Kiesel GmbHBaienfurtKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024INHALTSVERZEICHNIS Konzernbilanz zum 31. Dezember 2024 Konzerngewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024 Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2024 Konzernkapitalflussrechnung vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024 Konzerneigenkapitalspiegel vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024 Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2024 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Hinweis: Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten. KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2024der Kiesel GmbH, BaienfurtAKTIVA scroll
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KONZERNGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024der Kiesel GmbH, Baienfurtscroll
KONZERNANHANG für das Geschäftsjahr 2024der Kiesel GmbH, BaienfurtA. Allgemeine Angaben Die Kiesel GmbH, Baienfurt, ist gemäß § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Baienfurt und wird im Handelsregister Ulm unter HRB 551087 geführt. Der Konzernabschluss der Kiesel GmbH zum 31. Dezember 2024 wurde nach den Konzernrechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Gemäß § 299 Abs. 1 HGB ist der Konzernabschluss auf den Stichtag des Mutterunternehmens aufzustellen. Das Geschäftsjahr des Mutterunternehmens entspricht dem Kalenderjahr. Die Konzerngewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. B. KONSOLIDIERUNGSKREIS In den Konzernabschluss wurden gemäß § 294 Abs. 1 HGB als Mutterunternehmen die Kiesel GmbH, Baienfurt, sowie 19 inländische und sechs ausländische Tochtergesellschaften im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen. In 2024 hat sich der Konsolidierungskreis durch die Aufnahme der Kiesel Technology Tools GmbH (Erstkonsolidierungszeitpunkt 1. Juli 2024), erweitert. Die folgende Aufstellung zeigt den Kreis der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 1 HGB. scroll
Die Erstkonsolidierung der neu in den Konzernabschluss aufgenommenen Gesellschaft hat zu keinen wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzernabschlusses geführt. Auf die Einbeziehung folgender Tochterunternehmen wurde gem. § 296 Abs. 2 HGB wegen untergeordneter Bedeutung verzichtet: scroll
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Eigenkapital und Ergebnis per 31.12.2023 Folgende Beteiligungen sind als assoziierte Unternehmen i.S.d. § 311 Abs. 1 HGB nach der Equity-Methode in der Konzernbilanz fortgeschrieben: scroll
Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden in einer Nebenrechnung über einen Zeitraum von 4 - 5 Jahren linear aufgelöst und in die Fortschreibung der at equity-Wertansätze einbezogen. Bei der EQUIP Finance GmbH & Co. KG besteht aufgrund des abweichenden Stimmrechtsanteils in Höhe von 25 % kein beherrschender Einfluss nach § 290 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft ist daher kein verbundenes Unternehmen i.S.v. § 271 Abs. 2 HGB. Bei den übrigen assoziierten Unternehmen entspricht der Kapitalanteil dem Stimmrechtsanteil. Die KV-Invest Verwaltungs GmbH, Ravensburg, wird wegen untergeordneter Bedeutung gem. § 311 Abs. 2 HGB nicht nach der Equity-Methode bilanziert. Zum 31. Dezember 2024 beträgt die Summe der positiven Buchwerte der assoziierten Unternehmen TEUR 33.474. Die Summe der in der Nebenrechnung fortgeführten Geschäfts- oder Firmenwerte und passiven Unterschiedsbeträge für sämtliche assoziierte Unternehmen beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 993 bzw. TEUR 45. C. KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE UND WÄHRUNGSUMRECHNUNG Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zugrunde. Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag der Einzelabschlüsse mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2024. Die assoziierten Unternehmen AFL Mobilien Leasing GmbH und Suncar HK AG haben ein abweichendes Geschäftsjahr. Für Zwecke der Fortschreibung des Beteiligungsansatzes gem. § 312 Abs. 4 HGB wurde ein Zwischenabschluss der AFL Mobilien Leasing GmbH und der Suncar HK AG zum 31. Dezember 2024 zugrunde gelegt. Die Kapitalkonsolidierung der voll einbezogenen Tochterunternehmen erfolgte grundsätzlich unter Anwendung der Erwerbsmethode (Neubewertungsmethode) gem. § 301 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Buchwerte der Anteile mit dem zum beizulegenden Zeitwert angesetzten Eigenkapital der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen zum Zeitpunkt ihres Erwerbs. Die skandinavischen Tochtergesellschaften wurden abweichend von ihrem Erwerbszeitpunkt erstmalig zum 1. Januar 2017, die Kiesel Invest GmbH und die Visutek 3D GmbH jeweils zum 01.01.2021 vollkonsolidiert. Die Kiesel Trade CS s.r.o. wurde abweichend von ihrem Erwerbszeitpunkt erstmalig zum 1. Dezember 2022 vollkonsolidiert. In all diesen Fällen wurden die Wertverhältnisse im späteren Erstkonsolidierungszeitpunkt zugrunde gelegt. Die HGT GmbH wurde erstmalig nach Erwerb der Mehrheitsanteile zum 1. August 2022 in den Konsolidierungskreis aufgenommen und am 30. Juni 2023 nach Anteilsverkäufen wieder entkonsolidiert. Die KTEG GmbH (ehem. EAC GmbH) wurde abweichend von ihrem Erwerbszeitpunkt erstmalig zum 01. Januar 2023 vollkonsolidiert. Die Ilsede Immo GmbH wurde im Zuge ihrer Gründung in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Die Kiesel Technology Tools GmbH wurde erstmalig nach Erwerb der Mehrheitsanteile zum 1. Juli 2024 in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzerngesellschaften wurden gem. § 303 HGB eliminiert. Die ausgewiesenen Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen betreffen die nicht konsolidierten Tochtergesellschaften. Bei der Konzerngewinn- und Verlustrechnung wurden alle Umsätze zwischen den konsolidierten Konzerngesellschaften und die übrigen konzerninternen Erträge und Aufwendungen, einschließlich der Gewinnausschüttungen von Konzernunternehmen, voll konsolidiert. Zwischenergebnisse im Anlage- und Umlaufvermögen aus konzerninternen Lieferungen wurden eliminiert. Auf Differenzen aus Konsolidierungsmaßnahmen werden gem. § 306 HGB latente Steuern gebildet. Differenzen aus dem Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwertes aus der Kapitalkonsolidierung bleiben unberücksichtigt. Die in Fremdwährung erstellten Bilanzen der einbezogenen Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen werden gem. § 308a HGB mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zu historischen Kursen umgerechnet wird, zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit dem Durchschnittskurs des Geschäftsjahres umgerechnet. Die sich ergebenden Umrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral innerhalb des Konzerneigenkapitals unter einem Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung ausgewiesen. D. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Die inländischen Einzelabschlüsse wurden nach den deutschen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Die Grundsätze der Bilanzierungs-, Ausweis- und Bewertungsstetigkeit wurden beachtet. Die Wertansätze in der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit den Wertansätzen in der Schlussbilanz des vergangenen Geschäftsjahres überein. Bei den in den Konzernabschluss einbezogenen ausländischen Gesellschaften wurde der nach landesrechtlichen Vorschriften aufgestellte Jahresabschluss der Konsolidierung zu Grunde gelegt. Die Jahresabschlüsse der ausländischen und inländischen Konzernunternehmen wurden, soweit dies erforderlich war, im Rahmen der Konsolidierung an die konzerneinheitlichen Bilanzierungsgrundsätze angepasst. Anpassungen an die konzerneinheitliche Bilanzierung und Bewertung werden grundsätzlich in den Handelsbilanzen II vorgenommen. Das Jahresergebnis umfasst das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres einschließlich der Ergebnisanteile anderer Gesellschafter. Das Konzernjahresergebnis umfasst den Anteil am Jahresergebnis, der den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zuzurechnen ist. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden unter Anwendung des Ansatzwahlrechts gem. § 248 Abs. 2 S. 1 HGB aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3-5 Jahren linear abgeschrieben. Die aus der Erstkonsolidierung resultierenden Geschäfts- oder Firmenwerte werden entsprechend der Stabilität und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells der Tochtergesellschaften linear über einen Zeitraum von 5-15 Jahren abgeschrieben. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3-5 Jahren linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 1-50 Jahren vermindert. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Die Anteile an assoziierten Unternehmen werden gem. § 312 Abs. 4 HGB um den Betrag der Eigenkapitalveränderungen fortgeschrieben, der dem Anteil der Mutter- oder Tochtergesellschaft am Kapital des assoziierten Unternehmens entspricht. Die übrigen Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Handelsware erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird daneben durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Netto- Forderungen Rechnung getragen. Die Bilanzierung der liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitpunkt nach dem Bilanzstichtag darstellen. Latente Steuern werden aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen, die auf Ebene der Einzelabschlüsse, aus der Überleitung auf die Handelsbilanz II sowie aus Konsolidierungsmaßnahmen resultieren, gebildet. Die sich aus diesen Beträgen ergebenden Steuerbe- bzw. -entlastungen werden unter Verwendung unternehmensindividueller Steuersätze im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ermittelt und nicht abgezinst. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Gemäß § 306 Satz 6 HGB werden die latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen mit den latenten Steuern aus den handelsrechtlichen Einzelabschlüssen zusammengefasst. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Der Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile wird entsprechend der Eigenkapitalentwicklung der betreffenden Tochtergesellschaften fortgeschrieben. Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der Anwartschaftsbarwertmethode berechnet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitpunkt nach dem Bilanzstichtag darstellen. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Konzernabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens; bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung in diesen Fällen grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. E. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ 1. Anlagevermögen Die Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens geht aus dem beigefügten Anlagenspiegel hervor. Dieser ist integraler Bestandteil des Anhangs. Vom Geschäfts- oder Firmenwert entfallen TEUR 1.235 (Vj.: TEUR 1.515) auf die Kapitalkonsolidierung. Aus der Aufstockung der Anteile an der Kiesel Mitte GmbH ergibt sich eine Erhöhung von TEUR 651. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 17 (Vj.: TEUR 1.254) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Forderungen gegen assoziierte Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 374 (Vj.: TEUR 871). 3. Angaben zur Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds entspricht der Bilanzposition „Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten“. 4. Latente Steuern Die latenten Steuern wurden unter Zugrundelegung unternehmensindividueller Steuersätze zwischen 15,0 % und 29,5 % berechnet. Die latenten Steuersalden und die Veränderungen im Laufe des Geschäftsjahres ermitteln sich wie folgt: scroll
5. Eigenkapital Die Gewinnrücklage resultiert aus thesaurierten Gewinnen der skandinavischen Tochtergesellschaften und der tschechischen Tochtergesellschaft seit dem Zeitpunkt des Erwerbs bis zur erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Das ausgegebene Kapital entspricht dem Stammkapital in Höhe von EUR 442.815,00 abzüglich des Nennwerts eigener Anteile des Mutterunternehmens von EUR 32.000,00. Die eigenen Anteile entsprechen einem Anteil am Kapital von 7,23 %. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. Der Betrag des Eigenkapitals, der am Bilanzstichtag zur Ausschüttung an die Gesellschafter des Mutterunternehmens zur Verfügung steht, beträgt TEUR 143.296. 6. Rückstellungen Für die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen wird das versicherungsmathematische Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Als biometrische Rechnungsgrundlage werden die „Richttafeln 2018 G“ von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,96 % (Vj.: 1,74 %). Der Zinsanteil an dem Zuführungsbetrag zur Pensionsrückstellung beträgt TEUR 5. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB beträgt TEUR -1. Zukünftige Rentensteigerungen bestehen nicht und sind somit bei der Ermittlung der Verpflichtung nicht berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Die Rückstellungen aus den Rücknahmeverpflichtungen wurden an die tatsächlichen Erfahrungswerte der Vergangenheit angepasst, wodurch sich eine Verringerung ergab. 7. Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in dem nachfolgend aufgeführten Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt: scroll
Die unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesenen Darlehen sind i. H. v. TEUR 38.459 durch Grundschulden gesichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 6.220 (Vj.: TEUR 9.618) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 79 (Vj.: TEUR 86). F. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse entfallen in Höhe von TEUR 493.482 (Vj.: TEUR 526.990) auf den Handel, in Höhe von TEUR 98.122 (Vj.: TEUR 88.136) auf Dienstleistungen sowie in Höhe von TEUR 11.183 (Vj.: TEUR 8.423) auf übrige Erlöse. Von den Umsatzerlösen entfallen TEUR 478.531 (Vj.: TEUR 506.593) auf das Inland, TEUR 93.974 (Vj.: TEUR 86.355) auf die weiteren Länder der Europäischen Union und TEUR 30.282 (Vj.: TEUR 30.601) auf Drittlandstaaten. 2. Sonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 346 Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 91. 3. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 5.583 enthalten. Diese beinhalten Gewinne aus Anlagenabgängen (TEUR 4.063), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 588), Zahlungseingänge auf einzelwertberichtigte Forderungen (TEUR 220) sowie sonstige periodenfremde Erträge (TEUR 712). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von TEUR 3.436 ausgewiesen. Sie beinhalten Buchverluste aus Anlagenabgängen (TEUR 562), Forderungsverluste (TEUR 2.536) sowie sonstige periodenfremde Aufwendungen (TEUR 338). Im Geschäftsjahr wurde im Konzern eine außerordentliche Wertberichtigung auf ein gewährtes Darlehen in Höhe von 4.422 TEUR vorgenommen. Die Wertberichtigung wurde erfolgswirksam im sonstigen betrieblichen Aufwand erfasst und beeinflusst das Konzernergebnis entsprechend. 4. Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von TEUR 61 (Vj.: TEUR 86) enthalten. 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen und Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 5 (Vj.: TEUR 6). 6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten Aufwendungen aus der Bildung aktiver Steuerlatenz in Höhe von TEUR 206 (Vj.: TEUR 1.412). Darüber hinaus sind in dieser Position periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 86 enthalten. Die Ergebnisse aus assoziierten Unternehmen enthalten auch die Ertragsteuern hierauf (Nettomethode). G. SONSTIGE ANGABEN 1. Erleichterungen Folgende Gesellschaften nehmen die Erleichterungen nach § 264 b HGB bzw. § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch:
Die Kiesel GmbH hat sich bereit erklärt, für die von den Tochterunternehmen bis zum Abschlussstichtag eingegangenen Verpflichtungen im folgenden Geschäftsjahr einzustehen. 2. Personal Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl in den Konzerngesellschaften belief sich im Geschäftsjahr 2024 auf 1.375. Die Mitarbeiter verteilen sich wie folgt: scroll
3. Haftungsverhältnisse Es bestehen gesamtschuldnerische Mithaftungen aufgrund eines Rahmenleasingvertrages in Höhe von TEUR 66.857. Hiervon entfallen TEUR 58.240 auf Verpflichtungen gegenüber assoziierten Unternehmen. Des Weiteren bestehen Haftungsverhältnisse im Rahmen zweier Factoring-Verträge für den Bestand aus eigenen verkauften Forderungen (TEUR 25.474). Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme der Mithaftungen aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten wird als gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. 4. Außerbilanzielle Geschäfte gem. § 314 Abs. 1 Nr. 2 HGB und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Zweck der Realisierung von Liquiditätsvorteilen wurden Leasingvereinbarungen sowohl für Bau- und Umschlagmaschinen als auch für Kfz und Bürogeräte abgeschlossen. Des Weiteren bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen. Hieraus resultieren folgende künftige finanzielle Verpflichtungen: scroll
Von den künftigen finanziellen Verpflichtungen bestehen gegenüber assoziierten Unternehmen TEUR 33.507 aus Leasingverpflichtungen und TEUR 6.192 aus Rückkaufverpflichtungen. 5. Honorar für Leistungen des Konzernabschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2024 schlüsselt sich wie folgt auf: scroll
6. Derivative Finanzinstrumente Im Berichtsjahr sind Darlehen in Höhe von TEUR 150.000 durch drei Zinsswaps in Höhe von jeweils TEUR 50.000 abgesichert. Die aus den variablen Zinszahlungen der Darlehen resultierenden Zinsrisiken werden durch die zu erhaltenden variablen Zinszahlungen aus den Swaps eliminiert. Beide Swaps haben eine Laufzeit bis Ende 2026. Die beizulegenden Werte der Zinsswaps betragen zum Bilanzstichtag TEUR -1.284. In dieser Höhe wurde die Bildung einer Drohverlustrückstellung vermieden. Die Effektivität der Sicherungsbeziehungen ist durch die critical terms match-Methode belegt. 7. Organmitglieder und Organkredite des Mutterunternehmens Geschäftsführer der Kiesel GmbH sind Herr Toni Kiesel, Frau Kathrin Kiesel, Herr Maximilian Schmidt, Herr Ludwig Vetter und Herr Harald Thum. Es bestehen keine Haftungsverhältnisse gegenüber Organmitgliedern. 8. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB sind nicht eingetreten.
Baienfurt, den 29. Mai 2025 Kiesel GmbH Toni Kiesel Kathrin Kiesel Maximilian Schmidt Ludwig Vetter Harald Thum KONZERNANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2024der Kiesel GmbH, Baienfurtscroll
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Die Kapitalflussrechnung wurde nach der indirekten Methode gemäß den Grundsätzen des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS 21) erstellt. scroll
KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024der Kiesel GmbH, Baienfurtscroll
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KONZERNLAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2024der Kiesel GmbH, Baienfurt1. Grundlagen der Kiesel Group 1.1 Geschäftsmodell der Kiesel Group Die Kiesel GmbH fungiert als Dachgesellschaft zur einheitlichen Lenkung und Kontrolle der Kiesel Group und bietet als Shared Service Center folgende Dienstleistungen für die gesamte Organisation an:
Die Kiesel Group fokussiert sich auf die folgenden marktgerichteten Kernthemen: Handel
Hersteller
Branchenzentrum Coreum
Beteiligungen
1.2 Ziele und Strategien Das Hauptziel der Kiesel Group ist die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes bei Wahrung der Unabhängigkeit als erfolgreiches Familienunternehmen. Wir streben ein renditeorientiertes Wachstum bei vertretbarem Risiko an. Damit sichern wir den Erhalt der Kiesel Group, sichern Arbeitsplätze mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten und denken und handeln generationsübergreifend. Wie bereits erwähnt, fokussiert sich die Kiesel Group auf vier marktgerichtete Kernthemen: Handel, Hersteller, Coreum und Beteiligungen. Im Miteinander der vier Geschäftsfelder zeigt die Kiesel Group die gesamte Bandbreite ihres Angebotes. Dabei steht die konsequente Kundenorientierung und der klare Fokus auf die Branchen im Mittelpunkt allen Handelns und ist Kern der Unternehmensstrategie. Für die Branchen Bau, Umschlag und Kompakt bietet die Kiesel Group dem Kunden ein umfassendes Angebot an Produkten und Dienstleistungen, die konsequent am jeweiligen Bedarf orientiert sind. Im Geschäftsfeld Handel nutzt die Kiesel Trade GmbH die Expertise für Premiumprodukte und -technologien um dem Kunden die optimale Technik und Dienstleistung zur Verbesserung seiner Prozesse zur Verfügung zu stellen. Dabei sichert ein flächendeckendes Vertriebs-, Miet- und Servicenetzwerk im deutschsprachigen Raum, in Skandinavien, Polen und Tschechien mit über 50 Standorten die Nähe zum Kunden um diesen vor Ort optimal zu beraten und umfassend zu betreuen. Die Dienstleistung umfasst Einsatzberatung & Training, Vertrieb, Miete und Service für die gesamte Produktpalette, inklusive Anbaugeräten und Zubehör. Die Kiesel Used als global führender Handelsexperte im Premium Segment von gebrauchten Maschinen, Anbaugeräten und Zubehör ergänzt das Angebot. Verstärkt wird die Dienstleistungskompetenz durch unsere zentralen Bereiche Customizing und Teile in Stockstadt am Rhein bei Frankfurt. Hier werden die Maschinen kundenspezifisch ausgerüstet, und im Logistiklager mit über 60.000 lagernden Teilen und einer 24/7 Bestellmöglichkeit wird eine Ersatzteilverfügbarkeit innerhalb von 24 Stunden garantiert. Ein Webshop bietet zusätzliche Bestellmöglichkeiten rund um die Uhr. Die Kiesel Trade GmbH & Co. KG ist Generalimporteur für HITACHI und Exklusivpartner für Bell in Deutschland, Österreich und Polen. Weiter werden als Exklusivpartner für TEREX-Fuchs viele europäische Länder betreut und für Giant der deutsche Markt bearbeitet. Der Vertrieb erfolgt über Tochtergesellschaften, Kooperations- und Kompaktmaschinen-Partner. Im Geschäftsfeld Hersteller agiert die KTEG GmbH, als Innovator für Schlüsselmaschinen und Technologien rund um die Baustelle. Sie ist führender und innovativer Anbieter für hochwertige Systemlösungen und -technologien für die Branchen Abbruch, Tiefbau. Im Bereich Raupenbagger, Mobilbagger und Radlader ist KTEG als Zweitmarke von Hitachi etabliert. Als R&D Center für Hitachi in Europa, wenn es um Baggern, Laden, Heben und Transportieren geht, liegt der Fokus auf Vorreiter-Kunden hinsichtlich neuer Technologien in Stahl und digitalen Anwendungen. Als Vordenker in der Zero Emission Entwicklung, Anbieter von digitalen Assistenzsystemen und in der Entwicklung intelligenter Schnellwechselsysteme und Anbaugeräte ist die KTEG ein Vorreiter um Prozesse auf der Baustelle sauberer, schneller, sicherer und produktiver zu machen. Das Coreum ist das Aushängeschild, Flagship und Herzstück der Kiesel Group. Es ist eine europaweit einmalige Innovations- und Kommunikationsplattform und eine einzigartige Kulisse für Seminare und Tagungen, Veranstaltungen und Übernachtungen an einem Ort. Hier wird ein internationales Feld an Partnern, Kunden und Gästen 365 Tage im Jahr vernetzt und umsorgt. Das Coreum umfasst ein Forum mit 5.000 qm überbautem Raum und den Bauma-Park mit über 160.000 qm Außenfläche. Das Forum bietet Platz für attraktive Wechselausstellungen mit den Produkten und Leistungen unserer mittlerweile über 50 Partner, hochmoderne Schulungs- und Veranstaltungsräume und eine erstklassige Gastronomie. Im Bauma-Park werden modernste Maschinen und Anbautechnik im jeweiligen Branchenkontext präsentiert. Auf den Demoflächen und eigens angelegten Teststrecken gibt es die Gelegenheit die neueste Technik live zu erleben und zu testen. Die Akademie bietet dazu eine einzigartige Lernplattform für Mitarbeiter der Kiesel Group ebenso wie für externe Dritte. Im Geschäftsfeld Beteiligungen wird unser Beteiligungsportfolio zentral gesteuert und permanent weiterentwickelt. Langfristig halten und investieren wir insbesondere in solche Beteiligungen, die unsere Kern-Geschäftsfelder stärken. Die Unternehmen sollen zum Erhalt bzw. zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Kiesel Group beitragen. Wir investieren in innovative Lösungen und Technologien mit Schwerpunkt auf den Branchen, in denen wir tätig sind. 1.3 Arbeitnehmerbelange Die Kiesel Group hat es sich zum Ziel gesetzt, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Als Arbeitgeber stehen wir für Größe und Sicherheit und verkörpern gleichzeitig Familie und Regionalität. Die Gewinnung, Förderung und langfristige Bindung von qualifizierten Fach- und Führungskräften sind das Fundament des Unternehmenserfolges. Als einer der besten Arbeitgeber im deutschen Mittelstand wurden wir mit dem Top Job Siegel ausgezeichnet. Das Siegel erhalten Unternehmen, die sich langfristig für eine gesunde und somit leistungsfähige Arbeitsplatzkultur engagieren. Es beruht auf einer Analyse und wird nur vergeben, wenn die Qualitätskriterien erfüllt werden. Die Auszeichnung wird vom Zentrum für Arbeitgeberattraktivität speziell für den deutschen Mittelstand entwickelt, von Mitarbeitenden vergeben und von potenziellen Bewerbern bei der Suche nach dem besten Arbeitgeber geschätzt. Neben der Gewinnung von neuen Mitarbeitern legen wir einen starken Fokus auf die Aus- und Weiterbildung im eigenen Haus. Die Coreum Akademie konzipiert dazu maßgeschneiderte Aus- und Weiterbildungsprogramme. Sie garantiert ein hohes Niveau der Ausbildung im technischen und kaufmännischen Bereich und sichert die Qualität der Weiterbildung von Mitarbeitern bei technischen und kaufmännischen Schulungen, Vertriebstrainings und Förderprogrammen für Nachwuchskräfte sowie Führungstrainings. Unsere Programme kombinieren unterschiedliche Methoden und Medien. Präsenzunterricht wechselt sich mit E-Learning-Bausteinen ab. Neben einem umfangreichen Angebot an Live-Online-Trainings wird unsere E-Learning-Plattform laufend um weitere Inhalte ergänzt und ermöglicht individuelles, zeit- und ortsunabhängiges Lernen für alle Mitarbeiter. Es stehen zahlreiche Lerninhalte für verschiedene Mitarbeitergruppen zur Verfügung. Einen wichtigen Teil unserer Personalentwicklung stellen die Kompetenzmodelle in Vertrieb und Kundendienst mit den dazugehörigen Qualifizierungsstufen dar. Im Rahmen der Potential- und Entwicklungsgespräche werden Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten klar aufgezeigt und Trainingsmaßnahmen zielgerichtet und arbeitsbezogen abgeleitet. Der Bereich Technik & Service ist, bezogen auf die Mitarbeiter, der größte Bereich in der Kiesel Group. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, liegt ein starker Fokus auf unserer internen Aus- und Weiterbildung. Eine zentrale Verbundausbildung für die Land- und Baumaschinenmechatroniker mit eigener Kiesel-Klasse garantiert eine qualitativ hochwertige Ausbildung. Wir bieten auch Quereinsteigern mit einem speziellen Grundlagentraining einen Einstieg bei Kiesel. Danach wird mit dem Kompetenzmodell Kundendienst eine strukturierte Weiterbildung ermöglicht. Eigene Trainer vermitteln umfassendes Wissen bei der Ausbildung und in Grundlagen-, Aufbau- und Spezialisten-Trainings. Serviceinspektoren in der Zentrale und in den Regionen begleiten die Mitarbeiter dabei. Um neue Mitarbeiter zu gewinnen, die zum Unternehmen und seinen Werten passen, setzen wir unter anderem auf unser Mitarbeiterempfehlungsprogramm. Neue Mitarbeiter werden im Rahmen unseres Onboarding-Programms schrittweise ins Unternehmen integriert. Ein Baustein des Programms ist unsere Veranstaltung „Willkommen bei Kiesel“ im Coreum. In mehrtägigen Einführungsveranstaltungen lernen sie Vision, Mission und unsere Werte kennen. Sie erhalten Einblick in unsere Unternehmensstrategie und den daraus abgeleiteten Zielen und zentralen Projekten und erleben live unser gesamtes Produktportfolio auf dem Gelände des Coreums. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut einer Umfrage des Bundesverbandes der Baumaschinen-, Baugeräte- und Industriemaschinen- Firmen e.V. (bbi) unter den Händlern und Vermietern von Baumaschinen und Baugeräten zu Beginn des Jahres 2025 verzeichnete die Branche 2024 den zweiten nominalen Umsatzrückgang in Folge. Nach dem Minus von 5 % im Jahr 2023 sanken die Branchenumsätze 2024 um 7 %. Das Statistische Bundesamt weist für das Jahr 2022 (Zahlen für 2023 liegen noch nicht vor) einen Branchenumsatz von etwa 12,6 Mrd. EUR aus. Dementsprechend dürfte dieser Branchenumsatz 2024 nach den beiden rückläufigen Jahren noch ca. 11,2 Mrd. EUR betragen haben. Der Umsatz aus der Vermietung von Baumaschinen und Baugeräten erhöhte sich von 6,15 Mrd. EUR im Jahr 2022 (Zahlen für 2023 liegen noch nicht vor) nach den Entwicklungen 2023 und 2024 auf mittlerweile knapp 6,3 Mrd. Euro. Nachfolgendes Schaubild zeigt die wirtschaftliche Entwicklung der Jahre 2023/2024 mit Prognose 2025: scroll
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Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung, „Konjunkturprognose Winter“, Dezember 2024 Nachfolgende Schaubilder zeigen die prozentuale Entwicklung der Gesamt- und Vermietungsumsätze seit 2015. ![]() ![]() 2.2 Geschäftsverlauf Die Prognose für den Umsatz und die Umsatzrendite wurde für das Geschäftsjahr 2024 marktbedingt verfehlt. Die Eigenkapitalquote ist hauptsächlich aufgrund des marktbedingt rückläufigen Umsatzes sowie den höheren Abschreibungen und Zinsbelastungen leicht gesunken und liegt damit unter der Prognose. Der Umsatz sank deutlich geringer als der Markttrend um 3,3 % auf TEUR 602.787 (2023: TEUR 623.549). Der stärkste Umsatzzuwachs wurde in den Bereichen Service sowie Teile und Miete verzeichnet. Die Nachfrage der Kunden aus dem Segment Bau war stabil und konnte im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert werden. Die Kunden aus dem Industriebereich, welche stark abhängig sind von den Märkten für Schrott, Kunststoff und Papier, zeigten eine geringere Investitionsbereitschaft als im Vorjahr. Der Mietumsatz konnte trotz der Optimierung des Bestandes an Mietmaschinen um 12,4 % auf TEUR 58.402 (2023: TEUR 51.957) gesteigert werden. Im Bereich Service konnte ein Umsatzzuwachs von 9,8 % auf TEUR 39.720 (2023: TEUR 36.179) verzeichnet werden. Davon entfallen TEUR 7.587 (2023: TEUR 6.907) auf Garantie-Umsätze, welche aufgrund einer veränderten Organisation im Geschäftsjahr erstmals dem Bereich Service zugerechnet werden. Neben dem klassischen Kundendienst und den dazugehörigen Wartungen, die aufgrund der erhöhten Maschinenpopulation im Markt gesteigert werden konnten, hat auch die Expertise für Speziallösungen und Modifizierungen einen Teil dazu beigetragen. Die Aufgliederung des Umsatzes nach Regionen ergibt für Deutschland TEUR 478.531 (2023: TEUR 506.593), für übrige EU-Länder TEUR 93.974 (2023: TEUR 86.355) und für Drittländer TEUR 30.282 (2023: TEUR 30.601). Das Konzernjahresergebnis ging um TEUR 19.181 zurück auf TEUR -12.272 (2023: TEUR 6.909). Zu den Einzelheiten der Entwicklung wird auf die Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verwiesen. 2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.3.1 Ertragslage Der Umsatz der Kiesel Group sank im Geschäftsjahr 2024 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 20.762 bzw. 3,3 % auf TEUR 602.787 (2023: TEUR 623.549). Die Umsatzrendite entwickelte sich im Geschäftsjahr 2024 mit -2,0 % rückläufig gegenüber dem Vorjahr (1,1 %). Die Verteilung der Umsätze nach Sparten stellt sich wie folgt dar: scroll
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um TEUR 1.967 auf TEUR 10.125 gesunken (2023: TEUR 12.092). Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen den Verkauf von zwei Entwicklungsprojekten an Hitachi, Japan, den Ausweis der privaten KFZ - Nutzung der Mitarbeiter, Versicherungsentschädigungen und die Auflösung von Rückstellungen. Die Materialaufwandsquote liegt bei 70,7 % und ist gegenüber dem Vorjahr um 0,2 %-Punkte leicht gestiegen. Der Personalaufwand ist bedingt durch den Mitarbeiteraufbau um TEUR 4.339 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 89.621 gestiegen. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zum Umsatz) liegt in 2024 bei 14,9 % und somit über dem Vorjahr (2023: 13,7 %). Die Abschreibungen haben sich im Wesentlichen durch Sonderabschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und die Abschreibung auf den Bestand an Mietmaschinen von TEUR 47.732 im Vorjahr um TEUR 7.097 auf TEUR 54.829 im Geschäftsjahr erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 2.231 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Ausweitung des Konsolidierungskreises und der Zuwachs an Mitarbeitern findet ihre Darstellung auch im Kostenbereich. Darüber hinaus haben sich in 2024 die Kosten im Zusammenhang mit der Umstrukturierung der Kiesel Group niedergeschlagen sowie der Anstieg der Forderungsverluste. Die Inflation spielt ebenfalls eine Rolle in allen Bereichen. Prozentual zum Umsatz lagen die Aufwendungen mit 7,5 % in 2024 leicht über Vorjahresniveau (2023: 6,9 %). Die Zinsaufwendungen haben sich aufgrund des deutlich höheren Zinsniveaus am Markt und der gestiegenen Inanspruchnahme der Kreditlinien von TEUR 10.602 auf TEUR 14.735 erhöht. 2.3.2 Finanzlage Die finanziellen Anforderungen an die Kiesel Group sind durch das längerfristig gebundene Anlagevermögen in Höhe von 61,7 % der Bilanzsumme sowie durch die für den Handel mit Baumaschinen erforderlichen Vorräte und Forderungen, die einen vergleichsweise schnellen Umschlagprozess aufweisen, geprägt. Der langfristigen Bindung der Finanzmittel in Sach- und Finanzanlagen soll eine möglichst fristenkongruente Finanzierung auf der Passivseite der Bilanz entsprechen. Hierbei ist die Bildung von Eigenkapital aus einbehaltenen Gewinnen eine wichtige Finanzierungsquelle. Die finanzielle Handlungsfähigkeit der Kiesel Group wird grundsätzlich durch den im Jahr 2023 abgeschlossenen Konsortialkreditvertrag sichergestellt. Ferner stehen ausreichend Linien für Sale-und-Lease-back Transaktionen zur Refinanzierung von langfristig an Kunden vermieteten Maschinen zur Verfügung. Im Einklang mit der Finanzstrategie der Kiesel Group, einen Teil der Finanzverbindlichkeiten gegen Zinsänderungsrisiken abzusichern, setzt die Kiesel GmbH Zinsswaps ein, die im Jahr 2026 enden. Mit solchen Zinssicherungsmaßnahmen wird die Kiesel GmbH gegen einen Anstieg des Zinsaufwands bei Ziehungen unter dem Konsortialkredit abgesichert. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 2024 TEUR 31.455 (2023: TEUR -22.517). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Bestandsabbau des Maschinenparks (Handelsware sowie Vorführ- und Mietmaschinen). Gegenläufig wirken neben dem negativen Jahresergebnis insbesondere die Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit liegt mit TEUR -8.790 unter dem Niveau von 2023 (TEUR -18.684). Die Gründe hierfür liegen im Wesentlichen in den geringeren Investitionen in das Sachanlagevermögen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit liegt bei TEUR -22.098 (2023: TEUR 36.930). Die wesentliche Veränderung zum Vorjahr resultiert aus den Tilgungen der Finanzkredite. Darüber hinaus erfolgte im Jahr 2024 keine Eigenkapitalzuführung durch Minderheitsgesellschafter. Zum Bilanzstichtag betragen die freien Kreditlinien aus dem Konsortialkreditvertrag EUR 54 Mio. Aus der dargestellten Finanzlage sind keine Liquiditätsrisiken zu erkennen. Die Kiesel Group ist jederzeit in der Lage, die für den Betrieb des operativen Geschäfts notwendige Liquidität vorzuhalten. 2.3.3 Vermögenslage Investitionen in einheitliche Prozesse und Digitalisierung und die schrittweise Umstellung aller Bereiche auf Microsoft Dynamics 365 führen zum Anstieg der immateriellen Vermögensgegenstände. Auch in 2024 haben wir Investitionen in unser Vertriebs-, Miet- und Servicenetzwerk getätigt. Im Raum Würzburg wurde an der A3 mit dem Bau einer Niederlassung für die Kiesel Süd GmbH begonnen. Mit Übernahme des Geschäftsbereiches Baumaschinen der Bautec Cottbus GmbH verfügt die Kiesel Group nun auch über einen Standort in Cottbus. Für die Kiesel Süd GmbH wurde der Geschäftsbetrieb der Paal Baugeräte GmbH in Erbach bei Ulm übernommen und zum Anbaugeräte Kompetenzzentrum ausgebaut. Die Kiesel Nord GmbH erhält eine weitere Niederlassung in Kaltenkirchen bei Hamburg. Im Coreum wurde der Marktplatz aufgebaut und im Sinne der Nachhaltigkeit eine Allee mit Klimabäumen gepflanzt. Der Vorratsbestand hat sich von TEUR 169.768 um TEUR 39.638 (23,3 %) auf TEUR 130.130 reduziert. Wesentlicher Grund hierfür ist, dass die in 2023 aufgrund der aufgelösten Lieferengpässe der Lieferanten aufgebauten Bestände im Laufe des Jahres 2024 abgewickelt werden konnten. Die unfertigen Erzeugnisse, welche die Produktion der KTEG GmbH als Hersteller von Sondermaschinen betreffen, haben sich in 2024 um 8,4 % von TEUR 16.648 auf TEUR 15.254 reduziert. Das Eigenkapital beträgt TEUR 174.443 (2023: TEUR 191.747). Die Eigenkapitalquote ist, hauptsächlich bedingt durch den marktbedingt rückläufigen Umsatz sowie den höheren Abschreibungen und Zinsbelastungen, auf 32,8 % leicht gesunken (2023: 33,5 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um TEUR 9.870 (4,1 %) auf TEUR 233.081 (2023: TEUR 242.951) gesunken, was im Wesentlichen auf den Abbau der Vorräte zurückzuführen ist. Per Saldo hat sich die Bilanzsumme zum Abschlussstichtag um insgesamt TEUR 41.401 (7,2 %) auf TEUR 531.220 (2023: TEUR 572.621) verringert. 2.3.4 Gesamtaussage Zusammenfassend hat sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Geschäftsjahr zufriedenstellend entwickelt. 2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Im Rahmen der Rechnungslegung werden folgende finanzielle und nicht finanzielle Kennzahlen für die Steuerung der Gesellschaft verwendet. Die Details zu den finanziellen Kennzahlen werden in den Abschnitten Ertrags-, Finanz-, und Vermögenslage erläutert. scroll
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Der Arbeitsmarkt hat sich insbesondere im Fachkräftebereich zu einem Arbeitnehmer-Markt entwickelt, was sich auch in unserer Gesellschaft auf die Fluktuationsrate auswirkt. Dennoch bewegen wir uns in einem für unsere Branche üblichen Zielkorridor. Die Fehlzeitenquote liegt im Rahmen der von den Krankenkassen gemeldeten Daten und zeigt vor allem einen Anstieg bei den Langzeiterkrankungen, was dem deutschlandweiten Trend entspricht. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Die Länderexperten des EUROCONSTRUCT-Netzwerks gehen davon aus, dass nach zwei Rückgängen in Folge das europäische Bauvolumen im laufenden Jahr wieder zunehmen wird. Laut Einschätzung der EUROCONSTRUCT-Länderexperten dürfte der Anstieg mit 0,6 % aber nur überschaubar ausfallen. Der Wohnungsbau, der sich in der jüngeren Vergangenheit einer größeren Marktkorrektur unterziehen musste, wird 2025 erneut schrumpfen, was allerdings einem Sondereffekt in einem großen Mitgliedsland geschuldet ist (Italien). Die Aussichten für das davon nicht betroffene Neubausegment bleiben vorerst gedämpft. Während der Nichtwohnhochbau in diesem Jahr in die Wachstumsspur zurückfinden wird, zeigt sich das größtenteils krisenresistente Tiefbausegment weiter im Aufwind. In allen Ländern - zumindest in einzelnen Infrastrukturnetzen - bestehen wesentliche Ausbau- bzw. Modernisierungsbedarfe. Die restriktivere Ausgabenpolitik des Staates wird nach den neuesten Entwicklungen wohl beendet sein. Es soll in Deutschland ein Sondervermögens Infrastruktur mit 500 Milliarden Euro für 10 Jahre eingerichtet werden, um in Infrastrukturprojekte zu investieren, darunter Verkehrs- und Energieinfrastruktur sowie Digitalisierung. Die Maßnahmen werden sich positiv auf das Segment Tiefbau auswirken. Diese Zusatzeffekte sind in den folgenden Schaubildern noch nicht enthalten. Begrenzend auf die Tiefbauvolumina wirkt sich der zunehmende Arbeitskräftemangel aus. ![]() Für das Jahr 2025 wird laut bbi-Konjunkturbericht nur noch für den Verkauf von Hochbaumaschinen ein leichter Umsatzrückgang erwartet. Ansonsten gehen die Befragungsteilnehmer von einem leichten Wachstum der nominalen Umsätze aus. Der Vermietung wird mit einem Plus von 5 % ein relativ hoher Zuwachs vorhergesagt. Das Schaubild zeigt die Ergebnisse der bbi-Umfrage von Anfang des Jahres 2025 (Nominale Veränderungen jeweils gegenüber Vorjahr in %) Baumaschinen-/ Baugerätehandel und -vermietung scroll
Im Geschäftsfeld Handel rechnen wir im Vergleich zum Vorjahr in 2025 mit leicht steigenden Umsätzen. Das herausfordernde wirtschaftliche Umfeld wird uns auch weit ins Jahr 2025 hinein begleiten, doch sehen wir Chancen im 500-Milliarden-Euro-Investitionspaket der Bundesregierung für Infrastrukturprojekte, in Innovationen, vernetztem und nachhaltigem Bauen, alternativen Antriebskonzepten und vor allem in unserer Strategie der starken Kundenfokussierung. Die Bauma, die im April stattgefunden hat bietet als Weltleitmesse im Baubereich, die einmalige Chance, eine Vielzahl von Kunden und Interessenten von unseren innovativen Produkten und Systemlösungen zu begeistern, unsere Kompetenz als Systempartner unter Beweis zu stellen und unsere Dienstleistungen rund um Vertrieb, Miete und Service zu präsentieren. Der Tiefbau, als eine unserer Schlüsselbranchen, zeigt sich weiterhin in einer robusten Verfassung. Zwar sind die Unternehmen in Anbetracht der aktuell noch schwachen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vorsichtig mit ihren Kaufentscheidungen, doch der Auftragsbestand ist stabil, in einigen Bereichen sogar wachsend. Die notwendigen Investitionen in die Infrastruktur für Energie, Digitalisierung und Instandhaltung sowie Verkehrswegebau, angeschoben durch das Infrastrukturpaket des Bundes, werden zu einer steigenden Nachfrage führen. Die Großprojekte im Bereich Infrastruktur sind sehr komplex und die Nachfrage nach maßgeschneiderten Lösungen für mehr Effizienz und Präzision ungebrochen hoch. Unsere Kunden setzen auf leistungsstarke Maschinen, Schnellwechsler und Anbaugeräte, ergänzt durch 3D-Steuerungen, Scanner und Drohnen. Der Vertrieb von Umschlagmaschinen hängt von der Konjunkturlage in den Bereichen Schrott und Recycling, Holz- und Hafenumschlag ab. Ein Schlüsselfaktor ist die Entwicklung der Rohstoffpreise, die tendenziell eine hohe Volatilität aufweisen. Angebot und Nachfrage hinsichtlich eines Rohstoffs, Wechselkursschwankungen, geopolitische Lagen und Veränderungen im Wirtschaftswachstum sind wesentliche Faktoren der Preisentwicklung und wirken somit unmittelbar auf die Investitionsentscheidungen der Unternehmen. Die Recyclingbranche wird auch 2025 die Schwäche der Industrie spüren. Da Recyclingprozesse eine zentrale Rolle in der Kreislaufwirtschaft und der Ressourcenschonung spielen, erwarten wir eine Grundauslastung auf stabilem Niveau. Die zunehmende Regulierung in diesem Bereich bietet auch Wachstumschancen. Politische Vorgaben zur Reduzierung von Abfällen und zur Wiederverwertung können zu einer stärkeren Nachfrage nach Recycling-Lösungen führen. Negativ auf die Investitionsbereitschaft kann sich auch der nach wie vor bestehende Fachkräftemangel in den Unternehmen auswirken. Für den Mietpark erwarten wir stark steigende Umsätze. Bereits in den ersten Monaten des Jahres 2025 liegt die Nachfrage nach Mietmaschinen deutlich über dem Vorjahr. Wir bieten an 45 Mietstationen in ganz Deutschland und Österreich das branchentiefste Mietportfolio auf dem Markt im Bereich Maschinen und Anbaugeräte an. Unsere Mietgeräte sind mit modernsten digitalen Assistenzsystemen und Schnellwechselsystemen ausgestattet und können im Rahmen unseres Programmes "Rent & Buy" nach der Miete auch kurzfristig übernommen werden. Neben Standardmaschinen bieten wir auch individuelle Lösungen für Spezialeinsätze an um die Effizienz auf der Baustelle zu erhöhen. Im Bereich Technik / Service erwarten wir leichte Umsatzsteigerungen. Ein starker Servicegedanke bildet traditionell den Grundstein unseres Unternehmens. Durch die derzeit beobachtbare längere Haltezeit der Maschinen sowie der stetig steigenden Maschinenpopulation sehen wir im Bereich Kundendienst sowie Ersatzteile und Zubehör ein Wachstumspotential. Hier wirkt sich das nationale Konzept der Kiesel GmbH mit dem zentralen Logistikzentrum in Stockstadt am Rhein bei Frankfurt positiv aus. Hier lagern über 60.000 Artikel, die bei Bedarf overnight geliefert werden können. Teile und Zubehör können auch direkt online bestellt werden. Begrenzend wirkt sich auch hier der Fachkräftemangel im Bereich Technischer Service aus, dem wir mit dualer Ausbildung und Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch die Kiesel-Akademie begegnen. Im Geschäftsfeld Hersteller rechnen wir mit spürbar steigenden Umsätzen im Jahr 2025. Die europäische Bauindustrie hat die technisch fortschrittlichsten und prozessorientiertesten Kunden der Welt, insbesondere was die Anforderungen an Baumaschinen und die Prozesse auf der Baustelle anbelangt. Darüber hinaus hat der europäische Markt einige der strengsten Vorschriften, was Emissionswerte betrifft. Diesen Herausforderungen begegnen wir bei der KTEG mit der Entwicklung neuer Technologien und Maschinen, der Weiterentwicklung emissionsfreier Maschinen und intelligenter Assistenzsysteme zur Baustellen- und Prozessoptimierung sowie innovativer Anbaugeräte zur Effizienzsteigerung auf der Baustelle. Der Fokus der Weiterentwicklung liegt auf Lösungen für den Infrastrukturbau, der als Wachstumsmarkt der Zukunft gilt. Elektrische Mobilbagger für einen nachhaltigen Baustelleneinsatz, innovative Kurzheckbagger in den Klassen 6 t und 35 t für beengte Baustellen, Tiefbaubagger mit 50 t und Verstellausleger für anspruchsvolle Erdbewegungen sowie digitale Lösungen für die Baustelle von morgen sichern die Rolle der KTEG als Technologieführer. Mit klarem Fokus auf den Zukunftsthemen Nachhaltigkeit & Umweltschutz, Digitalisierung und Prozessoptimierung bietet die KTEG innovative Lösungen für die Bau- und Umschlagbranche. Über den europäischen Markt hinaus werden neue Märkte erschlossen. Vor allem Japan zeigt sich als Wachstumsmarkt für den Lösungen der KTEG. Hier konnten in 2024 durch die Zusammenarbeit mit einem großen Händler bereits erste Verkaufserfolge erzielt werden. Wir gehen für das Jahr 2025 von einer moderaten (3 - 5 %) Steigerung der Umsatzerlöse und dementsprechend einer deutlichen Verbesserung der Umsatzrendite auf ca. 1 % aus. Die Eigenkapitalquote erwarten wir auf Vorjahresniveau. Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren lassen sich nur sehr schwierig prognostizieren. Hierzu liegen uns keine Anhaltspunkte vor, die von einer Entwicklung auf Vorjahresniveau abweichen. 3.2 Risikobericht Das Risikomanagement als Führungsinstrument und das Erkennen und Beeinflussen von Einzelrisiken ebenso wie die Nutzung von Chancen haben im Unternehmen einen hohen Stellenwert. Das Risikomanagement wurde in den vergangenen Jahren den wachsenden Anforderungen angepasst und laufend verbessert. Kern des Risikomanagements ist ein detailliertes, alle Unternehmen des Konzerns umfassendes Planungs- und Berichtswesen. Grundsätzlich ist jedoch immer darauf hinzuweisen, dass selbst bei einem ausgereiften Früherkennungs- und Steuerungsinstrumentarium die Möglichkeit besteht, dass der tatsächliche Geschäftsverlauf durch Veränderungen im politischen oder wirtschaftlichen Umfeld von in diesem Geschäftsbericht dargestellten Erwartungen abweicht. Durch das breite Spektrum der Branchen und Aktivitäten, in denen die Kiesel GmbH mit ihren Beteiligungsgesellschaften engagiert ist, ergibt sich eine Streuung der gesamtwirtschaftlichen wie auch branchenbezogenen Risiken. Dem Risiko der grundsätzlich volatilen Bauwirtschaft und dem volatilen Bereich der Industrie wird mit einem laufend verbesserten Leistungsangebot sowie einem großen Produkt-Portfolio begegnet. Zusätzlich bieten wir im Coreum Dienstleistungen in Form von Trainings und Seminaren für unsere Kunden an. Die Lieferfähigkeit und Termintreue unserer Hauptlieferanten HITACHI und TEREX-Fuchs gilt als Hauptrisiko der Leistungserbringung. Inflationsbedingt steigende Einkaufspreise führen zu Preissteigerungen unserer Produkte, die sich negativ auf den Rohertrag auswirken können. Dem Risiko wirken wir mit der erhöhten Inanspruchnahme von Rabattstaffeln sowohl kunden-, als auch lieferantenseitig entgegen. Personellen Risiken in Folge des demographischen Wandels wird durch die Stärkung des Arbeitgeberprofils begegnet. Insbesondere im technischen Bereich bekommen wir den Fachkräftemangel stark zu spüren. Durch eine Vielzahl an Benefits für unsere Mitarbeiter und flexible Arbeitszeitmodelle steigern wir die Attraktivität des Technikerberufs sowie unser Image als Arbeitgeber. Risiken, die den Fortbestand der Kiesel Group oder seiner Beteiligungsgesellschaften gefährden könnten, bestanden weder im Berichtszeitraum, noch sind sie derzeit für die Zukunft erkennbar. 3.3 Risikoberichterstattung in Bezug auf Finanzinstrumente Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Finanzanlagen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Finanzielle Risiken werden u.a. durch eine gute und solide Eigenkapitalausstattung begrenzt. Im Geschäftsjahr 2024 beläuft sich die Eigenkapitalquote auf 32,8 % (2023: 33,5 %). Die finanzielle Handlungsfähigkeit wird grundsätzlich durch den im Juni 2023 abgeschlossenen Konsortialkreditvertrag sichergestellt, der eine Laufzeit von 5 Jahren hat. Als weiterer Finanzierungsbaustein bestand eine im Jahr 2021 abgeschlossene ABS-Transaktion mit der Commerzbank als Vermittler, die zum 17.04.2025 beendet wurde. Ferner stehen Linien für Sale-und-Lease-back-Transaktionen insbesondere zur Finanzierung von langfristig an Kunden vermieteten Maschinen zur Verfügung. Währungsrisiken aus einzelnen Geschäften werden - soweit dies wirtschaftlich vertretbar erscheint - abgesichert. Die Bonitätsprüfung der Kunden wird online oder telefonisch in Zusammenarbeit mit Auskunfteien laufend aktualisiert, der Forderungseinzug mit einem effizienten Mahnwesen und der Einschaltung von Inkassoinstituten konsequent gehandhabt. Zur Absicherung der finanziellen Folgen von großen Haftungsrisiken und hohen Schadensfällen sind Versicherungen abgeschlossen, deren Deckungsumfang regelmäßig überprüft und bedarfsgerecht angepasst wird. Darüber hinaus erfolgen eine konzernweite Koordination und ein gruppenweites Management des Versicherungsschutzes. Die Kiesel Group verfügt über ein monatliches Reporting. Mittels Budgetvorgaben ist eine monatliche Kostenkontrolle möglich. Ferner werden die Werthaltigkeiten von Forderungen sowie die freie Liquidität laufend überwacht. Hierdurch wird sichergestellt, dass die Geschäftsführung nicht nur über mögliche Risiken regelmäßig und zeitnah informiert wird, sondern auch die Erfolgskontrolle der umgesetzten Maßnahmen unmittelbar kontrollieren kann. 3.4 Chancenbericht Wir haben ein klares Zielbild für die Kiesel Group festgelegt, welches für unsere vier Kernbereiche Handel, Hersteller, Branchenzentrum und Beteiligungen Gültigkeit hat. In der Agenda 2030 ist die Wachstums- und Entwicklungsstrategie unserer Unternehmensgruppe definiert. Um diese Strategien langfristig effizient umsetzen zu können, wurde Anfang 2025 eine Anpassung der Unternehmensstruktur umgesetzt. Unsere Vision ist, der attraktivste Partner und nachhaltigste Innovator in unseren Branchen zu sein. Dabei bildet das Generieren von Mehrwert für unsere Kunden die Basis für unser wertorientiertes Wachstum. Unsere Mission „Wir vernetzen Kompetenzen“ beschreibt, was uns einzigartig macht. Das größte Potenzial sind unsere Netzwerke in der Bau- und Umschlagindustrie sowie unsere Expertise für Premiumprodukte und -technologien. Es gelingt uns, Menschen, Dienstleistungen, Prozesse, und Technik wertschöpfend miteinander zu verbinden und dabei für alle Seiten Mehrwerte zu schaffen. Als Familienunternehmen gestalten wir innovativ, verantwortungsvoll und nachhaltig die Zukunft über Generationen hinweg. Hierbei steht der Mensch immer im Mittelpunkt unseres Handelns. Die Kiesel GmbH fungiert als Holdinggesellschaft und erbringt zentrale Dienstleistungen für die Kiesel Group. Zur Sicherstellung einer hohen Kundennähe verfügen wir über dezentral handelnde Regionalgesellschaften. Mit Wirkung zum 01.01.2025 strukturieren wir die Vertriebsgesellschaften der Kiesel Trade GmbH & Co. KG in Deutschland neu. Die Veränderungen haben mit unserer strategischen Ausrichtung, zusammengefasst in der „Agenda 2030“ zu tun. Dabei verschlanken wir unsere Strukturen von bisher fünf Handelstochtergesellschaften auf nunmehr drei zentrale Gesellschaften und schaffen drei etwa gleich große Einheiten, was Marktpotential, Standorte und Mitarbeiter betrifft. Wir setzen auf die Vorteile standardisierter Prozesse und die Potenziale der Digitalisierung um effizienter zu arbeiten. Dies stellt für uns einen wesentlichen Hebel zur Kostenoptimierung und Ergebnisverbesserung dar. In der Kiesel Group ist eine hohe Innovationskraft fest verankert. Auf Gruppenebene verstetigen und systematisieren wir durch den Aufbau des Bereichs Innovationsmanagement unsere Innovationskraft betreffend Produkte, Technologien und Prozessabläufe für unsere Kunden. Dabei stellen wir unsere ganzheitlichen Lösungen sowie deren Nutzen für Kunden in den Vordergrund, nicht die einzelnen Produkte. Das von der Bundesregierung verabschiedete 500 Milliarden Euro Paket für Infrastrukturprojekte wird zu einem Investitionsschub im Segment Tiefbau führen. Die Nachfrage nach Bauleistungen für Straßen, Brücken, Schienenwege und digitale Netze wird voraussichtlich deutlich steigen. Dem positiven Ausblick steht allerdings der bereits bestehende Fachkräftemangel in der Bauwirtschaft entgegen. Um diesem Engpass entgegenzuwirken werden innovative Produkte und Technologien aus der Kiesel Group stärker nachgefragt werden. Auf der Bauma in München präsentieren wir im Innovations-Container von Kiesel neueste technische Entwicklungen zur Effizienzsteigerung auf der Baustelle, darunter der Infrastrukturbagger der Zukunft. Assistenz-Systeme erhöhen hier die Sicherheit auf der Baustelle, steigern die Effizienz, ermöglichen präzises Ausführen und erledigen die Dokumentation direkt während der Arbeiten. Wir entwickeln unsere Marken sowie die Dachmarke Kiesel Group zielgerichtet weiter. Im Miteinander der Geschäftsfelder Handel, Hersteller, Coreum und Beteiligungen zeigt sich die gesamte Bandbreite unseres Angebots und unsere konsequente Kundenorientierung. Dem Fachkräftemangel begegnen wir mit einer Stärkung der Arbeitgebermarke Kiesel. Wir sind ein verlässlicher Partner für bestehende Mitarbeiter, fördern interessierte Mitarbeiter sowie Berufs- und Quereinsteiger durch gezielte Aus- und Weiterbildung und bieten attraktive Karriereperspektiven. Der digitale Wandel stellt für Kiesel eine der zentralen Chancen dar und steht mit im Zentrum unserer strategischen Entwicklung. Der Bereich "Digitales" vereint bei Kiesel die Teildisziplinen IT Operations, Prozesse, Business Applications, Security, New Commerce und Digital Workplace & Service Desk unter einem Dach. Im Jahr 2024 lag der Fokus insbesondere darauf, weiterhin die Unternehmenssoftware zu erneuern und eine einheitliche Datenplattform über alle Geschäftsbereiche hinweg zu schaffen. Damit wollen wir den Weg in Richtung autonomes ERP beschreiten und die Nutzung von aktueller Technologie ermöglichen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Arbeitsplatzbereitstellung und Ausstattung sowie der Optimierung des Service Desks. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Effizienz und Zufriedenheit der Mitarbeiter zu erhöhen. Durch die immer noch bestehende und hohe Gefahrenlage bei der Cyber-Sicherheit investieren wir stark in Werkzeuge und Maßnahmen, um den Schutz unserer Systeme sicherzustellen und an aktuelle Bedrohungen anzupassen. Unsere ersten Erfahrungen mit Kl-Pilotprojekten zeigen vielversprechende Ergebnisse. Diese Projekte helfen uns, wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen und die Implementierung von Kl-Lösungen in unseren Geschäftsprozessen voranzutreiben. Insgesamt haben wir im Jahr 2024 wichtige Schritte unternommen, um Arbeitsabläufe weiter zu digitalisieren und zu automatisieren und die Cyber-Sicherheit zu erhöhen.
Baienfurt, den 29. Mai 2025 Kiesel GmbH Toni Kiesel Kathrin Kiesel Maximilian Schmidt Ludwig Vetter Harald Thum BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Kiesel GmbH, Baienfurt Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht Wir haben den Konzernabschluss der Kiesel GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2024, der Konzerngewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Kiesel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Konzernabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und für das Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht Entgegen § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe a) HGB wurden im Konzernanhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer des Mutterunternehmens für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Mutterunternehmen und den Tochterunternehmen im Geschäftsjahr nicht angegeben. Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ulm, den 30. Mai 2025 SGP Schneider Geiwitz GmbH Käfferlein, Wirtschaftsprüfer |
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Kiesel GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Baindter Straße 29
88255 Baienfurt - Handelsregister
- HRB 551087, Ulm
- Eintragungsdatum
- 27. desember 1989
- Branche
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Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden - Unternehmenszweck
- Gründung, der Erwerb, das Halten, das Verwalten und die Veräußerung von Beteiligungen an anderen Unternehmen im Inland und Ausland sowie die Verwaltung eigenen Vermögens sowie der Handel mit und die Reparatur von Bau- und Industriemaschinen aller Art, die Übernahme von Vertretungen auf dem Gebiet der Bau- und Industriemaschinen und die Übernahme von Beratungen und sonstigen Dienstleistungen auf diesem Gebiet, sowie der An- und Verkauf aller mit Bau- und Industriemaschinen zusammenhängenden Hilfsstoffe, Zubehör und Ersatzteile, Beratungen und sonstigen Dienstleistungen auf diesem Gebiet, insbesondere auch Vermietungen, Verleihungen und Vermittlung von Leasing- und Mietkaufverträgen.
Finanzen
Bilanz
2024- Anlagevermögen 65,6 % 256,53 Mio
- Umlaufvermögen 33,0 % 129,01 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,1 % 4,12 Mio
- Aktive latente Steuern 0,4 % 1,52 Mio
- Verbindlichkeiten 62,5 % 244,46 Mio
- Eigenkapital 37,5 % 146,51 Mio
- Rückstellungen 0,2 % 619,6 k
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 5,5 k
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Umsatzerlöse 50,4 % 22,42 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27,0 % 11,99 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 11,2 % −5,00 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 7,0 % 3,13 Mio
- Erträge aus Beteiligungen 2,2 % 973,5 k
- Andere aktivierte Eigenleistungen 1,4 % 614,9 k
- Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0,8 % 353,7 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 36,4 % −12,76 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 35,1 % −12,31 Mio
- Personalaufwand 24,0 % −8,42 Mio
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 2,2 % −765,1 k
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,6 % 554,3 k
- Sonstige Steuern 0,6 % −226,1 k
- Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,0 % −3,9 k
- Gesamtleistung 23,04 Mio
- Ergebnis nach Steuern 774,6 k
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 548,5 k
GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Kathrin Christina Kiesel
seit 2022 Geschäftsführer
-
Ludwig Fidelis Vetter
seit 2021 Geschäftsführer
-
Maximilian Ludwig Schmidt
seit 2020 Geschäftsführer
-
Toni Christoph Kiesel
seit 2006 Geschäftsführer
-
Andrea Kiesel
seit 2018 Prokura
-
Jochen Kiesel
seit 2018 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- TK Familien GmbH & Co. KG DEU 43.0 % 190k €
- JK Familien GmbH & Co. KG DEU 40.5 % 179k €
-
T*** K*****
9.4 %
41k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Beteiligungen an
- Coreum GmbH GmbH 100.0 %
- Kiesel Trade Verwaltungs GmbH GmbH 100.0 %
- Kiesel Invest GmbH GmbH 100.0 %
Historie
- 2025
-
02.10.
Berichtigung personenbezogener DatenKathrin Christina Kiesel · Managing Director
-
22.09.
Austritt einer PositionHarald Karl Thum · Managing Director
-
12.05.
Austritt einer PositionLars Oliver Kirchner · Procura
- 2024
-
09.09.
Änderung des Stamm-/GrundkapitalsKiesel GmbH
-
09.09.
SatzungsänderungKiesel GmbH
-
09.09.
Änderung der VertretungsregelungIst nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.
-
09.09.
Änderung des UnternehmensgegenstandsGründung, der Erwerb, das Halten, das Verwalten und die Veräußerung von Beteiligungen an anderen Unternehmen im Inland und Ausland sowie die Verwaltung eigenen Vermögens sowie der Handel mit und die Reparatur von Bau- und Industriemaschinen aller Art, die Übernahme von Vertretungen auf dem Gebiet der Bau- und Industriemaschinen und die Übernahme von Beratungen und sonstigen Dienstleistungen auf diesem Gebiet, sowie der An- und Verkauf aller mit Bau- und Industriemaschinen zusammenhängenden Hilfsstoffe, Zubehör und Ersatzteile, Beratungen und sonstigen Dienstleistungen auf diesem Gebiet, insbesondere auch Vermietungen, Verleihungen und Vermittlung von Leasing- und Mietkaufverträgen.
-
08.08.
VerschmelzungKiesel GmbH
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2025 Konzernabschluss
- 2024 Konzernabschluss ↓
- 2023 Konzernabschluss
- 2022 Konzernabschluss
- 2021 Konzernabschluss
Konzernabschluss 2024
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
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- entity_id kopieren
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