aktiv Rechtsform AG

Berendsohn Aktiengesellschaft

Hamburg ·HRB 11788 Hamburg ·berendsohn.de

Stammdaten

Rechtsform
AG
Anschrift
Friesenweg 22
22763 Hamburg
Handelsregister
HRB 11788, Hamburg
Eintragungsdatum
26. Januar 1967
Branche
Tätigkeiten von Werbeagenturen
Verlegen von Zeitschriften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Eingetragenes Kapital
6.000.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Alleinvertretungsbefugnis kann erteilt werden.

Unternehmenszweck
Herstellung, Beschriftung und Vertrieb von Werbe- und Geschenkartikeln, Im- und Export, Verlag von Werbeschriften und Drucksachen aller Art, Verkaufsförderungsaktionen, Werbeberatung und -Vermittlung und andere sonst artverwandte Geschäfte.

Finanzen

Bilanz

2024
Aktivseite 11,11 Mio
  • Umlaufvermögen 60,7 % 6,74 Mio
  • Anlagevermögen 37,5 % 4,17 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,8 % 197,5 k
Passivseite 11,11 Mio
  • Verbindlichkeiten 53,9 % 5,99 Mio
  • Eigenkapital 28,0 % 3,10 Mio
  • Rückstellungen 12,1 % 1,34 Mio
  • Passive latente Steuern 3,2 % 358,0 k
  • Sonderposten für Investitionszuschüsse 2,3 % 260,8 k
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,5 % 50,0 k
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Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 38,94 Mio
  • Umsatzerlöse 76,1 % 29,64 Mio
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 13,1 % −5,10 Mio
  • Verlustvortrag 6,0 % −2,35 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 3,0 % 1,17 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1,4 % −558,7 k
  • Erträge aus Beteiligungen 0,3 % 98,0 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 27,2 k
Aufwendungen 33,15 Mio
  • Personalaufwand 50,5 % −16,75 Mio
  • Materialaufwand 24,2 % −8,03 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 23,0 % −7,63 Mio
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1,6 % −529,8 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,6 % −188,8 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 % 14,4 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % −13,0 k
  • Ergebnis nach Steuern −2,73 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −2,75 Mio
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GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Astrid Schulte seit 2017 Vorstandsmitglied
12 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Historie

  1. 2026
  2. 19.01.
    Austritt einer Position
    Joachim Helmut Harms · Vorstand
  3. 2025
  4. 09.06.
    Verschmelzung
    Berendsohn Aktiengesellschaft
  5. 09.06.
    Verschmelzung
    Berendsohn Aktiengesellschaft
  6. 09.06.
    Verschmelzung
    Berendsohn Aktiengesellschaft
  7. 2024
  8. 23.12.
    Eintritt eines Mitglieds
    Joachim Helmut Harms · Vorstand
  9. 2022
  10. 16.05.
    Adressänderung
    Berendsohn Aktiengesellschaft
  11. 27.03.
    Verschmelzung
    Berendsohn Aktiengesellschaft
  12. 2021
  13. 19.01.
    Satzungsänderung
    Berendsohn Aktiengesellschaft
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2020 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Volltext

Berendsohn Aktiengesellschaft

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bericht des Aufsichtsrates über das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

Der Aufsichtsrat der Berendsohn AG hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben und Pflichten sorgfältig wahrgenommen und die Geschäftsführung des Vorstands kontinuierlich überwacht und beratend begleitet.

Der Vorstand informierte im Rahmen der gesetzlichen Aufgabenerfüllung den Aufsichtsrat regelmäßig zeitnah und umfassend über alle in Hinblick auf die Berendsohn AG relevanten Vorgänge wie die Unternehmensplanung, Geschäftsentwicklung, Risikolage und das Risikomanagement sowie wichtige Geschäftsvorfälle der Gesellschaft und wesentlicher Beteiligungsgesellschaften. Die Entwicklung des Unternehmens und die Grundsätze der künftigen Geschäftspolitik wurden eingehend erörtert. Auch zwischen den Aufsichtsratssitzungen stand der Aufsichtsratsvorsitzende über alle für die Berendsohn AG wesentlichen Themen im Informationsaustausch mit dem Vorstand der Berendsohn AG.

Soweit für Geschäftsführungsmaßnahmen eine Zustimmung des Aufsichtsrates erforderlich war, hat der Aufsichtsrat dazu ausführliche schriftliche Informationen vom Vorstand erhalten. Der Aufsichtsrat hat diese Berichte und die für das Unternehmen bedeutenden Geschäftsvorgänge während seiner Sitzungen umfassend erörtert und mit dem Vorstand beraten sowie die erforderlichen Entscheidungen getroffen.

Im Geschäftsjahr 2023 gab es gemäß der Satzung am 30.05.2023 die Neuwahl des Aufsichtsrates der Berendsohn AG. Dem Aufsichtsrat gehörten bis zur Wahl Herr Dr. Peter Dill als Vorsitzender, Herr Thorsten Wehrhahn als stellvertretender Vorsitzender und Herr Björn Höfs als Arbeitnehmervertreter an. Nach der Neuwahl des Aufsichtsrates gehörten Herr Dr. Peter Dill als Vorsitzender, Frau Kathrin Berendsohn als stellvertretende Vorsitzende und Herr Björn Höfs als Arbeitnehmervertreter dem Aufsichtsrat an

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 hat sich der Aufsichtsrat in vier Sitzungen von der Ordnungs- und Zweckmäßigkeit der Geschäftsführung des Vorstands überzeugt. Der Aufsichtsrat hatte jeweils umfangreich Gelegenheit, alle Aspekte zu erörtern, zu prüfen und mit dem Vorstand zu diskutieren. Alle erbetenen Auskünfte wurden ihm vom Vorstand unverzüglich und gemeinsam mit den erforderlichen Einzelheiten erteilt. Als Aufsichtsratsvorsitzender stand ich auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen in regelmäßigem Kontakt mit dem Vorstand der Berendsohn AG und ließ mich über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und die wesentlichen Geschäftsvorfälle informieren.

In Bezug auf die im Chancen und Risikobericht des Lageberichts beschriebenen Herausforderungen hat der Aufsichtsrat die Transformation begleitet. Die vom Vorstand überarbeiteten Planungs- und Steuerungsinstrumente werden dem Aufsichtsrat regelmäßig zur Verfügung gestellt.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss sowie der Lagebericht der Berendsohn AG sind von dem durch die Hauptversammlung am 30. Mai 2023 gewählten und vom Aufsichtsrat mit der Prüfung des Jahresabschlusses beauftragten Abschlussprüfer, der TREUHANSA GmbH Doctores Völschau Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. An den Beratungen über den Jahresabschluss 2023 der Berendsohn AG nahm auch Herr Rolf Rosenkranz als Vertreter des Abschlussprüfers teil und stand für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht ausführlich und detailliert mit dem Vertreter des Abschlussprüfers erörtert und diesen nach eigener Prüfung gebilligt. Der Aufsichtsrat hat die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers und die Ergebnisse seiner Prüfung zustimmend zur Kenntnis genommen.

Der Aufsichtsrat hat seinerseits den Jahresabschluss und den Lagebericht sowie den Vorschlag des Vorstandes zur Verwendung des Bilanzgewinn geprüft. Einwendungen sind nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch den Aufsichtsrat nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Lagebericht der Berendsohn Aktiengesellschaft gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes an.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Arbeitnehmervertretungen aller dem Konzern angehörenden Unternehmen im In- und Ausland, für ihre Einsatzbereitschaft und die geleistete Arbeit Dank und Anerkennung aus.

 

Hamburg, 31. Mai 2024

Für den Aufsichtsrat

Dr. Peter Dill, Vorsitzender

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Berendsohn Aktiengesellschaft, Hamburg

Die Berendsohn Aktiengesellschaft vertreibt Werbe- und Geschenkartikel in Deutschland und im europäischen Ausland im Direktvertrieb und über ausländische Tochtergesellschaften. Es bestehen Zweigniederlassungen in der Schweiz und den Niederlanden, die als reine Vertriebsniederlassungen die Vermarktung und den Verkauf von Werbemitteln zum Auftrag haben. Der Verwaltungssitz der Berendsohn Aktiengesellschaft ist Hamburg. Seit 2019 erweitert die Berendsohn AG ihre Produktpalette von der analogen Sichtbarkeit über Werbe- und Geschenkartikel um die digitale Sichtbarkeit zur Gewinnung von Online-Reichweiten ihrer Kunden kontinuierlich weiter aus.

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung der Branche

Laut dem Gesamtverband der Werbemittelwirtschaft stagniert der Markt seit 2010 auf etwa gleichem Niveau. Demnach wurden im Jahr 2019 in Deutschland 3,65 Mrd. Euro für Werbeartikel ausgegeben. Durch die Kontaktbeschränkungen während der Corona-Krise sank seit 2020 der Werbeartikelumsatz und erreichte im Jahr 2021 ein Niveau von 2,65 Mrd. Euro. Bereits im Folgejahr 2022 stieg der Werbeartikelumsatz wieder um 6% auf 2,80 Mrd. Euro. Besonders erwähnenswert ist auch die zunehmende Bedeutung von nachhaltigen Werbeartikeln. Verbraucher legten verstärkt Wert auf ökologische Aspekte, was zu einer verstärkten Nachfrage nach umweltfreundlichen Produkten führte. Dieser Trend spiegelte sich in einem breiteren Angebot an nachhaltigen Werbeartikeln wider. Des Weiteren setzte sich die Digitalisierung im Werbeartikelmarkt fort.

Laut dem Gesamtverband der Werbeartikel-Wirtschaft bleibt der Werbeartikel der am meisten genutzte Kommunikationskanal, noch vor Online-Werbung und Außenwerbung.

2. Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Der Gesamtumsatz der Berendsohn Aktiengesellschaft in Höhe von T€ 28.588 hat sich um T€ 2.768 (+10,7%) im Vergleich zum Vorjahr (T€ 25.820) erhöht. Im Direktvertrieb in Deutschland sind die Umsätze um 13,5% (T€ 2.631) auf T€ 22.063 gestiegen. Auch die Schweiz (T€ +40) weist einen erfreulichen Umsatzzuwachs gegenüber dem Vorjahr auf. In den Ländern Schweden (T€ -57), Norwegen (T€ -68) und Luxemburg (T€ -61) konnten die Vorjahreswerte nicht erreicht werden.

In den Umsätzen der Berendsohn AG sind T€ 14 an Erträgen aus Vermietung enthalten. Die Innenumsätze mit den in- und ausländischen Tochtergesellschaften sind im Jahr 2023 um 6,6% (T€ +188) auf T€ 3.050 gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge bleiben auf Vorjahresniveau und steigen nur leicht um 0,8% auf T€ 1.333 gestiegen (T€ +11). Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 71) und der Herabsetzung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen (T€ 23) verringerten sich gegenüber dem Vorjahr. Dem entgegen gibt es höhere Erträge durch die Konzernverrechnung (+T€ 89), aus der PKW-Nutzung (+T€ 86) und bei den übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen (+T€ 207).

Der Materialaufwand ist aufgrund gestiegener Umsätze von T€ 7.045 um T€ 393 (+5,6%) auf T€ 7.438 gestiegen. Im Einzelnen sind Material- und Wareneinkäufe um T€ +1.037 gestiegen. Hingegen konnten die fremden Produktionsleistungen um T€ -537 und die Fremdleistungen um T€ -28 reduziert werden. Auch die Fracht- und Nebenkosten reduzierten sich um T€ -180 gegenüber Vorjahr.

Der Personalaufwand ist um T€ 1.782 auf T€ 15.524 gestiegen (+13%). Der Grund hierfür liegt im Wesentlichen an den variablen vertriebsbedingten Provisionen, die analog zu den höheren Auftragseingängen steigen. Ebenso spiegeln sich hier auch die Auswirkungen des erhöhten Mindestlohns erstmalig im Ganzjahreseffekt wider.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 777 (+13,0%) auf T€ 6.737 gestiegen. Die Ursache liegt in den erhöhten Frachtkosten (T€ +213), Kfz-Kosten (T€ +357), gestiegenen Provisionen und Prämien für Handelsvertreter (T€ +27), erhöhten Reisekosten (T€ +105), höheren Werbungskosten (T€ +31) und gestiegenen IT-Kosten (T€ +98). Gegenläufig reduzierten sich die Verwaltungskosten (T€ -82), die Raumkosten (T€ -60), die Kosten für Mietarbeitskräfte und sonstige Dienstleistungen (T€ -59).

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge haben sich im Berichtsjahr leicht um T€ 3 auf T€ 27 erhöht.

Insgesamt verschlechterte sich das "Ergebnis vor Steuern" um T€ 199 auf T€ -277.

Im Geschäftsjahr 2023 ist eine steigende Umsatzentwicklung gegenüber dem Vorjahr festzustellen, das noch bedingt durch die Auswirkungen der Pandemie und den damit verbundenen Marktverunsicherungen verhalten war. Die für das Jahr 2023 erhoffte Normalisierung der Lage konnte sich noch nicht ganz auf das erhoffte Umsatzniveau von 2019 einpendeln, hat dennoch den eingeleiteten Turnaround auf der Umsatzseite bestätigen können.

3. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die Anzahl der Außendienstmitarbeiter hat sich im Jahr 2023 auf 151 (inklusive der 5 Außendienstmitarbeiter der Schweizer Niederlassung) erhöht, die Anzahl der Innendienstmitarbeiter stieg auf 127. Dadurch wuchs die Gesamtzahl der Mitarbeiter im Jahr 2023 von 256 auf 278. Die Bindung und das Sourcing qualifizierter Mitarbeiter bleiben weiterhin Schwerpunkte.

B. Darstellung der Lage des Unternehmens

Das lang- und mittelfristig gebundene Vermögen reduzierte sich im Berichtsjahr um T€ -120 auf T€ 5.104. Das Sachanlagevermögen einschließlich der immateriellen Vermögensgegenstände verringerte sich um T€ -120 auf T€ 3.835. Es hat keinen wesentlichen Zugang im Sachanlagevermögen gegeben.

Das Finanzanlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Das kurzfristige Vermögen erhöhte sich leicht gegenüber dem Vorjahr um T€ 49 auf T€ 8.767. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich im Berichtsjahr um T€ 326 und reduzierten sich gegen verbundene Unternehmen um T€ -185. Die flüssigen Mittel reduzierten sich um T€ -95 auf T€ 2.199.

Die Eigenkapitalquote reduziert sich von 43,8% im Vorjahr auf 42,2% in 2023.

Es bestehen keine langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um T€ -186 auf T€ 3.937 reduziert. Wesentliche Posten sind Steuerverbindlichkeiten und Darlehen (inklusive Zinsen) in Höhe von T€ 3.073.

C. Chancen- und Risikobericht

Das Risikomanagementsystem ist von grundlegender Bedeutung für sämtliche Aspekte des Planungs-, Steuerungs- und Berichtswesens innerhalb der Berendsohn Aktiengesellschaft. Es bildet das Fundament, um potenzielle Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und entsprechende Maßnahmen zur Risikominimierung oder -bewältigung zu ergreifen. Dieser Prozess wird von den Führungskräften der operativen Bereiche aktiv geleitet um sicherzustellen, dass die erforderlichen Kennzahlen und Indikatoren kontinuierlich analysiert, verfeinert und auf ihre Wirksamkeit überprüft werden. Durch fortlaufende Diskussionen und Bewertungen werden notwendige Anpassungen und Maßnahmen regelmäßig initiiert, um die Unternehmensziele unter Berücksichtigung aller potenziellen Risiken erfolgreich zu erreichen.

1. Branchenrisiko

Nachdem die Corona-Krise das Kerngeschäft von Berendsohn AG im Bereich Werbeartikel in den Jahren 2021 und 2022 negativ beeinflusst hat, bestätigt sich weiterhin die eingeschlagene zusätzliche Ausrichtung auf digitale Sichtbarkeit durch Digitalprodukte und -services, die sich während der Krise als Gewinner erwiesen haben. Trotz globaler Unsicherheiten, wie beispielsweise geopolitischer Spannungen und wirtschaftlicher Turbulenzen, erwies sich der deutsche Werbeartikelmarkt als widerstandsfähig und zeigte eine positive Entwicklung im Jahr 2023. Insgesamt zeigt sich das Geschäftsmodell mit einem Direktvertrieb als recht robust gegenüber Krisen.

2. Absatzrisiko

Das Absatzrisiko der Berendsohn AG ist maßgeblich von einem stark fragmentierten Kundenstamm geprägt. Durch diese Fragmentierung hat die Abwanderung größerer Kunden nur geringfügige Auswirkung auf den Gesamtumsatz des Unternehmens. Diese Vielfalt an Kunden reduziert zusätzlich das Risiko von Forderungsausfällen, da keine einzelnen Kunden einen dominierenden Anteil am Gesamtumsatz ausmachen. Trotz potenzieller Risiken, wie wirtschaftliche Unsicherheiten aufgrund der COVID-19-Pandemie oder geopolitische Spannungen aufgrund des Kriegs in der Ukraine, bleibt die Zahlungsbereitschaft der Kunden weitgehend stabil.

Einerseits stellt der verstärkte Einsatz von elektronischen Medien, insbesondere des Internets, eine Konkurrenz zum traditionellen Direktvertrieb dar. Andererseits bietet er jedoch auch Vorteile durch die Erschließung neuer Märkte. Dies ermöglicht es uns, das Angebotssortiment, die Werbemittel und die Serviceleistungen kontinuierlich an die sich wandelnden Markterfordernisse anzupassen. Zusätzlich erweitern wir unser Portfolio um Produkte, die die digitale Sichtbarkeit unserer Kunden verbessern.

3. IT-Risiko

Neben der pünktlichen Lieferung der Bestellungen ist die telefonische Erreichbarkeit des Kundenservice ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Berendsohn AG. Um Ausfälle im System zu verhindern und eine kontinuierliche Erreichbarkeit sicherzustellen, verfügt das Unternehmen über eine redundante Serverlandschaft und eine unterbrechungsfreie Stromversorgung. Darüber hinaus wurde die eigene Serverinfrastruktur an einen externen Anbieter ausgelagert, um zusätzliche IT-Sicherheitsrisiken zu minimieren.

Finanzwirtschaftliches Risiko

Der Vorstand der Berendsohn AG hat effektive Maßnahmen zur Absicherung der finanzwirtschaftlichen Risiken implementiert, die sich aus der Ertragssituation des Unternehmens ergeben können. Diese Maßnahmen umfassen die Integration von Planungs- und Steuerungsinstrumenten, um Liquiditätsrisiken frühzeitig zu erkennen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden regelmäßig in monatlichen Berichterstattungen an die Finanzpartner weitergegeben und kontinuierlich aktualisiert. Darüber hinaus stehen ausreichend freie Kreditlinien zur Verfügung, um die laufenden Geschäftsprozesse zu finanzieren.

D. Prognose-Ist-Vergleich

Die Umsetzung der definierten Strategie (hybrides-, Cross-Channel-Geschäftsmodell, Ausweitung des Angebots zum "besten Partner") schreitet weiterhin erfolgreich voran. Der zentrale Pfeiler der Konzerntransformation wurde bereits im Jahr 2019 etabliert und auch im Berichtsjahr kontinuierlich ausgebaut. Besonders der Direktvertrieb birgt die größten Marktchancen, erfordert jedoch gleichzeitig die umfassendste Transformation, um die Unternehmensstrategie erfolgreich umzusetzen. Die im Jahr 2020 initiierten Maßnahmen in den Bereichen Vertrieb, Produktion und Administration haben bereits eine spürbare Wirkung gezeigt und bilden inzwischen eine solide Basis für ein verbessertes Jahresergebnis im Jahr 2024 im Vergleich zum Berichtsjahr.

Ein neues Self-Service-Reporting-Tool, das eng mit allen relevanten Systemen vernetzt ist, unterstützt die Transformation durch die Transparenzsteigerung der wichtigsten Kennzahlen.

E. Prognosebericht

Die in 2021 eingeleiteten und in 2022 fortgeführten Projekte (u.a. neues Sales Tool, Kundenmanagement, Onlineshop, neue Digitalprodukte, PR, Trainingseinheiten) werden weiter die Digitalisierung und den Konzeptverkauf als ,bester Partner' vorantreiben und die angestrebte Positionierung der Berendsohn AG nach innen und außen manifestieren.

Das Wachstum in der Zukunft wird vor allem durch die bessere Ausschöpfung der Kundenpotentiale (bestehend und neu) entstehen, angereichert durch neue Sales Agents und dem Online-Shop. Ein aktives Kundenmanagement, die Umsetzung von Branchenkonzepten und digitale Tools (Sales Tool, Digitalcheck) sollen die bessere Ausschöpfung von Kunden vorantreiben.

Für das Jahr 2024 wird nach einer erfolgreichen Recruiting-Strategie zur Anbindung neuer Sales Agents mit einem deutlichen Zuwachs gegenüber 2023 im Direktvertrieb geplant. Das Onboarding der Sales Agents wird daher weiterhin ein entsprechender Fokus im Jahre 2024 sein.

Die Chancen in 2024 überwiegen nach unserer Einschätzung hier vor den Risiken. Zentrales Thema ist und bleibt dabei die Transformationsgeschwindigkeit und die Neuanbindung im Vertrieb.

Für das Jahr 2024 wird trotz einem schwierigen Marktumfeld mit einem merklich verbesserten Jahresergebnis gegenüber dem Jahr 2023 gerechnet.

Forschung und Entwicklung

Die Berendsohn AG ist im Wesentlichen ein Handelsunternehmen, welches die zugekaufte und z.T. selbst entwickelte, aber nicht selbst produzierte Ware am Standort Brüsewitz bei Schwerin veredelt. Im Rahmen der Produktentwicklung entwirft, konzipiert und verändert die Abteilung Produktmarketing neue Werbe- und Geschenkartikel. Diese werden z.T. auch in Zusammenarbeit mit Designern und anderen Dienstleistern entworfen. Am Standort Brüsewitz werden hingegen neue Drucktechniken und neu entwickelte Veredelungsmaschinen getestet.

Erklärung zur Unternehmensführung

Die Berendsohn AG hat sich zur Aufgabe gemacht, die Chancengleichheit von Frauen im Berufsleben zu unterstützen. Unsere Mitarbeiterstruktur weist daher bereits einen hohen Frauenanteil aus. Auch im Aufsichtsrat und in der Führungsebene möchten wir diese Chancengleichheit erreichen. Im Berichtsjahr waren von neunzehn Führungskräften inkl. Vorstand acht Frauen für das Unternehmen tätig. Dies entspricht einer Quote von 42%. Die proklamierte Zielgröße lag bei 25%. Der Aufsichtsrat der Berendsohn AG besteht derzeit aus drei Personen, von denen eine weiblich ist. Über allem steht jedoch die Qualifikation, die ausschlaggebend für die Besetzung von offenen Positionen ist.

 

Hamburg, den 13. März 2024

Der Vorstand

Astrid Schulte

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 678.095,00 680
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.464.565,23 2.563
2. technische Anlagen und Maschinen 98.978,00 145
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 591.077,25 566
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.384,82 3.157.005,30 1
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.268.698,48 1.269
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 113.196,41 146
2. Waren 2.745.470,48 2.638
3. geleistete Anzahlungen 56.635,49 2.915.302,38 82
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.517.470,78 1.192
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.614.155,47 1.799
3. sonstige Vermögensgegenstände 329.173,26 459
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 94.356,97 (Vorjahr: T€ 97) 3.460.799,51
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.199.487,97 2.294
C. Rechnungsabgrenzungsposten 191.507,22 108
13.870.895,86 13.942

PASSIVA

Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 6.000.000,00 6.000
II. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 600.000,00 600
2. andere Gewinnrücklagen 1.600.000,00 2.200.000,00 1.600
III. Bilanzverlust -2.348.145,84 -2.087
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 274.071,00 287
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 17.500,00 20
2. sonstige Rückstellungen 709.714,85 727.214,85 881
D. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 36.864,09 51
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 917.343,70 650
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.713.789,48 1.428
4. sonstige Verbindlichkeiten 3.936.758,58 4.123
davon aus Steuern: € 1.216.522,60 (Vorjahr: T€ 1.010)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 150.257,69 (Vorjahr: T€ 142) 6.604.755,85
E. Passive latente Steuern 373.000,00 389
F. Rechnungsabgrenzungsposten 40.000,00 0
13.870.895,86 13.942

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Vorjahr
T€
1. Umsatzerlöse 28.588.333,44 25.820
2. sonstige betriebliche Erträge 1.332.509,91 1.322
davon aus Währungsumrechnung: € 35.705,25 (Vorjahr: T€ 37)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -6.344.316,09 -5.473
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.093.579,84 -7.437.895,93 -1.572
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -13.077.416,59 -11.545
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.446.159,14 -15.523.575,73 -2.197
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -496.993,77 -503
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -6.737.498,35 -5.961
davon aus Währungsumrechnung: € 24.316,11 (Vorjahr: T€ 38)
7. Erträge aus Beteiligungen 119.000,00 148
davon aus verbundenen Unternehmen: € 119.000,00 (Vorjahr: T€ 148)
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 26.634,77 24
davon aus verbundenen Unternehmen: € 19.360,50 (Vorjahr: T€ 17)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -140.016,53 -133
davon an verbundene Unternehmen: € 38.430,24 (Vorjahr: T€ 28)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 16.000,00 16
davon Ertrag aus latenten Steuern: €-16.000,00 (Vorjahr: T€ -16)
11. Ergebnis nach Steuern -253.502,19 -54
12. sonstige Steuern -7.725,84 -8
13. Jahresfehlbetrag -261.228,03 -62
14. Verlustvortrag -2.086.917,81 -2.025
15. Bilanzverlust -2.348.145,84 -2.087

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

(Amtsgericht Hamburg, HRB 11788)

Vorbemerkung

Der Jahresabschluss der Berendsohn Aktiengesellschaft (nachstehend Berendsohn AG bzw. AG) wurde nach den Vorschriften des HGB und des AktG aufgestellt.

Sofern nicht ausdrücklich anders vermerkt, ist die Bilanzierung zum 31. Dezember 2023 nach den gleichen Grundsätzen wie im Vorjahr fortgeführt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Der Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2023 wird in einer gesonderten Aufstellung aufgeführt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen auf der Basis betriebsgewöhnlicher Nutzungsdauern, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen überwiegend linear. Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von über € 250,00 werden in die GWG-Sammelposten gebucht.

Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet, soweit eine voraussichtlich dauernde Wertminderung vorliegt.

Vorräte werden zu gleitenden Durchschnittspreisen bilanziert. Für Bestandsrisiken und sonstige Wertminderungen werden, auf den jeweiligen Einzelfall abgestellt, angemessene Abschläge vorgenommen.

Forderungen werden zu Nennwerten unter Abzug erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Daneben bestehen Pauschalwertberichtigungen in angemessenem Rahmen.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse enthält einen Zuschuss nach dem Gesetz über die Gemeinschaftsaufgaben "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur".

Das unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesene Sterbegeld an Hinterbliebene von Mitarbeitern wurde wie im Vorjahr vorsichtig geschätzt.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die Umrechnung des in Landeswährung aufgestellten Teilabschlusses für die Zweigniederlassung in der Schweiz erfolgte beim Kapital zu historischen Kursen. Die übrigen Bilanzpositionen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung wurden zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.

Erläuterungen zur Bilanz

AKTIVA

Anschaffungs- / Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.629.733,07 254.742,94 0,00 4.884.476,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.626.214,27 0,00 0,00 7.626.214,27
2. technische Anlagen und Maschinen 4.525.457,87 22.974,39 71.289,42 4.477.142,84
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.779.357,28 97.981,49 3.255,64 3.874.083,13
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.355,81 2.384,82 1.355,81 2.384,82
15.932.385,23 123.340,70 75.900,87 15.979.825,06
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.524.499,80 0,00 0,00 1.524.499,80
22.086.618,10 378.083,64 75.900,87 22.388.800,87
Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.949.920,07 256.460,94 0,00 4.206.381,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.063.050,04 98.599,00 0,00 5.161.649,04
2. technische Anlagen und Maschinen 4.380.375,87 69.078,39 71.289,42 4.378.164,84
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.213.406,08 72.855,44 3.255,64 3.283.005,88
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
12.656.831,99 240.532,83 74.545,06 12.822.819,76
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 255.801,32 0,00 0,00 255.801,32
16.862.553,38 496.993,77 74.545,06 17.285.002,09
Nettobuchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 678.095,00 679.813,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.464.565,23 2.563.164,23
2. technische Anlagen und Maschinen 98.978,00 145.082,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 591.077,25 565.951,20
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.384,82 1.355,81
3.157.005,30 3.275.553,24
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.268.698,48 1.268.698,48
5.103.798,78 5.224.064,72

Finanzanlagen

Eine Übersicht über die Anteile an verbundenen Unternehmen ist diesem Anhang als Anlage beigefügt.

PASSIVA

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital von € 6.000.000,00 ist in 120.000 Namensaktien im Nennwert von je € 50,00 eingeteilt.

Gewinnrücklagen

Die gesetzliche Rücklage beträgt € 600.000,00.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten:

T€
a) Personalaufwand 306
b) sonstige Risiken 404
710

Die Rückstellungen zu b) umfassen im Wesentlichen Rechnungskorrekturen sowie fehlende Kostenrechnungen.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten, außer Darlehen in der Höhe von T€ 2.667 (Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre) haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten der Berendsohn AG gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus laufenden Verrechnungen.

Außerbilanzielle Geschäfte

Die Berendsohn AG hat Leasingverpflichtungen für Pkw im Geschäftsjahr und in den Vorjahren mit einer Laufzeit von bis zu 48 Monaten abgeschlossen. Es ergibt sich ein Gesamtvolumen über die komplette Laufzeit der Leasingverträge von T€ 2.629. Das Leasinggeschäft dient in erster Linie der Abwicklungsvereinfachung des Fuhrparks. Weiterer Vorteil besteht in der guten Kalkulierbarkeit der Kosten. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit.

Weiterhin bestehen Leasingverpflichtungen für verschiedene Sachmittel mit unterschiedlichen Laufzeiten zwischen drei und acht Jahren sowie in geringem Umfang unbefristet, wobei die unbefristeten Verträge jeweils zum Jahresende mit einer Frist von drei Monaten kündbar sind. Im Wesentlichen handelt es sich um Drucker, Telefonanlagen und Farbkopierer. Hieraus ergibt sich ein Gesamtvolumen über die komplette Laufzeit der Leasingverträge von T€ 131. Vorteilhaft ist auch hier die gute Kalkulierbarkeit der Kosten; die Risiken bestehen für die befristeten Verträge ebenfalls in der unkündbaren Grundmietzeit.

Außerbilanzielle Geschäfte

Die Berendsohn AG hat Leasingverpflichtungen für Pkw im Geschäftsjahr und in den Vorjahren mit einer Laufzeit von bis zu 48 Monaten abgeschlossen. Es ergibt sich ein Gesamtvolumen über die komplette Laufzeit der Leasingverträge von T€ 2.629. Das Leasinggeschäft dient in erster Linie der Abwicklungsvereinfachung des Fuhrparks. Weiterer Vorteil besteht in der guten Kalkulierbarkeit der Kosten. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit.

Weiterhin bestehen Leasingverpflichtungen für verschiedene Sachmittel mit unterschiedlichen Laufzeiten zwischen drei und acht Jahren sowie in geringem Umfang unbefristet, wobei die unbefristeten Verträge jeweils zum Jahresende mit einer Frist von drei Monaten kündbar sind. Im Wesentlichen handelt es sich um Drucker, Telefonanlagen und Farbkopierer. Hieraus ergibt sich ein Gesamtvolumen über die komplette Laufzeit der Leasingverträge von T€ 131. Vorteilhaft ist auch hier die gute Kalkulierbarkeit der Kosten; die Risiken bestehen für die befristeten Verträge ebenfalls in der unkündbaren Grundmietzeit.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

fällig in 2024 fällig in 2025-2026
T€ T€
aus den oben dargestellten Leasingverträgen 696 669
a) Kfz-Leasing
b) Sachmittelleasing 28 44
aus Mietverträgen 184 361
908 1.074

Finanzielle Verpflichtungen betreffend der Altersversorgung lagen zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2023 nicht vor.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entfallen prozentual auf:

2023 2022
% %
Direktvertrieb (Außenumsätze)
Umsatz Inland 77,18 75,26
Umsatz europäisches Ausland 10,87 12,78
88,05 88,04
Vertrieb an Tochtergesellschaften (Innenumsätze)
Umsatz Italien 5,02 5,57
Umsatz Österreich 5,63 5,51
Umsatz Deutschland 0,02 0,01
10,67 11,08
Sonstige
Konzerndienstleistungen 1,20 0,64
Erträge aus Vermietung 0,05 0,21
Mahngebühren 0,03 0,03
1,28 0,88
100,00 100,00

Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus gewährten Bundeshilfen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in Höhe von T€ 153 ausgewiesen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse in Höhe von T€ 13 enthalten.

Periodenfremde Erträge

Im Jahresergebnis sind enthalten:

T€
periodenfremde Erträge
Auflösung von Rückstellungen 71
Erträge aus ausgebuchten Forderungen / Auflösung von Wertberichtigungen 37

Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Handelsvertreter) betrug:

2023 2022
Innendienst 127 121
Außendienst 151 135
278 256

Die Aufsichtsratsbezüge belaufen sich für das Geschäftsjahr auf € 45.000,00.

Bezüglich der Vorstandsbezüge nimmt die Gesellschaft § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

Zu den Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB verweisen wir auf die Angaben zu dem Gesamthonorar des Abschlussprüfers im Konzernabschluss.

Folgende Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen wurden getätigt:

Art der Geschäfte Betrag 31.12.2023 nahestehende Personen / Unternehmen
Darlehen 11.335,74 von Unterstützungsverein
Darlehen 800.000,00 von Tochtergesellschaft
Darlehen 1.856.162,98 von Aktionären

Organe der Gesellschaft

Vorstand: Frau Astrid Schulte, Vorstandsvorsitzende, Hamburg
Aufsichtsrat: Herr Dr. Peter Dill, Vorsitzender, Kaufmann, Hamburg
Frau Kathrin Berendsohn, stellvertretende Vorsitzende, Kauffrau, Hamburg
Herr Björn Höfs, Arbeitnehmervertreter, Mitarbeiter, Kundenservice, Hamburg

 

Hamburg, den 14. März 2024

Der Vorstand der Berendsohn Aktiengesellschaft

Astrid Schulte

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurde am 31. Mai 2024 festgestellt.

Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2023

Anteil Eigenkapital Jahresergebnis letzter Jahresabschluss
%
Berendsohn Italiana S.p.A., Mailand 100 2.734.426 33.709 31.12.2023
Berendsohn Ges.m.b.H., Grödig 100 1.385.227 -218.273 31.12.2023
INTERWEGA international Gesellschaft für Debitorenmanagement m.b.H., Hamburg 100 1.286.480 123.053 31.12.2023
HAA Hanseatische Außendienst Akademie GmbH, Hamburg 100 228.215 6.956 31.12.2023
Euro-Gesellschaft für Verkaufsförderung mit beschränkter Haftung, Hamburg 100 -1.383 -1.531 31.12.2023
Kleine & Jockers GmbH 100 -33.310 -144.243 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Berendsohn Aktiengesellschaft, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Berendsohn Aktiengesellschaft, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Berendsohn Aktiengesellschaft, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach §289f Abs.4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 7. Mai 2024

TREUHANSA GmbH Doctores Völschau
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bert Schiersmann, Wirtschaftsprüfer

Rolf Rosenkranz, Wirtschaftsprüfer

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Assistent verbinden

  1. Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
  2. Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
  1. In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
  2. Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:

Python
from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Berendsohn Aktiengesellschaft. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 6a19ac1c7954ac4c7d4f5b1c3877b855",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:

JSON
{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

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