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Stadtwerke Jena GmbH

Jena ·HRB 200602 Jena ·stadtwerke-jena.de
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Rudolstädter Str. 39
07745 Jena
Handelsregister
HRB 200602, Jena
Eintragungsdatum
28. Juni 1990
Branche
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Unternehmenszweck
der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Geschäftsanteilen an gleichartigen Betrieben gewerblicher Art oder Betrieben gewerblicher Art mit enger wechselseitiger technisch-wirtschaftlicher Verflechtung, welche der Ver- und Entsorgung (Strom, Gas, Fernwärme, Wasser, Abwasser etc.), dem Nahverkehr oder sonstigen Zwecken der Daseinsvorsorge dienen. Insbesondere ist Gegenstand des Unternehmens die Ausübung der Stimmrechte in den Beteiligungsunternehmen, die Ausübung des Einflusses auf die Geschäftsführung der Beteiligungsunternehmen und deren einheitliche Leitung bzw. der Koordination der Beteiligungsinteressen. Das Unternehmen kann Tätigkeiten übernehmen, die den Gegenständen der in Abs. 1 beschriebenen Betrieben gewerblicher Art entsprechen. Ferner kann das Unternehmen für Beteiligungsunternehmen insbesondere die Aufgaben des Controlling, des Finanzmangagements und der Innenrevision übernehmen.
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Finanzen

Umsatz 2024
445,70 Mio. €
Mitarbeiter 2024
1.862
Bilanzsumme 2024
1,17 Mrd. €
Jahresergebnis 2024
14,24 Mio. €
16 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 213,97 Mio
  • Umlaufvermögen 57,2 % 122,36 Mio
  • Anlagevermögen 42,6 % 91,05 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,3 % 551,3 k
Passivseite 213,97 Mio
  • Eigenkapital 54,7 % 117,02 Mio
  • Verbindlichkeiten 44,0 % 94,11 Mio
  • Rückstellungen 1,3 % 2,78 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 61,8 k
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Bilanzdaten für 16 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 54,20 Mio
  • Umsatzerlöse 49,2 % 26,66 Mio
  • Erträge aus Gewinnabführung 43,9 % 23,81 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4,3 % 2,33 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1,9 % −1,03 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,3 % 182,7 k
  • Erträge aus Ausleihungen des Anlagevermögens 0,3 % 174,5 k
  • Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 8,4 k
Aufwendungen 54,85 Mio
  • Aufwendungen aus Verlustübernahme 39,6 % −21,71 Mio
  • Materialaufwand 32,7 % −17,92 Mio
  • Personalaufwand 14,3 % −7,86 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 7,8 % −4,27 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3,0 % −1,65 Mio
  • Sonstige Steuern 2,5 % 1,36 Mio
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,2 % −83,0 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,0 % 0
  • Ergebnis nach Steuern −1,36 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
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GuV-Daten für 16 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Claudia, geb. Hänel Budich seit 2021 Geschäftsführer
  • Tobias Dipl. Ing. Wolfrum seit 2021 Geschäftsführer
  • Bernhard, Diplom-Geograph Dr. Graduszewski seit 2006 Prokura
  • Christian Jeske seit 2026 Prokura
  • Julia Müller seit 2010 Prokura
  • Nadine Horn seit 2022 Prokura
  • Peggy von Damaras seit 2022 Prokura
10 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • Stadt Jena DEU 100,0 % 50,0M €

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Historie

  1. 2026
  2. 12.05.
    Austritt einer Position
    Steffen Gundermann · Gesamtprokura
  3. 12.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    Christian Jeske · Gesamtprokura
  4. 12.05.
    Austritt einer Position
    André Sack · Gesamtprokura
  5. 2022
  6. 21.12.
    Satzungsänderung
    Stadtwerke Jena GmbH
  7. 02.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    Nadine Horn · Gesamtprokura
  8. 02.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    Peggy von Damaras · Gesamtprokura
  9. 01.04.
    Satzungsänderung
    Stadtwerke Jena GmbH
  10. 2021
  11. 05.07.
    Austritt einer Position
    T***** Z****** · Geschäftsführer
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Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 30. Januar 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

Stadtwerke Jena GmbH

Jena

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1 Grundlagen der Gesellschaft

1.1 Geschäftsmodell

1.1.1 Organisatorische und rechtliche Struktur

Die Stadtwerke Jena GmbH (Stadtwerke Jena), Jena, ist eine 100 % kommunale Gesellschaft der Stadt Jena und als Beteiligungsholding für die städtischen Unternehmen der öffentlichen Daseinsvorsorge sowie für fiskalisierte Gesellschaften tätig. Die direkten Beteiligungen stellen sich wie folgt dar:

Bild

Mit den Stadtwerken Energie besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge bestehen mit dem Nahverkehr und der Bädergesellschaft. Durch Unternehmens- und Geschäftsbesorgungsverträge werden ein grundsätzlich einheitliches Auftreten sowie eine abgestimmte Leitung für die Gesellschaften innerhalb der Stadtwerke Jena Gruppe gesichert.

1.1.2 Produkte und Dienstleistungen

Kerngeschäft der Stadtwerke Jena ist das Angebot von Managementleistungen in Jena und der Region. Neben der Ausgestaltung von Unternehmensverträgen werden Dienstleistungen auf den Gebieten Personalbetreuung und Rechtsberatung, Einkauf und Materialwirtschaft, Governance, Unternehmenskommunikation sowie IT-Dienstleistungen für Unternehmen der Stadtwerke Jena Gruppe erbracht. Die Stadtwerke Jena bedient sich zur Erfüllung einiger Leistungen ihrer Beteiligungsunternehmen.

Zwischen den Stadtwerken Jena und dem Zweckverband JenaWasser besteht ein Betriebsführungsvertrag, durch den kaufmännische und technische Betriebsführungsleistungen für den Zweckverband erbracht werden.

Die Unternehmen der Stadtwerke Jena Gruppe sind der Unternehmensverbund für InfrastrukturDienstleistungen in Jena und der Region. Ob Energie, Mobilität, Wohnen, Freizeit und Services - für die Kunden, Fahrgäste, Mieter und Partner sorgen die Unternehmen der Stadtwerke Jena Gruppe für eine funktionierende Infrastruktur, für Wohlfühl- und Lebensqualität. Über ihre Tochtergesellschaften sind die Stadtwerke Jena über das Stadtgebiet von Jena hinaus unter anderem im Saale-Holzland-Kreis, in Pößneck, in Hermsdorf und in Blankenhain tätig.

1.1.3 Forschung und Entwicklung

Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten wurden nicht erbracht.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Durch ihre regionale Tätigkeit auf den Gebieten der Daseinsvorsorge sowie als 100%ige städtische Gesellschaft werden die Stadtwerke Jena und ihre Tochtergesellschaften in hohem Maße von politischen Entscheidungen, insbesondere auf Kommunal- und Landesebene, tangiert.

Darüber hinaus ist die Entwicklung der Holding grundsätzlich vor den besonderen Rahmenbedingungen der jeweiligen Branchen, in denen die Tochtergesellschaften tätig sind, zu beurteilen. Dazu zählten im Geschäftsjahr 2023 insbesondere das Deutschlandticket beim Nahverkehr, die Betriebskostenzuschüsse der Bädergesellschaft sowie die Verwerfungen an den Energiemärkten im Hinblick auf die Geschäftstätigkeit der Stadtwerke Energie und die Umsetzung der Energiepreisbremse.

2.2 Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Stadtwerke Jena ein Jahresergebnis vor Steuern in Höhe von 5,0 Mio. € (Plan: 0,3 Mio. €). Neben den Umsatzerlösen von 24,7 Mio. € (Plan: 24,1 Mio. €) liegt vor allem das Beteiligungsergebnis mit 9,8 Mio. € über dem Planansatz von 4,1 Mio. €.

Bezüglich der Details zur Ergebnisentwicklung verweisen wir auf den Abschnitt 2.3.1.

Die Beteiligungen der Stadtwerke Jena entwickelten sich im Geschäftsjahr 2023 im Einzelnen wie folgt:

Die Stadtwerke Energie schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss vor Ausgleichszahlungen und Ergebnisabführung in Höhe von 36,2 Mio. € ab (Plan: 32,4 Mio. €). Davon sind an die Stadtwerke Jena 27,1 Mio. € abzuführen (Plan: 24,1 Mio. €). Der Rohertrag in den Geschäftsfeldern Strom-, Gas- und Fernwärmevertrieb sowie Erzeugung (Deckungsbeitrag I: variable Erlöse abzgl. variabler Kosten) beträgt 25,9 Mio. € (Plan: 24,9 Mio. €).

Das Beteiligungsergebnis (Erträge aus Beteiligungen und Ausleihungen, Ab-/Zuschreibungen auf Finanzanlagen sowie Erträge aus Gewinnabführungsverträgen) liegt mit 28,7 Mio. € auf Planniveau (Plan: 28,7 Mio. €).

Die Nahverkehrsgesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresfehlbetrag vor Ergebnisausgleich von -11,9 Mio. € ab und liegt damit um 1,5 Mio. € über dem Plan (-13,4 Mio. €). Neben den Ausgleichszahlungen aus dem Verkauf des Deutschlandtickets (3,8 Mio. €) wirken auch eine unerwartet höhere Finanzhilfe des Freistaates (+0,8 Mio. €) sowie deutlich geringere Abschreibungen (-1,4 Mio. €) aufgrund verschobener Investitionen positiv auf das Ergebnis.

Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete die Bädergesellschaft ein Jahresergebnis vor Verlustübernahme von -5,3 Mio. € (Plan: -6,7 Mio. €). Der Zuschussbedarf liegt damit ca. 1,5 Mio. € über dem Niveau des Vorjahres, insbesondere aufgrund der Inbetriebnahme der neuen Sportschwimmhalle. Im Vergleich zum Plan ergibt sich jedoch ein 1,4 Mio. € geringerer Zuschussbedarf aufgrund der deutlich späteren Eröffnung der Sportschwimmhalle. Darüber hinaus erhielt die Bädergesellschaft zur Abfederung der gestiegenen Fernwärmekosten einen Landeszuschuss in Höhe von 0,5 Mio. €.

Die Servicegesellschaft erzielte 2023 ein Jahresergebnis in Höhe von 39 T€ (Plan: 21 T€). Die Personalaufwendungen wurden durch zeitweilig unbesetzte Stellen reduziert und beeinflussen somit das Ergebnis positiv. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit lag im Geschäftsjahr unverändert auf Dienstleistungen im Bereich der Abfallwirtschaft für die dualen Systeme Deutschland und für den Kommunalservice Jena (KSJ).

Die JenA4 erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von 124 T€ (Plan: -93 T€). Ende 2023 wurden die Straßenflächen in Lobeda Süd von der JenA4 an den Kommunalservice Jena verkauft. Das höhere Jahresergebnis ergibt sich aus geringeren Kosten für ausstehende Erschließungsmaßnahmen, für die in Vorjahren Rückstellungen gebildet worden sind.

Der VLP schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Ergebnis vor sonstigen Steuern von -112 T€ ab, das damit um 43 T€ über Plan liegt. Ursache sind im Wesentlichen geringere Aufwendungen für den Treibstoffeinkauf und später wiederbesetzte Stellen. Die Flugbewegungen im Geschäftsjahr 2023 liegen mit 11.672 Bewegungen deutlich unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2022 (15.665).

2.3 Lage der Gesellschaft

2.3.1 Ertragslage

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind für die Gesellschaft die Umsatzerlöse und das Beteiligungsergebnis.

Umsatzerlöse aus kaufmännischen Dienstleistungen und aus Weiterberechnungen wurden im Umfang von 4,7 Mio. € (Vorjahr: 4,5 Mio. €) erzielt. Weiterhin wurden Erlöse im Rahmen der Betriebsführung für den Zweckverband JenaWasser in Höhe von 15,3 Mio. € (Vorjahr: 14,9 Mio. €) sowie aus IT-Dienstleistungen in Höhe von 4,7 Mio. € (Vorjahr: 4,1 Mio. €) erwirtschaftet.

Der Steigerung der Umsatzerlöse aus der Betriebsführung JenaWasser um 0,4 Mio. € steht eine Reduzierung der bezogenen Leistungen für die Betriebsführung um 0,8 Mio. € entgegen.

Das Ergebnis der Erträge aus Gewinnabführungen abzüglich der Aufwendungen aus Verlustübernahmen beträgt 9,8 Mio. € (Vorjahr: 11,5 Mio. €). Zum einen sind die Aufwendungen aus den Verlustübernahmen für den Jenaer Nahverkehr um 2,4 Mio. € und für die Jenaer Bäder um 1,5 Mio. € gestiegen und zum anderen sind die Erträge aus der Gewinnabführung der Stadtwerke Energie um 2,2 Mio. € gestiegen.

Unter Berücksichtigung der Ertragsteuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von 5,0 Mio. € (Vorjahr: 8,1 Mio. €).

In der Gesellschaft arbeiteten im Jahresdurchschnitt 97 (Vorjahr: 95) Angestellte (davon 56 weibliche und 41 männliche Beschäftigte).

2.3.2 Finanzlage

Kapitalstruktur

Die Stadtwerke Jena haben unter ihrer Führung einen Cash- und Kapitalpool installiert. Dabei nehmen die Stadtwerke Energie die Funktion als Geschäftsbesorger wahr.

Im Geschäftsjahr 2023 waren die Gesellschaften

• Stadtwerke Jena GmbH,

• Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH,

• Jenaer Nahverkehr GmbH,

• Jenaer Bäder und Freizeit GmbH,

• jenawohnen GmbH,

• Stadtwerke Jena Netze GmbH,

• job Jenaer Objektmanagement- und Betriebsgesellschaft mbH,

• varys. Gesellschaft für Software und Abrechnung mbH,

• JenA4 GmbH,

• ASI GmbH,

• THS GmbH,

• jENERGIE GmbH und

• wohndienstjena GmbH

in das Cash- und Kapitalpooling eingebunden.

Kernziel des Finanzmanagements innerhalb der Stadtwerke Jena Gruppe ist die Deckung des kurz-, mittel- und langfristigen Finanzbedarfs der teilnehmenden Gesellschaften bei gleichzeitiger Förderung der Rentabilität, Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit.

Das Finanzmanagement der Stadtwerke Jena Gruppe umfasst den gesamten Finanzierungsprozess. Darin eingeschlossen sind unter anderem die Bestandsverwaltung der Darlehensverträge, die Bewertung und Steuerung des Kreditportfolios sowie die Auswahl der Finanzierungsinstrumente. Grundlage für die optimale Abwicklung des Finanzierungsprozesses für die Stadtwerke Jena bildet eine kurz- und mittelfristige Finanzplanung.

Die aus der Kapitalflussrechnung abgeleiteten Cashflows der Stadtwerke Jena werden im Folgenden dargestellt:

2023 2022
T€ T€
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit  -17.771 -13.847
Cashflow aus Investitionstätigkeit  27.400 19.134
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit  -4.776 -3.185
Cashflow  4.853 2.102

Der Cashflow für das Geschäftsjahr und das Vorjahr wurde nach DRS21 aufgestellt. Es ergibt sich daher eine Anpassung und Neuberechnung des Vorjahres.

Durch die Zuordnung der Beteiligungserträge in den Cashflow aus Investitionstätigkeit ergibt sich ein negativer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit. Dieser ist zudem geprägt von der Zunahme der sonstigen Vermögensgegenstände, insbesondere der Steuerforderungen. Korrespondierend dazu steht demgegenüber eine Zunahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Der positive Cashflow aus der Investitionstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus dem erhaltenen Beteiligungsertrag der Stadtwerke Energie.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet die planmäßige Tilgung eines langfristigen Darlehens sowie die gezahlten Zinsen für den Kredit und für Cashpool-Verbindlichkeiten. Der Gewinn aus dem Geschäftsjahr 2022 wurde in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
T€ T€
Finanzmittelfonds
laufende Guthaben bei Kreditinstituten  69.720 62.047
Festgelder  35.000 5.017
104.720 67.064
Forderungen aus Cash-/Kapitalpool Konzern  5.300 25.880
Verbindlichkeiten aus Cash-/Kapitalpool Konzern  -60.710 -48.487
-55.410 -22.607
Gesamt  49.310 44.457

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gegeben. Zur Finanzierung der Gesellschaft stehen ausreichende Kontokorrentlinien zur Verfügung.

2.3.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 30,0 Mio. € auf 251,4 Mio. € (Vorjahr:

221,4 Mio. €) erhöht. Auf der Aktivseite ist die Erhöhung vor allem auf um 37,7 Mio. € höhere Bankguthaben und Festgelder sowie um 12,3 Mio. € höhere sonstige Vermögensgegenstände zurückzuführen. Gleichzeitig sind die Forderungen aus Cash- und Kapitalpool um 20,6 Mio. € gesunken.

Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital zum Bilanzstichtag von 112,1 Mio. € auf 117,0 Mio. € erhöht. Ursächlich hierfür ist der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 bei gleichzeitiger Thesaurierung des Vorjahresergebnisses. Weiterhin wirkt sich insbesondere ein stichtagsbedingter Anstieg der Verbindlichkeiten aus Cash- und Kapitalpool im Zusammenhang mit gestiegenen Einlagen der Gruppenunternehmen erhöhend aus. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich aufgrund der planmäßigen Tilgung um 2,5 Mio. € vermindert. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31.12.2023 46,6% (Vorjahr: 50,6%).

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hat sich im Berichtsjahr positiv entwickelt und bietet eine stabile Grundlage für die weitere planmäßige Entwicklung der Gesellschaft.

3 Chancen- und Risikobericht

Risikomanagementsystem

Die  Risikoberichterstattung als Bestandteil des konzernübergreifenden Risikomanagementsystems ist integraler Bestandteil der Unternehmenssteuerung der Stadtwerke Jena und wird laufend an die sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst. Dieses System gewährleistet ein frühzeitiges Erkennen von Risiken, sowie die fortlaufende Risikoanalyse und -bewertung, um rechtzeitig gegensteuernde Maßnahmen einleiten zu können.

Es besteht eine Dienstanweisung zum Risikomanagementsystem, in der die Risikogrundsätze des Konzerns niedergelegt sind. In dieser Dienstanweisung sind die Berichterstattungspflichten und die Intervalle der Berichtspflicht festgelegt. Risikopotenziale werden für Markt-, Finanz-, Prozess-, Mitarbeiter- und rechtliche Risiken kategorisiert, analysiert und bewertet.

Das Risikomanagementsystem wurde im Jahr 2023 bezugnehmend auf neue gesetzliche Bestimmungen, insbesondere das "Gesetz über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen" (StaRUG) und Prüfungsstandard des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW PS) 340 n.F. überarbeitet. In diesem Zusammenhang wurde die Dienstanweisung zum 1. Oktober 2023 aktualisiert.

Frühwarnsignale nach Art und Umfang wurden für alle Gesellschaften dezentral in den jeweiligen Unternehmensbereichen definiert, mit deren Hilfe bestandsgefährdende Risiken rechtzeitig erkannt werden können.

Es besteht ein umfassendes Compliance-Management-System. Die Compliance-Risiken sind Bestandteil der Risikoberichterstattung.

Im Bereich Finanzen dürfen nur im Rahmen der Konzernfinanzrichtlinie ausdrücklich zugelassene Finanzinstrumente eingesetzt werden (Positivliste). Neue Finanzinstrumente, die in der Positivliste nicht genannt sind, bedürfen der Genehmigung durch die Geschäftsführung der Stadtwerke Jena. Von der Gesellschaft dürfen ausschließlich Zinssicherungsinstrumente zur Begrenzung des Zinsrisikos und zur Optimierung des Finanzportfolios eingesetzt werden.

Bestandsgefährdende Risiken

Bestandsgefährdende Risiken für die Stadtwerke Jena sowie ihre Tochtergesellschaften wurden im Geschäftsjahr 2023 und werden auch derzeit nicht gesehen.

Angaben zu einzelnen Risiken und Chancen

Sowohl die Kommunalwahl im Mai 2024 als auch die im September 2024 anstehende Landtagswahl in Thüringen beeinflussen das politische Umfeld, in dem sich die Stadtwerke Jena bewegen, erheblich. Die aus den Wahlen resultierenden Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Stadtwerke Jena und deren Tochtergesellschaften können gegenwärtig weder als Chance noch als Risiko eingeordnet werden.

Die Chancen und Risiken werden durch das Jahresergebnis der Stadtwerke Jena geprägt und somit, durch die bestehenden Ergebnisabführungs- bzw. Verlustübernahmeverträge in besonderem Maße von den Beteiligungsergebnissen der Stadtwerke Energie, dem Nahverkehr und der Bädergesellschaft beeinflusst. Die Chancen und Risiken dieser Unternehmen stellen sich wie folgt dar:

Die Risiken der Stadtwerke Energie können aus politischen Entscheidungen (z. B. Einführung neuer Gesetze und Verordnungen), aus der Tätigkeit von Regulierungsbehörden und aus signifikanten Veränderungsprozessen im Marktumfeld resultieren.

Die langfristigen Auswirkungen der kriegerischen Auseinandersetzungen (Ukraine, Israel u. a.) ergeben eine Verschärfung der geopolitischen Risiken. Steigende Energiepreise und unterbrochene Lieferketten von Material und Rohstoffen könnten die Geschäftsfelder der Stadtwerke Energie und ihrer Tochtergesellschaften negativ beeinflussen.

Die Energiebranche befindet sich seit einigen Jahren in einem fundamentalen Wandel. Der Strom aus erneuerbaren Energien ersetzt sukzessive Erdöl und Erdgas in den Bereichen Mobilität und Wärme sowie in vielen industriellen Prozessen. Die Steuerung von Angebot und Nachfrage über Sektoren und Marktteilnehmer hinweg ist dabei zu einer großen Herausforderung geworden. Im Zuge der Energiewende entsteht ein massiver Bedarf an Investitionen und Innovationen. Kurz- bis mittelfristig erfordern Änderungen im Strommarktdesign, aber auch die Wärmewende, die Verkehrswende, die Stadtsanierung sowie Effizienzsteigerungen eine Reaktion der Marktteilnehmer. Die Geschäftsmodelle von Stadtwerken sowie von regionalen und überregionalen Energieversorgungsunternehmen befinden sich somit in einem fortlaufenden und weitreichenden Anpassungsprozess.

Gleichzeitig erhöht die zunehmende Digitalisierung den Anpassungsdruck in der Branche. Chancen und Risiken für die Energieversorger liegen darin, ob ihnen der Wandel vom reinen Versorgungsunternehmen und Infrastrukturbetreiber mit langen Planungszyklen hin zu einem agilen Dienstleister, der erfolgreich neue energienahe Geschäftsfelder aufbaut, gelingt. Risiken bestehen vor allem in der neuen Konkurrenz außerhalb der klassischen Versorger, die oftmals ausgesprochene Spezialisten bei der Datenverarbeitung und -auswertung sind und auch ohne physische Infrastruktur Schnittstellen zum Kunden finden. Die Chancen bestehen darin, sich aufbauend auf langjährigen Kundenbeziehungen rechtzeitig als Experte für energienahe Dienstleistungen zu positionieren.

Entsprechend des Risikokataloges wurden die folgenden für die Stadtwerke Energie unternehmensrelevanten Risiken identifiziert und bewertet.

Im Gas- und Stromvertrieb sind die Stadtwerke Energie nicht nur im Netzgebiet der Tochter Stadtwerke Netze, sondern auch regional und überregional aktiv. Grundsätzlich haben die Stadtwerke Energie mit ihrem Marktanteil bei den Privat- und Gewerbekunden eine gute Ausgangsbasis, um dem starken Verdrängungswettbewerb standzuhalten. Oberste Priorität für den Strom- und Gasvertrieb haben die Bindung von Bestandskunden und die Kundenneugewinnung im eigenen Netz. Hier können die Stärken der Stadtwerke Energie, wie Image, Service und Kundennähe besonders wirkungsvoll eingebracht werden, um die Marktanteile zu verteidigen. Die Kooperation mit externen Dienstleistern schafft die Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Gas- und Strombezug einschließlich des erforderlichen Portfoliomanagements. Dennoch besteht das Risiko sinkender Marktanteile im eigenen Netz sowie sinkender Margen. In Phasen langfristig fallender

Großhandelspreise haben Unternehmen mit kurzfristigeren Beschaffungsstrategien einen Kostenvorteil. Wie im Geschäftsjahr 2023 zu beobachten war, kommt es in diesen Marktphasen zu Kundenverlusten. Bei langfristig steigenden Beschaffungspreisen haben die Stadtwerke Energie gegenüber Wettbewerbern mit kurzfristiger Beschaffungspolitik einen Wettbewerbsvorteil und damit die Chance steigender Kundenzahlen. Grundsätzlich besteht im Strom- und Gasvertrieb ein hoher Preiswettbewerb. Durch Preisvergleichsportale im Internet herrscht eine hohe Preistransparenz. Bundesweit agierende Anbieter können ihre Angebote ohne hohe Transaktionskosten im Netzgebiet der Stadtwerke Energie platzieren.

Mit zunehmender Digitalisierung, dem Hochlauf der Elektromobilität und dem verstärkten Einsatz von Wärmepumpen zu Heizzwecken steigt dauerhaft die Stromnachfrage der Verbraucher. Hier bieten sich vertriebliche Chancen in Bezug auf die Gewinnung neuer Kunden und die Erhöhung der Absatzmengen. Der anhaltende Trend zur Eigenerzeugung mittels Photovoltaik könnte diesen Effekt kompensieren.

Mit dem Vertrieb von Strom und Gas gehen branchentypische Beschaffungsrisiken einher. Marktpreisänderungen offener Positionen und Abweichungen zwischen Prognose- und Ist-Absätzen können erhebliche negative Ergebnisauswirkungen haben. Unvorhergesehene Bedarfsschwankungen ergeben sich regelmäßig aus Temperaturabweichungen von Normjahreswerten. Risiken aus Bedarfsschwankungen gehen darüber hinaus von ungeplanten Kundenabgängen aus. Der aktuelle Preisrückgang auf den Energiemärkten führt dazu, dass Strom- und Gasanbieter mit kurzfristigen Beschaffungsstrategien zurück auf den Markt drängen. Für die Stadtwerke Energie können sich daraus erhebliche finanzielle Nachteile aus Margen- und Beschaffungsverlusten ergeben. Ein durch verstärkten Wettbewerb ausgelöster Kundenrückgang führt bei sinkenden Energiepreisen dazu, dass Mengen zu Preisen abverkauft werden müssen, die deutlich unter den Beschaffungskosten liegen.

Mit ungeplanten Marktpreis- und Bedarfsänderungen können sich unter günstigen Umständen auch Ergebnisvorteile ergeben. So wie unerwartete Minderabsätze bei gesunkenen Preisen zu Beschaffungsnachteilen führen, können Mehrabsätze ungeplante Gewinne aus dem preisgünstigen Zukauf fehlender Mengen mit sich bringen.

Bei einem langfristigen Preisanstieg für Strom und Gas besteht ein Risikopotential für Lieferantenausfälle im Energiehandel. In der Vergangenheit zu günstigen Konditionen beschaffte Terminmarktmengen müssen bei Ausfall eines oder mehrerer Lieferanten zu höheren Preisen nachbeschafft werden. Die Kosten für die Ersatzbeschaffung können je nach Zeitpunkt des Vertragsabschlusses um ein Vielfaches über den ursprünglichen Konditionen liegen. Mit der seit Ende 2022 bestehenden Abwärtskorrektur der Energiepreise haben sich diese Ausfallrisiken zwar reduziert, bei einem neuerlichen Preisanstieg kann sich das Lieferantenausfallrisiko jedoch wieder kurzfristig erhöhen. Um die Ausfallrisiken zu begrenzen, werden Handelspartner einer regelmäßigen Bonitätsanalyse unterzogen. Jedem Lieferanten ist ein maximales Kreditrisikolimit zugeordnet. Die Höhe der Kreditausfallrisiken wird fortlaufend überwacht.

Risiken werden darüber hinaus im Hinblick auf Forderungsausfälle gesehen. Ein Teil der Geschäfts- und Privatkunden könnte durch den Wegfall der Preisbremsen für Strom, Gas und Fernwärme sowie die allgemeine Teuerung Schwierigkeiten haben, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Die Geschäftsjahre 2022 und 2023 waren vor dem Hintergrund einer drohenden Gasmangellage und stark gestiegener Energiepreise geprägt durch eine Vielzahl regulatorischer Eingriffe in die Energiewirtschaft. Aus deren hoher Komplexität ergeben sich mögliche Regelungslücken und Interpretationsspielräume, welche zu Risiken hinsichtlich der Rechtssicherheit führen.

Im Hinblick auf den Anstieg der Fernwärmeverkaufspreise besteht ein Risiko in der Nichtakzeptanz der Fernwärmepreise auf Kundenseite. Der Fernwärmebezugsvertrag mit der Thüringer Energie zum Fernwärmebezug in Jena wurde 2018 neugefasst und bis 2037 verlängert.

Mit der Transformation des Fernwärmesystems gemäß den Erfordernissen des Thüringer Klimagesetzes ergeben sich Chancen, mit Angeboten zu klimaneutralen, dezentralen Wärmelösungen neue Kundengruppen zu erschließen.

Aus dem Betrieb des Offshore Windparks Borkum I resultieren Risiken hinsichtlich der technischen Verfügbarkeit sowie des zu realisierenden Windertrages. Damit im Zusammenhang steht das Risiko ausreichender Werthaltigkeit des eingezahlten Eigenkapitals, der ausgereichten Gesellschafterdarlehen sowie der gestundeten Zinsforderungen. Dem stehen Chancen aus der Entwicklung der Marktwerte für Erneuerbare Energien gegenüber. Die Chancen und Risiken aus den Beteiligungen an den Projektgesellschaften THEE, TOW und TWS werden wie folgt beurteilt: Chancen bestehen in höheren Winderträgen, einer höheren Anlagenverfügbarkeit sowie aus der Entwicklung der Marktwerte für Erneuerbare Energien.

Die Risiken bestehen in einer Minderung des Windertrages für die Bestandsprojekte der Gesellschaften in windschwachen Jahren, eine Verschlechterung der EEG-Regelungen für Bestandsprojekte, verlorene Projektentwicklungskosten für nicht realisierte Wind- und Solarprojekte sowie steigende Preise für Windparks, die sich in frühem Entwicklungsstadium befinden. Ein weiteres Risiko besteht in der Verfügbarkeit geeigneter Flächen.

Bei erfolgreicher Umsetzung der Erzeugungsprojekte besteht die Chance, langfristig einen Ergebnisbeitrag zu leisten.

Im Jahr 2023 ist es dem Nahverkehr gelungen, durch die Fertigstellung des Betriebshofumbaus und durch die Abnahme der ersten 12 Lichtbahnen, im Rahmen des Großprojekts "Die Lichtbahn", erfolgreich wesentliche Risikoschwerpunkte zu verringern.

Die größten Risiken beim Nahverkehr werden derzeit in der weiteren Umsetzung des Projekts "Die Lichtbahn" gesehen. Bedingt durch die allgemeine Marktlage und besonders durch die zu erwartende Unterbrechung von Lieferketten im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine kann es weiterhin zu Verzögerungen bei der Straßenbahnbeschaffung kommen. Hinsichtlich der Sicherstellung notwendiger Fördermittel für das Projekt hat der Nahverkehr bislang alle Chancen gewahrt und kann in die Phase einer weiteren Umsetzung gehen.

Dabei stellt die am 30.06.2023 gezogene erste Lieferoption ein neues Risiko dar, da der Lieferant Stadler eine Störung der Geschäftsgrundlage gem. § 313 BGB geltend gemacht hat. In diesem Zusammenhang werden dem Nahverkehr, zum aktuellen Zeitpunkt bewertete Mehrkosten, in Höhe von 4,9 Mio. € entstehen.

Die zu ersetzenden Bahnen des Typs GT6M werden bei ihrer Aussonderung ca. 27 Jahre alt sein und ihre durchschnittliche Laufleistung liegt dann bei über 2 Mio. Kilometern. Damit haben alle zu ersetzenden Bahnen bei Aussonderung das Ende der technischen Nutzungsdauer oder vorzeitig ihre geplante Laufleistung erreicht, was zu einer steigenden Ausfallwahrscheinlichkeit führen kann.

Nach rückläufiger Entwicklung der Fahrgastzahlen in den Jahren 2022/2023 in Folge der Corona Pandemie, stellt die für 2024 erwartete kontinuierliche Steigerung der Inanspruchnahme des ÖPNV in der Stadt Jena, eine Chance für eine positive Nachfrage dar.

Die Risiken der Bädergesellschaft bestehen im Wesentlichen aus Nachtragsforderungen im Rahmen des Neubaus der Sportschwimmhalle, in den steigenden Energiekosten sowie der Entwicklung der Besucherzahlen.

Die Sportschwimmhalle wurde im August 2023 erfolgreich in Betrieb genommen. Derzeit stehen noch Restleistungen aus sowie offene Nachtragsforderungen von Auftragnehmern im Raum, gegen die sich die Bädergesellschaft auch gerichtlich wehrt. Somit besteht das Risiko einer Budget- überschreitung, sofern die Nachtragsforderungen nicht abgewehrt werden können.

Ein weiteres Risiko liegt in einer möglichen Teilrückzahlung von erhaltenen Fördermitteln bis zu der abschließenden Prüfung durch den Fördermittelgeber für den Schwimmhallenneubau.

Bei der Betreibung der Bäder stellen die Energiekosten für Fernwärme und Strom sowie die Kosten für Wasser und Abwasserentsorgung einen wesentlichen Kostenfaktor dar. Seit 2022 erhöhten sich die Fernwärmekosten preisbedingt deutlich im Vergleich zu den Vorjahren. Die staatlichen Preisbremsen wirkten im Jahr 2023 vorerst kostenbegrenzend. Die Kosten für Strombezug liegen, durch Auslaufen langfristiger Verträge ab 2024, auf einem höheren Niveau.

Die Bädergesellschaft wurde Ende 2023 im Energiemanagement der ISO 50001 zertifiziert und hat im Wirtschaftsplan Energie-Effizienz-Investitionsmaßnahmen beschlossen, um den Kostenerhöhungen entgegenzuwirken.

Als Anbieter von Dienstleistungen ist der Betrieb des Bades in hohem Maße abhängig von dem eingesetzten Personal. Den damit verbundenen Risiken des Unternehmensaustritts und der Motivation wird durch den Einsatz von Mitarbeiterbindungsinstrumenten, Nachfolgeplanung und Personalmarketing, entgegengewirkt.

Die Begrenzung des notwendigen Verlustausgleichs hängt maßgeblich davon ab, ob es gelingt, die in der Planung unterstellten Besucherzahlen und Erlöse zu erreichen und die unterstellten Kosten nicht zu überschreiten.

Chancen resultieren insbesondere aus Möglichkeiten zur Differenzierung der Angebotsstruktur als Besuchermagnet für den Freizeitsektor, Umsetzung von Energieeinsparmaßnahmen sowie durch die Umsetzung des im Wirtschaftsplan eingearbeiteten Konzepts zur Entwicklung des GalaxSea zu einem modernen, attraktiven, energieeffizienten und marktorientierten Freizeitbad. Um diese Chancen aktiv zu nutzen, werden unter anderem gezielte Marketingaktivitäten und Kooperationen innerhalb der Stadtwerke Jena Gruppe (z.B. FamilienAboCard) umgesetzt. Zur Steigerung der Attraktivität werden Investitions- und Instandhaltungsmaßnahmen in Freibädern durchgeführt. Die weitere Etablierung der Dienstleistungen um Physiotherapieangebote wird vorangetrieben.

4 Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein Jahresüberschuss laut Wirtschaftsplan in Höhe von 2,3 Mio. € geplant. Das Jahresergebnis wird unverändert stark von den Beteiligungsergebnissen der Stadtwerke Energie, dem Nahverkehr und der Bädergesellschaft abhängen. Die Stadtwerke Jena GmbH plant für das Geschäftsjahr 2024 Umsatzerlöse von 24,4 Mio. € und ein Beteiligungsergebnis von 1,2 Mio. €

Die Wirtschaftsplanung 2024 der Stadtwerke Energie sieht ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 34,4 Mio. € vor.

Die Roherträge im Strom-, Gas-, Fernwärmevertrieb sowie in der Erzeugung werden mit 25,3 Mio. € prognostiziert. Gesunkene Kundenzahlen und eine intensivere Wettbewerbssituation führen in den Sparten Strom und Gas zu rückläufigen Roherträgen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023. Auch in der Sparte Fernwärme wird ein leicht geringeres Ergebnis erwartet. Für den Bereich Erzeugung gehen die Stadtwerke Energie von einem höheren Rohertrag im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr aus.

Die Erträge aus Beteiligungen und Finanzanlagen sind für das Jahr 2024 in Höhe von 27,7 Mio. € geplant und damit im Vergleich zum Ist 2023 um ca. 1 Mio.€ niedriger. Dies ist insbesondere auf die um 1,0 Mio. € geringer erwartete Gewinnabführung der Stadtwerke Netze zurückzuführen

Für das Geschäftsjahr 2024 wird im Nahverkehr ein Jahresergebnis vor Verlustausgleich von -16,4 Mio. € erwartet. Darin sind zusätzliche ertragswirksame Zuschüsse für den Jenaer Nahverkehr von 2,0 Mio. € enthalten, die bislang nicht mit einem konkreten Förderprogramm unterlegt sind. Ursachen für die zu erwartende Ergebnisentwicklung sind vor allem die steigenden Abschreibungen und Zinsen für die geplanten Investitionsmaßnahmen. Zudem belasten die aktuelle Preisentwicklung (Strom-, Personal- und Materialkosten, Zinsniveau) und die bisher geringere Nachfrage zusätzlich das Ergebnis.

Die Höhe der Umsatzerlöse wird stark von der Entwicklung der Fahrgastzahlen und der Finanzierung des Deutschlandtickets im Jahr 2024 abhängen. Branchenweit wird für 2024 angenommen, dass ein Ausgleichsmechanismus analog dem Jahr 2023 gelten wird. Die entsprechenden Beschlusslagen sind von Bund und Land noch zu schaffen.

Das Hauptaugenmerk wird auch in den nächsten Jahren auf der Umsetzung des 2020 begonnenen Fahrzeug- und Infrastrukturprogramms liegen. Im Jahr 2024 erfolgen Lieferungen weiterer 12 Bahnen. Der Abruf weiterer 9 Bahnen der ersten Lieferoption mit Stadler ist zum 30.06.2023 ausgelöst worden. Die Auslieferung wird in den Jahren 2025/26 erwartet.

Mit dem Projekt "Linie 1" wird der Nahverkehr im Stadtgebiet Jena ab dem Jahr 2024 bis voraussichtlich 2029 eine echte Barrierefreiheit auf seinen wichtigen Nord-Südlinien umsetzen und das Streckennetz um 1,1 km bis in das Wohngebiet Himmelreich erweitern.

Der Wirtschaftsplan der Bädergesellschaft geht für das Jahr 2024 von einem Jahresergebnis vor Verlustausgleich in Höhe von -6,0 Mio. € aus.

Für das Jahr 2024 wurden höhere Umsatzerlöse geplant. Diese ergeben sich im Wesentlichen aus dem ganzjährigen Betrieb der Sportschwimmhalle und auch aus erhofften Umsatzsteigerungen im Rahmen einer verbesserten Auslastung der Sportschwimmhalle. Ebenso werden im Bad- und Saunabetrieb des Freizeitbades GalaxSea höhere Umsatzerlöse zum einen aus Preiserhöhungen und zum anderen aus Besucheranzahlsteigerungen erwartet.

Die Bädergesellschaft hat Anfang des Jahres 2023 das Vorhaben der energetischen Sanierung und Modernisierung des Freizeitbades GalaxSea gestartet. Nach einer europaweiten Ausschreibung erfolgte die Vergabe der Planungsteile Architektur, Tragwerk sowie Technische Gebäudeausstattung (Heizung, Lüftung, Sanitär, Badewassertechnik und Elektro). Aktuell erfolgt die der Vorund Entwurfsplanung. Die verschiedenen Varianten werden derzeit in den Gremien der Bädergesellschaft vorgestellt bzw. zur Entscheidung gebracht. Das Projekt soll mit Fördermitteln aus dem EFRE-Förderverfahren "Energieeffizienzsteigerung in öffentlichen Gebäuden und Infrastrukturen: Kommunen" in Verbindung mit der BEG-Förderung (Bundesförderung für effiziente Gebäude) umgesetzt werden.

Die Auswirkungen auf die künftige Geschäftsentwicklung, die sich aus dem andauernden russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ergeben, können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschlie- ßend bewertet werden. Auch wenn im Laufe des Geschäftsjahres 2023 eine deutliche Entspannung an den Energiemärkten zu verzeichnen war, bestehen für die künftige Entwicklung weiterhin erhebliche Risiken. Preissteigerungen für Material und Dienstleistungen sowie die Zahlungsunfähigkeit von Geschäftspartnern können weitere negative Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der Bädergesellschaft haben. Zurzeit wird nicht mit existenzgefährdenden Auswirkungen gerechnet.

 

Jena, 22. Mai 2024

Geschäftsführung

Claudia Budich Tobias Wolfrum

Bilanz

AKTIVA
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen 84.796.624,42 86.086.363,92
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.107.951,63 1.441.620,63
1. Entgeltlich erworbene Schutzrechte  4.965,00 5.453,00
2. Entgeltlich erworbene Software 569.297,00 813.279,00
3. Geschäfts- und Firmenwert 491.667,00 591.667,00
4. Geleistete Anzahlungen  42.022,63 31.221,63
II. Sachanlagen 1.299.408,00 1.217.891,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.299.408,00 1.217.891,00
III. Finanzanlagen 82.389.264,79 83.426.852,29
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 76.575.312,29 76.575.312,29
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.780.000,00 6.815.000,00
3. Beteiligungen 15.840,00 15.840,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 18.112,50 20.700,00
B. Umlaufvermögen 165.992.169,61 134.913.840,82
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 61.271.957,71 67.849.700,00
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.807.400,84 1.386.871,73
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 32.033.010,33 51.337.141,40
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 135,85 155,25
4. Sonstige Vermögensgegenstände 27.431.410,69 15.125.531,62
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 104.720.211,90 67.064.140,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 599.097,74 419.777,18
Bilanzsumme 251.387.891,77 221.419.981,92
PASSIVA
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 117.022.027,34 112.065.731,62
I. Gezeichnetes Kapital 50.000.000,00 50.000.000,00
II. Kapitalrücklage 7.622.625,14 7.622.625,14
III. Gewinnrücklagen 46.379.254,75
1. Sonderrücklage gemäß § 27 Abs. 2 DMBilG 4.891.458,27 4.891.458,27
2. Andere Gewinnrücklagen 49.551.648,21 41.487.796,48
IV. Jahresüberschuss 4.956.295,72 8.063.851,73
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 0,00 2.497,00
C. Rückstellungen 3.153.560,97 2.935.880,84
1. Rückstellungen für Pensionen  1.193.069,11 1.204.435,41
2. Sonstige Rückstellungen 1.960.491,86 1.731.445,43
D. Verbindlichkeiten 131.172.812,11 106.388.473,67
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 26.875.000,00 29.375.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 990.021,61 631.530,83
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 102.937.662,09 76.206.607,43
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiliungsverhältnis besteht 83.000,00 62.500,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 287.128,41 112.835,41
(davon aus Steuern € 106.401,43; Vorjahr € 85.662,61) 85.662,61
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit  € 0,00; Vorjahr € 2.412,80)
E. Rechnungsabgrenzungsposten 39.491,35 27.398,79
Bilanzsumme 251.387.891,77 221.419.981,92

Gewinn- und Verlustrechnung

2023 2022
1. Umsatzerlöse 24.742.623,67 23.604.766,69
2. Sonstige betriebliche Erträge und unfertigen Erzeugnissen 43.216,63 82.197,55
3. Materialaufwand -17.239.728,30 -16.037.585,37
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -702.493,39 -15.380.244,39
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -16.537.234,91 -657.340,98
4. Personalaufwand -7.094.195,46 -6.439.331,45
a) Löhne und Gehälter -5.869.805,83 -1.161.897,24
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.224.389,63 -5.277.434,21
(davon für Altersversorgung € 180.737,29; Vorjahr € 168.915,23) 168.915,23
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.171.689,47 -1.175.334,33
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -4.231.984,16 -3.468.870,36
7. Erträge aus Gewinnabführung 27.094.377,55 24.918.142,51
8. Erträge aus Beteiligungen 1.072,58 7.690,00
(davon aus verbundenen Unternehmen € 1.072,58; Vorjahr € 7.690,00) 7.690,00
9. Erträge aus Ausleihungen des Anlagevermögens 188.459,85 47.283,15
(davon aus verbundenen Unternehmen: € 188.168,75; Vorjahr € 46.953,25) 14.396,87
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.262.542,09 409.891,36
(davon aus verbundenen Unternehmen: € 700.559,09; Vorjahr € 182.949,00) 63.782,84
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen  -103.500,00 -62.500,00
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.275.534,44 -685.134,76
(davon an verbundene Unternehmen € 1.731.721,45; Vorjahr € 137.607,89) 12.684,00
(davon aus Aufzinsung für Rückstellungen € 4.908,27; Vorjahr € 12.684,00) 137.607,89
13. Aufwendungen aus Verlustübernahme -17.249.380,82 -13.365.449,30
14. Steuern vom Einkommen und Ertrag -9.984,00 227.840,66
15. Ergebnis nach Steuern 4.956.295,72 8.063.606,35
16. sonstige Steuern 0,00 245,38
17. Jahresüberschuss  4.956.295,72 8.063.851,73

Anhang

1 Aufstellungsgrundsätze

Die Stadtwerke Jena GmbH (Stadtwerke Jena) hat ihren Sitz in Jena und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Jena unter der Registernummer HRB 200602. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und unter Beachtung des Gesetzes für Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie des Gesellschaftsvertrages. Der Gesellschaftsvertrag sieht seit 2019 die Anwendung der Vorschriften des Aktiengesetzes zum Jahresabschluss vor.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Vom Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern nach § 274 Abs. 1 HGB macht die Gesellschaft keinen Gebrauch.

2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

2.1 Aktiva

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und - soweit abnutzbar - planmäßig linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert ist zu Anschaffungskosten bewertet und wird gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 und 4 HGB über einen Zeitraum von 10 Jahren planmäßig abgeschrieben.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Das bewegliche Anlagevermögen wird nach der linearen Methode abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der betrieblichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften in Anlehnung an die amtlichen Afa-Tabellen vorgenommen.

Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungspreis bis zu 800 € werden voll abgeschrieben. Abweichend davon werden Datenverarbeitungsanlagen und Peripheriegeräte, deren Anschaffungskosten weniger als 800 € betragen, nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Ausleihungen sind zum Nennwert angesetzt. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgen Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Alle erkennbaren Risiken sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben bis zum Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, sind nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den diesbezüglichen Schulden verrechnet. Die der Absicherung dienenden und zu verrechnenden Vermögensgegenstände wurden zu ihrem beizulegenden Zeitwert bzw. Nennwert bewertet.

2.2 Passiva

Die Eigenkapitalposten sind zum Nennbetrag angesetzt.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse umfasst erhaltene Investitionszuschüsse und wird entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgswirksam aufgelöst.

Die Pensionsrückstellungen basieren auf versicherungsmathematischen Berechnungen nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,82 % p.a. (Vorjahr 1,78 %) und einem Rententrend von 2,2 % p. a.. Auf die Anwendung eines Gehaltstrends wird verzichtet. Als Rechnungsgrundlagen werden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck verwendet. Die Aktivwerte der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen werden nach § 246 Abs. 2 HGB mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet.

Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Rückstellungen werden mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr werden mit dem durch die Deutsche Bundesbank veröffentlichten Zinssatz diskontiert.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Einnahmen bis zum Bilanzstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

3 Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel ersichtlich.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen ergeben sich wie folgt:

Unmittelbarer Anteilsbesitz:

Stammkapital Haftkapital Grundkapital Anteil Buchwert am 31.12.2023 Eigenkapital zum 31.12.2023 Ergebnis 2023 Unternehmensverträge3)
T€ % T€ T€ T€
Jenaer Nahverkehr GmbH, Jena 1) 11.550 95,0 8.850 37.381 -11.902 EAV/BV
Jenaer Bäder und Freizeit GmbH, Jena 1) 2.000 100,0 0 24.467 -5.347 EAV/BV
Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH, Jena 2) 20.000 72,1 66.588 83.146 36.188 EAV
JenA4 GmbH, Jena 300 67,67 1.000 2.076 124
Service Gesellschaft Jena mbH (SGJ), Jena 25 100,0 137 287 39
Verbundene Unternehmen 76.575
Verkehrslandeplatz Jena-Schöngleina GmbH, Schöngleina 50 50,0 16 649 -112
Beteiligungen 16

1) Ergebnis vor Verlustausgleich

2) Ergebnis vor Gewinnabführung und Ausgleichszahlungen

3) Ergebnisabführungsvertrag (EAV)/Beherrschungsvertrag (BV)

Wesentlicher mittelbarer Anteilsbesitz (aktive Gesellschaften):

Stammkapital Haftkapital Grundkapital Anteil Buchwert am 31.12.2023 Eigenkaptial zum 31.12.2023 Jahresergebnis 2023
T€ % T€ T€ T€
Verbundene Unternehmen
jenawohnen GmbH, Jena 20.000 94,0 1) 41.819 303.592 28.471
Stadtwerke Jena Netze GmbH, Jena 5) 8.000 100,0 1) 24.288 27.788 4.387
Biogas Jena GmbH & Co. KG, Jena 1.200 50,0 1) 684 2.634 665
Biogas Milda GmbH & Co. KG,Milda 800 50,0 1) 400 666 -189
wohndienstjena GmbH, Jena 400 100,0 2) 5.995 6.241 -218
ASI Anlagen, Service, Instandhaltung GmbH, Jena 100 100,0 1) 6.128 7.591 4.642
varys. Gesellschaft für Software und Abrechnung mbH, Jena 100 100,0 1) 1.618 2.544 391
job Jenaer Objektmanagement- und Betriebsgesellschaft mbH, Jena 300 94,5 1) 1.844 4.747 1.515
Biogas Jena Beteiligungs GmbH, Jena 25 100,0 1) 25 65 3
THS Technischer Hausservice GmbH, Erfurt 25 100,0 3) 201 1.641 1.073
JES Verkehrsgesellschaft mbH, Eisenberg 25,6 100,0 4) 594 1025 249

1) der durch die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH unmittelbar gehaltene Anteil

2) der durch die jenawohnen GmbH unmittelbar gehaltene Anteil

3) der durch die ASI Anlagen, Service, Instandhaltung GmbH unmittelbar gehaltene Anteil

4) der durch die Jenaer Nahverkehr GmbH unmittelbar gehaltene Anteil

5) Ergebnis vor Ergebnisabführung

Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen

Jahr Lieferungen und Leistungen Finanzverkehr Unternehmensverträge Sonstiges Gesamt
T€ T€ T€ T€ T€
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2023 -362 5.300 27.094 1 32.033
2022 522 25.880 24.935 0 51.337

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen sonstige Forderungen (0,1 T€).

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen (27.431 T€) sind für 2023 und Vorjahre Steuererstattungsansprüche enthalten. Diese betreffen Forderungen aus Umsatzsteuer (6.928 T€), Körperschaftsteuer (17.476 T€) und Gewerbesteuer (2.761 T€). Andere sonstige Vermögensgegenstände sind in Höhe von 266 T€ enthalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände gegen die Gesellschafterin werden in Höhe von 2.877 T€ (Vorjahr 1.157 T€) ausgewiesen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Kapital- und Gewinnrücklagen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Stand zum 01.01.2023 Einstellungen Stand zum 31.12.2023
Kapitalrücklage 7.622.625,14 0,00 7.622.625,14
Gewinnrücklagen 46.379.254,75 8.063.851,73 54.443.106,48
54.001.879,89 8.063.851,73 62.065.731,62

Der Jahresüberschuss 2022 wurde gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 13. September 2023 vollständig in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

Die Pensionsrückstellungen (2.219 T€) werden mit dem Zeitwert der Aktivwerte der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen nach § 246 Abs. 2 HGB (1.026 T€) saldiert. Die Anschaffungskosten und der Zeitwert der Aktivwerte entsprechen dem Buchwert.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 28 T€.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere mit 1.039 T€ Verpflichtungen zum Rückbau von stillgelegten Fernwärmeverteilungsanlagen. Darüber hinaus sind mit 609 T€ Rückstellungen aus dem Personalbereich enthalten. Weiter sind mit 122 T€ Rückstellungen für Jahresabschluss- und Beratungskosten und mit 190 T€ Rückstellungen für ausstehende Rechnungen enthalten.

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 stellen sich wie folgt dar:

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt bis 1 Jahr über 1 Jahr mehr als 5 Jahre
Jahr T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2023 26.875 2.500 24.375 14.375
2022 29.375 2.500 26.875 16.875
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2023 990 990 0 0
2022 630 630 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2023 102.938 102.938 0 0
2022 76.207 76.207 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 2023 83 83 0 0
2022 63 63 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 2023 287 287 0 0
2022 113 113 0 0
2023 131.173 106.798 24.375 14.375
2022 106.388 79.513 26.875 16.875

Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

Jahr Lieferungen und Leistungen Finanzverkehr Unternehmensverträge Sonstiges Gesamt
T€ T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2023 798 60.916 17.249 23.975 102.938
2022 566 48.487 13.365 13.789 76.207

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis betreffen in Höhe von 83 T€ sonstige Verbindlichkeiten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten (287 T€) beinhalten Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuern in Höhe von 77 T€ (Vorjahr 86 T€) und Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 151 T€.

4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse (24.743 T€) werden ausschließlich im Inland erzielt und betreffen im Wesentlichen konzerninterne Dienstleistungen, Erlöse aus der Betriebsführung für JenaWasser und Umsatzerlöse aus IT-Dienstleistungen. Es werden periodenfremde Umsatzerlöse in Höhe von 21 T€ ausgewiesen.

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden periodenfremde Erträge insbesondere aus Rückstellungsauflösungen und Anlagenabgängen von 31 T€ ausgewiesen.

Unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen werden periodenfremde Zinserträge für Steuern von 22 T€ ausgewiesen.

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betreffen außerplanmäßige Abschreibungen auf Beteiligungsbuchwerte in Höhe von 104 T€ (Vorjahr 63 T€).

Die Zinsen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung (38 T€) wurden nach § 246 Abs. 2 HGB mit den Erträgen aus dem verpfändeten Deckungsvermögen (30 T€) saldiert.

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Gewerbesteuerzahlungen für Vorjahre in Höhe von 10 T€ enthalten.

5 Latente Steuern

Die Gesellschaft verfügt über abzugsfähige temporäre Differenzen aus dem Unterschied von handelsund steuerrechtlichen Wertansätzen. Diese resultieren aus den Bilanzpositionen Anteile an verbundenen Unternehmen, sonstige Vermögensgegenstände, Rückstellungen für Pensionen und sonstige Rückstellungen. Darüber hinaus bestehen steuerliche Verlustvorträge. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz von ca. 30 %. Die hieraus resultierenden aktiven latenten Steuern wurden unter Ausübung des Wahlrechtes nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

6 Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

7 Geschäfte größeren Umfangs gemäß § 6b Abs. 2 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)

Im Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse aus Geschäftsbesorgungen mit verbundenen Unternehmen in Höhe von 4.049 T€ sowie Umsatzerlöse aus IT-Dienstleistungen mit verbundenen Unternehmen in Höhe von 4.602 T€ erzielt. Die Aufwendungen aus Geschäftsbesorgungen verbundener Unternehmen betrugen 766 T€ und für Mieten 624 T€.

8 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von 1.068 T€ aus dem Bestellobligo.

Für das Geschäftsjahr 2024 resultieren sonstige finanzielle Verpflichtungen aus einem Rahmenvertrag über die Geschäftsbesorgung mit den Stadtwerken Energie in Höhe von 7.878 T€.

Aus dem bestehenden Mietvertrag mit den Stadtwerken Energie resultieren jährliche finanzielle Verpflichtungen in Höhe von ca. 555 T€.

Des Weiteren bestehen finanzielle Verpflichtungen im Rahmen der Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge mit dem Nahverkehr sowie mit der Bädergesellschaft.

Es besteht gemäß § 15 des Gesellschaftsvertrages eine feste jährliche Nachschusspflicht an den Verkehrslandeplatz Jena-Schöngleina GmbH, Schöngleina. Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 24. Mai 2023 beträgt diese Nachschusspflicht 83 T€ jährlich.

Die Stadtwerke Jena nehmen für die Umsetzung ihrer betrieblichen Altersversorgung eine Unterstützungskasse in Anspruch. Die Unterstützungskasse erbringt Leistungen der Alters-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenversorgung an die Beschäftigten ihrer Mitglieder. Der Umlagesatz 2023 betrug für das gesamte Jahr 1,5 %, bezogen auf die umlagepflichtigen Gehälter. Darüber hinaus war ein Zusatzbeitrag in Höhe von 4,4 % der umlagepflichtigen Gehälter zu leisten (davon umfasste der Arbeitgeberanteil in den Monaten Januar bis Dezember 2023 jeweils 2,0 %). Die Summe der umlagepflichtigen Gehälter betrug im laufenden Geschäftsjahr 4.800 T€. Der Umlagesatz für 2024 beträgt

1,7 % der umlagepflichtigen Gehälter. Außerdem ist weiterhin der Zusatzbeitrag von 4,4 % der Gehälter zu leisten.

Zur Deckung von Fehlbeträgen kann die Zusatzversorgungskasse von den Arbeitgebern pauschale Sanierungsgelder erheben.

9 Nachtragsbericht

Über Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben, ist nicht zu berichten.

10 Ergänzende Angaben

Aufsichtsrat

Dr. Thomas Nitzsche, Jena, Aufsichtsratsvorsitzender (Oberbürgermeister der Stadt Jena),

Tobias Dose, Jena, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender (Verkehrsmeister),

Dr. Matthias Cord, Helmstedt (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Thüga AG) - bis 31.12.2023,

Anna Rethmann, Berlin (Finanzvorstand der Thüga AG München) - seit 01.01.2024

Dr. Margret Franz, Jena (Rentnerin),

Friedrich-Wilhelm Gebhardt, Jena (Rentner),

Lena Saniye Güngör, Jena (Psychologin),

Diana Henze, Blankenhain (Projektleiterin),

Benjamin Koppe, Jena, (Dezernent für Finanzen, Sicherheit und Bürgerservice der Stadt Jena),

Thomas Kühn, Jena (Betriebsrat),

Jens Kuphal, Jena (Betriebshandwerker),

Gunther Lorenz, Jena (Rentner),

Ivonne Presser, Jena (Assistenz),

Alexis Taeger, Jena (Leiter Supply Chain Management),

Jens Thomas, Jena (Angestellter),

Guntram Wothly, Jena (Studienrat).

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Vergütungen in Höhe von 35 T€ gezahlt.

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer/-in der Stadtwerke Jena sind:

Claudia Budich, Jena und Tobias Wolfrum, Jena

bestellt.

Bezüglich der Organbezüge (einschließlich der Bezüge an ehemalige Mitglieder der Geschäfts-führung) wurde vom Wahlrecht gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Beschäftigte

In der Gesellschaft arbeiteten im Jahresdurchschnitt 97 (Vorjahr: 95) Angestellte (davon 56 weibliche und 41 männliche Beschäftigte).

Konzernabschluss

Die Stadtwerke Jena sind oberstes Mutterunternehmen des Konzerns Stadtwerke Jena und stellen als solches gemäß § 290 HGB den Konzernabschluss auf. Der Konzernabschluss wird beim Unternehmensregister elektronisch eingereicht und ist unter der HRB Nr. 200602 (Amtsgericht Jena) abrufbar.

Honorar Abschlussprüfer

Die Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB zum Honorar des Abschlussprüfers werden im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 der Stadtwerke Jena gemacht, den die Gesellschaft als Mutterunternehmen aufstellt.

Geschäfte mit nahe stehenden Personen

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen werden nicht durchgeführt.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von 4.956.295,72 € auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Jena, den 28. März 2024

Geschäftsführung

Claudia Budich Tobias Wolfrum

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugang Umbuchungen Abgang 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen,Konzessionen, sonstige Rechte 56.084,00 0,00 0,00 0,00 56.084,00
2. Entgeltlich erworbene Software 3.614.819,20 160.363,25 31.221,63 0,00 3.806.404,08
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1.000.000,00 0,00 0,00 0,00 1.000.000,00
4. Geleistete Anzahlungen 31.221,63 42.022,63 -31.221,63 0,00 42.022,63
4.702.124,83 202.385,88 0,00 0,00 4.904.510,71
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.847.724,45 719.927,98 0,00 18.348,74 4.549.303,69
3.847.724,45 719.927,98 0,00 18.348,74 4.549.303,69
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 102.376.714,51 0,00 0,00 0,00 102.376.714,51
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 6.815.000,00 0,00 0,00 1.035.000,00 5.780.000,00
3. Beteiligungen 709.575,94 103.500,00 0,00 0,00 813.075,94
4. Ausleihungen an Beteiligungen 20.700,00 0,00 0,00 2.587,50 18.112,50
109.921.990,45 103.500,00 0,00 1.037.587,50 108.987.902,95
118.471.839,73 1.025.813,86 0,00 1.055.936,24 118.441.717,35
Abschreibungen
01.01.2023 Zugang Abgang 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen,Konzessionen, sonstige Rechte 50.631,00 488,00 0,00 51.119,00
2. Entgeltlich erworbene Software 2.801.540,20 435.566,88 0,00 3.237.107,08
3. Geschäfts- oder Firmenwert 408.333,00 100.000,00 0,00 508.333,00
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.260.504,20 536.054,88 0,00 3.796.559,08
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.629.833,45 635.634,59 15.572,35 3.249.895,69
2.629.833,45 635.634,59 15.572,35 3.249.895,69
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.801.402,22 0,00 0,00 25.801.402,22
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 693.735,94 103.500,00 0,00 797.235,94
4. Ausleihungen an Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
26.495.138,16 103.500,00 0,00 26.598.638,16
32.385.475,81 1.275.189,47 15.572,35 33.645.092,93
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen,Konzessionen, sonstige Rechte 4.965,00 5.453,00
2. Entgeltlich erworbene Software 569.297,00 813.279,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 491.667,00 591.667,00
4. Geleistete Anzahlungen 42.022,63 31.221,63
1.107.951,63 1.441.620,63
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.299.408,00 1.217.891,00
1.299.408,00 1.217.891,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 76.575.312,29 76.575.312,29
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.780.000,00 6.815.000,00
3. Beteiligungen 15.840,00 15.840,00
4. Ausleihungen an Beteiligungen 18.112,50 20.700,00
82.389.264,79 83.426.852,29
84.796.624,42 86.086.363,92

Segmentberichterstattung

Bilanz zum 31. Dezember 2023 - Elektrizitätsverteilung

AKTIVA
31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte 397,20 272,65
2. Entgeltlich erworbene Software 62.561,68 101.452,43
3. Geschäfts- oder Firmenwert 39.333,36 29.583,35
4. Geleistete Anzahlungen 4.622,49 106.914,73 4.058,81 135.367,24
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 142.456,08 156.949,67
2. Geleistete Anzahlungen  0,00 142.456,08 0,00 156.949,67
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
5. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
249.370,81 292.316,91
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 0,00
2. Geleistete Anzahlungen für Vorräte 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
davon gegen Gesellschafter: 0 T€ 
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 1.009,47
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 66.266,52 100.475,67
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 10,87 7,76
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€ 
4. Sonstige Vermögensgegenstände 20.713,51 103.998,56
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€  
5. Interne Forderungen  0,00 86.990,90 0,00 205.491,47
III. Schecks, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 0,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 64.169,16 46.954,62
400.530,87 544.763,00
PASSIVA
31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Zugeordnetes Kapital 419.693,80 389.494,13
II. Bilanzgewinn  -229.109,09 -183.313,32
190.584,71 206.180,81
B. Sonderposten für Investitionszuwendungen 0,00 159,25
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 0,00 0,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 82.011,14 34.878,27
82.011,14 34.878,27
D. Verbindlichkeiten
davon gegen Gesellschafter: 0 T€ 
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 0 T€ (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 80.064,00 28.005,14
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 80 T€ (Vorjahr: 28 T€)
davon mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.971,04 19.885,67
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 7 T€ (Vorjahr: 20 T€)
davon mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6.640,00 3.125,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 7 T€ (Vorjahr: 3 T€)
davon mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 24.069,94 7.189,12
davon aus Steuern: 6 T€  (Vorjahr: 5T€)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 0 T€  (Vorjahr 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 24 T€ (Vorjahr: 7 T€)
davon mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
6. Interne Verbindlichkeiten 5.867,18 241.777,89
123.612,16 299.982,83
E. Rechnungsabgrenzungsposten 4.322,86 3.561,84
400.530,87 544.763,00

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 - Elektrizitätsverteilung

2023 2022
1. Umsatzerlöse 905.056,64 907.977,31
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.745,05 4.740,76
3. Materialaufwand -279.159,68 -241.672,29
  a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -8.447,12 -7.743,78
  b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -270.712,57 -233.928,51
4. Personalaufwand -590.620,28 -601.751,35
  a) Löhne und Gehälter -484.955,55 -491.752,50
  b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -105.664,73 -109.998,85
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -102.728,96 -114.263,97
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -163.401,86 -141.140,49
7. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 0,00
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,00
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlagevermögens 0,00 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 0,00
11. Ergebnis nach Steuern -229.109,09 -186.110,04
12. Sonstige Steuern 0,00 0,00
13. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 2.796,73
14. Jahresergebnis vor Gewinnabführung und Ergebnisverwendung -229.109,09 -183.313,32
15. Aufwendungen aus vertraglicher Gewinnabführung außenstehende Gesellschafter 0,00 0,00
16. Aufwendungen aus vertraglicher Gewinnabführung SWJ 0,00 0,00
17. Jahresfehlbetrag -229.109,09 -183.313,32

Bilanz zum 31. Dezember 2023 - Gasverteilung

AKTIVA
31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte 148,95 109,06
2. Entgeltlich erworbene Software 22.751,55 39.061,26
3. Geschäfts- oder Firmenwert 14.750,01 11.833,34
4. Geleistete Anzahlungen 1.680,91 39.331,42 1561,0815 52.564,74
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 51.816,72 60.378,49
2. Geleistete Anzahlungen  0,00 51.816,72 0,00 60.378,49
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
5. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
91.148,14 112.943,23
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 0,00
2. Geleistete Anzahlungen für Vorräte 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
davon gegen Gesellschafter: 0 T€ 
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 400,86
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 24.101,85 39.092,33
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4,08 3,11
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€ 
4. Sonstige Vermögensgegenstände 7.766,56 41.599,42
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€  
5. Interne Forderungen  43.538,57 75.411,05 0,00 81.095,72
III. Schecks, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 0,00
75.411,05 81.095,72
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.386,71 18.128,25
189.945,90 212.167,20
PASSIVA
31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Zugeordnetes Kapital 202.173,37 187.625,69
II. Bilanzgewinn  -87.862,76 -72.905,37
114.310,61 114.720,32
B. Sonderposten für Investitionszuwendungen 0,00 62,84
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 0,00 0,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 30.408,34 13.783,76
30.408,34 13.783,76
D. Verbindlichkeiten
davon gegen Gesellschafter: 0 T€ 
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 0 T€ (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 29.377,92 10.794,60
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 29 T€ (Vorjahr: 11 T€)
davon mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.780,38 7.940,20
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 3 T€ (Vorjahr: 8 T€)
davon mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.490,00 1.250,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 2 T€ (Vorjahr: 1 T€)
davon mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 9.006,07 2.836,97
davon aus Steuern: 2 T€  (Vorjahr: 2 T€)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 0 T€  (Vorjahr 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 9 T€ (Vorjahr: 3 T€)
davon mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
6. Interne Verbindlichkeiten 0,00 59.408,58
43.654,37 82.230,34
E. Rechnungsabgrenzungsposten 1.572,59 1.369,94
189.945,90 212.167,20

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 - Gasverteilung

2023 2022
1. Umsatzerlöse 294.893,06 302.504,67
2. Sonstige betriebliche Erträge 568,39 1.471,71
3. Materialaufwand -81.112,57 -69.684,40
  a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -2.459,34 -2.242,90
  b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -78.653,22 -67.441,50
4. Personalaufwand -211.650,49 -221.357,63
  a) Löhne und Gehälter -174.026,39 -181.039,01
  b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -37.624,10 -40.318,63
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -29.809,45 -32.960,46
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -60.751,71 -53.880,00
7. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 0,00
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,00
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlagevermögens 0,00 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 0,00
11. Ergebnis nach Steuern -87.862,76 -73.906,11
12. Sonstige Steuern 0,00 0,00
13. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 1.000,74
14. Jahresergebnis vor Gewinnabführung und Ergebnisverwendung -87.862,76 -72.905,37
15. Aufwendungen aus vertraglicher Gewinnabführung außenstehende Gesellschafter 0,00 0,00
16. Aufwendungen aus vertraglicher Gewinnabführung SWJ 0,00 0,00
17. Jahresfehlbetrag -87.862,76 -72.905,37

Bilanz zum 31. Dezember 2023 - Messstellenbetrieb

AKTIVA
31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Software 0,00 7.598,56
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 312,22 7.910,78
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 12.006,89
2. Geleistete Anzahlungen  0,00 0,00 0,00 12.006,89
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
5. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 19.917,67
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 0,00
2. Geleistete Anzahlungen für Vorräte 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
davon gegen Gesellschafter: 0 T€ 
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 14,64
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 5.489,67
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€ 
4. Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 0,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0 T€  
5. Interne Forderungen  5.175,06 5.175,06 0,00 5.504,31
III. Schecks, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 0,00
5.175,06 5.504,31
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 3.267,99
5.175,06 28.689,97
PASSIVA
31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Zugeordnetes Kapital 26.523,37
II. Bilanzverlust -13.188,77
13.334,60
B. Sonderposten für Investitionszuwendungen 4,30
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 0,00
2. Steuerrückstellungen 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 837,72
837,72
D. Verbindlichkeiten
davon gegen Gesellschafter: 0 T€ 
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 0 T€ (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 2.037,27
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 0 T€ (Vorjahr: 2 T€)
davon mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 70,36
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 0T€ (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 0T€ (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 193,42
davon aus Steuern: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 0 T€  (Vorjahr 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 0T€ (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: 0 T€  (Vorjahr: 0 T€)
6. Interne Verbindlichkeiten 0,00 11.938,32
0,00 14.239,36
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 273,99
5.175,06 28.689,97

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 - Grundzuständiger Messstellenbetrieb

2023 2022
1. Umsatzerlöse 74.231,04 47.634,45
2. Sonstige betriebliche Erträge 136,26 192,39
3. Materialaufwand -16.582,87 -9.736,02
  a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -522,95 -312,94
  b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -16.059,92 -9.423,08
4. Personalaufwand -62.204,71 -38.523,34
  a) Löhne und Gehälter -51.255,55 -31.377,17
  b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -10.949,17 -7.146,18
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -6.198,74 -4.656,20
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -12.785,79 -8.252,20
7. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 0,00
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,00
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlagevermögens 0,00 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 0,00
11. Ergebnis nach Steuern -23.404,81 -13.340,92
12. Sonstige Steuern 0,00 0,00
13. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 152,16
14. Jahresergebnis vor Gewinnabführung und Ergebnisverwendung -23.404,81 -13.188,77
15. Aufwendungen aus vertraglicher Gewinnabführung außenstehende Gesellschafter 0,00 0,00
16. Aufwendungen aus vertraglicher Gewinnabführung SWJ 0,00 0,00
17. Jahresfehlbetrag -23.404,81 -13.188,77

Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung für die Tätigkeitsbereiche

Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und Grundzuständiger Messstellenbetrieb Strom

für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeines

Die Stadtwerke Jena GmbH (Stadtwerke Jena) hat gem. § 6b Abs. 1 EnWG ihre Tätigkeiten im Geschäftsjahr für die Bereiche

·           Elektrizitätsverteilung,

·           Gasverteilung,

·           Grundzuständiger Messstellenbetrieb von modernen Messeinrichtungen und intelligenten        Messsystemen (Messstellenbetrieb)

aufgrund der energiespezifischen Dienstleistungserbringung für die Stadtwerke Jena Netze GmbH (Stadtwerke Netze) aufzustellen und entsprechende Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen.

Die Aufstellung von Tätigkeitsabschlüssen erfolgte erstmals zum 31.12.2020. Mit der Zuordnung der energiespezifischen Dienstleistungen folgt die Stadtwerke Jena den Vorgaben und erweiterten Auslegungen der Bundesnetzagentur.

Grundlage für die Aufteilung auf die Bereiche sind die in SAP auf Kostenstellen gebuchten Auf-wendungen und Erträge. Der Kostenstellenaufbau der Stadtwerke Jena unterteilt sich in Servicebereichs-Kostenstellen und Geschäftsfelder.

Auf den Servicebereichs-Kostenstellen (Servicekostenstellen) fallen im Wesentlichen Umsatzerlöse aus Geschäftsbesorgungen und Dienstleistungen, Personalaufwand, Abschreibungen auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung und sonstige betriebliche Aufwendungen an.

Diese sind:

·         Bereich Geschäftsführung,

·         Bereich Unternehmenskommunikation,

·         Bereich Recht und Liegenschaften,

·         Bereich Einkauf,

·         Bereich Personal

·         Bereich Governance

·         Berufsausbildung/Betriebsrat

·         IT-Allgemein

Auf den Geschäftsfelder-Kostenstellen (Haupttätigkeitsfelder der Stadtwerke Jena) werden alle den Bereichen unmittelbar zuordenbaren Geschäftsvorfälle - dies betrifft im Wesentlichen die Umsatzerlöse, Aufwendungen für Lieferungen und Leistungen, sowie sonstige betriebliche Aufwendungen gebucht. Die Geschäftsfelder sind wie folgt aufgeteilt:

·         Betriebsführung Jenawasser

·         Beteiligungsergebnis

·         Geschäftsbesorgung andere

Im Geschäftsfeld Geschäftsbesorgungen werden die Umsatzerlöse und Aufwendungen aus den Dienstleistungen Geschäftsbesorgung separat je Unternehmen dargestellt.

Die einzelnen Servicekostenstellen und Geschäftsfelder werden jeweils durch eigene Kostenstellen in SAP abgebildet. Das Geschäftsfeld Geschäftsbesorgungen wird nur mit direkt zugeordneten oder geschlüsselten Aufwendungen und Erlöse/Erträgen dargestellt.

Ausgangspunkt für die Ermittlung der Aktivitäten-Gewinn- und Verlustrechnung und der Aktivitäten-Bilanzen ist die Kostenstellen- bzw. Profitcenter-Auswertung aus dem SAP-Buchhaltungssystem.

Die direkt auf den Geschäftsfelder-Kostenstellen gebuchten Sachverhalte werden unverändert übernommen.

Die auf den Servicekostenstellen erfassten Geschäftsvorfälle werden im Rahmen des Unbundling mittels geeigneter Schlüssel den Geschäftsfeldern anteilig zugeordnet.

Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Ermittlung der Tätigkeiten-Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Schritte durchgeführt:

Schritt 1 - Ermittlung der Gesamtkosten der Servicekostenstellen, das heißt

·           Eliminierung / Umbuchung der direkt zuordenbaren Umsatzerlöse (im Wesentlichen Geschäftsbesorgungsentgelte) sowie direkt zuordenbaren zwecks Ermittlung der Gesamtkosten.

Schritt 2 - Ermittlung des geeigneten Schlüssels je Servicekostenstelle

Je Servicekostenstelle gibt es einen eigenen Schlüssel, mit dem die Aufwendungen und Erträge möglichst verursachungsgerecht auf die Bereiche verteilt werden. Hierbei gibt es folgende Schlüssel / Schlüsselungsprinzipien:

·           Schlüssel "Umsätze Geschäftsbesorgungsentgelte"Dieser Schlüssel setzt die gebuchten Geschäftsbesorgungsentgelte zueinander ins Verhältnis

·           Schlüssel "Mitarbeiteranzahl"Dieser Schlüssel setzt die Mitarbeiteranzahl je Bereich ins Verhältnis. Dieser Schlüssel wird nur in Verbindung mit einem weiteren Schlüssel genommen.

·           Schlüssel "Stundennachweise"Hier wird anhand der erfassten Mitarbeiterstunden aus beiden Vorjahren nach den jeweiligen Tätigkeiten ein Schlüssel ermittelt.

·         Schlüssel "Anschaffungs- und Herstellungskosten Tochtergesellschaften"

Für diesen Schlüssel wurden die Anschaffungs- und Herstellungskosten der Tochtergesellschaften der Stadtwerke Jena als Grundlage genommen. Dieser Schlüssel wird nur in Kombination angewandt.

·         Schlüssel "IKT-Abrechnung"

Für diesen Schlüssel wird die Abrechnung der IT-Dienstleistungen als Grundlage genommen.

Schlüsselungsprinzipien

Die oben aufgeführten Schlüssel werden als Kombination lediglich auf der Kostenstelle Geschäftsbesorgung in Kombination angewandt.

Für die entsprechenden Servicebereiche wurden folgende Schlüssel / Schlüsselungsprinzipien angewandt:

Servicebereiche

Schlüsselungsprinzip

Geschäftsführung

"Mitarbeiteranzahl und Anschaffungs- und Herstellungskosten der Tochtergesellschaften"

Unternehmenskommunikation

"Stundennachweise"

Recht und Liegenschaften

"Stundennachweise"

Einkauf

"Umsätze Geschäftsbesorgungsentgelte"

Personal

"Mitarbeiterzahl"

Governance

"Umsätze Geschäftsbesorgungsentgelte"

Berufsausbildung/Betriebsrat

"Mitarbeiteranzahl"

IT-Allgemein

"IKT-Abrechnung"

Schritt 3 - Ermittlung der Tätigkeiten-Gewinn- und Verlustrechnung der vier Bereiche SWJN

Die Tätigkeiten-Gewinn- und Verlustrechnung der Bereiche ist die Summe aus den direkt auf den Bereichskostenstellen gebuchten Sachverhalten zuzüglich der anhand obiger Schlüsselungssystematik ermittelten Anteile an den Aufwendungen und Erträgen der einzelnen Servicekostenstellen. Für die Geschäftsbesorgung Stadtwerke Netze wird so ein Gesamtergebnis ermittelt, welches dann mittels der gleichen Schlüsselungslogik der Stadtwerke Netze auf die vier Tätigkeitsfelder geschlüsselt wird.

Analog der Einzelzuordnung von Sachverhalten in der Bilanz wurden die Erträge aus Beteiligungen und Erträge aus Ausleihungen von Finanzanlagevermögen, Abschreibungen auf Finanzanlagevermögen sowie die Zinserträge und Zinsaufwendungen ebenso wie die Aufwendungen aus Verlustübernahme und die Steuern vom Einkommen und Ertrag direkt dem sonstigen Bereich zugeordnet.

Bilanz

Die direkt zurechenbaren Bilanzpositionen werden auf Grundlage der Profit-Center-Auswertung direkt den Tätigkeitsbereichen zugeordnet.

Zur Aufteilung aller nicht direkt zuordenbaren Beträge der Servicebereichs-Profitcenter auf die Geschäftsbereiche werden die Schlüssel analog der unter Schritt 2 und Schritt 5 zur Gewinn- und Verlustrechnung beschriebenen Prinzipien verwendet. Ausnahmen davon bilden das Finanzanlagevermögen, die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Cash- und Kapitalpool, die Forderungen aus Steuererstattungsansprüchen (Umsatz-, Körperschaft- und Gewerbesteuer), die Bankbestände und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die Rückstellung für Rückbau Fernwärmenetz sowie die sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis, welche direkt dem sonstigen Bereich zugeordnet wurden.

Unter dem Posten Interne Forderungen und Verbindlichkeiten werden dieForderungen bzw. Verbindlichkeiten gegen die / gegenüber den anderen Tätigkeitsbereichen ausgewiesen.

Für die Zuordnung des Eigenkapitals auf die Tätigkeitsbereiche wird der Schlüssel aus dem Verhältnis des Anlagevermögens des jeweiligen Tätigkeitsbereiches zum Gesamt-Anlagevermögen verwendet.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse in den Tätigkeitsbereichen Elektrizitäts- und Gasverteilung sowie im Messstellenbetrieb.

Geschäfte größeren Umfangs gemäß § 6b Abs. 2 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)

Im Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse aus Geschäftsbesorgungen mit verbundenen Unternehmen in Höhe von 4.049 T€ sowie Umsatzerlöse aus IT-Dienstleistungen mit verbundenen Unternehmen in Höhe von 4.602 T€ erzielt. Die Aufwendungen aus Geschäftsbesorgungen verbundener Unternehmen betrugen 766 T€ und für Mieten 624 T€.

Die Erträge und Aufwendungen wurden den Tätigkeiten einzeln zugeordnet und im Übrigen geschlüsselt.

Zusätzliche Angaben

Grundlage für die Verrechnung der Leistungsbeziehungen zwischen den Tätigkeitsbereichen sind die angefallenen Kosten.

Bezüglich der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verweisen wir auf den Anhang des Jahresabschlusses 2023.

 

Jena, 28. März 2024

Geschäftsführung

Claudia Budich    

Tobias Wolfrum

Bericht des Aufsichtsrats

Die Geschäftsführung hat den Aufsichtsrat während des Geschäftsjahres 2023 in vier regulären und einer außerordentlichen Sitzung sowie in einer Beschlussfassung im Umlaufverfahren über die Lage und die zu erwartenden Entwicklungen der Gesellschaft sowie über wesentliche Geschäftsvorgänge mündlich und schriftlich unterrichtet.

Der Aufsichtsrat hat die ihm gesetzlich zukommenden Aufgaben erfüllt und darüber hinaus, neben Lage und Entwicklung der Gesellschaft, insbesondere die längerfristige Unternehmensplanung sowie wichtige Investitionsvorhaben und -maßnahmen, erörtert.

Die mit Gesellschafterbeschluss vom 13. September 2023 zum Abschlussprüfer bestellte und vom Aufsichtsrat beauftragte BBH AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den Jahresabschluss der Stadtwerke Jena GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichtes geprüft und den Bestätigungsvermerk in uneingeschränkter Form erteilt.

Der Aufsichtsrat schließt sich dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer an. Er erhebt gegen den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und den Lagebericht auch nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen und empfiehlt dem Gesellschafter, den Jahresabschluss 2023 der Stadtwerke Jena GmbH festzustellen.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates sprechen der Geschäftsführung und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im vergangenen Jahr geleistete, erfolgreiche Arbeit Dank und Anerkennung aus.

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.12.2024 festgestellt.

Auszug aus dem Protokoll der Gesellschafterversammlung der Stadtwerke Jena GmbH vom 09.12.2024

001 Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01-01.-31.12.2023 wird festgestellt.

002 Der Jahresüberschuss in Höhe von 4.956.295,72 € wird in voller Höhe in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Für die Gesellschaftern Stadt Jena

gez. Dr. Thoams Nitzsche, Oberbürgermeister

Für das Protokoll

gez. Martin Berger, Protokollant 

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Stadtwerke Jena GmbH, Jena

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Stadtwerke Jena GmbH, Jena, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stadtwerke Jena GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DER EINHALTUNG DER RECHNUNGSLEGUNGSPFLICHTEN NACH § 6B ABS. 3 ENWG UND § 3 ABS. 4 S.2 MSBG

Prüfungsurteile

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und Messstellenbetrieb nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.

· Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

· Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F.) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG " weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG.

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

· ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

· ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG entsprechen.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 S. 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tä- tigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Erfurt, 27. Mai 2024

BBH AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jürgen Gold, Wirtschaftsprüfer

Bianca Engel, Wirtschaftsprüferin

Aktuelle Berichte und Vollvolumen-Zugriff auf alle Geschäftsjahre. API-Key holen →

Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

  • Aktueller Auszug (AD)
  • Chronologischer Auszug (CD)
  • Strukturierte Inhalte (SI, XML)
  • Gesellschafterliste
  • Satzung / Gesellschaftsvertrag
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Website-Inhalt

Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.

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AI-Assistenten

Dieses Unternehmen in Claude oder ChatGPT

Verbinde handelsregister.ai einmal mit deinem AI-Assistenten – danach fragst du ihn einfach nach diesem und jedem anderen Unternehmen.

Alle MCP-Tools in der Dokumentation →
  1. In Claude auf Einstellungen → Connectors → „Eigenen Connector hinzufügen“ gehen.
  2. Diese Server-URL eintragen: https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Im Dialog mit deinem handelsregister.ai-Konto anmelden. Der Connector steht danach in jedem Chat unter „Tools“ bereit.
  1. In ChatGPT unter Einstellungen → Connectors → Erweitert den Entwicklermodus einschalten und „Erstellen“ wählen.
  2. Name „handelsregister“, Authentifizierung OAuth und diese Server-URL eintragen: https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Im Dialog mit deinem handelsregister.ai-Konto anmelden und den Connector im Chat unter „Weitere“ aktivieren.
  1. Einmal im Terminal ausführen:
    claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
      --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
  2. Fertig – der Server ist ab jetzt in jeder Claude-Code-Sitzung verfügbar.

Für eigene Anwendungen: den Server als Tool mitgeben, authentifiziert über deinen API-Key.

from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Stadtwerke Jena GmbH: Geschäftsführung, Gesellschafter, Kennzahlen?",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

Cursor, Windsurf und andere MCP-Clients: diesen Block in die MCP-Konfiguration eintragen.

{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

YOUR_API_KEY durch deinen Key ersetzen – nach dem Login ist er hier automatisch eingesetzt.

Zum Ausprobieren im Chat:
Was weißt du über Stadtwerke Jena GmbH? Nutze die entity_id 432e50a2ff2df7a4420eaccf6b490fca und zeig mir Geschäftsführung, Gesellschafter und die letzten Geschäftszahlen.
Profil · Finanzen · Personen · Dokumente

Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen

Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.

  • Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
  • Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
  • Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
  • News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
Alle Felder mit API-Key freischalten API-Key holen →
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Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.

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