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Mayer-Kuvert-network GmbH GmbH

Heilbronn ·HRB 107111 Stuttgart
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Wannenäckerstraße 65
74078 Heilbronn
Handelsregister
HRB 107111, Stuttgart
Eintragungsdatum
1999. november 24.
Branche
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Unternehmenszweck
Gegenstand geändert; nun: Der Erwerb, das Halten und Finanzieren von eigenen Unternehmensbeteiligungen im In- und Ausland sowie die Vornahme aller damit im Zusammenhang stehender Geschäfte.

Finanzen

Mitarbeiter 2024
61
Bilanzsumme 2024
164,51 Mio. €
Jahresergebnis 2024
5,87 Mio. €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 164,51 Mio
  • Anlagevermögen 66,2 % 108,90 Mio
  • Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 22,1 % 36,40 Mio
  • Umlaufvermögen 11,6 % 19,01 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 208,8 k
Passivseite 164,51 Mio
  • Verbindlichkeiten 99,2 % 163,27 Mio
  • Rückstellungen 0,8 % 1,24 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 2,6 k
  • Eigenkapital 0,0 % 0
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Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 242,79 Mio
  • Verlustvortrag aus dem Vorjahr 49,5 % 120,14 Mio
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 47,1 % −114,27 Mio
  • aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 1,4 % 3,49 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1,4 % 3,47 Mio
  • Erträge aus Beteiligungen 0,6 % 1,41 Mio
Aufwendungen 22,02 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 33,2 % 7,31 Mio
  • Personalaufwand 22,7 % 4,99 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 18,6 % 4,10 Mio
  • Abschreibungen 11,4 % 2,50 Mio
  • Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) 8,5 % 1,87 Mio
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 4,7 % 1,03 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,8 % 180,5 k
  • Sonstige Steuern 0,2 % 38,7 k
  • Rohergebnis 19,52 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 5,91 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 5,87 Mio
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GuV-Daten für 5 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Klaus Josef Hennig seit 2022 Geschäftsführer
  • Paul Cerny seit 2023 Geschäftsführer
  • Thomas Schwarz seit 2013 Geschäftsführer
  • Burkhard Wessel seit 2018 Prokura
  • Dirk Spörle seit 2021 Prokura
  • Martin Pagenkopf seit 2020 Prokura
  • Peter Bernd Klaus Hocquel seit 2023 Prokura
  • Stefan Wenzel seit 2025 Prokura
13 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • gold RICHTIG Verwaltungs-GmbH DEU Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart HRB 107970 94.9 % 127k €
  • H****** H****** 2.6 % 3k €
  • K**** H***** 2.5 % 3k €

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

5.1 % identifiziert 94.9 % nicht identifiziert
  • H****** H****** 2.6 %
1 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2025
  2. 10.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Stefan Wenzel · Procura
  3. 17.02.
    Austritt einer Position
    Elena Dr. rer. pol. Krause-Söhner · Procura
  4. 2023
  5. 05.12.
    Eintritt eines Mitglieds
    Peter Bernd Klaus Hocquel · Procura
  6. 07.08.
    Austritt einer Position
    S****** G*** · Procura
  7. 03.07.
    Austritt einer Position
    Paul Cerny · Procura
  8. 03.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Paul Cerny · Managing Director
  9. 2022
  10. 18.11.
    Austritt einer Position
    C****** T****** · Procura
  11. 08.06.
    Zweckänderung
    Gegenstand geändert; nun: Der Erwerb, das Halten und Finanzieren von eigenen Unternehmensbeteiligungen im In- und Ausland sowie die Vornahme aller damit im Zusammenhang stehender Geschäfte.
46 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 2025. február 10. · Quelle: Bundesanzeiger

Mayer-Kuvert-network GmbH

Heilbronn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Mayer-Kuvert-network GmbH, Heilbronn

I. Grundlagen der Gesellschaft

Die Mayer-Kuvert-network GmbH (nachfolgend MKn GmbH) ist die Dachgesellschaft der Mayer-Gruppe und hat ihren Geschäftssitz in Heilbronn. Sie hält direkt Anteile an den wesentlichen Konzerngesellschaften, die das operative Geschäft des Konzerns in den einzelnen Ländern betreiben. Die MKn GmbH ist damit eine reine Management-, Strategie- und Finanzierungsholding ohne eigenständiges externes operatives Geschäft.

Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Heilbronn.

Als Muttergesellschaft erstellt die MKn GmbH einen separaten Konzernabschluss für die Mayer-Gruppe (nachfolgend Mayer-Gruppe), in dem auch dieser Einzelabschluss eingebunden ist.

Die operative Geschäftstätigkeit der Mayer-Gruppe wird in den Geschäftsfeldern "Briefumschläge & Versandtaschen", "Leichtverpackungen aus Papier" und "Neue Medien & Digitalisierung" geführt. Das Kerngeschäft stellt das Geschäftsfeld "Briefumschläge & Versandtaschen" dar, in dem wir zu einem der führenden Hersteller in Europa gehören. Die übrigen zwei Geschäftsfelder sind Teil unserer Strategie zur Diversifizierung unserer unternehmerischen Aktivitäten und werden durch gezielte Investitionen sukzessive ausgebaut.

Die zur Mayer-Gruppe gehörenden Unternehmen sind ausschließlich in Europa ansässig, wo sich auch der Schwerpunkt des Absatzmarktes befindet.

II. Wirtschaftsbericht

1. Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Situation

Die Weltwirtschaft verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 ein verhaltenes Wachstum. Die globale Wachstumsrate betrug 3,1%, verglichen mit 3,4% im Vorjahr. Diese Abschwächung wird gemäß Internationalem Währungsfonds (IWF) v.a. auf die nachlassende Erholung nach der Coronavirus-Pandemie, den russischen Krieg gegen die Ukraine sowie die strafferen geldpolitischen und finanziellen Rahmenbedingungen zurückgeführt. Ein weiterer dämpfender Faktor war die verhaltene wirtschaftliche Entwicklung in China, die maßgeblich auf der Verschuldung im dortigen Immobiliensektor beruht. Im Vergleich zu den Vorjahren war die Lage bei den weltweiten Lieferketten aber deutlich entspannter. Dies traf auch in der Beschaffung für unseren wichtigsten Rohstoff Papier zu. Unsere Hauptmärkte zeigten folgende Entwicklungen: Die Eurozone wuchs beim BIP um 0,5% (Vorjahr 3,6%). Auf Frankreich entfällt eine Steigerung von 0,8% (Vorjahr 2,6%) und auf Polen von 0,6% (Vorjahr +4,9%). Deutschland erlebte sogar einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3%, nach einem Plus von 1,8% im Vorjahr. Die Wirtschaft in Großbritannien mit Nordirland zeigte mit 0,5% (Vorjahr 4,0%) einen Anstieg des BIP (Quelle: IWF, World Economic Outlook Update, Januar 2024).

Die Inflationsrate ging im Berichtsjahr weltweit zurück. Ende 2023 lag sie im weltweiten Durchschnitt bei 6,8% (Vorjahr 8,7%). In Deutschland betrug die Inflationsrate 6,1%. (Quelle: IWF, World Economic Outlook Update, Januar 2024; Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Dezember 2023). Zentralbanken erhöhten im Kampf gegen die Inflation die Leitzinsen deutlich. Die US-Notenbank Fed hob den Leitzins mit vier Zinsschritten auf 5,5%. Die Europäische Zentralbank erhöhte den Leitzins mit sechs Zinsschritten auf 4,5%. Sowohl kurz- als auch langfristige Zinsen stiegen im Jahresdurchschnitt deutlich an. Der 3-Monats-Euribor erreichte mit 3,94% ein Niveau, das zuletzt 2008 erreicht wurde. (Quelle: Europäische Zentralbank, Zinsstatistik; Federal Reserve, Zinsstatistik).

Branchenentwicklung

Auch im Berichtsjahr 2023 hat sich der Abwärtstrend in der Briefumschlagindustrie fortgesetzt. Laut des Europäischen Verbands der Briefumschlagindustrie (FEPE) hat sich der Rückgang zum Vorjahr mit 15,0% (Vorjahr Rückgang von 6,4%) sogar noch beschleunigt. Begründet wird dies mit hohen Lagerbeständen bei Kunden, was vor allem im ersten Halbjahr zu einem geringeren Bedarf geführt hat. Auch im zweiten Halbjahr fand keine Belebung statt: die Nachfrage war sowohl in den Sommermonaten als auch im üblicherweise starken vierten Quartal zum Vorjahr deutlich schwächer. Insgesamt ging das Marktvolumen um -5,5 Mrd. Stück auf eine Gesamtabsatzmenge von 31,2 Mrd. Stück zurück (Quelle: FEPE Statistics Q4.2023).

In unserem Wachstumsmarkt Leichtverpackungen gab es im ersten Halbjahr 2023 ebenfalls eine zurückhaltende Nachfrage. Als Folge der Unsicherheiten am Beschaffungsmarkt kam es bei Brot- und Bäckerbeuteln bereits Ende 2022 zu vorgezogenen Eindeckungen seitens der Kunden. Bei E-Commerce-Verpackungen im großformatigen Versand- und Faltentaschenbereich blieb das erhoffte Wachstum aus. Die Ursache dafür wird auf die gesamtwirtschaftliche Lage zurückgeführt, die einen Rückgang bei Online-Bestellungen in Deutschland 11,8% (Vorjahr Rückgang von 8,8%) zur Folge hatte. Für das Jahr 2024 wird ein Wachstum von 2,0% prognostiziert (Quelle: Pressemitteilung des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh), 24.01.2024, https//bevh.org).

2. Geschäftsverlauf

Leistungsindikatoren

Für die operative finanzielle Leistungsmessung der Ertragslage ziehen wir bei der MKn das EBIT (Jahresüberschuss vor Ertragsteuern und Zinsen) heran.

Als Steuerungsgröße für die Entwicklung der Finanzlage haben wir die Nettoliquidität identifiziert. Diese ergibt sich als Bestand der bilanziellen Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente sowie der verzinslichen Wertpapiere und ähnlichen Geldanlagen abzüglich der kurzfristigen verzinslichen Finanzverbindlichkeiten.

Als bedeutsamsten nichtfinanziellen Leistungsindikator betrachten wir die Personalplanung. Ziel ist eine konstante Mitarbeiterstruktur, um die Leistungsfähigkeit der Holding gewährleisten zu können.

Umsatzentwicklung

Der Nettoumsatz der MKn GmbH sank im Geschäftsjahr 2023 um 5,6 % auf TEUR 12.509 (Vorjahr TEUR 13.247), übersteigt dennoch die Prognose aus dem Vorjahr.

Bei den Umsatzerlösen des Berichtsjahres TEUR 12.509 (Vorjahr TEUR 13.247) handelt es sich im Wesentlichen um die Verwaltungskostenumlage in Höhe von TEUR 5.099 (Vorjahr TEUR 6.434), sowie um Miet- und Pachterträge in Höhe von TEUR 3.646 (Vorjahr TEUR 3.062).

Personalbereich

Im Jahr 2023 wurden durchschnittlich 54 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 52 Mitarbeiter), davon 1 Leiharbeiter (Vorjahr 1). Das Ziel einer konstanten Mitarbeiterstruktur wurde damit sogar übertroffen.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung wesentlicher Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung:

2023 2022 Veränderung
Werte
in TEUR
absolut in %
Gesamtleistung 12.509 13.247 -738 -5,6
Personalaufwand -5.178 -5.006 -172 -3,4
Sonstiges betriebliches Ergebnis 8 -7.789 7.797 > 100,0
Beteiligungsergebnis -998 -9.373 8.375 89,4
EBIT -7.771 -31.997 24.226 > 100,0
Finanzergebnis -3.274 -314 -2.960 > -100,0
Jahresergebnis -11.101 -32.348 21.247 > 100,0

Der Rückgang des Umsatzes ist schwerpunktmäßig auf die geringere Weiterbelastungen an Tochterunternehmen in Form von Verwaltungskosten und Weiterberechnungen sowie einen rückläufigen Maschinenhandel zurückzuführen. Gleichzeitig erhöhten sich die Mieteinahmen aufgrund einer Miete für ein neu gebautes Produktion- und Lagergebäude welches aufgrund der Fertigstellung im Vorjahr nur anteilig berücksichtigt war. Obwohl es im Geschäftsjahr nur zu einer moderaten Steigerung des Personalaufwands kam, veränderte sich die Personalaufwandsquote überproportional aufgrund der gesunkenen Gesamtleistung um 3,6%-Punkte auf 41,4 % (Vorjahr 37,8 %).

Die Entwicklung des sonstigen betrieblichen Ergebnisses spiegelt im Wesentlichen die Bewertung der Verbundforderungen aus dem gruppeninternen Cashpool wieder: Abschreibungen im Vorjahr stehen Zuschreibungen im Berichtsjahr gegenüber. Das Beteiligungsergebnis ist belastet durch Aufwendungen aus Verlustübernahmen, die nicht ganz durch Beteiligungserträge kompensiert werden konnten. Zum Vorjahr konnte dieser negative Saldo aus Verlustübernahmen und Beteiligungserträgen deutlich verringert werden.

Das EBIT ist negativ und verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr spürbar.

Das Finanzergebnis hat sich zum Vorjahr deutlich verschlechtert. Belastend wirkte sich im Berichtsjahr die zum Vorjahr erhöhten Zinsaufwendungen in Folge der verteuerten Finanzierungskosten der variabel verzinsten Fremdfinanzierung aus.

Der Jahresfehlbetrag konnte zum Vorjahr spürbar reduziert werden. Mit der Ertragskraft sind wir dennoch nach wie vor nicht zufrieden.

Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen (Anlagenzugänge) von TEUR 10.269 (Vorjahr TEUR 37.938 getätigt.

Als Finanzierungsholding steuert die MKn-GmbH die Liquidität der Gruppenunternehmen. Die Refinanzierung erfolgt im Wesentlichen über von den Gesellschaftern nahestehenden Personen zur Verfügung gestellte Kreditmittel, die zu marktüblichen Konditionen und mit langfristigen Laufzeiten abgeschlossen worden sind. Darüber hinaus gibt es in lokalen Einheiten zum Teil individuelle Finanzierungen und Kreditlinien, die durch Kreditinstitute zur Verfügung gestellt werden. Zudem nutzen wir im In- und Ausland Factoring, zur teilweisen Abdeckung der Finanzierung des Working Capital. Es standen zu jederzeit ausreichend Geldmittel zur Verfügung, um unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachkommen zu können. Zum 31. Dezember 2023 bestanden nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von rund TEUR 30.000.

Die Nettoliquidität per 31. Dezember 2023 von TEUR -2.211 (Vorjahr TEUR -1.808) bestand aus Kassen- und Bankguthaben von TEUR 619 (Vorjahr TEUR 1.199) sowie Verbindlichkeiten aus dem Cash-Management-System der Mayer-Kuvert-Gruppe von TEUR 2.830 (Vorjahr TEUR 3.007).

In Ihrer Funktion als Finanzierungsholding der Mayer-Gruppe verfügt die MKn GmbH über ausreichend freie Liquiditätsreserven, womit sichergestellt ist, dass sowohl die Gesellschaft als auch die Mayer-Gruppe jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann.

Vermögenslage

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung wesentlicher Bilanzpositionen:

2023 2022 Veränderung
Werte
in TEUR
absolut in %
Anlagevermögen 106.955 108.738 -1.783 -1,6
Umlaufvermögen 17.053 25.643 -8.590 -33,5
davon:
Vorräte 1.471 1.962 -491 -25,0
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 14.963 22.481 -7.518 -33,4
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 619 1.199 -580 -48,4
Wirtschaftliches Eigenkapital 114.657 125.738 -11.081 -8,8
Rückstellungen 907 393 514 > 100,0
Verbindlichkeiten 8.691 8.499 192 2,3
davon:
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.196 3.814 1.382 36,2
Bilanzsumme 166.529 165.812 717 0,4

Der Rückgang des Anlagevermögens ist im Wesentlichen auf geringere Immaterielle Vermögensgegenstände zurückzuführen. Diese haben sich um TEUR 1.152 aufgrund planmäßiger Abschreibungen der EDV-Software reduziert. Der Rückgang der Forderungen ist größtenteils auf um TEUR 7.145 geringere Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen.

Das wirtschaftliche Eigenkapital verringerte sich im Wesentlichen durch den Jahresfehlbetrag des abgelaufenen Geschäftsjahres. Die Eigenkapitalquote (wirtschaftliches Eigenkapital) liegt mit 68,9 % deutlich unter Vorjahresniveau (Vorjahr 75,8%). Die Erhöhung der Rückstellung ist schwerpunktmäßig auf einen höheren Rückstellungsbedarf im Bereich Personal sowie einen drohenden Verlust aus einem laufenden Verfahren zurückzuführen. Der leichte Anstieg der Verbindlichkeiten ist auf höhere Verbindlichkeiten aus dem Leistungsverkehr mit verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Gegenläufig haben sich die Verbindlichkeiten aus Steuern und Abgaben um TEUR 924 reduziert.

Für die Finanzierung stehen ausreichend vertraglich vereinbarte Darlehensrahmen zur Verfügung. Wir beurteilen die finanzielle Stabilität der Gesellschaft vor diesem Hintergrund als stabil.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognose

Die Weltwirtschaft sieht sich weiterhin mit den Herausforderungen vergleichsweise hoher Zinsen und gedämpfter Wachstumsaussichten konfrontiert. In seiner Konjunkturprognose von Januar 2024 geht der IWF davon aus, dass die Weltwirtschaft im Jahr 2024, wie auch im Vorjahr um 3,1% wachsen wird. Das Wachstum in der Europäischen Union wird bei 1,2% und das der deutschen Wirtschaft bei 0,1% gesehen. (Quellen: IWF, World Economic Outlook Update, Januar 2024; Wirtschaftsforschungsinstitute Deutschland, Frühjahrsgutachten, März 2024). Die nachlassende Inflationsdynamik und rückläufige Preise auf den globalen Energiemärkten könnten im kommenden Jahr zu einer moderaten konjunkturellen Erholung führen. Straffere Finanzierungsbedingungen, schwaches Handelswachstum und ein gesunkenes Geschäfts- und Verbrauchervertrauen belasten die Konjunkturaussichten. Zudem tragen erhöhte geopolitische Spannungen zu einer gesteigerten Unsicherheit über die konjunkturellen Aussichten bei. Trotz dieser Herausforderungen erwarten wir für unsere Kernmärkte im Gesamtjahr 2024 ein moderates Wachstum. Der Konjunkturausblick unterliegt aber weiterhin bedeutenden Abwärtsrisiken.

Vor diesem Hintergrund gehen wir von stagnierenden Ausgaben unserer Kunden für Werbung aus. Dies wiederum wird die Belebung der Nachfrage im Bereich der Werbehüllen und im nachträglichen Druck verhindern. Das Marktvolumen für den Absatz von Briefumschlägen für das Jahr 2024 sehen wir bei ca. 33 Mrd. Stück und damit auf dem Niveau, das das Worst Case Szenario in der von der FEPE im Jahr 2017 bei Copenhagen Economics in Auftrag gegebenen Studie für die Jahre 2017 bis 2025 abgebildet hat. Eine Aktualisierung der Studie wird im Auftrag der FEPE aktuell durchgeführt.

Im Geschäftsfeld der Leichtverpackungen aus Papier gehen wir im Bereich E-Commerce, trotz verhaltener Prognosen im Online-Handel, aufgrund von langfristigen Großaufträgen und einer Erweiterung der Produktionskapazität von steigenden Absatzzahlen in einer Größenordnung von +20% aus. Ebenfalls gehen wir von weiteren Steigerungsraten bei der Beutel- und Taschenfertigung zwischen +2% und +8% aus, da zusätzliche Volumen bei Großkunden akquiriert werden konnten und mit weiteren europaweiten Vertriebsmaßnahmen die Marktbearbeitung forciert werden wird.

Für das Jahr 2024 gehen wir für die MKn GmbH von einem Umsatz deutlich unter dem Vorjahresniveau aus. Die Rohertragsquote erwarten wir zum Vorjahr stark verbessert. Wir rechnen damit, dass sowohl das EBIT als auch das Jahresergebnis deutlich über dem Niveau des Vorjahres liegen werden. Den Liquiditätssaldo prognostizieren wir zum Vorjahr gleichbleibend.

2. Chancen und Risiken

a.) Chancen

Markt und Investitionen

Durch gezielte Investitionen in digitale Druckkapazitäten und hochmoderne Fertigungslinien zur Herstellung von Kuvertierhüllen und Werbebriefumschlägen sowie die Verlagerung von Fertigungskapazitäten an Produktionsstandorte in Ostdeutschland und Polen und deren ablauftechnische Optimierung und Automatisierung von Arbeits- und Logistikprozessen haben wir unsere Wettbewerbsfähigkeit im Geschäftsfeld "Briefumschläge & Versandtaschen" nachhaltig gestärkt. Damit können wir auf geänderte Nachfrage und Marktbedingungen schnell reagieren.

Ebenso haben wir in den vergangenen Jahren erheblich im Geschäftsfeld "Leichtverpackungen" investiert, um unser strategisches Produktportfolio an das zunehmende Umweltbewusstsein von Endverbrauchern und die gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf die Reduktion von Einweg-Plastikverpackungen anzupassen und darauf abgestimmte Produkte im Markt anbieten zu können.

IT-Infrastruktur

Auch im abgelaufenen Berichtsjahr haben wir an der Weiterentwicklung unserer gruppenweiten IT-Infrastruktur gearbeitet und diese optimiert. So wurde die SAP Sales Cloud durch das weniger komplexe CRM System PipeDrive abgelöst.

Nachdem alle deutschen Gesellschaften der Mayer-Gruppe mit "SAP/4 HANA" arbeiten, ist im Bereich Vertrieb die Optimierung und Vereinfachung der Benutzeroberfläche mittels "SAP Fiori" Anwendungen abgeschlossen worden.

Als gruppenweites Managementinformations- und Berichtsystem zur Erstellung der Monats- und Jahresabschlüsse wird von uns "LucaNet" eingesetzt. Alle Kennzahlen aus Nicht-SAP-Systemen unserer wesentlichen ausländischen Werke sind integriert.

Zusammen mit der eingeführten Analysesoftware "SAP Analytics Cloud" können für alle Gesellschaften und Unternehmensbereiche Kennzahlen zur effizienten und effektiven Steuerung der operativen Einheiten ermittelt werden.

b.) Risiken

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Abhängig vom Andauern des Russland-Ukraine-Krieges und einer verhaltenen wirtschaftlichen Entwicklung in der EU sowie einem daraus resultierenden gebremsten Konsumverhalten, kann es zu weiteren Absatzrückgängen für alle Geschäftsfelder und Produktsegmente kommen. Maßnahmen zur Kosteneinsparung auf Seiten unserer Kunden im Geschäftsfeld "Briefumschläge & Versandtaschen", die die Bereiche Werbung und transaktionale Kommunikation betreffen, könnten die Digitalisierung weiter beschleunigen und somit zum dauerhaften Verlust bestimmter Absatzvolumina führen.

Einkauf

Der Beschaffungsmarkt für Papier war über Monate stabil und Bezugspreise konnten über einen längeren Zeitraum fixiert werden, sodass auch mit Kunden längerfristige Preisvereinbarungen geschlossen werden konnten. Es ist davon auszugehen, dass die Papierpreise in einem moderaten Umfang ab dem zweiten Quartal 2024 steigen werden. Dies müssen wir im Blick behalten und das veränderte Preisniveau bei Ausschreibungen und längerfristigen Vereinbarungen mit Kunden berücksichtigen.

Weiterhin gibt es Währungsrisiken, die jedoch für die Mayer-Gruppe von untergeordneter Bedeutung sind, da Produktionsaufträge bei Gesellschaften in der Währung Euro platziert werden, auch wenn diese nicht im EURO-Raum fertigen. Wir managen diese Risiken aktiv, indem wir die Beschaffung der Rohstoffe in EUR abschließen mit dem Ziel, die wechselseitigen Währungsflüsse annährend auszugleichen.

Markt

Der Briefhüllenmarkt wird aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung weiterhin rückläufig sein und die Margen werden weiter unter Druck stehen. Aus diesem Grund wird es in diesem Segment auch zu weiteren Kapazitätsanpassungen kommen müssen.

In den Geschäftsfeldern "Leichtverpackungen" (E-Commerce Versandtaschen, Papiertragetaschen, Brot- und Bäckerbeutel sowie Papierpolstertaschen) und "Neue Medien & Digitalisierung" sehen wir gute Zukunfts- und Wachstumsperspektiven.

Kunden

Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Situation und der Zurückhaltung von Kreditversicherungsunternehmen die Ausfallrisiken zu versichern, besteht nach wie vor ein erhöhtes Risiko von Forderungsausfällen aus Lieferungen und Leistungen.

In Teilen sind wir daher gezwungen interne Limits für Kunden festzulegen, die wir über ein striktes Forderungsmanagement überwachen, so dass wir auf verschlechterte Kundenbonität schnell reagieren können.

Wir arbeiten nach wie vor proaktiv und vertrauensbildend mit unseren Partnern der Kreditversicherungen zusammen, um eine Erhöhung der Versicherungsbereitschaft zu erwirken.

Zinsänderungsrisiko

Ein Großteil der Finanzierung ist variabel an die Entwicklung des 3-Monats-Euribor gebunden. Deshalb haben wir hieraus das Risiko, dass der Referenzzins in Folge von Zinserhöhungen der Leitzinsen der Europäischen Zentralbank weiter steigt. Ausgehend von der Verschuldung per Ende des Berichtsjahres 2023 würde eine Veränderung des 3-Monats-Euribor um 1%-Punkt p.a. zu einer Veränderung des Zinsergebnisses pro Jahr um rund 1,8 Mio. € führen.

Gewährleistung

Gewährleistungsrisiken können im Fall von Reklamationen bei Handelsware durch entsprechende Regressforderungen an die jeweiligen Hersteller weitergeben werden.

Gewährleistungsrisiken für die eigengefertigten Produkte werden durch unser Integriertes Management System (IMS) (Qualitätsmanagement nach ISO 9001, Umweltmanagement nach 14001, Energiemanagement nach 50001 sowie unser nicht zertifiziertes Arbeitssicherheitsmanagement) weitestgehend minimiert.

Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten, sehen wir derzeit nicht.

 

Heilbronn, den 27. Juni 2024

gez. Thomas Schwarz, Geschäftsführer

gez. Klaus Hennig, Geschäftsführer

gez. Paul Cerny, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 106.954.648,94 108.738.274,83
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.407.535,64 2.559.174,35
II. Sachanlagen 28.986.629,74 29.250.892,11
III. Finanzanlagen 76.560.483,56 76.928.208,37
B. Umlaufvermögen 17.052.739,23 25.643.298,84
I. Vorräte 1.470.669,69 1.962.194,51
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 14.962.983,52 22.481.950,04
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 619.086,02 1.199.154,29
C. Rechnungsabgrenzungsposten 254.560,74 264.683,29
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 42.266.562,89 31.165.423,26
Aktiva 166.528.511,80 165.811.680,22

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 134.000,00 134.000,00
II. Kapitalrücklage 62.742.949,07 62.742.949,07
III. Gewinnrücklagen 15.000.000,00 15.000.000,00
IV. Bilanzverlust 120.143.511,96 109.042.372,33
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 42.266.562,89 31.165.423,26
B. Rückstellungen 907.000,14 393.305,70
C. Verbindlichkeiten 165.614.385,91 165.402.431,41
D. Rechnungsabgrenzungsposten 7.125,75 15.943,11
Passiva 166.528.511,80 165.811.680,22

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 18.793.517,35 15.384.812,59
2. Personalaufwand 5.177.906,00 5.005.928,51
a) Löhne und Gehälter 4.522.813,89 4.399.438,47
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 655.092,11 606.490,04
davon für Altersversorgung 5.117,27 9.741,54
3. Abschreibungen 2.661.798,21 2.720.557,06
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.661.798,21 2.720.557,06
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.873.550,17 13.568.365,67
5. Erträge aus Beteiligungen 190.942,99 736.062,24
6. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 5.582.394,14 150.785,55
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.211.951,22 1.497.206,30
davon aus verbundenen Unternehmen 3.194.232,44 1.496.469,84
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 8.853.004,86 16.713.721,95
9. Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) 6.771.683,88 10.259.865,40
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.486.159,77 1.810.772,63
davon an verbundene Unternehmen 181.055,40 14.806,10
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6.527,82 6.527,82
12. Ergebnis nach Steuern -11.051.825,01 -32.316.872,36
13. sonstige Steuern 49.314,62 31.008,95
14. Jahresfehlbetrag 11.101.139,63 32.347.881,31
15. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 109.042.372,33 76.694.491,02
16. Bilanzverlust 120.143.511,96 109.042.372,33

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Mayer-Kuvert-network GmbH hat ihren Sitz in Heilbronn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 107111 eingetragen.

2. Allgemeines

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert, was der bisherigen Handhabung entspricht.

Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung im Jahresabschluss zu verbessern, werden die Davon-Vermerke der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung einheitlich im Anhang gemacht.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst worden.

Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen und pauschalierend jeweils 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Waren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die geleisteten Anzahlungen, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Der Kassenbestand und Bankguthaben sowie der aktive Abgrenzungsposten sind mit dem Nominalbetrag bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

4. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von einem Jahr.

Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 8.691 (i. Vj. TEUR 8.499), der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 156.923 (i. Vj. TEUR 156.904).

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 117.052 (i. Vj. TEUR 136.020).

In den Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 20XX sind insgesamt TEUR 8.000 (i. Vj. TEUR 7.980) gegenüber Gesellschaftern enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Haftungsverhältnisse

Zum Abschlusszeitpunkt bestanden folgende Haftungsverhältnisse i. S. § 251 HGB:

Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch für Darlehensverbindlichkeiten eines Tochterunternehmens in Höhe von TEUR 996.

• Persönliche Mitverpflichtung der Gesellschaft in Höhe von TEUR 163 hinsichtlich des Mietvertrages eines ausländischen verbundenen Unternehmens.

Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

In Höhe von TEUR 222 bestehen sonstige finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die periodenfremden Erträge in Höhe von TEUR 8.378 resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus der Zuschreibung von Finanzanlagen (TEUR 5.028), der Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 3.276) sowie aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 74).

Personalaufwand

In den Personalaufwendungen sind in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 10) Aufwendungen für Altersversorgung enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die periodenfremden Aufwendungen in Höhe von TEUR 5.325 enthalten Aufwendungen aus der Zuführung zur Wertberichtigung auf Forderungen in Höhe von TEUR 5.231, Zuführungen zu Drohverlustrückstellungen in Höhe von TEUR 440 sowie aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 94.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 9) enthalten.

Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteiligungen enthalten TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 439) aus verbundenen Unternehmen.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten TEUR 3.194 (Vorjahr: TEUR 1.496) aus verbundenen Unternehmen.

Abschreibungen auf Finanzanlagen

Die außerplanmäßige Abschreibung des Finanzanlagevermögens wegen dauernder Wertminderung beträgt im Berichtsjahr TEUR 8.853 (Vorjahr: TEUR 16.714).

Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten TEUR 181 (Vorjahr: TEUR 15) Zinsen an verbundene Unternehmen.

6. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Berichtsjahr waren:

- Herr Thomas Schwarz, Leonberg, Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH)

- Herr Klaus Hennig, Möckmühl, Diplom Betriebswirt (FH)

- Herr Paul Cerny, Pleinfeld, Diplom-Betriebswirt (FH), MBA (seit 2. Juli 2023)

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Herr Schwarz und Herr Hennig haben zudem die Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Auf Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wurde unter Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die ausgeübten Berufe der Geschäftsführer entsprechen der Organstellung.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine Vorschüsse und Kredite an Organmitglieder gewährt. Es wurden keine Haftungsverhältnisse zu Gunsten von Organmitgliedern eingegangen.

Mitarbeiter

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 54 Arbeitnehmer (ausschließlich Angestellte) ohne Organmitglieder und Auszubildende beschäftigt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag (Nachtragsbericht)

Vorgänge von wesentlicher Bedeutung, welche Auswirkungen auf die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.

Beteiligungen an anderen Unternehmen mit mehr als 20 %

Es bestehen zum Abschlussstichtag folgende Beteiligungen gemäß § 285 S.1 Nr. 11 HGB:

Beteiligungsquote:

Inland

1. Mayer-Kuvert GmbH & Co. KG, Heilbronn 100,0 %

2. Mayer-Kuvert Int. GmbH, Heilbronn 100,0 %

3. mayer-network GmbH, Heilbronn 100,0 %

4. Trebbin-Kuvert GmbH & Co. KG, Trebbin 100,0 %

5. Trebbin-Kuvert Verwaltungs GmbH, Trebbin 100,0 %

6. mayer-network - print services GmbH & Co. KG, Heilbronn 100,0 %

7. print services Verwaltungs-GmbH, Heilbronn 100,0 %

8. mayer-technology GmbH & Co. KG, Heilbronn 100,0 %

9. mayer-technology Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Heilbronn 100,0 %

10. MKn-Logistics GmbH, Heilbronn 100,0 %

11. Torgau-Kuvert GmbH & Co. KG, Dreiheide 100,0 %

12. BlessOF GmbH & Co. KG, Heilbronn 100,0 %

13. BlessOF Verwaltungs-GmbH, Heilbronn 100,0 %

14. bestpac GmbH, Heilbronn 100,0 %

15. Wunderhub GmbG & Co. KG, Heilbronn

(ehemals: mayer-digital GmbH & Co. KG) 100,0 %

16. mayer-digital Verwaltungs GmbH, Heilbronn 100,0 %

17. Sonstige Unternehmensbeteiligung Inland 22,5 %

Beteiligungsquote:

Ausland

1. GPV France SAS, Frankreich 100,0 %

2. Envelnor Packaging SAS, Frankreich 100,0 %

3. Envelnor Kuvert SAS, Frankreich 100,0 %

4. Heritage Envelopes Ltd., Großbritannien 100,0 %

5. bestpac UK Ltd., Großbritannien 100,0 %

6. Romkuvert Ind. S.R.L., Rumänien 100,0 %

7. Trimfold Envelopes Ltd., Irland 100,0 %

8. GPV Bulgaria EOOD, Bulgarien 100,0 %

9. De Vroede Enveloppen B.V.B.A. i.L., Belgien 100,0 %

10. LOIM Sp.z. o.o., Polen 100,0 %

11. mayer polska Sp.z o.o., Polen 100,0 %

12. bestpac polska Sp.z o.o., Polen 100,0 %

13. GPV Romania S.R.L., Rumänien 99,9 %

14. Kuvert Polska Sp. z o.o., Polen 58,0 %

15. Kuvert-Ukraine, Ukraine 50,0 %

16. ETCO Network S.R.L., Rumänien 50,0 %

17. Harmanec-Kuvert spol. s r.o., Slowakei 50,0 %

18. ECO-BAGS s.r.o., Slowakei 50,0 %

19. A-Mail Holding A/S, Dänemark 49,9 %

20. Romkuvert S.R.L., Rumänien 30,0 %

21. Addbrand Holding AB, Schweden 25,0 %

Auf die Angabe von Namen und Sitz von einem inländischen Unternehmen wurde gemäß § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB aus Wettbewerbsgründen verzichtet.

Auf die Angaben zum Eigenkapital sowie dem letzten Jahresergebnis der beteiligten Unternehmen wurde gemäß § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB aus Wettbewerbsgründen verzichtet.

Mutterunternehmen

Die Mayer-Kuvert-network GmbH stellt als Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss (größter und kleinster Kreis) auf. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Heilbronn, den 27. Juni 2024

gez. Thomas Schwarz, Geschäftsführer

gez. Klaus Hennig, Geschäftsführer

gez. Paul Cerny, Geschäftsführer

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.079.429,97 38.735,95 194.205,87 13.554,59 10.937.514,64
2. geleistete Anzahlungen 13.554,59 0,00 0,00 -13.554,59 0,00
11.092.984,56 38.735,95 194.205,87 0,00 10.937.514,64
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25.786.731,23 1.247.464,69 0,00 0,00 27.034.195,92
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.158.034,76 0,00 0,00 0,00 2.158.034,76
3. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 6.170.367,75 41.720,22 0,00 3.256,27 6.215.344,24
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 37.854,18 0,00 0,00 -3.256,27 34.597,91
34.152.987,92 1.289.184,91 0,00 0,00 35.442.172,83
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 62.332.725,56 0,00 19.000,00 0,00 62.313.725,56
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 39.704.772,65 8.911.050,00 5.464.190,92 0,00 43.151.631,73
3. Beteiligungen 8.638.945,89 0,00 749.469,00 0,00 7.889.476,89
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.255.548,79 0,00 0,00 0,00 1.255.548,79
5. sonstige Ausleihungen 0,00 29.750,00 0,00 0,00 29.750,00
111.931.992,89 8.940.800,00 6.232.659,92 0,00 114.640.132,97
157.177.965,37 10.268.720,86 6.426.865,79 0,00 161.019.820,44
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
Zuschreibungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.533.810,21 1.108.350,93 112.182,14 0,00 9.529.979,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
8.533.810,21 1.108.350,93 112.182,14 0,00 9.529.979,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.304.380,88 878.349,66 0,00 0,00 4.182.730,54
2. Technische Anlagen und Maschinen 831.002,22 146.057,56 0,00 0,00 977.059,78
3. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 766.712,71 529.040,06 0,00 0,00 1.295.752,77
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.902.095,81 1.553.447,28 0,00 0,00 6.455.543,09
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 19.366.013,28 364.928,46 0,00 4.652.670,97 15.078.270,77
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 13.542.000,14 7.710.071,54 0,00 375.000,00 20.877.071,68
3. Beteiligungen 840.223,31 778.004,86 749.469,00 0,00 868.759,17
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.255.547,79 0,00 0,00 0,00 1.255.547,79
5. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
35.003.784,52 8.853.004,86 749.469,00 5.027.670,97 38.079.649,41
48.439.690,54 11.514.803,07 861.651,14 5.027.670,97 54.065.171,50
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.407.535,64 2.545.619,76
2. geleistete Anzahlungen 0,00 13.554,59
1.407.535,64 2.559.174,35
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.851.465,38 22.482.350,35
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.180.974,98 1.327.032,54
3. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 4.919.591,47 5.403.655,04
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 34.597,91 37.854,18
28.986.629,74 29.250.892,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 47.235.454,79 42.966.712,28
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 22.274.560,05 26.162.772,51
3. Beteiligungen 7.020.717,72 7.798.722,58
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1,00 1,00
5. sonstige Ausleihungen 29.750,00 0,00
76.560.483,56 76.928.208,37
106.954.648,94 108.738.274,83

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 11.12.2024 festgestellt.

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Mayer-Kuvert-network GmbH, Heilbronn

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Mayer-Kuvert-network GmbH, Heilbronn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mayer-Kuvert-network GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Neckarsulm, den 27. Juni 2024

REVISA Treuhand GmbH
-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft-

Schwarz, Wirtschaftsprüfer

Wörner, Wirtschaftsprüfer

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