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NIBE Systemtechnik GmbH GmbH

Celle ·HRB 101256 Lüneburg
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Am Reiherpfahl 3
29223 Celle
Handelsregister
HRB 101256, Lüneburg
Eintragungsdatum
21 Φεβρουαρίου 2002
Branche
Wärme- und Kältehandel
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Installationsbedarf für Gas, Wasser, Heizung und Klimatechnik
Sonstige Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben
Unternehmenszweck
Verarbeitung, Produktion und Vertretung von und der Handel mit Waren aller Art im In- und Ausland, die Geschäftsführung für andere Unternehmen sowie die Verwaltung eigenen und fremden Vermögens.

Finanzen

Umsatz 2024
54,60 Mio. €
Mitarbeiter 2024
80
Bilanzsumme 2024
22,43 Mio. €
Jahresergebnis 2024
3,04 Mio. €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 22,43 Mio
  • Umlaufvermögen 94,5 % 21,20 Mio
  • Anlagevermögen 4,0 % 902,3 k
  • Aktive latente Steuern 0,8 % 175,0 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,7 % 150,1 k
Passivseite 22,43 Mio
  • Eigenkapital 62,3 % 13,98 Mio
  • Verbindlichkeiten 19,4 % 4,34 Mio
  • Rückstellungen 18,0 % 4,03 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,3 % 66,7 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 56,73 Mio
  • Umsatzerlöse 96,2 % 54,60 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 3,8 % 2,13 Mio
Aufwendungen 38,76 Mio
  • Materialaufwand 95,2 % 36,91 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4,1 % 1,59 Mio
  • Finanz- und Beteiligungsergebnis 0,7 % 261,6 k
  • Betriebsergebnis 4,38 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 3,04 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 3,04 Mio
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Klaus Ackermann seit 2009 Geschäftsführer
  • Stefan Hinrichs seit 2005 Prokura
3 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2012
  2. 13.09.
    Berichtigung personenbezogener Daten
    Klaus Ackermann · Managing Director
  3. 13.09.
    Austritt einer Position
    P**** C**** · Managing Director
  4. 2009
  5. 13.10.
    Eintritt eines Mitglieds
    Klaus Ackermann · Managing Director
  6. 13.10.
    Adressänderung
    NIBE Systemtechnik GmbH
  7. 2008
  8. 11.11.
    Austritt einer Position
    J***** L****** · Managing Director
  9. 11.11.
    Austritt einer Position
    H**** S****** · Managing Director
  10. 11.11.
    Eintritt eines Mitglieds
    P**** C**** · Managing Director
  11. 2007
  12. 26.11.
    Eintritt eines Mitglieds
    J***** L****** · Managing Director
7 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 18 Οκτωβρίου 2024 · Quelle: Bundesanzeiger

NIBE Systemtechnik GmbH

Celle

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023

NIBE Systemtechnik GmbH, Celle

Grundlagen des Unternehmens

Die NIBE Systemtechnik GmbH verkauft moderne und umweltfreundliche Heizungssysteme basierend auf Wärmepumpentechnik und Anlagen zur kontrollierten Wohnraumlüftung auf dem deutschen Markt. Die Vertriebs- und Serviceorganisation der Gesellschaft ist bundesweit mit eigenem Außendienst aktiv.

Die NIBE Systemtechnik GmbH ist unseres Erachtens in den marktrelevanten Anwendungen gut aufgestellt und kann in vielen Anwendungen im Neubau und im Bestandsbau wettbewerbsfähige Systemlösungen anbieten.

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss vor Steuern.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Markt für Wärmepumpen ist 2023 mit einem Absatzplus von 50 % im zweiten Jahr in Folge mit mindestens 50 % deutlich gewachsen. Im Berichtsjahr betrug der statistisch erfasste Absatz an Wärmepumpen für Heizungszwecke 337.000 Stück (Quelle: BWP/BDH). Das fortgesetzte Wachstum basiert auf 2 Ursachen. Zum einen geben die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Heizungseinbau in Neubauten und im Bestand zunehmend den Einsatz erneuerbarer Energien vor. Wärmepumpen sind dafür eine praxiserprobte und bevorzugte Erfüllungsoption. Zum anderen begründet sich das Wachstum noch aus einer saisonal besonders hohen Nachfrage aus 2022, ausgelöst durch den Ukraine-Krieg und die folgenden Restriktionen in der Gasversorgung.

Für Wärmepumpen bestand auch 2023 eine durchgehend attraktive Förderung. Nach Beruhigung des Marktes für Gaslieferungen wurden diese jedoch mit 112.000 Anträgen (Quell: BAFA) deutlich weniger nachgefragt als im Vorjahr.

Gesetzgeberische Vorhaben, insbesondere die Umsetzung des Gebäudeenergiegesetzes, verzögerten sich gegenüber der Planung. Gegenüber der Ursprungsplanung wurden Vorgaben für die Umsetzung von erneuerbaren Energien in der Gebäudeheizung zeitlich um mehrere Jahre gestreckt.

Die gesetzlichen Vorgaben für die zukünftige Entwicklung im Gebäudebereich inklusive der Bundesförderung für effiziente Gebäude konnten erst zum Jahresende 2023 veröffentlicht werden. In der zweiten Jahreshälfte 2023 ist bei Verbrauchern eine zunehmende Verunsicherung und Kaufzurückhaltung entstanden. Gas- und Ölheizungen verzeichneten in der zweiten Jahreshälfte eine saisonal stark erhöhte Nachfrage.

Der Neubaumarkt hat sich trotz sinkender Bauanträge 2023 noch als stabil erwiesen. Der Großteil des Absatzes für Wärmepumpen wird jedoch mittlerweile in Bestandsbauten erzielt.

Energiepreise für alle zur Gebäudeheizung verwendeten Energieträger haben sich gegenüber den Übertreibungen im Vorjahr beruhigt. Das Verhältnis der Gaspreise zu Strompreisen ist mit Verhältnis von > 3 noch zu ungünstig für eine schnellere Marktdurchdringung der Wärmepumpe.

Die Einführung des von 35 €/t auf 45 €/t gestiegenen CO 2 Preises (https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/co2-preis-kohle-abfallbrennstoffe-2061622) und der Entfall der Mehrwertsteuersenkung für Gaslieferungen werden den Preis für fossile Energieträger erhöhen. Stromkosten werden jedoch durch den Entfall der Zuschüsse für Netzentgelte für Privatkunden ebenfalls steigen.

(https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/strompreispaket-energieintensive-unternehmen-2235760)

Branchenweit besteht eine hohe Warenverfügbarkeit. In der Lieferkette vom Produzenten über Handel und Handwerk haben sich Lagerbestände aufgebaut.

Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr war in den ersten 3 Quartalen noch davon geprägt bestehende Lieferrückstände aufzuholen. Beginnend im letzten Quartal wurden erhebliche Teile des Auftragsbestandes aufgrund der zunehmend geringen Nachfrage storniert. Nachfrage und Lieferzyklen haben sich deutlich verkürzt.

Der Auftragsbestand ist entsprechend kontinuierlich gesunken.

Die Endkundennachfrage hat durch eine zunehmende Verunsicherung der Verbraucher aufgrund unklarer gesetzlicher Rahmenbedingungen zum Jahresende spürbar abgenommen.

Im Laufe des Geschäftsjahres konnten die bereits 2022 angekündigten Preiserhöhungen umgesetzt werden.

Im Großhandel konnten mehrere Standorte aufgebaut werden, die das NIBE-Sortiment ab Lager verfügbar halten.

Lage des Unternehmens

Anhand der nachfolgenden Auswertungen kann man nachvollziehen, wie die Erfolgsentwicklung des Unternehmens NIBE Systemtechnik GmbH im Jahresverlauf 2023 zu sehen ist.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 18.239,2 T€ auf 42.672,0 T€ erhöht.

Die Eigenkapitalquote ist mit 53,8 % im Vergleich zum Vorjahr (44,0 %) gestiegen, das liegt im Wesentlichen am Jahresüberschuss.

Bilanz (Kurzfassung) 31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Anlagevermögen 1.085,9 846,3
Umlaufvermögen 41.113,0 23.341,3
Rechnungsabgrenzung 224,4 93,6
Latente Steuern 248,7 151,6
Bilanzsumme 42.672,0 24.432,8
Eigenkapital 22.938,6 10.754,4
Rückstellungen und Verbindlichkeiten 19.571,8 13.376,8
Rechnungsabgrenzung 161,6 301,6
Bilanzsumme 42.672,0 24.432,8

Das Umlaufvermögen erhöhte sich um 76,1 % auf 41.113,0 T€. Dies ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Guthaben bei den Kreditinstituten zurückzuführen.

Die Vorräte sind um 47,7 % auf 10.726,9 T€ gestiegen, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 74,2 % auf 1.576,5 T€ verringert und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich um 100,0 % auf 16.268,5 T€ erhöht.

Das Eigenkapital erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 um 12.184,2 T€ auf 22.938,6 T€. Dies resultiert aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 16.184,2 T€ abzüglich der gezahlten Dividende in Höhe von 4.000,0 T€ an die NIBE AB.

Die Verpflichtungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen in Höhe von 9.231,3 T€, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen inklusive Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und erhaltenen Anzahlungen in Höhe von 515,3 T€ und sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 9.825,3 T€ zusammen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind 9.572,3 T€ kreditorische Debitoren enthalten.

Größere Investitionen wurden im Berichtsjahr nicht getätigt.

Finanzlage

Die NIBE Systemtechnik GmbH ist in das Cash Pooling der NIBE-Gruppe einbezogen. Eine Kreditlinie innerhalb des Cash Pools existiert bisher nicht. Über ein aktives Cash-Management wird sichergestellt, dass ausreichend Liquidität verfügbar ist, um eingegangene Verbindlichkeiten zu begleichen.

Ertragslage

Der Umsatz der NIBE Systemtechnik GmbH erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 70,0 % auf 128.185,3 T€ und liegt somit über der Prognose in Höhe von 50% des Vorjahres.

Die Personalaufwendungen erhöhen sich um 11,4 %. Die Erhöhung liegt im Wesentlichen an der Anpassung der Gehälter und an einem moderaten Anstieg des Personalbestandes.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 34,0 % gestiegen. Sie betragen 10.511,9 T€ und enthalten im Wesentlichen mit 2.673,4 T€ Fremdarbeiten, mit 1.893,0 T€ Kosten der Warenabgabe, mit 3.036,7 T€ Werbe- und Reisekosten, mit 923,9 T€ Raumkosten und mit 391,1 T€ KFZ-Kosten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind in Höhe von 7.172,7 T€ angefallen.

Im Ergebnis ergibt sich somit ein Jahresüberschuss nach Steuern von 16,2 Mio. € Somit wurde die Prognose des Vorjahres in Höhe von 13 % des Jahresüberschusses vor Steuern übertroffen.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Eine Prognose für die Marktentwicklung 2024 ist aufgrund der geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen nur mit hoher Unsicherheit zu treffen. Für 2024 erwarten wir jedoch aufgrund der marktweit aufgebauten Lagerbestände und bislang andauernden geringen Nachfrage einen Rückgang des Marktes um ca. 20 -30 %.

Das politisch formulierte Ziel von einem Absatz von 500.000 Wärmepumpen pro Jahr wird in den nächsten beiden Jahren verfehlt werden. Wesentlichen Einfluss auf die Marktentwicklung wird die Annahme der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sein.

Mittelfristig rechnen wir mit einer Marktbelebung und weiterem Marktwachstum. Das Wachstum kann auch zukünftig periodenweise unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

Die politischen Rahmenbedingungen unterstützen das erklärte Ziel zu einem Umbau des Gebäudebestandes zu klimafreundlicheren Heizungen. Die Ende 2023 veröffentlichten neuen Förderrichtlinien der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) stellen auch 2024 eine attraktive Unterstützung dar. Die Fördermittel können jedoch frühestens ab März 2024 beantragt werden.

Neben den Einfamilienhäusern werden Wärmepumpenanwendungen in Gewerbe in Mehrfamilienhäusern und in kommunalen Einrichtungen den Markt ab der zweiten Jahreshälfte 2024 ausweiten.

Das Neubaugeschäft wird aufgrund der insgesamt rückläufigen Baukonjunktur deutlich rückläufig sein. Wir erwarten einen Umsatzverlauf mit einem schwächeren ersten Halbjahr und einer ansteigenden Nachfrage in der zweiten Hälfte.

Risiken für den Geschäftsverlauf bestehen durch eine allgemein schwache wirtschaftliche Entwicklung und Kaufzurückhaltung bei Verbrauchern. Das weiterhin vorhandene ungünstige Kostenverhältnis der Energieträger Gas und Strom hemmt eine wirtschaftliche Rechtfertigung der Wärmepumpe. Die positiven Erwartungen zur deutschen Marktentwicklung haben zum Markteintritt neuer Wettbewerber und zum Aufbau von Produktionskapazitäten bei bestehenden Anbietern geführt. Es ist mit einem saisonalen Überangebot und Preisdruck zu rechnen. Gegenüber neuen Wettbewerbern aus fernöstlicher Produktion wird sich das Qualitätsprodukt NIBE behaupten können.

Die gesetzlichen Vorgaben und die aktuelle Förderung können dazu führen, dass sich der Wärmepumpenmarkt gegen den gesamtwirtschaftlichen Trend behauptet.

Chancen liegen in einer generell zunehmenden Akzeptanz und Verbreitung der Wärmepumpe bei Endverbrauchern und im Handwerk.

In der Elektrifizierung und Digitalisierung der Gebäudeheizung ist die Wärmepumpe gemeinsam mit Photovoltaikanlagen eine Schlüsseltechnologie. Mit dem neuen Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) profitieren Wärmepumpenbetreiber von geringeren Netzentgelten.

Mit Fortschreiten der kommunalen Wärmeplanung bis 2028 werden erneuerbare Energien beim Austausch von Heizungsanlagen zunehmend zur Pflicht.

Chancen und Risiken aus der laufenden Geschäftsentwicklung werden durch eine systematische Beobachtung der laufenden Geschäftsprozesse und der Marktbedingungen frühzeitig erkannt.

Die Gesellschaft ist in relevanten Branchenverbänden aktiv und damit rechtzeitig und aktuell gut über die Rahmenbedingungen informiert.

Es erfolgt ein tagesaktuelles Reporting über die Gebietsumsätze, ein laufendes Reporting aus den Vertriebsgebieten und eine wöchentliche Erörterung des laufenden Geschäftes innerhalb der Führungskräfte.

Wir rechnen mit einem Umsatzrückgang in Höhe von ca. 25 % zum Vorjahr. Den Jahresüberschuss vor Steuern erwarten wir bei ca. 10 % vom Umsatz.

Investitionen werden an den Geschäftsverlauf angepasst. Mittelfristig rechnen wir mit einem weiteren Marktwachstum und richten die Gesellschaft auch 2024 darauf aus.

 

Celle, den 10. März 2024

Klaus Ackermann

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.085.949,00 846.307,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 136.599,00 28.492,00
II. Sachanlagen 949.350,00 817.815,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 192.861,00 202.982,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 756.489,00 614.833,00
B. Umlaufvermögen 41.112.972,01 23.341.301,74
I. Vorräte 10.726.947,97 7.260.963,66
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 19.822.396,20 15.092.490,07
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.576.497,39 6.117.681,08
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 16.268.547,98 8.132.723,48
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.977.350,83 842.085,51
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.563.627,84 987.848,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 224.383,06 93.551,28
D. Aktive latente Steuern 248.700,00 151.615,89
Summe Aktiva 42.672.004,07 24.432.775,91

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 22.938.557,63 10.754.373,01
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 325.000,00 325.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 325.000,00 325.000,00
II. Gewinnvortrag 6.429.373,01 5.802.493,75
III. Bilanzgewinn 16.184.184,62 4.626.879,26
B. Rückstellungen 9.231.285,00 6.356.755,12
1. Steuerrückstellungen 3.555.185,00 872.182,78
2. sonstige Rückstellungen 5.676.100,00 5.484.572,34
C. Verbindlichkeiten 10.340.609,79 7.020.024,21
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 17.772,24 11.845,83
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 467.713,77 312.625,21
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 29.806,53 1.561.717,25
4. sonstige Verbindlichkeiten 9.825.317,25 5.133.835,92
D. Rechnungsabgrenzungsposten 161.551,65 301.623,57
Summe Passiva 42.672.004,07 24.432.775,91

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 23.130.758,74 6.750.661,32
a) Rohergebnis 40.981.777,01 21.191.197,19
Gesamtleistung 128.185.310,02 75.387.375,33
Umsatzerlöse 128.185.310,02 75.387.375,33
sonstige betriebliche Erträge 2.014.473,19 414.477,62
Materialaufwand 89.218.006,20 54.610.655,76
b) Personalaufwand 7.062.128,39 6.337.607,06
Löhne und Gehälter 5.968.918,67 5.321.963,51
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.093.209,72 1.015.643,55
c) Abschreibungen 277.003,86 257.180,36
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 10.511.886,02 7.845.748,45
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis 226.095,48 17.822,74
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 226.095,48 17.822,74
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7.172.669,60 2.141.604,80
4. Ergebnis nach Steuern 16.184.184,62 4.626.879,26
Jahresüberschuss 16.184.184,62 4.626.879,26

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

NIBE Systemtechnik GmbH, Celle

Rechnungslegungsvorschriften und allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die NIBE Systemtechnik GmbH mit Sitz in 29223 Celle, Am Reiherpfahl 3, ist im Handelsregister beim Amtsgericht Lüneburg unter der HRB 101256 eingetragen.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine große Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, unter Bezugnahme der AfA Tabellen, planmäßig nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Anlagegegenstände bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die Vorräte bestehen aus Handelswaren und Ersatzteilen und werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu den Anschaffungskosten bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf Forderungen ohne Umsatzsteuer Rechnung getragen.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten werden getrennt nach Aufwand und Ertrag periodisch abgegrenzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrag. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Erläuterungenen zum Jahresabschluss

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlageposten im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres - nach Bilanzposten gegliedert - ergeben sich ebenfalls aus dem Anlagenspiegel. (Anlage zum Anhang).

(2) Vorräte

Bei den Vorräten handelt es sich um Handelswaren und Ersatzteile.

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen mit TEUR 16.166,9 (VJ TEUR 8.061,8) aus dem Cash-Pooling mit der NIBE Industrier AB, Markaryd, Schweden, und weisen wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf. Weitere TEUR 102 (VJ TEUR 69) betreffen die Gesellschafterin NIBE AB, Markaryd, Schweden, und stammen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von unter einem Jahr.

(4) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Abschlussstichtag darstellen. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um geleistete Zahlungen für Aufwendungen des Folgejahres.

(5) Aktive latente Steuern

Die latenten Steuern entstehen aus der unterschiedlichen Bewertung langfristiger Rückstellungen nach Handels- und Steuerrecht.

In Höhe der aktiven latenten Steuern besteht eine Beschränkung der ausschüttbaren Beträge.

(6) Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt TEUR 325 und ist vollständig eingezahlt.

(7) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Gewährleistungs- und Bonusverpflichtungen TEUR 4.785 (VJ TEUR 4.543). Die Gewährleistungsrückstellung errechnet sich aus dem Verhältnis der tatsächlichen Garantiekosten und des Umsatzes. Die Bonusrückstellung ergibt sich aus den Bonusvereinbarungen.

(8) Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 30 (VJ TEUR 1.562) die Gesellschafterin und Schwesterunternehmen und stammen aus Lieferungen und Leistungen. Davon entfallen auf die Gesellschafterin, NIBE AB, TEUR 18 (VJ TEUR 1.445).

Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen im Wesentlichen mit TEUR 9.572 (VJ TEUR 4.075) auf kreditorische Debitoren, mit TEUR 218 (VJ TEUR 1.032) auf Lohnsteuer-, Körperschaft- und Umsatzsteuerverbindlichkeiten und mit TEUR 18 (VJ TEUR 14) auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.

(9) Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen vor dem Stichtag, die zu Ertrag nach dem Stichtag führen. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um vereinnahmte Entgelte für verlängerte Garantiezusagen.

(10) Gewinn- und Verlustrechnung

Unsere Umsätze erzielen wir im Wesentlichen in Deutschland.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten TEUR 1.286 (VJ. TEUR 3) periodenfremde Erträge und betreffen im Wesentlichen Auflösungen aus Rückstellungen.

Im Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 97 (VJ TEUR 7) enthalten.

Sonstige Angaben

Konzernzugehörigkeit

Die NIBE Systemtechnik GmbH gehört zum Konzern der NIBE Industrier AB, Markaryd in Schweden. Die NIBE Industrier AB stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den die NIBE Systemtechnik GmbH einbezogen ist. Dieser Konzernabschluss wird beim Bolgasverket in Markaryd, Schweden, veröffentlicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich im Wesentlichen aus Mietverträgen für Geschäftsräume und Lagerräume sowie aus den Leasingzahlungen. Die Verpflichtungen aus den Mietzahlungen betragen für das kommende Jahr insgesamt TEUR 1.279 (VJ TEUR 1.009).

Das Operating Leasing wurde als Finanzierungsform zur Bereitstellung und Erweiterung des Fuhrparks gewählt. Für die nächsten drei Jahre betragen die Leasingkosten TEUR 72 (VJ TEUR 145).

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 83 Arbeitnehmer (VJ 80) beschäftigt, bei den Arbeitnehmern handelt es sich ausschließlich um Angestellte.

Prokura

Mit Wirkung vom 6. Oktober 2005 wurde Herrn Stefan Hinrichs Einzelprokura erteilt (Eintragung im Handelsregister am 10. November 2005).

Organe der Gesellschaft

Dem Aufsichtsrat gemäß § 12 des Gesellschaftervertrages gehörten im Geschäftsjahr die folgenden Herren an:

Stefan Nordenfors, Vejbystrand/Schweden, Vorsitzender, Sales Direktor, EMEA

Joel Gunnarsson, Mellbystrand/Schweden, stellvertretender Vorsitzender, Mitarbeiter der Finanzen, NIBE AB

Im Geschäftsjahr erhielt der Aufsichtsrat keine Vergütung.

Alleinvertretungsberechtigterhauptberuflicher Geschäftsführer ist Herr Klaus Ackermann, Celle/Deutschland, Diplom-Ingenieur. Auf die Angaben gemäß § 285 Nr. 9 HGB wird unter Anwendung der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Alleinige Gesellschafterin ist die NIBE AB mit Sitz Box 14, 28522 Markaryd, Schweden.

Vorschlag für die Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss (EUR 16,2 Mio) EUR 12,0 Mio an die NIBE AB auszuschütten. Der verbleibende Betrag in der Höhe von TEUR 4.184 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Nachtragsbericht

Ereignisse, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz und Ertragslage wesentlich wären, sind nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses nicht eingetreten.

 

Celle, den 10. März 2024

Klaus Ackermann

Geschäftsführung

Ergebnisverwendungsbeschluss

Niederschrift

über die ordentliche Gesellschafterversammlung der

NIBE Systemtechnik GmbH vom 16.04.2024

Wir, die unterzeichnete NIBE AB als Inhaber eines Geschäftsanteils von EUR 325.000,00 vertreten das gesamte Kapital der NIBE Systemtechnik GmbH im Nennbetrag von EUR 325.000,00.

Unter Verzicht auf alle gesetzlichen und gesellschaftsvertraglichen Formen und Fristen der Einberufung, Ankündigung und Durchführung halten wir hiermit eine ordentliche Gesellschafterversammlung der NIBE Systemtechnik GmbH ab und beschließen einstimmig:

1.

Der Jahresabschluss der NIBE Systemtechnik GmbH zum 31. Dezember 2023 wird genehmigt und festgestellt.

Von dem Gewinnvortrag (EUR 6.429.373,01) und dem Jahresüberschuss 2023 (EUR 16.184.184,62) werden EUR 12.000.000,00 an die NIBE AB ausgezahlt. Der verbleibende Bilanzgewinn wird auf das Geschäftsjahr 2024 vorgetragen.

2.

Herrn Klaus Ackermann wird Entlastung für das Geschäftsjahr 2023 erteilt.

3.

Zum Abschlussprüfer für das Jahr 2024, wird die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Prinzenstraße 23 0159 Hannover bestellt.

Hiermit ist die Gesellschafterversammlung beendet.

 

Celle, den 16.04.2024

NIBE AB

Stefan Nordenfors

sonstige Berichtsbestandteile

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 410.928,44 131.429,06 44.373,79 497.983,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 802.621,23 13.891,17 0,00 816.512,40
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.040.031,78 377.901,63 60.042,22 1.357.891,19
1.842.653,01 391.792,80 60.042,22 2.174.403,59
2.253.581,45 523.221,86 104.416,01 2.672.387,30
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 382.436,44 23.322,06 44.373,79 361.384,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 599.639,23 24.012,17 0,00 623.651,40
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 425.198,78 229.669,63 53.466,22 601.402,19
1.024.838,01 253.681,80 53.466,22 1.225.053,59
1.407.274,45 277.003,86 97.840,01 1.586.438,30
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 136.599,00 28.492,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 192.861,00 202.982,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 756.489,00 614.833,00
949.350,00 817.815,00
1.085.949,00 846.307,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die NIBE Systemtechnik GmbH, Celle

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NIBE Systemtechnik GmbH, Celle, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NIBE Systemtechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 12. April 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Benson, Wirtschaftsprüfer

Kaiser, Wirtschaftsprüferin

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  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
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  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
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  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
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