ALTANA AktiengesellschaftWeselJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Inhalt Lagebericht Konzernstruktur Konjunkturelle Rahmenbedingungen und wirtschaftliches Umfeld Geschäftsverlauf und Lage ALTANA Konzern Geschäftsverlauf und Lage ALTANA AG Bericht gemäß § 312 Aktiengesetz Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f Abs. 4 HGB Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Ausblick Jahresabschluss Bilanz ALTANA AG Gewinn- und Verlustrechnung ALTANA AG Anhang Aufsichtsrat der ALTANA AG Ausschüsse des Aufsichtsrats Vorstand der ALTANA AG Aufstellung des Anteilsbesitzes (§ 285 Nr. 11 HGB) Erklärung und Versicherung der gesetzlichen Vertreter Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Aufgrund von Rundungen können sich im vorliegenden Bericht bei Summenbildungen und bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben. Rechtlicher Hinweis Dieser Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf Einschätzungen von ALTANA sowie Annahmen, die von ALTANA getroffen wurden, und Informationen, die ALTANA gegenwärtig zur Verfügung stehen. In die Zukunft gerichtete Aussagen sind nur zu dem Datum gültig, an dem sie gemacht werden. ALTANA beabsichtigt nicht und übernimmt keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen fortzuschreiben oder an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024Konzernstruktur Die ALTANA AG ist eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht mit Sitz in Wesel. Sie ist die Muttergesellschaft und Führungsholding des ALTANA Konzerns. Sämtliche Anteile an der ALTANA AG werden von der SKion GmbH, Bad Homburg v.d.H., einer Beteiligungsgesellschaft der Familie Klatten, gehalten. Bis Mitte des Jahres 2024 war Frau Susanne Klatten alleinige Anteilseignerin der SKion GmbH. Zur Jahresmitte 2024 wurden von ihr >99 % der Anteile zu gleichen Teilen an ihre drei erwachsenen Kinder übertragen, <1 % der Anteile verbleiben bei ihr. Die ALTANA AG hält eine 100%-Beteiligung an der ALTANA Management Services GmbH, die als Zwischenholding und Dienstleistungsgesellschaft fungiert und wiederum mittelbar und unmittelbar die Beteiligungen an den weiteren Konzerngesellschaften hält. Die Tätigkeiten der operativen Konzerngesellschaften umfassen die Entwicklung, die Herstellung und den Vertrieb spezialisierter Chemieprodukte und begleitender Dienstleistungen. Wesentliche Produktgruppen beinhalten Additive und Pigmente für die Lack-, Druckfarben-, Kosmetik- und Kunststoffindustrie, Druckfarben, Produkte für den 3D-Druck, Mess- und Prüfinstrumente, Lacke und Dichtungsmassen für Verpackungen sowie Isolierung und Schutzmaterialien und -systeme für die Elektro- und Elektronikindustrie im Niederspannungs- und Hochspannungsbereich. Die Konzernaktivitäten sind in den vier operativen Geschäftsbereichen
zusammengefasst. Die Geschäftsbereiche verfügen über eigene Führungsgesellschaften und agieren eigenständig in den jeweiligen Märkten. Die Konzernholdinggesellschaft ALTANA AG, konzerninterne Servicegesellschaften sowie Aktivitäten für zentrale, geschäftsbereichsübergreifende Innovationstätigkeiten sind außerhalb der operativen Geschäftsbereiche angesiedelt. Der Geschäftsverlauf und die Lage der ALTANA AG werden maßgeblich durch die Ergebnisentwicklung der Tochtergesellschaften des ALTANA Konzerns bestimmt. Daher beziehen sich die wesentlichen Leistungsindikatoren für die Holdinggesellschaft auf den Konzern-Geschäftsverlauf (zum Beispiel Konzernumsatz und Konzern-EBITDA). Steuerungsrelevante Ergebnisgrößen für die ALTANA AG sind darüber hinaus das Beteiligungsergebnis und der Jahresüberschuss. Konjunkturelle Rahmenbedingungen und wirtschaftliches Umfeld Das Wachstum der globalen Wirtschaft erreichte im Jahr 2024, vor dem Hintergrund andauernder geopolitischer Krisen, insgesamt ein unterdurchschnittliches, aber stabiles Niveau. Nach einem weltweiten Wachstum von 3,3 % im Vorjahr schätzt der Internationale Währungsfonds (IWF) aktuell den Anstieg der globalen Wirtschaftsleistung für das Jahr 2024 auf 3,2 %. Wie schon in den vorangegangenen Jahren zeigten sich jedoch unterschiedliche Entwicklungen in den Regionen und Volkswirtschaften. Die Inflationsraten gingen insgesamt weiter zurück und infolgedessen erfolgte eine langsame Lockerung der Geldpolitik. Allerdings wirkten sich die Maßnahmen nicht überall gleich positiv auf eine Stabilisierung des privaten Konsums und der Investitionstätigkeit aus. Die Verfügbarkeit von Rohstoffen und Energie stabilisierte sich, das Preisniveau blieb jedoch hoch. Die Branchenvereinigung American Chemistry Council (ACC) schätzt den Zuwachs der globalen Chemieproduktion im abgeschlossenen Geschäftsjahr auf 3,5 % (Vorjahr: 1,0 %). Damit entwickelte sich die chemische Industrie besser als im Vorjahr und lag auch leicht über dem geschätzten gesamtwirtschaftlichen Wachstum des Jahres 2024. Die Nachfrage erholte sich regional unterschiedlich schnell. Bedingt durch Produktionskürzungen und anhaltende geopolitische Spannungen schwankten die Preise für ein Barrel Rohöl der Marke Brent während des Jahres immer noch stark. Mit dem Jahreshöchstpreis von 90 US-Dollar im Mai 2024 wurden die Spitzen der letzten Jahre jedoch nicht mehr erreicht. Zum Jahresende fiel der Preis für ein Barrel der Marke Brent auf 74 US-Dollar. Im Jahresdurchschnitt lag der Preis mit 81 US-Dollar auf dem Niveau des Vorjahres (82 US-Dollar). Nicht-operative Effekte aus Akquisitionen ergaben sich im Geschäftsjahr 2024 zum einen aus den bereits im Vorjahr abgeschlossenen Transaktionen des Geschäftsbereichs BYK, der zum 15. August 2023 das Geschäft der Imaginant Inc., Rochester/New York, erwarb und durch den Geschäftsbereich ELANTAS, der am 29. September 2023 die Mehrheit an der Schweizer Von Roll Gruppe übernahm. Des Weiteren übernahm der Geschäftsbereich ECKART zum 19. Januar 2024 die Silberline Gruppe mit Hauptsitz in Tamaqua/Pennsylvania, USA. Die Entwicklung der für ALTANA wesentlichen Wechselkursrelationen zur Konzernwährung Euro wirkte sich 2024 leicht negativ auf die Umsatzentwicklung und in geringerem Maße auch auf die Ergebnisentwicklung aus. Den größten Effekt hatte im Jahr 2024 die Veränderung des Wechselkurses des Euro zum chinesischen Renminbi. Dieser lag mit durchschnittlich 7,79 CNY/Euro über dem Vorjahreswert (7,66 CNY/Euro). Weitere wesentliche negative Effekte aus veränderten Wechselkursrelationen folgten aus der Relation des brasilianischen Real zum Euro, die mit 5,83 BRL/Euro ebenfalls über der des Vorjahres lag (5,40 BRL/Euro). Die gleiche Tendenz zeigten der japanische Yen mit einer Relation von 163,85 JPY/Euro (Vorjahr: 151,99 JPY/Euro), die indische Rupie mit einer Relation von 90,56 INR/Euro (Vorjahr: 89,30 INR/Euro) und der mexikanische Peso mit einer Relation von 19,83 MXN/Euro (Vorjahr: 19,18 MXN/Euro). Der Kurs des US-Dollar lag mit dem Durchschnittskurs zum Jahresende auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr (1,08 US-Dollar/Euro) und trug somit nicht wesentlich zu Wechselkurseffekten bei. Leicht positive Effekte ergaben sich im Jahr 2024 im Wesentlichen aus einem sinkenden Wechselkurs des Schweizer Franken. Der durchschnittliche Wechselkurs des Euro zum Schweizer Franken sank im Vorjahresvergleich von 0,97 CHF/Euro auf 0,95 CHF/Euro. Differenzen bei den Kursen zum Bilanzstichtag wirkten sich im Saldo zum Vorjahr erhöhend auf Bilanzpositionen aus. Geschäftsverlauf und Lage ALTANA Konzern Alle Werte in diesem Abschnitt betreffen den ALTANA Konzern und basieren auf den nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) ermittelten Werten. Trotz anhaltend schwieriger Marktbedingungen konnte ALTANA den Absatz 2024 im Vergleich zum Vorjahr sowohl nominal als auch bereinigt um nicht-operative Effekte deutlich verbessern. Der Konzernumsatz erreichte insgesamt 3.168,8 Mio. € und stieg damit um 16 % bzw. 427,3 Mio. € gegenüber dem Vorjahr an (2.741,5 Mio. €). Nicht-operative Effekte beeinflussten die Umsatzentwicklung insgesamt positiv. Aus den vorgenannten Wechselkursveränderungen resultierte aus der Umrechnung von Fremdwährungsumsätzen zwar ein leichter Rückgang von 20,8 Mio. €, durch die Akquisitionen erhöhte sich der Umsatz hingegen um insgesamt 244,7 Mio. €, im Wesentlichen aufgrund des im September 2023 getätigten Erwerbs der Von Roll Gruppe (173,8 Mio. €), die in den Geschäftsbereich ELANTAS integriert wurde. Die im Januar 2024 für den Geschäftsbereich ECKART akquirierte Silberline Gruppe trug mit 64,9 Mio. € zum Gesamtumsatz bei und auch die im August 2023 für den Geschäftsbereich BYK erworbenen Geschäftsaktivitäten der Imaginant Inc., Rochester/New York, sorgten für ein zusätzliches Umsatzwachstum von 6,0 Mio. €. Die Effekte wurden jeweils auf Basis der Dauer der Konzernzugehörigkeit berechnet. Bereinigt um die positiven Akquisitionseffekte und die negativen Wechselkurseffekte lag die operative Umsatzentwicklung gegenüber dem Vorjahr bei 7 % und somit oberhalb der strategischen Zielmarke von 5 % operativem Umsatzwachstum. Schon mit Beginn des Jahres 2024 entwickelte sich die Nachfrage nach unseren Produkten leicht besser als prognostiziert. Dieser Trend setzte sich über das weitere Jahr fort und führte zu einem Absatzzuwachs von nominal 11 % gegenüber dem Vorjahr. Bereinigt um nicht-operative Effekte aus Akquisitionen lag das Volumenwachstum bei 9 %. Die 2024 im Vergleich zum Vorjahr etwas niedrigeren Rohstoffpreise führten in einzelnen Produktsegmenten zu Reduzierungen unserer Verkaufspreise, die sich neben dem veränderten Produktmix leicht negativ auf die operative Umsatzentwicklung auswirkten. In Summe wurde jedoch nicht nur eine bedeutsame Absatz- und Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr erreicht, auch das für das Jahr 2024 prognostizierte Umsatzwachstum wurde operativ im unteren einstelligen Prozentbereich überschritten. Die positive Umsatzentwicklung zeigte sich in allen Regionen, aufgrund der spezifischen Bedingungen des jeweiligen Absatzraums jedoch mit unterschiedlicher Intensität. Infolgedessen kam es zu leichten Verschiebungen in der regionalen Absatz- und Umsatzstruktur. Mit einem Anteil von 37 % am gesamten Konzernumsatz (Vorjahr: 38 %) stellte die Region Europa weiterhin die bedeutendste Region für ALTANA dar. Sie verzeichnete einen Umsatzzuwachs von 13 %, bereinigt um Akquisitionen und Wechselkurseffekte von 2 %. Der umsatzstärkste Markt Deutschland wuchs im Vergleich zum Vorjahr bereinigt um nicht-operative Effekte um 3 %. Auch weitere Länder des Euro-Raumes verzeichneten Zuwächse. Nur in einigen westeuropäischen Ländern und in Polen wurden operative Umsatzrückgänge verzeichnet. Der Umsatz in der Region Amerika überstieg den Vorjahreswert im Jahr 2024 um 12 %, bereinigt um Wechselkurs- und Akquisitionseffekte um 4 %. Der Umsatz in den USA verblieb dabei operativ auf dem Vorjahresniveau. Der Anteil am Gesamtumsatz des Konzerns ging im Jahr 2024 leicht auf 18 % zurück (Vorjahr: 19 %). Die USA blieben aber wie auch im Vorjahr der umsatzstärkste Einzelmarkt der Gruppe. Auch in allen anderen Ländern der Region stiegen die Umsätze, teils im zweistelligen Bereich. Brasilien gewann operativ 14 % hinzu, gefolgt von Mexiko mit operativ 7 % und Kanada mit operativ 4 %. Der Anteil Amerikas am Konzernumsatz sank im Jahr 2024 leicht auf 28 % (Vorjahr: 29 %). Die Region Asien konnte im zurückliegenden Geschäftsjahr den Anteil am Gesamtkonzernumsatz wieder von 31 % auf 33 % steigern. Die Region verzeichnete nominal und operativ den stärksten Umsatzzuwachs der Gruppe. Das Wachstum betrug nominal 22 %, operativ, bereinigt um negative Wechselkurs- und Akquisitionseffekte, betrug das Wachstum 17 %. Wesentliche Treiber der Entwicklung waren China und Indien als bedeutendste Märkte der Region. China glich mit einem operativen Wachstum von 15 % den Umsatzrückgang des Vorjahres aus und wuchs zusätzlich. Der Anteil am Gesamtumsatz des Konzerns stieg wieder von 17 % auf 18 %. Indien übertraf sogar noch die außerordentliche Dynamik des Vorjahres und zeigte ein operatives Wachstum von 13 %. Auch die Region Südostasien, Südkorea und die Länder des Mittleren Ostens verzeichneten deutlich steigende Umsatzzahlen. ALTANA Konzern - Geschäftsentwicklung1
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Umsatz der Holdinggesellschaften wird nicht separat ausgewiesen Die Umsatzerlöse des Geschäftsbereichs BYK stiegen im Geschäftsjahr 2024 um 11 % bzw. 128,3 Mio. € auf 1.336,6 Mio. € (Vorjahr: 1.208,3 Mio. €). Darin enthaltene negative Wechselkurseffekte in Höhe von 8,5 Mio. € und positive Effekte aus der zum 15. August 2023 getätigten Akquisition der Geschäftstätigkeit der Imaginant Inc., Rochester/New York, in Höhe von 6,0 Mio. € führten insgesamt nur zu einer geringen nicht-operativen Abweichung, sodass auch operativ ein Umsatzanstieg von 11 % erzielt wurde. Trotz des schwierigen Marktumfeldes konnte der Geschäftsbereich den Umsatzrückgang des Vorjahres annähernd ausgleichen. Der Zuwachs basierte vor allem auf einem Anstieg der Absatzmenge. Preis- und Mixeffekte spielten hingegen eine untergeordnete Rolle. Der Zuwachs betraf fast alle Produktlinien des Bereichs der Additive, insbesondere diejenigen für Farbe und Lacke. Aber auch im Produktbereich Instrumente konnte weiteres Wachstum erzielt werden. Der Geschäftsbereich ECKART erzielte 2024 Umsätze von 433,6 Mio. € (Vorjahr: 351,1 Mio. €). Der Zuwachs von 24 % gegenüber dem Vorjahr wurde im Wesentlichen durch die Akquisition der Silberline Gruppe mit Hauptsitz in Tamaqua/Pennsylvania, USA am 19. Januar 2024 beeinflusst. Wechselkurseffekte wirkten sich in geringfügigem Umfang negativ aus. Das operative Wachstum betrug 5 % und wurde in weiten Teilen durch positive Preis- und Mixeffekte bewirkt. Die um Akquisitionseffekte bereinigte Entwicklung des Absatzvolumens war leicht negativ. Im Geschäftsbereich ELANTAS stieg der Umsatz im Jahr 2024 um 28 % bzw. 192,6 Mio. € auf 878,2 Mio. € (Vorjahr: 685,7 Mio. €), insbesondere aufgrund von positiven Effekten aus der im Vorjahr getätigten Akquisition der Von Roll Gruppe in Höhe von anteilig 173,8 Mio. € im Jahr 2024. Die operative Umsatzentwicklung, also bereinigt um die positiven Akquisitionseffekte und negative Wechselkurseffekte in Höhe von 6,9 Mio. € betrug 4 %. ELANTAS zeigte im Jahr 2024 eine positive operative Absatzentwicklung im oberen einstelligen Prozentbereich. Durch negative Preiseffekte wurde der daraus resultierende Umsatzzuwachs jedoch geschmälert. Mit einem Umsatz von 519,2 Mio. € (Vorjahr: 496,5 Mio. €) gewann der Geschäftsbereich ACTEGA 5 % Umsatz gegenüber dem Jahr 2023 hinzu. Die operative Umsatzentwicklung bewegte sich auf dem gleichen Niveau und wurde nur durch geringfügige negative Währungseffekte in Höhe von 4,2 Mio. € beeinflusst. Dabei entwickelte sich in diesem Geschäftsbereich der Mengenabsatz mit einem Wachstum von 9 % deutlich positiver, Preisreduzierungen infolge gesunkener Rohstoffpreise schmälerten jedoch den Gesamtzuwachs. Vor allem durch die signifikant gesteigerte Nachfrage nach unseren Produkten konnten wir die Ertragslage im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr wesentlich verbessern. Die Materialkosten waren gemessen am Umsatz im Vergleich zum Vorjahr weiter leicht rückläufig und führten in Verbindung mit der erhöhten Absatzmenge zu einer deutlich positiven Entwicklung der Deckungsbeiträge gegenüber dem Jahr 2023. Die operativen Kosten wurden neben Tarifsteigerungen und erhöhten variablen Verkaufskosten durch signifikante Einmaleffekte beeinflusst, darunter unter anderem Kosten für die Integration akquirierter Gesellschaften. Geprägt durch die positive Deckungsbeitragsentwicklung erhöhte sich das absolute Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 27 % bzw. 104,7 Mio. € und lag mit 489,8 Mio. € deutlich über dem Vorjahresergebnis von 385,1 Mio. €. Bereinigt um Akquisitions- und Wechselkurseffekte betrug das operative Ergebniswachstum 25 %. Die EBITDA-Marge lag mit 15,5 % über dem Vorjahreswert von 14,0 % aber - wie erwartet - unterhalb unseres strategischen Zielkorridors von 18 % bis 20 %. Damit wurden nicht nur die Vorjahreswerte erheblich übertroffen, sondern auch die für das Jahr 2024 gesteckten Ziele zur Entwicklung des absoluten EBITDA und zur weiteren Verbesserung der EBITDA-Marge konnten übertroffen werden. Der Block der variablen Rohstoff- und Verpackungskosten stellt weiterhin die wichtigste Kostengröße für ALTANA dar. Die Materialeinsatzquote, das Verhältnis dieser Kosten zum Umsatz, zeigte bereits Anfang 2024 eine Entwicklung unterhalb des Vorjahres und hielt diese Tendenz während des Jahres aufrecht. Die Materialeinsatzquote lag im ersten Quartal bei einem Wert von 42,6 % und entwickelte sich mit leichten Schwankungen bis zum vierten Quartal auf 44,3 %. Für das Gesamtjahr 2024 lag die Materialeinsatzquote bei 43,3 %, also unterhalb des Vorjahreswerts von 46,5 % und niedriger als von uns prognostiziert. Die Entwicklung der Materialkosten verlief in allen vier Geschäftsbereichen positiv, wobei die Geschäftsbereiche ELANTAS und BYK den höchsten Rückgang der Materialeinsatzquote im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen konnten. Die Entwicklung der Kosten wurde im Jahr 2024 in Höhe und Struktur im Wesentlichen durch die in 2023 und 2024 getätigten Akquisitionen beeinflusst. Die Inflationsdynamik entwickelte sich weiter leicht rückläufig, wobei die Kosten nach wie vor auf hohem Niveau verblieben. Die Personalkosten wuchsen im Vergleich zum Vorjahr nominal im zweistelligen Prozentbereich an, wobei ein Großteil des Anstiegs durch den Zuwachs von Beschäftigten aus den Akquisitionen der von Roll Gruppe und der Silberline Gruppe begründet war. Der operative Zuwachs beinhaltete im Wesentlichen Tarifsteigerungen. Die Quote der gesamten Personalkosten im Verhältnis zum Umsatz stieg leicht auf 23,5 % (Vorjahr: 22,7 %). Das sonstige betriebliche Ergebnis wurde durch Aufwand für Grunderwerbsteuer in Höhe von 20,5 Mio. € bei deutschen Gesellschaften infolge der Übertragung von Anteilen an der SKion GmbH sowie außerordentliche Abschreibungen auf zum Verkauf gehaltene Vermögenswerte in Höhe von 19,4 Mio. € belastet. Versicherungserstattungen in Zusammenhang mit einem Großschaden im Jahr 2023 an einem Standort in Deutschland in Höhe von 36,5 Mio. € beeinflussten das sonstige betriebliche Ergebnis hingegen positiv. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte 288,8 Mio. € und lag damit operativ 36,4 % über dem Vorjahreswert (216,3 Mio. €). Das Finanzergebnis lag mit -17,1 Mio. € unter dem Ergebnis des Vorjahres von -7,1 Mio. €. Der Zinssaldo entwickelte sich in 2024 im Wesentlichen aufgrund des Zinsaufwands des im November 2023 in Anspruch genommenen Schuldscheindarlehens in Höhe von 180 Mio. € negativ. Im Geschäftsjahr wurden Darlehen mit Wandlungsoption veräußert und ein ausgegebenes Darlehen aufgrund von Zahlungsausfallrisiken wertberichtigt. Die Ergebniseffekte beider Sachverhalte glichen sich im Finanzergebnis nahezu aus. Das Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen veränderte sich von - 43,0 Mio. € im Vorjahr auf - 32,4 Mio. € im Geschäftsjahr 2024, wobei zusätzlich aufgrund einer beschränkten Verlustzurechnung - 37,7 Mio. € außerbilanziell erfasst wurden. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg auf 239,3 Mio. € (Vorjahr: 166,3 Mio. €), das Ergebnis nach Steuern (EAT) auf 164,4 Mio. € (Vorjahr: 110,2 Mio. €). Der um Ergebnisse aus at equity bilanzierten Unternehmen bereinigte Effektivsteuersatz lag mit 27,6 % über dem Wert des Vorjahres (26,8 %). ALTANA investierte im zurückliegenden Geschäftsjahr insgesamt 179,5 Mio. € in Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen. Die Investitionen überstiegen damit den Wert des Vorjahres (138,3 Mio. €). Die Investitionsquote, also das Verhältnis der Investitionen zum Umsatz, lag mit 5,7 % im Rahmen unseres langfristigen Zielkorridors von 5 % bis 6 %. Zum Jahresende 2024 beschäftigten die Gesellschaften der ALTANA Gruppe weltweit 8.382 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 7.939) und verzeichneten insgesamt einen Zuwachs um 443 Personen beziehungsweise 6 % gegenüber dem Vorjahr. Der wesentliche Grund für den Anstieg war die Akquisition der Silberline Gruppe im Januar 2024, die mit 430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dazu beitrug. Wesentliche Kennzahlen im ALTANA Konzern
Geschäftsverlauf und Lage ALTANA AG Ertragslage Die Umsatzerlöse erreichten bei der ALTANA AG 3,0 Mio. € und lagen damit leicht über dem Vorjahr (2,8 Mio. €). Sie betrafen ausschließlich Serviceumlagen für Dienstleistungen. Diesen standen Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von 2,8 Mio. € (Vorjahr: 2,4 Mio. €) gegenüber. Die Sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich von 97,1 Mio. € auf 48,0 Mio. €. Der Rückgang begründet sich im Wesentlichen aus Nettoerlösen aus Anteilsübertragungen innerhalb des Konzerns in Höhe von 71,2 Mio. €, die hier im Jahr 2023 ausgewiesen wurden. Im Berichtsjahr stand dem ein Ertrag aus der Übertragung von Wandelanleihen in Höhe von 14,2 Mio. € gegenüber. Der Personalaufwand stieg, im Wesentlichen bedingt durch höhere Rückstellungen für Boni und höhere Aufwendungen für Mitarbeiterbeteiligungsprogramme, auf 23,7 Mio. € (Vorjahr: 20,3 Mio. €) an. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 13,6 Mio. € und betrugen im Geschäftsjahr 2024 insgesamt 78,1 Mio. € (Vorjahr: 64,5 Mio. €). Hierin enthalten waren Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 25,2 Mio. €, die wesentlich zum Anstieg beitrugen (Vorjahr: 14,2 Mio. €). Die in den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen Beratungskosten, die im Jahr 2023 im Wesentlichen bedingt durch Akquisitionstätigkeiten auf 8,8 Mio. € angestiegen waren, sanken im Jahr 2024 auf 5,0 Mio. €. Das Betriebsergebnis der ALTANA AG betrug im Geschäftsjahr - 53,7 Mio. € (Vorjahr: 12,7 Mio. €). Der Rückgang ist größtenteils auf die im Jahr 2023 enthaltenen hohen Nettoerlöse aus Anteilsübertragungen zurückzuführen. Das Beteiligungsergebnis erreichte 160,7 Mio. € und lag damit über dem Vorjahr (153,0 Mio. €) und entsprach unseren Erwartungen. Ursache hierfür sind die Erträge aus Gewinnabführungen unserer Tochtergesellschaften, die aufgrund des positiven Geschäftsverlaufs über denen des Vorjahres lagen. Das Finanzergebnis verbesserte sich von - 15,8 Mio. € im Vorjahr auf 24,7 Mio. € im Jahr 2024, bedingt durch einen deutlich positiven Saldo aus Zinserträgen und -aufwendungen an verbundene Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr. Nach Berücksichtigung von Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von 30,9 Mio. € (Vorjahr: 3,4 Mio. €) und Sonstigen Steuern betrug der Jahresüberschuss 100,6 Mio. € und lag damit deutlich unter dem Vorjahresniveau (146,5 Mio. €) aber deutlich über unseren Erwartungen. Der Anstieg der Steuerbelastung resultiert im Wesentlichen aus einer höheren Steuerbelastung aus der positiven Geschäftsentwicklung und dem Wegfall der steuerfreien Erträge des Vorjahres. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags erreichte der Bilanzgewinn für das abgeschlossene Geschäftsjahr 1.404,9 Mio. € (Vorjahr: 1.344,3 Mio. €). Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme erreichte zum 31. Dezember 2024 4.408,8 Mio. € und lag damit über dem Vorjahreswert (4.206,9 Mio. €). Auf der Aktivseite blieben die Sachanlagen mit 1,7 Mio. € nahezu unverändert zum Vorjahr. Die Finanzanlagen erhöhten sich aufgrund einer Kapitalerhöhung durch Darlehensumwandlung in Höhe von 300 Mio. € zum 31. Dezember 2024 auf 2.947,1 Mio. € (Vorjahr: 2.673,0 Mio. €). Im Umlaufvermögen sanken die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus dem konzernweiten Finanzierungsverkehr um 189,4 Mio. € auf 1.090,0 Mio. €. Der Wert der Sonstigen Vermögensgegenstände stieg im Vergleich zum Vorjahr unter anderem aufgrund von höheren Steuererstattungsansprüchen und kurzfristigen Termingeldern in Höhe von 55,0 Mio. € auf 75,2 Mio. € (Vorjahr: 7,7 Mio. €). Der Bestand an Wertpapieren und Guthaben bei Kreditinstituten stieg im Vergleich zum Vorjahr auf 293,2 Mio. € (Vorjahr: 243,0 Mio. €). Auf der Passivseite stieg das Eigenkapital bedingt durch den erwirtschafteten Jahresüberschuss saldiert mit einer Dividendenzahlung in Höhe von 40 Mio. € leicht auf 3.025,2 Mio. € (Vorjahr: 2.964,5 Mio. €). Das Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme sank damit leicht im Vergleich zum Vorjahr auf 69 % (Vorjahr: 70 %). Die Rückstellungen lagen mit 124,2 Mio. € über dem Vorjahreswert (77,5 Mio. €). Ursächlich dafür waren im Wesentlichen Zugänge bei den Steuerrückstellungen, aber auch Erhöhungen im Bereich der Sonstigen Rückstellungen. Der Wert der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verminderte sich zum Bilanzstichtag 2024 auf 379,7 Mio. € (Vorjahr: 385,0 Mio. €). Die Verbindlichkeiten beruhten im Wesentlichen auf der Inanspruchnahme des Kreditrahmens der Europäischen Investitionsbank und einem Schuldscheindarlehen mit Nachhaltigkeitskomponente. Die Verbindlichkeit gegenüber der Europäischen Investitionsbank wurde im Jahr 2024 mit 5 Mio. € getilgt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem konzernweiten Finanzierungsverkehr erhöhten sich von 727,3 Mio. € auf 827,3 Mio. €. Die gesamten Verbindlichkeiten erhöhten sich von 1.164,8 Mio. € auf 1.259,5 Mio. €. Im Juni 2021 wurde die Konzernfinanzierung neu aufgestellt: Seit Juni 2021 stehen ALTANA von einem internationalen Bankenkonsortium insgesamt 250,0 Mio. € in Form einer revolvierenden Kreditlinie zur Verfügung, die im Minimum eine Laufzeit bis 2026 hat. Im Jahr 2023 wurde die Laufzeit erneut nunmehr bis Juni 2028 verlängert. Diese Kreditlinie war zum 31. Dezember 2024 nicht in Anspruch genommen. Außerdem hat ALTANA seit Ende Juni 2021 Zugang zu Krediten der Europäischen Investitionsbank (EIB) in Höhe von bis zu 200,0 Mio. € für die Entwicklung klimafreundlicher, digitaler und nachhaltiger Produkte. Im Geschäftsjahr 2022 wurde diese Kreditzusage um 50,0 Mio. € auf insgesamt 250,0 Mio. € erhöht und der Abrufzeitraum um ein Jahr bis zum 21. Dezember 2023 verlängert. Die Kredite der EIB wurden bis zum Ende des Abrufzeitraums 2023 in Höhe von 210,0 Mio. € in Anspruch genommen. Im November 2023 hat ALTANA ein Schuldscheindarlehen mit Nachhaltigkeitskomponente in Höhe von 180,0 Mio. € mit einer Laufzeit im Minimum bis 2026 begeben. Der Schuldschein gliedert sich in Tranchen mit unterschiedlichen Laufzeiten zwischen 3 bis 7 Jahren, die sowohl über variable als auch über fixe Verzinsungen verfügen. Vergütung der Organe Die Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats ist im Anhang zum Jahresabschluss auf Seite 25 f. dargestellt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2024 waren im Durchschnitt 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der ALTANA AG beschäftigt (Vorjahr: 87). Investitionen Im Geschäftsjahr 2024 investierte die ALTANA AG, wie im Vorjahr, weniger als 0,1 Mio. € in Sachanlagen. Die Ausgaben betrafen Betriebs- und Geschäftsausstattung. Gesamteinschätzung zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen Lage Die globale Wirtschaft wurde im Jahr 2024 unverändert durch schwierige externe Rahmenbedingungen geprägt. Durch anhaltende geopolitische Konflikte blieb das konjunkturelle Umfeld herausfordernd. Die weltweite ökonomische Entwicklung stabilisierte sich aber auf einem niedrigen Niveau. Die chemische Industrie konnte den Abwärtstrend des letzten Jahres stoppen und zeigte im Jahr 2024 wieder ein leichtes Wachstum. Der Gesamtkonzern konnte innerhalb dieser anspruchsvollen Rahmenbedingungen, die für das Jahr 2024 gesetzten Absatz- und Umsatzziele leicht übertreffen. Dank der starken Nachfrage unserer Kunden sowie leicht rückläufiger Rohstoffpreise übertraf das absolute Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) den Vorjahreswert deutlich. Die Ergebnismarge - das Verhältnis von EBITDA zum Umsatz - stieg im Vergleich zum Vorjahr an, lag aber aufgrund des inflationsbedingt nach wie vor hohen allgemeinen Kostenniveaus und Aufwendungen für die Integration unserer Akquisitionen noch unterhalb unseres langfristigen strategischen Zielkorridors. In diesem Rahmen konnte sich auch das Beteiligungsergebnis der ALTANA AG positiv entwickeln. Es übertraf den Vorjahreswert und entsprach unseren Erwartungen. Der Jahresüberschuss der AG lag jedoch, im Wesentlichen bedingt durch hohe Erlöse aus Anteilsübertragen im Jahr 2023, unter dem Vorjahreswert, aber deutlich über unserer Prognose. Bericht gemäß § 312 Aktiengesetz Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2024 hat der Vorstand der ALTANA AG einen Bericht gemäß § 312 AktG über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt. Dabei stellte der Vorstand abschließend fest, dass die Gesellschaft nach den im Zeitpunkt der Vorgänge bekannten Umständen bei den in diesem Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f Abs. 4 HGB (Bei den Angaben in diesem Kapitel handelt es sich um Angaben, die nicht Gegenstand der Prüfung durch den Abschlussprüfer sind.) Vorstand beziehungsweise Aufsichtsrat der ALTANA AG legen gemäß § 76 Abs. 4, 111 Abs. 5 AktG Zielgrößen für den Anteil von Frauen in den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands beziehungsweise in Aufsichtsrat und Vorstand fest. Zuletzt hatten Aufsichtsrat beziehungsweise Vorstand die folgenden Zielgrößen für den Anteil von Frauen bis zum Ablauf des 30. Juni 2026 beschlossen: 33 % der Mitglieder des Aufsichtsrats, 0 % der Mitglieder des Vorstands, 30 % der ersten und 30 % der zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands. Aufsichtsrat und Vorstand haben neue Zielgrößen für den Anteil von Frauen bis zum Ablauf des 30. Juni 2026 beschlossen: 33 % der Mitglieder des Aufsichtsrats, 0 % der Vorstandsmitglieder, 30 % der ersten und 30 % der zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands. Der Aufsichtsrat begründet die Zielgröße 0 % für Vorstandsmitglieder wie folgt: „Die bereits erreichten und die angestrebten Anteile von Frauen im Aufsichtsrat, in der Unternehmensleitung sowie in den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands und im Übrigen im Unternehmen zeigen, dass das Unternehmen die Steigerung des Frauenanteils in Führungspositionen seit Langem ernst nimmt. Der Vorstand hat aber nur drei Mitglieder, und die Anstellungsverträge der Vorstandsmitglieder haben grundsätzlich Laufzeiten zwischen drei und fünf Jahren. Eine Zielgröße von mehr als 0 % würde in dieser Situation bedeuten, dass bei der nächsten Entscheidung des Aufsichtsrats über eine (Wieder-)Bestellung eines Vorstandsmitglieds eine Frau anstelle eines der heutigen drei männlichen Vorstandsmitglieder bestellt werden muss (oder der Vorstand um ein viertes, weibliches Mitglied erweitert wird, was aber nicht beabsichtigt ist). Eine solche Einengung der zukünftigen Auswahlentscheidung des Aufsichtsrats läge aber nicht im Unternehmensinteresse. Nicht nur, weil auch eine Wiederbestellung der heutigen Vorstandsmitglieder möglich bleiben sollte, sondern auch weil hierdurch das Geschlecht des zu bestellenden Vorstandsmitglieds einen im Vergleich mit anderen Auswahlkriterien zu großen Stellenwert in der Auswahlentscheidung erhielte. Selbstverständlich wird der Aufsichtsrat mittel- und langfristig bei Entscheidungen über die (Wieder-)Bestellung von Vorstandsmitgliedern auch die Steigerung des Frauenanteils im Vorstand als ein Ziel berücksichtigen.“ Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die Geschäftsentwicklung der Konzerngesellschaften ist für ALTANA der bestimmende Faktor für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage. Im Rahmen der Geschäftstätigkeit der operativen Einheiten in ihren Märkten ergeben sich vielfältige Chancen und Risiken. Das Management der Risiken erfolgt mithilfe eines integrierten Risikomanagementsystems. Die Identifikation, Bewertung und Steuerung der Chancen ist integraler Bestandteil unserer etablierten Managementprozesse. Aufgrund der in hohem Maße dezentralen Organisationsstruktur innerhalb des ALTANA Konzerns sind alle Entscheidungsebenen in die Identifizierung und die Realisierung von Chancen eingebunden. Identifizierte Risiken werden in einheitlicher Weise bewertet. Auf Basis von Eintrittswahrscheinlichkeiten und erwarteten Schadenshöhen werden die sogenannten bewerteten Risiken ermittelt. Die Einzelrisiken werden bestimmten Risikogruppen zugeordnet. Sehr hohe Risiken bzw. Risikogruppen sind solche mit einem für die kommenden zwölf Monate bewerteten Risiko von über 25 Mio. €. Risiken mit einem bewerteten Risiko zwischen größer als 12 bis zu 25 Mio. € werden als hoch klassifiziert, solche mit einem bewerteten Risiko zwischen größer als 5 und 12 Mio. € als mittel eingeordnet und solche mit einem bewerteten Risiko von bis zu 5 Mio. € als gering klassifiziert. Die aus der Bewertung resultierende Priorisierung bestimmt Schwerpunkte für die Erarbeitung und Einleitung von Gegenmaßnahmen, um potenzielle Risikoauswirkungen zu verhindern oder zu reduzieren. Wesentliche Chancen ergeben sich im kommenden Geschäftsjahr aus dem Nutzen von zukünftigen Wachstumsmöglichkeiten und dem Realisieren von Synergien zwischen Konzerngesellschaften. Dabei hängt der Erfolg davon ab, inwieweit ALTANA aktuelle und für die Zukunft erwartete Ansprüche unserer Kunden mit entsprechenden Produkten und Dienstleistungen erfüllen kann. Wesentliche Treiber hierfür sind Innovationsfähigkeit und Kundenbindung. Beide Einflussfaktoren nehmen bei ALTANA einen hohen Stellenwert ein. Sowohl die Innovationstätigkeiten als auch die Beziehungen mit den bedeutendsten Kunden werden zentral koordiniert und sind zudem in den Konzerngesellschaften fest verankert. Die Erfassung, Bewertung und Beurteilung der Risikosituation wird bei ALTANA konzernweit nach einheitlichen Vorgaben vorgenommen. Das integrierte Risikomanagement- und Kontrollsystem fokussiert dabei auf die Anforderungen des spezifischen Geschäftsprofils von ALTANA und macht die bestehenden und zukünftig erwarteten Unternehmensrisiken transparent. Die Strukturen und Prozesse des Risikomanagement- und Kontrollsystems werden zentral gesteuert. Die Identifikation, Beobachtung und Steuerung von Risiken erfolgt über vielfältige Informations-, Kommunikations- und Überwachungsprozesse. Im Kern sind das die monatliche Finanzberichterstattung, die quartalsweise Erstellung und Analyse des Konzernabschlusses, die jährlichen Strategie- und Langzeitplanungsprozesse, die fortlaufenden Forecast-Prozesse sowie die Compliance-Organisation. Hinzu kommen das interne Kontrollsystem sowie die systematische Erhebung, Bewertung, Dokumentation und Kommunikation der Risiken im Rahmen des Risikomanagements im engeren Sinne. Das Risikofrüherkennungssystem von ALTANA nach § 91 Abs. 2 AktG wurde vom Abschlussprüfer einer freiwilligen Prüfung unterzogen. Die Prüfung ergab, dass es geeignet ist, bestandsgefährdende Risiken frühzeitig zu erkennen. Aufgrund der Funktion der ALTANA AG als Führungsholding umfasst das auf dieser Ebene identifizierte Risikoportfolio vor allem strategische sowie Finanz- und Steuerrisiken. Risiken aus der laufenden Geschäftsaktivität betreffen nicht direkt die Muttergesellschaft, sondern fallen auf Ebene der operativen Konzerngesellschaften an. Eine Beeinträchtigung der Geschäftsentwicklung bei bedeutenden Tochtergesellschaften oder für den Konzern insgesamt kann wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der ALTANA AG haben. Wesentliche Risiken für ALTANA resultieren aus Nachfrageschwankungen infolge allgemeiner Konjunkturbewegungen oder negativer Entwicklungen auf den für unser Geschäft relevanten Märkten. Um auf mögliche Einbrüche angemessen und frühzeitig reagieren zu können, beobachten wir daher das Konjunktur- und Marktumfeld intensiv. Das Eintreten einer weltweiten Wirtschaftskrise sowie das Aufkommen regionaler Wirtschaftskrisen stellen weiterhin bedeutende Risiken dar, wobei die Eintrittswahrscheinlichkeit der Einzelrisiken von globalen und regionalen Konjunkturkrisen im Vergleich zum Vorjahr als unverändert eingeschätzt wird. Die prognostizierten Schadenswerte sind unter anderem aufgrund eines durch Akquisitionen deutlich gewachsenen Geschäftsvolumens sehr stark gestiegen, was zu einer deutlichen Erhöhung der bewerteten Risiken führt. Sowohl für Einzelrisiken globaler und regionaler Wirtschaftskrisen als auch für die Risikogruppe insgesamt wird die Einschätzung von mittel auf hoch angepasst. Die Wettbewerbssituation sowie die technologische Positionierung unserer Produkte in den umsatzstarken Geschäftsfeldern analysieren wir kontinuierlich, um frühzeitig mögliche Risiken zu identifizieren. Auch die Konzentration auf der Lieferanten- und der Kundenseite ist für uns ein wichtiges Kriterium zur Einschätzung eines zukünftig veränderten Marktumfelds und zur Ableitung entsprechender Maßnahmen. Bezogen auf das operative Konzerngeschäft legen wir zudem großen Wert auf die Analyse zukünftiger Entwicklungen auf den für ALTANA wichtigen Beschaffungsmärkten. Dabei beobachten wir insbesondere die Preisentwicklung sowie die Verfügbarkeit von einzelnen Rohstoffen und Transportdienstleistungen. Erhebliche Preiserhöhungen für Rohstoffe und Logistik, die wir nicht kurzfristig oder nur anteilig an die Märkte weitergeben können, können die Ertragslage des Konzerns belasten. Die Eintrittswahrscheinlichkeit und die potentielle Schadenshöhe für die Gruppe der Beschaffungsrisiken stiegen insgesamt im Vergleich zum Vorjahr leicht an führten jedoch nicht zu einer neuen Einstufung der Risikogruppe. Die Risikogruppe wird weiterhin als hoch eingestuft. Neben dem operativen Wachstum spielen die Übernahmen von Unternehmen, Geschäftsaktivitäten oder Technologien für ALTANA eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Strategie des nachhaltig profitablen Wachstums. Je nach Größenordnung der übernommenen Aktivitäten kann eine mangelhafte Integration dazu führen, dass die Ertragslage des Konzerns belastet und der finanzielle Spielraum eingeschränkt wird. Auch kann es bei einer Verschlechterung der Geschäftsentwicklung gegenüber den zum Zeitpunkt des Kaufs erwarteten Annahmen zu ergebnisbelastenden Wertminderungen von Vermögenswerten kommen. Im Januar 2024 wurde mit der Übernahme der Silberline Gruppe eine weitere umfangreiche Akquisition getätigt. Die gestiegene Gefahr von Cyber-Angriffen und daraus resultierenden möglichen Schäden in den internen Prozessen und der Lieferfähigkeit stellen eine Risikogruppe mit hoher Bedeutung dar. Auch in den kommenden Jahren wird unser Fokus unverändert auf Sicherheits- und Schutzmaßnahmen liegen, die wir entsprechend dem Bedrohungsprofil weiterentwickeln. IT-Risiken werden insgesamt weiterhin als geringe Risiken klassifiziert. Ein wesentliches Einzelrisiko betrifft die Bilanzierung von Finanzanlagen (insbesondere von Beteiligungsbuchwerten) infolge einer Verschlechterung der Geschäftsaussichten für einzelne Tochtergesellschaften oder ganzer Geschäftsbereiche. Die Einschätzung der Risikosituation hat sich im zurückliegenden Geschäftsjahr nicht maßgeblich verändert. Nach wie vor beurteilen wir die Risikolage als beherrschbar, und es wurden keine Risiken identifiziert, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. Ausblick In Erwartung einer globalen wirtschaftlichen Entwicklung auf niedrigem, aber stabilem Niveau geht ALTANA für das Jahr 2025 von einer weiteren leichten Verbesserung der Nachfrageentwicklung aus. Während die geopolitischen Konflikte der letzten Jahre weiterbestehen und vermutlich weitere ökonomische Risiken durch die zu erwartenden Handelskonflikte hinzukommen, haben sich die Inflationsraten im vergangenen Jahr weiter stabilisiert, und es wird grundsätzlich mit einem weiteren Absinken des Inflationsdrucks gerechnet. Auch im Bereich der Lieferketten und der Energieversorgungslage sollte sich keine weitere Verschärfung der Situation einstellen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet für das Jahr 2025 mit 3,3 % eine Fortsetzung des Wachstums der weltweiten Wirtschaftsleistung auf annähernd gleichbleibendem Niveau wie im abgeschlossenen Jahr (2024: 3,2 %). Für den allgemeinen Chemiesektor wird für 2025 ein globales Wachstum auf leicht niedrigerem Niveau als bei der prognostizierten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erwartet. Die Branchenvereinigung American Chemistry Council (ACC) erwartet für 2025 einen Anstieg der weltweiten Chemieproduktion um 3,1 %, nach einem Zuwachs in Höhe von nur 3,5 % im zurückliegenden Geschäftsjahr. Auch hier wird für die Industrienationen ein schwächeres Wachstum als für die Schwellen- und Entwicklungsländer prognostiziert. Nordamerika liegt dabei mit 2,0 % und Europa mit 1,4 % Wachstum hinter der Region Asien mit einem Wachstum von 3,7 % zurück. Wir gehen auf Basis der konjunkturellen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen davon aus, dass sich die allgemeine Nachfrage auf den für ALTANA relevanten Märkten grundsätzlich positiv, wenn auch regional und marktspezifisch unterschiedlich entwickeln wird. Inwieweit Veränderungen im Lagerverhalten entlang der Wertschöpfungskette die tatsächliche Nachfrage nach Produkten unserer Geschäftsbereiche beeinflussen, hängt in hohem Maße von der erwarteten kurz- bis mittelfristigen Entwicklung ab. Bewegungen der Lagerniveaus können zu wesentlichen Auswirkungen führen. Die Preisentwicklung für Rohöl kann kaum verlässlich prognostiziert werden. Der durchschnittliche Preis pro Barrel sank für das Jahr 2024, verblieb aber auf hohem Niveau. Für das Jahr 2025 wird ein weiteres leichtes Sinken des Ölpreises erwartet. Die Verfügbarkeit, die Preisgestaltung und die Verbrauchsmenge von Chemieprodukten unterliegen - in unterschiedlichem Ausmaß - dem Einfluss des Rohölmarkts. Zudem kann die Erwartung von Marktteilnehmern in Bezug auf die zukünftige Entwicklung des Ölpreises deutliche Veränderungen in der Lagerhaltung entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Chemiewirtschaft bewirken. Aufgrund des erwarteten moderaten Wachstums der globalen Wirtschaft gehen wir auch für unsere Produkte und Dienstleistungen von einer positiven Entwicklung der Nachfrage im Geschäftsjahr 2025 aus. Das operative Umsatzwachstum, also bereinigt um Wechselkurs- und Akquisitionseffekte, wird sich voraussichtlich im mittleren einstelligen Prozentbereich bewegen. Maßgeblich für das Wachstum sollte im Wesentlichen ein Anstieg der Absatzmenge sein. Für das Jahr 2025 werden weder wesentliche Wechselkurseffekte gegenüber dem Vorjahr erwartet noch sind weitere Akquisitionen bei der Ermittlung der Wachstumsraten berücksichtigt worden. Wir gehen davon aus, dass sich bei den wesentlichen Funktionskostengrößen keine signifikanten Verschiebungen von Kostenquoten im Verhältnis zum Umsatz ergeben. Für die Materialkostenquote prognostizieren wir eine Entwicklung auf annähernd gleichem, hohem Niveau wie im abgelaufenen Geschäftsjahr. Bei den Personalkosten planen wir für 2025 einen relativen Zuwachs, der insgesamt leicht über dem Niveau des operativen Umsatzwachstums liegen wird. Gründe hierfür sind im Wesentlichen Tarifsteigerungen im Personalbereich. Bei anderen Kostengrößen sollten sich die relativen Zuwächse durch intensives Kostenmanagement und Ausnutzen von Synergien unterhalb des operativen Umsatzwachstums bewegen. Insgesamt wird für 2025 eine leichte Reduzierung der operativen Kosten im Verhältnis zum Umsatz angestrebt. Die EBITDA-Marge sollte 2025 operativ leicht über dem Niveau des Vorjahres liegen, allerdings aufgrund der inflationären Einflüsse der Vorjahre sowie weiterer Integrationskosten für die in den letzten beiden Jahren getätigten Akquisitionen noch unterhalb unseres strategischen Zielkorridors von 18 % bis 20 %. Für das absolute EBITDA wird eine Steigerung im mittleren einstelligen Prozentbereich im Vergleich zum Vorjahreswert erwartet. Nach 2025 erwarten wir eine unseren strategischen Zielen entsprechende operative Wachstumsdynamik für den Konzernumsatz im mittleren einstelligen Prozentbereich und eine kontinuierliche Verbesserung unserer Profitabilität, die voraussichtlich ab dem Jahr 2027 wieder unseren langfristigen Zielkorridor erreichen soll. Die prognostizierte Entwicklung des Konzerngeschäftsverlaufs sollte bei den steuerungsrelevanten Kennzahlen der ALTANA AG zu einer deutlichen Verbesserung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 führen, da wir im Hinblick auf das Beteiligungsergebnis und den Jahresüberschuss für das Jahr 2025 von einer Steigerung der absoluten Werte im mittleren einstelligen Prozentbereich ausgehen. Sondereffekte aus Ausschüttungen oder Veränderungen von Beteiligungsbuchwerten oder aus Wechselkursveränderungen sind dabei nicht berücksichtigt. BilanzALTANA AGAktiva
Passiva
Gewinn- und VerlustrechnungALTANA AG
Anhang1. Allgemeine Angaben Die ALTANA AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter HRB 19496 eingetragen und hat ihren Firmensitz in der Abelstraße 43, 46483 Wesel, Deutschland. Der Jahresabschluss und der Lagebericht der ALTANA AG für das Geschäftsjahr 2024 werden beim Unternehmensregister eingereicht und dort bekannt gemacht. Die SKion GmbH, Bad Homburg v.d.H., ist das Mutterunternehmen der ALTANA AG, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Die Offenlegung des Konzernabschlusses der ALTANA AG erfolgt im Unternehmensregister. Alle Zahlen sind, soweit nicht anders angegeben, in Tausend € (T€). 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss und der Lagebericht der ALTANA AG wurden nach den Bilanzierungsgrundsätzen des deutschen Handelsgesetzbuches in der aktuellen Fassung und des Aktiengesetzes erstellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten in der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die ALTANA AG ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen, wenn ein niedrigerer Wertansatz erforderlich ist. Auf die Ausübung des Aktivierungswahlrechts für selbsterstellte Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gemäß § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB wird verzichtet. Die Sachanlagen werden linear abgeschrieben. Die den Abschreibungen zugrunde liegende Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entspricht dem tatsächlichen Werteverzehr der Anlagen. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen, an Beteiligungen, Sonstigen Ausleihungen und Wertpapiere des Anlagevermögens zu Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Bei Wegfall der Gründe für einen niedrigeren Wertansatz werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Forderungen ohne vereinbarte Verzinsung und mit Laufzeiten von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit den Anschaffungskosten oder niedrigeren Börsenkursen bewertet. Bei Wegfall der Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen werden Zuschreibungen vorgenommen. Flüssige Mittel werden zum Nominalwert bilanziert. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben aktiviert, die Aufwendungen in Folgejahren betreffen. Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) ist mit dem Wert, der auf den Namen lautenden Stückaktien in der Bilanz angesetzt. Die Pensionsrückstellungen werden auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens gemäß § 253 Abs. 1 und 2 HGB für Leistungszusagen bewertet. Dabei wurden zukünftige Gehaltsanpassungen, Rentenanpassungen sowie Fluktuation berücksichtigt. Der Berechnung liegen die Richttafeln 2018 G nach Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Die Zuführung zur Rückstellung wurde in Zins- und Dienstzeitaufwand aufgeteilt. Die Abzinsung dieser Rückstellungen erfolgt mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre für eine angenommene Laufzeit von 15 Jahren. Wertpapiergebundene Pensionsverpflichtungen werden mit dem ihnen beizulegenden Zeitwert der Wertpapiere angesetzt, sofern dieser die garantierte Mindestzusage übersteigt. Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dienen, werden mit dem beizulegenden Zeitwert (Marktwert) bewertet und mit der entsprechenden Verpflichtung saldiert ausgewiesen. Die Erträge aus dem Deckungsvermögen werden entsprechend mit den Aufwendungen aus der Zuführung zur Rückstellung für Altersvorsorgeverpflichtungen verrechnet. Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Allen erkennbaren Risiken wird angemessen Rechnung getragen. Künftige Preis- und Kostenverhältnisse zum Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung werden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Wertpapiergebundene sonstige Verpflichtungen werden mit dem ihnen beizulegenden Zeitwert der Wertpapiere angesetzt. Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Lebensarbeitszeitkonten dienen, werden mit dem beizulegenden Zeitwert (Marktwert) bewertet und mit der entsprechenden Verpflichtung saldiert ausgewiesen. Die Erträge aus dem Deckungsvermögen werden entsprechend mit den Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonstigen Rückstellungen verrechnet. Gemäß § 274 Abs. 1 HGB werden auf temporäre Differenzen, die sich zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ergeben, latente Steuern ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird als passive latente Steuer in der Bilanz ausgewiesen. Für eine sich insgesamt ergebende zukünftige Steuerentlastung wird vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Dies bedeutet, dass ein Aktivüberhang nicht bilanziert wird. Die latenten Steuern der Tochtergesellschaften, die dem Organkreis angehören, werden aufgrund der steuerlichen Organschaft der ALTANA AG zugerechnet. Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Entstehungszeitpunkt mit dem Devisenkassamittelkurs eingebucht. Die Bewertung am Bilanzstichtag erfolgt zu dem dann geltenden Devisenkassamittelkurs. Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden imparitätisch bewertet, wobei positive Bewertungsunterschiede unberücksichtigt bleiben. Bei Posten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden auch positive Bewertungsunterschiede berücksichtigt. 3. Entwicklung des Anlagevermögens
4. Forderungen
Die kurzfristigen Forderungen beinhalten im Wesentlichen Positionen aus den konzernweiten Finanzierungen mit den Tochterunternehmen. Im Geschäftsjahr 2020 wurde die Inhouse Bank der ALTANA weiter ausgebaut. Diese umfasst das Cashpooling, Darlehen sowie Intercompany-Verrechnungen. Ziel ist die Zentralisierung und Konzentrierung der internen und externen Zahlungsströme bei ALTANA. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten eine Forderung aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2,2 Mio. €. Der überwiegende Teil der Forderungen in Höhe von 1.087,8 Mio. € ergibt sich aus Finanzierungstätigkeiten. Von dem Gesamtbetrag der Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen 1.085,2 Mio. € auf Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen 4,8 Mio. €. 5. Sonstige Vermögensgegenstände
Die Sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um 67,5 Mio. € erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus einer kurzfristigen Termingeldanlage in Höhe von 55,0 Mio. € sowie einer Erhöhung der Forderung aus Umsatzsteuern um 8,4 Mio. €. 6. Wertpapiere, Guthaben bei Kreditinstituten, derivative Finanzinstrumente
Die nachstehende Tabelle gibt einen Überblick über Art, Umfang und beizulegenden Zeitwert der zum Bilanzstichtag noch offenen derivativen Finanzinstrumente:
In den Sonstigen Rückstellungen ist ein Betrag in Höhe von 7,4 Mio. € für Geschäfte mit negativen beizulegenden Zeitwerten enthalten. 7. Gezeichnetes Kapital Das Aktienkapital beträgt zum Bilanzstichtag 136.097.896 € bei 136.097.896 auf den Namen lautenden Stückaktien und ist vollständig eingezahlt. Somit entspricht jede Stückaktie einem rechnerischen Anteil von 1 € am Grundkapital. 8. Kapital- und Gewinnrücklagen Die Kapitalrücklage enthält im Wesentlichen Beträge im Sinne von § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB. Die Zusammensetzung der Gewinnrücklagen stellt sich wie folgt dar:
9. Eigenkapital
10. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Pensionsverpflichtungen ohne Fondsdeckung Die Pensionsrückstellungen von 37,2 Mio. € sind nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,9 % bewertet worden. Zukünftige Gehaltsanpassungen wurden unverändert mit 3 % und zukünftige Rentenanpassungen mit 2 %, beziehungsweise für Zusagen ab dem 01.01.1999 mit 1 %, berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz dieser Rückstellung nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,97 %) beträgt -0,4 Mio. €. Aufgrund des negativen Unterschiedsbetrages entfällt die Ausschüttungssperre, eine Verrechnung mit anderen ausschüttungsgesperrten Beträgen wird nicht vorgenommen. Latente Steuern wurden aufgrund der Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht gebildet. Fondsgedeckte Pensionsverpflichtungen Entsprechend der Verrechnungspflicht des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden Vermögensgegenstände und Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen saldiert ausgewiesen. Den Anschaffungskosten des Deckungsvermögens in Höhe von 18,8 Mio. € stand zum Bilanzstichtag ein beizulegender Zeitwert von 28,5 Mio. € gegenüber. Die Pensionsverpflichtung wurde mit 29,0 Mio. € bewertet, sodass sich eine Nettoverpflichtung von 0,5 Mio. € ergibt. Die Bewertung erfolgt nach § 253 Abs. 1 Satz 3 zum beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens, soweit dieses einen garantierten Mindestbetrag übersteigt. Für die Bewertung des garantierten Mindestbetrags wurden die gleichen Parameter zugrunde gelegt wie bei den Pensionsverpflichtungen ohne Fondsdeckung. Im Berichtsjahr lagen Erträge aus der Anlage des Deckungsvermögens in Höhe von 1,4 Mio. € vor. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Rückstellung für Altersversorgungverpflichtungen auf Basis eines 10- bzw. 7-Jahres-Durchschnittszinses beträgt im Geschäftsjahr - 2 T€. 11. Steuer- und Sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen enthalten Verpflichtungen für das laufende sowie für frühere Jahre. Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalverpflichtungen sowie für Drohverluste, Zinsen für Steuernachforderungen, IHK-Beiträge, Aufsichtsratsvergütungen und andere noch zu erbringende Leistungen. In den Rückstellungen für Personalverpflichtungen ist ein Betrag von 15,6 Mio. € (Vorjahr: 9,5 Mio. €) für das Programm „ALTANA Equity Performance“ enthalten. Von dem Gesamtbetrag der Sonstigen Rückstellungen entfallen 8,1 Mio. € (Vorjahr: 11,5 Mio. €) auf Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Bei den fondsgedeckten Sonstigen Rückstellungen für die in 2010 eingeführten Lebensarbeitszeitkonten werden, entsprechend der Verrechnungspflicht des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB, Vermögensgegenstände und Schulden saldiert ausgewiesen. Den Anschaffungskosten des Planvermögens in Höhe von 1,3 Mio. € stand zum Bilanzstichtag ein beizulegender Wert (Marktwert) von 1,4 Mio. € gegenüber. Die Rückstellung belief sich auf 1,5 Mio. €. Die Nettoverpflichtung beträgt 64 T€. Im Berichtsjahr lagen keine Erträge aus der Anlage des Deckungsvermögens vor. 12. Verbindlichkeiten
ALTANA nutzt zur Finanzierung allgemeiner Unternehmenszwecke verschiedene Finanzierungsinstrumente. Im November 2023 wurde ein Schuldscheindarlehen mit Nachhaltigkeitskomponente über 180,0 Mio. € mit einer Mindestlaufzeit bis 2026 aufgenommen. ALTANA verfügt zum Abschlussstichtag über eine syndizierte Kreditlinie, begeben von einem internationalen Bankenkonsortium, über 250,0 Mio. €, die im Minimum eine Laufzeit bis 2026 hat. In 2022 wurde die Laufzeit bis 2027 verlängert. In 2023 erfolgte eine weitere Verlängerung der Laufzeit bis 2028. Die Kreditlinie wurde zum 31.12.2024 nicht in Anspruch genommen. Darüber hinaus hat ALTANA mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) eine Kreditvereinbarung über 250,0 Mio. € (Vorjahr: 250,0 Mio. €) getroffen, welche zum 31.12.2024 mit 197,5 Mio. € (Vorjahr: 202,5 Mio. €) in Anspruch genommen wurde. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus den konzernweiten Finanzierungen mit den Tochterunternehmen (ALTANA Inhouse Bank) sowie die hiermit saldierte Forderung aus der Gewinnabführung der ALTANA Management Services GmbH in Höhe von 159,9 Mio. €. In den Sonstigen Verbindlichkeiten ist ein Betrag in Höhe von 49,6 Mio. € für Verpflichtungen aus Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen enthalten. Davon haben 23,9 Mio. € eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Sämtliche anderen Sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr, davon aus Steuern 0,5 Mio. €. Sonstige Verbindlichkeiten mit einer festen Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren sind nicht vorhanden. 13. Außerbilanzielle Geschäfte Bei den außerbilanziellen Geschäften handelt es sich um Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Serviceverträgen. ALTANA mietet bzw. least Geschäftsgebäude und Betriebsausstattung. Die Leasingverpflichtungen werden entsprechend der Vertragslaufzeiten getilgt. Die Sonstigen finanziellen Verpflichtungen laufen zu unterschiedlichen zukünftigen Terminen aus. Sie ergeben sich wie folgt:
Von den Verpflichtungen für das erste Folgejahr entfallen 1,7 Mio. € (Vorjahr: 1,7 Mio. €) auf Mietverpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Leasinggeschäfte wirken sich vorteilhaft auf die Liquiditätssituation aus und sind mit keinem nennenswerten Risiko verbunden. Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften gegenüber Dritten (Vorjahr: 0,6 Mio. €). 14. Umsatzerlöse und Materialaufwand Die Umsatzerlöse betreffen eine Serviceumlage für Dienstleistungen in Höhe von 3,0 Mio. €. Analog haben sich 2024 Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von 2,8 Mio. € ergeben. 15. Sonstige betriebliche Erträge Die Sonstigen betrieblichen Erträge enthalten einen außergewöhnlichen Ertrag in Höhe von 14,2 Mio. € aus der Übertragung von externen Darlehen an die Susanne Klatten Beteiligungs GmbH. Darüber hinaus sind periodenfremde Erträge in Höhe von 0,8 Mio. € (Vorjahr: 1,0 Mio. €) enthalten. Die Erträge aus der Währungsumrechnung beliefen sich auf 22,7 Mio. € (Vorjahr: 13,2 Mio. €). Der Ausweis der Erträge aus Währungskursdifferenzen erfolgt gemäß dem Saldierungsverbot des § 246 Abs. 2 HGB auf Bruttobasis. Diesen ausgewiesenen Erträgen stehen Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen in Höhe von 25,2 Mio. € gegenüber. 16. Personalaufwand
17. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 0,4 Mio. € (Vorjahr: 0,6 Mio. €) sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 25,2 Mio. € (Vorjahr: 14,2 Mio. €) enthalten. Die Angaben zu dem vom Abschlussprüfer berechneten Gesamthonorar erfolgen im Konzernabschluss von ALTANA, in den die ALTANA AG als Mutterunternehmen mit einbezogen ist. 18. Finanzergebnis
Bei den außerplanmäßigen Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 1,5 Mio. € handelt es sich um Wertpapiere, die aufgrund des niedrigeren Börsenkurses auf den beizulegenden Wert abgeschrieben wurden. 19. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die ausgewiesenen Steuern beinhalten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag des laufenden Jahres sowie für Vorjahre. Die ALTANA AG hat als Organträgerin in ihrem Jahresabschluss die sich ergebenden latenten Steuern auf temporäre Bewertungsunterschiede für den gesamten Organkreis auszuweisen, da sie allein die Besteuerungsfolgen trägt. Die bei der ALTANA AG ermittelten aktiven und passiven latenten Steuern resultieren aus temporären Differenzen bei den Bilanzposten Immaterielle Vermögensgegenstände, Grundstücke und Bauten, Finanzanlagen, Forderungen, Pensionsrückstellungen, Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten, der unter Anwendung des effektiven Steuersatzes von 29,5 % (für bestimmte Einkommensteile 15,8 %) zu einer aktiven latenten Steuer von 52,6 Mio. € führt. Bei der ALTANA AG ergibt sich zum 31.12.2024 nach Saldierung der aktiven und passiven Steuerlatenzen ein aktivischer Gesamtsaldo in Höhe von 190,6 Mio. €, der unter Anwendung des effektiven Steuersatzes zu einer aktiven latenten Steuer von 52,6 Mio. € führt. Aufgrund der Nichtausübung des Ansatzwahlrechts weist die ALTANA AG im Jahresabschluss zum 31.12.2024 keine aktiven latenten Steuern aus. Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge sind mangels steuerlicher Verlustvorträge zum 31.12.2024 nicht zu berücksichtigen. Zum 31.12.2023 wurden die OECD BEPS Pillar 2 Regelungen bereits in deutsches Recht überführt. Das Gesetz findet erstmals Anwendung für Geschäftsjahre, die nach dem 30.12.2023 beginnen. Die ALTANA AG als Teilkonzern der SKion GmbH fällt in den Anwendungsbereich dieser Regelungen. Gemäß der Gesetzgebung muss der Konzern je Land eine Zusatzsteuer in Höhe der Differenz zwischen dem GloBE-Effektivsteuersatz und dem Mindeststeuersatz von 15 % zahlen. Die ALTANA AG ist nicht als ultimate parent entity im Sinne der Regelungen zu qualifizieren; vielmehr nimmt die Skion GmbH diese Stellung ein. Insofern fällt eine Top-Up Tax in Form der Primärergänzungsteuer auf Ebene der ALTANA AG nicht an. 20. Arbeitnehmer Bei der ALTANA AG waren während des Geschäftsjahres im Durchschnitt 85 (Vorjahr: 87) Angestellte (ohne Vorstand) beschäftigt. 21. Geschäfte mit nahestehenden Personen Die Beteiligung der SKion GmbH an der ALTANA AG beträgt 100 %. Frau Susanne Klatten ist stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der ALTANA AG und ist daher als nahestehende Person anzusehen. Zwischen der ALTANA AG und der SKion GmbH, Frau Susanne Klatten, und von ihr beherrschten Unternehmen wurden keine Geschäfte zu marktunüblichen Konditionen getätigt. 22. Vergütung für Aufsichtsrat und Vorstand Der Aufsichtsrat erhält eine fixe Vergütung. Für das Geschäftsjahr 2024 betrugen die Bezüge des Aufsichtsrats 1,4 Mio. € (Vorjahr: 1,4 Mio. €). Die Barvergütung des Vorstands einschließlich Sachbezüge belief sich für das abgelaufene Geschäftsjahr 2024 auf 6,3 Mio. € (Vorjahr: 5,5 Mio. €). Davon entfielen 2,0 Mio. € (Vorjahr: 1,9 Mio. €) auf fixe Leistungen und 4,3 Mio. € (Vorjahr: 3,6 Mio. €) auf die variable Vergütung. Im Jahr 2024 bezogen die Vorstandsmitglieder als Vergütungskomponente mit langfristiger Anreizwirkung ALTANA Equity Performance Awards aus dem Programm »ALTANA Equity Performance 2024« (AEP). Insgesamt wurde dem Vorstand im Jahr 2024 eine Anzahl von 3.464 (Vorjahr: 2.904) AEP Awards mit einem Zuteilungswert von 0,9 Mio. € (Vorjahr: 0,9 Mio. €) gewährt. Für die Tranche AEP 2020 erfolgt nach dem Ende der Planlaufzeit zum 31.12.2023 keine Auszahlung im Geschäftsjahr 2024, da die erforderliche Wertentwicklung nicht erreicht wurde. Die Planlaufzeit wurde bis zum 31.12.2024 verlängert. Für den Vergütungsplan 2019 wurden nach dem Ende der Planlaufzeit 2022 2.795 AEP Awards endgültig zugeteilt und im Geschäftsjahr 2023 mit 0,9 Mio. € ausgezahlt. Die Rückstellung für die AEP Awards betrug zum 31.12.2024 3,5 Mio. € (Vorjahr: 1,9 Mio. €). Das Eigeninvestment wurde zum 31.12.2024 mit 0,6 Mio. € (Vorjahr: 0,8 Mio. €) bewertet und ist in den Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Hierin enthalten sind Einzahlungen der Vorstandsmitglieder in Höhe von 0,5 Mio. € (Vorjahr: 0,5 Mio. €). Für Pensionszusagen an ehemalige Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebene wurden insgesamt 16,8 Mio. € (Vorjahr: 16,8 Mio. €) zurückgestellt; die laufenden Bezüge betrugen 1,1 Mio. € (Vorjahr: 1,0 Mio. €). Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats erhalten vom Unternehmen keine Kredite. 23. Aufstellung des Anteilsbesitzes Die Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31.12.2024 befindet sich auf der Seite 30 ff. des Jahresabschlusses. 24. Angaben zu Beteiligungsverhältnissen Die SKion GmbH, Bad Homburg v.d.H., hielt zum Bilanzstichtag 100 % der Aktien und der Stimmrechte an der ALTANA AG. 25. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es sind keine berichtspflichtigen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten. 26. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, aus dem Bilanzgewinn zum 31.12.2024 von 1.404,9 Mio. € eine Dividende in Höhe von 60,0 Mio. € auszuschütten und den verbleibenden Betrag von 1.344,9 Mio. € vorzutragen.
Wesel, 28. Februar 2025 ALTANA AG Der Vorstand Martin Babilas Dr. Tammo Boinowitz Stefan Genten Aufsichtsrat der ALTANA AG Prof. Dr. Frank Richter Vorsitzender (seit 20.03.2024) (bestellt bis zur Hauptversammlung 2025) Geschäftsführer der SKion GmbH Mitglied des Aufsichtsrats seit 2020 Weitere Mandate: Landa Corporation Ltd.2 SGL Carbon SE1 (Vorsitz) UnternehmerTUM GmbH2 Dr. Matthias L. Wolfgruber Vorsitzender (bis 20.03.2024; ausgeschieden 20.03.2024) Ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der ALTANA AG Mitglied des Aufsichtsrats seit 2016 Weitere Mandate: Cabot Corporation2 Ulrich Gajewiak* Stellvertretender Vorsitzender (gewählt bis zur Hauptversammlung 2028) Stellvertretender Vorsitzender des Betriebsrats des Standorts Wesel Vorsitzender des Konzernbetriebsrats Mitglied des Aufsichtsrats seit 2003 Susanne Klatten Doctor of Science h.c., Univ. Buckingham Stellvertretende Vorsitzende (bestellt bis zur Hauptversammlung 2028) Unternehmerin Mitglied des Aufsichtsrats seit 1993 Weitere Mandate: Bayerische Motoren Werke AG1 SprinD GmbH2 UnternehmerTUM GmbH2 (Vorsitz) Dr. Sven Abend (bestellt bis zur Hauptversammlung 2027) Unternehmensberater Mitglied des Aufsichtsrats seit 2022 Jürgen Bembenek* (gewählt bis zur Hauptversammlung 2028) Process Optimisation Engineer ACTEGA Rhenania GmbH Mitglied des Aufsichtsrats seit 2021 Dr. Anette Brüne* (gewählt bis zur Hauptversammlung 2028) Global Head of Marketing & Sales Services BYK-Chemie GmbH Mitglied des Aufsichtsrats seit 2013 Antje Gerber (bestellt bis zur Hauptversammlung 2027) Mitglied des Vorstands der Sasol Ltd. Mitglied des Aufsichtsrats seit 2022 Armin Glashauser* (gewählt bis zur Hauptversammlung 2028) Betriebsratsvorsitzender Eckart GmbH Mitglied des Aufsichtsrats seit 2007 Ruud Joosten (bestellt bis zur Hauptversammlung 2029) Chief Executive Officer der Royal BAM Group nv Mitglied des Aufsichtsrats seit 20.03.2024 Klaus Koch* (gewählt bis zur Hauptversammlung 2028) Leiter Operatives Controlling Eckart GmbH Mitglied des Aufsichtsrats seit 2010
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Arbeitnehmervertreter bzw. Arbeitnehmervertreterin Dr. Jens Schulte (bestellt bis zur Hauptversammlung 2028) Mitglied des Vorstands der thyssenkrupp AG Mitglied des Aufsichtsrats seit 2018 Stefan Soltmann* (gewählt bis zur Hauptversammlung 2028) Leiter der Abteilung Gute Arbeit, Betriebspolitik der IGBCE Mitglied des Aufsichtsrats seit 2019 Weitere Mandate: Dow Olefinverbund GmbH1
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Arbeitnehmervertreter bzw. Arbeitnehmervertreterin Ausschüsse des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat der ALTANA AG hat folgende Ausschüsse eingerichtet: Personalausschuss Prof. Dr. Frank Richter (seit 20.03.2024, Vorsitzender) Dr. Matthias L. Wolfgruber (bis 20.03.2024, Vorsitzender) Jürgen Bembenek Ulrich Gajewiak Susanne Klatten, Doctor of Science h.c., Univ. Buckingham Prüfungsausschuss Dr. Jens Schulte (Vorsitzender) Armin Glashauser Ruud Joosten (seit 20.03.2024) Prof. Dr. Frank Richter (bis 20.03.2024) Stefan Soltmann Vermittlungsausschuss (gemäß § 27 Abs. 3 MitbestG) Prof. Dr. Frank Richter (seit 20.03.2024, Vorsitzender) Dr. Matthias L. Wolfgruber (bis 20.03.2024, Vorsitzender) Ulrich Gajewiak Susanne Klatten, Doctor of Science h.c., Univ. Buckingham Klaus Koch Vorstand der ALTANA AG Martin Babilas Vorsitzender (bestellt bis 30.04.2028) Weitere Mandate: ACTEGA North America Inc.2 BYK-Chemie GmbH1 (Vorsitz) Eckart GmbH1 (Vorsitz) ELANTAS Beck India Ltd.2 (Vorsitz) ELANTAS EUROPE S.R.L.2 ELANTAS PDG Inc.2 (Vorsitz) ELANTAS Tongling Co., Ltd.2 Dr. Tammo Boinowitz (bestellt bis 31.12.2025) Weitere Mandate: BYK-Chemie GmbH1 BYK USA Inc.2 (Vorsitz) Eckart GmbH1 Stefan Genten (bestellt bis 31.07.2026) Weitere Mandate: ELANTAS Beck India Ltd.2 Schwabe International SE1
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Arbeitnehmervertreter bzw. Arbeitnehmervertreterin Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31.12.2024 gem. § 285 Nr. 11 HGB
1
Jahresergebnis nach Ergebnisabführung Erklärung und Versicherung der gesetzlichen Vertreter Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt ist, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Wesel, 28. Februar 2025 Der Vorstand Martin Babilas Dr. Tammo Boinowitz Stefan Genten Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ALTANA Aktiengesellschaft, Wesel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ALTANA Aktiengesellschaft, Wesel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALTANA Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 3. März 2025 PricewaterhouseCoopers GmbH Harald Wimmer, Wirtschaftsprüfer ppa. Carsten Manthei, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat der ALTANA AG begleitete im Geschäftsjahr 2024 in Wahrnehmung der ihm nach Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben die Arbeit des Vorstands intensiv und überwachte dessen Geschäftsführung. Dabei befasste sich der Aufsichtsrat eingehend mit der Lage und der Entwicklung des Unternehmens sowie mit verschiedenen aktuellen Themen. Der Aufsichtsrat wurde durch den Vorstand im Rahmen der Sitzungen durch Präsentationen und mündliche Berichterstattung zu den einzelnen Tagesordnungspunkten informiert. Darüber hinaus erhielt der Aufsichtsrat regelmäßig weitere schriftliche Berichte. Der Vorstandsvorsitzende informierte den Vorsitzenden des Aufsichtsrats zwischen den Sitzungen des Gremiums über wesentliche Entwicklungen und Ereignisse und beriet sich mit ihm über dazu anstehende und geplante Entscheidungen. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen des Vorstands von wesentlicher Bedeutung eingebunden. Sitzungen des Aufsichtsrats Im Geschäftsjahr 2024 fanden vier turnusgemäße und eine konstituierende Aufsichtsratssitzung statt. In den turnusgemäßen Aufsichtsratssitzungen wurden die wirtschaftliche Lage und die Entwicklungsperspektiven des Konzerns, insbesondere auch angesichts des andauernd herausfordernden Umfelds, sowie wichtige Ereignisse eingehend erörtert. Neben der regelmäßigen Berichterstattung über Umsatz-, Ergebnis- und Finanzdaten befasste sich der Aufsichtsrat intensiv mit der Strategie von ALTANA und der einzelnen Geschäftsbereiche. Darüber hinaus erörterte der Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2024 vertieft die Lage, Entwicklung und Pläne des Geschäftsbereichs BYK und des Geschäftsbereichs ELANTAS. Der Aufsichtsrat beschloss in seiner Märzsitzung turnusgemäß über variable Vergütungsbestandteile der Vorstandsmitglieder und beschloss darüber hinaus eine Erhöhung der Vorstandsvergütung. Außerdem beschloss der Aufsichtsrat in dieser Sitzung eine Änderung des Katalogs von Geschäften, für die der Vorstand die Zustimmung des Aufsichtsrats benötigt. Im Juni tagte der Aufsichtsrat in Basel und verband das mit einem Besuch des neuen ELANTAS Standorts im nahen Breitenbach. Auf der Tagesordnung standen neben der Wiederbestellung von Martin Babilas als Vorstandsvorsitzendem und einer entsprechenden Verlängerung seines Dienstvertrags u.a. Innovation und Intellectual Property-Portfolio und -Strategie. In seiner Septembersitzung setzte der Aufsichtsrat Schwerpunkte auf Nachhaltigkeit, „Environment, Health & Safety“ sowie auf die IT-Strategie. Im Dezember widmete der Aufsichtsrat sich neben den turnusgemäß anstehenden Beschlüssen zu variablen Vergütungsbestandteilen der Vorstandsmitglieder einer Änderung des Long Term Bonus, dessen Ziele nunmehr auch zwei Faktoren aus dem Bereich „Environment, Social & Governance“ (ESG) umfassen. Wie in jedem zweiten Jahr führte der Aufsichtsrat auch 2024 wieder eine Selbstbeurteilung durch, mit deren Ergebnis er sich in seiner Dezembersitzung beschäftigte. Der Aufsichtsrat erhielt regelmäßige Updates zur Beteiligung der Gesellschaft an der israelischen Landa Corporation Ltd. („Landa Digital Printing“) und beschäftigte sich in seiner Juni-Sitzung erneut schwerpunktmäßig hiermit. In seiner Dezembersitzung beschäftigte sich der Aufsichtsrat wie immer ausführlich mit der Unternehmensplanung für die nächsten drei Jahre sowie dem Budget für das Jahr 2025 und genehmigte letzteres. Vor der ordentlichen Hauptversammlung im März und einer außerordentlichen Hauptversammlung im Juni gab der Aufsichtsrat Beschlussempfehlungen zu allen Tagesordnungspunkten ab, insbesondere auch zur Dividende. In der konstituierenden Aufsichtsratssitzung im Anschluss an die ordentliche Hauptversammlung im März des Jahres wählte der Aufsichtsrat seinen Vorsitzenden, zwei stellvertretende Vorsitzende und ein Prüfungsausschussmitglied (mehr dazu unten unter „Personelle Veränderungen“). Sitzungen der Ausschüsse Der Personalausschuss tagte im Berichtsjahr drei Mal und fasste darüber hinaus einen Beschluss im Umlaufverfahren. Dabei beriet er über Empfehlungen an den Aufsichtsrat zur Auszahlung variabler Vergütungsbestandteile für das Jahr 2023 und des ALTANA Equity Performance-Programms 2020 an die Vorstandsmitglieder sowie über die Ziele für den Short Term Bonus der Vorstandsmitglieder für 2025 und die Zuteilungswerte im ALTANA Equity Performance- Programm der Vorstandsmitglieder für 2025. Darüber hinaus empfahl der Personalausschuss eine Erhöhung der Vorstandsvergütung und beschloss eine Anpassung der für den Long Term Bonus relevanten Peer Group. Einen Schwerpunkt der Arbeit des Personalausschusses in 2024 bildete die Aufnahme zweier ESG-Faktoren in die Ziele des Long Term Bonus sowie die Empfehlung konkreter Ziele für einen der beiden Faktoren für das Jahr 2025. Der Prüfungsausschuss beriet sich im Berichtsjahr zwei Mal und berichtete dem Aufsichtsrat darüber regelmäßig. In Anwesenheit der Abschlussprüfer sowie von Mitgliedern des Vorstands wurden der Jahresabschluss der ALTANA AG und der Konzernabschluss behandelt. Ferner besprach sich der Prüfungsausschuss vor seiner Dezembersitzung mit den Abschlussprüfern ohne den Vorstand. Weiterhin befasste sich der Prüfungsausschuss mit der Erteilung des Prüfungsauftrags an den Abschlussprüfer, der Festlegung des Prüfungshonorars des Abschlussprüfers, der Überwachung seiner Unabhängigkeit und der Genehmigung nicht prüfungsbezogener Leistungen des Abschlussprüfers. Des Weiteren beschäftigte sich der Prüfungsausschuss mit Fragen der Risikoerfassung und der Risikoüberwachung im Konzern, der Arbeit der Internen Revision, dem Compliance Management-System von ALTANA und der guten Corporate Governance. Im März befasste sich der Prüfungsausschuss darüber hinaus mit den Vorbereitungen des Unternehmens auf die Einführung der EU- Taxonomie und der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Im Dezember setzte der Ausschuss neben seiner turnusgemäßen Agenda Schwerpunkte auf eine Weiterentwicklung des Systems, mittels dessen das Unternehmen die Qualität seiner Corporate Governance misst, und auf die Diskussion wesentlicher Bilanzierungssachverhalte des Jahres mit dem Management. Der Vermittlungsausschuss gemäß § 27 Abs. 3 des Mitbestimmungsgesetzes trat im Geschäftsjahr 2024 nicht zusammen. Jahresabschluss Der Jahresabschluss der ALTANA AG und der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 sowie der Lagebericht der ALTANA AG und der Konzernlagebericht sind von dem durch die Hauptversammlung gewählten und vom Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats beauftragten Abschlussprüfer, der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Das Risikofrüherkennungssystem des Konzerns gemäß §91 des Aktiengesetzes ist geprüft worden, und die Prüfung hat ergeben, dass das Überwachungssystem in allen wesentlichen Belangen geeignet ist, Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, mit hinreichender Sicherheit frühzeitig zu erkennen. Die Abschlussunterlagen, der Unternehmensbericht und die Berichte der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses sowie der Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns haben allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vorgelegen. Der Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats hat sich intensiv mit den Unterlagen beschäftigt. Der Aufsichtsrat hat die Unterlagen geprüft und diese in der Bilanzsitzung in Anwesenheit des Abschlussprüfers, der über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet hat, umfassend behandelt. Der Aufsichtsrat stimmt den Ergebnissen der Abschlussprüfung ohne Einwendungen zu und hat in seiner Sitzung am 19. März 2025 den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Konzernabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat hat den Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns geprüft und schließt sich diesem Vorschlag an. Bericht gemäß § 312 des Aktiengesetzes Der Vorstand hat für das Geschäftsjahr 2024 einen Bericht gemäß § 312 des Aktiengesetzes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgestellt. Der Aufsichtsrat hat den Bericht geprüft und für richtig befunden. Der Abschlussprüfer hat hierzu folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: „Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind und bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war.“ Das Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers hat der Aufsichtsrat zustimmend zur Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfungen erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts. Personelle Veränderungen Mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung am 20. März 2024 endete die Amtszeit von Herrn Dr. Matthias Wolfgruber als Mitglied und Vorsitzendem des Aufsichtsrats. Die Hauptversammlung wählte Herrn Ruud Joosten zum neuen Mitglied des Aufsichtsrats. Die Gesellschaft hat Herrn Joosten durch ein Onboarding-Programm bei der Einarbeitung in sein Mandat unterstützt. Im Anschluss an diese ordentliche Hauptversammlung fand eine konstituierende Sitzung des Aufsichtsrats statt. In dieser wählte der Aufsichtsrat Herrn Professor Dr. Frank Richter zu seinem Vorsitzenden sowie Herrn Ulrich Gajewiak und Frau Dr. Susanne Klatten zu seinem Stellvertreter bzw. seiner Stellvertreterin. Herr Dr. Richter ist als Vorsitzender des Aufsichtsrats qua Amt auch Vorsitzender seines Personalausschusses und seines Vermittlungsausschusses. Mit seiner Wahl zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats legte Herr Dr. Richter sein Mandat als Mitglied des Prüfungsausschusses nieder, und der Aufsichtsrat wählte Herrn Joosten zum neuen Mitglied des Prüfungsausschusses. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Dr. Matthias Wolfgruber für 22 Jahre Wirken für ALTANA. Wenige Menschen haben im selben Maße und in so vielfältiger Weise wie Herr Dr. Wolfgruber als Vorstandsmitglied, Vorstandsvorsitzender, Aufsichtsratsmitglied und Aufsichtsratsvorsitzender zu Entwicklung, Erfolg, Strategie und Kultur von ALTANA beigetragen.
Wesel, 19. März 2025 Der Aufsichtsrat Prof. Dr. Frank Richter, Vorsitzender des Aufsichtsrats |
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ALTANA Aktiengesellschaft
Stammdaten
- Rechtsform
- AG
- Anschrift
-
Abelstrasse 43
46483 Wesel - Handelsregister
- HRB 19496, Duisburg
- Branche
-
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz - Eingetragenes Kapital
- 136.097.896,00 EUR
- Vertretungsregelung
Der Vorstand besteht aus mindestens zwei Personen. Die Gesellschaft wird vertreten durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied in Gemeinschaft mit einem Prokuristen. Durch Beschluss des Aufsichtsrates kann Vorstandsmitgliedern die Befugnis erteilt werden, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.
- Unternehmenszweck
- Die Gesellschaft errichtet, erwirbt oder hält unmittelbar oder mittelbar wesentliche Beteiligungen an Wirtschaftsunternehmen aller Art bzw. errichtet Wirtschaftsunternehmen aller Art, insbesondere auf den Gebieten der Herstellung und des Vertriebs von chemischen Erzeugnissensowie von Test- und Messgeräten. Die Gesellschaft ist berechtigt, sich in den in Absatz 1 genannten Geschäftszweigen selbst zu betätigen, ferner sich mit der Beratung von Wirtschaftsunternehmen, Verwaltung von Grundstücken, Erwerb, Vergabe und Verwertung von gewerblichen Schutzrechten und Lizenzen, insbesondere unter Verwendung der eingetragenen Marke ALTANA, zu befassen, sowie jede sonstige gewerbliche Betätigung auf dem Gebiet der Industrie, des Gewerbes und des Handels im In- und Ausland auszuüben. Die Gesellschaft ist zur Vornahme aller Maßnahmen und Geschäfte berechtigt, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck zu fördern. Hierzu gehören auch die Errichtung von Zweigniederlassungen, die Beteiligung an Unternehmen im In- und Ausland und die Veräußerung von Beteiligungen.
Finanzen
Bilanz
2025- Anlagevermögen 66,9 % 2,95 Mrd
- Umlaufvermögen 33,1 % 1,46 Mrd
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 1,57 Mio
- Eigenkapital 68,6 % 3,03 Mrd
- Verbindlichkeiten 28,6 % 1,26 Mrd
- Rückstellungen 2,8 % 124,18 Mio
Bilanzdaten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2025- Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 48,7 % 1,34 Mrd
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 46,4 % 1,28 Mrd
- Sonstige betriebliche Erträge 2,1 % 57,21 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1,5 % 42,14 Mio
- Beteiligungsergebnis 0,6 % 16,11 Mio
- Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0,6 % 15,25 Mio
- Umsatzerlöse 0,1 % 3,30 Mio
- Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 852,0 k
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,0 % −40,0 k
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 39,8 % −73,05 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 21,1 % −38,73 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 13,8 % −25,31 Mio
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 12,6 % −23,21 Mio
- Personalaufwand 11,2 % −20,58 Mio
- Materialaufwand 1,5 % −2,74 Mio
- Sonstige Steuern 0,0 % −19,0 k
- Betriebsergebnis −35,90 Mio
- Finanzergebnis −19,80 Mio
- Ergebnis nach Steuern −64,91 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −64,93 Mio
GuV-Daten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Martin Babilas
seit 2022 Vorsitzender des Vorstands
-
Stefan Genten
seit 2022 Vorstandsmitglied
-
Tammo Boinowitz
seit 2023 Vorstandsmitglied
-
Adriaan Jacobus Vries
seit 2022 Prokura
-
Andrea Neumann
seit 2022 Prokura
-
Carina Meier-Hedde
seit 2022 Prokura
-
Claudia Uhlich
seit 2023 Prokura
-
Cynthia Machado Griesinger
seit 2022 Prokura
-
Frederic Folwaczny
seit 2024 Prokura
-
Jan Bir
seit 2022 Prokura
-
Mathias Peter
seit 2022 Prokura
-
Michael Berkei
seit 2022 Prokura
-
Nicole Bongards
seit 2023 Prokura
-
Oliver König
seit 2022 Prokura
-
Petra Severit
seit 2022 Prokura
-
Sabine Albrecht
seit 2022 Prokura
-
Vera Schieferecke
seit 2022 Prokura
-
Volker Mansfeld
seit 2022 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Beteiligungen an
- ALTANA Chemie AG 100,0 %
- ALTANA Management Services GmbH 100,0 %
- Seedamm-Versicherungs-Vermittlungs GmbH 50,0 %
Historie
- 2024
-
13.06.
Eintritt eines MitgliedsFrederic Folwaczny · Gesamtprokura
-
13.06.
Austritt einer PositionJ*** M*** · Gesamtprokura
-
13.06.
Austritt einer PositionA***** H**** · Gesamtprokura
- 2023
-
30.05.
Eintritt eines MitgliedsNicole Bongards · Gesamtprokura
-
08.03.
Eintritt eines MitgliedsClaudia Uhlich · Gesamtprokura
-
08.03.
Austritt einer PositionA***** D***** · Gesamtprokura
-
13.01.
Austritt einer PositionC****** S****** · Vorstand
-
13.01.
Eintritt eines MitgliedsTammo Boinowitz · Vorstand
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2025 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2024 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2023 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2022 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2024 Jahresabschluss Volltext
Registerdokumente
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Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
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client = OpenAI()
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tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
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Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von ALTANA Aktiengesellschaft. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.
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