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DSC Software AG AG

Karlsruhe ·HRB 108089 Mannheim ·dscsag.com
Part 1 / 2

Structured data

Parsed, typed and queryable directly through the API.

Overview

Legal form
AG
Address
Am Sandfeld 17
76149 Karlsruhe
Commercial register
HRB 108089, Mannheim
Registration date
February 9, 1998
Industry
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Purpose
Die Entwicklung und der Vertrieb von Softwaresystemen mit dem Schwerpunkt Informations- und Wissenschaftsverarbeitung. Gegenstand ist auch die Beratung von Unternehmen in den Bereichen der Softwareeinführung und auf allen Gebieten, soweit es hierzu keiner besonderen gesetzlichen Genehmigung bedarf. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die dem Gegenstand des Unternehmens dienen. Sie kann zu diesem Zweck auch andere Unternehmen gründen, erwerben und sich an ihnen beteiligen

Financials

Employees 2024
172
Total assets 2024
20,81 Mio. €
Net income 2024
1,91 Mio. €
18 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

2024
Assets 20,81 Mio
  • Current Assets 54,4 % 11,33 Mio
  • Fixed Assets 38,5 % 8,00 Mio
  • Active Balancing Item from Asset Offset 3,8 % 781,2 k
  • Prepaid Expenses 3,4 % 700,6 k
Liabilities and Equity 20,81 Mio
  • Provisions 43,6 % 9,08 Mio
  • Equity 34,2 % 7,11 Mio
  • Liabilities 22,2 % 4,62 Mio
  • Accrued Expenses 0,0 % 5,1 k
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Balance sheet data available for 18 earlier fiscal years.

Profit & loss

2024
Income 62,62 Mio
  • Gross profit 47,5 % 29,75 Mio
  • Personnel expenses 32,0 % 20,02 Mio
  • Other operating expenses 10,4 % 6,54 Mio
  • Result after taxes 3,1 % 1,93 Mio
  • Annual net profit/loss 3,0 % 1,91 Mio
  • Income and profit taxes 1,9 % 1,16 Mio
  • Depreciation 1,1 % 688,1 k
  • Other interest and similar income 1,0 % 598,3 k
  • Other taxes 0,0 % 21,2 k
  • Interest and similar expenses 0,0 % 8,5 k
  • Income from other securities and loans in financial assets 0,0 % 4,2 k
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P&L data available for 10 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Andrea Beate Keller since 2006 Board Member
  • Dominik Maier since 2019 Procura
  • Michael Di Giovanni since 2019 Procura
2 former representatives · viewable with an API key Get API key →

History

  1. 2019
  2. 07.10.
    Member entry
    Dominik Maier · Procura
  3. 07.10.
    Member entry
    Michael Di Giovanni · Procura
  4. 25.07.
    Exit of position
    H*** D** · Board Member
  5. 2017
  6. 05.07.
    Change of capital
    DSC Software AG
  7. 2015
  8. 14.07.
    Change of capital
    DSC Software AG
  9. 14.07.
    Change of company name
    DSC Software AG
  10. 04.05.
    Exit of position
    Andrea Beate Keller · Procura
  11. 04.05.
    Correction of personal data
    Andrea Beate Keller · Board Member
9 more entries Get API key →
Part 2 / 2

Raw data & documents

Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.

Annual statements (full text)

Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Previous year — readable in full

Jahresabschluss 2023

Published April 23, 2025 · Source: Bundesanzeiger

DSC Software AG

Karlsruhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Jahresabschluss per 31.12.2023

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell

Als Software- und Beratungsspezialist zählt die DSC Software AG - kurz DSC - zu den ersten Adressen für innovative Integrationslösungen rund um das Thema SAP PLM - Product Lifecycle Management. Die DSC ist bereits seit vielen Jahren SAP Platinum Partner.

DSC Lösungen sind national und international in vielerlei Branchen im Einsatz, von Maschinen- und Anlagenbau über Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie bis zu Elektro- und Verfahrenstechnik. Seit Gründung unserer Gesellschaft vor über 25 Jahren setzen namhafte Hersteller weltweit sowohl auf das Knowhow unserer Integrationsspezialisten als auch auf die DSC Standard Softwarelösungen.

DSC begleitet Industrieunternehmen bei der konkreten Umsetzung von Digitalisierungsstrategien auf Basis von SAP mit Fokus auf dem Produktlebenszyklus.

Die DSC eigene Standardsoftware SAP Engineering Control Center - kurz SAP ECTR - ist ein wichtiger Baustein. SAP ECTR ist die strategische Integrationsplattform der SAP und ermöglicht die Direktintegration führender Autorensysteme und projektspezifischer Spezialanwendungen in die Unternehmensprozesse des Kunden.

Darüber hinaus bietet die DSC weitere Lösungen als Standardprodukte zur Optimierung der Engineering- und Fertigungsprozesse in SAP an. Eine ständig zunehmende Anzahl der DSC Lösungen sind für den Betrieb in der Cloud geeignet.

1.2. Forschung und Entwicklung

Gegenstand und Ziel unserer permanenten Entwicklungstätigkeit ist es, die nachhaltige Weiterentwicklung der DSC Lösungen in unseren angestammten und angrenzenden sowie ergänzenden Themengebieten sicherzustellen sowie die Herausforderungen der tangierenden Unternehmensbereiche unserer Kunden zu erkennen und zu adressieren.

Grundsätzlich mindestens 20%, aktuell jedoch einen deutlich größeren Teil unserer Umsatzerlöse setzen wir jährlich für die Entwicklungen neuer Technologien und zukunftsweisender Produkte ein.

Wir sehen uns auch in Zukunft gut gerüstet für die Anforderungen des Marktes.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war, wie bereits die Vorjahre, von einem ungünstigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld, insbesondere den Auswirkungen des russisch-ukrainischen Krieges geprägt.

Unter diesen Rahmenbedingungen ging das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3% zurück, preis- und kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1% (Quelle: Statistische Bundesamt (Destatis) 15.01.2024).

Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 5,9% (Indexjahr 2020 = 100). Somit sank die Teuerungsrate gegenüber dem Rekordjahr 2022 um rund einen Prozentpunkt ab (Quelle: Statista 16.01.2024).

Der Markt für Software ist in Deutschland in 2023 von 26,24 Mrd. € auf 26,49 Mrd. € nur leicht gewachsen. (Quelle: Statista 09.02.2024)

Die Nachfrage, insbesondere von Bestandskunden, zeigte sich erfreulicherweise von den ungünstigen Rahmenbedingungen unbeeindruckt und sorgte, dem Branchentrend folgend, auch bei der DSC für eine leicht positive Entwicklung.

2.2. Geschäftsverlauf

Die DSC hatte im Jahr 2023 einen nicht unbedingt zufriedenstellenden Geschäftsverlauf, da das erzielte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wesentlich durch nicht operativ erzielte Ergebnisbestandteile beeinflusst ist.

Wir blicken jedoch ungeachtet der äußerst herausfordernden Rahmenbedingungen auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Unbeschadet von Projektverschiebungen und Anfang des Jahres noch spürbarer Zurückhaltung unserer Kunden bei Neubeauftragungen konnten wir das Rohergebnis von 29,2 Mio. € um 6,4% auf erfreuliche 31,1 Mio. € steigern.

Die Gesamtentwicklung - unter anderem - als Folge unserer regelmäßigen Vorstellungen von Produktinnovationen und Aktionen rund um Spezialthemen lassen erkennen, dass wir mit unserer vorausschauenden Produkt- und Lösungsgestaltung den Geist der Zeit getroffen haben.

2.3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.3.1. Ertragslage

Entsprechend der vor dem Hintergrund der für das Geschäftsjahr 2023 zurückhaltend budgetierten Größen entwickelte sich die Ertragslage der DSC im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die in der Jahresplanung vorgegebenen Umsatz- und operativen Ertragsziele (ohne Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge und des Finanzergebnisses) wurden erreicht.

Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr insbesondere durch den geplanten temporären Personalaufbau aus Gründen des in den nächsten Jahren anstehenden pensionsbedingten Ausscheidens mehrerer langjähriger Mitarbeitenden im Verhältnis zur Gesamtleistung überproportional erhöht.

Die übrigen betrieblichen Aufwendungen entwickelten sich mit rund 25% der Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr leicht steigend.

Das Finanzergebnis hat sich insbesondere aufgrund von Bewertungseffekten des Vorjahres um 1.456 T€ verbessert.

Insgesamt konnte nach 1.876,1 T€ im Vorjahr mit 2.704,4 T€ ein gestiegener, auch aufgrund der geplanten moderaten Entwicklung des operativen Ergebnisses sehr zufriedenstellender Jahresüberschuss erzielt werden. Das Jahresergebnis 2023 lag deutlich über der langfristig avisierten Zielgröße von 2.000 T€.

2.3.2. Finanzlage

Die Finanzlage ist wie bereits seit einigen Jahren als stabil zu bezeichnen. Bedingt durch ein gut organisiertes Forderungsmanagement und einem sehr sorgfältigen Umgang mit der vorhandenen Liquidität konnten aufgrund des erzielten positiven Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit sämtliche Investitionen ohne Fremdmittel und sämtliche Verbindlichkeiten skontiert bezahlt werden.

Eingeräumte Kontokorrentlinien bei Kreditinstituten mussten und müssen auch auf einen überschaubaren Zeitraum hinaus nicht in Anspruch genommen werden. Die fristgerechte Erfüllung der Verbindlichkeiten ist für die planbare Zukunft gewährleistet.

2.3.3. Vermögenslage

Die DSC hat für das Geschäftsjahr 2023 alle gesetzten Ziele in den zur Unternehmenssteuerung verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren erreicht.

Die Vermögens- und Kapitalsituation der Gesellschaft zeigt sich auch im Berichtsjahr trotz veränderter Rahmenbedingungen weiterhin stabil. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital zu Bilanzsumme) verbleibt mit 31,4% zu 31,3% im Vorjahr nahezu stabil.

Die Gesellschaft hat aufgrund der nachhaltig guten bis sehr guten Liquiditätslage die bis dato langfristig avisierte Zielgröße "Eigenkapitalquote" planmäßig von 40% auf 30% korrigiert.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden nach 977 T€ im Vorjahr planmäßige Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von 1.223 T€ getätigt, welche im Wesentlichen auf Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen von Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie den EDV-Bereich entfielen. Die Investitionen wurden in beiden Betrachtungszeiträumen in seiner Gesamtheit aus dem erzielten Cashflow getätigt.

2.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Sämtliche, von der Geschäftsleitung zur Steuerung der Gesellschaft herangezogenen Indikatoren wurden im Berichtszeitraum 2023 (operatives Ergebnis1 mit 9.350 T€, Eigenkapitalquote mit 31,4 % und Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen mit 4.359 T€) erreicht.

2.5. Gesamtaussage

Die langfristig angestrebte relative Zielgröße "Umsatzrendite" wurde in diesem Geschäftsjahr durch die absolute Größe "Jahresüberschuss" ersetzt.

Die DSC hat im Geschäftsjahr 2023 mit einem erzielten Jahresüberschuss von 2.704,4 T€ - trotz der im Vorfeld nicht einschätzbaren gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen - die angestrebte Zielgröße überschritten.

Für das kommende Geschäftsjahr 2024 ist nach jetzigem Kenntnisstand davon auszugehen, dass die zur Steuerung der Gesellschaft herangezogenen Indikatoren besser als im Jahr 2023 sein werden und sich der Jahresüberschuss tendenziell in etwa auf Höhe der avisierten Zielgröße bewegen wird.

3. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

4. Prognosebericht

Dieser Lagebericht enthält unter anderem gewisse vorausschauende Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf aktuellen Einschätzungen beruhen. Solche Aussagen sind gewissen Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder andere Unwägbarkeiten eintreten oder sich in den Aussagen zugrundeliegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder impliziert zum Ausdruck gebrachten Resultaten abweichen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich von den Umständen am Tag ihrer Veröffentlichung ausgehen.

Für 2024 wird nach einer Veröffentlichung des Internationalen Währungsfonds (IWF) vom 02.02.2024 erwartet, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 0,5% wachsen könnte.

Der Branchentrend für Software und zugehörige Dienstleistungen wird mit einem Umsatzwachstum von 4,4% grundsätzlich positiv gesehen (Quelle: bitkom.de 10.01.2024). Anschließend wird der Markt für Software in Deutschland laut Prognosen in den Jahren 2024 bis 2028 kontinuierlich um insgesamt 4,5 Mrd. € (+ 16.2%) steigen. Nach dem sechsten aufeinanderfolgenden Anstieg soll Prognosen zufolge der Umsatz nach Segment im Jahr 2028 schätzungsweise 32,3 Milliarden Euro und damit einen neuen Höchststand erreichen (Quelle: Statista 09.02.2024).

Wir planen für das Jahr 2024 Investitionen in Höhe von rund 600 T€ durchzuführen. Auch diese können, wie bereits in den vergangenen Jahren, aus dem in diesem Zeitraum erzielten Cashflow finanziert werden.

Die aktuelle Auftragslage kann als zufriedenstellend, die Auslastung für das laufende Geschäftsjahr 2024 als tendenziell gesichert angesehen werden.

Wir erwarten für das Jahr 2024, dass bei einem um rund 5 bis 6 % gestiegenen Gesamtumsatz ein Jahresüberschuss im Bereich unserer langfristig avisierten Zielgröße von 2.000 T€ erzielt wird.

Für 2025 wird, soweit dies nach heutigem Kenntnisstand zu prognostizieren ist, mit einem weiteren Umsatzplus in ähnlicher Höhe und einem über unserer Zielgröße liegenden Jahresüberschuss gerechnet. Durch den relativ hohen Anteil an dauerhaft wiederkehrenden Umsätzen, insbesondere aus Wartungsverträgen sowie unsere Stellung als langjähriger SAP Platinum Partner haben wir eine stabile Basis für die avisierte Umsatz- und Ertragsentwicklung in 2024.

Das solide Verhältnis von Eigen- zu Fremdkapital soll sich in der aktuell dargestellten Relation stabilisieren. Unser bis ins vorvergangene Geschäftsjahr angestrebtes Ziel eines dauerhaften Eigenfinanzierungsgrades von über 40% darzustellen, haben wir aufgrund der nachhaltig guten bis sehr guten Liquiditätslage wie vorgesehen auf 30% der Bilanzsumme bei einer Mindestausstattung an Eigenkapital von absolut 5.000 T€ reduziert. Unter Berücksichtigung der geplanten Ergebnisverwendung gehen wir davon aus, beide Zielgrößen einhalten zu können.

Für das kommende Geschäftsjahr 2024 ist nach jetzigem Kenntnisstand davon auszugehen, dass die zur Steuerung der Gesellschaft herangezogenen Indikatoren leicht besser als im Jahr 2023 sein werden und sich der Jahresüberschuss tendenziell in etwa auf Höhe der avisierten Zielgröße bewegen wird.

5. Risikobericht

Risiken als Bestandteil jeglichen unternehmerischen Handelns lassen sich grundsätzlich nicht vermeiden. Die DSC hat zur Identifikation dieser Risiken ein internes Kontroll- und Risikomanagementsystem implementiert, welches die Gesellschaft in die Lage versetzt, sämtliche rechnungslegungsbezogenen Prozesse hinsichtlich ihres Risikopotentials zu werten, die Risiken zu identifizieren und diesen angemessen zu begegnen.

Bei der Rekrutierung ausreichend qualifizierten Personals stehen wir vor dem Hintergrund des allgemein herrschenden Fachkräftemangels im harten Wettbewerb. Mit vielerlei Aktivitäten zur Steigerung und Sicherung der Personalzufriedenheit versuchen wir, der Mitarbeiterfluktuation entgegenzutreten. Die DSC als attraktiver Arbeitgeber im Großraum Karlsruhe (Kununu-Bewertung: 4,7 von 5 Sternen) versucht durch die Zurverfügungstellung von Arbeitsplätzen für Werks- und dual Studierende ihren Bekanntheitsgrad an den einschlägigen Hochschulen zu steigern und die Absolvierenden für sich zu gewinnen. Die bisher diesbezüglich erzielten Ergebnisse sind sehr erfolgversprechend.

Als weitere Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung werden vor dem Hintergrund der fragilen weltpolitischen Lage und deren aktuell nicht absehbaren Folgen in der Entwicklung der globalen Wirtschaftssituation identifiziert. Daneben gibt es besondere Herausforderungen, die in der globalen Vermarktung unserer Softwarelösungen identifiziert werden. Die fortwährende Stabilisierung und Ausweitung des internationalen Partnernetzwerkes wird maßgeblich zur Stärkung des Unternehmensauftritts beitragen.

Die Prüfung der Risikosituation im Geschäftsjahr lässt den Schluss zu, dass in diesem Zeitraum keine die Existenz der Gesellschaft gefährdende Risiken bestanden haben und davon auszugehen ist, dass für den überschaubaren Zeitraum der nahen Zukunft keine den Fortbestand gefährdende Risiken zu erkennen sind.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Vorgaben des Vorsichtsprinzips des § 252 HGB erstellt, sämtliche erkennbaren Risiken wurden angemessen berücksichtigt und nötigenfalls ausreichend dotierte Rückstellungen gebildet.

6. Chancenbericht

Chancen der zukünftigen Entwicklung werden seitens des Vorstands nach wie vor darin gesehen, die Softwarelösungen weltweit zu vermarkten und in diesem Zusammenhang neue Themen wie z.B. Cloud-Anwendungen sowie weitere internationale Märkte erschließen zu können. Das globale Partnernetzwerk im SAP-Umfeld unterstützt zunehmend die Stabilisierung des weltweiten Unternehmensauftritts.

7. Risikobericht: Verwendung von Finanzinstrumenten

Ziele unseres Finanzmanagements sind die Erhaltung der Liquidität, die Sicherung unserer Investitionen sowie die Beitreibung unserer Forderungen. Im Mittelpunkt der Erhaltung der Liquidität steht die Fähigkeit, den Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachkommen zu können. Erforderliche Investitionen finanzieren wir - sofern möglich - aus dem laufenden Cashflow. Zu den Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten zahlen wir innerhalb vereinbarter Zahlungsziele. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine konservative Risikopolitik.

 

Karlsruhe, den 18.03.2024

DSC Software AG

gez. Andrea Keller, Vorstand

1 operatives Ergebnis = Rohergebnis lt. Gewinn- und Verlustrechnung abzüglich sonstige betriebliche Erträge minus Personalaufwand plus gewinnabhängige Vergütungen

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.464.768,44 7.041.678,22
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.432,99 215,99
1. Geschäfts- oder Firmenwert 0,46 0,46
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 7.432,53 215,53
II. Sachanlagen 1.713.120,55 1.456.264,55
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.713.120,55 1.456.264,55
III. Finanzanlagen 5.744.214,90 5.585.197,68
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.414,58 13.414,58
2. Sonstige Finanzanlagen 5.730.800,32 5.571.783,10
B. Umlaufvermögen 14.620.436,33 16.384.767,64
I. Vorräte 83.307,70 42.263,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.179.748,68 6.551.974,25
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 85.231,01 342.813,55
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.094.517,67 6.209.160,70
III. Wertpapiere 2.785.059,04 2.729.603,33
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.572.320,91 7.060.926,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 424.169,80 387.595,20
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 401.072,76 155.496,50
Summe Aktiva 22.910.447,33 23.969.537,56

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.203.400,48 7.498.986,87
I. Gezeichnetes Kapital 1.950.000,00 1.950.000,00
II. Gewinnrücklagen 195.000,00 195.000,00
III. Gewinnvortrag 2.353.986,87 3.477.904,25
IV. Jahresüberschuss 2.704.413,61 1.876.082,62
B. Rückstellungen 11.174.992,97 11.949.505,00
C. Verbindlichkeiten 4.524.394,52 4.521.045,69
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.886,70 6.017,09
2. sonstige Verbindlichkeiten 4.515.507,82 4.515.028,60
D. Rechnungsabgrenzungsposten 7.659,36
Summe Passiva 22.910.447,33 23.969.537,56

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 31.206.704,56 29.210.441,10
2. Personalaufwand 21.244.164,50 19.694.300,82
a) Löhne und Gehälter 18.329.413,58 17.081.403,67
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.914.750,92 2.612.897,15
davon für Altersversorgung 650.776,95 581.292,58
3. Abschreibungen 915.766,49 510.656,85
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 915.766,49 510.656,85
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.629.963,15 4.891.951,68
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 25.947,78 90.706,74
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 396.411,18 11.630,09
davon aus verbundenen Unternehmen 2.482,46
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1.020.579,31
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.874,56 117.314,29
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.112.351,64 1.176.844,01
10. Ergebnis nach Steuern 2.724.943,18 1.901.130,97
11. sonstige Steuern 20.529,57 25.048,35
12. Jahresüberschuss 2.704.413,61 1.876.082,62

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Die DSC Software AG hat ihren Sitz in 76149 Karlsruhe und wird beim Amtsgericht Mannheim unter HRB 108089 geführt. Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256a und der §§ 264 bis 288 HGB sowie den Sondervorschriften des AktG aufgestellt. Ausweis und Bewertung erfolgen entsprechend den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die gegenüber dem Vorjahresabschluss unverändert angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich an den handelsrechtlichen Bestimmungen.

Über die angewandten Bewertungsmethoden berichten wir wie folgt:

Anlagevermögen

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, gegebenenfalls vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Es kam ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die Nutzungsdauerschätzungen orientieren sich dabei grundsätzlich an den in den steuerlichen AfA - Tabellen aufgeführten Nutzungsdauern, da diese den Nutzenverbrauch bzw. den Wertverzehr unserer Anlagen im Allgemeinen zutreffend abbilden. Wirtschaftsgüter bis € 250,00 werden im Zugangsjahr als sofortiger Aufwand gebucht. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 800,00 werden als geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und in voller Höhe im Jahr des Zugangs abgeschrieben. Fremdkapitalzinsen wurden nicht eingerechnet.

Die ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten im Zeitpunkt des Erwerbs bzw. der Kapitalaufstockung bewertet.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Kurswert am Bilanzstichtag bewertet.

Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Fremdkapitalzinsen wurden in die Bewertung nicht einbezogen

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen wurden - sofern erforderlich - in angemessener Höhe, Pauschalwertberichtigungen auf den nicht einzelwertberichtigten Netto - Forderungsbestand gebildet.

Wertpapiere des Umlaufvermögens sowie die flüssigen Mittel wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Kurswert am Bilanzstichtag bewertet.

In Anwendung von § 246 Abs. 2 S. 2 HS 1 HGB werden angelegte, ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und dem Zugriff übriger Gläubiger entzogene (verpfändete) "Wertpapiere des Anlagevermögens" nach Verrechnung mit den Pensionsrückstellungen als " aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen.

Im Hinblick auf eine periodengerechte Abgrenzung der Aufwendungen wurden gemäß § 250 HGB entsprechende Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Passivposten

Das im Handelsregister ausgewiesene Grundkapital (= gezeichnetes Kapital) wird ebenso mit dem Nominalbetrag (€ 1.950.000,00) bilanziert wie die gesetzliche Rücklage (€ 195.000,00).

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Verwendung der Sterbetafel 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Zum 31.12.2023 ist der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % (i.V. 1,78%) zur Anwendung gelangt. Bei dem Zinssatz handelt es sich aus Vereinfachungsgründen um den nach der Rückabzinsungsverordnung von der Deutschen Bundesbank für eine Laufzeit von 15 Jahren zum 31.12.2023 angegebenen Zinssatz.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 34.371,00 (i.V. € 154.216,00). Dieser Unterschiedsbetrag ist nach § 253 Abs. 6 HGB für die Ausschüttung gesperrt.

Die Bewertung der Verpflichtungen wird mit dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwert nach dem Teilwertverfahren vorgenommen. Eine jährliche Rentenanpassung ist nicht zu berücksichtigen.

In Anwendung von § 246 Abs. 2 S. 2 HS 1 HGB wird die Position "Pensionsrückstellungen" nach Verrechnung mit dem Planvermögen als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Zum Ende des Geschäftsjahrs 2023 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge nach § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von € 334.298,47 (i.V. 112.242,33).

Die sonstigen Rückstellungen tragen der erwarteten Inanspruchnahme Rechnung und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre nach der Rückabzinsungsverordnung der Deutschen Bundesbank abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB).

Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält Valutaforderungen und -verbindlichkeiten. Diese sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltenen Posten sind grundsätzlich zum Wechselkurs per Entstehungstag bewertet worden.

Abweichungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Verhältnis zum Vorjahr liegen keine vor.

C. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen angemessen verzinsliche Darlehen an Tochtergesellschaften sowie Forderungen aus laufendem Verrechnungsverkehr.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben € 131.257,95 (i.V. € 155.462,11) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Im Hinblick auf eine periodengerechte Abgrenzung wurden gemäß § 250 HGB entsprechende Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi - permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung der latenten Steuern unterbleibt in Ausübung des nach § 274 Abs. 1 HGB dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Das im Handelsregister ausgewiesene Grundkapital (= gezeichnetes Kapital) beträgt € 1.950.000,00. Das Grundkapital der DSC Software AG ist eingeteilt in 75.000 Namensaktien mit einem Nennwert von jeweils € 26,00.

Die gesetzliche Rücklage weist den gem. § 150 AktG vorgeschriebenen Mindestbetrag von € 195.000,00 aus.

Zum Ende des Geschäftsjahrs 2023 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt von € 368.669,473 (i.V. € 266.458,33). Diese setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2022
T€
31.12.2023
T€
Pensionsrückstellungen (7 - Jahres - Durchschnittszinssatz) 3.455,6 3.350,1
./. Pensionsrückstellungen (10 -Jahres - Durchschnittszinssatz) -3.301,4 -3.315,7
Unterschiedsbetrag 154,2 34,4
Deckungsvermögen zu Zeitwerten 3.456,9 3.716,8
./. Deckungsvermögen zu Anschaffungskosten -3.344,7 -3.382,5
Unterschiedsbetrag 112,2 334,3
Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge 266,4 368,7

Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind durch Vermögensgegenstände gesichert. Es handelt sich um neun Fondsanlagen. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen (verpfändet). Sie wurden mit insgesamt € 3.716.773,76 (i.V. € 3.456.921,50) nach den Bestimmungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Der Wert der Fondsanlagen wurde aus den Kurswerten am Abschlussstichtag abgeleitet. Der Saldo aus verrechneten Erträgen (€ 291.352,26, i.V. € 0,00) und Aufwendungen (€ 40.803,00, i.V. € 479.015,02), beträgt 250.549,26 (i.V./. 479.015,02).

Der Betrag des Aktiven Unterschiedsbetrags aus der Vermögensverrechnung stellt sich wie folgt dar:

beizulegender Zeitwert der verpfändeten Vermögensgegenstände 3.716.773,76
Erfüllungsbetrag der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen -3.315.701,00
Bilanzausweis Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 401.072,76

Als Aufwand aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen wird ein Betrag von € 40.803,00 (i.V. € 98.710,14) in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" saldiert mit den Erträgen aus dem Deckungsvermögen ausgewiesen.

Sämtliche Rückstellungen haben sowohl zum aktuellen als auch zum Vorjahresstichtag Laufzeiten von unter einem Jahr.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie zum Vorjahresstichtag eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 1.349.405,17 (i.V. € 1.712.984,66) und aus sozialer Sicherheit in Höhe von € 197.940,25 (i.V. € 159.790,43).

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält in Höhe von € 2.154.729,50 (i.V. € 437.186,21) periodenfremde Erträge im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen sowie € 24.860,45 (i.V. € 4.915,51) periodenfremde Aufwendungen. Die Erträge stellen eine Position von außergewöhnlicher Größenordnung dar.

Im Vorjahr waren in den Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens aufgrund teils vorübergehender, teils dauernder Wertminderung neben € 517.127,38 Abschreibungen auf Wertpapiere des Anlagevermögens und € 33.344,65 Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens, € 470.107,28 Abschreibungen auf Wertpapiere, welche mit den Pensionsrückstellungen verrechnet wurden, ausgewiesen. Im Berichtszeitraum sind solche Angaben nicht zu tätigen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Kursgewinne mit € 41.823,76 (i.V. € 126.888,65) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Kursverluste mit € 59.727,26 (i.V. € 116.905,34) ausgewiesen.

Über die Angaben nach § 158 AktG zur Entwicklung des Bilanzgewinns ist wie folgt zu berichten:

2022
2023
Jahresüberschuss 1.876.082,62 2.704.413,61
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.477.904,25 2.353.986,87
Bilanzgewinn per 31. Dezember 5.353.986,87 5.058.400,48

E. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Zum 31.12.2023 bestanden - ebenso wie zum Vorjahresstichtag - keine Haftungsverhältnisse.

2. finanzielle Verpflichtungen

Zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs bestehen nachfolgende finanzielle Verpflichtungen:

a) aus laufenden Mietverträgen für Verwaltungsgebäude von monatlich € 21.647,08 (i.V. € 21.611,08). Die durchschnittliche Restlaufzeit der Verträge beträgt rund 12 (i.V. 15) Monate.

b) aus laufenden Leasingverträgen für Fahrzeuge von monatlich € 6.197,98 (i.V. € 6.626,98). Die durchschnittliche Restlaufzeit der Verträge beträgt rund 17 (i.V. 17) Monate.

c) es bestehen weitere finanzielle Verpflichtungen aus Miet- / Leasingverträgen (insbesondere von Kopiergeräten und sonstigen Räumlichkeiten) mit monatlichen Zahlungsverpflichtungen von € 39.576,45 (i.V. € 26.910,39). Die Restlaufzeit der Verträge beträgt rund 23 (i.V. 13) Monate.

Mögliche Risiken ergeben sich aus den Kündigungsrechten, da die Verträge für die Vertragslaufzeit abgeschlossen und nur aus wichtigem Grund gekündigt werden können. Vorteile ergeben sich aus der Einsparung von Verwaltungsaufgaben, verbesserter Liquidität sowie Entfall des Verwertungsrisikos.

Finanzielle Verpflichtungen betreffend die Altersversorgung und / oder Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen i.S.d. § 285 Nr. 3a HGB bestehen keine.

3. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Berichtsjahr gab es keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind und zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind.

4. Anteile an verbundenen Unternehmen

Beteiligungsquote
%
Eigenkapital 1) Ergebnis des Geschäftsjahres 1)
Design System Consult GmbH, Karlsruhe 100 288.143,30 3.800,50
DSC Software Inc., New York / USA 2) 100 ./. 102.500,82 6.513,46

1) Angabe in Landeswährung

2) der Jahresabschluss per 31.12.2023 liegt noch nicht vor, daher Angaben zum Jahresabschluss 31.12 2022

5. Geschäftsführung

Zum alleinigen Vorstandsmitglied war im Berichtszeitraum bzw. ist derzeit bestellt:

Andrea Keller, Kauffrau, Winden

6. Aufsichtsrat

Zu Aufsichtsratsmitgliedern waren im Berichtszeitraum bzw. sind derzeit bestellt:

1. Dr. Helmut Schäfer, selbständiger Unternehmensberater, Baden - Baden (Vorsitzender),

2. Peter J. Kirschbauer, selbständiger Management Consultant, Ettlingen (stellvertretender Vorsitzender),

3. Jürgen Kaiser, selbstständiger Steuerberater, Sinzheim.

Die Gesellschaft hat zulässigerweise nach § 286 Abs. 4 HGB auf die Angaben nach § 285 Nr.9 a und b HGB verzichtet.

7. Mitarbeiter

Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Abs. 5 HGB wurden im Berichtsjahr durchschnittlich 162,50 (i.V. 149,25) Angestellte beschäftigt.

8. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Über Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres i.S.d. § 285 Nr. 33 HGB ist nicht zu berichten. Über die bereits in den Vorjahren auf- und eingetretenen Auswirkungen der Corona - Pandemie sowie des Ukraine - Konfliktes hinaus werden nach aktuellem Kenntnisstand der Geschäftsführung auch auf einen überschaubaren Zeitraum ebenso keine weiteren, wesentlich negativen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft erwartet, wie dies die aktuelle Entwicklung der weltpolitischen Lage hoffentlich zeitigen wird.

9. Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands

Der Vorstand schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn per 31.12.2023 in Höhe von € 5.058.400,48 (Jahresüberschuss 2023 mit € 2.704.413,61 plus Gewinnvortrag € 2.353.986,87) eine Gewinnausschüttung in Höhe von € 2.000.000,00 vorzunehmen und den verbleibenden Betrag von € 3.058.400,48 auf Rechnung des neuen Geschäftsjahres vorzutragen.

10. Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB

Für Abschlussprüfungsleistungen unseres gesetzlichen Abschlussprüfers wurden im Geschäftsjahr 2023 € 20.500,00 an Honorar bezahlt. Darüber hinaus hat diese Gesellschaft für € 5.750,00 sonstige Beratungsleistungen erbracht.

 

Karlsruhe, den 18.03.2024

DSC Software AG

gez. Andrea Keller, Vorstand

Anlagespiegel zum Anhang

Entwicklung der Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023
Zugänge 2023
Abgänge 2023
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Firmenwert 20.451,68 0,00 0,00 20.451,68
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 934.806,02 256.401,22 0,00 1.191.207,24
955.257,70 256.401,22 0,00 1.211.658,92
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.070.382,05 966.800,27 573.518,78 4.463.663,54
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.414,58 0,00 0,00 13.414,58
2. sonstige Finanzanlagen 6.097.020,44 600.000,00 652.800,00 6.044.220,44
6.110.435,02 600.000,00 652.800,00 6.057.635,02
11.136.074,77 1.823.201,49 1.226.318,78 11.732.957,48
Entwicklung der Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Zugänge 2023
Abgänge 2023
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Firmenwert 20.451,22 0,00 0,00 20.451,22
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 934.590,49 249.184,22 0,00 1.183.774,71
955.041,71 249.184,22 0,00 1.204.225,93
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.614.117,50 666.582,27 530.156,78 2.750.542,99
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. sonstige Finanzanlagen 525.237,34 0,00 211.817,22 313.420,12
525.237,34 0,00 211.817,22 313.420,12
4.094.396,55 915.766,49 741.974,00 4.268.189,04
Buchwert
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Firmenwert 0,46 0,46
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 7.432,53 215,53
7.432,99 215,99
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.713.120,55 1.456.264,55
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.414,58 13.414,58
2. sonstige Finanzanlagen 5.730.800,32 5.571.783,10
5.744.214,90 5.585.197,68
7.464.768,44 7.041.678,22

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben ordnungsgemäß wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens fortlaufend überwacht und beratend begleitet. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden.

Der Vorstand hat den Aufsichtsrat regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich, zeitnah und umfassend über die Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte, die strategische Weiterentwicklung sowie die aktuelle Lage des Unternehmens unterrichtet. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates wurde zudem auch außerhalb von Aufsichtsratssitzungen regelmäßig vom Vorstand über aktuelle Entwicklungen der Geschäftslage und wesentliche Geschäftsvorfälle informiert. Außerdem hat der Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Vorstand regelmäßig Kontakt gehalten und mit ihm Fragen der Strategie, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage und des Risikomanagements sowie der Regelkonformität des Unternehmens beraten.

Insgesamt fanden im Berichtszeitraum 2023 fünf ordentliche Sitzungen und eine außerordentliche Sitzung des Aufsichtsrates statt. Genehmigungen von Beschlussvorlagen des Vorstandes erfolgten nach Prüfung umfangreicher Unterlagen sowie intensiver Erörterung mit dem Vorstand. Ausschüsse des Aufsichtsrates bestanden im Berichtszeitraum nicht.

Schwerpunkte der Beratungen im Aufsichtsrat

Im Vordergrund der Beratungen des Aufsichtsrates in den einzelnen Sitzungen standen die folgenden Schwerpunktthemen:

Aufsichtsratssitzung am 06.03.2023

Vorstellung des Entwurfs des Jahresabschlusses per 31.12.2022

Neubestellung des Vorstands

Aufsichtsratssitzung am 22.03.2023

Vorstellung des Jahresabschlusses per 31.12.2022

Billigung des Jahresabschlusses per 31.12.2022 durch den Aufsichtsrat

Zustimmung zum Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzgewinns

Außerordentliche Aufsichtsratssitzung am 22.03.2023

Wahl des Aufsichtsratsvorsitzenden und dessen Stellvertreters im Anschluss an die Hauptversammlung

Aufsichtsratssitzung am 03.07.2023

Beratung zur aktuellen Produktstrategie und IT-Sicherheit

Aufsichtsratssitzung am 04.09.2023

Betriebswirtschaftliche Auswertungen der Gesellschaft zum II. Quartal 2023

Aufsichtsratssitzung am 06.12.2023

Betriebswirtschaftliche Auswertungen der Gesellschaft zum III. Quartal 2023

Vorstellung und Beratung der Jahresprognose 2023

Danksagung

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie den Mitarbeitern für das tatkräftige Engagement und die Leistungen im Geschäftsjahr 2023.

 

Karlsruhe, den 20.März 2024

gez. Dr. Helmut Schäfer, Aufsichtsratsvorsitzender

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Hinweis nach § 328 Abs. 1a Satz 2 HGB:

In dem vorstehenden Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die DSC Software AG, Karlsruhe

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DSC Software AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DSC Software AG, Karlsruhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Lauchringen, den 18. März 2024

Treuhand Hochrhein Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Patrick Stärk, Wirtschaftsprüfer

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Register documents

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Website content

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Structured data and full text — per company

From annual statements as HTML to UBO lists: enable each field individually via the features parameter. One API, all data.

  • Key figures Revenue, employee count, total assets, net income — per fiscal year.
  • Authorized representatives Current and former managing directors, board members, signatories — with roles and date ranges.
  • Publications Official commercial register publications including date and full text.
  • Gesellschafter Current shareholder structure with stakes and contributions.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Ultimate beneficial owners as recorded in the German transparency register.
  • Beteiligungen Stakes this company holds in other entities.
  • Bilanz Full balance sheet line items from published annual statements.
  • Gewinn- und Verlustrechnung P&L line items per fiscal year.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Published annual financial statements rendered as HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Notices from the official insolvency registers.
  • News Recent mentions of the company from external news sources.
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