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Formel K GmbH GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung

KölnKöln, DEU ·HRB 104414 Köln ·formeld.com
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Schanzenstraße 6-20 (Gebäude Drahtlager 2.08)
51063 Köln
Handelsregister
HRB 104414, Köln
Branche
Ingenieurbüros für Tragwerksplanung
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Ingenieurbüros für Fachplanung von sonstigen technischen Anlagen
Unternehmenszweck
die Übernahme von Konstruktionen für Maschinen und Anlagen jeglicher Art sowie artverwandter Tätigkeiten.

Finanzen

Umsatz 2022
349,70 Mio. €
Mitarbeiter 2022
6.678
Bilanzsumme 2022
392,78 Mio. €
Jahresergebnis 2022
−29,46 Mio. €
11 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2022
Aktivseite 392,78 Mio
  • Anlagevermögen 55,0 % 215,98 Mio
  • Umlaufvermögen 44,0 % 172,74 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,0 % 4,06 Mio
  • Aktive latente Steuern 0,0 % 0
Passivseite 392,78 Mio
  • Verbindlichkeiten 55,5 % 217,88 Mio
  • Eigenkapital 37,2 % 146,09 Mio
  • Rückstellungen 7,2 % 28,47 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 333,9 k
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Bilanzdaten für 1 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2022
Erträge 367,29 Mio
  • Umsatzerlöse 95,2 % 349,70 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 2,9 % 10,83 Mio
  • Ertrag aus Verlustübernahme 1,7 % 6,21 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 359,7 k
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,1 % 194,6 k
Aufwendungen 396,76 Mio
  • Personalaufwand 47,3 % −187,80 Mio
  • Materialaufwand 26,5 % −105,10 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 16,7 % −66,43 Mio
  • Abschreibungen 6,8 % −27,09 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2,1 % −8,27 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,5 % −1,99 Mio
  • Sonstige Steuern 0,0 % −76,1 k
  • Ergebnis nach Steuern −35,60 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag −29,46 Mio
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GuV-Daten für 1 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Marcel Ronald Blinde seit 2024 Geschäftsführer
  • Alice Helene Kentenich seit 2023 Prokura
  • Christoph Hunold seit 2021 Prokura
  • Dunja Schuld seit 2023 Prokura
  • Gert Port seit 2021 Prokura
8 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 2 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Historie

  1. 2024
  2. 25.10.
    Austritt einer Position
    Knut Dr. Michelberger · Geschäftsführer
  3. 22.07.
    Austritt einer Position
    G*** D****** · Geschäftsführer
  4. 22.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    K*** D** · Geschäftsführer
  5. 08.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    Marcel Ronald Blinde · Geschäftsführer
  6. 08.05.
    Austritt einer Position
    T***** D** · Geschäftsführer
  7. 2023
  8. 22.11.
    Eintritt eines Mitglieds
    Alice Helene Kentenich · Gesamtprokura
  9. 22.11.
    Austritt einer Position
    A****** B*** · Gesamtprokura
  10. 12.09.
    Eintritt eines Mitglieds
    Dunja Schuld · Gesamtprokura
44 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2016 Jahresabschluss
  • 2015 Jahresabschluss
  • 2014 Jahresabschluss
  • 2013 Jahresabschluss
  • 2012 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2015

Veröffentlicht am 20. Januar 2017 · Quelle: Bundesanzeiger

Formel K GmbH

Troisdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Bilanz zum 31. Dezember 2015

Aktiva

31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   46.710,85   27.403,06
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.903.918,27   1.954.238,32  
2. Technische Anlagen und Maschinen 316.144,98   284.462,52  
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.179.396,49 4.399.459,74 1.830.164,24 4.068.865,08
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 940,61   0,16  
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 67.688,71 68.629,32 43.654,84 43.655,00
    4.514.799,91   4.139.923,14
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8.102,45   8.917,13  
2. Unfertige Leistungen 251.215,92 259.318,37 336.780,61 345.697,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.700.794,20   10.555.160,53  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 27.147.519,45   16.436.838,81  
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.523.105,42 43.371.419,07 363.982,19 27.355.981,53
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   72.733,31   188.294,32
    43.703.470,75   27.889.973,59
C. Rechnungsabgrenzungsposte   19.424,42   14.591,21
    48.237.695,08   32.044.487,94

Passiva

       
    31.12.2015   31.12.2014
    EUR   EUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital   76.693,78   76.693,78
II. Gewinnvortrag   16.262.875,51   12.072.278,44
III. Jahresüberschuss   0,00   4.190.597,07
    16.339.569,29   16.339.569,29
B. Rückstellungen        
1. Rückstellungen für Pensionen   67.688,71   43.654,84
2. Steuerrückstellungen   1.281.767,57   1.623.464,00
3. Sonstige Rückstellungen   6.465.192,12   5.003.138,48
    7.814.648,40   6.670.257,32
C. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   1.139.977,86   1.717.929,14
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 600.000,00 (i. Vj. EUR 600.000,00) -        
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen   416,97   55.069,79
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 416,97 (i. Vj. EUR 55.069,79) -        
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   5.495.649,49   2.739.029,52
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 5.495.649,49 (i. Vj. EUR 2.739.029,52) -        
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   15.747.874,45   2.474.032,99
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 4.087.564,58 (i. Vj. EUR 2.474.032,99) -        
5. Sonstige Verbindlichkeiten   1.652.308,62   2.048.599,89
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.652.308,62 (i. Vj. EUR 2.048.599,89) -        
- davon aus Steuern EUR 279.782,49 (i. Vj. EUR 873.973,78) -        
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (i. Vj. EUR 342,72) -        
    24.036.227,39   9.034.661,33
D. Rechnungsabgrenzungsposten   47.250,00   0,00
    48.237.695,08   32.044.487,94

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015

2015 2014
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse   84.087.421,44   67.173.538,00
2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen   -86.379,37   -74.672,29
3. Sonstige betriebliche Erträge   947.927,71   850.902,34
- davon aus Währungsumrechnung EUR 262,62 (i. Vj. EUR 65,19) -        
4. Materialaufwand        
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -847.824,81   -618.482,20  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -27.462.556,09 -28.310.380,90 -17.892.689,15 -18.511.171,35
5. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter -25.468.273,22   -23.170.949,72  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -5.336.833,20 -30.805.106,42 -4.934.251,78 -28.105.201,50
- davon für Altersversorgung EUR 10.152,41 (i. Vj. EUR 50.838,74) -        
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-        
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -661.848,57   -647.450,59
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -10.809.836,52   -15.328.590,46
- davon aus Währungsumrechnung EUR 151,04 (i. Vj. EUR 11,57) -        
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   1.377.282,64   897.206,79
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 1.372.530,41 (i. Vj. EUR 896.795,72) -        
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -29.731,82   -37.222,09
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   15.709.348,19   6.217.338,85
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -9.028,27   -2.012.249,51
12. Sonstige Steuern   -19.406,37   -14.492,27
13. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn   -15.680.913,55   0,00
14. Jahresüberschuss   0,00   4.190.597,07

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wird auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung erstellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach den Bestimmungen der § 266 bzw. § 275 HGB.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften in der aktuell gültigen Fassung.

Es handelt sich bei der Gesellschaft um eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden richten sich nach den §§ 238 ff. und §§ 264 ff. HGB. Ergänzend zu diesen Vorschriften finden die Regelungen des GmbH-Gesetzes Berücksichtigung.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden aktiviert, sofern sie entgeltlich erworben werden. Die Abschreibungen errechnen sich nach der linearen Abschreibungsmethode pro rata temporis unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis sechs Jahren.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken werden linear pro rata temporis mit einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 20 Jahren abgeschrieben. Die technischen Anlagen und Maschinen werden vermindert um lineare Abschreibungen mit einer Abschreibungsdauer von sieben bis 15 Jahren angesetzt. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen werden linear pro rata temporis über einen Zeitraum von drei bis 15 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter im Wert von bis zu EUR 410,00 werden sofort voll abgeschrieben.

Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen (§ 253 Abs. 3 S. 3 HGB).

Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen bilanziert (§ 253 Abs. 3 S. 4 HGB).

Finanzanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert (§ 253 Abs. 1 S. 4 HGB) bewertet und mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen saldiert (§ 246 Abs. 2 S. 2 HGB).

Die Entwicklung des Anlagevermögens zeigt im Übrigen der beigefügte Anlagenspiegel.

Im Rahmen der Projektauswertungen werden die noch nicht fakturierten Leistungen (unfertige Leistungen) zum Bilanzstichtag mit ihren Verkaufspreisen abzüglich eines Abschlags in Höhe von 20 % bewertet.

Die Forderungen werden zu Nennwerten abzüglich angemessener Wertberichtigungen zur Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 341 (i. Vj. TEUR 301) ausgewiesen. In diesem Posten sind weiterhin Forderungen gegen die Gesellschafterin Formel D GmbH in Höhe von TEUR 19.424 (i. Vj. TEUR 16.136) enthalten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme eines Teilbetrages in Höhe von TEUR 193 (i. Vj. TEUR 144) in den sonstigen Vermögensgegenständen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Rückstellungen werden grundsätzlich mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessenen Erfüllungsbetrag bewertet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken.

Die Rückstellung für Pensionen wurde aufgrund der bestehenden Versorgungszusagen an Arbeitnehmer (arbeitnehmer- und arbeitgeberfinanzierte Zusagen) für handelsbilanzielle Zwecke gemäß § 253 Abs. 1 S. 3 HGB, § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert der Rückdeckungsversicherung angesetzt und mit dieser in Höhe von TEUR 345 (i. Vj. TEUR 398) saldiert, sofern die Rückdeckungsversicherung verpfändet ist. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherung beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2015 TEUR 413 (i. Vj. TEUR 442). Der in diesem Aktivwert enthaltene Ertrag beläuft sich auf TEUR 5 und wurde mit den entsprechenden Aufwendungen aus der Anpassung der Verpflichtung verrechnet. Im Vergleich zu der steuerbilanziellen Bewertungspraxis ergibt sich hierdurch zum 31. Dezember 2015 eine um rund TEUR 165 (i. Vj. TEUR 182) höhere Pensionsverpflichtung. Die Berechnung vorgenannter Werte erfolgte nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen.

Die Steuerrückstellungen betreffen die Gewerbe- und Körperschaftsteuer sowie den Solidaritätszuschlag. Die Gewerbesteuerrückstellung umfasst die Geschäftsjahre 2009 bis 2011 aus der Betriebsprüfung sowie das Jahr 2014. Die Körperschaftsteuer- und Solidaritätszuschlags-rückstellung betrifft das Jahr 2014. Seit dem Geschäftsjahr 2015 bestehen eine Organschaft und ein entsprechender ertragsteuerlicher Gewinnabführungsvertrag mit der Formel D GmbH.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2015 31.12.2014
TEUR TEUR
Urlaub und Überstunden 2.003 1.703
ausstehende Rechnungen 3.146 1.509
Kundenboni 37 7
Jahresabschluss-/-prüfungsaufwendungen 29 29
Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen 9 9
Rückstellung für Nacharbeiten 447 280
Prämien 290 530
Berufsgenossenschaft 366 284
Schwerbehindertenausgleichsabgabe 122 126
sonstige Rückstellungen 16 526
  6.465 5.003

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 64 (i. Vj. TEUR 880) ausgewiesen.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i. H. v. insgesamt TEUR 15.681 (i. Vj. TEUR 0) enthalten, welche ausschließlich durch den Gewinnabführungsvertrag mit der Formel D GmbH zustande gekommen sind.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch eine selbstschuldnerische Bürgschaft der Muttergesellschaft Formel D GmbH, Troisdorf, besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute mit einer Laufzeit zwischen einem und fünf Jahren betragen TEUR 540.

Sonstige Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Lohn und Gehalt sowie Lohn- und Kirchensteuer.

Die Umrechnung von Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgt gemäß § 256a HGB.

Die Umsatzerlöse wurden in Höhe von TEUR 77.796 (i. Vj. TEUR 62.708) im Inland und in Höhe von TEUR 6.291 (i. Vj. TEUR 4.466) im Ausland erwirtschaftet (§ 285 Nr. 4 HGB).

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 221, die im Wesentlichen auf dem Zahlungseingang bereits wertberichtigter Forderungen und der Auflösung von Rückstellungen beruhen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 258 aus diversen Aufwendungen für Nachbelastungen aus Vorjahren.

III. Sonstige Angaben

Haftungs- und Sicherungsverhältnisse

Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung der Gesellschaft für ein dem Mutterunter-nehmen Formel D GmbH mit Datum vom 11. September 2008 gewährten Darlehen der IKB Deutsche Industriebank AG in Höhe von nominal TEUR 1.690. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 valutiert das Darlehen mit TEUR 423 (i. Vj. TEUR 592). Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der Verpflichtung wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Formel D GmbH als gering eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen im Wesentlichen aus diversen - aus wirtschaftlichen Gründen eingegangenen - Mietverträgen für Büro- und Werkstatträume sowie aus Leasingverträgen für PKW sowie EDV-Anlagen. In 2015 hatten diese Aufwendungen einen Umfang von TEUR 2.591. Für die folgenden Jahre ergibt sich folgendes Bild:

bis zu einem Jahr von einem bis drei Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR
Gebäude-Mietverträge 2.627 3.207 5.834
Kfz-Leasingverträge 449 724 1.173
Sonstige Leasingverträge 22 38 60

Anzahl der Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden folgende Mitarbeiter beschäftigt:

Gewerbliche Mitarbeiter Administrative Mitarbeiter Gesamtzahl
Vollzeit 833 19 851
Teilzeit 20 1 21

Angaben über die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch Herrn Dr. Jürgen Laakmann, Dipl.-Ing. Maschinenbau, München, Herrn Dr. Holger Jené, Dipl.-Ing. Fahrzeug-/Motorenentwicklung, Köln, und durch Herrn Claus Niedworok, Dipl.-Math. oec., Bad Soden am Taunus, geführt.

Die Geschäftsführer der Formel K GmbH erhielten im Geschäftsjahr 2015 keine Vergütung von der Gesellschaft.

Unternehmensverträge

Am 14. August 2015 wurde ein Gewinnabführungsvertrag zwischen der Formel K GmbH und der Formel D GmbH abgeschlossen, welchem durch Gesellschafterbeschluss am 14. August 2015 zugestimmt wurde. Die Eintragung in das Handelsregister wurde am 28. August 2015 vorgenommen.

Muttergesellschaft

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015 wird in den Konzernabschluss der Formel D Verwaltungs GmbH, Troisdorf (HRB 12622 beim Amtsgericht Siegburg), einbezogen, der im Bundesanzeiger offengelegt wird.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015 ist in den Teilkonzernabschluss der Formel D GmbH, Troisdorf, (HRB 3844 beim Amtsgericht Siegburg) einbezogen, der wiederum im vorgenannten Konzernabschluss der Formel D Verwaltungs GmbH konsolidiert wird.

Angabe nach § 285 S. 1 Nr. 17 HGB

Die Angabe nach § 285 S. 1 Nr. 17 HGB erfolgt im Anhang des von der Formel D Verwaltungs GmbH aufzustellenden Konzernabschlusses.

 

Troisdorf, den 25. Mai 2016

Dr. Jürgen Laakmann, Geschäftsführer

Dr. Holger Jené, Geschäftsführer

Claus Niedworok, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13. Juni 2016 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens

(erweiterte Bruttodarstellung)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2015 Zugänge Abgänge 31.12.2015
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 469.582,92 52.598,91 0,00 522.181,83
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.173.893,25 57.831,93 0,00 2.231.725,18
2. Technische Anlagen und Maschinen 376.317,14 70.615,08 0,00 446.932,22
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.339.379,86 879.495,34 217.189,68 4.001.685,52
  5.889.590,25 1.007.942,35 217.189,68 6.680.342,92
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,16 940,45 0,00 940,61
2. Wertpapiere des Anlagenvermögens 43.654,84 24.033,87 0,00 67.688,71
  43.655,00 24.974,32 0,00 68.629,32
  6.402.828,17 1.085.515,58 217.189,68 7.271.154,07
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2015 Zugänge Abgänge 31.12.2015
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 442.179,86 33.291,12 0,00 475.470,98
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 219.654,93 108.151,98 0,00 327.806,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 91.854,62 38.932,62 0,00 130.787,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.509.215,62 481.472,85 168.399,44 1.822.289,03
  1.820.725,17 628.557,45 168.399,44 2.280.883,18
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagenvermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  2.262.905,03 661.848,57 168.399,44 2.756.354,16
Buchwerte
31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 46.710,85 27.403,06
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.903.918,27 1.954.238,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 316.144,98 284.462,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.179.396,49 1.830.164,24
  4.399.459,74 4.068.865,08
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 940,61 0,16
2. Wertpapiere des Anlagenvermögens 67.688,71 43.654,84
  68.629,32 43.655,00
  4.514.799,91 4.139.923,14

Lagebericht 2015

Formel K GmbH

1.
Grundlagen der Gesellschaft
1.1

Geschäftsmodell

1.2

Steuerungssysteme

2.
Wirtschaftsbericht
2.1

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.2

Geschäftsverlauf

2.3

Ertragslage

2.4

Finanzlage

2.5

Vermögenslage

3.

Nachtragsbericht

4.
Prognosebericht und Bericht über Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung
4.1

Chancen und Risiken-Bericht

4.2

Prognosebericht für die Branche

4.3

Prognosebericht der Gesellschaft

1. Grundlagen der Gesellschaft

1.1 Geschäftsmodell

Formel K ist ein weltweit aktiver Dienstleister der Automobil- und Zulieferindustrie und bietet seine Leistungen entlang der kompletten automobilen Wertschöpfungskette an:

Produktentwicklung

Produktion

Aftersales

Ausgehend von einer starken Basis umfassender Qualitäts- und Produktionsdienstleistungen unterstützt Formel K ihre Kunden als erfahrener Partner auch mit gesamtfahrzeugbezogenen Dienstleistungen.

Durch diese ganzheitliche Betrachtung, gepaart mit dem spezifischen Wissen und der umfangreichen Erfahrung, entstehen Synergien, die entscheidend zur Optimierung und Sicherung der Qualität von Produkten und Prozessen innerhalb der gesamten Lieferkette beitragen. Je nach Bedarf kommen die Produktlösungen als Engineering-, Consulting- und Trainingsdienstleistung oder als gesamtverantwortliches Betreibermodell zum Einsatz. Der Projekterfolg basiert auf einem qualifizierten und global standardisierten Projektmanagement.

Durch die Vernetzung und Synergieeffekte von Dienstleistungen im gesamten Leistungsspektrum, ist es Formel K möglich, die Organisation und Struktur der Kunden genauestens zu kennen, Informationen aus einem Projekt aufzubereiten und sie zum Vorteil des Kunden wieder einzusetzen.

Formel K setzt dabei auf den Bestand seiner hochqualifizierten Mitarbeiter. Mit Baunatal, Berlin, Böblingen, Braunschweig, Bremen, Dingolfing, Eisenach, Fellbach, Ingolstadt, Hannover/Langenhagen, Kassel, Krauthausen, Leipzig, Leonberg, München, Nürnberg, Osnabrück, Regensburg, Rüsselsheim, Stuttgart, Troisdorf und Wolfsburg ist Formel K alleine in Deutschland an 22 Standorten und mit weltweit 68 Standorten vertreten.

1.2 Steuerungssysteme

Das Steuerungssystem der Gesellschaft bestand im Wesentlichen aus einem monatlichen Reporting an die Geschäftsführung und die jeweiligen Entscheidungsträger im Unternehmen. Seit Mitte des Jahres 2015 wurde durch die Einführung eines BI-Tools ein weiterer Schritt vollzogen, um dem Formel D Management weltweite steuerungsrelevante Finanzkennzahlen schneller und umfangreicher zur Verfügung zu stellen.

Unverändert liegt der Fokus weiterhin auf den folgenden Indikatoren: Betriebsleistung, Ergebnis (EBIT) und die daraus resultierenden Kennzahlen Personalkostenquote und Wareneinsatzquote.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Unabhängig von der Entwicklung der Weltwirtschaft im Berichtsjahr konnte die Automobilindustrie im Jahr 2015 den globalen Absatz um 1,3 % auf 76 Millionen Pkw, vor allem dank der Wachstumslokomotiven Europa und USA, leicht steigern. Erstmals seit den letzten zehn Jahren kommen die BRIC-Märkte aufgrund schwieriger ökonomischer Rahmenbedingungen in Märkten wie Brasilien und Russland jedoch nur noch auf ein "Nullwachstum". Brasilien und Russland befinden sich mit einem Minus von 25 bzw. 36 % in 2015 praktisch im freien Fall. Auch der Kernmarkt China zeigte zwischen Frühjahr und Sommer enorme Absatzeinbrüche, die aufgrund staatlicher Fördermaßnahmen ab Oktober jedoch überkompensiert werden konnten.

China kann damit seine Position als wichtigster Pkw-Markt auf rund 20 Millionen (+8,3 %) in 2015 ausbauen, gefolgt von den USA mit 17,3 Millionen (+4,7 %) und Westeuropa mit 13,1 Millionen (+8,2 %). Seit dem Jahr 2000 ist der Weltmarktanteil von China von 1 % auf rund 26 % gestiegen. Dagegen sank der Weltmarktanteil der USA im gleichen Zeitraum von 35 auf 22 %, während sich dieser in Westeuropa von 30 auf jetzt 17 % fast halbierte. Der Weltmarktanteil von Deutschland sank von 6,9 auf nur noch 4,2 %.

In der Jahresbilanz 2015 stehen auf dem deutschen Markt insgesamt 3,2 Millionen Neuwagen. Das sind nahezu 6,0 % mehr als noch im Jahr zuvor. Bei den deutschen Marken konnte Porsche zulegen (+17,1 %). Der Mutterkonzern Volkswagen konnte seine Marktanteile ebenfalls leicht ausbauen (+4,4 %) und bleibt mit 21,6 % Marktführer. Mercedes konnte das Vorjahresniveau deutlich ausbauen (+5,3 %) und kommt damit auf einen Marktanteil von 9,4 %. Audi konnte sich nach Marktanteilen als Nummer zwei im Premiumsegment nicht halten und kommt auf einen Marktanteil von 8,9 %. Gegenüber dem Vorjahr wurden jedoch 3,7 % mehr Modelle aus Ingolstadt neu zugelassen - eine Steigerung um 0,7 %. Die Konkurrenz aus München überholt die Ingolstädter und Stuttgarter im Premiumsegment und kommt auf einen Marktanteil von 9,5 %. BMW gewinnt 6,2 % der Neuzulassungen.

Bei den Importmarken herrschte eine stärkere Markendiversität. Hier führt - bezogen auf die Steigerung der Verkaufszahlen - der Koreaner Ssangyong mit Abstand die Spitze an (+128,8 %), mit etwas Abstand gefolgt von Ford (+52,0 %) und Mitsubishi (+42,7 %). Die spanische VW-Tochter Seat verkaufte lediglich 1,7 % mehr Autos als im Vorjahr, stellt aber auch mit Skoda (+3,7 %) keine echte Stärkung für den Mutterkonzern dar. Richtig gut lief es auch für die Tata Tochtermarken Land Rover (+24,1 %) und Jaguar (+17,9 %), welche ihren Marktanteil um nahezu 1,0 % steigern konnten.

Düster sieht es dagegen noch immer für die Fiat-Marken Alfa Romeo (-17,4 %) und Lancia (-48,7 %) aus - ohne jedes Zeichen der Erholung. Die Fusion mit der amerikanischen Marke Chrysler hilft bislang nur dem Mutterkonzern selbst, da der Konzern damit sowohl bei den Neuzulassungen (+3,8 %) als auch den Marktanteilen (+2,3 %) wieder stetig gewinnt. Französische Automarken wie Citroen (-1,1 %) und Dacia (-6,4 %) hatte es 2015 schwerer, konnten jedoch ihren Marktanteil um einen Rekordwert von 8,6 % steigern. Dieses Wachstum stützt sich stark auf Peugeot (+0,3 %) und vor allem Renault (+4,5 %). Die GM-Marke Chevrolet sackte erneut ab mit einem Rückgang von -87,3 %. General Motors hat bereits entschieden, die Marke bis 2016 aus dem europäischen Markt abzuziehen und hierzulande voll auf die deutsche Schwestermarke Opel zu setzen, welche sich um 4,7 % steigern konnte.

Die internationalen Märkte betreffend hat sich die Automobilkonjunktur in China positiv - wenn auch abgeschwächt - entwickelt, und ist auch in diesem Jahr wichtigster Pkw-Markt der Welt. 20 Millionen der weltweit verkauften rund 76 Millionen Neuwagen wurden in China gekauft, wobei der chinesische Automarkt einen enormen Höhenflug hinter sich hat: Seit dem Jahr 2000 ist der Weltmarktanteil von China von 1,0 % auf rund 26 % gestiegen. Mit dieser Wachstumsdynamik hat China deutlich überrascht. Insbesondere zum Jahresende waren die Pkw-Verkäufe noch einmal angestiegen. Angesichts der bevorstehenden Verschärfung von Zulassungsbeschränkungen in zahlreichen chinesischen Großstädten dürften hier wohl Pre-Buy-Effekte eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben. Die deutschen Hersteller können in China das dortige hohe Wachstumstempo mitgehen.

Der US-Markt überschreitet die 17-Millionen-Marke und wächst um 5 % auf 17,2 Millionen Light Vehicles. Das ist der höchste Wert seit dem Jahr 2000; er zeigt die Vitalität des nordamerikanischen Marktes. Dagegen sank der Anteil der USA am Weltmarkt im gleichen Zeitraum von 35 auf 22 %. Derzeit liegen die Vereinigten Staaten im globalen Ranking auf Platz zwei. Dahinter folgt als drittwichtigster Markt Westeuropa, mit 13,1 Millionen verkauften Neuwagen. Damit machen die Europäer 17 % der weltweiten Autokäufe aus. Im Jahr 2000 ging noch ein knappes Drittel (30,0 %) der Pkw-Verkäufe auf das Konto von Westeuropa.

Die fünf größten Automobilländer in Westeuropa sind durchweg im Plus: Deutschland und Frankreich wachsen beide jeweils circa 5,0 %. Großbritannien erreicht mit einem Zuwachs von 6,0 % ein neues Rekordniveau. Italien und Spanien wachsen jeweils zweistellig. Auch die kleineren westeuropäischen Märkte setzen ihren Erholungskurs fort, wie etwa Portugal (+26,0 %) oder Irland (+25,0 %) zeigen.

Doch es gibt andere Länder, die die Weltautomobilkonjunktur bremsen. Dazu gehören vor allem Russland (-35,0 %). Die Rezession in Russland belastet auch den lokalen Automarkt. Hinzu kommen die Wirtschaftssanktionen der EU gegenüber Russland. Auch in Brasilien (-20,0 %) und Japan (-9,0 %) ist ein Rückgang zu verzeichnen.

2.2 Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf der Formel K GmbH im Jahr 2015 hat sich sehr positiv gestaltet. Die Prognose des Vorjahres konnte dabei deutlich, d.h. um rund 10 M€ Umsatzerlöse übertroffen werden. Dies begründet sich aus dem extrem positiven Geschäftsverlauf wie auch der Verschiebung von Aufträgen zwischen Unternehmen der Gruppe.

2.3 Ertragslage

Die Ertragslage im Jahr 2015 kann als außerordentlich gut bezeichnet werden. Die Umsätze beliefen sich in 2015 auf rund 84.087 T€ (Vorjahr 67.174 T€).

Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge (+97 T€) betrifft im Wesentlichen die Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen. Die Personalkostenquote in 2015 lag bei 36,6 % (Vorjahr 41,8 %) und die Wareneinsatzquote bei 33,7 % (Vorjahr 27,6 %). Die Veränderung der Personal- und Wareneinsatzquote ist stark von den jeweils mit den Kunden durchgeführten Projekten abhängig und beeinflusst von dem Bestreben der Gesellschaft, die Kosten zu flexibilisieren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um -29 % auf 10.809 T€ vermindert; diese positive Veränderung ist im Wesentlichen dem Wegfall einer Umlage zwischen der Formel D GmbH und der Formel K GmbH geschuldet. Schließlich sind die Zinserträge deutlich um 54 % auf 1.377 T€ aufgrund der Veränderung der Konzernforderungen und -verbindlichkeiten gestiegen.

Der Jahresüberschuss konnte zum Vorjahr auf 15.681 T€ (Vorjahr 4.191 T€) verbessert werden. Im Geschäftsjahr wurde ein EBIT von 14.342 T€ (Vorjahr 5.400 T€) erreicht. Das EBIT konnte im Vergleich zum Vorjahr daher nahezu verdreifacht werden (+ 168 %) und hat die Planerwartung vollends erfüllt. Die Umsatzrentabilität (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit/Umsatzerlöse) liegt bei 18,7 % (Vorjahr 9,3 %).

2.4 Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft selbst zeichnet sich durch ausreichende liquide Mittel aus, der Finanzmittelbedarf der Gesellschaft ist sichergestellt. Die Gesellschaft ist in das gruppenweite Cash Managementsystem eingebunden.

2.5 Vermögenslage

Außer den üblichen Ersatzinvestitionen erfolgten in 2015 keine wesentlichen Investitionen. Das Anlagevermögen verzeichnet nach planmäßigen Abschreibungen eine Erhöhung von 375 T€.

Die Vorräte verminderten sich projektbedingt um 86 T€. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 39 %. Der starke Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (+10.710 T€) resultiert vornehmlich aus einem Darlehen der Formel K GmbH an die Formel D GmbH.

Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2015 beträgt unverändert 16.340 T€. Der Jahresüberschuss wurde im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages an die Formel D GmbH abgeführt. Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2015 beträgt 33,9 % (Vorjahr 51,0 %).

Die Pensionsrückstellungen haben sich um 24 T€ erhöht und betreffen analog Vorjahr den Teil der Pensionsverpflichtungen mit nicht an die Mitarbeiter verpfändeten Rückdeckungsversicherungsguthaben. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten um 578 T€ vermindert werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen weisen zum Jahresende einen Saldo in Höhe von 5.496 T€ (Vorjahr: 2.739 T€) aus. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich um 13.274 T€ auf 15.748 T€. Diese Erhöhung resultiert dabei aus der Gewinnabführung der Formel K GmbH an die Formel D GmbH. Die sonstigen Verbindlichkeiten zeigen eine Verminderung um 396 T€, welche sich im Wesentlichen aus dem Wegfall einer Steuerverbindlichkeit (durch Zahlung) ergibt.

3. Nachtragsbericht

Über Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres ist nicht zu berichten.

4. Prognosebericht und Bericht über Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

4.1 Chancen und Risiken-Bericht

Die Formel K GmbH ist in Deutschland an 22 Standorten vertreten und kann damit ihre Kunden vor Ort mit einer definiert hohen Qualität beliefern. Die Personalqualität ist für Formel K weiterhin ein zentrales Element des Geschäftsmodells. Der Aufbau und die Qualifizierung von Personal war daher auch in 2015 eines der Fokusthemen bei der Formel K GmbH. Das Formel K Risikomanagement ist in die Führungsstrukturen der Formel D Verwaltungs-GmbH integriert. Alle wesentlichen Risiken werden erfasst, bewertet und die notwendigen Gegenmaßnahmen ergriffen. Risiken werden auf Ebene der Einzelgesellschaften und Geschäftsfelder in der Geschäftsleitung erfasst, analysiert, bewertet und Maßnahmen daraus abgeleitet. Wechselkursrisiken entstehen aus Investments in Fremdwährungsländern und durch Intercompany Transaktionen mit Nicht-Euro-Ländern. Das Transaktionsrisiko wird im Wesentlichen durch die weitgehende Abwicklung aller Geschäftsvorgänge in den funktionalen Währungen der Tochtergesellschaften minimiert. Insgesamt besteht aus Währungsrisiken kein wesentlicher Einfluss auf das Ergebnis. Insgesamt hat sich das Risiko-Chancen-Profil der Formel D Gruppe gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Die Gesamtbeurteilung der Risiken und Chancen hat ergeben, dass die Risiken aufgrund der breiten Kundenstruktur überschaubar sind. Grundlegende Änderungen der Risiko- und Chancenlage erwartet die Geschäftsführung derzeit nicht.

4.2 Prognosebericht für die Branche

Nach Prognosen wird der Pkw-Weltmarkt in 2016 auf rund 78 Millionen (+2,5 %) wachsen. Allerdings steigen aufgrund zahlreicher politischer und wirtschaftlicher Unwägbarkeiten die Unsicherheiten für die globale Automobilindustrie.

Deutschland wird nach rund 3,2 Millionen Neuwagenzulassungen in 2015 einen leichten Rückgang verbuchen, aber im strukturellen Absatzkorridor von 2,9 - 3,3 Millionen bleiben. Beim Export wird ein Zuwachs von 1,0 % auf knapp 4,5 Millionen Pkw erwartet. Die Inlandsproduktion dürfte ebenfalls um 1,0 % auf rund 5,8 Millionen Einheiten steigen. Bei Umsatz und Beschäftigung wird eine stabile Entwicklung prognostiziert. Die Auslandsproduktion wird voraussichtlich ein Volumen von 9,7 Millionen Pkw erreichen (+3,0 %).

4.3 Prognosebericht für die Gesellschaft

Die Formel K GmbH rechnet im Jahr 2016 damit, einen Gesamtumsatz von über 88 M€ und einem EBIT zwischen 15 M€ und 16 M€ zu erzielen. Bei der Materialkostenquote sehen wir eine Reduzierung von bis zu 3 % zum Vorjahr, wohingegen die Personalkostenquote sich voraussichtlich um 5 % erhöhen wird. Wesentliche Veränderungen der Vermögens- und Finanzlage erwarten wir nicht. Zu den strategischen Zielen zählen insbesondere die Festigung und Erweiterung des bestehenden Markanteils in Deutschland. Die Zielerreichung wird durch Investitionen, Erschließung neuer Standorte und Kunden forciert.

 

Troisdorf, den 25. Mai 2016

Dr. Jürgen Laakmann, Geschäftsführer

Dr. Holger Jené, Geschäftsführer

Claus Niedworok, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Formel K GmbH, Troisdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Formel K GmbH, Troisdorf. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Köln, den 25. Mai 2016

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Obergarz, Wirtschaftsprüfer

Schneider, Wirtschaftsprüfer

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  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
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