EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KGMindenJahresabschluss 2023Lagebericht 2023GESCHÄFT UND RAHMENBEDINGUNGENKonzernstruktur und GeschäftDer EDEKA Minden-Hannover Konzern wird durch die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG geführt. Aufgabe der EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG ist dabei die strategische Ausrichtung des Konzerns sowie die Überwachung der Einhaltung der vorgegebenen Zielsetzungen in den Tochtergesellschaften. Darüber hinaus sichert und steuert sie die Finanzierung des Konzerns. Die Gesellschaft ist daher nur im Kontext mit dem EDEKA Minden-Hannover Konzern wirtschaftlich zu beurteilen. Das operative Geschäft des Konzerns ist in fünf Geschäftsbereiche mit diversen Tochtergesellschaften aufgeteilt. Der Geschäftsbereich Einzelhandel einschließlich Vertrieb Backwaren ist im Lebensmitteleinzelhandel mit eigenen Vertriebskonzepten und zahlreichen Marken in seinem Segment selbstständig am Markt tätig. Der Geschäftsbereich Großhandel einschließlich C+C Fachgroßhandel versorgt Mitglieder und Kunden mit Lebensmitteln und Artikeln des täglichen Bedarfs. Der C+C Fachgroßhandel besteht in der 40-prozentigen Beteiligung an der bundesweit tätigen EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG. Die Produktion beliefert den Großhandel mit Fleisch- und Wurstwaren, Fisch sowie mit Backwaren. Der Geschäftsbereich Dienstleistung erbringt Leistungen für den Konzern sowie für Mitglieder und Kunden. Der Geschäftsbereich Immobilien umfasst im Wesentlichen die Standortsicherung durch den Erwerb und die Errichtung von Immobilien, das Facility Management sowie die An- und Vermietung von Immobilien für den Einzelhandel. Gesamtwirtschaftliches UmfeldDie gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich durch die Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen schwach dar. Nach einem kräftigen Jahresauftakt, in dem die Produktion im ersten Halbjahr in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften deutlich gestiegen ist, hat die Weltwirtschaft im Sommer 2023 an Schwung verloren. Hier haben insbesondere der starke Kaufkraftverlust der privaten Haushalte als Folge des Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, die geopolitischen Krisen und die schwache weltwirtschaftliche Entwicklung der Erholung von der Pandemie ein jähes Ende bereitet. Gleichzeitig hat die EZB zur Bekämpfung der historisch hohen Inflation die Niedrigzinspolitik aufgegeben und die Leitzinsen innerhalb eines Jahres auf über 4 Prozent angehoben. Entsprechend haben sich die Geldmarktzinsen erhöht. Dies ist die kräftigste Zinsstraffung seit Bestehen der Europäischen Währungsunion. Diese Zinserhöhungen hatten gravierende Auswirkungen auf die Baubranche, da es durch die Verteuerung der Kredite auf dem Immobilienmarkt einen Rückgang der Kaufkraft gab, und auch die Bruttoanlageinvestitionen waren mit 0,3 Prozent aufgrund der Finanzierungs- und Materialkosten rückläufig. Die Politik hat Unternehmen und Haushalte zusätzlich massiv verunsichert; dies erschwerte ökonomische Planungen und trug dazu bei, dass die Konjunktur nicht zügig aus dem Abschwung herausfand. In energieintensiven Wirtschaftszweigen hat der sprunghafte Anstieg der Energiepreise, der sich als Angebotsschock herausstellte, einen Teil der Produktion wegbrechen lassen. Zusammen mit Zweitrundeneffekten bei anderen Gütergruppen hat der Energiepreisschock die schon zuvor anziehende Verbraucherpreisinflation auf über 8 Prozent steigen lassen. Die konjunkturelle Schwäche ist mittlerweile auch auf dem Arbeitsmarkt angekommen. Angesichts der notorischen Personalknappheit in vielen Bereichen zeigte sich ein moderater Anstieg der Arbeitslosigkeit auf ca. 2,6 Millionen Personen. Ein Teil der gestiegenen Arbeitslosenquote lässt sich auf die steigende Anzahl an Unternehmensinsolvenzen und Betriebsaufgaben zurückführen. Die Wirtschaftsleistung liegt nunmehr zwar wieder in etwa auf dem Niveau von vor der Pandemie, allerdings ist die Arbeitsproduktivität deutlich gesunken, da zu der Wirtschaftsleistung über eine halbe Million Erwerbstätige mehr beitragen. Dieses ist einer sinkenden Arbeitszeit je Erwerbstätigen und einer stagnierenden Stundenproduktivität geschuldet. Der demografische Wandel wird den Arbeitskräftemangel weiter verschärfen und die Unternehmen dazu veranlassen, ihre inländische Investitionstätigkeit zu verringern. Im Vergleich zum Jahr 2022 erhöhten sich die Preise für Nahrungsmittel um 12,4 Prozent. Im Jahresdurchschnitt waren alle Nahrungsmittelgruppen von der Preiserhöhung betroffen. Ohne die preistreibenden Gruppen Energie und Nahrungsmittel lag die Kerninflation bei 5,1 Prozent. Die Preisanstiege für CO 2 dürften die Inflationsrate in 2024 und 2025 um jeweils 0,1 Prozentpunkte erhöhen. Der Welthandel hat sich im Vergleich zum Vorjahr positiv entwickelt. Allerdings sorgen geopolitische Krisen gerade im Bereich der Schifffahrt für eine rückläufige Welthandelsaktivität. Dazu haben Angriffe auf Frachter im Roten Meer beigetragen, die zu Umleitungen über Afrika und damit zu einem längeren sowie teureren Transportweg führen. Lebensmitteleinzelhandel 2023Im Lebensmitteleinzelhandel (LEH-Vollsortimenter, Discounter und Drogeriemärkte inkl. E-Commerce und Fachhandel) stiegen die Umsätze 2023 nach Angaben des Marktforschungsinstituts GfK nominal um 7,5 Prozent nach 1,6 Prozent im Vorjahr. Der Mehrumsatz geht dabei ausschließlich auf die kräftig gestiegenen Preise zurück, die je nach Kategorie mehr oder weniger stark gestiegen sind. Die Haushalte versuchten, einen Ausgabenanstieg durch die Umstellung ihres Kaufverhaltens zu begrenzen. So erfolgte vielfach ein Umstieg auf Handelsmarken; Preise und Angebote wurden vermehrt verglichen und Einkäufe wurden häufiger im Discounter getätigt. Im Vergleich der einzelnen Vertriebsschienen konnten die Discounter ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 10,3 Prozent steigern. Die LEH-Food-Vollsortimenter konnten nur ein Umsatzwachstum von 6,2 Prozent verzeichnen. Dabei gilt es zu beachten, dass in 2023 der Preisanstieg bei den Discountern mit 10,7 Prozent höher war als bei den Food-Vollsortimentern mit 8,9 Prozent. Zusammenfassend sind beide Vertriebsschienen in 2023 über die Preise gewachsen. KonzernentwicklungDie EDEKA Minden-Hannover erhöhte den Umsatz aus dem Warengeschäft um 6,4 Prozent auf 11,6 Milliarden Euro, während der um die Erträge aus allen Lieferungen und Leistungen erweiterte Umsatz gemäß Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) um 7,0 Prozent auf 12,0 Milliarden Euro anstieg. Mit einer Steigerung um 5,7 Prozent auf vergleichbarer Verkaufsfläche entwickelte sich der Einzelhandel der EDEKA Minden-Hannover gut. Die führende Marktposition im Geschäftsgebiet konnte ausgebaut werden. Auch 2023 zeigte der unternehmergeführte selbstständige Einzelhandel wieder seine Stärken. Nähe zum Markt und zu den Kunden sind seine entscheidenden Wettbewerbsvorteile. Im Sinne des genossenschaftlichen Förderauftrags wurden 54 Märkte in die Hände selbstständiger Einzelhändler gegeben. In 25 Fällen war die Übertragung mit einer Existenzgründung durch den jeweiligen Marktleiter verbunden. Rund 79 Prozent der 1.485 Märkte wurden durch selbstständige Einzelhändler betrieben. VerkaufsflächenentwicklungZum Jahresende 2023 zählten 1.485 Einzelhandelsmärkte mit einer Gesamtverkaufsfläche von 2.033.509 m 2 zur EDEKA Minden-Hannover (Vorjahr: 1.496 Märkte, Gesamtverkaufsfläche 2.004.327 m 2 ). Zum 31.12.2023 beträgt die durchschnittliche Verkaufsfläche je Markt 1.369 m 2 (Vorjahr: 1.340 m 2 ). Die durchschnittliche Verkaufsfläche von 2.089 m 2 je neu eröffnetem Markt ist das Ergebnis der Geschäftspolitik im Bereich Expansion. Ziel war und ist die Expansion in zukunftsfähige Marktgrößen. UMSATZ UND ERTRAGSLAGEUmsatzIm Geschäftsjahr 2023 erzielte der Konzern EDEKA Minden-Hannover einen Umsatz nach BilRUG von 12,0 Milliarden Euro. Der für 2023 mit 11,4 Milliarden Euro geplante Konzernumsatz aus dem Warengeschäft wurde mit einem Ist-Konzernumsatz in Höhe von 11,6 Milliarden Euro leicht übertroffen. Die Umsatzplanung wurde insbesondere in der Sparte Zustellgroßhandel überschritten. Der Konzernumsatz verteilt sich wie folgt auf die Sparten:
Durch die Privatisierungen in den letzten Jahren wurden Umsätze des Regie-Einzelhandels an den selbstständigen Einzelhandel übertragen. Die sehr hohe Inflation und die Unsicherheit durch den Krieg in der Ukraine haben zu deutlicher Kaufzurückhaltung und Verzicht auf höherpreisige Produkte geführt. Der Absatz von GUT&GÜNSTIG und Eigenmarkenprodukten ist durch das erhöhte Preisbewusstsein der Verbraucher deutlich gestiegen. Der flächenbereinigte Umsatzzuwachs im Einzelhandel der EDEKA Minden-Hannover-Gruppe betrug in 2023 5,7 Prozent. Nach der coronabedingt historisch hohen Umsatzentwicklung der Vorjahre ist dieses eine erneut positive Weiterentwicklung der Umsätze. Entgegen des Markttrends profitierten bei der EDEKA Minden-Hannover insbesondere die Vollsortimenter von einem Umsatzwachstum. Die größte Umsatzentwicklung auf vergleichbarer Fläche wiesen die Vollsortimenter EDEKA Center mit +6,3 Prozent und EDEKA mit +5,7 Prozent aus. In der Großhandelssparte werden sowohl der Zustell- als auch der Abholgroßhandel (Cash+Carry und Großverbraucher-Service) gezeigt. Der konsolidierte Umsatz (ohne Innenumsätze mit Konzerngesellschaften) beträgt 8,4 Milliarden Euro und liegt damit 10,3 Prozent über dem Vorjahr. Die EDEKA Handelsgesellschaft konnte ihren Warenumsatz um 6,3 Prozent erhöhen. Der Umsatzzuwachs wurde im Wesentlichen auf vergleichbarer Fläche im Einzelhandel und durch Expansion im selbstständigen wie auch im Regie-Einzelhandel erzielt. Der C+C Fachgroßhandel besteht in der 40-prozentigen Beteiligung an der bundesweit tätigen EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG, die gemeinschaftlich von den Gesellschaftern geführt wird. Kerngeschäft des C+C Fachgroßhandels bleiben der beratungsintensive Gastronomiemarkt mit seinen System- und Individualkonzepten sowie der Großverbraucherbereich. Hierzu zählt insbesondere die Versorgung von Krankenhäusern, Seniorenheimen, Schulküchen und Betriebskantinen mit hochwertigen Lebensmitteln sämtlicher Warengruppen. Die EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG betreibt neben 18 Filialen der Handelshof-Gruppe 64 C+C Großmärkte und 6 Lagerstandorte. Unter dem C+C Fachgroßhandel wird ein anteilsmäßig konsolidiertes Umsatzvolumen der EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG von 1.059 Millionen Euro (Vorjahr: 975 Millionen Euro) ausgewiesen. Die Schäfer's Produktionsgesellschaften betreiben aktuell vier Produktionsbetriebsstätten zur Herstellung von Backwaren. Sie erwirtschafteten im zurückliegenden Geschäftsjahr unkonsolidierte Umsätze ohne Kostenartikel in Höhe von insgesamt 194 Millionen Euro (Vorjahr: 165 Millionen Euro). Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 17,6 Prozent. Die Sparte Produktion Fleisch- und Wurstwaren der EDEKA Minden-Hannover erwirtschaftete im zurückliegenden Geschäftsjahr unkonsolidierte Warenumsätze in Höhe von 791 Millionen Euro (Vorjahr: 739 Millionen Euro), mithin eine Steigung um 7,0 Prozent. Eine feste Basis des Erfolgs war und ist das Bauerngut-Markenfleischprogramm in Kombination mit dem strengen Qualitätsmanagementprogramm des Unternehmens. Der Absatzrückgang im Bereich Fleisch- und Wurstwaren konnte durch die verstärkte Nachfrage nach Fleisch in Bio-Qualität sowie nach tierischen Produkten aus höheren Haltungsformen zum Teil abgefangen werden. Das Hamburger Traditionsunternehmen Hagenah führt seit seiner Übernahme im Jahr 2018 zu einer steigenden Verbesserung der Fischkompetenz im Konzern. Unsere EDEKA-Kunden an den Fischtheken und insbesondere unsere Kunden im Gastro- und Großverbraucherbereich profitieren vom umfassenden Sortiments-Know-how. Hier wurde 2023 ein unkonsolidierter Umsatz von 38 Millionen Euro erzielt (Vorjahr: 33 Millionen Euro). Ein Grund für den Anstieg war die Umstellung oder Neueröffnungen von 19 Fisch-Bedientheken unter dem Konzept »die fischwerker«. In der Sparte Dienstleistungen werden im Geschäftsjahr 2023 die Umsatzerlöse der Pentland Firth Software GmbH aus der Vermietung der EASY Shopper an den selbstständigen Einzelhandel ausgewiesen. Im Vorjahr beinhaltete der Ausweis im Wesentlichen Werbeleistungen der MIOS-Werbung GmbH, die im Geschäftsjahr 2023 vom Großhandel erbracht wurden. Der Geschäftsbereich Immobilien umfasst im Wesentlichen die Standortsicherung durch den Erwerb und die Errichtung von Immobilien, das Facility Management sowie die An- und Vermietung von Immobilien für den Einzelhandel. 2023 wurde ein Außenumsatz von 427 Millionen Euro (Vorjahr: 336 Millionen Euro) erzielt. ErgebniskennzahlenDie Gesellschaft erwirtschaftete einen Jahresüberschuss von 55,9 Millionen Euro (2022: 102,0 Millionen Euro).
Der Ertrag der Gesellschaft resultiert im Wesentlichen aus der Pacht für den Großhandelsbetrieb, den Gewinnausschüttungen bzw. den Gewinnabführungen der Tochtergesellschaften sowie aus Zinsen. Gemindert wird dieses Ergebnis durch Aufwendungen für den eigenen Geschäftsbetrieb durch Verlustübernahmen, Zinsen sowie Steuern. Das für 2023 geplante EBT der Gesellschaft von 143,4 Millionen Euro wurde deutlich unterschritten. Die Abweichung resultiert vor allem aus der nicht geplanten Zusatzvergütung an den Einzelhandel, die sich bei der Gesellschaft im Beteiligungsergebnis niederschlägt, sowie aus einer Wertberichtigung der Beteiligung an der EDEKA Minden-Hannover IT-Service GmbH in Höhe von 35,9 Millionen Euro, die infolge der Ausgliederung eines Teilbereichs des Unternehmens in die national operierende EDEKA IT Stiftung & Co. OHG notwendig wurde. VERMÖGENS- UND FINANZLAGEBilanz- und KapitalstrukturIm Geschäftsjahr 2023 erhöhte sich die Bilanzsumme der Gesellschaft um 79,1 Millionen Euro auf 1.860,0 Millionen Euro. Bei den mittel- und langfristigen Vermögenswerten war im Geschäftsjahr 2023 eine Abnahme um 42,6 Millionen Euro auf 812,4 Millionen Euro zu verzeichnen. Die kurzfristigen Vermögenswerte inklusive der flüssigen Mittel erhöhten sich um 121,7 Millionen Euro auf 1.047,6 Millionen Euro.
Das Anlagevermögen hat sich vor allem durch die Wertberichtigung der Beteiligung an der EDEKA Minden-Hannover IT-Service GmbH reduziert. Im Zusammenhang mit der Finanzierungsfunktion der Gesellschaft erhöhten sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Die Verringerung der flüssigen Mittel ist vor allem stichtagsbedingt. Die EDEKA Minden-Hannover Holding GmbH ist verpflichtet, in jedem Geschäftsjahr eine Gesellschaftereinlage in die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG zu leisten. Das Eigenkapital ist entsprechend erhöht.
Die kurzfristigen Finanzierungsmittel erhöhten sich insbesondere durch die Inanspruchnahme von Bankkreditlinien. Bei einer Bilanzsumme von 1.860,0 Millionen Euro (31.12.2022: 1.780,9 Millionen Euro) beträgt die Eigenkapitalquote 78,0 Prozent (31.12.2022: 79,7 Prozent). FinanzmanagementDas Finanzmanagement der EDEKA Minden-Hannover wird durch die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG wahrgenommen. Die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG übernimmt die Aufgabe, für die Gesellschaften des Konzerns eine stets ausreichende und kostengünstige Deckung des Finanzbedarfs sowohl für das operative Geschäft als auch für Investitionen sicherzustellen. Langfristige Immobilieninvestitionen werden durch langfristige Darlehen finanziert. 2022 hat die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG einen neuen Konsortialkredit gezeichnet. Der Kredit hat ein Volumen von 150 Millionen Euro. Der Kredit ist als Revolving Credit Facility ausgestaltet. Zum Bilanzstichtag wurde dieser Kredit in Höhe von 75 Millionen Euro in Anspruch genommen. Die darüber hinaus bestehenden bilateralen Bankkreditlinien wurden in Höhe von 17 Millionen Euro in Anspruch genommen. FinanzkennzahlenDie Finanzlage ist gekennzeichnet durch ausreichende Finanzierungsmittel. Das Anlagevermögen wird voll vom Eigenkapital mit 178,7 Prozent (31.12.2022: 166,1 Prozent) gedeckt. Die Anlagenintensität -Verhältnis des Anlagevermögens zum Gesamtvermögen - beträgt 43,6 Prozent (31.12.2022: 48,0 Prozent). Fazit zum Geschäftsverlauf und zur Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDie EDEKA Minden-Hannover entwickelt sich beim Wachstum und bei der Erbringung von Leistungen für den Einzelhandel positiv. Sie hat ihre Position als eines der führenden Lebensmittelhandelsunternehmen im Absatzgebiet behauptet. Mit 78,0 Prozent hat die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG unverändert eine solide Eigenkapitalbasis. Die mittel- und langfristigen Finanzschulden wurden weiter reduziert. Es stehen ausreichende freie Finanzmittel zur Verfügung. Die Finanzlage ist geordnet. CHANCEN- UND RISIKOBERICHTAufgabe des zur Überwachung genutzten Risikomanagementsystems ist es, Risiken zu identifizieren, zu analysieren und zu bewerten sowie diese zu kommunizieren und zu überwachen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Unternehmensziele erreicht werden. Unangemessene Risiken sind weitestgehend zu vermeiden oder zu steuern. Der Fortbestand des Unternehmens darf nicht gefährdet werden. Dazu erfolgt eine regelmäßige systematische Analyse der internen und externen Entwicklungen und Ereignisse, die zu Abweichungen von den festgelegten Zielen führen können. Identifizierte Risiken werden im Hinblick auf Eintrittswahrscheinlichkeiten und mögliche Auswirkungen beurteilt. Dabei erfolgt die Betrachtung der Risiken sowohl einzeln als auch aggregiert vor dem Hintergrund der Risikotragfähigkeit. Auf Grundlage der bewerteten Risiken werden Maßnahmen zur Risikosteuerung implementiert. Verantwortungsbereiche und Rollen sind klar geregelt, abgegrenzt und kommuniziert. Das Risikobewusstsein im Unternehmen wird durch regelmäßige Maßnahmen zur Sensibilisierung der Mitarbeiter für das Risiko ihres Handelns geschärft und somit eine Risikokultur gepflegt. Organisation des Chancen- und RisikomanagementsDie Aufbauorganisation des Chancen- und Risikomanagements besteht aus aufeinander abgestimmten Risikomanagement- und Kontrollsystemen. Diese Systeme ermöglichen es, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, früh zu erkennen. Besonderes Gewicht haben dabei der konzernweite Prozess zur strategischen Unternehmensplanung und das interne Berichtswesen. Die strategische Unternehmensplanung soll es ermöglichen, potenzielle Chancen und Risiken geraume Zeit vor wesentlichen Geschäftsentscheidungen abzuschätzen. Eine angemessene Überwachung solcher Chancen und Risiken während der Durchführung und Abwicklung von Unternehmensprozessen soll das Berichtswesen ermöglichen. Zudem werden in regelmäßigen Zeitabständen die Angemessenheit und Effizienz des Chancen- und Risikomanagementsystems von der internen Revision kontrolliert. Bei Bedarf finden darüber hinaus Prüfungen durch externe Stellen statt. Mängel werden dabei erfasst und Maßnahmen zu deren Beseitigung initiiert. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Konzerngeschäftsführung, Aufsichtsrat und Gesellschafter vollständig und zeitnah über wesentliche Chancen und Risiken informiert werden. SteuerungsgrößenDie Geschäftsbereiche werden von der Konzerngeschäftsführung mittels relevanter Kennzahlen gesteuert. EDEKA verfolgt eine langfristige Wachstumsstrategie: Organisches Wachstum und das operative Ergebnis sind daher wichtige Steuerungsgrößen. Verwendet werden die aus der Ergebnisrechnung direkt oder indirekt ableitbaren Kennzahlen wie Umsatz und EBITDA/EBIT/EBT. Neue Geschäfte werden dann eingegangen, wenn sie unmittelbar oder mittelbar der Förderung des Einzelhandels dienen, die damit zusammenhängenden Risiken beherrschbar sind und die mit ihnen verbundenen Chancen eine angemessene Entwicklung der Steuerungsgrößen erwarten lassen. Chancen- und Risikopolitische GrundsätzeChancen und Risiken, die im Zusammenhang mit den Kernprozessen des Einzelhandels, des Großhandels oder der Produktion stehen, trägt die EDEKA selbst. Risiken, die sich weder auf Kern- noch auf Unterstützungsprozesse beziehen, werden vom Konzern grundsätzlich nicht eingegangen. Es werden prinzipiell nur wesentliche und existenzgefährdende Risiken, soweit möglich, angemessen versichert. Dezentrale ZuständigkeitenDas operative Geschäft des Konzerns wird durch die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG geführt. Deren Tochtergesellschaften werden nach Funktion zu Geschäftsbereichen zusammengefasst und durch die jeweilige Geschäftsführung verantwortet. Das in dieser Struktur verankerte Führungsprinzip der Dezentralität kommt auch im Umgang mit Chancen und Risiken zum Ausdruck. Diese werden am Ort des Entstehens analysiert, bewertet und effizient gesteuert. Die Verantwortung dafür liegt bei den einzelnen Geschäftsbereichen. Ihre Wahrnehmung und Umsetzung wird durch die Konzerngeschäftsführung überwacht. Zentrale Rolle des Konzernberichtswesens in der internen Chancen- und RisikokommunikationDas eingerichtete Management-Informationssystem berichtet der Konzerngeschäftsführung ebenso wie den Geschäftsführungen der operativ tätigen Gesellschaften. Dies geschieht mithilfe eines dezidierten Kennzahlensystems über alle relevanten Vorgänge, Planabweichungen und deren Auswirkungen auf andere Unternehmensbereiche. Ergänzt wird dieses System durch die kurzfristige Erfolgsrechnung, Markt- und Wettbewerbsanalysen sowie regelmäßiges Benchmarking. Die Auswertung aller aus diesem Instrumentarium gewonnenen Informationen erfolgt mindestens monatlich, zum Teil täglich, und wird durch das Konzerncontrolling - soweit erforderlich - verdichtet und auf ihre Plausibilität überprüft. Konsequente Chancen- und RisikoüberwachungDie Umsetzung und Effektivität des Chancen- und Risikomanagements zu überwachen, ist Aufgabe jeder Führungskraft. Die Konzernrevision prüft das zentrale und dezentrale Chancen- und Risikomanagement. Sie berichtet direkt an die Konzern-Geschäftsführung. Darüber hinaus finden durch die in terne Revision Prüfungen bei den Konzerngesellschaften statt. Im Hinblick auf die Vorschriften des Kon-TraG (Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich) unterziehen die Wirtschaftsprüfer das Chancen- und Risikomanagementsystem einer periodischen Beurteilung. Über das Ergebnis dieser Prüfung werden Vorstand und Aufsichtsrat unterrichtet. Für die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften ergeben sich folgende wesentliche Chancen und Risiken (intern und extern): Geschäftschancen und -risikenDer starke Wettbewerb im Groß- und Einzelhandel und die Konkurrenz zwischen verschiedenen Vertriebskonzepten, angebotenen Leistungen und Servicequalitäten kennzeichnen die Handelsbranche. Auch die typische Abhängigkeit des Handels von der Ausgabenneigung der Verbraucher birgt Chancen und Risiken. Veränderungen im Konsumverhalten der Kunden erfordern die ständige Anpassung der Vertriebskonzepte. Die EDEKA Minden eG sorgt für ihre Tochterunternehmen und im Konzern der EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG für Prozesse, in denen regelmäßig interne Informationen und ausgewählte externe Quellen ausgewertet werden, um Veränderungen der Wünsche und des Verhaltens der Konsumenten frühzeitig zu erkennen und damit Chancen am Markt zu nutzen und sich vom Wettbewerb abzusetzen. Durch Potenzialanalysen wird die Chance gesehen, den Umsatz - auch auf bestehender Fläche - weiter auszubauen. Grundlage hierfür sind insbesondere Bewertungssysteme, die es dem Vertrieb ermöglichen, erfolgreiche Einzelhandelskonzepte umzusetzen bzw. für den selbstständigen Einzelhandel bereitzustellen. Die Konsumenten legen neben dem Preis zunehmend Wert auf Regionalität, Nachhaltigkeit und Qualität. In diesen Bereichen sieht sich die EDEKA Minden-Hannover gut und breit aufgestellt. Der Krieg in der Ukraine hat signifikante Auswirkungen auf die globale Wirtschaft mit langfristigen Konsequenzen, insbesondere auch auf die Energie- und Lebensmittelmärkte: Die Inflation wird durch steigende Energie- und Treibstoffkosten angetrieben, Lieferketten geraten aus dem Gleichgewicht und erschweren zusammen mit Sanktionen und Handelsbeschränkungen die Warenverfügbarkeit bei gleichzeitigem Anstieg von Lebensmittelpreisen. Preiserhöhungen und fehlende Produkte werden spürbar und ändern das Konsumverhalten der Verbraucher. Es werden verstärkt Discounter aufgesucht und zu Produkten aus aktuellen Angeboten gegriffen. Durch GUT&GÜNSTIG-Artikel über alle Sortimente auf Preiseinstiegsniveau zum Discounter-Preis sowie durch die EDEKA-Eigenmarken kann die EDEKA Minden-Hannover von Umsatzverlagerungen in dieses Segment bei einer preissensibleren Konsumentennachfrage partizipieren. Die eigenen Produktionsbetriebe bergen Chancen und Risiken zugleich: Zum einen können Regionalität, Nachhaltigkeit und Qualität verdeutlicht und beeinflusst werden. Zum anderen besteht das Risiko eines ungünstigen Geschäftsverlaufs bei Imageverlusten oder im Bereich der Fleischbetriebe bei Ausbruch einer Tierseuche. Es besteht eine Beteiligung an dem (Gemeinschafts-)Unternehmen EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG, Offenburg, das im nationalen C+C-Geschäft tätig ist. Bei diesem Unternehmen haben Anlaufverluste sowie die Auswirkungen der Corona-Krise zu einer vorübergehenden Verlustsituation geführt. Ein Risiko besteht darin, die im Rahmen der Gründung dieses Unternehmens geschaffenen Kapazitäten im Logistikbereich nicht mit ausreichend Neukunden auslasten zu können. Personalchancen und -risikenDie EDEKA Minden-Hannover ist für die Realisierung der strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Dieses Personal in einem intensiven Wettbewerb für den Konzern zu gewinnen und an ihn zu binden, ist eine dauerhafte Herausforderung. Die auf allen Ebenen des Konzerns vorangetriebene Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die unverzichtbare fachliche Kompetenz des Personals. Personalführung sowie Schulungen und Personalentwicklungsmaßnahmen bewirken, dass die Mitarbeiter auf allen Stufen des Unternehmens eine unternehmerische Denk- und Handlungsweise entwickeln. Soziale Faktoren spielen bei der Personalgewinnung und -bindung eine immer wichtigere Rolle. Um eine noch größere Identifikation der Beschäftigten und potenziellen Mitarbeiter zu erreichen, wurde ein Leitbild entwickelt und kommuniziert. Prozess- und Steuerchancen und -risikenSteuerchancen und -risiken bestehen insbesondere aufgrund von Betriebsprüfungen, wobei die Risiken hier deutlich im Fokus stehen. Prozessrisiken resultieren zum Beispiel aus arbeits-, straf- und zivilrechtlichen Verfahren. Hierbei besteht die Chance eines für die EDEKA Minden-Hannover günstigen Prozessverlaufs. Finanzwirtschaftliche Chancen und RisikenDie finanzwirtschaftlichen Chancen und Risiken, nämlich im Wesentlichen Liquiditätschancen und -risiken, Bonitätschancen und -risiken und Chancen und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen, finden Niederschlag in den jährlichen und unterjährigen Planungen des Konzerns. Den Chancen und Risiken von Zinsschwankungen ist in einigen Fällen durch den Abschluss von Zinssicherungsgeschäften begegnet worden. Negative Marktwerte dieser Geschäfte sind in den in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen enthalten und nicht als Bewertungseinheit bilanziert. Zusammenfassung der Chancen- und RisikosituationInsgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergeben, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken bestehen und künftige bestandsgefährdende Risiken gegenwärtig nicht erkennbar sind. Auch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind für die EDEKA kein bestandsgefährdendes Risiko. PROGNOSEBERICHTKonjunktur und BranchenentwicklungDas Jahr 2024 startet mit schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Geopolitische Krisen und der Streit in der deutschen Regierung um den Bundeshaushalt sorgen für Verunsicherung bei den Unternehmen und führen zu einem Rückgang der Investitionen. Für die Konsumenten wird die Finanzpolitik durch das Auslaufen der Umsatzsteuersenkung in der Gastronomie sowie bei Erdgas spürbar restriktiv wirken. Zudem werden sie durch die Erhöhung des CO 2 -Preises und die steigenden Mautkosten direkt und indirekt belastet. Für den Bund werden sich bei steigenden Einnahmen die Ausgaben unter anderem durch die Strompreissubvention (Erneuerbare-Energien-Gesetz), Zuschüsse im Gebäudebereich und Subventionen von Mikrochip-Herstellern erhöhen, sodass der restriktive Impuls bei 0,5 Prozent in Relation zum Bruttoinlandsprodukt liegen dürfte. Der hohe Auftragsbestand wird die industrielle Produktion stützen, jedoch wird die Nachfrage in den wichtigen weltwirtschaftlichen Umfeldern verhalten bleiben und erst langsam angekurbelt werden. An der Preisfront entspannt sich die Lage nach und nach. Die Inflationsrate lag im Jahr 2023 bei 5,9 Prozent und dürfte auf 2,6 Prozent im Jahr 2024 und 1,9 Prozent im Jahr 2025 zurückgehen. Die Kerninflation (Inflation ohne die Segmente Energie und Nahrungsmittel) sehen die Institute in den beiden kommenden Jahren bei 3,1 Prozent (2024) bzw. 2,3 Prozent (2025). Damit liegt sie voraussichtlich immer noch deutlich über ihrem langjährigen Durchschnitt von 1,6 Prozent. Die Energierohstoffpreise sind inzwischen deutlich niedriger als auf ihrem jüngsten Höhepunkt und die Energiekomponente des Verbraucherpreisindexes wirkt preisdämpfend. Es wird jedoch noch eine Weile dauern bis alle Zweitrundeneffekte abgeschlossen sind und bis die geldpolitische Straffung gesamtwirtschaftlich voll durchschlägt. Durch die kräftig steigenden Nettolöhne und -gehälter in Verbindung mit der nachlassenden Inflation wird es zu realen Einkommensgewinnen der privaten Haushalte kommen, wodurch mit einer Belebung der konsumnahen Wirtschaftsbereiche gerechnet werden kann. Dies stabilisiert den privaten Konsum, sodass dieser im weiteren Verlauf wieder zur Expansion des Bruttoinlandsprodukts beitragen wird. Für 2024 prognostizierten die Institute im Herbst 2023 einen Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes um 1,3 Prozent und im Jahr 2025 sollte eine weitere Steigerung der Wirtschaftsleistung von 1,5 Prozent erreicht werden. Allerdings wird laut der Prognose der Bundesregierung das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose um 1,1 Prozentpunkte deutlich nach unten. Die Auswirkungen der ansteigenden Preise im Energiesegment und allgemein der hohen Inflation sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche, unter anderem bedingt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine, belasten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als noch vor sechs Monaten angenommen. Auch für das Jahr 2025 wurde die Prognose nach unten korrigiert. Die Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsinstitute zum Frühjahr 2024 stand bei Redaktionsschluss noch aus. Ausblick EDEKA Minden-HannoverDie Umsätze in den ersten Monaten des Jahres 2024 entwickeln sich positiv und liegen sowohl über den Werten des Vorjahres als auch über dem geplanten Umsatz. Für das Jahr 2024 wird eine Steigerung des Konzernumsatzes aus dem Warengeschäft um 2,5 Prozent auf 11,9 Milliarden Euro geplant (Ist 2023: 11,6 Milliarden Euro). Das EBT der Gesellschaft für 2024 ist mit 120,4 Millionen Euro geplant. Neubau EDEKA CampusAm 7. September 2021 wurde der Grundstein für den neuen EDEKA-Campus gelegt. Der Neubau der Unternehmenszentrale der EDEKA Minden-Hannover soll Mitte 2024 abgeschlossen sein. Mit einem Investitionsvolumen von rund 150 Millionen Euro in ein neues Verwaltungsgebäude sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Verwaltung, die an zwölf verschiedenen Standorten im Stadtgebiet von Minden arbeiten, wieder an einem Ort zusammen geführt werden - für eine effektivere Zusammenarbeit und ein noch stärkeres Gemeinschaftsgefühl. Massenrollout der Warenwirtschaft für den EinzelhandelIm Berichtsjahr 2023 wurden die Warenwirtschaftssysteme von insgesamt 421 Standorten umgestellt. Damit wurde der Massenrollout erfolgreich abgeschlossen. Weiterentwicklung der EinzelhandelskonzepteDie in der Vergangenheit entwickelten Einzelhandelskonzepte in den Punkten Genuss vor Ort, Veredelung vor Ort, Nachhaltigkeit und Service sollen weiter vorangetrieben werden. NachhaltigkeitDie bisherige Nachhaltigkeitsagenda wurde in 2023 fortgeschrieben und ihr zeitlicher Horizont auf das Jahr 2030 ausgedehnt. Im Berichtsjahr wurden zudem die fünf ursprünglichen Verantwortungsdimensionen »Produkte«, »Mitarbeiter«, »Umwelt«, »Region« und »Gesellschaft « mit dem Ziel, zukünftigen Berichtsanforderungen nach CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) umfassend gerecht zu werden und zugleich frühzeitig zusätzliche Inhalte und Prozesse zu etablieren, geändert. Maßgeblich sind jetzt ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance), in denen sich die bisherigen Zielthemen neben weiteren wiederfinden. Hier sieht der Unternehmensverbund das größte Potential, um nachhaltiges Handeln entlang der gesamten Wertschöpfungskette und somit bei allen Geschäftspartnern, Mitarbeitern und Verbrauchern langfristig zu etablieren. Dabei sind alle Geschäftsbereiche eingebunden und es wurden konzernweit strategische und operative Nachhaltigkeitsziele formuliert. Nachdem die EDEKA Minden-Hannover ihr Ziel für 2025, den CO 2 -Ausstoß um 70 Prozent im Vergleich zu 2011 zu senken, bereits in 2021 erreicht hat, lag die Senkung des CO 2 -Ausstoßes in 2023 im Vergleich zum Vorjahr bei 10 Prozent. Mit Blick auf die Folgejahre verpflichtet sich die EDEKA Minden-Hannover, die Aktivitäten zur CO 2 -Reduzierung konsequent fortzusetzen und neue Wege zu gehen. Die Senkung der Emissionen und Energieverbräuche ist dabei ein weiteres klar definiertes Ziel im Unternehmensverbund. Dies erfolgte bis Ende 2023 unter anderem durch die Installation von 28 Photovoltaik-Anlagen auf Einzelhandels- und Großhandelsimmobilien (davon 24 beim selbstständigen Einzelhandel) sowie die schrittweise Umstellung des Fuhrparks auf 256 LNG-LKW und 184 Elektro-PKW. Der Umsatz mit Bio-Artikeln wurde in 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 4,6 Prozent auf 655 Millionen Euro (Vorjahr: 626 Millionen Euro) gesteigert. EinzelhandelszieleDie Privatisierung von 60 Märkten ist avisiert. Des Weiteren sollen 2024 über 66.500 Quadratmeter neue Verkaufsfläche geschaffen werden. Was uns antreibtWeiterhin wollen wir auch in den kommenden Jahren das stärken, was uns traditionell vom Wettbewerb abhebt. Dazu zählen neben ausgefeilten Sortimenten und dem Unternehmertum auf allen Ebenen zunehmend auch optimale Prozessabläufe. Damit erhalten wir uns unsere Finanzkraft, um auch weiterhin in das zu investieren, was wir uns als Vision gegeben haben: Unsere Liebe zu Lebensmitteln.
Minden, den 28. März 2024 Cedric-Arne von Osterroht Ulf-Ulrik Plath Heike Rohlfing-Bolte Mark Rosenkranz, Sprecher Stephan Wohler Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine AngabenDie EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG wurde im Jahr 2009 gegründet. Die EDEKA Minden-Hannover Holding GmbH hat im Geschäftsjahr 2009 ihr gesamtes Vermögen gemäß § 123 Abs. 3 Nr. 1 UmwG auf die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG übertragen (Ausgliederung). Durch die partielle Gesamtrechtsnachfolge wurden neben dem Vermögen und den Schulden auch sämtliche Vertragsverhältnisse übertragen. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Minden und ist eingetragen beim Handelsregister des Amtsgerichtes Bad Oeynhausen unter HRA 7534. Bei der Aufstellung sind die deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften, insbesondere die Vorschriften der §§ 264 ff. HGB, sowie die Vorschriften des Gesellschaftsvertrages beachtet worden. Es wurde vom Grundsatz der Unternehmensfortführung ausgegangen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit werden die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung in T€ und analog zu § 265 Abs. 7 HGB in vereinfachter Form dargestellt. Die detaillierten Aufgliederungen erfolgen gemäß § 266 HGB und § 275 HGB im Anhang. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres werden beibehalten. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über ihre voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünf bzw. neun Jahren abgeschrieben. Ist am Bilanzstichtag den immateriellen Vermögensgegenständen ein voraussichtlich dauerhaft niedrigerer Wert beizulegen, werden in Höhe der Wertminderungen außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt, im Falle abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige Abschreibungen. Bei den Zugängen findet auf unbewegliche Sachanlagen die lineare und auf bewegliche Sachanlagen die arithmetisch-degressive in Form der digitalen oder in wenigen begründeten Einzelfällen die lineare Abschreibungsmethode Anwendung. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.
Zugänge mit Anschaffungskosten von mehr als 250 € bis 800 € werden sofort voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. Investitionen bis 250 € Anschaffungskosten werden als Aufwand erfasst. Ist am Bilanzstichtag den Sachanlagen ein voraussichtlich dauerhaft niedriger Wert beizulegen, werden in Höhe der Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung am Bilanzstichtag erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Handelswaren sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind einzeln unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten (gleitendes Durchschnittsverfahren) abzüglich angemessener Abschläge für verdeckte Mängel und eingeschränkter Verkaufsfähigkeit bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten bilanziert. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden durch ausreichende Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von unverändert zum Vorjahr 1 Prozent Rechnung getragen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Ausgaben vor dem Stichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen, sind als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten bilanziert. Die Rückstellungen sind in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens bewertet. Das Bewertungsverfahren erfolgte auf der Grundlage der Heubeck-Richttafeln 2018 G. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden in den versicherungsmathematischen Berechnungen und Annahmen angemessen berücksichtigt. Dabei wird für die laufende Rente unverändert eine jährliche Steigerung von 2,5 Prozent der jeweiligen Vorjahresrente angesetzt. Für die wenigen Fälle, bei denen die Versorgungsansprüche von der Gehaltsentwicklung abhängen, wurde grundsätzlich eine Gehaltsdynamik von 2,5 Prozent p.a. verwendet. Ein Fluktuationsabschlag wird mit 0,0 Prozent geschätzt. Änderungen des Abzinsungssatzes zwischen zwei Bilanztagen werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Bei der Ermittlung des Aufzinsungsaufwands wurde angenommen, dass die Änderung des Abzinsungssatzes zum Ende der Periode eintritt. Die Pensionsrückstellungen decken sämtliche Verpflichtungen der unmittelbaren und mittelbaren Versorgungszusagen. Die Steuerrückstellungen sind mit ihrem in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste und sind mit ihrem in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages und gegebenenfalls unter Berücksichtigung zukünftiger Kostensteigerungen von 2 bis 3 Prozent p.a. angesetzt. Diese Einschätzung ergibt sich aus betriebsinternen Erfahrungswerten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Bei der Ermittlung des Abzinsungsaufwandes wurde angenommen, dass die Änderung des Abzinsungssatzes zum Ende der Periode eintritt. Das Ergebnis aus Änderungen des Abzinsungssatzes zwischen zwei Abschlusstagen ist im Finanzergebnis dargestellt. Die Rückstellungen für Betriebsjubiläen von Mitarbeitern wurden für unterschiedliche Betriebszugehörigkeiten einzeln und unter Berücksichtigung eines Fluktuationsabschlages ermittelt. Die Rückstellungen für Haftungsverbindlichkeiten wurden einzeln bewertet. Für Zinssicherungsgeschäfte wird das Wahlrecht, eine Bewertungseinheit mit dem dazugehörigen Grundgeschäft zu bilden, nicht in Anspruch genommen. Nach der Mark-to-market-Methode ermittelte negative Marktwerte dieser Zinssicherungsgeschäfte werden in den Rückstellungen für drohende Verluste erfasst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Es bestehen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die Veränderung dieser Differenzen kann zu steuerlichen Be- oder Entlastungen führen. Die Ermittlung der latenten Steuern auf diese Differenzen umfasst auch die Steuerabgrenzungen der steuerlichen Organtöchter. Latente Steuern werden für temporäre und quasi-temporäre Differenzen bei den Bilanzposten ermittelt. Für die Bewertung der latenten Steuern wird eine zukünftige durchschnittliche Ertragsteuerbelastung für die Gewerbesteuer von 15,825 Prozent zu Grunde gelegt. Das Wahlrecht eines gesonderten Ausweises von aktiven und passiven latenten Steuern wird nicht angewandt. Vom Wahlrecht der Aktivierung latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. C. Erläuterungen zur Bilanz(1) AnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist als Anlage 1 dem Anhang zu entnehmen. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB ist als Anlage 2 dem Anhang beigefügt. Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen in Höhe von 112.800 T€ (Vorjahr 134.200 T€) ein Darlehen an die EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG, Offenburg, bei der geplante Anlaufverluste sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu einer Verlustsituation geführt haben. Das Darlehen wird langfristig gewährt und wird mit dem 3-Monats-EURIBOR zzgl. 100 Basispunkten p. a. verzinst. Der beizulegende Zeitwert liegt aufgrund des Zinssatzes unter dem Buchwert der Darlehensforderung. (2) Vorräte
(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von 816 T€ (31.12.2022: 311 T€) eine Restlaufzeit von mehr als einem bis zu fünf Jahren und in Höhe von 161 T€ (31.12.2022: 166 T€) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die übrigen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind zum jeweiligen Bilanzstichtag in geringem Umfang Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten. (4) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
In den Rechnungsabgrenzungsposten sind Bearbeitungsgebühren für Kredite in Höhe von 489 T€ (31.12.2022: 616 T€) enthalten, die über die Laufzeit der Darlehensverträge aufgelöst werden. (5) Latente SteuernDie Differenzen zwischen handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen resultieren aus folgenden Sachverhalten:
(6) Rücklagen der KommanditistinDie Rücklagen entwickeln sich wie folgt:
Die Kommanditistin EDEKA Minden-Hannover Holding GmbH ist gemäß ihrem Gesellschaftsvertrag verpflichtet, in jedem Geschäftsjahr eine Gesellschaftereinlage zu leisten. (7) Rückstellungen
Der Abzinsungssatz für die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beläuft sich zum 31.12.2023 auf 1,82 Prozent (31.12.2022: 1,78 Prozent). Es handelt sich dabei um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Unterschiedsbetrag zwischen der nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre und der nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre ermittelten Rückstellung für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen beträgt T€ 92. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages besteht eine Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für:
Zur Begrenzung des Zinsrisikos aus der Fremdfinanzierung sind zum Bilanzstichtag drei Zinssicherungsvereinbarungen mit zwei Kreditinstituten abgeschlossen. Die Swaps beinhalten Capregelungen. Den Zinsswaps liegen Basisbeträge von insgesamt 32,8 Mio. € zugrunde. Die mit der Mark to Market-Methode ermittelten Zeitwerte der Zinsswaps betragen 905 T€. Alle Zinsswaps sichern Zinsänderungsrisiken der zugrunde liegenden variabel verzinslichen Darlehen ab. Sie wurden mit diesen Grundgeschäften nicht zu Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB zusammengefasst. (8) Verbindlichkeiten (Vorjahreswerte in Klammern)
Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 3.235 T€ (31.12.2022: 3.823 T€). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren sind in Höhe von 882 T€ (31.12.2022: 1.470 T€) durch Grundschulden in Form von Buchgrundschulden besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen unverändert in voller Höhe verbundene Unternehmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren aus dem Gewinnanspruch für das Geschäftsjahr 2023 und sind daher rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstanden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(9) Umsatzerlöse
(10) Materialaufwand
(11) Personalaufwand
(12) Abschreibungen
Die Aufgliederung der Abschreibungen des Geschäftsjahres auf die Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der als Anlage 1 dem Anhang beigefügt ist. (13) Finanzergebnis
Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen enthalten Steuerumlagen von verbundenen Unternehmen in Höhe von 10.097 T€ (2022: 10.763 T€). Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 200 T€ (2022: 337 T€). Bei den Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 35.960 T€ handelt es sich um außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund von dauerhaften Wertminderungen. (14) Steuern
(15) Einzelne außergewöhnliche Erträge und AufwendungenAußergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von 35.960 T€ resultieren aus einer Wertberichtigung der Beteiligung an der EDEKA Minden-Hannover IT-Service GmbH, die infolge der Ausgliederung eines Teilbereichs des Unternehmens in die national operierende EDEKA IT Stiftung & Co. OHG notwendig wurde. (16) Periodenfremde Erträge und AufwendungenDie Steuern beinhalten periodenfremden Steuerertrag in Höhe von 8.335 T€ (2022: 12.936 T€) und periodenfremden Steueraufwand in Höhe von 8.903 T€ (2022: 13.645 T€). Darüber hinaus bestehen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von 5.562 T€ (2022: 4.133 T€), aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen und Eingängen aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von 2.974 T€ (2022: 1.642 T€) sowie aus Gewinnen aus Anlagenabgängen in Höhe von 44 T€ (2022: 1.198 T€). Periodenfremde Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus Verlusten aus Anlagenabgängen in Höhe von 236 T€ (2022: 15.549 T€). E. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse
Für die Anmietung von Einzelhandelsstandorten durch verbundene Unternehmen hat die Gesellschaft zur Absicherung gegenüber diversen Vermietern Bürgschaften abgeschlossen. Die Finanzierungsbürgschaften werden für die Finanzierung von Einrichtungen und Vorräten von selbstständigen Kaufleuten gewährt. Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Großhandelskunden und selbstständigen Kaufleute sind dem Konzern bekannt. Auf Basis dieser Erkenntnisse hat man das Ausfallrisiko bestimmt und den wahrscheinlichen Betrag unter den sonstigen Rückstellungen passiviert. In den übrigen Fällen sind die wirtschaftlichen Verhältnisse so, dass nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Bilanzstichtag keine weiteren konkret erkennbaren Ausfallrisiken bestehen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen ausschließlich Miet- und Leasingverpflichtungen für Einzelhandelsstandorte und Großhandelslagerhäuser, die zur Sicherung der Absatzbasis der EDEKA Minden-Hannover langfristig angemietet sind. Ferner sind hierunter Erbbauzinsverpflichtungen erfasst. Diese Geschäfte sind in Form langfristiger Operate-leasing-Verträge ausgestaltet, bei denen der Vermieter bzw. Leasinggeber wirtschaftlicher Eigentümer des Vermögens bleibt. Hierdurch ergibt sich im Vergleich zum Eigentumserwerb für die Gesellschaft ein Liquiditätsvorteil. Jedoch verbleibt die Chance zukünftiger Wertsteigerungen beim rechtlichen Eigentümer. Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum Ende des Geschäftsjahres werden fällig innerhalb eines Zeitraumes von:
Durchschnittliche Anzahl an Arbeitnehmern
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen
Es bestehen künftige Aufwendungen aus Dauerschuldverhältnissen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 4.826. Mitglieder der GeschäftsführungZur Vertretung der Gesellschaft berechtigte Komplementärin war im Geschäftsjahr 2023 die EDEKA Minden-Hannover Holding Stiftung. Die EDEKA Minden-Hannover Holding Stiftung wurde in 2023 vertreten durch ihre Vorstandsmitglieder:
Lediglich die Mitglieder des Vorstands der EDEKA Minden eG erhalten Bezüge für ihre Tätigkeit als Mitglieder der Geschäftsführung der Kommanditgesellschaft. BeiräteDie Gesellschaft hat einen Einzelhandelsbeirat. Die Vergütungen belaufen sich auf 19 T€ (2022: 8 T€). Persönlich haftende GesellschafterinPersönlich haftende Gesellschafterin ist die EDEKA Minden-Hannover Holding Stiftung mit Sitz in Minden. Das Stiftungskapital beträgt 250 T€. KonzernzugehörigkeitDie EDEKA Minden eG mit Sitz in Minden ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist im Unternehmensregister einsehbar.
Minden, 28. März 2024 EDEKA Minden-Hannover Holding Stiftung Cedric-Arne von Osterroht Ulf-Ulrik Plath Heike Rohlfing-Bolte Mark Rosenkranz, Sprecher Stephan Wohler Entwicklung des Anlagevermögens per 31.12.2023Handelsrecht
Beteiligungsspiegel
Die Anteile anderer Unternehmen liegen unter 20 % des Nennkapitals dieser Gesellschaften.
*lfd. Nr. Diese Gesellschaft hat einen
Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschaft lfd.
Nr. (z.B. 1
* mit der EDEKA Minden-Hannover Stiftung &
Co. KG) Das Ergebnis des Geschäftsjahres beträgt
0 T€
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG, Minden PrüfungsurteileIch habe den Jahresabschluss der EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG, Minden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG, Minden, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileIch habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsMeine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Hamburg, den 22. April 2024 UNIVERSA
Prüfungs- und
Hübotter, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG
Stammdaten
- Rechtsform
- Stiftung & Co. KG
- Anschrift
- 32427 Minden
- Handelsregister
- HRA 7534, Bad Oeynhausen
- Branche
- Branche · mit API-Key einsehbar API-Key holen →
- Vertretungsregelung
Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln.
Finanzen
Bilanz
2024- Umlaufvermögen 58,6 % 1,17 Mrd
- Anlagevermögen 41,4 % 828,46 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 489,0 k
- Eigenkapital 76,7 % 1,54 Mrd
- Verbindlichkeiten 16,6 % 331,77 Mio
- Rückstellungen 3,9 % 77,78 Mio
Bilanzdaten für 15 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Gutschrift auf Verbindlichkeitenkonten 47,9 % −116,85 Mio
- Umsatzerlöse 43,7 % 106,71 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 8,4 % 20,44 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 0,0 % 0
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 46,7 % 28,58 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 40,6 % 24,82 Mio
- Personalaufwand 11,2 % 6,88 Mio
- Sonstige Steuern 0,8 % 463,0 k
- Materialaufwand 0,6 % 358,0 k
- Abschreibungen 0,1 % 88,0 k
- Finanzergebnis (Ertrag; Vorjahr: Aufwand) 50,88 Mio
- Ergebnis nach Steuern 117,32 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 116,85 Mio
GuV-Daten für 15 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
M****** D********* L*****
seit 2013 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG DEU 100,0 % 103k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.
Historie
- 2024
-
03.01.
Eintritt eines MitgliedsEDEKA IT Stiftung & Co. OHG · Persönlich haftender Gesellschafter
- 2023
-
14.04.
Eintritt eines MitgliedsEDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG · Kommanditist
- 2022
-
10.11.
Austritt einer PositionEDEKA-Markt Berlin Beteiligungs GmbH & Co. KG · Kommanditist
-
07.06.
Eintritt eines MitgliedsEDEKA-Markt Berlin Beteiligungs GmbH & Co. KG · Kommanditist
- 2021
-
16.04.
Eintritt eines Mitglieds18. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG · Persönlich haftender Gesellschafter
-
05.02.
Eintritt eines MitgliedsKarl Preuß GmbH & Co. · Kommanditist
- 2020
-
24.03.
Eintritt eines Mitglieds16. EMH Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG · Kommanditist
- 2018
-
09.11.
SpaltungEDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2023 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2022 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2020 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2023 Jahresabschluss Volltext
Registerdokumente
Originalauszüge und Gesellschaftsdokumente als PDF oder XML in Ihre Anwendung einbinden.
/v1/fetch-document- Aktueller Auszug (AD) PDF
- Chronologischer Auszug (CD) PDF
- Strukturierte Inhalte (SI, XML) XML
- Gesellschafterliste PDF
- Satzung / Gesellschaftsvertrag PDF
Weitere Unternehmen entdecken
Unternehmensdaten direkt im AI-Chat
Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 3feceaaab50df50e58e35512e617b624",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Dieses Unternehmen abfragen
Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:
Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.
Kopieren war nicht möglich. Bitte den Text markieren und manuell kopieren.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
- C
- entity_id kopieren
- I
- Tab wechseln
- 1–6
- Diese Hilfe
- ?