Silver Topco GmbHJenaKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht 2023Geschäftsmodell der Gruppe Der Konzern betreibt als Linimed-Gruppe mit dreiundzwanzig (2022: dreiundzwanzig) Pflegediensten außerklinische Intensivpflege, ambulante Tourenpflegedienste, betreutes Wohnen sowie einen Sanitätshandel und entwickelt Pflegeimmobilien. Er zählt damit weiterhin zu den führenden, auf außerklinische Intensivpflege spezialisierten Pflegeunternehmen in Deutschland. Nach dem starken Wachstum der vergangenen Jahre war 2023 durch die weitere Integration der durch Akquisitionen übernommenen Unternehmen und die Optimierung der Steuerungsinstrumente und Leistungsprozesse in der Linimed Gruppe geprägt. Dazu zählt sowohl der Kernprozess der Pflege (von der Aufnahme bis zum Entlassmanagement) als auch die unterstützenden Prozesse. Darüber hinaus haben wir gezielte Optimierungen der Standortstrukturen vorgenommen. Die Gruppe zeichnet sich weiterhin durch eine hohe Qualität der Dienstleistungen und die Fähigkeit aus, sich proaktiv an die sich verändernden Rahmenbedingungen im deutschen Gesundheitssystem anzupassen. Ziele und Strategien
WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen in Deutschland Wie in den vergangenen Jahren auch ist der Pflegemarkt insgesamt ist weiterhin geprägt durch eine aufgrund der demographischen Entwicklung steigende Nachfrage nach Pflegeleistungen, die weitgehend unabhängig von konjunkturellen Schwankungen ist. Im Lagebericht 2022 hatten wir die Marktentwicklung in der Pflege anhand der aktualisierten Studie einer Beratungsgesellschaft erläutert. Mittlerweile liegen auch die "offiziellen" Zahlen aus dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) für 2022 vor, die auf der Geschäftsstatistik der Pflegekassen beruhen. Aktuellere Zahlen für 2023 gibt es derzeit noch nicht. Die Gesamtzahl der Leistungsbeziehenden in der Pflegeversicherung (soziale und private Pflegeversicherung) betrug im Jahr 2022 5,187 Mio. Personen 1 . Davon sind 94% Mitglieder der sozialen und 6% der privaten Pflegeversicherung. Das Wachstum gegenüber 2021 betrug 5,9%. Somit ist der Trend aus den Vorjahren weiterhin stabil. Der Anteil der ambulant versorgten Patienten beträgt ca. 83%. Der AOK Pflege Report 2022 widmet erstmals ein Kapitel der außerklinischen Intensivpflege (AKI) 2 . Daraus sind die nachfolgenden Informationen entnommen. Die entsprechenden Daten für die AOK stammen aus 2019, sind aber insofern wertvoll, als sie direkt aus den AOK-Abrechnungsdaten erhoben werden. Die amtliche Leistungsstatistik der GKV weist demnach für das Jahr 2020 20.590 Leistungsfälle aus, davon ca. 18.000 in der ambulanten und ca. 2.600 in der stationären Versorgung 3 . Die Gesamtausgaben der GKV für außerklinische intensivpflegerische Leistungen betrugen € 2,2 Mrd. nach € 1,9 Mrd. 2018, also eine Steigerung um ca. 16%. Die Leistungsbezieher der AOK wurden zu 79% ambulant und 16% stationär versorgt. Die übrigen 5% weisen keinen Pflegegrad auf, sodass keine Rückschlüsse auf die Versorgungsform gezogen werden können. Leistungsempfänger der AKI sind durchschnittlich jünger als die Gesamtheit der Pflegebedürftigen (53,8% unter 65 Jahre und 16% Kinder und Jugendliche (0-19 Jahre)), der Anteil der männlichen Patienten liegt höher (57,4%) und ebenfalls 57,4% haben den Pflegegrad V (ggü. 8% für alle Pflegebedürftigen). Zur Arbeitsmarktsituation in der Pflege gibt es aktuell keine neueren Daten als diejenigen, die wir im Lagebericht 2022 aufgeführt hatten. Darauf sei somit verwiesen. Geschäftsverlauf Der Konzern blickt in Bezug auf die Leistungsentwicklung der Gruppe auf ein gutes Geschäftsjahr 2023 zurück. Gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2022 konnte die Anzahl an versorgten Patienten in der Intensivpflege in Wohngemeinschaften zum Jahresende 2023 um 3% gesteigert werden. Diese Entwicklung war ausschließlich organisch bedingt. Der Ausbau und eine verbesserte regionale Koordination des Überleitmanagements haben zu dieser Entwicklung beigetragen. Wir konnten das operative unbereinigte Ergebnis (EBITDA) um 48 % von € 14,9 Mio. auf € 22,1 Mio. steigern. Insgesamt sind wir daher mit dem Geschäftsverlauf des Jahres 2023 zufrieden. Lage der GruppeErtragslage Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 2023 € 250,0 Mio. Dies entspricht einer Steigerung von 21 % gegenüber 2022 (€ 205,8 Mio.) Davon entfielen 9 Prozentpunkte auf organisches Wachstum und 12 Prozentpunkte, auf die ganzjährige Konsolidierung der im Vorjahr neu erworbenen Pflegedienste. Die Kostenbasis besteht im Wesentlichen aus Personalkosten. Die Personalkosten betrugen im Geschäftsjahr 2023 € 191,6 Mio. (VJ: € 156,5 Mio.) und somit, wie im Vorjahr etwa 77% vom Umsatz. Der Anstieg der Personalkosten hängt vorwiegend mit der erstmaligen Anwendung des Tariftreuegesetzes ab September 2022 zusammen, nach dem alle Anbieter von Pflegeleistungen nach SGB XI einen Nachweis erbringen müssen, dass die Gehälter der Pflegekräfte entweder einem regionalen Durchschnittslohn entsprechen oder sich an eines von mehreren möglichen Tarifwerken anlehnen. Die Linimed-Gruppe hat sich dazu entschlossen, die Regelungen des TVÖD (Bund) für die Vergütung der Pflegekräfte anzuwenden. Im Jahr 2023 liegt erstmalig ein volles Jahr der Anwendung vor. Im April 2023 einigten sich die Tarifparteien des TVÖD (Bund) auf eine Anhebung der Tarifgehälter ab dem 01.03.2024. Für 2023 wurde die Erhöhung über die Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie i. H. v. bis zu € 3.000 abgebildet. Auch dieser Effekt ist 2023 in den Personalkosten enthalten. Aufgrund verzögerter Verhandlungen mit einigen regionalen Kostenträgern standen per Ende 2023 immer noch für ca. 11 % der versorgten Patienten eine Einigung über die Preisanpassung seit September 2022 aus. So betrachten wir den Anteil der Personalkosten als noch etwas zu hoch in Relation zum Umsatz. Das Konzern-Ergebnis wurde zudem durch das Finanzergebnis gemindert. Insgesamt sind im Geschäftsjahr Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von € 50,0 Mio. (VJ: € 38,8 Mio.) angefallen, die aus den im Vorjahr gestiegenen Finanzverbindlichkeiten zur Finanzierung der Akquisitionen resultieren. Darüber hinaus wurde das Konzern-Ergebnis durch die Abschreibung des Goodwills um € 36,9 Mio. (VJ: € 33,6 Mio.) gemindert. Vermögenslage Die Konzernbilanzsumme zum 31. Dezember 2023 beläuft sich auf € 480,0 Mio. Darin enthalten ist ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von € 202,8 Mio. Wesentlicher Bestandteil des Konzernvermögens ist das Konzernanlagevermögen in Höhe von € 220,1 Mio. Darin wiederum hat der Geschäfts- und Firmenwert mit € 204,4 Mio. den größten Anteil. Dieser resultiert im Wesentlichen aus der Akquisition der Deutschen Pflege Gruppe und der Alpha Care Gruppe in den Jahren 2021 und 2022 sowie seit 2019 getätigten Akquisitionen von einzelnen Pflegediensten. Im Jahr 2023 erfolgte eine Zunahme um € 0,5 Mio. aus nachträglichen Anschaffungskosten, denen Abschreibungen in Höhe von € 36,9 Mio. sowie Abgänge in Höhe von € 7,5 Mio. aus der Reduktion von Rückstellungen für Kaufpreisverpflichtungen gegenüberstanden. Das Netto-Umlaufvermögen beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2023 € 42,2 Mio. Wesentlicher Bestandteil des Umlaufvermögens sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Trotz der beschriebenen positiven operativen Entwicklung hat sich das Konzern-Eigenkapital im Geschäftsjahr 2023 verringert. Dies resultierte im Wesentlichen aus den Abschreibungen in Höhe von € 40,1 Mio. und den Zinsaufwendungen in Höhe von € 50,0 Mio. Finanzlage Kapitalstruktur Zum 31. Dezember 2023 beträgt das gezeichnete Kapital der Muttergesellschaft € 2,6 Mio. und die Kapitalrücklage € 93,7 Mio. Aufgrund des Konzernjahresfehlbetrages von € 63,8 Mio. betrug das Konzerneigenkapital zum Bilanzstichtag € -202,8 Mio. Im Geschäftsjahr wurden zudem € 10,0 Mio. in das Eigenkapital eingezahlt. Zur Finanzierung der Gruppe wurden Darlehensverträge mit Kreditinstituten abgeschlossen. Zum 31. Dezember 2023 valutierten die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit € 320,3 Mio. inkl. aufgelaufener Zinsen und waren somit um € 10,2 Mio. höher als am 31. Dezember 2022 (€ 310,1 Mio.). Zudem hat die Gruppe Darlehensverträge mit Gesellschaftern abgeschlossen. Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betrugen zum 31. Dezember 2023 € 127,7 Mio. inkl. aufgelaufener Zinsen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von € 202,8 Mio. aus. Da der Konzern in den letzten Jahren in erheblichem Umfang Akquisitionen getätigt hat, waren die laufenden Jahresergebnisse signifikant durch entsprechende nicht-zahlungswirksame Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte belastet. Diese betragen bis einschließlich 31. Dezember 2023 in Summe € 288,2 Mio. Die Verbindlichkeiten des Konzerns betragen zum 31. Dezember 2023 € 465,5 Mio. Hiervon entfallen € 127,7 Mio. auf Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern. Nach Hinzurechnung der nicht-zahlungswirksamen Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte würde die Gesellschaft über folgende Kapitalstruktur verfügen:
Liquidität Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr € 15,2 Mio. (VJ: € 9,3 Mio.). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug im Geschäftsjahr € -2,4 Mio. und resultierte im Wesentlichen aus Investitionen in das Sachanlagevermögen und in immaterielle Vermögensgegenstände. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im Geschäftsjahr insgesamt € -16,7 Mio. und resultierte einerseits aus dem Saldo aus der Kreditaufnahme und -tilgung in Höhe von € 1,6 Mio. sowie der Einzahlung in das Eigenkapital durch den Gesellschafter des Konzerns in Höhe von € 10,0 Mio., andererseits aus der Zahlung von Zinsen in Höhe von € 35,2 Mio. Diesen stehen erhaltene Zahlungen aus Zinssicherungsgeschäften in Höhe von € 6,9 Mio. entgegen. Als Resultat reduzierte sich der Finanzmittelbestand im Geschäftsjahr gegenüber dem 31. Dezember 2022 um € 4,0 Mio. und betrug zum 31. Dezember 2023 € 5,0 Mio. Wir verweisen zur übrigen Finanz- und Liquiditätsplanung auf den Abschnitt "Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten" im Anhang. Investitionen Die Investitionen betrugen im Geschäftsjahr insgesamt € 3,6 Mio. Davon entfielen € 1,5 Mio. auf immaterielle Vermögensgegenstände (darin wiederum € 0,5 auf Geschäfts- oder Firmenwerte) und € 2,0 Mio. auf Sachanlagen. Bei den Sachanlagen waren Abgänge von Buchwerten i. H. v. € 2,8 Mio. zu verzeichnen. Für das Geschäftsjahr 2024 sind Investitionen von ca. € 1,1 Mio. geplant. Diese betreffen vorwiegend weiterhin Investitionen in Pflege- und Finanzsoftware sowie den Ausbau der IT-Infrastruktur. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gruppe erzielte in den Geschäftsjahren 2023 und 2022 folgende Ergebnisse für die relevanten Kennzahlen:
Berechnung siehe :
Gegenüber der ursprünglichen Prognose fielen die Umsatzerlöse für 2023 um € 16 Mio. niedriger aus. Dies ist in Höhe von € 4 Mio. auf Verzögerungen und noch ausstehende Vergütungsvereinbarungen zur Kompensation der Tariferhöhungen 2022 zurückzuführen. Die ursprüngliche Annahme einer Pflegelohnanpassung ab Juli 2023 wurde durch die oben beschriebene Inflationsausgleichsprämie ersetzt. In Höhe von ca. € 12 Mio. wurden die Wachstumsziele nicht wie ursprünglich geplant erreicht. Das EBITDA war rund € 17 Mio. niedriger. Neben einem Effekt in Höhe von ca. € 11 Mio. aus dem geringeren Wachstum gibt es noch einen Effekt in Höhe von ca. € 5 Mio. aus der Tarifanpassung 4 . Darüber hinaus entstanden weitere erhöhte Aufwendungen im Zusammenhang mit der Integration der erworbenen Pflegedienste. Diese Effekte haben teilweise auch das EBIT beeinflusst, das um ca. € 6 Mio. niedriger ausfiel als prognostiziert. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Der Auslastung in den Intensiv-Wohngemeinschaften betrug im Geschäftsjahr durchschnittlich 71% (Vorjahr 67%). gegenüber einer Planauslastung von 73%. Es dauerte bis Mitte 2023, bis die nachgelagerten Effekte aus 2022 überwunden waren. Zudem ging mit Inkrafttreten des IPReG im Herbst 2023 zunächst die Anfrage- und Aufnahmeaktivität zurück. Es ist geplant, die Auslastung im Geschäftsjahr 2024 auf 75% zu steigern, Dies wird vorrangig durch optimiertes Case Management und eine weiter optimierte Nutzung regionaler Synergien der zur Verfügung stehenden Kapazitäten erreicht. PrognoseberichtUm das avisierte weitere Wachstum zu erreichen, wird die Gruppe das Case Management weiter optimieren und die Marktdurchdringung verstärken. Dabei wird sich die Gruppe weiterhin auf den Ausbau der ambulanten Intensivpflege konzentrieren, ggf. aber auch andere arrondierende Betreuungsformen anbieten, z.B. in der Demenzversorgung oder sonstigen therapeutischen Angeboten, sofern passend. Der Ukraine-Krieg hatte auch 2023 weder positive noch negative Auswirkungen auf die Geschäfte der Gruppe und wird auch für das Jahr 2024 keine Relevanz haben. Die mittelbar durch den Ukraine-Krieg beeinflusste Inflation hatte vorwiegend Auswirkungen auf die Energiekosten für die Standorte der Gruppe. Darüber hinaus beeinflusste sie den Abschluss des für die Gruppe relevanten Tarifwerks. 2024 wird es zum 1. März eine durchschnittliche Gehaltssteigerung um ca. 11% geben. Wir gehen davon aus, dass wir diese Kosten wie in der Vergangenheit auch durch eine Anpassung der Vergütung mit den Kostenträgern refinanzieren können. Es wird für 2024 durch die Fortsetzung der 2023 begonnenen Programme (Prozessoptimierung, die Optimierung von Standorten sowie die Eröffnung weiterer neuer Standorte) und eine Erhöhung der Auslastung um ca. 2 Prozentpunkte, eine Steigerung des Umsatzes um 2%, des EBITDA um rund 34% sowie eine Reduzierung des negativen EBIT um rund 50% erwartet. Insgesamt liegt der Fokus auch 2024 weiterhin auf der Optimierung der Gruppenstrukturen und -prozesse, einem weiter professionalisierten Controlling sowie einer Steigerung der Profitabilität. Chancen- und RisikoberichtDie Reihenfolge der genannten Chancen- und Risikofelder entspricht der Einschätzung des Risikomaßes bzw. der Chancenerwartung durch die Geschäftsführung. Insgesamt hat sich die Chancen-Risiken-Situation im Vergleich zum Vorjahr nicht signifikant geändert. Risikobericht Die künftige Entwicklung der Gruppe als sozialer Dienstleister im Bereich der ambulanten Intensivpflege hängt stark von den gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland ab. Die Umsetzung des IPReG (Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz) wurde im April 2023 dahingehend geeint, dass es neben der Richtlinie zur Außerklinischen Intensivpflege (regelt den Versorgungsanspruch der Patienten) nun auch eine Bundesrahmenempfehlung mit detaillierten Vorgaben zur Umsetzung der im Gesetz verankerten Anforderungen gibt. Die Regelungen sind mit dem 1. Juli 2023 in Kraft getreten. Einzelne Bestandteile darin werden erst verzögert umgesetzt. So musste Ende 2023 die Pflicht des Vier-Augen-Prinzips für die Verordnung außerklinischer Intensivpflege verschoben werden, da es nicht genügend potenzialerhebende Ärzte gab. Seitens der Kostenträger gibt es außerdem nach wie vor noch keinen Entwurf eines Rahmenvertrags nach § 132l SGB V, der alle relevanten Parameter (Leistungsvorgaben, Pflegeschlüssel, Vergütung, etc.) abbildet. Wir sehen uns über die gesamte Gruppe hinweg sehr gut aufgestellt, um die Änderungen umzusetzen. Wesentliche negative Auswirkungen auf unser Geschäft befürchten wir nicht, da wir schon jetzt konsequent auf die Versorgung unserer Patienten in Wohngruppen setzen und schon heute führende Qualitätsstandards aufweisen, die uns regelmäßig in den Prüfungen durch den Medizinischen Dienst (MD) bescheinigt werden. Die Gruppe beobachtet und analysiert die Entwicklungen fortlaufend, um jederzeit vorbereitet zu sein und reagieren zu können. Trotz struktureller und organisatorischer Stärken spürt die Gruppe in der ambulanten Pflege sowie in der Betreuung der Intensivpflege von Beatmungspatienten nach wie vor die Präsenz von Mitbewerbern. Dies wird durch die Gruppe aber als Chance zur Selbstreflektion und Implementierung von Veränderungen gesehen. Es werden weitere Anstrengungen unternommen, um die Position der Gruppe im sich verändernden Sozialmarkt weiter zu festigen. Die oben erwähnte verzögerte Umstellung der Verträge auf die Bedingungen des§ 132l SGB V. wird sich auf die Auszahlung der Gehaltsanpassung für die Pflegekräfte auswirken, da die Gruppe die deutliche Erhöhung nicht vorfinanzieren kann. Alle Pflegekräfte werden die ihnen zustehenden Anpassungen erhalten, aber erst nach einer Einigung über und Abrechnung von angepassten Vergütungen. Diese erfolgt dann rückwirkend. So hat die Linimed Gruppe es schon 2023 für die Auszahlung der Inflationsausgleichsprämie erfolgreich praktiziert. Die Linimed Gruppe hat intern alle Voraussetzungen geschaffen, um eine schnelle Umsetzung der neuen Verträge zu gewährleisten, sofern die Kostenträger dies ermöglichen. Die Linimed-Gruppe hat 2023 weiterhin an der Verstärkung der Aus- und Weiterbildung gearbeitet. Wir haben unser Ziel, bis Ende 2023 in allen Pflegediensten der Gruppe Pflegefachkräfte ausbilden, noch nicht ganz erreicht. Dies ist nun für 2024 geplant. Mit Darlehensvertrag vom 13. Juli 2018 und mit letztmaligem 9. Nachtrag vom 10. April 2024 sowie einem PIK Loan vom 24. Februar 2022 mit letztmaligem 4. Nachtrag vom 10. April 2024, wurden zugesagte Kreditlinien in Höhe von insgesamt € 315,6 Mio. im Konzern vereinbart. Dabei sind in Höhe von € 30,3 Mio. Kreditlinien zum 19. April 2025 endfällig zu tilgen, sowie weitere € 285,3 Mio. endfällig zum 12. Juli 2025 zu tilgen, sodass es zu diesen Zeitpunkten ohne Vertragsanpassungen zu einem Mittelabfluss aus der Auszahlung für Darlehensrückzahlungen in Höhe von € 315,6 Mio. kommt. Damit ist der Fortbestand des Konzerns aufgrund der bestehenden Rückzahlungsverpflichtungen der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von einer Refinanzierung der Verbindlichkeiten oder einer Vereinbarung mit den Darlehensgebern zur Verlängerung der Fälligkeiten der bestehenden Kreditlinien abhängig, da zum aktuellen Zeitpunkt basierend auf der Konzernplanung für die nachfolgenden Geschäftsjahre ansonsten nicht davon auszugehen ist, dass die Konzerngesellschaften aus den operativen Zahlungsmittelzuflüssen die in den nächsten Jahren fälligen Darlehensverbindlichkeiten bedienen können. Hierin besteht eine wesentliche Unsicherheit die bedeutende Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und das Unternehmen/der Konzern ist daher möglicherweise nicht in der Lage, im gewöhnlichen Geschäftsverlauf seine Vermögenswerte zu realisieren sowie seine Schulden zu begleichen. Daher arbeiten wir an einer rechtzeitigen Vereinbarung einer angemessenen Anschlussfinanzierung durch die finanzierenden Banken oder durch sonstige externe Kapitalgeber. Die Finanzierungszinsen sinken seit dem 4. Quartal 2023 langsam wieder. Die Zinssicherung der Linimed Gruppe läuft noch bis Ende 2024 und wird nach aktuellem Stand über die gesamte Laufzeit einen im Vergleich zu einer unterlassenen Absicherung positiven Effekt haben. Zusammenfassend schätzen wir das allgemeine Geschäftsrisiko aufgrund der gesunden gesamtwirtschaftlichen Basis weiterhin als gering ein. Chancenbericht Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung unserer Gruppe als sehr positiv. Das Gesundheitswesen bietet weiterhin Wachstumspotenzial. Es wird erwartet, in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 jeweils den Ertrag zu steigern. Die 2023 eröffneten Standorte befinden sich noch im Hochlauf und für das Jahr 2024 ist die Eröffnung weiterer Standorte in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen geplant. Zudem wird erwartet, dass die Auslastung an den vorhandenen Standorten kontinuierlich weiter gesteigert werden kann. Zukünftige Chancen bietet auch die Möglichkeit der Ausweitung des Leistungsportfolios der Gruppe in der Demenzversorgung, mit therapeutischen Leistungen, sowie eine weitere Optimierung des Vermietungsgeschäftes und des Material- und Dienstleistungseinkaufs. Insgesamt erwarten wir weiterhin eine hohe Nachfrage nach den von uns angebotenen Leistungen und in diesem Zusammenhang eine weitere Steigerung von Umsatz und Ergebnis. Gesamtaussage Insgesamt sehen wir für unsere Geschäftstätigkeit nur übliche Risiken, denen wir durch intensive Verhandlungsvorbereitung, durch zeitnahes Controlling sowie durch konsequentes Steuern der Einrichtungen in den Geschäftsbereichen begegnen. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass durch frühzeitiges Erkennen Chancen ergriffen und Risiken minimiert werden. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet.
Jena, 18. April 2024
1 BMG: Zahlen und Fakten zur Pflegeversicherung
2023, 1. Dezember 2023. Im Lagebericht 2022 hatten wir von
ca. 5,21 Mio. Personen gesprochen; ein leichter
Unterschied.
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine AngabenDie Silver Topco GmbH wurde zum 20. März 2018 gegründet. Der Konzern ist im Wesentlichen am 19. Juli 2018 mit Übernahme der Anteile von Silver Bidco GmbH an der Linimed Gruppe GmbH entstanden. Der eingetragene Geschäftssitz der Silver Topco GmbH befindet sich in der Fregestraße 8 in Jena, Deutschland. Die Gesellschaft wird beim Handelsregister Jena unter der Nummer HRB 514875 geführt. Das Geschäftsjahr aller in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften beginnt jeweils am 1. Januar und endet am 31. Dezember jeden Jahres. Grundlagen der Erstellung Der Konzernabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Geschäftsführung muss die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anwenden. Die Geschäftsführung ist der Ansicht, dass die zugrundliegenden Annahmen angemessen sind und der Konzernabschluss demzufolge ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt. II. Abgrenzung des KonsolidierungskreisesIn den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurden neben der Silver Topco GmbH als Muttergesellschaft, die 40 folgenden Tochterunternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen:
Es bestehen mit allen Gesellschaften Ergebnisabführungsverträge, ausgenommen sind mit * markierte Gesellschaften. Geschäftsvorfälle innerhalb des Konzerns Alle konzerninternen Transaktionen, bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Gewinne und Verluste, die innerhalb des Konzerns getätigt wurden, werden eliminiert. Im Geschäftsjahr wurden folgende Beherrschungs- oder Ergebnisabführungsverträge geschlossen oder in das Handelsregister eingetragen:
Im Geschäftsjahr wurden folgende Gesellschaften verschmolzen: Die Tulipa Care GmbH sowie die Denia Service GmbH wurden im Wege der Aufwärtsverschmelzung rückwirkend zum 1. Januar 2023 auf die Linimed Gruppe GmbH verschmolzen. Die MHP Mobile HauskrankenPflege GmbH wurde zum 1. Januar 2023 im Wege der Seitwärtsverschmelzung auf die Ambulanter Pflegedienst Kieser GmbH verschmolzen. Konsolidierungsgrundsätze Allgemeines Der Konzernabschluss beinhaltet den Jahresabschluss der Muttergesellschaft sowie die Jahresabschlüsse der Gesellschaften, auf die das Mutterunternehmen beherrschenden Einfluss ausübt. Zur Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wird auf den Abschnitt II verwiesen. Die Silver Topco GmbH hält an allen in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften mittel- sowie unmittelbar 100 % der Stimmrechte. Aus diesem Grund werden alle Tochterunternehmen vollkonsolidiert. Tochtergesellschaften werden von dem Zeitpunkt an voll konsolidiert, an dem die Kontrolle auf den Konzern übergegangen ist. Sie werden zu dem Zeitpunkt entkonsolidiert, an dem die Kontrolle endet. Wenn erforderlich, werden die Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen auf konzerneinheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angepasst. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen wird nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB) vorgenommen. Dabei werden die Wertansätze der Anteile an den Tochterunternehmen mit dem anteiligen neubewerteten Eigenkapital zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss verrechnet. Schuldenkonsolidierung Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften werden aufgerechnet (§ 303 HGB). Zwischenergebniseliminierung Auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen wurde nach § 304 (2) HGB verzichtet, da sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung sind. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Eine Konsolidierung gruppeninterner Lieferungen und Leistungen mit den entsprechenden Aufwandspositionen wird vorgenommen. Im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden Eigenleistungen in Höhe von € 0,6 Mio. aktiviert (§ 305 HGB). Geschäftswert- oder Firmenwert Der Geschäfts- oder Firmenwert ergibt sich aus der Differenz zwischen den Anschaffungskosten eines konsolidierten Unternehmens und dem Anteil des Konzerns am neu bewerteten Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs. Der Geschäfts- oder Firmenwert, der aus einer Konsolidierung und nicht aus Bewertungsdifferenzen resultiert, wird als immaterieller Vermögensgegenstand in der Bilanz ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von 9 Jahren abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert werden vorgenommen, wenn die Ertragskraft dauerhaft unter den anfänglichen Schätzungen liegt. Wertberichtigungen müssen beibehalten werden, selbst wenn die Gründe nicht mehr bestehen. III. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie wesentlichen Bewertungsgrundsätze der Gesellschaft können wie folgt zusammengefasst werden: Immaterielle Vermögensgegenstände Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu ihren Anschaffungskosten einschließlich der Erwerbsnebenkosten oder zu ihren Herstellungskosten bewertet, abzüglich kumulierter Abschreibungen und Wertminderungen. Die Abschreibungssätze und -methoden sind wie folgt:
Die betriebliche Nutzungsdauer des derivativen Geschäfts- oder Firmenwerts von 9 Jahren basiert zum einen auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse. Aufgrund der jahrelangen Erfahrung der Gesellschafter in der betriebenen Branche floss auch die Komponente des bestehenden 'Know-how', vor allem hinsichtlich der Mitarbeiter und der Prozessabläufe, in die Schätzung der Nutzungsdauer ein. Sachanlagen Sachanlagen werden zu ihren Anschaffungskosten einschließlich der Erwerbsnebenkosten oder zu ihren Herstellungskosten bewertet, abzüglich kumulierter Abschreibungen und Wertminderungen. Die Sachanlagen werden über ihre geschätzte Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungssätze und -methoden sind wie folgt:
Grundstücke (hier Grund und Boden) werden nicht abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten zwischen EUR 250 und EUR 800 werden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben und werden im Zugangsjahr gleichzeitig als Abgänge dargestellt. Gelangt die Gesellschaft zu der Auffassung, dass eine Sachanlage einen dauerhaften Wertverlust erlitten hat, wird eine zusätzliche Wertberichtigung vorgenommen, um diesen Verlust widerzuspiegeln. Diese Wertberichtigungen werden nicht beibehalten, wenn die Gründe, aus denen sie vorgenommen wurden, nicht mehr bestehen. Finanzanlagen Die Finanzanlagen betreffen Beteiligungen, Wertpapiere des Anlagevermögens sowie sonstige Ausleihungen. Diese werden zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie fertige Erzeugnisse und Waren werden durch eine körperliche Bestandsaufnahme aufgenommen und werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips gemäß § 253 HGB angesetzt. Für erkennbare Wertminderungen und mögliche Risiken werden Abschläge vorgenommen. Forderungen Forderungen werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und mit dem Nominalwert angesetzt. Uneinbringliche Forderungen werden in voller Höhe ausgebucht. Eine Wertberichtigung wird vorgenommen, wenn die Einbringung der Forderung teilweise oder mit hoher Wahrscheinlichkeit gefährdet ist. Diese Wertberichtigungen werden nicht beibehalten, wenn die Gründe, aus denen sie vorgenommen wurden, nicht mehr bestehen. Des Weiteren wird dem Ausfallrisiko durch pauschale Abwertungen auf den Forderungsbestand zum Bilanzstichtag in Höhe von 1 % Rechnung getragen. Sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Flüssige Mittel Kassenbestände bzw. Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nominalwert bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag aktiviert, soweit diese Zahlungen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Eigenkapital Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag bilanziert. Sonderposten Der Sonderposten enthält Zuschüsse aus Zuwendungen Dritter für Investition in unbewegliche Anlagevermögen. Dieser wird entsprechend über die Nutzungsdauer des geförderten Anlagevermögens in Höhe der Abschreibung planmäßig aufgelöst. Steuerrückstellungen Die Körperschaft- und Gewerbesteuer werden auf Basis der vom Konzern erwirtschafteten Gewinne zu den aktuell gültigen Steuersätzen ermittelt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen sowie drohende Verluste. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Langfristige Rückstellungen sind gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst worden. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag erfasst. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Bilanzstichtag passiviert, soweit diese einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. IV. Angaben zur KonzernbilanzAngaben und Erläuterungen zu Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Der Geschäfts- oder Firmenwert zum 31. Dezember 2023 resultiert in Höhe von € 7,0 Mio. aus Einzelabschlüssen. Dabei kam der DRS 23 freiwillig zur Anwendung. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Die Forderungen gegen Gesellschafter bestehen aus den nachfolgenden Positionen:
Die Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter bestehen aus den nachfolgenden Positionen:
Der Gesamtbetrag der Position beläuft sich auf € 127,7 Mio. und beinhaltet die folgenden Gesellschafterdarlehen:
Angaben und Erläuterungen zu Forderungen Die Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr betragen 9 TEUR (Vorjahr: 7 TEUR). Angaben und Erläuterungen zu sonstigen Vermögensgegenständen Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Körperschaftsteuerrückforderungen, Mietkautionen und Forderungen aus dem Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen für Entgeltfortzahlung. Davon mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr € 0,8 Mio. (Vorjahr € 0,7 Mio.). Angaben und Erläuterungen zum Eigenkapital Mit Gesellschafterbeschluss vom 15. November 2023 hat die Gesellschafterversammlung eine Erhöhung des Stammkapitals um € 0,1 Mio. beschlossen. Die Einzahlung ist bis zum Bilanzstichtag vollständig erfolgt. Gleichzeitig wurde ein Aufgeld in Höhe von € 9,9 Mio. in die Kapitalrücklage eingezahlt. Die Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister erfolgte am 15. Januar 2024. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die Steuerrückstellungen belaufen sich auf € 1,3 Mio. (Vorjahr: € 1,8 Mio.). Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf € 13,2 Mio. (Vorjahr: € 21,3 Mio.) und beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Kaufpreisverpflichtungen aus Unternehmensakquisitionen, Urlaub und Überstunden, Beiträge zur Berufsgenossenschaft, Schwerbehindertenabgaben, Prüfungskosten und Archivierungskosten. Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der nicht nachrangigen Verbindlichkeiten sind wie folgt:
Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zur Finanzierung von Bauprojekten sind Pfandrechte in Form von Grundschulden in Höhe von € 0,4 Mio. bestellt. Für die Darlehensaufnahme im Zusammenhang mit Akquisitionen bestehen Bürgschaften durch die Silver Topco GmbH, Silver Midco 1 GmbH, Silver Midco 2 GmbH, Silver Bidco GmbH, Linimed Gruppe GmbH, Fazmed GmbH, Linimed GmbH, Ambulanter Pflegedienst Kieser GmbH, JenCare GmbH, WohnWohlig GmbH, Linimed NRW GmbH, LFV Grundbesitz GmbH sowie LFV Zweite Grundbesitz GmbH, wie in den Haftungsverhältnissen beschrieben. Mit Darlehensvertrag vom 13. Juli 2018 und mit letztmaligem 9. Nachtrag vom 10. April 2024 sowie einem PIK Loan vom 24. Februar 2022 mit letztmaligem 4. Nachtrag vom 10. April 2024, wurden zugesagte Kreditlinien in Höhe von insgesamt € 315,6 Mio. im Konzern vereinbart. Dabei sind in Höhe von € 30,3 Mio. Kreditlinien zum 19. April 2025 endfällig zu tilgen, sowie weitere € 285,3 Mio. endfällig zum 12. Juli 2025 zu tilgen, sodass es zu diesen Zeitpunkten ohne Vertragsanpassungen zu einem Mittelabfluss aus der Auszahlung für Darlehensrückzahlungen in Höhe von € 315,6 Mio. kommt. Damit ist der Fortbestand des Konzerns aufgrund der bestehenden Rückzahlungsverpflichtungen der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von einer Refinanzierung der Verbindlichkeiten oder einer Vereinbarung mit den Darlehensgebern zur Verlängerung der Fälligkeiten der bestehenden Kreditlinien abhängig, da zum aktuellen Zeitpunkt basierend auf der Konzernplanung für die nachfolgenden Geschäftsjahre ansonsten nicht davon auszugehen ist, dass die Konzerngesellschaften aus den operativen Zahlungsmittelzuflüssen die in den nächsten Jahren fälligen Darlehensverbindlichkeiten bedienen können. Hierin besteht eine wesentliche Unsicherheit die bedeutende Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und das Unternehmen/der Konzern ist daher möglicherweise nicht in der Lage, im gewöhnlichen Geschäftsverlauf seine Vermögenswerte zu realisieren sowie seine Schulden zu begleichen. Daher arbeiten wir an einer rechtzeitigen Vereinbarung einer angemessenen Anschlussfinanzierung durch die finanzierenden Banken oder durch sonstige externe Kapitalgeber. Angaben und Erläuterungen zu Latenten Steuern Die Abweichungen resultieren im Wesentlichen aus den unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Nutzungsdauern von Wirtschaftsgütern sowie der Wertansätze von Anteilen an verbundenen Unternehmen im Einzelabschluss aufgrund von Verschmelzungen. Die zur Ermittlung herangezogenen Steuersätze betragen 15,825 % für auf Pflegedienste entfallende Differenzen sowie 31,575 % bei den Verwaltungs- und Vermietungsgesellschaften. Werte des Sachanlagevermögens und der immateriellen Vermögensgegenstände:
V. Angaben zur Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 gliedern sich entsprechend der folgenden Tätigkeitsfelder auf:
In den Erlösen für die ambulante Pflege sind Erstattungen für Corona-bedingten Mehraufwand in Höhe von € 0,4 Mio. enthalten. Die Gruppe ist ausschließlich auf dem deutschen Markt aktiv. Andere aktivierte Eigenleistungen Die anderen aktivierten Eigenleistungen betragen € 1,1 Mio. und bestehen im Wesentlichen aus Architekten- und Planungsleistungen sowie Leistungen von Mitarbeitern der IT-Abteilung. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf € 6,6 Mio. und bestehen im Wesentlichen aus Erstattungen für Lohnfortzahlungen, Verrechnung von Sachbezügen, Erträgen aus öffentlicher Förderung für Investitionen und Erlösen für den Verkauf von Sachanlagevermögen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von € 1,3 Mio. enthalten, die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen, nachträglichen Investitionsförderzusagen sowie Betriebskostenabrechnungen der Vorjahre bestehen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf € 27,0 Mio. und bestehen im Wesentlichen aus Mieten und Mietnebenkosten, Personalbeschaffungskosten, Reisekosten, Kfz-Kosten, Beratungskosten und Versicherungskosten sowie der Abschreibung bzw. dem Ausbuchen uneinbringlicher Forderungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 1,3 Mio. enthalten, die im Wesentlichen aus Beitragsnachzahlungen für Berufsgenossenschaften, Pflegeausbildungsfond und Sozialversicherungen sowie Nachzahlungen von Mieten und Mietnebenkosten bestehen. Zinsaufwendungen Die Zinsaufwendungen betragen im Geschäftsjahr insgesamt € 50,0 Mio. Davon entfallen € 7,4 Mio. auf Gesellschafterdarlehen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern auf das Ergebnis belaufen sich auf € 2,7 Mio. und beinhalten im Wesentlichen Körperschaftsteuern und Gewerbesteuern. Davon betreffen Steuern in Höhe von € 2,3 Mio. das laufende Geschäftsjahr. Aus Vorjahren resultieren insgesamt Steueraufwendungen in Höhe von € 0,2 Mio. Weiterhin resultieren € 0,2 Mio. Aufwand aus der Zuführung zu passiven latenten Steuern. Ergebnisverwendungsvorschlag der MuttergesellschaftDie Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. VI. Sonstige AngabenOrgane der Gesellschaft Während des Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Silver Topco GmbH durch folgende Personen geführt:
Im Geschäftsjahr gewährte Gesamtbezüge Den Geschäftsführern wurden im Geschäftsjahr keine Bezüge gewährt. Die Mitglieder der Verwaltungsorgane der Gesellschaft haben keine Vorauszahlungen und Darlehen von der Gesellschaft oder ihrer Tochterunternehmen erhalten. Honorar des Abschlussprüfers Das auf das Geschäftsjahr 2023 entfallende Gesamthonorar für die Jahres- und Konzernabschlussprüfung der Silver Topco GmbH beläuft sich auf 260 TEUR. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Berichtszeitraum beschäftigte der Konzern im Durchschnitt 4.154 Mitarbeiter (Vorjahr: 3.497), die sich in folgende Gruppen unterteilen lassen:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Angaben zu Bewertungseinheiten Zum Stichtag 31. Dezember 2023 wurden keine Bewertungseinheiten gebildet. Am 23. März 2023 wurden Zinssicherungen über einen Gesamtbetrag von € 300,0 Mio. zum Strike von 2,6% und 2,7% mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2024 abgeschlossen. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Bürgschaften Der Konzern hat Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften und Verpfändungen in Höhe von € 0,4 Mio. (Vorjahr € 0,4 Mio.). Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen, da die Gläubiger ihren Verpflichtungen nachkommen. Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung im Rahmen eines Rahmen-Kreditvertrages zwischen Kreditinstituten und Konzerngesellschaften als Darlehensnehmer über nominal € 315,6 Mio. (Vorjahr: € 307,1 Mio.). Im Kreditvertrag sind Verpfändungen von Bankguthaben und Geschäftsanteilen vereinbart. Die Geschäftsführung schätzt die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis als gering ein, da die Gruppe derzeit in der Lage ist, ihren Verpflichtungen nachzukommen und keine Erkenntnisse im Rahmen der Planung ersichtlich wurden, dass sich dies in absehbarer Zeit ändert. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es sind keine berichtspflichtigen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten. Konzernzugehörigkeit Die Silver Topco GmbH, Jena, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf. Die folgenden Tochterunternehmen machen von der Befreiung des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch und verzichten unter anderem auf die Offenlegung, die Erstellung des Anhangs und Lageberichts sowie teilweise auf die Verpflichtung zur Abschlussprüfung:
Unterschrift der Geschäftsführung
Jena, 18. April 2024 Ken Eichmann Michael Turner Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens 2023
Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
* Zur Verbesserung der Einblickszwecke ergänzt Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Silver Topco GmbH, Jena Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Silver Topco GmbH, Jena, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Silver Topco GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben in Abschnitt "Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten" im Konzernanhang sowie die Angaben in Abschnitt "Risikobericht" des Konzernlageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass der Fortbestand des Konzerns von der rechtzeitigen Vereinbarung einer angemessenen Anschlussfinanzierung durch die finanzierenden Banken oder einer Finanzierung durch sonstige externe Kapitalgeber abhängig ist. Wie in Abschnitt "Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten" des Konzernanhangs sowie Abschnitt "Risikobericht" des Konzernlageberichts dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Begebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlageberichtsind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernla geberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 18. April 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Lars Müller, Wirtschaftsprüfer Dennis Kaufholz, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss wurde noch nicht gebilligt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Liniflex GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Fregestraße 8
07747 Jena - Handelsregister
- HRB 516730, Jena
- Eintragungsdatum
- 17 martie 2020
- Branche
-
Vermittlung von Arbeitskräften
Befristete Überlassung von Arbeitskräften
Sonstige Überlassung von Arbeitskräften - Unternehmenszweck
- die gewerbsmäßige Überlassung und Vermittlung von Arbeitnehmern.
Finanzen
Bilanz
2023- Anlagevermögen 45,9 % 220,13 Mio
- Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 42,2 % 202,78 Mio
- Umlaufvermögen 11,1 % 53,32 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,8 % 3,81 Mio
- Verbindlichkeiten 97,0 % 465,50 Mio
- Rückstellungen 2,9 % 14,14 Mio
- Passive latente Steuern 0,1 % 250,3 k
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 103,0 k
- Sonderposten 0,0 % 43,3 k
- Eigenkapital 0,0 % 0
Bilanzdaten für 3 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2023- Umsatzerlöse 88,5 % 249,96 Mio
- Zwischenergebnis 6,4 % −17,96 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2,5 % 6,93 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 2,4 % 6,64 Mio
- Andere aktivierte Eigenleistungen 0,4 % 1,05 Mio
- Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 47,7 k
- Personalaufwand 58,3 % 191,57 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15,2 % 50,02 Mio
- Abschreibungen 12,2 % 40,07 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 8,2 % 27,03 Mio
- Materialaufwand 5,2 % 16,95 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,8 % 2,69 Mio
- Sonstige Steuern 0,0 % 77,0 k
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,0 % 6,4 k
- Ergebnis nach Steuern −63,70 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −63,77 Mio
GuV-Daten für 3 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
David Bock
seit 2023 Geschäftsführer
-
Marcel Otto
seit 2023 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Linimed Gruppe GmbH DEU 100.0 % 25k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.
Historie
- 2023
-
29.12.
Berichtigung personenbezogener DatenMarcel Otto · Procura
-
20.12.
Eintritt eines MitgliedsDavid Bock · Managing Director
-
20.12.
Eintritt eines MitgliedsMarcel Otto · Procura
-
20.12.
Austritt einer PositionDavid Bock · Procura
-
20.12.
Austritt einer PositionC****** K****** · Managing Director
-
17.02.
Austritt einer PositionD****** T****** · Managing Director
- 2021
-
07.09.
Änderung der VertretungsbefugnisC****** K****** · Managing Director
- 2020
-
17.03.
Eintritt eines MitgliedsD****** T****** · Managing Director
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2023 Konzernabschluss
- 2023 Konzernabschluss ↓
- 2022 Konzernabschluss
- 2021 Konzernabschluss
- 2021 Konzernabschluss
Konzernabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
- C
- entity_id kopieren
- I
- Tab wechseln
- 1–6
- Diese Hilfe
- ?