Haakshorst Beteiligung GmbH + Co KGDortmundKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022B. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS Wir haben zu dem Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht der Haakshorst Beteiligung GmbH + Co KG, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 in den diesem Bericht als Anlage I (Konzernabschluss) und Anlage II (Konzernlagebericht) beigefügten Fassungen den am 2. Mai 2023 in Dortmund unterzeichneten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt: " BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Haakshorst Beteiligung GmbH + Co KG, Dortmund PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Konzernabschluss der Haakshorst Beteiligung GmbH + Co KG, Dortmund, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Haakshorst Beteiligung GmbH + Co KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN KONZERNABSCHLUSS UND DEN KONZERNLAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. " G. SCHLUSSBEMERKUNG UND UNTERZEICHNUNG DES PRÜFUNGSBERICHTS Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 der Haakshorst Beteiligung GmbH + Co KG, Dortmund, haben wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf (IDW PS 450 n.F. (10.2021)), erstattet. Der von uns erteilte Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt B. dieses Prüfungsberichts wiedergegeben.
Dortmund, 2. Mai 2023 BDO
AG
Schwalvenberg, Wirtschaftsprüfer Fritz, Wirtschaftsprüfer KonzernbilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
KONZERNANHANGI. Allgemeine Angaben zum Konzernanhang Der Konzernabschluss der Haakshorst Beteiligung GmbH + Co KG, Dortmund (Amtsgericht Dortmund, HRA 17255) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), insbesondere §§ 290ff. HGB sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz ist nach dem handelsrechtlichen Gliederungsschema gemäß § 266 HGB aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden. Angaben, die wahlweise in der Konzernbilanz, in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang gemacht werden können, sind insgesamt im Konzernanhang aufgeführt. Auf der Passivseite unter der Position "Nicht beherrschende Anteile" werden die Anteile anderer Gesellschafter am Konzern-Eigenkapital ausgewiesen. Der Konzernabschluss ist auf den Stichtag des Jahresabschlusses der Haakshorst Beteiligung GmbH + Co KG, der auch dem Stichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften entspricht, aufgestellt. Stichtag ist der 31. Dezember eines Jahres. II. Konsolidierung und Anteilsbesitz In den Konzernabschluss der Haakshorst Beteiligung GmbH + Co KG werden alle Unternehmen einbezogen, für die der Gesellschaft gemäß § 290 Abs. 2 HGB die Möglichkeit der Beherrschung zusteht. Die Beherrschungsmöglichkeit ergibt sich aus der Befugnis der Haakshorst Beteiligung GmbH + Co KG, die Finanz- und Geschäftspolitik der einbezogenen Unternehmen zu bestimmen. Die Konsolidierung erfolgt mittels der Neubewertungsmethode. Zum Konzern gehören folgende Gesellschaften:
Im Berichtsjahr wurde die Junggeburth Garten-/Landschaftsbau und Geräteverleih GmbH & Co. KG auf die Gebr. Junggeburth GmbH & Co.KG per 1. Januar 2022 verschmolzen sowie die Junggeburth Garten-/Landschaftsbau und Geräteverleih Verwaltungs GmbH aufgelöst. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben unverändert. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände werden im Zeitpunkt ihres Zugangs mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer und ggf. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über eine Nutzungsdauer von zwei bis zehn Jahren vorgenommen. Aus der Konsolidierung der im Vorjahr erstmalig einzubeziehenden Tochterunternehmen zum 1. Juli 2021 ist ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 1.525 entstanden, der über die voraussichtlich Nutzungsdauer von fünf Jahren planmäßig abgeschrieben wird. Zum Bilanzstichtag beträgt er TEUR 1.065. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten abzüglich, soweit abnutzbar, nutzungsbedingter planmäßiger und ggf. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Die Zugänge wurden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Die Abgänge wurden zu Anschaffungskosten und aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Abgangs ausgebucht. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens im laufenden Geschäftsjahr bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen des Sachanlagevermögens werden über eine Nutzungsdauer von ein bis dreizehn Jahren vorgenommen. Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten angesetzt und bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Abschreibungen auf den niederen beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn der Börsen- oder Marktpreis niedriger war als die ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Als solche werden bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen die Wiederbeschaffungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe werden nach der Last in First out (Lifo-)-Methode ermittelt. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte mit den Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Arbeiten veranlasst ist) gemäß § 255 Abs. 2 HGB. Da der nach der retrograden Methode ermittelte beizulegende Wert niedriger war, kam dieser durchgehend zum Ansatz. Der beizulegende Wert wurde bei den unfertigen Arbeiten mittels eines Abschlags in Höhe von 10 %, bei den fertigen Arbeiten mittels eines Abschlages von 5 % des Vertragspreises unter Berücksichtigung des Fertigstellungsgrades berechnet. Waren werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert. Die erhaltenen Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt und von den Vorräten abgesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert oder mit den Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen wurden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Dem allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung i.H.v. 1% auf die nicht einzelwertberichtigen Forderungen Rechnung getragen. Liquide Mittel Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten der liquiden Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen ermittelt. Verlust- und Zinsvorträge sind berücksichtigungsfähig, wenn eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb des gesetzlich festgelegten Zeitraums von fünf Jahren erwartet wird. Darüber hinaus können latente Steuern durch Konsolidierungsmaßnahmen entstehen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuern angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird von dem Aktivierungswahlrecht für aktive latente Steuern nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals ergibt sich aus dem beiliegenden Eigenkapitalspiegel. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung voraussichtlich notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssatz werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Lieferungen und Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Konzernabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen im Geschäftsjahr können aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wie im Vorjahr, resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Arbeitgeberdarlehen ausgewiesen, wovon TEUR 18,5 (Vorjahr: TEUR 11,0) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen. Sämtliche sonstigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten Nachfolgend werden die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sowie die Art der Sicherheit der Verbindlichkeiten dargestellt:
1) Bürgschaft
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren mit TEUR 5.111 (Vorjahr: TEUR 4.522) aus Darlehensverbindlichkeiten. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten wurden Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 1.401 (Vorjahr: TEUR 1.099) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 237 (Vorjahr: TEUR 255). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem üblichen Eigentumsvorbehalt besichert. Bei den Anschaffungsdarlehen dient der jeweilige Vermögensgegenstand als Sicherheit für den entsprechenden Kredit. V. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Aufteilung der Umsatzerlöse Die Aufteilung nach Tätigkeitsbereichen und nach geographischen bestimmten Märkten unterbleibt, da diese sich untereinander nicht erheblich unterscheiden (§ 313 Abs. 1 Nr. 3 HGB). Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen wurden periodenfremde Erträge (Auflösung von Rückstellungen und Einzelwertberichtigungen) im Betrage von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 127) und unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden periodenfremde Aufwendungen (Wertberichtigungen auf Forderungen) im Betrage von TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 9) ausgewiesen. VI. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Gesamtschuldnerische Rückbürgschaften bestanden gegenüber Versicherungen und Banken für deren Gewährleistungs-, Aval-, Kautions- und Bankbürgschaften innerhalb des Konzerns in Höhe von TEUR 3.637. Gründe für eine wesentliche Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen sind nicht ersichtlich. Wir schließen dies aus den jahrelang bestehenden Verhältnissen ohne wesentliche Inanspruchnahme. Aus eingegangenen Mietverhältnissen bestanden am 31. Dezember 2022 jährliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 659. VIII. Sonstige Pflichtangaben Geschäftsführer der beherrschenden Gesellschaft Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Haakshorst Beteiligung GmbH + Co KG durch den Geschäftsführer der Komplementärin der HABE Verwaltungsgesellschaft mbH geführt:
Auf die Angaben der Gesamtbezüge des Geschäftsjahres gem. § 314 Abs. 1 Nr. 6a und 6b HGB wird gem. § 314 Abs. 3 HGB in Analogie zu § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten hat sich wie folgt entwickelt:
Weiterhin sind 26 Auszubildende (Vorjahr: 31) im Konzern beschäftigt. Persönlich haftende Gesellschafterin Folgende Gesellschaft ist persönlich haftende Gesellschafterin:
Befreiender Konzernabschluss Der Konzernabschluss wird an den Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht und von diesem bekanntgemacht. Konzernmuttergesellschaft ist die Haakshorst Beteiligung GmbH + Co KG, die auch den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Konzernabschluss hat gemäß § 264b HGB befreiende Wirkung für die nachfolgenden Gesellschaften:
Abschlussprüferhonorar Als berechnetes Abschlussprüfergesamthonorar für das Geschäftsjahr 2022 ergibt sich gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB ein Honorar für die Abschlussprüfungsleistung im Betrage von TEUR 28. Ein Honorar für die Steuerberatungsleistung sowie für andere Bestätigungsleistungen ist nicht angefallen. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds zum Ende des Geschäftsjahres besteht zu TEUR 2.937 aus Guthaben bei Kreditinstituten, zu TEUR 13 aus Barmittelbeständen sowie zu TEUR 2.923 aus kurzfristigen Bankverbindlichkeiten. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung der HABE Verwaltungsgesellschaft mbH - persönlich haftende Gesellschafterin des Mutterunternehmens - schlägt der Gesellschafterversammlung Haakshorst Beteiligung GmbH + Co KG vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 3.468 gemäß Gesellschaftsvertrag auf das jeweilige Gesellschafterdarlehenskonto zu buchen. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Dortmund, 2. Mai 2023 Haakshorst Beteiligung GmbH + Co KG vertreten durch HABE Verwaltungsgesellschaft mbH Dipl.-Ing. Johann Jaeger Dipl.-Ing. Dirk Tomczak Entwicklung des Anlagevermögens
Konzerneigenkapitalspiegel der Haakshorst Beteiligung GmbH + Co KG, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022
Konzernkapitalflussrechnung
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022I. GRUNDLAGE DES KONZERNS a. Geschäftsmodell des Konzerns Der Konzern ist im Familienbesitz und führt mit seinen Tochterunternehmen Bauleistungen in den Bereichen Tief- und Rohrleitungsbau - in offener und geschlossener Bauweise - sowie Straßen- und Ingenieurbau aus. Kunden sind zum einen kommunale Auftraggeber wie Stadtwerke, zum anderen Industrieunternehmen und Rohrnetzbetreiber. Aufträge werden überwiegend durch Abrufe aus teils mehrjährigen Rahmenverträgen erteilt. Hauptsitz der Unternehmensgruppe ist Dortmund. Die wesentlichen Beteiligungen sind:
b. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft trägt im branchenüblichen Umfang zur technischen Weiterentwicklung von vorhandenen Verfahren bei. Allerdings werden - branchenüblich - die meisten dieser Aktivitäten projektbezogen nach Kundenwunsch durchgeführt; projektunabhängige F&E-Aktivitäten werden nicht durchgeführt. II. WIRTSCHAFTSBERICHT a. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Für die Darstellung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage stützen wir uns auf die Ausführungen der Bauverbände, welche hier auf die relevanten Branchen verkürzt wieder gegeben wird. 1 Ende des Jahres 2021 wurde sehr optimistisch auf die Baukonjunktur im Jahr 2022 geschaut. Für 2022 wurde ein reales Wachstum im Umsatz des Bauhauptgewerbes bei +1,5 % prognostiziert. Die Wiederingangsetzung der Lieferketten wurde jedoch jäh durch den Ukraine-Krieg und die daraufhin erfolgten Sanktionen gegen Russland unterbrochen. Schließlich setzte eine exorbitante Preissteigerung für Energiekosten ein, die die Lebenshaltungskosten, aber auch die Baukosten antreibt. Parallel dazu haben sich die Zinsen für Immobilienkredite seit Jahresbeginn vervierfacht. Zudem sind die Logistikkapazitäten im weltweiten Handel immer noch nicht auf Vor-Corona-Niveau verfügbar. Die Baustoffbeschaffung bleibt für Bauunternehmen insgesamt aufwendig. Es braucht immer noch deutlich mehr Vorlauf, um Materialien und Baustoffe zu organisieren, als wir es vor der Corona-Pandemie gewohnt waren, just in time beliefert zu werden. Die Materialkosten verharren weiter auf historischem Niveau und sind Treiber der Preisentwicklung für Bauleistungen. Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise für Bauleistungen im August im Wohnungsbau um 16,5 % und für den Straßenbau um 18,5 % über den Vorjahreswerten. Die Preisentwicklung für Bauleistungen hat ihren Höhepunkt in den Sommermonaten 2022 erreicht. Für den gesamten Jahresverlauf 2022 wurde mit einer Preissteigerung für Bauleistungen von gut insgesamt 15 % gerechnet. Zum Jahresbeginn 2023 sind den Bauunternehmen neuerlich Preiserhöhungen für Baumaterial angekündigt worden. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe erwartet für 2022 einen Umsatzrückgang (real) von 5,5 % und prognostiziert für 2023 noch einmal einen Rückgang um 7 %. Für das Jahr 2022 wird mit einem Umsatz im Bauhauptgewerbe von knapp 158 Mrd. Euro gerechnet, was einem nominalen Zuwachs um 9 % und einem realen Rückgang um 5,5 % entspricht. Der Mix aus steigenden Bau-, Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten schlägt zunehmend auf die Nachfrage nach Bauleistungen zurück. Die Baukonjunktur verliert an Schwung. Die Rahmenbedingungen für die Bauwirtschaft haben sich markant verschlechtert und trüben die Aussichten für die Baukonjunktur im Jahr 2023 deutlich ein. Die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe im Jahr 2022 liegt bei 917.000 Beschäftigte. Derzeit wird für 2023 mit 910.000 Beschäftigten gerechnet. Hintergrund ist die rückläufige Entwicklung. Die Rahmenbedingungen für Bauinvestitionen müssen stabilisiert werden. Eine erfreuliche Entwicklung ist, dass das Baugewerbe weiter stark an der Ausbildung festhalten will, 60 % der Unternehmen wollen ihren Lehrlingsbestand halten und 26 % im Jahr 2023 mehr ausbilden. Für das Jahr 2023 rechnet der Verband mit einem Umsatz im Bauhauptgewerbe von knapp 155 Mrd. Euro, was einem nominalen Rückgang um 2 % und bei der veranschlagten Preisentwicklung von 5,5% einem realen Rückgang um 7 % entspricht. Im Wirtschaftsbau wird für 2022 insgesamt mit einem Umsatz von 55,8 Mrd. Euro (+9,5 %) gerechnet, davon im Hochbau ca. 32 Mrd. Euro (+10,4 %) und im Tiefbau knapp 24 Mrd. Euro (+8,3 %). Die Investitionen im Wirtschaftsbau sind vor allem durch die Konjunkturaussichten der deutschen Volkswirtschaft, und damit durch die vorherrschende hohe Unsicherheit geprägt. Auch die Baukostenentwicklung wirkt bremsend auf die Nachfrage nach Gewerbebauten. Die rückläufige Orderentwicklung lässt in den nächsten Monaten eine rückläufige Umsatzentwicklung erwarten. Für 2023 geht man von einem realen Rückgang beim Umsatz im Wirtschaftsbau um 6 % aus, was bei der veranschlagten Preisentwicklung von 5,5 % einem nominalen Rückgang um 1 % entspricht. Dabei steigen die Umsätze im Tiefbau um nominal 3 %. Im Hochbau gehen die Umsätze um 4 % zurück. Im öffentlichen Bau wurden bis zum dritten Quartal in den Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten ca. 24,3 Mrd. Euro umgesetzt; davon ca. 4,6 Mrd. Euro im Hochbau (+6,2 %) und 19,7 Mrd. Euro im Tiefbau (+10 %). Die Kommunen, als anteilsstärkster öffentlicher Auftraggeber, sehen in den kommenden Jahren einen starken Aufwuchs ihrer laufenden Sach- und Personalaufwendungen sowie Sozialausgaben, der nicht durch den Anstieg der prognostizierten Steuereinnahmen gedeckt ist. Es ist zu befürchten, dass die Kommunen vor diesem Hintergrund ihre Investitionen im Jahr 2023 nicht wie noch im Sommer von ihnen prognostiziert um 3,5 % ausweiten können. Von einem bestenfalls Halten der Investitionen im Jahr 2023 auf dem Niveau des Vorjahres wird ausgegangen. Da die Haakshorst Gruppe viele Leistungen für kommunal geprägte Auftraggeber wie Stadtwerke erbringen, stimmt diese Entwicklung uns sorgenvoll. Die Investitionen des Bundes in die Infrastruktur haben im Jahr 2022 nicht die Zielvorgaben erreicht. Der avisierte Aufwuchs beim Brückensanierungsprogramm vermittelt sich in der Praxis nicht. Der Verband sieht die Gefahr, dass die geplanten Budgets nicht vollständig am Markt platziert werden. Für 2022 wird für den öffentlichen Bau insgesamt mit einem Umsatz von 41,4 Mrd. Euro (+7,7 %) gerechnet, davon im Tiefbau von ca. 33,3 Mrd. Euro (+8,3 %) und im Hochbau von gut 8 Mrd. Euro (+5,3 %). Real fallen die Umsätze im öffentlichen Bau damit um fast 7 % niedriger aus als im Jahr 2021. Für 2023 rechnet der Verband mit einem realen Rückgang beim Umsatz im öffentlichen Bau um 4,5 %, was bei der veranschlagten Preisentwicklung von 5,5 % einem nominalen Zuwachs um 1 % entspricht. Dabei halten die Umsätze im Tiefbau etwa das Vorjahresniveau. Im Hochbau steigen die Umsätze um ca. 2,5 %. b. Geschäftsverlauf Die Gesamtleistung ist im Jahr 2022 von 48,2 Mio. € auf 53,5 Mio. €, d. h. um 11 % gestiegen. Die weiteren Gesellschaften zeigten weitgehend stabile Betriebsleistungen. Der Konzern-Jahresüberschuss vor Gewinnverwendung beträgt 3,5 Mio. € (Vorjahr: 2,2 Mio. €). Dies entspricht einer Rendite von 6,48 % (4,61 %) bezogen auf die Gesamtleistung. 1. Vermögens- und Finanzlage Das Gesamtanlagevermögen ist um 0,5 Mio. € auf 8,9 Mio. € gesunken. Die Vorräte, welche im Wesentlichen aus unfertigen Leistungen bestehen, sind auf 3,4 Mio. € (Vorjahr 2,9 Mio. €) gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind von 6,7 Mio. € auf 7,8 Mio. € gestiegen. Die sonstigen Vermögensgegenstände spielen mit einer Erhöhung von 0,2 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr lediglich eine untergeordnete Rolle. Die liquiden Mittel liegen mit 3,0 Mio. € (Vorjahr: 3,2 Mio. €) auf einem soliden Niveau; zu berücksichtigen sind aber auch Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 3,5 Mio. € (Vorjahr: 3,8 Mio. €), welche in der Höhe von 2,2. Mio. € (Vorjahr: 2,2 Mio. €) Geldmarktdarlehen zur Finanzierung von Umlaufvermögen und in der Höhe von 1,3 Mio. € (Vorjahr: 1,6 Mio. €) Laufzeitkredite zur Finanzierung des Anlagevermögen darstellen. Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 4,5 Mio. €, der Cashflow aus Investitionstätigkeit liegt bei -1,8 Mio. €, während aus Finanzierungstätigkeiten ein Cashflow von -2,7 Mio. € generiert werden konnte. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote der Haakshorst Gruppe vor Jahresüberschuss beträgt 24 % (Vorjahr: 25 %). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Wesentlichen stichtagsbedingt um 0,6 Mio. € auf 1,5 Mio. € verringert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben sich aufgrund zusätzlicher Darlehensgewährungen auf 5,1 Mio. € (Vorjahr: 4,5 Mio. €) erhöht. Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 2,3 Mio. € (Vorjahr: 2,4 Mio. €) resultieren, wie im Vorjahr, im Wesentlichen aus Steuern sowie Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungs-, wenn möglich Skontofrist, zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Bei länger laufenden Projekten werden Abschlagszahlungen eingefordert. Durch einen hohen öffentlichen Anteil an der Auftragsstruktur sind die Ausfallrisiken gering. 2. Ertragslage Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr von 48,2 Mio. € auf 53,5 Mio. € gestiegen, bei gleicher Anzahl der Produktiv-Stunden. Der Leistungszuwachs von 11 % ist größtenteils auf Preiserhöhungen zurückzuführen. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe liegen im Geschäftsjahr 2022 mit 24,3% (Vorjahr: 24,3%) der Gesamtleistung auf dem Niveau des Vorjahres. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind von 20,1% auf 18,8% der Gesamtleistung gesunken. Die Personalaufwände betragen 39,5% der Gesamtleistung und sind verhältnismäßig marginal (0,4%-Punkte) gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Verhältnis um 0,2%-Punkte auf 5,5% der Gesamtleistung gesunken. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Konzernsteuerung die Kennzahlen Gesamtleistung und den Konzern-Jahresüberschuss heran. Die Gesamtleistung berechnen wir mit den Umsatzerlösen und der Bestandsveränderung. Der Konzern-Jahresüberschuss berechnet sich nach den Vorgaben des HGB. Zur Entwicklung der Leistungsindikatoren verweisen wir auf unsere Ausführungen unter II. 1. und 2. dieses Lageberichtes. 4. Nicht-Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentlicher Erfolgsfaktor der Haakshorst-Unternehmensgruppe ist ein Stamm von 266 gewerblichen und 65 angestellten Mitarbeitern, mit denen wir viele im Auftrag befindlichen Gewerke in Eigenleistung abwickeln können. Um den Personalstamm langfristig zu sichern, beschäftigen wir 26 Auszubildende. Wir bilden unsere Mitarbeiter durch interne und externe Schulungsmaßnahmen regelmäßig fort. Dabei berücksichtigen wir sowohl die Anforderungen der Haakshorst Gruppe als auch die persönliche Entwicklung der Mitarbeiter. Die Fluktuation in der Haakshorst Gruppe ist gering. III. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Zum Zeitpunkt der Lageberichtserstellung herrscht eine große Verunsicherung über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung. Insbesondere die Verwerfungen auf dem Gasmarkt könnten die strategische Ausrichtung der Energienetze beeinflussen. Bereits jetzt ist feststellbar, dass deutlich weniger Kunden an die Gasnetze angeschlossen werden. Kurzfristig könnten Investitionsbudgets der Versorger reduziert werden, um Verluste aus dem Energiehandel aufzufangen. Bestandsgefährdende Risiken werden aber weiterhin nicht gesehen, da unsere Leistungen als systemrelevant einzustufen sind. Die Auftragsstruktur wird auch in Zukunft durch Rahmenverträge von zahlreichen Auftraggebern aus dem kommunalen sowie industriellen Bereich geprägt sein. Die Teilnahme an Ausschreibungen trägt nur in einem kleinen Maß zur Auslastung bei. Daher sind die Projektrisiken überschaubar. Schwankende Rohstoffpreise versuchen wir durch verbindliche Angebote unserer wesentlichen Lieferanten sowie durch Rahmen- und Vorverträge zu minimieren. Zudem vereinbaren wir insbesondere bei mehrjährigen Rahmenverträgen Preisgleitklauseln. Die mit Forderungsausfall verbundenen Risiken sind aufgrund der Auftraggeberstruktur gering. Streng überwacht wird der Abrechnungs- und Forderungsstand, da sich hier Liquiditätsrisiken verbergen. Chancen für die Gruppe ergeben sich insbesondere aus der derzeitigen Markt- und Wettbewerbslage. Die Eigentümerstruktur vieler Wettbewerber ist überaltert, in der Folge können sie den Zuwachs des Marktes nicht vollumfänglich abdecken. Dies eröffnet uns die Möglichkeit, neue Kunden zu gewinnen. IV. PROGNOSEBERICHT Der Investitionsbedarf in den Bereichen Wasserwirtschaft und unterirdischer Infrastruktur ist enorm, auch der Energieträger Fernwärme steht vor einer Renaissance. Die Energiewende wird umfangreiche Investitionen erforderlich machen. Ob diese eher in Gas-, Fernwärme- oder Stromnetze fließen, gilt es aber abzuwarten. Nach Auftragslage ist die Beschäftigung für das Jahr 2023 gesichert, auch sind die Voraussetzungen für eine stabile Ertragslage vorhanden. Wir erwarten für das Jahr 2023 aufgrund unserer Planungen und teilweise bereits vorhandenen Aufträgen eine gleichbleibende Gesamtleistung, die sich ggf. Aufgrund weiter gegebener Kostensteigerungen leicht erhöhen wird. Wir rechnen aus Vorsichtsgründen weiterhin damit, dass wir nicht alle Kostensteigerungen weitergeben können, daher wird die relative Marge leicht sinken. Wir erwarten daher einen Konzern-Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau. Aufgrund steigender Personal- und Materialkosten verhandeln wir laufend mit unseren Kunden, um ggf. auch in langlaufenden Verträgen unsere Margen nicht abstürzen zu lassen. Soweit absehbar, werden wir auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.
Dortmund, 2. Mai 2023 Dipl.- Ing. Johann Jaeger Dipl.- Ing. Dirk Tomczak Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 13.06.2023.
Dortmund, den 13.06.2023 gez. Johann Jaeger gez. Dirk Tomczak |
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Jaeger Tiefbau GmbH + Co KG Gladbeck GmbH & Co. KG
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH & Co. KG
- Anschrift
-
Brüsseler Straße 2
45968 Gladbeck - Handelsregister
- HRA 5477, Gelsenkirchen
- Eintragungsdatum
- 2016. december 19.
- Branche
-
Glasergewerbe
Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau
Finanzen
Bilanz
2023- Umlaufvermögen 67,8 % 18,47 Mio
- Anlagevermögen 32,1 % 8,74 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 % 44,3 k
- Verbindlichkeiten 50,5 % 13,77 Mio
- Eigenkapital 39,5 % 10,77 Mio
- Rückstellungen 9,9 % 2,70 Mio
Bilanzdaten für 7 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2023- Umsatzerlöse 86,9 % 57,94 Mio
- Konzernbilanzgewinn/Konzernbilanzverlust 5,5 % 3,64 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4,1 % −2,72 Mio
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1,2 % 805,5 k
- Sonstige betriebliche Erträge 1,2 % 770,6 k
- Konzern-Verlustvortrag 0,6 % −419,3 k
- Gutschrift auf Verbindlichkeitenkonto 0,5 % −324,5 k
- Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn 0,1 % −47,6 k
- Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 30,6 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 856
- Materialaufwand 48,6 % −25,48 Mio
- Personalaufwand 42,0 % −22,01 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 6,8 % −3,58 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,6 % −822,5 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,8 % −428,1 k
- Sonstige Steuern 0,2 % −84,5 k
- Ergebnis nach Steuern 4,52 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 4,43 Mio
GuV-Daten für 7 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Historie
- 2022
-
16.12.
Änderung des UnternehmensnamensJaeger Tiefbau GmbH + Co KG Gladbeck
- 2020
-
30.04.
Eintritt eines MitgliedsJaeger Tiefbau GmbH + Co KG Gladbeck · Limited Partner
-
30.04.
Austritt einer PositionJaeger Tiefbau GmbH + Co KG Gladbeck · Limited Partner
- 2018
-
16.08.
AdressänderungJaeger Tiefbau GmbH + Co KG Gladbeck
-
16.08.
SitzänderungJaeger Tiefbau GmbH + Co KG Gladbeck
- 2016
-
20.12.
AdressänderungJaeger Tiefbau GmbH + Co KG Gladbeck
-
19.12.
Eintritt eines MitgliedsJaeger Tiefbau GmbH + Co KG Gladbeck · Limited Partner
-
19.12.
AdressänderungJaeger Tiefbau GmbH + Co KG Gladbeck
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2023 Konzernabschluss
- 2022 Konzernabschluss ↓
- 2021 Konzernabschluss
- 2020 Konzernabschluss
- 2019 Konzernabschluss
Konzernabschluss 2022
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
Mit API-Key abrufen API-Key holen →Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
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