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DAKO GmbH GmbH

Jena ·HRB 512470 Jena
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Brüsseler Str. 22
07747 Jena
Handelsregister
HRB 512470, Jena
Eintragungsdatum
8. Juli 2016
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Unternehmenszweck
die Planung, Entwicklung, Herstellung, Bereitstellung und der Vertrieb von Software, Hardware und Informationsdiensten, die Erbringung von Beratungs-, Schulungs- und Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie sowie die Entwicklung, der Aufbau und Betrieb von eCommerce-Lösungen für den Geschäftsmarkt und den Kundenmarkt.

Finanzen

Mitarbeiter 2025
158
Bilanzsumme 2025
7,74 Mio. €
Jahresergebnis 2025
1,21 Mio. €
8 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2025
Aktivseite 7,74 Mio
  • Umlaufvermögen 62,0 % 4,80 Mio
  • Anlagevermögen 31,8 % 2,46 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 6,2 % 482,4 k
Passivseite 7,74 Mio
  • Eigenkapital 75,8 % 5,87 Mio
  • Verbindlichkeiten 13,3 % 1,03 Mio
  • Rückstellungen 9,5 % 737,6 k
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 1,3 % 98,4 k
  • Sonderposten mit Rücklageanteil 0,1 % 8,8 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 8 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2025
Erträge 8,96 Mio
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 56,6 % 5,07 Mio
  • Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 43,1 % 3,86 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,4 % 33,7 k
Aufwendungen 14,69 Mio
  • Personalaufwand 68,7 % 10,09 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 21,4 % 3,15 Mio
  • Abschreibungen 5,3 % 778,7 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4,4 % 650,9 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,1 % 21,8 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % 1,7 k
  • Rohergebnis 15,87 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 1,21 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1,21 Mio
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 3 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Thomas Becker seit 2016 Geschäftsführer
  • Martin Dittmar seit 2016 Prokura
1 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

1 mit ≥ 25 %
99,6 % identifiziert 0,40 % nicht identifiziert
1 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2021
  2. 08.04.
    Berichtigung personenbezogener Daten
    Thomas Becker · Geschäftsführer
  3. 26.03.
    Satzungsänderung
    DAKO GmbH
  4. 26.03.
    Änderung des Unternehmensgegenstands
    die Planung, Entwicklung, Herstellung, Bereitstellung und der Vertrieb von Software, Hardware und Informationsdiensten, die Erbringung von Beratungs-, Schulungs- und Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie sowie die Entwicklung, der Aufbau und Betrieb von eCommerce-Lösungen für den Geschäftsmarkt und den Kundenmarkt.
  5. 2019
  6. 30.01.
    Austritt einer Position
    D***** B***** · Einzelprokura
  7. 2017
  8. 20.12.
    Satzungsänderung
    DAKO GmbH
  9. 15.09.
    Adressänderung
    DAKO GmbH
  10. 2016
  11. 20.07.
    Änderung des Unternehmensgegenstands
    die Betreuung und der Vertrieb von Hardware und Software, die Produktion von Hardware und Katalogen
  12. 20.07.
    Adressänderung
    DAKO GmbH
13 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2025 Jahresabschluss
  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2024

Veröffentlicht am 30. September 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

DAKO GmbH

Jena

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die DAKO GmbH (folgend: „DAKO“) entwickelt intelligente Software-Plattformen, um Transport- und Lieferunternehmen europaweit den Weg in die Digitalisierung zu ebnen. In diesem Zusammenhang wird an der Planung, Entwicklung, Herstellung, Bereitstellung und dem Vertrieb von Software, Hardware und Informationsdiensten gearbeitet.

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Jena, eine Betriebsstätte in Dresden und ist mit einer Tochtergesellschaft, der DAKO Nordic AB (Beteilung 100 %) in Schweden vertreten.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2024 war geprägt von einer sich nur langsam erholenden Weltwirtschaft nach den Turbulenzen der vergangenen Jahre. Die globale Konjunktur zeigte weiterhin Anzeichen von Unsicherheit, bedingt durch geopolitische Spannungen, Inflationsdruck und restriktive Geldpolitik in vielen Industrieländern. In Deutschland stagnierte das Bruttoinlandsprodukt im ersten Halbjahr, zog jedoch im zweiten Halbjahr leicht an. Die Inflation ging im Vergleich zu 2023 zurück, lag aber weiterhin über dem Vorkrisenniveau.

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2024, aufgrund vielfältiger negativer Einflussfaktoren, um 0,2 % geschrumpft. Die Verbraucherpreise haben sich im Jahresschnitt 2024 um 2,2 % gegenüber dem Jahr 2023 erhöht. Im Vorjahr betrug die Inflationsrate noch 5,9 %. Dienstleistungen verteuerten sich in im Jahresschnitt 2024 besonders stark um 3,8 %.

Deutschland befindet sich also weiter in einer Phase der wirtschaftlichen Stagnation, da das Bruttoinlandsprodukt in den vergangenen 5 Jahren um real lediglich 0,1 % gewachsen ist. Laut dem Jahresgutachten des Sachverständigenrates der Wirtschaft ist auch im kommenden Jahr mit keiner Wachstumsverbesserung zu rechnen.

Die Transport- und Logistikbranche, in der die DAKO mit ihren digitalen Lösungen für Fuhrparkmanagement, Tachografendaten-Auswertung und Logistikprozesse tätig ist, stand weiterhin unter dem Einfluss von Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Der Fachkräftemangel, insbesondere bei Berufskraftfahrern, sowie die zunehmenden regulatorischen Anforderungen im Bereich CO2 -Reduktion und elektronischer Dokumentation, setzten viele Unternehmen unter Druck, ihre Prozesse effizienter und digitaler zu gestalten - ein Trend, von dem Anbieter wie DAKO profitieren konnten.

Die Nachfrage nach Telematik Lösungen, automatisierten Auswertungs- und Planungs-Tools sowie modularen Software-as-a-Service (SaaS)-Produkten entwickelte sich weiterhin positiv. Gleichzeitig wuchs der Wettbewerb im Bereich der Logistik-IT durch den Eintritt neuer Anbieter und internationaler Plattformen.

2. Geschäftsverlauf

Der Umsatz der DAKO konnte 2024 auf 15.829 T€ und somit um 12,5 % gesteigert werden. Wie in den Vorjahren konnte somit ein stabiles Umsatzwachstum generiert werden.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

a. Ertragslage

Der Umsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

2024
in T€
2024
in %
2023
in T€
2023
in %
+/-
in T€
+/-
in %
Serviceumsätze 14.239 90,0 12.720 90,4 1.519 11,9
Hardwareumsätze 1.402 8,9 1.188 8,4 214 18
Sonstige Umsätze 188 1,1 165 1,2 23 13,9
15.829 100,0 14.073 100,0 1.756 12,5
2024
in T€
2024
in %
2023
in T€
2023
in %
+/-
in T€
+/-
in %
Inland 9.682 61,2 8.771 62,4 909 10,4
Europäische Union 6.143 38,8 5.295 37,6 848 16,0
Drittland 4 0 7 0 -3 -42,9
15.829 100,0 14.073 100,0 1.754 12,5

Die positive Entwicklung des Umsatzes spiegelt sowohl die Erfolge in der Neukundengewinnung als auch in der Entwicklung der Bestandskundenbetreuung wider.

Die sonstigen betrieblichen Erträge entwickelten sich wie folgt:

2024
in T€
2023
in T€
+/-
in T€
+/-
in %
Fördermittel 643 1.267 -624 -49,3
Weitere sonstige betriebliche Erträge 431 373 58 15,5
1.074 1.640 -564 -33,7

In der Gesellschaft waren zum 31. Dezember 2024 insgesamt 155 Mitarbeiter (ohne Werksstudenten, Praktikanten und Aushilfen) tätig, dies ist ein Anstieg um 11 Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr. Die Personalaufwendungen (9.245 T€) sind gegenüber dem Vorjahr (8.601 T€) gestiegen. Ursächlich hierfür sind die allgemeinen Gehaltssteigerungen.

b. Finanzlage

Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, alle Verbindlichkeiten innerhalb der Frist und unter Ausschöpfung vereinbarter Skonti zu begleichen sowie Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Investitionen wurden aus eigenen finanziellen Mitteln beglichen.

Die aus der Kapitalflussrechnungen abgeleiteten Cashflows werden im Folgenden dargestellt:

2024
in T€
2023
in T€
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.526 1.056
Cashflow aus Investitionstätigkeit -1.169 564
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -399 -1.623
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -42 -3

Die Veränderung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus dem Umsatzwachstum (+ 1.756 T€), den gestiegenen Personalkosten (+ 644 T€) und Sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+ 234 T€) sowie den geringeren Sonstigen betrieblichen Erträgen (-566 T€) und Materialaufwänden (-150 T€).

Die Entwicklung des Cashflows aus Investitionstätigkeit ist im Wesentlichen auf Investitionen in das Sachanlagevermögen (1.015 T€) zurückzuführen.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrifft hauptsächlich die durchgeführte Gewinnausschüttung (500 T€), die Tilgung von Finanzkrediten (197 T€) sowie die Rückzahlung eines Gesellschafterdarlehen (421 T€).

c. Vermögenslage

Investitionstätigkeit:

Die Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen beliefen sich im Geschäftsjahr auf 1.214 T€ (Vorjahr: 624 T€). Schwerpunkte hierbei waren insbesondere Investitionen in die IT-Infrastruktur.

Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Entwicklung der Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich wie folgt dar:

Vermögensstruktur 2024
in T€
2024
in %
2023
in T€
2023
in %
+/-
T€
Immaterielle Vermögensgegenstände 378 5,4 475 7,3 -97
Sachanlagen 2.004 28,5 1.500 23,1 504
Finanzanlagen 186 2,6 187 2,9 -1
Langfristig gebundenes Vermögen 2.568 36,6 2.162 33,3 406
Vorräte 763 10,9 986 15,2 -223
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.395 34,1 1.756 27,0 639
Forderungen im Verbundbereich 365 5,2 293 4,5 72
Sonstige Vermögensgegenstände 368 5,2 695 10,7 -327
Rechnungsabgrenzungsposten 386 5,5 388 6,0 -2
Kurzfristig gebundenes Vermögen 4.277 60,9 4.118 63,4 159
Liquide Mittel 175 2,5 218 3,4 -43
7.020 100,0 6.498 100,0 522
Kapitalstruktur 2024
in T€
2024
in %
2023
in T€
2023
in %
+/-
T€
Gezeichnetes Kapital 25 0,4 25 0,4 0
Rücklagen 773 11,0 773 11,9 0
Bilanzgewinn 4.272 60,9 3.468 53,4 804
Eigenkapital 5.070 72,2 4.266 65,7 804
Sonderposten für Zuwendungen 12 0,2 17 0,3 -5
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 176 2,5 333 5,1 -157
Mittel- und langfristiges Fremdkapital 188 2,7 350 5,4 -162
Steuerrückstellungen 0 0,0 0 0,0 0
Kurzfristige Sonstige Rückstellungen 585 8,4 757 11,7 -172
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 157 2,2 197 3,0 -40
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 357 5,1 254 3,9 103
Kurzfristige Verbindlichkeiten im Verbundbereich 0 0,0 2 0,0 -2
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0,0 0 0,0 0
Übrige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten 663 9,4 672 10,3 -9
Kurzfristiges Fremdkapital 1.762 25,0 1.882 28,9 -120
7.020 100,0 6.498 100,0 522

Die Entwicklung des langfristig gebunden Vermögens resultiert im Wesentlichen aus der Investitionstätigkeit in das Sachanlagevermögen. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Rückgang der Vorräte und Sonstigen Vermögensgegenstände führt zu einem Anstieg des kurzfristigen Vermögens.

Demgegenüber steht ein deutlicher Anstieg des Eigenkapitals - trotz der durchgeführten Gewinnausschüttung - aufgrund des Jahresüberschusses des Geschäftsjahres sowie ein Rückgang des mittel- und langfristigen Fremdkapitals aufgrund der Tilgung von Darlehen von Kreditinstituten.

4. Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr hat die DAKO an den Forschungsprojekten „5G-testbed-BB“ und „KI-Basis“ mitgewirkt.

Diese Projekte werden vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Rahmen der Förderrichtlinie zur Förderung innovativer Netztechnologien im Mobilfunk (5G-testbed-BB) bzw. dem Freistaat Thüringen durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (KI-Basis) unterstützt. Die erhaltenen Fördermittel betreffen im Wesentlichen die Erstattung von Personalkosten (inkl. der jeweiligen Gemeinkosten wie Sozialversicherungsbeiträgen, Reisekosten, Urlaubskosten und Krankheitskosten) der im Forschungsprojekt tätigen Mitarbeiter.

Im Verbundprojekt 5G-testbed-BB ist DAKO im Rahmen des Teilprojektes „Logistikdrohne“ aktiv. In diesem erforscht die DAKO gemeinsam mit dem Teilprojektpartner Innoman GmbH, inwieweit Drohnen in der ländlichen Zustelllogistik als Mittel zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion durch die Entlastung der Zusteller eingesetzt werden können. Das Teilprojekt wurde planmäßig am 31. Dezember 2024 beendet.

Das Projekt KI-Basis hat das Ziel den Einsatz von Methoden des maschinellen Lernens im Zusammenhang mit Themen rund um Regulatorik und Optimierung im Straßengüterverkehr zu erforschen. Konkret geht es darum, aus den im Transportprozess anfallenden Daten (z. B. Aktivitäten, GPS, FMS) automatisch zu erkennen, ob Verstöße gegen geltendes Recht (beispielweise EU 561, ArbZG) vorliegen und ob diese aufgrund der aktuellen Datenlage in naher Zukunft zu erwarten sind und wie diese verhindert werden können. Die Ergebnisse sollen genutzt werden, um Planungswerkzeuge für den Straßengüterverkehr zu entwickeln, sodass das Vermeiden von derartigen Verstößen integraler Bestandteil ihrer Algorithmik ist. Das Projekt wurde am 1. Januar 2024 begonnen.

Im Bereich Entwicklung hat die DAKO ihren Fokus im Geschäftsjahr, neben der Optimierung und Weiterentwicklung der Produktinhalte für die Zielgruppen Frachtführer und Fuhrparkverantwortliche, auf die Konzeption und die Implementierung einer neuen Basis für die Plattform gelegt und diesen prototypisch an einem ersten Produktbaustein erprobt.

Weiterer Schwerpunkt der Arbeit lag in der Etablierung und dem Ausbau des Remaining Driving Times Services bei weiteren Partnern. Außerdem wurde weiter an der Überführung von Legacy-Komponenten der unternehmenseigenen Plattform, durch neue Technologien und Einsatzmöglichkeiten im .NET-Umfeld, gearbeitet und der Ausbau der CI/CD-Pipeline inklusive einer Orchestrierungsplattform vorangetrieben.

III. Gesamtaussage

Insgesamt hat sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gegenüber dem Vorjahr erneut verbessert und sich planmäßig entwickelt. Sie bildet damit die Grundlage für eine weitere positive Entwicklung der Gesellschaft.

IV. Prognosebericht

Für das Jahr 2025 rechnet die DAKO mit einer positiven Geschäftsentwicklung.

Die fortschreitende Digitalisierung des Transportgewerbes, verschärfte gesetzliche Anforderungen (etwa im Bereich Fahrerdaten, Lenk- und Ruhezeiten oder CO2 -Reporting), sowie die wachsende Bedeutung effizienter Logistikprozesse stärken die Relevanz des Leistungsportfolios.

Der kontinuierliche Ausbau des SaaS-Geschäfts sowie die Weiterentwicklung der bestehenden Plattformlösungen bieten gute Wachstumsperspektiven. Zusätzlich wird die Integration von KI-gestützten Planungsmodulen und Assistenzsystemen zur Steigerung der Effizienz in der Disposition als Innovationsfaktor gesehen.

Trotz anhaltender konjunktureller Unsicherheiten erwartet das Unternehmen für 2025 ein Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich sowie eine stabile bis leicht steigende EBIT-Marge, getrieben durch Effizienzgewinne und Skalierungseffekten im Plattformgeschäft.

IV. Chancen- und Risikobericht

Durch die Attraktivität des Marktes treten zunehmend neue Anbieter, insbesondere aus dem Ausland und mit hoher Kapitalausstattung, in diesen Markt ein. Dies erhöht den Wettbewerbsdruck spürbar. Zudem steigt die Sensibilität für Datenschutz und IT-Sicherheit kontinuierlich. Ein Vorfall im Bereich der Datensicherheit könnte das Vertrauen unserer Kunden nachhaltig beeinträchtigen.

Ein weiteres Risiko besteht in der Konjunkturabhängigkeit unserer Kunden. Wirtschaftliche Abschwünge im Transportgewerbe oder eine Zunahme von Insolvenzen im Speditionsbereich könnten sich negativ auf das Neukundengeschäft auswirken. Zudem stellt der Fachkräftemangel in der IT eine Herausforderung dar. Die Rekrutierung und Bindung qualifizierter Softwareentwickler und Data Scientists gestaltet sich zunehmend schwierig.

Bestandsgefährdende Risiken sehen wir nicht.

Zunehmender regulatorischer Druck bietet die Möglichkeit, unsere Marktposition zu festigen, weiter zu stärken und auszubauen. Neue gesetzliche Anforderungen führen zu einer erhöhten Nachfrage nach digitalen Lösungen, insbesondere im Bereich der Datenauswertung und Nachweisführung.

Der Digitalisierungstrend im Mittelstand eröffnet ebenfalls große Potenziale. Viele mittelständische Transportunternehmen erkennen die Notwendigkeit ihre Prozesse zu digitalisieren. Unsere modulare Produktpalette ist gut aufgestellt, um diese Nachfrage zu bedienen.

Darüber hinaus ermöglichen technologische Innovationen, wie der Einsatz von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen, neue Geschäftsfelder.

Schließlich eröffnen strategische Kooperationen mit OEMs, Fahrzeugherstellern oder anderen Plattformanbietern die Chance, neue Kundengruppen zu erschließen und unsere Marktpräsenz weiter auszubauen.

 

Jena, den 25.04.2025

Thomas Becker, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 2.567.399,84 2.161.735,40
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 378.141,80 475.054,31
II. Sachanlagen 2.003.530,66 1.499.953,71
III. Finanzanlagen 185.727,38 186.727,38
B. Umlaufvermögen 4.066.461,20 3.948.874,57
I. Vorräte 763.313,23 986.222,07
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.127.942,81 2.744.642,48
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 175.205,16 218.010,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 386.103,73 387.579,60
Summe Aktiva 7.019.964,77 6.498.189,57

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 4.904.569,31 4.265.910,11
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 772.583,36 772.583,36
III. Bilanzgewinn 4.106.985,95 3.468.326,75
davon Gewinnvortrag 2.968.326,75 2.642.878,48
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 11.859,53 16.946,70
C. Rückstellungen 750.255,25 756.719,93
D. Verbindlichkeiten 1.284.293,48 1.338.310,43
E. Rechnungsabgrenzungsposten 68.987,20 120.302,40
Summe Passiva 7.019.964,77 6.498.189,57

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 14.743.197,63 13.404.066,20
2. Personalaufwand 9.245.474,61 8.601.112,06
a) Löhne und Gehälter 7.747.951,72 7.220.042,84
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.497.522,89 1.381.069,22
davon für Altersversorgung 14.919,69 13.154,40
3. Abschreibungen 802.182,35 756.542,18
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 802.182,35 756.542,18
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.923.579,73 2.690.591,47
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 1.301,73 543,06
5. Erträge aus Beteiligungen 230,08
davon aus verbundenen Unternehmen 230,08
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.873,66 57.849,48
davon aus verbundenen Unternehmen 15.701,70 9.121,95
davon Erträge aus Abzinsung 171,64 185,00
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 8.000,00
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 8.000,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 27.795,99 44.093,20
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 5.134,00 4.306,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 647.390,49 475.289,05
10. Ergebnis nach Steuern 1.139.878,20 886.287,72
11. sonstige Steuern 1.219,00 60.839,45
12. Jahresüberschuss 1.138.659,20 825.448,27
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.968.326,75 2.642.878,48
14. Bilanzgewinn 4.106.985,95 3.468.326,75

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die DAKO GmbH hat ihren Sitz in Jena und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Jena unter der Nummer HR B 512470 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften unter Beachtung des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen des 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht, auf die Anwendung des § 276 HGB wurde verzichtet.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zu Grunde. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen ausgewiesen. Die Geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 0,8 T€ wurden entsprechend § 6 Abs. 2a EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich notwendiger Wertminderungen angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt.

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und das Eigenkapital werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Für die in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wurden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen vorgenommen.

Die Kassen- und Bankbestände sind zu Nominalwerten bilanziert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen, gebildet.

Der bilanzierte Sonderposten wurde gemäß § 265 Abs. 5 S. 2 HGB gebildet. Dieser enthält im Berichtsjahr einen Investitionszuschuss der Thüringer Aufbaubank, abzüglich bisheriger Auflösungen. Der Zuschuss wird entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Vermögensgegenstände erfolgswirksam verteilt. Die Auflösung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die aber erst zu einem bestimmten Zeitpunkt danach Ertrag werden, gebildet.

III. Angaben zu den Posten der Bilanz

Der Bestand und die Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtszeitraum sind in dem beigefügten Anlagenspiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB dargestellt.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen ergeben sich wie folgt:

Sitz Stammkapital
in €
Anteil
in %
Buchwert 31.12.2024
in €
Eigenkapital 31.12.2024
in €
Jahresergebnis 2024
in €
DAKO Nordic AB Stockholm 4.363,38 100 185.727,38 33.795,08 6.939,64

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich hinsichtlich ihrer Restlaufzeiten wie folgt dar:

Gesamt
in T€
Restlaufzeit unter einem Jahr
in T€
Restlaufzeit über einem Jahr
in T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.395 2.395 0
(Vorjahr: 1.756) (Vorjahr: 1.756) (Vorjahr: 0)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 365 80 285
(Vorjahr: 293) (Vorjahr: 8) (Vorjahr: 285)
Sonstige Vermögensgegenstände 368 135 233
(Vorjahr: 695) (Vorjahr: 136) (Vorjahr: 559)
Forderung und sonstige Vermögensgegenstände: 3.128 2.610 518
(Vorjahr: 2.744) (Vorjahr: 1.900) (Vorjahr: 844)

In den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Gesellschafter ausgewiesen. Diese setzen sich wie folgt zusammen:

Zinssatz
in %
Stand per 01.01.2024
in T€
Zugang
in T€
Tilgung
in T€
Stand per 31.12.2024
in T€
Darlehen 5,37 573 95 435 233

Der im Bilanzgewinn einbezogene Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2024 beträgt 2.968 T€. Im Geschäftsjahr fand eine Gewinnausschüttung in Höhe von 500 T€ statt.

Der Sonderposten wird über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände im Geschäftsjahr in Höhe von 5 T€ ertragswirksam aufgelöst.

Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen.

Die Verbindlichkeiten setzen sich gemäß dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel wie folgt zusammen:

Gesamt
in T€
Restlaufzeit unter einem Jahr
in T€
Restlaufzeit über einem Jahr
in T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 333 157 176
(Vorjahr: 530) (Vorjahr: 197) (Vorjahr: 333)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 357 357 0
(Vorjahr: 254) (Vorjahr: 254) (Vorjahr: 0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0
(Vorjahr: 2) (Vorjahr: 2) (Vorjahr: 0)
Sonstige Verbindlichkeiten 594 594 0
(Vorjahr: 552) (Vorjahr: 552) (Vorjahr: 0)
Verbindlichkeiten 1.284 1.108 176
(Vorjahr: 1.338) (Vorjahr: 1.005) (Vorjahr: 162)

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren bestehen nicht.

Zum Bilanzstichtag bestanden selbstschuldnerische Bürgschaften in Höhe von 5.152 T€ zugunsten der DAKO Immobilienverwaltungs GmbH sowie in Höhe von 650 T€ zugunsten des Gesellschafters aus dem Abschluss von Darlehensverträgen. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus Bürgschaften schätzt die Geschäftsführung auf Grund der Bonität und des Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft bereits abgerechnete und erhaltene Einnahmen von Kunden, für Leistungen welche erst in der Zukunft erbracht werden.

IV. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Umsatzkorrekturen in Höhe von 46 T€ enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von 268 T€, welche im Wesentlichen aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen (226 T€) resultieren.

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 19 T€.

V. Sonstige Angaben

Während des Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung des Unternehmens durch den Gesellschafter-Geschäftsführer Thomas Becker ausgeübt. Er ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Als Prokurist war Martin Dittmar bestellt.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter betrug 144 und umfasst ausschließlich Angestellte.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betrugen zum Bilanzstichtag 2.911 T€, davon 1.709 T€ gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss 250 T€ an den Gesellschafter auszuschütten sowie den verbleibenden Betrag zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

VI. Nachtragsbericht

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und sich auf die Darstellung der Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage der Gesellschaft auswirken, sind nicht bekannt.

 

Jena, den 25.04.2025

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Thomas Becker, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.04.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DAKO GmbH, Jena

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DAKO GmbH, Jena, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DAKO GmbH, Jena, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtürmern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Erfurt, 25. April 2025

MSC Schwarzer Albus GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marijke Albus, Wirtschaftsprüferin

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