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GO! Express & Logistics München GmbH GmbH

MünchenUnterhaching, Landkreis München, DEU ·HRB 83850 München
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Lindberghstraße 9
80939 München
Handelsregister
HRB 83850, München
Eintragungsdatum
16. Dezember 1987
Unternehmenszweck
Durchführung und Vermittlung von Kurier- und Besorgungsfahrten im Tag- und Nachtverkehr mit Personenkraftwagen oder mit Lastkraftwagen, die eine Nutzlast von nicht mehr als 750 kg besitzen.

Finanzen

Mitarbeiter 2024
76
Bilanzsumme 2024
8,98 Mio. €
Jahresergebnis 2024
1,23 Mio. €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 8,98 Mio
  • Anlagevermögen 65,8 % 5,91 Mio
  • Umlaufvermögen 33,9 % 3,04 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,3 % 24,9 k
Passivseite 8,98 Mio
  • Verbindlichkeiten 49,5 % 4,45 Mio
  • Eigenkapital 45,3 % 4,07 Mio
  • Rückstellungen 3,7 % 329,7 k
  • Passive latente Steuern 1,4 % 129,7 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 9,27 Mio
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 43,6 % 4,04 Mio
  • Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 39,6 % 3,68 Mio
  • Ausschüttung 9,3 % 860,0 k
  • Erträge aus Beteiligungen 7,0 % 646,5 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,5 % 47,1 k
Aufwendungen 6,38 Mio
  • Personalaufwand 56,6 % 3,61 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 32,7 % 2,09 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5,2 % 330,0 k
  • Abschreibungen 4,3 % 274,1 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,2 % 74,7 k
  • Sonstige Steuern 0,1 % 4,2 k
  • Rohergebnis 6,92 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 1,23 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1,23 Mio
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 5 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Philipp Gerhard Neumann seit 2023 Geschäftsführer
  • Rüdiger Lothar Neumann seit 2001 Geschäftsführer
  • Anja-Diana Baumann seit 2010 Prokura
  • Jürgen Gries seit 2024 Prokura
4 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

1 mit ≥ 25 %
87,1 % identifiziert 12,9 % nicht identifiziert
1 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2026
  2. 24.06.
    Verschmelzung
    GO! Express & Logistics München GmbH
  3. 2024
  4. 07.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Jürgen Gries · Einzelprokura
  5. 2023
  6. 16.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    Philipp Gerhard Neumann · Geschäftsführer
  7. 2021
  8. 07.04.
    Berichtigung personenbezogener Daten
    Rüdiger Lothar Neumann · Geschäftsführer
  9. 07.04.
    Berichtigung personenbezogener Daten
    Rüdiger Lothar Neumann · Geschäftsführer
  10. 07.04.
    Austritt einer Position
    Philipp Gerhard Neumann · Einzelprokura
  11. 2016
  12. 18.05.
    Austritt einer Position
    H***** F****** · Geschäftsführer
  13. 18.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    Philipp Gerhard Neumann · Einzelprokura
30 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 25. August 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

GO! Express & Logistics München GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.483,00 16.350,00
2. technische Anlagen und Maschinen 54.689,00 65.811,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 528.641,76 593.813,76 442.017,76
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 317.430,03 317.430,03
2. Beteiligungen 3.538.331,60 1.927.981,35
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.434.827,64 5.290.589,27 1.406.386,33
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.600,00 5.600,00 4.900,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.731.725,83 1.617.868,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 183.461,98 195.432,74
3. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 139.787,30
4. sonstige Vermögensgegenstände 453.019,17 262.610,61
-davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 171.503,47 (Vorjahr) EUR 153.584,32 2.368.206,98
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 494.738,47 610.968,51
C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 32.451,58 20.132,05
Summe AKTIVA 8.785.401,06 7.027.676,68

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
erworbene eigene Anteile -2.556,46 -2.556,46
eingefordertes Kapital 23.008,13 23.008,13
II. Gewinnrücklagen
1. Rücklage für eigene Anteile 2.556,46 2.556,46 2.556,46
III. Gewinnvortrag 2.990.447,10 2.471.657,47
IV. Jahresüberschuss 685.642,31 788.789,63
Summe Eigenkapital 3.701.654,00 3.286.011,69
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 97.755,00 11.355,00
2. Rückstellungen für latente Steuern 126.312,00 210.092,00
3. sonstige Rückstellungen 155.964,03 380.031,03 179.971,94
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.225.177,35 657.168,45
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 763.370,70 (Vorjahr) EUR 266.758,27
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.031.896,24 2.186.406,00
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 2.024.053,42 (Vorjahr) EUR 2.176.350,98
3. sonstige Verbindlichkeiten 446.642,44 496.671,60
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 446.642,44 (Vorjahr) EUR 496.671,60 4.703.716,03
Summe PASSIVA 8.785.401,06 7.027.676,68

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 19.980.678,98 18.742.765,36
2. sonstige betriebliche Erträge 262.340,21 790.376,11
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -181.349,86
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -13.477.320,50 -13.477.320,50 -12.662.080,40
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.017.776,08 -2.873.640,80
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -561.531,05 -535.930,96
-davon für Altersversorgung EUR-2.770,20 (Vorjahr) EUR-2.748,28 -3.579.307,13 -3.409.571,76
5. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -175.359,02 -175.359,02 -315.853,11
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.949.694,38 -2.471.843,18
7. Erträge aus Beteiligungen 535.324,07 461.162,30
-davon aus verbundenen Unternehmen EUR 137.550,00 (Vorjahr) EUR 321.375,00
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 44.726,66 52.620,08
-davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 127,91
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -622.137,27
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -86.815,38 -34.664,76
-davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen (Vorjahr) EUR-215,44
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -242.037,93 -178.097,15
-davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern EUR 83.780,00 (Vorjahr) EUR-29.094,00
12. Ergebnis nach Steuern 690.398,31 793.463,63
13. sonstige Steuern -4.756,00 -4.674,00
14. Jahresüberschuss 685.642,31 788.789,63

Allgemeine Angaben

Die GO! Express & Logistics München GmbH mit Sitz in München ist beim Registergericht München unter der Nummer HRB 83850 eingetragen.

Das Stammkapital der Gesellschaft wurde noch nicht auf EURO umgestellt. Es beträgt weiter 50.000,00 DEM, dies entspricht 25.564,59 EUR.

Es handelt sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs.2 HGB.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs (§ 288 Abs.2 HGB) wurden in Anspruch genommen.

Die Bilanzierung erfolgt vor Verwendung des Jahresergebnisses. Angaben in Klammern stellen die entsprechenden Vorjahreszahlen dar.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Der im September 2016 entgeltlich erworbene Kundenstamm wird zum 31.12.2023 nach einer außerplanmäßigen Abschreibung in 2022 mit dem beizulegenden Zeitwert von 0,00 EUR bewertet. Der im Januar 2019 erworbene Geschäftswert inkl. Kundenstamm wird zum 31.12.2023 nach einer außerplanmäßigen Abschreibung in 2021 unverändert mit dem beizulegenden Zeitwert von 1,00 EUR bewertet.

Die abnutzbaren Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden unter Berücksichtigung der voraussichtlichen betrieblichen Nutzungsdauer nach der linearen und degressiven Methode vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 EUR (geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten angesetzt. Bei Beteiligungen an Personengesellschaften werden nicht entnommene Gewinnanteile hinzu aktiviert bzw. Entnahmen gekürzt, soweit nach den gesellschaftsvertraglichen Regelungen im Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses Gewinnanteile entnahmefähig waren.

Eine in 2017 erworbene Beteiligung wird zum 31.12.2023 nach einer außerplanmäßigen Abschreibung mit dem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 629.564,00 EUR bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden angemessene Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Ausfallrisiko gebildet. Der Prozentsatz für das Ausfallrisiko beruht auf den Erfahrungen der Vergangenheit.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Im Rahmen der Abschlusserstellung wurde der voraussichtliche Aufwand an Ertragsteuern berechnet und Nachzahlungen entsprechend zurückgestellt bzw. Überzahlungen aktiviert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen sind in Höhe des Betrags angesetzt, der im Erfüllungszeitpunkt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Begleichung der Verpflichtungen (Erfüllungsbetrag) notwendig ist.

Verbindlichkeiten wurden ebenfalls zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt. Der Anlagespiegel ist als Anlage beigefügt.

Forderungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr betragen bei den:

a)

Ausleihungen an Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 115.000,00€

b)

Sonstigen Vermögensgegenständen 171.503,47€

und werden mit dem niedrigeren Barwert angesetzt, sofern sie unverzinslich sind.

Die Position „Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht" ist aufgrund eines geänderten Ausweises des Gewinnanteils nicht mit dem Vorjahr vergleichbar (bisher als Forderung, nun direkt als Änderung Beteiligung).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Personalkosten (41.070,00€), Jahresabschluss- und Prüfungskosten (70.000,00€), Ausgleich Minderwerte Kfz-Leasing (6.180,00€), Rückstellungen für Geräteleasing (10.560,00 EUR), ausstehende Rechnungen (19.000,00 EUR), Archivierungskosten (6.154,03€) und Raumkosten (3.000,00€).

Verbindlichkeiten

Die bilanzierten Verbindlichkeiten teilen sich wie folgt auf:

bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre > 5 Jahre
gegenüber Kreditinstituten 763.370,70€ 1.399.341,65€ 62.465,00€
aus Lieferungen und Leistungen 2.024.053,42€ 7.842,82€
sonstige Verbindlichkeiten 446.642,44€ 00,00€

Bilanzierte Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, betrugen zum Bilanzstichtag 2.225.177,35€. Die Absicherung erfolgt durch selbstschuldnerische Bürgschaften und Grundschulden eines Gesellschafters.

Zum Bilanzstichtag bestanden Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von 25.000,00€ aus einer betragsmäßig beschränkten Bürgschaft zugunsten eines anderen Unternehmens.

Latente Steuerschulden werden in der Bilanz innerhalb der Rückstellungen unter einer eigenen Bilanzposition ausgewiesen. Die latenten Steuern wurden unter Berücksichtigung der voraussichtlichen unternehmensindividuellen Ertragssteuersätze von 32,55% bewertet Diese werden zum 31.12.2023 mit 126.312,00€ ausgewiesen, was gegenüber dem Vorjahr (210.092,00€) eine Minderung um 83.780,00€ darstellt. Die Minderung ist in der Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs.4 HGB verzichtet. Die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers unterbleibt gemäß § 288 Abs.2 HGB.

Die Steuern vom Einkommen setzen sich zusammen aus Erstattungen für Vorjahre in Höhe von 43.651,82€ und Aufwendungen von 285.689,75€ für das Ergebnis des laufenden Jahres.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen erfolgten mit 622.137,27€.

Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführungsorgane

Geschäftsführer im Berichtsjahr: Rüdiger Neumann, Kaufmann und Philipp Neumann, Kaufmann.

Gegenüber diesen Personen bestanden zum Bilanzstichtag Forderungen von 158.950,05€ hiervon sind 150.000,00€ verzinslich mit 2,0% bzw. 2,05%.

Anteilsbesitz

Angaben zum Anteilsbesitz unterbleiben, da diese nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung geeignet sind, der Gesellschaft einen erheblichen Nachteil zuzufügen.

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen zum Bilanzstichtag weder Rechte noch Pflichten. Die Angaben beinhalten nicht Forderungen gegenüber Gesellschafter- Geschäftsführern, da hierüber bereits gesondert berichtet wurde.

Sonstige Pflichtangaben

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, beträgt 825.981,58€. Die Restlaufzeiten betragen bis zu vier Jahren und drei Monaten.

Die Zahl der im Jahr 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

Vollzeitbeschäftigte 45
Teilzeitbeschäftigte, Aushilfen 21
Auszubildende 8

Vorschlag für die Verwendung des Jahresergebnisses

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, den 23. Juli 2025

Rüdiger Neumann

Philipp Neumann

Anlagenverwaltung

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023

Historische Anschaffungs-/ Herstellungskosten Zugänge (+) Abgänge (-) Umbuchungen im Geschäftsjahr Zuschreibungen im Geschäftsjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 155.689,60
Summe 155.689,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 64.754,53
-17.033,52
2. technische Anlagen und Maschinen 151.155,51
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 820.824,27 254.405,24
-47.738,69
Summe 1.036.734,31 254.405,24
-64.772,21
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 317.430,03
2. Beteiligungen 1.927.981,35 2.232.487,52
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.406.386,33 28.441,31
Summe 3.651.797,71 2.260.928,83
Summe Anlagevermögen 4.844.221,62 2.515.334,07
-64.772,21
Abschreibungen (kumuliert) Buchwert zum Ende des Geschäftsjahres Buchwert zum Ende des Vorjahres Abschreibungen im Geschäftsjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 155.688,60 1,00 1,00
Summe 155.688,60 1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 37.238,01 10.483,00 16.350,00 5.865,00
2. technische Anlagen und Maschinen 96.466,51 54.689,00 65.811,00 11.122,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 498.849,06 528.641,76 442.017,76 158.372,02
Summe 632.553,58 593.813,76 524.178,76 175.359,02
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 317.430,03 317.430,03
2. Beteiligungen 622.137,27 3.538.331,60 1.927.981,35 622.137,27
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.434.827,64 1.406.386,33
Summe 622.137,27 5.290.589,27 3.651.797,71 622.137,27
Summe Anlagevermögen 1.410.379,45 5.884.404,03 4.175.977,47 797.496,29

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftstätigkeit und Netzwerkeinbindung

Die GO! Express & Logistics München GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen und Teil der 1984 gegründeten Arbeitsgemeinschaft der Kurierdienste. Heute ist dieses Netzwerk mit über 100 Stationen in Deutschland und den angrenzenden Ländern unter der Marke „GO! Express & Logistics“ mittelständischer Qualitätsführer auf dem deutschen KEP-Sektor.

Die einzelnen Stationen im In- und Ausland arbeiten eigenständig und können so flexibel auf die Bedürfnisse ihrer Kunden und auf die Besonderheiten der lokalen Märkte eingehen. Das „GO! Head Office“ in Bonn koordiniert dabei die Tätigkeiten der einzelnen Stationen im internationalen Partnernetzwerk, sorgt für die Einhaltung einheitlich vereinbarter hoher Qualitätsstandards und organisiert die Netzwerk- und IT- Infrastruktur.

Die GO! Express & Logistics München GmbH bietet ihren Kunden folgende Dienstleistungen: lokale Kurierdienste, nationale Overnight-Transporte, internationale Expressdienstleistungen, Same Day Deliveries, On-Board-Kurier Services, Warehousing und Kommissionierung, Entwicklung und Umsetzung von kundenspezifischen Logistikkonzepten.

II. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliches Umfeld, Markt und Marktentwicklung

Die Kurier-, Express- und Paket-Branche (KEP-Branche) bietet sowohl für Firmen als auch Privatkunden hochwertige Transport- und Logistikdienste. In den vergangenen Jahren ist sie für die Volkswirtschaft immer wichtiger geworden - und damit für die Volkswirtschaft insgesamt. KEP Dienstleistungen gehören zu unserem Alltag und die KEP Dienste werden immer besser. Nahezu alle Bereiche eines Unternehmens nutzen das Angebot der KEP Dienstleister, auch zunehmend über die klassischen Transport- und Logistikdienstleistungen hinaus. Unternehmen können dank der KEP Dienste Märkte erschließen, modern und arbeitsteilig produzieren, international wettbewerbsfähiger werden, Kosten- und Absatzvorteile generieren.

In Deutschland stagnierte die Wirtschaftsleistung in 2023. Unsicherheiten durch die Finanzpolitik der Bundesregierung und der andauernde Ukraine-Konflikt haben bei Unternehmen trotz Rückgang der Inflation zu einer zurückhaltenden Stimmung geführt. Bis 2026 rechnen Verbände nicht mit einem deutlichen Anstieg des Onlinehandels. Folge wäre kein oder nur ein geringes Wachstum bei B2C-Sendungen

2. Ertragslage

Der Rohertrag in 2023 stieg von 5.899T€ um 604T€ bzw. 9,29% auf 6.503 TEUR. Dank der erhöhten Nachfrage nach den angebotenen Dienstleistungen wurde die Planung damit sogar übertroffen.

Im Jahresdurchschnitt waren 74 Mitarbeiter bei der Gesellschaft beschäftigt. Die Personalkosten erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr erneut um 169T€ bzw. 4,74% auf nunmehr 3.579T€.

Die Abschreibungen auf Firmenwerte und Sachanlagen sind aufgrund im Vorjahr vorgenommener außerplanmäßiger Abschreibungen eines entgeltlich erworbenen Firmenwertes und verbrannten Sachanlagen wieder auf 175T€ im Geschäftsjahr gefallen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verzeichneten gegenüber dem Vorjahr in der Summe einen Rückgang von -522T€. Hiervon entfallen -531T€ auf vorjährige Kosten zur Beseitigung der Auswirkungen des Brandschadens. Der verbleibende Anstieg von 9T€ verteilt sich auf alle Kostenarten. Teils gab es Mehraufwendungen, teil Einsparungen.

Die Erträge aus Beteiligungen betrugen 535T€ gegenüber 461T€ im Vorjahr.

Aufgrund einer dauerhaften Wertminderung einer erworbenen Beteiligung musste darauf eine außerplanmäßige Abschreibung von 622T€ vorgenommen werden.

Der Zinsaufwand erhöhte sich von 35T€ auf 87T€ aufgrund der Finanzierungen weiterer Beteiligungserwerbe.

Das Ergebnis vor Steuern fiel um 39T€ und betrug 932T€. Nach Steuern verblieb ein Jahresüberschuss von 686T€ gegenüber von 789T€ im Vorjahr.

3. Finanzlage

Der von den Kreditinstituten eingeräumte Kontokorrentkredit wurde durchschnittlich in Anspruch genommen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb der Fälligkeiten bezahlt worden. Aufgrund der Zuflüsse liquider Mittel aus dem operativen Geschäft ist die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Zum Bilanzstichtag betrugen die Finanzmittel insgesamt 495T€ gegenüber 611T€ im Vorjahr.

4. Vermögenslage

Im Anlagevermögen befinden sich keine immaterielle Vermögensgegenstände mehr, Sachanlagen werden zum Stichtag in Höhe von 594T€ und Finanzanlagen (Beteiligungen und Ausleihungen) in Höhe von 5.290T€ ausgewiesen, wobei der hohe Anstieg überwiegend aus dem weiteren Erwerb von Beteiligungen resultiert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen mit 1.732T€ um 114T€ über dem Vorjahresniveau.

Das Eigenkapital ist aufgrund des erzielten Jahresüberschusses und trotz Vornahme einer Ausschüttung auf 3.702T€ gestiegen. Aufgrund der fremdfinanzierten Beteiligungskäufe sinkt die Eigenkapitalquote auf 42,13% gegenüber 46,76% im Vorjahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich am 31.12.2023 auf 2.032T€ (im Vorjahr 2.186T€).

5. Zusammenfassung

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist konstant. Die neu erworbenen Beteiligungen haben und werden auch zukünftig einen positiven Beitrag zum Jahresergebnis leisten.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

III. Zweigniederlassungsbericht

Zum 31.12.2023 bestanden Zweigniederlassungen in Irschenberg bei Rosenheim und in Manching bei Ingolstadt. Die Niederlassung in Irschenberg musste aufgrund weiter notwendiger Tourenverlegungen und dem großen Umlandgebiet ein negatives Ergebnis von -327T€ (Vorjahr -176T€) hinnehmen, während bei der zum 1.1.2019 neu gegründeten Niederlassung in Ingolstadt aufgrund von Neuausrichtung und weiteren Maßnahmen zur Umstrukturierung ein geringerer Fehlbetrag von -10T€ (Vorjahr -24T€) erreicht werden konnte.

IV. Prognosebericht

Aufgrund der schlechten Stimmung in Unternehmen und Haushalten wird für 2024 nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandprodukts von 0,2% erwartet. Deshalb sind auch die Rahmenbedingungen für das GO-System schwierig. Wir erwarten für uns ein weiteres Wachstum der Sendungen um rund 1,5% für 2024.

Für 2024 rechnen wir aufgrund der stabilen Nachfrage mit einem Anstieg beim Umsatz auf 20.500T€. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern sollte deshalb voraussichtlich im Bereich 1.500-1.600T€ liegen.

Die negativen Auswirkungen aufgrund des Brandes im Februar 2022 (vgl. Ausführungen im Anhang) konnten durch entsprechende Maßnahmen vermieden werden. Die Büroräume wurden sukzessive bis Ende 2022 wieder vollständig hergestellt. Die Fertigstellung des Neubaus der Lagerhalle erfolgte im Geschäftsjahr 2025.

Aufgrund der positiven Entwicklung der Finanz- und Ertragslage konnten die notwendigen Maßnahmen unter Berücksichtigung der bereits zugeflossenen Versicherungsentschädigungen vollständig innenfinanziert werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass der Prognosebericht auf verschiedenen Annahmen und Erwartungen basiert, welche die künftige Entwicklung betreffen. Die tatsächliche Entwicklung kann wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen.

V. Chancen- und Risikobericht

Das unternehmerische Controlling sorgt dafür, dass mögliche konjunkturbedingte sowie Kunden- und Marktpreisrisiken überwacht und frühzeitig bewertet werden. Informationen darüber und ihre finanziellen Auswirkungen werden so frühzeitig analysiert, dass im Bedarfsfall mit geeigneten Maßnahmen jederzeit rechtzeitig gegengesteuert werden kann.

Im Rahmen des Planungs- und Controlling-Prozesses werden Chancen und Risiken und die damit verbundenen Ergebnispotenziale aufgearbeitet und dienen als Grundlage der Unternehmenssteuerung.

Durch eine höhere Anzahl von Paketsendungen besteht die Chance, dass der Kundenstamm sich durch die fortlaufend steigende Nachfrage erweitert und die Gesellschaft zukünftig höhere oder zumindest stabile Gewinne ausweisen kann.

Belastungen, z.B. im Zusammenhang mit politischen Klimazielen, können zu Veränderungen und Auswirkungen bei der Kundennachfrage führen.

Das Fortschreiten der Digitalisierung birgt für das Unternehmen die Chance die Qualität der Dienstleistung zu erhöhen und deren Durchführung zu beschleunigen (z.B. Fahrten mittels optimierter Fahrtrouten).

Sowohl der Ukrainekrieg als auch die wirtschaftliche Stagnation führen dazu, dass die Rahmenbedingungen für die Gesellschaft anspruchsvoller geworden sind. Gestiegene Kraftstoff- und Energiekosten sowie die CO-2 Abgabe werden die Ergebnisentwicklung nachhaltig beeinflussen. Durch entsprechende Preismaßnahmen gegenüber den Kunden werden negative Entwicklungen zwar begrenzt, können aber sicherlich nicht vollständig kompensiert werden.

Darüber hinaus ist für 2024 eine Entwicklung zu weiter steigenden Personalkosten zu erwarten. Die aktuelle Arbeitsmarktsituation gepaart mit der Erhöhung des Mindestlohns können sich auf das Jahresergebnis negativ auswirken.

Operative Risiken bestehen insbesondere im Bereich der IT-Sicherheit. Diese Risiken sollen durch in 2022 begonnene und in Folgejahren fortgeführte Maßnahmen (Virenschutzprogramme, einheitliche IT-Standards im GO-System) reduziert und minimiert werden.

Insgesamt sieht sich die Geschäftsführung in Hinsicht auf die genannten Chancen und Risiken gut aufgestellt. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht bekannt.

 

München, den 23. Juli 2025

Rüdiger Neumann

Philipp Neumann

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die GO! Express & Logistics München GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GO! Express & Logistics München GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GO! Express & Logistics München GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat der gesetzliche Vertreter die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die als notwendig erachtet werden, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

 

Mainz, den 06.08.2025

EBN Bracht Noje-Knollmann
Partnerschaft mbB | Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Alexander Bracht, Wirtschaftsprüfer

Unterzeichner: Rüdiger Neumann und Philipp Neumann

Datum Aufstellung Jahresabschluss: 23. Juli 2025

Datum Feststellung Jahresabschluss: 11. August 2025

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Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

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