Hasseröder Brauerei GmbHWernigerodeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss, zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBilanzierungsmethodenArt der BilanzaufstellungDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 ist nach den Rechnungslegungsgrundsätzen des Handelsgesetzbuchs für Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. BewertungsmethodenImmaterielle Vermögensgegenstände und SachanlagenDie Zugänge an immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungssätze sind gegenüber den Vorjahren beibehalten worden. Für die Zugänge ab 1. Januar 2003 entsprechen die handelsrechtlichen Abschreibungen den steuerlich zulässigen Abschreibungen. Die degressive Abschreibungsmethode wird angewandt, solange diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führt als die lineare Methode und sofern dieses - wegen der Inanspruchnahme von Sonderabschreibungen - steuerlich nicht untersagt ist. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit den Vermögensgegenständen am Bilanzstichtag ein niedrigerer Wert wegen einer voraussichtlichen dauernden Wertminderung beizulegen ist. Geringwertige Anlagegüter werden im Zugangsjahr unter Ausübung des entsprechenden steuerlichen Wahlrechts in vollem Umfang abgeschrieben. FinanzanlagenDie Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgt zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag. VorräteRoh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind zu Anschaffungskosten bewertet. Bei Wertminderungen wird der Börsen- oder Marktpreis bzw. niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten (Rohstoff-, Fertigungs- und angemessene Teile der Fertigungsgemeinkosten) bewertet. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nominalwert. Alle erkennbaren Risiken sind durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gedeckt, die auch das latente Kreditrisiko berücksichtigen. Die Bewertung der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nominalwert. Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Rückdeckungsversicherung wird in Höhe des Deckungskapitals aktiviert. Die Bewertung der übrigen sonstigen Vermögensgegenstände und der übrigen Posten des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Werten, die den Vermögensgegenständen am Bilanzstichtag beizulegen sind. Sonderposten mit RücklageanteilIn diesem Bilanzposten wurden bis 31. Dezember 1998 Sonderabschreibungsbeträge nach dem FörderGG eingestellt, die entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der geförderten Vermögensgegenstände ratierlich aufgelöst werden. Des Weiteren wurde ein Wertberichtigungsposten nach § 6b EStG eingestellt, der entsprechend der Abschreibung des Vermögensgegenstandes ratierlich aufgelöst wird. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum AnlagevermögenErhaltene Investitionszuschüsse gemäß R 6.5 EStR werden in diesen Sonderposten eingestellt und entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Anlagegegenstände ratierlich aufgelöst. RückstellungenFür sämtliche Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind Rückstellungen mit den versicherungsmathematischen Sollbeträgen nach § 6a EStG passiviert, die nach den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Zinssatz von 6 % berechnet worden sind. Die anderen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe des Betrages ab, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. VerbindlichkeitenDie Bewertung erfolgte zu den Rückzahlungsbeträgen. 2. Erläuterungen zur BilanzAKTIVAAnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel (vgl. Anlage zum Anhang). Immaterielle VermögensgegenständeUnter den immateriellen Vermögensgegenständen wird Software bilanziert und entsprechend ihrer Laufzeit bzw. Nutzung abgeschrieben. Anteile an verbundenen Unternehmen
Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie ausgewiesenen Forderungen haben wie im Vorjahr mit Ausnahme des unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Rückkaufwerts der Rückdeckungsversicherungen für Pensionsverpflichtungen von TEUR 59 (i. Vj. TEUR 57) und des dort aktivierten Körperschaftsteuerguthabens von TEUR 4.150 (i. Vj. TEUR 3.934) sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegen verbundene UnternehmenVon den Forderungen resultieren TEUR 4.529 (i. Vj. TEUR 19.219) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und betreffen im Übrigen die Clearingkonten aus dem Cash-Pooling. Aktive RechnungsabgrenzungHierbei handelt es sich um Vorauszahlungen für Versicherungen, die periodengerecht abgegrenzt worden sind. PASSIVAGezeichnetes KapitalDas Stammkapital beträgt unverändert EUR 6.135.502,57 und ist vollständig eingezahlt RückstellungenDie Steuerrückstellungen betreffen mit TEUR 64 im Wesentlichen die Nachversteuerung des per 31. Dezember 2005 festgestellten EK02-Bestands. Im Vorjahr betrafen die Steuerrückstellungen im Wesentlichen die Veranlagungszeiträume 2002 bis 2003. Die sonstigen Rückstellungen von TEUR 4.575 (i. Vj. TEUR 4.690) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für den Personal- und Sozialbereich von TEUR 3.077 (i. Vj. TEUR 3.424) und für ausstehende Lieferantenrechnungen von TEUR 1.475 (i. Vj. TEUR 1.084). VerbindlichkeitenDie ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen die Gesellschafterin. Gilde Brauerei Aktiengesellschaft, Hannover. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betragen zum Bilanzstichtag TEUR 30.468 (i. Vj. TEUR 7.374) und resultieren aus Lieferungen und Leistungen TEUR 797 (i. Vj. TEUR 909) sowie aus der Einbindung in den Cashpool des InBev-Konzerns und der Ergebnisübernahme auf Grund des Ergebnisabführungsvertrags. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie Verpflichtungen aus Wartungsverträgen und abgeschlossenen Einkaufskontrakten für Rohstoffe betragen insgesamt TEUR 16.970. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDie Umsatzerlöse enthalten neben den Bier- und anderen Getränkeerlösen von TEUR 67.273 (i. Vj. TEUR 66.464) auch Pachterlöse von Gaststätten und Erlöse aus der Verpachtung des vertrieblichen Kundenstamms einschließlich des vertrieblichen Zwecken dienenden Anlagevermögens an die InBev Deutschland Vertriebs GmbH & Co. KG, Bremen, in Höhe von TEUR 10.122 (i. Vj. TEUR 10.074) und sonstige Erlöse mit TEUR 924 (i. Vj. TEUR 1.025). Die Gesellschaft hat ihre Produkte ausschließlich an die im Inland belegene InBev Deutschland Vertriebs GmbH & Co. KG, Bremen, verkauft. Sonstige betriebliche ErträgeDarin sind Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit TEUR 2.888 (i. Vj. TEUR 3.618) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von TEUR 427 (i. Vj. TEUR 451) aus der Auflösung von Rückstellungen, von TEUR 106 (i. Vj. TEUR 254) aus der Auflösung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen und von TEUR 1.193 (i. Vj. TEUR 67) aus Anlagenabgängen. Zudem sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen Konzernumlagen in Höhe von TEUR 5.812 (i. Vj. TEUR 7.042) enthalten. Sonstige betriebliche AufwendungenUnter dieser Position werden insbesondere die Betriebs- und Verwaltungskosten ausgewiesen. Ergebniseinfluss steuerlicher WertansätzeDas Jahresergebnis vor Gewinnabführung ist mit TEUR 2.888 (i. Vj. TEUR 3.618) durch die Auflösung der Sonderposten mit Rücklageanteil gemäß § 4 Fördergebietsgesetz und § 6b EStG sowie des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen positiv beeinflusst. Steuern vom Einkommen und vom ErtragDer Posten betrifft einerseits den Ertrag von TEUR 216 aus der Aufzinsung des mit einem Diskontierungszinssatz von 5,5 % abgezinsten körperschaftsteuerlichen Erstattungsanspruchs in Höhe von TEUR 4.150 (i. Vj. TEUR 3.934), der unter den sonstigen Vermögensgegenständen aktiviert ist. Ferner werden dort Steueraufwendungen aus der Nachversteuerung des EK02-Bestands von TEUR 64 und Gewerbesteueraufwendungen von TEUR 15 ausgewiesen. Sonstige SteuernUnter den sonstigen Steuern ist im Wesentlichen die Grundsteuer erfasst. 4. Sonstige AngabenOrganeGeschäftsführung:Uwe Treetzen, Geschäftsführer der Hasseröder Service GmbH Peter Hausmann, Vertriebsdirektor Ost Gastronomie/GFGH Marcus Rohde (seit 1. August 2007), Director Planning & Performance Management Business Unit Germany/Austria/Switzerland InBev Für frühere Mitglieder der Geschäftsführung wurden Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 90 gebildet. Bezüge tätiger OrganmitgliederBezüglich der Angabe gemäß § 285 Nr. 9a) und b) HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Die Herren Peter Hausmann und Marcus Rohde erhalten ihre Bezüge von der IDVG. MitarbeiterzahlDie durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) beträgt:
KapitalverhältnisseDie Gilde Brauerei Aktiengesellschaft, Hannover, hält sämtliche Geschäftsanteile der Hasseröder Brauerei GmbH, Wernigerode. UnternehmensverträgeAm 25. Oktober 2004 hat die Gesellschaft einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Gilde Brauerei Aktiengesellschaft, Hannover, rückwirkend für die Zeit ab dem 1. Januar 2004 geschlossen, der mit seiner Eintragung am 1. Dezember 2004 in das Handelsregister der Gesellschaft in Kraft getreten ist. KonzernverhältnisseDer Jahresabschluss wird über den Teilkonzern der InBev Germany Holding GmbH, Bremen, in den Konzernabschluss der InBev S.A., Leuven/ Belgien, der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt wird, einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird im Internet unter der Adresse www.inbev.com veröffentlicht. Die InBev S.A., Leuven/Belgien, erstellt in ihrer Eigenschaft als Konzernleitung zum 31. Dezember 2007 unter den Voraussetzungen des § 291 HGB einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die Gesellschaft. Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) zum 31. Dezember 2007
6 BestätigungsvermerkDen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt: "Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hasseröder Brauerei GmbH, Wernigerode, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Bremen, den 16. Mai 2008 KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft, Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schadeck, Wirtschaftsprüfer Schmietenknop, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2007Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007
GesellschafterbeschlussHasseröder Brauerei GmbHHiermit hält die Gilde Brauerei AG als alleinige Gesellschafterin jetzt und hier unter Verzicht auf alle Formen und Fristen eine Gesellschafterversammlung ab, in der Folgendes beschlossen wird:
Bremen, den 01.08.2008 Gilde Brauerei AG Ingo Nieten Markus Zeller Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft beschränkt sich auf die Produktion und Abfüllung von konzerneigenen Biersorten. Der Vertrieb dieser Produkte erfolgt über Konzerngesellschaften. A. Geschäftsverlauf1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und BrancheDie deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2007 weiterhin kräftig gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt ist nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes gegenüber dem Vorjahr real um 2,5 % gestiegen. Die privaten Konsumausgaben stiegen um 1,4 % gegenüber dem Vorjahr. Damit stiegen die privaten Konsumausgaben langsamer als das verfügbare Einkommen (Zuwachs von 1,6 % im Berichtsjahr). Die Preisentwicklung in Deutschland wurde in 2007 von hohen Energiepreisen und Verteuerungen landwirtschaftlicher Produkte geprägt. Die im Januar 2007 vorgenommene Mehrwertsteuererhöhung sorgte auf Verbraucherseite für zusätzlichen Preisauftrieb. Mit + 2,3 % lag die Jahresteuerungsrate der Verbraucherpreise erstmals seit 1994 wieder über der 2 %-Marke. Auf Grund des in 2007 außergewöhnlich schlechten Sommers und der weggefallenen starken Sondereffekte des Jahres 2006, wie die in Deutschland ausgetragene Fußballweltmeisterschaft, sind die Absätze der deutschen Brauereien um rund 2,9 Millionen Hektoliter oder 2,7 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Bei einem Gesamtabsatz von 103,9 Millionen Hektoliter betrug der Pro-Kopf-Verbrauch 112 Liter Bier und lag damit mit knapp 6 Litern unter dem Vorjahreswert. Gegenläufig entwickelte sich erfreulicherweise der Markt für Biermischgetränke. Diese waren im Berichtsjahr mit 4,2 Mio. Hektolitern bzw. 4 % am gesamten Bierabsatz beteiligt und erzielten somit ein Plus von 18,1 % gegenüber dem Vorjahr. 2. Umsatz- und AuftragsentwicklungDie Umsatzerlöse in Höhe von EUR 78,3 Mio. enthalten hauptsächlich Lieferungen an die InBev Deutschland Vertriebs GmbH & Co. KG (IDVG) auf der Basis eines auf dem Cost-Plus-Verfahren beruhenden Transferpreissystems. Die Erhöhung von EUR 0,8 Mio. beruht auf einer Steigerung des Bierabsatzes mit den Hasseröder Marken, während die Produktion von Handelsmarken deutlich zurückging. Insgesamt reduzierte sich der Bierabsatz aller Marken um 4,4 % auf 2,63 Mio. hl. 3. ProduktionNeben konzerneigenen Marken stellt die Gesellschaft auch Handelsmarken für große Handelsketten und Discounter her. Die Aufteilung stellt sich wie folgt dar:
Der Betrieb ist gem. DIN ISO 9001/2000 für die Herstellung, Abfüllung und Verpackung durch den TÜV Nord zertifiziert. 4. BeschaffungIm Bereich Hopfen und Malz bestehen längerfristige Einkaufskontrakte. Nach günstigen Kontrakten in 2006 stiegen die Preise im Berichtsjahr an. Auch für 2008 wird mit weiteren Preissteigerungen gerechnet. 5. InvestitionDie Zugänge im Bereich des Sachanlagevermögens in Höhe von EUR 7,6 Mio. dienten überwiegend der Modernisierung von technischen Anlagen und Maschinen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die im Anlagenspiegel ausgewiesenen Sachanlagenabgänge betreffen im Wesentlichen den Verkauf eines nicht betriebsnotwendiges Grundstücks sowie bereits vollständig abgeschriebene Altanlagen. In diesem Zusammenhang wurden Buchgewinne von TEUR 1.193 erzielt. 6. Finanzierungsmaßnahmen und -vorhabenDie Gesellschaft ist seit 2003 in das Cash-Pooling des InBev-Konzerns eingebunden. Finanzierungsmaßnahmen im Rahmen des operativen Geschäfts, wie zum Beispiel Investitionen in neue Anlagen und Maschinen, werden im Rahmen des internen Cash-Poolings finanziert. 7. Personal- und SozialbereichZum 31. Dezember 2007 beschäftigte die Brauerei insgesamt 323 Mitarbeiter (inkl. Auszubildende) (Vorjahr 298). Davon entfallen auf den gewerblichen Bereich 150 Mitarbeiter (Vorjahr 120). B. Darstellung der Lage1. VermögenslageDer Rückgang des Sachanlagevermögens um TEUR 5.514 ist hauptsächlich bedingt durch den Grundstücksverkauf. Der Zugang aus der Anschaffung einer Verpackungsanlage wird größtenteils durch die Normalabschreibungen kompensiert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um TEUR 25.197 und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um TEUR 18.887 gestiegen. Der Anstieg der Salden aus den Clearingkonten in 2007 resultiert aus der Konzernfinanzierung. Um ein weiteres, stetiges Anwachsen dieser Konten zu vermeiden, ist ein finanzieller Ausgleich im kommenden Geschäftsjahr geplant. 2. FinanzlageDie Gesellschaft ist seit 2003 in das Cash-Pooling des InBev-Konzerns eingebunden. Der Forderungssaldo beläuft sich zum 31. Dezember 2007 auf TEUR 113.016 gegenüber TEUR 87.819 im Vorjahr. Gegenüber verbundenen Unternehmen weist die Gesellschaft Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 31.726 (i. Vj. TEUR 12.839) aus. Es bestehen keine nennenswerten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. 3. Ertragslage
Der Rohertrag konnte durch die Erhöhung der Transferpreise bei insgesamt sinkendem Absatz und trotz steigender Rohwarenpreise leicht gesteigert werden. Der durch die Handelsmarken begründete Absatzrückgang konnte durch den Absatzanstieg der höherpreisigen Marke Hasseröder nicht kompensiert werden. Die Steuererträge haben sich um EUR 3,1 Mio. reduziert, da in diesem Posten im Vorjahr die erstmalige Aktivierung des Körperschaftsteuerguthabens enthalten war. Positiven Einfluss auf den Überschuss hat die Reduzierung der Abschreibungen mit EUR 0,9 Mio. Der positive Saldo aus Zinserträgen und -aufwendungen, die im Wesentlichen aus der Verzinsung der Mittelanlage und der Verrechnungskonten im Rahmen des Cash-Poolings herrühren, beläuft sich auf EUR 3,0 Mio. nach EUR 1,9 Mio. im Vorjahr und führt somit zu einer Ergebnisverbesserung von EUR 1,1 Mio. Das Ergebnis der Gesellschaft von TEUR 22.893 (Vorjahr TEUR 26.822) wird im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an die Gilde Brauerei AG, Hannover, abgeführt. C. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungDie Gesellschaft ist in das Chancen- und Risikomanagement der InBev-Deutschland-Gruppe einbezogen, dessen Funktionsfähigkeit regelmäßig von der Konzernrevision überprüft wird. Besondere Risiken für die geschäftliche Entwicklung sind nicht zu erkennen. Mit der Konzentration der Vertriebsaktivitäten auf die IDVG steht ein Produktportfolio zur Verfügung, welches die Möglichkeit bietet, auf Marktrisiken flexibel zu reagieren. Hierin liegt die Chance, die Auslastung der InBev-Produktionsstätten in Deutschland zu gewährleisten. Die Konsolidierung des deutschen Biermarktes wird - forciert durch den Einstieg internationaler Brauereien - auch in den kommenden Jahren voranschreiten. Für 2008 wird ein Absatzvolumen für Bier und andere Getränke von 2,8 Mio. hl (+ 7 %) und im Wesentlichen durch Transferpreiserhöhungen bedingte gestiegene Umsatzerlöse für Bier und andere Getränke auf rd. EUR 86,9 Mio. (+29 %) erwartet. Auf Grund zu erwartender steigender Preise für Roh- und Betriebsstoffe wird ein Ergebnis leicht über dem Vorjahr erwartet. Auch für das Geschäftsjahr 2009 wird eine ähnliche Entwicklung erwartet. D. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresEs sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.
Wernigerode, den 16. Mai 2008 |
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Hasseröder Brauerei GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Auerhahnring 1
38855 Wernigerode - Handelsregister
- HRB 100971, Stendal
- Eintragungsdatum
- 28. Juni 1990
- Branche
-
Herstellung von Bier
Großhandel mit Getränken
Herstellung von Erfrischungsgetränken und Mineralwässern - Eingetragenes Kapital
- 12.000.000,00 DEM
- Vertretungsregelung
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Unternehmenszweck
- Herstellung und der Vertrieb von Bier und Getränken
Finanzen
Ältere Kennzahlen · 2008 Warum?
Warum gibt es keine neueren Zahlen?
Die neuesten hier verfügbaren Kennzahlen beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2008. Sie beschreiben die damalige Situation des Unternehmens.
Wann müssen Abschlüsse vorliegen?
Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG und AG müssen ihre Abschlüsse grundsätzlich offenlegen. Die Frist beträgt in der Regel zwölf Monate nach Ende des Geschäftsjahres; für kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten kürzere Fristen. Bei jungen Unternehmen kann der erste Abschluss daher noch ausstehen.
Was wird je nach Unternehmensgröße veröffentlicht?
Für die Größenklasse zählen Bilanzsumme, Jahresumsatz und die durchschnittliche Beschäftigtenzahl. In der Regel müssen mindestens zwei der drei Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen erfüllt sein. Für Neugründungen und bestimmte Umwandlungen gelten Sonderregeln.
- Kleinstgesellschaften
- bis 450.000 € Bilanzsumme · 900.000 € Umsatz · 10 Beschäftigte Dürfen ihre Offenlegungspflicht durch die Hinterlegung einer Bilanz erfüllen. Diese ist im Unternehmensregister nach Registrierung gegen Gebühr abrufbar. Eine Gewinn- und Verlustrechnung muss nicht offengelegt werden; deshalb sind oft nur wenige Kennzahlen verfügbar.
- Kleine Gesellschaften
- bis 7,5 Mio. € Bilanzsumme · 15 Mio. € Umsatz · 50 Beschäftigte Müssen grundsätzlich Bilanz und Anhang offenlegen, dürfen dabei aber Erleichterungen nutzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nicht offenzulegen. Insbesondere der Umsatz ist deshalb häufig nicht öffentlich ersichtlich; einzelne Ergebnisangaben können dennoch in der Bilanz stehen.
- Mittelgroße Gesellschaften
- bis 25 Mio. € Bilanzsumme · 50 Mio. € Umsatz · 250 Beschäftigte Legen Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht offen, mit gesetzlichen Erleichterungen. In der Gewinn- und Verlustrechnung können etwa Umsatz und bestimmte Aufwendungen zum Rohergebnis zusammengefasst sein.
- Große Gesellschaften
- Überschreiten mindestens zwei der Grenzen für mittelgroße Gesellschaften. Legen grundsätzlich den vollständigen Jahresabschluss mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang sowie den Lagebericht offen. Kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten grundsätzlich als groß.
Die genannten Grenzen gelten grundsätzlich für Geschäftsjahre, die ab 2024 beginnen; eine vorzeitige Anwendung war für 2023 möglich. Für ältere Abschlüsse galten teilweise niedrigere Grenzen.
Andere Rechtsformen und Befreiungen
Einzelkaufleute und Personengesellschaften mit einer natürlichen Person als unbeschränkt haftendem Gesellschafter unterliegen in der Regel nicht der Offenlegungspflicht für Kapitalgesellschaften. Bei besonders großen Unternehmen kann jedoch das Publizitätsgesetz greifen. Für bestimmte Tochterunternehmen gibt es außerdem Befreiungen bei Einbeziehung in einen Konzernabschluss.
Weitere Gründe für fehlende oder ältere Zahlen
Die folgenden Möglichkeiten sind allgemeine Erklärungen. Aus fehlenden Kennzahlen allein lässt sich nicht ableiten, welcher Grund bei diesem Unternehmen vorliegt.
- Noch nicht fällig oder verspätet eingereicht
- Ein Abschluss kann noch innerhalb der Einreichungsfrist liegen oder verspätet eingereicht werden. Bei Pflichtverstößen kann das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren einleiten. Das Fehlen auf dieser Seite belegt keinen solchen Verstoß.
- Geänderter Veröffentlichungsumfang
- Wird eine Gesellschaft kleiner oder nutzt sie zulässige Erleichterungen, können spätere Abschlüsse weniger Angaben enthalten oder nur hinterlegt werden. Eine zuvor verfügbare Kennzahl kann dann fehlen.
- Löschung, Umwandlung oder Abwicklung
- Nach einer Löschung oder Verschmelzung können die Berichte unter diesem Unternehmen enden. Liquidation, Insolvenz oder eine ruhende Geschäftstätigkeit befreien hingegen nicht automatisch von der Offenlegungspflicht; diese besteht grundsätzlich bis zur Löschung fort.
- Erfassung der Daten
- Ein Abschluss kann bereits veröffentlicht oder hinterlegt sein, aber in unserem Datenbestand noch fehlen oder noch nicht vollständig ausgewertet sein. Auch fehlende Einzelangaben im Dokument begrenzen die ableitbaren Kennzahlen.
Neuere Kennzahlen erscheinen hier, sobald entsprechende Abschlüsse in unserem Datenbestand erfasst und ausgewertet sind. Der Hinweis beschreibt den Umfang der hier verfügbaren Daten.
Bilanz
- Umlaufvermögen 77,9 % 133,59 Mio
- Anlagevermögen 22,1 % 37,82 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 39,2 k
- Eigenkapital 57,6 % 98,76 Mio
- Verbindlichkeiten 28,8 % 49,33 Mio
- Sonderposten mit Rücklageanteil 5,0 % 8,59 Mio
- Rückstellungen 4,7 % 8,12 Mio
- Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 3,9 % 6,66 Mio
Bilanzdaten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
- Umsatzerlöse 40,0 % 91,14 Mio
- Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 23,8 % 54,26 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 16,4 % 37,45 Mio
- Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn 14,0 % −31,86 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3,0 % −6,94 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2,1 % 4,89 Mio
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,6 % 1,48 Mio
- Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 46,5 k
- Erträge aus Gewinnabführungsvertrag 0,0 % 31,9 k
- Andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 % 0
- Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 0
- Materialaufwand 36,5 % −35,28 Mio
- Sonstige Steuern 23,4 % −22,63 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 21,6 % −20,84 Mio
- Personalaufwand 17,3 % −16,75 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,0 % −970,0 k
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,2 % 228,3 k
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,0 % 0
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
GuV-Daten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Sandra Bettina Brandstädter
seit 2019 Geschäftsführer
-
Patrick Daniel Dr. Buse
seit 2020 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- GB Verwaltungs AG DEU 100,0 % 12,0M DM
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.
Beteiligungen an
- Hasseröder Service GmbH 100,0 %
Historie
- 2026
-
04.08.
Austritt einer PositionEveline Ruth Urfer · Gesamtprokura
- 2021
-
30.08.
Austritt einer PositionU** M****** · Prokura
-
04.02.
Austritt einer PositionH***** H****** · Geschäftsführer
- 2020
-
07.02.
Austritt einer PositionS****** H****** · Gesamtprokura
-
07.02.
Eintritt eines MitgliedsPatrick Daniel Dr. Buse · Gesamtprokura
- 2019
-
20.12.
Eintritt eines MitgliedsSandra Bettina Brandstädter · Geschäftsführer
-
20.12.
Austritt einer PositionSandra Bettina Brandstädter · Gesamtprokura
-
30.10.
UnternehmensvertragHasseröder Brauerei GmbH
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2008 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2007 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2006 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2007 Jahresabschluss Volltext
Registerdokumente
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-
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client = OpenAI()
response = client.responses.create(
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"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Dieses Unternehmen abfragen
Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:
Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Hasseröder Brauerei GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.
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