Team Beverage AGBremenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022A. Grundlagen und Geschäftsmodell des KonzernsDie Team Beverage AG bietet mit ihren Partnern ein umfangreiches Dienstleistungsspektrum für die deutsche Getränkebranche. Auf dem deutschen Markt wurden in diesem Segment im Jahr 2022 für alkoholfreie und alkoholische Getränke insgesamt ca. EUR 49,5 Mrd. umgesetzt. Sie ist mit ihren Partnern in allen Regionen Deutschlands vertreten und wird durch ihre Vorstände gesteuert. Die Team Beverage AG ist zusammen mit ihren Tochtergesellschaften eine nationale Verbundgruppe des Getränkefachgroß- und -einzelhandels in Deutschland, sie versteht sich als Trendforscher, Informationsdienstleister und Berater für die Gastronomie, den Getränkeeinzelhandel und den Bereich Convenience. Die Team Beverage AG bündelt seit 2017 die Verhandlungsmandate und die Abrechnung von Vermarktungskonditionen gegenüber den Getränkeherstellern aus den vier Kundendivisionen Einzelhandel, Großhandel, Gastronomie und Convenience. Des Weiteren hält die Team Beverage AG Anteile an Tochtergesellschaften, auf deren Geschäftstätigkeit nachfolgend eingegangen wird. Die direkten Kundenbeziehungen zu den Getränkefachgroßhändlern werden in der Team Beverage Großhandel GmbH gebündelt. Hierzu zählt auch der Vertrieb von Handels- und Eigenmarken. Der Einkauf von Hygieneartikeln für die Gastronomie wird über die Team Beverage Marken und Systeme GmbH organisiert und gesteuert. Die Abrechnung und Weiterleitung für unsere Kunden aus dem Einzelhandel wird durch die Team Beverage Category Management und Vermarktung GmbH sowie die Team Beverage Einzelhandel GmbH durchgeführt. Des Weiteren betreibt die Team Beverage Einzelhandel GmbH einen Getränkeabholmarkt in Zetel. Die Team Beverage Convenience GmbH ist spezialisiert auf die Organisation der Belieferung und Vermarktung von Tankstellen, von Systemgastronomie, Büros und Kiosken mit Getränken. Mit der gastivo portal GmbH hat Team Beverage AG beginnend ab 2017 die Investitionen in ihre Online-Plattform für die Gastronomie deutlich verstärkt. Team Beverage AG sieht insgesamt erhebliche Wachstumspotenziale im Bereich des E-Commerce. Vor diesem Hintergrund bietet die Team Beverage AG mit der B2B-Online-Plattform "gastivo" seit Mitte des Jahres 2018 für Gastronomen ein umfassendes Angebot aus den Bereichen Getränke, Food, Non-Food und sonstigen Dienstleistungen an. Die Team Beverage AG ist nach Einschätzung des Vorstandes aufgrund des breiten Dienstleistungsspektrums in den relevanten Marktbereichen sehr gut aufgestellt. Zur Steuerung der vielfältigen Aktivitäten innerhalb der Team Beverage-Gruppe gibt es ein Management-Informationssystem, das die Umsatz-, Kosten- und Ertragsentwicklung sowie die Finanzierung aller Unternehmensbereiche im Vergleich zum Vorjahr und zum Plan im Detail darstellt. Auf Abweichungen kann zügig mit Gegenmaßnahmen reagiert werden. Darüber hinaus wird einmal jährlich eine detaillierte operative Unternehmensplanung erstellt und rollierend im Rahmen von Forecasts aktualisiert. Im Zusammenhang mit dieser operativen Unternehmensplanung werden mit allen Führungskräften der Unternehmensgruppe Ziele und Maßnahmen vereinbart und diese aufeinander abgestimmt. Wesentliche Veränderungen bei den Leistungsindikatoren gibt es nicht. Im Rahmen einer rollierenden Mehrjahresplanung wird die Strategie der Unternehmensgruppe verabschiedet, die Schwerpunkte der weiteren Marktentwicklung, die wesentlichen Investitionen sowie die Risikostrategie festgelegt. B. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Entwicklung der Branche und GesamtwirtschaftDas preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. "Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen", sagte Dr. Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2022" in Berlin. "Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten", so Brand weiter. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im Jahr 2022 insgesamt um 1,8 % gegenüber dem Jahr 2021. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Einige Dienstleistungsbereiche profitierten nach dem Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen von Nachholeffekten. Besonders stark zulegen konnten die Sonstigen Dienstleister, zu denen auch die Kreativ- und Unterhaltungsbranche zählt (+6,3 %). Auch die Wirtschaftsbereiche Verkehr und Gastgewerbe profitierten von der Aufhebung der Schutzmaßnahmen. Diese beiden Bereiche sorgten für ein kräftiges Plus im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (+4,0 %). Die Bruttowertschöpfung im Handel ging dagegen zurück, nachdem sie im Vorjahr noch gestiegen war. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2022 von durchschnittlich 45,6 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 1,3 % oder 589 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Der Beschäftigungsaufbau fand 2022 insbesondere bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und in den Dienstleistungsbereichen statt. 1 Der Bierabsatz ist im 1. Halbjahr 2022 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,8 % beziehungsweise 157,2 Millionen Liter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, haben die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager im 1. Halbjahr 2022 rund 4,3 Milliarden Liter Bier abgesetzt. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten. Bei den Biermischungen - Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen - war im 1. Halbjahr hingegen ein Rückgang zu verzeichnen. Gegenüber dem 1. Halbjahr 2021 wurden 3,3 % weniger Biermischungen abgesetzt. Sie machten mit 231,0 Millionen Litern allerdings nur 5,3 % des gesamten Bierabsatzes aus. Auch wenn die Nachfrage nach Bier im 1. Halbjahr 2022 wieder gestiegen ist, blieb der Bierabsatz noch unter dem Niveau vor Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Im 1. Halbjahr 2022 wurden 253,8 Millionen Liter Bier beziehungsweise 5,5 % weniger als vor der Krise im 1. Halbjahr 2019 abgesetzt. Erkennbar ist auch der langfristige Trend: Der jährliche Bierabsatz geht in Deutschland seit Längerem kontinuierlich zurück. 2 Die Menschen in Deutschland trinken wieder mehr Mineralwasser. Nach aktuellen Zahlen des Verbands Deutscher Mineralbrunnen ist der Absatz von Mineralwasser im Zeitraum von Januar bis August 2022 mit einem deutlichen Plus von 7,5 % gegenüber des Vorjahreszeitraums gestiegen. Die Nachfrage der Verbraucherinnen und Verbraucher nach Mineralwasser mit Kohlensäure wächst um 6,8 %, Mineralwasser ohne Kohlensäure sogar um 15,3 %. 3 Der Einzelhandel in Deutschland erzielte nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2022 real 0,3 % weniger Umsatz und nominal 8,2 % mehr Umsatz als im Rekord-Jahr 2021. Die Differenz zwischen den nominalen und realen Ergebnissen spiegelt die hohen Preissteigerungen im Einzelhandel wider. Im Jahr 2021, in welchem der bisher höchste Jahresumsatz seit Beginn der Zeitreihe erzielt wurde, stiegen die Umsätze real gegenüber dem Vorjahr 2020 um 0,8 % und gegenüber 2019 um 5,6 %. Im November 2022 haben die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt real 1,1 % und nominal 1,3 % mehr umgesetzt als im Oktober 2022. Gegenüber dem Vorjahresmonat November 2021 sank der Umsatz real um 5,9 %, stieg allerdings nominal um 4,8 %. Damit war der Umsatz real 2,2 % höher als im November 2019, dem Vergleichsmonat vor der Coronakrise. Die Differenz zwischen den nominalen und realen Ergebnissen ist auch hier auf die hohen Preissteigerungen im Einzelhandel zurückzuführen. Der Einzelhandel mit Lebensmitteln verzeichnete im November 2022 im Vergleich zum Vormonat kalender- und saisonbereinigt real 1,3 % weniger Umsatz. Gegenüber dem Vorjahresmonat sank der Umsatz um 5,7 % und im Vergleich zum November 2019 um 5,2 %. Der reale Umsatz im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln war im November 2022 kalender- und saisonbereinigt 2,1 % höher als im Oktober 2022. Damit lag der Umsatz real um 6,1 % unter dem Niveau des Vorjahresmonats, jedoch mit einem Plus von 7,7 % deutlich über dem Vergleichsmonat November 2019. Der Umsatz im Internet- und Versandhandel verzeichnete im November 2022 ein reales, kalender- und saisonbereinigtes Umsatzminus von 1,3 % im Vergleich zum Vormonat sowie 9,2 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Umsätze liegen in dieser Branche mit einem Plus von 25,6 % jedoch weiterhin deutlich über dem Niveau vom November 2019. 4
1 Quelle: Destatis.de
Eine große Konkurrenz für den stationären Einzelhandel stellt der Onlinehandel dar - und das nicht erst seit der Corona-Pandemie. Im Vergleich zu den leichten Umsatzsteigerungen des stationären Einzelhandels (+3,0 %) fällt das Umsatzplus im Online- und Versandhandel von Januar bis September 2022 gegenüber demselben Zeitraum im Vor-Corona-Jahr 2019 mit real 31,2 % deutlich größer aus. Auch im Zehn-Jahres-Vergleich zeigt sich der anhaltende Boom des Onlinehandels: Zwar erhöhte der stationäre Einzelhandel seine Umsätze in den Jahren von 2011 bis 2021 preisbereinigt um 10,3 %, blieb mit diesem Zuwachs aber deutlich unter dem der Onlinekonkurrenz. Diese konnte ihre Umsätze im selben Zeitraum mehr als verdreifachen und verzeichnete ein reales Umsatzplus von 221,7 %. 5 Mit dem Nachlassen der Corona-Pandemie und dem Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen hat das Gastgewerbe in Deutschland im Jahr 2022 deutlich mehr Umsatz erzielt als im Vorjahr. Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes setzten die Gastronomie- und Beherbergungsunternehmen 2022 real gut 47 % und nominal gut 57 % mehr um als 2021. Die Differenz zwischen dem nominalen und realen Ergebnis spiegelt die starken Preissteigerungen bei Lebensmitteln und Energie wider. Der reale Gastgewerbeumsatz war 2022 allerdings um gut 11 % niedriger als im Vor-Corona-Jahr 2019, während der nominale Umsatz um knapp 1 % höher lag. 6 Mit dem im letzten Jahr gelaunchten B2C-Online-PortaI www.wir-liefern-getränke.de und dem in 2018 an den Markt gegangenen B2B-Online-Portal "gastivo" ist die Team Beverage-Gruppe im E-Commerce zukunftsorientiert aufgestellt und wird voraussichtlich an den zuvor genannten Entwicklungen zukünftig stark partizipieren können. Die in 2019 eingeführte und im Oktober 2022 gelaunchte "gastivo App" mit mehr Funktionalitäten und einer neuen App Technologie im Hintergrund, ermöglicht es dem Gastronomie-Kunden, offline und von unterwegs Bestellungen auslösen zu können. Das Angebot wird sehr gut angenommen, so wird jede zweite Bestellung über die App ausgeführt, Tendenz weiter steigend. Wir sehen unsere Gesellschaft sowie die Tochterunternehmen in einer stabilen Wettbewerbssituation und uns als gut im Markt als Anbieter für Getränke und Systemlösungen/-vermarktungen aufgestellt. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage des KonzernsDie Team Beverage-Gruppe hat sich im Jahr 2022 nach Ansicht des Vorstands vor allem bedingt durch die zu Beginn des Jahres noch bestehenden Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie sowie der anschließenden durch Inflation und teilweisen Versorgungsengpässen im Rohstoff- und Vorproduktbereich geprägten zweiten Jahreshälfte erneut unter den Erwartungen entwickelt. Positiv sind dabei die Sommermonate herauszuheben, in denen bedingt durch die wieder stattfindenden Großveranstaltungen sowie einer Nachhol-Stimmung in der Bevölkerung die Absätze im Getränkebereich wieder deutlich zulegten.
4 Quelle: Destatis.de
Unsere im Konzernlagebericht 2021 abgegebene Ergebnisprognose für 2022 ging von einem EBITDA von EUR 8,0 Mio. aus. Zusätzlich wurde ein Umsatzwachstum von ca. EUR 100 Mio. und ein Anstieg des Free Cashflow prognostiziert. Diese Erwartungen haben sich im Geschäftsjahr 2022 nur teilweise erfüllt. Zwar sind sowohl die Umsätze als auch das EBITDA im Vergleich zum Vorjahr um EUR 42,7 Mio. bzw. um EUR 3,5 Mio. gestiegen, allerdings wurden die erwarteten Beträge nicht erreicht. Die Umsatzerlöse erreichten EUR 292,9 Mio. nach EUR 250,2 Mio. im Vorjahr. Das EBITDA stieg von EUR -1,1 Mio. auf EUR 2,4 Mio. im Geschäftsjahr 2022. Der Free Cashflow ist um EUR -0,3 Mio. auf EUR -7,7 Mio. gesunken. Ursächlich für diese Entwicklung sind bei einer um rund Mio. EUR 0,5 niedrigeren Investitionstätigkeit gegenüber dem Vorjahr ein auf der positiven Absatzentwicklung basierender Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 3. UmsatzentwicklungDer Konzern wird im Wesentlichen von zwei Umsatzsäulen getragen: 1. Fakturierung von Waren, im Wesentlichen Getränke mit Getränkefachgroßhändlern, mit Partnern im Tankstellengeschäft, Getränkeabholmärkten und weiteren Key-Account-Kunden sowie der Vertrieb von Eigen- und Exklusivmarken 2. Einnahmen aus zentralen Konditionsabsprachen mit der Industrie in den Bereichen Einkauf und Vermarktung von Getränken angeschlossener Partner für alle Kundendivisionen Einzelhandel, Convenience (vor allem Tankstellengeschäft), Gastronomie und Getränkefachgroßhandel. Hierzu zählen auch Einnahmen aus Abrechnungskonditionen von Warenrechnungen der Getränkefachgroßhändler. Im Jahr 2022 setzen sich die Umsätze gegenüber dem Vorjahr wie folgt zusammen:
Die Umsätze unseres Konzerns sind nach rd. EUR 250,2 Mio. im Vorjahr um rd. EUR 42,7 Mio. gestiegen. Ursächlich für diese Entwicklung sind der gegenüber 2021 deutlich gestiegene Absatz im Bereich Gastronomie nach Auslaufen der coronabedingten Einschränkungen ab dem zweiten Quartal sowie die Aufschaltung neuer GFGH-Partner in der Zentralfakturierung. Der Bereich der Rückvergütungen verbesserte sich - vor allem induziert durch die Absatzmengen -um EUR 7,5 Mio. Die übrigen Umsatzsäulen entwickelten sich in Bezug auf die IT-Dienstleistungen konstant und bei den übrigen Umsätzen mit EUR 0,7 Mio. (+40 %) sehr zufriedenstellend. 4. Finanzielle LeistungsindikatorenZur Beurteilung der geschäftlichen Entwicklung verwendet die Team Beverage-Gruppe als wichtigsten finanziellen Leistungsindikator das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA). Darüber hinaus steuert der Konzern nach den Indikatoren Umsatzerlöse und Free Cashflow. 5. Investitionen und EntwicklungsaktivitätenDie Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände des Geschäftsjahres beliefen sich auf EUR 4,8 Mio. und betrafen mit EUR 2,8 Mio. die Weiterentwicklung des Onlineportals "gastivo". Die Investitionen in unser Sachanlagevermögen in Höhe von EUR 1,0 Mio. betrafen im Wesentlichen Investitionen in unsere Geschäftsausstattung sowie in Mietereinbauten. Die Entwicklungsaktivitäten umfassen die Weiterentwicklung von Online-Shops durch eigene Mitarbeiter und fremde Dienstleister. Im Geschäftsjahr wurden Abschreibungen in Höhe von EUR 4,0 Mio. auf die selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens vorgenommen. 6. FinanzierungDie Gesellschaften der Team Beverage-Gruppe sind durch Ergebnisabführungsverträge und durch das Cash-Pooling miteinander verbunden. Das laufende Geschäft des Team Beverage Konzerns wird im Wesentlichen durch Vorauszahlungen auf Ansprüche aus Konditionsabsprachen finanziert. Darüber hinaus besteht ein Rahmendarlehen seitens der F&B - Food and Beverage Services GmbH in Höhe von EUR 35,0 Mio., das zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 27,5 Mio. in Anspruch genommen wurde. Des Weiteren ist die Team Beverage-Gruppe in das Finanzmanagementsystem der Coop Genossenschaft, Basel/Schweiz, eingebunden und kann von deren Refinanzierungsmöglichkeiten und -konditionen profitieren. Der Darlehensrahmen beträgt am Abschluss-Stichtag EUR 20,0 Mio. und ist in Höhe von EUR 13,7 Mio. in Anspruch genommen. Durch diese Rahmendarlehen ist die Finanzierung der Team Beverage AG und ihrer Tochtergesellschaften sichergestellt gewesen. Aufgrund der jetzigen Finanzierungsstruktur und auf Basis der mittelfristigen Ergebnis- und Finanzplanung gehen wir davon aus, dass sich die finanzielle Stabilität der Gesellschaft in 2023 verbessern wird und der Fortbestand der Gesellschaft sowie des Konzerns gesichert ist. 7. BeschaffungDer Wareneinkauf der Gesellschaften des Konzerns erfolgt nahezu ausschließlich zu fest vereinbarten Preisen von nationalen Getränkefachgroßhändlern. Erhebliche Preissteigerungen waren im Berichtsjahr nicht zu verzeichnen. 8. Mitarbeiterentwicklung und UmweltmanagementIm Geschäftsjahr 2021 waren durchschnittlich 235 Mitarbeiter im Konzern beschäftigt; im Geschäftsjahr 2022 betrug die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten 240. Der Umweltschutz nimmt bei uns einen wichtigen Platz ein. So sind wir gemeinsam mit unseren Lieferanten bemüht, die angebotenen Waren, Produkte und Dienstleistungen immer umweltschonender zu gestalten. Darüber hinaus führen wir freiwillige Maßnahmen des vorbeugenden Umweltschutzes durch. So arbeiten wir, sofern es die Finanzverwaltung zulässt, papierlos. Um Autofahrten zwischen unseren Standorten zu vermeiden, halten wir unsere Besprechungen mittels Videokonferenz ab. C. Darstellung der Lage1. Vermögenslage
Die Bilanzsumme des Konzerns verringerte sich im Jahr 2022 um EUR 1,0 Mio. auf EUR 94,0 Mio. Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2022 EUR 18,9 Mio. Der leichte Rückgang der Bilanzsumme resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung der Immateriellen Vermögengegenstände, bedingt durch die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes, die durch gestiegene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände nicht vollständig kompensiert werden konnten. Die Aktivseite ist durch immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 43,8 Mio. geprägt. Diese betreffen mit EUR 33,3 Mio. den zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung (1. Januar 2016 bzw. 1. Juli 2016) entstandenen und um die planmäßigen Abschreibungen reduzierten Geschäfts- oder Firmenwert. Entstanden ist der Firmenwert aus der Einbringung von sämtlichen Anteilen an der Team Beverage Einzelhandel GmbH, der Team Beverage Category Management und Vermarktung GmbH sowie der Team Beverage Convenience GmbH. Neben dem Geschäfts- oder Firmenwert bilden im Wesentlichen Softwareprogrammierungen innerhalb des SAP Umfeldes sowie ein erworbenes und anschließend weiterentwickeltes Online-Portal (gastivo) die immateriellen Vermögensgegenstände. Die Passivseite ist geprägt durch das Eigenkapital in Höhe von EUR 18,9 Mio. sowie durch Rückstellungen EUR 16,0 Mio., Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen EUR 10,4 Mio. und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 33,7 Mio. auf EUR 42,3 Mio. resultiert ausschließlich aus der höheren Inanspruchnahme von Rahmendarlehen. Das Anlagevermögen ist zu einem Großteil aus dem Eigenkapital sowie aus Gesellschafterdarlehen finanziert. Die Eigenkapitalquote beträgt 20,1 %. 2. FinanzlageBezüglich der Finanzlage verweisen wir auf unsere Konzern-Kapitalflussrechnung, die wir in Einklang mit DRS 21 erstellt haben. Der Konzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Free Cashflow (Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit + Cashflow aus der Investitionstätigkeit) von EUR -7,7 Mio. erwirtschaftet und damit zu einem um EUR 0,3 Mio. erhöhten Liquiditätsabflüssen geführt. Die leichte Veränderung des Free Cashflow ist bei einem verbesserten Konzernergebnis im Wesentlichen auf die gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Die Lieferantenverbindlichkeiten werden in der Regel unter Ausnutzung von Skonti gezahlt. Die Liquiditätslage ist nach Ansicht des Vorstandes als gut zu bezeichnen. Der Vorstand geht in seiner 3-Jahres-Planung davon aus, dass der Team Beverage Konzern in der Lage sein wird, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Bezüglich außerbilanzieller Verpflichtungen verweisen wir auf unsere Aussagen im Konzernanhang. Der Finanzmittelfonds entspricht dem in der Bilanz ausgewiesenen Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten. 3. ErtragslageUnsere Ertragslage endet im abgelaufenen Jahr mit einem EBIT vor Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von EUR -3,8 Mio. (i. Vj. EUR -6,3 Mio.).
Die um EUR 42,7 Mio. gestiegenen Umsatzerlöse resultieren aus der deutlich verbesserten Absatzsituation nach dem Auslaufen der coronabedingten Einschränkungen ab dem zweiten Quartal des Jahres sowie aus der weiteren Ausweitung der Zentralfakturierung. Korrespondierend dazu stiegen die Materialaufwendungen um EUR 38,1 Mio., sodass sich das Rohergebnis um EUR 4,6 Mio. gegenüber dem Vorjahr verbesserte. Dem stehen um EUR 0,8 Mio. gestiegene Personalaufwendungen, um EUR 0,2 Mio. höhere sonstige betriebliche Erträge und um EUR 0,5 Mio. höhere sonstige betriebliche Aufwendungen gegenüber, sodass ein im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegenes EBITDA von EUR 2,4 Mio. (i. Vj. EUR -1,1 Mio.) erzielt wurde. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen IT-Kosten (EUR 5,5 Mio.), Verwaltungskosten (EUR 3,6 Mio.), Werbe- und Vertriebskosten (EUR 2,6 Mio.), periodenfremde Aufwendungen aus Konditionsabrechnungen (EUR 1,7 Mio.), Raumkosten (EUR 1,0 Mio.) und Kfz-Kosten (EUR 1,0 Mio.). Nach Abzug der Abschreibungen auf die Immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen von insgesamt EUR 6,2 Mio. verbleibt ein EBIT vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte von EUR -3,8 Mio., das um EUR 2,5 Mio. über dem des Vorjahres liegt. Weitere EUR 6,7 Mio. entfallen auf planmäßige Abschreibungen von Firmenwerten aus der Kapitalkonsolidierung. Das EBIT nach sämtlichen Abschreibungen liegt mit EUR -10,5 Mio. um EUR 2,5 Mio. über dem des Vorjahres. Das EBT verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr nach Abzug des Finanzergebnisses von unverändert EUR 0,5 Mio. von EUR -13,5 Mio. auf EUR -11,0 Mio. Unter Berücksichtigung eines Steueraufwands von EUR 0,9 Mio., der im Wesentlichen aus der Auflösung von latenten Steuern auf Verlustvorträge resultiert (EUR 0,8 Mio.), ergibt sich ein negatives Jahresergebnis von EUR -11,9 Mio. (i. Vj. EUR -12,2 Mio.). 4. Abschließende Gesamtaussage zum GeschäftsverlaufDie Entwicklung des Geschäftsverlaufs im Jahr 2022 beurteilen wir im Ergebnis als noch nicht zufriedenstellend. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass in 2022 nur noch im ersten Quartal coronabedingte Einschränkungen das Kerngeschäft beeinträchtigt haben. Insbesondere die Sommermonate, in denen erstmals seit 2019 wieder zahlreiche Großveranstaltungen ohne Einschränkungen stattfanden, führten in den Kundendivisionen Großhandel/Gastronomie, Einzelhandel und Convenience zu Absatz- und Ergebnissteigerungen. Gegen Jahresende war dann eine zunehmende Konsumzurückhaltung, ausgelöst durch steigende Energie- und Lebenshaltungskosten, in den genannten Bereichen zu spüren. Unsere B2B-Bestell- und Handelsplattform Gastivo verzeichnete deutliche Kundenzugewinne, was sich durch weiterhin hohe Investitionen in Technik, Vertrieb und Marketing allerdings noch nicht im Jahresergebnis widerspiegelt und das Konzern-Ergebnis der Team Beverage AG maßgeblich beeinflusst. Zusammengefasst verlief das Geschäftsjahr 2022 unbefriedigend und unter Plan. Vor dem Hintergrund des Endes der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen, war allerdings zumindest in den Sommermonaten in den Kernbereichen die Absatzentwicklung sehr positiv, was an den deutlich gesteigerten Ergebnissen ablesen lässt. Aufgrund dieser Entwicklung gepaart mit den zukunftsgerichteten Kundenzugewinnen beurteilen wir die wirtschaftliche Lage der Team Beverage AG und deren Tochtergesellschaften aber insgesamt als gut. D. Chancen und Risiken der voraussichtlichen EntwicklungChancen aus eigenen Maßnahmen und verbesserten Markt- und UmfeldbedingungenDer Deutsche Getränkemarkt entwickelt sich weiterhin zunehmend in eine stärker oligopolistisch geprägte Richtung. Hierdurch werden die Marktteilnehmer außerhalb der Vertriebswege "TOPLEH" & Discount gezwungen, über ihre "Route to Market" neu nachzudenken und nach alternativen Möglichkeiten zu suchen. Der Konsolidierungsdruck auf kleine und mittlere Marktteilnehmer im Einzel- wie Großhandel nimmt unverändert zu. Durch weiter zunehmende Marktmacht der "TOP-LEH" und die damit verbundene Forderung nach wachsenden Vermarktungszuwendungen drohen den Herstellern signifikante wirtschaftliche Nachteile, ohne hierfür adäquate Gegenleistungen zu erhalten. Diese Entwicklung führt vermehrt dazu, dass Hersteller mehr Gegenleistungen von "TOP-LEH" einfordern und zur Durchsetzung dieser Forderungen sogar Teil-Sortimentsauslistungen in Kauf nehmen. Durch die Bündelung der Gesellschaften unter der Dachgesellschaft Team Beverage AG entstand nach Einschätzung des Vorstandes eine einzigartige Distributions-, Einkaufs-, Vermarktungs- und Dienstleistungsplattform in der Getränkebranche mit über 60.000 Distributionspunkten. Als Spezialist in unseren Geschäftsfeldern sehen wir unsere Stärke in den Bereichen Vertrieb, Vermarktung und Stammdaten. Mit unserem Verbundgruppenansatz verfolgen wir die Strategie einer nationalen Präsenz mit regionalen Stärken sowie einer hohen Sortimentsvielfalt. Team Beverage ist ebenso Spezialist im Datenmanagement für nationale Lösungen rund um Logistik, Auftragsabwicklung und Abrechnung in der Getränkebranche. Durchgängig werden mehrere tausend Getränkeartikel in Groß- und Einzelhandel stringent gemanaged. Durch unsere nationale Vertriebs- & Distributionsexpertise und durch die Vernetzung mit unseren GFGH-Partnerunternehmen bieten wir flächendeckenden Route to Market in vier Geschäftsfeldern der Getränkebranche. Die Team Beverage AG hat sich seit Jahrzehnten an den Anforderungen des Getränkemarktes ausgerichtet. Der Vorstand sieht die Unternehmensgruppe als gut aufgestellt an, um die sich in 2023 auf dem Getränkemarkt bietenden Chancen frühzeitig zu erkennen und durch entsprechende Maßnahmen zu nutzen. Durch die Verzahnung von Kundengruppen und Vertriebswegen einerseits und speziell entwickelten Leistungsmodulen andererseits kann eine effizientere Marktbearbeitung gewährleistet werden. Dies wird unterstützt durch die bereits heute existierende leistungsstarke IT-Landschaft, die aufgrund der Verzahnung der Leistungsmodule auf alle Kundendivisionen anwendbar und damit skalierbar ist. Mit diesem Verbundgruppenansatz unterstützt die Team Beverage AG die Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunft der mittelständisch geprägten Getränkeunternehmen. Die Chancen werden im Folgenden in der Reihenfolge ihrer Bedeutung erläutert.
Wesentliche Risiken und Maßnahmen zu ihrer BegrenzungNach Ansicht des Vorstandes ist die Team Beverage AG so aufgestellt, dass Risiken frühzeitig erkannt werden. Unser internes Berichtswesen ist darauf ausgelegt, aktuelle und relevante Informationen über die Entwicklung der wesentlichen Risiken und die Wirksamkeit der Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu liefern. In regelmäßigen Konferenzen zur Geschäftsentwicklung werden neben den Ergebnissen der Geschäftstätigkeit mögliche Chancen und Risiken aufgezeigt sowie Ziele und Steuerungsmaßnahmen vereinbart. Die mit den Geschäftsaktivitäten verbundenen Risiken erläutern wir nachfolgend in der Reihenfolge ihrer Bedeutung:
Wesentliche übrige Risiken, wie zum Beispiel rechtliche Risiken (Schadenersatzansprüche, Rechtsstreitigkeiten) oder Regulierungs- und Umweltrisiken, sehen wir zurzeit nicht. Das Finanzierungsrisiko schätzen wir aufgrund der Einbindung in das Finanzmanagementsystem der Coop Genossenschaft Basel/Schweiz als gering ein. Als Ergebnis der Risikoanalyse inkl. der Berücksichtigung geeigneter Gegenmaßnahmen, Vorsorgen und Absicherungen schätzen wir auf Basis der aktuellen Risikobewertung im Übrigen die Gesamtrisiko- und -Chancenlage im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr ein. Prognosebericht und Gesamtaussage zur Chancen- und RisikolageDie deutsche Wirtschaft leidet unter gewaltigen Angebotsschocks. Engpässe bei Energie, Vorprodukten und Arbeitskräften belasten die Produktion und treiben die Inflation auf Rekordhöhen. Erst im Jahr 2024 dürfte der Preisdruck langsam nachgeben. Ab dem Frühjahr 2023 dürfte sich die Konjunktur erholen und die Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte mit kräftigeren Raten zulegen, wenn die Einkommen wieder stärker steigen als die Preise. Alles in allem wird das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 um 1,8% zunehmen und im Jahr 2023 geringfügig um 0,1% schrumpfen. Im Jahr 2024 liegt der Zuwachs dann wieder bei 1,6%. Die Inflationsrate dürfte in den kommenden Monaten zurückgehen. Dafür sorgen die staatlichen Strom- und Gaspreisbremsen, die ab Dezember 2022 ihre Wirkung entfalten. Dennoch wird der heimische Inflationsdruck noch eine Weile hoch bleiben. Zum einen wird die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen auch im Jahr 2023 nicht zuletzt als Folge der breit angelegten staatlichen Entlastungspakete gestützt. Zum anderen dürften hohe Tarifabschlüsse sowohl die Kaufkraft als auch die Lohnkosten merklich steigern. Insgesamt dürfte die Inflationsrate von 7,8% im Jahr 2022 auf 6,4% im Jahr 2023 sinken. 7 Für die kommenden Jahre ist in der deutschen Getränkebranche bedingt durch die demografische Entwicklung sowie des sich weiter verändernden Verbraucherverhaltens und nicht zuletzt aufgrund der weiterhin herrschenden Corona-Pandemie grundsätzlich mit einer rückläufigen Tendenz zu rechnen. Ein Ende der Werbeaktionen nationaler Getränkehersteller zu Billigpreisen im Handelsbereich ist auch in den nächsten Jahren weiterhin nicht zu erwarten. Der Preisdruck im Markt wird den Konzentrationsprozess in der Getränkeindustrie weiter beschleunigen. Gegenläufig wird die Zahl der Brauereien und die Vielfalt der Biere dank der Craft-Bewegung in den kommenden Jahren moderat weiterwachsen sowie sich die Nachfrage nach alkoholfreien Bieren verstärken. Des Weiteren zeichnet sich ab, dass der Getränkefachgroßhandel als reiner Zwischenhändler zwischen Lieferanten und Kunden, wie dem organisierten Lebensmitteleinzelhandel, zunehmend an Bedeutung verlieren wird. Diesen Entwicklungen kann nur durch die Erbringung von zusätzlichen Dienstleistungen am Kunden und für den Lieferanten entgegengewirkt werden. Wir werden auch zukünftig bei unseren Kunden Vertrauen gewinnen, unser wettbewerbsfähiges Preis-Leistungs-Verhältnis demonstrieren und uns noch stärker als Dienstleister für unsere Kunden und Lieferanten profilieren. Die Ausrichtung unserer Gesellschaft erlaubt uns zuversichtlich in das Jahr 2023 zu blicken. Voraussichtliche ErgebnisentwicklungDie Ergebnisentwicklung der Team Beverage AG im Geschäftsjahr 2023 hängt vor dem Hintergrund der aktuell relativ hohen Inflationsrate nicht unmaßgeblich vom Konsumverhalten der Verbraucher ab. Vor diesem Hintergrund bleiben Ergebnisprognosen unverändert schwierig. Im Unterscheid zum Vorjahr scheint zumindest die Corona-Pandemie überwunden und somit keinen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung mehr zu entfalten. Wir gehen davon aus, dass die Team Beverage AG als Handelszentrale in der deutschen Getränkebranche und Initiator der national führenden B2B-Handelsplattform durch die Verzahnung von Kundengruppen und Vertriebswegen einerseits, und speziell entwickelten Leistungsmodulen andererseits eine effiziente Marktbearbeitung gewährleisten kann. Maßgeblichen Einfluss auf unsere Prognose des Umsatzes hat neben der weiteren Entwicklung des Konsumverhaltens unter Berücksichtigung der aktuell hohen Inflation die weitere Ausweitung des Zentraleinkaufs für die angeschlossenen Partner. Insgesamt gehen wir deshalb für das Jahr 2023 von einem moderaten Umsatzwachstum von ca. EUR 30 Mio. aus. Der Anstieg der Umsatzerlöse soll dabei maßgeblich aus dem weiteren Ausbau der Zentralfakturierung sowie aus wachsenden Umsatzerlösen aus Gastro-Strecken resultieren. Wir gehen darüber hinaus davon aus, dass für 2023 die Konditionsverhandlungen mit allen Herstellern erfolgreich abgeschlossen werden. Unabhängig davon werden weitere geeignete Maßnahmen zur Erreichung wettbewerbsfähiger Marktzugangskonditionen geprüft. Vor diesem Hintergrund erwarten wir für 2023 einen Anstieg des EBITDA gegenüber 2022 um EUR 7,1 Mio. auf EUR 9,5 Mio. Der Free Cashflow wird leicht steigen.
Bremen, den 2. März 2023 Dr. Thomas Spiegel, Vorsitzender des Vorstands Silke Rösler, Vorstand Ralph Sandstedt, Vorstand Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
KonzernanhangA. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum JahresabschlussI. Allgemeine AngabenDie Team Beverage AG, Bremen, ist beim Registergericht Bremen unter der Handelsregisternummer HRB 33399 HB gemeldet. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wird unter Beachtung der Vorschriften der §§ 290 ff. HGB und der deutschen handelsrechtlichen Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsvorschriften und der ergänzenden Regelungen des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgen nach dem Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. II. KonsolidierungskreisIm Rahmen der Vollkonsolidierung wurden neben der Team Beverage AG insgesamt acht Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen. Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben den 31. Dezember als Bilanzstichtag.
Folgende assoziierte Unternehmen wurden aufgrund untergeordneter Bedeutung in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 311 Abs. 2 HGB nicht nach der Equity Methode bilanziert.
Die Kapitalanteile entsprechen den Anteilen an den Stimmrechten. Im Geschäftsjahr 2022 wurde die Team Beverage Einzelhandel Süd GmbH auf deren Muttergesellschaft Team Beverage Einzelhandel GmbH verschmolzen. Der Konsolidierungskreis reduzierte sich dadurch um eine Gesellschaft auf insgesamt neun Gesellschaften. Die GastroTracking GmbH, München, ist im Geschäftsjahr 2022 weiterhin in Liquidation befindlich. Die nach § 301 HGB vorzunehmende Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens. Technisch bedingte passive Unterschiedsbeträge werden unter den Gewinnrücklagen ausgewiesen. Der Hinzuerwerb von Anteilen an Tochterunternehmen wird als Kapitalvorgang abgebildet. Ein sich ergebender Unterschiedsbetrag wird erfolgsneutral mit dem Konzerneigenkapital verrechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen sind im Konzernabschluss gegeneinander aufgerechnet worden. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind darüber hinaus die Innenumsatzerlöse mit den verursachten Aufwendungen der empfangenden Konzernunternehmen verrechnet worden. Darüber hinaus gehende Aufwendungen und Erträge zwischen den Konzernunternehmen wurden ebenso wie Zwischenergebnisse eliminiert. III. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen sind grundsätzlich nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt worden. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bzw. zu Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungssätze bemessen sich nach den tatsächlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauern der Vermögensgegenstände. Bei Vorliegen von voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden projektbezogen in Höhe der tatsächlich angefallenen Personalkosten und in Rechnung gestellten Kosten externer Dienstleister aktiviert. Die Abschreibung erfolgt linear über die erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer von drei bzw. fünf Jahren. Für Neuzugänge ab dem Geschäftsjahr 2020 wird grundsätzlich eine Nutzungsdauer von drei Jahren angesetzt. Hierdurch wird den sich insbesondere im Bereich der Software-Entwicklung immer kürzeren Produktlebenszyklen Rechnung getragen. Soweit sich bei der Erstkonsolidierung ein Unterschiedsbetrag ergeben hat, wurde dieser als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen, sofern er auf der Aktivseite entstanden ist. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird linear über zwölf Jahre abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert spiegelt neben unserem Markenportfolio die langjährige Kunden- und Lieferantenbindung, unsere Geschäftsidee sowie Individual-Programmierungen und unser Human Capital wider. Unsere Einzigartigkeit hat damit für andere Marktteilnehmer hohe Markteintrittsbarrieren geschaffen, auf Basis derer unser Geschäfts- oder Firmenwert linear über zwölf Jahre abgeschrieben wird. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter über EUR 250,00 und bis zu EUR 1.000,00 werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften in einen Sammelposten eingestellt und über fünf Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt. Bei Vorliegen von voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Das Vorratsvermögen wird mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko angesetzt. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben bzw. Einnahmen, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, gebildet. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkannten Risiken und andere ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften werden durch die Bildung einer Rückstellung antizipiert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden nicht abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Rückstellungen für Rückvergütungen. Diese Rückvergütungen beinhalten zu einem nicht unerheblichen Teil Schätzgrößen. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass zum Abschlussstichtag noch nicht alle Mengenmeldungen der Kunden der Team Beverage vorliegen. Die Schätzungen werden anhand von im Berichtsjahr sowie in vergangenen Jahren erzielten Erfahrungswerten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Die von der Team Beverage oder ihren Tochtergesellschaften in diesem Zusammenhang bereits geleisteten Anzahlungen an ihre Kunden werden von den Rückstellungen abgesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden für sämtliche zukünftig abzugsfähigen bzw. zukünftig zu versteuernden temporären Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und den steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Diese können aus unterschiedlichen Wertansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, aus Anpassungen von Bilanzansätzen an die konzerneinheitliche Bilanzierung und Bewertung sowie aus Konsolidierungsmaßnahmen entstehen. Bei der Ermittlung der latenten Steuern wird von den nach derzeitiger Rechtslage geltenden Steuersätzen zum Zeitpunkt der voraussichtlichen Realisierung ausgegangen (31,56 %). Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen. Die Auswirkungen von Steuersatzänderungen werden im Jahr der Gesetzesänderung ergebniswirksam berücksichtigt. B. Erläuterungen zur BilanzI. AKTIVAAnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Im Geschäftsjahr 2022 wurden selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von insgesamt EUR 2,1 Mio (i. Vj. EUR 2,9 Mio) aktiviert. Die selbsterstellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens enthalten keine aktivierten Forschungskosten. Die Veränderung des Geschäfts- oder Firmenwerts im Geschäftsjahr 2022 resultiert aus planmäßigen Abschreibungen. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über zwölf Jahre abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2022 waren keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorzunehmen (i. Vj. TEUR 173). Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie zum 31. Dezember 2021 innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Latente SteuernDie aktiven latenten Steuern resultieren insbesondere aus steuerlichen Verlustvorträgen. Darüber hinaus sind passive latente Steuern auf selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände gebildet worden.
II. PASSIVAKonzerneigenkapitalDie Entwicklung des Konzerneigenkapitals ergibt sich aus dem Konzerneigenkapitalspiegel als gesonderter Bestandteil des Konzernabschlusses. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2022 EUR 1.020.000 und ist in 20.400 Stückaktien eingezahlt. Bei den zum 31. Dezember 2022 ausgewiesenen Gewinnrücklagen in Höhe von TEUR 10.824 handelt es sich um technische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung (TEUR 109) sowie um die gemäß den Beschlüssen der Hauptversammlungen in die Gewinnrücklagen eingestellten Bilanzgewinne der Geschäftsjahre 2017 und 2018. RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Gutschriftsverpflichtungen in Höhe von EUR 11,8 Mio (i. Vj. EUR 10,4 Mio), ausstehende Rechnungen von EUR 2,7 Mio (i. Vj. EUR 1,5 Mio), Personalkosten in Höhe von EUR 1,0 Mio (i. Vj. EUR 1,1 Mio) sowie Pfand in Höhe von EUR 0,3 Mio (i. Vj. EUR 0,5 Mio). Die in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Gutschriftsverpflichtungen resultieren aus eingenommenen Rückvergütungen seitens der Hersteller, die zum Teil an die Kunden weitergereicht werden müssen. Diese Gutschriftsverpflichtungen beinhalten zu einem nicht unerheblichen Teil Schätzgrößen. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass die Lieferantenrückvergütungen erst abgerechnet werden können, sobald belastbare Mengenmeldungen vorliegen. Weiterhin werden von den sonstigen Rückstellungen für Gutschriftsverpflichtungen unterjährig von der Team Beverage oder ihren Tochtergesellschaften geleistete Anzahlungen an ihre Kunden abgesetzt und somit mit den Rückstellungen saldiert. Die geleisteten Anzahlungen belaufen sich im Berichtsjahr auf EUR 9,7 Mio (i. Vj. EUR 9,7 Mio). VerbindlichkeitenDie Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 41,2 Mio (i. Vj. EUR 33,1 Mio) Finanzverbindlichkeiten. Der in der Konzern-Kapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelfonds beinhaltet den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. C. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDie Umsatzerlöse des Geschäftsjahres gliedern sich wie folgt auf:
Periodenfremde und außergewöhnliche Erträge und AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 2.831, die überwiegend aus Endabrechnungen von Vermarktungskonditionen resultieren, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 1.223, Versicherungsentschädigungen TEUR 408 und Erträge aus geldwertem Vorteil (TEUR 444). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten darüber hinaus periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.695, die im Wesentlichen aus Endabrechnungen von auszuschüttenden Konditionen resultieren. Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen vollständig auf latente Steuern. D. Sonstige AngabenI. Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus befristeten Leasingverträgen in Höhe von TEUR 547 (i. Vj. TEUR 698), aus unbefristeten Leasingverträgen in Höhe von jährlich TEUR 28 (i. Vj. TEUR 3), aus befristeten Mietverträgen in Höhe von TEUR 2.917 (i. Vj. TEUR 3.174) und aus unbefristeten Mietverträgen in Höhe von jährlich TEUR 100 (i. Vj. TEUR 187) sowie aus befristeten Serviceverträgen in Höhe von TEUR 444 (i. Vj. TEUR 535). Die Leasing- und Mietgeschäfte dienen der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Verbesserung der Eigenkapitalquote. Dies sind auch wesentliche Vorteile des Geschäfts. Weitere Vorteile bestehen in der kurzen Vertragsbindung, da die Leasing- und Mietobjekte bei eintretendem technischem Fortschritt ausgetauscht werden können. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit sowie in den höheren Refinanzierungskosten. II. OrganeVorstände:
Die Vorstände sind gemeinsam mit einem weiteren Vorstand oder Prokuristen vertretungsberechtigt. Der Vorstand ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Alle Vorstände sind hauptberuflich für die Gesellschaft und deren Tochtergesellschaften tätig. Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans wird die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB i.V.m. § 314 Abs.3 Satz 2 HGB in Anspruch genommen. Aufsichtsrat:
Den Mitgliedern des Aufsichtsrats wurden für das Geschäftsjahr 2022 Vergütungen in Höhe von insgesamt TEUR 90 gewährt. III. MitarbeiterIm Geschäftsjahr 2021 betrug die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten 235 (davon 128 männlich und 107 weiblich); im Geschäftsjahr 2022 betrug die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten 240 (davon 135 männlich und 105 weiblich). IV. Gesellschafter und KonzernverhältnisseDie Team Beverage AG ist ab dem 1. Juli 2017 ein Konzernunternehmen der Transgourmet Central and Eastern Europe GmbH, Riedstadt. Der Jahresabschluss der Team Beverage AG wird ab dem 1. Juli 2017 in den Konzernabschluss der Transgourmet Central and Eastern Europe GmbH, Riedstadt, einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt. Darüber hinaus wird der Jahresabschluss der Team Beverage AG ab diesem Zeitpunkt in den Konzernabschluss der Coop Genossenschaft, Basel/Schweiz, als oberstes Mutterunternehmen einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird nach den Regelungen der Swiss GAAP FER aufgestellt und ist auf www.coop.ch erhältlich. V. Inanspruchnahme von AufstellungserleichterungenFolgende Kapitalgesellschaften verzichten aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages mit dem Mutterunternehmen nach § 264 Abs. 3 HGB auf die Erstellung von Anhang und Lagebericht sowie die Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses:
VI. Honorar des AbschlussprüfersIm abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 sind für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 148 sowie für sonstige Leistungen TEUR 5 durch den Abschlussprüfer berechnet worden.
Bremen, den 2. März 2023 Dr. Thomas Spiegel Vorsitzender des Vorstands Silke Rösler, Vorstand Ralph Sandstedt, Vorstand Anlagevermögen für das Geschäftsjahr 2022
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Team Beverage AG, Bremen PrüfungsurteileWir haben den Konzernabschluss der Team Beverage AG, Bremen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Team Beverage AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den KonzernlageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des KonzernlageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 2. März 2023 KPMG
AG
Schadeck, Wirtschaftsprüfer Bartsch, Wirtschaftsprüferin Bericht des Aufsichtsrates 2022der Team Beverage AGZusammenarbeit von Aufsichtsrat und VorstandDer Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben pflichtgemäß wahrgenommen. Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung des Vorstandes kontinuierlich überwacht und diesen bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten. Hierbei konnte sich der Aufsichtsrat stets von der Recht-, Zweck- und Ordnungsmäßigkeit der Vorstandsarbeit überzeugen. Der Vorstand ist seinen Informationspflichten nachgekommen und hat den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend in schriftlicher und mündlicher Form über alle für die Gesellschaft und den Konzern relevanten Fragen der Strategie, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage und der Risikoentwicklung unterrichtet. Dies beinhaltete auch Informationen über Abweichungen der tatsächlichen Entwicklung von Zielen sowie Abweichungen des Geschäftsverlaufs von der Planung. Die Mitglieder des Aufsichtsrats hatten stets ausreichend Gelegenheit, sich mit den vorgelegten Berichten und Beschlussvorschlägen des Vorstands kritisch auseinanderzusetzen und eigene Anregungen einzubringen. Insbesondere hat der Aufsichtsrat alle für das Unternehmen bedeutsamen Geschäftsvorgänge auf Basis schriftlicher und mündlicher Vorstandsberichte intensiv erörtert und auf Plausibilität überprüft. Mehrfach hat sich der Aufsichtsrat ausführlich mit der Risikosituation des Unternehmens, der Liquiditätsplanung und der Eigenkapitalsituation auseinandergesetzt. Zu einzelnen Geschäftsvorgängen hat der Aufsichtsrat seine Zustimmung erteilt, soweit dies nach Gesetz, Satzung oder Geschäftsordnung für den Vorstand erforderlich war. Der Aufsichtsratsvorsitzende hat auch zwischen den Gremiensitzungen in einem engen und regelmäßigen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand gestanden und sich über wesentliche Entwicklungen informiert. Zusammensetzung des AufsichtsratesIm Geschäftsjahr 2022 gab es keine Veränderungen in der Zusammensetzung des Aufsichtsrates. Der Aufsichtsrat besteht weiterhin aus den folgenden vier Mitgliedern: Holger Penndorf (Vorsitzender), Oliver Nordmann, Raphael Rauer und Ulf Kampruwen. Sitzungen des AufsichtsratesIm Berichtsjahr fanden vier ordentliche sowie eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung statt. Lediglich die außerordentliche Aufsichtsratssitzung fand per Videokonferenz statt. Einzelne Sitzungsteilnehmer wurden bei den ersten beiden ordentlichen Aufsichtsratssitzungen per Videokonferenz dazugeschaltet. Außerdem wurde ein Beschluss im Umlaufverfahren per Mail gefasst. Die Präsenz bei den Sitzungen des Aufsichtsrates lag bei 100%. Die Mitglieder des Vorstands haben an Aufsichtsratssitzungen teilgenommen, soweit der Aufsichtsratsvorsitzende nichts anderes bestimmt hatte. In den einzelnen Sitzungen wurde der Aufsichtsrat vom Vorstand jeweils über die aktuelle Geschäftsentwicklung sowie darüber hinaus über strategische Aspekte der weiteren Geschäftsentwicklung informiert. Hierbei standen die Auswirkungen der COVID 19 Pandemie sowie die allgemein vorherrschenden Weltereignisse auf die Kundendivisionen im Fokus. Beim Beschluss im Umlaufverfahren wurde eine Neubesetzung im Kreis der Geschäftsführung eines Tochterunternehmens beschlossen. Jahresabschluss- und KonzernabschlussprüfungIn der Sitzung am 16. März 2023 beschäftigte sich der Aufsichtsrat intensiv mit dem Jahresabschluss der Team Beverage AG und dem Konzernabschluss jeweils zum 31. Dezember 2022 sowie dem Lagebricht bzw. dem Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022. Zuvor hatte der gewählte Abschlussprüfer, die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, beide Abschlüsse geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Er testierte die Übereinstimmung der Bilanzierung, Bewertung und Konsolidierung im Konzernabschluss mit dem Handelsgesetzbuch (HGB) und der Satzung. Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Team Beverage AG, der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht, der Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers haben zur Prüfung vorgelegen. An der Beratung des Jahres- und des Konzernabschlusses nahmen Vertreter des Abschlussprüfers teil und erläuterten ihre wesentlichen Ergebnisse. Die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts durch den Aufsichtsrat ergab keine Einwände. Der Aufsichtsrat stimmte daher dem Ergebnis der Prüfung seitens des Abschlussprüfers zu und billigte den Jahresabschluss sowie den Konzernabschluss. Mit der Billigung des Jahresabschlusses durch den Aufsichtsrat ist dieser festgestellt, da Vorstand und Aufsichtsrat keinen Beschluss gefasst haben, die Feststellung des Jahresabschlusses der Hauptversammlung zu überlassen. Auch der vom Vorstand gemäß § 312 AktG aufgestellte Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) wurde von der KPMG geprüft. Der Abschlussprüfer erteilte hierzu am 2. März 2023 folgenden Bestätigungsvermerk: "Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war, 3. bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentliche andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen." Der Abhängigkeitsbericht wurde den Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vor der Bilanzsitzung am 16. März 2023 zur Prüfung übermittelt. Der Abschlussprüfer nahm an den Beratungen über den Bericht - die im Rahmen der Bilanzsitzung am 16. März 2023 stattfanden - ebenfalls teil und berichtete über die wesentlichen Prüfungsergebnisse. Der Aufsichtsrat unterzog den Abhängigkeitsbericht unter Einbeziehung der Ergebnisse des Abschlussprüfers einer eingehenden Prüfung im Hinblick auf seine Vollständigkeit und Richtigkeit, billigte das Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers und kam zu dem Ergebnis, dass keine Einwendungen gegen die vom Vorstand am Schluss des Berichts abgegebene Erklärung über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen zu erheben sind. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Konzerns für die von ihnen geleistete Arbeit und ihren Einsatz im Geschäftsjahr 2022.
Bremen, 16. März 2023 Holger Penndorf, Aufsichtsratsvorsitzender Der Konzernabschluss der Team Beverage AG für das Geschäftsjahr 2022 wurde am 16. März 2023 gebilligt. |
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Team Beverage Großhandel GmbH GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Flughafenallee 15
28199 Bremen - Handelsregister
- HRB 33401HB, Bremen
- Eintragungsdatum
- 16. april 2015
- Branche
-
Großhandel mit Getränken
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen - Unternehmenszweck
- Entwicklung, Vermarktung und Vertrieb von Produkten, Dienstleistungen und Marken sowie Erstellung und Umsetzung von Systemen, Problemlösungen und Konzepten für alle Vertriebskanäle im Out-of-home-Bereich sowie für Einzelhandels-Segmente. Relevante Vertriebskanäle im Out-of-home-Bereich sind insbesondere Gastronomiebetriebe, Tankstellen, Kioske, Events, Kantinen und Büros. Darüber hinaus kann die Gesellschaft Holdingfunktionen ausüben, Beteiligungen eingehen und Lösungen für die Unternehmens- und Logistik-Netzwerk-Steuerung anbieten.
Finanzen
Bilanz
2023- Umlaufvermögen 53,0 % 53,33 Mio
- Anlagevermögen 41,1 % 41,38 Mio
- Aktive latente Steuern 5,5 % 5,49 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,4 % 421,8 k
- Verbindlichkeiten 68,5 % 68,88 Mio
- Rückstellungen 19,7 % 19,79 Mio
- Eigenkapital 8,0 % 8,01 Mio
- Passive latente Steuern 3,3 % 3,30 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,6 % 638,3 k
Bilanzdaten für 6 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2023- Umsatzerlöse 67,6 % 374,32 Mio
- Konzernverlustvortrag 13,2 % −72,89 Mio
- Konzernbilanzgewinn/Konzernbilanzverlust 10,1 % −55,67 Mio
- Entnahme aus der Kapitalrücklage 5,1 % 28,08 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2,3 % 12,95 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 1,5 % 8,42 Mio
- Andere aktivierte Eigenleistungen 0,2 % 1,13 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 25,1 k
- Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 8,6 k
- Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 1,0 k
- Materialaufwand 89,7 % 349,71 Mio
- Personalaufwand 4,8 % 18,70 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 4,4 % 17,13 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,7 % −2,60 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,5 % 1,83 Mio
- Sonstige Steuern 0,0 % 24,9 k
- Ergebnis nach Steuern −10,83 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −10,85 Mio
GuV-Daten für 6 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Markus Thoben
seit 2018 Geschäftsführer
-
Silke Rösler
seit 2022 Geschäftsführer
-
Arne Seeliger
seit 2022 Prokura
-
Stefan Szurlies
seit 2018 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Team Beverage AG DEU 100.0 % 25k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.
Historie
- 2022
-
02.02.
Austritt einer PositionU** A****** · Managing Director
-
12.01.
Eintritt eines MitgliedsArne Seeliger · Procura
-
12.01.
Eintritt eines MitgliedsSilke Rösler · Managing Director
- 2019
-
15.08.
Austritt einer PositionT***** D** · Managing Director
-
15.08.
Austritt einer PositionT****** S**** · Managing Director
-
09.07.
Änderung der VertretungsbefugnisT***** D** · Managing Director
-
09.07.
Änderung der VertretungsbefugnisU** A****** · Managing Director
- 2018
-
06.07.
Eintritt eines MitgliedsStefan Szurlies · Procura
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2023 Konzernabschluss
- 2022 Konzernabschluss ↓
- 2021 Konzernabschluss
- 2020 Konzernabschluss
- 2019 Konzernabschluss
Konzernabschluss 2022
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
Mit API-Key abrufen API-Key holen →Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
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