. Darüber hinaus konnte der Umbau des Unternehmens nach dem Ausscheiden der Alteigentümer vor zweieinhalb Jahren 2024 weitgehend abgeschlossen werden. Der EXTRA ist es gelungen, Schlüsselpositionen zu besetzen und interne Prozesse zu optimieren. Die ursprünglich für 2024 geplanten aber dann verschobenen Investitionen in Fördertechnik und Bürogebäude werden voraussichtlich 2025 realisiert werden. Zusammenfassend rechnet die Geschäftsführung der EXTRA 2025 mit einer sich verhalten belebenden Geschäftsentwicklung. Beim Joint-Venture Yorizon GmbH & Co. KG werden die ersten Rechenzentren Ende des 3./Anfang des 4. Quartals in Betrieb genommen. Für 2025 rechnen wir mit einem Umsatz von ca. 15 Mio. €, der sich bereits 2026 auf 110 Mio. € steigern wird. Für die Thomas-Krenn-Gruppe erwarten wir im Jahr 2025 eine deutliche Umsatzsteigerung auf ca. 200 Mio. € und damit verbunden ein deutlich verbessertes EBITDA von rund 23,9 Mio. €. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit wird mit ca. 21,5 Mio. € deutlich über Vorjahresniveau liegen. 3.2 Chancen- und Risikobericht 3.2.1 Risikobericht Die Risiken werden über das Risikomanagementsystem der Thomas-Krenn.AG überwacht. Grundlage des Risikomanagementsystems der Gesellschaft ist die Einbeziehung des Risikomanagementprozesses in die bestehenden Planungs-, Steuerungs-, Kontroll- und Berichterstattungsabläufe. Letztere sorgen mit standardisierten Auswertungen dafür, den Geschäftsverlauf transparent darzulegen. So werden beispielsweise wöchentlich alle relevanten Parameter zur Darstellung der aktuellen Liquiditätslage und monatlich alle Daten zur Ermittlung der Ertragslage erfasst. Daneben werden die Risiken des Unternehmens in regelmäßigen Treffen der Geschäftsleitung identifiziert, klassifiziert und bewertet. Gleichzeitig basiert die Unternehmenssteuerung auf wertorientierten und unternehmensrelevanten Kennzahlen. Die Zielsetzung des Risikomanagements des Unternehmens ist somit die Früherkennung von Chancen und Risiken, die verbesserte Abschätzung ihrer Auswirkungen, sowie die Einleitung geeigneter Vorsorge- und Sicherungsmaßnahmen. Das unternehmensbereichsspezifische Risikomanagement orientiert sich an diesen Vorgaben und setzt die gängigen Instrumente der Risikobewältigung, wie zum Beispiel Vermeidung, Verminderung und Kompensation, ökonomisch sinnvoll ein. Die Risiken werden hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenspotenzial bewertet. Das Schadenspotenzial eines Risikos wird in den Stufen wie folgt eingeschätzt:
Das Schadenspotenzial ist definiert als die Auswirkung auf das Ergebnis nach Steuern sowie den Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Die Eintrittswahrscheinlichkeit in einem Planungszeitraum von einem Jahr, gerechnet ab dem Bilanzstichtag, wird folgendermaßen klassifiziert:
Obwohl die Prognosen für 2025 positiv sind, kann sowohl durch externe als auch interne Einflüsse die wirtschaftliche Entwicklung gebremst werden. Weiterhin sehen wir im Wesentlichen drei unternehmenskritische Risiken: Den Wareneinsatz, die Verfügbarkeiten der Rohmaterialien sowie Forderungsausfälle. Wareneinsatz/Einkauf: Der größte Kostenfaktor ist der Wareneinsatz für unsere Server. Um unsere hohen Qualitätsansprüche durchzusetzen, suchen wir bewusst nicht nach den billigsten Komponenten. Vielmehr versuchen wir über langjährige Beziehungen zu unseren Herstellern und Distributoren die richtige Selektion der Hardware vorzunehmen. Risiken einer fehlerhaften Charge können über diesen Weg verhindert bzw. minimiert werden. (Eintrittswahrscheinlichkeit gering, Schadenspotenzial gering). Mit langfristigen Forecasts sowie Planungen der Abnahmemengen, können die besten Marktpreise erzielt und somit günstig eingekauft werden. Mit sinnvollen Investitionen sowie der notwendigen Übersicht über den IT-Markt werden die Forecasts und Abnahmemengen in dem Maße geregelt, wie es für den reibungslosen Geschäftsverlauf notwendig ist. Auch der Wechselkurs des US-Dollars hat einen Einfluss auf die Kosten für den Wareneinsatz, da der größte Teil der Einkäufe in US-Dollar erfolgt. Insofern kann ein steigender Wechselkurs das Ergebnis und den Cash-Flow belasten (Eintrittswahrscheinlichkeit gering, Schadenspotenzial gering). Finanzinstrumente: Bei der Thomas-Krenn.AG wird der Euro als funktionale Währung eingesetzt. Verbindlichkeiten aus Materialeinkäufen gegenüber der Thomas-Krenn.AG werden überwiegend in USD fakturiert. Einnahmen der Thomas-Krenn.AG werden auf Euro-Basis berechnet. Das Währungsrisiko hat sich daher reduziert. Es bleiben aber Restrisiken, da im Bereich der Materialaufwendungen im Falle eines Anstiegs des USD gegenüber dem Euro ein unter Umständen durchaus erhebliches Währungsrisiko entsteht, das die Ertragslage der Thomas-Krenn.AG negativ beeinflussen kann (Eintrittswahrscheinlichkeit gering, Schadenspotenzial gering). Verfügbarkeiten: Die Thomas-Krenn.AG ist bekannt für schnellste Lieferungen innerhalb weniger Werktage in ganz Europa. Um dies zu garantieren, müssen die meisten Komponenten auf Lager vorrätig, sowie die laufende Versorgung jederzeit sichergestellt sein. Hierzu hat das Unternehmen größere Mengen der gängigsten Komponenten für mehrere Wochen auf Lager, sowie ebenfalls sämtliche Ersatzteile, um im Bedarfsfall dem Kunden schnellstmöglichen Ersatz gewährleisten zu können. Mögliche Lieferengpässe lassen sich jedoch prinzipiell nie ausschließen (Eintrittswahrscheinlichkeit gering, Schadenspotenzial gering). Forderungsausfälle: Die Forderungsausfälle werden grundsätzlich über eine Kreditversicherung abgesichert und auch die Erstbesteller werden auf ihre Bonität geprüft bzw. über Vorkasse abgerechnet (Eintrittswahrscheinlichkeit gering, Schadenspotenzial gering). Gesamtaussage zur Risikolage: Von den im Risikobericht beschriebenen Risiken kann potenziell eine wesentliche Beeinträchtigung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage ausgehen. Im Vergleich zum Vorjahr, ergibt sich in Summe eine im Wesentlichen unveränderte Risikolage. Unter Berücksichtigung sämtlicher bekannter Tatsachen und Umstände liegen derzeit keine Risiken vor, die für sich oder kumuliert den Fortbestand des Konzerns in einem überschaubaren Zeitraum gefährden könnten. Der Vorstand erwartet auch für das Geschäftsjahr 2025 keine wesentliche Änderung der Risikolage. 3.2.2 Chancenbericht Das Risikomanagementsystem umfasst nicht die Identifizierung und Bewertung von Chancen. Für die Bewertung von durch den Vorstand identifizierten Chancen werden hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkungen auf das Ergebnis vor Steuern und den Cash- Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit die für die Risiken genannten Parameter analog verwendet. Die zugrunde gelegte Eintrittswahrscheinlichkeit bezieht sich auf einen Zeitraum von 3 Jahren, gerechnet ab dem Bilanzstichtag. Systems Engineering: Durch den Aufbau von Mitarbeitern, Prozessen und Systemen im Bereich des Systems Engineering (komplexe IT-Projekte, die Integration und Anpassung von Hardware, Software und Prozessen verlangen) sowie die verstärkte Sichtbarmachung unserer Kompetenz in diesem Bereich, erwarten wir, verstärkt Anfragen solcher Projekte zu erhalten (Eintrittswahrscheinlichkeit hoch, Chancenpotenzial hoch). Produkte für spezialisierte Anwendungen: Durch die Aufnahme von Produkten, die auf Zielsegmente mit ihren besonderen Anforderungen optimiert sind, erwarten wir eine bessere Erschließung unseres Marktanteils in diesen Zielsegmenten. Beispiele solcher Zielsegmente sind Medien (die Verarbeitung von Bild- und Videoaufnahmen zum fertigen Medienprodukt mit besonderen Anforderungen an die Leistungsfähigkeit von Workstations), Security und Industrie (herstellende Unternehmen mit besonderen Anforderungen an z.B. Schmutz- und Feuchtigkeitsunempfindlichkeit in der Fabrikhalle) (Eintrittswahrscheinlichkeit hoch, Chancenpotenzial hoch). Nachhaltigkeit, Energieeffizienz: Um den eigenen Ansprüchen aber auch den Anforderungen der Kunden gerecht zu werden, arbeitet die TK AG intensiv an der Nachhaltigkeit und der Energieeffizienz ihrer Produkte und deren Herstellung. Diverse Kunden, insbesondere im öffentlichen Bereich, arbeiten bereits mit Maßnahmenprogrammen für die Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen hinsichtlich Ökonomie, Ökologie und soziale Nachhaltigkeit. Um diese Anforderungen auch zukünftig zu erfüllen, arbeitet TK AG an entsprechenden Zertifizierungen (Eintrittswahrscheinlichkeit hoch, Chancenpotenzial hoch) Gesamtaussage zur Chancenlage: Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich in Summe eine im Wesentlichen unveränderte Chancenlage. Der Vorstand erwartet auch für das Geschäftsjahr 2025 keine wesentliche Änderung der Chancenlage. Grundsätzlich besteht die Chance, dass sich einschlägige Indikatoren besser entwickeln, als es die Unternehmensplanungen vorsehen. Dies könnte die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Thomas-Krenn.AG positiv beeinflussen.
Freyung, den 30. Juni 2025 Thomas-Krenn.AG gez. Christoph Maier, Vorstand gez. Ralf Hohmann, Vorstand gez. Thomas Frei, Vorstand BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Thomas-Krenn.AG Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Thomas-Krenn.AG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Thomas-Krenn.AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Würzburg, 18.07.2025 FRANKEN-TREUHAND GMBH Seel, Wirtschaftsprüfer Göring, Wirtschaftsprüfer |
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Thomas-Krenn.AG
Stammdaten
- Rechtsform
- AG
- Anschrift
-
Speltenbach Steinäcker 1
94078 Freyung - Handelsregister
- HRB 6790, Passau
- Eintragungsdatum
- 18. Juli 2005
- Branche
-
Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Geräten
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software - Eingetragenes Kapital
- 139.082,00 EUR
- Vertretungsregelung
Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, so vertritt es die Gesellschaft allein. Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Unternehmenszweck
- Die Assemblierung und der Vertrieb von Computern, Computer-Peripherie und Computer-Zubehör sowie die Erbringung aller damit verbundener Dienstleistungen, soweit diese nicht einer staatlichen Genehmigung bedürfen.
Finanzen
Bilanz
2024- Anlagevermögen 61,5 % 59,65 Mio
- Umlaufvermögen 37,8 % 36,66 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,7 % 636,6 k
- Verbindlichkeiten 78,2 % 75,83 Mio
- Eigenkapital 13,4 % 12,95 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 7,4 % 7,19 Mio
- Rückstellungen 1,0 % 973,8 k
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Umsatzerlöse 96,1 % 60,32 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 3,3 % 2,06 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,5 % 330,2 k
- Andere aktivierte Eigenleistungen 0,1 % 44,0 k
- Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 0
- auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 0,0 % 0
- auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,0 % 0
- Materialaufwand 61,3 % 40,68 Mio
- Personalaufwand 18,5 % 12,30 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 11,5 % 7,65 Mio
- Aufwendungen aus Verlustübernahme 4,3 % 2,84 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2,6 % 1,74 Mio
- Abschreibungen 1,8 % 1,19 Mio
- Sonstige Steuern 0,0 % 19,5 k
- Ergebnis nach Steuern −3,65 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −3,67 Mio
GuV-Daten für 14 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Christoph Alexander Maier
seit 2018 Vorstandsmitglied
-
Hans-Georg Reichl
seit 2026 Vorstandsmitglied
-
Thomas Clemens Alexander Frei
seit 2025 Vorstandsmitglied
-
Bernhard Seibold
seit 2018 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Beteiligungen an
- Extra Computer GmbH 100,0 %
- CoreCooling GmbH 50,0 %
- Sysfacts GmbH 20,0 %
Historie
- 2026
-
10.09.
SatzungsänderungThomas-Krenn.AG
-
26.02.
Eintritt eines MitgliedsHans-Georg Reichl · Vorstand
- 2025
-
18.11.
Austritt einer PositionFlorian Reihofer · Gesamtprokura
-
03.11.
Austritt einer PositionYorizon GmbH & Co. KG · Kommanditist
-
08.10.
Austritt einer PositionRalf Hohmann · Vorstand
-
28.08.
Austritt einer PositionMartin Bruno Schwarz · Gesamtprokura
-
19.02.
Eintritt eines MitgliedsThomas Clemens Alexander Frei · Vorstand
- 2024
-
12.12.
SatzungsänderungThomas-Krenn.AG
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2025 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2024 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2016 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2015 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2024 Konzernabschluss Volltext
Registerdokumente
Originalauszüge und Gesellschaftsdokumente als PDF oder XML in Ihre Anwendung einbinden.
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Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Thomas-Krenn.AG. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 059de8a84fdcb06f7bae31d22d21b115",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
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Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:
Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Thomas-Krenn.AG. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.
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