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K-motion GmbH & Co. KG GmbH & Co. KG

Hamburg ·HRA 102767 Hamburg
Part 1 / 2

Structured data

Parsed, typed and queryable directly through the API.

Overview

Legal form
GmbH & Co. KG
Address
Brauhausstraße 15A
22041 Hamburg
Commercial register
HRA 102767, Hamburg
Registration date
October 10, 2005
Industry
Herstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Herstellung von Prüfmaschinen
Herstellung von Krafträdern

Financials

Employees 2024
212
Total assets 2024
8,41 Mio. €
Net income 2024
664.439 €
18 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

2024
Assets 8,41 Mio
  • Fixed Assets 53,1 % 4,47 Mio
  • Current Assets 46,7 % 3,93 Mio
  • Prepaid Expenses 0,2 % 13,8 k
Liabilities and Equity 8,41 Mio
  • Liabilities 72,8 % 6,12 Mio
  • Equity 19,6 % 1,65 Mio
  • Provisions 4,7 % 391,4 k
  • Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 2,9 % 246,3 k
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Balance sheet data available for 18 earlier fiscal years.

Profit & loss

2024
Income 29,53 Mio
  • Gross profit 47,5 % 14,01 Mio
  • Other operating expenses 26,8 % 7,92 Mio
  • Personnel expenses 12,6 % 3,71 Mio
  • Depreciation 4,6 % 1,36 Mio
  • Result after taxes 2,2 % 664,4 k
  • Annual net profit/loss 2,2 % 664,4 k
  • Gutschrift auf Kapitalkonten 2,2 % 664,4 k
  • Income and profit taxes 0,8 % 242,9 k
  • Interest and similar expenses 0,7 % 203,3 k
  • Other interest and similar income 0,3 % 88,4 k
  • Balance sheet profit/loss 0,0 % 0
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P&L data available for 14 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Christof Wolfgang Gläser since 2011 Limited Partner
  • Mathias Gustav Kemme since 2006 Limited Partner
  • Ralf Porthun since 2025 Procura
3 former representatives · viewable with an API key Get API key →

History

  1. 2025
  2. 07.01.
    Other person event
    Christof Wolfgang Gläser · Limited Partner
  3. 07.01.
    Other person event
    Mathias Gustav Kemme · Limited Partner
  4. 06.01.
    Exit of position
    Ralf Pfitzner · Procura
  5. 06.01.
    Member entry
    Ralf Porthun · Procura
  6. 2022
  7. 04.02.
    Member entry
    1. Warnuts Entertainment GmbH & Co. KG · Limited Partner
  8. 2014
  9. 16.04.
    Exit of position
    K-motion GmbH & Co. KG · Limited Partner
  10. 2011
  11. 27.04.
    Member entry
    Christof Wolfgang Gläser · Limited Partner
  12. 27.04.
    Member entry
    R*** P****** · Procura
17 more entries Get API key →
Part 2 / 2

Raw data & documents

Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.

Annual statements (full text)

Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Previous year — readable in full

Jahresabschluss 2023

Published February 5, 2025 · Source: Bundesanzeiger

K-motion GmbH & Co. KG

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen der Gesellschaft

1.1. Geschäftsmodell

Die K-motion GmbH & Co. KG mit Sitz in Hamburg betrieb in 2023 15 Filmtheater an verschiedenen Standorten in Deutschland. Von den 15 im Jahr 2023 betriebenen Filmtheatern entsprechen vier Standorte bezüglich Größe, Ausstattung und Besucherzahlen dem Standard von Multiplexkinos. In den 15 Kinostandorten können insgesamt Vorstellungen in 66 Kinosälen angeboten werden, wobei alle Säle mit moderner Digital-Technik, 57 Säle mit 3D-Technik sowie 6 Säle mit Dolby-Atmos-Tonsystemen ausgerüstet sind. Sämtliche Kinos werden von der Gesellschaft in gemieteten Räumlichkeiten auf Basis langfristiger Mietverträge betrieben.

Die Gesellschaft erzielte Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Kinokarten für regelmäßige Vorstellungen, Sondervorstellungen und Sonderveranstaltungen. Maßgebliche Umsätze werden auch mit Gastronomieprodukten erzielt. Ferner werden Umsatzerlöse aus dem Vertrieb von Online- und Leinwandwerbung, sowie Werbung über die Monitore in den Foyers erzielt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Lage für die Kinobranche hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber den vorherigen Geschäftsjahren infolge der Aufhebung zahlreicher Beschränkungen nach Abflauen der COVID-19-Pandemie und den zurückgenommenen Kinoschließungen und behördlichen Auflagen wesentlich gebessert.

Nach den Angaben der Filmförderungsanstalt in Berlin (FFA) stieg die Zahl der verkauften Kinotickets von 78,0 Mio. im Jahr 2022 auf 95,7 Mio. im Jahr 2023. Dies entspricht einer Zunahme von ca. 22,7 %. Hierdurch stiegen auch die Kartenumsätze der Kinobranche von 722,0 Mio. EUR im Jahr 2022 auf 929,1 Mio. EUR im Kinojahr 2023. Somit muss nach Angabe der FFA das Geschäftsjahr 2023 zwar noch als nach wie vor schlechtes Geschäftsjahr im Vergleich zu 2019, dem letzten Coronafreien Jahr, bezeichnet werden, jedoch ist im Jahr 2023 eine stetige Erholung des Marktes zu verzeichnen. Insgesamt liegt das Geschäftsjahr 2023 nur noch 19,4 % hinter den Ergebnissen von 2019.

Entsprechend der Gesamtentwicklung der Kinobranche 2023 konnte die Gesellschaft ebenfalls eine deutliche Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr erzielen. Die Anzahl der Kinobesucher stieg von ca. 1,1 Mio. im vorherigen Geschäftsjahr auf 1,4 Mio. Besucher im Berichtsjahr, was gleichzeitig zu einer Steigerung der Umsatzerlöse von 17.835 TEUR auf 21.392 TEUR führte.

2.2. Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Vermögenslage / Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme betrug zum 31. Dezember 2023 8.995 TEUR. Das Vermögen am Bilanzstichtag betrifft zu 58,5 % Anlagevermögen und zu 41,5 % Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten.

Das Eigenkapital beträgt 1.951 TEUR und setzt sich aus dem festen Kommanditkapital (418 TEUR), den variablen Kapitalkonten (1.227 TEUR) und einer gesamthänderisch gebundenen Rücklage (306 TEUR) zusammen. Die Eigenkapitalquote beträgt 21,7 % (im Vorjahr 18,8 %).

Das Fremdkapital setzt sich aus den Steuerrückstellungen (55 TEUR), den sonstigen Rückstellungen (222 TEUR), den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (4.075 TEUR), den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (944 TEUR), den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (40 TEUR) und den sonstigen Verbindlichkeiten (1.417 TEUR) zusammen.

Ertragslage

Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2023 einen Rohertrag von 13.515 TEUR (Vorjahr: 11.327 TEUR) erzielen, das bedeutet eine Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um 2.188 TEUR (dies entspricht +19 %). Die wesentlichen Umsatzzuwächse verteilen sich auf die Kartenerlöse (+1.885 TEUR, d.s. +19 %) sowie die Erlöse aus Warenverkäufen (+1.829 TEUR, d.s. +29 %).

Die Aufwendungen für Material und Fremdleistungen (Wareneinsatz und Filmverleih) sind von 6.508 TEUR um 1.369 TEUR auf 7.877 TEUR (dies entspricht 21,0 %) und damit leicht unterproportional zu den Umsatzerlösen gestiegen.

Die Corona-Beihilfen sind schon im Geschäftsjahr 2022 ausgelaufen. Die Gesellschaft hat für 2023 noch Zuschüsse der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank - (SAB) und der Filmförderanstalt (FFA) in Höhe von 13 TEUR in Anspruch genommen. Im Vorjahr wurde für die Monate Januar bis März 2022 die Überbrückungshilfe IV in Anspruch genommen (1,1 Mio. EUR). Für 2023 wurde kein Kurzarbeitergeld mehr beansprucht (Vorjahr: 1 TEUR).

Die Gesellschaft konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von 555 TEUR (im Vorjahr 602 TEUR) erzielen. Dabei konnte der für 2023 erwartete Umsatzzuwachs von 3,0 Mio. EUR erreicht werden. Aufgrund der deutlich gestiegenen Aufwendungen konnte das Ergebnis aber nicht wie erwartet leicht gesteigert werden. Noch im Berichtsjahr wurden Maßnahmen ergriffen, um die Kostensteigerungen an die Kunden weiterzugeben. So wurden im April die Concessionpreise angehoben, im Dezember erfolgte eine Anhebung der Kartenpreise.

Finanzlage / Liquidität

Die Finanzlage war im abgelaufenen Geschäftsjahr solide und stabil. Zum Bilanzstichtag standen Barmittel und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 368 TEUR (im Vorjahr 1.484 TEUR) zur Verfügung. Dem stehen kurzfristig fällige Verbindlichkeiten aus Betriebsmittelkrediten in Höhe von 1.195 TEUR gegenüber (Vorjahr: 0 TEUR).

2.3. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Personal- und Sozialbereich

Die Anzahl der im Geschäftsjahr 2023 bei der Gesellschaft fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betrug durchschnittlich 218 (im Vorjahr 196).

Die Personalaufwendungen sind um ca. 15,0 % auf 3.757 TEUR (Vorjahr: 3.265 TEUR) gestiegen. Für 2023 wurde kein Kurzarbeitergeld mehr beansprucht (Vorjahr: 1 TEUR). Die Erhöhung der Aufwendungen ist auf den planmäßigen Aufbau des Personalbestandes nach Abflauen der Corona-Pandemie zurückzuführen und steht mit dem Anstieg des Rohertrages in unmittelbarer Beziehung. Weitere Auswirkungen hatte die im Jahr 2022 erfolgte stufenweise Anhebung des Mindestlohnes von 9,45 € auf 12 €, die ganzjährig erst für das Geschäftsjahr 2023 wirksam war. Hinzu kamen (Folge-) Anpassungen auch im Nicht-Mindestlohnbereich.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Risikomanagementsystem

Die Unternehmenspolitik der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, abgesichert durch ein zentral angelegtes Unternehmenscontrolling, eine langfristige Sicherung des Fortbestands des Unternehmens sowie nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts zu erreichen.

Um den langfristigen Erfolg eines Unternehmens zu sichern, ist es eine erste und andauernde Aufgabe unternehmerischen Handelns, nach Risiken zu fahnden, diese zu erkennen, das Potential derselben einzuschätzen, und die Erkenntnisse dann in entsprechendes unternehmerisches Handeln umzusetzen. Das Risiko-Management ist eng mit den formulierten mittel- bis langfristigen Unternehmens-Strategien verbunden.

Die Gesellschaft hat in der Finanzbuchhaltung sowie im Controlling Instrumente entwickelt und eingeführt, mit deren Hilfe Risiken, die den Fortbestand oder die erfolgreiche Weiterentwicklung der Gesellschaft gefährden könnten, schnell identifiziert und analysiert werden können. Hier ist die Nutzung des Management-Informations-Systems als zentrales Steuerungstool zu nennen. Darüber hinaus erfolgen ein kontinuierliches Controlling aller Kinostandorte auf Wochen- und Monatsbasis, sowie stichprobenhafte Revisionen durch Mitarbeiter der Verwaltung vor Ort.

Diese Instrumente werden ständig überprüft und gegebenenfalls an neue Situationen angepasst.

Die Risikolage wird ständig von den geschäftsführenden Gesellschaftern überwacht. Bei einer Gefahr können so unverzüglich Gegenmaßnahmen zur Abwendung oder Eindämmung eingeleitet werden.

3.2. Risikobericht

Risiken des Geschäftsbetriebs

Als Betreiber von Filmtheatern sind die Aktivitäten der Gesellschaft Konjunkturzyklen sowie saisonalen Schwankungen stark unterworfen. Bestimmte Witterungen, z.B. lang andauernde Sommerperioden, sowie Massenevents, z.B. internationale Fußballmeisterschaften, haben einen starken Einfluss auf den geschäftlichen Erfolg in der Kinobranche. Daneben besteht eine erhöhte Abhängigkeit der Kinobranche von einem auf das Interesse des Kinopublikums zugeschnittenen Angebot der Filmverleiher. Dieses Risiko lässt sich von der Gesellschaft durch den Versuch, angemessene Filmverleihmieten zu verhandeln, nur mittelbar beeinflussen.

Grundsätzlich wird die Stellung des Kinos als erstes Glied in der Filmverwertungskette durch eine Verkürzung des Auswertungsfensters (Zeitraum vom Kinostart bis zur Veröffentlichung zum Kauf) bis mitunter der gleichzeitigen Veröffentlichung auf Streamingplattformen zum Kinostart tangiert. Die jetzige Verleihpraxis (Gewährung eines (Mindest-)Zeitfensters von im Schnitt 42 Tagen) gewährleistet aus Unternehmenssicht jedoch den für die Filmauswertung benötigten Spielraum. Auf Verleiherseite sind derzeit auch keine Tendenzen zu einer weiteren Verkürzung des Auswertungszeitfensters erkennbar.

Personalrisiken

Das Personalrisiko in der K-motion GmbH & Co. KG kann als minimal eingestuft werden. Die Gesellschaft hat durch langjährig beschäftigte Theaterleiter einen Stamm von qualifiziertem und motiviertem Personal aufgebaut.

Finanzrisiken

Da die K-motion GmbH & Co. KG alle ihre Geschäfte in EURO abwickelt, ist sie den Risiken des internationalen Finanzmarktes nicht direkt ausgesetzt. Es bestehen auch keine Finanzrisiken aus Finanzverpflichtungen (Darlehen etc.), da diese Verpflichtungen entweder zu festen Zinskonditionen oder gedeckelt eingegangen worden sind.

Rechtsrisiken

Risiken aus Rechtsstreitigkeiten oder angedrohten Rechtsstreitigkeiten bestehen zurzeit nicht.

Beurteilung der Gesamtrisikosituation unter Berücksichtigung der Corona-Krise

Die Corona-Krise stellt - nach Rücknahme jeglicher behördlichen Beschränkungen zum Schutz der Bevölkerung - kein unmittelbares Risiko mehr für den Kinobetrieb dar. Es wird davon ausgegangen, dass aufgrund des sich stetig verbessernden Filmangebotes, nachdem viele Filme seit der Pandemie verschoben wurden, die Zurückhaltung der Besucher nachlässt und die Besucheranzahlen und damit verbunden der Umsatz mittelfristig auf ein vergleichbares Niveau wie zu Zeiten vor der Pandemie ansteigen. Schon jetzt liegen einzelne Blockbuster wie "Avatar" und "Dune" auf Vor-Corona-Niveau.

Auch zwei Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine führt dieser zu erheblichen volkswirtschaftlichen Belastungen. Diese schlagen sich u.a. in gestörten Lieferketten nieder. Die Inflation hat sich wiederum im ersten Quartal 2024 auf ein Normalniveau von +2,2 % verringert (-3,7 % im ersten Quartal 2024 gegenüber dem Vorjahr). Die weiter sinkende Inflation entlastet das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte, sodass die Bereitschaft, dieses für kulturelle Veranstaltungen wie zum Beispiel Kinobesuche auszugeben, schon jetzt wieder spürbar steigt. Insoweit konnten auch die gestiegenen Kosten über Preisanpassungen vollumfänglich an die Endkunden weitergegeben werden. Den von der Bundesregierung ihrerseits ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Preissteigerungen bei den Energiekosten (Strom- und Gaspreisbremse) wird dagegen keine wesentliche Bedeutung für das Unternehmen beigemessen.

3.3. Chancenbericht

Um den langfristigen Erfolg eines Unternehmens zu sichern, ist es eine weitere erste und andauernde Aufgabe unternehmerischen Handelns, Chancen zu suchen, zu erkennen, dass Potential derselben einzuschätzen, um die als geeignet erachteten dann in zielgerichtetes unternehmerisches Handeln umzusetzen. Dieses Chancen-Management ist eng mit den formulierten mittel- bis langfristigen Unternehmens-Strategien verbunden.

Durch die Erstaufführung attraktiver Kinofilme - insbesondere in 3D - wird das Interesse des Kinopublikums weiter hochgehalten. Ferner sollen die umfangreichen Investitionen der letzten Geschäftsjahre, die insbesondere in die Innenausstattung (bspw. Projektions- und Tontechnik sowie Bestuhlung) der Kinos geflossen sind, den Kinobesuch noch angenehmer gestalten und insoweit zu einer weiteren positiven Umsatzentwicklung beitragen. Hierbei ist insbesondere der weitere Ausbau des Logenkonzeptes in nahezu allen Kinostandorten hervorzuheben. Wir gehen davon aus, dass sich nach Ende der Coronapandemie eine starke Nachfrage von Besuchen kultureller Veranstaltungen entwickelt und somit die positive Unternehmensentwicklung durch die Realisierung von "Nachholeffekten" weiter unterstützt wird.

Zusätzliche Geschäftschancen lassen sich durch ein Angebot an Sonderformaten (z. Bsp. Aufführung von Sportereignissen, Opern- und Musikaufführungen, Firmenveranstaltungen sowie Privatvorstellungen) generieren. Weitere Geschäftschancen sollen durch den kontinuierlichen Ausbau des internetbasierten Verkaufs von Kinotickets erschlossen werden. Ein maßgeblicher Vertriebsweg ist dabei über die Zusammenarbeit mit der Onlineplattform "Kinoheld.de" gewährleistet. Darüber hinaus wurde den Kinobesuchern die eigens für das Unternehmen erstellte Kino-App zur Verfügung gestellt, über die ebenfalls ein Erwerb von Online-Tickets und der Kauf von Concessionartikeln möglich ist. In allen Vertriebswegen wird die aktive Preisgestaltung durch den Einsatz einer eigens entwickelten Software für dynamische Preise weiter ausgebaut werden. Ein weiterer Vertriebsweg ist die Vermarktung von Sonderveranstaltungen, mit der Schulen, Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen die Möglichkeit erhalten, auch unabhängig vom tagesaktuellen Kinoprogramm individualisierte Kinovorstellungen zu buchen.

Chancen ergeben sich zudem durch einen weiteren Ausbau der Möglichkeiten, das Rahmenprogramm für einen Kinobesuch auch unabhängig vom jeweiligen Filmangebot zu gestalten. Durch den weiteren Ausbau des Gastronomieangebots im Kinofoyer lässt sich die Kundenbindung weiter verstärken. Ziel ist es, einen Kinobesuch als herausragendes, aber dennoch kostengünstiges Gesamtevent anzubieten. Weitere Maßnahmen sind in Planung und werden 2024 umgesetzt (z.B. der Kinodienstag und die Einführung eines Kundenbindungssystems).

3.4. Prognosebericht

Einige der in diesem Bericht gemachten Aussagen enthalten zukunftsbezogene Komponenten. Diese wurden auf Einschätzungen und Erwartungen der Geschäftsführung gestützt. An dieser Stelle sei ausdrücklich auf die Risiken derartiger in die Zukunft gerichteter Aussagekomponenten hingewiesen. Durch die monatlich / jährlich vorliegenden Soll-/Ist-Zahlen der Geschäftstätigkeit der K-motion GmbH & Co. KG sind signifikante mögliche Abweichungen frühzeitig erkennbar.

Wir erwarten, dass das Besucheraufkommen im Vergleich zum Jahr 2023 leicht rückläufig sein wird. Grund hierfür ist das aus dem insgesamt 7-monatigen Autoren- und Schauspielerstreik resultierende schlechtere Filmangebot vor allem im ersten Halbjahr 2024.

Wir gehen jedoch davon aus, den daraus resultierenden Umsatzrückgang durch gesteigerte Pro-Kopf-Umsätze zumindest teilkompensieren zu können. Zudem erwarten wir aufgrund des in den letzten Monaten stark aufgewerteten Filmprogramms für das 2. Halbjahr, die Besucherzahlen des Vorjahreszeitraums zu übertreffen.

Nach jetzigem Stand rechnen wir infolgedessen für das Geschäftsjahr 2024 mit einem leichten Umsatzanstieg und einem leicht gegenüber 2023 steigenden Jahresergebnis.

Aufgrund stetiger Investitionen in die Technik und Ausstattung unserer Kinos sind wir für das geplante Filmangebot bereits bestens gerüstet. Die im Geschäftsjahr 2022 begonnenen Renovierungsarbeiten am Standort Bremerhaven werden voraussichtlich im September 2024 abgeschlossen. Die bisher renovierten Säle werden von den Besuchern äußerst positiv angenommen und besonders nachgefragt.

Unabhängig davon verfolgen wir jedoch weiterhin das Ziel, durch Übernahmen und Neuprojekte mittelfristig eine Unternehmensgröße von bis zu 20 Standorten zu erreichen.

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag (Nachtragsbericht)

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.

 

Hamburg, den 6. Juni 2024

K-motion GmbH & Co. KG

gez. Mathias Kemme für die K-motion Verwaltungsgesellschaft mbH

gez. Christof Gläser für die K-motion Verwaltungsgesellschaft mbH

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.265.693,48 5.582.970,34
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 139.904,06 240.248,06
II. Sachanlagen 5.025.639,42 5.242.571,28
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 938.062,00 1.038.506,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.030.693,00 4.079.158,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 56.884,42 124.907,28
III. Finanzanlagen 100.150,00 100.151,00
1. Beteiligungen 100.000,00 100.001,00
2. Sonstige Finanzanlagen 150,00 150,00
B. Umlaufvermögen 3.723.299,82 4.407.829,24
I. Vorräte 443.740,97 415.799,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.911.824,30 2.508.492,11
1. Forderungen gegen Gesellschafter 1.196.691,15 248.287,04
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.715.133,15 2.260.205,07
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 367.734,55 1.483.537,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.460,34 8.022,86
davon Disagio 0,00 194,44
Aktiva 8.995.453,64 9.998.822,44

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.950.452,00 1.880.936,65
I. Kapitalanteile 1.644.859,70 1.575.344,35
1. Kapitalanteile Kommanditisten 1.644.859,70 1.575.344,35
II. Rücklagen 305.592,30 305.592,30
III. Bilanzgewinn 0,00 0,00
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 292.027,47 375.903,57
C. Rückstellungen 277.509,10 257.215,38
D. Verbindlichkeiten 6.475.465,07 7.484.766,84
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.075.094,99 4.207.361,63
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 39.665,00 124.591,02
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.360.705,08 3.152.814,19
Passiva 8.995.453,64 9.998.822,44

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.712.932,90 12.538.919,56
2. Personalaufwand 3.756.832,54 3.265.417,19
a) Löhne und Gehälter 3.073.716,25 2.668.495,67
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 683.116,29 596.921,52
davon für Altersversorgung 1.638,00 1.740,31
3. Abschreibungen 1.450.428,81 1.237.547,26
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.425.400,15 1.237.547,26
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die üblichen Abschreibungen überschreiten 25.028,66
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.659.687,64 7.200.731,44
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 67.375,42 41.021,80
davon aus verbundenen Unternehmen 11.321,37
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 150.939,56 133.517,97
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 207.167,98 140.566,96
8. Ergebnis nach Steuern 555.251,79 602.160,54
9. Jahresüberschuss 555.251,79 602.160,54
10. Gutschrift auf Kapitalkonten 555.251,79 602.160,54
11. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die K-motion GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRA 102767 registriert.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft und Co. gemäß § 264 a Abs. 1 i. V. m. § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

II. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände

Die Sachanlagen und entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Grundlage für die planmäßige Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände.

Abnutzbare geringwertige Wirtschaftsgüter werden aus Vereinfachungsgründen in einen Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2 a EStG eingestellt und über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben.

2. Finanzanlagen

Die Beteiligungen wurden mit Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Genossenschaftsanteile werden mit den Anschaffungskosten ausgewiesen.

3. Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten. Ein niedrigerer beizulegender Wert war nicht anzusetzen.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Bewertung erfolgte zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Erkennbare Einzelrisiken wurden im Abschluss berücksichtigt.

5. Rechnungsabgrenzungsposten

Das Disagio, das im Rechnungsabgrenzungsposten enthalten war, wurde degressiv über den Zeitraum der Zinsbindung des entsprechenden Darlehens abgeschrieben. Zum Stichtag ist das Disagio vollständig abgeschrieben.

6. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

7. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

8. Latente Steuern

Latente Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Fall einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Passive latente Steuern waren nicht abzugrenzen.

III. Angaben zu den Einzelposten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel nachfolgend aufgeführt.

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 805.271,72 28.600,00 0,00 833.871,72
2. Geleistete Anzahlungen 6.162,49 0,00 0,00 6.162,49
Immaterielle Vermögensgegenstände 811.434,21 28.600,00 0,00 840.034,21
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.226.831,39 0,00 0,00 1.226.831,39
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.961.244,99 1.166.548,15 79.060,50 16.048.732,64
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 124.907,28 2.857,14 70.880,00 56.884,42
Sachanlagen 16.312.983,66 1.169.405,29 149.940,50 17.332.448,45
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 354.750,00 0,00 254.750,00 100.000,00
2. Genossenschaftsanteile 150,00 0,00 0,00 150,00
Finanzanlagen 354.900,00 0,00 254.750,00 100.150,00
17.479.317,87 1.198.005,29 404.690,50 18.272.632,66
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 571.186,15 128.944,00 0,00 700.130,15 133.741,57 234.085,57
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 6.162,49 6.162,49
Immaterielle Vermögensgegenstände 571.186,15 128.944,00 0,00 700.130,15 139.904,06 240.248,06
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 188.325,39 100.444,00 0,00 288.769,39 938.062,00 1.038.506,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.882.086,99 1.196.012,15 60.059,50 12.018.039,64 4.030.693,00 4.079.158,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 56.884,42 124.907,28
Sachanlagen 11.070.412,38 1.296.456,15 60.059,50 12.306.809,03 5.025.639,42 5.242.571,28
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 254.749,00 0,00 254.749,00 0,00 100.000,00 100.001,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 150,00 150,00
Finanzanlagen 254.749,00 0,00 254.749,00 0,00 100.150,00 100.151,00
11.896.347,53 1.425.400,15 314.808,50 13.006.939,18 5.265.693,48 5.582.970,34

2. Finanzanlagen

Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB

Im Geschäftsjahr 2022 wurde die 1. Warnuts Entertainment UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG, Berlin, gegründet, an der die Gesellschaft als Kommanditistin mit einem Anteil von 12,5 % beteiligt ist. Ein Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 liegt noch nicht vor.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Insgesamt haben sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 829 TEUR eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Im Vorjahr hatten sonstige Vermögensgegenstände von 720 TEUR eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen - wie im Vorjahr - sonstige Vermögensgegenstände und haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Die restlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig.

4. Disagio

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten war ein Disagio enthalten, das über die Laufzeit des Darlehens aufgelöst wurde. Zum Stichtag ist das Disagio vollständig aufgelöst (Vorjahr: 194,44 EUR).

5. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen umfasst zweckgebundene Zuwendungen der FFA Filmförderungsanstalt, Berlin, zur Finanzierung von Sachanlagevermögen. Die Auflösung erfolgt über die Nutzungsdauer des Vermögensgegenstandes, für den der Zuschuss gewährt wurde. In 2023 beträgt die Auflösung des Sonderpostens 84 TEUR (Vorjahr: 12 TEUR) und wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

6. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Aufwandsabgrenzungen für Personal (Urlaub, Überstunden und Erfolgsbeteiligung) i. H. v. 132 TEUR, die Jahresabschlusserstellung und -prüfung in Höhe von 39 TEUR und für Berufsgenossenschaftsbeiträge i. H. v. 15 TEUR.

7. Verbindlichkeiten und gewährte Sicherheiten

Restlaufzeit
Insgesamt
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
über 1 Jahr bis 5 Jahre
TEUR
davon über 5 Jahre
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.075 2.430 1.320 325
Vorjahr: 4.207 1.327 2.330 550
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 944 944 0 0
Vorjahr: 1.877 1.877 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 40 40 0 0
Vorjahr: 125 125 0 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.416 914 369 133
Vorjahr: 1.276 864 275 137
6.475 4.328 1.689 458
Vorjahr 7.485 4.193 2.605 687

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 48 TEUR sind durch Sicherungsübereignung des Kinoinventars am Standort Langenhagen und in Höhe von 1.399 TEUR durch Sicherungsübereignungen des Kinoinventars am Standort Lüdinghausen abgesichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind mit 62.668,13 EUR (Vorjahr: 21.332,53 EUR) Verbindlichkeiten aus Steuern und mit 5.234,23 EUR (Vorjahr: 35,46 EUR) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen - wie im Vorjahr - sonstige Verbindlichkeiten.

IV. Angaben zu den Einzelposten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Außergewöhnliche Erträge

Im Vorjahr waren außergewöhnliche Erträge in Höhe von 1,1 Mio. EUR angefallen, die im sonstigen betrieblichen Ertrag ausgewiesen waren und die bewilligten Corona-Hilfen betrafen.

Für 2023 wurde kein Kurzarbeitergeld beansprucht (Vorjahr: 1 TEUR).

2. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung

In diesem Posten sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 1.638,00 EUR (Vorjahr 1.740,31 EUR) enthalten.

3. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen keine (Vorjahr: 9.717,51 EUR) verbundene Unternehmen.

V. Sonstige Angaben

1. Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 218 Arbeitnehmer (Vorjahr: 196) (einschließlich Aushilfen und Teilzeitbeschäftigte).

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Miet- und Pachtverträge Filmtheater 14,9 Mio. EUR
Leasingverträge 62 TEUR

3. Haftung für fremde Verbindlichkeiten

Die Gesellschaft hat für ein von einem Gesellschafter aufgenommenes Darlehen in Höhe von 77 TEUR eine Bürgschaft übernommen. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt, da der Gesellschafter seinen Verpflichtungen laufend nachkommt.

Des Weiteren hat die Gesellschaft eine Bürgschaft für zwei Darlehen in Höhe von ursprünglich insgesamt 2.400 TEUR sowie eines Kontokorrentkredits in Höhe von max. 50 TEUR bei der Volksbank übernommen. Die Restdarlehensstände betragen zum 31. Dezember 2023 noch 568 TEUR. Der Kontokorrentkredit ist zum 31. Dezember 2023 nicht in Anspruch genommen. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt, da der Sicherungsnehmer seinen Verpflichtungen laufend nachkommt und positive Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit generiert.

4. Persönlich haftender Gesellschafter/Organmitglieder

Persönlich haftende Gesellschafterin ist die K-motion Verwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg, mit einem gezeichneten Kapital in Höhe von 25.000,00 EUR.

Die Geschäftsführung erfolgt durch die K-motion Verwaltungsgesellschaft mbH; deren Geschäftsführer sind:

Herr Mathias Kemme, Kaufmann, Hamburg,

Herr Christof Gläser, Rechtsanwalt, Hamburg.

Von den unter Punkt 3 aufgeführten Haftungsverhältnissen betreffen 77 TEUR Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin.

Den Geschäftsführern der persönlich haftenden Gesellschafterin wurden Vorschüsse gewährt. Diese betragen zum 31. Dezember 2023 1.197 TEUR. Die Vorschüsse werden mit 5 % verzinst.

Die Pflichtangaben gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabea HGB wurden aufgrund der Befreiungsvorschrift gemäß § 286 Absatz 4 HGB nicht angegeben.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag (Nachtragsbericht)

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.

 

Hamburg, den 6. Juni 2024

K-motion Verwaltungsgesellschaft mbH

gez. Mathias Kemme

gez. Christof Gläser

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die K-motion GmbH & Co. KG, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der K-motion GmbH & Co. KG, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der K-motion GmbH & Co. KG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 6. Juni 2024

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

gez. Jan Maertins, Wirtschaftsprüfer

gez. Sabine Dührkop, Wirtschaftsprüferin

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