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Schultze & Braun GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft GmbH

Achern ·HRB 220942 Mannheim ·schultze-braun.de
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Eisenbahnstraße 19
77855 Achern
Handelsregister
HRB 220942, Mannheim
Eintragungsdatum
2005년 3월 18일
Branche
Rechtsanwaltskanzleien und Notariate
Beteiligungsgesellschaften
Patentanwaltskanzleien
Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens sind die für Rechtsanwaltsgesellschaften gesetzliche und berufsrechtlich zulässigen Tätigkeiten, insbesondere die Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten. Zum Gegenstand des Unternehmens gehört auch die Berufstätigkeit in Diensten der Gesellschaft stehender Angehöriger anderer Berufe mit denen sich Rechtsanwälte nach ihrem Berufsrecht (§ 59e BRAO) verbinden dürfen. Handels- und Bankgeschäfte sind ausgeschlossen. Die Gesellschaft darf Zweigniederlassungen errichten, soweit die berufsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind (§ 59i BRAO). Die Beteiligung an anderen Gesellschaften, und zwar auch die Beteiligung an Rechtsanwaltsgesellschaften ist ausgeschlossen. Die Gesellschaft darf berufsrechtlichen Ge- und Verboten nicht zuwider handeln.

Finanzen

Mitarbeiter 2024
85
Bilanzsumme 2024
18,43 Mio. €
Jahresergebnis 2024
325.446 €
17 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 18,43 Mio
  • Umlaufvermögen 99,0 % 18,25 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,0 % 180,7 k
Passivseite 18,43 Mio
  • Verbindlichkeiten 70,3 % 12,96 Mio
  • Eigenkapital 21,4 % 3,93 Mio
  • Rückstellungen 8,3 % 1,53 Mio
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 158,1 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 100,0 % 158,1 k
Aufwendungen 21,89 Mio
  • Personalaufwand 58,4 % 12,79 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 39,8 % 8,72 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,3 % 281,0 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,5 % 98,6 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % 3,5 k
  • Rohergebnis 22,06 Mio
  • Betriebsergebnis 550,4 k
  • Ergebnis nach Steuern 328,9 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 325,4 k
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 9 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Achim Josef Frank seit 2006 Geschäftsführer
6 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • Achim Frank 100.0 % 25k €

Historie

  1. 2018
  2. 04.06.
    Austritt einer Position
    L***** D** · Managing Director
  3. 04.06.
    Austritt einer Position
    R***** D** · Managing Director
  4. 04.06.
    Austritt einer Position
    J****** Z**** · Managing Director
  5. 2017
  6. 24.05.
    Austritt einer Position
    E**** D****** · Managing Director
  7. 2013
  8. 07.06.
    Austritt einer Position
    K****** H***** · Managing Director
  9. 2010
  10. 14.10.
    Austritt einer Position
    V***** D** · Managing Director
  11. 06.04.
    Adressänderung
    Schultze & Braun GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft
  12. 2009
  13. 07.04.
    Änderung des Vertretungsplans
    Allgemeine Vertretungsregelung wegen Fortführungsfehler bei Umschreibung auf EDV von Amts wegen nachgetragen: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.
11 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 2024년 7월 23일 · Quelle: Bundesanzeiger

Schultze & Braun GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft

Achern

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

INHALTSVERZEICHNIS

Bilanz zum 30.06.2023

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.07.2022 - 30.06.2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

Bescheinigung zum Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 01.01.2017

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.07.2022 - 30.06.2023

Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 15.043.037,16 15.706,5
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.452.916,63 7.525,4
b) Soziale Abgaben 862.454,79 7.315.371,42 900,9
3. Abschreibungen 0,00 14,3
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.158.498,93 6.374,9
5. Betriebsergebnis 569.166,81 891,0
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 160.294,01 300,3
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 237.671,61 -77.377,60 804,0
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 80.752,29 221,5
9. Ergebnis nach Steuern 411.036,92 165,8
10. sonstige Steuern 2.169,00 -2.169,00 2,2
11. Jahresüberschuss 408.867,92 163,6

BILANZ ZUM 30.06.2023

der Schultze & Braun GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR EUR TEUR
A. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 1.155.675,18 1.249,6
2. Erhaltene Anzahlungen -1.065.079,00 90.596,18 -1.154,7
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 14.190.921,45 18.648,2
III. Guthaben bei Kreditinstituten 247.375,90 14.528.893,53 135,0
B. Rechnungsabgrenzungsposten 180.701,64 180,2
14.709.595,17 19.058,3

PASSIVA

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25,0
II. Bilanzgewinn 3.584.383,65 3.609.383,65 3.175,5
B. Rückstellungen 490.895,59 1.089,5
C. Verbindlichkeiten
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 5.961.549,85 (Vj.: TEUR 2.706,8 )
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 4.647.766,1 (Vj.: TEUR 2.300,0 )
- davon aus Steuern EUR 463.209,10 (Vj.: TEUR 660,9 )
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 8.874,83 (Vj.: TEUR 11,0 ) 10.609.315,93 14.768,3
14.709.595,17 19.058,3

ANHANG für das Geschäftsjahr 2022/2023

der Schultze & Braun GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft, Achern

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht Schultze & Braun GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft
Firmensitz laut Registergericht Achern
Registereintrag Handelsregister
Registergericht Amtsgericht Mannheim
Registergerichtsnummer HRB 220942

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Ein Betrag in Höhe von TEUR 6 (Vj.: TEUR 6) hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Liquide Mittel

Bankguthaben wurden zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Es wurden Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag abgegrenzt. Der Ansatz erfolgt zum Nennwert.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten im Vorjahr Steuern aus einer Betriebsprüfung.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte zum notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Angaben zum Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt EUR 25.000,00 und ist in voller Höhe eingezahlt.

Angaben und Erläuterungen zu den Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten im Vorjahr Steuern aus einer Betriebsprüfung.

Im Posten sonstige Rückstellung sind vor allem Rückstellungen aus dem Personalbereich enthalten.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Vorjahr Erträge von außergewöhnlicher Bedeutung in folgendem Umfang enthalten: Auswirkung der steuerlichen Betriebsprüfung in Höhe von TEUR 1.175 sowie die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 500.

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind im Vorjahr Aufwendungen als Folge einer Betriebsprüfung in Höhe von TEUR 353 enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Geschäftsjahr Vorjahr
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 78,75 83,75
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 5,00 7,50

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 83,75 (Vorjahr: 91,25).

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Achim Frank ausgeübter Beruf: Rechtsanwalt

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt.

Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die Angabe der Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 408.867,92.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von EUR 3.584.383,65, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden EUR 3.584.383,65 vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Achern, den 20. Mai 2024

Achim Frank

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2022/2023

der

Schultze & Braun GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft,

Achern

I.

Grundlagen der Gesellschaft

Der Gegenstand des Unternehmens beinhaltet die für Rechtsanwaltsgesellschaften gesetzlich und berufsrechtlich zulässigen Tätigkeiten, insbesondere die Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten. Zum Gegenstand des Unternehmens gehört auch die Berufstätigkeit in Diensten der Gesellschaft stehender Angehöriger und anderer Berufe, mit denen sich Rechtsanwälte nach ihrem Berufsrecht verbinden dürfen. Die Gesellschaft hat sich zudem auf den Bereich der Restrukturierungen spezialisiert.

Diese Tätigkeiten übt die Gesellschaft in ihrem satzungsmäßigen Geschäftsfeld aus.

II.

Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 war vor dem Hintergrund mittelbarer Folgen der russischen Aggression gegen die Ukraine, den gestiegenen Zinsen und der relativ schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung geprägt. Daneben zeigten sich zunehmend strukturelle Herausforderungen. Deshalb ist die Wirtschaftsleistung in der Bundesrepublik Deutschland um 0,3 % geschrumpft. Der deutschen Wirtschaft ist es gelungen, nachdem im Jahr 2022 die unmittelbaren ökonomischen Folgen der Coronapandemie überwunden wurden, Versorgungsengpässe aufgrund der Energiekrise zu vermeiden und auf rückläufige Energiepreise hinzuwirken.

Es ist eine Stabilisierung der gesamtwirtschaftlichen Lage zu erwarten. Die Inflation ist im Jahr 2023 deutlich zurückgegangen und lag Ende 2023 bei 2,9 %. Aufgrund eines robusten Arbeitsmarktes und voraussichtlich hoher nominaler Lohnzuwächse, dürfte mit einem Zuwachs realer Kaufkraft zu rechnen sein. Damit würde auch die Binnennachfrage gestärkt.

Die Bundesregierung geht in ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2024 deshalb von einem leichten gesamtwirtschaftlichen Wachstum von 0,2 % aus. Der Sachverständigenrat der Wirtschaft geht sogar von 0,7 % Wachstum des Bruttoinlandsproduktes aus.

Das außenwirtschaftliche Umfeld Deutschlands ist stark eingetrübt. Beigetragen hierzu haben die weltweite geldpolitische Straffung und die schleppende Wirtschaftsentwicklung in China. Für das Jahr 2024 ist ein globales Bruttoinlandsprodukt vorausgesagt, das um 2,2 % wachsen soll.

Für das Jahr 2024 prognostiziert der Sachverständigenrat eine Inflationsrate von 2,6 %.

Mit diesen Umständen werden sich strukturelle Veränderungen in allen Branchen der Unternehmenslandschaft ergeben. Damit einhergehend ist ein höherer Beratungsbedarf für alle Bereiche der Wirtschaft notwendig.

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die Schultze & Braun GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr unverändert in ihrem satzungsmäßigen Geschäftsfeld tätig. Der Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft ist im abgelaufenen Wirtschaftsjahr als gut zu bezeichnen. Es konnte, wie im Vorjahr prognostiziert, ein positives Jahresergebnis erzielt werden. Der Jahresüberschuss konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. Die erwartete, leicht positive Umsatzentwicklung ist eingetreten.

Bedingt durch die verschiedenen weltweiten, europäischen bzw. nationalen Krisen, wird weiterhin eine erhebliche Nachfrage für den Bereich Restrukturierungsberatung zu verzeichnen sein.

a. Ertragslage

Die Ertragslage ist auch in diesem Geschäftsjahr weiterhin als gut zu bezeichnen.

Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 918 gestiegen. Dies bedeutet eine Steigerung um 6,7 %. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind bedingt durch einen Sondereffekt im Vorjahr zurückgegangen. Die betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um T€ 783. Dies bedeutet eine prozentuale Steigerung um 12,3 %.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit konnte um 27 % auf T€ 492 gesteigert werden.

Nach Finanzergebnis und Steuern ist ein Jahresüberschuss von T€ 409 auszuweisen. Der Anstieg beträgt 150 % gegenüber dem Vorjahr.

Der Jahresüberschuss ergibt sich, wie in den Vorjahren, überwiegend aus Restrukturierungsmandaten.

b. Finanzlage

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist ein Abbau von T€ 873 auf T€ 12.783 zu verzeichnen, also 6,4 %.

Die Rückstellungen sind um T€ 599 auf T€ 491 gesunken. Bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten ergab sich ebenfalls ein Rückgang um 28,2 % auf T€ 10.609.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist positiv. Die finanziellen Mittel stellen die Liquidität der Gesellschaft sicher. Kreditlinien gegenüber Kreditinstituten wurden zum Geschäftsjahresende nicht in Anspruch genommen.

Durch das weiterhin positive Betriebsergebnis konnte die Liquidität und somit auch der Cashflow auf eine stabile Grundlage gestellt werden.

Im Rahmen des Finanzmanagements der Gesellschaft wird vorrangig darauf geachtet, sämtlichen Zahlungsverpflichtungen aus dem laufenden Geschäftsverkehr fristgerecht nachkommen zu können.

c. Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Vorräte 91 95 -4 -4,2
kurzfristige Vermögenswerte 14.191 18.648 -4.457 -23,9
liquide Mittel 247 135 112 83,0
Rechnungsabgrenzung 181 180 1 0,6
Passiva
Eigenkapital 3.609 3.201 408 12,8
Rückstellungen 491 1.089 -598 -54,9
Sonstige Verbindlichkeiten 10.609 14.768 -4.159 28,2
(davon kurzfristig) (5.962) (6.744) (-782) (-11,6)

Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 24,5 % und ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Die kurzfristigen Vermögenswerte sind um T€ 4.457 auf T€ 14.190 gesunken. Auch bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten ist ein Rückgang um T€ 4.159 zu verzeichnen. Die kurzfristigen Vermögenswerte übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Die liquiden Mittel sind um T€ 112 auf T€ 247 angestiegen. Die Rückstellungen haben sich um T€ 599 auf T€ 491 reduziert.

Die Vermögenslage ist geordnet, die Vermögens- und Kapitalstruktur solide.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung,

Betriebsergebnis und

Cashflow.

Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen der Umsatzrendite und des Cashflows herangezogen.

Eine Steigerung der Umsatzerlöse konnte obgleich eines Rückgangs der Personalkosten sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erreicht werden. Das Vorjahresergebnis wurde übertroffen.

Nach der derzeitigen Beurteilung ist eine vorsichtig positive Einschätzung der wirtschaftlichen Lage abzugeben, obwohl die Zinsentwicklung, die strukturellen Krisen sowie die Inflation weiterhin als negative Faktoren zu betrachten sind.

Dennoch ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Schultze & Braun GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft ist als gut zu betrachten.

Ebenfalls ist unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung in diesem Umfeld als gut zu betrachten.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb des Zahlungszieles zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch die Vorräte, liquiden Mittel und kurzfristigen Vermögenswerte gedeckt.

III.

Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält neun inländische und zwei ausländische Niederlassungen.

Die Mitarbeiterzahl beläuft sich zum 30.06.2023 auf 82 Voll- und Teilzeitbeschäftigte (Vorjahr: 91).

IV.

Prognosebericht

Nach wie vor ist das außenwirtschaftliche Umfeld Deutschlands stark eingetrübt. Die unerwartet schleppende Erholung der Weltwirtschaft, insbesondere Chinas, wird sich fortsetzen und auch im Jahr 2024 die deutschen Exporte bremsen. Die Kerninflation bleibt weiterhin erhöht aufgrund verzögerter Preissteigerungen bei Dienstleistungen sowie stark steigender Lohnstückkosten bzw. das private Aufholpotential bei der Nachfrage von Dienstleistungen. Durch diese Unsicherheiten wird es keine deutlichen Investitionstätigkeiten in Deutschland geben. Dies gilt insbesondere für das verarbeitende Gewerbe, das Dienstleistungsgewerbe, das Bauhauptgewerbe und den Handel.

Es ist davon auszugehen, dass sich dadurch eine steigende Nachfrage nach insolvenznaher Beratung ergibt. Daher ist zu erwarten, dass bei der Schultze & Braun Rechtsanwaltsgesellschaft ein deutliches Wachstum eintreten wird. Dementsprechend wird sich das Betriebsergebnis positiv entwickeln. Für das Jahr 2023/2024 ist von einer Verbesserung der Finanzindikatoren gegenüber dem Berichtsjahr auszugehen.

Eine Änderung der Geschäftspolitik oder Erschließung weiterer Standorte ist derzeit nicht in Planung.

V.

Risiken und Chancen für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben, hinzuweisen.

Damit entwicklungsbeeinträchtigende bzw. bestandsgefährdende Risiken rechtzeitig erkannt werden können, umfasst unser Risikomanagementsystem das Controlling und regelmäßige interne Berichterstattung.

Wie in den Vorjahren verfolgt das Management der Finanzdisposition eine konservative Risikopolitik.

Die in der gesamtwirtschaftlichen Lage erwähnten Sachverhalte könnten grundsätzlich Auswirkungen auf die strukturellen Wachstumsperspektiven haben.

Aufgrund der aktuell steigenden Insolvenzzahlen gehen wir auch weiterhin von einem stabilen Bedarf der von unserer Gesellschaft angebotenen Tätigkeiten aus.

Grundsätzliche Risiken für unser Unternehmen sehen wir im Fachkräftemangel sowie in den Herausforderungen, welche die Digitalisierung mit sich bringt. Diesen Risiken begegnen wir u.a. mit der Ausbildung geeigneter Mitarbeiter durch z.B. regelmäßige Schulungen sowie der ständigen Überprüfung und Anpassung unseres IT-Umfeldes durch geeignete Soft- und Hardwareimplementierungen.

Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar und auch in Zukunft nicht zu erwarten.

Es ist geplant, weitere Geschäftsfelder in die Schultze & Braun GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft zu integrieren und die Verzahnung der einzelnen Geschäftsfelder weiterhin zu intensivieren. Die sich hieraus ergebenden Chancen sehen wir vor allem im Bereich der Spezialisierung und flexiblen Einsetzbarkeit der Mitarbeitenden. Synergieeffekte sollen hieraus genutzt werden. Die Marktstellung einzelner Bereiche soll weiter ausgebaut bzw. stabilisiert werden. Die überregionale sowie teilweise internationale Ausrichtung einiger Geschäftsfelder erhöht die Akzeptanz sowie Sichtbarkeit auf dem Markt.

Unsere in die Zukunft gerichtete Annahme und Einschätzung unterliegen einer grundsätzlichen Unsicherheit für Prognosen. Die tatsächlichen Ereignisse und Ergebnisse können von unserer Einschätzung abweichen und unseren Erwartungen entgegenstehen.

VI.

Risiken in Bezug auf die Finanzinstrumente

Die Gesellschaft hat ein lang-, mittel- und kurzfristiges Reportingsystem. Dem Risiko einer Zahlungsunfähigkeit durch nicht vorhandene Liquidität wird hier durch entgegengesteuert. Somit wird sichergestellt, dass Liquiditätsflüsse aufgrund von Mittelzu- und -abflüssen aus dem allgemeinen Geschäftsbetrieb frühzeitig erkannt und gesteuert werden. Durch das Controlling erfolgen regelmäßige interne Berichterstattungen.

Erbrachte Leistungen werden zeitnah abgerechnet bzw. Vorschüsse beantragt und deren Geldeingang überwacht. Die Gesellschaft hält immer ein ausreichendes Fundament an Liquidität vor, um finanzielle Engpässe zu vermeiden.

Neue Geschäftskunden werden stets auf Bonität geprüft und risikobehaftete Forderungen entsprechend wertberichtigt.

Zusammenfassend sind keine bestandsgefährdenden oder entwicklungsbeeinträchtigenden Risiken erkennbar, die zu einer ungünstigen Entwicklung im Unternehmen mit negativer Beeinflussung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen könnten.

 

Achern, 20. Mai 2024

Schultze & Braun GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft

Achim Frank, Rechtsanwalt

BESCHEINIGUNG:

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss, wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 326 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Schultze & Braun GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft, Achern

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schultze & Braun GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft, Achern - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schultze & Braun GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft, Achern, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

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