DEG Alles für das Dach eGKoblenzJahresabschluss zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der DEG Alles für das Dach eG, KoblenzI. Grundlagen der Geschäftstätigkeit Das Geschäftsgebiet unserer Genossenschaft erstreckt sich im Westen über die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und das Saarland (Geschäftsgebiet West), im Osten über die Bundesländer Bayern, Thüringen und Sachsen (Geschäftsgebiet Ost) sowie über die Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern (Geschäftsgebiet Nord). Des Weiteren bestehen Tochterunternehmen, die in Luxemburg, Belgien und der Tschechischen Republik gelegen sind, sowie Beteiligungen an weiteren Unternehmen der ZEDACH-Gruppe. Der Gegenstand der Genossenschaft ist der Groß- und Einzelhandel mit Dachbaustoffen. II. Wirtschaftsbericht 1. Allgemeine konjunkturelle Lage Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. 2. Branchenentwicklung Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Bei den Baumaterialpreisen zeigte sich im Jahresverlauf 2023 eine Entspannung. Bis November gingen viele Preise (Stahl, Bauholz, Glas) zum Teil deutlich zurück. Bei einigen energieintensiven Produkten (Zement, Bitumen) ging der Anstieg aber weiter. Der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ging von Januar bis November 2023 um 4,8 % (kalenderbereinigt - 4,7 %) zurück. Die Reichweite der Auftragsbestände lag im Januar 2023 bei 4,4 Monaten, ging aber bis zum Januar 2024 auf 3,6 Monate zurück. Der Auftragsbestand lag Ende September 2023 mit 75,5 Mrd. Euro nominal auf einem hohen Niveau, real war dies gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme um 2 %. 2023 gab es im Bauhauptgewerbe einen realen Umsatzrückgang von etwa 5,5 Prozent. Die Bauindustrie erwartet für 2024 einen weiteren Rückgang um rund 3,5 Prozent. 3. Marktstellung und Wettbewerbssituation Die DEG Alles für das Dach eG betreibt 47 Niederlassungen mit einem Gesamtumsatzvolumen von 534,9 Mio. € (einschl. Erlösschmälerungen) im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023. Neben unseren vier Partnergenossenschaften innerhalb der ZEDACH-Gruppe ist der Bedachungssektor auf Seiten unserer Wettbewerber von inhabergeführten, regional aktiven Bedachungsgroßhändlern geprägt. Als überregional handelnder Wettbewerber agiert eine Gesellschaft, die mehrere Marken unter einem gemeinsamen Dach vereint und nennenswerte Umsätze mit Dachbaustoffen realisiert. Wir bieten: • 47 Niederlassungen immer in der räumlichen Nähe des Handwerks • Individuelle, verbindliche Bonusvereinbarungen für Mitglieder • Einen flexiblen, auf die Anforderungen des Dachhandwerkers abgestimmten Fuhrpark • Im Rahmen der ZEDACH-Gruppe deutschlandweite Lieferungen • Vollumfängliche Lagersortimente, die auf das komplette Gewerk Dach abgestimmt sind - ergänzt durch einen Ringverkehr, der den Zugriff auf die Warenbestände der jeweiligen gesamten Region ermöglicht • Dachbaustoffe aller führenden Dachbaustoffhersteller • Fachbezogen ausgebildete Mitarbeiter, die als kompetente Ansprechpartner unseren Profikunden auf Augenhöhe begegnen können • OBIS - das umfassendste und 24 Stunden verfügbare Informationssystem des Bedachungshandels • Permanente Preis- und Datenpflege für die Betriebssoftware unserer Profikunden 4. Geschäftsverlauf Der Gesamtumsatz verringerte sich gegenüber 2022 von 608,5 Mio. € auf 534,9 Mio. €.
Die Umsatzentwicklung der einzelnen Niederlassungen und Vertriebsgebiete verlief regional unterschiedlich. Vom Handelsumsatz entfielen auf:
5. Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung Die Umsatzerlöse waren rückläufig. Die Gesamtumsatzerlöse (netto) von 534,9 Mio. € lagen um 10,5% unter dem geplanten Wert. Der geplante Wert für 2023 lag bei 597,6 Mio. €. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein Minus von 12,1%. Für das Jahr 2024 steht die weitere Optimierung unserer internen Prozesse im Fokus. Die Umsatzentwicklung wird von uns als zufriedenstellend beurteilt. 6. Ertragslage Die Ertragslage hat sich wie folgt entwickelt:
Die Rohertragsspanne lag mit 18,9% (geplant waren 19,7%) um 0,8 Prozentpunkte unter dem Vorjahresniveau. Der Jahresüberschuss lag bei 11,1 Mio. €. Das Ergebnis vor Ertragsteuern betrug 17,1 Mio. €. Die Ertragslage war zwar rückläufig, jedoch bezeichnen wir diese als sehr gut und geordnet. 7. Finanz- und Liquiditätslage Der Cashflow entwickelte sich wie folgt:
Der Cashflow verringerte sich auf 12.962 T€. Zum Stichtag 31.12.2023 wurden in Höhe von 535 T€ kurzfristige Kreditlinien in Anspruch genommen. Insgesamt stand der DEG Alles für das Dach eG zum Bilanzstichtag ein Rahmen kurzfristiger Kredite von 20,0 Mio. € zur Verfügung. Unsere Finanz- und Liquiditätslage beurteilen wir insbesondere in Anbetracht des positiven Cashflows und der Struktur und des Volumens bestehender Finanzierungsmöglichkeiten als sehr gut und geordnet. 8. Vermögenslage Das Sachanlagevermögen ist von 79,0 Mio. € auf 92,5 Mio. € gestiegen. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2023 20,1 Mio. € in das Sachanlagevermögen (ohne Leasing) investiert. In 2023 wurde im Wesentlichen in die neue Hauptverwaltung am Standort Koblenz sowie in die Verwaltungsgebäude in Stralsund und Neumünster investiert. Darüber hinaus wurde der neue Holzstandort Stralsund in das Vertriebsnetz integriert. Die Sachanlagenintensität ist von 37,3% auf 43,7% gestiegen. Für 2024 sind Investitionen von insgesamt 8,4 Mio. € geplant. Das Finanzanlagevermögen ist von 6,1 Mio. € auf 6,4 Mio. € gestiegen. Die Vorräte sind um insgesamt 5,7 Mio. € auf 70,6 Mio. € gesunken. Der Anteil der Vorräte an der Bilanzsumme ist von 36,0 % auf 33,3 % zurückgegangen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum 31. Dezember 2023 14,8 Mio. € nach 17,2 Mio. € im Vorjahr. Die Eigenkapitalquote erreichte 72,0% (i.Vj. 67,1%). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich von 36,5 Mio. € auf 34,2 Mio. €. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen bei 8,3 Mio. € (Vorjahr 9,8 Mio. €). Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen 9,2 Mio. €. (Vorjahr 11,1 Mio. €) Die Vermögenslage ist sehr gut. 9. Finanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren unserer Genossenschaft, die wir als Kennzahlen im Rahmen unserer Planungen zugrunde legen, sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Ertragsteuern. 10. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Neben den finanziellen Leistungsindikatoren spielen in unserer Genossenschaft auch die Beziehungen zu unseren Mitgliedern und Mitarbeitern eine wesentliche Rolle. Die wirtschaftliche Förderung und Betreuung der Mitglieder ist in unserer Satzung verankert. 11. Personal- und Sozialbereich Wir fördern durch eine ganze Reihe von Maßnahmen die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter. Insbesondere durch flexible Arbeitszeiten, Lebensarbeitszeitkonten, Altersteilzeitmodelle und Elternzeit wurden Modelle zur Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben geschaffen. Darüber hinaus bietet unsere Genossenschaft den Mitarbeitern ein umfängliches Weiterbildungsprogramm an. Mit unserer Ausbildungsordnung geben wir unseren Ausbildern sowie den Auszubildenden einen Leitfaden an die Hand, in dem alle relevanten organisatorischen Themen der Ausbildung zusammengefasst sind. Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wurden durchschnittlich 74,5 Auszubildende beschäftigt. 12. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der privaten Wirtschaft und im öffentlichen Dienst haben wir frühzeitig dafür gesorgt, dass in unseren Gremien Frauen vertreten sind. Gegenwärtig ist der Aufsichtsrat mit zwei Frauen besetzt. Dies entspricht einer Quote von 11,76%. Im Berichtsjahr beschloss das Gremium eine neue Zielgröße. Es wird angestrebt bis zum 31.12.2028 eine weitere Frau in das Aufsichtsgremium zu integrieren. Dies entspricht einem Anteil von 17,65%. Der Vorstand bestand im Berichtsjahr aus vier Männern. Bei der Besetzung einer konkreten Vorstandsposition ist stets das Unternehmensinteresse unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls maßgebend. Der Aufsichtsrat orientiert sich daher in erster Linie bei der Bestellung des Vorstands an den fachlichen Kenntnissen und der persönlichen Eignung des jeweiligen Kandidaten. Zuletzt lag es daher auch im Interesse der Gesellschaft die Herren Pees und Schuchard im Jahre 2020 in den Vorstand zu berufen. Aufgrund Ihrer langjährigen Tätigkeiten als Vertriebsdirektoren im Unternehmen sowie Ihrer Erfahrung und Expertise waren die beiden Herren in besonderem Maße geeignet, die Geschicke der Gesellschaft zu führen, auch wenn damit eine Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen nicht erreicht wurde. Für die Position stand keine vergleichbar qualifizierte und mit den Verhältnissen der Gesellschaft vergleichbar vertraute Kandidatin zur Verfügung. Nach dem Ausscheiden von Herrn Michael Brendel zum Ende des Geschäftsjahrs wird die Vorstandsposition nicht neu besetzt. Dies erfolgt aus ökonomischen und praktikablen Gründen. Außerdem ist es gerade in unserer Branche und insbesondere auch wegen des demografischen Wandels insgesamt sowie einhergehend mit dem in Deutschland herrschenden Fachkräftemangel besonders herausfordernd, eine geeignete Kandidatin für die Vorstandsposition zu finden. Auf der zweiten Führungsebene des Unternehmens sind aktuell zwei Leitungspositionen mit Frauen besetzt. Dies entspricht einer Quote von 4,00%. Perspektivisch soll bis zum 31.12.2028 mindestens eine weitere Stelle dieser Führungsebene durch eine Frau besetzt werden. Somit wird eine Zielgröße von 6,00% anvisiert. III. Chancen- und Risikobericht 1. Risikomanagementsystem Die DEG Alles für das Dach eG ist als deutschlandweit agierendes Unternehmen mit Tochter- und Beteiligungsunternehmen, die in Deutschland, Luxemburg, Belgien und Tschechien gelegen sind, im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit den Risiken ausgesetzt, die üblicherweise mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Um diesen Risiken angemessen zu begegnen, wurden ein Risikomanagementsystem als integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse sowie Planungs- und Kontrollprozesse eingerichtet. Das Risikomanagementsystem ist mit den vorhandenen Managementsystemen verknüpft und wird durch die Unternehmensplanung, das Controlling und die Interne Revision unterstützt. Es ist unser Ziel, die im Zusammenhang mit unserer Geschäftstätigkeit entstehenden potenziellen Risiken mit einem genügend großen zeitlichen Vorlauf zu identifizieren und zu überwachen, damit diese durch geeignete Steuerungsmaßnahmen begrenzt werden können. Gleichzeitig verfolgen wir das Ziel, sich bietende Chancen konsequent zu nutzen, um eine angemessene Förderung der Mitglieder der Genossenschaft zu gewährleisten. Wesentliche Bestandteile des Risikomanagementsystems sind die Unternehmensplanung, die interne Kommunikation sowie die Risikoberichterstattung. Bestandteile unserer Unternehmensplanung sind die Investitionsplanung und die Planung der Kosten und Erlöse sowie der Liquiditätsentwicklung. Investitionen, Kosten und Erlöse werden zentral geplant. Die Entwicklung der jeweiligen Standorte sowie Plan-Ist-Abweichungen werden zwischen den Niederlassungsleitungen und dem Vorstand erörtert. Außerdem erfolgt eine laufende Überwachung der Entwicklung der Kosten und Erlöse durch das Controlling. Fehlentwicklungen sowie sich abzeichnende Risiken werden an den Vorstand gemeldet. Die Außenstände der Genossenschaft werden mit Hilfe eines Limitsystems gesteuert und überwacht. Für die Limitgenehmigung bestehen Kompetenzregeln, die an die Limithöhe anknüpfen. Wesentliche Limitüberschreitungen werden an den Vorstand gemeldet, sodass ein frühzeitiges Eingreifen möglich ist. 2. Risikobericht a) Branchenrisiken Die Risiken unseres Marktes sind in der zeitlichen Unvorhersehbarkeit der Auftragserteilung privater und öffentlicher Auftraggeber zu sehen. Die Beauftragung ist stark von nicht beeinflussbaren externen Faktoren wie dem Konjunkturverlauf und der Situation am Arbeitsmarkt abhängig. Auch der Witterungsverlauf beeinflusst in erheblichem Maß Art und Umfang der Geschäftstätigkeit der Branche. b) Marktrisiken Die Konzentration der Anbieter auf dem Beschaffungsmarkt schreitet fort, sodass sich zunehmend oligopolistische Strukturen herausbilden. Daraus droht eine potenzielle Verschlechterung unserer Verhandlungsposition. Mit dieser Entwicklung gehen Absatzrisiken einher. Da wir unsere Geschäftstätigkeit mit verschiedenen regionalen Schwerpunkten über eine Vielzahl von Niederlassungen ausüben, ergeben sich im Hinblick auf die Entwicklung der Kosten und Erlöse zwischen den Niederlassungen Diversifikationseffekte, die zu einer Ergebnisstabilisierung beitragen. c) Ausfallrisiken Im Debitorenmanagement arbeiten wir mit der Software "Best Business Credit" des Softwareanbieters SOPLEX, kurz BBC genannt, die mit dem SAP-System S4 Hana der DEG Alles für das Dach eG gekoppelt ist. Diese Software versetzt uns in die Lage, unsere Kundenforderungen und eventuelle Risiken systemgestützt effektiv zu steuern und zu überwachen. d) Zinsänderungs-, Preisänderungs- und Wechselkursrisiken Die Kredite sind langfristig fest verzinslich, woraus sich naturgemäß Zinsänderungsrisiken durch eine mögliche Erhöhung des Zinsniveaus nach der Laufzeit ergeben. Sofern vorhanden, werden zur Absicherung von Wechselkursrisiken entsprechende Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Der Abschluss solcher Devisentermingeschäfte dient ausschließlich der Absicherung von Wechselkursrisiken. Ohne Vorliegen eines entsprechenden Grundgeschäfts werden keine Derivate abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr sehen wir keine nennenswerten Preisänderungsrisiken. e) Unternehmensrisiken bzw. strategische Risiken Im Jahr 2023 haben wir unser Gesamtergebnis gegenüber dem Vorjahr nicht halten können. Jedoch bewegt es sich trotzdem auf einem vergleichbar hohen Niveau. Dies belegt die Empfindlichkeit, mit der das Ergebnis des Unternehmens auf Änderungen des Umsatzes und der Rohertragsmarge reagiert. Der Entwicklung der Fixkosten ist deshalb besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Durch globale Einflussfaktoren kann es vor dem Hintergrund weltweit vernetzter Warenströme zukünftig zu Beeinträchtigungen bei der Warenverfügbarkeit kommen. f) Zusammenfassung Die Risikogesamtlage des Unternehmens betrachten wir insoweit als ausgewogen, als dass nach unserer Einschätzung die bestehenden Risiken im Wesentlichen geschäftstypisch sind. Besondere bestandsgefährdende oder entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen bestehen nicht. Die Risiken insgesamt gehen nicht über die Risikotragfähigkeit des Unternehmens hinaus. 3. Chancenbericht Besondere Chancen liegen in der weiteren Digitalisierung interner Prozesse. Hierzu sind in allen Abteilungen Einzelprojekte, die unserer Genossenschaft deutlich effizientere Prozesse ermöglichen, in der Umsetzungsphase. IV. Prognosebericht Wir rechnen für das Jahr 2024 mit einem Umsatzniveau von 526,9 Mio. €. Grundlage dieser Prognose sind insbesondere Annahmen über den normalen Konjunkturverlauf und die Auswirkungen geplanter Maßnahmen auf die Umsatz- und Erfolgsentwicklung. Es ist ein Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 8,3 Mio. € (i. Vj. 25,0 Mio €) geplant. Dieser Planung unterliegt jedoch die Prämisse geordneter geopolitischer Rahmenparameter.
Koblenz, 25.04.2024 Der Vorstand Schuchard Pees Schröter Anlage zum Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit Die DEG Alles für das Dach eG zählt seit Jahren zu den Top-Arbeitgebern Deutschlands. Mehrfach in Folge wurde die DEG beim bundesweiten Ranking "Bester Arbeitgeber Award" des Nachrichtenmagazins Focus in Zusammenarbeit mit den Berufsportalen Xing und Kununu ausgezeichnet. Bei dem Ranking wurde die Meinung von Arbeitnehmern aus allen Karriere- und Altersstufen ermittelt. Hinzu kamen Arbeitgeberbewertungen in dem Online-Portal Kununu, die mit in die Gesamtwertung einflossen. Seit jeher verstehen wir uns als ein Unternehmen, das auf die Vielfalt an Erfahrungen und Talenten unserer Mitarbeiter setzt. Wir haben es durch eine ganze Reihe von Maßnahmen geschafft, die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter weiter zu steigern. Insbesondere durch flexible Arbeitszeiten, Lebensarbeitszeitkonten, Altersteilzeitregelungen und Elternzeit wurden Modelle zur Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben für Frauen und Männer in gleichem Maße geschaffen. Wir bieten unseren Mitarbeitern ein umfangreiches Aus- und Weiterbildungsprogramm an. Es besteht ein geeignetes Planungsinstrumentarium, um die erforderliche Qualifikation des Personals sicherzustellen. Selbstverständlich steht das Ausbildungsprogramm weiblichen und männlichen Auszubildenden zur Verfügung. Die Entlohnung richtet sich in unserem Unternehmen nach Art und Umfang der ausgeübten Tätigkeit und nicht nach dem Geschlecht der Beschäftigten. Wir sorgen dafür, dass wir unabhängig von Geschlecht und Nationalität entlohnen. Unsere Bezahlung in Anlehnung an Tarifverträge stellt eine transparente und geschlechtsneutrale Entgeltgestaltung sicher. Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Jahr 2022:
Außerdem wurden durchschnittlich 69 Auszubildende (davon 18 Frauen) beschäftigt. Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Jahr 2019:
Außerdem wurden durchschnittlich 72 Auszubildende (davon 18 Frauen) beschäftigt. Hiernach hat sich die Zahl der vollzeitbeschäftigten Frauen im Jahr 2022 gegenüber dem Jahr 2019 um 5 Mitarbeiterinnen erhöht. Die Zahl der vollzeitbeschäftigten Männer hat sich um 66 Mitarbeiter erhöht. Im Vergleich zum Jahr 2019 hat sich die Anzahl der weiblichen Teilzeitbeschäftigten um 7 Mitarbeiterinnen erhöht. Die Anzahl der teilzeitbeschäftigten Männer erhöhte sich um 5 Mitarbeiter. Die Anzahl der weiblichen Auszubildenden blieb in 2022 im Vergleich zum Jahr 2019 unverändert. Die Anzahl der männlichen Auszubildenden erhöhte sich gegenüber 2019 um drei Auszubildende. Bilanz zum 31.12.2023Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
AnhangA. Allgemeine Angaben
Unsere Rechnungslegung erfolgt nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird linear über die ursprünglich zugrunde gelegte Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauern der Firmenwerte wurden in Vorjahren mit 15 Jahren veranschlagt, da es sich ausschließlich um Geschäftsübernahmen handelte, bei denen Gesellschaften in Form von Niederlassungen langfristig in die DEG eingebunden wurden. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens bis auf die Grundstücke werden mit den um die planmäßigen linearen oder degressiven Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten bilanziert. Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Anschaffungsjahr direkt abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau werden mit den Anschaffungskosten bewertet.
Die Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Nominalbeträgen, die den Anschaffungskosten entsprechen, bewertet. Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Bei wertmindernden Umständen, z.B. Schwerverkäuflichkeit, Preisverfall o.ä. werden Abwertungen auf den niedrigeren Zeitwert vorgenommen. Erhaltene Lieferantenskonti und -boni werden durch einen pauschalen Abschlag berücksichtigt. Der Ansatz der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert, sofern nicht ein niedrigerer Wert beizulegen ist. Akute und latente Ausfallrisiken werden durch Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen (3,72%; Vorjahr 3,78%) berücksichtigt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Beteiligungsunternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bewertet. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt. In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben erfasst, die erst nach dem Bilanzstichtag als Aufwendungen zu berücksichtigen sind. Bei der Ermittlung der Pensionsverpflichtungen wurde die Project-Unit-Credit-Methode unter Berücksichtigung der Sterbetafel von Dr. Heubeck auf Basis der Richttafel 2018 G angewendet. Für die Pensionsverpflichtungen wurde ein Zinssatz in Höhe von 1,82 % (Vj. 1,80 %) angesetzt. Dieser ergibt sich aus der Abzinsungstabelle der Deutschen Bundesbank bei einer Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt mit dem durchschnittlichen Zinssatz der vergangenen zehn Jahre. Bei Zugrundelegung eines durchschnittlichen Zinssatzes der vergangenen sieben Jahre (1,74 %) ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 72,2 zu dem bilanzierten Erfüllungsbetrag. Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre. Der zugrunde gelegte Rententrend sowie der Anwartschaftstrend betrugen 2,0 %. Die Pensionsrückstellungen (brutto TEUR 6.921) wurden mit den zu Zeitwerten bewerteten Rückdeckungsversicherungen (TEUR 3.264) saldiert. Die im Finanzergebnis ausgewiesenen Zinseffekte aus der Veränderung der Pensionsrückstellung wurden mit den Erträgen aus der Anpassung der Aktivwerte der Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 98,3 saldiert ausgewiesen und betragen brutto TEUR 109,8 (Zinsaufwand). Für Pensionsrückstellungen und Ansprüche aus den zu ihrer Finanzierung abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen wurde zur Erlangung eines verbesserten Einblicks in die Vermögens-Finanz- und Ertragslage eine kongruente Bewertung auf Basis eines faktorbasierten Bewertungsverfahrens (Deckungskapitalverfahren) vorgenommen. Im Zuge der Anwendung des sogenannten Primats der Passivseite wurden die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag der korrespondierenden Pensionsrückstellungen bewertet. Die Rückstellungen für die Lebensarbeitszeitkonten (brutto TEUR 473) wurden mit den zu Zeitwerten bewerteten Aktivwerten (TEUR 473) saldiert. Hier wurde die Möglichkeit, dass die Laufzeiten aufgrund von biometrischer Ursachen nicht erreicht werden, nach Maßgabe der Sterbetafel von Dr. Heubeck auf Basis der Richttafel 2018 G berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen gemäß § 249 Abs. 1 HGB werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. In dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind im Vorjahr Einnahmen erfasst, die erst nach dem Bilanzstichtag als Ertrag zu berücksichtigen sind. Veränderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht ergeben. Die Bilanz wurde unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses nach § 268 Abs. 1 HGB aufgestellt. C. Entwicklung des Anlagevermögens 2023
D. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. BILANZDie Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel. Die Genossenschaft besitzt folgende Beteiligungen an anderen Unternehmen:
Von den Forderungen und den sonstigen Vermögensgegenständen haben eine Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr:
Im Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" sind folgende antizipative Beträge größeren Umfangs enthalten: - Bonusforderungen gegen Lieferanten: TEUR 15.003,6 (Vj. TEUR 19.454,9) Bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr vollständig um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Ergebnisrücklagen haben sich wie folgt entwickelt:
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten:
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr vollständig um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind TEUR 5.803 (Vj. TEUR 7.627) kreditorische Debitoren enthalten, die im Wesentlichen aus gutgeschriebenen Jahresboni resultieren. Weiterhin sind Umsatzsteuerverbindlichkeiten (antizipativ) in Höhe von TEUR 1.456 (Vj. TEUR 2.473) und sonstige Steuern in Höhe von TEUR 1.956 (Vj. TEUR 960) enthalten. Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu 1 Jahr, über 5 Jahre und zwischen 1 Jahr und kleiner 5 Jahre:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Grundschulden von nominal TEUR 34.177 gesichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Am Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB:
Risiken aus einer Inanspruchnahme aus diesen Bürgschaften sehen wir aufgrund der sehr guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des verbundenen Unternehmens derzeit nicht. II. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGDie Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind - soweit nicht vorstehend erläutert - folgende wesentliche periodenfremde Erträge und Aufwendungen enthalten:
E. Vorschlag für die ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss - nach den im Jahresabschluss mit EUR 2.271.742,00 ausgewiesenen Einstellungen in Rücklagen - (Bilanzgewinn) wie folgt zu verwenden:
F. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben. G. Sonstige Angaben Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen:
Aus zwei Immobilien-Leasingverträgen ergeben sich außerdem jährliche Zahlungsverpflichtungen von TEUR 347. Die Laufzeiten betragen 10 bzw. 4 Jahre. Vorteile des Leasings und der Miete ergeben sich aus der nicht notwendigen Finanzierung. Risiken bestehen in den Laufzeiten der Verträge und teilweise aus den Übernahmeverpflichtungen aus den Leasingverträgen des Fuhrparks. Im Jahresabschluss resultieren aus den unterschiedlichen Ansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei Gesamtdifferenzbetrachtung insgesamt aktive latente Steuern, die gemäß Wahlrecht nicht aktiviert wurden. Die Steuerlatenzen entstehen im Wesentlichen passivisch aus dem unterschiedlichen Ansatz der des Anlagevermögens und aktivisch aus dem unterschiedlichen Ansatz der Vorräte, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, der Pensionsrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen. Der Berechnung lag ein Steuersatz in Höhe von 30,27 % zugrunde. Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wurden durchschnittlich 74,5 Auszubildende beschäftigt. Mitgliederbewegung
Eine Nachschusspflicht der Mitglieder besteht nicht. Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes: Genoverband e.V. Ludwig-Erhard-Allee 20, 40227 Düsseldorf
Am Bilanzstichtag betrugen die Forderungen gegen:
Koblenz, 25.04.2024 DEG Alles für das Dach eG, Koblenz Der Vorstand Schuchard Pees Schröter Die Generalversammlung hat gemäß § 48 GenG den Jahresabschluss am 07.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DEG Alles für das Dach eG, Koblenz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DEG Alles für das Dach eG (im Folgenden "Genossenschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Genossenschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Genossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Lageberichts. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG in Verbindung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Genossenschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts: - die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Die sonstigen Informationen umfassen zudem: - Entgeltbericht (§§ 21, 22 EntgTranspG) als Anlage zum Lagebericht. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen - wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder - anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Genossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG i. V. mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Genossenschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Genossenschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Genossenschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit dem Aufsichtsrat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 6. Juni 2024 Genoverband e.V. Johannes Wagner, Wirtschaftsprüfer Nikolas Bertram, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinnes geprüft, für in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag des Vorstandes. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung.
Koblenz, 25.04.2024 Kurt Krautscheid, Vorsitzender des Aufsichtsrates |
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DEG Alles für das Dach eG eGeingetragene Genossenschaft
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- eG
- Anschrift
-
August-Horch-Straße 9
56070 Koblenz - Handelsregister
- GnR 225, Koblenz
- Eintragungsdatum
- 15. Juni 1947
- Branche
-
Großhandel mit Flachglas
Großhandel mit Anstrichmitteln
Großhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör - Unternehmenszweck
- Gegenstand des Unternehmens ist der Groß- und Einzelhandel mit Bedachungs- Materialien sowie alle Geschäfte, die dem Förderungsauftrag nach § 2 Abs. 1 dienlich sind.
Finanzen
Bilanz
2024- Umlaufvermögen 51,3 % 109,66 Mio
- Anlagevermögen 48,6 % 103,85 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 247,8 k
- Eigenkapital 74,3 % 158,92 Mio
- Verbindlichkeiten 22,2 % 47,40 Mio
- Rückstellungen 3,5 % 7,39 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 43,6 k
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Umsatzerlöse 95,7 % 534,46 Mio
- Zwischensumme 2,0 % 11,21 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 1,0 % 5,86 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 0,5 % 2,83 Mio
- Einstellung in Rücklagen 0,3 % 1,47 Mio
- Zwischensumme (7. - 9.) 0,2 % 1,29 Mio
- Erträge aus Beteiligungen 0,2 % 1,07 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 217,4 k
- Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 3,9 k
- Gewinnvortrag 0,0 % 0
- Materialaufwand 81,5 % 433,10 Mio
- Personalaufwand 11,0 % 58,41 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 5,2 % 27,48 Mio
- Abschreibungen 1,3 % 7,08 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,7 % 3,89 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,2 % 820,9 k
- Sonstige Steuern 0,1 % 468,1 k
- Rohergebnis 104,19 Mio
- Ergebnis nach Steuern 7,80 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 7,33 Mio
GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Bernd Oliver Pees
seit 2020 Vorstandsmitglied
-
Bernd Schröter
seit 2006 Vorstandsmitglied
-
Stefan Schuchard
seit 2020 Vorstandsmitglied
-
Dirk Prassel
seit 2015 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 2 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.
Beteiligungen an
- DEG Alles für das Dach eG eG 50,0 %
- Dachmarketing GmbH GmbH 25,0 %
- DEBAU Versicherungs- und Finanzdienst GmbH GmbH 2,7 %
Historie
- 2025
-
17.01.
Zweigniederlassung eingetragenDEG Alles für das Dach eG
- 2024
-
27.03.
Zweigniederlassung eingetragenDEG Alles für das Dach eG
-
27.03.
Austritt einer PositionM****** B****** · Vorstand
- 2023
-
14.12.
SatzungsänderungDEG Alles für das Dach eG
-
28.08.
SatzungsänderungDEG Alles für das Dach eG
-
02.02.
Austritt einer PositionV****** S**** · Vorstand
- 2020
-
13.02.
RegistervermerkDEG Alles für das Dach eG
-
13.02.
Zweigniederlassung aufgehobenDEG Alles für das Dach eG
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
- 2020 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
- C
- entity_id kopieren
- I
- Tab wechseln
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- Diese Hilfe
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