aktiv Rechtsform GmbH

PCS GmbH

Köln ·HRB 103753 Köln

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Siegburger Straße 517
51105 Köln
Handelsregister
HRB 103753, Köln
Eintragungsdatum
19. Oktober 2020
Branche
Desinfektion und Schädlingsbekämpfung
Herstellung von Schädlingsbekämpfungs-, Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln
Erbringung von haushaltsbezogenen Dienstleistungen
Eingetragenes Kapital
25.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Unternehmenszweck
die Durchführung von Schädlingsbekämpfung aller Art, Vergrämungsmaßnahmen und Taubenabwehr, von Maßnahmen zum Holz- und Bautenschutz, Pflanzenschutz einschließlich biozidfreier Unkrautbekämpfung, von Maßnahmen zum Umweltschutz und von Hygienedienstarbeiten einschließlich Entrümpelung, die Beratung in sämtlichen vorgenannten Bereichen, die Herstellung und der Einzelhandel von und mit allen Artikeln des einschlägigen Bedarfs, die Vermietung von materiellen und immateriellen Gegenständen sowie die genehmigungsfreie Personalgestellung.

Finanzen

Umsatz 2022
9,10 Mio. €
Mitarbeiter 2022
72
Bilanzsumme 2022
25,72 Mio. €
Jahresergebnis 2022
0 €
1 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2022
Aktivseite 25,72 Mio
  • Anlagevermögen 74,9 % 19,28 Mio
  • Umlaufvermögen 24,4 % 6,28 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,6 % 159,2 k
Passivseite 25,72 Mio
  • Verbindlichkeiten 99,3 % 25,53 Mio
  • Rückstellungen 0,6 % 164,2 k
  • Eigenkapital 0,1 % 25,0 k
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Bilanzdaten für 1 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2022
Erträge 13,64 Mio
  • Umsatzerlöse 66,7 % 9,10 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 21,1 % −2,87 Mio
  • Erträge aus Verlustübernahme 10,8 % 1,47 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 1,3 % 182,1 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 20,1 k
Aufwendungen 7,90 Mio
  • Personalaufwand 45,6 % −3,60 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 36,6 % −2,89 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 14,2 % −1,12 Mio
  • Materialaufwand 3,3 % −257,0 k
  • Sonstige Steuern 0,3 % −26,7 k
  • Ergebnis nach Steuern −1,44 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
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GuV-Daten für 1 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Frank Böttner seit 2022 Geschäftsführer
  • Robert Herrig seit 2022 Geschäftsführer
  • Martin Peter Menzel seit 2022 Prokura
2 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Beteiligungen an

Historie

  1. 2022
  2. 06.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    Frank Böttner · Geschäftsführer
  3. 31.03.
    Adressänderung
    PCS GmbH
  4. 31.03.
    Satzungsänderung
    PCS GmbH
  5. 31.03.
    Austritt einer Position
    C****** W****** · Geschäftsführer
  6. 31.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Martin Peter Menzel · Gesamtprokura
  7. 31.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Robert Herrig · Geschäftsführer
  8. 31.03.
    Namensänderung
    PCS GmbH
  9. 31.03.
    Änderung des Unternehmensgegenstands
    die Durchführung von Schädlingsbekämpfung aller Art, Vergrämungsmaßnahmen und Taubenabwehr, von Maßnahmen zum Holz- und Bautenschutz, Pflanzenschutz einschließlich biozidfreier Unkrautbekämpfung, von Maßnahmen zum Umweltschutz und von Hygienedienstarbeiten einschließlich Entrümpelung, die Beratung in sämtlichen vorgenannten Bereichen, die Herstellung und der Einzelhandel von und mit allen Artikeln des einschlägigen Bedarfs, die Vermietung von materiellen und immateriellen Gegenständen sowie die genehmigungsfreie Personalgestellung.
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

2 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2021 Jahresabschluss Volltext

PCS GmbH (vormals: Pest Brands GmbH)

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht 2021

A. Grundlage der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell

Die ursprüngliche Geschäftsaktivität der PCS GmbH, ehem. Pest Brands GmbH, hat mit der vorrangingen Ausrichtung im Bereich der Akquisition und Verwaltung von Beteiligungen an Unternehmen, die in der Schädlingsprophylaxe und Schädlingsbekämpfung für Privat- und Geschäftskunden tätig sind, begonnen. Mit Akquisition der PCS GmbH zum 01.01.2021 und anschließender Aufwärtsverschmelzung sowie Annahme des gleichen Handelsnamens, änderte sich folglich die Ausrichtung auf die Wahrnehmung der operativen Durchführung der voran beschriebenen Geschäftsfelder.

Die PCS GmbH steht nun für das kundennahe, lokale Schädlingsbekämpfungsunternehmen, das mit seinen Markennamen deutschlandweit agieren kann.

2. Ziele und Strategien

Wesentliche Ziele der Gesellschaft sind der weitere Ausbau der Marktanteile in Deutschland und die Stärkung der zum Betrieb gehörenden Marken.

Eckpfeiler der Strategie sind organisches Wachstum, vor allem durch die Durchdringung des Marktes mit schnellen Reaktionszeiten und der weitere Zukauf von Unternehmen im Markt.

B. Wirtschaftsbericht

1. Rahmenbedingungen

Der Gesamtmarkt entwickelt sich weiterhin positiv. In einigen Segmenten der traditionellen Schädlingsbekämpfung ist zwar vermehrt ein Preisdruck im Markt zu spüren, aber die Zielkunden der PCS, die nach einem schnellen und hochwertigen Service verlangen, nehmen weiterhin zu. Positiv wirken hierbei auch die Veränderung aufgrund der globalen Klimabedingungen, die die Bestandserhöhung und die Einwanderung von Schädlingen aus dem europäischen Umland begünstigen. Kombiniert mit einer größeren Sensibilität gegenüber Schädlingen wird zusätzlich eine marktvergrößernde Entwicklung unterstützt.

Der Markt in Deutschland ist ferner von einer Konsolidierungsphase geprägt. Wir erwarten, dass sich der sehr fragmentierte Markt mit vielen kleinen lokalen Schädlingsbekämpfungsunternehmen in den nächsten Jahren weiter konsolidieren wird. PCS wird weiterhin partnerschaftlich auf mögliche Übernahmekandidaten zugehen und nach den besten Lösungen für Kunden und Mitarbeiter dieser Gesellschaften suchen.

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Im Zuge der Neuausrichtung der PCS GmbH wurden in diesem Jahr erstmalig Umsatzerlöse in Höhe von 10.103 TEUR erzielt.

Wesentlich für die Gesellschaft war der Kauf und die Verschmelzung einer Gesellschaft im Jahr 2021 und der danach folgenden, vollständigen Integration, die im Gesamten die Basis des operativen Geschäfts in 2021 ausmachte. Neben der vollständigen Übernahme des Verwaltungsapparates der übernommenen Gesellschaft, wurde die Anbindung an die Zentralfunktion der Gesellschafterin ergänzt. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die weiterführende Integration zukünftig zusätzliche Potenziale eröffnen wird, um die Ertragskraft der PCS zu optimieren.

Für das Geschäft wesentlich ist das Endkundengeschäft, aber auch das Geschäft mit Unternehmen sorgt für zusätzliche Umsatzströme. Im Bereich der Einzelbeauftragungen, über beide Kundengruppen hinweg, wurde ein Anteil von ca. 66% vom operativen Umsatz erreicht (6.675 TEUR) und bildet damit die Haupteinnahmequelle im Geschäftsjahr.

Der Bestand an festen Verträgen liegt im Berichtsjahr bei 3,2 Mio. EUR und konnte gegenüber dem akquirierten annualisierten Bestand (2,8 Mio. EUR) um 15,1% gesteigert werden. Der damit generierte Umsatz belief sich auf 2.417 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) und entspricht damit einer Umsatzgewichtung von 24% am Gesamtumsatz.

Weitere Umsätze wurden im Bereich des Produktverkaufes erwirtschaftet, welcher in 2021 mit 1.010 TEUR einem Anteil von 10% am Gesamtumsatz entspricht.

3. Beschaffung

Auf dem Beschaffungsmarkt agiert PCS als Partner der großen Produkthersteller und -händler. Zum Teil werden aber auch in geringem Umfang selbst zertifizierte Produkte zu Schädlingsbekämpfung hergestellt. Bei der Beschaffung spielen globale Vereinbarungen, die von der Gesellschafterin forciert werden, ebenso eine Rolle wie Vereinbarungen mit lokalen Partnern.

4. Investitionen

Die Gesellschaft möchte zukünftig stärker in den digitalen Wandel investieren. Nicht nur unternehmensintern in die Optimierung und Digitalisierung der unternehmensweiten Prozesse, sondern vor allem auch in die digitale Schädlingsbekämpfung. Aufgrund der derzeit schwierigen Beschaffungslage und der Integrationstätigkeiten wurden im Berichtsjahr neben den durch die Verschmelzung zugegangenen Werte lediglich 19 TEUR Investitionen in das Anlagevermögen vorgenommen. Die Geschäftsführung sieht jedoch derzeit keinen Investitionsstau.

5. Wirtschaftliche Lage

5.1 Ertragslage und Geschäftsergebnis

Wesentliche Steuerungsindikatoren der Gesellschaft und des Gesellschafterkreises sind Umsatzentwicklung und das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen ohne Effekte aus nicht wiederkehrenden Kosten, die durch Unternehmensübernahmen oder Restrukturierungen verursacht werden (EBITA).

Das operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITA) belief sich im Berichtsjahr auf 1.887 TEUR.

Der Materialaufwand inkl. bezogener Leistungen im Verhältnis zu den Umsatzerlösen entspricht 11,1%. Die Personalaufwandsquote beträgt 39,6% im Geschäftsjahr.

In Summe wurde ein Jahresergebnis von -828 TEUR vor Erträgen aus der Verlustübernahme des Gesellschafters erreicht. Ursächlich für die im Geschäftsjahr erzielte Ertragsleistung sind vor allem Abschreibungen auf immaterielle Wirtschaftsgüter in Höhe von 2.849 TEUR.

Der vorhergesehene Umsatz für das abgelaufene GJ 2021 wurde gegenüber der Planung leicht übertroffen. Aufgrund der positiven Umsatzentwicklung und einem stringenten Kostenmanagement, konnte auch das operative Ergebnis (EBITDA) 2021 gegenüber dem Plan gesteigert werden.

5.2 Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist durch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 20.004 TEUR (VJ 20.004 TEUR) gekennzeichnet. In dem abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhten sich die sonstige Verbindlichkeiten verschmelzungsbedingt auf 2.763 TEUR. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 548 TEUR auf 638 TEUR.

Des Weiteren wird die Vermögenslage durch sonstige Rückstellungen in Höhe von 5.547 TEUR geprägt. In den Rückstellungen sind 5.150 TEUR ausstehende Kaufpreiskomponenten enthalten.

Entlang des durch den Gesellschafter übernommenen Verlustanteils kam es im Berichtsjahr zu keiner Veränderung des Eigenkapitals. Ein verbundenes Unternehmen als Darlehensgeber hat eine Rangrücktrittsvereinbarung in Höhe von 20.000 TEUR erklärt.

Im Bereich des Anlagevermögens ist aufgrund der durchgeführten Akquisition bzw. Verschmelzung eine Erhöhung in allen Anlagesementen zu verzeichnen. Die im Berichtsjahr durchgeführten Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung betragen 19 TEUR. Darüberhinausgehende Investitionen wurden nicht getätigt.

5.3 Finanzlage

Die Finanzlage der PCS GmbH ist aufgrund der Einbeziehung in das Liquiditätsmanagement des Gesellschafterkreises geordnet. Die Gesellschaft finanziert sich vor allem über ihr operatives Geschäft, hat jedoch auch Zugriff auf den Cashpool des Gesellschafterkreises. Der operative Finanzmittelbedarf wird bei Bedarf aus diesem Cashpool vollständig gedeckt. Die Gesellschaft geht davon aus, dass ihr auch zukünftig eine ausreichende Finanzierungslinie zur Verfügung steht. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gewährleistet.

C. Chancen- und Risikobericht

1. Chancenbericht

Im Schädlingsbekämpfungsmarkt herrscht weiterhin in vielen Segmenten ein hoher Bedarf an professionellen und qualitativ hochwertigen Dienstleistungen. Auch ökologische Überlegungen nehmen vor allem in der Lebensmittelbranche bei der Auswahl von Schädlingsbekämpfungsdienstleistungen spürbar zu. Hier gehen wir auch in Zukunft davon aus, dass wir mit den Produkten zur digitalen Permanentüberwachung und giftfreien Bekämpfung organisch schneller als der Markt wachsen können. Nach wie vor bleibt die traditionelle Schädlingsbekämpfung das wesentliche Standbein der Gesellschaft.

Der Markt in Deutschland ist stark fragmentiert. Wir gehen davon aus, dass die Konsolidierungstendenzen im Markt fortgeführt werden. Dies wird zusätzliche Chancen für die PCS GmbH bieten, anorganisch zu wachsen, die Kunden- und Mitarbeiterbasis auszuweiten und Synergieeffekte zu erzielen.

2. Risikobericht

In einigen Kundensegmenten herrscht ein zunehmender Preisdruck. Hier besteht das Risiko, dass die PCS GmbH Kunden aus dem Portfolio verliert, die zu kostengünstigeren Anbietern wechseln. Dieser Effekt wird aufgrund der pandemiebedingten Faktoren und dem damit verbundenen wirtschaftlich schwierigen Marktumfeld zunehmend verstärkt. Steigender inflationärer Druck wird nicht nur einen direkten Einfluss auf unsere Ertragskraft nehmen, sondern auch, insbesondere im B2C Segment, eine verminderte Ausgabebereitschaft für unsere Produkte und Dienstleistungen mit sich bringen.

Wachsende Umsätze und Anforderungen von Kunden müssen mit der richtigen Qualität und Quantität von Mitarbeitern und in den richtigen Regionen untermauert werden. Die Verfügbarkeit von fähigen Mitarbeitern am Markt ist somit ein Risiko für die PCS GmbH. Zur Vorbeugung bilden wir unsere eigenen Mitarbeiter (Auszubildende/Umschüler/Quereinsteiger) aus und entsprechend weiter. Insbesondere für das kommende Jahr werden wir im größeren Umfang in die Qualifikation unserer Mitarbeiter investieren.

Bonitätsrisiken unserer Kunden sind insbesondere im Endkundengeschäft spürbar. Inflationärer Druck wird nicht zuletzt auch das verfügbare Einkommen schwächen und damit mögliche Privatinsolvenzen begünstigen. Unsere Kunden im Geschäftsbereich sind hierbei einem geringeren Risiko ausgesetzt, da diese Kundengruppe nicht nur einen überschaubaren Anteil an den Gesamtumsätzen ausmachen, sondern gleichzeitig bei den meisten Großkunden eine zeitnahe Abrechnung sowie Überwachung der Zahlungseingänge durchgeführt wird. Da sich die wirtschaftlichen Bedingungen insbesondere für Kleinst- und Kleinunternehmen in bestimmten Segmenten stark verschlechtert haben, gehen wir davon aus, dass über das normale Maß hinaus Forderungsausfälle durch Insolvenz eintreten können.

Risiken im Bereich der Finanzierung bestehen nicht, da die Firma in die konzerninterne Finanzierung eingebunden ist.

Politische sowie konjunkturelle Risiken sind aus unserer Sicht in der Schädlingsbekämpfungsbranche als gering einzuschätzen, wenn auch Lieferengpässe im Fahrzeug- und Materialbereich die kapazitive Verfügbarkeit beeinflussen. Wir vermuten, dass sich aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin ein erhöhtes Ausfallsrisiko von Forderungen ergibt, sowie einzelne Kundengruppen aufgrund der Insolvenzgefährdung durch Kunden aus anderen Segmenten substituiert werden müssen.

Im Rahmen der regelmäßig durchgeführten Risikobewertungen des Managements wird das Risiko einer digitalen Attacke auf die IT-Infrastruktur der PCS GmbH als hoch eingeschätzt. Diese Form des Angriffs auf kritische Infrastrukturbausteine können ein hohes finanzielles Risiko mit sich bringen.

D. Prognosebericht

Der Gesamtmarkt wird sich in den von der PCS GmbH fokussierten Kundensegmenten weiterhin positiv entwickeln, wenn auch die gesamtwirtschaftliche Lage, der Ukrainekonflikt und der Inflationsanstieg einen dämpfenden Effekt auf die Entwicklung des Unternehmens haben werden. Nichtsdestotrotz ist die Nachfrage nach Produkten der Schädlingsbekämpfung eine weiterhin gängige Dienstleistung, die aufgrund der stetig geringer werdenden Akzeptanz von Schädlingen und der durch den Klimawandel verursachten Häufigkeit von Schädlingsproblemen weiterhin Wachstum unterworfen sein wird.

Auch die Konsolidierungsphase im Markt wird sich weiterhin fortsetzen. Mit dem Ansatz der partnerschaftlichen Zusammenarbeit wird PCS am Markt als einer der präferierten Partner wahrgenommen und so wird die Gesellschaft auch zukünftig durch Unternehmensübernahmen wachsen und Marktanteile gewinnen. Damit gehen eine effizientere Dienstleistungserbringung (Routenplanung) und Synergieeffekte im Einkauf von Materialien und Betriebsutensilien einher, die zu einer steigenden Profitabilität führen werden.

Aufgrund der anhaltenden Corona Pandemie und den damit verbundenen wirtschaftlichen Faktoren, verminderte sich der Umsatz in 2022 um 10,3%. Entlang der Folgen der Corona Pandemie und des Ukraine Konfliktes, musste auch für das Geschäftsjahr 2023 eine weitere Verminderung der Umsätze von 2,6% erfasst werden. Auf Basis der geringeren Umsatzleistung wurde für beide Geschäftsjahre eine ebenfalls geringere operative Marge verzeichnet.

 

Köln, 25. März 2024

PCS GmbH

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

EUR EUR Vorjahr
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.152.663,88 0
2. Geschäfts- oder Firmenwert 16.917.698,77 0
21.070.362,65 0
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 820.478,90 0
21.890.841,55 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 386.662,78 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 836.509,47 0
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.041.406,62 17.109
3. Sonstige Vermögensgegenstände 188.551,62 3.013
2.066.467,71 20.122
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.423.902,63 0
4.877.033,12 20.122
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.551,79 0
26.787.426,46 20.122

Passiva

EUR EUR Vorjahr
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
25.000,00 25
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 5.547.067,00 3
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 638.312,60 90
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 20.003.892,30 20.004
3. Sonstige Verbindlichkeiten 573.154,56 0
davon aus Steuern: EUR 198.000,83 (Vorjahr: TEUR 0)
21.215.359,46 20.094
26.787.426,46 20.122

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

EUR EUR Vorjahr
TEUR
1. Umsatzerlöse 10.102.835,25 0
2. Sonstige betriebliche Erträge 542.280,66 0
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -837.235,78 0
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -282.428,38 0
-1.119.664,16 0
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.312.346,94 0
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -690.434,30 0
davon für die Altersversorgung EUR 23.061,37 (Vorjahr: TEUR 0)
-4.002.781,24 0
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.848.803,52 0
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.666.512,41 -82
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 801,19 0
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 801,19 (Vorjahr: TEUR 0)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen, -819.837,69 -4
davon an verbundene Unternehmen EUR 819.837,69 (Vorjahr: TEUR 4)
9. Ergebnis nach Steuern -811.681,92 -86
10. Sonstige Steuern -16.759,00 0
11. Erträge aus Verlustübernahme 828.440,92 86
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang zum 31. Dezember 2021

A. Allgemeines

Die PCS GmbH (ehem. Pest Brands GmbH) hat ihren Sitz in Köln und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Köln, HRB 103753.

Im Geschäftsjahr 2021 wurde mit Wirkung zum 01.01.2021 die Firma PCS GmbH, Gelnhausen, auf die (vormals) Pest Brands GmbH zu Zeitwerten verschmolzen. Die Pest Brands GmbH wurde anschließend in PCS GmbH umbenannt. Die Vergleichbarkeit der Werte in Bilanz und GuV mit den Vorjahreswerten ist somit eingeschränkt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. In Folge der im Berichtsjahr erfolgten Verschmelzung greifen gemäß § 267 Abs. 4 Satz 2 HGB die Rechtsfolgen schon am ersten Abschlussstichtag nach Überschreiten der Größenmerkmale des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss der PCS GmbH wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung haben wir wie bisher gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten bewertet und um die planmäßige Abschreibung vermindert.

Geschäfts- oder Firmenwerte werden entsprechend § 253 Abs. 3 HGB planmäßig über die maximale Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Kundenstämme unterliegen in der Regel einer kürzeren Bindungsperiode und werden daher über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Der Wertansatz der Sachanlagen berechnet sich aus den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Folgende Nutzungsdauern werden angewandt:

Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3 bis 5 Jahre
Geschäfts- oder Firmenwert 10 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 5 Jahre

Geringwertige Anlagegüter bis EUR 150 werden im Wesentlichen im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Waren sind zu Marktpreisen unter Verwendung des Niederwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken aus Lagerdauer und Gängigkeit wurden angemessen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet. Uneinbringliche Forderungen wurden in voller Höhe abgeschrieben. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert angesetzt.

Sonstige Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Rückzahlungs- beziehungsweise Erfüllungsbetrages bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

C. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Forderungen.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen Positionen gegenüber der Anticimex GmbH & Co. KG als alleiniger Gesellschafterin in Höhe von 828 TEUR.

In den sonstigen Rückstellungen sind in Höhe von 5.150 TEUR ausstehende Kaufpreiskomponenten enthalten.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten. Sie haben in Höhe von TEUR 4 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEUR 20.000 eine Restlaufzeit von bis zu 5 Jahren.

D. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus Geschäftsraummietverträgen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen
TEUR
Summe 2022 2023 2024 Nach 2024 bis 2028
Leasing 3 2 1 0 0
Mieten 224 152 72 0 0
227 154 73 0 0

Während des Geschäftsjahres 2021 waren durchschnittlich 91 Arbeitnehmer beschäftigt (59 männlich 32 weiblich).

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres und bis zum Aufstellungszeitpunkt wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Christian Wächter, Wetzlar vom 23.11.2020 bis 31.03.2022
Herr Martin Menzel, Rellingen vom 23.11.2020 bis 31.03.2022
Herr Robert Herrig, Köln ab 31.03.2022
Herr Frank Böttner, Köln ab 06.05.2022

Der Konzernabschluss, in den die PCS GmbH einbezogen wird, wird von der Anticimex TopHolding AB, Stockholm/Schweden, erstellt und ist auf der Internetseite www.anticimex.com sowie im schwedischen Handelsregister (Bolagsverket) unter der Nummer 556855-7259 verfügbar. Die Anticimex TopHolding AB, Stockholm/Schweden stellt gleichzeitig für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis den Konzernabschluss auf.

 

Köln, den 25. März 2024

PCS GmbH

Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2021 bis 31.12.2021

TEUR Anschaffungskosten
01.01.2021 Zugänge aus Verschmelzungen Zugänge Abgänge 31.12.2021
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 4.860.779,00 0,00 0,00 4.860.779,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 18.797.443,08 0,00 0,00 18.797.443,08
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 23.658.222,08 0,00 0,00 23.658.222,08
2. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.062.315,41 19.107,58 0,00 1.081.422,99
Summe Sachanlagen 0,00 1.062.315,41 19.107,58 0,00 1.081.422,99
Anlagevermögen gesamt 0,00 24.720.537,49 19.107,58 0,00 24.739.645,07
TEUR Abschreibungen
01.01.2021 Zugänge Abgänge 31.12.2021
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 708.115,12 0,00 708.115,12
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1.879.744,31 0,00 1.879.744,31
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2.587.859,43 0,00 2.587.859,43
2. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 260.944,09 0,00 260.944,09
Summe Sachanlagen 0,00 260.944,09 0,00 260.944,09
Anlagevermögen gesamt 0,00 2.848.803,52 0,00 2.848.803,52
TEUR Buchwerte
31.12.2021 31.12.2020
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.152.663,88 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 16.917.698,77 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 21.070.362,65 0,00
2. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 820.478,90 0,00
Summe Sachanlagen 820.478,90 0,00
Anlagevermögen gesamt 21.890.841,55 0,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die PCS GmbH (vormals Pest Brands GmbH), Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PCS GmbH (vormals Pest Brands GmbH), Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PCS GmbH (vormals Pest Brands GmbH) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Vergleichsangaben

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und somit die Vergleichsangaben zum 31. Dezember 2020 und für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sind nicht geprüft.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 1. August 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marko Schipper, Wirtschaftsprüfer

Christian Eden, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 wurde am 21.08.2024 festgestellt.

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  1. Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
  2. Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
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  1. In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
  2. Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:

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from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von PCS GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: a6d3f102db34a9efc9b2e9cf6c00e69e",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

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{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

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