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Wagner GmbH GmbH

NehrenOfterdingen, Deutschland ·HRB 381606 Stuttgart
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Daimlerstraße 35
72147 Nehren
Handelsregister
HRB 381606, Stuttgart
Eintragungsdatum
21 de março de 1995
Branche
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Unternehmenszweck
Gegenstand geändert; nun: Die Verwaltung von lmmobilien und Photovoltaikanlagen sowie das Halten von Gesellschaftsbeteiligungen.

Finanzen

Mitarbeiter 2023
95
Bilanzsumme 2023
8,53 Mio. €
Jahresergebnis 2023
86.122 €
17 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2023
Aktivseite 8,53 Mio
  • Anlagevermögen 89,7 % 7,65 Mio
  • Umlaufvermögen 10,0 % 850,9 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,4 % 31,2 k
  • Aktive latente Steuern 0,0 % 0
Passivseite 8,53 Mio
  • Verbindlichkeiten 53,1 % 4,53 Mio
  • Eigenkapital 44,7 % 3,82 Mio
  • Rückstellungen 2,2 % 184,6 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
Erträge 335,8 k
  • Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 92,0 % 308,9 k
  • Aufgrund einer Gewinngemeinschaft abgeführte Gewinne 7,1 % 24,0 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,9 % 2,9 k
Aufwendungen 6,20 Mio
  • Personalaufwand 61,2 % 3,80 Mio
  • Abschreibungen 25,8 % 1,60 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 7,8 % 485,8 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3,1 % 190,2 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2,0 % 123,0 k
  • Sonstige Steuern 0,1 % 8,5 k
  • Rohergebnis 6,31 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 86,1 k
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 14 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Rainer Wagner seit 2006 Geschäftsführer
2 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • Kurt Wagner 50.0 % 40k €
  • Rainer Wagner 50.0 % 40k €

Beteiligungen an

Historie

  1. 2024
  2. 27.08.
    Zweckänderung
    Gegenstand geändert; nun: Die Verwaltung von lmmobilien und Photovoltaikanlagen sowie das Halten von Gesellschaftsbeteiligungen.
  3. 27.08.
    Kapitaländerung
    Wagner GmbH
  4. 2023
  5. 22.12.
    Eintritt eines Mitglieds
    Wagner Europatransporte GmbH & Co. KG · Limited Partner
  6. 2015
  7. 17.06.
    Austritt einer Position
    M**** C****** · Managing Director
  8. 17.06.
    Zweckänderung
    Gegenstand geändert; nun: Gegenstand des Unternehmens ist das Speditions- und Frachtführergeschäft, einschließlich der Logistik und Lagerhaltung sowie der Betrieb einer Kfz-Werkstatt und der Fahrzeughandel.
  9. 2014
  10. 16.06.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Rainer Wagner · Managing Director
  11. 16.06.
    Eintritt eines Mitglieds
    M**** C****** · Managing Director
  12. 2011
  13. 03.08.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Rainer Wagner · Managing Director
16 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
  • 2019 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2022

Veröffentlicht am 14 de dezembro de 2023 · Quelle: Bundesanzeiger

Wagner GmbH

Nehren

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Wagner GmbH, Nehren

AKTIVSEITE

Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 39.011,00 2.024,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.221.925,65 3.320.272,65
2. technische Anlagen und Maschinen 946.487,00 936.615,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.294.397,00 2.207.167,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 7.462.809,65 23.334,45 6.487.389,10
III. Finanzanlagen 0,00 0,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 169.761,00 158.553,00
2. unf. Erzeugnisse, unf. Leistungen 0,00 47.100,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 0,00 169.761,00 106.260,00 311.913,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 734.682,85 584.580,86
2. Sonstige Vermögensgegenstände 129.159,74 863.842,59 100.755,09 685.335,95
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 402.123,61 94.800,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 30.403,93 35.418,72
D. Aktive latente Steuern 49.255,00 28.294,00
9.017.206,78 7.645.175,54

PASSIVSEITE

Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Gewinnrücklagen 300.000,00 300.000,00
III. Bilanzgewinn 3.229.664,49 3.729.664,49 2.735.804,35 3.235.804,35
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 172.183,00 51.711,00
2. Sonstige Rückstellungen 430.450,00 602.633,00 335.750,00 387.461,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.506.795,60 3.009.921,03
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 725.979,48 399.366,25
3. sonstige Verbindlichkeiten 452.134,21 4.684.909,29 612.622,91 4.021.910,19
9.017.206,78 7.645.175,54

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2022

Vorjahr
1. Rohertrag 7.308.591,26 6.572.301,78
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.862.206,08 3.597.580,27
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 716.949,11 4.579.155,19 696.683,28 4.294.263,55
- davon für Altersversorgung € 2.918,43 i.V.: € 4.358,38
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen und des Umlaufvermögens 1.361.903,41 1.288.161,77
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 480.026,46 408.583,45
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 360,03 74,94
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 78.706,98 -78.346,95 88.229,18 -88.154,24
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 809.159,25 493.138,77
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 248.452,13 148.550,87
9. Sonstige Steuern 8.546,98 256.999,11 7.681,65 156.232,52
10. Aufgrund einer Gewinngemeinschaft abgeführte Gewinne 58.300,00 38.800,00
11. Jahresüberschuss 493.860,14 298.106,25

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:

An die Wagner GmbH, Nehren

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wagner GmbH, Nehren, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wagner GmbH, Nehren für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können,

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben,

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben,

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann,

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt,

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft,

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen,

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 18. September 2023

BLRP Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Armin Lau, Wirtschaftsprüfer

7. Anhang 2022

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Wagner GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Aufgrund der Besonderheit des Geschäftsbereichs einer Spedition wird die Position Materialaufwand als Fahrzeugaufwand bezeichnet.

Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft hat Ihren Sitz in 72147 Nehren und ist im Handelsregister Stuttgart unter HRB 381606 eingetragen.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 267, 276, 288 HGB Gebrauch gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten an-gesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Anschaffungs- und Herstellungskosten für geringwertige Wirtschaftsgüter wurden analog § 6 Abs. 2 und 2a EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum zeitanteiligen Nennbetrag angesetzt. Sie umfassen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Aktive latente Steuern aus der sich insgesamt ergebenden Steuererstattung aufgrund temporärer Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen wurden mit dem unternehmensindividuellen Steuersätzen bewertet.

Änderungen der Bilanzposten und Posten der Gewinn- und Verlustrechnung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ergaben sich nicht.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

EUR
Rückständiger Urlaub 72.980,00
Gleitzeitrückstellung 4.690,00
Rückstellungen für Überstunden 34.880,00
Jahresabschlusskosten, Jahresabschlussprüfung 14.500,00
Rückstellung Berufsgenossenschaft 11.800,00
Rückstellung für Provisionen 68.000,00
Rückstellung Inflationsausgleichsprämie 190.000,00
Sonstige Rückstellungen 53.600,00
430.450,00

Verbindlichkeiten

31.12.2022
Summe bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.506,8 445,0 2.513,8 548,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 726,0 726,0 0,0 0,0
Sonstige Verbindlichkeiten 452,1 452,1 0,0 0,0
4.684,9 1.623,1 2.513,8 548,0
Vorjahr
Summe bis 1 Jahr
TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.009,9 337,1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 399,4 399,4
Sonstige Verbindlichkeiten 612,6 612,6
4.021,9 1.349,1

Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.506,8 sind durch Grundschulden, Bürgschaften des Gesellschafters und Forderungsabtretungen sowie durch Sicherungsübereignung der jeweils finanzierten Fahrzeuge gesichert. Des Wei-teren wurde die im Geschäftsjahr 2010 errichtete Photovoltaikanlage sicherungs-übereignet und die Erträge aus der Stromeinspeisevergütung abgetreten.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB ergaben sich nach Auskunft des Geschäftsführers nicht.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergeb-nis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern sind in Höhe von EUR 20.961,00 (Vorjahr Ertrag EUR 2.528,00) gesondert ausgewiesen.

Gewinnvortrag

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von EUR 2.735.804,35 (Vorjahr EUR 2.437.698,1) enthalten. Der Gewinnvortrag wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Sonstige Pflichtangaben

Angaben zur Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer war im Geschäftsjahr bestellt:

 

Herr Rainer Wagner, Mechaniker, Ofterdingen

Auf die Angaben der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 verzichtet.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegen-über Gesellschaftern

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Forderungen EUR 0,00 Vorjahr: EUR 0,00
Verbindlichkeiten EUR 147.459,88 Vorjahr: EUR 90.147,34

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren 112 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon 100 gewerbliche Arbeitnehmer und 12 angestellte Mitarbeiter.

 

Nehren, 28. April 2023

Rainer Wagner, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Wagner GmbH ist ein inhabergeführtes Unternehmen der Transportbranche und wurde 1991 als Nachfolgeunternehmen der Einzelfirma Wilhelm Wagner Brennholzhandlung und Transporte gegründet.

Das Unternehmen mit Sitz in Nehren und einer Niederlassungen in Zorbau -Sachsen-Anhalt, (Haan - NRW, bis 31.12.2017)) versteht sich als Fullservice-Dienstleister im Logistikbereich, d.h. unseren Kunden bieten wir von der Logistikorganisation und Lagerhaltung/Handling bis zum Transport und der Entsorgung von Transportverpackungen alle relevanten Dienstleistungen rund um den Gütertransport von Komplettladungen zu den Kunden unserer Kunden. Die Fahrzeugflotte wird in der eigenen Werkstatt gewartet und für die jeweilige Transportauslegung optimiert.

"Kundenzufriedenheit ist unser Antrieb - Ressourcenschonung und Umweltschutz unsere Verantwortung"

Unser Ziel ist die kontinuierliche Verbesserung unserer Qualitätsstandards bei gleichzeitiger Reduzierung negativer Umwelteinflüsse und die Optimierung der energiebezogenen Leistung und damit einhergehend eine entsprechende Verbesserung der Kostenstruktur.

Diese Ziele erreichen wir mit einem modernen, optimal gewarteten Fuhrpark und auf hohem Niveau ausgebildeten Mitarbeitern.

2. Forschung und Entwicklung

F&E Projekte liegen zum Berichtszeitpunkt nicht vor.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Entwicklung des Geschäftsjahres 2022 in Deutschland war geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, insbesondere den extremen Energiepreiserhöhungen mit seinen vielfältigen gesamtwirtschaftlichen Folgen wie eine weitere Verschärfung der Material- und Lieferengpässe bei massiv steigenden Preisen. Fachkräftemangel und die, wenn auch im Jahresverlauf stark nachlassende Corona-Pandemie, führten zu einem insgesamt wirtschaftlich schwierigen Umfeld, in dem sich die deutsche Wirtschaft trotzdem weitgehend gut behaupten konnte.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt lag im Wirtschaftsjahr 2022 mit +1,9 % unter dem Wert des Vorjahres (+2,6%). Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Einige Dienstleistungsbereiche profitierten nach dem Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen von Nachholeffekten. Die Bruttowertschöpfung in Handel und Baugewerbe ging zurück, die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe stagnierte aufgrund der schwierigen internationalen Lieferketten und den starken Energiepreiserhöhungen nur geringfügig über dem Vorjahresniveau.

Auf der Nachfrageseite waren die privaten Konsumausgaben im Jahr 2022 die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen preisbereinigt um 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichten damit fast das Vorkrisenniveau von 2019.

Der Außenhandel nahm trotz starker Preisanstiege im Jahr 2022 zu: Deutschland exportierte preisbereinigt 3,2 % mehr Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr. Die Importe legten gleichzeitig sehr viel stärker um preisbereinigt 6,7 % zu. Der Außenbeitrag dämpfte dadurch insgesamt das BIP-Wachstum.

Die Entlastungen des Staatshaushalts durch die auslaufenden Corona-Maßnahmen wurden von neuen Belastungen durch die Energiekrise infolge des russischen Angriffskriegs und direkten Hilfeleistungen an die Ukraine und aus der Ukraine geflüchteten Menschen überlagert.

Neben diesen direkten und indirekten Hilfeleistungen führten vor allem die Entlastungspakete zur Dämpfung der steigenden Energiekosten zu höheren Staatsausgaben, die überwiegend vom Bund finanziert wurden: Das Defizit des Bundes von -117,6 Mrd. Euro war im Jahr 2022 nur geringfügig niedriger als 2021 mit über -130 Mrd. Euro.

Das Wachstum der Logistikbranche in Deutschland im Berichtsjahr liegt mit rund 25 Mrd. Euro auf nunmehr 319 Mrd. Euro um rund 8,5% über dem Vorjahreswert. Dieses Wachstum basiert allerdings im Wesentlichen auf deutlichen Preis- und Kostensteigerungen des Berichtszeitraums. Dies wird auch von der Entwicklung der Beschäftigtenzahlen gestützt. So waren im Jahr 2022 mit 3,34 Millionen rund 20.000 weniger Mitarbeiter in der Logistikbranche beschäftigt als im Vorjahr.

Die Treibstoffentwicklung des Jahres 2022, gemessen an der Veränderung des BGL-Dieselpreisindex des Berichtsjahres, liegt bei einer mittleren Kostenerhöhung von +40,2% (VJ + 24,4%).

Daneben sind die Personalkosten im Berichtsjahr sowohl im Bereich der Personalentlohnung als auch bei den Kosten der Personalgewinnung aufgrund der nach wie vor unzureichenden Verfügbarkeit von Fahrpersonal wie in den Vorjahren weiter angestiegen.

Die zunehmenden Verkehrsbeschränkungen durch Umwelt-,Lärmschutz-, Arbeitszeitauflagen und Stauereignisse führen zu erheblichen zusätzlichen Zeit- und damit Ertragsverlusten.

Es ist im Berichtsjahr allerdings gelungen, Kostensteigerungen sehr weitgehend an die Kunden weiterzugeben. So belief sich der Anstieg der Transportpreise im Wirtschaftszweig "Güterbeförderung im Straßenverkehr" gegenüber dem Jahr 2021 auf 13,4% (VJ +2,6%).

Die größten Treiber dieser Entwicklung liegen zum einen in der Entwicklung der Kraftstoffkosten, zum anderen dem andauernden Fahrermangel, der neben der zunehmenden allgemeinen Nachfrage nach Transportleistungen zu einer weiteren Verknappung des Transportangebots führt.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

Geschäftsjahr
TEUR %-BL Δ
Betriebsleistung
Erlöse Eigentransporte 9.539 81,3% 759
Sonstige 2.195 18,7% 205
Σ 11.734 100,0% 964
Kosten I
Fahrzeugkosten 4.479 38,2% 593
Sonstige 370 3,2% -75
Σ 4.849 41,3% 519
Deckungsbeitrag I 6.885 58,7% 445
Kosten II
Personalkosten 4.146 35,3% 270
Sonstige 864 7,4% 75
Σ 5.010 42,7% 344
EBITDA 1.876 16,0% 101
AfA 1.362 11,6% 74
EBIT 514 4,4% 27
Finanzergebnis 79 0,7% -10
EBT 435 3,7% 37
Steuern 248 2,1% 100
Neutr. Ergebnis -307 -2,6% -259
Betriebsergebnis 494 4,2% 196
Vorjahr
%-VJ TEUR %-BL
Betriebsleistung
Erlöse Eigentransporte 8,6% 8.780 81,5%
Sonstige 10,3% 1.990 18,5%
Σ 8,9% 10.770 100,0%
Kosten I
Fahrzeugkosten 15,3% 3.885 36,1%
Sonstige -16,8% 445 4,1%
Σ 12,0% 4.330 40,2%
Deckungsbeitrag I 6,9% 6.440 59,8%
Kosten II
Personalkosten 7,0% 3.876 36,0%
Sonstige 9,4% 789 7,3%
Σ 7,4% 4.665 43,3%
EBITDA 5,7% 1.775 16,5%
AfA 5,7% 1.288 12,0%
EBIT 5,6% 486 4,5%
Finanzergebnis -10,8% 88 0,8%
EBT 9,2% 398 3,7%
Steuern 67,3% 149 1,4%
Neutr. Ergebnis 534,2% -48 -0,4%
0,0%
Betriebsergebnis 65,7% 298 2,8%

1) abgeleitet aus der internen betriebswirtschaftlichen Auswertung der Gesellschaft.

Im Geschäftsjahr 2022 erhöhte sich die operative Gesamtleistung des Unternehmens um 8,9% zum Vorjahr.

Die Gesamtsteigerung resultierte im Wesentlichen aus einer Erhöhung der Transport- (+7%) und Logistikdienstleistungserlöse (+20%)

Im Fahrzeugkostenbereich erhöhten sich die relativen Kostenbestandteile in Bezug auf die Erlöse Eigentransporte zum Vorjahr um 2,7% (VJ 2,5%). Die Erhöhung basiert insbesondere auf den gestiegenen Aufwendungen für Treibstoffe (+6,5%). Die umsatzbezogenen Aufwendungen für Kfz-Versicherungen (-0,3%), Mautkosten (-1,9%), Reparaturen/Instandhaltung (-1,5%) .und Aufwendungen für Kfz-Steuern (-0,1%) sind im Betrachtungszeitraum gesunken.

Damit resultiert insgesamt eine Erhöhung der relativen Fahrzeugkosten Eigentransporte (ohne Finanzierungsaufwendungen und AfA Fuhrpark) um 3% auf 47% (2021/44%, 2020/40%).

Die Personalkostenquote hat sich trotz Lohn- und Personalstandserhöhungen, sowie der Bildung von Rückstellungen für Inflationsausgleichsprämie, leicht um 0,7% verbessert (-1,0%/ VJ +/-0% VVJ).

Die Summe der ordentlichen betrieblichen Aufwendungen ergibt eine Gesamtkostenerhöhung von 75 TEUR (+9%), die sich entsprechend der allgemeinen Kostenentwicklung auf nahezu alle Kostenarten verteilt.

Abschreibungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr insbesondere im Bereich der Fahrzeugabschreibungen um insgesamt 74 TEUR erhöht. Wie in den Vorjahren wurden Fuhrparkinvestitionen bei Neuanschaffungen generell degressiv abgeschrieben.

Die Entwicklung der Zinsaufwendungen im Berichtsjahr mit einer Reduzierung zum Vorjahr von 11% resultiert im Wesentlichen aus vertraglichen Tilgungsleistungen im Darlehensbereich.

Aufgrund der realisierten Weitergabe der erheblichen Kostensteigerungen an die Kunden wurde das Ertragsziel des Berichtsjahres erreicht.

Mit einer Verbesserung von 229 TEUR nach Ertragssteuern konnte ein, für die Geschäftsleitung gutes Betriebsergebnis, von 494 TEUR (VJ 298 TEUR ) realisiert werden.

b) Finanzlage

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
(TEUR) % Diff. (TEUR) %
A. Anlagevermögen
I/II. Imm. VG/Sachanlagen 7.501,8 83% 1.012,4 6.489,4 85%
III. Finanzanlagen 2,6 0% 0,0 2,6 0%
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 169,8 2% -142,2 311,9 4%
II. Forderungen und sonst. Vermg.
1. Forderungen a.L.u.L. 734,7 8% 150,1 584,6 8%
2. sonstige Vermögensgegenstände 126,6 1% 28,4 98,2 1%
III. Kassen, Guth.bei Kreditinstituten 402,1 4% 307,3 94,8 1%
C. Aktive RAP 30,4 0% -5,0 35,4 0%
D. Aktive latente Steuern 49,3 1% 21,0 28,3 0%
Summe Aktiva 9.017,2 100% 1.372,0 7.645,2 100%

PASSIVA

A. Eigenkapital 3.729,7 41% 493,9 3.235,8 42%
B. Rückstellungen 602,6 7% 215,2 387,5 5%
C. Verbindlichkeiten 0,0
1. Verbindlichk. geg. Kreditinstituten 3.506,8 39% 496,9 3.009,9 39%
2. erhaltene Anzahlungen 0,0 0% 0,0 0,0 0%
3. Verbindlichkeiten a.L.u.L. 726,0 8% 326,6 399,4 5%
4. sonstige Verbindlichkeiten 452,1 5% -160,5 612,6 8%
D. Passive latente Steuern 0,0 0% 0,0 0,0 0%
Summe Passiva 9.017,2 100% 1.372,0 7.645,2 100%

Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.012 TEUR erhöht.

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr Ersatzinvestitionen in das Anlagevermögen in einem Volumen von 2.357 TEUR realisiert. Die Investitionen betrafen insbesondere den Fuhrpark.

Durch einen vollständigen Abverkauf des Bestandes an Handelsfahrzeugen und der resultierenden Reduzierung des Vorratsvermögens bei erhöhtem Bestand an Forderungen, sonstigen Vermögensgegenständen und Bankguthaben hat sich das Umlaufvermögen um 32% gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Bei einer Bilanzsumme von 9.017 TEUR (VJ +1.372 TEUR +18%) hat sich die Eigenkapitalquote, bedingt durch die Erhöhung der Bilanzsumme trotz positivem Ergebnisbeitrag, von 42% auf nunmehr 41% (VVJ 36%) im Berichtsjahr reduziert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich aufgrund der Inanspruchnahme erheblicher Investitionsdarlehen (2.000 TEUR) um 497 TEUR auf 3.507 TEUR erhöht.

Der Bestand an Lieferantenverbindlichkeiten zum 31.12. des Geschäftsjahres hat sich um 327 TEUR zum Vorjahr erhöht.

Sonstige Verbindlichkeiten reduzierten sich im Wesentlichen aufgrund der Abnahme des Umsatzsteuersaldos zum Bilanzstichtag um 161 TEUR.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 1.840 TEUR (VJ 1.682 TEUR). Der Gesamtcashflow nach Investitions- und Finanzierungstätigkeit beträgt 307 TEUR (VJ 385 TEUR). Unter Berücksichtigung der Kontokorrentrahmen beträgt der Liquiditätssaldo zum 31.12.2022 1.152 TEUR (VJ 845 TEUR).

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung,

Betriebsergebnis und

Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Fahrzeug, Gesamtleistungsrendite und den Cashflow heran. Im Analysebereich wird aktuell an der stetigen Ermittlung der Deckungsbeiträge der jeweiligen Geschäftsbereiche durch die Einführung einer kostenstellenbasierten Profitcenterrechnung gearbeitet, um die Qualität der Analyse und der Unternehmenssteuerung weiter zu verbessern.

Der Umsatz pro Fahrzeug ist im Vergleich zum Vorjahr um 9,9% (VJ 12,5%), das Betriebsergebnis aufgrund der beschriebenen Kostenstrukturänderungen um 66% (VJ 65%) gestiegen. Damit erhöhte sich die Gesamtleistungsrendite im Berichtsjahr um 1,4% auf 4,2% (VJ 2,8%).

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als befriedigend, die Ertragslage als gut ein.

Die Umsatzentwicklung entspricht den Erwartungen, die Ergebnisentwicklung konnte den Planungsansatz deutlich übertreffen (Gesamtabweichung +196 TEUR).

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen, Skontoabzüge zu realisieren und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Diese Ansprüche konnten im Berichtsjahr vollständig realisiert werden.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch kurzfristige Forderungen und das Warenlager gedeckt.

Vor diesem Hintergrund konnte damit eine insgesamt gute Rendite erzielt werden.

III. Zweigniederlassungsbericht

Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Nehren über eine inländische Niederlassung in Zorbau / Sachsen-Anhalt.

Insgesamt beschäftigen wir außerhalb des Hauptsitzes in Nehren 32 Mitarbeiter (32 im Vorjahr).

IV. Prognosebericht

Der Transportsektor der europäischen Union ist grundsätzlich von geringen Markteintrittsbarrieren gekennzeichnet. Daraus resultiert für die Branchenentwicklung, insbesondere aufgrund osteuropäischer Niedrigpreis-Anbieter, trotz hoher Kapazitätsnachfrage ein spürbarer Margendruck bei Standardtransportleistungen. Darüber hinaus erfordert die stark nachlassende Bereitschaft der inländischen Fahrer, im Fernverkehr eingesetzt zu werden, zunehmend eine strategische Neuorientierung und Anpassungen des Leistungsspektrums der inländischen Transportunternehmen.

Spezialtransporte, Gesamtlogistikpakete und höherwertige Logistikdienstleistungen sind die ertragsreichen Wachstumsfelder der Branche. In diesen Bereichen wird der Focus des Unternehmens, auch vor dem Hintergrund der o.a. Rahmenbedingungen, in den nächsten Jahren liegen.

Die für die Transportbranche nach wie vor schwierige Frage der umweltfreundlichen Leistungserbringung kann und muss neben technischem Fortschritt durch weitere Digitalisierungsbestrebungen spürbar verbessert werden. Es wird davon ausgegangen, dass in der EU immer noch mehr als 25% aller Fahrten Leerfahrten sind. Durch eine stärkere Vernetzung der Unternehmen einerseits und einem umfassenden Datenaustausch andererseits könnten die Kapazitäten optimiert werden. Ansätze hierfür gibt es bereits mit sogenannten Visibility-Plattformen von verschiedenen Startup-Unternehmen.

Ähnliches gilt auch für administrative Prozesse, wobei in diesem Zusammenhang die Einführung eines umfassenden digitalen Frachtbriefs nur sehr langsam voranschreitet.

Die Problematik der Beschaffung von qualifiziertem Fahrpersonal hat sich im Jahr 2022 nur unwesentlich verbessert. Trotz der Bereitstellung eines modernen und technisch hochwertigem Fuhrparks und einem ausgewogenem, mit individuellen Leistungsanreizen verbundenem Vergütungssystem und der Ausbildung von eigenem Fahrpersonal gelingt es weiterhin nur eingeschränkt, die vorhandenen Transportkapazitäten optimal einzusetzen (s. Umsatzauslastung/Fzg.).

Die Umsatzentwicklung der Gesellschaft innerhalb der nächsten drei Jahre wird im Transport- und Logistikbereich aufgrund dieser Problematik von einer (preisbereinigten) Reduzierung von 10-13% und dem entsprechenden Abbau von Transportkapazitäten geprägt sein, wobei durch ein weiter optimiertes Kostenmanagement, die anteilige Zunahme von rentablen Spezialtransporten und Schüttgütern sowie ein Ausbau der Logistikdienstleistungen ein hinreichendes Betriebsergebnisniveau, auch vor dem Hintergrund einer prognostizierten weiteren Erhöhung der variablen Fahrzeugkosten, erzielt werden kann.

Für 2023 erwarten wir insbesondere bedingt durch Sonderkosten der beschriebenen Transformationsprozesse und ein gesamtwirtschaftlich schwieriges Umfeld beim Betriebsergebnis einen Rückgang auf rund 75 TEUR. Der Gesamtcashflow wird bei -660 TEUR liegen.

Der erwartete Cashflow ist aufgrund des geplant hohen Eigenfinanzierungsanteils an Investitionen negativ, wobei der verfügbare Liquiditätssaldo zum Jahresende bei rund 500 TEUR liegt. Das geplante Investitionsvolumen liegt mit 1.600 TEUR unter dem Vorjahresniveau, so dass unter Berücksichtigung der geplanten Darlehensaufnahme eine weitere Reduzierung der Darlehensverbindlichkeiten von 400 TEUR resultiert.

Die aktuellen betriebswirtschaftlichen Zahlen der Gesellschaft liegen zum 30.06.2023 deutlich über dem zu diesem Zeitpunkt geplanten Ergebniswert der Jahresplanung.

Wir erwarten demzufolge eine, im Vergleich zur Unternehmensplanung, positive Entwicklung der Vermögens, Finanz- und Ertragslage.

V. Chancen- und Risikobericht

Es wird in den kommenden Jahren nach wie vor mit einem weiter steigenden Güterverkehrsaufkommen gerechnet, wobei vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Lage auch von zunehmender Blockbildung (Russland, China) und entsprechenden Protektionismus Bestrebungen ausgegangen werden muss.

Die Industrie lagert neben klassischen Logistikdienstleistungen vermehrt auch logistikfremde Leistungen aus, daraus erschließen sich zum Teil neue Geschäftsfelder.

Kooperationen bringen Größen- und Netzwerkvorteile vor allem bei mittleren Betrieben und verringern damit auch die Abhängigkeit von einzelnen Kunden.

Green Logistics als Instrument der Wettbewerbsdifferenzierung schafft kurzfristig Alleinstellungsmerkmale am Markt.

Es wird erwartet, dass die Logistik für Onlinehandel global stark wachsen wird, gleichzeitig werden neue Geschäftsfelder und der Bedarf an Beratungs-Know-how vor dem Hintergrund der weiteren Digitalisierung der industriellen Produktion entstehen (Industrie 4.0 à Logistik 4.0). Es ergeben sich neue Anforderungen durch verkehrsmittelübergreifende Vernetzung und Verlagerung von Warenströmen durch den Aufbau von Internet-Marktplätzen für Güter und Dienstleistungen.

Die Liberalisierung im europäischen Bahnverkehr ermöglicht Effizienzgewinne und Zugang zu neuen Märkten.

Die Kosten für Energie, Personal sowie schärfere Sicherheits- und Umweltschutzauflagen werden deutlich ansteigen, der Fahrer- und Fachkräftemangel wird massiv zunehmen.

Die Frage der zukünftigen Antriebstechnologie für Nutzfahrzeuge lässt die Frage der mittelfristigen Planung der "Logistikhardware" weitgehend offen, gewinnt aber bedingt durch die aktuelle Energiekrise eine überragende Bedeutung mit neuen Risiken aber auch Chancen.

Kleinere Anbieter werden durch europaweite Netzwerke größerer Unternehmen oder Kooperationen verdrängt oder in einen ruinösen Kostendruck, insbesondere bei einfachen Transportleistungen, gedrängt.

Anhaltend volatile Märkte erfordern weiterhin flexiblere und kurzfristigere unternehmerische Entscheidungen und Korrekturen von mittel- bis langfristig angelegten Geschäftsmodellen.

Insbesondere vor dem Hintergrund der nach wie vor bestehenden und sich weiter verstärkenden weltweiten Krisen (Politik, Klima ..) und dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine muss mit einer zunehmenden Insolvenzanfälligkeit insbesondere bei einfachen Transportdienstleistungen gerechnet werden.

Zum Berichtszeitpunkt liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung in Bezug auf die Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vor. Vielmehr entspricht die aktuelle wirtschaftliche Situation in vollem Umfang den Erwartungen der Geschäftsleitung.

 

Nehren, 27. Juli 2023

Rainer Wagner

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