PP Media Holding GmbHMünchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2022
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2022
Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2022I. Allgemeine Angaben Die PP Media Holding GmbH mit Sitz in München ist unter der Nummer HRB 255255 im Handelsregister des Amtsgerichts München eingetragen. Der Konzernabschluss der PP Media Holding GmbH wird gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt, da die Gesellschaft als Mutterunternehmen anzusehen ist. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist im Geschäftsjahr erstmalig nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB (Vj. Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB) erstellt worden. Die Darstellung der Vorjahreswerte in der Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend angepasst. Zur Anpassung an eine konzerneinheitliche Darstellung wurden die im Vorjahr teilweise mit den Personalaufwendungen saldierten Sachbezugswerte diesjährig unsaldiert in den sonstigen betrieblichen Erträgen gezeigt und die Vorjahreswerte angepasst. Der Konzernabschluss und die Jahresabschlüsse der Konzerngesellschaften sind in Anlehnung an die §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Geschäftsjahr unverändert fortgeführt. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt und die Angaben erfolgen grundsätzlich in Tausend Euro (TEUR). Aus rechnerischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen auftreten. II. Konsolidierungskreis Die PP Media Holding GmbH stellt gemäß § 290 Abs. 1 HGB einen Konzernabschluss auf. In diesen werden gemäß § 294 HGB neben der PP Media Holding GmbH die Unternehmen einbezogen, an denen die PP Media Holding GmbH mittelbar oder unmittelbar mehrheitlich beteiligt ist. Tochterunternehmen werden ab dem Zeitpunkt des Beherrschungsübergangs auf die Gruppe vollkonsolidiert bzw. bei Verlust der Beherrschung entkonsolidiert. Der Konsolidierungskreis und der Anteilsbesitz sind in der Anlage zu diesem Anhang (Anlage 5b) dargestellt. Im Geschäftsjahr haben sich folgende Veränderungen im Konsolidierungskreis ergeben: • Die WEKA France S.A.S., Saint Denis/Frankreich, ist mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 16. November 2022 rückwirkend zum 1. Januar 2022 auf die WEKA Holding FR SAS, Saint-Denis/Frankreich, verschmolzen worden. Die Verschmelzung wurde im Handelsregister der WEKA France S.A.S. am 21. Februar 2023 sowie im Handelsregister der WEKA Holding FR SAS am 26. Dezember 2022 eingetragen. • Die Lexagri SAS, Archamps/Frankreich, wurde mit Vollzugsprotokoll vom 31. Oktober 2022 veräußert. Die Entkonsolidierung erfolgte entsprechend zum Vollzugsstichtag. III. Konsolidierungsgrundsätze Tochterunternehmen, die unmittelbar oder mittelbar unter dem beherrschenden Einfluss der PP Media Holding GmbH stehen, werden nach den Regeln der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses. Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der Tochterunternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Die im Rahmen der Kapitalkonsolidierungen entstandenen Geschäfts- und Firmenwerte werden über 7 Jahre abgeschrieben. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sowie konzerninterne Gewinne und Verluste, Umsätze, Aufwendungen und Erträge werden eliminiert. Der Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile enthält die Anteile am Kapital und das anteilige Jahresergebnis von Mitgesellschaftern an den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. IV. Währungsumrechnung Die Berichtswährung der PP Media Holding GmbH ist Euro. Die Umrechnung der von den Schweizer Tochterunternehmen aufgestellten Bilanzen erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag, während die Umrechnung der von den Schweizer Tochterunternehmen aufgestellten Gewinn- und Verlustrechnungen mit dem monatlichen Durchschnittskurs des Geschäftsjahres erfolgt. V. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden nach folgenden einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsregeln aufgestellt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den um die Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 1 bis 15 Jahren vorgenommen. Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden analog der Nutzungsdauer entgeltlich erworbener Titelrechte über 7 Jahre abgeschrieben. Die Sachanlagen sind mit Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die betrieblichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen 3 und 15 Jahren. Gebäude werden einheitlich linear mit einer Restnutzungsdauer von bis zu 21 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände werden bei Anschaffungskosten bis EUR 250,00 direkt als Aufwand berücksichtigt und bei Anschaffungskosten bis EUR 800,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. In die Herstellungskosten werden auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Ist der voraussichtliche Verkaufserlös abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten niedriger, wird dieser Wert angesetzt (verlustfreie Bewertung). Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert. Erkennbaren Risiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Bei der Berechnung der latenten Steuern wird der firmenspezifische Steuersatz, der in einer Bandbreite von 17,40% bis 32,45% liegt, angewendet. Das Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB für latente Steuern wird nicht ausgeübt. Passive latente Steuern werden gesondert ausgewiesen. Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Anwendung der Projected Unit Credit Method bewertet. Die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen erfolgt auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre, der zwischen 1,78 % (Vj. 1,87 %) und 1,80 % (Vj. 1,98 %) liegt. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Ermittlung der Pensionsrückstellung auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre und der Ermittlung auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahren beträgt TEUR 380 (Vj. TEUR 573). Bei der Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde zudem wie im Vorjahr eine Fluktuationsrate von bis zu 5,0 % und eine Rentendynamik von 1,5 % (Vj. 1,5 %) unterstellt. Als Rechnungsgrundlagen der Pensionsrückstellungen der deutschen Tochterunternehmen wurden die "Richttafeln 2018G" von Prof. Klaus Heubeck gewählt. Pensions- und Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.249 (Vj. TEUR 1.070) wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Deckungsvermögen in Form von insolvenzsicheren Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 1.028 (Vj. TEUR 957) saldiert. Entsprechend wurden Aufwendungen aus der Aufzinsung dieser Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 29 (Vj. TEUR 51) und Erträge aus dem verrechneten Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 14 (Vj. TEUR 10) saldiert. Der Zeitwert des Deckungsvermögens wurde als Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen ermittelt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitraum darstellen. VI. Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt, der als Anlage Bestandteil des Anhangs ist (Anlage 5a). Die Geschäfts- oder Firmenwerte resultieren in Höhe von TEUR 71.671 (Vj. TEUR 85.439) aus der Kapitalkonsolidierung und mit TEUR 0 (Vj. TEUR 686) aus Einzelabschlüssen. Im Rahmen des Erwerbs der WEKA Gruppe wurde im Kaufvertrag unter bestimmten Bedingungen eine Anpassung des Kaufpreises in Abhängigkeit von dem in Klausel 2.3 des Kaufvertrags definierten EBITDA für 2020 sowie für 2021 vorgesehen. Im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 ist eine nachträgliche Erhöhung des Kaufpreises um EUR 5,5 Mio. berücksichtigt worden, die zu einer entsprechenden Erhöhung des Geschäfts- oder Firmenwertes aus der Kapitalkonsolidierung geführt hat. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält einen Unterschiedsbetrag nach § 250 Abs. 3 HGB in Höhe von TEUR 2.240 (Vj. TEUR 2.740). 4. Latente Steuern Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt auf Basis der unternehmensspezifischen Steuersätze, die in einer Bandbreite von 17,4 % bis 32,45 % (Vj. 17,4 % bis 32,975 %) liegen.
5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für ungewisse Verpflichtungen im Personalbereich, ausstehende Eingangsrechnungen, Jahresabschluss- und Prüfungskosten, sowie Rechts- und Beratungskosten. 6. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren im Wesentlichen aus Gesellschafterdarlehen, die im Rahmen des Erwerbs der WEKA Gruppe zur Verfügung gestellt wurden. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 104.500 (Vj. TEUR 109.300), die im Rahmen des Erwerbs der WEKA Gruppe eingegangen wurden. Diese Darlehensverbindlichkeiten sind besichert durch die Verpfändung von Bankkonten und bestimmten Beteiligungen sowie Sicherungsübereignung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Darüber hinaus erhalten die sonstigen Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.500 (Vj. TEUR 0) aus der nachträglichen Erhöhung des Kaufpreises für den Erwerb der WEKA Gruppe. Auf die Betriebsgrundstücke sind Grundschulden in Höhe von insgesamt TEUR 8.500 zur Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten eingetragen. 7. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing-, Dienstleistungs- und Logistikverträgen betrugen am Bilanzstichtag TEUR 22.347 (Vj. TEUR 23.307). Am Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse in Höhe von TEUR 3.103 (Vj. TEUR 0). Diese resultieren aus einer Garantie, die die WEKA Group GmbH im Rahmen des Verkaufs der Lexagri SAS gegenüber dem Erwerber übernommen hat (sogenannte "Parental Guarantee"). Die Garantie hat eine Laufzeit bis zum 30. April 2024. VII. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufteilung der Umsatzerlöse Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen
Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten
2. Außerplanmäßige Abschreibungen Die außerplanmäßigen Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen TEUR 31 (Vj. TEUR 623). 3. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge Die periodenfremden Erträge des Geschäftsjahres betragen TEUR 1.874 (Vj. TEUR 2.327) und resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 906; Vj. TEUR 1.173) sowie aus Erträgen aus der Herabsetzung der Wertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 624; Vj. TEUR 504). Die periodenfremden Aufwendungen des Geschäftsjahres betragen TEUR 193 (Vj. TEUR 39) und resultieren im Wesentlichen aus Abschreibungen auf Forderungen (TEUR 131) sowie aus Verlusten aus Anlagenabgängen (TEUR 32; Vj. TEUR 19). In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 2.173 (Vj. TEUR 4 Aufwendungen) enthalten. 4. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge in Höhe von TEUR 13.236 aus der Veräußerung der Lexagri SAS, Archamps/Frankreich, (Vj. TEUR 19.335 aus der Veräußerung der frechverlag GmbH, Stuttgart, sowie der INFO-TECHNO Baudatenbank GmbH, Mondsee/Österreich). Im Vorjahr enthalten die latenten Steuern Aufwendungen in Höhe von TEUR 4.348, die aus der vollständigen Auflösung der ausgewiesenen aktiven latenten Steuern infolge der Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB resultieren. 5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und Ertrag ist ein latenter Steueraufwand in Höhe von TEUR 110 (Vj. TEUR 4.356) und ein latenter Steuerertrag in Höhe von TEUR 3.659 (Vj. TEUR 4.257) enthalten. VIII. Sonstige Angaben 1. Angaben zu Geschäftsführungsorganen Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr bestellt: Dr. Edin Hadzic, München, Senior Partner Paragon Partners GmbH, München Christian Bettinger, München, Partner Paragon Partners GmbH, München Katja Hengstermann, München, Investment Direktorin Paragon Partners GmbH, München Die Geschäftsführer haben von der Gesellschaft im Geschäftsjahr keine Vergütung bezogen. 2. Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
3. Gesamthonorar Abschlussprüfer Vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses wurde für das Geschäftsjahr folgendes Gesamthonorar berechnet:
4. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Nicht zu marktüblichen Konditionen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden im Geschäftsjahr wie im Vorjahr nicht getätigt. 5. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung Ein wesentlicher zahlungswirksamer Investitionsvorgang im Vorjahr war die Rückzahlung des gestundeten Kaufpreises an den Verkäufer in Höhe von TEUR 30.000, die als "Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis" ausgewiesen wurden. Der Finanzmittelfonds beträgt zum Stichtag TEUR 35.046 (Vj. TEUR 24.322) und ist mit Ausnahme von TEUR 1.612 (Vj. TEUR 2.261) frei verfügbar. 6. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, die weder in der Konzernbilanz noch in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sind, haben sich nicht ergeben. 7. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens PP Media Holding GmbH Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 59.556,38 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
München, 26. April 2023 Die Geschäftsführer Dr. Edin Hadzic Christian Bettinger Katja Hengstermann Konzern-Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2022der PP Media Holding GmbH, München
Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2022
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022Vorbemerkung Die PP Media Holding GmbH mit Sitz in München ist unter der Nummer HRB 255255 im Handelsregister des Amtsgerichts München eingetragen. Mit Vollzugsmemorandum vom 1. Oktober 2021 hat die WEKA Group GmbH, Kissing, sämtliche von ihr gehaltenen Anteile an der frechverlag GmbH, Stuttgart, an die Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, Gütersloh, veräußert. Die Entkonsolidierung der frechverlag GmbH erfolgte entsprechend zum 1. Oktober 2021. Ferner hat die WH WEKA Holding GmbH, Wien/Österreich, mit Vollzugsprotokoll vom 6. Oktober 2021 sämtliche von ihr gehaltenen Anteile an der INFO-TECHNO Baudatenbank GmbH, Mondsee/Österreich, an die OLMEeRO AG, Glattburg/Schweiz, veräußert. Die Entkonsolidierung der INFO-TECHNO Baudatenbank GmbH erfolgte aus Vereinfachungsgründen zum 1. Oktober 2021, da zwischen dem Entkonsolidierungszeitraum und dem Vollzugsdatum keine Geschäftsvorfälle stattgefunden haben, die einen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns gehabt hätten. Mit Share Purchase Agreement vom 2. September 2022 hat die WEKA France SAS, Saint-Denis/Frankreich, sämtliche von ihr gehaltenen Anteile an der Lexagri SAS, Archamps/Frankreich, an die Foodchain ID France SAS, Saint Brieuc/Frankreich, veräußert. Die Transaktion wurde am 31. Oktober 2022 vollzogen und die Lexagri SAS entsprechend zum 31. Oktober 2022 entkonsolidiert. Zudem wurde im zum 31. Dezember 2022 endenden Geschäftsjahr die WEKA France S.A.S., Saint-Denis/Frankreich, mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 16. November 2022 rückwirkend zum 1. Januar 2022 auf die WEKA Holding FR SAS, Saint-Denis/Frankreich, verschmolzen. Die Verschmelzung wurde am 21. Februar 2023 im Handelsregister der WEKA France S.A.S. sowie am 26. Dezember 2022 im Handelsregister der WEKA Holding FR SAS eingetragen. Infolge der vorstehend erläuterten Transaktionen in den zum 31. Dezember 2021 sowie zum 31. Dezember 2022 endenden Geschäftsjahre sind die Geschäftsjahre nur bedingt vergleichbar. GRUNDLAGEN DES KONZERNS 1. Geschäftsmodell des Konzerns Die PP Media Holding GmbH ist Konzernobergesellschaft der WEKA Gruppe, einem führenden Anbieter von Fachinformationen, Software, Fort- und Weiterbildungsprogrammen und Dienstleistungen in den Bereichen Business Solutions & Education sowie Communication. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt dabei auf Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich, wo die WEKA Gruppe mit 19 operativen Medienunternehmen sowie weiteren 12 nicht-operativen Gesellschaften vertreten ist und diverse Marktsegmente mit unterschiedlichen Kundenbedürfnissen bedient. Die Themengebiete reichen dabei von A wie Arbeitssicherheit bis zu Z wie Zahnmedizin. Zu den wesentlichen Standorten der Gruppe gehören Kissing, Haar, Köln, Balingen, Wiesbaden, Wien, Zürich, Rebstein, Olten, Saint-Denis und Annecy.
Im Bereich BUSINESS SOLUTION & EDUCATION umfasst das Produkt- und Dienstleistungsportfolio der WEKA Gruppe multimediale Fachinformationslösungen und Dienstleistungen für die Bereiche Produktion und Konstruktion, Arbeitssicherheit und Brandschutz, Umwelt und Energie, Management und Finanzen, Qualitätsmanagement, Behörden, Bauhandwerk, Architektur und betriebliche Mitbestimmung sowie Datenschutz. Zum Adressatenkreis zählen dabei neben Personalleitern, Finanzleitern, Controllern, Treuhändern und Steuerexperten auch Geschäftsführer, Führungskräfte, IT-Fachleute sowie Fachkräfte aus technischen Berufen. Unter der Marke Deubner® werden dabei Fachinformation in Form von Zeitschriften, Fachbüchern, CD-ROM, Onlinelösungen oder Mandanteninformationen für die rechts- und steuerberatenden Berufe vertrieben. Die Marke Spitta® steht hingegen für einen der größten Anbieter von Fachinformationen, Organisationsmitteln, Zeitschriften, digitalen Medien sowie Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich Zahnmedizin und -technik. Ein weiterer Schwerpunkt der Tätigkeit im Bereich Business Solution & Education liegt auf der Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften durch Seminare, Workshops, Lehrgänge, Schulungsprogramme, Tagungen und Kongresse für alle Hierarchiestufen und zu einer Vielzahl unternehmensrelevanter Themengebiete. WEKA Forum für Sicherheit®, Forum für Führungskräfte®, TQM Training & Consulting®, ZfU® oder Comundi® sind nur einige der Marken der WEKA Gruppe in diesem Bereich. Der Bereich COMMUNICATION umfasst sowohl die B2B als auch die B2C-Kommunikation. Im Bereich B2B zählt die WEKA Gruppe unter anderem mit ihren Fachzeitschriften und Online-Portalen für professionelle Elektronik, Automation, Logistik zu den führenden Fachverlagen in Deutschland. Zudem werden unter verschiedenen Marken (z.B. Audio®, connect®, stereoplay®) Special Interest Magazine in den Bereichen Telekommunikation, Informationstechnologie, Unterhaltungselektronik und Fotografie sowie entsprechende Onlineangebote verlegt. Im B2C-Bereich vertreibt die WEKA Gruppe ferner unter der Marke FRANZIS® Edutainment mit den Produktgruppen Technische Adventskalender, Bausätze und Lernpakete, Software und Sachbücher. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaften der WEKA Gruppe sind in sich ständig wandelnden Märkten aktiv. Veränderung und Weiterentwicklung sind seit Gründung der WEKA Gruppe integraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Ziel ist es dabei, Marktveränderungen schnell zu antizipieren und in innovative Produkte und Problemlösungen umzusetzen. Vorgelagerte Marktforschung ist dabei regelmäßiger Bestandteil. Im Fokus der Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten bei WEKA stehen dabei in der jüngeren Vergangenheit insbesondere das Thema Digitalisierung und die Transformation traditioneller Geschäftsmodelle. Nach wie vor sind ständige Agilität und Flexibilität erforderlich, um mit neuen Produkten, insbesondere auch in und mit digitalen Formaten, und die Schaffung neuer interner Strukturen (z.B. die Schaffung neuer Profit Center-Strukturen bei der WEKA Media GmbH & Co. KG) in einem sich spontan veränderten Marktumfeld zu bestehen. Entwicklungskosten werden von der WEKA Gruppe nicht aktiviert. WIRTSCHAFTSBERICHT 3. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Insbesondere zu Beginn, war das Jahr 2022 wie auch bereits die Jahre 2020 und 2021 in Europa sowie weltweit massiv geprägt durch die COVID-19 Pandemie und die damit einhergehenden Auswirkungen auf alle Bereiche des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens. Laut einer Studie der Europäischen Kommission betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Europa in 2022 rund EUR 15,8 Billionen und ist damit im Vergleich zum Jahr 2021 insgesamt um rund 8,8 % gestiegen.[1] Während der Anstieg in Deutschland und Frankreich mit 1,8 % bzw. 2,6 % unter dem europäischen Durchschnitt blieb[2], lag die Entwicklung des BIP in Österreich mit 10 % sogar über dem europäischen Durchschnitt.[3] Die Schweiz als weiterer relevanter Markt der WEKA Gruppe bewegte sich mit einem Anstieg des BIP von 5,4 % auf einem guten Niveau.[4] Hauptursächlich für die Erholung des BIP war in allen Ländern trotz der insbesondere zum Jahresbeginn noch bestehenden Restriktionen aufgrund der COVID-19 Pandemie die Rückkehr zur "Normalität" in den meisten Bereichen des öffentlichen Lebens. Der Gesamtumsatz in der Fachmedienbranche in Deutschland, dem größten und damit wichtigsten Markt der WEKA Gruppe, beläuft sich auf rund EUR 8 Mrd. Hauptumsatzträger mit einem Anteil von jeweils rund 45 % sind vor allem die Bereiche "Print" und "Digital". Der Bereich "Digital" verzeichnet dabei bereits seit längerem ein stetiges Wachstum, was insbesondere auf die antizipierte Ablösung der Print-Medien als primäre Informationsquelle durch die Digital-Medien zurückzuführen ist.[5] 4. Geschäftsverlauf Das Geschäft der WEKA Gruppe wird im Wesentlichen anhand der finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und EBITDA sowie des nicht finanziellen Leistungsindikators Anzahl Mitarbeiter gesteuert. Die im März 2020 in Europa ausgebrochene globale COVID-19 Pandemie hatte insbesondere zu Beginn des Geschäftsjahres 2022 immer noch Auswirkungen auf die Geschäftsbereiche der WEKA Gruppe. Im BereichBusiness Solution & Education hatten die anhaltenden COVID-19-Schutzmaßnahmen, z.B. Maskenpflicht, Nachweis eines 2G-Status oder Vorlage eines aktuellen Tests, weiterhin Auswirkungen auf Präsenz-Veranstaltungen wie Seminaren, Kongressen, Workshops oder Trainings und damit Umsatzeinbußen zur Folge. Der kontinuierliche Einsatz digitaler und/oder hybrider Veranstaltungen konnte zwar eine alternative Einnahmequelle begründen, blieb jedoch hinter dem Niveau von Präsenzveranstaltungen zurück. Auch im Bereich Communication war die Entwicklung im Geschäftsjahr 2022 erneut zweigeteilt. Der B2B-Bereich profitierte einerseits von einer Erholung der Event-Aktivitäten mit Beginn der Sommermonate und der damit einhergehenden Lockerung der COVID-19-Schutzmaßnahmen, sah sich aber andererseits mit weiterhin rückläufigen Werbeumsätzen, insbesondere im Bereich der Fachzeitschriften, konfrontiert. Nachdem der B2C-Bereich im Geschäftsjahr 2021 infolge der wochenlangen Lockdowns eine hohe Nachfrage nach Ratgebern, vor allem in den Bereichen Freizeitgestaltung und Kinderbeschäftigung, verzeichnen konnte, kam es im Geschäftsjahr 2022 zu einem nicht erwarteten Umsatzeinbruch, insbesondere im Bereich Adventskalender und Bausätze. Die WEKA Gruppe hat im Geschäftsjahr 2022 die gesamtwirtschaftliche Entwicklung sowie die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie und des Kriegs in der Ukraine auf das operative Geschäft der gesamten Gruppe jederzeit eng verfolgt und nicht nur die Produktangebote für die Kunden, sondern auch die internen Kostenstrukturen bei Bedarf kurzfristig angepasst. Die Basis hierfür war in den beiden vorhergehenden Geschäftsjahren gelegt worden, indem einzelne Gesellschaften der Gruppe reorganisiert und teilweise die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter reduziert worden waren, um mittelfristig die Fixkosten zu reduzieren. Insgesamt erwirtschaftete die WEKA Gruppe im Geschäftsjahr 2022 einen Umsatz von EUR 208,2 Mio. (Vj. EUR 218,5 Mio.) und insbesondere auch infolge des Verkaufs der Lexagri SAS (Vj. frechverlag GmbH sowie der INFO-TECHO Baudatenbank GmbH) - ein EBITDA von EUR 44,5 Mio. (Vj. EUR 53,5 Mio.) und beschäftigte durchschnittlich 1.219 (Vj. 1.368) Mitarbeiter. Der im Vorjahr prognostizierte Konzernumsatz von ca. EUR 220 Mio. konnte insbesondere aufgrund der Entwicklungen im Bereich Communication, aber auch aufgrund des Verkaufs der Lexagri SAS nicht erreicht werden. Die angestrebte EBITDA-Marge im zweistelligen Prozentbereich konnte jedoch realisiert werden. 5. Darstellung der Lage des Konzerns 5.1 Ertragslage Die WEKA Gruppe hat das Geschäftsjahr 2022 mit einem Konzernergebnis von EUR -6,7 Mio. (Vj. EUR -11,3 Mio.) abgeschlossen. Hauptursächlich für das negative Konzernergebnis sind insbesondere die Finanzierungsstruktur sowie erhöhte Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation, beides infolge des Erwerbs der WEKA Gruppe durch die PP Media Holding GmbH im Jahr 2020. Die Verbesserung des negativen Konzernergebnisses im Vergleich zum Vorjahr ist dabei primär auf die Rückführung von Darlehensverbindlichkeiten und die damit einhergehende Reduzierung der Zinsbelastung zurückzuführen. Die Umsatzerlöse wurden in Höhe von EUR 158 Mio. (Vj. EUR 151 Mio.) im Bereich Business Solution & Education und in Höhe von EUR 50 Mio. (Vj. EUR 67 Mio.) im Bereich Communication erwirtschaftet. Mit einem Anteil von 54 % (Vj. 57 %) war dabei Deutschland das Haupt-Umsatzgebiet der WEKA Gruppe, gefolgt vom europäischen Ausland mit 29 % (Vj. 30 %) Umsatzanteil. Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden im Wesentlichen der Gewinn aus der Veräußerung der Lexagri SAS (EUR 13,2 Mio.; Vj. frechverlag GmbH und INFO-TECHNO Baudatenbank GmbH - EUR 19,3 Mio.) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und der Herabsetzung der Wertberichtigungen auf Forderungen ausgewiesen. Der Materialaufwand beinhaltet im Wesentlichen Kosten für Referenten, Räumlichkeiten und Verpflegung im Zusammenhang mit Seminaren und Kongressen, Autorenhonorare, Druck- und Weiterverarbeitungskosten sowie Kosten für Handelswaren. Die Reduzierung der Kosten für Handelswaren infolge des rückläufigen Umsatzes mit Bausätzen und Adventskalendern im Bereich B2C ist hauptursächlich für die Verminderung des Materialaufwandes im Vorjahresvergleich. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr primär bedingt durch die geringere Mitarbeiteranzahl gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten neben Marketingkosten insbesondere auch Kosten für Porto und Fracht, Mietaufwendungen, IT Dienstleistungen, Wartung von Hard- und Software sowie Rechts- und Beratungskosten. Die Reduzierung gegenüber dem Vorjahr ist dabei primär auf geringere Kosten für Porto und Fracht sowie Einsparungen im Bereich der Miete zurückzuführen. Das Finanzergebnis ist geprägt durch den überwiegend mit Fremdmitteln finanzierten Erwerb der WEKA Gruppe und die daraus resultierende Verzinsung der Darlehensverbindlichkeiten. Insbesondere infolge der Rückführung von Gesellschafterdarlehen im Dezember 2021 sowie aufgrund der Rückzahlung eines im Rahmen des Erwerbs der WEKA Gruppe gewährten Verkäuferdarlehens konnte der Zinsaufwand im Geschäftsjahr 2022 signifikant reduziert werden. Die Steuern des Geschäftsjahres beinhalten neben den laufenden Steuern aufgrund positiver Ergebnisse der Einzelgesellschaften der WEKA Gruppe in Höhe von EUR 2,9 Mio. (Vj. EUR 6,6 Mio.) auch einen Ertrag aus latenten Steuern in Höhe von EUR 3,5 Mio. (Vj. Aufwand von EUR 0,1 Mio.). 5.2 Finanz- und Vermögenslage Investitionen Die Investitionen betrugen im Geschäftsjahr 2022 insgesamt EUR 11,4 Mio. (Vj. EUR 4,4 Mio.) und entfielen mit EUR 9,3 Mio. (Vj. EUR 2,8 Mio.) auf immaterielle Vermögensgegenstände, davon EUR 5,9 Mio. auf die nachträgliche Aktivierung von Geschäfts- oder Firmenwerten aus dem Erwerb der WEKA Gruppe, sowie mit EUR 2,0 Mio. (Vj. 1,6 Mio.) auf Sachanlagen. Finanzierung und Kapitalstruktur Das primäre Ziel der Finanzierungsstruktur der WEKA Gruppe besteht in der Aufrechterhaltung der jederzeit ausreichenden Liquiditätsversorgung der Gesellschaften der WEKA Gruppe unter Einhaltung der Finanzierungsverträge zur Sicherstellung der uneingeschränkten Zahlungsfähigkeit. Dazu baut die Finanzierungsstruktur im Geschäftsjahr 2022 auf folgenden Elementen auf: Eigenkapital, Darlehensfinanzierung, Bankenfinanzierung und Gesellschafterfinanzierung, wobei der Umfang der Gesellschafterfinanzierung im Vergleich zum Vorjahr signifikant reduziert wurde. Mit einer Eigenkapitalquote von -2 % (Vj. 2 %) ist die Eigenkapitalfinanzierung der WEKA Gruppe durch die insbesondere infolge der hohen Abschreibungen negativen Konzernergebnisse der Geschäftsjahre 2020 und 2021 aufgezerrt und die WEKA Gruppe fremdfinanziert. Zur Finanzierung des Erwerbs der WEKA Gruppe durch die PP Media Holding GmbH wurden in 2020 Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt EUR 115 Mio. durch verschiedene Gruppengesellschaften aufgenommen. Diese Darlehensverbindlichkeiten sind durch die Verpfändung von Bankkonten und bestimmten Beteiligungen sowie durch Sicherungsübereignung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert. Der zugrundeliegende Finanzierungsvertrag sieht neben planmäßigen Tilgungen unter bestimmten Bedingungen auch die Möglichkeit von außerplanmäßigen Tilgungen vor. Zudem wurden im Rahmen des Darlehensvertrags sogenannte Financial Covenants vereinbart, deren Einhaltung vierteljährlich, beginnend mit dem zum 31. März 2021 endenden Quartal, nachzuweisen ist. Im Geschäftsjahr 2022 hat die WEKA Gruppe insgesamt EUR 4,8 Mio. (Vj. EUR 4,1 Mio.) getilgt, so dass zum 31. Dezember 2022 noch eine Darlehensfinanzierung von EUR 104,5 Mio. (Vj. 109,3 Mio.) besteht. Die der WEKA Gruppe im Rahmen des Erwerbs durch ihre Gesellschafter zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel wurden im Geschäftsjahr 2022 größtenteils zurückgeführt, so dass die Verbindlichkeiten aus Gesellschafterdarlehen zum 31. Dezember 2022 noch EUR 3,7 Mio. (Vj. EUR 7,5 Mio.) betragen. Darüber hinaus bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 7,8 Mio. (Vj. EUR 8,2 Mio.) aufgrund des Erwerbs der Betriebsgrundstücke in Kissing und Balingen. Zum 31. Dezember 2022 verfügt die WEKA Gruppe über Liquiditätsreserven in Form von Barmitteln in Höhe von EUR 35,0 Mio. (Vj. EUR 24,3 Mio.), so dass die Finanzierung der WEKA Gruppe sichergestellt ist. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen belaufen sich zum 31. Dezember 2022 auf EUR 22 Mio. (Vj. EUR 23 Mio.). Analyse der Bilanzstruktur Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2022 ohne Ausweis des Postens "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" auf der Aktivseite EUR 202,0 Mio. (Vj. EUR 225,1 Mio.). Das Anlagevermögen in Höhe von EUR 129,8 Mio. (Vj. EUR 165,6 Mio.) besteht zu mehr als 89 % aus den immateriellen Vermögensgegenständen. Größte Einzelposition im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände ist dabei mit EUR 71,7 Mio. (Vj. EUR 85,4 Mio.) der Geschäfts- und Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung. Das Sachanlagevermögen macht 10 % (Vj. 8 %) des Anlagevermögens aus und beinhaltet im Wesentlichen die im Rahmen des Erwerbs der WEKA Gruppe erworbenen Grundstücke in Kissing und Balingen. Die Finanzanlagen (unverändert zum Vorjahr 1 % des Anlagevermögens) resultieren primär aus Ansprüchen aus Lebensversicherungsverträgen zur Absicherung von Pensionsverpflichtungen. Das Umlaufvermögen beträgt zum 31. Dezember 2022 EUR 67,9 Mio. (Vj. EUR 55,0 Mio.). Die Vorräte machen 9 % des Umlaufvermögens aus und bestehen im Wesentlichen aus fertigen Erzeugnissen und Waren sowie aus unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umfassen mit EUR 22,6 Mio. (Vj. EUR 22,2 Mio.) 33 % des Umlaufvermögens. Der Zahlungsmittelbestand beträgt zum Bilanzstichtag EUR 35,0 Mio. (Vj. EUR 24,3 Mio.) und ist mit Ausnahme eines Teilbetrags von EUR 1,6 Mio. (Vj. EUR 2,3 Mio.) frei verfügbar. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von EUR 4,2 Mio. (Vj. EUR 4,5 Mio.) resultiert überwiegend aus abgegrenzten Finanzierungskosten. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2022 -2 % (Vj. 2 %). Die Rückstellungen wurden neben Pensionsverpflichtungen und Steuern insbesondere für ungewisse Verpflichtungen im Personalbereich, ausstehende Eingangsrechnungen, Jahresabschluss- und Prüfungskosten sowie Rechts- und Beratungskosten gebildet. Die Verbindlichkeiten der WEKA Gruppe belaufen sich zum 31. Dezember 2022 auf EUR 137,7 Mio. (Vj. EUR 146,7 Mio.) und betreffen mit EUR 7,8 Mio. (Vj. EUR 8,2 Mio.) solche gegenüber Kreditinstituten. Ferner wurden im Rahmen des Erwerbs der WEKA Gruppe Finanzverbindlichkeiten aufgenommen, die zum Bilanzstichtag inklusive abgegrenzter Zinsen insgesamt EUR 104,5 Mio. (Vj. EUR 109,3 Mio.) betragen und unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern belaufen sich auf EUR 4,0 Mio. (Vj. EUR 11,2 Mio.) und betreffen Gesellschafterdarlehen nebst abgegrenzten Zinsen. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beträgt EUR 33,1 Mio. (Vj. EUR 32,3 Mio.) und beinhaltet im Wesentlichen abgegrenzte Erträge aus Abonnements. 5.3 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Unsere Mitarbeiter [6] sind unser Asset Qualifizierte Mitarbeiter sind wichtige Erfolgsfaktoren für Kreativität, Innovationsfähigkeit und Unternehmenserfolg. Die WEKA Gruppe setzt auf eine vielfältige und lebendige Kultur, die neue Ideen ermöglicht und fördert. Mit den richtigen Menschen am richtigen Platz stärkt die WEKA Gruppe Wettbewerbsfähigkeit und Kundenorientierung. Qualifizierte und motivierte Führungskräfte und Mitarbeiter sind die wichtigste Basis für nachhaltigen Erfolg. Deshalb fördert und unterstützt die WEKA Gruppe die eigene Belegschaft mit Angeboten und Leistungen sowohl zur beruflichen Entwicklung als auch für ihr persönliches Wohlbefinden. Es ist uns wichtig, die Fähigkeiten von Mitarbeitern zu erkennen und weiterzuentwickeln. Professionalität, Verantwortung und Verantwortlichkeit sowie Dialog, Offenheit und Wertschätzung stellen die Pfeiler der Unternehmenskultur dar. Bei der Suche nach kompetenten Mitarbeitern setzt die WEKA Gruppe verstärkt auf digitale Medien. Dazu werden auf den Karriereseiten der WEKA Gruppe und ihrer Unternehmen für potenzielle Mitarbeiter je nach Erfahrungsstand (Fach- und Führungskräfte, Absolventen und Berufseinsteiger, Studenten, Auszubildende) adressatengerechte Informationen mit authentischen Bildern, Videos und Texten geliefert, deren Ziel es ist, einen realistischen Einblick in die Unternehmenskultur zu geben. Die WEKA Gruppe beschäftigte im Geschäftsjahr 2022 durchschnittlich 1.219 (Vj. 1.368) Mitarbeiter. 5.4 Nachhaltigkeit Die Unternehmenskultur der WEKA Gruppe steht für das Bewahren von Werten und im Einklang mit ökologischem und sozialem Fortschritt. Das Fundament für eine konsequente Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie ist die Nachhaltigkeitsorganisation. Unsere Umwelt ist uns wichtig Das Umweltengagement der WEKA Gruppe als nicht-produzierendem Medienunternehmen fokussiert sich auf Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und die Reduzierung von Treibhausgasemission, die an den einzelnen Standorten oder im Bereich der Mobilität umgesetzt werden können (z.B. die Reduzierung der Präsenz an den einzelnen Standorten durch Einführung einer Home-Office Regelung oder die Reduzierung von Geschäftsreisen). Auch bei der Auswahl der Lieferkette wird das Thema Nachhaltigkeit berücksichtigt und die von den jeweiligen Lieferanten (z.B. Papierlieferanten, externe Druckereien) verfolgte Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik in die Entscheidungsfindung bezüglich der Zusammenarbeit einbezogen. Die operative Verantwortung für das Energie- und Umweltmanagement sowie die Umsetzung von spezifischen Maßnahmen liegt dabei jeweils bei den Geschäftsführungen der einzelnen Lieferanten. 5.5 Zusammenfassende Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2022 der WEKA Gruppe war insbesondere in den ersten Monaten noch geprägt durch die globale COVID-19 Pandemie und ihre Auswirkungen. Der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Implikationen für die wirtschaftliche Entwicklungen in Deutschland und den für die WEKA Gruppe relevanten Märkten waren für die WEKA Gruppe aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit von untergeordneter Bedeutung. In einem aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung weiteren insgesamt herausfordernden Jahr gelang es der Gruppe bei einem Umsatz von EUR 208,2 Mio. (Vj. EUR 218,5 Mio.) ein EBITDA von EUR 44,5 Mio. (Vj. EUR 53,5 Mio.) bzw. eine EBITDA-Marge von 21 % (Vj. 24 %) zu erwirtschaften. Auch wenn die Gruppe damit unter ihrem Potential und leicht unter ihren Erwartungen blieb, bewertet die Geschäftsführung die operative Entwicklung der WEKA Gruppe unter Abwägung aller Faktoren und dem herausfordernden Marktumfeld als verhältnismäßig gut. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT 6. Prognose Nach der Erholung des BIP in 2021 und 2022 prognostiziert die Europäische Kommission 2023 eine weitere leichte Erholung und ein Wachstum des BIP in Europa von rund 1 %.[7] Für Deutschland liegen die Erwartungen mit einem prognostizierten Wachstum von 0,3 % dabei unter dem europäischen Durchschnitt[8], während sie für Österreich mit einem erwarteten Wachstum von rund 8 % auch für 2023 über dem Durchschnitt liegen.[9] Für Frankreich erwartet die Europäische Kommission mit 0,7 % auch für 2023 eine Entwicklung auf europäischem Niveau.[10] Auch für die Schweiz wird für 2023 mit einem Wachstum in der Größenordnung von ca. 1 % gerechnet.[11] Bei Erstellung und Verabschiedung der Planung für 2023 ist die WEKA Gruppe davon ausgegangen, dass es im Kalenderjahr 2023 zu keinen weiteren mit der COVID-19 Pandemie verbundenen Einschränkungen kommt und auch die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine weiterhin keinen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der WEKA Gruppe haben werden. Insofern wurde in der Planung eine moderate Erholung der wirtschaftlichen Situation im Vergleich zu 2022 unterstellt und es wurde ein Konzernumsatz 2023 in der Größenordnung von ca. EUR 216 Mio. geplant. Aufgrund der bereits in der Vergangenheit eingeleiteten und in 2022 weiter vorangetriebenen Reorganisationen in einzelnen Bereichen der Gruppe sowie eines konsequenten Kostenmanagements strebt die WEKA Gruppe für 2023 eine weitere Verbesserung der Rentabilität an und erwartet erneut eine EBITDA-Marge im zweistelligen Prozentbereich. 7. Risikobericht Das Risikomanagementsystem der WEKA Gruppe ist darauf ausgerichtet, die wesentlichen Risiken zu erfassen, alle notwendigen Risikosteuerungsmaßnahmen einzuleiten sowie die bestehenden Risiken und eingeleiteten Gegenmaßnahmen zu überwachen. Ziel ist nicht die strikte Vermeidung aller Risiken, sondern eine individuelle Risikosteuerung und -bewältigung. Im Rahmen der regelmäßig zwischen der Gruppen-Geschäftsführung und den Bereichsgeschäftsführern bzw. den Geschäftsführern der Gruppengesellschaften stattfindenden Meetings ist die Erörterung der jeweiligen Risiken und Chancen der einzelnen Gruppengesellschaften ein Standard-Tagesordnungspunkt. Im Rahmen dieser Meetings erhält die Gruppen-Geschäftsführung zudem regelmäßig detaillierte Informationen zur Entwicklung der einzelnen Gruppengesellschaften. Ergänzend erhält die Gruppen-Geschäftsführung jeden Monat ein Management Reporting mit den wesentlichen Kennzahlen je Gesellschaft. Um den Risikomanagement-Prozess weiter zu professionalisieren, hat die Gruppen-Geschäftsführung Anfang 2022 zudem eine standardisierte Risiko-Abfrage implementiert, mit der für jede Gruppengesellschaft die Risiken insbesondere in den Bereichen Strategie, Finanzen, Operations, Technologie, Umwelt und Personal, abgefragt und entsprechend dokumentiert werden. Risiken aus rückläufigem Print-Geschäft und abnehmenden Abonnements Das Print-Geschäft ist unter anderem aufgrund der zunehmenden Bedeutung der digitalen Medien und der voranschreitenden Digitalisierung dem Risiko abnehmender Umsätze infolge rückläufiger Abonnementzahlen ausgesetzt. Dieser Effekt wurde durch die COVID-19 Pandemie weiter verstärkt und hält auch nach Aufhebung der COVID-19 Schutzmaßnahmen weiterhin an. Im Bereich der werbefinanzierten Print-Angebote bergen die rückläufigen Abonnementzahlen und die daraus resultierende abnehmende Reichweite zudem ein zunehmendes Risiko von Umsatzeinbußen. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, arbeitet die WEKA Gruppe kontinuierlich daran, bestehende Print-Angebote für die Kunden attraktiv zu gestalten, ein adäquates digitales Angebot aufzubauen und die Kunden auf diese digitalen Angebote umzustellen. Herausforderungen im Bereich der digitalen Medien Sowohl die Bedeutung digitaler Medien als auch die Relevanz von Künstlicher Intelligenz ("KI") im Bereich der Fachinformationen nimmt kontinuierlich zu. Sollte es der WEKA Gruppe nicht gelingen, die sich aus dem veränderten medialen Nutzerverhalten und die zunehmende Bedeutung der KI ergebenden Herausforderungen durch neue Produkte und Formate bedienen zu können, könnte sich dies nachhaltig negativ auf die Geschäftsentwicklung der WEKA Gruppe auswirken. Durch Innovation und Fokussierung auf die kundenrelevanten Themen adressiert die WEKA Gruppe dieses Thema im Rahmen ihrer Produktpalette, die zudem kontinuierlich überarbeitet und erweitert wird. Risiken im Personalbereich Das Wissen und die Fähigkeiten der Mitarbeiter der WEKA Gruppe sind ein entscheidender Faktor für die weitere Entwicklung der WEKA Gruppe, insbesondere im Bereich der Digitalisierung, der Nutzung von KI und zur Entwicklung und Weiterentwicklung von neuen Produkten und Formaten. Grundsätzlich besteht das Risiko, dass es durch Fluktuation zu einem Verlust von Kompetenzen kommt (sogenannter "Brain Drain") und dass keine qualifizierten Fachkräfte angeworben werden können. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, haben die Förderung und Unterstützung der eigenen Mitarbeiter und die Schaffung eines attraktiven Arbeitsumfelds in der WEKA Gruppe einen hohen Stellenwert (vgl. auch 5.3 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren). Risiken aus der Fremdfinanzierung der WEKA Gruppe Infolge des Erwerbs der WEKA Gruppe durch die PP Media Holding GmbH hat die WEKA Gruppe Bank- und Darlehensverbindlichkeiten von mehr als EUR 112 Mio. (Vj. EUR 117 Mio.). Sollte die WEKA Gruppe die sich aus diesen Verbindlichkeiten ergebenden Zins- und Tilgungsverpflichtungen nicht bedienen können oder die vierteljährlichen Covenant Tests nicht bestehen, könnten sich hieraus wesentliche finanzielle Risiken für die WEKA Gruppe ergeben. Aufgrund der zum 31. Dezember 2022 bestehenden Liquiditätsreserven in Form von Barmitteln in Höhe von mehr als EUR 35 Mio. (Vj. EUR 24 Mio.), dem positiven Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit und dem kontinuierlichen Monitoring der Covenants schätzt die Geschäftsführung dieses Risiko als gering ein. Rechnungslegungsbezogene Risiken Zur Abbildung der buchhalterischen Vorgänge werden in der WEKA Gruppe verschiedene Standardsoftware-Programme eingesetzt. Die am Rechnungslegungsprozess beteiligten Mitarbeiter erfüllen die qualitativen Anforderungen und werden den internen und externen Anforderungen entsprechend bei Bedarf geschult. Es besteht eine klare Aufgabenabgrenzung. Grundsätze der Funktionstrennung, wie das Vier-Augen-Prinzip, sind Bestandteil des Rechnungslegungsprozesses. Komplexe versicherungsmathematische Gutachten und Bewertungen werden durch darauf spezialisierte Dienstleister erstellt. Auswirkungen aus dem Krieg in der Ukraine Der Beginn des Krieges in der Ukraine am 24. Februar 2022 hat erhebliche Konsequenzen für die Weltwirtschaft. Die Unternehmen der WEKA Gruppe sind hiervon aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit nicht unmittelbar betroffen und haben im Geschäftsjahr 2022 keine sich infolge des Kriegs ergebende wesentliche Auswirkungen gespürt. Sollte der Krieg jedoch weiter über einen längeren Zeitraum anhalten, könnte die daraus resultierende allgemeine Unsicherheit und ein vorsichtiges Kundenverhalten, insbesondere in den Bereichen Werbung und Abonnements, zu einer reduzierten Nachfrage führen. Aufgrund der breiten Kundenbasis ist hiermit jedoch kein wesentliches Risiko verbunden. Zusammenfassung des Gesamtrisikos Nach Überprüfung der Risikolage zum 31. Dezember 2022 liegen nach Auffassung der Geschäftsführung aufgrund der Diversifizierung der Gruppe keine Risiken vor, die den Fortbestand der WEKA Gruppe oder eines ihrer Unternehmen gefährden. Auch für die Zukunft sind derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken absehbar. Sollte sich insbesondere der Krieg in der Ukraine weiterhin und langfristig fortsetzen, gegebenenfalls verbunden mit einer weltweiten langanhaltenden Rezession, könnte dies auch entsprechende Auswirkungen auf die wesentlichen Betätigungsfelder der WEKA Gruppe und ihrer Unternehmen und somit auf die Geschäftstätigkeit und Lage der WEKA Gruppe und ihrer Unternehmen haben. Der Umfang dieser etwaigen Auswirkungen ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzbar. 8. Chancenbericht Das Erkennen und Nutzen von Chancen ist ein wichtiger Bestandteil erfolgreicher Unternehmensführung. Grundlage für die Identifikation von Chancen ist die systematische Beobachtung und Analyse der für die WEKA Gruppe relevanten Märkte sowie die Verfolgung von gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Entwicklungen, zuletzt insbesondere KI und ihre Einsatzmöglichkeiten bei der WEKA Gruppe. Auf Basis einer kontinuierlichen Analyse und Bewertung von Chancen werden in der WEKA Gruppe für jedes Unternehmen strategische Maßnahmen festgelegt und umgesetzt, mit dem Ziel profitabel zu wachsen und den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Zudem werden im Rahmen der Markt- und Branchenbeobachtung Unternehmen identifiziert, die das Portfolio der WEKA Gruppe sinnvoll ergänzen könnten, da die Geschäftsführung die WEKA Gruppe durch M&A-Aktivitäten und damit verbundenes anorganisches Wachstum weiter stärken will. Die WEKA Gruppe adressiert im Bereich Fachmedien insbesondere jene Branchen und Unternehmensbereiche, die im gesamtwirtschaftlichen Umfeld von großer Bedeutung sind. Das Produktportfolio bedient dabei nicht nur bestehende Informationsbedürfnisse im Hinblick auf regulatorische Grundlagen (sogenannte "must-have-Informationen"), sondern vor allem auch Informationsbedürfnisse in für Unternehmen erfolgsrelevanten Funktionen wie den Bereichen Recht, Steuern, Personal oder Arbeitssicherheit, um nur einige zu nennen. Hier bieten sich vor allem durch die Entwicklung neuer, auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnittener Produkte und Formate, aber auch die Nutzung von KI Wachstumsmöglichkeiten. Auch durch die kontinuierlich fortschreitende Digitalisierung, die unverändert zum Vorjahr einen weiteren Schub erhalten hat, die ständige Entwicklung neuer Technologien, insbesondere die jüngsten Entwicklungen im Bereich KI, und die permanente inhaltliche Aktualisierung des bestehenden Produktportfolios entstehen Chancen für die weitere Entwicklung der WEKA Gruppe. Die Geschäftsführung der WEKA Gruppe begreift sämtliche Herausforderungen, vor die sie gestellt wird, immer auch als Chance für die künftige Entwicklung der WEKA Gruppe die dazu führt, das Innovation in Form neuer Produkte und Formate und die Digitalisierung kontinuierlich und unaufhaltsam vorangetrieben wird.
München, 26. April 2023 Dr. Edin Hadzic Christian Bettinger Katja Hengstermann [1] Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/222901/umfrage/bruttoinlandsprodukt-bip-in-der-europaeischen-union-eu/ (Stand: 19.04.2023) [2] Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/159507/umfrage/prognose-zur-entwicklung-des-bip-in-den-laendern-der-eurozone/; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14536/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-frankreich/ (Stand: 19.04.2023) [3] Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14390/umfrage/bruttoinlandsprodukt-in-oesterreich/ (Stand: 19.04.2023) [4] Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14415/umfrage/bruttoinlandsprodukt-in-der-schweiz/ (Stand: 19.04.2023) [5] Quelle: Fachpresse-Statistik 2021 der Deutschen Fachpresse (Hinweis: zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts war die Fachpresse-Statistik 2022 noch nicht verfügbar.) [6] In diesem Konzernlagebericht wird ausschließlich aus Gründen der besseren Lesbarkeit auf die Unterscheidung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verzichtet. Dies gilt - sofern relevant - im Übrigen auch für Kundinnen und Kunden etc. [7] Quelle: https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_23_707 (Stand: 19.04.2023) [8] Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/73769/umfrage/prognosen-zur-entwicklung-des-deutschen-bip/ (Stand: 19.04.2023) [9] Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/600180/umfrage/prognose-zum-bruttoinlandsprodukt-bip-von-oesterreich/ (Stand: 19.04.2023) [10] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14536/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-frankreich/ (Stand: 19.04.2023) [11] Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/290118/umfrage/prognosen-zum-wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-bip-der-schweiz/ (Stand: 19.04.2023) Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PP Media Holding GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der PP Media Holding GmbH, München, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der PP Media Holding GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse § entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und § vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus § identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentlichen Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. § gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. § beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. § ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. § beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. § holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. § beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. § führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 26. April 2023 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Josef Eberl, Wirtschaftsprüfer Olga Resnik, Wirtschaftsprüferin |
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PP Media Immobilien GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Römerstr. 4
86438 Kissing - Handelsregister
- HRB 255256, München
- Eintragungsdatum
- 28. Februar 2020
- Branche
-
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden - Unternehmenszweck
- Der Erwerb, das Halten, Verwalten und Verwerten von eigenem Vermögen, insbesondere von Immobilien und Eigenkapitalbeteiligungen an Unternehmen im In- und Ausland, jeweils insbesondere im Medienbereich.
Finanzen
Bilanz
2023- Anlagevermögen 55,0 % 92,20 Mio
- Umlaufvermögen 43,1 % 72,16 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,9 % 3,20 Mio
- Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,0 % 0
- Verbindlichkeiten 60,2 % 100,90 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 17,2 % 28,86 Mio
- Rückstellungen 15,5 % 25,99 Mio
- Eigenkapital 5,4 % 9,11 Mio
- Passive latente Steuern 1,6 % 2,70 Mio
Bilanzdaten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2023- Umsatzerlöse 53,9 % 195,93 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 21,1 % 76,65 Mio
- Konzernbilanzgewinn/Konzernbilanzverlust 14,7 % 53,27 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 10,1 % −36,51 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,2 % 559,7 k
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,1 % −195,3 k
- Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne 0,0 % −104,2 k
- Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 15,0 k
- Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 3,4 k
- Personalaufwand 45,8 % −83,92 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 25,0 % −45,76 Mio
- Materialaufwand 22,2 % −40,58 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5,6 % −10,26 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,2 % −2,20 Mio
- Sonstige Steuern 0,2 % −357,3 k
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,0 % 0
- Ergebnis nach Steuern 53,73 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 53,37 Mio
GuV-Daten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Jochen Curt Hortschansky
seit 2025 Geschäftsführer
-
Siegfried Brock
seit 2020 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- PP Media Holding GmbH DEU 100,0 % 25k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.
Historie
- 2026
-
06.03.
Austritt einer PositionSilke Mechthild Böckmann · Geschäftsführer
- 2025
-
19.12.
Austritt einer PositionKurt Alfred Skupin · Geschäftsführer
-
19.08.
Eintritt eines MitgliedsJochen Curt Hortschansky · Geschäftsführer
- 2021
-
08.03.
Eintritt eines MitgliedsS**** B****** · Geschäftsführer
- 2020
-
04.12.
AdressänderungPP Media Immobilien GmbH
-
25.08.
Austritt einer PositionE*** D** · Geschäftsführer
-
25.08.
Eintritt eines MitgliedsSiegfried Brock · Gesamtprokura
-
25.08.
Austritt einer PositionK**** H****** · Geschäftsführer
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2023 Konzernabschluss
- 2022 Konzernabschluss ↓
- 2021 Konzernabschluss
Konzernabschluss 2022
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
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