Johnson Controls Deutschland GmbH (vormals: ADT Deutschland GmbH)RatingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. OKTOBER 2023 BIS ZUM 30. SEPTEMBER 2024JOHNSON CONTROLS DEUTSCHLAND GMBH, RATINGENI. Grundlagen der Gesellschaft Allgemeine Angaben zur Gesellschaft Gegenstand der Johnson Controls Deutschland GmbH ist die Planung, Fertigung, Lieferung und Montage von Anlagen und Geräten aller Art für Feuerschutzanlagen, Sicherheitssysteme sowie Kommunikationsanlagen, Zutrittskontrollen und der Handel und Vertrieb von Gefahrenmeldesystemen einschließlich der dazugehörigen Servicedienstleistungen sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte, ferner das Betreiben von Notrufserviceleitstellen mit Alarminterventionen. Des Weiteren fungiert die Gesellschaft als Zwischenholding für die Fire & Security Sparte. Konzernzugehörigkeit und organisatorische Einbindung Die Johnson Controls Deutschland GmbH, Ratingen, ist Teil der weltweit operierenden Johnson Controls-Gruppe. Obergesellschaft des Konzerns ist die Johnson Controls International plc mit Sitz in Cork, Irland. Innerhalb der deutschen Konzernstruktur fungiert die Tyco Fire & Security Holding Germany GmbH, Ratingen, als alleinige Gesellschafterin sowie als Zwischenholdinggesellschaft. Die Johnson Controls Deutschland GmbH nimmt innerhalb der deutschen JCI-Gruppe ihrerseits die Funktion einer Zwischenholding wahr und hält wesentliche Beteiligungen an Tochtergesellschaften. Hierzu zählen insbesondere die Tyco Service & Montage GmbH, die CKS Systeme GmbH, die ADT Sensormatic GmbH sowie die Tyco Building Services Products Germany GmbH. Bis zur Verschmelzung zum 1. Oktober 2023 hielt die Gesellschaft zudem 100 % der Anteile an der TOTAL WALTHER GmbH, Feuerschutz und Sicherheit, Köln. Geschäftstätigkeit der Gesellschaft Das Leistungsportfolio der Gesellschaft umfasst ein breites Spektrum technischer Sicherheitslösungen über den gesamten Lebenszyklus der Systeme hinweg - von der Planung und Projektierung über die Installation bis hin zur Inbetriebnahme, Wartung und Modernisierung. Durch die Verschmelzung der TOTAL WALTHER GmbH, Feuerschutz und Sicherheit, Köln, wurden zusätzlich die Tätigkeitsfelder Brandtechnik, Feuerschutzanlagen und Lichtrufsysteme vollständig in die Gesellschaft integriert. Dies beinhaltet insbesondere die Errichtung, Instandhaltung und Modernisierung wasser- und gasbetriebener Feuerlöschanlagen. Während Sprinkleranlagen ausschließlich mit Wasser löschen, kommen bei gasbetriebenen Anlagen unter anderem Inergen® oder CO2 zum Einsatz. Darüber hinaus gehören Leistungen im Bereich des Betriebs von Notruf- und Serviceleitstellen mittelbar über die Schwestergesellschaft ADT Service-Center GmbH zum Angebotsumfang. Die ADT Service-Center GmbH betreibt eine VdS-zertifizierte Notruf- und Serviceleitstelle, welche Alarmmeldungen aus Brandmelde-, Lösch-, Überfall- und Einbruchmeldeanlagen entgegennimmt und verarbeitet. Standorte Die operative Betreuung der Kunden erfolgt über die Zentrale in Ratingen sowie über ein bundesweites Netz regionaler Niederlassungen. Zu den bisherigen Standorten der Johnson Controls Deutschland GmbH zählen Köln, Nürnberg, Ettlingen, Germering, Berlin, Neu-Isenburg, Ratingen und Hamburg. Mit der Integration der TOTAL WALTHER GmbH wurden weitere Standorte in Kesselsdorf, Donaueschingen, Erfurt, Hannover, Leinfelden-Echterdingen, Leipzig und Saarbrücken übernommen. Diese Standorte übernehmen Aufgaben in den Bereichen Vertrieb, technische Planung, Montage und Service. Durch die Zusammenführung der beiden Standortstrukturen wurde die regionale Abdeckung der Gesellschaft weiter verdichtet und die operative Leistungsfähigkeit gestärkt. Verschmelzung Die TOTAL WALTHER GmbH, Feuerschutz und Sicherheit, Köln, wurde mit handelsrechtlicher Wirkung zum 1. Oktober 2023 auf die Johnson Controls Deutschland GmbH, Ratingen, verschmolzen. Grundlage der Verschmelzung war die Schlussbilanz zum 30. September 2023 der TOTAL WALTHER GmbH. Durch die Verschmelzung gingen sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechte und Pflichten sowie das operative Geschäft der TOTAL WALTHER GmbH auf die Johnson Controls Deutschland GmbH über. Die bisherigen Tätigkeitsbereiche der TOTAL WALTHER GmbH - insbesondere Brandtechnik, Feuerschutzlösungen, Feuerlöschanlagen und Lichtrufsysteme - werden seither vollständig unter dem organisatorischen Dach der Gesellschaft fortgeführt. Mit der strukturellen Integration wurden zudem Personal, Kundenbeziehungen, laufende Projekte sowie die regionalen Standorte der TOTAL WALTHER GmbH in die bestehenden Strukturen der Johnson Controls Deutschland GmbH eingegliedert. Die Verschmelzung dient der weiteren Bündelung von Kompetenzen innerhalb der deutschen Johnson Controls-Gruppe, einer Effizienzsteigerung im operativen Geschäft sowie der Harmonisierung administrativer und technischer Prozesse. Die wirtschaftliche Entwicklung der Johnson Controls Deutschland GmbH im Berichtsjahr ist wesentlich durch die Verschmelzung der TOTAL WALTHER GmbH mit handelsrechtlicher Wirkung zum 1. Oktober 2023 geprägt. Vor diesem Hintergrund ist die Vergleichbarkeit der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage mit dem Vorjahr nur eingeschränkt gegeben. Zur transparenten Darstellung der Auswirkungen der Verschmelzung sowie der operativen Geschäftsentwicklung werden im Wirtschaftsbericht gesonderte tabellarische Übersichten dargestellt. Diese zeigen die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft vor der Verschmelzung zum 30. September 2023, die Eröffnungsbilanz zum 1. Oktober 2023 nach der Verschmelzung sowie die Bilanzwerte zum 30. September 2024. Auf dieser Basis werden sowohl die Effekte aus der Verschmelzung als auch die geschäftsbedingten Veränderungen im Berichtsjahr nachvollziehbar erläutert. II. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als umfassender Indikator für die gesamtwirtschaftliche Leistung ist gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 0,2 % gesunken. 1) Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2024 weiterhin von einer insgesamt verhaltenen Dynamik geprägt. Der Arbeitsmarkt blieb im Jahr 2024 auch trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage stabil. Die Arbeitslosenquote belief sich im Jahr 2024 durchschnittlich auf 6,0 %. Im Dezember 2024 waren 2,81 Millionen Menschen arbeitslos. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosenquote also leicht gestiegen. 2) Die Inflationsrate hat sich im Jahresdurchschnitt 2024 auf 2,2 % gegenüber dem Vorjahr (5,9 %) verbessert. 3) Trotz einer rückläufigen Inflationsrate und einer teilweisen Stabilisierung der Energiepreise blieb das wirtschaftliche Umfeld von Unsicherheiten gekennzeichnet. Insbesondere die Investitionsneigung in der Industrie sowie in der Bauwirtschaft zeigte sich weiterhin zurückhaltend. Insgesamt ist die gesamtwirtschaftliche Entwicklung als stagnierend zu beurteilen, wobei sich die Belastungen je nach Wirtschaftssektor unterschiedlich auswirkten. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Markt für elektronische Sicherheitstechnik in Deutschland entwickelte sich im Jahr 2024 trotz des herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfelds weiterhin positiv. Der Branchenumsatz stieg um 3,4 % auf rund 5,5 Mrd. EUR, womit sich der Wachstumstrend der Vorjahre fortsetzte, wenn auch mit leicht abgeschwächter Dynamik. 4) Dies unterstreicht die strukturell stabile Nachfrage nach sicherheitstechnischen Lösungen. Auch die Brandschutzbranche verzeichnete im Jahr 2024 ein durchschnittliches Gesamtmarktwachstum von 3,3 %. 5) Gleichzeitig bestehen weiterhin dämpfende Effekte aus der rückläufigen Entwicklung in der Bauwirtschaft, insbesondere im Neubausegment. Demgegenüber wirken gesetzliche Anforderungen, die Modernisierung bestehender Gebäude sowie ein steigendes Sicherheits-, Kosten- und Umweltbewusstsein der Betreiber stabilisierend auf die Nachfrage nach brandschutztechnischen Systemen und Dienstleistungen. Insgesamt zeigt sich die Branchenentwicklung im Jahr 2024 trotz der gesamtwirtschaftlichen Stagnation als robust, wobei insbesondere serviceorientierte Geschäftsmodelle sowie sicherheits- und brandschutzrelevante Investitionen weiterhin von stabilen Marktbedingungen profitieren. III. Wirtschaftsbericht 1. Verschmelzung Zur verbesserten Nachvollziehbarkeit der wirtschaftlichen Entwicklung der Johnson Controls Deutschland GmbH im Berichtsjahr wird im nachfolgenden Zahlenteil eine vergleichende Darstellung ausgewählter Bilanz- und Ergebniskennzahlen vorgenommen. Hierbei werden die Werte zum 30. September 2023, die Eröffnungsbilanz zum 1. Oktober 2023 sowie die Bilanzwerte zum 30. September 2024 gegenübergestellt. Die Darstellung zum 30. September 2023 zeigt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Johnson Controls Deutschland GmbH vor Durchführung der Verschmelzung. Die Eröffnungsbilanz zum 1. Oktober 2023 bildet demgegenüber die erstmalige Bilanzierung der Gesellschaft nach der Verschmelzung der TOTAL WALTHER GmbH ab. In dieser Eröffnungsbilanz sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rückstellungen sowie sonstige bilanzielle Positionen der übertragenden Gesellschaft enthalten, die im Rahmen der Verschmelzung auf die Johnson Controls Deutschland GmbH übergegangen sind. Im Rahmen der Verschmelzung wurden zudem sämtliche Intercompany-Beziehungen zwischen den beiden Gesellschaften vollständig eliminiert; die daraus resultierenden Verschmelzungseffekte sind in der Eröffnungsbilanz entsprechend berücksichtigt. Durch den Vergleich der Eröffnungsbilanz zum 1. Oktober 2023 mit den Werten zum 30. September 2024 lassen sich die geschäftsbedingten Veränderungen im Berichtsjahr nachvollziehen. Diese resultieren insbesondere aus der operativen Geschäftsentwicklung, Investitions- und Desinvestitionsmaßnahmen, Ergebniswirkungen sowie Veränderungen im Working Capital. Darüber hinaus ermöglicht die Gegenüberstellung der Werte zum 30. September 2023 mit der Eröffnungsbilanz zum 1. Oktober 2023 eine transparente Abgrenzung der Effekte aus der Verschmelzung. Auf diese Weise wird ersichtlich, welche bilanziellen Veränderungen ausschließlich auf den Zusammenschluss mit der TOTAL WALTHER GmbH zurückzuführen sind und welche Entwicklungen aus der laufenden Geschäftstätigkeit der Gesellschaft resultieren. Die dargestellten Zahlen ermöglichen somit eine differenzierte Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft unter Berücksichtigung der strukturellen Veränderung durch die Verschmelzung sowie der operativen Entwicklung im Berichtsjahr 2023/2024. scroll
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Im Zuge der zum 1. Oktober 2023 wirksam gewordenen Verschmelzung der TOTAL WALTHER GmbH, Feuerschutz und Sicherheit, Köln, auf die Johnson Controls Deutschland GmbH, Ratingen, ergab sich in der Gewinn- und Verlustrechnung ein positiver Verschmelzungseffekt in den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 100.070. Dieser Effekt resultiert aus den Anschaffungskosten des übernommenen Reinvermögens der TOTAL WALTHER GmbH sowie der Anwendung der Tauschgrundsätze bei einer Aufwärtsverschmelzung, wonach als Anschaffungskosten der übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der Zeitwert der untergehenden Anteile angesetzt werden kann. Auf der Aktivseite wurden stille Reserven in Höhe von TEUR 34.766 in den unfertigen Erzeugnissen erfasst, die auf noch nicht realisierte Projektmargen zurückzuführen sind. Zudem wurde im Rahmen der Verschmelzung ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 145.234 angesetzt. Dieser wird nach den handelsrechtlichen Vorschriften über eine Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben; im Geschäftsjahr 2023/2024 erfolgte somit eine Abschreibung in Höhe von TEUR 14.524. Durch die Realisierung von Projektmargen wurden die zuvor gebildeten stillen Reserven in den unfertigen Erzeugnissen im Geschäftsjahr 2023/2024 reduziert. Die Auflösung der stillen Reserven in Höhe von TEUR 29.202 führte zu einem entsprechenden Aufwand im Posten Bestandsveränderungen. Die in den folgenden Kapiteln erklärten numerischen Veränderungen bestimmter Posten beziehen sich auf die rein operative Entwicklung und klammern den Verschmelzungseffekt aus. Das heißt, die Vorjahreswerte zeigen immer die Eröffnungsbilanz der verschmolzenen Gesellschaft, Johnson Controls Deutschland GmbH, Ratingen, inkl. TOTAL WALTHER GmbH, Feuerschutz und Sicherheit, Köln. 2. Ertragslage Die für unser Unternehmen wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das operative Ergebnis. Umsatzentwicklung nach Tätigkeitsbereichen Die Gesellschaft weist im Geschäftsjahr 2023/2024 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 231.969 (Vorjahr: TEUR 209.169) auf. Die Umsatzerlöse entwickelten sich im Vergleich zum Vorjahr nach Geschäftsfeldern wie folgt: scroll
Im Geschäftsjahr 2023/2024 waren 1.689 Projekte noch nicht fertiggestellt. Die Fertigstellung von Projekten führte zu einem Anstieg der Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 22.800. Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass sich das Leistungsportfolio der Gesellschaft durch die Verschmelzung mit Wirkung zum 1. Oktober 2023 um Tätigkeiten im Bereich des Feuerschutzes und der Sicherheit erweitert hat. Der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag hat sich auf Mio. EUR 12,8 (Vorjahr: Mio. EUR 11,1) erhöht. Im Feuerschutzbereich setzte sich der Auftragsbestand aus 575 Projekten (Vorjahr: 636 Projekte) mit einem durchschnittlichen Restauftragswert in Höhe von TEUR 11,3 (Vorjahr: TEUR 6,1), im Sicherheitsbereich aus 842 Projekten (Vorjahr: 953 Projekten) mit einem durchschnittlichen Restauftragswert in Höhe von TEUR 4,6 (Vorjahr: TEUR 4,3) sowie im Bereich der Gefahrenmeldesystem aus 272 Projekten (Vorjahr: 362 Projekte) mit einem durchschnittlichen Restauftragswert in Höhe von TEUR 9,1 (Vorjahr: TEUR 8,6) zusammen. Umsatzentwicklung nach Regionen Die Entwicklung der Umsätze nach geografischen Regionen stellte sich wie folgt dar: scroll
Ergebnisentwicklung Das im Vorjahr negative Jahresergebnis vor Abführung in Höhe von TEUR 11.438 hat sich um TEUR 60.274 verbessert und liegt nun bei einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 48.836. Dies inkludiert den positiven Verschmelzungseffekt per 01.10.2023 und die Folgebewertung der aufgedeckten stillen Reserven sowie des Geschäfts- oder Firmenwertes im Geschäftsjahr 2023/2024. Das operative Ergebnis 6) der Gesellschaft verbesserte sich insgesamt auf TEUR 56.880 (Vorjahr: - 16.636) und liegt aufgrund des Verschmelzungseffektes über dem geplanten operativen Ergebnis. Die Rohgewinnmarge 7) erhöht sich von 68,3 % auf 72,3 %, der Rohertrag in Höhe von TEUR 149.690 stieg um TEUR 1.828 im Vergleich zum Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um TEUR 2.955 auf TEUR 108.912 und beinhalten neben dem Verschmelzungseffekt im Wesentlichen Weiterbelastungen im Intercompany-Bereich (TEUR 2.257). Der Personalaufwand in Höhe von TEUR 108.862 (Vorjahr: TEUR 96.703) ist leicht angestiegen. Dies begründet sich durch die Verschmelzung übergegangenen Mitarbeiter auf die Gesellschaft, gestiegene Lohnkosten sowie Auswirkungen aus Pensionsverpflichtungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 4.751 auf TEUR 77.988 (Vorjahr: TEUR 73.237) erhöht. Diese Erhöhung liegt im Wesentlichen an höheren Konzernverrechnungen. Der Posten setzt sich außerdem aus Mietaufwendungen (TEUR 2.781), Reisekosten (TEUR 3.322), Kfz-Kosten (TEUR 8.348) sowie Versicherungsaufwendungen (TEUR 117) und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (TEUR 57) zusammen. Das Beteiligungsergebnis hat sich wie folgt entwickelt (ohne Angabe Aufwand aus Verlustübernahme Vorjahr der TOTAL WALTHER): scroll
Während im Vorjahr ein negatives Jahresergebnis vor Ergebnisabführung bei der CKS Systeme GmbH in Höhe von TEUR 2.629 erwirtschaftet wurde, ist in diesem Jahr ein positives Ergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 1.477 zu verzeichnen. Dies ist in erster Linie begründet durch die Erträge aus der Ergebnisabführung der Total Feuerschutz GmbH in Höhe von TEUR 1.693 (Vorjahr: TEUR 684) und den deutlich gesunkenen Aufwendungen aus der Ergebnisabführung der FLN Feuerlöschgeräte Neuruppin Vertriebs GmbH in Höhe von TEUR 122 (Vorjahr: TEUR 2.585). Die Tyco Service & Montage GmbH verfügt über kein operatives Geschäft und erzielte einen Gewinn von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 0). Die Tyco Building Services Products Germany GmbH konnte mit TEUR 3.391 einen positiven Beitrag zum Beteiligungsergebnis leisten. Das Geschäftsjahr verlief gut, jedoch sind die Umsatzerlöse deutlich um 18,1 % zurückgegangen, welches durch einen Rückgang der Aufwendungen für Material und Personal ausgeglichen werden konnte. Es wurden keine Abschreibungen oder Wertaufholungen auf Finanzanlagen vorgenommen. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen haben sich von TEUR 7.216 auf TEUR 10.249 erhöht. Im Gegensatz dazu sind die Zinsen und ähnliche Erträge von TEUR 13.770 auf TEUR 3.387 gesunken. Dies begründet sich im Wesentlichen durch die im Konzernverbund ausgegebenen Darlehen. Die Umsatzprognose in einer Bandbreite von TEUR 232.000 und TEUR 250.000 wurde mit einem Ist von TEUR 231.969 nahezu erreicht. Dies liegt im Wesentlichen an den hinzugewonnenen Geschäftsbereichen aus der Verschmelzung. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich von TEUR 360.784 auf TEUR 340.604 verschlechtert. Dies ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Auf der Aktivseite der Bilanz haben sich die Immateriellen Vermögenswerte wesentlich verändert. Dies ist auf die planmäßige Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes zurückzuführen. Das Vorratsvermögen beläuft sich im Gesamtbestand auf TEUR 37.404. Der starke Rückgang ist zum einen durch eine höhere Fertigstellungsquote der Projekte begründet, sowie zum anderen auf die Abschreibung der stillen Reserven. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf TEUR 14.837 (Vorjahr: TEUR 3.487) gestiegen. Dies hängt mit der Anzahl der fertiggestellten Projekte zusammen. Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen auf TEUR 88.742 (Vorjahr: TEUR 65.863) resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung des Cash Poolings. Das Guthaben bei Kreditinstituten liegt stichtagsbedingt bei TEUR 466. Bei Kreditinstituten wurden kurzfristige Mittel in Höhe von TEUR 172.824 aufgenommen und unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen. Das Eigenkapital hat sich auf TEUR 10.164 verringert. Dies begründet sich im Wesentlichen durch die Abschreibungen der stillen Reserven sowie des Geschäfts- oder Firmenwertes. Des Weiteren wurde die Vermögenslage im Geschäftsjahr durch den erstmaligen Ausweis saldierter passiver latenter Steuern beeinflusst, der im Wesentlichen aus temporären Differenzen im Zusammenhang mit der Verschmelzung (Step-up/Goodwill) sowie Bewertungsunterschieden bei Vorräten und Personalrückstellungen resultiert. Steuerrückstellungen bestehen in Höhe von TEUR 80 (Vorjahr: TEUR 511). Die sonstigen Rückstellungen sind im Berichtsjahr um TEUR 3.121 auf TEUR 15.579 (Vorjahr: TEUR 18.700) gesunken. Sie beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalverpflichtungen, Restrukturierungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge sowie Prozesskosten und ausstehende Rechnungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um TEUR 172.824 auf TEUR 172.824 gestiegen. Der Anstieg resultiert aus der Überführung bislang unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesener, bei Banken aufgenommener Mittel in diesen Posten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind zum Bilanzstichtag auf TEUR 66.681 (Vorjahr: TEUR 206.331) zurückgegangen. Der Rückgang erklärt sich im Wesentlichen durch die Umklassifizierung von bei Banken aufgenommenen Mitteln in die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. 4. Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich über das konzerninterne Cash-Pool-System, welches im Berichtsjahr durch die Tyco Fire & Security Holding Germany GmbH, Ratingen, geführt wird. Zusätzlich verfügt sie über ein Konto bei der Bank Mendes Gans N.V., Amsterdam/Niederlande, um die monatlichen Intercompany-Zahlungen durchzuführen. scroll
Der Finanzmittelfonds beträgt zum Geschäftsjahresende TEUR -92.936 (Vorjahr: 67.813). Zum 30. September 2024 weist die Gesellschaft infolge des Jahresüberschuss von TEUR 48.836 ein positives Eigenkapital von TEUR 10.164 aus. Die Eigenkapitalquote beträgt 2,98 %. Im Geschäftsjahr gab es ohne Verschmelzungseffekte Zugänge in Höhe von TEUR 299 im Sachanlagevermögen. Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. Die Liquiditätssteuerung der Gesellschaft erfolgt im Rahmen des konzerninternen Cash-Managements (Cashpooling) der Johnson Controls. Kurzfristige Liquiditätsüberschüsse werden in den Cashpool eingebracht; etwaige Liquiditätsbedarfe werden über Abrufe aus dem Cashpool bzw. über konzerninterne Finanzierungsmechanismen gedeckt. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft wird damit wesentlich durch die zentrale Liquiditätssteuerung sowie die insgesamt robuste Finanz- und Liquiditätslage des Konzerns unterstützt. Ergänzend kann die Zahlungsfähigkeit - insbesondere in Sondersituationen (z. B. bei bilanziellen Eigenkapitalbelastungen) - durch konzernseitige Patronatserklärungen abgesichert werden; soweit erforderlich, wurde/werden entsprechende Erklärungen durch die Johnson Controls International plc zugunsten der Gesellschaft abgegeben. Die mit der Liquidität in Verbindung stehenden Risiken werden im Risikobericht weiter ausgeführt. IV. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Neben finanziellen Leistungsindikatoren werden nichtfinanzielle Leistungsindikatoren überwacht. Steuerungsrelevant sind die Kennzahlen zum Arbeitsschutz. Mitarbeiterentwicklung JCI fördert die fachliche und persönliche Entwicklung der Mitarbeitenden durch ein konzernweit abgestimmtes System zur Karriere- und Talententwicklung. Ziel ist es, individuelle Stärken gezielt weiterzuentwickeln und Mitarbeitende in Funktionen einzusetzen, die ihren Fähigkeiten und den Anforderungen des Unternehmens entsprechen. Die Weiterentwicklung erfolgt dabei rollenbezogen und orientiert sich an den jeweiligen Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Die Entwicklung der Mitarbeitenden wird durch regelmäßige Ziel- und Entwicklungsgespräche sowie strukturierte Talentüberprüfungen begleitet, auf deren Grundlage geeignete Mitarbeitende für weiterführende Qualifizierungsmaßnahmen und neue Aufgabenbereiche identifiziert werden. Ergänzend werden im Rahmen der konzernweiten Initiative „BEST“ insbesondere für technische Mitarbeitende strukturierte Willkommenstage durchgeführt, um eine schnelle fachliche und organisatorische Integration sicherzustellen. Dabei wirken mehrere Unternehmensbereiche eng zusammen, um neue Mitarbeitende effizient in Prozesse, Sicherheitsanforderungen und Unternehmenskultur einzuführen. Die Johnson Controls Deutschland GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2023/2024 durchschnittlich 1.187 Mitarbeitende (Vorjahr: 1.212 Mitarbeitende). Es werden weiterhin insbesondere Projektleiter und technische Fachkräfte eingestellt, um dem steigenden Servicebedarf der Kunden gerecht zu werden. Arbeitsschutz Die Johnson Controls Deutschland GmbH ist sich ihrer gesellschaftsrechtlichen Verantwortung bewusst. Arbeitnehmerbelange und Arbeitsschutz stehen im Zentrum des täglichen Wirkens und werden durch ein konzerninternes Arbeitsschutz-Programm (Zero Harm) zur Unfallvermeidung bei Mitarbeitern umgesetzt. Die Gesellschaft legt auch sehr großen Wert auf vorbeugenden Gesundheits- und Arbeitsschutz. Größere Unfälle hat es seit längerem nicht mehr gegeben. Sicherheitsregeln und Sicherheitspläne werden laufend überwacht und kommuniziert. Die JCI-Vorschriften zum Arbeitsschutz richten sich nach den Vorgaben des Arbeitssicherheitsmanagementsystems ISO 45001. Die Johnson Controls Deutschland GmbH führt Unfall- und Ausfallzeitenstatistiken, wobei die Gesellschaft zusammen mit den anderen Konzerngesellschaften in Deutschland bewertet wird. Die Gesamtunfallrate ist gegenüber dem Vorjahr um 0,3 auf 0,96 gestiegen, die Ausfallzeitrate ist analog gestiegen. Chancengleichheit / Erklärung zur Unternehmensführung - Frauenquote Chancengleichheit sowie eine von Vielfalt geprägte Belegschaft haben innerhalb der Johnson-Controls-Gruppe einen hohen Stellenwert und sind fester Bestandteil der konzernweiten Personal- und Unternehmenskultur. Ziel ist es, ein inklusives Arbeitsumfeld zu fördern, in dem alle Mitarbeitenden unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter oder anderen persönlichen Merkmalen gleiche Entwicklungs- und Aufstiegschancen haben. Zur Förderung von Diversität und insbesondere zur Unterstützung weiblicher Führungskräfte wurde konzernweit das „Women’s Growth Network“ (WGN) etabliert. Dieses Netzwerk setzt sich für die Wertschätzung, Entwicklung und den beruflichen Aufstieg von Frauen ein und leistet damit einen Beitrag zur nachhaltigen Stärkung des Unternehmenserfolgs. Das WGN ermöglicht Frauen weltweit den Austausch mit Kolleginnen aus unterschiedlichen Bereichen des Johnson-Controls-Konzerns, bietet Plattformen für Dialog, Netzwerkveranstaltungen sowie Maßnahmen zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung und verschafft relevanten Themen eine konzernweite Sichtbarkeit. Die Geschäftsführung der Johnson Controls Deutschland GmbH besteht derzeit aus zwei Geschäftsführern; weibliche Mitglieder gehören dem Gremium aktuell nicht an. Die Alleingesellschafterin hat für den Frauenanteil in der Geschäftsführung eine Zielgröße von Null festgelegt. Die Zielgröße gilt bis zum 30. September 2028. Die Festlegung der Zielgröße von Null erfolgt vor dem Hintergrund der konzernweiten Organisations- und Führungsstruktur der Johnson-Controls-Gruppe in Deutschland. Die Gruppe ist gesellschaftsübergreifend in einer Matrixstruktur organisiert, in der zahlreiche operative und nicht operative Gesellschaften bestehen. Leitungs- und Führungsfunktionen werden teilweise konzernweit wahrgenommen, wobei die entsprechenden Führungskräfte nicht zwingend bei derjenigen Gesellschaft angestellt sind, für die die gesetzlichen Vorgaben zur Festlegung von Zielgrößen gelten. Darüber hinaus sind in den kommenden Jahren organisatorische Anpassungen sowie eine weitere Konsolidierung der Gesellschaftsstrukturen in Deutschland vorgesehen, die sich auf Funktionen und Führungspositionen auswirken können. Vor diesem Hintergrund erscheint eine verbindliche Festlegung einer bestimmten Zielquote auf Ebene der Gesellschaft derzeit nicht sachgerecht. Unabhängig davon gelten die konzernweiten Diversity-Grundsätze der Johnson Controls International plc uneingeschränkt auch für die Johnson Controls Deutschland GmbH. Diese sehen unter anderem die gezielte Förderung weiblicher Führungskräfte sowie eine nachhaltige Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen vor. Für die beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung wurden Zielgrößen und Fristen festgelegt. Als erste Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung gelten Regional- und Bereichsleiter, als zweite Führungsebene Abteilungsleiter. Für die erste Führungsebene wurde eine Zielgröße von Eins bis zum 30. September 2028 festgelegt. Für die zweite Führungsebene wurde eine Zielgröße von zwei Frauen bis zum 30. September 2025 bestimmt. Die Festlegung dieser Zielgrößen erfolgt ebenfalls unter Berücksichtigung der konzernweiten Organisationsstruktur sowie der geplanten strukturellen Anpassungen innerhalb der deutschen Gesellschaften der Johnson-Controls-Gruppe. Der Aufsichtsrat der Johnson Controls Deutschland GmbH besteht aus zwei Anteilseignervertretern und einem Arbeitnehmervertreter. Die festgelegte Frauenquote von einem Drittel (einer Frau) gilt bis zum 30. September 2028. Umweltschutz Der Schutz der Umwelt sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen haben innerhalb der Johnson-Controls-Gruppe einen hohen Stellenwert und gelten auch für die Johnson Controls Deutschland GmbH. Der Konzern beteiligt sich an konzernweiten Umweltinitiativen mit dem Ziel, den Energieverbrauch zu reduzieren und die Freisetzung von Treibhausgasen zu verringern. In diesem Zusammenhang wird insbesondere bei der Fahrzeugflotte auf einen hohen Anteil emissionsarmer Modelle geachtet. Darüber hinaus werden Maßnahmen zur Vermeidung, Trennung und zum Recycling von Abfallstoffen umgesetzt. Die Gesellschaft hat ein EHS-Managementsystem (Environmental, Health, Safety) implementiert, das eine kontinuierliche Verbesserung der Arbeitssicherheit sowie des Gesundheits- und Umweltschutzes sicherstellen soll. Die Geschäftsführung definiert hierzu regelmäßig qualitative und quantitative Zielsetzungen. Über einen EHS-Koordinator werden sowohl Mitarbeitende als auch Subunternehmer in die entsprechenden Prozesse eingebunden. Nachhaltigkeit Johnson Controls misst dem Schutz der Umwelt sowie dem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen eine hohe Bedeutung bei. Auf Konzernebene verfolgt Johnson Controls das Ziel, die Umweltbelastungen aus der Geschäftstätigkeit kontinuierlich zu reduzieren und für Kunden sowie zukünftige Generationen Lösungen zu entwickeln, die sich durch einen geringeren Energieverbrauch und eine effiziente Ressourcennutzung auszeichnen. Der Konzern ist mehrfach für sein Nachhaltigkeitsengagement ausgezeichnet worden, unter anderem durch Platzierungen im weltweiten CDP-Index, die Aufnahme in die Liste der World’s Most Ethical Companies® sowie durch eine Einordnung unter die 100 nachhaltigsten Unternehmen weltweit durch Corporate Knights. Johnson Controls hat seine konzernweiten Emissionsreduktionsziele durch die Science Based Targets initiative (SBTi) validieren lassen. Die Nachhaltigkeitsstrategie des Konzerns umfasst unter anderem die Orientierung an wissenschaftsbasierten Klimazielen im Einklang mit dem 1,5-Grad-Szenario des Weltklimarats, die schrittweise Reduktion von Treibhausgasemissionen entlang der Wertschöpfungskette sowie langfristige Ziele zur Erreichung der Klimaneutralität. Darüber hinaus investiert der Konzern einen wesentlichen Teil seiner Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in klimarelevante Innovationen und verfolgt den Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien. Diese konzernweiten Grundsätze und Zielsetzungen bilden auch für die Johnson Controls Deutschland GmbH den Rahmen für den Umwelt- und Ressourcenschutz. Die Gesellschaft richtet ihre betrieblichen Maßnahmen im Einklang mit den konzernweiten Nachhaltigkeits- und EHS-Vorgaben aus. Kundenzufriedenheit Im Geschäftsjahr 2024 wurden konzernweite Maßnahmen zur Erfassung und Verbesserung der Kundenzufriedenheit fortgeführt. Hierzu zählen insbesondere regelmäßige Rückmeldungen von Kunden im Rahmen von Großkundenkontakten sowie anlassbezogene Zufriedenheitsabfragen zu Serviceleistungen und zum Kaufprozess. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Produkten, Dienstleistungen und internen Prozessen mit dem Ziel, die Erwartungen der Kunden nachhaltig zu erfüllen. V. Gesamtaussage zur Lage Die Geschäftsführung der Johnson Controls Deutschland GmbH beurteilt zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Lageberichts die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als stabil, insbesondere da das bereinigte operative Ergebnis der Gesellschaft im erwarteten Rahmen liegt. Die Gesellschaft ist über den Cash-Pool mit der Tyco Fire & Security Holding Germany GmbH in einer konzernübergreifenden Finanzierung integriert. VI. Forschung und Entwicklung Die Johnson Controls Deutschland GmbH wird im Bereich Forschung und Entwicklung durch spezialisierte Einheiten innerhalb des Johnson Controls-Konzerns unterstützt. Eigene Entwicklungsaktivitäten werden überwiegend konzernweit gebündelt. Im Berichtsjahr waren in der Gesellschaft keine Mitarbeitenden im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigt (Vorjahr: 7 Mitarbeitende). Die der Gesellschaft zurechenbaren Forschungs- und Entwicklungsleistungen werden im Rahmen konzerninterner Leistungsverrechnungen weiterbelastet. Ergänzend erhält die Gesellschaft Unterstützung durch weitere konzerninterne Forschungs- und Entwicklungseinheiten. VII. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht Risikomanagementsystem Das Ziel des Risikomanagements ist es, die Risiken durch den Einsatz geeigneter Kontroll- und Managementsysteme frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und zu begrenzen. Nachstehend erfolgt eine Aufstellung aller identifizierten wesentlichen Risiken und Chancen, die aus heutiger Sicht die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Johnson Controls Deutschland GmbH beeinflussen können. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikomanagementsystem der Johnson Controls International plc eingebunden. Alle Gesellschaften des JCI-Konzerns unterliegen einem kontinuierlichen Überwachungs- und Steuerungsprozess, der eine frühzeitige Identifikation wesentlicher Risiken sowie eine zeitnahe Ableitung geeigneter Maßnahmen sicherstellt. Ziel ist es, die wirtschaftliche Stabilität und Profitabilität der Gesellschaften nachhaltig zu gewährleisten. Bestandteil dieses Systems sind eine Geschäftsplanung mit einem stets aktuell detaillierten Berichtswesen, Projektcontrolling und einem internen Überwachungssystem, unterstützt durch umfassende Beratung über mögliche Risiken des Steuer-, Wettbewerbs- und Kartellrechts durch interne und externe Experten. Mit der Verschmelzung der Total Walther GmbH auf die Johnson Controls Deutschland GmbH wurden deren bisherige Risikoüberwachungsmechanismen vollständig in das bestehende RMS integriert. Dies umfasst insbesondere die systematische Überwachung von Projekt-, technischen und rechtlichen Risiken im Bereich Brandschutz- und Löschanlagentechnik. Die wesentlichen Risiken der Gesellschaft werden anhand einer Risikomatrix unter Berücksichtigung der Kriterien Eintrittswahrscheinlichkeit, Risikoausmaß und Gesamtbedeutung bewertet. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Risikoeinschätzung im Wesentlichen unverändert. scroll
Konjunkturelle Risiken Deutschland Die konjunkturelle Entwicklung des Brandschutz- und Sicherheitsmarktes war 2023/2024 weiterhin von einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld geprägt. Insbesondere die Entwicklung der Bauwirtschaft, die Investitionsneigung der Industrie sowie volatile Energie- und Materialpreise können Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft nehmen. Gleichzeitig besteht eine strukturell stabile Nachfrage nach sicherheits- und brandschutztechnischen Lösungen, insbesondere im Bereich der Modernisierung bestehender Anlagen sowie aufgrund gesetzlicher Anforderungen. Zur Überwachung der Entwicklung werden Marktdaten eingekauft, analysiert und ausgewertet. Risiken aus dem Wettbewerb werden mit neuen Produktlösungen und einem kundenorientierten Support begegnet. Produktions- und Technologierisiken Risiken aus technologischen Weiterentwicklungen, kürzeren Produktlebenszyklen sowie steigenden technischen Anforderungen werden durch die Einbindung der Gesellschaft in die konzernweiten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des JCI-Konzerns adressiert. Ziel ist es, durch kontinuierliche Produkt- und Systemweiterentwicklungen die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Produkt-, Qualitäts- und Umweltrisiken werden durch standardisierte Qualitätssicherungsmaßnahmen sowie Zertifizierungen nach internationalen Normen, insbesondere ISO 9001, begrenzt. Im Bereich der Brandschutz- und Feuerlöschtechnik bestehen erhöhte technische Anforderungen, denen durch Schulungen, technische Standards und dokumentierte Abnahme- und Prüfprozesse begegnet wird. Personelle Risiken Der wirtschaftliche Erfolg der Gesellschaft ist maßgeblich vom Einsatz qualifizierter Mitarbeitender abhängig. Insbesondere im technischen Bereich besteht ein erhöhter Fachkräftemangel, der sich auf die Projektabwicklung und Servicequalität auswirken kann. Das Fehlen qualifizierter Techniker hätte mittlere Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit. Zur Begrenzung dieser Risiken verfolgt die Gesellschaft ein verstärktes Ausbildungs- und Weiterbildungsprogramm im technischen und kaufmännischen Bereich. Ziel ist es, die Anzahl der Auszubildenden und qualifizierten Fachkräfte sukzessive zu erhöhen. Zudem können steigende Tarifabschlüsse die Kostenstruktur der Gesellschaft beeinflussen und werden im Rahmen der Planung berücksichtigt. Liquiditäts-, Ausfall-, Währungs- und Zinsrisiko Die Liquidität wird den Konzerngesellschaften insbesondere über den Cash-Pool mit der Tyco Fire & Security Holding Germany GmbH, Ratingen, zur Verfügung gestellt. Dem Ausfallrisiko der Forderungen wird durch ein entsprechendes Debitorenmanagement entgegengewirkt. Das Währungsrisiko besteht in einem geringen Umfeld in der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren außerhalb der Euro-Zone und kann bei Bedarf abgesichert werden. Zinsänderungsrisiken bestehen nur intern im Konzernverbund und bei der Bank Mendes Gans N.V, Niederlande. Potenzielle Schadensfälle sind durch ein umfassendes Versicherungskonzept abgesichert, das sicherstellt, dass finanzielle Risiken begrenzt bleiben. Der Versicherungsschutz wird regelmäßig überprüft und, sofern erforderlich, angepasst. Risiken aus Projektgeschäften Das Projektgeschäft ist mit spezifischen Risiken verbunden, insbesondere in den Angebots- und Bauphasen. Hierzu zählen Kalkulations-, Termin-, Kosten- und Abwicklungsrisiken sowie potenzielle Forderungsausfälle. Zur Risikominimierung werden regelmäßige Projektdurchsprachen, ein laufendes Projektcontrolling sowie standardisierte Angebots- und Freigabeprozesse durchgeführt. Darüber hinaus bestehen im Projektgeschäft Prozess- und Haftungsrisiken. Einzelne rechtliche Auseinandersetzungen werden fortlaufend überwacht. Aufgrund der jeweils eingeschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit und des Risikoausmaßes wurden diese - soweit erforderlich - bilanziell berücksichtigt. Risiken aus Beteiligungen Die Beteiligungen der Gesellschaft sind in das konzernweite Monats- und Quartalsreporting des JCI-Konzerns eingebunden. Abweichungen von der Planung werden im Rahmen der monatlichen US-GAAP-Abschlüsse frühzeitig identifiziert, analysiert und durch geeignete Maßnahmen adressiert. Ziel ist die frühzeitige Erkennung, Vermeidung und Minimierung von Risiken aus Beteiligungen. Chancen der künftigen Entwicklung Neben den dargestellten Risiken ergeben sich für die Gesellschaft auch Chancen für die künftige Entwicklung. Wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells ist die Durchführung von Projekten im Bereich der Sicherheits- und Brandschutztechnik sowie die Erbringung von Service-, Wartungs- und Ersatzteilleistungen. Die Gesellschaft strebt an, das Geschäftsvolumen durch die Gewinnung neuer Kunden sowie durch die Ausweitung bestehender Kundenbeziehungen profitabel zu steigern. Chancen ergeben sich insbesondere aus dem zunehmenden Kosten- und Umweltbewusstsein der Betreiber und Nutzer von Wirtschaftsgebäuden. Vor dem Hintergrund nationaler und europäischer regulatorischer Anforderungen wird mit einer steigenden Nachfrage nach energieeffizienten, nachhaltigen und technologisch modernen Sicherheits- und Brandschutzlösungen gerechnet. Dies betrifft sowohl Neuinvestitionen als auch die Modernisierung bestehender Anlagen. Darüber hinaus sieht die Gesellschaft Wachstumspotenzial in der fortschreitenden Automatisierung und Digitalisierung von Gebäuden sowie im Produkt- und Systemgeschäft mit Großhändlern, Produktverwendern und OEM-Kunden. Insbesondere das Service- und Ersatzteilgeschäft bietet aufgrund wiederkehrender Leistungen und langfristiger Kundenbeziehungen stabile und nachhaltige Umsatzpotenziale. Durch die Verschmelzung der Total Walther GmbH wurden zusätzliche Kompetenzen im Bereich Feuerschutz- und Feuerlöschanlagen in die Gesellschaft integriert. Hieraus ergeben sich Chancen durch Synergieeffekte, Cross-Selling-Potenziale sowie eine verbesserte Marktdurchdringung. Gesamtaussage zur Risiko- und Chancenlage Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Gesellschaft trotz eines weiterhin herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfelds auf Basis des dargestellten Risikomanagementsystems gut aufgestellt ist. Die identifizierten Risiken werden laufend überwacht und durch geeignete Maßnahmen begrenzt. Gleichzeitig bestehen Chancen zur weiteren positiven Entwicklung des Geschäftsmodells. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. VIII. Prognosebericht Die gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen bleiben auch für das kommende Geschäftsjahr von Unsicherheiten geprägt. Vor dem Hintergrund der weiterhin bestehenden geopolitischen Spannungen sowie der nur verhaltenen wirtschaftlichen Entwicklung ist eine verlässliche Prognose mit erhöhten Unsicherheiten verbunden. Insbesondere die Entwicklung der Bauwirtschaft, die Investitionsneigung der Industrie sowie die Preisentwicklung bei Energie und Materialien können Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft nehmen. Vor diesem Hintergrund ist es schwierig, die genauen Auswirkungen auf die Johnson Controls Deutschland GmbH für das kommende Geschäftsjahr abschließend zu prognostizieren. Die nachfolgenden Aussagen beruhen auf den derzeit vorliegenden Planungs- und Forecast-Annahmen und stellen Erwartungen zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Lageberichts dar. Erwartete Geschäftsentwicklung Für das Geschäftsjahr 2024/2025 erwartet die Gesellschaft auf Grundlage der aktuellen Forecast-Zahlen eine Entwicklung der Umsatzerlöse in einer Bandbreite von TEUR 210.000 bis TEUR 240.000. Das Ergebnis wird weiterhin durch strukturelle Belastungen sowie durch Effekte aus der Integration der verschmolzenen Gesellschaft beeinflusst. Die Gesellschaft geht derzeit von einem negativen Ergebnis in einer Bandbreite von TEUR 1.000 bis TEUR 6.000 aus. Die Geschäftsentwicklung wird dabei maßgeblich durch das Projekt- und Servicegeschäft im Bereich der Sicherheits- und Brandschutztechnik bestimmt. Während im Projektgeschäft weiterhin mit einer volatilen Entwicklung gerechnet wird, wird das Service- und Wartungsgeschäft als stabilisierender Faktor eingeschätzt. Hinzukommen positive Geschäftserwartungen aus den Beteiligungen. Erwartete Entwicklung der Beteiligungen Die Beteiligungen der Gesellschaft werden weiterhin im Rahmen des konzernweiten Planungs- und Reportingsystems überwacht. Für einzelne Beteiligungen werden auf Basis der aktuellen Planung eine stabile Umsatzentwicklung sowie überwiegend positive operative Ergebnisse erwartet. Abweichungen von den Planwerten werden im Rahmen des regelmäßigen Monitorings analysiert und bei Bedarf durch geeignete Maßnahmen adressiert. Gesamtaussage zur Prognose Zusammenfassend geht die Unternehmensleitung davon aus, dass die Johnson Controls Deutschland GmbH trotz des weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds über eine tragfähige Geschäftsgrundlage verfügt. Die Liquiditätsausstattung ist durch die Einbindung in den Konzernverbund gesichert. Auf Grundlage der vorliegenden Planungen und Prognosen sind derzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.
Ratingen, 9. März 2026 Die Geschäftsführung gez. Peter Schieser gez. David Emin 1) https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/01/PD25_019_811.html 2) https://www.bmas.de/DE/Service/Presse/Pressemitteilungen/2025/arbeitsmarktzahlen-dezember-2024.html 3) https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/01/PD25_020_611.html 4) https://www.bhe.de/publikationen/presse-und-grafiken/pressetexte/wachstumstrend-in-der-elektronischen-sicherheitstechnik-setzt-sich-leicht-abgeschwaecht-fort 5) https://www.bhe.de/publikationen/presse-und-grafiken/pressetexte/markt-fuer-elektronische-sicherheitstechnik-waechst-solide 6) Betriebsergebnis = Jahresergebnis vor Ergebnisabführungen/Verlustübernahmen der Tochterunternehmen - Abschreibungen auf Finanzanlagen - Ertragssteuern - Zinsergebnis + sonstige Steuern 7) Rohgewinnmarge = (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderungen - Materialaufwand) / (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderungen) BILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2024JOHNSON CONTROLS DEUTSCHLAND GMBH, RATINGENAKTIVA scroll
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. OKTOBER 2023 BIS 30. SEPTEMBER 2024scroll
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. OKTOBER 2023 BIS ZUM 30. SEPTEMBER 2024JOHNSON CONTROLS DEUTSCHLAND GMBH, RATINGENI. Allgemeine Angaben 1. Jahresabschluss Die Johnson Controls Deutschland GmbH, Ratingen, ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB und ist beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer HRB 58648 im Handelsregister eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird nach den geltenden handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 265 ff. HGB sowie der ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt. 2. Unternehmensgegenstand Gegenstand der Johnson Deutschland GmbH ist die Planung, Fertigung, Lieferung und Montage von Anlagen und Geräten aller Art für Feuerschutzanlagen, Sicherheitssysteme sowie Kommunikationsanlagen, Zutrittskontrollen und der Handel und Vertrieb von Gefahrenmeldesystemen einschließlich der dazugehörigen Servicedienstleistungen sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte, ferner das Betreiben von Notrufserviceleitstellen mit Alarminterventionen. Des Weiteren fungiert die Gesellschaft als Zwischenholding für die Fire & Security Sparte. 3. Verschmelzung Die TOTAL WALTHER GmbH, Feuerschutz und Sicherheit, Köln, wurde mit handelsrechtlicher Wirkung zum 1. Oktober 2023 gemäß den Vorschriften des Umwandlungsgesetzes (UmwG) auf die Johnson Controls Deutschland GmbH, Ratingen, verschmolzen. Die Verschmelzung erfolgte durch Aufnahme, wobei die Johnson Controls Deutschland GmbH als übernehmende Gesellschaft fortbesteht und die TOTAL WALTHER GmbH, Feuerschutz und Sicherheit, als übertragende Gesellschaft erloschen ist. Der Verschmelzung wurde die Schlussbilanz der TOTAL WALTHER GmbH, Feuerschutz und Sicherheit zum 30. September 2023 zugrunde gelegt. Mit Wirksamwerden der Verschmelzung gingen sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechte und Pflichten der TOTAL WALTHER GmbH, Feuerschutz und Sicherheit, im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die Johnson Controls Deutschland GmbH über. Die Bilanzierung der übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte nach den handelsrechtlichen Vorschriften. Die aus der Verschmelzung resultierenden Vermögenswerte und Verpflichtungen sind in der Eröffnungsbilanz der Johnson Controls Deutschland GmbH zum 1. Oktober 2023 enthalten. Die Verschmelzung führte zu einer Erweiterung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft, insbesondere im Bereich des Feuerschutzes und der Feuerlöschanlagen. Durch den Vergleich der Eröffnungsbilanz zum 1. Oktober 2023 mit den Werten zum 30. September 2024 lassen sich die geschäftsbedingten Veränderungen im Berichtsjahr nachvollziehen. Diese resultieren insbesondere aus der operativen Geschäftsentwicklung, Investitions- und Desinvestitionsmaßnahmen, Ergebniswirkungen sowie Veränderungen im Working Capital. Darüber hinaus ermöglicht die Gegenüberstellung der Werte zum 30. September 2023 mit der Eröffnungsbilanz zum 1. Oktober 2023 eine transparente Abgrenzung der Effekte aus der Verschmelzung. Auf diese Weise wird ersichtlich, welche bilanziellen Veränderungen ausschließlich auf den Zusammenschluss mit der TOTAL WALTHER GmbH zurückzuführen sind und welche Entwicklungen aus der laufenden Geschäftstätigkeit der Gesellschaft resultieren. Die dargestellten Zahlen ermöglichen somit eine differenzierte Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft unter Berücksichtigung der strukturellen Veränderung durch die Verschmelzung sowie der operativen Entwicklung im Berichtsjahr. scroll
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Die in den folgenden Kapiteln erklärten numerischen Veränderungen bestimmter Posten, beziehen sich auf die rein operative Entwicklung und klammern den Verschmelzungseffekt aus. Das heißt, dass Vorjahreswerte immer die Eröffnungsbilanz der verschmolzenen Gesellschaft, Johnson Controls Deutschland GmbH, Ratingen, inkl. TOTAL WALTHER GmbH, Feuerschutz und Sicherheit, Köln, zeigen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die nachstehend beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr unverändert beibehalten. Die Bilanzierung erfolgt unter dem Grundsatz der Unternehmensfortführung. 1. Sachanlagevermögen Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen als Obergrenze nach der linearen Methode ermittelt. Der linear vorgenommenen Abschreibungen der Sachanlagen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde: scroll
Die zugrundeliegenden Nutzungsdauern sind gegenüber dem Vorjahr unverändert ergänzt um die aus der Verschmelzung hinzugekommenen Bilanzpositionen. Der Wertminderung bei nicht mehr oder nicht mehr voll verwendungsfähigen Anlagen wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Geringwertige Anlagegegenstände mit bis zu EUR 800,00 Anschaffungs- oder Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB werden sofort abgeschrieben. 2. Finanzanlagen Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten oder bei andauernder Wertminderung mit dem niedrigen beizulegenden Zeitwert bilanziert. 3. Vorräte Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert. Hierbei sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren zu durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt. Die fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. In die Herstellungskosten werden die Materialeinzelkosten (Rohstoffe) und Fertigungseinzelkosten (Lohnkosten, Maschinenkosten) sowie angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten und externe Lohnarbeiten einbezogen. Das Niederstwertprinzip und das Prinzip der verlustfreien Bewertung werden beachtet. Risiken aus einer zu langen Lagerdauer wurden durch entsprechende Abwertungen angemessen berücksichtigt. Die Wertberichtigung auf Vorräte beträgt zum Bilanzstichtag: scroll
Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden mit dem Nennbetrag bewertet. 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten abzüglich angemessener Einzelabwertungen unter Berücksichtigung individueller Risiken angesetzt. Auf eine zusätzliche Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko wurde verzichtet. Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen sind mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital der Versicherungsgesellschaft zuzüglich eines etwaigen vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen bewertet. 5. Aktive bzw. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Unter den aktiven bzw. passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben und Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 6. Rückstellungen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der projizierten Einmalbetragsmethode (Projected Unit Credit Method) berechnet. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre verwendet (Bundesbankzins). Der jeweils verwendete Marktzinssatz entspricht - in Ausübung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB - einer angenommenen Duration von 15 Jahren. Es wurden darüber hinaus die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. scroll
Angaben zum Unterschiedsbetrag aus der Zinsumstellung nach § 253 Abs. 6 HGB 1): scroll
1) Die Vorjahreswerte beziehen sich ausschließlich auf die TOTAL WALTHER GmbH, Feuerschutz und Sicherheit. In der Johnson Controls Deutschland GmbH bestanden im Vorjahr keine Pensionsrückstellungen. Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Bewertung der längerfristigen Rückstellungen für Altersteilzeit und Jubiläen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen, wobei die Jubiläumsrückstellung nach der projizierten Einmalbetragsmethode ermittelt wurde. Darüber hinaus liegen der Bewertung der Altersteilzeitverpflichtungen sowie der Jubiläumsverpflichtungen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie folgende Annahmen zugrunde. scroll
7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen werden zum Nennwert bilanziert. Alle Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. 8. Latente Steuern Zum Abschlussstichtag bestehen temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden, die sich in künftigen Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die latenten Steuern werden gemäß § 274 HGB saldierend ermittelt und ausgewiesen; ein Aktivüberhang besteht nicht. Die passiven latenten Steuern beruhen im Wesentlichen auf temporären Differenzen (Brutto) im Zusammenhang mit dem Goodwill („Step-up“) aus Verschmelzung in Höhe von TEUR 130.711 sowie Bewertungs-/Ansatzunterschieden in den Vorräten in Höhe von TEUR 5.564 (insbesondere Unfertige Erzeugnisse/Inventar einschließlich Step-up-Effekten). Temporäre Differenzen (brutto), die zu aktiven latenten Steuern führen, ergeben sich insbesondere aus Rückstellungen, u. a. Umweltrückstellungen in Höhe von TEUR 18.874 (aus Organgesellschaften), Personalrückstellungen im Wert von TEUR 17.291, den Vorräten in Höhe von TEUR 332 sowie Restrukturierung und sonstigen Rückstellungen von zusammengefasst TEUR 3.039. Darüber hinaus bestehen zum Bilanzstichtag (brutto) körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 57.747 sowie gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 35.949 und ein Zinsvortrag in Höhe von TEUR 37.474. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem kombinierten Ertragsteuersatz von 30,21 % (Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag 15,83 % sowie Gewerbesteuer 14,39 %). In der Bilanz wird eine saldierte latente Steuerschuld in Höhe von TEUR 4.942 ausgewiesen (davon Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag TEUR 240 EUR und Gewerbesteuer TEUR 4.702). Der Ausweis erfolgt im Geschäftsjahr erstmalig, da sich aufgrund der im Zuge der (rückwirkenden) Verschmelzung entstandenen temporären Differenzen (insb. Step-up/Goodwill sowie Vorratsdifferenzen) erstmals ein Passivüberhang ergeben hat. Im Vorjahr wurden keine latenten Steuerschulden ausgewiesen; ein sich ergebender Aktivüberhang wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 HGB nicht aktiviert. 9. Fremdwährung Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden bei Einbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs zum Rechnungsdatum umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren bzw. höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Auf fremde Währung laufende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit kleiner ein Jahr sowie liquide Mittel sind gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bilanziert. III. Angaben zu den einzelnen Posten der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind aus dem als Anlage zu diesem Anhang beigefügten Anlagengitter ersichtlich. 2. Immaterielle Vermögenswerte Die immateriellen Vermögenswerte enthalten im Wesentlichen den Geschäfts- oder Firmenwert, der aus der Bewertung der untergegangenen Anteile im Rahmen der Verschmelzung resultiert. Bei der bilanziellen Abbildung der Verschmelzung wurden nach den Tauschgrundsätzen die übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der TOTAL WALTHER GmbH, Feuerschutz und Sicherheit, Köln, mit dem Zeitwert der untergehenden Anteile angesetzt. Im Zuge dessen wurden aktivseitige stille Reserven in Höhe von insgesamt TEUR 180.000 realisiert. Hiervon entfielen TEUR 34.766 auf aufgedeckte stille Reserven, die den unfertigen Erzeugnissen zugeordnet wurden. Die verbleibenden TEUR 145.234 wurden als Geschäfts- und Firmenwert aktiviert. Die Erfassung dieser Effekte erfolgte zum Stichtag der Eröffnungsbilanz der verschmolzenen Gesellschaft, dem 01.Oktober 2023. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB planmäßig über seine voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Da diese nicht verlässlich geschätzt werden kann, erfolgt die Abschreibung über einen Zeitraum von zehn Jahren. Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde entsprechend eine planmäßige Abschreibung von TEUR 14.524 auf den Geschäfts- oder Firmenwert vorgenommen. Darüber hinaus wurden die im Zusammenhang mit den unfertigen Erzeugnissen aufgedeckten stillen Reserven im Rahmen der Projektrealisierungen im Geschäftsjahr 2023/2024 in Höhe von TEUR 29.202 erfolgswirksam abgeschrieben. 3. Finanzanlagen Als verbundene Unternehmen werden entsprechend § 271 Abs. 2 HGB Gesellschaften angesehen, an denen die Johnson Controls International plc., Cork/Irland, direkt oder indirekt mehrheitlich beteiligt ist. Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen zum 30. September 2024 die folgenden Beteiligungen: scroll
1) Angaben zum 30. September 2024 2) Ergebnis vor Ergebnisabführung 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Ertragsteuern in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 163, JCD s.a. 2) TEUR 163) enthalten. 2) JCD s.a. steht für „Johnson Controls Deutschland GmbH - stand alone“ und stellt die Werte der Johnson Controls Deutschland GmbH vor der Verschmelzung zum 30.09.2023 dar 5. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Als verbundene Unternehmen werden sämtliche Unternehmen angesehen, an denen die Johnson Controls International plc, Cork/Irland, direkt oder indirekt mehrheitlich beteiligt ist. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von TEUR 4.879 (Vorjahr: TEUR 12.692, JCD s.a. TEUR 5.879) und aus einer Cash-Pool-Forderung in Höhe von 79.422 TEUR (Vorjahr: TEUR 58.639, JCD s.a. TEUR 21.418). Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen, wie im Vorjahr, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Forderungen gegen die Gesellschafterin bestehen in Höhe von TEUR 78.944 (Vorjahr: TEUR 77.498, JCD s.a. TEUR 21.471). 6. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 40. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 172.271 (Vorjahr: TEUR 172.271, JCD s.a. TEUR 172.271) und besteht aus Zuzahlungen in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Gewinnrücklagen Die Gewinnrücklage enthält ausschließlich Beträge aus der erfolgsneutralen Auflösung der Jubiläumsrückstellung im Rahmen der Änderung der Bewertungsvorschriften des HGB nach BilMoG. 7. Rückstellungen Die Pensionsverpflichtungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 37.406 (Vorjahr: 40.221, JCD s.a. TEUR 0). Die Steuerrückstellungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 80 (Vorjahr: TEUR 511, JCD s.a. TEUR 511). Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 15.579 (Vorjahr: TEUR 18.700; JCD s.a. TEUR 2.508) enthalten ausstehende Rechnungen (TEUR 2.219; Vorjahr: TEUR 1.755, JCD s.a. TEUR 954), Personalverpflichtungen (TEUR 8.172; Vorjahr: TEUR 6.835, JCD s.a. TEUR 617), Restrukturierungsrückstellungen (TEUR 2.134; Vorjahr: TEUR 6.241, JCD s.a. TEUR 736), Gewährleistungen (TEUR 164; Vorjahr: TEUR 148, JCD s.a. TEUR 71), Berufsgenossenschaften (TEUR 1.341; Vorjahr: TEUR 706, JCD s.a. TEUR 0), Provisionen (TEUR 373; Vorjahr: TEUR 237, JCD s.a. TEUR 0) sowie übrige ungewisse Verpflichtungen (TEUR 1.177; Vorjahr: TEUR 2.778, JCD s.a. TEUR 129). 8. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten der Gesellschaft sind unbesichert und weisen wie im Vorjahr zum Abschlussstichtag eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf. Zum 30. September 2024 bestanden insgesamt Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 172.824 (Vorjahr: TEUR 0, JCD s.a. TEUR 0). Dieser Anstieg basiert auf der Überführung bislang unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesener, bei Banken aufgenommener Mittel in diesen Posten. Die Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen erhöhten sich auf TEUR 17.588 (Vorjahr: TEUR 13.688, JCD s.a. TEUR 0). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 10.573 (Vorjahr: TEUR 13.709, JCD s.a. TEUR 2.098) beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 103 und sind stichtagsbedingt (Vorjahr: TEUR 0, JCD s.a. TEUR 0). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 15.269 (Vorjahr: TEUR 20.982, JCD s.a. TEUR 1.935) sowie Verbindlichkeiten aus Darlehen und Zinsen in Höhe von TEUR 51.412 (Vorjahr: TEUR 231.895, JCD s.a. TEUR 231.895). Im Vorjahr waren zudem Verbindlichkeiten aus Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträgen (Vorjahr: TEUR 9.442, JCD s.a. TEUR 9.442) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.574 (Vorjahr: TEUR 3.190, JCD s.a. TEUR 190) beinhalten Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 941 (Vorjahr: TEUR 962, JCD s.a. TEUR 190). Der starke Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.616 erklärt sich insbesondere dadurch, dass im Geschäftsjahr 2023/2024 kein Factoring mehr genutzt wurde und somit auch keine Verbindlichkeiten gegenüber der Factoringgesellschaft (Vorjahr: TEUR 1.097, JCD s.a. TEUR 0) bestanden. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betragen TEUR 231.969 (Vorjahr: TEUR 209.169, JCD s.a. TEUR 31.257) und gliedern sich wie folgt auf: scroll
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2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 108.912 (Vorjahr: TEUR 105.957, JCD s.a. TEUR 792) resultieren im Wesentlichen aus der konzerninternen Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 4.508 (Vorjahr: TEUR 3.071, JCD s.a. TEUR 571), aus Währungs-/ Kursgewinnen in Höhe von TEUR 143 (Vorjahr: TEUR 64, JCD s.a. TEUR 61) und aus einem Verschmelzungsgewinn in Höhe von TEUR 100.070 (Vorjahr: TEUR 0, JCD s.a. TEUR 0). Darüber hinaus enthalten sie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 4.165 (Vorjahr: TEUR 1.162, JCD s.a. TEUR 0). Diese betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit TEUR 990 (Vorjahr: TEUR 553, JCD s.a. TEUR 0) sowie Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen mit TEUR 1.393 (Vorjahr: TEUR 0, JCD s.a. TEUR 0). 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 77.988 (Vorjahr: 73.237, JCD s.a. TEUR 11.945) enthalten im Wesentlichen konzerninterne Aufwendungen in Höhe von TEUR 54.337 (Vorjahr: TEUR 35.506, JCD s.a. TEUR 7.301), Mietaufwendungen in Höhe von TEUR 2.781 (Vorjahr: TEUR 2.630, JCD s.a. TEUR 69), Reisekosten von TEUR 3.322 (Vorjahr: TEUR 3.408, JCD s.a. TEUR 69), Kfz-Kosten in Höhe von TEUR 8.348 (Vorjahr: TEUR 8.295, JCD s.a. TEUR 1.490), Versicherungsaufwendungen in Höhe von TEUR 117 (Vorjahr: TEUR 226, JCD s.a. TEUR 11), sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 57 (Vorjahr: TEUR 141, JCD s.a. TEUR 94). 4. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen in Höhe von TEUR 4.879 (Vorjahr: TEUR 4.044, JCD s.a. TEUR 4.044) betreffen die im Rahmen der geschlossenen Ergebnisabführungsverträge übernommenen Gewinne der Tochtergesellschaften der Tyco Building Services Products Germany GmbH und der Tyco Service & Montage GmbH sowie der CKS Systeme GmbH. 5. Abschreibungen auf Finanzanlagen Im Rahmen der Überprüfung der Bewertung der Finanzanlagen wurden Abschreibungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 2.780, JCD s.a. TEUR 2.780) vorgenommen. 6. Zinsergebnis Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen haben sich von TEUR 5.541 (JCD s.a. TEUR 6.536) auf TEUR 10.249 erhöht. Im Gegensatz dazu sind die Zinsen und ähnlichen Erträge von TEUR 12.095 (JCD s.a. TEUR 0) auf 3.387 gesunken. 7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In diesem Geschäftsjahr sind unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Aufwände in Höhe von TEUR 5.861 (Vorjahr: Erträge TEUR 197, JCD s.a. TEUR 197) enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft unterliegt vertraglich der gesamtschuldnerischen Mithaftung für den Saldo auf dem Cash-Pool-Konto, das von der Tyco Fire & Security Holding Germany GmbH, Ratingen, geführt wird. Das bei der Deutsche Bank AG geführte Cash-Pool-Konto weist zum Bilanzstichtag insgesamt einen positiven Saldo aus. Eine Inanspruchnahme ist daher derzeit unwahrscheinlich. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt: scroll
3) JCD s.a. Leasing- und Mietverträge tragen insbesondere zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belassen das Investitionsrisiko beim Leasinggeber. 3. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen und beträgt TEUR 173 (Vorjahr: TEUR 182, JCD s.a. TEUR 30). 4. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind bzw. waren:
Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfts abzuschließen. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen sind zum Bilanzstichtag TEUR 266 (Vorjahr: TEUR 280, JCD s.a. TEUR 0) zurückgestellt. An ehemalige Geschäftsführer wurden im Berichtsjahr Pensionszahlungen in Höhe von TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 33, JCD s.a. TEUR 0) geleistet. 5. Geschäftsführerbezüge Die Geschäftsführung hat von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten. 6. Aufsichtsrat Dem Aufsichtsrat gehören an:
Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betrugen TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 8). 7. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres 2023/2024 betrug die Beschäftigtenanzahl 1.187 Arbeitnehmer (Vorjahr: 1.212, JCD s.a. 203). Davon waren 40 Mitarbeiter teilzeitbeschäftigt. 8. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist 100%ige Tochtergesellschaft der Tyco Fire & Security Holding Germany GmbH, Ratingen. Deren oberste Muttergesellschaft ist die Johnson Controls International plc, Cork/Irland. Die Johnson Controls International plc, Cork/Irland, ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss kann bei der US-Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (Security and Exchange Commission) unter der Registernummer CIK 0000833444 und am Standort des Unternehmens eingesehen werden. 9. Konzernabschluss Die Johnson Controls Deutschland GmbH nimmt die Befreiungsvorschriften zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes gemäß § 291 HGB in Anspruch und stellt daher keinen eigenen Konzernabschluss und Konzernlagebericht auf. Der nach US-GAAP aufgestellte befreiende Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Johnson Controls International plc, Bishopstown, Cork/Irland, wird in englischer Sprache im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die im befreienden Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs-, und Konsolidierungsgrundsätze nach US-GAAP weichen von denen nach deutschem Recht (HGB) wie folgt ab: Grundsätzlich unterscheidet sich die Rechnungslegung nach amerikanischen Vorschriften (US-GAAP) von der nach dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) in der verfolgten Zielsetzung. Während die US-GAAP in erster Linie auf die Versorgung der Investoren mit entscheidungsnützlichen Informationen abstellt, ist die HGB-Rechnungslegung von einer stärkeren Betonung des Gläubigerschutzes und des Vorsichtsprinzips geprägt.
Nach HGB werden die kurzfristigen (<1 Jahr) Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Bilanzstichtagskurs bewertet. Die langfristigen (>1 Jahr) Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden dagegen zum Anschaffungskurs oder dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag ausgewiesen. Nach US-GAAP werden alle Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Bilanzstichtagskurs ausgewiesen.
Aufträge, die am Bilanzstichtag noch nicht fertiggestellt sind, werden im deutschen Handelsgesetzbuch als unfertige Erzeugnisse gezeigt. Erhaltene Abschlagszahlungen werden als erhaltene Anzahlungen ausgewiesen und stellen somit keinen Ertrag dar. Die aufgelaufenen Kosten der unfertigen Projekte werden als Auftragsbestand aktiviert, nach US-GAAP ist eine Teilergebnisrealisierung möglich.
Langfristige (> 1 Jahr) Rückstellungen werden nach HGB unter Zugrundelegung eines von der Deutschen Bundesbank veröffentlichen Zinssatzes, nach US-GAAP unter Zugrundelegung eines marktüblichen Zinssatzes, bilanziert. Aufgrund abweichender Parameter sind die größten Abweichungen in der Berechnung der Jubiläums- und Pensionsrückstellungen nach HGB und US-GAAP zu finden.
Latente Steuern nach HGB sind für temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten zu ermitteln (sog. Temporary-Konzept). Während für passive latente Steuern eine Ansatzpflicht besteht, sieht die Neuregelung weiterhin ein Aktivierungswahlrecht (§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB) für aktive Steuerlatenzen vor. Des Weiteren können aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge gebildet werden, sofern deren Nutzung innerhalb der nächsten fünf Geschäftsjahre erwartet werden kann. Für Zwecke der Bewertung sind die unternehmensindividuellen Steuersätze anzuwenden, die wahrscheinlich im Abbau der Differenzen gültig sind. Sofern die individuellen Steuersätze im Zeitpunkt der Umkehrung nicht bekannt sind, sind die am Bilanzstichtag gültigen Steuersätze anzuwenden. Nach US-GAAP besteht eine Ansatzpflicht für latente Steuern auf alle temporären Differenzen zwischen den Wertansätzen nach US-GAAP und nach Steuerrecht, (sogenanntes Temporary-Konzept). Daneben sind auch aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge zu bilanzieren. Latente Steueransprüche und -schulden sind mit den Ertragssteuersätzen zu bewerten, die zum Zeitpunkt der Realisierung der temporären Differenz bzw. bei Nutzung des Verlustvortrags voraussichtlich Gültigkeit erlangen. Der Buchwert eines latenten Steueranspruchs ist zu jedem Bilanzstichtag auf Werthaltigkeit zu prüfen. 10. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 48.836 wird auf neue Rechnung vorgetragen. 11. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.
Ratingen, 9. März 2026 Johnson Controls Deutschland GmbH, Ratingen Die Geschäftsführung gez. Peter Schieser gez. David Emin Entwicklung des Anlagevermögens zum 30.09.2024scroll
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BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Johnson Controls Deutschland GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Johnson Controls Deutschland GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Johnson Controls Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wuppertal, den 9. März 2026 Breidenbach und Partner PartG mbB Knöller, Wirtschaftsprüfer Wendlandt, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung erfolgte am 01.04.2026. |
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Johnson Controls Deutschland GmbH GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Am Schimmersfeld 5-7
40880 Ratingen - Handelsregister
- HRB 58648, Düsseldorf
- Eintragungsdatum
- 4. September 1997
- Unternehmenszweck
- Die Planung, Fertigung, Lieferung und Montage von Anlagen und Geräten aller Art für Feuerschutzanlagen, Sicherheitssysteme sowie Kommunikationsanlagen, Zutrittskontrollen und der Handel und Vertrieb von Gefahrenmeldesystemen einschließlich der dazugehörigen Servicedienstleistungen sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte, ferner das Betreiben von Notrufserviceleitstellen mit Alarminterventionen.
Finanzen
Bilanz
2024- Anlagevermögen 57,7 % 196,43 Mio
- Umlaufvermögen 41,8 % 142,38 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,5 % 1,80 Mio
- Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,0 % 0
- Verbindlichkeiten 79,0 % 269,24 Mio
- Rückstellungen 15,6 % 53,06 Mio
- Eigenkapital 3,0 % 10,16 Mio
- Passive latente Steuern 1,5 % 4,94 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,9 % 3,19 Mio
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Umsatzerlöse 59,6 % 231,97 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 28,0 % 108,91 Mio
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 6,4 % −25,04 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3,8 % −14,87 Mio
- Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- und Teilgewinnabführungsverträgen 1,3 % 4,88 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,9 % 3,39 Mio
- Personalaufwand 41,8 % −108,86 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 29,9 % −77,99 Mio
- Materialaufwand 22,0 % −57,24 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3,9 % −10,25 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2,3 % −5,86 Mio
- Sonstige Steuern 0,1 % −200,9 k
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,0 % 0
- Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,0 % 0
- Ergebnis nach Steuern 49,04 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 48,84 Mio
GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
David Hähnert
seit 2026 Geschäftsführer
-
David Pierre Marcel Emin
seit 2024 Geschäftsführer
-
Andreas Santowski-Meder
seit 2026 Prokura
-
Arne Evers
seit 2024 Prokura
-
Christian Schwestka
seit 2024 Prokura
-
Hikmet Öz
seit 2025 Prokura
-
Michael Daimer
seit 2024 Prokura
-
Roman Goseberg
seit 2024 Prokura
-
Tim Pester
seit 2024 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Johnson Controls Deutschland GmbH DEU 100,0 % 256k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.
Beteiligungen an
- ADT Sensormatic GmbH GmbH 100,0 %
- CKS Systeme GmbH GmbH 100,0 %
- Tyco Building Services Products Germany GmbH GmbH 100,0 %
Historie
- 2026
-
09.06.
SatzungsänderungJohnson Controls Deutschland GmbH
-
28.05.
Austritt einer PositionDarius Pietrek · Einzelprokura
-
28.05.
Eintritt eines MitgliedsAndreas Santowski-Meder · Einzelprokura
-
28.05.
Austritt einer PositionArne Lauterbach · Einzelprokura
-
25.03.
Eintritt eines MitgliedsDavid Hähnert · Geschäftsführer
-
25.03.
Austritt einer PositionDavid Hähnert · Prokura
-
23.03.
Eintritt eines MitgliedsDarius Pietrek · Einzelprokura
- 2025
-
27.05.
VerschmelzungJohnson Controls Deutschland GmbH
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Jahresabschluss
- 2024 Jahresabschluss ↓
- 2023 Jahresabschluss
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2024
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
Mit API-Key abrufen API-Key holen →Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
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