KSK-Wagniskapital GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der KSK-Wagniskapital GmbH, KölnA. Darstellung des Geschäftsverlaufs Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst die Bereitstellung von Kapital zur Finanzierung von Unternehmen in Früh- und Wachstumsphasen ihrer Entwicklung. Im Portfolio der Gesellschaft befinden sich zum Ende des Berichtsjahres 5 Engagements in Form offener Beteiligungen. Das Berichtsjahr wurde mit einem Jahresfehlbetrag abgeschlossen. 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die zunehmenden geopolitischen Unsicherheiten belasten den deutschen Markt für Wagniskapital auch in 2023. Gem. einer pwc-Studie aus 2023 agieren die Investoren weiterhin sehr zurückhaltend und legen sehr viel Wert auf die Sicherstellung der Finanzierungsreichweite von Start-ups. Die Sicherung der Bestandsportfolien hat hierbei oberste Priorität. Im Rahmen ihrer Neuinvestitionen fokussieren sich die Investoren zunehmend auf kapitaleffiziente, nachhaltige und langfristige Geschäftsmodelle, bei denen realistisch erzielbare Cashflows absehbar sind. Das German VC Barometer für das 3. Quartal 2023 sieht für das Frühphasensegment das Geschäftsklima auf einem Erholungskurs verbunden mit der Hoffnung auf bessere Zeiten. Es überwiegt hiernach ein relativer Optimismus für die erwartete Entwicklung hinsichtlich Fundraising, Exitklima und Investitionsbereitschaft. Dabei werden die Erwartungen deutlich besser als die aktuelle Lage eingeschätzt. Geschäftsmodelle im Bereich von B2B- und Impact Investments mit dem Fokus auf Klimatechnologie, Mobilität und Logistik gewinnen zunehmend an Bedeutung und stellen somit attraktive und nachhaltige Investitionsziele dar. Insbesondere die Digitalisierung rund um das Thema Dekarbonisierung zeigt deutliche Wachstumsperspektiven auf. Die Dekarbonisierung und die damit erforderliche Dokumentations- und Nachweispflicht erfordern zunehmend software-gestützte Lösungen. Hieraus werden sich entsprechende Investitionsmöglichkeiten ergeben. Grundsätzlich bleibt das Investitionsumfeld für die VC-Investoren herausfordernd. 2. Ertragsentwicklung Die Investments der Gesellschaft sind grundsätzlich auf die Erzielung laufender Erträge sowie auf die Partizipation an Wertsteigerungen der Beteiligungsunternehmen ausgerichtet. Ein Teil der Erträge aus den Beteiligungsengagements wird somit auch erst mit Realisierung, d.h. mit Beendigung der Beteiligung, vereinnahmt. Das Bestandsportfolio besitzt durch den zugrundeliegenden Branchenmix und die Differenzierung in den jeweiligen Geschäftsmodellen eine entsprechende Diversifikation. 3. Beteiligungsengagements Der Bestand an Beteiligungen und Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, hat sich zum Ende des Berichtsjahres gegenüber dem Vorjahresende nicht verändert. Bei einer Beteiligung ist es im Berichtszeitraum zur Auszahlung von zwei vertraglich vereinbarten Meilensteinen gekommen. Die Anzahl an Portfoliounternehmen hat sich hierdurch nicht verändert. Die Gesellschaft hält damit zum Ende des Berichtsjahres weiterhin 5 Beteiligungen. Eine Beteiligung davon wurde voll wertberichtigt. 4. Investitionsfokus Der Investitionsfokus liegt grundsätzlich auf der Finanzierung von Start-up-Unternehmen. Frühphasenengagements werden selektiv geprüft. Die Bereitstellung von Beteiligungskapital in der Seedphase erfolgt auch in Kooperation mit regionalen Seedphasen-Investoren wie z.B. der NRW.Bank oder dem High-Tech Gründerfonds. Regional fokussieren sich die Aktivitäten der Gesellschaft im Wesentlichen auf die Satzungsgebiete der Gesellschafter. 5. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Aus den vorhandenen liquiden Mitteln sind weitere Beteiligungen für das laufende Geschäftsjahr 2024 darstellbar. 6. Personal- und Sozialbereich Das Personal wird ausschließlich über die Mehrheitsgesellschafterin Kreissparkasse Köln bereitgestellt. Die anfallenden Personalkosten werden von der Gesellschaft im Rahmen einer Kostenumlagevereinbarung vergütet. B. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Das Finanzanlagevermögen beträgt nach Wertberichtigung TEUR 1.077 (i. Vj.: TEUR 1.477). Das Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 6.079 (i. Vj.: TEUR 6.701) beinhaltet in Höhe von TEUR 6.028 (i. Vj.: TEUR 6.616) den Bestand an liquiden Mitteln. Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr durch den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR -1.026 auf TEUR 7.142 (i. Vj.: TEUR 8.168) verringert. 2. Finanzlage Die Gesellschaft verfügt über liquide Mittel in Höhe von TEUR 6.028. 3. Ertragslage Im Berichtsjahr sind bei einer Beteiligung zwei vertragliche Meilensteine ausgezahlt worden. Die Anzahl an Portfoliounternehmen hat sich gegenüber dem Vorjahr dadurch nicht verändert. Das Portfolio umfasst weiterhin 5 Beteiligungen. Die Geschäftsentwicklung in 2023 schließt mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 1.026 ab. Ursächlich hierfür ist eine vorgenommene, vollständige Wertberichtigung bei einer Beteiligung. C. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Auf Ebene der Gesellschaft erfolgt wie bisher eine gezielte Selektion in der Beteiligungsauswahl. Der Qualifizierung und Quantifizierung möglicher Beteiligungsrisiken wird durch eine systematische Identifikation, Beurteilung und Dokumentation von Risiken im Zuge der Beteiligungsprüfung und Beschlussfassung Rechnung getragen. Der Erfolg der Gesellschaft wird wie bisher durch die Entwicklung der bestehenden Beteiligungsunternehmen sowie die richtige Auswahl neuer Investments bestimmt. Die Gesellschaft hat seit Gründung ein umfangreiches Netzwerk geschaffen (Gesellschafter, Technologiezentren, Universitäten, IHK, Unternehmensberater und andere). Über dieses Netzwerk sowie gezieltes Marketing inklusive Internetpräsenz ist der Zugang zu Erfolg versprechenden Projekten auch in Zukunft gesichert. Investitionen in Finanzanlagen werden nur bei Vorliegen geeigneter Beteiligungsmöglichkeiten getätigt. Erträge und Aufwendungen hieraus werden aufgrund der hohen Unsicherheit im Rahmen der Planung nicht abgebildet. Die Auswahlkriterien für Beteiligungsengagements werden analog der bisherigen Beteiligungsstrategie restriktiv gehandhabt. Aufgrund der derzeitigen Zusammensetzung und Bewertung des Beteiligungsportfolios der KSK-Wagniskapital GmbH sind ernsthafte Risiken für den Bestand bzw. die Ertragsentwicklung der Gesellschaft nicht zu befürchten. Wesentliche Chancenpotenziale sind im Rahmen neu einzugehender Beteiligungen zu generieren. Weiterhin besteht die Möglichkeit, im Bedarfsfall Veräußerungsverhandlungen hinsichtlich der im Portfolio befindlichen Unternehmen zu initiieren. D. Sonstige Angaben Voraussichtliche Entwicklung Mittelfristig sind bedingt durch die geringe Anzahl an Portfoliounternehmen grundsätzlich keine laufenden Erträge aus Beteiligungen (Ausschüttungen, Zinsen) zu erwarten. Die Personal- und Sachkosten sowie transaktionsbezogene Kosten werden voraussichtlich steigen. Für das Geschäftsjahr 2024 ist damit zu rechnen, dass die KSK-Wagniskapital GmbH ein leicht negatives Jahresergebnis erzielen wird.
Köln, 26. Januar 2024 KSK-Wagniskapital GmbH gez. Björn Deselaers gez. Adriano Calabrese Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023KSK-WAGNISKAPITAL GMBH, KÖLNAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der KSK-Wagniskapital GmbH, KölnI. Allgemeine Angaben Die KSK-Wagniskapital GmbH, Köln (Amtsgericht Köln, HRB 27535), ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 des Handelsgesetzbuches. Die Gesellschaft wurde zum 27. August 1999 als integrierte Unternehmensbeteiligungsgesellschaft nach dem UBGG anerkannt. Daraus resultiert nach § 8 UBGG die Verpflichtung, die für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des HGB geltenden Rechnungslegungsvorschriften zu beachten. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Zusätzlich wurden die Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung und des Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften beachtet. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Für den Anhang werden die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Absatz 2 HGB in Anspruch genommen. Die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Abschreibungsmethoden berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der Anschaffungskosten des Anlagevermögens sowie der aufgelaufenen Wertberichtigungen aller Positionen des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich. Finanzanlagen Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten oder dem gemäß § 253 Abs. 3 HGB niedrigeren beizulegenden Wert bei dauernder Wertminderung des betreffenden Beteiligungsengagements. Im Berichtszeitraum wurde eine Beteiligung vollständig wertberichtigt. Gleichzeitig wurden zwei vertragliche Meilensteine über insgesamt TEUR 500 ausgezahlt. Hierdurch hat sich das Finanzanlagevermögen um TEUR 400 reduziert. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr (i. V. TEUR 0). Die Bewertung erfolgte zu Nominalwerten oder zu den niedrigeren, voraussichtlich realisierbaren Werten. Guthaben bei Kreditinstituten Die enthaltenen Bankguthaben bestehen ausschließlich bei den Gesellschaftern. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt EUR 12.782.550,00. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Gewinn- und Verlustrechnung Wesentliche periodenfremde Erträge und Aufwendungen sind nicht angefallen. IV. Angaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die Gesellschaft hat im Rahmen der Veräußerung von Beteiligungen in der Vergangenheit Venture-Capital-übliche Verkäufergarantien gegenüber dem jeweiligen Erwerber der Beteiligung abgegeben. Aus heutiger Sicht gibt es keine Anzeichen für eine Inanspruchnahme aus den abgegebenen Garantien. Im Berichtsjahr wurden bei einer Beteiligung vertragsgemäß zwei Meilensteine in Höhe von insgesamt TEUR 500 ausgezahlt. Weitere finanzielle Zahlungsverpflichtungen ergeben sich zum 31. Dezember 2023 nicht. V. Sonstige Angaben Organe Geschäftsführer Adriano Calabrese, Bankkaufmann, Köln Björn Deselaers, Bankkaufmann, Bad Honnef Die Gesellschaft wird durch 2 Geschäftsführer gemeinschaftlich oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Die Gesellschafterversammlung hat die Geschäftsführer von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Beschäftigte Die Gesellschaft beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter. Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen eine Beteiligung im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB:
Auf die Angaben des letzten Jahresergebnisses wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 3 Satz 2 HGB verzichtet. Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre. Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag von EUR 1.025.913,34 soll entsprechend des Vorschlags der Geschäftsführung mit dem Verlustvortrag von EUR 4.614.385,98 verrechnet und der sich ergebende Bilanzverlust von EUR 5.640.299,32 auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Köln, 26. Januar 2024 KSK-Wagniskapital GmbH gez. Björn Deselaers gez. Adriano Calabrese Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens der KSK-Wagniskapital GmbH, Köln im Geschäftsjahr 2023
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die KSK-Wagniskapital GmbH, Köln Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KSK-Wagniskapital GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KSKWagniskapital GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Einhaltung der Vorschriften des Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften Vermerk über die Erweiterung der Jahresabschlussprüfung nach § 8 Abs. 3 UBGG Wir haben die Einhaltung der Vorschriften des Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung wurden in allen wesentlichen Belangen die Vorschriften des Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG) eingehalten. Wir haben unsere Prüfung nach § 8 Abs. 3 UBGG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend in diesem Abschnitt sowie im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" weitergehend beschrieben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Vorschriften des UBGG sowie für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie dafür als notwendig erachtet haben. Unsere Zielsetzung ist es, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob in allen wesentlichen Belangen die Anforderungen, die sich aus der Erweiterung des Prüfungsgegenstandes nach § 8 Abs. 3 UBGG ergeben, erfüllt wurden sowie einen Vermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Vorschriften des UBGG beinhaltet.
Köln, 8. Februar 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
gez. Benjamin Schnöckel, Wirtschaftsprüfer gez. Dr. Werner Holzmayer, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung erfolgte am 21. März 2024 |
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KSK-Wagniskapital GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Neumarkt 18-24
50667 Köln - Handelsregister
- HRB 27535, Köln
- Eintragungsdatum
- 15. Mai 1996
- Branche
-
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz - Eingetragenes Kapital
- 12.782.550,00 EUR
- Vertretungsregelung
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Unternehmenszweck
- Zweck und Gegenstand (gemäß Satzungsänderung § 2)
Finanzen
Bilanz
2024- Umlaufvermögen 100,0 % 8,52 Mio
- Anlagevermögen 0,0 % 865
- Eigenkapital 99,8 % 8,50 Mio
- Rückstellungen 0,2 % 20,5 k
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Verlustvortrag 55,7 % −5,64 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 42,3 % −4,28 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2,1 % 210,6 k
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 77,9 % 499,9 k
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 22,1 % 141,8 k
- Erstattete Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 % −0
- Rohergebnis 1,79 Mio
- Ergebnis nach Steuern 1,36 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1,36 Mio
GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Adriano Calabrese
seit 2019 Geschäftsführer
-
Felix Nonnenmacher
seit 2025 Prokura
-
Thomas Schmidt
seit 2024 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.
Beteiligungen an
- GCC - Games Campus Cologne GmbH 49,0 %
- PGT Thermprozesstechnik GmbH 30,0 %
- AutomotiveThermoTech GmbH 25,0 %
Historie
- 2025
-
23.04.
Eintritt eines MitgliedsCapnamic Ventures Fund II SPV 2 GmbH & Co. KG · Kommanditist
-
04.04.
Austritt einer PositionOliver Engelbertz · Gesamtprokura
-
04.04.
Eintritt eines MitgliedsFelix Nonnenmacher · Gesamtprokura
-
04.04.
Änderung des Unternehmensgegenstandsa) der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von (Wagnis-) Kapitalbeteiligungen und Gesellschaftsanteilen, wobei als Zielgruppe junge, innovative Unternehmen und Einrichtungen (einschließlich Existenzgründer) in Frage kommen, die ihren Standort in den in der Satzung der Kreissparkasse Köln und der Sparkasse Gummersbach festgelegten Satzungsgebieten haben, b) die Begebung von Mezzanine- Finanzierungen jeglicher Art, beispielsweise in Form von Genussrechten, nachrangigen Darlehen und stillen Beteiligungen, zwecks (Wachstums-) Finanzierungen von Unternehmen, die ihren Standort in den in der Satzung der Kreissparkasse Köln und der Sparkasse Gummersbach festgelegten Geschäftsgebieten haben. Die Gesellschaft betreibt ihre Geschäfte als integrierte Unternehmens- Beteiligungsgesellschaft nach dem Gesetz über Unternehmens- Beteiligungsgesellschaften (UBGG).
-
04.04.
Berichtigung von UnternehmensdatenKSK-Wagniskapital GmbH
-
04.04.
Änderung des UnternehmensgegenstandsZweck und Gegenstand (gemäß Satzungsänderung § 2)
- 2024
-
12.04.
Eintritt eines MitgliedsThomas Schmidt · Gesamtprokura
-
13.03.
Austritt einer PositionB**** D****** · Geschäftsführer
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2023 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2022 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2020 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2023 Jahresabschluss Volltext
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-
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-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
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tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
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