aktiv Rechtsform AG

HEITEC AG

Neutraubling ·HRB 7754 Fürth ·heitec.de

Stammdaten

Rechtsform
AG
Anschrift
Neugablonzer Straße 1
93073 Neutraubling
Handelsregister
HRB 7754, Fürth
Eintragungsdatum
22. November 1999
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Vermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungen
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Eingetragenes Kapital
613.750,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, so vertritt es die Gesellschaft allein. Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die a) Erstellung und der Vertrieb von Lösungen in der Informationstechnologie und Automatisierungstechnik, insbesondere die Entwicklung von Software und Elektronik, b) Dokumentation von Produkten und Prozessen in der Elektrotechnik, Kommunikationstechnik des Maschinen- und Anlagenbaus sowie Multimediapräsentationen für alle Wirtschaftsbereiche, c) Planung, Entwicklung, Konstruktion und Vertrieb von Geräten, Maschinen und Anlagen im Bereich Elektrotechnik, Maschinen- und Anlagenbau, d) entgeltliche Überlassung von Arbeitnehmern (Personalleasing).

Finanzen

Umsatz 2025
88,76 Mio. €
Mitarbeiter 2025
538
Bilanzsumme 2025
80,41 Mio. €
Jahresergebnis 2025
6,62 Mio. €
19 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2025
Aktivseite 80,41 Mio
  • Umlaufvermögen 64,6 % 51,95 Mio
  • Anlagevermögen 34,5 % 27,75 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,9 % 707,6 k
Passivseite 80,41 Mio
  • Eigenkapital 53,8 % 43,30 Mio
  • Verbindlichkeiten 40,2 % 32,36 Mio
  • Rückstellungen 5,1 % 4,09 Mio
  • Passive latente Steuern 0,8 % 664,1 k
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 0
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Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2025
Erträge 185,86 Mio
  • Umsatzerlöse 47,8 % 88,76 Mio
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 22,6 % 42,03 Mio
  • Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 19,1 % 35,41 Mio
  • Erträge aus Beteiligungen 7,6 % 14,06 Mio
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1,2 % −2,21 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1,0 % 1,86 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,6 % 1,15 Mio
  • Andere aktivierte Eigenleistungen 0,2 % 389,5 k
Aufwendungen 97,38 Mio
  • Personalaufwand 39,8 % −38,80 Mio
  • Materialaufwand 31,6 % −30,80 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 16,6 % −16,15 Mio
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 7,6 % −7,43 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,9 % −1,86 Mio
  • Abschreibungen 1,7 % −1,70 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,6 % −622,2 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % −28,0 k
  • Ergebnis nach Steuern 6,65 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 6,62 Mio
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GuV-Daten für 19 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Michael Frieß seit 2022 Vorstandsmitglied
  • Michael Künnell seit 2022 Vorstandsmitglied
  • Benjamin Todt seit 2026 Prokura
  • Bernd Gotthardt seit 2025 Prokura
  • Holger Krübel seit 2008 Prokura
  • Horst Dietz seit 2006 Prokura
  • Johannes Prof. Feldmayer seit 2010 Prokura
  • Matthias Rühr seit 2023 Prokura
  • Richard Heindl seit 2023 Prokura
  • Stefan Pechtel seit 2023 Prokura
  • Wasilis Alvanidis seit 2024 Prokura
18 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Beteiligungen an

3 weitere Beteiligungen · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2026
  2. 04.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Benjamin Todt · Prokura
  3. 30.01.
    Austritt einer Position
    Marcus Wittmann · Vorstand
  4. 30.01.
    Adressänderung
    HEITEC AG
  5. 2025
  6. 20.01.
    Zweigniederlassung eingetragen
    HEITEC AG
  7. 20.01.
    Zweigniederlassung eingetragen
    HEITEC AG
  8. 20.01.
    Zweigniederlassung eingetragen
    HEITEC AG
  9. 20.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Bernd Gotthardt · Gesamtprokura
  10. 2024
  11. 18.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Wasilis Alvanidis · Gesamtprokura
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2025 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2024 Jahresabschluss Volltext

HEITEC AG

Erlangen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2024

HEITEC AG, ERLANGEN

AKTIVA

31.12.2024
EUR
31.12.2023
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 17.013.950,82 15.901
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.271.811,95 4.152
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.034.963,65 2.069
2. Geleistete Anzahlungen 236.848,30 2.083
II. Sachanlagen 2.462.071,45 2.469
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.348.570,95 2.469
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 113.500,50 0
III. Finanzanlagen 10.280.067,42 9.280
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.819.882,96 7.820
2. Beteiligungen 1.460.184,46 1.460
B. UMLAUFVERMÖGEN 57.327.714,29 54.254
I. Vorräte 7.734.399,75 12.741
1. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 5.662.097,01 7.702
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 9.555.064,04 10.794
3. Geleistete Anzahlungen 672.090,47 256
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -8.154.851,77 -6.011
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 49.559.822,45 40.411
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13.986.716,61 8.746
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.286.205,72 2.952
3. Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 24.156.678,68 20.453
4. Sonstige Vermögensgegenstände 8.130.221,44 8.260
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 33.492,09 1.102
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 941.460,72 434
75.283.125,83 70.589

PASSIVA

31.12.2024
EUR
31.12.2023
TEUR
A. EIGENKAPITAL 36.675.995,19 31.423
I. Gezeichnetes Kapital 613.750,00 614
II. Kapitalrücklage 653.678,17 654
III. Bilanzgewinn 35.408.567,02 30.155
B. RÜCKSTELLUNGEN 5.810.707,12 4.863
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 315.629,00 333
2. Steuerrückstellungen 1.122.000,00 59
3. Sonstige Rückstellungen 4.373.078,12 4.471
C. VERBINDLICHKEITEN 32.716.423,52 34.303
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 21.259.402,32 27.723
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.290.500,89 1.610
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.967.606,05 1.705
4. Verbindlichkeiten ggü. nahestehenden Unternehmen 876.263,95 1.701
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.322.650,31 1.564
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 80.000,00 0
75.283.125,83 70.589

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024

2024
EUR
2023
TEUR
1. Umsatzerlöse 100.906.078,07 83.404
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.503.437,08 2.005
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 428.859,63 491
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.148.489,00 1.314
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 49.322,97 (Vorjahr: TEUR 24)
5. Materialaufwand -40.393.195,49 -34.164
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -29.244.418,60 -26.995
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -11.148.776,89 -7.169
6. Personalaufwand -39.358.690,34 -37.960
a) Löhne und Gehälter -33.057.438,24 -31.798
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -6.301.252,10 -6.162
- davon für Altersversorgung: EUR 330.082,46 (Vorjahr: TEUR 359)
7. Abschreibungen -1.518.267,71 -1.000
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.518.267,71 -1.000
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -14.251.154,82 -13.452
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 169.870,83 (Vorjahr: TEUR 46)
9. Erträge aus Beteiligungen 1.905.813,04 1.527
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 1.905.813,04 (Vorjahr: TEUR 1.527)
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.862.480,56 1.770
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 149.410,97 (Vorjahr: TEUR 359)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.358.418,87 -2.099
- davon aus Abzinsung: EUR 3.912,00 (Vorjahr: TEUR 6)
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 252.782,69 (Vorjahr: TEUR 132)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.588.789,32 -254
13. Ergebnis nach Steuern 5.279.766,67 1.582
14. Sonstige Steuern -26.455,00 -29
15. Jahresüberschuss 5.253.311,67 1.553
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 30.155.255,35 28.602
17. Bilanzgewinn 35.408.567,02 30.155

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024

HEITEC AG, ERLANGEN

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die HEITEC AG hat ihren Sitz in Erlangen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Fürth unter HR B 7754 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Der Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze der §§ 266, 275 HGB sowie § 158 AktG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung kommt wie in den Vorjahren das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringenden Vermerke im Wesentlichen im Anhang aufgeführt. Die Vermerke zu den Verbindlichkeiten sind ebenfalls im Anhang aufgenommen.

III. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung, unter Beachtung der Vorschriften für große Kapitalgesellschaften, die grundsätzlich stetig angewandt werden.

Aktivseite

Immaterielle Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen - bezogen auf eine Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren - angesetzt. Zugänge bei beweglichen Wirtschaftsgütern werden pro rata temporis abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungswert von 250,00 bis 1.000,00 EUR wird je Geschäftsjahr ein Sammelposten gebildet, der ab dem Jahr der Anschaffung gleichmäßig mit jeweils 1/5 (nach § 6 Abs. 2a EStG) abgeschrieben wird.

Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. mit ihren niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen der Gesellschaft sind grundsätzlich retrograd ermittelt. Ausgangswert ist der dem Fertigungsgrad entsprechende Anteil des Gesamtauftragswerts abzüglich projektbezogener Fremdzukäufe. Der Abzug der Bruttospanne beinhaltet Einzel- und Gemeinkosten des Vertriebs. Kosten der allgemeinen Verwaltung sind in die Herstellungskosten einbezogen. Die Fremdzukäufe sind mit ihren Anschaffungskosten bewertet.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind offen von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt. Risikobehafteten Posten ist durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Bankguthaben sind zum Nominalwert bilanziert.

Passivseite

Rückstellungen für Pensionen sind nach versicherungsmathematischen Verfahren nach der projected unit credit-method ("PUCM", sog. Einmalbeitragsmethode) bewertet. Die Ermittlung der Rückstellung für Pensionen erfolgte unter Berücksichtigung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre von 1,90 % (Vj.: 1,82 %) für eine Laufzeit von 15 Jahren und der Richttafeln Heubeck 2018 G. Eine Dynamik der anrechenbaren Bezüge sowie eine Fluktuation war infolge der Anzahl der Anwärter nicht erforderlich.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von -1 TEUR.

Die übrigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen, deren Laufzeit über 1 Jahr beträgt, werden auf der Basis eines laufzeitadäquaten Zinssatzes gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung und unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen entsprechend der Inflationsrate angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Der Jahresabschluss enthält Posten, denen Beträge zu Grunde liegen, die auf fremde Währung lauten. Die Umrechnung in EUR erfolgt bei Valutaforderungen und -verbindlichkeiten nach Maßgabe des Devisenkassamittelkurses am Bilanzstichtag.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Aktivseite

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in dem als Anlage beigefügtem Anlagenspiegel dargestellt.

Finanzanlagen

Der Anteilsbesitz ist in der nachfolgenden Aufstellung dargestellt.

Aufstellung des Anteilsbesitzes (Anlage zu Tz. IV., 2.)

Firma, Sitz des Unternehmens

EMPIC GmbH, Erlangen

HEISAB GmbH, Erlangen HEITEC Technology Shanghai Co. Ltd.

HEITEC elektronik ve iletisim sistem cözümleri sanayi ve ticaret limitet sirketi, Istanbul

HEITEC Service GmbH, Erlangen HEITEC ENGINEERING s.r.l., Bukarest

HEITEC PTS GmbH, Kuchen HEITEC Slovensko spol. s.r.o., Trencin DMG MORI HEITEC Digital Kft., Budapest

softgate GmbH information technology services, Erlangen Valicare s.r.o., Trencin

Höhe des Anteils am Kapital des Unternehmens letztes Geschäftsjahr, für das ein Jahresabschluss vorliegt
% Jahr Jahresergebnis Eigenkapital
100,0 2024 2.112.602 EUR 2.401.314 EUR
100,0 2024 116.837 EUR 543.740 EUR
100,0 2024 * 320.857 CNY (41.202 EUR) 6.807.189 CNY (897655 EUR)
100,0 2024 * -4.727.215 YTL (-132.886 EUR) -2.564.223 YTL (-69.702 EUR)
100,0 2024 1.935 EUR 123.393 EUR
90,0 2024 * 48.768 RON (9.803 EUR) 1.273.586 RON (256.033 EUR)
87,55 2024 -819.958 EUR -493.779 EUR
80,0 2023 * -890.918 EUR 301.100 EUR
75,01 2024 183.548.428 HUF (446.022 EUR) 792.040.869 HUF (1.924.659 EUR)
50,1 ** 2024 462.431.876 HUF (1.123.709 EUR) 812.399.676 HUF (1.974.131 EUR)
50,0 2024 222.511 EUR 1.305.859 EUR
48,9 2024 544.433 EUR 2.570.507 EUR

* HB II ** mittelbar Guthaben bei Kreditinstituten von 0 TEUR (Vj.: 70 TEUR) sind als Sicherheiten an Kreditinstitute verpfändet.

Passivseite

Das gezeichnete Kapital beträgt 613.750,00 EUR. Es ist in 540.100 Stückaktien eingeteilt.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern, ausstehende Leistungen und Gewährleistungen.

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Posten bis zu 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.915 5.375 1.969 21.260
(Vorjahr) (20.016) (5.176) (2.531) (27.723)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.075 215 0 4.290
(Vorjahr) (1.610) (0) (0) (1.610)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.968 0 0 4.968
(Vorjahr) (1.705) (0) (0) (1.705)
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 876 0 0 876
(Vorjahr) (1.701) (0) (0) (1.701)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.323 0 0 1.323
(Vorjahr) (1.564) (0) (0) (1.564)
- davon aus Steuern 1.236 0 0 1.236
(Vorjahr) (1.514) (0) (0) (1.514)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 19 0 0 19
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0)
Gesamt 25.157 5.590 1.969 32.716
(Vorjahr) (26.596) (5.176) (2.531) (34.303)

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 0 Mio. EUR (Vj.: 4 Mio. EUR) sind durch Forderungsabtretung besichert.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse - die zu rund 91 % im Inland erzielt werden - teilen sich nach Geschäftsgebieten wie folgt auf:

2023
TEUR
- Automatisierung 51.191
- Digitalisierung 1.544
- Elektronik 45.898
- Sonstige 2.273
100.906

VI. Sonstige Angaben

Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich 533 Angestellte, davon 78 Teilzeitkräfte.

Mitglieder des Vorstandes:

- Herr Michael Frieß, Vorstandsvorsitzender

- Herr Michael Künnell, Vorstand

- Herr Marcus Wittmann, Vorstand

Die Gesamtbezüge gem. § 285 Nr. 9a HGB betragen 862 TEUR.

Mitglieder des Aufsichtsrates

Herr Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Klaus Wucherer (Vorsitzender), Geschäftsführer der Innovations- und Technologie-Beratungs GmbH

Herr Norbert Müller (stellvertretender Vorsitzender), Geschäftsführender Inhaber der advacon GmbH & Co. KG

Herr Dr. Hans Schleicher, Ministerialdirektor a.D., stv. Vorstandsvorsitzender a.D.

Die Gesamtbezüge gem. § 285 Nr. 9a HGB betragen 66 TEUR.

Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften

Für einen Teilbereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird vom Factoring Gebrauch gemacht. Durch die Bilanzverkürzung ergibt sich eine Verbesserung der Bilanzstruktur.

Hierdurch steht Liquidität zeitnah zur Verfügung. Darüber hinaus wird ein Teil des Forderungsausfallrisikos mit übertragen.

Risiken bestehen bei einem eventuellen Ausfall der Forderungen in Höhe der Selbstbeteiligung. Darüber hinaus werden Factoringgebühren fällig, die den Nominalwert der Forderungen mindern.

Zum Bilanzstichtag sind Forderungen in Höhe von 3,0 Mio. EUR verkauft.

Angaben zu Haftungsverhältnissen

Die Haftungsverhältnisse beinhalten Verbindlichkeiten aus Bankavalen und Bürgschaften in Höhe von 30.658 TEUR sowie eine Patronatserklärung in Höhe von 100 TEUR und betreffen das laufende Geschäft einschl. das von verbundenen Unternehmen (in Höhe von 3.758 TEUR). Des Weiteren bestehen Kreditbesicherungs- und Ausstattungsgarantien in Höhe von 12 TEUR und Mithaftungsverpflichtungen in Höhe von 2.220 TEUR aus dem laufenden Geschäft verbundener (2.000 TEUR) und nahestehender Unternehmen.

Die eingegangenen Eventualverbindlichkeiten sind nicht zu passivieren, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten durch den jeweiligen Hauptschuldner voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Laufzeit bis zu 1 Jahr
(TEUR)
1 bis 5 Jahre
(TEUR)
über 5 Jahre
(TEUR)
Miet- und Leasingverpflichtungen 3.490 3.858 732

Abschlussprüferhonorar

Auf die Angabe wird an dieser Stelle verzichtet, da das Abschlussprüferhonorar in dem Konzernabschluss der Gesellschaft mit enthalten ist.

Konzernabschluss

Die HEITEC AG stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss auf, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Gewinnvortrag von 30.155.255,35 EUR und den Jahresüberschuss von 5.253.311,67 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2024
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2024
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
Software 8.693.240,48 907.117,87 2.047.221,54 223.515,29 11.424.064,60
Geleistete Anzahlungen 2.083.277,53 200.792,31 -2.047.221,54 0,00 236.848,30
10.776.518,01 1.107.910,18 0,00 223.515,29 11.660.912,90
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.007.390,78 437.892,67 0,00 427.085,39 9.018.198,06
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 113.500,50 0,00 0,00 113.500,50
9.007.390,78 551.393,17 0,00 427.085,39 9.131.698,56
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 7.819.882,96 1.000.000,00 0,00 0,00 8.819.882,96
Beteiligungen 2.420.184,46 0,00 0,00 0,00 2.420.184,46
10.240.067,42 1.000.000,00 0,00 0,00 11.240.067,42
30.023.976,21 2.659.303,35 0,00 650.600,68 32.032.678,88
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2024
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
Software 6.623.992,93 978.568,84 213.460,82 7.389.100,95
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
6.623.992,93 978.568,84 213.460,82 7.389.100,95
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.538.022,77 539.698,87 408.094,53 6.669.627,11
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
6.538.022,77 539.698,87 408.094,53 6.669.627,11
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 960.000,00 0,00 0,00 960.000,00
960.000,00 0,00 0,00 960.000,00
14.122.015,70 1.518.267,71 621.555,35 15.018.728,06
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2024
EUR
31. Dez. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
Software 4.034.963,65 2.069.247,55
Geleistete Anzahlungen 236.848,30 2.083.277,53
4.271.811,95 4.152.525,08
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.348.570,95 2.469.368,01
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 113.500,50 0,00
2.462.071,45 2.469.368,01
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 8.819.882,96 7.819.882,96
Beteiligungen 1.460.184,46 1.460.184,46
10.280.067,42 9.280.067,42
17.013.950,82 15.901.960,51

Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB

 

Erlangen, 28.03.2025

gez. Michael Frieß, Vorsitzender, Vorstand

gez. Michael Künnell, Vorstand

gez. Marcus Wittmann, Vorstand

Der Jahresabschluss der HEITEC AG zum 31.12.2024 wurde am 25.06.2025 festgestellt.

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024

HEITEC AG, ERLANGEN

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

HEITEC steht für Industriekompetenz in Automatisierung, Digitalisierung und Elektronik und bietet Lösungen, Produkte und Dienstleistungen mit den Inhalten Software, Mechanik und Elektronik. Mit technisch hochwertigen, verlässlichen und wirtschaftlichen Systemlösungen verhilft HEITEC seinen Kunden ihre Produktivität zu steigern und ihre Produkte zu optimieren.

Forschung und Entwicklung

Die HEITEC AG tätigte im branchenüblichen Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Lösungen und Produkte sowie Neuentwicklungen. In der Automatisierung werden weiterhin Methoden "des digitalen Engineerings", wie die "Virtuelle Inbetriebnahme" und der "Digitale Schatten" vorangetrieben. Es werden weitere virtuelle Modelle entwickelt die anschließend in einen "Digitalen Schatten" übergeleitet werden können. Es steigt damit die Projekteffizienz sowie unser Angebot an digitalen Lösungen.

Der Bereich Smart-Factory wird ebenso fortlaufend weiterentwickelt. Übergeordnete Entwicklung ist hierbei unser eigenes Ökosystem "HEITEC SOLUTION CENTER" welches cloudbasiert und damit skalierbar ist. Dieses System wird um von HEITEC entwickelte Funktionen ergänzt. Im Wesentlichen dienen diese Applikationen zur Kommunikation (Austausch von Daten), zur Traceability (bspw. der Dokumentation von Produktionsschritten), der Auswertung von Maschinen und Anlagen (bspw. Kennzahlendarstellung) sowie der Ermittlung des CO 2 Fußabdrucks eines Produktes. Ziel dabei ist es eine deutliche Prozessverbesserung zu erhalten bzw. neue Geschäftsmodelle zu implementieren. Im Zusammenspiel mit der digitalen Maschine dient diese Lösung auch zur optimierten Inbetriebnahme, einem hochverfügbaren Betrieb und der Fehlersuche bei Maschinen und Anlagen.

Zum Einsatz kommen unsere digitalen Lösungen bei externen Kunden sowie bei unserem eigenen Anlagen- und Sondermaschinenbau und der Automatisierung. Sie stellen dabei auch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar.

Weiterentwicklungen werden zudem in Partnerschaften mit Kunden, wissenschaftlichen Einrichtungen und über Förderprojekte getrieben.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftlich

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2024 um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Kalenderbereinigt ging das BIP ebenfalls um 0,2 % zurück. Die Wirtschaftsleistung sank damit im zweiten Jahr in Folge. Konjunkturelle und strukturelle Belastungen standen im Jahr 2024 einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung im Wege: Die deutsche Exportwirtschaft sah sich auf wichtigen Absatzmärkten stärkerer internationaler Konkurrenz ausgesetzt, nicht zuletzt aus der Volksrepublik China. Die deutschen Exporte sanken, obwohl der Welthandel im Jahr 2024 insgesamt zunahm. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Verarbeitenden Gewerbes geriet weiter unter Druck. Die Bruttowertschöpfung nahm im verarbeitenden Gewerbe gegenüber dem Vorjahr mit -0,3 % deutlich ab. Wichtige Bereiche wie Maschinenbau und Automobilindustrie produzieren deutlich weniger. Ein erhöhtes Zinsniveau und unsichere wirtschaftliche Aussichten hemmten auch die Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Destatis, 15.1.2025

Maschinenbau

Trotz eines Wachstums im Dezember 2024 lag der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau im Gesamtjahr 2024 um rund 8 % unter dem Vorjahr. Damit geht das Warten auf die Trendwende weiter.

Zum Jahresschluss 2024 sorgten zwar einige Aufträge für Großanlagen für eine positive Überraschung in den Orderbüchern der Maschinen- und Anlagenbaufirmen.

Dennoch: Das Gesamtergebnis der Bestellungen blieb enttäuschend: insgesamt blieben die Aufträge im Jahr 2024 um real 8 % unter ihrem Vorjahreswert.

Im Inland verbuchten die Unternehmen im Maschinenbau 2024 ein Orderminus von 13 %, aus dem Ausland kamen 5 % weniger Bestellungen. Dabei betrug das Auftragsminus aus den Euro-Ländern 9 %, die Nicht-Euro-Länder schlugen mit einem Rückgang von 4 % zu Buche. Damit mussten die Unternehmen bereits das zweite Jahr in Folge flächendeckend ein deutliches Auftragsminus verbuchen.

Quelle: K-Zeitung, 5. Februar 2025

Elektroindustrie

Das vergangene Jahr war für die deutsche Elektro- und Digitalindustrie sehr schwierig. Unsere Branche verbüßte Rückgänge bei allen relevanten Kennzahlen. So ist die preisbereinigte Produktion von Januar bis einschließlich November 2024 um über neun Prozent eingebrochen. Bemerkenswert ist hingegen, dass die Beschäftigtenzahl nur minimal zurückgegangen ist. Die Unternehmen machen sich stark, für ihre Belegschaften, für den Standort Deutschland. Doch das allein wird nicht reichen.

Quelle: ZVEI Newsletter Auf den Punkt, 01/2025

Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2024 konnten wir uns im Umsatz trotz des schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeldes und im Gegensatz zur Branche um deutliche 24 % steigern. Im Vorjahresvergleich konnten wir vor allem im 2. Halbjahr eine deutliche Steigerung im Umsatz erreichen, die die Grundlage dafür war, dass wir auf Gesamtjahressicht das Budget überschritten.

In der Automatisierung ist der Umsatz um 17% gestiegen und lag mit 3 % leicht unter dem Budget. Im Bereich Elektronik lag der Umsatz 34 % über dem Vorjahreswert. Im Gegensatz dazu, ist der Umsatz in der Digitalisierung um 25% gesunken, das Jahresziel konnte nicht erreicht werden.

Der Anstieg in der Automatisierung kommt im Wesentlichen aus dem Standort in Kiel, vor allem getragen von Projekten im Schiffsbau und Lokomotivbereich sowie aus dem Standort Crailsheim, der auf den Verpackungsanlagenmaschinenbau spezialisiert ist. Die Umsätze am Standort Erlangen sind im abgelaufenen Geschäftsjahr um 65% gestiegen, nachdem die Ergebnisqualität zunahm und verlusttragende Projekte abgeschlossen sind. Die Standorte Berlin und Augsburg wurden aufgrund des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes zum Ende des Jahres geschlossen. Der Auftragseingang im Jahr 2024 war mit 4 % über dem Vorjahr, aber rd. 7 % unter Plan. Insgesamt aber auf einem guten Niveau.

In der Elektronik entwickelte sich der Umsatz vor allem im Inland sehr erfreulich, zusätzliche Maßnahmen zum weiteren Ausbau des Auslandsgeschäfts wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr angestoßen. Nur noch sehr geringe Lieferengpässe auf der Einkaufseite führten punktuell zu Auslieferverzögerungen und Unproduktivitäten. Der Lagerbestand konnte bei gestiegenem Volumen gesenkt werden. Der Auftragseingang war mit 1 % über Plan erneut erfreulich. Die Produktionskapazitäten wurden durch Investitionen im Maschinenbereich erweitert. Auf Gesamtjahressicht konnten wir die geplanten Umsatz- und Ergebnisziele deutlich übertreffen.

Im Segment Digitalisierung ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr gesunken, das Ergebnis hat sich allerdings um 17% verbessern können. Nichtsdestotrotz lag das Ergebnis in diesem Bereich 14% unter dem Plan-Wert.

Der Bereich des Anlagen- und Sondermaschinenbaus wird im Wesentlichen durch unsere Tochterfirmen und Beteiligungsunternehmen bzw. nahestehende Unternehmen abgedeckt.

Im Betriebsergebnis wie auch im Jahresüberschuss zeigt sich, dass der Umsatzanstieg bei nahezu konstant gebliebener Materialleinsatzquote und geringerer Personalaufwandsquote wie auch der gestiegenen Produktivität im Vergleich zum Vorjahr die wesentlichen Treiber zur deutlichen Verbesserung war. Die sehr gute Ergebnisqualität kam u.a. dank der eingeleiteten Maßnahmen zustande (Ausweitung des Projektgeschäftes, konsequentes Pricing, Intensivierung des Projekt- und Produktivitätscontrollings, weiterer Ausbau der standortübergreifenden Zusammenarbeit).

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer ist im Jahr 2024 auf 533 Angestellte gestiegen (VJ 519 Angestellte).

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Lage unseres Unternehmens kann unter Berücksichtigung der Auswirkungen der gesamtwirtschaftlichen Situation unter den ausklingenden Folgen der Corona Krise und den Auswirkungen des Ukraine Russland Krieges als sehr gut eingestuft werden.

Ertragslage

Der Rohertrag erhöhte sich im Vorjahresvergleich vor allem durch den gestiegenen Umsatz. Der Materialaufwand erhöhte sich zwar um 18%, war aber, im Gegensatz zum Vorjahr, direkt im Jahr 2024 mit Umsatzerlösen verbunden. Der Anteil an unfertigen Leistungen im Bestand konnte im Jahr 2024 reduziert werden. Der Personalaufwand erhöhte sich um rd. 4 % aufgrund gestiegener Gehälter und erfolgsabhängiger Vergü-tungen. Insgesamt war das Betriebsergebnis höher als im Vorjahr. Unter Berücksichtigung des Beteiligungs- und Zinsergebnisses ergibt sich ein Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag von 6.842 TEUR (Vorjahr: 1.807 TEUR). Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit einem erfreulichen Jahresüberschuss von 5.253TEUR (Vorjahr: 1.553 TEUR) ab.

Finanzlage

Die flüssigen Mittel betrugen zum Bilanzstichtag 33 TEUR (Vorjahr: 1.102 TEUR). Gesamthaft konnte ein positiver Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 6,9 Mio. EUR erzielt werden. Neben der verbesserten Ertragsalge war hier vor allem das verbesserte Working Capital Management zuträglich. So konnten allein die Vorräte um 5 Mio. EUR (39%) reduziert werden.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug 0,9 Mio. EUR und derjenige aus Finanzierungstätigkeit -3 Mio. EUR.

Der Aufnahme neuer Kredite (einschließlich der Umwidmungen von Linien in kurzfristige Euro- bzw. Terminkredite) in Höhe von 2 Mio. EUR stand die planmäßige Tilgung laufender Kredite in Höhe von 2,7 Mio. EUR sowie die Erhöhung der Inanspruchnahme der Linien in Höhe von 5,7 Mio. EUR bei gleichzeitiger Rückführung von kurzfristigen Eurokrediten gegenüber. Insgesamt wurde die Fremdfinanzierung damit im laufenden Geschäftsjahr 2024 um 6,5 Mio. EUR reduziert. Dies konnte vor allem durch das hervorragende Geschäftsergebnis wie auch durch das geringere Net Working Capital erreicht werden.

Für das Geschäftsjahr 2024 stand immer ein ausreichender Finanzierungsrahmen zur Verfügung. Die im Jahr 2022 begonnene Umfinanzierung von Linien in Euro- und Terminkredite bzw. in eine mittelfristig aufgestellte Finanzierung steht weiterhin im Fokus.

Vermögenslage

Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens hat sich bei gestiegener Bilanzsumme im Geschäftsjahr nicht wesentlich verändert.

Auf der Aktivseite stieg das Anlagevermögen um 1 Mio. EUR, bedingt durch weitere Finanzierungen in unsere Tochterunternehmen an. Die Vorräte verringerten sich auf 7,7 Mio. EUR (im Vorjahr: 12,7 Mio. EUR) aufgrund des Working Capital Managements. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen vor allem aufgrund des Umsatzanstiegs von 8,7 Mio. EUR auf 14 Mio. EUR. Die Inanspruchnahme des Cash-Pools durch nahestehende und verbundene Unternehmen erhöhte sich von 23,4 Mio. EUR auf 27,4 Mio. EUR.

Der Auftragsbestand lag mit einem Wert von 92,7 Mio. EUR über dem Vorjahreswert, aber unter dem Planwert. Insgesamt aber immer noch auf einem guten Niveau und reicht über das Jahr 2024 hinaus.

Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund Gewinnthesaurierung auf 36,7 Mio. EUR (Vj.: 31,4 Mio. EUR). Bei gestiegener Bilanzsumme (7%) stieg damit die Eigenkapitalquote von rd. 44,5 % auf rd. 47,5 % im Jahr 2024 an.

Die kurzfristigen Rückstellungen erhöhten sich von 4,5 Mio. EUR im Jahr 2023 auf 5,4 Mio. EUR in 2024, infolge der Steuerrückstellungen.

Infolge des verbesserten Net Working Capitals und des daraus resultierenden sehr guten Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit ging das kurzfristige Fremdkapital auf rd. 41 % (Vorjahr: 43 %) der Bilanzsumme bei gleichzeitiger Umfinanzierung der Linien in Euro- bzw. Terminkredite zurück.

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

Neben den für uns wesentlichen Steuerungsgrößen Umsatz und Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt ein weiterer Schwerpunkt in der Optimierung der Eigenkapitalquote.

Kennzahlen HEITEC AG
TEUR
2024 2023 Veränderung
Umsatz 100.906 83.404 21%
EBIT 1) 9.200 3.905 > 100%
Jahresüberschuss 5.253 1.553 > 100%
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 8.116 8.744 -1,8
Eigenkapitalquote 48,5% 44,5 % 9%
Return on Capital Employed 2) 15,9% 6,7% > 100%
Investitionen ins Anlagevermögen 2.659 6.421 -0,6%
Mitarbeiter (Durchschnitt) 533 519 14

1) Jahresergebnis + Ertragsteuern + Zinsaufwand

2) EBIT / (EK + verzinsl. FK - liquide Mittel)

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Unternehmensorganisation

Um unsere ehrgeizigen Wachstumsziele zu erreichen und eine einheitliche Ausrichtung des Unternehmens sowie eine klare Branchenfokussierung zu gewährleisten, ist eine Ausrichtung der Organisation nach Geschäftsgebieten notwendig. Auch für den erfolgreichen Aufbau neuer Standorte ist eine Unterstützung und Führung durch die Geschäftsgebietsverantwortlichen erforderlich.

Die Branchenfokussierung unterstützen wir in der Organisation durch eine Neuausrichtung des Vertriebs. Künftig werden wir mit der Implementierung von Branchenmanagern, die dezidiert ihre Branche (HEITEC übergreifend) entwickeln, noch stärker unser gesamtes Leistungsangebot mit den Bedürfnissen des Marktes in Deckung bringen. Verstärkt gehen wir hier den Weg eines zentralen Vertriebsansatzes und haben dies für das komplette Geschäft entsprechend aufgesetzt. Zusammengefasst wird dies in der Organisation "Sales Operations".

Um die Ausrichtung der Organisation auf die Anforderungen des Marktes zu gewährleisten, haben wir die Geschäftsgebiete entsprechend der Technologien zu drei Einheiten zusammengeführt. Das Geschäftsgebiet Automatisierung für regulierte Anwendungen, Fabrikautomatisierung und Energie, fokussiert auf die Portfolioelemente Automotive, Intralogistik, Verteidigung, Verpackung, Energie und Schiffbau. Die Einheit Elektronik besteht aus Elektronikentwicklung und -fertigung sowie der Gehäusetechnik. Das Geschäftsgebiet Anlagen- und Sondermaschinenbau (ASM), in dem unsere Beteiligungsgesellschaften tätig sind, liefert kundenspezifische Maschinen und Anlagen.

Als Querschnittsfunktion haben wir das Kompetenzcenter Digitalisierung mit den Inhalten der digitalen Ausgestaltung von Produktions-, Engineering- und Geschäftsprozessen geschaffen. Wesentliche Themen sind hier: Gesamtheitlicher IIoT Ansatz (horizontal und vertikal), Digitales Engineering und virtuelle Inbetriebnahme, Analytische Produktions- und Prozessoptimierung am digitalen Zwilling, Transparenz durch Datenerfassung bis in die Cloud, Flexible Produktionsplanung und -steuerung und Auslegung, Einrichtung und Monitoring sicherer Produktionsnetze (KRITIS). Ziel ist es dem Kunden durch eine flexible und transparente Produktionsplanung und -steuerung einen maximalen Mehrwert durch eine konsequente Ausrichtung auf die Industrie 4.0 Anforderungen zu schaffen.

Mitarbeiter

Kenntnisse, Erfahrungen, Leistungsfähigkeit und Engagement unserer Mitarbeiter sind die wesentliche Basis unseres Unternehmenserfolges. Unsere Mitarbeiter überzeugen unsere Kunden durch ein fundiertes Fachwissen und einen außerordentlichen Leistungseinsatz.

Dies setzt eine hohe fachliche Qualifikation sowie die fortlaufende Weiterbildung unserer Mitarbeiter voraus. Wichtig für die langfristige Unternehmensentwicklung ist es, leistungsfähige Mitarbeiter für unser Unternehmen zu gewinnen und die systematische Personalentwicklung. Sie zielt auf die Förderung und Qualifizierung sowie die langfristige Bindung zufriedener Mitarbeiter. Unsere zentrale Personalabteilung sorgt durch ein professionelles Recruiting dafür, dass Talente entdeckt, gefördert und konzernweit ideal eingesetzt werden. Personalentwicklung ist eine wesentliche Aufgabe unserer Führungskräfte. Wir unterstützen unsere Führungskräfte durch regelmäßige Schulungen.

Darüber hinaus führen wir regelmäßige Führungskräfte-Sitzungen mit dem Vorstand durch. Dabei werden neben dem internen Wissensaustausch auch branchen- und projektspezifische Themen vertieft. Um für talentierte und qualifizierte Bewerber wie auch Mitarbeiter attraktiv zu sein bzw. zu bleiben, investieren wir in die Positionierung der HEITEC AG als interessanter Arbeitgeber. Ein Arbeitskreis setzt sich damit intensiv auseinander. Zahlreiche Maßnahmen im Sinne "benefits" wurden bereits umgesetzt.

So können wir im Gegensatz zu Großkonzernen flache Hierarchien, frühzeitige Übernahme von Verantwortung und reichhaltige Entscheidungskompetenzen bieten. Wir kooperieren mit ausgesuchten Lehrinstituten. Dort halten unsere Führungskräfte Vorträge und pflegen engen Kontakt zu den Lehrstühlen.

Controlling und Risikomanagement

Der Vorstand der HEITEC AG leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung. Der Aufsichtsrat bestellt, überwacht und berät den Vorstand und ist insbesondere in Entscheidungen, die von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen sind, mit eingebunden. Der Vorstand ist für das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem verantwortlich.

Grundsätze, Richtlinien, Prozesse und Verantwortlichkeiten sind so definiert und etabliert, dass sie eine korrekte und zeitnahe Bilanzierung aller geschäftlichen Transaktionen gewährleisten, eine frühzeitige Identifizierung von Risiken ermöglichen sowie laufend verlässliche Informationen über die finanzielle Situation des Unternehmens zur internen und externen Verwendung liefern.

Die Elemente des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems sind darauf ausgelegt, die unternehmerischen Risiken frühzeitig zu erkennen, zu steuern und die Erreichung der geschäftlichen Ziele abzusichern. Sie können diese Risiken jedoch nicht grundsätzlich vermeiden und bieten daher keinen absoluten Schutz gegen Verluste.

Unser internes Kontroll- und Risikomanagementsystem besteht u.a. aus den folgenden Elementen:

- der detaillierten Berichterstattung und regelmäßigen Quartalsgesprächen zwischen Vorstand und Aufsichtsrat;

- dem Jahresbudget, das vom Aufsichtsrat genehmigt wird. Es basiert auf den Jahresbudgets der Geschäftsgebiete und Regionen, ergänzt um strategische Pläne;

- der monatlichen Berichterstattung über die operative und finanzielle Lage der Geschäftsgebiete und Regionen an den Vorstand;

- regelmäßige Projektreviews;

- der Zuständigkeit der Zentrale Erlangen für die Festlegung und Kontrolle der Grundsätze, Rechnungswesen, Steuern, Controlling, Recht und Personal.

Mit der Zertifizierung zur ISO 27001 haben wir Risiken in der IT und den Projekten reduziert und die Prozesse im Risk-Management weiterentwickelt. Dies wurde für die gesamte Organisation einheitlich verpflichtend gemacht.

Gesamtaussage

Unter Berücksichtigung der schwierigen Umstände im Geschäftsjahr 2024 sind wir mit dem Geschäftsverlauf insgesamt sehr zufrieden. Der Umsatz stieg dank des sehr guten Auftragsbestandes und trotz der schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen um 21 %. Aufgrund des Umsatzanstiegs bei relativ moderatem Anstieg der Personalkosten und gestiegener Produktivität konnte das Betriebsergebnis und der Jahresüberschuss gegenüber Vorjahr deutlich verbessert werden.

Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 2 Nr. 4 HGB

(nicht geprüfter Lageberichtsbestandteil)

Der Aufsichtsrat und der Vorstand achten bei der Besetzung von Führungspositionen im Unternehmen auf Vielfalt. Der Aufsichtsrat hat für den Frauenanteil im Aufsichtsrat und im Vorstand eine Zielgröße von jeweils 0 % festgelegt, diese Zielgröße bis zum 30.06.2022 erreicht und strebt an, diese Zielgröße bis zum 30.06.2025 wieder zu erreichen. Der Vorstand hat für den Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands eine Zielgröße von jeweils 0 % festgelegt, diese Zielgröße bis zum 30.06.2023 erreicht und strebt an, diese Zielgröße bis zum 30.06.2026 wieder zu erreichen.

Die Ausrichtung der Auswahl von Organmitgliedern und Führungskräften am Geschlecht stellt nach Auffassung des Aufsichtsrats und des Vorstands eine in der Praxis untaugliche Vorfestlegung dar. Aufsichtsrat und Vorstand sehen sich vielfältig und im Hinblick auf die Qualifikationen und Kompetenzen angemessen besetzt.

Prognosebericht

Die binnenwirtschaftliche Nachfrage dürfte sich angesichts der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten sowie der noch unklaren wirtschafts- und finanzpolitischen Ausrichtung der nächsten Bundesregierung zunächst noch schwach entwickeln. Bei nachlassender Inflation, weiter steigenden Realeinkommen und zunehmender Klarheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist im späteren Jahresverlauf dann mit einer anziehenden binnenwirtschaftlichen Dynamik zu rechnen. Die Bundesregierung erwartet für das Jahr 2025 einen Zuwachs des preisbereinigten BIP um 0,3 Prozent. Wachstumsimpulse dürften dabei vor allem von den privaten Konsumausgaben und im Jahresverlauf auch von den Investitionen ausgehen. Angesichts im Jahresdurchschnitt noch rückläufiger Exporte bei gleichzeitig steigenden Importen ist vom Außenhandel ein spürbar negativer Wachstumsbeitrag zu erwarten. Auf dem Arbeitsmarkt konnte im vergangenen Jahr ein neuer Höchststand bei der Beschäftigung erreicht werden - damit waren gut eine Million mehr Menschen in Arbeit als noch 2021.

Die Bundesregierung geht für das laufende Jahr aber aufgrund der moderaten konjunkturellen Erholung von einer Stagnation der Erwerbstätigkeit aus; die Arbeitslosigkeit dürfte zunächst weiter zunehmen. Der Anstieg der Verbraucherpreise dürfte im Jahresdurchschnitt knapp oberhalb der Zielmarke von 2 Prozent bei 2,2 Prozent liegen. Die Energiekosten konnten weiter gesenkt werden und der Ausbau der erneuerbaren Energien und der Stromleitungen verzeichnet Rekordwerte.

Quelle: Jahreswirtschaftsbericht 2025 der Bundesregierung

Die deutschen Maschinenbauer rechnen im kommenden Jahr nur mit einer leichten Erholung. Die Produktion werde 2024 um acht Prozent zurückgehen und im neuen Jahr wohl um zwei Prozent sinken, sagte der Präsident des Branchenverbandes VDMA, Bertram Kawlath, am Dienstag auf der Jahrespressekonferenz in Frankfurt.

Erstmals seit vielen Jahren drohe der Branche mit gut einer Million Beschäftigten in Deutschland ein leichter Stellenabbau. Zwar dürften sinkende Zinsen 2025 auch der globalen Investitionsbereitschaft zugutekommen und eine konjunkturelle Erholung einleiten. Doch ein fulminanter Aufschwung der Weltkonjunktur sei nicht zu erwarten.

Die überwiegend mittelständische Branche, zu der auch börsennotierte Unternehmen wie Thyssenkrupp, Siemens Energy oder Gea gehören, kämpft mit der Zurückhaltung der Kunden bei den Investitionen. Die Verunsicherung sei groß, erklärte Kawlath.

Ursache hierfür seien Kriege, handelspolitische Grabenkämpfe und die Wahlerfolge extremistischer Parteien und Kandidaten. Die Unternehmen bräuchten eine klare und verlässliche Wirtschaftspolitik. "Schluss mit der Überregulierung, Schluss mit engen technologischen Vorgaben und auch Schluss mit der viel zu hohen Kostenbelastung am Standort Deutschland."

Quelle: Handelsblatt, 10. Dezember 2024

Für 2025 geht der ZVEI davon aus, dass die reale Produktion weiter leicht um minus zwei Prozent nachgeben wird. Zuversicht schöpfen wir aus den drei Megatrends Elektrifizierung, Digitalisierung und Automatisierung, die nach wie vor uneingeschränkt gültig sind und neue wirtschaftliche Dynamik entfalten können.

Quelle: ZVEI Newsletter Auf den Punkt, 01/2025

Im Hinblick auf diese Entwicklungen planen wir für 2025 einen Umsatz auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres.

In der Automatisierung sehen wir ein Umsatzrückgang von 7 % im Vergleich zu 2024, da sich das Auftragsverhalten unserer Kunden an einigen Standorten abschwächte. Vor allem im Standort Kiel ist ein Umsatzrückgang in Höhe von 13% zu erwarten. In Chemnitz werden wir auch dank der Aufträge außerhalb des Stammgeschäftes stabil bleiben. Insgesamt sehen wir der weiteren Entwicklung in der Automatisierung positiv entgegen. Wir rechnen dabei u.a. infolge der vorgenommenen strategischen Maßnahmen mit einem insgesamt leicht besseren Ergebnis.

In der Elektronik erwarten wir trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation ein Umsatzwachstum von 3 %. Das Ergebnis wird sich aufgrund von steigenden Projekt- und Personalkosten etwas verschlechtern, bleibt aber weiterhin auf einem sehr hohen Niveau.

Im Bereich der Digitalisierung rechnen wir infolge der Erweiterung des Geschäftsmodells mit einer Umsatzsteigerung in Höhe von 17%, das Ergebnis wird sich aber, aufgrund von höheren Investitionen in Forschung und Entwicklung, leicht verschlechtern.

Gesamthaft gehen wir von einem Umsatzniveau etwa auf Vorjahresniveau aus, mit einer leichten Steigerung des EBIT.

Chancen- und Risikobericht

Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Wir werten regelmäßig Studien und Prognosen der Wirtschaftsinstitute und Verbände aus, um die voraussichtliche Entwicklung der Konjunktur und deren Auswirkungen auf unser Geschäft richtig einschätzen zu können. Entscheidend für die weitere gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2025 wird sein, wie sich die allgemeine konjunkturelle Lage vor allem in Deutschland und die Investitionszurückhaltung in der Industrie werden. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens im Jahr 2025 und möglicherweise darüber hinaus wird von diesen beiden Themen deutlich beeinflusst werden.

Dieses Umfeld zwingt uns, weiterhin konsequent auf Kostendisziplin und Produktivität zu achten, vertriebliche Aktivitäten zu stärken und unser Portfolio permanent zu schärfen. Wir schließen jedoch nicht aus, dass die gesamtwirtschaftliche Lage sich auch mittel- und langfristig negativ auf Umsatz und Ertrag auswirken könnte.

Durch den Engpass an qualifizierten technisch ausgebildeten Arbeitskräften am Arbeitsmarkt haben wir nach wie vor an manchen Standorten eine hohe Fluktuation. Der damit verbundene Know-how Abfluss birgt Risiken in der inhaltlichen und termingerechten Abwicklung von Festpreisprojekten. Durch Mitarbeiterbindungsprogramme und intensive Mitarbeiterkommunikation versuchen wir dieses Risiko zu minimieren.

Ertragsorientierte Risiken

Es besteht das Risiko, dass bestehende Kunden die laufenden Verträge nicht verlängern und keine entsprechenden Neukunden zur Kompensation gefunden werden können. HEITEC erbringt seine Dienstleistungen zu einem signifikanten Anteil bei Konzernen und großen Mittelstandskunden. Kündigungen von Dienstleistungs- und Werkverträgen können temporäre Belastungen hervorrufen. Der Wegfall der Geschäftsbeziehung zu einem Großkunden könnte bedeutende Auswirkungen auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung haben.

Technische Risiken und mögliche Gewährleistungsverpflichtungen können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

Nicht zuletzt kann es in Teilbereichen dazu kommen, dass wir unsere Umsatz- bzw. Ertragsziele aufgrund Fachkräftemangel nicht erreichen können.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Beteiligungen, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Bankguthaben und Bankverbindlichkeiten. Zudem werden diverse Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verkauft (Einzelfactoring).

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement wird grundsätzlich eine konservative Risikopolitik betrieben.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind grundsätzlich die Ausnahme. Dem Ausfallrisiko von Kundenforderungen wird durch eine Kreditversicherung Rechnung getragen. Die Bonität einzelner Kunden mit größerem Umsatzvolumen wird regelmäßig überprüft. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen beglichen.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über Bankkredite bei mehreren Geschäftsbanken, mit denen größtenteils eine langjährige Geschäftsbeziehung besteht.

Währungsrisiken halten wir aufgrund unserer Beauftragungen, die wir weitestgehend in Euro-Valuta eingehen, eher gering.

Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird eine fortlaufende Liquiditätsplanung erstellt, die auch als Basis für die Finanzmitteldisposition dient.

Die Liquiditätslage ist im ersten Quartal 2025 aufgrund der bestehenden Kreditlinien gut. Sollte sich die Situation verschlechtern, werden wir mit Hilfe der fortlaufenden Liquiditätsplanung rechtzeitig entsprechende Finanzierungsmöglichkeiten prüfen.

Chancenbericht

Die rasant zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft verändert die Art und Weise, wie in Deutschland produziert und gearbeitet wird. Industrie 4.0-Lösungen verzahnen die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik und schaffen intelligente Wertschöpfungsketten. Die Anfragen der Unternehmen zur Digitalisierung schnellen dadurch in die Höhe. Für uns ergeben sich hier neue Geschäftsmöglichkeiten vor allem durch den Einsatz von mehr Software. Hierzu entwickeln wir als Kenner der Automatisierungs- und Informationstechnologie ein Lösungsportfolio unter dem Sammelbegriff HEITEC 4.0. Dieses reicht von der digitalen Anlagen- und Prozessplanung über die virtuelle Inbetriebnahme bis hin zum Monitoring von Anlagen und Produktionsprozessen mit speziellen Embedded-Systemen zur schnelleren Vernetzung der Produktion. HEITEC 4.0 schafft damit die Voraussetzungen für den Aufbau einer intelligenten Fabrik mit adaptiven Maschinen und Anlagen sowie dezentralen Fertigungssteuerungen.

Da wir geschäftsgebietsübergreifende Lösungen und Projekte anbieten, sind wir in der Lage Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Durch die Zusammenarbeit mit unserer SAP-Tochter HEISAB erhoffen wir uns eine zusätzliche Dynamik, da wir für SAP-Anwender ein durchgängiges Portfolio - von der ERP-Ebene bis zum Shopfloor - anbieten können. Durch die Fokussierung auf Branchen und spezielle Produktionsprozesse erhöht sich die Wahrscheinlichkeit der Wiederholbarkeit von Projekten.

Für diese zukünftigen Aufgaben sind wir sehr gut mit unseren Geschäftsgebieten Automatisierung (einschließlich des Anlagen- und Sondermaschinenbaus), Elektronik und Digitalisierung aufgestellt. Mit unseren mechatronischen Lösungen sind wir als Partner der Industrie hervorragend qualifiziert.

Weitere Vorteile versprechen wir uns durch den Einsatz von neuen Engineeringmethoden wie "Virtuelle Inbetriebnahme" oder "Automatisierter Engineeringprozess". Mit diesen Methoden lassen sich die Entwicklungszeiten planbarer machen und Inbetriebnahmezeiten reduzieren. Der dadurch erzielbare Kundennutzen generiert zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten.

Im Bereich Elektronik können wir Komplettsysteme anbieten, mit einer Durchgängigkeit beginnend auf der Bausteinebene über die Flachbaugruppen bis hin zum Gesamtsystem inklusive der dazugehörenden Gehäusetechnik. Entsprechend der Kundenanforderung können wir diese Komplettsysteme nicht nur entwickeln, sondern auch fertigen. In diesem Fall hat der Kunde nur einen Ansprechpartner für den kompletten Lifecycle seines Produktes.

Gesamtaussage

Aufgrund des gestiegenen Umsatzes war die Entwicklung in der Gesamtleistung wie auch beim Rohertrag und beim Jahresüberschuss im Jahr 2024 überaus positiv. Erfreulich zeigte sich auch der Auftragseingang, der uns das Geschäftsjahr 2025 gut absichert. Gleichzeitig haben wir mit Nachdruck an Zukunftsprojekten weitergearbeitet und den Bereich der Digitalisierung weiter vorangetrieben. Die hohe Liquiditätsbindung konnte vor allem durch den Rückgang der Vorräte reduziert werden.

Gerade der gute Auftragsbestand lässt uns positiv in das Geschäftsjahr 2025 blicken und bildet die Grundlage für die weitere positive Entwicklung des Unternehmens. Aufgrund der langjährigen Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Großkunden, der Fokussierung auf Branchen und Applikationen und der daraus resultierenden Prozesskenntnisse sowie unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Bericht über Zweigniederlassungen

Wir unterhalten neben unserem Stammhaus in Erlangen unselbstständige Niederlassungen in Berlin, München, Augsburg und Kiel. Die selbstständigen Niederlassungen Chemnitz, Crailsheim (einschließlich des technischen Büros in Heilbronn) und Neutraubling sind im Handelsregister eingetragen.

Insgesamt beschäftigen wir in diesen Niederlassungen 300 Mitarbeiter (Vorjahr: 322 Mitarbeiter).

 

Erlangen, 29.03.2025

gez. Michael Frieß, Vorsitzender, Vorstand

gez. Michael Künnell, Vorstand

gez. Marcus Wittmann, Vorstand

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die HEITEC AG, Erlangen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HEITEC AG, Erlangen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HEITEC AG, Erlangen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Erlangen, 06. Juni 2025

ETH Erlanger Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Stefan Schmitz, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

an die Hauptversammlung der HEITEC AG

Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand während des Geschäftsjahres regelmäßig schriftlich und mündlich über die Entwicklung und Lage der Gesellschaft und über alle wesentlichen Geschäftsvorfälle unterrichtet.

Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung des Vorstands im Rahmen der quartalsweise stattfindenden Aufsichtsratssitzungen ständig überwacht und in insgesamt vier Sitzungen laufend die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft, der Tochtergesellschaften und Beteiligungen, die Unternehmensplanung sowie grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik diskutiert und beraten.

Schwerpunkte waren u. a. die Erörterung von Fragen zu den einzelnen Geschäftsgebieten, zur wirtschaftlichen Position der Gesellschaft, zum von der Gesellschaft gehaltenen Anteilsbesitz, wie insbesondere an der Empic, der HEITEC PTS, der HEITEC Slowakei, derHEITEC Türkei, der HEITEC Ungarn und der HEITEC China sowie zur Durchführung von Projekten, zur Personalpolitik, zum Budget 2025, zur Mittelfristplanung und zum Risikomanagement.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss zum 31.12.2024 mit Lagebericht, die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft und die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung sowie der Konzernabschluss zum 31.12.2024 mit Konzernlagebericht wurden durch die von der Hauptversammlung am 25.06.2024 zum Abschlussprüfer gewählte ETH Erlanger Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Aufsichtsrat hat vorstehend aufgeführte Unterlagen sorgfältig geprüft. Die Berichte der ETH Erlanger Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurden in der Aufsichtsratssitzung vom heutigen Tag unter Teilnahme des Abschlussprüfers ausführlich behandelt. Es bestand keinerlei Anlass zu Beanstandungen. Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis des Abschlussprüfers zu und billigt den Jahresabschluss 2024 und den Konzernabschluss 2024. Der Jahresabschluss 2024 der HEITEC AG ist damit festgestellt.

 

Erlangen, den 25.06.2025

gez. Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Klaus Wucherer

gez. Norbert Müller

gez. Dr. Hans Schleicher

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Einmal im Terminal ausführen:

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client = OpenAI()
response = client.responses.create(
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    tools=[{
        "type": "mcp",
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        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
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