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ModuleWorks GmbH GmbH

Aachen ·HRB 11871 Aachen ·moduleworks.com
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Henricistraße 50
52072 Aachen
Handelsregister
HRB 11871, Aachen
Eintragungsdatum
28. Februar 2003
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Entwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und der Vertrieb von Software, die Erbringung von IT-Dienstleistungen und der Vertrieb von IT-Produkten.

Finanzen

Mitarbeiter 2025
190
Bilanzsumme 2025
35,56 Mio. €
Jahresergebnis 2025
554.898 €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2025
Aktivseite 35,56 Mio
  • Umlaufvermögen 81,9 % 29,11 Mio
  • Anlagevermögen 17,5 % 6,24 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,6 % 209,5 k
Passivseite 35,56 Mio
  • Eigenkapital 92,4 % 32,87 Mio
  • Verbindlichkeiten 4,7 % 1,67 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 2,1 % 732,1 k
  • Rückstellungen 0,8 % 283,0 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2025
Erträge 1,07 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 54,5 % 582,7 k
  • Erträge aus Beteiligungen 45,5 % 486,3 k
Aufwendungen 19,66 Mio
  • Personalaufwand 78,5 % −15,43 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 18,9 % −3,71 Mio
  • Abschreibungen 2,0 % −383,8 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,6 % −126,1 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % −8,0 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % −703
  • Rohergebnis 19,15 Mio
  • Betriebsergebnis −379,2 k
  • Finanzergebnis 1,06 Mio
  • Ergebnis vor Steuern 681,7 k
  • Ergebnis nach Steuern 555,6 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 554,9 k
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GuV-Daten für 5 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Fevzi Yavuz Murtezaoglu seit 2003 Geschäftsführer
  • Denys Dr. Plakhotnik seit 2023 Prokura
  • Marc Dr. Stautner seit 2008 Prokura
  • Marco Ellerbrock seit 2023 Prokura
3 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Top 3 halten 88,5 %
  • Murtezaoglu-Beteiligungs GmbH DEU AG Aachen HRB 22132 71,2 % 20k €
  • D**** P***** 15,0 % 4k €
  • Autodesk Inc. USA Delaware Department of State - Division of Corporations Nr. 2401504 2,4 % 666 €
7 weitere Gesellschafter · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

1 mit ≥ 25 %
86,2 % identifiziert 13,8 % nicht identifiziert
  • F**** M****** ≥25% 71,2 %
1 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Beteiligungen an

Historie

  1. 2026
  2. 29.05.
    Austritt einer Position
    Bastian Daniel Pranzas · Gesamtprokura
  3. 2024
  4. 29.01.
    Änderung des genehmigten Kapitals
    ModuleWorks GmbH
  5. 29.01.
    Satzungsänderung
    ModuleWorks GmbH
  6. 29.01.
    Änderung des Stamm-/Grundkapitals
    ModuleWorks GmbH
  7. 18.01.
    Änderung des genehmigten Kapitals
    ModuleWorks GmbH
  8. 18.01.
    Satzungsänderung
    ModuleWorks GmbH
  9. 18.01.
    Änderung des Stamm-/Grundkapitals
    ModuleWorks GmbH
  10. 2023
  11. 31.10.
    Satzungsänderung
    ModuleWorks GmbH
32 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2025 Jahresabschluss
  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2024

Veröffentlicht am 12. Juni 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

ModuleWorks GmbH

Aachen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024

Lagebericht 2024

ModuleWorks GmbH, Aachen

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die ModuleWorks GmbH (ModuleWorks) ist ein unabhängiger CAD/CAM-Dienstleister und Zulieferer. Das Unternehmen wurde 2003 gegründet. Mitgründer und geschäftsführender Gesellschafter ist Herr Dr. Yavuz Murtezaoglu. Der Fokus der Geschäftstätigkeit lag zunächst auf einem Softwaremodul für die 5-Achs-Bearbeitung. Der daraus resultierende Erfolg machte den enormen Bedarf dieser Technologie in der gesamten CAD/CAM-Industrie erkennbar.

ModuleWorks bedient keine Endkunden, sondern arbeitet ausschließlich mit Industriepartnern zusammen. Inzwischen ist das Netzwerk an Industriepartnern mit einer Vielzahl an dahinterstehenden Kunden gewachsen. Für jegliche Ansprüche in Bezug auf CAD/CAM-Software entwickelt die ModuleWorks Softwarelösungen und arbeitet dabei eng mit Partnern und Kunden zusammen, um die bestmöglichen Ergebnisse mit den neuesten Softwarealgorithmen zu erzielen.

Die ModuleWorks investiert in erheblichem Umfang in Forschung und Entwicklung, um ihren Vorsprung in der Fertigungstechnik stetig auszubauen und somit die Ansprüche der Kunden und Partner erfüllen zu können. Somit wächst die Produktpalette der ModuleWorks konstant weiter. Dazu zählen u.a. die Werkzeugwegberechnung, die 3-Achs-Bearbeitungskomponente, die 5-Achs-Komponente, die Simulation/Verifikation und der Software-Entwicklungsservice. Darüber hinaus beschäftigt sich ModuleWorks auch mit industriellen Anwendungen in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Automobilbau, CNC-Werkzeugmaschinen, Dental, Schmuck, Optics CAM, Robotik sowie Holz- und Steinbearbeitung.

Die ModuleWorks beteiligt sich neben der Entwicklung dieser Kernkomponenten auch an zahlreichen Forschungsprojekten, um stetig Know-How in das Unternehmen zu transferieren. Dadurch sichert sich das Unternehmen langfristig die herausragende Qualität der Produkte.

Die ModuleWorks hat mit der S.C. MODULE WORKS S.R.L. eine 100%ige Tochtergesellschaft in Rumänien, die Software im Bereich der Projektarbeit der ModuleWorks entwickelt. Außerdem übernimmt sie die Qualitätssicherung und den Kundensupport.

ModuleWorks hat im Jahr 2022 eine weitere Tochtergesellschaft in Indien gegründet. Die ModuleWorks Digital Manufacturing India Private Limited (ModuleWorks India) ist eine 99,99%ige Tochtergesellschaft. Sie berät und unterstützt im Bereich der Software-Entwicklung, im Verkauf und der Vermarktung von Software-Produkten und der damit verbundenen Dienstleistungen.

Im Jahr 2024 wurde das US-amerikanische Unternehmen Celeritive Technologies, Inc. akquiriert. Celeritive und ModuleWorks sind seit vielen Jahren strategische Partner vieler weltweit führender Fertigungsunternehmen. Durch die Kombination der Stärken beider Unternehmen profitieren die Kunden von vielen Synergien, die von Technologie bis hin zu Vertrieb und Support reichen. Es wird erwartet, dass dadurch in naher Zukunft mehr Technologie für beide Kundengruppen verfügbar gemacht werden kann. Dies wird dazu beitragen, die Position von ModuleWorks als weltweit führender Anbieter von Werkzeugweg- und Simulationskomponenten für digitale Fertigungssysteme zu stärken. Die Spitzentechnologie von VoluMill, der Celeritive Software, verkürzt Zykluszeiten und reduziert die Kosten für Schneidwerkzeuge, wodurch die Fertigung rentabler und effizienter wird.

Im Herbst 2024 hat ModuleWorks eine technologische Kooperation mit der Firma Toolpath Labs, Inc., Ohio / USA, gestartet. Toolpath ist ein langjähriger Kunde der Firma ModuleWorks. Toolpath entwickelt cloudbasierte, KI-gesteuerte Plattformen zur Automatisierung von Fertigungsabläufen. Es wurde eine mehrjährige Technologiepartnerschaft unterzeichnet, deren Schwerpunkt auf der beschleunigten Einführung innovativer Cloud-Computing-Technologie für die Bearbeitungsschätzung und CAM-Automatisierung liegt. Zur Stärkung der Geschäftsbeziehungen hat sich die ModuleWorks GmbH im Geschäftsjahr 2024 an der Toolpath Labs, Inc. beteiligt und hält 2% der Gesellschaftsanteile.

Die ModuleWorks ist mit 50% an der Aixpath GmbH mit Sitz in Aachen beteiligt. Aixpath entwickelt spezialisierte CAX-Software Lösungen im Bereich der automatisierten Fertigung.

In der langfristigen Geschäftsentwicklung konzentriert sich ModuleWorks darauf, Wachstumspotenziale für die nächsten zehn Jahre zu definieren. Aus dem Grund wurde in 2023 das Strategic Partnership Program (SPP) gestartet. Der CAD/ CAM Markt hat sich in den letzten Jahren stark konsolidiert. Um sicherzustellen, dass ModuleWorks nicht Teil dieser Marktkonsolidierung wird, was für unsere Key Partner ein Risiko darstellen könnte, wurde das SPP ausgearbeitet. Nachdem im Jahr 2023 fünf strategische Partner gewonnen werden konnten, die neu ausgegebene Gesellschaftsanteile übernommen haben, wurden im Jahr 2024 zwei weitere strategische Partner an der Gesellschaft beteiligt. Damit ist das Programm abgeschlossen.

Die inhaltlichen Ziele des SPP lauten:

Beschleunigung der digitalen Transformation in der Fertigung.

Steigerung des gemeinsamen Geschäftswachstums: Sowohl für die Partner als auch für ModuleWorks.

Sicherung des langfristigen Zugangs strategischer Partner zur relevanten ModuleWorks-Technologie.

Die Gesamtinvestitionen werden für das technologische Wachstum von ModuleWorks in vereinbarten strategischen Schlüsseltechnologiebereichen bereitgestellt.

Ziel ist es, die Gesamtzahl der Mannjahre in der Softwareentwicklung bis Ende 2028 zu verdoppeln. Dies soll durch eine Aufstockung des Personals erreicht werden.

Darüber hinaus werden finanzielle Mittel aus der Beteiligung der strategischen Partner für anorganisches Wachstum im Zusammenhang mit den strategischen Schlüsseltechnologiebereichen bereitgestellt.

Die Partner sind:

GILDEMEISTER Beteiligungen GmbH, Bielefeld (2023)

Autodesk Inc., San Francisco (USA) (2023)

Parametric Technology Holding GmbH, München (2023)

Mitsubishi Electric Corporation, Tokio (Japan) (2023)

Sandvik Holding GmbH, Düsseldorf (2023)

DN Solutions Co., Ltd., Seongsan-gu, Changwon-si (Republik Korea) (2024)

Kennametal Europe GmbH, Neuhausen am Rheinfall (Schweiz) (2024)

2. Forschung und Entwicklung

ModuleWorks bietet Lösungen für die 2-Achs-, 3-Achs, 4-Achs, 5-Achs und 6-Achs-Bearbeitung an und erweitert das Produktportfolio stetig. Die Software-Komponenten sind unter anderem bei Industriepartnern aus den Bereichen Aerospace, Automobil, Dental und Holzbearbeitung integriert.

Speziell für die Holzindustrie hat ModuleWorks ein großes Produktportfolio zur 3-Achs und 5-Achs-Bearbeitung mit Fräs- und Sägeaufsätzen entwickelt. Um die Anwendungsbreite der Komponenten zu erweitern, arbeitet ModuleWorks mit externen Partnern aus der Wissenschaft zusammen. Dies geschieht im Rahmen von direkten Industrieprojekten oder auch öffentlich geförderten Forschungsprojekten.

Geförderte FuE-Projekte erlauben es, das eigene Produktportfolio zu erweitern und in neue Märkte vorzudringen.

Zum 01.01.2020 ist das Forschungszulagengesetz (FZulG) in Kraft getreten. ModuleWorks hat für Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen ab 2020 entsprechende Forschungszulagen beantragt. Der Antrag für die Förderung wurde erstmalig Ende 2020 gestellt. Alle Grundlagenbescheide wurden von 2020 bis inklusive 2024 positiv beschieden.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das wirtschaftliche Umfeld im Jahr 2024 war geprägt von einer moderaten Erholung der globalen Märkte nach den Herausforderungen der letzten Jahre. Laut dem Ifo-Institut verzeichnete die deutsche Wirtschaft ein leichtes Wachstum, unterstützt durch eine Stabilisierung der Lieferketten und eine steigende Nachfrage in zentralen Industriezweigen. Dennoch blieb die Inflation in bestimmten Sektoren ein belastender Faktor, insbesondere durch weiterhin hohe Energie- und Rohstoffpreise. Die Exportabhängigkeit der deutschen Wirtschaft zeigte sich insbesondere im Maschinen- und Anlagenbau, wo internationale Handelskonflikte und geopolitische Unsicherheiten die Dynamik hemmten.

Die weltweite Industrieproduktion stagnierte im Jahr 2024 weitgehend im Vergleich zum Vorjahr. Für das Gesamtjahr 2024 prognostizierte der Internationale Währungsfonds (IWF) ein globales Wirtschaftswachstum von 3,5 %. Für 2025 bleibt das erwartetet Wirtschaftswachstum auf dem gleichen Niveau.

Die Maschinenbauindustrie, ein zentraler Markt für die ModuleWorks GmbH, verzeichnete gemäß den Berichten des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) ein uneinheitliches Wachstum. Die deutschen Maschinen- und Anlagenexporte seien im Vergleich zum Vorjahr um 5 % zurückgegangen, teilte der VDMA unter Berufung auf vorläufige Zahlen des Statistischen Bundesamtes mit. Dies entspreche etwa einem Produktionsrückgang in der Branche von 7,5 %. "Die aktuellen Exportrückgänge sind das Ergebnis einer Kumulation erdrückender Faktoren. Eine global schwache Nachfrage, geopolitische Spannungen und Handelskonflikte treffen auf Zweifel an der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. Um die deutsche Technologieführerschaft zu erhalten und zu stärken, bedarf es Investitionen, Innovationen und nachhaltiger Technologien kombiniert mit verbesserten Rahmenbedingungen, einer stärkeren internationalen Zusammenarbeit und stabiler Lieferketten", mahnt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. Die Digitalisierung und der Einsatz von CAD-CAM-Technologien wurden als Schlüsselbereiche für zukünftiges Wachstum identifiziert. Ein Trend zur verstärkten Integration von KI-gestützten Systemen in der Produktion war klar erkennbar.

Für das kommende Jahr bleibt die wirtschaftliche Situation angesichts geopolitischer Unsicherheiten und konjunktureller Schwankungen ambivalent. Die Digitalisierung sowie der Trend zur nachhaltigen Produktionstechnologie bieten jedoch weiterhin Chancen für Wachstum.

Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

Kennzahlen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Umsatzerlöse 23.941 22.797 1.144 5%
Gesamtleistung 23.823 23.097 726 3%
EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) 1.439 2.079 -640 -31%
EBT (Ergebnis vor Steuern) 2.052 2.251 -199 -9%
Jahresergebnis 2.082 1.885 197 10%

Das für das Jahr 2024 angestrebte Umsatzwachstum von 10-20 % konnte nicht erreicht werden. Ebenso blieb die avisierte Profitmarge von 10 % aus; diese befindet sich aber am oberen Ende der von Geschäftsführung prognostizierten Werte. Hauptursachen für die nur moderate Umsatzsteigerung waren zusätzliche Umsätze aus den SPP Partnerschaften, die noch nicht realisiert wurden, aber eingeplant waren, sowie die allgemeine wirtschaftliche Lage im Jahr 2024, die das Geschäftsumfeld herausfordernd gestaltete. Zusätzlich führte der gezielte Personalaufbau im Rahmen des SPP-Programms zu erhöhten Personalkosten, die sich auf die Profitabilität auswirkten.

b) Finanzlage

Die Finanzlage schätzen wir nach wie vor als sehr gut ein. Im Zusammenhang mit der Beteiligung unserer strategischen Partner als Gesellschafter der ModuleWorks GmbH wurden dem Eigenkapital im Geschäftsjahr 2023 Mittel in Höhe von € 21,5 Mio. und in 2024 weitere € 6,0 Mio. zugeführt. Dem stehen Ausschüttungen aus dem Gewinnvortrag in Höhe von € 1,5 Mio. gegenüber. Der Finanzmittelfonds verringerte sich um Vergleich zum 31.12.2023 um € 1,76 Mio. u.a. bedingt durch die Akquisition der Celeritive Technologies, Inc. und der Beteiligung an der Firma Toolpath Lab. Inc. Die liquiden Mittel stellen 52% der Bilanzsumme dar.

c) Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 5.577 gestiegen. Gründe sind die Akquisition von Celeritive und die Beteiligung an Toolpath. Weitere wesentliche Zugänge im Anlagevermögen gab es in 2024 nicht.

Das Umlaufvermögen erhöhte sich um T€ 1.287. Die Steigerung der sonstigen Vermögensgegenstände zum 31.12.2024 um T€ 3.314 resultiert im Wesentlichen aus der ertragswirksamen Erfassung der Forschungszulagen für die Jahre 2022 bis 2024 in Summe von T€ 2.350 sowie im Vorjahresvergleich höheren Steuererstattungsansprüchen.

Das gesamte Eigenkapital liegt zum Ende des Berichtsjahres bei T€ 33.317 (31.12.2023: T€ 26.724). Die Eigenkapitalquote liegt bei 93% (31.12.2023: 92%).

Die Verbindlichkeiten inklusive der passiven Rechnungsabgrenzungsposten liegen leicht unter dem Niveau des Vorjahres.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf den Kennzahlen Gesamtleistung, EBIT, Vorsteuer- und Jahresergebnis. In diesem Zusammenhang wird auf die Darstellung zur Erläuterung der Ertragslage verwiesen.

Eine Gesamtleistung auf einem ähnlichen Niveau wie 2023 entspricht nicht vollumfänglich der Prognose der Geschäftsführung aus dem Vorjahr. Das Verhältnis von EBIT zu Gesamtleistung ist von 9% auf 6% gesunken, was in erster Linie dem nur verhaltenen Umsatzwachstum geschuldet ist, aber auch dem weiteren Ausbau der personellen Ressourcen und der damit verbundenen Steigerung der Personalaufwendungen. Die Entwicklung im Kostenbereich liegt im erwarteten Bereich.

Die mittel- bis langfristig angestrebte Profitmarge (Jahresergebnis im Verhältnis zu Umsatzerlösen) von 10% wurde aufgrund der oben genannten Gründe nicht erreicht. Die Profitmarge für das Berichtsjahr beträgt 8,7% (2023: 8,3%) und bewegt sich am oberen Ende der von der Geschäftsführung prognostizierten Werte.

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter stieg von 162 auf 189.

Gesamtaussage

Mit unserer Ertragslage sind wir nicht vollumfänglich zufrieden, da unsere Umsatzentwicklung in 2024 hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Die Entwicklungen von EBIT, EBT und Jahresergebnis bewegen sich hingegen innerhalb oder sogar leicht oberhalb der von der Geschäftsführung prognostizierten Werte.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

III. Zweigniederlassungsbericht

Die ModuleWorks GmbH verfügt über keine Zweigniederlassungen.

IV. Prognosebericht

ModuleWorks stellt Software für die verarbeitende Industrie her und ist Zulieferer von global aufgestellten Firmen, die diese Softwareprodukte in ihre eigenen Produkte implementieren. Um eine mittel- und langfristige Prognose für die Geschäftsentwicklung von ModuleWorks zu erstellen, werden folgende Einflussfaktoren herangezogen:

1. Seit Januar 2024 stehen am Firmenstandort in Aachen durch den Bezug eines neuen Bürogebäudes zur Miete zusätzliche Büroflächen zu Verfügung, um den kontinuierlichen Personalaufbau auch räumlich abbilden zu können.

2. Die Softwarelösungen als einbaufähige Komponenten sind essenzielle Bausteine für eine erfolgreiche Digitale Transformation der Fertigung. Da die Digitalisierung das beherrschende Thema der kommenden Jahre sein wird, wird der Bedarf hierfür hoch bleiben.

3. Die Geschäftsstrategie von ModuleWorks basiert auf hohen Reinvestitionsquoten von Lizenzeinnahmen in neue Produkte und in benachbarte Geschäftsfelder (z.B. Additive Manufacturing, Robotics, Automation). Diese Wachstumsstrategie hat ModuleWorks bis zum Jahr 2023 ein durchschnittliches Wachstum von ca. 20% seit Gründung erlaubt. Durch unsere enge Zusammenarbeit mit strategischen Partnern wird dieser Weg gestärkt.

4. An den Standorten Aachen, Bukarest (Rumänien) und Pune (Indien) konnte bisher qualifiziertes Personal durch die Hochschulen RWTH Aachen und Polytechnik Bukarest akquiriert werden. Indien verfügt über eine große Zahl sehr gut ausgebildeter Entwickler und Fachkräfte anderer Bereiche. Zum Ende des Jahres 2024 waren bereits 23 Mitarbeiter in Indien angestellt. Weitere Einstellungen sind geplant. Somit wird das Wachstum nicht durch unbesetzte Stellen gebremst.

5. Bis 2026 wird ein Umsatzwachstum bzw. Gesamtleistungssteigerung in einer Bandbreite von 10-20% jährlich anvisiert, wobei die Zielerreichung stark von den Reinvestitionen und der Marksituation abhängt. Eine angestrebte Profitmarge (Jahresergebnis im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) von 10% sichert weitere starke Investitionen in die Entwicklung.

Für die Leistungsindikatoren EBIT, EBT und Jahresergebnis erwarten wir für 2025 - bedingt durch die aktuell wirtschaftlich angespannte Situation und die Ungewissheit, wie sich die geopolitische Lage entwickeln wird - ein ähnliches Niveau wie 2024, aber weiterhin ein positives Jahresergebnis. Zur Erreichung der mittel- bis langfristigen Wachstumsziele werden diese Ergebnisbelastungen in Kauf genommen.

Gesamtaussage zur Lage und voraussichtlichen Entwicklung

Die ModuleWorks GmbH hat das Geschäftsjahr 2024 in Bezug auf die wesentlichen steuerungsrelevanten Kennzahlen leicht unterhalb der Plan-Erwartungen abgeschlossen, sieht sich aber insgesamt für die Zukunft gut positioniert.

V. Chancen- und Risikobericht

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist notwendigerweise mit Risiken verbunden. Der verantwortungsvolle Umgang mit Risiken und deren engmaschige Steuerung ist ein wesentliches Element der Unternehmensführung. Übergeordnetes Ziel ist es, unternehmerische Chancen bei jederzeit kontrollierten Risiken umfassend zu nutzen und so den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Gesamtrisiko

Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Einzelrisiken. Aus heutiger Sicht sind keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Viele Faktoren, die teilweise außerhalb des Einflussbereichs des Managements liegen, wirken sich auf die Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft aus und derer Ergebnisse aus. Die aktuelle geopolitische Lage beeinflusst die Entwicklung der Weltwirtschaft erheblich und wirkt sich besonders auf die CAD/CAM-Industrie aus. Handelskonflikte, geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten führen zu instabilen Lieferketten, höheren Produktionskosten und einer zurückhaltenden Investitionsbereitschaft in Schlüsselbranchen wie dem Maschinenbau und der Fertigungstechnik. Gleichzeitig verstärken geopolitische Krisen den Trend zur regionalen Fertigung und zur Digitalisierung, was die Nachfrage nach innovativen CAD/CAM-Lösungen zur Prozessoptimierung und Automatisierung weiter antreibt. Auch die erhöhte Prognose- und Risikoabschätzungsunsicherheit im Zusammenhang mit den Auswirkungen und der weiteren Entwicklung des Kriegszustandes in der Ukraine wird ausdrücklich hingewiesen. Beispielsweise könnte eine Eskalation des Nahostkonflikts zu einer Verknappung des Ölangebots führen und zusammen mit dem anhaltenden Krieg in der Ukraine eine Rohstoffkrise auslösen, die den Welthandel hemmt und zugleich inflationsfördernd wirkt. Dies würde zu einer Verfestigung der straffen und tendenziell wachstumshemmenden Geldpolitik führen und Finanzierungsrisiken und -kosten erhöhen. Die Folge wäre eine Beeinträchtigung der Investitionsbereitschaft der Kunden. Ebenso kann eine Verschärfung der Immobilienkrise in China zu staatlichen Gegenmaßnahmen führen, welche die Wachstumsaussichten der Region Asia-Pacific, aber auch die der exportorientierten europäischen Wirtschaft beeinträchtigen.

Die Gesellschaft erkennt die Bedeutung von Extremrisiken und ist sich bewusst, dass diese eine ernsthafte Bedrohung für das Unternehmen darstellen können. Extremrisiken sind Risiken, die außerhalb des normalen Risikobereichs liegen, nicht oder nur marginal beeinflusst werden können und schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesellschaft haben können. Beispiele für Extremrisiken sind Naturkatastrophen, terroristische Angriffe, Pandemien oder politische Instabilität. Diese Risiken können zu erheblichen Verlusten führen, die das Unternehmen in seinen Geschäftsaktivitäten beeinträchtigen oder den Fortbestand gefährden können. Die ModuleWorks GmbH ist sich bewusst, dass Extremrisiken zwar selten eintreten, aber aufgrund ihrer potenziellen Schadenshöhe dennoch eine ernsthafte Bedrohung darstellen. Jedoch zeigen Ereignisse wie die Corona-Pandemie, der Krieg in der Ukraine oder der Nahostkonflikt sowie die anhaltend hohe Anzahl von Cyberangriffen, dass Extremrisiken durchaus eintreten können und wie wichtig es somit ist, sich darauf vorzubereiten. Extremrisiken sind finanziell nur schwer quantifizierbar und daher nicht Teil der Risikoaggregation.

Risikobericht

Wir sind bestrebt, Risiken frühzeitig zu erkennen, sie wenn möglich zu vermeiden oder aber, wenn nicht abwendbar, durch geeignete Maßnahmen zu beherrschen.

Nachfolgend werden die Risiken für die Gesellschaft in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung aufgelistet.

Markt -, Wettbewerbs - und Kundenrisiken

Aufgrund der herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Situation sowie handels- und geopolitischer Konflikte und Spannungen besteht ein erhöhtes Risiko, dass die Endabsatzmärkte unserer industriellen Kunden durch Nachfrageeinbrüche belastet werden. Daraus ergibt sich ein höheres Umsatzrisiko. Ob jedoch solche Marktrisiken eintreten und dann einen wesentlichen Einfluss auf die Geschäfts- und Ertragslage haben, ist zurzeit nicht absehbar.

Personelle Risiken

Die Herausforderung der Gewinnung von und das Risiko der Abwanderung von hochqualifizierten und engagierten Mitarbeitern stellt ein grundsätzliches Risiko dar, dem sich alle Unternehmen ausgesetzt sehen. Die Gesellschaft wirkt dem durch ein offenes Arbeitsklima, regelmäßige und systematische Mitarbeitergespräche, Feedbackrunden für Führungskräfte, Flexibilisierung der Arbeitsgestaltung in räumlicher und zeitlicher Hinsicht, Sonderleistungen und dem innovativen Charakter entgegen. Hierdurch soll der Gefahr von möglichem Know-how-Verlust und daraus resultierenden Wettbewerbsnachteilen frühzeitig entgegengewirkt werden. Aufgrund der hohen Kern- und Gesamtinflationsraten in Deutschland und jüngsten Tarifabschlüssen, entstehen Gehaltssteigerungserwartungen auf Arbeitnehmerseite, die im Zusammenspiel mit dem bestehenden Fachkräftemangel zu zunehmenden personellen Risiken führen. Neben dem eigenen Personal greift die Gesellschaft auf Fremdleistungen (insbesondere in den Bereichen IT /Softwareentwicklung) zurück. Zum Teil nutzt die Gesellschaft dafür Ressourcen von Dienstleistern in der Ukraine und Russland. Aufgrund des bestehenden Kriegszustands in der Ukraine und Sanktionen gegen Russland, besteht ein erhöhtes Ausfallrisiko dieser externen Ressourcen. Entsprechend werden personelle Risiken im Vergleich zum Vorjahr höher (mittlere Bedeutung) eingeschätzt.

Technologie - und Produktrisiken

Die Geschäftstätigkeit der ModuleWorks ist auf digitale Technologien angewiesen. Die weltweite Zunahme von Bedrohungen für die Informationssicherheit führen zu verstärkten Risiken in Bezug auf die Sicherheit von Systemen und Netzwerken sowie zu Risiken hinsichtlich der Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Verlässlichkeit von Daten. Zur Risikominimierung ergreift die ModuleWorks eine Reihe von Maßnahmen wie eine umfassende Überwachung unserer Netzwerke und Informationssysteme, den Einsatz von Sicherungs- und Schutzsystemen wie Firewalls und Virenscannern.

Die Marktposition und wirtschaftliche Entwicklung der ModuleWorks GmbH hängen wesentlich von der Fähigkeit ab, die Position als einer der Technologieführer bei Einzelprodukten zu festigen und zu stärken. Dazu sind fortlaufend Produktentwicklungen erforderlich, die Kundenerwartungen erfüllen und sich ändernde technologische Rahmenbedingungen berücksichtigen. Dafür muss die Gesellschaft Innovationserfordernisse, einschließlich der Digitalisierung von Wertschöpfungsketten, antizipieren, Produkte neu bzw. weiterentwickeln und in kurzer Zeit zur Marktreife bringen. Sollte dies nicht gelingen, kann die Technologie- und Wettbewerbsposition beeinträchtigt werden. Entwicklungsrisiken begrenzt die Gesellschaft durch eine konsequent am Kundennutzen ausgerichtete Entwicklung von Produkten und Lösungen und erhebliche Investitionen in den Forschungs- und Entwicklungsbereich.

Technologie- und Produktrisiken werden als moderat eingeschätzt.

Währungsrisiken

Aufgrund des hohen Anteils von nicht in Euro denominiertem Geschäft ist die ModuleWorks GmbH Währungsrisiken und -chancen ausgesetzt. Diese resultieren insbesondere aus Schwankungen der Wechselkurse im Zusammenhang mit künftigen Zahlungsströmen aus Umsätzen und Kosten in Fremdwährung (US-Dollar). Das Währungsrisiko der geplanten operativen Zahlungsströme auf Basis der Liquiditätsplanung wird durch den Abschluss von Devisentermingeschäften begrenzt. Insgesamt bleibt die Einschätzung der Bruttorisikohöhe bei den Währungsrisiken unverändert bei "moderat".

Chancenbericht

Die mittel- und langfristigen Perspektiven für die Gesellschaft werden von der Geschäftsführung als unverändert positiv eingeschätzt.

Marktchancen

Die Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds kann im Jahr 2025 positiv von den Annahmen abweichen, die dem Prognosebericht zugrunde liegen. In einem makroökonomischen Positiv-Szenario könnten Auftragseingänge und Umsätze über die Zielkorridore hinaus ansteigen, was auch die Ertragssituation positiv beeinflussen könnte. Der IWF geht in seiner Prognose für das Jahr 2025 insbesondere auf die Möglichkeit eines noch schnelleren Rückgangs der Inflation ein, etwa infolge sinkender Energiepreise. Dies könnte eine Lockerung der restriktiven Geldpolitik und ein entsprechend verbessertes Finanzierungsumfeld, das die Investitionsnachfrage unterstützt, nach sich ziehen. Zusätzlich können im Wettbewerbsumfeld jederzeit unvorhergesehene Entwicklungen eintreten, wie beispielsweise Qualitätsprobleme bei Wettbewerbern oder Konsolidierungseffekte, die die Nachfrage nach Produkten der ModuleWorks GmbH verstärken.

Technologiechancen

Die Gesellschaft hat eine hervorragende Positionierung als Experte für Softwareentwicklung, CAM-Programmierung und modernste Fertigungslösungen gegliedert in die Business Areas "Digital Manufacturing", "Digital Factory", "CAM Automation & Digital Dentistry" und "Additive & Process Technologies". Unsere Technologiekompetenz sowie unsere Qualitätssicherungsmaßnahmen zusammen mit dem grundlegenden Gedanken der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit unseren Kunden bietet Chancen zur weiteren Verbesserung der operativen Exzellenz und künftiges Wachstum.

Leistungswirtschaftliche Chancen

Fortgesetzte Maßnahmen zur Verbesserung der internen Prozesse im Projektmanagement, Personalbereich und der allgemeinen Verwaltung sowie der generellen Kostenstruktur können dazu beitragen, dass künftige Wachstum der ModuleWorks GmbH effizienter zu bewältigen.

Die aufgeführten Chancen bieten über den zugrunde liegenden Prognosezeitraum hinaus mittel- bis langfristig bedeutende Möglichkeiten für die Gesellschaft. Darüber hinaus werden neue Chancen aktiv gesucht, deren Nutzung geprüft und gegebenenfalls konkretisiert. Sofern sich zusätzlich zu den prognostizierten Entwicklungen Chancen ergeben oder diese schneller als erwartet eintreten sollten, könnte dies positive Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Insgesamt hat sich die Chancenlage der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Allerdings wird die Wahrnehmung unserer Chancen durch die Einbindung strategischer Partner und die damit verbundene Stärkung unserer Finanzkraft - aufgrund gesunkener finanzieller Restriktionen - vereinfacht.

 

Aachen, den 31. März 2025

ModuleWorks GmbH

Dr. Fevzi Yavuz Murtezaoglu, Geschäftsführer

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 200.001,08 239.926,08
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.583,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.057,00 1.711,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 538.590,26 626.556,90
Summe Sachanlagen 555.230,26 628.267,90
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.816.766,97 24.568,00
2. Beteiligungen 910.730,49 12.500,00
Summe Finanzanlagen 5.727.497,46 37.068,00
Summe Anlagevermögen 6.482.728,80 905.261,98
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 452.068,04 551.058,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.555.419,19 5.137.919,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.148.747,47 726.496,72
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 1.058,18
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.006.908,74 6.854.327,05
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 18.668.544,89 20.435.568,31
Summe Umlaufvermögen 29.127.521,67 27.840.953,61
C. Rechnungsabgrenzungsposten 216.766,16 309.880,05
D. Bilanzsumme Aktiva 35.827.016,63 29.056.095,64

PASSIVA

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 27.731,00 27.005,00
- Gezeichnetes Kapital: 28.326,00 (Vj: 27.600,00)
- Eigene Anteile: -595,00 (Vj: -595,00)
II. Kapitalrücklage 27.566.354,00 21.555.800,00
III. Gewinnrücklagen 204.968,55 204.968,55
IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 3.435.958,14 3.051.310,93
V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 2.081.662,90 1.884.647,21
Summe Eigenkapital 33.316.674,59 26.723.731,69
B. Rückstellungen 404.409,03 270.538,60
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.773,69 14.633,95
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 334.279,09 428.521,94
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 594.024,42 442.060,16
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 5.950,00
5. Einlagen stiller Gesellschafter 312.500,00 325.008,00
Summe Verbindlichkeiten 1.781.421,62 1.672.560,28
D. Rechnungsabgrenzungsposten 324.511,39 389.265,07
E. Bilanzsumme Passiva 35.827.016,63 29.056.095,64

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2024
EUR
2023
EUR
1. Rohergebnis 19.356.010,43 18.413.512,40
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -12.003.682,57 -10.584.155,69
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.201.410,51 -1.866.083,63
- davon für Altersversorgung: -7.953,28 (Vj: -5.678,39)
Summe Personalaufwand -14.205.093,08 -12.450.239,32
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -431.506,79 -493.239,40
Summe Abschreibungen -431.506,79 -493.239,40
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.622.204,34 -3.720.243,90
- davon aus der Währungsumrechnung: -210.996,95 (Vj: -286.764,61)
5. Ordentliches Betriebsergebnis 1.097.206,22 1.749.789,78
6. Erträge aus Beteiligungen 341.557,47 329.537,69
- davon aus verbundenen Unternehmen: 341.557,47 (Vj: 329.537,69)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 645.295,73 208.299,98
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -32.040,03 -36.928,01
9. Finanzergebnis 954.813,17 500.909,66
10. Ergebnis vor Steuern 2.052.019,39 2.250.699,44
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 31.308,51 -359.357,92
12. Ergebnis nach Steuern 2.083.327,90 1.891.341,52
13. Sonstige Steuern -1.665,00 -6.694,31
14. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 2.081.662,90 1.884.647,21

Anhang für Offenlegungszwecke zum 31. Dezember 2024

Allgemeine Angaben

Die ModuleWorks GmbH hat ihren Sitz in Aachen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Aachen (HR B Reg.Nr. 11871).

Die ModuleWorks GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss der ModuleWorks GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Nutzungsdauern bei entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen liegen zwischen drei und sieben Jahren.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Nutzungsdauern bei Sachanlagen (Betriebs- und Geschäftsausstattung) liegen zwischen drei und 13 Jahren.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bewertet.

Die fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Unterjährig erfolgt die Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom Vortag. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Der Nennbetrag eigener Anteile (€ 595,00) wird in der Bilanz offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Unterjährig erfolgt die Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom Vortag. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. Davon-Vermerk ausgewiesen. Zum 31. Dezember 2024 waren - wie im Vorjahr - keine latenten Steuern zu bilanzieren.

Erläuterungen zu Bilanzposten - AKTIVA

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im (Brutto-)Anlagenspiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (Anteilsbesitz) setzen sich wie folgt zusammen:

Name und Sitz Höhe des Anteils am Kapital
%
Eigenkapital Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
in Tausend
Stichtag der vorliegenden Information in Tausend
Verbundene Unternehmen
S.C. Module Works S.R.L., Bukarest, Rumänien 100,0 RON 2.682 RON 2.472
Moduleworks Digital Manufacturing India Private Limited, Pune, Indien 99,9 INR 6.334 INR 4.831
Celeritive Technologies, Inc., Moorpark, USA 100,0 USD 786 USD -74
Beteiligungsunternehmen
Aixpath GmbH, Aachen, Deutschland 50,0 EUR 54 EUR 11
Toolpath Labs, Inc., Bedford Heights, USA 2,0 USD 4.332 USD -3.474

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 992 (Vorjahr T€ 717) und Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 71 (Vorjahr T€ 10).

Erläuterungen zu Bilanzposten - PASSIVA

Eigenkapital

Im Geschäftsjahr 2024 wurden neue Gesellschaftsanteile ausgegeben, wodurch sich das gezeichnete Kapital auf € 28.326,00 erhöhte. Unter Berücksichtigung der offen abgesetzten eigenen Anteile ergibt sich zum 31. Dezember 2024 ein gezeichnetes Kapital von € 27.731,00. Einstellungen in die Kapitalrücklage im Berichtsjahr belaufen sich auf T€ 6.011.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsentgelte (T€ 155, Vorjahr T€ 136), erfolgsabhängige Vergütungen (T€ 78, Vorjahr T€ 72) und Devisentermingeschäfte (T€ 110, Vorjahr T€ 0).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 594) resultieren vollumfänglich aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Die Gesellschaft erzielt Erlöse aus zeitraumbezogenen Nutzungsüberlassungen (Lizenzen). Auf der Passivseite werden als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Derivative Finanzinstrumente

Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden mit marktüblichen Bewertungsmethoden unter Berücksichtigung der am Bewertungsstichtag vorliegenden Marktdaten (Marktwerte) ermittelt. Devisenkontrakte werden einzeln auf Basis des Austauschbetrages mit den aktuellen Marktterminkursen am Abschlussstichtag im Vergleich zu den vereinbarten Termin- bzw. Kontraktkursen bewertet. Die Marktterminkurse richten sich nach den Kassakursen unter Berücksichtigung von Terminauf- und -abschlägen.

Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt. Deren Absicherung erfolgt im Wesentlichen durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente. Es handelt sich meist um außerhalb der Börse gehandelte (sogenannte OTC-) Instrumente. Dazu gehören insbesondere Devisentermingeschäfte. Ziel des Einsatzes von derivativen Finanzinstrumenten ist, in Bezug auf Ergebnis und Zahlungsmittelflüsse die Wert- oder Zahlungsstromänderungen zu reduzieren, die auf Veränderungen von Wechselkursen (EURO zu US-Dollar) zurückgehen.

Zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken, die aus geplanten Absatzgeschäften resultieren, die in USD denominiert sind, schließen wir gegenläufige Devisentermingeschäfte ab. Von einer hohen Eintrittswahrscheinlichkeit der abgesicherten Transaktionen gehen wir aus, da es sich um routinemäßige Geschäfte handelt. Der Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten unterliegt darüber hinaus klar definierten Vorgaben und strengen internen Kontrollen.

Die Derivate werden nach allgemeinen Bewertungsgrundsätzen behandelt; eine bilanzielle Abbildung der Sicherungsbeziehungen als Bewertungseinheiten erfolgt nicht.

Das Nominalvolumen der zur Absicherung von Fremdwährungstransaktionen abgeschlossenen Devisentermingeschäfte beläuft sich zum 31. Dezember 2024 auf € 3,23 Mio. (USD 3,50 Mio.). Sämtliche Devisentermingeschäfte weisen zum Abschlussstichtag negative Marktwerte auf; sie sind sämtlich fällig im Geschäftsjahr 2025. In Höhe der negativen Barwerte wurden Rückstellungen gebildet (T€ 110).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 315 (Vorjahr T€ 288).

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung bzw. außergewöhnlicher Bedeutung enthalten:

(Steuerliche Forschungszulagen in Höhe von T€ 2.350 (Vorjahr T€ 803)

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen: Raumkosten (T€ 1.103; Vorjahr T€ 1.114), Werbe- und Reisekosten (T€ 706; Vorjahr T€ 616), Lizenzkosten (T€ 482; Vorjahr T€ 395), Fremdleistungen (T€ 225; Vorjahr T€ 390) sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnung (T€ 211; Vorjahr T€ 287).

Erträge aus Beteiligungen

Die Beteiligungserträge (T€ 342; Vorjahr T€ 330) resultieren aus Ausschüttungen verbundener Unternehmen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus Vorperioden in Höhe von T€ 82 enthalten.

Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres 2024 beschäftigten Mitarbeiter (Angestellte ohne Geschäftsführung und zur Ausbildung Beschäftigte) betrug 184 (im Vorjahr 162).

Geschäftsführung

Während des Geschäftsjahres 2024 wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Dr. Fevzi Yavuz Murtezaoglu geführt.

Da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe der Bezüge verzichtet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen am Bilanzstichtag finanzielle Verpflichtungen, welche sich wie folgt gliedern:

Restlaufzeiten
Gesamt
T€
bis zu 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
mehr als 5 Jahre
T€
- aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 5.069 787 3.077 1.205

Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Mietverpflichtungen für Geschäftsräume.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten.

Die Gesellschaft unterhält Beziehungen zu verbundenen Unternehmen im Wesentlichen in den Bereichen:

Bezug/Erbringung von Dienstleistungen

Nutzung/Nutzungsüberlassung von Vermögensgegenständen

Als nahestehende Personen gilt der Gesellschafter-Geschäftsführer der ModuleWorks GmbH sowie diesem nahestehenden Personen. Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Marktunübliche Geschäfte wurden im Berichtsjahr nicht getätigt.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Eine Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist unter Anwendung von § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB unterblieben.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn, der sich aus dem Jahresüberschuss von T€ 2.082 und dem Gewinnvortrag von T€ 3.436 ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Aachen, den 31. März 2025

ModuleWorks GmbH

Dr. Fevzi Yavuz Murtezaoglu, Geschäftsführer

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2024
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 404.715,24 14.960,00 380,00 419.295,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 18.700,00 0,00 18.700,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.842,85 0,00 0,00 8.842,85
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.832.932,00 287.295,79 35.553,85 2.084.673,94
Summe Sachanlagen 1.841.774,85 305.995,79 35.553,85 2.112.216,79
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 24.568,00 4.792.198,97 0,00 4.816.766,97
2. Beteiligungen 12.500,00 898.230,49 0,00 910.730,49
Summe Finanzanlagen 37.068,00 5.690.429,46 0,00 5.727.497,46
Summe Anlagevermögen 2.283.558,09 6.011.385,25 35.933,85 8.259.009,49
Abschreibungen
Stand 01.01.2024
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2024
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 164.789,16 379,00 219.294,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 3.117,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.131,85 0,00 7.785,85
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.206.375,10 33.143,21 1.546.083,68
Summe Sachanlagen 1.213.506,95 33.143,21 1.556.986,53
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.378.296,11 33.522,21 1.776.280,69
Buchwerte
Buchwert 31.12.2024
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 200.001,08 239.926,08
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.583,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.057,00 1.711,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 538.590,26 626.556,90
Summe Sachanlagen 555.230,26 628.267,90
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.816.766,97 24.568,00
2. Beteiligungen 910.730,49 12.500,00
Summe Finanzanlagen 5.727.497,46 37.068,00
Summe Anlagevermögen 6.482.728,80 905.261,98

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

An die ModuleWorks GmbH, Aachen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ModuleWorks GmbH, Aachen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ModuleWorks GmbH, Aachen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Aachen, den 31. März 2025

D│ R│ P RANDERATH & PARTNER PartG mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Schmidt, Wirtschaftsprüfer

Feststellung: Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 wurde durch Gesellschafterbeschluss vom 13.05.2025 festgestellt.

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Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

  • Aktueller Auszug (AD)
  • Chronologischer Auszug (CD)
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  • Gesellschafterliste
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  • Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
  • Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
  • News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
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