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Hase Kaminofenbau GmbH GmbH

Trier ·HRB 4937 Wittlich
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Niederkircher Straße 14
54294 Trier
Handelsregister
HRB 4937, Wittlich
Eintragungsdatum
4 maj 2004
Branche
Herstellung von Öfen und Brennern sowie von ortsfesten Heizgeräten für den Haushalt a. n. g.
Herstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten
Herstellung von Heizkörpern für Zentralheizungen
Unternehmenszweck
Die Herstellung und der Vertrieb von Öfen, Kaminöfen und Ofenzubehör für Feuerstellen in Haus und Garten.

Finanzen

Mitarbeiter 2024
162
Bilanzsumme 2024
18,10 Mio. €
Jahresergebnis 2024
1,76 Mio. €
14 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 18,10 Mio
  • Umlaufvermögen 83,6 % 15,12 Mio
  • Anlagevermögen 16,1 % 2,91 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,4 % 69,4 k
Passivseite 18,10 Mio
  • Eigenkapital 76,7 % 13,88 Mio
  • Rückstellungen 16,5 % 2,98 Mio
  • Verbindlichkeiten 6,9 % 1,24 Mio
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 14 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 13,92 Mio
  • Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 43,4 % 6,04 Mio
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 41,6 % 5,79 Mio
  • Ausschüttung 14,4 % 2,00 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,7 % 91,3 k
Aufwendungen 15,28 Mio
  • Personalaufwand 51,1 % 7,81 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 39,9 % 6,10 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5,3 % 815,6 k
  • Abschreibungen 3,5 % 535,7 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,1 % 10,5 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % 2,7 k
  • Rohergebnis 16,94 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 1,76 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1,76 Mio
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GuV-Daten für 8 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Eva Maria Blasius seit 2015 Geschäftsführer
  • Fernando Diaz Najera seit 2006 Geschäftsführer
  • Steven Schmidt seit 2025 Geschäftsführer
6 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

1 mit ≥ 25 %
  • E** B****** ≥25% 89.2 %
1 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2025
  2. 09.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Steven Schmidt · Managing Director
  3. 09.01.
    Austritt einer Position
    Steven Schmidt · Procura
  4. 2024
  5. 04.11.
    Austritt einer Position
    Heide Blasius · Procura
  6. 04.11.
    Austritt einer Position
    Walter Blasius · Procura
  7. 2023
  8. 10.11.
    Eintritt eines Mitglieds
    Steven Schmidt · Procura
  9. 2017
  10. 30.08.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Fernando Diaz Najera · Managing Director
  11. 28.08.
    Verschmelzung
    Hase Kaminofenbau GmbH
  12. 11.04.
    Austritt einer Position
    G**** C***** · Procura
35 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 31 januari 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

Hase Kaminofenbau GmbH

Trier

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

Hase Kaminofenbau GmbH, Trier

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Hase Kaminofenbau GmbH fertigt seit 45 Jahren in unserer Manufaktur in Trier Kaminöfen. Dafür machen wir alles selbst, vom ersten Entwurf unserer Kaminöfen, über alle Stahlarbeiten bis hin zur Keramikproduktion. Dazu verbinden wir modernste Fertigungsverfahren mit solider Handarbeit.

Die hochwertige Herstellung unserer Öfen wird durch ein qualitatives Serviceangebot und die langjährige Verfügbarkeit mit Ersatzteilen ergänzt.

Der Vertrieb unserer Kaminöfen erfolgt weltweit über erfahrene und langjährige Händler sowie Importeure, die unsere Produkte erfolgreich bei den Endkunden platzieren.

2. Forschung und Entwicklung

Eine wesentliche Grundlage zum Erhalt und Ausbau unserer Wettbewerbsfähigkeit sind die Produktinnovationen und die Weiterentwicklung bestehender Ofenmodelle. Wir betreiben daher weiterhin unsere Produktpolitik auf hohem Niveau im eigenen Haus.

Unsere Mitarbeiter arbeiten insbesondere kontinuierlich an den technischen Herausforderungen im Bereich der Brenntechnik und dem jeweils individuellen System der Luftsteuerung. Nur so gelingt es uns, dass die Feinstaub- und CO-Werte unserer Öfen weit unter den geforderten Grenzwerten liegen und wir eine exakte Steuerung der Flammen während des Verbrennungsvorganges erzielen. In diesem Bereich nutzen wir unsere enge Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten.

Wir haben auch in diesem Jahr weitere Öfen mit iQ-Technologie auf dem weltweiten Kaminofenmarkt eingeführt. Die iQ-Technologie revolutioniert das Kaminofen-Feuer. Die intelligente Software und die automatische Luftregelung machen das Kaminofen-Feuer so sauber wie nie zuvor.

Im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigen wir 10 Mitarbeiter.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommt die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen.

Aufgrund dieser schwierigen Bedingungen setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft nicht weiter fort.

Unser Fachverband (Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.) weist eine Stückzahlerhöhung über alle Länder von 8,4 % gegenüber dem Vorjahr aus. Bezogen auf Deutschland ergab sich eine Erhöhung von 26,4 % gegenüber 2022.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

Aufgrund der enormen Auftragseingänge im Jahr 2022 und einer damit verbundenen vorübergehenden Sättigung des Marktes verbunden mit der allgemeinen Stagnation des privaten Konsums sowie der geschwächten Wachstumsdynamik, sind die Auftragseingänge ab dem Frühjahr 2023 erwartungsgemäß zurückgegangen. Allerdings führte der hohe Auftragsbestand aus 2022 dazu, dass der Umsatz das Niveau des Vorjahres um mehr als 24 % übertreffen konnte. Diese Steigerung wurde über alle Märkte erzielt. Neben einem Mengeneffekt war hierfür im Wesentlichen ein Preiseffekt verantwortlich.

Von den Erlösen wurden ca. 41 % (Vorjahr ca. 37 %) durch den Export erzielt.

Die Aufwendungen für Material und Waren sind um ca. 1 % gestiegen.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind, insbesondere durch einen höheren Einsatz von Zeitarbeitskräften, um weitere 4,5 % gestiegen.

Bezogen auf die Gesamtleistung konnte die Materialaufwandsquote von 45,9 % im Jahr 2022 auf 35,3% im Berichtsjahr gesenkt werden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um ca. 6,75 % gestiegen.

Der Steueraufwand (Steuern vom Einkommen und Ertrag) beträgt T€ 2.822.

Das Jahresergebnis liegt mit T€ 6.261 um T€ 4.511 über dem Vorjahr.

b) Finanzlage

Die Eigenkapitalquote unseres Unternehmens liegt bei 71,0 % (Vorjahr 72,4 %) und hat sich aufgrund der Ausschüttung gemindert.

Unser Kontokorrentkredit weist zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr einen positiven Saldo aus. Die restlichen Bankverbindlichkeiten haben sich zum Bilanzstichtag durch planmäßige Tilgungen um T€ 116 verringert und durch Neuaufnahme eines Darlehens um T€ 328 erhöht.

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen.

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr im Rahmen von Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen in das Anlagevermögen investiert. Die Investitionen betrafen insbesondere diverse technische Geräte und Maschinen sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Der Zahlungsmittelbestand (Flüssige Mittel) hat sich wie folgt verändert:

T€
Cashflow aus laufender Tätigkeit 6.531
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -624
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.788
Veränderung des Zahlungsmittelbestands 4.119

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr sehr gut. Wir rechnen auch weiter damit, künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

c) Vermögenslage

Das Anlagevermögen (ohne Finanzanlagen) hat einen Anteil von 12,1 % (Vorjahr 16,5 %) am Gesamtvermögen.

Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Die Vorräte (ohne Anzahlungen) sind gegenüber dem Vorjahr um 27,3 % gestiegen. Ihr Anteil an der Bilanzsumme beträgt 35,6 % gegenüber 42,4 % im Vorjahr.

Aufgrund der hohen Nachfrage im Jahr 2022 kam es zu längeren Lieferzeiten, was die Kunden dazu anregte, noch mehr Bestellungen aufzugeben, um Lieferzeiten zwischenzeitlich abpuffern zu können. Die Produktion wurde dementsprechend angepasst und höhere Stückzahlen produziert. Gleichzeitig kam es zu Verschiebungen im Abruf der Ware. Einige Händler verschoben das Auslieferungsdatum nach hinten. Die Bestände an fertigen Erzeugnissen haben sich somit erhöht.

Der Bestand werthaltiger Liefer- und Leistungsforderungen (ohne verbundene Unternehmen) im kurzfristigen Bereich ist zurückgegangen. Ihr Anteil an der Bilanzsumme beträgt 3,1 % gegenüber 5,1 % im Vorjahr.

Der Anteil der Forderungen gegen verbundene Unternehmen an der Bilanzsumme beträgt 12,4 % gegenüber 11,4 % im Vorjahr.

Die Rückstellungen für Gewerbe- und Körperschaftsteuern betragen T€ 2.004 und haben sich um T€ 1.448 erhöht.

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen mit T€ 380.000 (Vorjahr T€ 468), Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von T€ 1.207 (Vorjahr T€ 482) sowie Rückstellungen für Urlaub und Überstunden in Höhe von T€ 172 (Vorjahr T€ 178).

Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 3,5 % (Vorjahr 3,6 %) der Bilanzsumme.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Schwerpunkt bei der Umsatzentwicklung und dem Jahresergebnis.

Der Umsatz konnte um 24,48 % erhöht werden, wobei die Umsatzrendite (Jahresergebnis/Umsatzerlöse) von 6 % auf 16 % erhöht werden konnte. Dies ist auf ein Zusammenspiel aus erhöhter Nachfrage, Preiserhöhungen und Materialkostenentwicklung zurückzuführen.

Unser Ergebnis vor Steuern liegt stark über dem Vorjahr und führt damit zu einer sehr positiven Ertragslage.

Gesamtaussage

Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir insgesamt als sehr gut ein.

Der Umsatz entspricht unseren Erwartungen laut Prognosebericht. Das Betriebsergebnis sowie die Umsatzrendite übertrafen unsere Prognose im Lagebericht des Vorjahres, so dass wir mit dem Geschäftsverlauf sehr zufrieden sind.

III. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

IV. Mitarbeiter

Zum Bilanzstichtag waren 197 Mitarbeiter (einschließlich Geschäftsführern und Auszubildenden) in unserem Unternehmen beschäftigt.

V. Prognosebericht

Wir fokussieren uns weiter darauf, unsere Marke noch stärker zu präsentieren. Jährliche Neuheiten und deren Einführungspräsentationen auf Fachmessen und Kundenevents helfen uns, im Fachhandel als sehr guter Partner empfunden zu werden. Qualität und Service stellen für langjährige Hase-Partner einen großen Vorteil gegenüber unserem Wettbewerb dar.

Die Arbeit am Verdichten des Fachhändlernetzes sowie die Erneuerung bestehender Fachhändler wird kontinuierlich fortgesetzt.

Unsere im Jahr 2021/2022 neu eingeführten Öfen mit iQ -Technologie können im Jahr 2024 weiter aktiv durch die Händler dem Endkunden vorgeführt werden.

Seit Inkrafttreten der novellierten 1. BImSchV im Jahr 2020 gelten Übergangsregelungen für Einzelraumfeuerungsanlagen, die vor dem 22. März 2010 errichtet und in Betrieb genommen wurden, auch Sanierungsregelungen genannt. Die Anlagen müssen, damit sie dauerhaft in Betrieb bleiben können, Emissionsgrenzwerte einhalten. Kann der Betreiber den Nachweis nicht erbringen, unterliegen Einzelraumfeuerungsanlagen einem langfristig angelegten Programm zur Nachrüstung oder Außerbetriebnahme zwischen Ende 2014 und Ende 2024.

Die schnellere und fehlerfreie Einführung neuer Ofenmodelle in die Serienfertigung steht weiterhin im besonderen Fokus.

Um unsere Fertigung weiter zu modernisieren, wurde eine neue Laserschneidemaschine, ein Schweißroboter sowie eine Abkantpresse installiert und in Betrieb genommen, was die Fertigung personalunabhängiger macht. In der Vorfertigung wurde die Beleuchtung auf LED umgerüstet. Weiterhin werden die Fertigungsabläufe stetig überprüft und angepasst.

Die Auswirkungen unserer Maßnahmen auf unser Geschäftsergebnis werden von der Entwicklung der Auftragslage und den Beschaffungsmärkten bestimmt.

Das im Vorjahr prognostizierte positive Jahresergebnis sowie die positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für 2023 sind eingetreten. Die geplante Umsatzrendite konnte erheblich gesteigert werden. Es handelt sich um ein außergewöhnliches Geschäftsjahr, indem diverse Faktoren positiv aufeinandertrafen, was zu diesem besonders positiven Ergebnis führte.

Wir erwarten auch für das Geschäftsjahr 2024 ein weiterhin positives Jahresergebnis und eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die Umsatzerlöse planen wir mit ca. 24,5 Mio. € und die Umsatzrendite mit 7 % - 8 %.

VI. Chancen- und Risikobericht

Das Unternehmen Hase Kaminofenbau GmbH arbeitet sehr intensiv daran, jedes Jahr technisch einwandfreie Produktneuheiten zu entwickeln und diese vor der Heizsaison im Herbst in den Ausstellungen zu platzieren.

Der Vertrieb auf neuen Ländermärkten und die organisatorische Restrukturierung bestehender Exportmärkte stehen in den kommenden Jahren im Mittelpunkt.

Alle Unternehmensprozesse werden hinsichtlich ihrer Effizienz und Optimierungschancen geprüft.

Auf der Beschaffungsseite greifen wir weiter auf solide, qualitätsbewusste Firmen zurück und weiten aktiv unsere Lieferantensuche aus. Preissteigerungen beim Einkauf unseres Materials versuchen wir, durch vorausschauende Sicherung von Konditionen zu steuern.

Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken aus der Geschäftstätigkeit.

Die Firma Hase Kaminofenbau GmbH verfügt über ein regelmäßiges und effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle bei fremden Firmen stellen eine Ausnahme dar.

Das konsequente Forderungsmanagement stützt sich unter anderem auf die Wirtschaftsinformationen von Auskunfteien, Lieferung gegen Vorauskasse bei Kunden, die ihren Zahlungsverpflichtungen nicht regelmäßig nachkommen sowie die Erteilung von Auftrags- oder Liefersperren gegenüber Kunden bei der Überschreitung des Zahlungsziels.

Alle Verbindlichkeiten gegenüber den Geschäftspartnern werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Kredite bei ihrer regionalen Geschäftsbank, zu der eine langjährige und angenehme Geschäftsbeziehung besteht.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in dem starken Wettbewerbsumfeld mit einem hohen Preisdruck für unsere Händler.

Wir erwarten, dass sich die Auftragslage voraussichtlich wieder auf das Niveau des Jahres 2021 einpendeln wird.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir darüber hinaus keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

 

Trier, den 03.07.2024

Die Geschäftsführung

gez. Eva Maria Blasius

gez. Fernando Diaz Najera

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.683.041,59 2.535.905,26
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 511.240,77 568.918,77
II. Sachanlagen 1.903.548,88 1.683.559,48
1. technische Anlagen und Maschinen 1.425.492,00 1.122.640,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 468.161,25 411.816,18
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.895,63 149.103,30
III. Finanzanlagen 268.251,94 283.427,01
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2. Sonstige Finanzanlagen 268.250,94 283.426,01
B. Umlaufvermögen 17.122.081,13 11.027.894,11
I. Vorräte 7.086.475,31 5.776.186,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.201.881,71 2.537.445,92
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.462.266,21 1.555.991,48
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr -93.942,03 498.268,19
2. sonstige Vermögensgegenstände 739.615,50 981.454,44
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 3.100,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.833.724,11 2.714.262,19
C. Rechnungsabgrenzungsposten 98.092,26 50.564,97
Aktiva 19.903.214,98 13.614.364,34

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 14.121.567,38 9.860.529,91
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 7.835.980,15 7.835.980,15
III. Gewinn-/Verlustvortrag 24.126,49
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.750.423,27
V. Bilanzgewinn 6.035.587,23
davon Gewinnvortrag 1.774.549,76
B. Rückstellungen 3.837.443,98 1.768.910,29
C. Verbindlichkeiten 1.944.203,62 1.984.924,14
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 704.900,07 493.047,93
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 704.900,07 493.047,93
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.239.303,55 1.491.876,21
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.239.303,55 1.491.876,21
Passiva 19.903.214,98 13.614.364,34

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 25.481.401,91 16.247.710,96
2. Personalaufwand 9.796.695,76 7.454.598,76
a) Löhne und Gehälter 8.346.939,01 6.292.944,23
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.449.756,75 1.161.654,53
davon für Altersversorgung 3.311,74 3.801,99
3. Abschreibungen 476.722,47 466.748,48
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 476.722,47 466.748,48
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.155.296,76 5.765.947,82
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.459,00 25.628,33
davon aus verbundenen Unternehmen 8.586,92 16.580,72
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.215,02 11.089,84
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.822.963,43 821.711,12
8. Ergebnis nach Steuern 6.263.967,47 1.753.243,27
9. sonstige Steuern 2.930,00 2.820,00
10. Jahresüberschuss 6.261.037,47 1.750.423,27
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.774.549,76
12. Ausschüttung 2.000.000,00
13. Bilanzgewinn 6.035.587,23

Anhang 2023

Hase Kaminofenbau GmbH, Trier

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Hase Kaminofenbau GmbH hat ihren Sitz in Trier. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wittlich unter HRB 4937 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§ 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 Satz 1 u. Abs. 3 HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben.

In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen worden.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 250 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2a EStG im Erwerbsjahr voll und solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von EUR 250 bis EUR 1.000 mit 20 % abgeschrieben.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) unter Berücksichtigung vorzunehmender außerplanmäßiger Abschreibungen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 Abs. 4 HGB).

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB) bewertet. In die Herstellungskosten der Erzeugnisse wurden Fremdkapitalzinsen, die im Herstellungszeitraum auf deren Finanzierung entfallen, einbezogen (§ 255 Abs. 3 HGB, § 284 Abs. 2 Nr. 4 HGB).

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch die Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt.

Das Eigenkapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt dabei nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Bei der Bewertung von Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB).

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

Angaben zum Anteilsbesitz:

Höhe des Anteils am Kapital
(%)
Währung Eigenkapital *
EUR
Ergebnis *
EUR
Hase Feuerhaus Wiesbaden AG, Wiesbaden 100 EUR -397.531,52 -385,87

* Letzter aufgestellter Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 2.200.848,67 (Vorjahr TEUR 710) und Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 261.417,54 (Vorjahr TEUR 846) enthalten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt unverändert EUR 250.000,00.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Jahr
EUR
Gewährleistungsverpflichtungen 380.000,00
Urlaubsrückstellung 118.500,00
Überstunden 53.900,00
sonstige Personalverpflichtungen 1.207.249,00
Aufbewahrung 10.000,00
interne Abschlusskosten, Betriebsprüfungskosten 14.000,00
Jahresabschluss, Prüfung, Offenlegung, Steuererklärung- und beratung 27.000,00
Beiträge Sozialversicherung, Berufsgenossenschaft, ausstehende Rechnungen 22.500,00
1.833.149,00

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten 2023:

Gesamt- Davon mit einer Restlaufzeit von
betrag
EUR
bis zu 1 Jahr
EUR
mehr als 1 Jahr
EUR
mehr als 5 Jahren
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 704.900,07 199.310,48 419.377,59 86.212,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 14.106,14 14.106,14 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 906.390,66 906.390,66 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 318.806,75 318.806,75 0,00 0,00
1.944.203,62 1.438.614,03 419.377,59 86.212,00

Zu den sonstigen Verbindlichkeiten :

- davon aus Steuern: EUR 154.283,16 (Vorjahr TEUR 278)

- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0 (Vorjahr TEUR 1)

Sicherheiten gegenüber der Sparkasse Trier:

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung der Warenlager sowie durch Sicherungsübereignung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens gesichert.

Sonstige Sicherheiten:

Zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind die üblichen Eigentumsvorbehalte vereinbart.

Die Verbindlichkeiten 2022:

Gesamtbetrag Davon mit einer Restlaufzeit von
EUR bis zu 1 Jahr
EUR
mehr als 1 Jahr
EUR
mehr als 5 Jahren
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 493.047,93 116.147,87 259.336,06 117.564,00
Erhaltene Anzahlungenauf Bestellungen 2.256,14 2.256,14 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.054.079,30 1.054.079,30 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 435.540,77 435.540,77 0,00 0,00
1.984.924,14 1.608.024,08 259.336,06 117.564,00

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) aus langfristigen Mietverträgen in Höhe von TEUR 1.371 p.a. Die Mietverträge haben Laufzeiten bis Ende 2026.

V. Erläuterungen zur GuV

Personalaufwand

Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 3.311,74 (Vorjahr: TEUR 4).

Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinserträge beinhalten Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 8.586,92 (Vorjahr: TEUR 17).

VI. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr Frau Eva Maria Blasius, Hauptgeschäftsführerin, Trier, sowie Herr Fernando Diaz Najera, Geschäftsführer Entwicklung und Vertrieb, Trier.

Die Geschäftsführer sind jeweils alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich in eigenem Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Bei der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Befreiungsvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Gewerbliche Arbeitnehmer 126
Angestellte 67
193

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Ergebnis in Höhe von EUR 6.035.587,23 (= Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.774.549,76 zuzüglich Jahresüberschuss in Höhe von EUR 6.261.037,47 abzüglich Ausschüttung EUR 2.000.000) auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Trier, den 03.07.2024

gez. Eva Maria Blasius

gez. Fernando Diaz Najera

Anlage- und Abschreibungsspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.074.591,06 79.995,94
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.074.591,06 79.995,94
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 4.549.790,31 114.509,25 390.200,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.959.294,68 172.233,05 21.303,30
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 149.103,30 272.295,63 411.503,30
Summe Sachanlagen 7.658.188,29 559.037,93 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 100.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 283.176,01 15.175,07
3. Genossenschaftsanteile 250,00
Summe Finanzanlagen 383.426,01 15.175,07
Summe Anlagevermögen 9.116.205,36 639.033,87 0,00
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 643.346,23 137.673,94 511.240,77 568.918,77
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 643.346,23 137.673,94 511.240,77 568.918,77
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.629.007,56 201.857,25 1.425.492,00 1.122.640,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.684.669,78 137.191,28 468.161,25 411.816,18
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 9.895,63 149.103,30
Summe Sachanlagen 6.313.677,34 339.048,53 1.903.548,88 1.683.559,48
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 99.999,00 1,00 1,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 268.000,94 283.176,01
3. Genossenschaftsanteile 0,00 250,00 250,00
Summe Finanzanlagen 99.999,00 268.251,94 283.427,01
Summe Anlagevermögen 7.057.022,57 476.722,47 2.683.041,59 2.535.905,26

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Hase Kaminofenbau GmbH, Trier

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagerbericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hase Kaminofenbau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hase Kaminofenbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen.

Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebricht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Trier, 8. Juli 2024

Dr. Widdau GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ralf Adams, Wirtschaftsprüfer

Roman Klasen, Wirtschaftsprüfer

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  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
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  • News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
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