Stadtwerke Wolfenbüttel GmbHWolfenbüttelJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen und Geschäftsmodell des Unternehmens Unternehmensgegenstand der Stadtwerke Wolfenbüttel GmbH (im Folgenden auch kurz Stadtwerke genannt) ist die Errichtung, der Erwerb und der Betrieb energie-, wasser- und abwasserwirtschaftlicher Anlagen und die öffentliche Versorgung mit elektrischer Energie, Gas, Wasser, Dampf und Wärme sowie die Entsorgung von Abwasser. Gegenstand ist auch die Errichtung, Erwerb und Betrieb von Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energien sowie von Daten- und Telekommunikationsnetzen sowie der grundzuständige Messstellenbetrieb. Sitz der Gesellschaft ist Wolfenbüttel. Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Braunschweig unter der Nummer HRB 7363 eingetragen. Gesellschafter der Stadtwerke sind zu 74 % die Stadtbetriebe Wolfenbüttel GmbH, mit denen ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen ist, und mit 26 % die Avacon AG. Die Stadtwerke Wolfenbüttel sind mit 1 % am Kapital der Avacon AG beteiligt. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, zum Beispiel für Tests und Impfstoffe. (Quelle: www.destatis.de). Rechtliche Rahmenbedingungen Den gesetzlichen Rahmen für die Geschäftstätigkeit der Stadtwerke bildet nach wie vor das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG). Danach soll die leitungsgebundene Versorgung aller Kunden mit Elektrizität und Gas möglichst sicher, preisgünstig, verbraucherfreundlich, effizient und umweltverträglich geschehen. Daneben sind als weitere grundlegende Regelungen das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-Gesetz), die Niederspannungsanschlussverordnung (NAV), das Gesetz über den Messstellenbetrieb und die Datenkommunikation in intelligenten Energienetzen (MsbG) sowie die Stromgrundversorgungsverordnung (StromGVV) und die Gasgrundversorgungsverordnung (GasGVV) zu nennen. Auf der Grundlage des Erdgas-Wärme-Soforthilfegesetzes (EWSG) wurden Kundinnen und Kunden von leitungsgebundenen Erdgas- und Wärmelieferungen in Höhe der Abschlagszahlung für den Monat Dezember 2022 entlastet. Die Umsetzung der Entlastung erfolgte über die Erdgaslieferanten und Wärmeversorgungsunternehmen, die zur Finanzierung dieser Entlastung einen Vorauszahlungs- bzw. Erstattungsanspruch gegen die Bundesrepublik Deutschland haben. Eine Abrechnung der erhaltenen Vorausleistungen erfolgt bis zum 31.05.2024. Auf der Grundlage des Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetzes (EWPBG) und des Strom-Preisbremsengesetzes (StromPBG) wurden Kundinnen und Kunden in 2023 entlastet. Die Vorauszahlungsansprüche wurden geltend gemacht und vom Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) geleistet. Sowohl das EnWG, das EEG als auch KWK-Gesetz sind in 2023 geändert worden. Im regulierten Stromnetzbereich ist das Jahr 2023 das erste Jahr der vierten Regulierungsperiode. Für den regulierten Gasnetzbereich hatte in 2022 die vierte Regulierungsperiode begonnen. Energieverbrauch in Deutschland Der Energieverbrauch in Deutschland erreichte 2023 eine Höhe von 523 Terawattstunden (TWh). Das entspricht einem Rückgang um 3,9 % bzw. 21 TWh gegenüber dem Vorjahr und damit dem niedrigsten Niveau seit 1990. Dieser deutliche Rückgang beim Energieverbrauch hat mehrere Ursachen:
Der Erdgasverbrauch verringerte sich 2023 um 4,3 % auf 2.641 PJ (90,1 Mio. t SKE). Das ist der niedrigste Stand seit 2014. Ursachen für diese Entwicklung waren:
Die erneuerbaren Energien steigerten ihren Beitrag zum Primärenergieverbrauch 2023 um 2,3 % auf 2.118 PJ (72,3 Mio. t SKE). Der Anteil der Erneuerbaren am Bruttostromverbrauch erreichte 2023 einen Anteil von 52 % (Vorjahr: 46 %). Wichtigste Ursache dieser Entwicklung war die vor allem in der zweiten Jahreshälfte deutlich höhere Stromproduktion der Windenergieanlagen an Land (plus 15 %). Bei der Solarenergie gab es trotz eines starken Zubaus bei den PV-Anlagen nur einen leichten Zuwachs bei der Stromproduktion (plus 1 %). Die Biomasse, deren Anteil an den erneuerbaren Energien bei über 50 % liegt, blieb um 4 % hinter dem Vorjahreswert zurück. Die Stromerzeugung aus Wasserkraft erhöhte sich nach dem sehr trockenen Vorjahr um 11 %. 2023 wurden 9,2 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom mehr aus dem Ausland importiert als exportiert. Damit wurde Deutschland erstmals seit 2002 wieder Netto-Importeur von Strom. Deutschland importiert Strom in den Stunden, in denen Strom aus dem Ausland günstiger ist als der Betrieb deutscher fossiler Kraftwerke. Insgesamt profitieren die deutschen Stromverbraucher von Stromimporten und den damit verbundenen sinkenden Strompreisen. Der europäische Stromhandel ermöglicht es, die Stromnachfrage in jeder Stunde mit dem jeweils günstigsten verfügbaren Erzeugungsmix zu decken - unabhängig von nationalen Grenzen. Die Stromerzeugung aus Kernenergie ging 2023 um knapp 80 % zurück. Der starke Rückgang ist auf den Streckbetrieb der letzten drei Kernkraftwerke und deren endgültige Stilllegung zum 15. April 2023 zurückzuführen. Seit diesem Zeitpunkt leistet die Kernenergie in Deutschland keinen Beitrag mehr zur Energieversorgung. Die Steinkohle verminderte ihren Anteil am Energiemix um knapp 1 % und die Braunkohle um 1,5 %. Leichte Anteilserhöhungen gab es dagegen beim Mineralöl und beim Erdgas mit jeweils 0,9 %. Mit knapp 2 % konnten die erneuerbaren Energien ihren Beitrag zum Energiemix am stärksten ausweiten. (Quelle: www.ag-energiebilanzen.de). Beschaffungspreise Das Jahr 2023 brachte den Energiemärkten nach der Hochpreisphase im Jahr 2022 eine deutliche Erholung. 2023 sind sowohl die Nettostromerzeugung als auch die Last in Deutschland auf die niedrigsten Werte seit Anfang der 2000er gefallen.
Die Rahmenbedingungen für die Energiewirtschaft werden aber auch in Zukunft nicht mehr dieselben sein: Energiesicherheit, Diversifikation durch den Aufbau einer LNG-Import-Infrastruktur sowie Effizienz- und Einsparmaßnahmen stehen im Vordergrund. (Quelle: https://blog.energybrainpool.com/) Gas Seit Anfang 2023 sind die Preise im Gasgroßhandel wieder gesunken, liegen aber immer noch deutlich höher als vor Beginn der Energiepreiskrise. Der kurzfristige Handelsmarkt stieg zu Beginn des Jahres bei ca. 70 EUR/MWh ein, fiel im zweiten Quartal 2023 auf ca. 22 EUR/MWh und lag am Ende des ersten Halbjahres 2023 jedoch bereits wieder bei ca. 35 EUR/MWh. Der Verbrauch von Erdgas in Deutschland konnte im Jahresvergleich reduziert werden, aber auch in den kommenden Monaten wird der Blick auf die Gasimportmengen und die Füllstände der Speicher wichtig bleiben. Die Speicherfüllstände lagen Ende 2023 bei ca. 90 %, damit ist die Lage der Gasversorgung in Deutschland stabil. Strom Die Lage am Strommarkt hat sich im Vergleich zum Krisenjahr 2022 wieder deutlich entspannt, wenngleich die Preise signifikant höher bleiben als vor dem Ukraine-Krieg. Im Jahr 2023 lag im Durchschnitt der volumengewichtete Day-Ahead Börsenstrompreis bei 92,29 EUR/MWh gegenüber 230,57 EUR/MWh im Vorjahr. Die Terminmärkte zeigen ebenfalls einen fallenden Strompreistrend für den Fortlauf dieser Dekade an. (Quellen: https://blog.energybrainpool.com/, https://www.agora-energiewende.de) 2. Geschäftsverlauf Maßgeblich für das operative Geschäft der Stadtwerke sind die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren "Ergebnis vor Steuern" sowie die "Bruttoumsatzrendite über alle Sparten". Die Bruttoumsatzrendite ist das Verhältnis von Ergebnis vor Steuern zu Umsatzerlösen. Für 2023 ist ein Ergebnis vor Steuern von 5,02 Mio. EUR erwartet worden, tatsächlich haben sich 8,66 Mio. EUR eingestellt (Vorjahr: 9,09 Mio. EUR). Das bessere Ergebnis resultiert im Wesentlichen aus einer höheren Bruttoumsatzrendite im Stromvertrieb. Entwicklung der Sparten Die Bruttoumsatzrendite über alle Sparten erreichte mit 7,8 % (Vorjahr 10,4 %) ein Niveau über dem Planwert. Der Wirtschaftsplanansatz von 4,2 % wurde um 3,6%-Punkte überschritten. Die Gesamtabgabe beim Stromvertrieb lag im Jahr 2023 mit 100,6 Mio. kWh unter dem Vorjahr mit 119,8 Mio. kWh und unter der Planung mit 113,0 Mio. kWh. Im Marktgebiet der Stadtwerke gab es im Jahr 2023 Kundenabgänge von 0,5 %, weniger als die Hälfte (0,2 %) davon im Netzgebiet von Wolfenbüttel. Die Kundenzugewinne im Vorjahr, die auch aus der Insolvenzwelle von Energielieferanten infolge des enormen Preisanstieges nach Ausbruch des Ukraine-Krieges resultierte, sind wieder an dritte Lieferanten zurückgegangen und erklärt die geringe Absatzmenge mit. Zudem haben ein sparsames Verbrauchsverhalten der Letztverbraucher und der starke Zubau privater PV-Anlagen zu der Mengenentwicklung geführt. Auf die Entspannung der Energiebeschaffungsmärkte haben die Stadtwerke unterjährig mit einer Strompreissenkung reagiert. Obwohl die Absatzmenge deutlich unter dem Vorjahresabsatz liegt, erhöht sich die Bruttoumsatzrendite im Vorjahresvergleich durch die Spotmarktentwicklung von 1,8 % in 2022 auf 8,1 % in 2023. Der Wirtschaftsplanansatz von -0,9 % wurde um 9,0%-Punkte überschritten. Die Gesamtabgabe beim Gasvertrieb lag im Jahr 2023 mit 296,5 Mio. kWh unter der des Vorjahres mit 349,3 Mio. kWh und unter der Planung mit 361,0 Mio. kWh. Im Marktgebiet der Stadtwerke gab es im Jahr 2023 Kundenabgänge von 1,05 %, den überwiegenden Teil davon im Netzgebiet von Wolfenbüttel. Der Mengenrückgang im Vorjahresvergleich und im Planvergleich ist neben der Witterungsentwicklung durch das sparsame Verbrauchsverhalten der Letztverbraucher verursacht. Obwohl die Absatzmenge deutlich unter dem Vorjahresabsatz und unter der geplanten Absatzmenge liegt, erreichte die Bruttoumsatzrendite im Geschäftsjahr 2023 mit 8,3 % einen Wert, der über dem Vorjahreswert (8,1 %) und über dem geplanten Wert (4,6 %) liegt. Grund ist die sinkende Preisentwicklung der Beschaffungsmärkte, in deren Folge sich höhere spezifische Rohmargen ergeben haben. Die Gesamtabgabe in der Wassersparte lag im Jahr 2023 witterungsbedingt mit 2.500 Tm 3 unter dem Vorjahr mit 2.551 Tm 3 und unter der geplanten Absatzmenge von 2.625 Tm 3. Nach einer Wasserpreiserhöhung zum 1. Januar 2023 hat sich trotz des Mengenrückganges eine Bruttoumsatzrendite von +1,8 % gegenüber -0,3 % im Vorjahr ergeben. Die Wirtschaftsplanung sah eine Bruttoumsatzrendite von +0,3 % für 2023 vor. Im Stromnetz von Wolfenbüttel wurden im abgeschlossenen Geschäftsjahr rund 125 Mio. kWh verteilt (Vorjahr: rd. 133 Mio. kWh), im Wirtschaftsplan wurden rund 140 Mio. kWh angenommen. Die Ertragsseite des Stromnetzes wird geprägt durch die von der Bundesnetzagentur (BNetzA) festgelegte Erlösobergrenze, weitere Regulierungseffekte und die Weitergabe staatlich induzierter Umlagen. Durch die erhebliche Unterschreitung der Netzmenge haben sich erhebliche Mindererlöse ergeben, zusätzlich haben sich höhere vorgelagerte Netzkosten eingestellt. Die Mindererlöse werden zwar in den kommenden Jahren durch die regulatorisch vorgesehene Berücksichtigung im Regulierungskonto refinanziert, führen aber in diesem Wirtschaftsjahr zu einer deutlichen Unterschreitung der geplanten Bruttoumsatzrendite. Die Aufwandsseite wird durch die vorgelagerten Netzkosten, Konzessionsabgaben, übrige Materialaufwendungen, Personalaufwendungen, Abschreibungen und sonstige Aufwendungen wesentlich beeinflusst. Es ergibt sich die Bruttoumsatzrendite mit -9,8 %. Der Vorjahreswert lag bei +2,8 %. Für 2023 war eine Bruttoumsatzrendite von -1,6 % erwartet worden. Die außergewöhnlich geringe Netzmenge resultiert aus Stromsparmaßnahmen der Letztverbraucher und einem starken Zubau von PV-Anlagen. Im Gasnetz von Wolfenbüttel wurden im abgeschlossenen Geschäftsjahr 358,4 Mio. kWh, im Vorjahr 384,6 Mio. kWh und im Wirtschaftsplan 390,0 Mio. kWh verteilt. Die Ertragsseite des Gasnetzes wird geprägt durch die von der BNetzA festgelegte Erlösobergrenze sowie weitere Regulierungseffekte. Die Aufwandsseite wird durch die vorgelagerten Netzkosten, Konzessionsabgaben, übrige Materialaufwendungen, Personalaufwendungen, Abschreibungen und sonstige Aufwendungen wesentlich beeinflusst. Die Bruttoumsatzrendite im Geschäftsjahr erreichte mit 14,1 % einen Wert, der über dem Vorjahreswert (13,4 %) und den ebenfalls mit 14,1 % geplanten Wert erreicht. Der Mengenrückgang im Vorjahresvergleich ist neben der Witterungsentwicklung durch ein sparsames Verbrauchsverhalten der Letztverbraucher begründet. Dass die geplante Bruttoumsatzrendite trotzdem erreicht werden konnte, findet seine Ursache in einer Minderung der vorgelagerten Netzkosten, die Mindererlöse aus dem Mengenrückgang kompensieren konnte. In der Sparte grundzuständiger Messstellenbetrieb war für 2023 ein negatives Ergebnis vor Steuern von 51 TEUR geplant, eingestellt hat sich ein negatives Ergebnis vor Steuern von 331 TEUR. Im Vorjahr war ein negatives Ergebnis vor Steuern von 479 TEUR zu berücksichtigen. In der Sparte Dienstleistungen werden Betriebsführungsleistungen für die Stadt Wolfenbüttel (Straßenbeleuchtung, Lichtzeichenanlagen, Abwasser), die Stadtbetriebe Wolfenbüttel GmbH (Schwimmbad und Parkhäuser), der Nahwärmeservice sowie sonstige Dienstleistungen ausgewiesen. In 2022 wurden wesentliche Bestandteile des Glasfasernetzes, das in dieser Sparte berücksichtigt war, verkauft. Die Erlöse aus dem Veräußerungsgeschäft führen zu einer einmaligen erheblichen Ergebnisverbesserung dieser Sparte im Vorjahr. Die Bruttoumsatzrendite für 2023 hat 27,0 % erreicht. Sie liegt unter dem Vorjahreswert von 67,9 %. Personal- und Sozialbereich Am Jahresende beschäftigten die Stadtwerke insgesamt 120 Arbeitnehmer (ohne Elternzeit, Altersteilzeit (Freistellungsphase), Auszubildende, Aushilfen und Geschäftsführung). Im Jahr 2023 wurde die Zusammenarbeit mit der Ostfalia Wolfenbüttel weiter fortgeführt. Angeboten wird die Praxisphase im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Energie/Umwelt im Praxisverbund. Seit dem 1. August 2020 bilden die Stadtwerke Wolfenbüttel erstmals seit vielen Jahren wieder im gewerblichen Bereich aus. Zwei Auszubildende konnten die Stadtwerke Wolfenbüttel im Jahr 2020 für den Ausbildungsberuf Elektroniker für Betriebstechnik gewinnen. Beide Auszubildende haben im Jahr 2023 erfolgreich ausgelernt. Einen Auszubildenden haben die Stadtwerke Wolfenbüttel in ein Arbeitsverhältnis übernehmen können. Im Jahr 2023 wurden Ausbildungsplätze in diesem Bereich nicht vergeben. Weiterhin wurden 2 Auszubildende im Jahr 2023 für den Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker für Rohrsystemtechnik eingestellt. Die Ausbildung erfolgt in Kooperation mit der ProASS und findet zu Teilen in deren Ausbildungszentrum in Braunschweig statt. Weiterhin haben die Stadtwerke Wolfenbüttel im Jahr 2023 eine Auszubildende für den Beruf der Industriekauffrau eingestellt. Die Sicherung und Erweiterung der fachlichen Kompetenzen der Mitarbeiter stehen für die Stadtwerke im Vordergrund, um den weiterhin steigenden Anforderungen des Wettbewerbs gerecht zu werden. Deshalb wurde den Mitarbeitern im Rahmen von internen und externen Weiterbildungsmaßnahmen Gelegenheit zur Entwicklung ihrer beruflichen Qualifikationen gegeben. Ein moderner, offener Führungsstil soll zudem das eigenverantwortliche Handeln und die Motivation der Mitarbeiter fördern. Die Gesellschaft ist Mitglied beim Kommunalen Arbeitgeberverband Niedersachsen und tariflich an den Tarifvertrag Versorgungsbetriebe (TV-V) gebunden. Im Jahr 2023 erfolgte keine Tarifanpassung, aber eine tarifliche Auszahlung der Inflationsausgleichsprämie. Die Auszahlung erfolgte als Einmalzahlung im Monat Juni 2023 in Höhe von 1.240,- € und von Juli 2023 bis Februar 2024 monatlich in Höhe von 220,- € für einen Vollzeitbeschäftigten. 3. Darstellung der Lage Das Ergebnis vor Steuern erreicht 8,66 Mio. EUR (Vorjahr 9,09 Mio. EUR). Das Jahresergebnis der Stadtwerke lag über dem geplanten Niveau von 5,02 Mio. EUR und ist damit positiv ausgefallen. Das bessere Ergebnis resultiert im Wesentlichen aus einer höheren Bruttoumsatzrendite im Stromvertrieb. Gegenüber der Wirtschaftsplanung kann der höhere Materialaufwand durch höhere sonstige betriebliche Erträge kompensiert werden. Der Personalaufwand verringerte sich gegenüber der Planung. Darüber hinaus fällt das Finanzergebnis bedingt durch höhere Zinserträge (439 TEUR; Vorjahr 2 TEUR) als auch niedrigere Zinsaufwendungen (578 TEUR; Vorjahr 907 TEUR) positiver aus als geplant. a) Ertragslage Die Umsatzerlöse, bereinigt um die Strom- und Energiesteuer, erhöhten sich zum Vorjahr um 18,8 Mio. EUR auf 87,7 Mio. EUR. Die Veränderung bei den Umsatzerlösen ergibt sich im Wesentlichen aus den Preisentwicklungen in den Energiesparten Strom und Gas. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit 1,8 Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau von 4,2 Mio. EUR. Im Vorjahr wirkte sich der Verkauf des Breitbandnetzes als Sondereffekt aus. Der gesamte Materialaufwand, der überwiegend Aufwendungen für Strom-, Gas- und Wasserbezüge beinhaltet, ist gegenüber dem Vorjahr (47,0 Mio. EUR) auf 65,0 Mio. EUR gestiegen, resultierend im Wesentlichen aus den höheren Bezugspreisen für Strom und Gas und dem Aufwand für CO 2 -Emissionszertifikate. Die Konzessionsabgabezahlungen an die Stadt Wolfenbüttel entsprechen den diesen Verpflichtungen zu Grunde liegenden Absatz- beziehungsweise Umsatzentwicklungen. Sie wurden mit 2,2 Mio. EUR in voller Höhe erwirtschaftet. Der Personalaufwand im Jahr 2023 liegt mit 9,85 Mio. EUR knapp unter dem Vorjahresniveau von 9,90 Mio EUR und unter dem Planwert von 10,20 Mio. EUR. Der Anstieg in den Löhnen und Gehältern wurde im Wesentlichen kompensiert durch geringere Aufwendungen für die Altersversorgung. Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr um 6 TEUR gestiegen und lagen damit 65 TEUR unter der Planung (2.918 TEUR). Die Reduzierung resultiert im Wesentlichen aus der Verschiebung von geplanten Investitionen in das Wirtschaftsjahr 2024. Die Beteiligungserträge enthalten die Dividende der Avacon AG, Helmstedt, sowie die Gewinnausschüttungen der Avacon Wasser GmbH, Wolfenbüttel und der Harzwasser-Kommunale Wasserversorgung GmbH, Syke. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr (5.502 TEUR) auf 5.369 TEUR gesunken. Im Jahr 2023 erhöhten sich die Kosten für IT-Dienstleistungen (438 TEUR). Fremdleistungen für Reparaturen (278 TEUR) und Rechtsberatung (131 TEUR), diese konnten aber durch eine Reduzierung im aperiodischen Aufwand (280 TEUR; Vorjahr 1.345 TEUR) überkompensiert werden. Im Zinsergebnis im Jahr 2023 ergibt sich saldiert ein Aufwand von 139 TEUR (Vorjahr 905 TEUR). Die Verbesserung resultiert im Wesentlichen aus höheren Zinserträgen aus Festgeldern und Bankguthaben (160 TEUR; Vorjahr 0 TEUR) sowie Finanzerträgen aus dem Deckungsvermögen für die rückgedeckten Pensionsverpflichtungen (274 TEUR), die im Vorjahr noch als Finanzaufwand (386 TEUR) das Zinsergebnis negativ beeinflusst hatten b) Vermögens- und Finanzlage Mittelherkunft und -verwendung Die Bilanzsumme der Stadtwerke liegt mit 87,2 Mio. EUR um 0,7 Mio. EUR über dem Vorjahresniveau (86,5 Mio. EUR). Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg im Anlagevermögen in Höhe von 4,7 Mio. EUR sowie in den Forderungen in Höhe von 1,2 Mio. EUR. Der Finanzmittelbestand verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,4 Mio. EUR. Das Anlagevermögen macht auf der Aktivseite mit 59,5 Mio. EUR (Vorjahr 54,8 Mio. EUR) 68,3 % (Vorjahr 63,4 %) der Bilanzsumme aus. Das Sachanlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr um 4,8 Mio. EUR auf 43,7 Mio. EUR angestiegen. Dies resultiert aus der Sanierung des Wasser-Gegenbehälters Drohnenberg, der Errichtung des Umspannwerkes Ost, dem Neubau eines Bodenzwischenlagers sowie der Modernisierung der bestehenden Verteilnetze. Das Finanzanlagevermögen enthält Beteiligungen; zusätzlich werden Darlehen an Dritte ausgewiesen. Die Darlehen werden regelmäßig bedient, darüber hinaus wurden einige Darlehen vollständig abgelöst, so dass sich die Summe der Ausleihungen erneut um 0,1 Mio. EUR auf 0,58 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr reduziert hat. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um 1,2 Mio. EUR auf 14,9 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr erhöht. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den sonstigen Vermögensgegenständen für Forderungen aus Strom- und Energiesteuer, Forderungen gegenüber dem ABW sowie Forderungen aus Erstattungsansprüchen aus der ehemaligen Versorgungskasse. Das Eigenkapital erhöht sich gegenüber dem Vorjahr um 1,0 Mio. EUR auf 18,7 Mio. EUR. Es beläuft sich auf 21,5 % der Bilanzsumme (Vorjahr 20,5 %). Der Sonderposten für Investitionszuschüsse liegt auf dem Vorjahreslevel von 9,1 Mio. EUR. Die Rückstellungen steigen im Vergleich zum Vorjahr um 4,0 Mio. EUR an, resultierend im Wesentlichen aus Zuführungen für Risiken aus Kundenrückforderungen und aus Rückstellungen für Stromeinspeisungen aus EEG-Anlagen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich um 2,4 Mio. EUR. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein weiteres Darlehen in Höhe von 4,0 Mio. EUR aufgenommen. Die erhaltenen Anzahlungen aus Kundenabschlägen für Energielieferungen verringerten sich zum Vorjahr um 2,2 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um 2,0 Mio. EUR, resultierend im Wesentlichen aus niedrigeren Bezugsrechnungen für Energielieferungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr (5,3 Mio. EUR) um 1,9 Mio. EUR auf 3,4 Mio. EUR gesunken, resultierend im Wesentlichen aus dem Rückgang kreditorischer Debitoren. Die Höhe der Verbindlichkeiten insgesamt hat sich um 4,3 Mio. EUR verringert. Liquidität Aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergibt sich ein Cashflow von 7,5 Mio. EUR (Vorjahr 14,7 Mio. EUR). Demgegenüber ist ein Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von 6,1 Mio. EUR (Vorjahr Mittelzufluss von 1,1 Mio. EUR) sowie ein Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit von 6,9 Mio. EUR (Vorjahr 7,3 Mio. EUR) zu verzeichnen. Damit ergibt sich zum Stichtag ein positiver Finanzmittelbestand von 9,5 Mio. EUR (Vorjahr 15,0 Mio. EUR). Die Zahlungsfähigkeit war im Berichtszeitraum und danach stets gegeben. Seit 2015 ist ein Rahmenkreditvertrag mit der Braunschweigischen Landessparkasse in Höhe von 3,756 Mio. EUR abgeschlossen, der im Berichtsjahr für Avalkredite in Höhe von 256 TEUR in Anspruch genommen wurde. Investition und Finanzierung Im Geschäftsjahr wurde gezielt investiert, um neben Neuerschließungen insbesondere Versorgungsaufgaben weniger störungsanfällig zu gestalten. Die Stadtwerke investierten 2023 insgesamt 7,7 Mio. EUR und trugen damit zur Sicherung von Arbeitsplätzen insbesondere auch in der Region Wolfenbüttel bei. Die Investitionen entfielen mit 6,9 Mio. EUR (einschl. Anlagen im Bau) auf technische Anlagen, des Weiteren wurden 0,4 Mio. EUR in Betriebs- und Geschäftsausstattung und 0,4 Mio. EUR in Grundstücke und immaterielle Vermögensgegenstände investiert. Die Finanzierung erfolgte neben der beschriebenen Kreditaufnahme aus Abschreibungsgegenwerten. Auch für das Jahr 2024 planen die Stadtwerke wieder zahlreiche Investitionen. Wesentliche Investitionsprojekte sind die Reinvestition in die Behälterwände des 2. Wassergegenbehälters Nord, Trafostationen, Niederspannungsleitungen. die Fertigstellung des Schalthauses am UW Ost sowie die Erstellung von eigenen PV-Anlagen. C. Prognose, Chancen- und Risiken der zukünftigen Entwicklung 1. Prognosebericht Wie in 2023 ist auch der Jahresanfang 2024 von sehr kurzfristigen politischen Entscheidungen geprägt. Als Beispiel sei die Umsatzsteuererhöhung für Gas- und Wärmelieferungen sowie die Beendigung der Preisbremsen genannt. Nach einer vorsichtigen ersten Beruhigung der Energiemärkte sorgen neue Regelungen zur Erreichung von Klimaneutralität in einem Umfeld von extremen Fachkräftemangel und immer noch hohen Inflationsraten für eine sehr hohe personelle und finanzielle Belastung von Energieversorgern. Die Stadtwerke rechnen im Jahr 2024 mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 5,9 Mio. EUR. Die Bruttoumsatzrendite über alle Sparten (Umsatzerlöse zu Ergebnis vor Steuern) erwarten wir bei 5,7 % und damit über dem Vorjahresplanniveau mit 4,2 %. Beim Stromnetz erwarten wir für 2024 eine Bruttoumsatzrendite von 0,9 %. Die Stadtwerke konnten in dem Verfahren zur Bestimmung des Ausgangsniveaus für die vierte Regulierungsperiode einen höheren anerkannten Betrag als in der dritten Regulierungsperiode erreichen und dadurch das defizitäre Vorjahresplanniveau übertreffen. 2024 ist das erste Jahr der vierten Regulierungsperiode im Stromnetz. Beim Stromvertrieb erwarten wir für 2024 bei der geplanten Absatzmenge und der langfristig erfolgten Strombeschaffung ein schwächeres Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr. Beim Gasnetz gehen wir für 2024 von einem Ergebnis vor Steuern aus, das über dem Vorjahresplanniveau liegt. Im Gasnetz ist 2024 bereits das zweite Jahr der vierten Regulierungsperiode. Die Netzabgabemenge wurde unter der Annahme eines normalen Temperaturverlaufes geplant. Die vergangenen Jahre haben jedoch gezeigt, dass der tatsächliche Temperaturverlauf erheblich von dieser Annahme abweichen kann. Beim Gasvertrieb wird für 2024 mit einem höheren Ergebnis vor Steuern im Vergleich zur Vorjahresplanung gerechnet. Die geplante Gasabgabemenge liegt unter der Annahme eines normalen Temperaturverlaufes mit 324 GWh unter dem Vorjahresplanniveau. Wegen bundesweit angestrebter Klimaschutzziele und damit einhergehender Dekarbonisierung ist auch zukünftig mit sinkenden Absatzmengen zu rechnen. In der Sparte Wasser gehen wir in 2024 von einem Ergebnis vor Steuern über dem Vorjahresplanniveau aus. Zum 1. Januar 2024 ist eine Preiserhöhung der Wasserpreise umgesetzt worden. Die Mengenplanung sieht eine Abgabe auf Vorjahresplanniveau vor. In der Sparte grundzuständiger Messstellenbetrieb gehen wir in 2024 wie im Vorjahr von einem negativen Ergebnis vor Steuern aus. In der Sparte Dienstleistungen gehen wir im Jahr 2024 von einem angemessenem, wenn auch unter dem Vorjahr liegendem, Ergebnis aus. Mit der Wirtschaftsplanung erwarten wir ein Ergebnis vor Steuern von 5.934 TEUR und liegen damit über dem Vorjahresplanergebnis. 2. Chancen- und Risikobericht Vertriebsseitige Chancen sehen wir unverändert im Erhalt des Kundenstamms im eigenen Netzgebiet. Die Akquise von Neukunden außerhalb des Netzgebietes wird, bei sich stabilisierenden Verhältnissen in den Energiebeschaffungsmärkten, attraktiver als im Vorjahr. Bei den Haushaltskunden konzentrieren wir uns auf die umliegende Region, während wir bei Firmenkunden auch über Ausschreibungen den Erfolg suchen. Chancen durch zeitvariable Tarife werden eruiert. Auch nach Eintritt einer Entspannung der Energiebeschaffungsmärkte führen Energiepreise, die über dem Preisniveau von vor der Ukraine-Krise liegen, bei industriellen und privaten Letztverbrauchern zu sparsamen Verbrauchsverhalten und geringeren Abnahmemengen. Die Abnehmerstruktur mit einem hohen Anteil eigener Kunden im eigenen Netz hilft dabei, der Situation zu begegnen. Der Witterungsverlauf kann die Ergebnissituation, insbesondere durch seinen Einfluss auf die Gas- und Wärmeabsatzmenge, sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Beschaffungsmarktrisiken sind für uns Risiken mit mittlerer Bedeutung. Regulatorische Risiken werden hauptsächlich im Erlöspfadmanagement für die vierte Anreizregulierungsperiode gesehen. Die Auswirkungen der Festsetzung der Erlösobergrenzen durch die Regulierungsbehörde sollen durch Maßnahmen der Kostenoptimierung und Effizienzverbesserung begrenzt werden. Preissteigerungen und Personalkostenentwicklung im Strom- und Gasnetz belasten die Netzergebnisse, werden aber über die regulatorischen Mechanismen, im Wesentlichen Kapitalkostenaufschlag und Festlegung von Ausgangsniveaus, berücksichtigt und führen so, wenn auch zeitversetzt, zu Erlöserhöhungen. Regulatorische Risiken sind für uns Risiken mit hoher Bedeutung. Aufgrund der Wettbewerbsintensität im Strom- und Erdgasgeschäft ergeben sich potentielle Absatzrisiken. Der Wettbewerb findet im Privatkundenbereich überwiegend im Internet über den Preis statt. Bei fallenden Energiebezugskosten am Markt haben Lieferanten mit kurzfristigen Beschaffungsstrategien einen Vorteil gegenüber unserer längerfristigen strukturierten Beschaffung. Der steigenden Wechselbereitschaft von Privatkunden treten die Stadtwerke Wolfenbüttel mit zielgruppenorientierten Produkten entgegen. Die Absatzrisiken sind für uns Risiken mit mittlerer Bedeutung. Durch den Wechsel von der Residualversorgung in die strukturierte Gasbeschaffung einsteht ein Modell- und Mengenrisiko. Den Risiken begegnen die Stadtwerke mit Risikozuschlägen bei der Preiskalkulation und dem kontinuierlichen Monitoring der unterjährigen Entwicklungen. Die strukturierte Gasbeschaffung bietet die Chance, bei fallenden Märkten offene Mengen kurzfristiger beschaffen zu können. Die Modellrisiken sind für uns Risiken mit mittlerer Bedeutung. Der Klimaschutzplan 2045 mit einhergehender Dekarbonisierung und Wärmewende werden in den kommenden Jahren für Herausforderungen sorgen. Es ist eine zunehmende Minderauslastung des Gasnetzes (bis hin zur Stilllegung) zu erwarten, Unterstützung bei der kommunalen Wärmeplanung ist zu leisten und zukünftige Investitionen sind zu stemmen. Erste Strategieprojekte sind eingeleitet, inwieweit sich Wasserstoff-Infrastrukturen und Biomethan-Konzepte als Alternative zur bisherigen Gasversorgung eigenen, wird beobachtet. Wirtschaftlich werden Anpassungen von Nutzungsdauern im Handels- und Steuerrecht laufend geprüft. Die Risiken dieser Entwicklung sind für uns von hoher Bedeutung. Finanzwirtschaftliche Risiken bestehen hauptsächlich in Forderungsausfällen. Diesem Risiko versuchen wir durch vorsichtige Auswahl unserer Geschäftspartner und ein straffes Forderungsmanagement zu begegnen. Die finanzwirtschaftlichen Risiken sind für uns Risiken mit mittlerer Bedeutung. Die eingesetzten Planungs-, Controlling- und Reporting-Instrumente sollen ein der jeweiligen Situation angepasstes Handeln und damit die Vermeidung von Risiken ermöglichen, da die zeitnah zur Verfügung stehenden Daten die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft gut abbilden. Die Entwicklung beeinträchtigende und den Bestand gefährdende Risiken werden jedoch nicht gesehen. Sofern die bereits begonnene Beruhigung der Energie- und Beschaffungsmärkte weiter fortschreitet, stehen nach unserer Einschätzung die Chancen und Risiken in einem ausgeglichenen Verhältnis zueinander.
Wolfenbüttel, den 31. März 2024 Stadtwerke Wolfenbüttel GmbH, Wolfenbüttel Matthias Tramp Vera Steiner Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die Stadtwerke Wolfenbüttel GmbH mit Sitz in Wolfenbüttel ist beim Amtsgericht Braunschweig unter der Handelsregisternummer HRB 7363 geführt. Der Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt worden. Die Gliederung der Bilanz gemäß § 266 HGB ist auf der Passivseite um die Position "Sonderposten für Investitionszuschüsse" ergänzt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr fortgeführt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei den Bewertungsmethoden fanden die §§ 252 bis 256a HGB soweit einschlägig stetig Berücksichtigung. Insbesondere wurde bei der Ausübung von Bewertungswahlrechten und der Einschätzung von Risiken das Vorsichtsprinzip beachtet. Alle bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses erkannten Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten wurden berücksichtigt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet und um die nach § 253 Abs. 3 HGB notwendigen Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten für eigene Leistungen umfassen neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten. Von dem Wahlrecht einer Aktivierung direkt der Herstellung eines Vermögensgegenstandes zurechenbarer Fremdkapitalkosten wird kein Gebrauch gemacht. Der Abschreibungszeitraum entspricht der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode vorgenommen. Für die vor dem 1. Januar 2008 zugegangenen Gegenstände des Sachanlagevermögens wurde das Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 4 S. 1 EGHGB ausgeübt und die degressive Abschreibung fortgeführt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen 250,01 EUR und 800,00 EUR (netto) wurden im Zugangsjahr aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben. Die Nutzungsdauern des Anlagevermögens lauten wie folgt:
Bei den Finanzanlagen wurden die Beteiligungen zu Anschaffungskosten und die unter sonstigen Ausleihungen ausgewiesenen Darlehen zum Nennwert bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden grundsätzlich nur vorgenommen, wenn es sich voraussichtlich um eine dauerhafte Wertminderung handelt. Die Vorräte für Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung möglicher Ausfallrisiken zum Nennwert angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Forderungen für noch nicht in Rechnung gestellte Lieferungen und Leistungen werden mittels anerkannter Schätzverfahren zum Bilanzstichtag abgegrenzt und mit den erhaltenen Abschlagszahlungen verrechnet. Erhaltene Entlastungsbeträge gemäß Erdgas-Wärme- und Strompreisbremsengesetz sind in den Forderungen berücksichtigt und mit den zugehörigen bei den Kunden angeforderten Abschlägen und Abrechnungen verrechnet. Flüssige Mittel werden zum Nennwert bilanziert. Ermittlung und ggfs. Ansatz der sich aus Bilanzunterschieden ergebenden latenten Steuern erfolgen aufgrund des ertragsteuerlichen Organschaftsverhältnisses auf Ebene der Organträgerin Stadtbetriebe Wolfenbüttel GmbH. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Stichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Stichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital sowie die Kapitalrücklage werden zum Nennwert bilanziert. Baukostenzuschüsse werden in einen Sonderposten für Investitionszuschüsse eingestellt in Höhe von 739 TEUR (Vorjahr 995 TEUR) und entsprechend der Abschreibung der Verteilungsanlagen über die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 399 TEUR aufgelöst (Vorjahr 390 TEUR). Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und aktiven Mitarbeitern ab. Die Finanzierung erfolgt durch den Arbeitgeber (ohne Rückdeckung) und im Rahmen von Gehaltsumwandlungen teils durch den Arbeitnehmer (seit dem Jahr 2002; gesichert durch einen Treuhandvertrag beim Metzler Trust e. V.). Den Berechnungen liegen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Die Gesellschaft hat die Pensionsverpflichtungen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC) mit einem Rechnungszins von 1,82 % p. a. angesetzt. Die der Verpflichtung zugrunde gelegte Einkommensdynamik beträgt 2,95 % p. a., die berücksichtigte Rentendynamik 2,20 % p. a. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtung wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssätze der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer Pauschalierung der Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Nach Auflösung der Versorgungskasse Energie VVaG (VKE), Hannover, erfolgte der Übergang der Altersversorgungsbeiträge auf die von den Stadtwerken gewählten Anschlusslösung dem Metzler Trust e.V. Die betreffenden Vermögensgegenstände sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Die Bewertung des Deckungsvermögens aus dem Treuhandvertrag erfolgt zum beizulegenden Zeitwert (5.024 TEUR; Vorjahr 4.785 TEUR), welcher den (fortgeschriebenen) Anschaffungskosten entspricht. Sie sind gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den zugrundeliegenden Pensionsverpflichtungen (5.251 TEUR; Vorjahr 5.315 TEUR) zu verrechnen, so dass eine Rückstellung von 227 TEUR (Vorjahr 530 TEUR) verbleibt. Entsprechend erfolgt die Verrechnung der zugehörigen Aufwendungen (95 TEUR; Vorjahr 531 TEUR) und Erträge (397 TEUR; Vorjahr 0 TEUR). Der Effekt aus der Änderung des Rechnungszinses in Höhe von -36 TEUR (Vorjahr 96 TEUR) wird in den Zinserträgen dargestellt. Durch die Zusatzversorgung der Arbeitnehmer auf Grund des Tarifvertrages über die Versorgung der Arbeitnehmer des Bundes und der Länder sowie von Arbeitnehmern kommunaler Verwaltungen und Betriebe (Versorgungs-TV) vom 4. November 1966 i. d. F. vom 9. Oktober 1998 ergibt sich eine mittelbare Pensionsverpflichtung gem. Art. 28 EGHGB. Der Arbeitgeber hat den Arbeitnehmer nach Maßgabe des § 4 Versorgungs-TV bei der Versorgungskasse des Bundes und der Länder (VBL) zu versichern. Der VBL-Umlagesatz beträgt seit 01.01.2023 7,30 %, wovon der Arbeitgeber 5,49 % zu tragen hat. Die Summe der umlagepflichtigen Entgelte beträgt im Geschäftsjahr 2023 6.868 TEUR (Vorjahr 6.742 TEUR). Die Rückstellungen aus Altersteilzeitregelungen berücksichtigen die gegenüber den Berechtigten eingegangenen Verpflichtungen und wurden versicherungsmathematisch ermittelt (PUC-Methode, "Richttafeln 2018 G", Rechnungszins 1,74 % p. a., Anwartschaftsdynamik 2,95 % p. a.). Die Aufstockungsbeträge haben Entlohnungscharakter und wurden ratierlich erdient. Dabei wurde der Erfüllungsrückstand mit dem Wertguthaben beim Energie-Sicherungstreuhand e. V., Hannover, zur Insolvenzsicherung der Altersteilzeitverpflichtung verrechnet. Entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen aus der Abzinsung (2 TEUR; Vorjahr 2 TEUR) und Erträgen (112 TEUR; Vorjahr 29 TEUR) aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Die Bewertung der Jubiläumsverpflichtungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Methoden unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC) mit einem Rechnungszins von 1,74 % p. a. Die der Verpflichtung zugrunde gelegte Einkommensdynamik beträgt 2,95 % p. a. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen ist allen bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses erkannten Risiken und Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ausreichend Rechnung getragen worden. Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften werden zu Vollkosten bewertet. Die Bilanzierung erfolgt jeweils zum Erfüllungsbetrag, in den zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen sind, sofern ausreichend objektive Hinweise für ihren Eintritt vorliegen. Rückstellungen für Gewährleistungen und Kundenwidersprüche werden anhand von Schätzungsverfahren ermittelt, sofern keine Erfahrungswerte vorliegen. Rückstellungen mit einer originären Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeitentsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen bilanziert. Im Bereich des Energievertriebs wurde für die abgeschlossenen bzw. erwarteten Absatz- und Beschaffungsgeschäfte für Strom und Gas in Übereinstimmung mit dem IDW RS ÖFA 3 eine Gesamtbetrachtung vorgenommen. Demzufolge wurde für die schwebenden Energiebeschaffungs- und Energieabsatzverträge unterstellt, dass ein begründeter Ausnahmefall i.S. d. § 252 Abs. 2 HGB vorliegt, wodurch der Einzelbewertungsgrundsatz keine Anwendung findet. Bestehen in einem Saldierungsbereich Verpflichtungsüberhänge, werden diese als Drohverlustrückstellungen erfasst. Aus den auf Basis von Jahresscheiben für die Jahre 2024 bis 2026 für Strom und Gas gebildeten Portfolien ergaben sich keine drohenden Verluste. Die interne Steuerung der Portfolien erfolgt auf Basis einer Deckungsbeitragsrechnung. 3. Angaben zu Positionen der Bilanz Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen werden im Anlagenspiegel dargestellt. Die Beteiligungen setzen sich wie folgt zusammen:
In den Vorräten sind erworbene CO 2 -Emissionszertifikate in Höhe von 1.596 TEUR (Vorjahr 1.715 TEUR) enthalten. Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögengegenstände liegen wie im Vorjahr sämtlich unter einem Jahr. Die Forderungen aus der Verbrauchsabrechnung und -abgrenzung (rollierendes Verfahren) sind unter Saldierung erhaltener Abschlagszahlungen erfasst worden, dadurch hat sich die Bilanzsumme um 17.759 TEUR vermindert (Vorjahr 24.832 TEUR). Am gezeichneten Kapital, das sich unverändert auf 8.200 TEUR beläuft, sind die Stadtbetriebe Wolfenbüttel GmbH mit 74 % und die Avacon AG mit 26 % beteiligt. Die Thesaurierung des Vorjahresergebnisses führt zu Gewinnrücklagen in Höhe von 4.750 TEUR (Vorjahr 3.950 TEUR). Die Sonderposten für Investitionszuschüsse betreffen Zuzahlungen der Kunden zu Hausanschlüssen sowie in Vorjahren gewährte Zuschüsse der öffentlichen Hand. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten insbesondere nicht rückgedeckte Pensionsverpflichtungen in Höhe von 5.166 TEUR (Vorjahr 5.335 TEUR) sowie Verpflichtungen, die durch den Treuhandvertrag gesichert sind (227 TEUR, Vorjahr 530 TEUR). Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,74 % p. a.) beträgt zum Bilanzstichtag 45 TEUR (Vorjahr 203 TEUR). In den sonstigen Rückstellungen sind alle bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses erkannten Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend berücksichtigt. Im Wesentlichen wurden Rückstellungen für Widersprüche aus Kundenforderungen, die Abgabeverpflichtung von CO 2 -Emissionszertifikaten, Stromeinspeisungen für EEG-Anlagen, Archivierungskosten, Gewährleistungsverpflichtungen, Kosten aus Insolvenzanfechtung, Drohverluste aus dem grundzuständigen Messstellenbetrieb sowie für ausstehende Rechnungen ausgewiesen. Personalbezogene Rückstellungen bestehen in Höhe von 621 TEUR (Vorjahr 709 TEUR). Von der Rückstellung für Altersteilzeitregelungen wurde der auf den Erfüllungsrückstand entfallende Teil mit den Festgeldanlagen bei der Energie-Sicherungstreuhand e. V. Hannover, wie folgt verrechnet:
Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Festgeldanlagen) stimmt mit den (fortgeführten) Anschaffungskosten überein. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen - ebenso wie die Forderungen - ausschließlich auf Gesellschafter und resultieren fast ausschließlich aus dem Finanzverkehr. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen entfallen 742 TEUR (Vorjahr 758 TEUR) auf den Gesellschafter Avacon AG und betreffen Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten sind unbesichert. 4. Angaben zu Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung Die vereinnahmte Strom- und Energiesteuer wird offen von den Umsatzerlösen abgesetzt:
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Investitionszuschüssen in Höhe von 712 TEUR (Vorjahr 394 TEUR), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 669 TEUR (Vorjahr 175 TEUR) sowie 203 TEUR (Vorjahr 50 TEUR) weitere periodenfremde Erträge und Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von 130 TEUR (Vorjahr 0 TEUR). Erträge aus Anlageabgängen fielen in Höhe von 21 TEUR (Vorjahr 3.493 TEUR) an. Im Materialaufwand sind Kosten für CO 2 -Emissionszertifikate in Höhe von 1.720 TEUR enthalten (Vorjahr 1.925 TEUR). Die Konzessionsabgabe in Höhe von 2.186 TEUR (Vorjahr 2.221 TEUR) ist aufgrund branchenüblicher Zuordnung unter dem Materialaufwand ausgewiesen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit 280 TEUR (Vorjahr 1.355 TEUR) einmalige oder periodenfremde Aufwendungen enthalten, die im Wesentlichen aus einer Rückstellung für eine Rückbauverpflichtung für öffentliche e-Ladestationen in Höhe von 119 TEUR (Vorjahr 0 TEUR), Forderungsabschreibungen in Höhe von 55 TEUR (Vorjahr 96 TEUR), Abschreibungen auf Vorräte in Höhe von 47 TEUR (Vorjahr 200 TEUR) sowie Verluste aus Anlagenabgängen in Höhe von 42 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) resultieren. 5. Angaben zum Jahresergebnis Die Gesellschafterversammlung wird vorschlagen TEUR 1.000 den anderen Gewinnrücklagen zuzuführen. Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit der Stadtbetriebe Wolfenbüttel GmbH wird der danach verbleibende Jahresüberschuss abgeführt. 6. Sonstige Angaben Auf die Angabe des im Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB wird aufgrund der Einbeziehung in den Konzernabschluss der Stadtbetriebe Wolfenbüttel GmbH verzichtet. Die außerbilanziellen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich zum Stichtag auf 38,0 Mio. EUR (Vorjahr 37,2 Mio. EUR) und haben eine Laufzeit bis zu zwei Jahren.
Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Stadtbetriebe Wolfenbüttel GmbH, Wolfenbüttel, Am Wasserwerk 2, 38304 Wolfenbüttel, einbezogen, die als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss (kleinster und zugleich größter Konsolidierungskreis) erstellt; der das Unternehmensregister führenden Stelle zur Einstellung in das Unternehmensregister elektronisch übermittelt wird. Der Konzernabschluss und -lagebericht des Mutterunternehmens ist unter dieser Adresse erhältlich. Geschäftsführer Dipl.-Ing. Matthias Tramp, Wolfenbüttel (Technischer Geschäftsführer, Sprecher) Dipl.-Kff. und Dipl.-Verww. Vera Steiner, Wolfenbüttel (Kaufmännische Geschäftsführerin) Zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Frühere Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen bezogen für das Geschäftsjahr insgesamt 184 TEUR (Vorjahr 168 TEUR). Pensionsverpflichtungen gegenüber diesem Personenkreis sind mit insgesamt 2.624 TEUR (Vorjahr 2.583 TEUR) zurückgestellt. Aufsichtsrat
Die Bezüge des Aufsichtsrates belaufen sich auf 34 TEUR (Vorjahr 34 TEUR). Die durchschnittliche Zahl der bei der Gesellschaft beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführung, Elternzeit, Altersteilzeit (Freistellungsphase), Auszubildende und Aushilfen) beläuft sich auf 123 (Vorjahr 123), davon sind 33 (Vorjahr 32) gewerbliche Arbeitnehmer und 90 (Vorjahr 91) Angestellte. Geschäfte mit verbundenen Unternehmen gemäß § 6b Abs. 2 EnWG wurden in Form von Energielieferungen und Betriebsführungsleistungen von den Stadtwerken an die Stadtbetriebe im Volumen von 839 TEUR (Vorjahr 739 TEUR) getätigt. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen - ebenso wie die Forderungen - ausschließlich auf Gesellschafter und resultieren fast ausschließlich aus dem Finanzverkehr in Höhe von 7.340 TEUR (Vorjahr 7.946 TEUR). Von den Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen entfallen 742 TEUR (Vorjahr 758 TEUR) auf den Gesellschafter Avacon AG und betreffen Lieferungen und Leistungen. Nachtragsbericht Die extrem angespannte Lage auf den Energiebeschaffungsmärkten, die durch den Ausbruch des Ukraine-Kriegs noch verstärkt wurde, hat sich Anfang 2024 weiter entspannt. Seit Anfang 2023 sind die Preise im Gasgroßhandel wieder gesunken, liegen aber immer noch deutlich höher als vor Beginn der Energiepreiskrise. Bedingt durch den abgeschlossenen Energieeinkauf für 2024 in Verbindung mit der Kundenstruktur, die von einem hohen Anteil an Haushaltskunden geprägt ist, haben die Stadtwerke zum 1. März 2024 eine unterjährige Preisreduzierung für Gas vorgenommen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.
Wolfenbüttel, den 31. März 2024 Stadtwerke Wolfenbüttel GmbH, Wolfenbüttel Matthias Tramp Vera Steiner Anlagennachweis
Tätigkeitsbilanz Elektrizitätsverteilung zum 31. Dezember 2023Aktiva
Tätigkeitsbilanz Gasverteilung zum 31. Dezember 2023Aktiva
Tätigkeitsbilanz grundzuständiger MSB zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 für die Tätigkeit Elektrizitätsverteilung
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 für die Tätigkeit Gasverteilung
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 für die Tätigkeit grundzuständiger MSB
Tätigkeitsabschlüsse gemäß § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen Nach § 6b Abs. 3 EnWG haben vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen getrennte Konten für jede ihrer Tätigkeiten in den nachfolgend aufgeführten Bereichen so zu führen, wie dies erforderlich wäre, wenn diese Tätigkeiten von rechtlich selbständigen Unternehmen ausgeführt würden: Katalogtätigkeiten nach § 6b Abs. 3 S. 1 und 2 EnWG:
Sonstige Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 S. 3 und 4 EnWG:
Als Betreiber von Strom- und Gasverteilnetzen führt die Stadtwerke Wolfenbüttel GmbH (SWW) gemäß § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG von den genannten Tätigkeiten die Elektrizitätsverteilung und die Gasverteilung durch. Weiter ist die Stadtwerke Wolfenbüttel GmbH grundzuständiger Messstellenbetreiber nach dem Messstellenbetriebsgesetz. Neben den unter den Bezeichnungen Elektrizitätsverteilung und Gasverteilung dargestellten Tätigkeiten der Strom- bzw. Gasverteilung sowie dem grundzuständigen Messstellenbetrieb werden bei der SWW als sonstige Tätigkeiten das Stromvertriebsgeschäft, das Gasvertriebsgeschäft, das Betreiben von Wasser- und Wärmeversorgungsanlagen einschließlich des Vertriebes von Wasser und Wärme sowie das Erbringen von technischen und kaufmännischen Dienstleistungen für die Energie- und Wasserver- und Abwasserentsorgung ausgewiesen. Die Gesellschaft hat für die Katalogtätigkeiten Tätigkeitsabschlüsse (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Erläuterungen) erstellt. Gemäß § 3 Abs. 4 MsbG i. V. m. § 6b Abs. 3 EnWG ist die Gesellschaft verpflichtet, auch für den grundzuständigen Messstellenbetrieb einen Tätigkeitsabschluss aufzustellen. Die Systematik zur Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse der Katalogtätigkeiten ist im Folgenden erläutert. Zu den Erläuterungen findet sich eine Darstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung. 2. Erläuterungen zur Bilanz Die Tätigkeitsabschlüsse wurden unter Berücksichtigung der im Anhang der Gesellschaft dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Ausgangspunkt für die Kontentrennung aller Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG und die Erstellung der Tätigkeitsabschlüsse bildet der Jahresabschluss der SWW. Ausgehend von der handelsrechtlichen Bilanz wurde die Kontentrennung der Tätigkeiten "Strom Netz", "Strom Vertrieb", "Gas Netz", "Gas Vertrieb", "grundzuständiger Messstellenbetrieb Strom" und "übrige Geschäftsbereiche" durchgeführt. Wenn die direkte Zuordnung der Konten nicht möglich ist, wird anhand eines sachgerechten Schlüssels eine Verteilung des entsprechenden Kontos auf die verschiedenen Tätigkeiten vorgenommen. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden kostenstellenscharf in der Anlagenbuchhaltung geführt, so dass die wesentlichen Vermögensteile direkt den Tätigkeiten zugeordnet werden. Die Vermögenswerte der Shared Services werden durch sachgerechte Schlüssel (Verteilung nach der Anzahl der Buchungen in der GuV, Anzahl erstellter Angebote für Hausanschlüsse, Netzlängen, Anzahl der Zähler für Netz und Vertrieb etc.) den Tätigkeiten zugerechnet. Die Vorräte werden den Tätigkeitsbereichen zu einem Anteil von 91 % einzelpostengenau zugewiesen. Die verbleibenden nicht direkt den Tätigkeiten zuzuordnenden Bestände werden nach allgemeinen Schlüsseln (Umsatzerlöse) zugerechnet. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind folgende Posten mit Restlaufzeit wie folgt enthalten (Vorjahr):
Die Forderungen aus Schlussrechnungen und Abschlagsrechnungen werden direkt zugeordnet. Ist eine direkte Tätigkeitszuordnung nicht möglich, werden Forderungen aus Steuern nach dem Ergebnis vor Steuern und Lohn- und Gehaltsforderungen nach den Personalaufwendungen geschlüsselt. Auch die übrigen sonstigen betrieblichen Forderungen werden, soweit möglich, kontengenau direkt zugeordnet. In allen anderen Fällen resultiert die Tätigkeitszuordnung aus einer Verteilung nach Umsatzerlösen. Die Forderungen gegen andere Unternehmensbereiche ergeben sich als Residualgröße. Die Verteilung der liquiden Mittel zu den Tätigkeiten erfolgt nach dem Verhältnis der Umsatzerlöse. Sofern eine direkte Zuordnung des Eigenkapitals nicht möglich war, wurde das Eigenkapital im Verhältnis der Anschaffungs- und Herstellungskosten des Anlagevermögens den Tätigkeiten zugerechnet. Die Zuordnung der Rückstellungen zu den Tätigkeiten erfolgt, sofern die Rückstellung nicht eindeutig zuordenbar ist, nach sachgerechten Schlüsseln. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden über den Personalschlüssel sachgerecht auf die Tätigkeiten verteilt. Steuerrückstellungen werden entsprechend des Ergebnisses vor Steuern auf die einzelnen Tätigkeiten verteilt. Die Rückstellungen im Personalbereich werden wie die Pensionsrückstellungen über den Personalschlüssel verrechnet. Die anderen sonstigen Rückstellungen werden, soweit sie nicht direkt zugeordnet sind, nach sachgerechten Schlüsseln, analog zur GuV, verteilt. Die Verbindlichkeiten werden, soweit möglich, direkt zugeordnet. Ist eine direkte Tätigkeitszuordnung nicht möglich, werden Steuerverbindlichkeiten nach dem Ergebnis vor Steuern sowie Lohn- und Gehaltsverbindlichkeiten nach dem Personaleinsatz geschlüsselt. Auch die übrigen Verbindlichkeiten werden, soweit möglich, kontengenau direkt zugeordnet. In allen anderen Fällen resultiert die Tätigkeitszuordnung aus einer Verteilung nach Umsatzerlösen. In den Verbindlichkeiten sind folgende Posten mit Restlaufzeiten wie folgt enthalten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber anderen Unternehmensbereichen ergeben sich als Residualgröße. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen und Erträge werden soweit möglich den Unternehmenstätigkeiten direkt zugeordnet. Aufwendungen und Erträge für Unternehmenstätigkeiten, die bei den Stadtwerken als vertikal integriertes Unternehmen der Energieversorgung an zentralen Stellen für alle Tätigkeiten nach § 6 b Abs. 3 EnWG erbracht werden (Shared Services), werden mit sachgerechten Schlüsseln den Tätigkeiten nach EnWG zugerechnet. Die Umsatzerlöse wurden nahezu vollständig direkt den Tätigkeitsbereichen Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und grundzuständiger Messstellenbetrieb zugeordnet. Ausgewiesen werden die Erträge aus der Netznutzung durch Dritte sowie gegenüber dem eigenen Vertrieb; letztere werden in den Sparten "Strom Vertrieb" und "Gas Vertrieb" in gleicher Höhe als Aufwand für Netznutzung unter den Materialaufwendungen ausgewiesen. Nicht direkt zurechenbare Erträge aus Nebengeschäften wurden mittels sachgerechter Schlüssel verteilt. Die sonstigen betrieblichen Erträge werden den Tätigkeitsbereichen Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und grundzuständiger Messstellenbetrieb nahezu vollständig direkt zugeordnet. Die nicht direkt zuzurechnenden Beträge wurden mittels sachgerechter Schlüssel verteilt. Bei den Kosten für Material und Fremdleistungen sowie den durch eigenes Personal erbrachten Leistungen wird durch ein differenziertes Kostenstellen- und Auftragsabrechnungssystem eine hohe Zuordnungsquote erreicht. Der Personalaufwand, der auf die Tätigkeitsbereiche Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und grundzuständiger Messstellenbetrieb entfällt, enthält auch den Personaleinsatz der übergeordneten Organisationseinheiten bzw. Shared Services, der über Schlüssel (Lohnsummen) sachgerecht zugeordnet wurde. Die Ertragssteuern werden kostenstellenscharf nach den sich ergebenden Ergebnissen vor Steuern zugeordnet. Hierbei wird bei negativem Ergebnis vor Steuern eine Zurechnung berücksichtigt. Die Verteilungsschlüssel haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Stadtwerke Wolfenbüttel GmbH, Wolfenbüttel Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stadtwerke Wolfenbüttel GmbH, Wolfenbüttel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stadtwerke Wolfenbüttel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und grundzuständiger Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.
Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den IDW Qualitätsmanagementstandard: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen. Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Hannover, den 7. Mai 2024 KPMG
AG
Beyer, Wirtschaftsprüfer Möller, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag obliegenden Aufgaben wahrgenommen und sich von der Geschäftsführung laufend schriftlich und mündlich über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft unterrichten lassen. Der von der Geschäftsführung aufgestellte Jahresabschluss 2023 einschließlich des Lageberichts ist von der durch die Gesellschafterversammlung am 5. Juli 2023 gewählten KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung vom 3. Juni 2024 den Jahresabschluss 2023 in der vorgelegten Form gebilligt. Gemäß des zum 5. November 2009 in das Handelsregister eingetragenen Gewinnabführungsvertrages wird der erzielte Gewinn an die Stadtbetriebe Wolfenbüttel GmbH als Organträgerin abgeführt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist damit nach § 10 des Gesellschaftsvertrages festgestellt. Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern spricht der Aufsichtsrat für ihre Leistungen Dank und Anerkennung aus.
Wolfenbüttel, den 3. Juni 2024 Vorsitzender des Aufsichtsrates |
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Stadtwerke Wolfenbüttel GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Am Wasserwerk 2
38304 Wolfenbüttel - Handelsregister
- HRB 7363, Braunschweig
- Eintragungsdatum
- 27. Juni 1979
- Branche
-
Wärme- und Kältehandel
Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Wassergewinnung mit Fremdbezug zur Verteilung - Unternehmenszweck
- Gegenstand des Unternehmerns ist die Errichtung, der Erwerb und der Betrieb energie-, wasser- und abwasserwirtschaftlicher Anlagen und die öffentliche Versorgung mit elektrischer Energie, Gas, Wasser, Dampf und Wärme sowie die Entsorgung von Abwasser. Gegenstand ist auch die Errichtung, Erwerb und Betrieb von Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energien, sowie von Daten- und Telekommunikationsnetzen.
Finanzen
Bilanz
2024- Anlagevermögen 226,8 % 49,72 Mio
- Umlaufvermögen 10,0 % 2,19 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 18,1 k
- Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,0 % 0
- Eigenkapital 31,2 % 6,83 Mio
- Verbindlichkeiten 29,7 % 6,50 Mio
- Rückstellungen 26,1 % 5,72 Mio
- Sonderposten für Investitionszuschüsse 13,1 % 2,87 Mio
- Empfangene Ertragszuschüsse 0,0 % 0
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 0
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Umsatzerlöse 83,1 % 87,92 Mio
- Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 5,7 % 6,05 Mio
- Absetzung der Strom- und Energiesteuer 3,6 % 3,78 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2,8 % 3,01 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 2,0 % 2,10 Mio
- Erträge aus Beteiligungen 1,4 % 1,47 Mio
- Andere aktivierte Eigenleistungen 0,7 % 691,0 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,5 % 517,6 k
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,2 % 194,3 k
- Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 15,6 k
- Materialaufwand 78,0 % 61,65 Mio
- Personalaufwand 13,4 % 10,57 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 7,5 % 5,93 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,8 % 640,5 k
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,3 % 209,4 k
- Sonstige Steuern 0,1 % 76,3 k
- Ergebnis vor Steuern 7,33 Mio
- Ergebnis nach Steuern 7,12 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1,00 Mio
GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Ingo Rudolf Schultz
seit 2025 Geschäftsführer
-
Vera Steiner
seit 2015 Geschäftsführer
-
Michael Krohn
seit 2014 Prokura
-
Michael Stöhr
seit 2022 Prokura
-
Sönke Kunow
seit 2023 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 2 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.
Beteiligungen an
- Avacon Wasser GmbH GmbH 4,4 %
- Harzwasser - Kommunale Wasserversorgung GmbH GmbH 1,2 %
Historie
- 2025
-
12.02.
Eintritt eines MitgliedsIngo Rudolf Schultz · Geschäftsführer
-
12.02.
Austritt einer PositionMatthias Tramp · Geschäftsführer
- 2024
-
17.12.
SatzungsänderungStadtwerke Wolfenbüttel GmbH
- 2023
-
01.12.
Eintritt eines MitgliedsSönke Kunow · Gesamtprokura
- 2022
-
13.04.
Eintritt eines MitgliedsMichael Stöhr · Gesamtprokura
- 2021
-
08.11.
Austritt einer PositionN****** M***** · Gesamtprokura
- 2016
-
20.10.
Austritt einer PositionF**** K**** · Gesamtprokura
- 2015
-
30.11.
Änderung des UnternehmensgegenstandsGegenstand des Unternehmerns ist die Errichtung, der Erwerb und der Betrieb energie-, wasser- und abwasserwirtschaftlicher Anlagen und die öffentliche Versorgung mit elektrischer Energie, Gas, Wasser, Dampf und Wärme sowie die Entsorgung von Abwasser. Gegenstand ist auch die Errichtung, Erwerb und Betrieb von Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energien, sowie von Daten- und Telekommunikationsnetzen.
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
- 2020 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
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