aktiv Rechtsform GmbH

Mobil Erdgas-Erdöl GmbH

Hamburg ·HRB 40259 Hamburg

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Ericusspitze 2
20457 Hamburg
Handelsregister
HRB 40259, Hamburg
Eintragungsdatum
14. Juni 1988
Branche
Herstellung von Mineralölerzeugnissen und von fossilen Brennstoffen
Großhandel mit Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen
Erbringung von Dienstleistungen für die Gewinnung von Erdöl und Erdgas
Eingetragenes Kapital
120.000.000,00 DEM
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer vorhanden, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Alleinvertretungsbefugnis kann erteilt werden. Geschäftsführer können ermächtigt werden, mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Unternehmenszweck
Aufsuchung, Gewinnung, Kauf und Verkauf von Erdgas und Rohöl, Herstellung, Kauf und Vertrieb von Mineralölerzeugnissen und Fetten aller Art sowie aller verwandten Produkte, ferner die Gewinnung, Verarbeitung und Verwertung von Nebenprodukten, die Herstellung und der Verkauf von Geräten zur praktischen Verwendung von Ölen jeder Art sowie Vornahme aller mit den obigen Gegenständen in Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzen

Umsatz 2024
1,29 Mrd. €
Bilanzsumme 2024
991,20 Mio. €
Jahresergebnis 2024
0 €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 991,20 Mio
  • Umlaufvermögen 90,2 % 893,96 Mio
  • Anlagevermögen 9,8 % 97,25 Mio
Passivseite 991,20 Mio
  • Verbindlichkeiten 46,3 % 458,86 Mio
  • Rückstellungen 45,5 % 450,82 Mio
  • Eigenkapital 8,2 % 81,52 Mio
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Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 1,90 Mrd
  • Umsatzerlöse 68,2 % 1,29 Mrd
  • Ergebnis vor Gewinnabführung 13,1 % 248,45 Mio
  • Aufgrund eines Ergebnisübernahmevertrages abgeführter Gewinn 13,1 % 248,45 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3,3 % 63,03 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 1,5 % 29,33 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,7 % −13,52 Mio
  • Erträge aus Beteiligungen 0,1 % 2,06 Mio
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,0 % 62,0 k
Aufwendungen 1,13 Mrd
  • Materialaufwand 91,8 % −1,03 Mrd
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 8,2 % −91,90 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,1 % −600,0 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
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GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Frank Kretschmer seit 2026 Geschäftsführer
  • Thorsten Dworatzek seit 2025 Geschäftsführer
  • Carl Rudolf Dyckerhoff seit 2022 Prokura
  • Gunter M. Böttcher seit 2024 Prokura
  • Holger Rohde seit 2022 Prokura
  • Ronny A. Hauck seit 2011 Prokura
  • Volker Dege seit 2016 Prokura
  • Walter Armbrust seit 2002 Prokura
22 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Historie

  1. 2026
  2. 01.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Frank Kretschmer · Geschäftsführer
  3. 01.07.
    Austritt einer Position
    Jens-Christian Senger · Geschäftsführer
  4. 2025
  5. 02.10.
    Eintritt eines Mitglieds
    Thorsten Dworatzek · Geschäftsführer
  6. 02.10.
    Austritt einer Position
    Axel Weiß · Geschäftsführer
  7. 2024
  8. 07.11.
    Adressänderung
    Mobil Erdgas-Erdöl GmbH
  9. 09.09.
    Eintritt eines Mitglieds
    Gunter M. Böttcher · Prokura
  10. 09.09.
    Austritt einer Position
    A****** F****** · Gesamtprokura
  11. 2023
  12. 07.08.
    Verschmelzung
    Mobil Erdgas-Erdöl GmbH
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2020 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Volltext

Mobil Erdgas-Erdöl GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Jahr 2023

1) Grundlagen der Gesellschaft

Die Mobil Erdgas-Erdöl GmbH (MEEG) ist eine Tochtergesellschaft der ExxonMobil Central Europe Holding GmbH (EMCEHG) aufgrund direkten und indirekten Anteilsbesitzes. Die Geschäftstätigkeit der MEEG ist im Wesentlichen die Exploration und Produktion von Erdgas und Erdöl in Deutschland (Upstream Geschäft) sowie der Handel mit Erdgas. Die technische Betriebsführung der MEEG erfolgt durch die ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG). Die produzierten und eingekauften Erdgasmengen werden ausschließlich über die ExxonMobil Gas Marketing Europe Limited (EMGME), die produzierten Erdöl- sowie Schwefelmengen zusammen mit Mengen der ESSO Deutschland GmbH (EDG) selbst veräußert.

Zwischen der MEEG als Organgesellschaft und der EMCEHG als Organträgerin besteht über eine Kette von Beherrschungs- und Ergebnisübernahmeverträgen ein Organschaftsverhältnis für Zwecke der Ertragssteuern.

Zur Nutzung von Synergieeffekten sind Forschung und Entwicklung der weltweiten ExxonMobil Organisation in einigen leistungsfähigen Forschungszentren konzentriert. Die gemeinsamen Aktivitäten umfassen die ständige Weiterentwicklung der Produkte unter Qualitäts- und Umweltgesichtspunkten sowie die Entwicklung neuer Technologien. Wie andere Konzerngesellschaften nutzt die Gesellschaft die Ergebnisse und ist daher über das konzerninterne Verrechnungssystem an den Forschungs- und Entwicklungskosten beteiligt.

Durch die weltweite funktionale Organisation stehen globale Erfahrung und Wissen im technischen und geowissenschaftlichen Bereich jederzeit zur Verfügung. Darüber hinaus bestehen lokale Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit der ansässigen Servicebranche, mit Universitäten und der Deutschen Wissenschaftlichen Gesellschaft für Erdöl, Erdgas und Kohle e.V. (DGMK).

2) Wirtschaftsbericht

Die branchenspezifischen Rahmenbedingungen stellten sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt dar:

Der Primärenergieverbrauch (PEV) in Deutschland lag im Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) mit 10.791 Petajoule (PJ) unter dem aktualisierten Niveau des Vorjahres (minus 7,9 Prozent). Für den niedrigeren Energieverbrauch macht die AGEB im Wesentlichen die zurückgehende Wirtschaftsleistung verantwortlich. Der Anteil des Erdgases im Energiemix erhöhte sich um 0,9 Prozentpunkte auf 24,5 Prozent. Das Mineralöl blieb mit Abstand der wichtigste Primärenergieträger in Deutschland. Sein Anteil am gesamten Primärenergieverbrauch stieg ebenfalls um 0,9 Prozentpunkte auf 35,9 Prozent an.

Der Erdgasverbrauch nahm im Jahr 2023 nach vorläufigen Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) um 4,3 Prozent auf 813 Milliarden Kilowattstunden ab. Bedingt durch die konjunkturelle Abschwächung und die weiterhin hohen Erdgaspreise aufgrund des Angriffskrieges auf die Ukraine sowie des intersektoralen Strukturwandels, lag der Verbrauch im industriellen Sektor um 8,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Einsatz von Erdgas zu Wärmezwecken im Haushaltssektor verringerte sich aufgrund Einsparungsmaßnahmen um 4,5 Prozent und im Bereich Gewerbe, Handel und Dienstleistungen um 6,5 Prozent. Der Zuwachs des Einsatzes von Erdgas zur Stromversorgung belief sich auf 1,2 Prozent.

Der Erdgasmarkt in Deutschland wurde nach Angaben des Bundesverbandes Erdgas, Erdöl und Geoenergie e.V. (BVEG) zu rund 5 Prozent aus inländischer Produktion und zu ca. 95 Prozent aus Importen versorgt. Die Erdgasförderung in Deutschland betrug 4,3 Milliarden Kubikmeter. Im Vorjahr hatte sie bei 4,8 Milliarden Kubikmeter gelegen.

Der Gasmarkt entspannte sich in 2023 und spiegelte die zunehmende Einbindung in den globalen LNG Markt wider. Dennoch blieben die Preise weiterhin volatil und sind nicht auf Vorkrisen-Niveau gesunken. Im Januar 2023 lagen die Handelspreise noch bei ca. 70 €/MWh und damit auch schon deutlich unter dem Vorjahresniveau von durchschnittlich ca. 125 €/MWh. Bei warmem Wetter und hohen Speicherfüllständen fielen die Preise Mitte des Jahres auf 25-30 €/MWh. Mögliche Streiks in australischen LNG-Terminals, die andauernde Verschiebung des Endes der Instandhaltungsmaßnahmen in Norwegen und der Überfall der Hamas auf Israel ließen die Preise wieder auf über 50 €/MWh ansteigen, bevor sie durch die weiterhin sehr vollen Speicher, hohen Mengen aus Norwegen und ein gutes LNG Angebot wieder auf ein Niveau von ca. 35 €/MWh sanken. Der Jahresdurchschnittspreis für 2023 lag bei ca. 45 €/MWh.

Die deutsche Erdölförderung betrug 1,6 Millionen Tonnen (2022: 1,7 Millionen Tonnen).

3) Geschäftsverlauf und -lage

Am 18. August 2023 ist die MEEG im Innenverhältnis rückwirkend auf den 01. Januar 2023 (Verschmelzungsstichtag) mit Ihrer Tochtergesellschaft ExxonMobil Gas Marketing Deutschland GmbH (EMGMG) im Wege der Verschmelzung zur Aufnahme verschmolzen. Dabei sind alle Rechte und Verbindlichkeiten der EMGMG auf die MEEG übertragen worden.

Seit Juni 2023 engagiert sich MEEG im Handel mit Erdgas. Sie kauft seither die Eigenproduktion von verbundenen Unternehmen in Deutschland auf und lässt diese zusammen mit eigenen Erdgasproduktionsmengen von EMGME vermarkten.

Das Upstream-Geschäft der MEEG wurde im Jahr 2023 wesentlich durch Maßnahmen beeinflusst, die zum Ziel hatten, die Erdöl- und Erdgasgewinnung aus den bestehenden Feldern zu maximieren und die technische Integrität der Betriebsabläufe sicherzustellen.

3a) Allgemeines

Im Jahr 2023 lag ein wesentlicher Schwerpunkt auf dem Erhalt der Anlagenintegrität sowie Licence-To-Operate Maßnahmen.

In der Erdgasaufbereitungsanlage Großenkneten wurden im Jahr 2023 umfangreiche Wartungsarbeiten und gesetzlich vorgeschriebene Inspektionen durchgeführt (Turnaround). Insgesamt wurden ca. 230.000 Arbeitsstunden unfallfrei geleistet. Die Anlagenausfallzeit des Turnarounds lag dabei unter dem Plan. Weiterhin wurde zur Minimierung des Erdgasvolumenausfalls eine hohe Anzahl an Wartungsmaßnahmen in den Feldesbereichen zeitgleich mit dem Turnaround durchgeführt.

Für die langfristige Aufrechterhaltung der Erdgasproduktion im Feldesbereich Weser-Ems Ost wurde im Jahr 2023 mit dem Bau eines Tanklagers für Produktionsflüssigkeiten auf der Lokation Buchhorst T12 begonnen.

Der Pilot des Barenburg Enhanced Oil Recovery Projektes, welcher die Steigerung des Entölungsgrades der Lagerstätte zum Ziel hat, wurde auch im Jahr 2023 wirtschaftlich weitergeführt.

Es wurden darüber hinaus zahlreiche kapazitätserhaltende und -steigernde Maßnahmen, wie zum Beispiel regelmäßige Bohrlochbehandlungen mittels Tenside (Verbesserung des Austragsverhaltens von Lagerstättenwasser aus Bohrungen) oder Coiled Tubing Cleanouts (Beseitigung von Ablagerungen im Förderstrang zur Kapazitätserhaltung und -erhöhung) durchgeführt. Eine Coiled Tubing Kampagne auf den Gassonden Goldenstedt Z10, Z16, Z17 & Söhlingen Z5 wurde im Jahr 2023 erfolgreich umgesetzt.

Im Jahr 2023 wurden 10 Gasbohrungen und eine Ölbohrung verfüllt.

3b) Ertragslage

Auf Grund der Verschmelzung mit EMGMG ist die Ertragslage der MEEG nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar. Der Bruttoumsatz der MEEG lag im Geschäftsjahr 2023 mit 2.217 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 943 Millionen Euro. Nach der Verschmelzung mit EMGMG beinhalteten die Umsatzerlöse der MEEG neben dem Verkauf der Eigenproduktion nun auch Erlöse aus Erdgashandel, welche im Vorjahr teilweise durch EMGMG realisiert worden sind.

Die MEEG wurde im Geschäftsjahr 2023 für die von der EMPG erbrachten Leistungen in Höhe von 106 (Vorjahr: 101) Millionen Euro belastet. Das Ergebnis vor Gewinnabführung (finanzieller Leistungsindikator) der MEEG mit 413 Millionen Euro Gewinn lag im Jahr 2023 deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (1.554 Millionen Euro Gewinn). Grund hierfür waren im Wesentlichen ein deutlicher Rückgang der Erdgasverkaufspreise teilweise kompensiert durch ein verbessertes Zinsergebnis. Der Gewinn wurde vollständig an die Gesellschafterin abgeführt.

Im Folgenden wird das Leistungsspektrum der MEEG im abgelaufenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr verdeutlicht:

Die Produktion von verkaufsfähigem Erdgas und Erdölgas belief sich im Jahr 2023 auf rund 1,1 Milliarden Kubikmeter bzw. 10 Milliarden Kilowattstunden und lag somit unter Vorjahresniveau (1,3 Milliarden Kubikmeter bzw. 12 Milliarden Kilowattstunden). Damit erreichte die MEEG einen Anteil von rund 24 Prozent der deutschen Erdgasförderung von 4,3 Milliarden Kubikmetern.

Die gesamte Sauergasaufbereitung erfolgt in der Erdgasaufbereitungsanlage in Großenkneten, die zu einem Drittel im Eigentum der MEEG und zu zwei Dritteln im Eigentum der BEB Erdgas und Erdöl GmbH & Co. KG ist. Im Rahmen von Dienstleistungsverträgen übt die EMPG die Betriebsführung aus.

In der Aufbereitungsanlage Großenkneten betrug der Sauergasdurchsatz 1,9 (Vorjahr: 2,4) Milliarden Kubikmeter. Die Anlage erzeugte im Jahr 2023 1,5 (Vorjahr: 1,8) Milliarden Kubikmeter Reingas sowie 276 (Vorjahr: 371) Tausend Tonnen Schwefel. Die Anlagenverfügbarkeit lag im Jahr 2023 bei 84,7 Prozent.

Insgesamt fielen bei der Förderung etwa 63 Prozent Sauergas an, das in der Anlage Großenkneten für den Verkauf aufbereitet wurde.

Die durchgeführten Integritätsmaßnahmen in den einzelnen Feldesbereichen der Erdölbetriebe in Verbindung mit kontinuierlichen Schritten zur Produktionssteigerung und Fokussierung auf die wesentlichen Maßnahmen im Feldes- und Anlagenbereich dienten 2023 dem Ziel, die Kernbereiche der Ölbetriebe auch weiterhin wettbewerbsfähig zu erhalten.

Die geförderte Erdölmenge der MEEG belief sich im Jahr 2023 auf 38 Tausend Tonnen (Vorjahr: 38 Tausend Tonnen). Der Anteil an der gesamten inländischen Förderleistung betrug rund 2 Prozent.

Die MEEG hatte im Jahr 2023 eine Bohrleistung von 217 Metern (Vorjahr 0 Meter).

3c) Finanzlage

Auf Grund der Cash Pooling Vereinbarung mit der EMCEHG stehen dem Unternehmen ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung. Sämtliche Finanzierungen erfolgen über kurzfristige Liquiditätsaufnahmen im ExxonMobil Konzern. Die MEEG kann nicht benötigte Liquiditätsüberschüsse in unbegrenzter Höhe bei der EMCEHG anlegen. Die Zahlungsfähigkeit der MEEG war nach Ansicht der Geschäftsführung während des gesamten Geschäftsjahres durch die bestehenden Vereinbarungen zum Cash Management System gewährleistet.

3d) Vermögenslage

Auf Grund der Verschmelzung mit EMGMG verringerten sich die Finanzanlagen während sich im Bereich der Sachanlagen Zu- und Abgänge im Wesentlichen ausgleichen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten im Geschäftsjahr im Wesentlichen Forderungen aus Cash-Pooling gegen Gesellschafter mit 1,2 Milliarden EUR. Maßgeblich auf Grund der Abführung des Vorjahresergebnisses ist der Cash-Pool Bestand im Vergleich zum Vorjahr um ca. 400 Millionen EUR zurückgegangen. Nach der Verschmelzung mit EMGMG wird keine Forderung aus Gewinnabführung gegen verbundene Unternehmen mehr ausgewiesen (Vorjahr 713 Millionen EUR).

Im Jahr 2022 wurde eine Rückstellung für eine Abgabe auf Basis des EU-Energiekrisenbeitragsgesetzes gebildet. Die Rückstellungen für Feldesräumung sind durch planmäßige Zuführungen leicht gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind insbesondere auf Grund der Verbindlichkeit zur Gewinnabführung in Höhe von 413 Millionen EUR (Vorjahr 1.554 Millionen EUR) deutlich zurückgegangen.

4) Mitarbeiter

Die MEEG beschäftigte im Jahr 2023 kein eigenes Personal. Die Aktivitäten wurden auf der Basis von Dienstleistungsverträgen von Mitarbeitern der EMPG wahrgenommen.

Die Sicherheitsarbeit ist ein wichtiger Aspekt der Unternehmensführung, daher wird das Engagement für einwandfreie Betriebsabläufe konsequent betrieben. Hierzu werden höchste betriebliche Standards für Arbeitssicherheit, Gesundheit und Umweltschutz angewendet. Gefährdungen in diesem Zusammenhang zu erkennen, zu beurteilen und zu senken, gehört zu den grundlegenden Aufgaben der Sicherheitsarbeit. Ziel ist es dabei, Unfälle zu vermeiden.

Da die technische Betriebsführung der MEEG durch die EMPG wahrgenommen wird, hat die MEEG nur mittelbaren Einfluss auf diese Leistungsindikatoren.

5) Prognose- Chancen- und Risikobericht

5a) Marktbetrachtung

Zur Analyse und Projektion der weltweiten Energienachfrage erstellt ExxonMobil regelmäßig eine Energieprognose. Diese wird mit Veröffentlichungen der Internationalen Energie Agentur (IEA), des Energieministeriums der USA und anderer zuverlässiger Quellen verglichen. Gemäß der letzten Prognose wird die weltweite Energienachfrage bis zum Jahr 2050 gegenüber 2021 um etwa 15 Prozent ansteigen. Der höchste Anstieg des Bedarfs wird im Sektor Stromerzeugung erwartet. Öl und Gas werden gemäß der Prognose wichtige Energieträger bleiben, ohne das Ziel aus dem Auge zu verlieren, Treibhausgasemissionen zu minimieren. Im Fortschrittsbericht Advancing Climate Solutions wird dargestellt, wie ExxonMobil sich der Herausforderung stellt, die Energieversorgungssicherheit zu stärken und die Emissionen zu reduzieren, um einen Beitrag auf dem Weg in eine Netto-Null-Emissionen Zukunft bis 2050 zu leisten.

Auch für Deutschland wird für Öl und Gas weiterhin ein großer Anteil am Gesamtenergiemarkt prognostiziert. Bei dem Ziel die Energieversorgung auf erneuerbare Energien umzustellen, soll vor allem Erdgas als Brückentechnologie in der Energiewende genutzt werden. Das natürlich entstandene Erdgas ist der sauberste unter den fossilen Energieträgern. Die spezifischen Kohlendioxidemissionen von Erdgas sind niedriger als von anderen fossilen Energieträgern. Für die Transformation des Energiesystems spielt die heimische Produktion von Erdgas und Erdöl aufgrund hoher deutscher Umwelt- und Sicherheitsstandards, langer Erfahrung und Verbrauchernähe eine wichtige Rolle. Energieeffiziente und umweltverträgliche Technologien sind vorhanden, müssen aber in einigen Bereichen noch weiterentwickelt werden. Erdgas und erneuerbare Energien lassen sich gut kombinieren. Erdgas ist zwar ein fossiler Energieträger, schließt aber eine wichtige Lücke bei der Herstellung der gleichbleibenden Versorgungssicherheit in den nächsten Jahrzehnten.

Die Erlöse für Erdgas werden sich auch im kommenden Jahr überwiegend an der Marktpreissituation, der Entwicklung der Ölpreise und der Gasspotmärkte sowie der Wechselkursentwicklung des Euro orientieren. Die weitere Marktpreisentwicklung und somit auch die Entwicklung der Erlöse für Erdgas sind derzeit nicht näher bezifferbar. Um den Unsicherheiten hinsichtlich der künftigen Erlösentwicklung Rechnung zu tragen, unternimmt die Gesellschaft laufend Anstrengungen, die Ausgaben zu reduzieren. Die Eigenförderung aus bestehenden Erdgasproduktionsfeldern wird weiter zurückgehen. Dies gilt auch unter den veränderten Marktbedingungen mit gestiegenen Energiepreisen und hoher Nachfrage. Die technischen Möglichkeiten zur kurzfristigen wirtschaftlichen Entwicklung zusätzlicher Erdgasförderung sind in den maturen Produktionsfeldern begrenzt. Um dem entgegenzuwirken, wird insbesondere eine Optimierung bestehender Felder angestrebt. Zusätzlich wird weiterhin die Option offengehalten die Planung für die Erkundung von unkonventionellen Lagerstätten voranzutreiben. Damit trägt die Gesellschaft auch weiterhin zu einer sicheren und marktnahen Versorgung Deutschlands mit einheimischem Erdgas bei.

Nach momentaner Lage wird nicht damit gerechnet, dass durch den von Russland begonnenen Krieg in der Ukraine und den daraus resultierenden Sanktionen auf dem Kapitalmarkt sowie dem Import und Export von Gütern und Rohstoffen, insbesondere der EU und der USA, ein unmittelbares Risiko für die MEEG besteht. Bei weiter andauerndem Krieg und zusätzlichen Sanktionsmaßnahmen könnten sich die höheren Rohstoffpreise und eine Verknappung von Rohstoffen auswirken.

5b) Vergleich der Prognose für das Jahr 2023 mit der tatsächlichen Entwicklung

Das für 2023 prognostizierte Ergebnis im hohen dreistelligen Millionenbereich wurde auf Grund eines starken Rückganges der Marktpreise für Erdgas deutlich verfehlt.

5c) Prognose für das Jahr 2024

Die Gesellschaft erwartet für das nächste Jahr aufgrund der Differenz zwischen Produktionskosten und Marktpreisen ein Ergebnis vor Gewinnabführung im niedrigen dreistelligen Millionenbereich.

5d) Risikomanagementziele und - methoden

Die Risikomanagementziele und -methoden sind in den weltweit für alle ExxonMobil Gesellschaften gültigen Standards definiert.

Dies sind:

(1) Standards of Business Conduct

Die weltweit gültigen Grundsätze der Unternehmensführung von ExxonMobil legen den Rahmen für das Verhalten als Unternehmen fest und stellen jedem Mitarbeiter Leitsätze zur Verfügung, um die täglichen Aufgaben nach den Firmenrichtlinien zu erfüllen. Zu den Standards gehören Verhaltensgrundsätze, Regelungen für wesentliche Kernbereiche, Unternehmensrichtlinien, sowie die Festlegung einer Kommunikation nach dem Prinzip der offenen Tür. Die Standards of Business Conduct sind auf der Internetseite http://corporate.exxonmobil.com/en/company/about-us/guiding-principles/standards-of-business-conduct veröffentlicht und wurden inhaltlich für die jeweiligen nationalen Konzerngesellschaften übernommen.

(2) Controls Integrity Management System (CIMS)

Zur Kontrolle von operativen, finanziellen und administrativen Risiken hat ExxonMobil weltweit in allen Geschäftsbereichen CIMS eingeführt. Das System beinhaltet einen methodischen Ansatz zur Analyse von Risiken und einen Maßnahmenkatalog zu deren Kontrolle und Minimierung. Im CIMS wird darüber hinaus die zeitnahe Berichterstattung von etwaigen Kontrollschwächen bzw. Verstößen gegen die Unternehmensgrundsätze an die Unternehmensleitung festgelegt.

Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen könnten, sind nicht ersichtlich. Durch die konsortiale Verflechtung ist das finanzielle Risiko von Fehlbohrungen für die MEEG reduziert, da die Konsortialpartner ihrem Anteil entsprechend an den Kosten beteiligt werden. Dagegen bestehen Chancen für die MEEG infolge von fündigen Bohrungen durch die EMPG, die durch ihre technologische Führerschaft im Upstream Bereich in der Lage ist, sich bietende Chancen wie die Exploration nach Gas aus unkonventionellen Lagerstätten erfolgreich umzusetzen.

Die Gesellschaft hat gemeinsam mit einer weiteren niederländischen ExxonMobil-Gesellschaft am 28. Dezember 2022 Klage beim Europäischen Gericht erhoben. Die Klägerinnen beantragen, die Art. 14, 15 und 16 der "Verordnung (EU) 2022/1854 des Rates vom 6. Oktober 2022 über Notfallmaßnahmen als Reaktion auf die hohen Energiepreise" insoweit für nichtig zu erklären, als diese Bestimmungen ihnen als im Erdöl-, Erdgas-, Kohle- und Raffineriebereich tätigen Unternehmen und Betriebsstätten der Union einen Solidaritätsbeitrag auferlegen. Klagegründe sind u.a. die Verletzung der Charta der Grundrechte der EU als auch Verstöße gegen Rechtsnormen in Bezug auf die Anwendung der Verträge über die Europäische Union. Zum Ausgang der Klage kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Prognose abgegeben werden.

Eine Beurteilung der Wirtschaftlichkeit der Produktion von Gas aus unkonventionellen Lagerstätten ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht möglich.

Über ihre Betriebsführungsgesellschaft EMPG beteiligt sich die MEEG mit 22 Prozent an einem vom Land Niedersachsen und dem Bundesverband Erdgas, Erdöl und Geoenergie e. V. (BVEG) gegründeten Fonds. Der Fonds stellt 6 Millionen Euro für Untersuchungsmaßnahmen von sogenannten Schlammgruben bereit, die bereits aus der Bergaufsicht entlassen wurden, der Aufsicht der Landkreise unterstehen und bezüglich derer eine Gefährdung für Boden und Grundwasser nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden kann. Ein Antrag auf Förderung von Untersuchungsmaßnahmen konnte noch bis Juni 2021 für neue Standorte gestellt werden. Bis zum 30. Juni wurden insgesamt 65 Anträge gestellt, davon 6 für MEEG Standorte. Die beantragten Untersuchungsmaßnahmen werden über die nächsten Jahre umgesetzt. Es befinden sich insgesamt 473 Standorte, davon 106 der MEEG, im Untersuchungsprogramm. Am 08. März 2022 fand die Vertragsunterzeichnung des Änderungsvertrags zum Vergleichsvertrag des Landes Niedersachsen und dem BVEG zur Untersuchung der Bohrschlammgruben im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz statt, der es ermöglicht, dass über den 31. Dezember 2021 hinaus für bereits im Untersuchungsprogramm befindliche Standorte Folgeanträge eingereicht werden können. Bis in die 1960er Jahre war es gängige Praxis, neben Tiefbohrungen sowie an zentralen Standorten Grabungs- und Bohrrückstände in Schlammgruben zu sammeln. Diese wurden nach den rechtlichen Vorgaben zum jeweiligen Zeitpunkt zurückgebaut und rekultiviert. Sollte nun dennoch eine Gefährdung gemäß dem Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG) identifiziert werden, ist immer der Verursacher verantwortlich und muss handeln. Es besteht daher das Risiko, dass soweit eine Gefährdung im Rahmen des Förderprogramms ermittelt wird gegebenenfalls der Rechtsnachfolger nach § 13 BBodSchG eine Sanierung durchführen muss.

Darüber hinaus bestehen für die zukünftige Entwicklung lediglich branchenübliche Risiken wie eine sich kostenbelastend auswirkende Neuregelung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) oder eine weitere Verschärfung der Umweltschutzauflagen.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
31.12.2022 pro forma
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 159 231 231
159 231 231
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.269 17.716 17.716
2. Technische Anlagen und Maschinen 33.796 41.035 41.035
3. Tiefbohrungen 13.365 17.808 17.808
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.159 4.936 4.936
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.813 11.283 11.283
91.402 92.778 92.778
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 3.003 0
2. Beteiligungen 2.142 1.290 2.142
2.142 4.293 2.142
93.703 97.302 95.151
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Fertige Erzeugnisse 570 1.237 1.237
570 1.237 1.237
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.594 11.903 11.903
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: T€ 8.884; Vorjahr: T€ 8.900; Vorjahr pro forma T€ 8.900)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.233.323 2.290.093 2.807.599
(davon gegen Gesellschafter: T€ 1.160.912; Vorjahr T€ 1.576.719; 2022 pro forma T€ 1.920.521)
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 361 27 27
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.029 762 1.951
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: T€ 0; Vorjahr: T€ 0; Vorjahr pro forma T€0) 1.246.307 2.302.785 2.821.480
1.246.877 2.304.022 2.822.717
1.340.580 2.401.324 2.917.868

Passiva

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
31.12.2022 pro forma
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 61.355 61.355 61.355
II. Kapitalrücklage 20.168 20.168 20.168
81.523 81.523 81.523
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 158.129 158.129 158.129
2. Sonstige Rückstellungen 472.475 464.639 578.335
630.604 622.768 736.464
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.682 13.164 14.699
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 615.630 1.683.826 2.085.138
(davon gegenüber Gesellschaftern: T€ 412.505; Vorjahr T€ 1.554.296; Vorjahr pro forma T€ 1.554.296)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 141 43 43
628.453 1.697.033 2.099.880
1.340.580 2.401.324 2.917.867

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023
T€
2022
T€
2022 pro forma
T€
1. Umsatzerlöse 2.216.532 942.576 7.239.149
2. Verminderung / Erhöhung des Bestands an fertigen Erzeugnissen (667) 406 406
3. Sonstige betriebliche Erträge 8.127 2.915 3.086
(davon Erträge aus Währungsumrechnung: T€ 0; Vorjahr: T€ 1.541; Vorjahr pro forma T€ 1.562)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren (1.611.868) (85.289) (5.246.163)
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen (148.286) (127.796) (146.382)
(1.760.154) (213.085) (5.392.545)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen (18.600) (24.131) (24.131)
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen (106.424) (118.271) (123.641)
(davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung T€ 115; Vorjahr: T€ 205; Vorjahr pro forma T€ 234)
7. Erträge aus Beteiligungen 1.518 0 1.625
8. Erträge aus Ergebnisübernahmevertrag 0 1.114.532 0
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 72.482 7.651 8.644
(davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: T€ 9.228; Vorjahr: T€ 3.278; Vorjahr pro forma T€ 3.278)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (310) (167) (167)
(davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: T€ 308; Vorjahr: T€ 165; Vorjahr pro forma T€ 165)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 (158.130) (158.130)
12. Aufwendungen aus Verlustübernahme
13. Ergebnis vor Gewinnabführung 412.504 1.554.296 1.554.296
14. Aufgrund eines Ergebnisübernahmevertrages abgeführter Gewinn 412.504 1.554.296 1.554.296
15. Jahresüberschuss 0 0 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen

Die Mobil Erdgas-Erdöl GmbH (MEEG), Hamburg, ist beim Amtsgericht Hamburg unter der Handelsregisternummer HRB 40259 eingetragen.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt.

Im Sachanlagevermögen ist das gesetzliche Gliederungsschema um die Position Tiefbohrungen branchenspezifisch ergänzt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zur Klarheit der Darstellung sind einige Posten der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung weiter aufgegliedert worden.

Am 18. August 2023 ist die MEEG im Innenverhältnis rückwirkend auf den 01. Januar 2023 (Verschmelzungsstichtag) mit Ihrer Tochtergesellschaft ExxonMobil Gas Marketing Deutschland GmbH (EMGMG) im Wege der Verschmelzung zur Aufnahme verschmolzen. Dabei sind alle Rechte und Verbindlichkeiten der EMGMG auf die MEEG übertragen worden.

Aus diesem Grund ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahresbericht eingeschränkt um die Vergleichbarkeit zu ermöglichen wurde in der Bilanz und GuV eine dritte "pro forma" Spalte eingefügt, die das Vorjahr inklusive Verschmelzungseffekt zeigt.

In den Erläuterungen zum Jahresabschluss werden Verschmelzungseffekte in den jeweiligen Positionen gezeigt, in denen sich wesentliche Änderungen ergeben haben.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, im Falle abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen. Dabei kommt ausschließlich die Methode der linearen Abschreibung zur Anwendung.

Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden.

Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen

Immaterielle Vermögensgegenstände 5 bis 20 Jahre
Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 5 bis 33 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 25 Jahre
Tiefbohrungen 8 bis 15 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 19 Jahre

Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, sofern ihre jeweiligen Anschaffungs- oder Herstellungskosten 250 Euro nicht übersteigen. Entsprechende Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 250 Euro und 1.000 Euro werden jahresweise in einem Sammelposten zusammengefasst, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. Ist der Sammelposten insgesamt nicht von untergeordneter Bedeutung wird er auf eine Überbewertung geprüft.

Voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen.

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Abschreibungen werden bei dauerhafter Wertminderung durchgeführt.

Als verbundene Unternehmen werden die Unternehmen angesehen, an denen die Exxon Mobil Corporation, Irving/ Texas, USA direkt oder indirekt mehr als 50 % der Anteile hält bzw. einen beherrschenden Einfluss ausübt.

Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt auf Basis der Lifo-Methode zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Sofern am Bilanzstichtag ein niedrigerer Marktwert vorliegt, wird die Bewertung zum Tageswert vorgenommen. Eine Wertaufholung bis zur Höhe der fortgeschriebenen Herstellungskosten erfolgt, wenn sich die Marktwerte entsprechend erholt haben.

Geleistete Anzahlungen sowie Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Pauschalwertberichtigungen werden nicht vorgenommen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert ausgewiesen.

Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung von Rückstellungen erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Dies geschieht unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit den ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Rückstellungen für Feldesräumung und Verfüllung werden aufgrund bergrechtlicher Vorschriften grundsätzlich planmäßig vom Aktivierungszeitpunkt an angesammelt. Den Rückstellungen für Feldesräumung und Verfüllung wurden als Berechnungsgrundlage angenommene Kostensteigerungen von 2,86 % für die Verfüllung von Ölbohrungen (2022: 2,44 %), von 1,73 % für die Verfüllung von Gasbohrungen (2022: 1,03 %) und für die Feldesräumung von 3,04 % (2022: 2,58 %) zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurden auf Basis der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Marktzinssätze entsprechend der Ansammlungszeiträume verwendet. Die Höhe der Zuführungen ist abhängig von der Nutzungsdauer der Anlagen. Die Ansammlungszeiträume nach handelsrechtlichen Vorschriften entsprechen den steuerlich zugrunde gelegten Ansammlungsdauern, sofern diese den wirtschaftlichen Nutzungsdauern entsprechen und keine Erkenntnisse für eine sachgerechtere Bestimmung der Nutzungsdauern vorliegen. Für Niederbringungen nach dem 31.12.2009 erfolgt stets eine individuelle Bestimmung der Nutzungsdauern.

Bei der Bewertung von Rückstellungen für Feldesräumung und Verfüllung wird in Anlehnung an die Steuergesetzgebung die sogenannte m/n-Methode angewendet. Die m/n-Methode homogenisiert die Verteilung der wirtschaftlichen Verursachungen einzelner Verpflichtungen auf den Ansammlungszeitraum über die tatsächliche Nutzungsdauer der die Rückbauverpflichtung betreffenden Betriebsanlagen. Im Ergebnis werden periodengerechte Zuführungen erwirkt.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden bei der Gesellschaft nicht bilanziert, da sie als Organgesellschaft zum Organkreis der ExxonMobil Central Europe Holding GmbH (EMCEHG) gehört. Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin die EMCEHG als Organträgerin, d.h. auch tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaften sind vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da die Besteuerungsfolgen allein sie betreffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Organgesellschaften im Abschluss der EMCEHG erfasst.

Erläuterungen zum Jahresabschluss

AKTIVA

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt.

Die in 2023 erfolgten Umbuchungen beinhalten die Umgliederungen der in Vorjahren zugegangenen und im Berichtsjahr technisch fertig gestellten Anlagen aus den geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau in die entsprechenden Anlagekategorien.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (Anteilsbesitz) - d.h. die Unternehmen, von denen die Gesellschaft direkt oder indirekt mindestens 20% der Anteile besitzt - setzen sich wie folgt zusammen:

Name und Sitz Höhe des Anteils am Kapital
%
Eigenkapital
in Tausend Euro
Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
in Tausend Euro
Stichtag der vorliegenden Information
Norddeutsche Erdgas-Aufbereitungs-Gesellschaft mbH, Steyerberg 50,0 3.076 *) 1.286 31.12.2022
Oldenburgische Erdölgesellschaft mbH, Hannover 33,3 20 -1 31.12.2022
Erdgas Münster GmbH, Münster 27,7 10.239 8.951 31.12.2022

*) Weitere 25% werden indirekt von der EMCEHG und der ESSO Deutschland GmbH über die Beteiligung der ESSO Erdgas Beteiligungs GmbH an der BEB Erdgas und Erdöl GmbH & Co. KG gehalten.

Umlaufvermögen

Das Vorratsvermögen beinhaltet gefördertes, aber noch nicht verkauftes Rohöl sowie Fest- und Flüssigschwefel. Auf Basis der Marktpreise wären die Bestände am 31. Dezember 2023 um 280 % höher bewertet worden.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 72.411 (Vorjahr T€ 0; pro forma T€ 486.274) und Sonstige Forderungen wie Gewinnabführungen, Cashpooling und Übertragung von Umsatzsteuerforderungen in Höhe von T€ 1.160.912 (Vorjahr T€ 2.290.093).

Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Debitorische Kreditoren von T€ 699 (Vorjahr T€ 29) sowie Forderungen aus überzahlten Förderabgaben in Höhe von T€ 76 (Vorjahr T€ 278).

PASSIVA

Eigenkapital

Das auf Deutsche Mark lautende Gezeichnete Kapital beträgt 120 Millionen Deutsche Mark (entsprechend € 61 Mio). Am Stammkapital sind die Mobil Erdgas Verwaltungsgesellschaft mbH (MEVG) (94,9996 %) und die EMCEHG (5,0004 %) beteiligt.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen zeigen den Übergewinnsteuerbetrag in Höhe von € 158 Mio ermittelt gemäß des EU - Energiekrisenbeitrags nach der Verordnung (EU) 2022/1854 EUEnergiekrisenbeitragsgesetz - EU-EnergieKBG.

Die Sonstigen Rückstellungen enthalten u. a. Rückstellungen für Feldesräumung und Verfüllung sowie Umweltschutzmaßnahmen in Höhe von € 462 Mio (Vorjahr € 440 Mio), die aufgrund einer nach den Richtlinien der Bergämter bestehenden Räumungsverpflichtung für sämtliche, der Bergaufsicht unterstehenden Anlagen gebildet wurden. Die Sonstigen Rückstellungen betreffen außerdem Verpflichtungen aufgrund von Förderabgaben (€ 4 Mio, Vorjahr € 23 Mio). Die weiteren Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von Konsortialpartnern für Investitionsprojekte und Förderbetriebskosten.

Die Vorjahres pro forma Spalte zeigt Sonstige Rückstellungen für Drohverluste durch die Erfüllung von periodenfremden Termingeschäften in außergewöhnlicher Größenordnung von T€ 113.494

Verbindlichkeiten Restlaufzeit
In Tausend Euro zum 31.12.2023 Bis 1 Jahr Über 1 Jahr Davon über 5 J. Total 2023 (Total 2022)
- aus Lieferungen und Leistungen 1.479 11.203 2.819 12.682
(Vorjahr) (1.873) (11.291) (2.667) (13.164)
- (Vorjahr pro forma) (3.408) (11.291) (2.667) (14.699)
- gegenüber verbundenen Unternehmen 506.290 109.340 68.740 615.630
(Vorjahr) (1.581.371) (102.455) (67.549) (1.683.826)
- (Vorjahr pro forma) (1.982.683) (102.455) (67.549) (2.085.138)
- sonstige Verbindlichkeiten 141 - - 141
(Vorjahr) (43) (-) (-) (43)
Total 507.910 120.543 71.559 628.453
(Vorjahr) (1.583.287) (113.746) (70.216) (1.697.033)
- (Vorjahr pro forma) (1.986.134) (113.746) (70.216) (2.099.880)
- Davon Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern 412.505 - - 412.505
(Vorjahr) (1.554.296) (-) (-) (1.554.296)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen insgesamt 615.630 T€ (Vorjahr T€ 1.683.826, Vorjahr pro forma T€ 2.085.138) darin sind sonstige Verbindlichkeiten gegenüber der ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG) aus weiterbelasteten Pensionsaufwendungen in Höhe von T€ 107.520 (Vorjahr T€ 99.710) enthalten.

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Umsatzerlöse

nach Tätigkeitsbereichen (Tausend Euro) Davon Merger Effekt (Tausend Euro)
Erdgas 2.128.215 1.471.978
Erdöl 20.075
Schwefel 12.587
Sonstige Umsatzerlöse 55.655 7.701
Total 2.216.532 1.479.679

Die Sonstigen Umsatzerlöse bestehen im Wesentlichen aus an Konsortialpartner weiterbelastete Bohr- und Förderkosten sowie aus realisierten Mietvorauszahlungen.

Die Umsatzerlöse wurden zu 38% im Inland und zu 62% im Ausland erzielt, maßgeblich beeinflusst durch Erdgasverkäufe an die EMGME.

Sonstige betriebliche Erträge

Die Sonstigen betrieblichen Erträgen beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 4 Mio (Vorjahr € 1 Mio) sowie Erträge aus der Ausbuchung von Trockenbohrkosten in Höhe von €4.

Materialaufwand

Der Posten Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ist maßgeblich geprägt durch die Bezugskosten für Erdgas in Höhe von € 1.592 Mio (Vorjahr € 0; Vorjahr pro forma € 5.161 Mio).

Weiterhin enthaten sind Förderabgaben und -zinsen (€ 20 Mio, Vorjahr € 71 Mio), sowie periodenfremde Aufwendungen für Förderabgaben und -zinsen (€ 1 Mio, Vorjahr € 1 Mio).

Der Posten Aufwendungen für bezogene Leistungen besteht im Wesentlichen aus den von der EMPG weiterbelasteten Kosten, die die EMPG im Rahmen der Betriebsführung für den Produktionsbereich der MEEG in Rechnung gestellt hat sowie Belastungen der Norddeutschen Erdgas Aufbereitungs GmbH (NEAG) für erbrachte Leistungen (€ 72 Mio, Vorjahr €73 Mio). Weiterhin sind in diesem Posten auch die Aufwendungen für Bohr- und Förderkosten der Konsortialpartner, bei denen die MEEG Betriebsführer ist (€ 42 Mio, Vorjahr € 50 Mio) enthalten, Aufwendungen für den Transport von Erdgas, (€ 26 Vorjahr € 0) sowie die Aufwendungen für Explorationsbohrungen (€ 2 Mio, Vorjahr € 0).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind maßgeblich geprägt durch die von der EMPG im Rahmen der Betriebsführung belasteten Aufwendungen an die MEEG (€ 34 Mio, Vorjahr € 28 Mio). Daneben enthalten die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen Rückstellungszuführungen für Umweltschutzmaßnahmen, Verfüllungs- und Planierungskosten (€ 46 Mio, Vorjahr € 76 Mio).

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten die Effekte aus der Verzinsung der Cash Pool Einlage (€ 63 Mio, Vorjahr € 4) sowie die Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen (€ 9 Mio, Vorjahr € 3 Mio).

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der Steueraufwand in Höhe von 0 € (Vorjahr € 158 Mio) zeigt den Übergewinnsteuerbetrag, ermittelt gemäß des EU - Energiekrisenbeitrags nach der Verordnung (EU) 2022/1854 EUEnergiekrisenbeitragsgesetz - EU-EnergieKBG. Der Übergewinnsteuerbetrag stellt eine Aufwendung von außergewöhnlicher Bedeutung gemäß § 285 Nr 31 HGB dar.

Sonstige Angaben

Jahresergebnis

Im Geschäftsjahr wurde von der MEEG ein Jahresüberschuss in Höhe von € 413 Mio aufgrund eines Ergebnisübernahmevertrages an die Mobil Erdgas Verwaltungsgesellschaft mbH (MEVG) abgeführt (Vorjahr € 1.554 Mio).

Nachtragsbericht

Zum Zeitpunkt der Berichterstellung gab es keine Vorgänge von Bedeutung, die nach Ende des Geschäftsjahres 2023 eingetreten sind und einen wesentlichen Einfluss auf die im Jahresabschluss ausgewiesene Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten.

Angaben zu den Abschlussprüferhonoraren

(Tausend Euro)
Abschlussprüfungsleistungen 101
Andere Bestätigungsleistungen 0
Steuerberatungsleistungen 0
Sonstige Leistungen 0
Total 101

Mitarbeiter

Im Berichtsjahr waren bei der Gesellschaft keine Mitarbeiter beschäftigt.

Zahlungsbericht

Die MEEG macht für das Geschäftsjahr 2023 von der Möglichkeit der Befreiung von der Pflicht zur Erstellung eines Zahlungsberichts gemäß § 341s Absatz 2 HGB Gebrauch. Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernzahlungsbericht für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die ExxonMobil Luxembourg et Cie S.C.A, 20, Rue de l' Indusrie, L- 8069 Bertrange, Luxemburg, in deren Konzernzahlungsbericht die ExxonMobil Central Europe Holding GmbH einbezogen ist. Der in englischer Sprache erstellte Konzernzahlungsbericht der ExxonMobil Luxembourg et Cie S.C.A, wird beim Registre de Commerce et des Sociétés, 14, rue Erasme, L-1468 Luxembourg hinterlegt und ist dort erhältlich.

Angaben zu Organen der Gesellschaft

Mitglieder der Geschäftsführung:

 

Jens-Christian Senger, General Manager

Geschäftsführer der EMPG, ESSO Deutschland GmbH und EMCEHG

 

Axel Weiß, Production Manager Geschäftsführer der EMPG

Die Geschäftsführung erhält keine direkten Bezüge von der Gesellschaft.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Das Bestellobligo gegenüber der verbundenen EMPG aus genehmigten Anlageinvestitionen beläuft sich auf € 5 Mio. (Vorjahr € 4 Mio.). Die Differenz zwischen den in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen für Räumungsverpflichtungskosten und dem Gesamtbetrag der Verpflichtung beträgt € 88 Mio. (Vorjahr € 80 Mio.). Daraus ergibt sich ein Gesamtbetrag an sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von € 93 Mio. (Vorjahr € 84 Mio.).

Konzernabschluss

Mutterunternehmen der MEEG, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Exxon Mobil Corporation, Irving / Texas, USA. Dieser Konzernabschluss, in den die MEEG einbezogen wurde, ist bei der Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegt.

Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die ExxonMobil Luxembourg et Cie S.C.A, 20, Rue de l' Industrie, L- 8069 Bertrange, Luxemburg. Der in englischer Sprache erstellte Konzernabschluss und Konzernlagebericht der ExxonMobil Luxembourg et Cie S.C.A wird beim Registre de Commerce et des Sociétés, 14, rue Erasme, L-1468 Luxembourg hinterlegt und ist dort erhältlich.

Die Mobil Erdgas-Erdöl GmbH hat keinen eigenen Konzernabschluss und Konzernlagebericht auf der Grundlage des § 290 HGB erstellt. Gemäß § 291 HGB wird der Konzernabschluss und Konzernlagebericht der ExxonMobil Luxembourg et Compagnie, in den die Mobil Erdgas-Erdöl GmbH einbezogen wurde, als befreiender Konzernabschluss und Konzernlagebericht angesehen. Dieser Abschluss einschließlich des hierzu erteilten Bestätigungsvermerkes wird durch die ExxonMobil Central Europe Holding GmbH in englischer Sprache bei der Unternehmensregister führenden Stelle (Bundesanzeiger Verlag) eingereicht und anschließend im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.

Der Konzernabschluss der ExxonMobil Luxembourg et Cie S.C.A, ist nach luxemburgischen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt worden.

Im Vergleich zu den deutschen handelsrechtlichen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden gibt es drei wesentliche Abweichungen:

Das Anlagevermögen wird linear unter Zugrundelegung von betriebswirtschaftlichen Nutzungsdauern und nach Leistungsabschreibung abgeschrieben außerdem erfolgt ein geänderter Ansatz der Rückstellungen für Verfüllungs- und Planierungskosten.

 

Hamburg, den 31.03.2024

Mobil Erdgas-Erdöl GmbH

Die Geschäftsführung

Jens-Christian Senger

Axel Weiß

Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 01.Januar 2021 bis 31.Dezember 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
Umbuchungen
T€
31.12.2023
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.230 0 2 13 2.241
2.230 0 2 13 2.241
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 61.403 32 315 22 61.142
2. Technische Anlagen und Maschinen 903.768 2.046 11.419 2.036 896.431
3. Tiefbohrungen 704.586 34 3.214 0 701.406
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 68.976 456 818 133 68.747
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.283 16.659 1.925 -2.204 23.813
1.750.016 19.227 17.691 -13 1.751.539
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen * 3.003 0 3.003 0 0
2. Beteiligungen ** 1.290 852 0 0 2.142
4.293 852 3.003 0 2.142
1.756.539 20.079 20.696 0 1.755.922
Abschreibungen
01.01.2023
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
Umbuchungen
T€
31.12.2023
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.999 85 2 0 2.082
1.999 85 2 0 2.082
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 43.687 1.497 311 0 44.873
2. Technische Anlagen und Maschinen 862.733 11.220 11.318 0 862.635
3. Tiefbohrungen 686.778 4.477 3.214 0 688.041
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 64.040 1.321 773 0 64.588
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
1.657.238 18.515 15.616 0 1.660.137
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen * 0 0 0 0 0
2. Beteiligungen ** 0 0 0 0 0
0 0 0 0 0
1.659.237 18.600 15.618 0 1.662.219
Buchwerte
31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 159 231
159 231
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.269 17.716
2. Technische Anlagen und Maschinen 33.796 41.035
3. Tiefbohrungen 13.365 17.808
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.159 4.936
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.813 11.283
91.402 92.778
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen * 0 3.003
2. Beteiligungen ** 2.142 1.290
2.142 4.293
93.703 97.302

* Verschmelzung EMGMG

** Erdgas Münster Beteiligung Übernahme im Rahmen der Verschmelzung mit EMGMG

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Mobil Erdgas-Erdöl GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Mobil Erdgas-Erdöl GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mobil Erdgas-Erdöl GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlichder Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 17. Mai 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thorsten Wesch, Wirtschaftsprüfer

ppa. Katharina Lange, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 14.06.2024 festgestellt.

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    tools=[{
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        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
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