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Wagner GmbH GmbH

NehrenOfterdingen, DEU ·HRB 381606 Stuttgart
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Daimlerstr. 35
72147 Nehren
Handelsregister
HRB 381606, Stuttgart
Eintragungsdatum
22 de dezembro de 1994
Branche
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Unternehmenszweck
Die Verwaltung von lmmobilien und Photovoltaikanlagen sowie das Halten von Gesellschaftsbeteiligungen.

Finanzen

Mitarbeiter 2024
3
Bilanzsumme 2024
5,20 Mio. €
Jahresergebnis 2024
183.724 €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 5,20 Mio
  • Anlagevermögen 95,0 % 4,94 Mio
  • Umlaufvermögen 5,0 % 262,7 k
Passivseite 5,20 Mio
  • Eigenkapital 77,8 % 4,05 Mio
  • Verbindlichkeiten 21,3 % 1,11 Mio
  • Rückstellungen 0,9 % 49,4 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 135,1 k
  • Erträge aus Beteiligungen 100,0 % 135,1 k
Aufwendungen 767,7 k
  • Personalaufwand 40,2 % 308,7 k
  • Abschreibungen 35,6 % 272,9 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 16,3 % 125,3 k
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 4,3 % 32,9 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3,6 % 27,9 k
  • Rohergebnis 816,3 k
  • Ergebnis nach Steuern 183,7 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 183,7 k
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 15 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Rainer Wagner seit 2006 Geschäftsführer
2 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Beteiligungen an

Historie

  1. 2024
  2. 27.08.
    Änderung des Stamm-/Grundkapitals
    Wagner GmbH
  3. 27.08.
    Satzungsänderung
    Wagner GmbH
  4. 27.08.
    Zweigniederlassung aufgehoben
    Wagner GmbH
  5. 27.08.
    Änderung des Unternehmensgegenstands
    Die Verwaltung von lmmobilien und Photovoltaikanlagen sowie das Halten von Gesellschaftsbeteiligungen.
  6. 03.07.
    Spaltung
    Wagner GmbH
  7. 2023
  8. 22.12.
    Eintritt eines Mitglieds
    Wagner Europatransporte GmbH & Co. KG · Limited Partner
  9. 2015
  10. 17.06.
    Änderung des Unternehmensgegenstands
    Gegenstand des Unternehmens ist das Speditions- und Frachtführergeschäft, einschließlich der Logistik und Lagerhaltung sowie der Betrieb einer Kfz-Werkstatt und der Fahrzeughandel.
  11. 17.06.
    Austritt einer Position
    M**** C****** · Managing Director
33 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 7 de novembro de 2024 · Quelle: Bundesanzeiger

Wagner GmbH

Nehren

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anhang 2023

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Wagner GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Aufgrund der Besonderheit des Geschäftsbereichs einer Spedition wird die Position Materialaufwand als Fahrzeugaufwand bezeichnet.

Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in 72147 Nehren und ist im Handelsregister Stuttgart unter HRB 311606 eingetragen.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 267, 276, 288 HGB Gebrauch gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Anschaffungs- und Herstellungskosten für geringwertige Wirtschaftsgüter wurden analog § 6 Abs. 2 und 2a EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Sammelposten auf 5 Jahre verteilt.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum zeitanteiligen Nennbetrag angesetzt. Sie umfassen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Aktive latente Steuern aus der sich insgesamt ergebenden Steuererstattung aufgrund temporärer Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen wurden mit dem unternehmensindividuellen Steuersätzen bewertet.

Änderungen der Bilanzposten und Posten der Gewinn- und Verlustrechnung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ergaben sich nicht.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt.

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Wagner GmbH Speditions- und Frachtführergeschäft, Nehren

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge- Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 82.598,87 3.588,45 15.043,94
38.397,38-
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 82.598,87 3.588,45 15.043,94
38.397,38-
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.869.633,97 1.972,07 1.786.091,39
2. technische Anlagen und Maschinen 2.338.680,72 12.185,52 1.508.882,19
32.032,05-
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.827.406,23 1.802.258,50 6.489.287,91
1.454.907,82-
Summe Sachanlagen 17.035.720,92 1.814.444,02 1.972,07 9.784.261,49
1.486.939,87-
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 35.000,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 2.550,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 37.550,00 0,00
Summe Anlagevermögen 17.118.319,79 1.855.582,47 1.972,07 9.799.305,43
1.525.337,25-
Abschreibungen Zuschreibungen vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.605,45 32.746,00 39.011,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 9.605,45 32.746,00 39.011,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 138.383,07 3.085.514,65 3.221.925,65
2. technische Anlagen und Maschinen 148.708,52 809.952,00 946.487,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.300.365,50 3.685.469,00 3.294.397,00
Summe Sachanlagen 1.587.457,09 7.580.935,65 7.462.809,65
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 35.000,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 2.550,00 0,00
Summe Finanzanlagen 37.550,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.597.062,54 7.651.231,65 7.501.820,65

Handelsrecht

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

EUR
Gleitzeitrückstellung 7.100,00
Rückstellungen für Überstunden 11.300,00
Prüfung Jahresabschluss 14.750,00
Inflationsausgleichsprämie 8.550,00
Sonstige Verpflichtungen 32.300,00
74.000,00

Verbindlichkeiten

31.12.2023 Vorjahr
Summe bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre Summe bis 1 Jahr
Verbindlichkeiten TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
gegenüber Kreditinstituten 3.572,1 862,8 2.709,3 957,1 3.506,8 445,0
Lieferungen und Leistungen 406,5 406,5 0,0 0,0 726,0 726,0
verbundene Unternehmen 10,0 10,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstige Verbindlichkeiten 544,3 544,3 0,0 0,0 452,1 452,1
4.532,9 1.823,6 0,0 0,0 4.684,9 1.623,1

Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.572,1 sind durch Grundschulden, Bürgschaften des Gesellschafters und Forderungsabtretungen sowie durch Sicherungsübereignung der jeweils finanzierten Fahrzeuge gesichert. Des Weiteren wurde die im Geschäftsjahr 2010 errichtete Photovoltaikanlage sicherungsübereignet und die Erträge aus der Stromeinspeisevergütung abgetreten.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB ergaben sich nach Auskunft des Geschäftsführers nicht.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Gewinnvortrag

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von EUR 3.229.664,49 (Vorjahr EUR 2.735.804,35) enthalten. Der Gewinnvortrag wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Sonstige Pflichtangaben

Angaben zur Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer war im Geschäftsjahr bestellt:

 

Herr Rainer Wagner, Mechaniker, Ofterdingen

Auf die Angaben der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 verzichtet.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Forderungen EUR 0,00 Vorjahr: EUR 0,00
Verbindlichkeiten EUR 155.897,37 Vorjahr: EUR 147.459,88

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren 95 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon 85 gewerbliche Arbeitnehmer und 10 angestellte Mitarbeiter.

 

Nehren, 06. März 2024

Rainer Wagner, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Wagner GmbH ist ein inhabergeführtes Unternehmen der Transportbranche und wurde 1991 als Nachfolgeunternehmen der Einzelfirma Wilhelm Wagner Brennholzhandlung und Transporte gegründet.

Das Unternehmen mit Sitz in Nehren und einer Niederlassung in Zorbau -Sachsen-Anhalt, (Haan - NRW, bis 31.12.2017)) versteht sich als Fullservice-Dienstleister im Logistikbereich, d.h. unseren Kunden bieten wir von der Logistikorganisation und Lagerhaltung/Handling bis zum Transport und der Entsorgung von Transportverpackungen alle relevanten Dienstleistungen rund um den Gütertransport von Komplettladungen zu den Kunden unserer Kunden. Die Fahrzeugflotte wird in der eigenen Werkstatt gewartet und für die jeweilige Transportauslegung optimiert.

"Kundenzufriedenheit ist unser Antrieb - Ressourcenschonung und Umweltschutz unsere Verantwortung"

Unser Ziel ist die kontinuierliche Verbesserung unserer Qualitätsstandards bei gleichzeitiger Reduzierung negativer Umwelteinflüsse und die Optimierung der energiebezogenen Leistung und damit einhergehend eine entsprechende Verbesserung der Kostenstruktur.

Diese Ziele erreichen wir mit einem modernen, optimal gewarteten Fuhrpark und auf hohem Niveau ausgebildeten Mitarbeitern.

2. Forschung und Entwicklung

F&E Projekte liegen zum Berichtszeitpunkt nicht vor.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Entwicklung des Geschäftsjahres 2023 in Deutschland war geprägt von einer insgesamt schwachen Weltkonjunktur. Der private Verbrauch ging aufgrund der hohen Inflationsrate und der damit sinkenden Kaufkraft der privaten Haushalte zurück. Abweichend von den anderen großen EU-Ländern sanken auch die staatlichen Konsumausgaben deutlich, weil pandemiebedingte Sonderausgaben wegfielen. Die schwache Weltkonjunktur spiegelte sich schließlich in einem Rückgang der Exporte wider, dem allerdings auch ein stärkerer Rückgang der Importe gegenüberstand. Insgesamt hat der Außenhandel daher einen positiven Wachstumsbeitrag für die deutsche Wirtschaft geliefert.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt lag im Wirtschaftsjahr 2023 mit -0,3 % deutlich unter dem Wert des Vorjahres (+1,9%).

Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe reduzierte sich insbesondere im Handelsbereich überdurchschnittlich. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden.

Das Defizit des Bundes von -87 Mrd. Euro blieb im Jahr 2023 weiterhin auf einem hohen Niveau, verringerte sich im Vorjahresvergleich jedoch um 9,5 Milliarden Euro, da die Einnahmen des Staates mit +4,4 % auf 1.902 Milliarden Euro stärker stiegen als die Ausgaben mit +3,7 % auf 1.989 Milliarden Euro. .

Das Wachstum der Logistikbranche in Deutschland im Berichtsjahr liegt mit rund 8 Mrd. Euro auf nunmehr 327 Mrd. Euro lediglich 2,5% über dem Vorjahreswert. Die Zahl aller in diesem Sektor beschäftigten Personen liegt bei 3,3 Millionen Damit ist die Logistik in Deutschland nach Automobilindustrie und Handel der drittgrößte Wirtschaftsbereich.

Die Treibstoffentwicklung des Jahres 2023, gemessen an der Veränderung des BGL-Dieselpreisindex des Berichtsjahres, liegt bei einer mittleren Kostenreduzierung von - 14,4% (VJ + 40,2%).

Da unterdessen in erheblichem Umfang mit indexbasierten Kostenauf- und Abschlägen gearbeitet wird, führt diese Kostenreduzierung allerdings nicht zu einer spürbaren Ertragsverbesserung.

Daneben sind die Personalkosten im Berichtsjahr sowohl im Bereich der Personalentlohnung als auch bei den Kosten der Personalgewinnung aufgrund der nach wie vor unzureichenden Verfügbarkeit von Fahrpersonal in Verbindung mit hohen Preissteigerungsraten, wie in den Vorjahren weiter angestiegen.

Die zunehmenden Verkehrsbeschränkungen durch Umwelt-,Lärmschutz-, Arbeitszeitauflagen und Stauereignisse führen zu erheblichen zusätzlichen Zeit- und damit Ertragsverlusten.

Die Spotraten des europäischen Frachtraten-Index für den LKW-Verkehr haben sich im 4. Quartal 2023 auf rund 124 Punkte reduziert. Die Preise fallen in diesem Segment seit dem 3. Quartal 2022 und haben fast wieder das Niveau vom Beginn des Jahres 2022 erreicht.

Dagegen ist die Entwicklung der Kontraktraten stabiler.

Die größten Treiber dieser Entwicklung liegen in der Reduzierung der Kraftstoffkosten, und einem Rückgang der Gesamtnachfrage aus einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld. Dagegen wirkt nach wie vor der andauernden Fahrermangel der zu einer Verknappung, insbesondere qualifizierter Transportleistungen führt.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

Geschäftsjahr Vorjahr
TEUR %-BL Δ %-VJ TEUR %-BL
Betriebsleistung
Erlöse Eigentransporte 7.984 82,3% -1.556 -16,3% 9.539 81,3%
Sonstige 1.713 17,7% -482 -22,0% 2.195 18,7%
Σ 9.696 100,0% -2.038 -17,4% 11.734 100,0%
Kosten I
Fahrzeugkosten 3.538 36,5% -940 -21,0% 4.479 38,2%
Sonstige 182 1,9% -188 -50,9% 370 3,2%
Σ 3.720 38,4% -1.129 -23,3% 4.849 41,3%
Deckungsbeitrag I 5.976 61,6% -909 -13,2% 6.885 58,7%
Kosten II
Personalkosten 3.394 35,0% -752 -18,1% 4.146 35,3%
Sonstige 750 7,7% -114 -13,2% 864 7,4%
Σ 4.144 42,7% -866 -17,3% 5.010 42,7%
EBITDA 1.833 18,9% -43 -2,3% 1.876 16,0%
AfA 1.597 16,5% 235 17,3% 1.362 11,6%
EBIT 236 2,4% -278 -54,1% 514 4,4%
Finanzergebnis 123 1,3% 44 56,3% 79 0,7%
EBT 113 1,2% -322 -74,1% 435 3,7%
Steuern 190 2,0% -58 -23,4% 248 2,1%
Neutr. Ergebnis -164 -1,7% 143 -46,7% -307 -2,6%
0,0%
Betriebsergebnis 86 0,9% -408 -82,6% 494 4,2%

1) abgeleitet aus der internen betriebswirtschaftlichen Auswertung der Gesellschaft.

Im Geschäftsjahr 2023 reduzierte sich die operative Gesamtleistung des Unternehmens um 17,4 % zum Vorjahr.

Der Rückgang resultierte im Wesentlichen aus einer Minderung der Transport- (-17%) und Logistikdienstleistungserlöse (-5%)

Im Fahrzeugkostenbereich entwickelten sich die relativen Kostenbestandteile in Bezug auf die Erlöse Eigentransporte zum Vorjahr wie folgt:

Aufwendungen für Treibstoffe (-4,9%)

Aufwendungen für Mautkosten (+0,6%),

Kfz-Versicherungen (0,1%)

Reparaturen/Instandhaltung (+9,1%)

Kfz-Steuern (+11,2%)

Damit resultiert insgesamt eine Reduzierung der relativen Fahrzeugkosten Eigentransporte (ohne Finanzierungsaufwendungen und AfA Fuhrpark) um 3% auf 44% (2022/47%, 2021/44%).

Die Personalkostenquote hat sich minimal um 0,3% verbessert (-0,7%/ VJ -1,0% VVJ).

Die Summe der ordentlichen betrieblichen Aufwendungen ergibt eine Gesamtkostenreduzierung von 114 TEUR (-13%), die sich schwerpunktmäßig aus Einsparungen im Bereich Reparatur/Instandhaltung, Raumkosten und Sonstige Kosten ergibt.

Abschreibungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr insbesondere im Bereich der Fahrzeugabschreibungen um insgesamt 235 TEUR erhöht. Wie in den Vorjahren wurden Fuhrparkinvestitionen bei Neuanschaffungen generell degressiv abgeschrieben.

Die Entwicklung der Zinsaufwendungen im Berichtsjahr mit einer Erhöhung zum Vorjahr von 56% resultiert im Wesentlichen aus investitionsinduzierten Erhöhungen des Fremdkapitalvolumens und der allgemeinen Zinssatzerhöhung.

Damit konnte das, aufgrund erheblicher Unsicherheitsfaktoren zum Planungszeitpunkt, sehr vorsichtig veranschlagte Ertragsziel des Berichtsjahres im Wesentlichen erreicht werden.

Mit einer Reduzierung zum Vorjahr von 408 TEUR nach Ertragssteuern konnte ein, für die Geschäftsleitung noch ausreichendes Betriebsergebnis, von 86 TEUR (VJ 494 TEUR) realisiert werden. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass im Rahmen der handelsrechtlichen Wahlrechtsausübung auf die Aktivierung von rund 90 TEUR latenter Steuern verzichtet wurde.

b) Finanzlage

Geschäftsjahr Vorjahr
AKTIVA (TEUR) % Diff. (TEUR) %
A. Anlagevermögen
I/II. Imm. VG/Sachanlagen 7.613,7 89% 111,9 7.501,8 83%
III. Finanzanlagen 37,6 0% 35,0 2,6 0%
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 177,0 2% 7,2 169,8 2%
II. Forderungen und sonst. Vermg.
1. Forderungen a.L.u.L. 582,0 7% -152,7 734,7 8%
2. Forderungen UN Bet.Verh. 0,6 0% 0,6 0,0 0%
3. sonstige Vermögensgegen- stände 91,0 1% -35,6 126,6 1%
III. Kassen, Guth.bei Kreditinstituten 0,3 0% -401,9 402,1 4%
C. Aktive RAP 31,2 0% 0,8 30,4 0%
D. Aktive latente Steuern 0,0 0% -49,3 49,3 1%
Summe Aktiva 8.533,4 100% -483,8 9.017,2 100%
PASSIVA
A. Eigenkapital 3.815,8 45% 86,1 3.729,7 41%
B. Rückstellungen 184,6 2% -418,0 602,6 7%
C. Verbindlichkeiten 0,0
1. Verbindlichk. geg. Kreditinstituten 3.572,1 42% 65,3 3.506,8 39%
2. erhaltene Anzahlungen 0,0 0% 0,0 0,0 0%
3. Verbindlichkeiten a.L.u.L. 406,5 5% -319,5 726,0 8%
4. Verbindlichk. UN Bet.Verh. 10,0 0% 10,0 0,0 0%
5. Verbindlichkeiten UN Bet.Verh. 544,3 6% 92,2 452,1 5%
D. Passive latente Steuern 0,0 0% 0,0 0,0 0%
Summe Passiva 8.533,4 100% -483,8 9.017,2 100%

Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 147 TEUR erhöht.

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr Ersatzinvestitionen in das Anlagevermögen in einem Volumen von 1.821 TEUR realisiert. Die Investitionen betrafen insbesondere den Fuhrpark.

Durch einen umsatzbedingt reduzierten Bestand an Forderungen und gleichzeitigem Abbau von Bankguthaben hat sich das Umlaufvermögen um 41% gegenüber dem Vorjahr reduziert.

Bei einer Bilanzsumme von 8.533 TEUR (VJ -484 TEUR -5%) hat sich die Eigenkapitalquote, bedingt durch die Reduzierung der Bilanzsumme, trotz geringem Ergebnisbeitrag, von 41% auf nunmehr 45% (VVJ 42%) im Berichtsjahr erhöht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich aufgrund der Inanspruchnahme von Investitionsdarlehen (1.600 TEUR) trotz erheblicher Tilgungsleistungen leicht um 65 TEUR auf 3.572 TEUR erhöht.

Der Bestand an Lieferantenverbindlichkeiten zum 31.12. des Geschäftsjahres hat sich um 320 TEUR zum Vorjahr reduziert. Diese Reduzierung entspricht im Wesentlichen dem Abbau des stichtagsbedingten Überhangs des Vorjahres.

Sonstige Verbindlichkeiten erhöhten sich im Wesentlichen aufgrund der Zunahme des Umsatzsteuersaldos zum Bilanzstichtag um 92 TEUR.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 1.054 TEUR (VJ 1.840 TEUR). Der Gesamtcashflow nach Investitions- und Finanzierungstätigkeit beträgt -696 TEUR (VJ 307 TEUR). Unter Berücksichtigung der Kontokorrentrahmen beträgt der Liquiditätssaldo zum 31.12.2023 456 TEUR (VJ 1.152 TEUR).

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung,

Betriebsergebnis und

Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Fahrzeug, Gesamtleistungsrendite und den Cashflow heran. Im Analysebereich wird aktuell an der stetigen Ermittlung der Deckungsbeiträge der jeweiligen Geschäftsbereiche durch die Einführung einer kostenstellenbasierten Profitcenterrechnung gearbeitet, um die Qualität der Analyse und der Unternehmenssteuerung weiter zu verbessern.

Der um den Kraftstoffzuschlag bereinigte Umsatz pro Fahrzeug ist im Vergleich zum Vorjahr um -3,0% (VJ +9,9%), das Betriebsergebnis aufgrund der beschriebenen Kostenstrukturänderungen um -83% (VJ +66%) gesunken. Damit reduzierte sich die Gesamtleistungsrendite im Berichtsjahr um -3,3% auf 0,9% (VJ 4,2%).

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als befriedigend, die Ertragslage als ausreichend ein.

Die Umsatzentwicklung konnte die Erwartungen nicht erfüllen, aufgrund verschiedener Kostenstrukturänderungen konnte das Planergebnis jedoch erreicht werden (Gesamtabweichung +12 TEUR).

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen, Skontoabzüge zu realisieren und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Diese Ansprüche konnten im Berichtsjahr weitgehend realisiert werden.

III. Zweigniederlassungsbericht

Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Nehren über eine inländische Niederlassung in Zorbau / Sachsen-Anhalt.

Insgesamt beschäftigen wir außerhalb des Hauptsitzes in Nehren 32 Mitarbeiter (32 im Vorjahr).

IV. Prognosebericht

Der Transportsektor der europäischen Union ist grundsätzlich von geringen Markteintrittsbarrieren gekennzeichnet. Daraus resultiert für die Branchenentwicklung, insbesondere aufgrund osteuropäischer Niedrigpreis-Anbieter, trotz hoher Kapazitätsnachfrage ein spürbarer Margendruck bei Standardtransportleistungen. Darüber hinaus erfordert die stark nachlassende Bereitschaft der inländischen Fahrer, im Fernverkehr eingesetzt zu werden, zunehmend eine strategische Neuorientierung und Anpassungen des Leistungsspektrums der inländischen Transportunternehmen.

Spezialtransporte, Gesamtlogistikpakete und höherwertige Logistikdienstleistungen sind die ertragsreichen Wachstumsfelder der Branche. In diesen Bereichen wird der Focus des Unternehmens, auch vor dem Hintergrund der o.a. Rahmenbedingungen, in den nächsten Jahren liegen.

Die für die Transportbranche nach wie vor schwierige Frage der umweltfreundlichen Leistungserbringung kann und muss neben technischem Fortschritt durch weitere Digitalisierungsbestrebungen spürbar verbessert werden. Es wird davon ausgegangen, dass in der EU immer noch mehr als 25% aller Fahrten Leerfahrten sind. Durch eine stärkere Vernetzung der Unternehmen einerseits und einem umfassenden Datenaustausch andererseits könnten die Kapazitäten optimiert werden. Ansätze hierfür gibt es bereits mit sogenannten Visibility-Plattformen von verschiedenen Startup-Unternehmen.

Ähnliches gilt auch für administrative Prozesse, wobei in diesem Zusammenhang die Einführung eines umfassenden digitalen Frachtbriefs leider nur sehr langsam voranschreitet.

Die Problematik der Beschaffung von qualifiziertem Fahrpersonal hat sich im Jahr 2023 insbesondere Aufgrund des zunehmend schwierigen wirtschaftlichen Umfelds, leicht verbessert. Trotz der Bereitstellung eines modernen und technisch hochwertigem Fuhrparks und einem ausgewogenem, mit individuellen Leistungsanreizen verbundenem Vergütungssystem und der Ausbildung von eigenem Fahrpersonal gelingt es weiterhin nur eingeschränkt, die vorhandenen Transportkapazitäten optimal einzusetzen (s. Umsatzauslastung/Fzg.).

Die Umsatzentwicklung der Gesellschaft innerhalb der nächsten drei Jahre wird im Transport- und Logistikbereich aufgrund der geschilderten Rahmenbedingungen von einer (preisbereinigten) Stagnation auf dem Niveau des Berichtsjahres geprägt sein, wobei durch ein weiter optimiertes Kostenmanagement, die anteilige Zunahme von rentablen Spezialtransporten und Schüttgütern sowie ein Ausbau der Logistikdienstleistungen ein hinreichendes Betriebsergebnisniveau, auch vor dem Hintergrund einer prognostizierten weiteren Erhöhung der variablen Fahrzeugkosten, erzielt werden kann.

Für 2024 erwarten wir insbesondere bedingt durch erste positive Effekte der beschriebenen Transformationsprozesse trotz eines gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfelds beim Betriebsergebnis eine Verbesserung auf rund 200 TEUR. Beim ertragssteuerbereinigte Effekt (Verzicht auf Aktivierung latenter Steuern 2023) wird mit einem Zuwachs von 35 TEUR gerechnet.

Der Gesamtcashflow wird bei - 180 TEUR liegen.

Der erwartete Cashflow ist aufgrund des mit 1.740 TEUR außergewöhnlich hohen Tilgungsanteils negativ, wobei der verfügbare Liquiditätssaldo zum Jahresende bei rund 800 TEUR liegt. Das geplante Investitionsvolumen liegt mit 66 TEUR erheblich unter dem Vorjahresniveau, so dass keine weitere Darlehensaufnahme geplant ist.

Die aktuellen betriebswirtschaftlichen Zahlen der Gesellschaft liegen zum 31.03.2024 geringfügig über dem zu diesem Zeitpunkt geplanten Ergebniswert der Jahresplanung.

Wir erwarten demzufolge eine, im Vergleich zur Unternehmensplanung, leicht positive Entwicklung der Vermögens, Finanz- und Ertragslage.

V. Chancen- und Risikobericht

Es wird in den kommenden Jahren nach wie vor mit einem weiter steigenden Güterverkehrsaufkommen gerechnet, wobei vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Lage auch von zunehmender Blockbildung (Russland, China) und entsprechenden Protektionismus Bestrebungen ausgegangen werden muss.

Die Industrie lagert neben klassischen Logistikdienstleistungen vermehrt auch logistikfremde Leistungen aus, daraus erschließen sich zum Teil neue Geschäftsfelder.

Kooperationen bringen Größen- und Netzwerkvorteile vor allem bei mittleren Betrieben und verringern damit auch die Abhängigkeit von einzelnen Kunden.

Green Logistics als Instrument der Wettbewerbsdifferenzierung schafft kurzfristig Alleinstellungsmerkmale am Markt.

Es wird erwartet, dass die Logistik für Onlinehandel global stark wachsen wird, gleichzeitig werden neue Geschäftsfelder und der Bedarf an Beratungs-Knowhow vor dem Hintergrund der weiteren Digitalisierung der industriellen Produktion entstehen (Industrie 4.0 → Logistik 4.0). Es ergeben sich neue Anforderungen durch verkehrsmittelübergreifende Vernetzung und Verlagerung von Warenströmen durch den Aufbau von Internet-Marktplätzen für Güter und Dienstleistungen.

Die Liberalisierung im europäischen Bahnverkehr ermöglicht Effizienzgewinne und Zugang zu neuen Märkten.

Die Kosten für Energie, Personal sowie schärfere Sicherheits- und Umweltschutzauflagen werden deutlich ansteigen, der Fahrer- und Fachkräftemangel wird massiv zunehmen.

Die Frage der zukünftigen Antriebstechnologie für Nutzfahrzeuge lässt die Frage der mittelfristigen Planung der "Logistikhardware" weitgehend offen, gewinnt aber bedingt durch die aktuelle Energiekrise eine überragende Bedeutung mit neuen Risiken aber auch Chancen.

Kleinere Anbieter werden durch europaweite Netzwerke größerer Unternehmen oder Kooperationen verdrängt oder in einen ruinösen Kostendruck, insbesondere bei einfachen Transportleistungen, gedrängt.

Anhaltend volatile Märkte erfordern weiterhin flexiblere und kurzfristigere unternehmerische Entscheidungen und Korrekturen von mittel- bis langfristig angelegten Geschäftsmodellen.

Insbesondere vor dem Hintergrund der nach wie vor bestehenden und sich weiter verstärkenden weltweiten Krisen (Politik, Klima ..) muss mit einer zunehmenden Insolvenzanfälligkeit insbesondere bei einfachen Transportdienstleistungen gerechnet werden.

Zum Berichtszeitpunkt liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung in Bezug auf die Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vor. Vielmehr entspricht die aktuelle wirtschaftliche Situation in vollem Umfang den Erwartungen der Geschäftsleitung.

 

Nehren, 13. Mai 2024

Rainer Wagner

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Wagner GmbH, Nehren

AKTIVSEITE

Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 32.746,00 39.011,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.085.514,65 3.221.925,65
2. technische Anlagen und Maschinen 809.952,00 946.487,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.685.469,00 3.294.397,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 7.580.935,65 0,00 7.462.809,65
III. Finanzanlagen 37.550,00 0,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 177.009,00 169.761,00
2. unf. Erzeugnisse, unf. Leistungen 0,00 0,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 0,00 177.009,00 0,00 169.761,00
II. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 632,31 0,00
III. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 581.987,24 734.682,85
2. Sonstige Vermögensgegenstände 91.034,54 673.021,78 129.159,74 863.842,59
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 271,98 402.123,61
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.225,81 30.403,93
D. Aktive latente Steuern 0,00 49.255,00
8.533.392,53 9.017.206,78

PASSIVSEITE

Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Gewinnrücklagen 300.000,00 300.000,00
III. Bilanzgewinn 3.315.786,25 3.815.786,25 3.229.664,49 3.729.664,49
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 110.640,64 172.183,00
2. Sonstige Rückstellungen 74.000,00 184.640,64 430.450,00 602.633,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.572.113,63 3.506.795,60
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 406.503,29 725.979,48
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 10.000,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 544.348,72 4.532.965,64 452.134,21 4.684.909,29
8.533.392,53 9.017.206,78

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
1. Rohertrag 6.306.947,90 7.308.591
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.146.211,36 3.862.206
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 648.821,18 3.795.032,54 716.949 4.579.155
- davon für Altersversorgung € 2.918,43 i.V.: € 4.358,38
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen und des Umlaufvermögens 1.597.062,54 1.361.903
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 485.827,04 480.026
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.922,89 360
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 123.037,12 -120.114,23 78.707 -78.347
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 308.911,55 809.159
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 190.242,81 248.452
9. Sonstige Steuern 8.546,98 198.789,79 8.547 256.999
10. Aufgrund einer Gewinngemeinschaft abgeführte Gewinne 24.000,00 58.300
11. Jahresüberschuss 86.121,76 493.860

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:

An die Wagner GmbH, Nehren

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wagner GmbH, Nehren, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wagner GmbH, Nehren für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können,

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben,

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben,

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann,

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt,

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft,

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen,

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 22. Mai 2024

BLRP Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Armin Lau, Wirtschaftsprüfer

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  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
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