aktiv

Leberecht Goeritz GmbH & Co. KG GmbH & Co. KG

Abensberg ·HRA 4966 Regensburg ·leberecht-goeritz.de
Weitere Daten für GmbH & Co. KG sind mit API-Key einsehbar. API-Key holen →
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH & Co. KG
Anschrift
93326 Abensberg
Handelsregister
HRA 4966, Regensburg
Eintragungsdatum
29. juni 1987
Branche
Branche · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Finanzen

Umsatz 2024
88,78 Mio. €
Mitarbeiter 2024
218
Bilanzsumme 2024
28,88 Mio. €
Jahresergebnis 2024
2,52 Mio. €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 28,88 Mio
  • Umlaufvermögen 73,8 % 21,30 Mio
  • Anlagevermögen 26,0 % 7,52 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 % 61,1 k
Passivseite 28,88 Mio
  • Verbindlichkeiten 97,6 % 28,20 Mio
  • Eigenkapital 1,2 % 357,4 k
  • Rückstellungen 1,1 % 322,0 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 91,97 Mio
  • Umsatzerlöse 96,5 % 88,78 Mio
  • Gutschrift auf Kapitalkonten 2,7 % 2,52 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,5 % 478,0 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,2 % 191,4 k
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 0,0 % 0
Aufwendungen 86,92 Mio
  • Materialaufwand 80,5 % 69,98 Mio
  • Personalaufwand 13,1 % 11,35 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 4,9 % 4,30 Mio
  • Abschreibungen 1,0 % 837,0 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,5 % 404,1 k
  • Sonstige Steuern 0,1 % 54,8 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % 224
  • Ergebnis nach Steuern 2,58 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 2,52 Mio
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • L******* G****** seit 2004 Kommanditist
  • P**** G****** seit 2004 Kommanditist

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • L****** G****** Kommanditist 120k DEM
  • P**** G****** Kommanditist 15k DEM
  • Leberecht Goeritz Verwaltungs GmbH DEU Persönlich haftender Gesellschafter Regensburg, HRB 3596

Beteiligungen an

Historie

  1. 2019
  2. 18.11.
    Berichtigung personenbezogener Daten
    L******* G****** · Limited Partner
  3. 18.11.
    Berichtigung personenbezogener Daten
    P**** G****** · Limited Partner
  4. 2011
  5. 29.03.
    Adressänderung
    Leberecht Goeritz GmbH & Co. KG
  6. 2004
  7. 28.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    P**** G****** · Limited Partner
  8. 28.01.
    Ersteintragung
    Leberecht Goeritz GmbH & Co. KG
  9. 28.01.
    Sitzänderung
    Leberecht Goeritz GmbH & Co. KG
  10. 28.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    L******* G****** · Limited Partner
  11. 28.01.
    Änderung der Rechtsform
    Kommanditgesellschaft
4 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 10. februar 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

Leberecht Goeritz GmbH & Co. KG

Abensberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Unsere Gesellschaft zählt mit rund 200 Mitarbeitern und 56 eigenen modernen Kühlfahrzeugen zu den führenden Molkereifrischdienstunternehmen in Bayern.

In ca. 7.000 qm großen Lagerhallen halten wir ein ständiges Liefersortiment von ca. 8.000 Artikeln vorrätig.

Der tägliche Umgang mit kühlbedürftigen Artikeln und frischen Molkereiprodukten, Feinkost, Wurstwaren bis hin zu Salaten, Tiefkühlkost und GV-Artikeln ist für uns nach 66 Jahren Marktkompetenz tägliche Routine.

Unsere Artikelauswahl umfasst neben Molkereiprodukten noch:

• ca. 8000 Artikel starkes Vollsortiment

• Trockensortiment

• Konserven

• Convenience Produkte

• TK-Produkte

• Diätische Lebensmittel

• Reinigungsmittel

• Non-Food-Produkte, Verpackungsmaterial

• frische Salate

• Feinkost

• Wurst-Schinkenwaren

• Kartoffelprodukte

• Süßwaren

• Erfrischungsgetränke, Wein, Spirituosen

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt keinerlei Produktentwicklungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach den extremen Preisausschlägen im Vorjahr hat sich die Lage am Milchmarkt 2023 ein Stück weit normalisiert. Die Preise für Milchprodukte gaben im Vergleich zu ihren historischen Höchstmarken vom Frühjahr 2022 durchweg nach, blieben im langfristigen Vergleich aber in den meisten Segmenten überdurchschnittlich.

Die deutsche Milchwirtschaft hat sich 2023 erneut in einem sehr herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfeld bewegt. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland entwickelte sich im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich und schrumpfte nach Schätzungen führender Wirtschaftsforschungsinstitute um 0,5 %. Die Inflation blieb 2023 weiter ein Thema, auch wenn sich die Teuerungsrate, die 2022 auf den höchsten Stand seit siebzig Jahren gestiegen war, im Jahresverlauf abschwächte. Die Preissteigerungen bei Lebensmitteln fielen auch 2023 höher als die Gesamtinflation.

Mehrere Zinserhöhungen der EZB dämpften die Inflationsraten, führten aber zu höheren Finanzierungskosten. Die Energiekosten, die 2022 regelrecht explodiert waren, gaben 2023 wieder nach, blieben aber höher als in der Zeit vor dem Preisschock. Obwohl die Arbeitslosigkeit im Laufe von 2023 leicht zugenommen hat, sind Personalengpässe in der deutschen Wirtschaft ein größer werdendes Problem.

Die Milchanlieferungen an den deutschen Molkereien sind 2023 wieder gestiegen. Stimuliert wurde die Milchproduktion 2023 vor allem durch die höheren Milchpreise, eine leichte Entspannung auf der Kostenseite und das im Vergleich zu den Vorjahren "normalere" Sommerwetter mit mehr Regen und weniger Hitze. Längerfristig werden sich verschiedene Umweltauflagen, der fortschreitende Klimawandel und der Strukturwandel in der Milchviehhaltung voraussichtlich dämpfend auf das Milchaufkommen auswirken.

Gleichzeitig fielen auch die Gehalte an Fett und Eiweiß höher aus als im schwachen Vorjahr. Dadurch hat sich das Rohstoffaufkommen zusätzlich zum höheren Volumen erhöht

Das Aufkommen an Biomilch in Deutschland ist 2023 wieder stärker gewachsen als im Vorjahr, während es in der EU insgesamt gesunken ist. Das Wachstum der Nachfrage nach Biomilcherzeugnissen wurde 2023 unterbrochen, wozu die hohe Inflation beigetragen haben dürfte.

Die Kosten für Betriebsmittel haben nach ihrem extremen Anstieg im Jahr 2022, der durch den Ausbruch des Ukraine-Krieges und die daraus folgende Energiekrise ausgelöst worden war, wieder spürbar nachgegeben. Sie sind aber, was Düngemittel, Energie und Futtermittel betrifft, weiterhin höher als in den Jahren vor 2022. Weiter gestiegen sind die Kosten für den Faktor Arbeit.

Auch für die Molkereien bewegen sich die Kosten für die verschiedensten Produktionsfaktoren und Vorleistungen weiter auf einem sehr hohen Niveau. Im kommenden Jahr stehen weitere Kostensteigerungen für die Logistik und die höhere CO 2 -Bepreisung an.

Die Absätze von Molkereiprodukten im Lebensmitteleinzelhandel haben sich 2023 nach den Erhebungen NielsenIQ im Rahmen des Handelspanels je nach Segment unterschiedlich entwickelt. 2022 war es zu generell sinkenden Absatzmengen bei gleichzeitig höheren Ausgaben gekommen. Im Lauf von 2023 haben die Verkäufe von Butter, Käse in Selbstbedienung und Joghurt das Vorjahresniveau wieder übertroffen. An Konsummilch, Sahne, Quark, Käse in der Theke und Mischstreichfetten wurden hingegen niedrigere Mengen eingekauft als im Vorjahr. Insgesamt wurde erneut mehr Geld für die Milchprodukte im Lebensmitteleinzelhandel ausgegeben als im Vorjahreszeitraum. Nur bei Butter und Mischstreichfette, wo die Verbraucherpreise 2023 spürbar nachgegeben haben, kam es zu einem Umsatzrückgang im Lebensmitteleinzelhandel. Am stärksten gestiegen sind die Ausgaben für Quark, Käse in Selbstbedienung und Sahneerzeugnisse. Die Inflation zeigt anhaltend Auswirkungen auf das Einkaufsverhalten. Es wird über eine steigende Beliebtheit von Handelsmarken, große Resonanz auf Aktionen und ein schwieriges Umfeld für Markenartikel berichtet.

Das Exportgeschäft hat sich 2023 wieder verbessert. Die deutsche Milchwirtschaft hat in den ersten zehn Monaten des ablaufenden Jahres mehr Milchprodukte exportiert als im Vorjahreszeitraum. In den meisten Produktsegmenten konnten Zuwächse festgestellt werden. Die in Milchäquivalenten besonders bedeutenden Käseexporte sind gestiegen. Kräftige Zuwächse waren bei den beiden größten Abnehmern Italien und Niederlande zu beobachten. Zugelegt haben auch die Ausfuhren von loser Milch und Sahne sowie Milch und Sahne in Kleinpackungen. Mehr exportiert wurde auch an Kondensmilch, Magermilchpulver, Naturjoghurt, Milchmischgetränken, Butter, Kasein, Laktose und Molkenpulver. Einbußen waren hingegen bei den Auslandsabsätzen von Vollmilchpulver, Joghurt mit Zusätzen, Butterfett und Kaseinat hinzunehmen.

Die Nachfrage nach Milchprodukten am internationalen Markt hat sich 2023 uneinheitlich entwickelt. Der globale Handel mit Käse hat den langjährigen Trend angeknüpft und ist erneut leicht gewachsen. An Butter haben die wichtigsten Exporteure insgesamt niedrigere Mengen am Weltmarkt abgesetzt als im Vorjahr, aber höhere als 2021. Der Umschlag von Vollmilchpulver blieb auf dem geschrumpften Niveau des Vorjahres stabil. Magermilchpulver hat sich im Vergleich zum Vorjahr erholt, aber den Stand von 2021 nicht wieder eingeholt. An Molkenpulver und Kasein wurden insgesamt geringere Mengen gehandelt als im Vorjahr

Auf den Welthandel hat sich die Abschwächung der Nachfrage Chinas - des mit Abstand größten Importeurs - ausgewirkt. Das bevölkerungsreichste Land der Erde hat im zweiten Jahr in Folge weniger Milchprodukte eingeführt. Die Einfuhren von Vollmilchpulver sind 2023 nochmals gesunken und haben sich im Vergleich zu 2021 nahezu halbiert. An Magermilch- und Molkenpulver wurde mehr vom Weltmarkt bezogen als 2022, aber weniger als 2021. Stabiler war die Entwicklung bei Butter und Käse.

Die Lage am Buttermarkt war 2023 von schwächeren Preisen als im Rekordjahr 2022 und einer Erholung der Nachfrage gekennzeichnet. Die Butterpreise gaben im Vergleich zum Vorjahr merklich nach. Im Jahresschnitt wurden aber höhere Preise notiert als im Zeitraum 2019 bis 2021. Auch im langfristigen Vergleich blieben die Erlöse überdurchschnittlich. Der starke Preisanstieg 2022 hatte eine Konsummilchzurückhaltung nach sich gezogen. 2023 machte sich nach den Preiskorrekturen eine gewisse Belebung der Absätze bemerkbar. Besonders deutlich war die Nachfragesteigerung im Weihnachtsgeschäft. Auch das Exportgeschäft hat sich 2023 verbessert.

Der Käsemarkt in Deutschland ist 2023 wieder zu Wachstum zurückgekehrt. Der Käsekonsum hat sich im Jahresverlauf zunehmend positiv entwickelt. Deutliche Preisaufschläge für Fleischerzeugnisse mögen dabei eine Rolle gespielt haben. Nach Preissenkungen für Eckartikel aus dem Käseselbstbedienungsregal im Laufe des Oktobers hat die Nachfrage weiter Fahrt aufgenommen. Zusätzlich wurde auch wieder mehr Käse exportiert als im Vorjahreszeitraum, nachdem der Export im Vorjahr etwas ins Stocken gekommen war. Die Käsepreise bei kurzfristigen Abschlüssen haben 2023 im Vergleich zum Vorjahr nachgegeben. Die Notierungen erreichten im Jahresschnitt aber ihren zweithöchsten Stand in der Preishistorie der vergangenen Jahrzehnte

Anders stellte sich allerdings die Lage beim Koppelprodukt Molke dar. Die Preise für Molkenpulver sind über weite Teile des Jahres 2023 unter Druck gewesen. Im Jahresschnitt sanken die Preise für Molkenpulver auf ihren tiefsten Stand seit 2017.

Nach einem Höhenflug im Vorjahr haben die Preise für Magermilchpulver 2023 wieder nachgegeben und sind im Jahresschnitt auch leicht unter das Niveau von 2021 gesunken. Sie fielen aber höher aus als im Zeitraum zwischen 2015 und 2020. Im Kalenderjahr 2023 insgesamt dürfte die Erzeugung aber leicht gesunken sein. Die Exporte Deutschlands sind in den ersten zehn Monaten von 2023 ausgeweitet worden. Am internationalen Markt insgesamt sind wieder höhere Mengen gehandelt worden als im Vorjahreszeitraum. Allerdings machte sich ein stärkerer Wettbewerb aus Neuseeland bemerkbar

Für Vollmilchpulver wurden 2023 in Deutschland die zweithöchsten Preise jemals nach dem Spitzenjahr 2022 festgestellt. Der deutsche und europäische Markt konnten sich von der Preisschwäche am Weltmarkt, die durch den deutlichen Rückgang der Nachfrage Chinas ausgelöst wurde, abkoppeln.

2. Geschäftsverlauf

Unser Geschäftsverlauf spiegelt im Wesentlichen die vorstehend beschriebene Marktentwicklung wieder.

Mit unserem umfangreichen Fuhrpark und gut geschulten Fachpersonal sind wir auch in 2023 für mehr als 5.000 Kunden in ganz Bayern von unserem Standort Abensberg aus tätig geworden.

Beliefert werden von uns Krankenhäuser, Altenheime, Hotels, Restaurants, Pensionen, Betriebskantinen (mit SB-Shops), Pizzerien, Eisdielen, Bäcker- und Metzgereien, Tankstellen, Imbisse, Lebensmittelshops sowie Lebensmittelverbrauchermärkte.

Mehr als 5.000 Kunden in Bayern kennen und vertrauen auf unsere Leistung.

Unsere Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2023 im Rahmen des Geschäftszwecks tätig geworden.

So wurden für Krankenhäuser, Sanatorien und andere Pflegeeinrichtungen mit ganz speziellen Ernährungsplänen bedarfsgerechte Molkereiprodukte geliefert.

An Hotels, Restaurants und Kantinen wurden heimische und internationale Spezialitäten, Molkereiprodukte, Tiefkühlkost sowie sämtliche Koch- und Backhilfsmittel verkauft.

Für Bäckereien und Metzgereien sowie Eisdielen und Konditoreien haben wir abgepackte Wurst- und Käsewaren sowie Milchprodukte im Angebot, das gerne abgenommen wird.

Für Lebensmittelgeschäfte waren wir auch im Verkauf mit professioneller Unterstützung in der Bestückung tätig.

Durch unser HACCP-Konzept nach EU-VO (EG) Nr. 852/2004 zur Lebensmittelhygiene konnten wir auch im abgelaufenen Geschäftsjahr den Qualitätsansprüchen unserer Kunden gerecht werden und daher Kundenreklamationen auf niedrigem Niveau gehalten werden.

Das in 2023 erzielte gestiegene Unternehmensergebnis ist auf Umsatzsteigerung trotz diverser Kostensteigerungen zurückzuführen.

2. Lage

a. Ertragslage

Das im Vergleich zum Vorjahr (T€ 2.086) höhere Jahresergebnis (T€ 4.007) resultiert im Wesentlichen aus höherem Umsatz. Aufgrund des um 13,6 % höheren Umsatzes erhöhte sich der Rohertrag im Jahresvergleich von 20,6 %. auf 22,0 %. Die Betriebskosten erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 9,5 %. Diese Entwicklung zeigt sich im Ergebnis nach Steuern (T€ 4.064) der Gesellschaft wieder, das sich im Vergleich zum Vorjahr (T€ 2.139) um 90,0 % erhöhte.

Die Struktur der Gewinn- und Verlustrechnung stellt sich in Relation zu den Umsatzerlösen wie folgt dar:

2023
%
2022
%
Materialaufwand 78,1 79,4
Personalaufwand 11,8 12,1
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4,6 5,0
Zinsergebnis 0,1 0,0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,7 0,4
Ergebnis nach Steuern 4,5 0,1
Sonstige Steuern 2,7 0,1
Jahresergebnis 4,4 2,6

b. Finanzlage

Darstellung der Entwicklung des Finanzmittelfonds nach DRS 2.17:

2023
%
2022
%
Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode 10.342 9.775
Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 5.216 1.849
Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit
- 3.060
- 583
Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit 384
- 699
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 12.882 10.342

Infolge des gestiegenen Jahresergebnisses erhöhte sich der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital von 2,1 % zum 31. Dezember 2022 auf 3,0 % zum 31. Dezember 2023.

c. Vermögenslage

In Relation zur Bilanzsumme ergibt sich folgende Vermögensstruktur:

31.12.2023
%
31.12.2022
%
Anlagevermögen 25,7 21,4
Vorräte 13,7 15,7
Sonstiges Umlaufvermögen u. RAP 60,6 62,8

Angesichts der Eigenkapitalentwicklung ist die Vermögenslage aufgrund Zunahme des langfristig gebundenen Vermögens von 21,4 % in 2022 auf 25,7 % in 2023 als gut zu bewerten.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir den Finanzmittelfonds am Geschäftsjahresende heran.

Entsprechend der Finanzplanung hat sich der Bestand an liquiden Mittel im abgelaufenen Geschäftsjahr um T€ 2.540 erhöht.

Auch im Geschäftsjahr 2023 war das Investitionsverhalten vom Prinzip kaufmännischer Vorsicht geprägt.

Unsere wirtschaftliche und finanzielle Lage kann insgesamt als gut bewertet werden.

III. Prognosebericht

Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

Unsere erfolgreiche und auf soliden Säulen ausgerichtete Geschäftsstrategie wird auch in Zukunft fortgesetzt.

Um die seit Jahren nachhaltig prosperierende Entwicklung sowie erzielte Marktposition behaupten zu können, werden wir unsere kunden- und serviceorientierte Angebotspolitik bei gleichzeitiger Aktualisierung der Produktpalette aufrechterhalten und kontinuierlich verbessern.

Im investiven Bereich besteht auf Grund der sich in einem guten sowie modernen Zustand befindlichen Ressourcen kein Bedarf an weiteren Maßnahmen. Lediglich im Fuhrpark sind die seit Jahren üblichen Ersatzinvestitionen geplant.

Die sich bereits zum Jahreswechsel 2023/2024 auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten abzeichnenden Preisstrukturschwankungen werden auch im Geschäftsjahr 2024 anhalten. Infolge der immer noch spürbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Krieges in der Ukraine mit Auswirkungen auf die Weltwirtschaft sind allerdings keine zuverlässigen Prognosen zu eventuellen Absatz- und Umsatzrückgängen für 2024 möglich. Unter den gegebenen Rahmenbedingungen erwarten wir ein dem Geschäftsjahr 2023 entsprechendes Betriebsergebnis.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die dadurch hervorgerufenen Auswirkungen auf die Kundennachfrage und Lieferketten haben in den Jahren 2020 und 2021 zu massiven Umsatzeinbrüchen geführt und sind auch für die zukünftige Entwicklung nicht verlässlich einschätzbar.

Der seit Februar 2022 herrschende Krieg in der Ukraine hat zu massiven Kostensteigerungen (vor allem auf dem Energiesektor) und zu diversen Lieferengpässen geführt.

Die weitere Entwicklung dieser Ereignisse ist nicht absehbar.

Darüber hinaus haben sich rechtliche und wirtschaftliche Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, bisher nicht ereignet.

Dem Geschäftszweck der Gesellschaft wohnen eine begrenzte Haltbarkeit der Produkte sowie eine begrenzte Nachfrage inne.

Über das allgemeine Unternehmens- und Produktrisiko besteht zudem eine Abhängigkeit von der Zuverlässigkeit der Lieferanten.

Bezüglich unserer Finanzinstrumente verfolgen wir eine konservativ ausgelegte Politik, die auf eine nachhaltige Eigenfinanzierung und hohe Eigenkapitalquote ausgerichtet ist.

Bestandsgefährdende Währungsrisiken sowie Risiken aus Forderungsausfällen, Preisänderungen oder Zahlungsstromschwankungen sind bisher nicht aufgetreten.

2. Chancenbericht

Stabile bis feste Aussichten bestehen für 2024.

Die Lage am Milchmarkt stellt sich Ende 2023 wesentlich ausgeglichener dar als oft in den Vorjahren um die gleiche Zeit. Die Bestände an Milchprodukten werden am Jahresende vergleichsweise niedrig sein. Dies zeigt sich auch an recht robusten Preisen für flüssigen Rohstoff über den Jahreswechsel. Damit dürfte auch das neue Jahr mit stabilen bis festen Preisen beginnen. Allerdings wird die gesamte Wertschöpfungskette in Deutschland nach den Sparbeschlüssen der Bundesregierung für den Haushalt 2024 mit höheren Energiepreisen belastet sein. Auch die Kaufkraft im Inland wird aufgrund der Beschlüsse geschmälert. Käse wird voraussichtlich die wichtigste Säule für einen festen Markt sein. Für einen Rückgang der guten Käsenachfrage nach dem Jahreswechsel gibt es derzeit keine Anhaltspunkte. 2024 wird der Käseherstellung voraussichtlich erneut mehr Rohstoff binden, so dass die Herstellung von Butter und Milchpulver bei verringertem Milchaufkommen sinken wird. Butter könnte so teuer werden wie noch nie. Marktbeobachter gehen davon aus, dass der Butterpreis in den kommenden Monaten die bisherige Rekordmarke von Ende 2022 übertreffen wird.

Die Abschwächung der Inflation dürfte sich stabilisierend auf die Verbrauchernachfrage nach Milchprodukten auswirken. Die Milchanlieferung in Deutschland und der EU insgesamt wird in den ersten Monaten von 2024 voraussichtlich niedriger ausfallen als zu Beginn von 2023. Auch außerhalb der EU scheint sich das Milchaufkommen moderat zu entwickeln. In Ozeanien zeichnet sich für die ersten Monate von 2024 ein dämpfender Einfluss des Wetterphänomens El Nino auf die Milchproduktion ab. Damit dürften die Märkte für Milchprodukte bei konstanter Nachfrage stabil bis fest bleiben. Sollte der Absatz in wichtigen Importländern wieder stärker anziehen, ist von einer Verknappung des Angebots mit entsprechender Auswirkung auf die Preise auszugehen.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung erwarten wir weiterhin in einem volatilen Marktumfeld, Lieferengpässen, Überkapazitäten und steigenden Einkaufspreisen. Vor dem Hintergrund unserer stabilen Finanzlage sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut aufgestellt. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Unser Unternehmen verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle stellen die absolute Ausnahme dar. Zudem können wir auf eine langjährig bewährte Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden zurückgreifen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele bezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus dem eigenen Unternehmens-Cash-Flow.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Infolgedessen ist unser Finanzmanagement auf eine konservative Risikopolitik ausgelegt.

Zur Absicherung gegen das Forderungsausfallrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft die Bonität der Kunden überprüft und bewertet.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement und Mahnwesen.

Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung neuer Geschäftsbeziehungen stets sorgfältig über die Bonität potentieller Neukunden.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Abensberg, den 05. Juni 2024

Leberecht Goeritz Verwaltungs- GmbH

vertreten durch Herrn Lebrecht Goeritz, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.534.207,84 5.263.722,67
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.905,50 8.582,50
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.904,50 8.581,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
II. Sachanlagen 7.496.302,34 5.233.340,17
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.073.662,35 2.810.269,17
2. technische Anlagen und Maschinen 200.282,50 208.453,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.751.817,50 2.154.618,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 470.539,99 60.000,00
III. Finanzanlagen 34.000,00 21.800,00
1. Beteiligungen 34.000,00 21.800,00
B. Umlaufvermögen 21.680.618,16 19.226.392,53
I. Vorräte 3.999.673,20 3.853.726,91
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 26.000,00 21.000,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 3.973.673,20 3.832.726,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.798.771,50 5.030.479,51
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.796.691,76 4.031.056,18
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.002.079,74 999.423,33
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 5.912,50
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 12.882.173,46 10.342.186,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 60.005,90 56.181,43
Aktiva 29.274.831,90 24.546.296,63

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 870.869,78 504.254,40
I. Kapitalanteile 870.869,78 504.254,40
1. Kapitalanteile persönlich haftender Gesellschafter 801.845,37 435.229,99
2. Kapitalanteile Kommanditisten 69.024,41 69.024,41
II. Bilanzgewinn 0,00 0,00
B. Rückstellungen 1.091.259,69 504.470,38
1. Steuerrückstellungen 809.649,69 258.210,38
2. sonstige Rückstellungen 281.610,00 246.260,00
C. Verbindlichkeiten 27.312.702,43 23.537.571,85
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.187.508,33 4.521.457,09
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.156.931,79 4.490.880,55
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 30.576,54 30.576,54
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 22.566.783,48 18.543.038,03
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 22.566.783,48 18.543.038,03
3. sonstige Verbindlichkeiten 558.410,62 473.076,73
davon aus Steuern 178.621,34 133.204,91
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 558.410,62 473.076,73
Passiva 29.274.831,90 24.546.296,63

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 90.696.444,31 79.854.280,63
2. sonstige betriebliche Erträge 416.982,83 419.733,18
3. Materialaufwand 70.782.059,97 63.402.586,20
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 70.782.059,97 63.402.586,20
4. Personalaufwand 10.729.820,95 9.637.430,20
a) Löhne und Gehälter 8.853.673,24 7.973.535,82
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.876.147,71 1.663.894,38
davon für Altersversorgung 4.373,57 5.138,74
5. Abschreibungen 833.343,52 788.986,79
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 833.343,52 788.986,79
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.152.396,68 3.972.946,25
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 77.818,58
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 629.831,05 333.403,85
9. Ergebnis nach Steuern 4.063.793,55 2.138.660,52
10. sonstige Steuern 56.842,08 52.901,62
11. Jahresüberschuss 4.006.951,47 2.085.758,90
12. Gutschrift auf Kapitalkonten 4.006.951,47 2.085.758,90
13. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Leberecht Goeritz GmbH & Co. KG (Sitz der Gesellschaft: 93326 Abensberg - Handelsregister: Regensburg - HRA-Nr. 4966) wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den besonderen für Kommanditgesellschaften i. S. des § 264a HGB geltenden Vorschriften aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierung und Bewertung erfolgen unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den besonderen für Kommanditgesellschaften i. S. des § 264a HGB geltenden Vorschriften.

Immaterielle Vermögensgegenstände, soweit entgeltlich erworben, sind zu Anschaffungskosten bewertet, die ggf. um planmäßige Abschreibungen vermindert wurden.

Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert.

Bis zum 31.12.2008 entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden entsprechend steuerlichen Bestimmungen aktiviert und damit einhergehend über einen Zeitraum von fünfzehn Jahren nach steuerlichen Vorschriften planmäßig abgeschrieben.

Sachanlagen sind mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen drei und fünfzig Jahren) angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bei Zugängen von Sachanlagen wurde die Abschreibung pro rata temporis berücksichtigt.

Bewegliche Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert zwischen € 250,01 und € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

In die Herstellungskosten werden die Material- und Fertigungseinzelkosten einbezogen; Zinsen für Fremdkapital sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen mit einem Festwert. Fertige Erzeugnisse und Waren sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug von Einzelwertberichtigungen - bei erkennbaren Einzelrisiken - und Pauschalwertberichtigungen zur Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt. Forderungen in Fremdwährung bestanden nicht.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Vorgänge in Fremdwährung lagen nicht vor.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind - wie im Vorjahr - sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen bestehen - wie im Vorjahr - keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen Versicherungsbeiträge, Kfz-Steuern sowie Mitgliedsbeiträge.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten und Sicherheiten auf:

Gesamt
T€
davon bis zu 1 Jahr
T€
davon bis zu 5 Jahren
T€
davon über 5 Jahre
T€
Sicherheiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0 -
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0) -
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.188 4.157 31 0
(Vorjahr) (4.521) (4.490) (31) (0) -
3. Sonstige Verbindlichkeiten 558 558 0 0
(Vorjahr) (473) (473) (0) (0) -
4. Kommanditisten 22.567 22.567 0 0
(Vorjahr) (18.543) (18.543) (0) (0) -
27.313 27.282 31 0

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die periodenfremden Erträge betragen insgesamt T€ 3 und sind im Wesentlichen durch Beitragserstattungen bedingt. Die periodenfremden Aufwendungen belaufen sich auf T€ 1 und betreffen diverse kleinere Beträge.

Sonstige Angaben

Außerbilanzielle Geschäfte

Die Nutzung des benötigten Fuhrparks wird zum Teil durch Leasingverträge sichergestellt. Die Leasinggeschäfte verringern insbesondere die Kapitalbindung und verbessern die Eigenkapitalquote, führen aber während der Vertragslaufzeit auch zur Bindung an die geleasten Fahrzeuge.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft betreibt ihr Unternehmen in einem eigenen Gebäude, das auf fremdem Grund und Boden errichtet worden ist, welcher im Dezember 2023 auf die Gesellschaft übertragen wurde. Im kommenden Geschäftsjahr werden voraussichtlich Pachten für gepachteten Grund und Boden in Höhe von T€ 100 zuzüglich Umsatzsteuer zu leisten sein. Im kommenden Geschäftsjahr werden Leasingraten in Höhe von voraussichtlich T€ 141 zuzüglich Umsatzsteuer zu leisten sein.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Marktunübliche Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen bestehen nicht.

Persönlich haftende Gesellschafterin

Komplementär-GmbH ist die beim Amtsgericht Regensburg unter HRB 3596 eingetragene Leberecht Goeritz Verwaltungs-GmbH mit Sitz in Abensberg und einem gezeichneten Kapital von 38.346,89 Euro.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten, die diesen Jahresabschluss noch beeinflussen könnten.

Die durch die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg hervorgerufenen Auswirkungen auf die Kundennachfrage und die Lieferketten sind noch nicht verlässlich einschätzbar.

Angaben zu Geschäftsführungsorganen

Geschäftsführerin war im Geschäftsjahr die Firma Leberecht Goeritz Verwaltungs- GmbH, vertreten durch Herrn Lebrecht Goeritz und Herrn Leberecht Goeritz, mit Sitz in Abensberg.

Die Geschäftsführerin erhielt Bezüge von insgesamt T€ 104.

Anzahl der Mitarbeiter

2023
Angestellte 57
Gewerbliche 128
Geringfügig 2
Auszubildende 1
189

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt € 30.000.

Es betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Ergebnisverwendungsvorschlag und Ergebnisverwendungsbeschluss

Die geschäftsführende Gesellschafterin schlägt vor - unter Verzicht auf die Frist- und Formvorschriften zur Einberufung einer Gesellschafterversammlung - im Rahmen der Gesellschafterversammlung den ausgewiesenen Jahresüberschuss lt. Jahresabschluss 2023 in Höhe von 4.006.951,47 Euro den Gesellschaftern im Verhältnis ihrer Einlagen, die als Festkapitalanteile gelten, gutzuschreiben.

Die Gesellschafter stimmten einstimmig diesem Ergebnisverwendungsvorschlag zu.

 

Abensberg, den 05. Juni 2024

Leberecht Goeritz Verwaltungs- GmbH

vertreten durch Herrn Lebrecht Goeritz, Geschäftsführer

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 148.070,91 144.166,41
2. Geschäfts- oder Firmenwert 165.000,00 164.999,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 313.070,91 309.165,41
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.699.591,25 1.384.320,49 0,00 3.010.249,39
2. technische Anlagen und Maschinen 1.101.555,48 34.990,00 936.262,98
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.219.076,12 1.266.822,71 60.000,00 5.203.552,80
-590.528,53
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 60.000,00 470.539,99 -60.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 14.080.222,85 3.156.673,19 0,00 9.150.065,17
-590.528,53
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 21.800,00 13.000,00 0,00
-800,00
Summe Finanzanlagen 21.800,00 13.000,00 0,00
-800,00
Summe Anlagevermögen 14.415.093,76 3.169.673,19 0,00 9.459.230,58
-591.328,53
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.677,00 3.904,50 8.581,50
1,00 1,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.677,00 3.905,50 8.582,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 120.927,31 4.073.662,35 2.810.269,17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 43.160,50 200.282,50 208.453,00
2. technische Anlagen und Maschinen 664.578,71 2.751.817,50 2.154.618,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 470.539,99 60.000,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
Summe Sachanlagen 828.666,52 7.496.302,34 5.233.340,17
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 34.000,00 21.800,00
Summe Finanzanlagen 34.000,00 21.800,00
Summe Anlagevermögen 833.343,52 7.534.207,84 5.263.722,67

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Leberecht Goeritz GmbH & Co. KG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Leberecht Goeritz GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Leberecht Goeritz GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 16.09.2024

Johanna Ruprecht, Wirtschaftsprüferin

Wilhelm Then Bergh, Wirtschaftsprüfer

Aktuelle Berichte und Vollvolumen-Zugriff auf alle Geschäftsjahre. API-Key holen →

Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

  • Aktueller Auszug (AD)
  • Chronologischer Auszug (CD)
  • Strukturierte Inhalte (SI, XML)
  • Gesellschafterliste
  • Satzung / Gesellschaftsvertrag
Mit API-Key abrufen API-Key holen →

Website-Inhalt

Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.

Mit API-Key abrufen API-Key holen →
Profil · Finanzen · Personen · Dokumente

Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen

Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.

  • Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
  • Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
  • Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
  • News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
Alle Felder mit API-Key freischalten API-Key holen →
Code · AI-Agents · No-Code · Workflows

In jeden Stack einbaubar

Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.

Diese Daten in Ihrer App

Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.