Laempe Mössner Sinto GmbHBarlebenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Gliederungsschema Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung der Laempe Mössner Sinto GmbH (Amtsgericht Stendal, HRB 113092) wurden nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften des HGB und GmbHG aufgestellt. Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses 2023 entsprechen grundsätzlich den Vorjahresgrundsätzen. Ergänzend wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB wie bereits in den Vorjahren zur Verbesserung der Klarheit die Rückdeckungsversicherung gesondert unter den Finanzanlagen ausgewiesen. In der Bilanz wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet. Anlagevermögen Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, gegebenenfalls vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und vierunddreißig Jahren. Die bewilligten Investitionszuschüsse wurden ab 2012 von den jeweiligen Anschaffungs- und Herstellungskosten der geförderten Vermögensgegenstände abgezogen. In der Vergangenheit wurden die Investitionszuschüsse passivisch in einen Sonderposten für Investitionszuschüsse eingestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bzw. fünf Jahren abgeschrieben. Soweit handelsrechtlich und steuerlich zulässig, kam in früheren Jahren für Sachanlagen die degressive Abschreibungsmethode zur Anwendung, sonst die lineare Methode. Für die Zugänge des Jahres 2023 kam ausschließlich die lineare Abschreibung zur Anwendung. Die Nutzungsdauer der einzelnen Vermögensgegenstände wurde anhand der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer festgelegt. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert von über EUR 250,00 und bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 wurden seit dem 1. Januar 2008 gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die nicht mit den Pensionsrückstellungen verrechenbaren Rückdeckungsversicherungen sind mit dem Deckungskapital bewertet und werden unter den Finanzanlagen ausgewiesen. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine Zuschreibungen vorgenommen. Im Jahr 2021 wurden erstmalig Entwicklungsleistungen in Ausübung des Wahlrechts nach § 248 Abs. 2 HGB in Höhe von EUR 4.715.170,69 als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Im Vorjahr erhöhte sich dieser Betrag um EUR 1.054.706,80. Die Abschreibung das Gesamtbetrages wird seit 01.09.2022 vorgenommen. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Fertigungseinzelkosten. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten oder niedrigeren Zeitwerten bewertet. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und den eigengefertigten Teilen wurden im Berichtsjahr zur Berücksichtigung unzureichender Gängigkeit bzw. fehlender Verwertbarkeit Reichweitenabschläge, deren Höhe sich nach dem durchschnittlichen Materialverbrauch der letzten drei Jahre richtet, gebildet. Um den technischen und wirtschaftlichen Risiken der einzelnen Materialien Rechnung zu tragen, differenziert das angewandte Verfahren nach verschiedenen Materialbewertungsklassen und deren spezifischen Gängigkeitsabschlägen sowie zehn verschiedenen Reichweitenkategorien und Reichweiten bis zu zehn Jahren. Eine gesonderte Reichweitenkategorie wurde für Materialien mit einer Reichweite von mehr als zehn Jahren gebildet, da nach diesem Zeitraum nach aktuellen technisch-wirtschaftlichen Einschätzungen anschließend eine weitere Verwertung kaum realisierbar ist. Bei den unfertigen Erzeugnissen werden verlustfreie Bewertungen vorgenommen, soweit die vereinbarten Auftragserlöse abzüglich der noch anfallenden Kosten unter den Herstellungskostenansätzen liegen. Die unfertigen Erzeugnisse sowie die eigengefertigten Teile wurden mit den steuerlich und handelsrechtlich mindestens zu erfassenden Herstellungskosten bewertet. Neben den Einzelkosten wurden Materialgemeinkosten und Fertigungsgemeinkosten, die auf der Basis der Istkosten und der Istbeschäftigung ermittelt wurden, in die Bewertung einbezogen. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Ermittlung der Herstellungskosten einbezogen. Die erhaltenen und geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden in der Bilanz zum Nominalwert abzüglich Wertberichtigungen ausgewiesen. Dabei wurden für erkennbare Risiken Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 0,15 % gebildet. Passivposten Der in den Vorjahren gebildete Sonderposten für die Investitionszuschüsse wurde nach Maßgabe der handelsrechtlichen Abschreibungen weiter aufgelöst. Seit dem Geschäftsjahr 2012 werden bewilligte Investitionszuschüsse von den jeweiligen Anschaffungs- und Herstellungskosten der geförderten Vermögensgegenstände abgezogen. Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der zum Abschlussstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,83 %. Der Rechnungszinssatz basiert 2023 - entsprechend der seit 2016 gesetzlichen Neuregelung in § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB - auf dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre in Höhe von 1,83 %. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31.12.2023 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellung für Pensionen (Bewertungsänderung) in Höhe von EUR 10.927. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzgesichert sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Nicht insolvenzgesicherte Vermögensgegenstände wurden nicht verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens. Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens werden im Finanzergebnis gezeigt. Die in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Rückstellung für Jubiläumszuwendungen anlässlich 10-, 20-, 25-, 30-, 35-, und 40-jähriger Dienstjubiläen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutsche Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,76%. Bei den Jubiläumsleistungen wurde von gleichbleibenden Aufwendungen des Unternehmens ausgegangen. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung der langfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Im Berichtsjahr wurden Entwicklungskosten in Höhe von EUR 1.784,00 (i. V. EUR 1.054.706,80) aktiviert. Flüssige Mittel Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist ein Betrag in Höhe von EUR 0,00 (i. V. EUR 742.500,00) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von EUR 1.007.765,75 (i. V. EUR 999.794,74) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen in voller Höhe von EUR 107.857,36 (i. V. EUR 22.657,15) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist wie im Vorjahr ein Betrag von EUR 17.914,89 mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr ausgewiesen. Antizipative Forderungen betreffen im Folgejahr abzugsfähige Vorsteuer mit EUR 49.896,97 (i. V. EUR 63.391,59). Sonderposten für Investitionszuschüsse Die Auflösung des Sonderpostens in Höhe von EUR 13.211,00 (i. V. EUR 38.675,00) in 2023 ist unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Rückstellungen Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Pensionsrückstellung Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Nachleistungen (EUR 1.397.000,00), den Personalbereich (EUR 1.301.951,00), ausstehende Vertreterprovisionen für Neuanlagen (EUR 519.681,47) und Ersatzteile (EUR 457.275,43), ausstehende Rechnungen (EUR 352.984,00) sowie Vertragsstrafen (EUR 202.203,08). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 5.372 mit der Eintragung einer Grundschuld sowie der Sicherungsübereignung einer Maschine gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten keinen Betrag mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. Es bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 110.055,75 (i. V. EUR 74.771,42), Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von EUR 587,50 (i. V. EUR 58.310,00) und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 0,00 (i. V. EUR 303,06). Die Verbindlichkeiten betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind folgende Positionen enthalten:
Die sonstigen Verbindlichkeiten aus Steuern, die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit sowie die übrigen sonstigen Verbindlichkeiten enthalten keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen / geographisch bestimmten Märkten
Dabei wurden 35 % der Umsätze im Inland (TEUR 18.500), 23 % im europäischen Ausland (TEUR 12.282) und 43 % im nichteuropäischen Ausland (TEUR 22.754) erzielt. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen befinden sich periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.021. Es handelt sich im Wesentlichen um den Ertrag aus der Auflösung von Rückstellungen sowie eine Forschungszulage. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 91 enthalten. Es handelt sich im Wesentlichen um Wertberichtigungen im Forderungsbereich. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 123 sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 76. Die sonstigen Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 3. Auf- und Abzinsung von Rückstellungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 15.793,66 (i. V. EUR 36.184,49) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Kursgewinne und -verluste In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von EUR 4.407,38 (i. V. EUR 12.782,31) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Kursverluste in Höhe von EUR 6.789,31 (i. V. EUR 21.906,29). Personalaufwand In der Position Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 45.097,09 (i. V. EUR 68.989,32) enthalten. Erträge und Aufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind wie im Vorjahr keine Aufwendungen gegenüber Gesellschaftern enthalten. Die Erträge aus Beteiligungen betreffen mit EUR 1.648.414,65 (i. V. EUR 320.260,00) verbundene Unternehmen. Latente Steuern Grundsätzlich bestehen wie im Vorjahr passive latente Steuern, die gemäß § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB in 2023 passiviert werden. Die passiven latenten Steuern beruhen auf Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz und betreffen im Wesentlichen die Aktivierung von selbsterstellten Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens. Des Weiteren werden steuerliche Verlustvorträge gem. § 274 Abs. 1 S. 4 HGB in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung als aktive latente Steuern in selbiger Höhe berücksichtigt. Aus diesem Grund werden keine latenten Steuern in der Bilanz ausgewiesen. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 28 %. E. Sonstige Angaben Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen eine Beteiligung im Sinne von § 271 Abs.1 HGB:
1) Es handelt sich um Angaben aus dem
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022
Bei den Angaben zu den Beteiligungsverhältnissen wurde von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 HGB Gebrauch gemacht. Personal Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten betrug im Berichtszeitraum 331 Arbeitnehmer. Davon waren 143 gewerbliche Mitarbeiter und 188 Angestellte. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen am Bilanzstichtag Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.016. Darin sind unbefristete Mietverhältnisse nur mit einer jährlichen Jahresrate einbezogen worden, da diese grundsätzlich kurzfristig gekündigt werden können. Abschlussprüferhonorar Für Abschlussprüfungsleistungen des Abschlussprüfers sind Honorare in Höhe von EUR 36.500,00 als Aufwand erfasst worden. Organ der Gesellschaft Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:
Die Bezüge der Geschäftsführer werden in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Für Hinterbliebene früherer Geschäftsführer sind Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 466 gebildet. Im Geschäftsjahr wurden Pensionen in Höhe von EUR 42.400,96 bezahlt. Die Pensionsrückstellung setzt sich wie folgt zusammen:
Ausschüttungssperre Gemäß § 268 Abs. 8 HGB unterliegt die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 4.669.471,00 einer Ausschüttungssperre. Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 4.465.710,29 steht somit für Ausschüttungszwecke nicht zur Verfügung. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von EUR 4.465.710,29 auf neue Rechnung vorzutragen.
Barleben, 15. März 2024 Laempe Mössner Sinto GmbH Geschäftsführung Andreas Mössner, Geschäftsführer André Klimm, Geschäftsführer Rudolf Wintgens, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens der Laempe Mössner Sinto GmbH, Barleben, im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäftsgrundlage Das Geschäft der Laempe Mössner Sinto GmbH unterteilt sich in zwei wesentliche Bereiche: - Maschinen, Anlagen und Aftersales Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Kernschießautomaten, Begasungsgeräten, Sandmischern, Sandaufbereitungsanlagen und Kernnachbehandlungslösungen sowie Vernetzungen und intelligente Steuerungen für gesamte Kernmachereien in der Gießereiindustrie. Das Aftersales Geschäft ergänzt die Versorgung von Ersatzteilen, Service und Inbetriebnahmen der hergestellten Produkte. Automatisierung Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Automatisierungslösungen bis hin zur Planung und Realisierung einer schlüsselfertigen Kernmacherei für die Automobil- und Investitionsgüterindustrie. Der Sitz des Unternehmens in Barleben stellt gleichzeitig den Produktions- und Montagestandort dar. Zudem sitzen dort die Geschäftsleitung sowie zentrale Verwaltungsabteilungen einschließlich des Einkaufs. In der Niederlassung Schopfheim sind primär die Konstruktion sowie die Entwicklung und der Vertrieb angesiedelt. Weiterhin unterhält das Unternehmen einen kleinen Standort in Mannheim, welcher sich mit dem Thema Bildverarbeitung beschäftigt. 2. Wirtschaftsbericht A) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Wesentlichen wurde das Jahr 2023 erneut durch den weiterhin laufenden Ukrainekrieg beeinflusst. Die zusätzliche Eskalation im nahen Osten, Unsicherheiten durch den beginnenden US-Wahlkampf, sowie die zunehmende Eintrübung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland warfen ihre Schatten bereits voraus. Wenngleich diese Vorkommnisse noch keinen messbaren Einfluss hatten, wurden dennoch Entscheidungen für das Jahr 2024 beeinträchtigt. Im Zuge der wieder anlaufenden Weltwirtschaft im Jahr 2022, kam es zu einer zunehmenden Versorgungsproblematik entlang der Wertschöpfungs- und Lieferketten. Die Ausläufer dieser Probleme waren bei Materiallieferzeiten noch bis ins 3. Quartal 2023 deutlich erkennbar. In Bezug auf den Ukrainekrieg kam es nahezu direkt zu wirtschaftlichen Sanktionen gegenüber Russland, was zum Teil auch das Geschäft von Laempe belastet hat. Das Unternehmen konnte den Wegfall des Absatzmarktes Russland, jedoch hinlänglich kompensieren. Die Auswirkungen auf die Energiekosten wie Strom und Gas, sowie eine allgemeine Inflation im Rahmen von teilweise zweistelligen Prozentsätzen prägte das wirtschaftliche Handeln des Unternehmens auch im Hinblick auf die Lohn-/ Gehaltssituation der Belegschaft. Die damit einhergehende Teuerung der Produkte und die mangelnde Verfügbarkeit von Materialien, prägen entsprechend bis in das Jahr 2023 den Markt. Der bei weitem wichtigste Einfluss auf den Geschäftsverlauf kann ohne Zweifel dem Ukrainekrieg zugeordnet werden. Insbesondere die damit noch weiter befeuerte Inflation, hatte und hat gravierende Auswirkungen auf das Geschäftsjahr. Dabei sind nicht nur unternehmerische Entscheidungen beeinflusst worden, sondern auch staatliche Eingriffe oder ein verändertes Mitarbeiterverhalten zu berücksichtigen gewesen. Die entstandenen Verwerfungen durch den Konflikt mit Russland, dem verschärften Handelskonflikt mit China und den dadurch beeinflussten Wertschöpfungsketten belastet die Weltwirtschaft nachhaltig. Eine teilweise Blockbildung innerhalb der Staaten verstärkt dabei die Marktunsicherheiten. Die globale Wirtschaft wird nach Erwartung des BDI im Jahr 2024 nur um 2,9% wachsen, was ein Verharren auf einem langjährigen Tief bedeutet. Die vorherig vom IWF prognostizierten Wachstumsraten von 3,5-3,9% rücken damit in weite Ferne. Treibende Einflüsse dazu sind zweifellos die Entwicklung in den USA und China, die mit einem Wachstum von 1,5% und 4,5% keine Treiber der wirtschaftlichen Entwicklung mehr sind. 1 Bezogen auf Deutschland wird erwartet, dass die Wirtschaft im Jahr 2024 durch die niedrigere Auslandsnachfrage, sowie der inflationsbedingt niedrigeren Inlandsnachfrage durch die Konsumenten nur um 0,2% wachsen wird. Die vermeintlichen Haupttreiber dieser Entwicklung ist die weiterhin hohe Unsicherheit bezüglich der Inflations- und Zinsentwicklung, sowie der hohen Energiepreise. Da sich der Strom- und Gaspreis langsam wieder absenkt, könnte dies mittelfristig aber zu Verbesserungen führen. Ein wesentlicher Treiber der verlangsamten Entwicklung ist aus unserer Sicht aber der immer gravierender werdende Arbeitskräftemangel. Bezogen auf die makroökonomische Lage wirkt dies als zunehmendes Hemmnis. 2 Im Rahmen der weltweiten konjunkturellen Erholung entwickelte sich auch die Gießereibranche leicht positiv, wobei sich im Laufe des Jahres gerade in Deutschland die Lage eingetrübt hat. Die Zunahme der Insolvenzen, wenn auch punktuell, war hierein deutliches Zeichen. Erholungseffekte und gestiegene Investitionen prägten dagegen das Marktumfeld insbesondere in den USA. Beispielhaft stagnierten zwar die Produktionsmengen in Deutschland bei einer Schwankung von 0,2% bis zum 3. Quartal 2023, dafür wuchsen im Gegenzug Märkte wie Indien, Türkei und die USA. Die zunehmend heterogene Entwicklung basiert zweifellos auch auf der politischen Transformation der Wirtschaft, die hier zu Verwerfungen führt. Das Ziel der Klimaneutralität der EU wird hier zu größeren Veränderungen führen, welche die Gießereibranche treffen wird. Dennoch bleibt die Branche, vertreten durch den BDG bereit diese Veränderungen anzugehen und sieht hier in der Transformation auch Chancen. Insbesondere die Veränderungen in der Infrastruktur und der Energiewirtschaft können hier positive Impulse setzen. 3 Bremsende Faktoren der Erholung in der Branche sind insbesondere in Europa, die signifikant gestiegenen Energiepreise und die inflationsbedingten Lohn-/Gehaltssteigerungen. Gerade in der energieintensiven Gießereibranche ist dieser Kostenfaktor wesentlich. Weiterhin problematisch wird auch in dieser Branche der zunehmende Fachkräftemangel spürbar. Abgebaute Kapazitäten konnten kurzfristig nicht vollumfänglich wieder aufgebaut werden. Die daraus resultierenden Marktfolgen lassen sich an steigenden Erzeugerpreisen ablesen. 4
1 Vgl. BDI, Globaler Wachstumsausblick 2024 vom
1. Dezember 2023, S. 1, 6 und 7.
Durch die erwartete fortsetzende Erholung in der Branche, geht man aktuell von einem Erreichen der Vorkrisenvolumen bis 2024 aus. Dabei spielt allerdings die Situation auf Abnehmerseite eine wesentliche Rolle. Durch den weltweiten Halbleitermangel verzögert sich die Produktion von Automobilen und anderen Endprodukten merklich. Ein anhaltender Engpass kann die Erholung der Gießereibranche verzögern. 5 B) Geschäftsverlauf Laempe Mössner Sinto (LMS) Der Vergleich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Berichtsjahres mit der des Vorjahres erfolgt regelmäßig und wird im Folgenden detaillierter beschrieben. Da das Hauptgeschäft der LMS projektbasiert ist, können zusätzliche Schwankungen entstehen, die gesondert analysiert werden müssen. Das Jahr 2023 war geprägt durch die zunehmend positive Auftragslage der Gesellschaft. Zeitgleich zur Erweiterung der Kapazitäten und Investition in zusätzliche Geschäftsfelder, fand auch die Leitmesse der Branche (GIFA) statt. Die dahingehenden Investitionen und Aufwendungen, haben sich bereits im Geschäftsjahr positiv bemerkbar gemacht. Explizit zu nennen ist die Investition in den Bereich Aftersales, der im Wirtschaftsjahr das größte Wachstum erreichen konnte, sowie die Neuinvestition in ein neues Bürogebäude am Standort Barleben. Diese Investitionen sollten auch in Zukunft wesentliche Treiber der positiven Geschäftsentwicklung sein. Die Entwicklung im Geschäftsjahr der Laempe Mössner Sinto ist insbesondere erwähnenswert, da diese sich entgegen dem Trend im Maschinenbau durchweg positiv entwickelt hat. Generell hat sich die Lage im Maschinenbau etwas verschlechtert. Viele Unternehmen blicken durchgehend negativer in die Zukunft, was ein auffälliges Gegenteil zu Laempe darstellt. In der laufenden wirtschaftlichen Abschwungphase konnten wir uns bisher gut aufstellen und bemerken noch keine negativen wirtschaftlichen Anzeichen was u.a. der globalen Aufstellung und dem Absatzmarkt geschuldet ist. Im Gegenteil zu anderen Unternehmen profitieren wir gerade von besser verfügbaren Arbeitskräften und verkürzten Lieferzeiten. Die Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich erwartungsgemäß zum Stichtag des Vorjahres von 368 auf 382 Mitarbeiter. Gute Mitarbeiter sind für LMS der Schlüssel zum Erfolg. Eine qualitativ hochwertige Ausbildung und gezielte Personalentwicklungs- und Weiterbildungsmaßnahmen sind daher für uns wesentlich. Im Berichtsjahr bildete LMS 44 Jugendliche aus. Ertragslage Mit einem Gesamtumsatz von 53,5 Mio. Euro steigerte sich der Umsatz im Vergleich zu 2022 um 0,8 Mio. Euro. Eine Verbesserung des Absatzes ergibt sich insbesondere innerhalb Nordamerikas (+5,5 Mio. Euro), wobei alle anderen Regionen annähernd stabil geblieben sind. Einzig die Region Asien-Pazifik nimmt mit einem Rückgang (-5,0 Mio. Euro) eine Sonderstellung ein, die allerdings aus unserer Sicht keine langfristige Entwicklung ist. Bedingt durch die politischen Sanktionen gegenüber Russland war die vollständige Reduktion der Umsätze abzusehen. Der Effekt zum Vorjahr war bedingt durch das letzte Jahr allerdings nicht mehr gravierend.
5 Vgl. BDG, Studie Guss 2035, S. 32, 36.
Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen an unfertigen Erzeugnissen stieg die Gesamtleistung zum Vorjahr auf 53,8 Mio. Euro (im Vorjahr 46,9 Mio. Euro). Bedingt durch den höheren Auftragsbestand und den nötigen Aufbau von Kapazitäten, war dies allerding ein absehbares Szenario. Der Gesamtauftragseingang im Geschäftsjahr 2023 lag mit 59,7 Mio. Euro (im Vorjahr Mio. 46,8 Euro) über dem Vorjahr. Es ergibt sich zu Beginn des neuen Geschäftsjahres ein Auftragsbestand in Höhe von 41,0 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Materialaufwand in Höhe von 23,7 Mio. Euro um 2,8 Mio. Euro gesunken. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf das zunehmend wachsende Aftersales Geschäft zurückzuführen. Finanzlage Die realisierten Investitionen im Berichtsjahr betrugen rd. 0,87 Mio. Euro. Investitionsschwerpunkte waren die Modernisierung des Maschinenparks sowie der Digitalisierung. Die begonnenen Investitionen in den Gebäudekomplex sind hier noch nicht sichtbar. Das Geschäftsjahr 2023 konnte, aufgrund der vorgenannten Einflüsse, mit einem EBIT in Höhe von 1,2 Mio. Euro abgeschlossen werden, was einer EBIT-Marge von 2,2 % entsprach (im Vorjahr -18,8 %). Darüber hinaus stehen durch die Hausbanken eingeräumte Kreditlinien zur Verfügung. Diese Kreditlinien stellen jederzeit eine ausreichende Finanzierung der Investitionsvorhaben sowie der bestehenden Projekte sicher. Vermögenslage Die Bilanzsumme (29,1 Mio. Euro) sank im Vergleich zum Vorjahresstichtag um rd. 3,6 Mio. Euro. Wesentlich hierfür ist die Investition in die Projekte, die Auslieferung großer Projektbestände sowie ein starker Anstieg der erhaltenen Anzahlungen, die betragsmäßig mindernd unter den Vorräten ausgewiesen werden. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurde gegenüber dem Vorjahr um rd. 0,55 Mio. Euro gesteigert und beläuft sich zum Stichtag auf rd. 5,9 Mio. Euro. Der Projektbestand sank auslieferungsbezogen um rd. 0,4 Mio. Euro auf 10,6 Mio. Euro zum Stichtag. Aufgrund des deutlich gestiegenen Bestands an Anzahlungen (+3,8 Mio. Euro) sank die Gesamtsumme der Vorräte um rd. 3,0 Mio. Euro auf 5,3 Mio. Euro (im Vorjahr 8,3 Mio. Euro). Der Forderungsbestand endete auf 10,5 Mio. Euro und damit auf exakt gleichem Niveau zum Vorjahr. Es bestehen fünf Darlehen bei den Hausbanken, welche zum Stichtag mit 3,5 Mio. Euro, 0,4 Mio. Euro, 0,9 Mio. Euro, 0,3 Mio. Euro bzw. 0,3 Mio. Euro valutierten. Das Eigenkapital beträgt rd. 12,6 Mio. Euro und hat damit einen Anteil von rd. 43,2 % an der Bilanzsumme. Darüber hinaus sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Vergleich zum Vorjahr um rd. 4,1 Mio. Euro gesunken. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf die Rückführung der in Anspruch genommenen Kontokorrentkredite zurückzuführen. 3. Ausblick 2024 (Prognosebericht) Der vorliegende Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf Prognosen des Managements hinsichtlich der künftigen Entwicklung der Gesellschaft beruhen. Diesem Prognosebericht liegen Einschätzungen zugrunde, die das Management anhand sämtlicher zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts verfügbarer Informationen getroffen hat. Berücksichtigt wurden insbesondere Annahmen zur künftigen Entwicklung des internationalen Gießereimarktes sowie die spezifischen Geschäftserwartungen der Geschäftsbereiche des Unternehmens. Die getroffenen Aussagen unterliegen Risiken und Chancen, die nicht vollständig kontrolliert und gesteuert werden können. Die bereits gezeigten Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und der damit verbundenen Entwicklungen, werden auch das Jahr 2024 beeinträchtigen. Aktuell geht man von einem Abflachen des Wirtschaftswachstums aus, der von den großen Wirtschaftsregionen beeinflusst wird. Die aktuell extrem heterogenen Situationen in den Regionen USA (Wahlkampf mit zunehmendem Rückzug als Hegemonialmacht), China (zunehmende Autarkiebestrebungen und ansteigender Handelskonflikt mit den USA) und Europa (Transformation der Wirtschaft mit unterschiedlichen Voraussetzungen bei Inflationen, Löhnen und Struktur) wirken hier teilweise komplementär und bremsen den internationalen Wirtschaftsfluss. Diese Entwicklung hängt davon ab, welche politische Entwicklung weiter eingeschlagen wird. Eine Eskalation des potentiellen Konfliktes zwischen China und Taiwan kann hier noch zusätzliche Verwerfungen verursachen. Die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen der einzelnen Volkswirtschaften werden durch externe Entwicklungen beeinflusst. In Abhängigkeit der wirtschaftlichen Wertschöpfungszusammensetzung werden sich die spezifischen Versorgungsengpässe unterschiedlich auswirken. Ebenso signifikanten Einfluss wird die geopolitische Lage haben. Insbesondere im Hinblick auf zunehmende Territorialkonflikte (Ukraine, chinesisches Meer, türkische Mittelmeerexploration, Israelkonflikt, Bürgerkriege in Zentralafrika) wird die strategische Ausrichtung und die geografische Lage die einzelnen Volkswirtschaften stärker und selektiver beeinträchtigen als in den letzten Jahren. Ebenso maßgeblich wird sich die fiskalpolitische Intervention bei der Inflationseindämmung auswirken. Steigende Realzinsen sollten zwar die Inflation abmildern, jedoch können zu rapide Eingriffe die Kapitalversorgung der Unternehmen beeinflussen. Erfolgte Zinssteigerungen im Konsumentenbereich sowie Einflüsse auf den Aktienmarkt können hier ebenso zu negativen Entwicklungen beitragen, die gegebenenfalls erneut durch fiskalpolitische Impulse ausgeglichen werden müssen. Die bisher gesehenen Entwicklungen bestätigen diese Annahme. Im Laufe des Jahres 2024 sollte das gebremste Wirtschaftswachstum wieder mit leichten Zinssenkungen und regulatorischen Reformen stimuliert werden. Dabei wird durch die Zentralbanken die weitere Inflationsentwicklung vermutlich mehr und mehr in den Hintergrund geraten. Im Hinblick auf die US-Administration bleibt abzuwarten, ob die aktuellen Handels- und Interessenkonflikte insbesondere mit Russland und China ausgeräumt werden können. Bezieht man in diese Ausgangslage die zunehmend repressive Politik der Länder mit ein, ist eine kurzfristige Grundsatzlösung eher unwahrscheinlich. Gerade die Schritte im Hinblick auf den Technologieschutz die in den letzten Monaten zwischen den USA, Japan und den Niederlanden lassen vermuten, dass eine Abschirmung von China weiterhin primäres Ziel der US-Politik ist. Inwieweit China zu anderen Maßnahmen greifen wird, um seine eigenen Ziele durchzusetzen, wird sich zeigen, birgt allerdings große Gefahren für die weltweite Stabilität. Dabei seien die Gebietsstreitigkeiten im Südchinesischen Meer und der Konflikt um Taiwan exemplarisch genannt. Inwieweit sich der anbahnende Wahlkampf bemerkbar machen wird, ist aktuell nicht abzusehen. Im Verhältnis der Marktsegmente geht man aktuell von einer weiterhin fortschreitenden Verschiebung der prozentualen Absatzvolumen nach Asien aus. Dies unterstreicht die Wichtigkeit des asiatischen Marktes für die Maschinenbaubranche. Ausblick 2024 Die Entwicklung des Geschäftsjahres 2024 wird vermutlich weiterhin durch den Ukrainekrieg und dessen Folgen am Markt beeinträchtigt. Unvorhersehbar sind auch die kurzfristigen Entwicklungen am Energiemarkt, sowie die weitere Entwicklung bei den Maßnahmen zur Inflationsbekämpfung. Wir erwarten dennoch eine Verbesserung des Jahresergebnis gegenüber 2023. Der zum Stichtag bestehende Auftragsbestand in Höhe von 41,0 Mio. Euro bildet eine solide Basis für das Geschäftsjahr. Etwaig auftretende Sondereffekte durch externe Einflüsse lassen sich aktuell nicht einschätzen, dennoch sind wir zuversichtlich die aktuelle wirtschaftliche Schwächephase unbeschadet zu bewältigen. Die unternommenen Anstrengungen zum Aus- bzw. Aufbau unserer Joint Ventures INACORE und pragmatic industries werden gezielte Industrie-4.0-Anwendungen für unser bestehendes Produktportfolio ermöglichen. Bei den weiteren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in China und Indien handelt es sich um Vertriebs- und Servicegesellschaften. Diese Gesellschaften zeigen, wie auch in den Vorjahren, insgesamt eine stabile und zufriedenstellende Entwicklung. 4. Entwicklung Auch in 2023 wurden weitere Aktivitäten und Schritte in Richtung Standardisierung im Bereich der Serienmaschinen umgesetzt. Nach wie vor stellt dies einen Schwerpunkt unserer Entwicklungstätigkeiten dar. Ergänzend wurde die Überarbeitung des Produktspektrums der Laempe begonnen und wird sich in der umfassenden Optimierung aller angebotenen Maschinentypen niederschlagen. Dieser Prozess wird voraussichtlich auch über das Jahr 2024 hinaus andauern. Die Entwicklung eines eigenen 3D-Druckers wird weiterhin kontinuierlich vorangetrieben. Der Markteintritt für ein Serienprodukt ist für das Jahr 2024 vorgesehen. Das Projektmanagement bei Laempe Mössner Sinto wird mit Hilfe des ERP-Systems fortlaufend verbessert. Dazu ermöglichen integrierte IT-Lösungen den jeweiligen internen Projektleitern, die Projekte besser zu planen und zu steuern. Zudem wird dies organisatorisch durch die Einrichtung eines Projektmanagement-Office gestützt. Die Thematik Industrie 4.0 wird seit 2017 über die neu gegründeten Joint Ventures pragmatic industries GmbH und INACORE GmbH erfolgreich weiterentwickelt. Der zunehmende Fokus der Öffentlichkeit und der Industrie auf den CO 2 -Fußabdruck ist auch bei Laempe ein großes Thema. Wir versuchen auch hier durch Produktionsermittlungen und moderne Fertigungsverfahren unsere Marktposition zu verbessern. 5. Risikomanagementziele und -methoden Die Gesellschaft versucht, durch eine systematische Erfassung und aktive Steuerung die Wahrscheinlichkeit einer Realisierung von Risiken zu reduzieren und nicht vermeidbare Schäden so gering wie möglich zu halten. Neben Markt- und Konjunkturrisiken werden auch Betriebsrisiken (z. B. Liquidität) anhand verschiedenartiger Parameter quantifiziert. Zur Beobachtung der Marktentwicklung und zur Festlegung von Verkaufszielen werden im Wesentlichen die Auftragseingänge, Konjunkturdaten in den Zielmärkten und die Einschätzung der Vertriebskräfte herangezogen. Zusätzlich wird ein laufendes Projektcontrolling betrieben, um mögliche Projektrisiken frühzeitig erkennen zu können. Neben einer effizienten Kapazitätsplanung werden die wesentlichen Projekte regelmäßig durch das interne Controlling mit den relevanten Abteilungen und dem Projektleiter besprochen. Die Erkenntnisse daraus fließen in regelmäßig aktualisierte Projektforecasts ein. Ausstehende Forderungen werden regelmäßig überprüft und unter Berücksichtigung der Kundenbonität weitesgehend über Bankgarantien abgedeckt. 6. Chancen- und Risikobericht Das Risiko- und Chancenmanagementsystem ist Bestandteil der Geschäfts-, Planungs- und Kontrollprozesse. Die Aufbau- und Ablauforganisation ist in Vorgaben und Richtlinien dokumentiert. Der Aufbau des Managementsystems orientiert sich an der Struktur der betrieblichen Abläufe. Die Identifizierung von Risiken und Chancen wird durch eine permanente Analyse sichergestellt, in deren Rahmen relevante Risiken effektiv, zeitnah und systematisch erfasst werden. Ein wesentliches Risiko der Unternehmensentwicklung für Laempe Mössner Sinto bildet nach wie vor die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft. Weitere Risiken, wie der Handelskonflikt USA - China, der ausgebrochene Ukrainekrieg mit seinen internationalen Verwerfungen aber auch die immer kritischer werdende Verfügbarkeit von Fachkräften werden durch das Unternehmen analysiert. Laempe Mössner Sinto hat in den zurückliegenden Geschäftsjahren die strategischen Weichen für die Zukunft gelegt und sich damit weitere Wachstumschancen eröffnet. Dieser Transformationsprozess sollte kurz- bis mittelfristig Erfolge zeigen. Zielmärkte von Laempe sind dabei vermehrt Indien und Südosteuropa. Im Bereich Prozess- und Produktentwicklung partizipieren wir sehr stark an den operativen Erfahrungen unserer Maschinen und Anlagen in unserem Joint Venture INACORE, die zukünftig verstärkt Chancen zur Weiterentwicklung unserer Anlagen bietet. Ergänzend hierzu erarbeitet unser Joint Venture pragmatic industries GmbH Lösungen zur Digitalisierung und dementsprechender Prozesstransparenz zur Steigerung der Effizienz unserer zukünftig ausgelieferten Maschinen- und Anlagen. Auch von der Entwicklung unseres 3D-Druckers, erwarten wir Impulse für die kommenden Jahre. Nachdem im vergangenen Geschäftsjahr bereits eine Anlage an einen deutschen Großkunden ausgeliefert wurde, erwarten wir für diesen neuen Anlagentyp große Chancen für die Zukunft. Die Abwicklung dieses Zukunftsprojektes wird bei Laempe als große Investition in die Zukunft betrachtet. Im Zuge der Auftragsabwicklung entstehen Risiken aus der Komplexität von Projekten. Darunter fallen unerwartete technische Schwierigkeiten, unvorhersehbare Entwicklungen an den Projektstandorten, Probleme bei Partner- oder Subunternehmen, logistische Herausforderungen sowie Verschiebungen der Zulassungs-, Abnahme- und Abrechnungszeitpunkte. Insbesondere in der Anlaufphase neuer Projekte mit einem entsprechend hohen Entwicklungsaufwand oder bei der erstmaligen Zusammenarbeit mit neuen Partner- oder Subunternehmen können Risiken vermehrt auftreten und zu Mehraufwendungen oder Vertragsrisiken führen. Durch eine entsprechende Gestaltung der Verträge und ein umfassendes Projekt- und Qualitätsmanagement lassen sich diese Risiken zwar begrenzen, aber nicht vollständig ausschließen. Die sorgfältige Analyse des Risikoprofils hat ergeben, dass keine erkennbaren Risiken bestehen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten oder einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben. Auch für die Zukunft werden solche Risiken aus heutiger Sicht nicht erwartet.
Barleben, 15. März 2024 Laempe Mössner Sinto GmbH Andreas Mössner, Geschäftsführer André Klimm, Geschäftsführer Rudolf Wintgens, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Laempe Mössner Sinto GmbH, Barleben Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Laempe Mössner Sinto GmbH, Barleben, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Laempe Mössner Sinto GmbH, Barleben, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Stuttgart, 18. März 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Patrick Huhn, Wirtschaftsprüfer Jan Rossel, Wirtschaftsprüfer Feststellungsbeschluss der Laempe Mössner Sinto GmbH, BarlebenDer Jahresabschluss der Laempe Mössner Sinto GmbH, Barleben, wurde für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 von der Gesellschafterversammlung am 3. Mai 2024 festgestellt. Beschluss ErgebnisverwendungIn der Gesellschafterversammlung vom 3. Mai 2024 wurde beschlossen, den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von EUR 4.465.710,29 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. |
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Laempe Mössner Sinto GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
- 39179 Barleben OT Meitzendorf
- Handelsregister
- HRB 113092, Stendal
- Eintragungsdatum
- 21. Januar 1980
- Branche
-
Herstellung von Prüfmaschinen
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Herstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von sonstigen harten Stoffen - Eingetragenes Kapital
- 8.100.000,00 EUR
- Vertretungsregelung
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Unternehmenszweck
- Die Herstellung und der Vertrieb von maschinenebautechnischen Geräten, Anlagen und Prozessstoffen.
Finanzen
Bilanz
- Umlaufvermögen 50,6 % 14,90 Mio
- Anlagevermögen 49,2 % 14,47 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 % 58,7 k
- Eigenkapital 46,2 % 13,59 Mio
- Verbindlichkeiten 38,8 % 11,43 Mio
- Rückstellungen 14,9 % 4,39 Mio
- Sonderposten für Investitionszuschüsse 0,1 % 20,3 k
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 375
Bilanzdaten für 12 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
- Umsatzerlöse 75,8 % 49,44 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 8,4 % 5,51 Mio
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 8,4 % 5,49 Mio
- Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6,8 % 4,47 Mio
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,3 % 192,1 k
- Erträge aus Beteiligungen 0,2 % 162,5 k
- Andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 % 4,9 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 899
- Personalaufwand 41,5 % 22,55 Mio
- Materialaufwand 37,5 % 20,37 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 16,6 % 9,02 Mio
- Abschreibungen 3,3 % 1,79 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,9 % 514,8 k
- Sonstige Steuern 0,1 % 48,3 k
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 % −6,0 k
- Gesamtleistung 55,14 Mio
- Betriebsergebnis 1,42 Mio
- Zwischensumme Finanzergebnis und Steuern −345,5 k
- Ergebnis nach Steuern 1,07 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1,02 Mio
GuV-Daten für 12 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
A**** K****
seit 2022 Geschäftsführer
-
A****** W***** M******
seit 2013 Geschäftsführer
-
A*** L****
seit 2025 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Laempe Mössner Sinto GmbH DEU 100,0 % 25k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.
Beteiligungen an
- Laempe Mössner Sinto GmbH 100,0 %
- INACORE GmbH 24,9 %
Historie
- 2026
-
05.05.
Berichtigung personenbezogener DatenA**** K**** · Geschäftsführer
-
05.05.
Austritt einer PositionR***** W******* · Geschäftsführer
- 2025
-
28.10.
Eintritt eines MitgliedsA*** L**** · Gesamtprokura
- 2024
-
12.09.
Austritt einer PositionE***** L**** · Gesamtprokura
- 2022
-
24.08.
Eintritt eines MitgliedsE***** L**** · Gesamtprokura
-
12.04.
Eintritt eines MitgliedsA**** K**** · Geschäftsführer
-
12.04.
Austritt einer PositionF**** A*** · Geschäftsführer
- 2019
-
14.08.
VerschmelzungLaempe Mössner Sinto GmbH
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2023 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2022 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2020 | Jahresabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2023 Jahresabschluss Volltext
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-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
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from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Laempe Mössner Sinto GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 5162733d20bd8481c9348ab910f8e957",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
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{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
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