aktiv Rechtsform GmbH & Co. KG

AnCo GmbH & Co. KG

Geeste ·HRA 120075 Osnabrück
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Stammdaten

Rechtsform
GmbH & Co. KG
Anschrift
49744 Geeste
Handelsregister
HRA 120075, Osnabrück
Eintragungsdatum
1. Juli 1968
Branche
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Vertretungsregelung

Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln.

Finanzen

Umsatz 2024
195,10 Mio. €
Mitarbeiter 2024
486
Bilanzsumme 2024
55,73 Mio. €
Jahresergebnis 2024
−2,53 Mio. €
Konzernabschluss · –
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Bilanz

Konzernabschluss · –
2024
Aktivseite 55,73 Mio
  • Anlagevermögen 53,3 % 29,70 Mio
  • Umlaufvermögen 44,7 % 24,92 Mio
  • Aktive latente Steuern 1,4 % 804,3 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,6 % 306,9 k
Passivseite 55,73 Mio
  • Verbindlichkeiten 66,1 % 36,86 Mio
  • Eigenkapital 29,3 % 16,34 Mio
  • Rückstellungen 4,6 % 2,54 Mio
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Bilanzdaten für 3 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

Konzernabschluss · –
2024
Erträge 202,29 Mio
  • Umsatzerlöse 96,4 % 195,10 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1,6 % −3,33 Mio
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 1,1 % −2,18 Mio
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,4 % 809,4 k
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,2 % 494,3 k
  • Konzerngewinn/-verlustvortrag 0,1 % 292,1 k
  • Belastung der Rücklagen/Kapitalanteile 0,0 % 61,0 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 21,6 k
  • Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 3
Aufwendungen 195,62 Mio
  • Materialaufwand 78,6 % −153,77 Mio
  • Personalaufwand 11,1 % −21,68 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 9,5 % −18,63 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,6 % −1,15 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,2 % −327,9 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % −56,0 k
  • Gesamtleistung 195,91 Mio
  • Rohergebnis 42,63 Mio
  • Betriebsergebnis −1,02 Mio
  • Finanzergebnis −1,13 Mio
  • Ergebnis nach Steuern −2,47 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −2,53 Mio
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GuV-Daten für 3 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • A****** C********* seit 2016 Kommanditist
  • H**** C********* seit 2026 Kommanditist
  • A******** G*** seit 2024 Prokura
  • K**** H****** T***** seit 2024 Prokura
3 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • A****** C****** Kommanditist 3,3M €
  • H**** C****** Kommanditist
  • AnCo Verwaltungsgesellschaft mbH DEU Persönlich haftender Gesellschafter Osnabrück, HRB 120013

Beteiligungen an

Historie

  1. 2026
  2. 19.08.
    Eintritt eines Mitglieds
    H**** C********* · Kommanditist
  3. 19.08.
    Sonstiges Personenereignis
    A****** C********* · Kommanditist
  4. 2024
  5. 13.11.
    Austritt einer Position
    B******* J***** · Gesamtprokura
  6. 13.11.
    Eintritt eines Mitglieds
    K**** H****** T***** · Gesamtprokura
  7. 08.08.
    Eintritt eines Mitglieds
    A******** G*** · Gesamtprokura
  8. 08.08.
    Austritt einer Position
    K****** E****** · Gesamtprokura
  9. 2021
  10. 04.01.
    Sonstiges Personenereignis
    A****** C********* · Kommanditist/in
  11. 04.01.
    Sonstiges Personenereignis
    A****** C********* · Kommanditist/in
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

4 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2024 Konzernabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Konzernabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2022 Konzernabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Konzernabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Konzernabschluss Volltext

AnCo GmbH & Co. KG

Geeste

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1. Grundlagen des Konzerns

Geschäftsmodell

Der Konzern besteht aus dem Mutterunternehmen, der AnCo GmbH & Co. KG sowie der Coppenrath Management Holding GmbH, der Coppenrath Feingebäck GmbH, der Naschwelt GmbH, der Confiserie Mellinia GmbH, der AnCo Verwaltungsgesellschaft mbH sowie der fooody4u GmbH.

Die Coppenrath Feingebäck GmbH produziert und vertreibt Dauerbackwaren auf nationalen und internationalen Märkten mit den Schwerpunkten Deutschland und Europa. Zu dem Produktsortiment gehören Gebäcke in handelsüblichen Haushaltsverpackungen und Spezialprodukte für die weiterverarbeitende Industrie. Zu den Kunden der Gesellschaft zählen insbesondere die bedeutenden Handelsketten sowie namenhafte Unternehmen der Lebensmittelindustrie.

Die Naschwelt GmbH ist im Weser-Ems Gebiet als Zustellgroßhandel für die Sortimente im klassischen Convenience Markt bekannt. Hauptwarengruppen sind Getränke, Spirituosen, Süßwaren und Tabakwaren.

Die Confiserie Mellinia GmbH produziert und vertreibt in ihrer Manufaktur, nahe Dresden, hochfeine Confiserie-Gebäcke.

Gegenstand der fooody4u GmbH ist der E-Commerce im Bereich Backwaren, Süßwaren, Getränke und ähnlichen Produkten. Neben den selbst produzierten Gebäcken aus dem Hause Coppenrath Feingebäck und der Marke Lembcke wird noch ein Großteil des Sortiments der Naschwelt GmbH angeboten.

Die Coppenrath Management Holding GmbH beheimatet zentrale Leitungsfunktionen des Konzerns mit einem zentralen Finanz- und Liquiditätsmanagement. Daneben stellt sie insbesondere Serviceleistungen im Rahmen von Dienstleistungsverträgen zur Verfügung.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft hat mit der Corona-Pandemie und der Energiepreiskrise infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zwei sich überlappende Krisen erlebt, die auch das Jahr 2023 weiterhin von Unsicherheiten geprägt haben. Angesichts der gedämpften weltwirtschaftlichen Entwicklung blieb eine deutliche Erholung der wirtschaftlichen Lage aus. Trotz der weiterhin erhöhten Inflation rückte im vergangenen Jahr das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent deutlich näher. Der Internationale Währungsfonds (IWF) beziffert für 2023 daher das Wachstum weiterhin auf nur 3,0 % (2022: 3,4 %).

Durch Unterstützungsmaßnahmen konnte die Wirtschaft vor großen Strukturbrüchen bewahrt und Arbeitsplätze gesichert werden. Dennoch bleibt der russische Angriffskrieg eine Belastung für die Wirtschaft und eine Bedrohung für die europäische Freiheits- und Sicherheitsordnung.

Die durch die vorangegangene Pandemie und den Krieg erschwerte Ausgangslage ändert nichts daran, dass langfristige Herausforderungen wie die notwendige Transformation zu einer klimaneutralen und insgesamt nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft, die Digitalisierung oder die perspektivisch zunehmenden Engpässe bei Fachkräften beschleunigt angegangen werden müssen. Hinzu kommt ein sich stark veränderndes geopolitisches Umfeld, das nicht nur den bewährten Multilateralismus, sondern auch Deutschland und Europa technologisch und industriell verstärkt herausfordert.

Darüber hinaus hat sich auch das Konsumklima trotz der spürbaren Lohnerhöhungen und dem nachlassenden Auftrieb der Verbraucherpreise nicht nachhaltig erholt. Angesichts der bestehenden Unsicherheiten und der anhaltenden geopolitischen Wende sanken die privaten Konsumausgaben der Nachfrageseite im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 %. Darüber hinaus stieg die Sparquote leicht auf 11,3 % des verfügbaren Einkommens der privaten Haushalte, einschließlich betrieblicher Versorgungsansprüche an.

Aufgrund der mittelbaren Folgen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, der gestiegenen (Leit-)Zinsen und der zunehmenden strukturellen Herausforderungen hat die Wirtschaftsleistung in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt um 0,3 % abgenommen. Die Abnahme war weiterhin geprägt von den zunehmend spürbaren Folgen der Energiepreiskrise und der restriktiveren Geldpolitik. Zusätzlich dämpfte ein außergewöhnlich hoher Krankenstand das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen. Diese Umstände belasten die deutsche Wirtschaft und verzögern dessen wirtschaftliche Erholung.

Die Bauinvestitionen werden weiterhin durch den anhaltenden Bedarf an Wohnraum, insbesondere in den Ballungsräumen, gestützt. Dennoch führten die nach wie vor hohen Bau- und Finanzierungskosten im vergangenen Jahr zu rückläufigen Auftragseingängen und steigenden Stornierungsraten, was zu einem deutlichen Rückgang des zuvor noch hohen Auftragsbestands führte. Ein hoher Bauüberhang und eine Stabilisierung bei den Baugenehmigungen deuten jedoch auf eine bessere Auftragslage im Wohnungsbau hin. Allerdings wird die Realisierung von Bauvorhaben zunehmend durch den wachsenden Fachkräftemangel beeinträchtigt. Diese Umstände sorgten dafür, dass die Bauinvestitionen im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 % abnahmen. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - wurde 2023 dagegen preisbereinigt 3,0 % mehr investiert als im Vorjahr.

Der Außenhandel verzeichnete im Jahr 2023 einen Rückgang: Deutschland exportierte preisbereinigt 1,8 % weniger Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr. Die Importe gingen gleichzeitig um preisbereinigt 3,0 % zurück. Dadurch entstand ein positiver Wachstumsimpuls, da die Importe stärker sanken als die Exporte. Allerdings wurde der Außenhandel im vergangenen Jahr dadurch gebremst, dass viele Unternehmen, insbesondere in bedeutenden Absatzmärkten wie den USA und dem Euroraum, ihre überschüssigen Lagerbestände abbauten, die infolge der Lieferkettenengpässe entstanden waren.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2023 von 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Damit wurde bei der Erwerbstätigkeit trotz der schwachen wirtschaftlichen Dynamik ein historischer Höchststand erreicht. Das waren 0,7 % mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Gleichzeitig ist jedoch ebenfalls die Arbeitslosigkeit um 5,7 % im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Grund dafür ist neben der konjunkturellen Schwäche die Erfassung ukrainischer Geflüchteter in der Grundsicherung.

Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 vorwiegend bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten statt. Die Netto-Zuwächse dieses Bereiches wurden im vergangenen Jahr ausschließlich durch Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft getragen. Altersbedingte Abgänge aus dem Arbeitsmarkt werden durch die zunehmende Integration von Migranten sowie Geflüchteten aus der Ukraine kompensiert. Die im Zuge der Corona-Pandemie stark zurückgegangene Zahl der geringfügig Beschäftigten hat sich seitdem wieder erholt.

Besonders relevant für die Branche sind die Entwicklungen im Bereich der Feinen Backwaren und des Einzelhandels.

Der Einzelhandel in Deutschland blickt auf ein schwaches Jahr 2023 zurück. Die Einzelhandelsunternehmen haben im Jahr 2023 nach Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) real (preisbereinigt) 3,3 % weniger und nominal (nicht preisbereinigt) 2,3 % mehr umgesetzt als im Vorjahr. Im Vergleich zu 2021, dem Jahr mit dem bisher höchsten Umsatz seit Beginn der Zeitreihe 1994, verzeichnete der reale Jahresumsatz im Jahr 2023 einen Rückgang um 3,9 %. Während der Corona-Krise erlebte der deutsche Einzelhandel, insbesondere durch den Internet- und Versandhandel, einen signifikanten Anstieg des realen Umsatzes. In den Jahren 2022 und 2023 hingegen war die reale Umsatzentwicklung rückläufig. Dennoch lag der reale Jahresumsatz im Einzelhandel im vergangenen Jahr immer noch um 1,3 % über dem Niveau vor der Corona-Krise im Jahr 2019.

Im Einzelhandel mit Lebensmitteln sank der Umsatz im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr real um 3,9 %. Der nominale Umsatz stieg demgegenüber 2023 im zweiten Jahr in Folge deutlich um 5,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Ursächlich für den realen Umsatzeinbruch bei einem gleichzeitig nominalen Umsatzanstieg dürften in erster Linie die deutlich gestiegenen Nahrungsmittelpreise (+12,4 % im Jahresdurchschnitt 2023 zum Vorjahr) sein. Der reale Einzelhandelsumsatz mit Lebensmitteln war im Vor-Corona-Jahr 2019 um 5,0 % höher und der nominale Umsatz um 21,4 % niedriger.

Der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) blickt für die Branche mit ihren genussbringenden Produkten im Jahr 2023 ebenfalls auf ein von Unsicherheiten geprägtes Jahr zurück. Die Branche konnte trotz der Herausforderungen einer angespannten Kosten- und Ertragssituation ihre Produktion steigern und ein Wachstum der Produktionsmenge von 2,6 % und ein Wachstum von 15,4 % im Produktionswert verzeichnen. In den Fachsparten der Feinen Backwaren (+0,2 %) und Knabberartikel (+0,4 %) stagnierte die Produktion. Dennoch kam es zu einem Wertanstieg von 16,9 % bei den Feinen Backwaren und 12,7 % bei den Knabberartikeln. Das Wertwachstum fiel inflationsbedingt deutlich ausgeprägter aus.

Die vorliegenden statistischen Daten vermitteln jedoch nicht das volle Ausmaß der wirtschaftlich angespannten Lage in der Branche. Ohne eine Verbesserung der Rahmenbedingungen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit könnte sich dieser erste Rückgang nach Angaben des BDSI zu einem negativen Trend entwickeln.

Im europäischen Vergleich hat der Wirtschaftsstandort Deutschland mit den höchsten Abgaben und Steuern sowie den höchsten Löhnen zu kämpfen. Die veraltete Infrastruktur, der langsame Breitbandausbau und die hohe Bürokratiebelastung verschärfen die Situation zusätzlich. Darüber hinaus sind die Kosten für die CO 2 -Bepreisung und die Dauer von Genehmigungsverfahren überdurchschnittlich hoch. Diese immense Kostenbelastung stellt eine erhebliche Herausforderung für die deutsche Süßwarenindustrie dar und kann zu einer kritischen Standortentscheidung oder sogar zu einer Existenzfrage führen. Erschwerend wirken die Unsicherheiten bei der Rohstoffbeschaffung, die 2023 zu erheblichen Kostensteigerungen führten. Die Kosten für EU-Zucker (+72 %), Kakao (+43 %), Kakaobutter (+52 %) und Stärke (+42 %) stiegen massiv.

Im Jahr 2023 verzeichnete das Inlandsangebot (= Produktion + Einfuhr - Ausfuhr) von Süßwarenendprodukten und Speiseeis in Deutschland nach drei aufeinanderfolgenden Jahren des Rückgangs eine Zunahme um 4,5 % auf insgesamt etwa 2,74 Millionen Tonnen mit einem Gesamtwert von 10,7 Milliarden Euro (+20,7 %). Trotz stagnierender Importe von über 1,6 Millionen Tonnen (+0,7 %) im Wert von mehr als 7 Milliarden Euro (+17,3 %) deckten die inländische Produktion und ein leichter Rückgang der Exporte die Nachfrage auf dem deutschen Markt ab.

Bei dem für die deutsche Süßwarenindustrie so wichtigen Exportgeschäft kam es sowohl in Bezug auf Ausfuhren in die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union als auch in Drittstaaten zu einer rückläufigen Entwicklung. Ursächlich dafür sind unter anderem die erhöhten Kosten sowie die geringere Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hersteller im internationalen Vergleich. Insgesamt führte die Süßwarenbranche Waren in der Menge von 2,46 Mio. t und einem Wert von 12 Mrd. € aus. Damit verzeichnete die Branche im Jahr 2023 eine Exportabnahme von 1,9 %.

Angesichts des rückläufigen Inlandsmarktes und der hohen Konzentration im deutschen Lebensmitteleinzelhandel kommt gerade dem Export von Süßwaren eine wachsende Bedeutung für das wirtschaftliche Überleben der Unternehmen und den Erhalt der einzigartigen mittelständischen Struktur zu.

Mit einer Exportquote von 52 % in der Menge geht mehr als jede zweite Tonne deutscher Süßwaren in den Export. Als wichtigster Absatzmarkt gelten nach wie vor die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, in welche die deutschen Hersteller rund 1,8 Mio. t (-2,4 %) mit einem Wert von 8,34 Mrd. € exportieren. In Drittstaaten wurden 2023 etwa 670.000 t Süßwaren (-0,5 %) mit einem Wert von 3,72 Mrd. € exportiert. Zu den wichtigsten Zielmärkten gehören das Vereinigte Königreich, die Schweiz, Kanada sowie Südkorea. Demgegenüber ist bei den US-Exporten im Jahr 2023 ein vergleichsweise hoher Mengenrückgang von 15,4 % zu verzeichnen.

2.2 Finanzielle Leistungsindikatoren

Der Konzern zieht für seine interne Unternehmenssteuerung mehrere finanzwirtschaftliche und produktionsspezifische Kennzahlen heran, die eine ausgeglichene Steuerung des Unternehmens gewährleistet und die langfristigen Unternehmensziele in den Vordergrund stellt. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis (EBIT). Weiterhin wird der Geschäftsjahresverlauf im Voraus detailliert geplant und die Entwicklung monatlich analysiert.

2.3 Geschäftsverlauf

Der Konzern blickt auf ein herausforderndes Jahr 2023 zurück. Die indirekten Auswirkungen des Krieges in der Ukraine hat den Konzern auch in 2023 weiter beeinflusst. Massive Kostensteigerungen und Lieferengpässe entlang der Wertschöpfungskette haben die Situation weiter verschärft.

2.4 Lage

2.4.1 Ertragslage

Der Konzern konnte im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von T€ 182.188 verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Planung entsprechende Umsatzsteigerung von 10,5 %.

Das Rohergebnis ist um T€ 3.520 gestiegen und beträgt T€ 41.854. Aufgrund des veränderten Produkt- und Kundenmixes sowie der Kostensteigerungen hat sich die Rohergebnismarge entgegen den Erwartungen entwickelt.

Die Materialaufwandsquote beträgt zum Abschlussstichtag 77,2 %. Der Anteil der Materialaufwendungen in Prozent zur Gesamtleistung stieg daher um 0,3 %-Punkte.

Die Personalkosten haben sich durch Investitionen in zusätzliches Personal aufgrund hoher Krankenstände und fehlende Leiharbeiter erhöht um T€ 1.103. Der Personalaufwand beträgt T€ 19.840 bei einer Personalaufwandsquote in Höhe von 10,9 %.

Die Abschreibungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in 2023 auf Planniveau. Die Entwicklung erfolgte proportional zur Gesamtleistung.

Das EBIT beträgt T€ 1.154. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung um T€ 1.265. Der Anstieg entspricht damit der Planung. Die indirekten Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die Nachwirkungen der Corona-Pandemie haben den Konzern in nahezu allen Bereichen stark beeinflusst.

2.4.2 Finanzlage

Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Cash Earnings nach DVFA/SG betragen T€ 3.769 und haben sind damit um T€ 1.557 gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist im Wesentlichen geprägt durch die Investitionen in Sachanlagen in Höhe von T€ 2.968 sowie durch den Einzahlungen aus Abgängen des Sachanlagevermögens in Höhe von T€ 200.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt T€ 118 und setzt sich im Wesentlichen aus der Aufnahme von Eurokrediten in Höhe von T€ 9.500 sowie der Auszahlungen für die Tilgung von Eurokrediten in Höhe von T€ 6.700 zusammen.

Die Liquidität ist durch ausreichend hohe und unbefristete Kreditlinien bei den Kreditinstituten gesichert. Die Liquiditätslage ist im Geschäftsjahr 2023 als zufriedenstellend zu bewerten.

2.4.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt im Geschäftsjahr 2023 T€ 52.905. Die Vermögens- und Liquiditätsverhältnisse des Konzerns sind geordnet.

Das Anlagevermögen beträgt T€ 29.830 und ist im Wesentlichen durch Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 29.302 geprägt.

Das Vorratsvermögen setzt sich im Wesentlichen aus den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie den fertigen Erzeugnissen und Waren zusammen

Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten hält der Konzern aufgrund ihrer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil und ausgeglichen.

Der Konzern hat eine gesunde Eigenkapitalbasis mit einer Quote von 35,7 %. Diese ist im Wesentlichen durch Gewinnrücklagen in Höhe von T€ 11.557 geprägt.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von T€ 24.524 Es handelt sich um kurz- und langfristige Darlehensverbindlichkeiten, die marktüblich verzinst sind. Auf die Angabe der Restlaufzeiten wird auf den Anhang verwiesen. Insgesamt weist der Konzern solide Vermögens- und Finanzstrukturen auf.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen T€ 2.898 (Vorjahr: T€ 3.051).

In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind endfällige Darlehen, die jeweils risikoadäquat verzinst wurden.

3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

In seiner Konjunkturprognose geht der Internationale Währungsfonds (IWF) davon aus, dass für das Jahr 2024 weiterhin mit einem unterdurchschnittlichen Wachstum der Weltwirtschaft von jahresdurchschnittlich +3,1 % zu rechnen sei. Damit hält der IWF die Aufwärts- und Abwärtsrisiken erstmals seit Längerem für gleich verteilt. Für das Welthandelsvolumen werde eine Erholung von +0,4 % im Jahr 2023 auf +3,3 % im Jahr 2024 erwartet. Dies liegt zwar weiterhin unter dem langfristigen Handelswachstum, dennoch dürfte die stark in globale Wertschöpfungsketten eingebundene deutsche Wirtschaft davon profitieren.

Die Inflationsentwicklung werde insbesondere in der ersten Jahreshälfte spürbar durch steuerliche und fiskalische Maßnahmen mitbestimmt werden. Verschiedene temporäre Maßnahmen wie die Absenkung der Umsatzsteuersätze in der Gastronomie und für die Lieferung von Gas und Fernwärme sowie die Preisbremsen für Strom und Gas, die im Zuge der Corona- und Energiekrise zur Entlastung der privaten Haushalte eingeführt wurden, laufen aus.

Einige belastende Faktoren wie die hohen Verbraucherpreissteigerungen und die daraus folgenden Kaufkraftverluste sollen demgegenüber im kommenden Jahr zurückgehen. Die Inflation dürfte unter anderem infolge von Basiseffekten durch das Auslaufen der temporären Entlastungsmaßnahmen allerdings noch einige Zeit oberhalb der Zwei-Prozent-Schwelle liegen. Die Bundesregierung erwartet nach einem jahresdurchschnittlichen Anstieg der Inflationsrate von 5,9 % im Jahr 2023 eine deutliche Abschwächung auf 2,8 %. In Verbindung mit einer vergleichsweisen stabilen Beschäftigungsentwicklung dürfte dies zu einem Anstieg des privaten Verbrauchs von 1,1 % führen.

Das Jahr 2024 wird demnach von einer wirtschaftlichen Dynamik und kräftigen Impulsen infolge umfangreicher Konjunkturprogramme geprägt und aller Voraussicht nach den Konzernumsatz positiv beeinflussen.

In unserer Planung für 2024 gehen wir von einer konstanten Umsatzentwicklung aus. Bei einer optimierten Kostenstruktur und keinen außerordentlichen Effekten (Einzelwertberichtigungen) wird sich das Betriebsergebnis (EBIT) in 2024 leicht über dem Niveau von 2023 bewegen. Der aktuelle Forecast für das Geschäftsjahr 2024 spiegelt bisher unsere Umsatzerwartungen wider.

Um die Entwicklung des Konzerns weiter zu stärken, wird weiterhin in die Ausbildung ihrer Mitarbeiter, insbesondere der Fachkräfte, investiert. Des Weiteren wird der Konzern weitere Absatzmärkte im Inland und Ausland erschließen. Wir erwarten speziell in den nächsten Jahren im Bereich E-Commerce einen Umsatztreiber bei der fooody4u GmbH.

Der Konzern beurteilt die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Wir werden auch künftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen problemlos nachzukommen.

3.2 Risikobericht

Im Folgenden werden die wesentlichen Risikofaktoren, die maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, aufgeführt.

Allgemeine Geschäftsrisiken

Die wirtschaftlichen Risiken für das Jahr 2024 bleiben bestehen. Der russische Angriffskrieg bringt große wirtschaftliche Risiken mit sich. Denkbar sind in diesem Zusammenhang weiterhin Risiken durch die Unterbrechung von Lieferketten - insbesondere im Bereich der Energieversorgung, im Zusammenhang mit der Kreditversorgung oder durch Cyberangriffe.

Operative Risiken

Die hohe Konzentration auf der Kundenseite und der daraus resultierenden Einkaufsmacht, sowie die hohe Preissensibilität der Verbraucher in einem übersättigten deutschen Lebensmittelmarkt bedingen auch weiterhin einen starken Preis- und Margendruck in Deutschland. Des Weiteren haben die produzierenden Unternehmen immer mehr mit den stark volatilen Rohstoffmärkten zu kämpfen, die durch Krisen (Kriege, schlechte Ernten, Finanzkrise, Währungsschwankungen) und vermehrte Spekulationen angetrieben werden. Den mittelständischen Unternehmen steht auf der Einkaufsseite ebenfalls eine Konzentration der Anbieter entgegen.

Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der deutlichen Überkapazitäten in der Branche zugenommen. Da wir durch unsere Spezialprodukte (zuckerfrei, glutenfrei, eifrei, kosher, etc.) jedoch echte Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, unsere Marktanteile insbesondere in Deutschland zu festigen und Umsätze in internationalen Märkten auszubauen.

Finanzrisiken

Liquiditätsrisiken sind derzeit aufgrund der guten Finanzierungsstruktur nicht erkennbar.

Potenzielle Währungskursrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, kompensieren wir weitestgehend durch die Fakturierung auf Euro Basis, eine ausreichende Berücksichtigung bei der Kalkulation von Kunden Produktpreisen und durch eine tägliche Beobachtung von relevanten Währungskursen.

Gesamtrisikobetrachtung

Die wesentlichen Risiken, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, liegen in den allgemeinen Geschäftsrisiken und den operativen Risiken. Dem wird unter anderem durch eine genaue Analyse des Debitorenmanagements Rechnung getragen, um Zahlungsausfälle möglichst frühzeitig zu erkennen. Zum Bilanzstichtag und zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten.

Durch die Folgen der Corona-Krise und dem russischen Angriffskrieg hat sich die Risikolage auch in 2024 insbesondere im Hinblick auf die allgemeinen Geschäftsrisiken weiter verschärft.

3.3 Chancenbericht

Durch den weiteren Ausbau der strategischen Geschäftsfelder, eine klare Markenstrategie mit Mehrwerten für den Verbraucher (umweltfreundliche Verpackung, Wiederverschluss) und einen hohen Service, sowie hervorragender Produktqualitäten wird sich der Konzern auch künftig von ihren direkten Wettbewerbern erfolgreich unterscheiden und abgrenzen, sowie Chancen in Marktnischen nutzen.

Diesen Vorsprung werden wir auch in den kommen Jahren weiter ausbauen.

Dabei werden wir uns zunehmend intensiver um ausländische Märkte bemühen und die Umsatzpotenziale in den bestehenden Märkten in Deutschland weiter nutzen, sowie neue Geschäftsfelder erschließen.

3.4 Gesamtaussage

Für das Jahr 2024 rechnen wir aufgrund der wirtschaftlichen Erholung mit Ergebniszuwächsen. Risiken der künftigen Entwicklung sieht der Konzern weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und in den volatilen Rohstoffmärkten. Diesen Risiken stehen große Chancen durch die Qualität und Ausstattung unserer Produkte und die zusätzliche Ausrichtung in spezielle Nischenmärkte entgegen. Vor dem Hintergrund einer gut aufgestellten finanziellen Situation sieht sich der Konzern für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

4 Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Kundenforderungen, Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten und Guthaben bzw. ausreichende Kreditlinien bei den Kreditinstituten.

Der Konzern verfügt über einen solventen Kundenstamm. Die Zusammenarbeit mit dem Großteil der Kunden besteht seit Jahren. Forderungsausfälle sind seltene Ausnahmen. Die Risiken hierzu werden über Pauschalwertberichtigungen und im Einzelfall durch Einzelwertberichtigungen ausreichend abgedeckt. Bei Neukunden erfolgen Geschäfte zunächst gegen Vorkasse oder Zahlungsabsicherung. Die Bonität der Kunden wird u. a. durch Kreditauskünfte bei der Creditreform in Leer geprüft.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich der Konzern mittels Lieferantenkrediten und Kreditlinien verschiedener Banken. Saisonal werden auch Eurokredite kurzfristig aus den laufenden Kreditlinien in Anspruch genommen.

Im langfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus Eigenkapital und fristenkongruenten Sachanlagenfinanzierungen der Hausbanken, sowie Maschinen-Leasing.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die langfristige Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Das Unternehmen verfolgt hierzu eine konservative Risikopolitik. Operativ wird diese Politik durch einen Liquiditätsplan und ein gut funktionierendes Debitorenmanagement sichergestellt.

 

Geeste-Groß Hesepe, den 21. August 2024

Geschäftsführung

KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
€
31.12.2022
€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 202.114,48 211.527,56
2. Geschäfts- oder Firmenwert 229.325,09 271.556,09
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 10.974,82
431.439,57 494.058,47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.179.195,17 17.199.290,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.589.915,06 6.712.972,42
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.548.420,29 3.190.309,13
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 984.680,48 2.525.166,99
29.302.211,00 29.627.739,04
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 22.512,30 22.512,30
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 1.352,98 51,48
3. Sonstige Ausleihungen 72.001,38 89.820,30
95.866,66 112.384,08
29.829.517,23 30.234.181,59
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.785.922,83 6.243.387,56
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 34.867,74 44.046,98
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 4.611.516,78 4.319.216,67
4. Geleistete Anzahlungen 4.000,00 5.393,09
10.436.307,35 10.612.044,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.300.239,65 7.770.105,79
2. Sonstige Vermögensgegenstände 616.361,31 1.232.153,39
9.916.600,96 9.002.259,18
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.649.490,45 1.130.202,37
22.002.398,76 20.744.505,85
C. Rechnungsabgrenzungsposten 269.068,78 207.427,47
D. Aktive latente Steuern 804.300,00 0,00
52.905.284,77 51.186.114,91

PASSIVA

31.12.2023
€
31.12.2022
€
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile des Kommanditisten 3.300.000,00 3.300.000,00
Eigene Anteile -30.000,00 -30.000,00
3.270.000,00 3.270.000,00
II. Kapitalanteile der persönlich haftenden Gesellschafterin 28.838,23 30.000,00
III. Kapitalrücklagen 3.718.528,67 3.834.706,04
IV. Gewinnrücklagen 11.557.357,49 11.557.357,49
V. Konzernbilanzgewinn/-verlust 292.052,26 -308.415,23
18.866.776,65 18.383.648,30
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.549.597,03 1.574.302,33
2. Steuerrückstellungen 87.221,92 103.592,67
3. Sonstige Rückstellungen 976.197,52 1.098.264,41
2.613.016,47 2.776.159,41
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 24.523.920,93 23.027.198,10
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 15.483,38 44.200,06
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.898.285,78 3.050.689,87
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.576.493,38 2.741.086,09
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.411.308,18 1.163.133,08
- davon aus Steuern (317.522,91) (313.364,03)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (44.588,21) (46.599,10)
31.425.491,65 30.026.307,20
52.905.284,77 51.186.114,91

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
€
2022
€
1. Umsatzerlöse 182.187.637,67 164.834.475,08
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 387.752,90 126.630,60
3. Gesamtleistung 182.575.390,57 164.961.105,68
4. Sonstige betriebliche Erträge
- davon aus Währungsumrechnungen: € 155,47 (Vorjahr: € 186,06) 267.864,69 242.590,22
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -138.906.957,41 -125.672.588,53
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.081.911,68 -1.196.618,63
-140.988.869,09 -126.869.207,16
6. Rohergebnis 41.854.386,17 38.334.488,74
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -16.260.671,40 -15.335.424,80
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
- davon für Altersversorgung: € 155.984,66 (Vorjahr: € 250.445,36) -3.578.972,93 -3.401.432,42
-19.839.644,33 -18.736.857,22
8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -3.314.410,00 -2.975.748,89
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen
- davon aus Währungsumrechnungen: € 458,83 (Vorjahr: € 1.003,67) -17.546.362,30 -16.733.297,78
10. Betriebsergebnis 1.153.969,54 -111.415,15
11. Erträge aus Beteiligungen 2,03 2,00
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.945,70 1.992,56
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- davon Aufwendungen aus der Abzinsung: € 21.879,00(Vorjahr: € 21.146,00) -989.794,07 -415.943,87
14. Finanzergebnis -987.846,34 -413.949,31
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
- davon Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern: € 804.300,00 (Vorjahr: € 0,00) 427.990,04 -221.627,43
16. Ergebnis nach Steuern 594.113,24 -746.991,89
17. Sonstige Steuern -110.984,89 -56.124,73
18. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 483.128,35 -803.116,62
19. Konzerngewinnvortrag -308.415,23 506.183,87
20. Gutschrift auf Verbindlichkeitenkonten der Gesellschafter 0,00 -11.482,48
21. Belastung der Rücklagen/Kapitalanteile 117.339,14 0,00
22. Konzernbilanzgewinn/-verlust 292.052,26 -308.415,23

KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1 Allgemeine Angaben

Die Muttergesellschaft hat ihren Sitz in Geeste-Groß Hesepe und ist beim Amtsgericht Osnabrück im Handelsregister, Abteilung A, unter der Nr. 120075 mit der Firma AnCo GmbH & Co. KG eingetragen.

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt.

Der nach diesen Grundsätzen aufgestellte Konzernabschluss ist aus dem Jahresabschluss der AnCo GmbH & Co. KG, Geeste-Groß Hesepe, (Mutterunternehmen) und den jeweiligen Jahresabschlüssen der einbezogenen Tochtergesellschaften entwickelt worden.

In der Gliederung der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen. Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist in formeller und materieller Hinsicht gegeben.

Der Konzern ist im Geschäftsjahr 2023 von folgender Bilanzierungs- und Bewertungsmethode abgewichen, um einen besseren Einblick in die Vermögens- und Ertragslage zu gewährleisten:

- Ausübung des Ansatzwahlrechts für die Aktivierung von aktiven latenten Steuern

Weitere Abweichungen haben sich nicht ergeben.

Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten.

2 Angaben zum Konsolidierungskreis

2.1 Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind neben der AnCo GmbH & Co. KG (Mutterunternehmen) die Gesellschaften einbezogen, bei denen die AnCo GmbH & Co. KG unmittelbar oder mittelbar beherrschenden Einfluss ausüben kann.

Der Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

Anteile an verbundenen Unternehmen (§ 313 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Folgende Gesellschaften sind neben der AnCo GmbH & Co. KG (Mutterunternehmen) in den Konzernabschluss einbezogen worden:

Name und Sitz Anteilshöhe
(in %)
a) Coppenrath Management Holding GmbH, Geeste-Groß Hesepe 100,00
b) AnCo Verwaltungsgesellschaft mbH, Geeste-Groß Hesepe * 100,00
c) Confiserie Mellinia GmbH, Großröhrsdorf 100,00
d) Coppenrath Feingebäck GmbH, Geeste-Groß Hesepe 100,00
e) fooody4U GmbH, Geeste-Groß Hesepe 100,00
f) Naschwelt GmbH, Geeste-Groß Hesepe 100,00

Bei den unter Buchstabe c bis f genannten Unternehmen handelt es sich um eine mittelbare Beteiligung.

* : unbeschränkt haftender Gesellschafter der AnCo GmbH & Co. KG, Geeste-Groß Hesepe

2.2 Befreiender Konzernabschluss

Die Coppenrath Feingebäck GmbH, die Naschwelt GmbH, die Confiserie Mellinia GmbH, die Coppenrath Management Holding GmbH, die AnCo Verwaltungsgesellschaft mbH und die fooody4U GmbH sind gemäß § 264 Abs. 4 HGB i. V. m. § 264 Abs. 3 HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen.

Die AnCo GmbH & Co. KG ist gemäß § 264b HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für bestimmte Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen.

Diese Befreiungsvorschriften werden von den Gesellschaften hinsichtlich der Offenlegung und - soweit anwendbar - der Erstellung eines Lageberichtes in Anspruch genommen.

3 Konsolidierungsgrundsätze und -methoden

3.1 Kapitalkonsolidierung

Mit Vertrag vom 22. Dezember 2020 hat Herr Andreas Coppenrath sämtliche Geschäftsanteile an der AnCo Verwaltungsgesellschaft mbH und an der Coppenrath Management Holding GmbH jeweils gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten in die AnCo GmbH & Co. KG eingebracht. Aufgrund der gesellschaftsrechtlichen Transaktion (Einbringung der Geschäftsanteile in die AnCo GmbH & Co. KG) wurden die zuvor von Herrn Andreas Coppenrath privat gehaltenen Geschäftsanteile in einer Holding (AnCo GmbH & Co. KG) gebündelt. Daher wurde im Wege der teleologischen Reduktion diese bloße gruppeninterne Reorganisation, namentlich Umstrukturierung unter gemeinsamer Beherrschung ("transaction under common control") vom zwingenden Anwendungsbereich der Norm (Neubewertungsmethode, § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB) ausgenommen.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte folglich für die Erstkonsolidierung zum 1. Januar 2021 abweichend vom DRS 23 als Vollkonsolidierung nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB i.d.F. vor BilMoG). Die Verrechnung der Beteiligungsansätze mit dem (anteiligen) Eigenkapital wird vorwiegend auf der Grundlage der Wertansätze (Buchwerte) zum Zeitpunkt der Einbringung der Anteile in die AnCo GmbH & Co. KG vorgenommen (§ 301 Abs. 2 Satz 1 HGB). Zuvor wurde der Konzern auf Ebene der Coppenrath Management Holding GmbH aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen erfolgte dort nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB) und wurde im Konzernabschluss der AnCo GmbH & Co. KG entsprechend fortgeführt.

Die sich bei der Erstkonsolidierung der Confiserie Mellinia GmbH ergebenden Geschäfts- oder Firmenwerte werden gemäß § 309 Abs. 1 Satz 2 HGB linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben. Dieser Nutzungsdauer liegen die Erwartungen an die Nutzungsdauer der Kundenbeziehungen zu Grunde.

3.2 Schuldenkonsolidierung

Die Bilanzposten der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen sind, soweit sie Forderungen bzw. Verpflichtungen gegenüber dem Mutter- oder anderen Tochterunternehmen beinhalten, gemäß § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet worden.

3.3 Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Gemäß § 305 Abs. 1 HGB sind die Erträge und Aufwendungen, die aus Beziehungen zwischen den in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen stammen, gegeneinander aufgerechnet worden.

3.4 Zwischenergebniseliminierung

Auf eine Eliminierung der Zwischenergebnisse ist im Geschäftsjahr gemäß § 304 Abs. 2 HGB verzichtet worden, da die Maßnahme lediglich von untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ist.

4 Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung des Konzernabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben. Der Nutzungsdauer liegen Schätzungen hinsichtlich der Verwertbarkeit der Geschäftswert bildenden Faktoren zu Grunde.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Diese orientiert sich jeweils an den kürzesten zulässigen Nutzungsdauern der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam als Abschreibung erfasst.

Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Herstellungskosten wurden neben den Fertigungs- und Materialeinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten in Ansatz gebracht.

Die Waren wurden zu Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die geleisteten Anzahlungen wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Den latenten Risiken wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) unter Berücksichtigung der Heubeck'schen Richttafeln 2018G bewertet. Von dem Wahlrecht des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Demnach erfolgte die Abzinsung mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,82 %, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren ergibt. Aufgrund der getroffenen Vereinbarungen liegt der Berechnung als Annahme eine erwartete Lohn- bzw. Gehaltsentwicklung von 0,0 % p. a., eine Fluktuation von 0,0 % p. a. sowie eine Rentendynamik von 1,5 % p. a. zugrunde.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) werden mit ihrem beizulegenden Zeitwert (Aktivwert) mit den Rückstellungen verrechnet. Sofern der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens die Rückstellungen übersteigt, wird ein Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. Ebenso werden die Erträge aus dem Deckungsvermögen mit den Zinsaufwendungen aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen verrechnet.

Die Erfolgsauswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes wurden im Finanzergebnis gezeigt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Des Weiteren wurden Rückstellungen für im Geschäftsjahr unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung, die im folgenden Geschäftsjahr innerhalb von drei Monaten nachgeholt werden, gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Latente Steuern werden für Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten bilanziert. Die Beträge der sich ergebenen Steuerbelastung und -entlastung werden mit dem voraussichtlichen unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Die sich ergebenden aktiven latenten Steuern wurden erstmalig aktiviert.

5 Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023
€
Zugänge
€
Abgänge
€
Umbuchungen
€
31.12.2023
€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.708.141,10 34.977,00 0,00 36.298,33 1.779.416,43
2. Geschäfts- oder Firmenwert 522.310,85 0,00 0,00 0,00 522.310,85
3. Geleistete Anzahlungen 10.974,82 25.323,51 0,00 -36.298,33 0,00
2.241.426,77 60.300,51 0,00 0,00 2.301.727,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25.884.427,89 256.034,88 0,00 395.587,82 26.536.050,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.242.339,73 1.248.262,17 -22.400,00 1.380.569,51 20.848.771,41
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.616.336,66 1.088.256,80 -282.154,03 127.533,09 7.549.972,52
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.525.166,99 375.346,76 -12.142,85 -1.903.690,42 984.680,48
53.268.271,27 2.967.900,61 -316.696,88 0,00 55.919.475,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 60.011,30 0,00 0,00 0,00 60.011,30
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 51,48 1.301,50 0,00 0,00 1.352,98
3. Sonstige Ausleihungen 89.820,30 3.329,08 -21.148,00 0,00 72.001,38
149.883,08 4.630,58 -21.148,00 0,00 133.365,66
55.659.581,12 3.032.831,70 -337.844,88 0,00 58.354.567,94
Abschreibungen
01.01.2023
€
Zugänge
€
Abgänge
€
31.12.2023
€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.496.613,54 80.688,41 0,00 1.577.301,95
2. Geschäfts- oder Firmenwert 250.754,76 42.231,00 0,00 292.985,76
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.747.368,30 122.919,41 0,00 1.870.287,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.685.137,39 671.718,03 0,00 9.356.855,42
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.529.367,31 1.751.889,04 -22.400,00 13.258.856,35
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.426.027,53 767.883,52 -192.358,82 4.001.552,23
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
23.640.532,23 3.191.490,59 -214.758,82 26.617.264,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 37.499,00 0,00 0,00 37.499,00
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
37.499,00 0,00 0,00 37.499,00
25.425.399,53 3.314.410,00 -214.758,82 28.525.050,71
Buchwerte
31.12.2023
€
31.12.2022
€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 202.114,48 211.527,56
2. Geschäfts- oder Firmenwert 229.325,09 271.556,09
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 10.974,82
431.439,57 494.058,47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.179.195,17 17.199.290,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.589.915,06 6.712.972,42
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.548.420,29 3.190.309,13
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 984.680,48 2.525.166,99
29.302.211,00 29.627.739,04
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 22.512,30 22.512,30
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 1.352,98 51,48
3. Sonstige Ausleihungen 72.001,38 89.820,30
95.866,66 112.384,08
29.829.517,23 30.234.181,59

6 Konzernverbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag
€
bis zu 1 Jahr
€
über 1 Jahr bis 5 Jahre
€
über 5 Jahre
€
(Vorjahr
€)
(Vorjahr
€)
(Vorjahr
€)
(Vorjahr
€)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 24.523.920,93 13.197.860,40 6.202.145,36 5.123.915,17
(23.027.198,10) (10.188.790,81) (7.158.465,66) (5.679.941,63)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 15.483,38 15.483,38 0,00 0,00
(44.200,06) (44.200,06) (0,00) (0,00)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.898.285,78 2.898.285,78 0,00 0,00
(3.050.689,87) (3.050.689,87) (0,00) (0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.576.493,38 2.576.493,38 0,00 0,00
(2.741.086,09) (2.741.086,09) (0,00) (0,00)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.411.308,18 1.411.308,18 0,00 0,00
(1.163.133,08) (1.163.133,08) (0,00) (0,00)
31.425.491,65 20.099.431,12 6.202.145,36 5.123.915,17
(30.026.307,20) (17.187.899,91) (7.158.465,66) (5.679.941,63)
Besicherung *
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Globalzession, Sicherungsübereignung des Warenlagers und div. Maschinen
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
5. Sonstige Verbindlichkeiten

* : Der Gesamtbetrag der besicherten Verbindlichkeiten beträgt T€ 13.912.

7 Erläuterungen zur Konzernbilanz und zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

7.1 Konzernbilanz

7.1.1 Geschäfts- oder Firmenwert gemäß § 301 Abs. 3 HGB

In dem Bilanzposten Geschäfts- oder Firmenwert ist ein Betrag von T€ 143 (Vorjahr: T€ 165) enthalten, der bei der Verrechnung nach § 301 Abs. 1 Satz 3 HGB (Kapitalkonsolidierung) entstanden ist. Dieser wird gemäß § 309 Abs. 1 Satz 2 HGB linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben.

Der Posten setzt sich wie folgt zusammen:

Geschäfts- oder Firmenwert nach § 301 Abs. 3 HGB zum
Tochterunternehmen Erstkonsolidierung T€ T€
Confiserie Mellinia GmbH, Großröhrsdorf 31.12.2019 143 165

7.1.2 Passivischer Unterschiedsbetrag

Aus der Erstkonsolidierung (1. Januar 2021) der AnCo Verwaltungsgesellschaft mbH, Geeste-Groß Hesepe, und der Coppenrath Management Holding GmbH, Geeste-Groß Hesepe, resultiert ein technischer passivischer Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 1.070. Dieser wird daher i. S. d. § 301 Abs. 3 HGB den Gewinnrücklagen zugerechnet.

7.1.3 Angaben zu der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden gem. § 314 Nr. 17 HGB

Folgende Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen dienen, sind gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit diesen Schulden verrechnet worden:

31.12.2023
Anschaffungskosten
€
Beizulegender Zeitwert
€
Aktivwert Rückdeckungsversicherung 995.670,97 995.670,97

Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen beträgt € 995.670,97. Als Schulden sind ausschließlich Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen verrechnet worden.

7.1.4 Ausschüttungsgesperrte Beträge

Der ausschüttungsgesperrte Gesamtbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB ergibt sich wie folgt:

31.12.2023
€
Unterschiedsbetrag aus der Pensionsrückstellung 36.310,00
Ausschüttungsgesperrter Betrag 36.310,00

7.2 Konzerngewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB

Umsatzspiegel nach Regionen

2023 2022
in € % in € %
Inland 165.922.766,82 91,1 149.794.415,04 90,9
Gemeinschaftsgebiet 13.398.582,09 7,4 11.662.649,13 7,1
Drittland 2.866.288,76 1,5 3.377.410,91 2,0
182.187.637,67 100,0 164.834.475,08 100,0

Umsatzspiegel nach Produktgruppen

2023 2022
in € % in € %
Handel 113.030.300,66 62,0 105.381.306,14 63,9
Produktion 69.156.353,01 38,0 59.452.184,94 36,1
Dienstleistungen 984,00 0,0 984,00 0,0
182.187.637,67 100,0 164.834.475,08 100,0

8 Sonstige Angaben

8.1 Anzahl der Beschäftigten

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:

2023 2022
Kaufmännische Angestellte 113 108
Gewerbliche Arbeitnehmer 355 365
468 473

Neben den aufgeführten Arbeitnehmern haben sich durchschnittlich zwölf (Vorjahr: zehn) Beschäftigte in einem Ausbildungsverhältnis befunden.

8.2 Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Geschäftsjahr

Persönlich haftende Gesellschafterin der AnCo GmbH & Co. KG ist die AnCo Verwaltungsgesellschaft mbH, Geeste-Groß Hesepe, mit einem gezeichneten Kapital von € 25.564,59.

Der Geschäftsführung der Komplementärin der Muttergesellschaft hat im Geschäftsjahr angehört:

Herr Andreas Coppenrath, Kaufmann.

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 314 Abs. 3 HGB.

8.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 314 Nr. 2a HGB

Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen des folgenden Geschäftsjahres, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen zum Bilanzstichtag in folgendem Umfang:

Verpflichtung aus: 2023
T€ p. a.
2022
T€ p. a.
Miet-, Pachtverträgen 799 322
Leasingverpflichtungen 257 382
1.056 704

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne künftiger Zahlungsansprüche Dritter sind als Nettowert, d.h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt.

Die Verträge haben Restlaufzeiten von bis zu sieben Jahren.

8.4 Latente Steuern

Die latenten Steuern beruhen auf folgenden Differenzen:

Art der Differenz Art der Steuerlatenz
Pensionsrückstellung aktiv
Steuerliche Verlustvorträge aktiv

Die Berechnung der latenten Steuern ist mit den unternehmensindividuellen am Abschlussstichtag gültigen Steuersätzen erfolgt. Der maßgebliche Steuersatz beträgt 28,08 %.

Der maßgebliche Steuersatz zur Berechnung der latenten Steuern für steuerliche Verlustvorträge beträgt für die Körperschaftsteuer 15,8 % und für die Gewerbesteuer 12,3 %.

8.5 Abschlussprüferhonorar

Das Gesamthonorar setzt sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:

2023
€
a) Abschlussprüfungsleistungen 72.000,90
b) Steuerberatungsleistungen 31.541,15
c) sonstige Leistungen 4.670,00
108.212,05

Die Angabe des Abschlussprüferhonorars ist mit dem Nettowert, d. h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt.

 

Geeste-Groß Hesepe, den 21. August 2024

Geschäftsführung

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
T€
2022
T€
Periodenergebnis 483 -815
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 3.314 2.976
- Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens -3 -3
- / + Abnahme/Zunahme der langfristigen Rückstellungen -25 54
Cash Earnings nach DVFA/SG 3.769 2.212
- Abnahme der (Sonstigen) kurzfristigen Rückstellungen -122 -156
- Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva (soweit nicht Investitions- oder Finanzierungstätigkeit) -1.281 -2.175
- Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva (soweit nicht Investitions- oder Finanzierungstätigkeit) -98 -491
- Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -74 -23
+ Zinsaufwendungen (saldiert) 988 414
- / + Ertragsteuerertrag/-aufwand -428 222
+ Ertragsteuererstattungen 88 39
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.842 42
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -60 -24
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 200 499
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -2.968 -5.601
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -5 -34
+ Erhaltene Zinsen 2 2
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -2.831 -5.158
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Bankkrediten 658 3.348
- Auszahlungen aus der Tilgung von Bankkrediten -2.350 -2.316
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Eurokrediten 9.500 8.500
- Auszahlungen für die Tilgung von Eurokrediten -6.700 -6.750
- gezahlte Zinsen -990 -416
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 118 2.366
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 171 -2.792
+ Finanzmittelbestand am Anfang des Geschäftsjahres -291 2.501
= Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres -120 -291
Zusammensetzung des Finanzmittelbestandes am Ende des Geschäftsjahres
Zahlungsmittel 1.649 1.130
- kurzfristige Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -1.769 -1.379
-120 -249

* Ergänzt um die Position Cash Earnings nach DVFA/SG

Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2023

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteile des Kommanditisten
€
Eigene Anteile
€
Kapitalanteile der persönlich haftenden Gesellschafterin
€
Stand am 1. Januar 2023 3.300.000,00 -30.000,00 30.000,00
Belastung der Rücklagen/Kapitalanteile 0,00 0,00 -1.161,77
Konzernjahresergebnis 2023 0,00 0,00 0,00
Stand am 31. Dezember 2023 3.300.000,00 -30.000,00 28.838,23
Kapitalrücklage
€
Gewinnrücklage
€
Gewinnvortrag
€
Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
€
Stand am 1. Januar 2023 3.834.706,04 11.557.357,49 -308.415,23 0,00
Belastung der Rücklagen/Kapitalanteile -116.177,37 0,00 117.339,14 0,00
Konzernjahresergebnis 2023 0,00 0,00 0,00 483.128,35
Stand am 31. Dezember 2023 3.718.528,67 11.557.357,49 -191.076,09 483.128,35
Konzerneigenkapital Summe
€
Stand am 1. Januar 2023 18.383.648,30
Belastung der Rücklagen/Kapitalanteile 0,00
Konzernjahresergebnis 2023 483.128,35
Stand am 31. Dezember 2023 18.866.776,65

BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Zu dem am 30. August 2024 festgestellten vollständigen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurde der folgende Bestätigungsvermerk mit Datum vom 23. August 2024 erteilt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Anco GmbH & Co. KG, Geeste-Groß Hesepe,

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der AnCo GmbH & Co. KG, Geeste-Groß Hesepe, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der AnCo GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

- holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

- beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Osnabrück, den 23. August 2024

PKF WMS GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberater
Rechtsanwälte

Tobias Hochow, Wirtschaftsprüfer

Marco Schrameyer, Wirtschaftsprüfer

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  1. Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
  2. Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
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Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

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    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

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    }
  }
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