aktiv Rechtsform GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung

inasys Gesellschaft für Informations- und Analyse-Systeme mbH

Sankt AugustinSankt Augustin, DEU ·HRB 10510 Siegburg ·inasys.de

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Grantham-Allee 2-8
53757 Sankt Augustin
Handelsregister
HRB 10510, Siegburg
Eintragungsdatum
23. Dezember 1985
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Eingetragenes Kapital
255.645,94 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Unternehmenszweck
Entwicklung von Standard- und Individualsoftware, Softwareankauf und -vertrieb sowie die Softwareübernahme im Lizenzwege, Ankauf, Verkauf bzw.Vermittlung von Datenverarbeitungsdienstleistungen und Durchführung von Datenverarbeitungstätigkeiten für Dritte, Erbringung von Dienst- und Beratungsleistungen in allen datenverarbeitungstechnischen, organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Fragen.

Finanzen

Umsatz 2024
21,07 Mio. €
Mitarbeiter 2024
94
Bilanzsumme 2024
9,39 Mio. €
Jahresergebnis 2024
1,76 Mio. €
17 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 9,39 Mio
  • Umlaufvermögen 91,2 % 8,56 Mio
  • Anlagevermögen 6,4 % 602,2 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 2,4 % 227,5 k
Passivseite 9,39 Mio
  • Rückstellungen 38,2 % 3,59 Mio
  • Eigenkapital 36,7 % 3,44 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 15,5 % 1,45 Mio
  • Verbindlichkeiten 9,6 % 903,9 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 17 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 21,86 Mio
  • Umsatzerlöse 96,4 % 21,07 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 1,9 % 410,9 k
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1,6 % 359,8 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 12,6 k
Aufwendungen 19,38 Mio
  • Personalaufwand 47,9 % 9,28 Mio
  • Materialaufwand 34,8 % 6,74 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 12,8 % 2,48 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4,5 % 865,4 k
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,1 % 17,5 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % 348
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1,76 Mio
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 3 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Christian Dr. Kastner seit 2024 Geschäftsführer
  • Peer Hannig seit 2024 Geschäftsführer
  • Dominique Pierre Didszuweit seit 2023 Prokura
  • Gabriele Heidi Hartung-Kleipsties seit 2010 Prokura
3 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Historie

  1. 2026
  2. 06.01.
    Austritt einer Position
    Ralf Richard Schuster · Geschäftsführer
  3. 2024
  4. 01.10.
    Eintritt eines Mitglieds
    Christian Dr. Kastner · Geschäftsführer
  5. 01.10.
    Eintritt eines Mitglieds
    Peer Hannig · Geschäftsführer
  6. 2023
  7. 26.04.
    Austritt einer Position
    J***** H** · Geschäftsführer
  8. 09.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Dominique Pierre Didszuweit · Gesamtprokura
  9. 2012
  10. 07.08.
    Austritt einer Position
    K**** D****** · Gesamtprokura
  11. 2010
  12. 13.04.
    Eintritt eines Mitglieds
    Gabriele Heidi Hartung-Kleipsties · Gesamtprokura
  13. 2009
  14. 17.04.
    Adressänderung
    inasys Gesellschaft für Informations- und Analyse-Systeme mbH
31 weitere Events inklusive aller Details API-Key holen →

Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2020 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Volltext

inasys Gesellschaft für Informations- und Analyse-Systeme mbH

Sankt Augustin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht 2023

Gliederung

I. Gesellschaftsrechtliche Rahmenbedingungen und Grundlagen der Gesellschaft

II. Wirtschaftsbericht

III. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

I. Gesellschaftsrechtliche Rahmenbedingungen und Grundlagen der Gesellschaft

Die inasys GmbH mit Sitz in Sankt Augustin ist ein führender Anbieter von Portfoliomanagement- und Beratungslösungen für Banken und Sparkassen. Sie entwickelt Standardanwendungen speziell für die Segmente Private Banking und Vermögensverwaltung sowie zur Beratungsunterstützung im Privatkundensegment. Auf der Grundlage zentraler und moderner Serverarchitekturen bietet sie ihren Kunden umfangreiche bankfachliche und technische Dienstleistungen in Form eines SaaS-Modells (Software as a Service) an.

Das Dienstleistungsangebot umfasst ein breites Spektrum: von der Einführungsberatung mit Projektmanagement und Schulungen bis zur kompletten Übernahme des sicheren IT-Betriebes ergänzt um bankfachlicher Marktfolgeleistungen im Bereich Backoffice. Mit diesem Serviceangebot garantiert die inasys GmbH ganzheitliche Lösungen aus einer Hand.

Die inasys GmbH stellt sich den Herausforderungen der Digitalisierung und modernisiert ihre Produkte und Lösungen in agiler Methodik. Dabei beziehen wir unsere Kunden bei der Implementierung gemeinsamer Innovationsprojekte mit ein.

Das bestehende Geschäftsmodell der Softwareentwicklung für Berater und Spezialisten (B2B) wird ausgebaut in Richtung der Endkunden von Banken und Sparkassen durch Bereitstellung hybrider Lösungen (B2C). Die Grundlage hierfür ist unsere B2B2C- Plattform und die tiefe Integration in die Kernbankensysteme und die damit einhergehende Multikanalausrichtung.

Um den Erfordernissen des Marktes hinsichtlich der schnellen Bereitstellung von spezialisierten Anwendungen zu entsprechen wurde die inasys GmbH Plattform auch Drittanbietern und FinTechs geöffnet, die hiermit den Zugriff auf das stark wachsende inasys- Datenuniversum erhalten.

Ein weiterer neuer Lösungsbaustein bedient die gewachsenen aufsichtsrechtlichen Vorschriften zu Auslagerungstatbeständen und die sich daraus ergebenden Berichtspflichten, die seitens inasys GmbH passgenau bedient werden.

Aus Seiten der gesellschaftsrechtlich Beteiligten hat die Finanz Informatik GmbH & Co. KG die 2%ige Beteiligung des Geschäftsführers Ralf Schuster übernommen und hält nunmehr 100% der Gesellschaftsanteile.

Der Geschäftsführer Jürgen Hoß ist zum 31.3.2023 ausgeschieden, die inasys GmbH wird seitdem von bisherigen Vorsitzenden der Geschäftsführung Ralf Schuster alleine geführt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2022/2023 liegt erlösseitig mit 18,5 Mio. € um 3,5 Mio.€ (+ 23 %) über den Gesamterlösen des Vorjahres (15,0 Mio. €). Die Umsätze konnten um 24,7 % gesteigert werden und liegen bei 18,3 Mio. €.

Der Gesamtaufwand steigt um 13 % im Vergleich zum Vorjahr. Höhere Sachaufwendungen aufgrund von verstärkten Investitionen in neue Produkte, des Ausbaus der Infrastruktur und gestiegene Personalkosten aufgrund von Einstellungen liegen der Veränderung zugrunde.

Das Ergebnis vor Steuern liegt mit 3,0 Mio. € um 1,7 Mio. € über dem Wert des Vorjahres (1,3 Mio. €) und liegt mit einem Zuwachs von 133 % deutlich über den Planwerten (+ 27 %).

Die Umsatzrendite vor Steuern liegt bei 16,4 % (Vorjahr 8,8 %) bei einem Pro-Kopf-Umsatz von 202 T€. Im Jahresdurchschnitt waren 90,3 Mitarbeiterkapazitäten im Unternehmen beschäftigt (ohne Auszubildende, Mitarbeiter in Elternzeit, mit Geschäftsführung).

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht, sie steigt um 2.986 T€ auf einen Wert von 8.567 T€. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhen sich die offenen Forderungen zum Bilanzstichtag um 1.519 T€ sowie die Guthaben und die Wertpapierdepots bei Kreditinstituten um 1.664 T€ auf 4.349 T€.

Die Verbindlichkeiten erhöhen sich um 466 T€ auf 828 T€. Unter Einbeziehung des Jahresüberschusses erhöht sich das buchmäßige Eigenkapital auf 3.734 T€. Die Eigenkapitalquote liegt bei 44 % (Vorjahr 46 %).

b) Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 3,9 % der Bilanzsumme. Die Liquidität zur Bedienung der Verbindlichkeiten ist jederzeit vorhanden.

Die Liquidität hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr unter Berücksichtigung der Wertpapiere des Umlaufvermögens erhöht. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens können jederzeit, bei geringem Kursrisiko, in liquide Mittel umgewandelt werden.

c) Ertragslage

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens kann insgesamt als sehr gut beurteilt werden. Das Ergebnis vor Steuern liegt bei ca. 3,0 Mio. € und übersteigt den Planwert. Die Umsatzrendite vor Steuern liegt mit 16,4 % auf einem Höchstwert.

Die gestiegenen Sachkosten konnten durch zusätzliche Umsätze überkompensiert werden. Insbesondere stieg der Lizenz-/Mietumsatz im Bereich der Produkte durch die erfolgreiche Markteinführung neuer Lösungen deutlich an (+ 101 %).

Auch das Dienstleistungsgeschäft konnte im Vergleich zum Vorjahr um 86 % gesteigert werden.

Das Finanzergebnis ist neutral, da sich die Erträge aus Kapitalanlagen und die Bewertung der Kapitalanlagen zum Stichtag weitgehend aufheben.

In Summe wurde das Planergebnis deutlich übertroffen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz, Umsatz pro Mitarbeiterkapazität, Gesamterlöse, Ergebnis vor Steuern und Umsatzrendite vor Steuern heran.

Bei den Mitarbeitern werden die Geschäftsführer mitgezählt, Aushilfen, Werkstudenten, Praktikanten und Mitarbeiter in Elternzeit hingegen nicht. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen (ohne Sonstige Betriebliche Erträge).

Die Umsatzerlöse konnten mit 18,3 Mio. € um 3,6 Mio. € (+ 24,7 %) gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Der Umsatz pro Mitarbeiterkapazität beträgt 202 T€. Das Ergebnis vor Steuern liegt bei 2.998 T€. Die Umsatzrendite vor Steuern ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen und beträgt im Geschäftsjahr 16,4 % (Vorjahr 8,8 %).

Die Gesamterlöse mit 18,5 Mio. € um 3,5 Mio. € (+ 23,3 %) gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Die inasys GmbH hat in ihrer Mittelfristplanung eine Reihe von Maßnahmen definiert und Initiativen gestartet, um die Herausforderungen zur Digitalisierung ihrer Produkte und Geschäftsprozesse aktiv zu gestalten. Dies spiegelt sich in den notwendigen Investitionen und resultierenden Kostenbelastungen wider. Die umgesetzten Maßnahmen zeigen aber bereits durch ansteigende Auftragseingänge und zunehmende Produkt- und Serviceumsätze die erfolgreiche Entwicklung an.

III. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

1. Gesamtbeurteilung durch die Geschäftsführung

Unsere Geschäftspolitik ist darauf ausgerichtet, einen nachhaltig wirtschaftlichen Erfolg für die inasys GmbH zu sichern um darauf aufbauend relevante gesellschaftliche Verantwortung für Arbeitsplätze, Ausbildung und Innovation zu gestalten.

Dabei ist die Reaktionsfähigkeit auf geänderte Rahmenbedingungen und das bewusste Eingehen tragbarer Risiken ein wesentlicher Aspekt der Unternehmenssteuerung. Es gilt sicherzustellen, dass unternehmerische Entscheidungen auf einer gewissenhaften Abwägung von Chancen und Risiken beruhen. Die Verantwortung für das Chancen- und Risikomanagement obliegt der Geschäftsführung der inasys GmbH.

Nach unserer Einschätzung stellen die aktuellen Risiken zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Lageberichts keine Gefährdung für den Fortbestand des Unternehmens dar. Wir sehen die Risikolage der inasys GmbH als angemessen und tragfähig an und sind davon überzeugt, dass wir strategisch und finanziell gut aufgestellt sind, um die sich zukünftig bietenden Chancen zu nutzen.

2. Risikomanagement

Die inasys GmbH betreibt ein unternehmensweites Risikomanagement, das sich mit der systematischen Risikoerkennung, - bewertung, - steuerung, - überwachung und -kontrolle möglicher Ereignisse beschäftigt und ein Steuerungsinstrument zur Erreichung der Unternehmensziele darstellt.

Um Risiken frühzeitig zu erkennen, sie systematisch zu analysieren, angemessen zu steuern und zu überwachen, verfügen wir über einen etablierten Prozess, der sich an den gesetzlichen Anforderungen nach KonTraG (Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmen) und MaRisk (Mindestanforderungen an das Risikomanagement) orientiert. Ziel des Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen branchenübliche Risikoarten.

Die IT-Lösungen und Service-Dienstleistungen von inasys GmbH werden aufgrund der rechtlichen Vorgaben und Rahmenbedingungen von einer größeren Anzahl von Instituten als wesentliche Auslagerung eingestuft. Aus den aufsichtsrechtlichen Anforderungen ergeben sich neue Anforderungen an ein regelmäßiges Berichtswesen. Ein Bestandteil ist der kundenindividuelle Risikobericht mit der Aufbereitung der erkannten Einzelrisiken und deren Bewertung.

Im Rahmen der vierteljährlichen Risikoberichterstattung werden die eingehenden Risiken plausibilisiert und auf Interdependenzen, Konzentrationen und Tragfähigkeit hin untersucht. Der abschließende Quartalsbericht informiert die Geschäftsführung der inasys GmbH sowie weitere Stakeholder vor allem über den Risikobestand, die geplanten und beauftragten Steuerungsmaßnahmen sowie die Veränderungen der Risiken im Zeitablauf. Bei unerwartet auftretenden Risiken, die außerhalb der turnusmäßigen Reporting- Termine identifiziert werden und spezifische Wesentlichkeitsgrenzen überschreiten, erfolgt zudem eine Ad hoc-Meldung.

Ein Kernelement des Risikoberichts ist die Risikomatrix. Sie ergibt sich zum einen aus der Dimension Eintrittswahrscheinlichkeit (W) mit den Intervallen "sehr selten", "selten", "erhöht", "häufig", zum anderen aus der Dimension Schadenshöhe (S) mit den Intervallen "gering", "mittel", "hoch", "gravierend":

Bei der Schadenshöhe unterscheidet das Risikomanagement zwischen den monetären Auswirkungen auf die Plan-Gewinn- und Verlustrechnung der inasys GmbH und den Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb unserer Kunden. Aus dem Produkt von Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe ergibt sich der Schadenserwartungswert bzw. leitet sich die Kritikalität eines jeden Risikos ab ("grün", "gelb", "rot"), an die wiederum verschiedenen Vorgaben zur Risikosteuerung geknüpft sind. Kein im Bestand der inasys GmbH erfasstes Risiko fällt derzeit unter die Risikoklasse "rot".

Mit der Bedienung der Berichtspflichten einhergehend wurde ein internes Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess implementiert und fortlaufend weiter ausgebaut. Während das interne Kontrollsystem dazu dient, betriebliche Abläufe zu überwachen und die Einhaltung definierter Regeln zu überprüfen, ist das Risikomanagementsystem auf die Risikofrüherkennung und interne Überwachung derselben ausgerichtet.

Die Ergebnisse der laufenden Überprüfung werden quartalsweise in den halbjährlichen Gesellschafterversammlungen vorgetragen.

3. Risiko- und Chancenbericht

Unsere Fokussierung auf die Erschließung neuer Leistungsangebote und Produktmodernisierungen auf Basis agiler Entwicklungsmethoden etabliert neue Produkte im Bereich von Beratungslösungen und erweitert so das Gesamtangebot an Lösungen für das Marktsegment Private Banking. Diese Modernisierung zielt auf eine Verbesserung der "user experience", ein zeitgemäßes Design und auf die hybride Nutzung durch unsere Kunden ab.

Gleichartige Zielsetzungen bestehen in der Modernisierung der IT-Architektur und der Datenverarbeitung und -speicherung. Das Zielbild beschreibt eine tiefere Integration zum Kernbankensystem der Sparkassenorganisation OSPlus neo (One System Plus) auf Basis neuer Schnittstellen / Kommunikationstechnologien und die Schaffung einer eigenen Anwendungsplattform, in der auch Drittapplikationen von FinTechs eingebunden werden sollen.

Mit Produkt- und Prozessinnovationen wird die inasys-Ausrichtung auf die strategischen Bestandteile "Daten - Produkte - Services" weiter ausgebaut. Dabei will inasys GmbH ihre Position als Standardsoftware-Anbieter vor allem im Kundensegment Private Banking / Vermögensverwaltung schärfen und die Chancen der Digitalisierung für sich nutzen.

Der Umbau in Richtung einer "agilen Organisation" in Verbindung mit einer stärkeren Außenwahrnehmung geht voran und zeigt bereits deutlich positive Zwischenergebnisse in der Intensität der Kommunikation mit Kunden und Partnern.

Im Rahmen unseres Chancenmanagements bewerten wir die Markt- und Wettbewerbssituationen sowie die regulatorischen Rahmenbedingungen und befassen uns mit der Ausrichtung unseres Produktportfolios sowie den kritischen Erfolgsfaktoren unserer Branche. Grundsätzlich streben wir ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Chancen und Risiken an, wobei es unser Ziel ist, durch die Wahrnehmung neuer Absatzchancen den Unternehmenswert zu steigern.

Sofern es wahrscheinlich ist, dass Chancen eintreten, haben wir sie in unsere Geschäftspläne und in die mittelfristige Perspektive aufgenommen.

So ergeben sich neue Chancen für die inasys GmbH in einem zunehmend dynamischeren Marktumfeld durch

•

vermehrte Mietpreisangebote statt bisheriger Kauflizenzen bei neuen und modernisierten Produkten,

•

von Kunden mitfinanzierten Innovationsprojekten, die gemeinsam in agiler Methodik entwickelt werden,

•

individualisierte Auftragsentwicklungen, die das Standardprodukt weiter ausprägen,

•

die sparkassenweite Empfehlung im Segment Private Banking 2.0, als Ergebnis einer europaweiten Ausschreibung mit diversen Wettbewerbern,

•

den Ausbau der Datenplattform durch zentralen Einkauf der erforderlichen Daten aus einer Hand,

•

die Etablierung einer zentralen Private Banking-Plattform und Anbindung von Drittanbietern an diese Plattform und

•

die Erweiterung der Regulatorik-Dienstleistungen auf Basis eines rechtssicheren Leistungsangebotes.

Die Novellierung der aufsichtsrechtlichen Vorgaben im Bereich der MA-Risk und BAIT sowie neue europäische Verordnungen zur IT- Resilienz (DORA) erfordern den Ausbau von internen Governance-Strukturen und schaffen zugleich erweiterte Lösungsangebote zur Bedienung der sich daraus ergebenden Informations- und Berichtspflichten.

Diese neuen Herausforderungen bestimmen sowohl die Investitionsschwerpunkte im Bereich der Standard-Softwareentwicklung als auch den weiteren kulturellen Umbau der Organisation. Ihre Umsetzung ist die Voraussetzung für die Fortsetzung des Wachstumskurses der inasys GmbH.

Dennoch verbleiben Risiken auf diesem Weg, die es zu erkennen und zu vermeiden gilt:

•

Mitarbeiterabgänge und damit verbundener Wissensverlust sind zu vermeiden.

•

Kundenabgänge durch mangelnde Berücksichtigung der Kundeninteressen und -anforderungen sind durch prozessuale Verbesserungen zu verhindern.

Mit einer gesunden Mischung aus etablierten und leistungsstarken Kernprodukten für das Portfolio-Management, neuen Beratungslösungen für das Private Banking und dem Ausbau und Zurverfügungstellung weiterer mobile-first Lösungen, die dem Privatkunden den Rundumblick auf sein Vermögen direkt aus einem eigenen Private Banking-Portal ermöglichen, sehen wir die Grundlage für weiteres Wachstum gelegt.

Neue Produkte auf Basis unserer B2B2C-Plattform ermöglichen den 360°-Blick auf das Gesamtvermögen eines Privatkunden über alle Vermögenswerte und Bankverbindungen. Die in Einführung befindliche, neue inasys-Lösung Vermögensbilanz ist der zentrale Baustein für die 360°-Beratung und für weitergehende Leistungsfelder.

Einzelne ergänzende Lösungsbausteine werden unter der Verantwortung der inasys mit Partnern entwickelt. Dies gilt für die gemeinsame Marktentwicklung als auch im Bereich der Implementierung.

Erste Lösungen, die Bestandteil des Kernbankensystems OSPlus werden sollen, ermöglichen den flächenmäßigen Einsatz für alle Sparkassen in Deutschland. Dies ermöglicht zusätzliche Umsatzpotentiale in den Folgejahren aufgrund des Ausbaus der Produktionsplattform und der damit verbundenen Datenbelieferungen und deren börsentägliche Bearbeitung im Backoffice.

Aufgrund der Marktposition in der S-Finanzgruppe mit einer ca. 65%igen Kundenabdeckung, den Produktempfehlungen seitens Verband und Finanz Informatik sowie den tiefgreifenden IT-Kenntnissen und dem bankfachlichen Wissen der Mitarbeiter sehen wir uns für den anstehenden Transformationsprozess zur Bewältigung der digitalen Herausforderungen gut aufgestellt und gewichten daher die Chancen höher als Risiken aus diesen Entwicklungen.

Wesentliche Voraussetzung für das Wahrnehmen der Chancen ist das Halten und der Zugewinn an qualifizierten Mitarbeitern, was im abgelaufenen Jahr mit einem weiteren Anstieg der Mitarbeiteranzahl mit Erfolg gelang.

Wegen des weiter steigenden Umsatzanteils der längerfristigen Miet- und Serviceverträge am Gesamtumsatz (Annual Recurring Revenue) sollten Umsatz- und Ergebnisrisiken für inasys GmbH beherrschbar bleiben.

Um die inasys GmbH nachhaltig wachstumsfähig auszurichten sind organisatorische Maßnahmen zum Unternehmensumbau geplant. Hierbei soll insbesondere die kundenorientierte Serviceausrichtung im Fokus stehen.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Guthaben bei Kreditinstituten, Wertpapiere, Forderungen und Verbindlichkeiten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Gesonderte bestandsgefährdende Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind nicht erkennbar.

4. Prognosebericht

Die eingeleiteten Maßnahmen zur technischen und prozessorientierten Modernisierung und Modularisierung der Bestandsprodukte und die zunehmende Agilisierung des Unternehmens zeigen deutlich Erfolge. Die neuen digitalen Produkte werden kundenseitig angenommen und führen zu weiterem Umsatzwachstum.

Neue Kooperationsprojekte mit Bestandskunden und in der Konzerngruppe eröffnen neue Marktchancen bei überschaubaren Risiken.

Die Umsetzung der europäischen Verordnung zum Thema Nachhaltigkeit (ESG) im Bereich Vermögensverwaltung in Form von neuen Anwendungen und Funktionen führt zu steigenden Erlösen. Die neue Lösung zur Digitalisierung von Prozessen in der Vermögensverwaltung wird gemeinsam mit Kunden in Richtung "digitale Vertragsstrecke" ausgebaut.

Mit der Entwicklung einer Lösung für das Generationenmanagement werden neue Anwendungsgruppen in den Instituten adressiert. Die geplante Anwendung für das Immobilienmanagement rundet die Strategie einer umfassenden Vermögensanalyse ab.

Auf Basis der Funktionalitäten zur "Performance- und Risikoanalyse" wurde ein Vertriebssteuerungscockpit entwickelt, dass in vertriebliche Vermarktung geht.

In Folge der verstärkten Investitionen steigt der Bedarf an zusätzlichem Personal und geeigneter Infrastruktur weiter an.

Sondereinflüsse aufgrund der exogenen Faktoren Krieg, Inflation oder Corona-Pandemie können sich dennoch auf das Unternehmenswachstum negativ auswirken. Wir entgegen dem durch moderne Formen der Arbeitsorganisation und sichere Arbeitsplätze. Unsere Handlungsfähigkeit wird durch die zunehmende Nutzung etablierter und sicherer Konzerninfrastruktur im Bereich von Business-Continuity und Notfallmanagement durchgehend bewahrt.

Aus aktueller Sicht beurteilen wir die Entwicklung des Unternehmens für die nächsten Perioden positiv.

Wir gehen im nächsten Geschäftsjahr von einem weiteren Umsatzwachstum (einschließlich sonstiger betrieblicher Erträge) auf 21,0 Mio. € aus. Auf der Aufwandsseite entstehen höhere Personalkosten aufgrund des geplanten Personalzuwachses und höhere Aufwendungen für den externen Personaleinsatz im Rahmen der geplanten Projekte. Der betriebliche Aufwand steigt auf eine Größenordnung von 18,6 Mio. € an.

Daraus ergibt sich eine Umsatzrendite vor Steuern im Bereich von 11,5 %. Unter Abwägung der Marktchancen in Verbindung mit einem adäquaten Kostencontrolling planen wir ein Ergebnis vor Steuern in der Größenordnung von 2,4 Mio.€.

Der Ausbau der Produktlandschaft in Verbindung mit laufzeitgebundenen Mietverträgen und die kundenbezogenen Auftragsentwicklungen führen zu einem Anstieg der Umsätze auf 25 Mio.€ in der Mittelfristplanung.

Gemäß den Erläuterungen leiten wir folgende Planungswerte für das Geschäftsjahr 2023/2024 ab:

•

Umsatzsteigerung (einschließlich sonstiger Erträge) auf 21,0 Mio.€

•

Umsatz pro Mitarbeiterkapazität auf 183 T€

•

bei einen betrieblichen Aufwand von 18,6 Mio.€

•

Ergebnis vor Steuern 2,4 Mio.€

Für die Mittelfristplanung schaffen wir mit den Investitionen die notwendige Basis um neue Leistungsangebote zu schaffen und eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen. Wir gehen von einem soliden Wachstumskurs in Bezug auf Umsatz und Erträge in den nächsten Jahren aus.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

 

St. Augustin, 5. Januar 2024

Ralf Schuster, Geschäftsführer

Bilanz zum 30. September 2023

Aktiva

30.09.2023 30.09.2022
€ €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 233.302,00 356.181,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 350.356,98 289.054,91
583.658,98 645.235,91
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.435.794,24 1.618.267,15
2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 1.701.700,00 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 341.809,13 520.370,62
(davon aus Steuern € 338.791,99; Vorjahr € 512.839,45) 3.479.303,37 2.138.637,77
II. Wertpapiere des Umlaufvermögens
Sonstige Wertpapiere 875.111,73 725.632,26
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.474.320,95 1.959.692,28
7.828.736,05 4.823.962,31
C. Rechnungsabgrenzungsposten 154.440,04 111.852,34
8.566.835,07 5.581.050,56

Passiva

30.09.2023 30.09.2022
€ €
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 255.645,94 255.645,94
II. Kapitalrücklage 818.067,01 818.067,01
III. Gewinnvortrag 612.472,93 612.472,93
IV. Jahresüberschuss 2.047.379,39 860.276,15
3.733.565,27 2.546.462,03
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 557.411,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.911.300,29 1.335.018,03
2.468.711,29 1.335.018,03
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 313.049,59 116.319,17
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17.152,52 0,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 497.645,84 245.396,23
(davon aus Steuern 431.504,81€; Vorjahr € 179.611,76)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 18.364,14; Vorjahr € 19.652,30)
827.847,95 361.715,40
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.536.710,56 1.337.855,10
8.566.835,07 5.581.050,56

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

2022/23 2021/22
€ €
1. Umsatzerlöse 18.265.307,17 14.646.615,59
2. Sonstige betriebliche Erträge 234.604,09 361.403,84
18.499.911,26 15.008.019,43
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.780.931,35 3.935.774,48
4.780.931,35 3.935.774,48
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.633.894,06 6.954.492,43
b) Soziale Abgaben 1.286.359,53 1.168.584,94
8.920.253,59 8.123.077,37
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 387.103,51 398.677,21
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.411.371,39 1.192.993,30
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.436,02 0,00
8. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 7.108,98 72.186,12
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 1.202,42
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 950.199,07 423.832,38
11. Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss 2.047.379,39 860.276,15

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 bis 30. September 2023

Allgemeine Angaben

Die inasys Gesellschaft für Informations- und Analyse-Systeme mbH, Sankt Augustin, wird beim Amtsgericht Siegburg B unter der Nr. 10510 geführt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der vorliegende Jahresabschluss zum 30. September 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 2 in Verbindung mit Absatz 4 Satz 1 HGB aufgestellt.

Für die Berichterstattung wurden die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276 und 288 Satz 2 in Anspruch genommen.

Sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden wurden zum 01. Oktober 2022 aus der Bilanz des Vorjahres übernommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung gliedert sich gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten linear unter Zugrundelegung folgender betriebsgewöhnlicher Nutzungsdauern:

Software 3 bis 7 Jahre
Sachanlagevermögen 3 bis 10 Jahre

Abschreibungen auf Zugänge werden im Jahr des Zuganges zeitanteilig erfasst.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu ihrem Nennbetrag angesetzt. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine pauschale Wertberichtung in Höhe von 1% des Nettowertes der Forderungen abgebildet.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Das Niederstwertprinzip wird angewendet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Steuerrückstellungen entsprechen dem zu erwartenden Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Einnahmen für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

01.10.2022 Zugänge Abgänge 30.09.2023
€ € € €
Historische Anschaffungskosten
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 838.013,03 7.976,26 0,00 845.989,29
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.509.395,41 323.033,25 -331.192,97 1.501.235,69
2.347.408,44 331.009,51 -331.192,97 2.347.224,98
Abschreibungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 481.832,03 130.855,26 0,00 612.687,29
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.220.340,50 256.248,25 -325.710,04 1.150.878,71
1.702.172,53 387.103,51 -325.710,04 1.763.566,00
Buchwerte
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 356.181,00 233.302,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 289.054,91 350.356,98
645.235,91 583.658,98

Forderungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen überwiegend gegenüber Unternehmen aus den Banken- und Sparkassenorganisationen. Für nicht werthaltige Forderung wurden Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Wertpapiere

Bezüglich der Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden Abschreibungen auf den sich aus einem Börsen- oder Marktpreis ergebenden niedrigeren Wert vorgenommen.

Eigenkapital

Bei einem gezeichneten Kapital von € 255.645,94 beziffert sich das buchmäßige Eigenkapital zum 30. September 2023 auf € 3.733.565,27.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer des laufenden Geschäftsjahres und des Vorjahres in Höhe von insg. 557.411,00 Euro (Vorjahreswert T€ 0,0).

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Urlaubs- und Gleitzeitguthabenansprüche, für Tantiemen und Provisionen, für ausstehende Rechnungen sowie für Jahresabschluss- und Prüfungskosten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch üblichen Eigentumsvorbehalt besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen betreffen im Geschäftsjahr analog Vorjahr ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

In den Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern T€ 432 (Vorjahr: T€ 180) und solche im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 18 (Vorjahr: T€ 20) enthalten.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden mit geringen Ausnahmen (245 T€ Auslandsumsatz) im Inland erzielt und setzen sich im Wesentlichen aus Einnahmen für Wartungs- und Serviceverträge, Lizenzentgelte für Softwareprodukte und Honoraren für sonstigen Dienstleistungen zusammen.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge entfallen überwiegend auf die Erträge aus der Versteuerung geldwerter Vorteile, Erträgen aus Werterhöhung des Umlaufvermögens, Erträgen aus Lohnersatzleistungen sowie auf die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit 102 T€.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinsen und ähnlichen Erträge berücksichtigen im Wesentlichen die die Zinserträge aus Wertpapieren sowie Veräußerungsgewinne.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022/2023 in Höhe von € 2.047.379,39 an die Gesellschafter auszuschütten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von (in T€):

2024 2025 2026 2027 2028 folgende Jahre
359 309 299 278 275 275

Mitarbeiter

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 97 Mitarbeitende beschäftigt. Gegenüber dem Vorjahr wurden Personen in Elternzeit nicht einbezogen (Vorjahr: 100 Mitarbeitende). Hiervon waren 79 Mitarbeitende in Vollzeit beschäftigt, 18 in Teilzeit. Dies entsprach durchschnittlich 90 Mitarbeiterkapazitäten.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

Geschäftsführung

 

Herr Ralf Schuster, Dipl.-Kaufmann, Lohmar

Herr Jürgen Hoß, Staatlich geprüfter Informatiker, Steinhöring (bis 31. März 2023)

Die zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung geforderten Angaben gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB werden unter Hinweis auf § 286 Absatz 4 HGB unterlassen.

Konzernzugehörigkeit

Die alleinige Gesellschafterin ist zum 30. September 2023 die Finanz Informatik GmbH &. Co.KG, Frankfurt/Main. Die inasys Gesellschaft für Informations- und Analyse-Systeme mbH, Sankt Augustin, wird in den Konzernabschluss der Finanz Informatik GmbH & Co. KG einbezogen. Der Konzernabschluss der Finanz Informatik GmbH & Co. KG wird beim Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main (HRA 30059) hinterlegt.

 

St. Augustin, 05. Januar 2024

Ralf Schuster, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die inasys Gesellschaft für Informations- und Analyse-Systeme mbH, Sankt Augustin:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der inasys Gesellschaft für Informations- und Analyse-Systeme mbH, Sankt Augustin, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der inasys Gesellschaft für Informations- und Analyse-Systeme mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

•

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

•

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

•

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

•

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

•

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

•

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

•

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

•

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

•

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt, den 8. Januar 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dirk Wolfgang Fischer, Wirtschaftsprüfer

ppa. Christian Storms, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 wurde am 4. März 2024 festgestellt.

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  1. In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
  2. Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

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client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
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    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

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