aktiv Rechtsform GmbH & Co. KG Gesellschaft mit beschränkter Haftung

HellermannTyton GmbH & Co. KG

TorneschTornesch, DEU ·HRA 9818PI Pinneberg ·hellermanntyton.de
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Stammdaten

Rechtsform
GmbH & Co. KG
Anschrift
25436 Tornesch
Handelsregister
HRA 9818PI, Pinneberg
Branche
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Eingetragenes Kapital
2.600.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt die Gesellschaft allein.

Finanzen

Umsatz 2024
424,71 Mio. €
Mitarbeiter 2024
852
Bilanzsumme 2024
167,58 Mio. €
Jahresergebnis 2024
6,42 Mio. €
2 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 167,58 Mio
  • Umlaufvermögen 88,5 % 148,38 Mio
  • Anlagevermögen 10,9 % 18,31 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,5 % 892,6 k
Passivseite 167,58 Mio
  • Verbindlichkeiten 77,9 % 130,60 Mio
  • Eigenkapital 14,0 % 23,43 Mio
  • Rückstellungen 8,1 % 13,55 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 317
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Bilanzdaten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 452,50 Mio
  • Umsatzerlöse 93,9 % 424,71 Mio
  • Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn 2,4 % 10,82 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1,5 % 6,61 Mio
  • Gutschrift auf Rücklagenkonten 1,4 % 6,42 Mio
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,6 % 2,71 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,3 % 1,24 Mio
  • Andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 % 9,0 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 0
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 0,0 % 0
Aufwendungen 404,68 Mio
  • Materialaufwand 63,5 % 257,12 Mio
  • Personalaufwand 18,1 % 73,12 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 17,0 % −68,87 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,3 % 5,13 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,1 % 261,6 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % 193,0 k
  • Ergebnis nach Steuern 17,43 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 6,42 Mio
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GuV-Daten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • B***** E**** seit 2024 Prokura
  • C******** L**** seit 2024 Prokura
  • C******** S****** seit 2025 Prokura
  • C******** S******* seit 2024 Prokura
  • H**** S**** seit 2024 Prokura
  • H***** A***** G******* seit 2024 Prokura
  • M*** O****** seit 2024 Prokura
  • M********* G****** seit 2024 Prokura
  • W****** P****** seit 2024 Prokura

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Beteiligungen an

Historie

  1. 2025
  2. 29.08.
    Verschmelzung
    HellermannTyton GmbH & Co. KG
  3. 13.08.
    Eintritt eines Mitglieds
    C******** S****** · Prokura
  4. 2024
  5. 23.10.
    Austritt einer Position
    HellermannTyton GmbH & Co. KG · Persönlich haftender Gesellschafter
  6. 13.09.
    Eintritt eines Mitglieds
    M********* G****** · Prokura
  7. 13.09.
    Eintritt eines Mitglieds
    H**** S**** · Prokura
  8. 13.09.
    Eintritt eines Mitglieds
    B***** E**** · Prokura
  9. 13.09.
    Ersteintragung
    HellermannTyton GmbH & Co. KG
  10. 13.09.
    Registerblatt geschlossen
    HellermannTyton GmbH & Co. KG
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

3 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Volltext

HellermannTyton GmbH

Tornesch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die HellermannTyton GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HellermannTyton GmbH, Tornesch - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HellermannTyton GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die in Abschnitt E. des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Wir geben kein Prüfungsurteil zu dem Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung ab.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die oben genannte Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsamen Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 8. Mai 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Vlachos, Wirtschaftsprüfer

Ulrich, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 989.338,25 737.384,64
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 229.260,00 5.103.085,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.884.390,00 13.776.826,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.742.054,00 5.579.524,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.326.129,76 979.611,49
19.181.833,76 25.439.046,49
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.650,00 4.650,00
20.175.822,01 26.181.081,13
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.500.389,18 4.204.530,04
2. Unfertige Erzeugnisse 23.109.580,03 22.382.910,01
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 51.757.817,58 49.683.536,78
- 77.367.786,79 76.270.976,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 45.949.192,74 48.396.603,03
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 21.390.466,55 22.684.811,64
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.910.527,36 1.120.509,44
69.250.186,65 72.201.924,11
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 849.099,86 271.084,95
147.467.073,30 148.743.985,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 956.158,46 754.572,47
168.599.053,77 175.679.639,49

Passiva

31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.600.000,00 2.600.000,00
II. Kapitalrücklage 10.000.000,00 10.000.000,00
III. Gewinnrücklage 4.412.746,89 4.412.746,89
17.012.746,89 17.012.746,89
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 16.018.534,27 15.130.567,16
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.695.702,84 13.790.502,84
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 119.958.322,00 128.310.583,51
davon gegenüber Gesellschafter EUR 94.662.689,20 (Vj. TEUR 97.816)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.913.747,77 1.435.239,09
davon aus Steuern EUR 731.852,39 (Vj. TEUR 660)
135.567.772,61 143.536.325,44
168.599.053,77 175.679.639,49

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 438.343.926,62 397.656.265,64
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -355.896,88 3.391.221,29
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 3.702,51
4. Sonstige betriebliche Erträge 12.879.705,57 1.509.492,14
davon Erträge aus Währungsumrechnung EUR 790.605,12 (Vj. TEUR 572)
450.867.735,31 402.560.681,58
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 231.104.458,45 217.692.811,55
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 26.536.457,24 24.388.158,07
257.640.915,69 242.080.969,62
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 58.710.933,80 53.550.374,05
b) Soziale Abgaben 10.515.525,29 9.733.906,66
69.226.459,09 63.284.280,71
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 7.138.063,96 8.169.134,46
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 82.185.199,20 67.310.850,00
davon Aufwand aus Währungsumrechnung EUR 687.415,72 (Vj. TEUR 654)
34.677.097,37 21.715.446,79
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.246,32 8.050,13
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.394.406,64 1.699.733,78
davon an verbundene Unternehmen EUR 4.250.287,00 (Vj. TEUR 1.574)
davon aus Abzinsung von Rückstellungen 84.613,53 (Vj. TEUR 25)
-4.386.160,32 -1.691.683,65
11. Ergebnis vor sonstigen Steuern und Ergebnisabführung 30.290.937,05 20.023.763,14
12. Sonstige Steuern 175.165,71 81.486,33
13. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn 30.115.771,34 19.942.276,81
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Hinweise

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Tornesch und wird beim Handelsregister des Amtsgerichts Pinneberg unter der HRB 1935 EL geführt.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 HGB.

Bei der Bilanzierung und Bewertung wurde unverändert vom Grundsatz der Unternehmensfortführung (Going Concern Prinzip) gemäß §252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Unsere Gesellschaft ist als Organgesellschaft für Zwecke der Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer nicht selbst Steuerschuldnerin und bilanziert dementsprechend keine Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (auch keine latenten Steuern). Aus diesem Grunde wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung die Bezeichnung des Postens Nr. 11 "Ergebnis nach Steuern" gemäß § 265 Abs. 6 HGB geändert in "Ergebnis vor sonstigen Steuern und Ergebnisabführung".

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Diese sind unverändert zum Vorjahr.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Im Regelfall werden die Anlagegüter linear abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Entgeltlich erworbene EDV-Programme werden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bzw. fünf Jahren abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Aus Wesentlichkeitsgründen wurde die steuerliche Bewertungsmethode für die geringwertigen Wirtschaftsgüter auch für Zwecke des handelsrechtlichen Abschlusses beibehalten.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder im Fall einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt auf Basis des niedrigeren Wertes aus aktuellem Einkaufspreis und dem tatsächlichen Bestellpreis. Bei der Ermittlung des tatsächlichen Bestellpreises wird als Verbrauchsfolgeverfahren die FiFo-Methode angewendet.

In die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden für die Bewertung Materialeinzelkosten und angemessene Materialgemeinkosten einbezogen. Daneben werden auf der Grundlage von Stundensätzen pro Maschine oder pro Produktionskostenstelle ermittelte Fertigungskosten berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Des Weiteren erfolgt eine verlustfreie Bewertung auf Basis der durchschnittlichen Verkaufspreise des aktuellen Jahres.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Pauschalwertberichtigung auf nicht einzelwertberichtigte Forderungen wurde in Höhe von 1% vorgenommen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite der Bilanz Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag bilanziert.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (für zukünftige Jubiläen) sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre in Höhe von 1,76% p.a. (Vorjahr 1,45% p.a.) abgezinst. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,06% p.a. (Vorjahr 0,48% p.a.) und einer angenommenen Entgeltsteigerung von 5,0% p.a. (Vorjahr 2,5% p.a.). Für die Rückstellung für zukünftige Jubiläen wie auch für die Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeit wurde die Anwartschaftsbarwertmethode verwendet und wie im Vorjahr die Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet; diese enthalten bereits von den Arbeitnehmern erdiente Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Stichtag grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Finanzanlagen

Es besteht eine Beteiligung in Höhe von 100% an der Hellermann Tyton Maroc S.à r.l. in Casablanca, Marokko. Das Eigenkapital der Beteiligung ist zum 31. Dezember 2023 erstmals negativ mit einem Wert von MAD -110.451,59 (TEUR -10). Im Geschäftsjahr 2023 hat die Beteiligung einen Verlust in Höhe von MAD 399.421,51 (TEUR 36) erfahren. Es ist weiterhin geplant, die Gesellschaft zu liquidieren. Das Anlagevermögen und die Mitarbeiter wurden bereits im Jahr 2020 in eine andere Gesellschaft übertragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeiten der Forderungen verteilen sich folgendermaßen:

davon mit einer Restlaufzeit
Bilanzposten bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 45.949 0 0 45.949
Vj. 48.397 Vj. 0 Vj. 0 Vj. 48.397
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 21.391 0 0 21.391
Vj. 22.684 Vj. 0 Vj. 0 Vj. 22.684
3. Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände 1.849 61 0 1.910
Vj. 1.015 Vj. 106 Vj. 0 Vj. 1.121
69.189 61 0 69.250
Vj. 72.096 Vj. 106 Vj. 0 Vj. 72.202

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich ausschließlich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Position enthält unverändert keine Forderungen gegenüber der Gesellschafterin.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 2.600.000,00. Alleinige Gesellschafterin ist die Harwich Holding GmbH, Tornesch.

Es besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Gesellschaft und ihrer Muttergesellschaft.

Bei den Gewinnrücklagen in Höhe von TEUR 4.413 handelt es sich um andere Gewinnrücklagen. Der Wert der Gewinnrücklagen hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Kundenboni (TEUR 4.167, Vorjahr TEUR 4.016), für variable Gehaltsbestandteile (TEUR 3.897, Vorjahr TEUR 2.018), für ausstehende Lieferantenrechnungen (TEUR 2.941, Vorjahr TEUR 3.580), für Mitarbeiterjubiläen (TEUR 1.811, Vorjahr TEUR 1.735) sowie im Folgejahr auszuzahlende fixe Gehaltsbestandteile (TEUR 834, Vorjahr TEUR 936) gebildet.

Die Geldanlagen im Zusammenhang mit der Altersteilzeitrückstellung erfüllen die Voraussetzung des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB (Insolvenzsicherung und Zweckexklusivität) und sind als Deckungsvermögen mit dem beizulegenden Zeitwert gegen die Rückstellung für Altersteilzeit zu verrechnen. Unter Zugrundelegung des beizulegenden Zeitwerts des Deckungsvermögens (TEUR 1.076, Vorjahr TEUR 802) und des Erfüllungsbetrags (TEUR 1.317, Vorjahr TEUR 973) beläuft sich die Rückstellung damit zum Bilanzstichtag auf TEUR 241 (Vorjahr TEUR 171). Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen TEUR 1.035 (Vorjahr TEUR 807) zum Bilanzstichtag. Erträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 42 wurden in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst (Vorjahr Aufwand TEUR 5).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten verteilen sich folgendermaßen:

D davon mit einer Restlaufzeit
Bilanzposten bis zu 1 Jahr > 1 Jahr davon > 5 Jahre Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.696 0 0 13.696
Vj. 13.788 Vj. 2 Vj. 0 Vj. 13.790
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 119.958 0 0 119.958
Vj. 128.311 Vj. 0 Vj. 0 Vj. 128.311
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.914 0 0 1.914
Vj. 1.435 Vj. 0 Vj. 0 Vj. 1.435
135.568 0 0 135.568
Vj. 143.534 Vj. 2 Vj. 0 Vj. 143.536

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 94.663 (Vorjahr TEUR 97.816) und resultieren im Wesentlichen aus der Gewinnabführung für das Berichtsjahr (TEUR 30.116, Vorjahr TEUR 19.942) sowie einem Saldo aus laufender Verrechnung im Rahmen des Cash-Pooling-Verfahrens (TEUR 60.049, Vorjahr TEUR 77.873).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 29.794 (Vorjahr TEUR 30.495).

Hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Halbfabrikaten und Waren. Weitere Besicherungen von Verbindlichkeiten bestehen nicht.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2023 2022
TEUR % TEUR %
- nach Produkten
Kabelbefestigungssysteme 384.868 87,8 341.235 85,8
Wärmeschrumpfende Produkte 16.049 3,7 15.290 3,8
Kennzeichnungssysteme 6.762 1,5 7.016 1,8
Sonstige 30.665 7,0 34.115 8,6
438.344 100,00 397.656 100,0
- nach Regionen
Inland 147.622 33,7 141.862 35,7
Übriges EMEA 238.754 54,5 207.896 52,3
Asien Pazifik 16.615 3,8 19.641 4,9
Nordamerika 31.446 7,2 24.315 6,1
Übrige Regionen 3.907 0,9 3.942 1,0
438.344 100,00 397.656 100,0

Sonstige betriebliche Erträge

Der Posten enthält im Wesentlichen außerordentliche Erträge aus dem Verkauf von Grundstücken und Gebäuden sowie anderen Sachanlagen im Rahmen einer Sale and Lease Back-Vereinbarung (TEUR 10.441, Vorjahr TEUR 17). Daneben enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge solche aus der Gewährung der Strom- und Gaspreisbremse (TEUR 1.209, Vorjahr TEUR 0), realisierte und unrealisierte Kursgewinne (TEUR 791, Vorjahr TEUR 572) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 259, Vorjahr TEUR 766).

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind insgesamt periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 344 (Vorjahr TEUR 907) enthalten, die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Verwaltungsaufwand (TEUR 56.075, Vorjahr TEUR 44.044), Betriebsaufwand (TEUR 16.366, Vorjahr TEUR 13.846), Vertriebsaufwand (TEUR 4.841, Vorjahr TEUR 4.034) und übrige Aufwendungen (TEUR 4.904, Vorjahr TEUR 5.387)

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 264 (Vorjahr TEUR 380) sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung - realisiert und nicht realisiert - in Höhe von TEUR 687 (Vorjahr TEUR 654) enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 4.250 (Vorjahr TEUR 1.574) entfallen auf die Verzinsung der laufenden Verbindlichkeiten aus dem Cash Pooling gegenüber der Gesellschafterin. Daneben beinhalten die Zinsaufwendungen TEUR 85 (Vorjahr TEUR 25) Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen.

E. Sonstige Angaben

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:

 

Matthias Laumann, Wuppertal, Vorsitzender

 

Jutta Andrea Eckhardt, Tornesch, stellvertretende Vorsitzende

 

Johannes Pruchnow, München

Geschäftsführer

Die Geschäftsführung wurde von folgenden Herren wahrgenommen:

 

Axel Boywitz, Norderstedt, Kunststoffformgeber

 

Oliver Zimmermann, Berlin, Dipl.-Kaufmann

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

In Bezug auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge verweisen wir auf die Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 4 HGB.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2023 2022
Produktion 274 286
Entwicklung 134 134
Vertrieb und Marketing 191 182
Logistik 149 147
Verwaltung 65 76
813 825

Ferner wurden durchschnittlich 22 Leiharbeiter (Vorjahr 13) beschäftigt.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers beläuft sich für das abgelaufene Geschäftsjahr auf TEUR 133. Es bezieht sich auf die Arbeiten im Zusammenhang mit der Jahresabschlussprüfung sowie das Reporting Package im Rahmen der Konzernabschlussprüfung unserer obersten Muttergesellschaft.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für Parkplatzfläche, Gebäude, Kommunikationsmittel, Drucker/Kopierer sowie aus Leasings von KFZ und Flurförderfahrzeugen in Höhe von insgesamt TEUR 16.255.

Extern TEUR
2024 2.750
2025 2.075
2026 1.773
2027 104
2028 41
6.743
Verbundene Unternehmen TEUR
2024 1.503
2025 1.503
2026 1.324
2027 787
2028 787
darüber hinaus 3.608
9.512

Die Vorteile der Miet- und Leasingverträge werden vor allem in der liquiditätsschonenden Nutzung der betreffenden Vertragsgegenstände gesehen; besondere Risiken sind nicht ersichtlich.

Sale & Lease Back

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 Gebäude und Grundstücke mit einem Buchwert von TEUR 4.459 an die Aptiv Holdings (UK) Limited zu einem Preis von TEUR 14.900 veräußert. Die HellermannTyton GmbH mietet diese Gebäude und Grundstücke für TEUR 65 pro Monat zurück.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird in den konsolidierten Weltabschluss der APTIV PLC, Saint Helier, Jersey, nach US GAAP (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Hinsichtlich der Pflicht zur Angabe von Geschäften mit nahe stehenden Unternehmen und Personen wird von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, nur die wesentlichen, nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte anzugeben. Da derartige Geschäfte nicht getätigt wurden, entfallen weitere Angaben nach § 285 Nr. 21 HGB.

Gewinnverwendung

Der sonst entstehende Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die Harwich Holding GmbH, Tornesch, abgeführt.

Nachtragsbericht

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.

 

Tornesch, den 20. März 2024

HellermannTyton GmbH

Die Geschäftsführung

Axel Boywitz

Oliver Zimmermann

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.638.835,89 578.094,27 150.000,00 0,00 16.066.930,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.930.439,37 10.325,88 8.027.430,04 0,00 913.335,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 56.026.006,40 1.340.018,32 390.767,30 0,00 56.975.257,42
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 53.425.687,56 2.171.986,75 1.264.862,58 171.556,35 54.504.368,08
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 979.611,49 1.518.074,62 0,00 -171.556,35 2.326.129,76
119.361.744,82 5.040.405,57 9.683.059,92 0,00 114.719.090,47
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.650,00 0,00 0,00 0,00 4.650,00
135.005.230,71 5.618.499,84 9.833.059,92 0,00 130.790.670,63
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.901.451,25 326.140,66 150.000,00 15.077.591,91
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.827.354,37 424.622,88 3.567.902,04 684.075,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 42.249.180,40 3.232.454,32 390.767,30 45.090.867,42
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 47.846.163,56 3.154.846,10 1.238.695,58 49.762.314,08
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
93.922.698,33 6.811.923,30 5.197.364,92 95.537.256,71
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
108.824.149,58 7.138.063,96 5.347.364,92 110.614.848,62
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 989.338,25 737.384,64
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 229.260,00 5.103.085,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.884.390,00 13.776.826,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.742.054,00 5.579.524,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.326.129,76 979.611,49
19.181.833,76 25.439.046,49
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.650,00 4.650,00
20.175.822,01 26.181.081,13

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell

Die HellermannTyton GmbH ist ein langjähriger Hersteller und Anbieter von Produkten zum Bündeln, Befestigen, Verarbeiten, Verbinden, Isolieren, Schützen und Kennzeichnen von Kabeln, Leitungen und Datennetzwerkinfrastruktur. Außerdem entwickeln wir Teile für kundenspezifische Industrieanwendungen.

Wichtige Märkte sind die Automobilindustrie, der Elektromarkt sowie viele weitere OEM-Märkte, wie z.B. der Schiffbau, der Schienenfahrzeugbau und die Luftfahrtindustrie.

2. Ziele und Strategie des Unternehmens

Seit 1935 lautet unsere Mission, innovative Lösungen rund um sämtliche Anforderungen des Kabelmanagements zu bieten.

Kundenzufriedenheit als oberste Priorität:

Ein professioneller Service sowie eine hohe Qualität unserer Produkte sollen die Grundlage für das Vertrauen unserer Kunden in uns bilden.

Service auf der ganzen Welt:

Wir sind in 40 Ländern sowie mit einem weltweiten Netz an Vertriebspartnern für unsere Kunden da.

Partnerschaft als gemeinsame Basis:

Für unsere Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter setzen wir auf Teamwork. Langfristige, zuverlässige Partnerschaften haben bei uns einen ebenso hohen Stellenwert wie die Langlebigkeit unserer Produkte.

3. Forschung und Entwicklung

Im Jahr 2023 sind insgesamt 577 Neuentwicklungen gestartet worden. Davon sind 23 Neuentwicklungen Standardbauteile für HT. Der Großteil der Neuentwicklungen betrifft kundenspezifische Teile im Automobilbereich, ein geringerer Anteil sind Entwicklungen für andere Industrien.

Für den Bereich Forschung und Entwicklung wurden im Jahr 2023 EUR 13,6 Mio. (Vorjahr EUR 12,8 Mio.) ausgegeben.

B. Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 blieb insbesondere im 2. Halbjahr hinter den bereits niedrigen Erwartungen zurück. Während zu Jahresbeginn insgesamt mit einem leichten Wirtschaftswachstum gerechnet wurde, steht am Ende des Jahres sogar ein Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,3%. Dies spiegelt sich auch im Geschäftsverlauf der HellermannTyton GmbH wider. Nach einem recht gutem Start in das Jahr, mit sogar leicht über unseren Erwartungen liegenden Umsätzen, lag das 2. Halbjahr und hier insbesondere das 4. Quartal deutlich unter den budgetierten Werten. Dass insgesamt die Ergebnissituation dennoch als zufriedenstellend bewertet werden kann, liegt insbesondere daran, dass sich die ungünstige Preissituation auf den Beschaffungsmärkten, insbesondere für Energie und Rohstoffe, im Jahresverlauf etwas entspannt hat. Dennoch sind nach wie vor alle Input- Faktoren durch inflationäre Tendenzen bestimmt, so dass eine Weitergabe dieser Kostensteigerungen durch Preiserhöhungen am Markt weiterhin hohe Priorität hat.

Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen konnten wir unsere Gesamtumsätze im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 40.688 auf TEUR 438.344 steigern. Dies entspricht einem Zuwachs von 10,2% gegenüber dem Vorjahr. Die Prognose aus dem Vorjahreslagebericht wurde dementsprechend erreicht, wenn auch im unteren Drittel des Prognosebereichs. Auch in einem schwierigen Umfeld ist es uns somit wieder gelungen, gegenüber den für uns relevanten Märkten (Automobil sowie Elektromarkt/OEM, siehe unten) einen überproportionalen Anstieg bei den Umsatzerlösen zu erreichen.

Allgemeine Wirtschaftliche Situation

Im Jahr 2023 ist das Bruttoinlandsprodukt um 0,3% gesunken, nachdem es ein Jahr zuvor aufgrund pandemiebedingter Nachholeffekte um 1,8% gestiegen war. Nach dem Coronajahr 2020 ist dies der zweite Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung in diesem Jahrzehnt. Hauptgründe für diese Entwicklung waren die nach wie vor hohen Preise und ungünstige Finanzierungsbedingungen. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Coronapandemie, lag das BIP 2023 nur 0,7 % höher.

Das Jahr 2023 verlief auch deswegen schwach, weil der erhoffte Schub aus dem Ausland weitgehend ausfiel. Die wichtigsten Handelspartner hatten mit eigenen Problemen zu kämpfen, vor allem China mit den Spätfolgen der Coronapandemie. Die deutschen Importe sanken um 3,0%, die Exporte um 1,8%.

Deutschlands wichtigster Wirtschaftszweig, die Industrie, hatte 2023 mit sinkenden, aber im Vergleich zum Vorkrisenniveau immer noch hohen Energiepreisen sowie schwindenden Aufträgen infolge der Zinswende zu kämpfen. So nahm die Wirtschaftsleistung der Industrie um 0,4% ab.

Dass die deutsche Wirtschaft 2023 nur leicht geschrumpft ist, lag auch am nur relativ moderat zurückgegangenen privaten Konsum (-0,7%). Die zurückgehende Inflation - im Jahresschnitt lag sie nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bei 5,9% - sowie nach und nach steigende Löhne haben hieran ihren Anteil.

Elektromarkt und OEM

Allgemeine Marktentwicklung

Für das Jahr 2023 vermeldete der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) nach 2022 einen erneuten Produktionsrückgang. Dieser betrug -1,0% in der Bundesrepublik Deutschland und -1,4% in der Europäischen Union. Seit Ende 2022 hat sich die Wachstumsdynamik im Maschinenbau sukzessive abgeschwächt. Noch höher war der Einbruch bei den Auftragseingängen - hier gab es insgesamt ein Minus von 12% im Vergleich zum Vorjahr. Nach Ansicht des VDMA fehlt es in den großen Absatzmärkten Europa, den USA und China an Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung.

Gemäß des Zentralverbands der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) verfehlte die preisbereinigte Produktion elektrotechnischer und elektronischer Güter in Deutschland ihr Vorjahresniveau im Dezember 2023 um -10,2%. Bei den Hindernissen für eine Produktionssteigerung beklagt ein wesentlicher Teil der Mitgliedsunternehmen fehlende Aufträge (43%), zu wenig Arbeits- bzw. Fachkräfte (29%) bzw. nicht verfügbare oder zu knappe Produktionsmaterialien.

Geschäftsverlauf

Rückblickend ist das Jahr 2023 für den Bereich Electrical zufriedenstellend verlaufen. Insgesamt konnte ein Umsatzwachstum i.H.v. + 8,2% erzielt werden. Im Fokus standen sowohl die Erschließung neuer Kundenpotentiale als auch die Weitergabe von Kostensteigerungen an die Kundschaft. Dieses ist erneut hinsichtlich der erforderlichen Höhe als auch Geschwindigkeit gut gelungen. Begünstigende Faktoren waren neben hoher Kundennähe weiterhin die im Vergleich zum Wettbewerb gute Warenverfügbarkeit. Im Jahresverlauf war zu beobachten, dass sich die anfänglich gute Umsatzentwicklung langsam abflaute und die monatlichen Zuwachsraten zum Vorjahr leicht abnahmen.

Exportmärkte

Der Exportanteil am deutschen Umsatz stieg im Jahr 2023 auf 14,2%. Damit wuchs dieser Geschäftsteil deutlich progressiver als der Umsatz im Heimatmarkt. Dieses wurde vor allem durch ein starkes Wachstum in der Türkei getrieben, deren Wirtschaft sich erneut als standhaft erwiesen und trotz hoher Inflation der Lira progressiv entwickelt hat. In den Bereichen Verteidigungsindustrie und Kabelsatzfertigung für die Weiße Ware wurden erhebliche Zuwächse verbucht, allerdings fiel der Schienenfahrzeugbau aufgrund geringerer staatlicher Investitionen erneut hinter die Erwartungen zurück. In den Emiraten und Saudi Arabien konnte der Umsatz ebenfalls signifikant gesteigert und damit eine wichtige Zielmarke erreicht werden.

OEM

Im Geschäftsfeld "OEM" wurde im Jahr 2023 ein Umsatzwachstum i.H.v. +7,4% erzielt. Starke Zuwächse wurden vor allem in den Erneuerbaren Energien, der Luftfahrt sowie bei Produzenten von Agrarmaschinen und Rüstungsgütern verzeichnet. In den Erneuerbaren Energien ist die Solarbranche Treiber der Entwicklung, während die Windkraftindustrie nur langsam wieder wächst. Die Luftfahrtindustrie profitiert von der starken Nachfrage im Reiseverkehr und damit dem Wiedererstarken des europäischen Flugzeugbaus. In der Rüstungsindustrie manifestieren sich die drastisch gestiegenen Ausgaben der Regierungen aufgrund des Ukraine-Krieges sowie der neu bewerteten Bedrohungslage hinsichtlich der Landesverteidigung. Mit Ausnahme der Luftfahrtindustrie konnten im Jahr 2023 Preiserhöhungen erfolgreich umgesetzt werden.

Industrial

Das Geschäftsfeld "Industrial" wuchs im Geschäftsjahr um 1,9% gegenüber 2022. Das Ergebnis wurde nachhaltig von der anhaltenden Schwäche im Maschinen- und Anlagenbau sowie dem damit eng verbundenen Schaltanlagenbau beeinflusst. Viel Zeit und Energie verbrauchten die erforderlichen Preisgespräche, an deren Ende unsere Preisforderungen weitgehend umgesetzt werden konnten.

Elektrogroßhandel

Im Elektrogroßhandel wurde eine Umsatzsteigerung i.H.v. +6,3% zum Vorjahr erreicht. Die Steigerung verteilt sich weitgehend gleichmäßig auf die über den Handel bedienten Endmärkte, übersteigt allerdings in Teilen deutlich das Wachstum unseres direkt abgewickelten Geschäftes. Grund hierfür ist u.a. eine Verlagerung von Geschäft aus dem Bereich Industrial hin zur Belieferung durch den Handel. Im vierten Quartal des abgelaufenen Jahres zeichnete sich eine deutliche Abkühlung des Geschäftes ab, die auf den Abbau von Lagerbeständen zurückzuführen ist. Sämtliche Preissteigerungsmaßnahmen wurden erfolgreich umgesetzt.

Automobil

Allgemeine Marktentwicklung

Das Jahr 2023 startete für die Automobilindustrie als ein weiteres Jahr mit Herausforderungen und niedrigen Erwartungen. Allerdings schritten die Erholung der Pandemie und die Erholung der Lieferketten voran und so konnte der VDA (Verband der Automobilindustrie) seine Prognosen zu Absätzen in Deutschland und auch Europa anheben. Einzig die Situation auf dem Rohstoffmarkt und die Energieversorgung trüben die positiven Aussichten etwas.

Die PKW-Zulassungen konnten mit 2,84 Mio. weiterhin ein Plus von 7,3% verzeichnen. Die Elektro-Antriebe hatten 2023 einen Anteil von 18,4%, der Anteil an Plug-in-Hybriden lag bei 6,2%.

Im LKW-Bereich konnten die Zulassungen ein weiteres Jahr ein Plus verzeichnen, sie stiegen um 14,5% auf rund 290.700. Die Sattelzugmaschinen verzeichneten ein Plus von 30% und stiegen auf 42.400.

Geschäftsverlauf

Der Geschäftsbereich Automobil verzeichnete in 2023 ein Rekordjahr. Wir konnten eine Steigerung von insgesamt 15% zum Vorjahr verzeichnen.

Im Bereich der Nutzfahrzeuge (Bus & Truck) erreichten wir insgesamt einen Zuwachs von 15%. Der Bereich OEM hatte allerdings einen Einbruch von minus 8% im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Der Bereich Tier-1 konnte wiederum ein Zuwachs von 18% verzeichnen. Der Geschäftsverlauf war dabei geprägt von vielen Preisverhandlungen und einer angestiegenen Produktion in der Automobilindustrie. Im zweiten Halbjahr machten sich dann auch die Preiserhöhungen deutlich bemerkbar.

2. Beschaffung

Seefrachten

In 2023 hat sich die Lage auf dem weltweiten Frachtmarkt deutlich entspannt und die Frachtraten blieben auf einem niedrigen Niveau. Die neu zustande gekommene Kooperation mit einem weiteren Spediteur für die Route von Singapur hat sich positiv auf das Risikomanagement und die Sicherung der Lieferkette ausgewirkt.

Landfrachten

Die Verfügbarkeit von Frachtkapazitäten hat sich in 2023 deutlich entspannt. Durch die Erhöhung der gesetzlichen Maut in Deutschland um bis zu 80% ab dem 1. Dezember 2023 mussten jedoch Preiserhöhungen auf alle Landfrachten akzeptiert werden.

Rohstoffe

Im Gegensatz zu den massiven Rohstoff-Engpässen im Jahre 2022, hat sich der Rohstoffmarkt in 2023 deutlich beruhigt, was zu Preissenkungen und zu einer Verkürzung der Lieferzeiten geführt hat.

Strom

Durch die zunehmende Verschlechterung der Marktlage im 3. Quartal 2022 musste ein Tranchenvertrag für das Jahr 2023 abgeschlossen werden. Durch die im ersten Halbjahr 2023 angespannte Lage musste eine massive Preiserhöhung des durchschnittlichen Arbeitspreises (ohne Steuern und Gebühren) hingenommen werden, die aber durch die Effekte der Strompreisbremse teilweise abgefedert wurde.

3. Investitionen

In 2023 wurden insgesamt TEUR 5.618 (Vorjahr: TEUR 4.094) investiert, davon TEUR 578 (Vorjahr: TEUR 414) in immaterielle Vermögensgegenstände und TEUR 5.040 (Vorjahr: TEUR 3.681) in Sachanlagen. Im Vergleich hierzu betrugen die Abschreibungen TEUR 7.138 (Vorjahr: TEUR 8.169).

4. Ertragslage

Der Auftragseingang für das gesamte Unternehmen belief sich auf TEUR 415.427 (Vorjahr: TEUR 384.489) und lag damit um 8% über dem Vorjahr.

Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr von TEUR 397.656 um 10,2% auf TEUR 438.344. Während die Umsätze im Geschäftsbereich Automobil um 15% und im Geschäftsbereich Elektromarkt/OEM um 8,2% zulegten, stiegen die Verkäufe an Schwesterunternehmen um 10%. Gleichzeitig wurde, statt eines Bestandsaufbaus wie im Vorjahr, Bestand geringfügig abgebaut, so dass die Gesamtleistung aus Umsatz und Bestandsveränderung etwas geringer wuchs als der Umsatz (9,2%).

Der starke Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 12.880, Vorjahr TEUR 1.509) ist im Wesentlichen auf eine unterjährige Sale-and-Lease-Back-Transaktion der Betriebsgrundstücke unter Aufdeckung von stillen Reserven zurückzuführen.

Die Betriebsaufwendungen (Summe aus Material- und Personalaufwand, Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen) stiegen insgesamt ungefähr im Gleichklang mit der Entwicklung der Gesamtleistung um 9,3% auf TEUR 416.191 (Vorjahr: TEUR 380.845). Wesentlicher Grund hierfür sind bei unterproportional gewachsenem Materialaufwand und rückläufigen Abschreibungen ein höherer Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, vor allem bedingt durch höhere Konzernumlagen.

Die Materialaufwendungen stiegen um 6,4% auf TEUR 257.641 (Vorjahr: TEUR 242.081) und damit unterproportional zur Entwicklung der Gesamtleistung. Dies ist neben den erzielten Verkaufspreiserhöhungen auch einer leichten Entspannung am Rohstoffmarkt zu verdanken. Damit sank die Materialaufwandsquote im Verhältnis zur Gesamtleistung bei nach wie vor hohem Rohstoffpreisniveau von 60,4% auf 58,8%.

Die Personalaufwendungen stiegen um 9,4% (TEUR 69.226, Vorjahr TEUR 63.284). Bei nur moderatem Aufbau von Mitarbeitern ist dies insbesondere auf die allgemeinen Lohn- und Gehaltsentwicklung sowie auf einen Anstieg der erfolgsbasierten Gehaltsbestandteile zurückzuführen.

Das Ergebnis vor Zinsen, sonstigen Steuern und Ergebnisabführung (TEUR 34.677) stieg im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 21.715) insbesondere aufgrund des höheren Geschäftsvolumens sowie des Sondereffektes aus den Grundstücksverkäufen stark an (+ 59,7%). Dies entspricht einer gesteigerten Rentabilität bezogen auf die Gesamtleistung von 7,9% (Vorjahr 5,4%).

5. Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 35.490 gestiegen (von TEUR -2.151 auf TEUR 33.339). Der Cash-Flow des Vorjahrs war jedoch in diesem Kontext aufgrund besonderer Pandemienachlaufeffekte insbesondere im Bereich der Working-Capital-Veränderungen nicht repräsentativ.

Aufgrund der Einmaleffekte aus dem Verkauf unserer Betriebsgrundstücke ist der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit trotz Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 5.618 deutlich positiv (TEUR 9.307).

Diese Zuflüsse konnten genutzt werden, um neben der vorzunehmenden Gewinnabführung Finanzierungssalden zu reduzieren. Die hieraus insgesamt resultierenden Abflüsse zuzüglich der zu tragenden Zinslast betrugen TEUR 42.068. Damit ergibt sich insgesamt eine Erhöhung des Finanzmittelfonds um TEUR 578 (von TEUR 271 auf TEUR 849).

6. Vermögenslage

Der Wert des Sachanlagevermögens hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 24,6% verringert. Hier kommt insbesondere der unterjährig erfolgte Verkauf der Bestandsimmobilien mit einem Buchwert von rund EUR 4,5 Mio. an eine Schwestergesellschaft zum Tragen. Darüber hinaus unterschritten die Ersatzinvestitionen in produktionsbezogene Anlagen und Maschinen (EUR 5,0 Mio.) entsprechend der wirtschaftlichen Unsicherheiten der letzten Jahre die Abschreibungen (EUR 6,4 Mio.).

Der Vorratsbestand ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.097 (1,4%) nur gering angestiegen. Dabei steht einem Aufbau im Bereich der unfertigen und fertigen Erzeugnisse (TEUR 2.801) ein Abbau des Rohstoffbestands gegenüber (TEUR -1.704). Dies ist insgesamt im Vergleich zum Umsatz ein deutlich unterproportionaler Anstieg, so dass die Bestandsreichweite verringert und das Working Capital damit verbessert werden konnte. Zudem erhöhen inflationäre Tendenzen den Bestand wertmäßig, ohne dass eine Erhöhung der mengenmäßigen Bestände in selber Höhe stattfindet.

Im Bereich der Forderungen und Verbindlichkeiten, sowohl gegenüber Dritten als auch im Verbundbereich haben sich nur geringfügige Änderungen ergeben, die überwiegend durch Einmaleffekte bzw. stichtagsbezogene Effekte zu erklären sind. Dabei überstiegen bei den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin die Zuflüsse aus den Grundstücksverkäufen einerseits die Effekte aus konzerninterner Leistungsverrechnung sowie der Gewinnabführung andererseits um TEUR 3.153.

Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr nur leicht erhöht (TEUR 16.018, Vorjahr TEUR 15.131). Erhöht haben sich insbesondere die personalbezogenen Rückstellungen für variable Vergütungen, Altersteilzeit u.Ä. (TEUR 2.188), wohingegen im Bereich der Rückstellungen für Reklamationskosten ein Rückgang verzeichnet wurde (TEUR -846).

Insgesamt ist die Bilanzsumme um TEUR 7.081 gesunken. Dementsprechend beträgt die Eigenkapitalquote nunmehr 10,1% (Vorjahr: 9,7%).

C. Risiko- und Chancenbericht

1. Risikomanagement

Das Risikomanagement-System hat auch in diesem Berichtsjahr auf aktuelle Entwicklungen reagiert und wurde entsprechend modifiziert.

Das Thema Nachhaltigkeit war aus der Perspektive des Risikomanagements auch in 2023 von großer Bedeutung. Seit Oktober 2023 ist nun dediziert die Position des "Sustainability Manager" besetzt, um den Aufbau einer robusten Organisation für dieses Thema weiter voranzubringen und um uns in enger Abstimmung mit der HellermannTyton-Gruppe in die Lage zu versetzten, den vielfältigen regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden. Die größte Herausforderung ist derzeit die Ermittlung und Bereitstellung von Daten rund um den CO 2 -Fußabdruck, sei es für das Unternehmen oder unsere Produkte. Der Aufbau des Green House Gas-Reporting ist angelaufen, insbesondere der Aufbau der Emissionsermittlung für den Bereich des Scope 3 ist jedoch noch nicht abgeschlossen und wird uns auch noch mittelfristig beschäftigen.

Der Krieg in der Ukraine und die Situation rund um den Gazastreifen sind aus der Sicht des Risikomanagements für unser unmittelbares Geschäft nicht von wesentlicher Bedeutung. Die Energieversorgung und auch die Entwicklung der Energiepreise stellen derzeit kein signifikantes Risiko dar, werden aber gleichwohl aufmerksam verfolgt. Auch die Lieferketten sind stabil, die Gefahren am Suez-Kanal und die Änderung der Route um das Kap der Guten Hoffnung wirken sich derzeit nicht auf unsere Produktion aus.

Im Jahr 2024 wird aus der Risikoperspektive noch einmal erneut das Thema Nachhaltigkeit im Fokus stehen. Dabei wird die Ermittlung des CO 2 -Fußabdruckes und die Ermittlung von Einsparpotentialen von besonderer Bedeutung sein, da wir hier mit weiter steigenden Anforderungen an Transparenz durch die Marktteilnehmer rechnen.

2. Einzelrisiken und -chancen

Gesamtwirtschaftliche Risiken und Chancen

Die globale Gesamtwetterlage wird derzeit bestimmt von militärischen Konflikten in der Ukraine und dem Nahen Osten, die in ihrer Folge auch Einfluss auf die politische Weltkarte haben. Neue Allianzen finden sich, alte werden in Frage gestellt bzw. müssen ihre Standhaftigkeit wiederholt unter Beweis stellen. Dies kann, ebenso wie die anstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA, großen Einfluss auf die Entwicklung der Weltwirtschaft nehmen. Eine Tendenz zu stärkerer Fragmentierung und zu Protektionismus, welche den früheren Bestrebungen nach einem liberalisierten Welthandel entgegenläuft, ist zu verzeichnen, China als einer der globalen Wachstumsmotoren der letzten Jahre prosperiert wirtschaftlich nicht im gewünschten Maße.

Demgegenüber scheint die Spitze der inflationären Entwicklung erreicht bzw. überwunden zu sein, so dass sich durch Zinssenkungen der Notenbanken Wachstumsimpulse ergeben können.

Insbesondere der Krieg in der Ukraine stellt jedoch nach wie vor ein schwer zu kalkulierendes Risiko dar. Während die unmittelbaren Folgewirkungen der dort zurückgehenden Produktion von Bordnetzen auf die Automobilindustrie einigermaßen durch die Produzenten abgefedert werden konnten, sind die Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Europa und der Welt in ihrer Dauer und Schwere nach wie vor kaum abzusehen.

Auch wenn sich mittlerweile die Lage auf dem Energiemarkt durchaus entspannt hat, sowohl in Bezug auf die Versorgungssicherheit als auch auf die Energiepreise, so wird dieses Risiko auch in Zukunft von großer Bedeutung bleiben. Auf Grund der steigenden Anforderungen an Nachhaltigkeit erhöht sich auch kontinuierlich die Nachfrage nach Strom aus erneuerbaren Energien bei ggf. nicht ausreichendem Angebot. Diese Entwicklung gilt es weiter zu beobachten, um ggf. rechtzeitig handeln zu können.

Weiterhin nehmen die Risiken im Bereich Nachhaltigkeit auf Grund regulatorischer Vorgaben zu, wie z.B. durch das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) und die entsprechenden Anforderungen aus der Europäischen Union. Auch stellen die gestiegenen Nachhaltigkeitsanforderungen unserer Kunden, die sich in den Ausschreibungsunterlagen wiederfinden, eine Herausforderung dar. Diese reichen von dem 100%-igen Strombezug aus erneuerbaren Energien, entsprechenden Zertifikaten bei Bezug von Gas bis hin zu dem Nachweis des CO 2 -Fußabdruckes einzelner Produkte. Insbesondere der Umgang mit Lieferanten in Bezug auf Nachhaltigkeitsanforderungen vor dem Hintergrund des LkSG wird auch in 2024 weitere Maßnahmen erfordern, um die entsprechenden Risiken zu begrenzen.

Branchenrisiken und - chancen

Die Automobilbranche befindet sich in einem massiven Umbruch hin zu elektrischen Antrieben und zur stärkeren Vernetzung von Fahrzeugen. Gleichzeitig existieren derzeit ungenutzte Produktionskapazitäten aufgrund des Nachfragemangels. Für die HellermannTyton GmbH bedeutet dies im Bereich Automotive kurzfristig, dass sich die Volatilität der Märkte in erhöhter Planungsunsicherheit widerspiegelt. Langfristig ist Folge des technologischen Umbruchs vor allem, dass Einsatzbereiche unserer Produkte insbesondere im Bereich des klassischen Antriebsstranges wegfallen, andererseits sich aber neue Marktchancen ergeben, in Bereichen wie z.B. dem Batterie- und Fluidmanagement. Auch durch den Markteintritt neuer Hersteller, für die die Eintrittsbarrieren deutlich gesunken sind, ergeben sich für die HellermannTyton GmbH neue Möglichkeiten.

Im Geschäftsbereich Electrical profitiert die HellermannTyton GmbH stark von der Diversifizierung des Marktes. So gibt es zwar jedes Jahr Branchen, die sich weniger gut entwickeln - demgegenüber partizipiert die HellermannTyton GmbH aber von Wachstum in anderen Branchen.

Geschäftsprozessrisiken und -chancen

Aufgrund des Ukrainekrieges und anderer globaler Unsicherheiten haben sich die Märkte in 2023 recht verhalten entwickelt. Auch stellt die Volatilität der Nachfrage nach wie vor eine Herausforderung dar. Trotzdem stellt sich weiterhin und mittelfristig die Frage nach ausreichenden Produktionskapazitäten. Um diese sicherzustellen, hat die HellermannTyton GmbH den weiteren Ausbau des Werkes unserer Schwestergesellschaft in Polen begonnen, der Mitte 2023 abgeschlossen wurde. Damit stehen dann auch bei wieder anziehenden Märkten ausreichende Produktionskapazitäten zur Verfügung.

Nach wie vor stehen uns benötigte externe Lagerflächen in ausreichendem Umfang zur Verfügung. Allerdings beeinflussen sowohl die Anmietung der Flächen als auch die zusätzlichen Transport- und Handlingprozesse unsere Kostenstruktur negativ. In einem EMEA-weiten Logistikprojekt werden deshalb die zukünftigen logistischen Strukturen in EMEA erarbeitet. Vor dem Hintergrund der geplanten Umsatzentwicklungen in den nächsten Jahren wird die Konzeptionierung und Implementierung weiterhin als eines der größten strategischen Risiken für die HellermannTyton GmbH eingeschätzt.

Die Weiterentwicklung der Erfassung notwendiger Daten für eine Nachhaltigkeitsberichterstattung und die Implementierung eines Kalkulationstools von CO 2 -Fußabdrücken in Zusammenarbeit mit der HellermannTyton-Gruppe sind u.a. Bestandteil der Maßnahmen zum Management der in- und externen Anforderungen zur Nachhaltigkeit. Da für das Thema Nachhaltigkeit kein weltweit gültiges Framework existiert, wird es immer wieder erforderlich sein, flexibel auf die Anforderungen wichtiger Stakeholder wie z.B. der Konzernmutter oder von OEM-Kunden im Automobilbereich einzugehen und damit langfristig zum Erhalt unserer Geschäftsgrundlage beizutragen.

In der Distribution verfolgen wir unverändert die Strategie, ein den Kundenanforderungen angepasstes Händlerportfolio zu unterhalten. Dementsprechend werden wir uns auf den Erhalt und Ausbau der Beziehungen zu Elektrofachgroßhändlern, High Service Distributoren und C-Teile Händlern konzentrieren. Trotz des eng umkämpften Marktes gehen wir davon aus, unsere Marktanteile weiter ausbauen zu können. Die neu eingeführte One-Click-Buy Lösung zum direkten Platzieren von Bestellungen auf unserer Homepage wird die Beziehungen zu unseren wichtigsten Handelspartnern festigen und unsere Position in den Jahresgesprächen stärken.

Unsere Aktivitäten im Bereich des digitalen Marketings werden wir im Jahr 2024 weiter auf die Endkundenansprache fokussieren. Hierbei stehen u.a. mittelständische Industrieunternehmen im Vordergrund, deren Wertschöpfung schwerpunktmäßig in Deutschland erfolgt. Auch verfolgen wir den bisher freiwilligen Ansatz des sog. "Social Selling" über soziale Netzwerke in unserer Kundenansprache weiter. Als flankierende Maßnahme werden wir Handelsmarketing betreiben, um das Wachstum unseres Umsatzes mit Elektroinstallateuren zu unterstützen. Unsere Messeplanung für das Jahr 2024 unterstützt diesen hybriden Vermarktungsansatz.

Personelle Risiken und Chancen

Allen Anforderungen aufgrund gesetzlicher Änderungen, organisatorischer Umstellungen, der Altersstruktur sowie des (derzeit gedämpften) Wachstums wurde und wird mit entsprechenden Maßnahmen, auch in Abstimmung mit dem Mitarbeiter-Betriebsrat, begegnet. Nennenswerte personelle Risiken sind nicht erkennbar.

Auch wenn wir bisher trotz Fachkräftemangels unsere freien Positionen größtenteils zeitnah besetzen können, sehen wir doch insbesondere im Ausbildungsbereich erste negative Anzeichen der demographischen Entwicklung und der zunehmenden Akademisierung. So konnten wir im Geschäftsjahr 2023 nicht alle Ausbildungsplätze wie gewünscht besetzen.

Finanzierungsrisiken und -chancen

Aufgrund der stetigen Expansion unseres Geschäftsbetriebs und der Tätigkeit in einer anlagenintensiven Branche werden jedes Jahr Neuinvestitionen getätigt. Zur Sicherstellung der kurzfristigen Liquidität ist die HellermannTyton GmbH in den Cash-Pool des Konzerns einbezogen. Zum Abschlussstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 94.663 (Vorjahr TEUR 97.816).

Zins-, Währungs- und Rohstoffrisiken und -chancen

Die Erhöhung des allgemeinen Zinsniveaus beeinflusst zwar die Ertragssituation der Gesellschaft, beeinflusst aber die Verfügbarkeit von Finanzierungslinien nicht, da diese ausschließlich über den Konzern und über die Einbindung in den Konzern Cash-Pool zur Verfügung gestellt werden.

Aufgrund des geringen Geschäftsvolumens in Fremdwährung sind aus unserer Sicht die währungsbedingten Risiken akzeptabel.

Die Verfügbarkeit notwendiger Vormaterialien und somit auch von Polyamid 6.6 war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert, teilweise wurden Pufferbestände aufgebaut, um Unsicherheiten im Markt zu begegnen. Das Preisniveau liegt zwar im Jahresdurchschnitt wiederum deutlich unter dem des Vorjahres, bleibt aber insgesamt recht hoch. Daher beabsichtigen wir auch in Zukunft eng mit unseren Lieferanten zusammenzuarbeiten und auch in diesem Bereich potentielle neue Lieferanten bei ihrer Entwicklung zu unterstützen. Zudem planen wir, uns weiterhin vermehrt über kundenvertragliche Regelungen gegen Preisschwankungen abzusichern.

Qualitätsrisiken und -chancen / Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Ein hohes Qualitätsversprechen gegenüber unseren Kunden stellt einen wesentlichen Faktor für unsere Marktpositionierung dar. Insofern kommt der Vermeidung von Qualitätsmängeln neben den finanziellen Folgen auch eine große Bedeutung für die weitere Geschäftsentwicklung zu.

Die Beschwerdehäufigkeit messen wir seit dem Geschäftsjahr 2017 mit der Maßgröße "CPB" 1. Diese setzt die Anzahl der beanstandeten Artikel ins Verhältnis zu der Gesamtanzahl der gelieferten Artikel. Betrug für das Geschäftsjahr 2022 der Durchschnittswert 221, so liegt dieser Wert für 2023 deutlich niedriger (148). Damit wurde der Zielwert von 180 deutlich unterschritten bzw. erreicht. Entsprechend dem eigenen Qualitätsanspruch wurde der Zielwert zwischen 2017 und 2023 stark verschärft bzw. reduziert (2017: 290; 2023: 180).

Um dem Bestellverhalten der Kunden Rechnung zu tragen, wurde die Berechnungsmethode des "CSL" 2 bereits im Geschäftsjahr 2022 leicht angepasst und bezieht sich nun für die Teilbereiche Electrical und Intragroup statt auf den Kundenwunschtermin auf den bestätigten Liefertermin. Insgesamt hat sich der CSL im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessert und beträgt für das Jahr 2023 91%. (Vorjahr: 88%). Der Zielwert von 85% (Vorjahr: 85%) wurde damit erreicht. Eine differenzierte Betrachtung der Daten nach Geschäftsbereichen zeigt, dass wir uns bei den Automobil-Kunden mit einem Wert von 94% leicht unter Vorjahresniveau (95%) bewegen. Im Electrical-Bereich betrug der durchschnittliche CSL 82% (Vorjahr 75%) mit über das Jahr leicht sinkender Tendenz. Der Service-Level in der Abwicklung mit den Schwestergesellschaften weist mit 85% einen Wert oberhalb des Vorjahreswert (80%) aus.

1 Complaints per Billion (CPB) = Anzahl Beanstandete Artikel / 1 Milliarde gelieferte Artikel
2 Customer Service Level (CSL; Lieferpünktlichkeit) = Anzahl der in-time gelieferten Mengen / gesamte Liefermengen x 100, wobei gilt: Bereich Automotive: in time = spätestens 2 Tage nach Wunschdatum Bereiche Electrical und Intragroup: in time = bestätigter Liefertermin.

Unsere Teams zur kontinuierlichen Prozessverbesserung arbeiten weiterhin an Weiterentwicklungen und Optimierungen unserer Unternehmensleistungen, um den gestiegenen Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden.

IT-Risiken und -Chancen

Zur Unterstützung der Business Prozesse haben wir auch 2023 konsequent unsere Digitalisierungsstrategie weiterverfolgt.

Grundlage für alle diese Projekte ist eine sichere und stabile Infrastruktur. Durch die Zusammenarbeit mit der zentralen IT Abteilung der HellermannTyton-Gruppe konnte der Sicherheitsstandard der IT-Infrastruktur weiter aufrecht erhalten werden. Spezialisierte externe IT-Dienstleister überwachen die IT-Infrastruktur 24h/7 Tage die Woche, um so das Risiko für externe Bedrohungen zu minimieren. Die Nutzung globaler Standards und von Cloud-Diensten unterstützt unsere Digitalisierungsstrategie.

Auch das Thema Informationssicherheit gewinnt zunehmend an Bedeutung und ist gleichermaßen für Kunden und Lieferanten von Interesse. Durch die Etablierung unseres Informationssicherheits-Management Systems nach TISAX Standard (Trusted Information Security Assessment Exchange) konnten wir auch 2023 unseren Kunden und Lieferanten entsprechende IT-Sicherheitsstandards und Zertifizierungen nachweisen.

Gesamtrisiko und -chancen

Trotz der durch die weltweiten Krisensituationen eingetretenen Abschwächung der wirtschaftlichen Entwicklung und den derzeit sogar leicht rezessiven Tendenzen für das Jahr 2024 sowie einer nach wie vor durch globale politische Risiken gekennzeichneten Lage sehen wir unser Unternehmen in unseren Märkten weiterhin gut positioniert, so dass wir davon ausgehen, mittel- und langfristig unseren Wachstumskurs fortzusetzen.

Den spezifischen Umsatzrisiken aus der Beeinträchtigung unserer Kunden in der Ukraine und den Folgewirkungen auf die Automobilproduktion in Europa sind in der Branche größtenteils durch entsprechende Maßnahmen begegnet worden und beeinflussen damit unsere mittelfristige Entwicklung nicht nennenswert.

Darum ist es strategisch weiterhin erforderlich, den sich abzeichnenden zukünftigen Engpässen in der Kommissionierung und der Versandvorbereitung frühzeitig zu begegnen und Planungen für eine erneute Kapazitätsausweitung verstärkt in Angriff zu nehmen.

Nach wie vor gilt, dass für die HellermannTyton-Gruppe als Teil des Aptiv-Konzerns Synergien realisiert werden können.

Nach den uns bekannten Informationen und den daraufhin entwickelten kurz- und mittelfristigen Erwartungen zur Geschäftsentwicklung sehen wir trotz der in Deutschland und Europa schwächelnden Konjunktur und global erkennbaren protektionistischen Tendenzen derzeit keine Risiken, die akut den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

D. Prognosebericht

Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) erholt sich die deutsche Wirtschaft nicht so schnell wie erwartet. Laut neuester Konjunkturprognose wird die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal des Jahres 2024 weiter schrumpfen. Danach geht es graduell bergauf, sofern bei Unternehmen und Verbrauchern die trübe Stimmung angesichts ungewisser Zeiten schwindet. Trotzdem rechnet das DIW im Gesamtjahr 2024 nur mit einem Nullwachstum.

Noch pessimistischer sind die Erwartungen des Handelsblatt Research Institutes (HRI): Die HRI-Ökonomen erwarten, dass die Wirtschaftsleistung nach dem Rückgang in 2023 nun auch dieses Jahr sinken wird - und zwar um 0,2 %. Für 2025 rechnet das HRI lediglich mit 0,2 % Wirtschaftswachstum. Die für die HellermannTyton GmbH wichtigen Produktionszahlen der Automobilindustrie werden insgesamt als leicht steigend eingeschätzt. Allerdings ist davon auszugehen, dass die privaten Konsumausgaben trotz leicht steigender Realeinkommen nur leicht steigen, die privaten Investitionen als Treiber der Wirtschaft wiederum leicht sinken werden.

Globalwirtschaftliche Gründe für die erwartete Konjunkturentwicklung liegen in dem Fehlen preiswerter Energie aus Russland und einer unbedingten Sicherheitsgarantie durch die USA, dem Abflauen florierender Absatzmärkte in China und des multilateralen Freihandels. Die US-Konjunktur dürfte sich 2024 etwas abkühlen, China steht am Rande einer Deflation und die Euro-Wirtschaft erholt sich nur sehr langsam von ihrer Schwächephase im zweiten Halbjahr 2023. Überdies ist in wichtigen Teilen der Welt wie den USA und China Protektionismus wieder salonfähig geworden. Das HRI geht daher davon aus, dass die deutschen Exporte dieses Jahr um 3,8 % und kommendes Jahr um 0,5 % sinken werden. Da die Importe in ähnlichem Ausmaß zurückgehen, wird vom Außenhandel in beiden Jahren nahezu kein gesamtwirtschaftlicher Effekt ausgehen.

Das Geschäftsjahr 2024 wird insofern nach wie vor von großen Unsicherheiten geprägt sein.

Wie in den Vorjahren rechnen wir dennoch in allen Geschäftsbereichen mit Umsatzzuwächsen oberhalb der allgemeinen Branchenentwicklung, die in allen Hauptbereichen einigermaßen gleich ausfallen und sich im hohen einstelligen Bereich bewegen dürfte. Damit streben wir einen Umsatz im Bereich zwischen EUR 450 Mio. und EUR 470 Mio. an. Der Wettbewerbsdruck wird allerdings aufgrund der insgesamt weiterhin angespannten wirtschaftlichen Lage in Deutschland, Europa und der Welt weiter zunehmen, so dass wir unsere Bemühungen, Preiserhöhungen auf der Beschaffungsseite zu minimieren und gleichzeitig absatzseitig Preiserhöhungen zu erzielen, fortsetzen werden.

Aufgrund wachstumsinduzierter Skaleneffekte und einer leichten Entspannung auf dem Rohstoffmarkt gehen wir (unter Berücksichtigung des diesjährigen Einmaleffekts durch die Grundstücksverkäufe i.H.v. EUR 10,5 Mio.) von einer Steigerung des Jahresüberschusses um rund 10% aus.

Wir rechnen aufgrund der vielen neuen Projekte in der Entwicklung und der sich durch unsere globale Organisation ergebenden Möglichkeiten mittelfristig mit einer positiven Geschäftsentwicklung, die jedoch in hohem Maße von den Absätzen in der Automobilindustrie abhängen wird.

In den einzelnen Geschäftsbereichen gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von folgender Entwicklung aus:

Elektromarkt und OEM

Als Wachstumsbremse wirkt sich die aktuelle Investitionsschwäche aus. Im Jahr 2024 werden die Ausrüstungsinvestitionen zunächst sinken. Ebenso wird auch das Baugewerbe weiter rückläufig sein. Nach und nach wird allerdings die globale Industrieproduktion wieder anziehen und die derzeit schwache Auslandsnachfrage beleben, so dass die Exporte zunehmen. Als wichtigsten konjunkturellen Beitrag der Finanzpolitik sehen die DIW-Konjunkturforscher das Sondervermögen Bundeswehr. Rüstungsausgaben dürften ab der zweiten Jahreshälfte 2024 wichtige expansive Impulse liefern.

Die Umsatzentwicklung mit Kunden aus den Geschäftsbereichen OEM und Industrial wird angesichts der o.g. Rahmenbedingungen zunächst schleppend verlaufen. Wachstumstreiber werden im Bereich OEM die Erneuerbaren Energien, Luftfahrtindustrie und der Rüstungssektor sein. Im Bereich Industrial gehen wir davon aus, dass im ersten Halbjahr keine Trendwende im Maschinen- und Anlagenbau erzielt wird. Ab dem zweiten Halbjahr rechnen wir mit einer deutlichen Belebung des Wachstum in den allermeisten Zielmärkten.

Im Jahr 2024 planen wir den schrittweisen Umbau unseres Vertriebsinnendienstes hin zu einer aktiven Beratungs- und Verkaufseinheit. Im Vordergrund steht hierbei die effizientere Generierung und Nachverfolgung von Sales Leads sowie die Umwandlung dieser in verbindliche Kundenaufträge. Darüber hinaus untersuchen wir verschiedene Möglichkeiten, die Aktivitäten des deutschen Produktmanagements noch enger mit dem Vertrieb zu verzahnen, um unseren Innovationsgrad zu erhöhen und Neuprodukteinführungen schneller umzusetzen.

Automobil

PKW

Die Unsicherheiten im Nahen Osten und die bevorstehende Wahl in den USA bringen auch in 2024 Unsicherheiten für den deutschen Automobilmarkt. Der globale Wettbewerbsdruck nimmt zu. Durch Wegfall von Förderungen und gestiegene Strom- und Energiekosten sind die Käufe von E-Autos in Deutschland unattraktiver geworden. Dennoch schreitet insgesamt die Transformation zu Elektroantrieben weiter voran. So wird beispielsweise bei Heide in Dithmarschen eine Fabrik für Batteriezellen, die für den Einsatz in E-Autos bestimmt sind, errichtet. Die HellermannTyton GmbH sieht deshalb mit Produktinnovationen und verstärkter Manpower auf diesem Gebiet positiv in das Jahr 2024, da die Elektromobilität weiter an Bedeutung gewinnen wird. IHS sagt für Deutschland weiterhin ein positive Entwicklung bei der PKW Produktion voraus (+2,2%), während allerdings für Europa ein Minus von 2,8% gesehen wird.

Nutzfahrzeuge

Der Nutzfahrzeugmarkt sieht einigen Herausforderungen in 2024 entgegen. Die Mautgebühren steigen und die Bepreisung für CO 2 -Emissionen steigen ebenfalls. Durch diese Maßnahmen sollen die Umstiege auf alternative Antriebe auch hier beschleunigt werden. Der Hersteller MAN bringt Anfang 2024 seinen eTruck auf die Straße. Für 2024 wird in Europa mit einem Minus von 9,3% im LKW Bereich gerechnet. In diesem Sektor wird sich die Nachfrage- und Umsatzsituation dementsprechend verhalten entwickeln.

E. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f Abs. 4 HGB

Für die HellermannTyton GmbH ist Gleichberechtigung, Gleichbehandlung und Chancengleichheit selbstverständlich und gelebte Praxis im Sinne unserer Unternehmenskultur. Der Frauenanteil an der Belegschaft liegt mit rund 27,7% über dem Durchschnitt des verarbeitenden Gewerbes (26%). In der ersten und zweiten Führungsebene beträgt der Frauenanteil bei der HellermannTyton GmbH 40% bzw. 29%. Damit ist die Zielgröße für den Frauenanteil auf beiden Führungsebenen (40% bzw. 25%) derzeit erreicht.

In der aus zwei Mitgliedern bestehenden Geschäftsführung beträgt der Frauenanteil 0%, im Aufsichtsrat (3 Mitglieder) 33%. Beide Gremien sind mit einer so geringen Personenanzahl besetzt, dass eine Festlegung einer Mindestquote für irgendein Geschlecht den Handlungsspielraum bei einer zukünftigen Nachbesetzung derart einschränken würde, dass negative Auswirkungen auf die Unternehmensführung und das Geschäft nicht ausgeschlossen werden könnten. Als ein in einem internationalen Konzernverbund agierendes Unternehmen ist zudem die Auswahl dieser Gremiumsmitglieder immer auch gewissen Abhängigkeiten unterzogen, so dass auch dadurch die Freiheitsgrade einer Nachbesetzung eingeschränkt sind. Ohne damit ein Präjudiz hinsichtlich zukünftiger Besetzung zu schaffen wurden deshalb die geschlechterspezifischen Mindestquoten für diese Gremien auf 0% festgelegt.

 

Tornesch, 20. März 2024

HellermannTyton GmbH

Die Geschäftsführung

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client = OpenAI()
response = client.responses.create(
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    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
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