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PP Media Immobilien GmbH GmbH

Kissing ·HRB 255256 München
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Römerstr. 4
86438 Kissing
Handelsregister
HRB 255256, München
Eintragungsdatum
28. Februar 2020
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Unternehmenszweck
Der Erwerb, das Halten, Verwalten und Verwerten von eigenem Vermögen, insbesondere von Immobilien und Eigenkapitalbeteiligungen an Unternehmen im In- und Ausland, jeweils insbesondere im Medienbereich.

Finanzen

Umsatz 2023
195,93 Mio. €
Mitarbeiter 2023
1.183
Bilanzsumme 2023
167,57 Mio. €
Jahresergebnis 2023
53,37 Mio. €
2 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2023
Aktivseite 167,57 Mio
  • Anlagevermögen 55,0 % 92,20 Mio
  • Umlaufvermögen 43,1 % 72,16 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,9 % 3,20 Mio
  • Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,0 % 0
Passivseite 167,57 Mio
  • Verbindlichkeiten 60,2 % 100,90 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 17,2 % 28,86 Mio
  • Rückstellungen 15,5 % 25,99 Mio
  • Eigenkapital 5,4 % 9,11 Mio
  • Passive latente Steuern 1,6 % 2,70 Mio
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
Erträge 363,23 Mio
  • Umsatzerlöse 53,9 % 195,93 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 21,1 % 76,65 Mio
  • Konzernbilanzgewinn/Konzernbilanzverlust 14,7 % 53,27 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 10,1 % −36,51 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,2 % 559,7 k
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,1 % −195,3 k
  • Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne 0,0 % −104,2 k
  • Erträge aus Beteiligungen 0,0 % 15,0 k
  • Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 3,4 k
Aufwendungen 183,07 Mio
  • Personalaufwand 45,8 % −83,92 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 25,0 % −45,76 Mio
  • Materialaufwand 22,2 % −40,58 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5,6 % −10,26 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,2 % −2,20 Mio
  • Sonstige Steuern 0,2 % −357,3 k
  • Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,0 % 0
  • Ergebnis nach Steuern 53,73 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 53,37 Mio
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GuV-Daten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Jochen Curt Hortschansky seit 2025 Geschäftsführer
  • Siegfried Brock seit 2020 Prokura
6 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Historie

  1. 2026
  2. 06.03.
    Austritt einer Position
    Silke Mechthild Böckmann · Geschäftsführer
  3. 2025
  4. 19.12.
    Austritt einer Position
    Kurt Alfred Skupin · Geschäftsführer
  5. 19.08.
    Eintritt eines Mitglieds
    Jochen Curt Hortschansky · Geschäftsführer
  6. 2021
  7. 08.03.
    Eintritt eines Mitglieds
    S**** B****** · Geschäftsführer
  8. 2020
  9. 04.12.
    Adressänderung
    PP Media Immobilien GmbH
  10. 25.08.
    Austritt einer Position
    E*** D** · Geschäftsführer
  11. 25.08.
    Eintritt eines Mitglieds
    Siegfried Brock · Gesamtprokura
  12. 25.08.
    Austritt einer Position
    K**** H****** · Geschäftsführer
20 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2023 Konzernabschluss
  • 2022 Konzernabschluss
  • 2021 Konzernabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Konzernabschluss 2022

Veröffentlicht am 12. Dezember 2023 · Quelle: Bundesanzeiger

PP Media Holding GmbH

München

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 42.875.609,46 63.620
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 71.671.202,00 86.125
3. Geleistete Anzahlungen 967.119,33 958
115.513.930,79 150.703
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 9.346.072,03 9.734
2. Technische Anlagen und Maschinen 161.980,00 449
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.788.313,93 3.503
4. Geleistete Anzahlungen 12.481,06 35
13.308.847,02 13.721
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1,00 1
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 126.492,30 140
3. Ansprüche aus Lebensversicherungsverträgen 890.184,16 1.046
1.016.677,46 1.186
129.839.455,27 165.610
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 538.229,19 495
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 793.296,05 768
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 4.606.760,29 3.216
4. Geleistete Anzahlungen 98.782,16 808
6.037.067,69 5.287
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 22.626.341,59 22.203
2. Sonstige Vermögensgegenstände 4.227.592,14 3.148
26.853.933,73 25.351
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 35.045.861,98 24.322
67.936.863,40 54.960
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.232.167,40 4.512
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.968.066,07 0
205.976.552,14 225.082

PASSIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 39.606.000,00 39.606
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 242.201,28 165
IV. Konzernergebnisvortrag -37.463.948,39 -26.198
V. Konzernjahresfehlbetrag -6.720.301,85 -11.266
-4.311.048,96 2.332
VI. Nicht beherrschende Anteile 342.982,89 1.224
VII. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.968.066,07 0
0,00 3.556
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 8.040.757,39 7.907
2. Steuerrückstellungen 2.487.079,33 6.801
3. Sonstige Rückstellungen 19.083.703,73 18.527
29.611.540,45 33.234.538
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.822.743,95 8.170
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.637.374,87 1.910
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.959.322,81 7.914
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 4.036.451,33 11.187
5. Sonstige Verbindlichkeiten 116.276.330,25 117.488
137.732.223,21 146.669
D. Rechnungsabgrenzungsposten 33.096.392,48 32.324
E. Passive latente Steuern 5.536.396,00 9.299
205.976.552,14 225.082

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2022

2022
EUR
2021
TEUR
1. Umsatzerlöse 208.180.943,37 218.537
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen -70.640,81 -331
3. sonstige betriebliche Erträge 16.693.532,49 22.963
(Erträge aus der Währungsumrechnung: 155918,46 EUR; Vj.: 116 TEUR)
4. Materialaufwand:
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -4.885.700,63 -9.099
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -41.166.036,10 -40.683
-46.051.736,73 -49.782
5. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter -69.374.452,04 -70.865
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -16.628.779,93 -17.241
(davon für Altersversorgung: 1.036.403,21 EUR; Vj.: 1.831 TEUR)
-86.003.231,97 -88.106
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Analgevermögens und Sachanlagen -43.195.829,19 -45.553
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -47.752.861,96 -49.357
(Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: 437.228,29 EUR; Vj.: 270 TEUR)
8. Erträge aus Beteiligungen 19.738,76 22
9. Erträge aus anderen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens 841,22 1
10. Sonstige Zinsen u. ähnliche Erträge 15.056,57 468
(davon Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen: 225,00 EUR; Vj.: 0 TEUR)
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen -15.396,86 -4
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -8.431.877,62 -12.552
(davon Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen: 192.291,00 EUR; Vj.: 262 TEUR)
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 654.125,89 -6.650
14. Ergebnis nach Steuern -5.957.336,84 -10.344
15. Sonstige Steuern -452.534,95 -462
16. Jahresfehlbetrag -6.409.871,79 -10.806
17. Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne -310.430,06 -460
18. Konzernjahresfehlbetrag -6.720.301,85 -11.266

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2022

2022
EUR
2021
TEUR
Jahresfehlbetrag -6.409.872 -10.806
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 43.195.829 45.573
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 2.739.865 639
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -1.490.310 -875
-/+ Zu/-Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva (soweit nicht Investitions- oder Finanzierungstätigkeit) -2.390.526 6.661
- /+ Ab-/Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva (soweit nicht Investitions- oder Finanzierungstätigkeit) -3.273.873 3.450
-/+ Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -103.489 -43
- Gewinne aus dem Abgang von Unternehmen des Konsolidierungskreises -13.236.193 -19.335
+/- Zinsaufwendungen und -erträge 8.431.377 12.084
- sonstige Beteiligungserträge -19.739 -2
+ Ertragsteueraufwand 2.895.112 6.551
- Ertragsteuerzahlungen -8.810.439 -194
= Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 21.527.742 43.703
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 25.485 0
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -3.790.610 -2.774
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 327.334 336
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -2.007.226 -1.557
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 212.369 147
+ Einzahlungen für Abgänge aus dem Konsolidierungskreis 15.393.139 30.642
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -56.818 0
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0 -30.000
+ Erhaltene Zinsen und Dividenden 25.430 469
= Cash-Flow aus Investitionstätigkeit 10.129.103 -2.737
- Auszahlungen aus der Tilgung von Gesellschafterdarlehen -7.451.096 -45.300
- Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten -5.140.000 -4.390
- Auszahlungen aus der Tilgung anderer Ausleihungen -81.856 0
- Gezahlte Zinsen -7.418.127 -8.517
- Gezahlte Dividenden -1.070.725 -359
= Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit -21.161.804 -58.565
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 10.495.041 -17.599
+ Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 229.105 348
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 24.321.716 41.573
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 35.045.862 24.322
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungsmittel 35.045.862 24.322
35.045.862 24.322

Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Konzernergebnisvortrag
Stand 1.1.2021 25.000,00 39.606.000,00 -28.148,16 0,00
Umgliederung Vorjahresergebnis 0,00 0,00 0,00 -26.198.083,78
Umgliederung Fremdwährung 0,00 0,00 193.198,63 0,00
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 31.12.2021 25.000,00 39.606.000,00 165.050,47 -26.198.083,78
Umgliederung Vorjahresergebnis 0,00 0,00 0,00 -11.265.864,61
Umgliederung Fremdwährung 0,00 0,00 77.150,81 0,00
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00
Abgang Konsolidierungskreis 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 31.12.2022 25.000,00 39.606.000,00 242.201,28 -37.463.948,39
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Konzernjahresfehlbetrag der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist SUMME
Stand 1.1.2021 -26.198.083,78 13.404.768,06
Umgliederung Vorjahresergebnis 26.198.083,78 0,00
Umgliederung Fremdwährung 0,00 193.198,63
Ausschüttung 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag -11.265.864,61 -11.265.864,61
Stand 31.12.2021 -11.265.864,61 2.332.102,08
Umgliederung Vorjahresergebnis 11.265.864,61 0,00
Umgliederung Fremdwährung 0,00 77.150,81
Ausschüttung 0,00 0,00
Abgang Konsolidierungskreis 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag -6.720.301,85 -6.720.301,85
Stand 31.12.2022 -6.720.301,85 -4.311.048,96
Nicht beherrschende Anteile
Vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Auf nicht- beherrschende Anteile entfallende Gewinne
Stand 1.1.2021 1.045.779,43 143,93 68.187,80
Umgliederung Vorjahresergebnis 68.187,80 0,00 -68.187,80
Umgliederung Fremdwährung -2.580,39 11.071,02 0,00
Ausschüttung -358.548,30 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00 459.968,10
Stand 31.12.2021 752.838,54 11.214,95 459.968,10
Umgliederung Vorjahresergebnis 459.968,10 0,00 -459.968,10
Umgliederung Fremdwährung 0,00 9.887,85 0,00
Ausschüttung -1.070.724,94 0,00 0,00
Abgang Konsolidierungskreis -130.631,67 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00 310.430,06
Stand 31.12.2022 11.450,03 21.102,80 310.430,06
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
SUMME SUMME
Stand 1.1.2021 1.114.111,16 14.518.879,22
Umgliederung Vorjahresergebnis 0,00 0,00
Umgliederung Fremdwährung 8.490,63 201.689,26
Ausschüttung -358.548,30 -358.548,30
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 459.968,10 -10.805.896,51
Stand 31.12.2021 1.224.021,59 3.556.123,67
Umgliederung Vorjahresergebnis 0,00 0,00
Umgliederung Fremdwährung 9.887,85 87.038,66
Ausschüttung -1.070.724,94 -1.070.724,94
Abgang Konsolidierungskreis -130.631,67 -130.631,67
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 310.430,06 -6.409.871,79
Stand 31.12.2022 342.982,89 -3.968.066,07

Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2022

I. Allgemeine Angaben

Die PP Media Holding GmbH mit Sitz in München ist unter der Nummer HRB 255255 im Handelsregister des Amtsgerichts München eingetragen.

Der Konzernabschluss der PP Media Holding GmbH wird gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt, da die Gesellschaft als Mutterunternehmen anzusehen ist. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist im Geschäftsjahr erstmalig nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB (Vj. Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB) erstellt worden. Die Darstellung der Vorjahreswerte in der Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend angepasst. Zur Anpassung an eine konzerneinheitliche Darstellung wurden die im Vorjahr teilweise mit den Personalaufwendungen saldierten Sachbezugswerte diesjährig unsaldiert in den sonstigen betrieblichen Erträgen gezeigt und die Vorjahreswerte angepasst. Der Konzernabschluss und die Jahresabschlüsse der Konzerngesellschaften sind in Anlehnung an die §§ 266, 275 HGB gegliedert.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Geschäftsjahr unverändert fortgeführt.

Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt und die Angaben erfolgen grundsätzlich in Tausend Euro (TEUR). Aus rechnerischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen auftreten.

II. Konsolidierungskreis

Die PP Media Holding GmbH stellt gemäß § 290 Abs. 1 HGB einen Konzernabschluss auf. In diesen werden gemäß § 294 HGB neben der PP Media Holding GmbH die Unternehmen einbezogen, an denen die PP Media Holding GmbH mittelbar oder unmittelbar mehrheitlich beteiligt ist. Tochterunternehmen werden ab dem Zeitpunkt des Beherrschungsübergangs auf die Gruppe vollkonsolidiert bzw. bei Verlust der Beherrschung entkonsolidiert. Der Konsolidierungskreis und der Anteilsbesitz sind in der Anlage zu diesem Anhang (Anlage 5b) dargestellt.

Im Geschäftsjahr haben sich folgende Veränderungen im Konsolidierungskreis ergeben:

• Die WEKA France S.A.S., Saint Denis/Frankreich, ist mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 16. November 2022 rückwirkend zum 1. Januar 2022 auf die WEKA Holding FR SAS, Saint-Denis/Frankreich, verschmolzen worden. Die Verschmelzung wurde im Handelsregister der WEKA France S.A.S. am 21. Februar 2023 sowie im Handelsregister der WEKA Holding FR SAS am 26. Dezember 2022 eingetragen.

• Die Lexagri SAS, Archamps/Frankreich, wurde mit Vollzugsprotokoll vom 31. Oktober 2022 veräußert. Die Entkonsolidierung erfolgte entsprechend zum Vollzugsstichtag.

III. Konsolidierungsgrundsätze

Tochterunternehmen, die unmittelbar oder mittelbar unter dem beherrschenden Einfluss der PP Media Holding GmbH stehen, werden nach den Regeln der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.

Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses. Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der Tochterunternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Die im Rahmen der Kapitalkonsolidierungen entstandenen Geschäfts- und Firmenwerte werden über 7 Jahre abgeschrieben.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sowie konzerninterne Gewinne und Verluste, Umsätze, Aufwendungen und Erträge werden eliminiert.

Der Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile enthält die Anteile am Kapital und das anteilige Jahresergebnis von Mitgesellschaftern an den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen.

IV. Währungsumrechnung

Die Berichtswährung der PP Media Holding GmbH ist Euro. Die Umrechnung der von den Schweizer Tochterunternehmen aufgestellten Bilanzen erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag, während die Umrechnung der von den Schweizer Tochterunternehmen aufgestellten Gewinn- und Verlustrechnungen mit dem monatlichen Durchschnittskurs des Geschäftsjahres erfolgt.

V. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden nach folgenden einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsregeln aufgestellt:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den um die Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 1 bis 15 Jahren vorgenommen. Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden analog der Nutzungsdauer entgeltlich erworbener Titelrechte über 7 Jahre abgeschrieben.

Die Sachanlagen sind mit Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die betrieblichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen 3 und 15 Jahren. Gebäude werden einheitlich linear mit einer Restnutzungsdauer von bis zu 21 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände werden bei Anschaffungskosten bis EUR 250,00 direkt als Aufwand berücksichtigt und bei Anschaffungskosten bis EUR 800,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. In die Herstellungskosten werden auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Ist der voraussichtliche Verkaufserlös abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten niedriger, wird dieser Wert angesetzt (verlustfreie Bewertung).

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert. Erkennbaren Risiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Bei der Berechnung der latenten Steuern wird der firmenspezifische Steuersatz, der in einer Bandbreite von 17,40% bis 32,45% liegt, angewendet. Das Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB für latente Steuern wird nicht ausgeübt. Passive latente Steuern werden gesondert ausgewiesen.

Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Anwendung der Projected Unit Credit Method bewertet. Die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen erfolgt auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre, der zwischen 1,78 % (Vj. 1,87 %) und 1,80 % (Vj. 1,98 %) liegt. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Ermittlung der Pensionsrückstellung auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre und der Ermittlung auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahren beträgt TEUR 380 (Vj. TEUR 573). Bei der Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde zudem wie im Vorjahr eine Fluktuationsrate von bis zu 5,0 % und eine Rentendynamik von 1,5 % (Vj. 1,5 %) unterstellt. Als Rechnungsgrundlagen der Pensionsrückstellungen der deutschen Tochterunternehmen wurden die "Richttafeln 2018G" von Prof. Klaus Heubeck gewählt.

Pensions- und Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.249 (Vj. TEUR 1.070) wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Deckungsvermögen in Form von insolvenzsicheren Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 1.028 (Vj. TEUR 957) saldiert. Entsprechend wurden Aufwendungen aus der Aufzinsung dieser Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 29 (Vj. TEUR 51) und Erträge aus dem verrechneten Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 14 (Vj. TEUR 10) saldiert. Der Zeitwert des Deckungsvermögens wurde als Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen ermittelt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitraum darstellen.

VI. Erläuterungen zur Konzernbilanz

1. Entwicklung des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt, der als Anlage Bestandteil des Anhangs ist (Anlage 5a).

Die Geschäfts- oder Firmenwerte resultieren in Höhe von TEUR 71.671 (Vj. TEUR 85.439) aus der Kapitalkonsolidierung und mit TEUR 0 (Vj. TEUR 686) aus Einzelabschlüssen.

Im Rahmen des Erwerbs der WEKA Gruppe wurde im Kaufvertrag unter bestimmten Bedingungen eine Anpassung des Kaufpreises in Abhängigkeit von dem in Klausel 2.3 des Kaufvertrags definierten EBITDA für 2020 sowie für 2021 vorgesehen. Im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 ist eine nachträgliche Erhöhung des Kaufpreises um EUR 5,5 Mio. berücksichtigt worden, die zu einer entsprechenden Erhöhung des Geschäfts- oder Firmenwertes aus der Kapitalkonsolidierung geführt hat.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält einen Unterschiedsbetrag nach § 250 Abs. 3 HGB in Höhe von TEUR 2.240 (Vj. TEUR 2.740).

4. Latente Steuern

Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt auf Basis der unternehmensspezifischen Steuersätze, die in einer Bandbreite von 17,4 % bis 32,45 % (Vj. 17,4 % bis 32,975 %) liegen.

01.01.2022
TEUR
Änderung KK-Kreis
TEUR
latenter Steueraufwand
TEUR
latenter Steuerertrag
TEUR
31.12.2022
TEUR
Passive latente Steuern
Differenzen Konzern- zu Steuerbilanz 65 0 110 -18 157
Erworbene stille Reserven 9.234 -214 0 -3.641 5.379
Summe passive latente Steuern 9.299 -214 110 -3.659 5.536

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für ungewisse Verpflichtungen im Personalbereich, ausstehende Eingangsrechnungen, Jahresabschluss- und Prüfungskosten, sowie Rechts- und Beratungskosten.

6. Verbindlichkeiten

31.12.2022 davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt
TEUR
< 1 Jahr
TEUR
> 1 Jahr
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.823 343 7.480 0
(Vorjahr) (8.170) (350) (7.820) (6.460)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.637 2.299 338 0
(Vorjahr) (1.910) (1.644) (265) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.959 6.959 0 0
(Vorjahr) (7.914) (7.914) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 4.036 299 3.737 3.737
(Vorjahr) (11.187) (3.703) (7.484) (7.484)
Sonstige Verbindlichkeiten 116.276 17.390 98.887 0
(Vorjahr) (117.488) (12.476) (105.012) (85.219)
- davon aus Steuern: TEUR 2.497 (Vj: TEUR 3.303)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: TEUR 1.404 (Vj: TEUR 1.710)
137.732 27.290 110.442 3.737
(Vorjahr) (146.669) (26.088) (120.581) (99.163)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren im Wesentlichen aus Gesellschafterdarlehen, die im Rahmen des Erwerbs der WEKA Gruppe zur Verfügung gestellt wurden.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 104.500 (Vj. TEUR 109.300), die im Rahmen des Erwerbs der WEKA Gruppe eingegangen wurden. Diese Darlehensverbindlichkeiten sind besichert durch die Verpfändung von Bankkonten und bestimmten Beteiligungen sowie Sicherungsübereignung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Darüber hinaus erhalten die sonstigen Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.500 (Vj. TEUR 0) aus der nachträglichen Erhöhung des Kaufpreises für den Erwerb der WEKA Gruppe.

Auf die Betriebsgrundstücke sind Grundschulden in Höhe von insgesamt TEUR 8.500 zur Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten eingetragen.

7. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing-, Dienstleistungs- und Logistikverträgen betrugen am Bilanzstichtag TEUR 22.347 (Vj. TEUR 23.307).

Am Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse in Höhe von TEUR 3.103 (Vj. TEUR 0). Diese resultieren aus einer Garantie, die die WEKA Group GmbH im Rahmen des Verkaufs der Lexagri SAS gegenüber dem Erwerber übernommen hat (sogenannte "Parental Guarantee"). Die Garantie hat eine Laufzeit bis zum 30. April 2024.

VII. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Aufteilung der Umsatzerlöse

Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen

in Mio. EUR 01.01.- 31.12.2022 01.01.- 31.12.2021
Business Solution & Education 158 152
Communication 50 67
208 219

Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten

in Mio. EUR 01.01.- 31.12.2022 01.01.- 31.12.2021
Deutschland 113 124
EU 61 65
Sonstiges Ausland 34 30
208 219

2. Außerplanmäßige Abschreibungen

Die außerplanmäßigen Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen TEUR 31 (Vj. TEUR 623).

3. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Die periodenfremden Erträge des Geschäftsjahres betragen TEUR 1.874 (Vj. TEUR 2.327) und resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 906; Vj. TEUR 1.173) sowie aus Erträgen aus der Herabsetzung der Wertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 624; Vj. TEUR 504).

Die periodenfremden Aufwendungen des Geschäftsjahres betragen TEUR 193 (Vj. TEUR 39) und resultieren im Wesentlichen aus Abschreibungen auf Forderungen (TEUR 131) sowie aus Verlusten aus Anlagenabgängen (TEUR 32; Vj. TEUR 19).

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 2.173 (Vj. TEUR 4 Aufwendungen) enthalten.

4. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge in Höhe von TEUR 13.236 aus der Veräußerung der Lexagri SAS, Archamps/Frankreich, (Vj. TEUR 19.335 aus der Veräußerung der frechverlag GmbH, Stuttgart, sowie der INFO-TECHNO Baudatenbank GmbH, Mondsee/Österreich).

Im Vorjahr enthalten die latenten Steuern Aufwendungen in Höhe von TEUR 4.348, die aus der vollständigen Auflösung der ausgewiesenen aktiven latenten Steuern infolge der Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB resultieren.

5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag ist ein latenter Steueraufwand in Höhe von TEUR 110 (Vj. TEUR 4.356) und ein latenter Steuerertrag in Höhe von TEUR 3.659 (Vj. TEUR 4.257) enthalten.

VIII. Sonstige Angaben

1. Angaben zu Geschäftsführungsorganen

Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr bestellt:

Dr. Edin Hadzic, München,

Senior Partner Paragon Partners GmbH, München

Christian Bettinger, München,

Partner Paragon Partners GmbH, München

Katja Hengstermann, München,

Investment Direktorin Paragon Partners GmbH, München

Die Geschäftsführer haben von der Gesellschaft im Geschäftsjahr keine Vergütung bezogen.

2. Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

01.01.- 31.12.2022 01.01.- 31.12.2021
Angestellte 1.147 1.271
Gewerbliche Arbeitnehmer 72 97
1.219 1.368

3. Gesamthonorar Abschlussprüfer

Vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses wurde für das Geschäftsjahr folgendes Gesamthonorar berechnet:

in TEUR 01.01.- 31.12.2022 01.01.- 31.12.2021
Abschlussprüfungsleistungen 310 176
Steuerberatungsleistungen 24 34
334 210

4. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Nicht zu marktüblichen Konditionen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden im Geschäftsjahr wie im Vorjahr nicht getätigt.

5. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung

Ein wesentlicher zahlungswirksamer Investitionsvorgang im Vorjahr war die Rückzahlung des gestundeten Kaufpreises an den Verkäufer in Höhe von TEUR 30.000, die als "Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis" ausgewiesen wurden.

Der Finanzmittelfonds beträgt zum Stichtag TEUR 35.046 (Vj. TEUR 24.322) und ist mit Ausnahme von TEUR 1.612 (Vj. TEUR 2.261) frei verfügbar.

6. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, die weder in der Konzernbilanz noch in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sind, haben sich nicht ergeben.

7. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens PP Media Holding GmbH

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 59.556,38 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

München, 26. April 2023

Die Geschäftsführer

Dr. Edin Hadzic

Christian Bettinger

Katja Hengstermann

Konzern-Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2022

der PP Media Holding GmbH, München

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2022
EUR
Währungsanpassungen
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge Kons.Kreis
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 173.337.233,17 153.441,26 1.843.109,14 -5.734.257,25
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 127.424.649,82 0,00 5.853.862,98 -4.611.472,86
3. Geleistete Anzahlungen 983.354,72 14.977,18 1.593.637,76 -3.045,00
301.745.237,71 168.418,44 9.290.609,88 -10.348.775,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.590.067,95 -0,01 13.052,97 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.854.293,55 20.688,09 32.231,79 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.867.749,14 77.260,52 1.960.960,57 -143.839,79
4. Geleistete Anzahlungen 35.492,08 0,00 981,05 0,00
32.347.602,72 97.948,60 2.007.226,38 -143.839,79
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 150.165,65 1.943,02 0,00 0,00
3. Ansprüche aus Lebensversicherungsverträgen 1.045.735,09 0,00 56.818,11 0,00
1.195.901,74 1.943,02 56.818,11 0,00
Summe Anlagevermögen 335.288.742,17 268.310,06 11.354.654,37 -10.492.614,90
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Umbuchungen Abgänge
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.583.423,22 -210.707,80 170.972.241,74
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 0,00 0,00 128.667.039,94
3. Geleistete Anzahlungen -1.583.423,22 -38.382,11 967.119,33
0,00 -249.089,91 300.606.401,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 10.603.120,91
2. Technische Anlagen und Maschinen -763.348,84 -17.400,74 1.126.463,85
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 787.340,91 -1.392.349,23 21.157.122,12
4. Geleistete Anzahlungen -23.992,07 0,00 12.481,06
0,00 -1.409.749,97 32.899.187,94
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 1,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 152.108,67
3. Ansprüche aus Lebensversicherungsverträgen 0,00 -212.369,04 890.184,16
0,00 -212.369,04 1.042.293,83
Summe Anlagevermögen 0,00 -1.871.208,92 334.547.882,78
Abschreibungen
Stand 01.01.2022
EUR
Währungsanpassungen
EUR
Zugänge
EUR
Zu- und Abgänge Kons.Kreis
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 109.717.499,79 114.131,50 23.191.605,04 -4.734.808,25
2 .Geschäfts- oder Firmenwerte 41.299.289,04 0,00 17.813.733,50 -2.117.184,60
3. Geleistete Anzahlungen 25.200,96 0,30 0,00 0,00
151.041.989,79 114.131,80 41.005.338,54 -6.851.992,85
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 856.335,42 -0,01 400.713,47 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.405.619,86 17.779,54 191.482,07 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.364.385,51 59.883,37 1.598.295,11 -111.641,53
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
18.626.340,79 77.662,90 2.190.490,65 -111.641,53
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 10.219,51 0,00 15.396,86 0,00
3. Ansprüche aus Lebensversicherungsverträgen 0,00 0,00 0,00 0,00
10.219,51 0,00 15.396,86 0,00
Summe Anlagevermögen 169.678.550,09 191.794,70 43.211.226,05 -6.963.634,38
Abschreibungen
Umbuchungen Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 -191.795,80
2 .Geschäfts- oder Firmenwerte 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 -25.201,26
0,00 -216.997,06
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen -632.996,88 -17.400,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 632.996,88 -1.175.111,15
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
0,00 -1.192.511,89
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
3. Ansprüche aus Lebensversicherungsverträgen 0,00 0,00
0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 -1.409.508,95
Abschreibungen Buchwerte
Stand 31.12.2022
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Buchwert Vorjahr
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 128.096.632,28 42.875.609,46 63.619.733,38
2 .Geschäfts- oder Firmenwerte 56.995.837,94 71.671.202,00 86.125.360,78
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 967.119,33 958.153,76
185.092.470,22 115.513.930,79 150.703.247,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.257.048,88 9.346.072,03 9.733.732,53
2. Technische Anlagen und Maschinen 964.483,85 161.980,00 448.673,69
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.368.808,19 3.788.313,93 3.503.363,63
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 12.481,06 35.492,08
19.590.340,92 13.308.847,02 13.721.261,93
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 1,00 1,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 25.616,37 126.492,30 139.946,14
3. Ansprüche aus Lebensversicherungsverträgen 0,00 890.184,16 1.045.735,09
25.616,37 1.016.677,46 1.185.682,23
Summe Anlagevermögen 204.708.427,51 129.839.455,27 165.610.192,08

Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2022

Name Sitz Anteil am Kapital in vH
In den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen:
PP Media Holding GmbH München 100,00
PP Media MidCo GmbH München 100,00
WEKA Group GmbH Kissing 100,00
WEKA Vermögensverwaltung GmbH Kissing 100,00
PP Media Immobilien GmbH München 100,00
WEKA Media GmbH & Co. KG (vormals: WEKA MEDIA GmbH & Co. KG) Kissing 100,00
WEKA MEDIA Beteiligungs-GmbH (jetzt: WEKA Media Beteiligungs-GmbH) Kissing 100,00
Spitta GmbH Balingen 100,00
Deubner Verlag GmbH & Co. KG (jetzt: Deubner Recht & Steuern GmbH & Co. KG) Köln 100,00
Deubner Verlag Beteiligungs-GmbH (jetzt: Deubner Recht und Steuern Beteiligungs-GmbH) Köln 100,00
Franzis-Verlag GmbH (jetzt: FRANZIS GmbH) Haar 100,00
WEKA BUSINESS MEDIEN GmbH (jetzt: WEKA Business Medien GmbH) Haar 100,00
fotocommunity GmbH Köln 100,00
WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH (jetzt: WEKA Media Publishing GmbH) Haar 100,00
WEKA Fachmedien GmbH Haar 100,00
WEKA Akademie GmbH Wiesbaden 100,00
PP AT GmbH Wien 100,00
WH WEKA Holding GmbH Wien 100,00
WEKA Business Solutions GmbH (vormals: WEKA-Verlag Gesellschaft mbH) Wien 100,00
WEKA Industrie Medien GmbH Wien 100,00
WEKA Holding FR S.A.S. Saint-Denis 100,00
WEKA Admin FR S.A.S. Saint-Denis 100,00
Editions WEKA S.A.S. Saint-Denis 100,00
WEKA Services S.A.R.L. Saint-Denis 100,00
Editions T.I. S.A.S. Saint-Denis 100,00
Editions TISSOT S.A.S. Annecy 100,00
Comundi S.A.S Saint-Denis 100,00
WEKA Business Media AG Zürich 100,00
ZfU - Zentrum für Unternehmungsführung AG Zürich 100,00
CoachAkademieSchweiz GmbH Rebstein 100,00
LWO Lernwerkstatt Olten GmbH Olten 80,00
Diese Personenhandelsgesellschaften machen von der Befreiungsvorschrift des § 264 b HGB Gebrauch.
WEKA Media GmbH & Co. KG (vormals: WEKA MEDIA GmbH & Co. KG) Kissing
Deubner Verlag GmbH & Co. KG (jetzt: Deubner Recht & Steuern GmbH & Co. KG) Köln
Diese Kapitalgesellschaften machen von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch.
PP Media MidCo GmbH München
WEKA Group GmbH Kissing
WEKA MEDIA Beteiligungs-GmbH (jetzt: WEKA Media Beteiligungs-GmbH) Kissing
WEKA Vermögensverwaltung GmbH Kissing
WEKA Akademie GmbH Wiesbaden
Spitta GmbH Balingen
WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH (jetzt: WEKA Media Publishing GmbH) Haar
WEKA Fachmedien GmbH Haar
Franzis-Verlag GmbH (jetzt: FRANZIS GmbH) Haar
fotocommunity GmbH Köln
PP Media Immobilien GmbH München
WEKA BUSINESS MEDIEN GmbH (jetzt: WEKA Business Medien GmbH) Haar
Deubner Verlag Beteiligungs-GmbH (jetzt: Deubner Recht und Steuern Beteiligungs-GmbH) Köln

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022

Vorbemerkung

Die PP Media Holding GmbH mit Sitz in München ist unter der Nummer HRB 255255 im Handelsregister des Amtsgerichts München eingetragen.

Mit Vollzugsmemorandum vom 1. Oktober 2021 hat die WEKA Group GmbH, Kissing, sämtliche von ihr gehaltenen Anteile an der frechverlag GmbH, Stuttgart, an die Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, Gütersloh, veräußert. Die Entkonsolidierung der frechverlag GmbH erfolgte entsprechend zum 1. Oktober 2021.

Ferner hat die WH WEKA Holding GmbH, Wien/Österreich, mit Vollzugsprotokoll vom 6. Oktober 2021 sämtliche von ihr gehaltenen Anteile an der INFO-TECHNO Baudatenbank GmbH, Mondsee/Österreich, an die OLMEeRO AG, Glattburg/Schweiz, veräußert. Die Entkonsolidierung der INFO-TECHNO Baudatenbank GmbH erfolgte aus Vereinfachungsgründen zum 1. Oktober 2021, da zwischen dem Entkonsolidierungszeitraum und dem Vollzugsdatum keine Geschäftsvorfälle stattgefunden haben, die einen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns gehabt hätten.

Mit Share Purchase Agreement vom 2. September 2022 hat die WEKA France SAS, Saint-Denis/Frankreich, sämtliche von ihr gehaltenen Anteile an der Lexagri SAS, Archamps/Frankreich, an die Foodchain ID France SAS, Saint Brieuc/Frankreich, veräußert. Die Transaktion wurde am 31. Oktober 2022 vollzogen und die Lexagri SAS entsprechend zum 31. Oktober 2022 entkonsolidiert.

Zudem wurde im zum 31. Dezember 2022 endenden Geschäftsjahr die WEKA France S.A.S., Saint-Denis/Frankreich, mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 16. November 2022 rückwirkend zum 1. Januar 2022 auf die WEKA Holding FR SAS, Saint-Denis/Frankreich, verschmolzen. Die Verschmelzung wurde am 21. Februar 2023 im Handelsregister der WEKA France S.A.S. sowie am 26. Dezember 2022 im Handelsregister der WEKA Holding FR SAS eingetragen.

Infolge der vorstehend erläuterten Transaktionen in den zum 31. Dezember 2021 sowie zum 31. Dezember 2022 endenden Geschäftsjahre sind die Geschäftsjahre nur bedingt vergleichbar.

GRUNDLAGEN DES KONZERNS

1. Geschäftsmodell des Konzerns

Die PP Media Holding GmbH ist Konzernobergesellschaft der WEKA Gruppe, einem führenden Anbieter von Fachinformationen, Software, Fort- und Weiterbildungsprogrammen und Dienstleistungen in den Bereichen Business Solutions & Education sowie Communication. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt dabei auf Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich, wo die WEKA Gruppe mit 19 operativen Medienunternehmen sowie weiteren 12 nicht-operativen Gesellschaften vertreten ist und diverse Marktsegmente mit unterschiedlichen Kundenbedürfnissen bedient. Die Themengebiete reichen dabei von A wie Arbeitssicherheit bis zu Z wie Zahnmedizin. Zu den wesentlichen Standorten der Gruppe gehören Kissing, Haar, Köln, Balingen, Wiesbaden, Wien, Zürich, Rebstein, Olten, Saint-Denis und Annecy.

SEGMENT BUSINESS SOLUTION & EDUCATION COMMUNICATION
DIVISION BUSINESS SOLUTION & EDUCATION BUSINESS COMUNICATION CONSUMER COMMUNICATION
DE / AT WEKA Media GmbH & Co. KG WEKA Fachmedien GmbH FRANZIS GmbH
Spitta GmbH WEKA Business Medien GmbH (vormals: Franzis-Verlag GmbH)
Deubner Recht & Steuern GmbH & Co. KG WEKA Media Publishing GmbH
(vormals: Deubner Verlag GmbH & Co. KG) fotocommunity GmbH
WEKA Business Solutions GmbH (AT) WEKA Industrie Medien GmbH (AT)
(vormals: WEKA-Verlag Gesellschaft mbH (AT))
CH / DE WEKA Akademie GmbH (DE)
WEKA Business Media AG
LWO Lernwerkstadt Olten GmbH
CoachAkademieSchweiz GmbH
ZfU Zentrum für Unternehmungsführung AG
FR Comundi S.A.S.
Editions Tissot S.A.S.
Editions T.I. S.A.S.
Editions WEKA S.A.S.

Im Bereich BUSINESS SOLUTION & EDUCATION umfasst das Produkt- und Dienstleistungsportfolio der WEKA Gruppe multimediale Fachinformationslösungen und Dienstleistungen für die Bereiche Produktion und Konstruktion, Arbeitssicherheit und Brandschutz, Umwelt und Energie, Management und Finanzen, Qualitätsmanagement, Behörden, Bauhandwerk, Architektur und betriebliche Mitbestimmung sowie Datenschutz. Zum Adressatenkreis zählen dabei neben Personalleitern, Finanzleitern, Controllern, Treuhändern und Steuerexperten auch Geschäftsführer, Führungskräfte, IT-Fachleute sowie Fachkräfte aus technischen Berufen. Unter der Marke Deubner® werden dabei Fachinformation in Form von Zeitschriften, Fachbüchern, CD-ROM, Onlinelösungen oder Mandanteninformationen für die rechts- und steuerberatenden Berufe vertrieben. Die Marke Spitta® steht hingegen für einen der größten Anbieter von Fachinformationen, Organisationsmitteln, Zeitschriften, digitalen Medien sowie Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich Zahnmedizin und -technik.

Ein weiterer Schwerpunkt der Tätigkeit im Bereich Business Solution & Education liegt auf der Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften durch Seminare, Workshops, Lehrgänge, Schulungsprogramme, Tagungen und Kongresse für alle Hierarchiestufen und zu einer Vielzahl unternehmensrelevanter Themengebiete. WEKA Forum für Sicherheit®, Forum für Führungskräfte®, TQM Training & Consulting®, ZfU® oder Comundi® sind nur einige der Marken der WEKA Gruppe in diesem Bereich.

Der Bereich COMMUNICATION umfasst sowohl die B2B als auch die B2C-Kommunikation. Im Bereich B2B zählt die WEKA Gruppe unter anderem mit ihren Fachzeitschriften und Online-Portalen für professionelle Elektronik, Automation, Logistik zu den führenden Fachverlagen in Deutschland. Zudem werden unter verschiedenen Marken (z.B. Audio®, connect®, stereoplay®) Special Interest Magazine in den Bereichen Telekommunikation, Informationstechnologie, Unterhaltungselektronik und Fotografie sowie entsprechende Onlineangebote verlegt. Im B2C-Bereich vertreibt die WEKA Gruppe ferner unter der Marke FRANZIS® Edutainment mit den Produktgruppen Technische Adventskalender, Bausätze und Lernpakete, Software und Sachbücher.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaften der WEKA Gruppe sind in sich ständig wandelnden Märkten aktiv. Veränderung und Weiterentwicklung sind seit Gründung der WEKA Gruppe integraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Ziel ist es dabei, Marktveränderungen schnell zu antizipieren und in innovative Produkte und Problemlösungen umzusetzen. Vorgelagerte Marktforschung ist dabei regelmäßiger Bestandteil. Im Fokus der Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten bei WEKA stehen dabei in der jüngeren Vergangenheit insbesondere das Thema Digitalisierung und die Transformation traditioneller Geschäftsmodelle. Nach wie vor sind ständige Agilität und Flexibilität erforderlich, um mit neuen Produkten, insbesondere auch in und mit digitalen Formaten, und die Schaffung neuer interner Strukturen (z.B. die Schaffung neuer Profit Center-Strukturen bei der WEKA Media GmbH & Co. KG) in einem sich spontan veränderten Marktumfeld zu bestehen.

Entwicklungskosten werden von der WEKA Gruppe nicht aktiviert.

WIRTSCHAFTSBERICHT

3. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Insbesondere zu Beginn, war das Jahr 2022 wie auch bereits die Jahre 2020 und 2021 in Europa sowie weltweit massiv geprägt durch die COVID-19 Pandemie und die damit einhergehenden Auswirkungen auf alle Bereiche des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens. Laut einer Studie der Europäischen Kommission betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Europa in 2022 rund EUR 15,8 Billionen und ist damit im Vergleich zum Jahr 2021 insgesamt um rund 8,8 % gestiegen.[1] Während der Anstieg in Deutschland und Frankreich mit 1,8 % bzw. 2,6 % unter dem europäischen Durchschnitt blieb[2], lag die Entwicklung des BIP in Österreich mit 10 % sogar über dem europäischen Durchschnitt.[3] Die Schweiz als weiterer relevanter Markt der WEKA Gruppe bewegte sich mit einem Anstieg des BIP von 5,4 % auf einem guten Niveau.[4] Hauptursächlich für die Erholung des BIP war in allen Ländern trotz der insbesondere zum Jahresbeginn noch bestehenden Restriktionen aufgrund der COVID-19 Pandemie die Rückkehr zur "Normalität" in den meisten Bereichen des öffentlichen Lebens.

Der Gesamtumsatz in der Fachmedienbranche in Deutschland, dem größten und damit wichtigsten Markt der WEKA Gruppe, beläuft sich auf rund EUR 8 Mrd. Hauptumsatzträger mit einem Anteil von jeweils rund 45 % sind vor allem die Bereiche "Print" und "Digital". Der Bereich "Digital" verzeichnet dabei bereits seit längerem ein stetiges Wachstum, was insbesondere auf die antizipierte Ablösung der Print-Medien als primäre Informationsquelle durch die Digital-Medien zurückzuführen ist.[5]

4. Geschäftsverlauf

Das Geschäft der WEKA Gruppe wird im Wesentlichen anhand der finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und EBITDA sowie des nicht finanziellen Leistungsindikators Anzahl Mitarbeiter gesteuert.

Die im März 2020 in Europa ausgebrochene globale COVID-19 Pandemie hatte insbesondere zu Beginn des Geschäftsjahres 2022 immer noch Auswirkungen auf die Geschäftsbereiche der WEKA Gruppe. Im BereichBusiness Solution & Education hatten die anhaltenden COVID-19-Schutzmaßnahmen, z.B. Maskenpflicht, Nachweis eines 2G-Status oder Vorlage eines aktuellen Tests, weiterhin Auswirkungen auf Präsenz-Veranstaltungen wie Seminaren, Kongressen, Workshops oder Trainings und damit Umsatzeinbußen zur Folge. Der kontinuierliche Einsatz digitaler und/oder hybrider Veranstaltungen konnte zwar eine alternative Einnahmequelle begründen, blieb jedoch hinter dem Niveau von Präsenzveranstaltungen zurück.

Auch im Bereich Communication war die Entwicklung im Geschäftsjahr 2022 erneut zweigeteilt. Der B2B-Bereich profitierte einerseits von einer Erholung der Event-Aktivitäten mit Beginn der Sommermonate und der damit einhergehenden Lockerung der COVID-19-Schutzmaßnahmen, sah sich aber andererseits mit weiterhin rückläufigen Werbeumsätzen, insbesondere im Bereich der Fachzeitschriften, konfrontiert. Nachdem der B2C-Bereich im Geschäftsjahr 2021 infolge der wochenlangen Lockdowns eine hohe Nachfrage nach Ratgebern, vor allem in den Bereichen Freizeitgestaltung und Kinderbeschäftigung, verzeichnen konnte, kam es im Geschäftsjahr 2022 zu einem nicht erwarteten Umsatzeinbruch, insbesondere im Bereich Adventskalender und Bausätze.

Die WEKA Gruppe hat im Geschäftsjahr 2022 die gesamtwirtschaftliche Entwicklung sowie die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie und des Kriegs in der Ukraine auf das operative Geschäft der gesamten Gruppe jederzeit eng verfolgt und nicht nur die Produktangebote für die Kunden, sondern auch die internen Kostenstrukturen bei Bedarf kurzfristig angepasst. Die Basis hierfür war in den beiden vorhergehenden Geschäftsjahren gelegt worden, indem einzelne Gesellschaften der Gruppe reorganisiert und teilweise die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter reduziert worden waren, um mittelfristig die Fixkosten zu reduzieren.

Insgesamt erwirtschaftete die WEKA Gruppe im Geschäftsjahr 2022 einen Umsatz von EUR 208,2 Mio. (Vj. EUR 218,5 Mio.) und insbesondere auch infolge des Verkaufs der Lexagri SAS (Vj. frechverlag GmbH sowie der INFO-TECHO Baudatenbank GmbH) - ein EBITDA von EUR 44,5 Mio. (Vj. EUR 53,5 Mio.) und beschäftigte durchschnittlich 1.219 (Vj. 1.368) Mitarbeiter. Der im Vorjahr prognostizierte Konzernumsatz von ca. EUR 220 Mio. konnte insbesondere aufgrund der Entwicklungen im Bereich Communication, aber auch aufgrund des Verkaufs der Lexagri SAS nicht erreicht werden. Die angestrebte EBITDA-Marge im zweistelligen Prozentbereich konnte jedoch realisiert werden.

5. Darstellung der Lage des Konzerns

5.1 Ertragslage

Die WEKA Gruppe hat das Geschäftsjahr 2022 mit einem Konzernergebnis von EUR -6,7 Mio. (Vj. EUR -11,3 Mio.) abgeschlossen. Hauptursächlich für das negative Konzernergebnis sind insbesondere die Finanzierungsstruktur sowie erhöhte Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation, beides infolge des Erwerbs der WEKA Gruppe durch die PP Media Holding GmbH im Jahr 2020. Die Verbesserung des negativen Konzernergebnisses im Vergleich zum Vorjahr ist dabei primär auf die Rückführung von Darlehensverbindlichkeiten und die damit einhergehende Reduzierung der Zinsbelastung zurückzuführen.

Die Umsatzerlöse wurden in Höhe von EUR 158 Mio. (Vj. EUR 151 Mio.) im Bereich Business Solution & Education und in Höhe von EUR 50 Mio. (Vj. EUR 67 Mio.) im Bereich Communication erwirtschaftet. Mit einem Anteil von 54 % (Vj. 57 %) war dabei Deutschland das Haupt-Umsatzgebiet der WEKA Gruppe, gefolgt vom europäischen Ausland mit 29 % (Vj. 30 %) Umsatzanteil.

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden im Wesentlichen der Gewinn aus der Veräußerung der Lexagri SAS (EUR 13,2 Mio.; Vj. frechverlag GmbH und INFO-TECHNO Baudatenbank GmbH - EUR 19,3 Mio.) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und der Herabsetzung der Wertberichtigungen auf Forderungen ausgewiesen.

Der Materialaufwand beinhaltet im Wesentlichen Kosten für Referenten, Räumlichkeiten und Verpflegung im Zusammenhang mit Seminaren und Kongressen, Autorenhonorare, Druck- und Weiterverarbeitungskosten sowie Kosten für Handelswaren. Die Reduzierung der Kosten für Handelswaren infolge des rückläufigen Umsatzes mit Bausätzen und Adventskalendern im Bereich B2C ist hauptursächlich für die Verminderung des Materialaufwandes im Vorjahresvergleich.

Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr primär bedingt durch die geringere Mitarbeiteranzahl gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten neben Marketingkosten insbesondere auch Kosten für Porto und Fracht, Mietaufwendungen, IT Dienstleistungen, Wartung von Hard- und Software sowie Rechts- und Beratungskosten. Die Reduzierung gegenüber dem Vorjahr ist dabei primär auf geringere Kosten für Porto und Fracht sowie Einsparungen im Bereich der Miete zurückzuführen.

Das Finanzergebnis ist geprägt durch den überwiegend mit Fremdmitteln finanzierten Erwerb der WEKA Gruppe und die daraus resultierende Verzinsung der Darlehensverbindlichkeiten. Insbesondere infolge der Rückführung von Gesellschafterdarlehen im Dezember 2021 sowie aufgrund der Rückzahlung eines im Rahmen des Erwerbs der WEKA Gruppe gewährten Verkäuferdarlehens konnte der Zinsaufwand im Geschäftsjahr 2022 signifikant reduziert werden.

Die Steuern des Geschäftsjahres beinhalten neben den laufenden Steuern aufgrund positiver Ergebnisse der Einzelgesellschaften der WEKA Gruppe in Höhe von EUR 2,9 Mio. (Vj. EUR 6,6 Mio.) auch einen Ertrag aus latenten Steuern in Höhe von EUR 3,5 Mio. (Vj. Aufwand von EUR 0,1 Mio.).

5.2 Finanz- und Vermögenslage

Investitionen

Die Investitionen betrugen im Geschäftsjahr 2022 insgesamt EUR 11,4 Mio. (Vj. EUR 4,4 Mio.) und entfielen mit EUR 9,3 Mio. (Vj. EUR 2,8 Mio.) auf immaterielle Vermögensgegenstände, davon EUR 5,9 Mio. auf die nachträgliche Aktivierung von Geschäfts- oder Firmenwerten aus dem Erwerb der WEKA Gruppe, sowie mit EUR 2,0 Mio. (Vj. 1,6 Mio.) auf Sachanlagen.

Finanzierung und Kapitalstruktur

Das primäre Ziel der Finanzierungsstruktur der WEKA Gruppe besteht in der Aufrechterhaltung der jederzeit ausreichenden Liquiditätsversorgung der Gesellschaften der WEKA Gruppe unter Einhaltung der Finanzierungsverträge zur Sicherstellung der uneingeschränkten Zahlungsfähigkeit. Dazu baut die Finanzierungsstruktur im Geschäftsjahr 2022 auf folgenden Elementen auf: Eigenkapital, Darlehensfinanzierung, Bankenfinanzierung und Gesellschafterfinanzierung, wobei der Umfang der Gesellschafterfinanzierung im Vergleich zum Vorjahr signifikant reduziert wurde.

Mit einer Eigenkapitalquote von -2 % (Vj. 2 %) ist die Eigenkapitalfinanzierung der WEKA Gruppe durch die insbesondere infolge der hohen Abschreibungen negativen Konzernergebnisse der Geschäftsjahre 2020 und 2021 aufgezerrt und die WEKA Gruppe fremdfinanziert. Zur Finanzierung des Erwerbs der WEKA Gruppe durch die PP Media Holding GmbH wurden in 2020 Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt EUR 115 Mio. durch verschiedene Gruppengesellschaften aufgenommen. Diese Darlehensverbindlichkeiten sind durch die Verpfändung von Bankkonten und bestimmten Beteiligungen sowie durch Sicherungsübereignung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert. Der zugrundeliegende Finanzierungsvertrag sieht neben planmäßigen Tilgungen unter bestimmten Bedingungen auch die Möglichkeit von außerplanmäßigen Tilgungen vor. Zudem wurden im Rahmen des Darlehensvertrags sogenannte Financial Covenants vereinbart, deren Einhaltung vierteljährlich, beginnend mit dem zum 31. März 2021 endenden Quartal, nachzuweisen ist. Im Geschäftsjahr 2022 hat die WEKA Gruppe insgesamt EUR 4,8 Mio. (Vj. EUR 4,1 Mio.) getilgt, so dass zum 31. Dezember 2022 noch eine Darlehensfinanzierung von EUR 104,5 Mio. (Vj. 109,3 Mio.) besteht.

Die der WEKA Gruppe im Rahmen des Erwerbs durch ihre Gesellschafter zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel wurden im Geschäftsjahr 2022 größtenteils zurückgeführt, so dass die Verbindlichkeiten aus Gesellschafterdarlehen zum 31. Dezember 2022 noch EUR 3,7 Mio. (Vj. EUR 7,5 Mio.) betragen. Darüber hinaus bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 7,8 Mio. (Vj. EUR 8,2 Mio.) aufgrund des Erwerbs der Betriebsgrundstücke in Kissing und Balingen.

Zum 31. Dezember 2022 verfügt die WEKA Gruppe über Liquiditätsreserven in Form von Barmitteln in Höhe von EUR 35,0 Mio. (Vj. EUR 24,3 Mio.), so dass die Finanzierung der WEKA Gruppe sichergestellt ist.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen belaufen sich zum 31. Dezember 2022 auf EUR 22 Mio. (Vj. EUR 23 Mio.).

Analyse der Bilanzstruktur

Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2022 ohne Ausweis des Postens "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" auf der Aktivseite EUR 202,0 Mio. (Vj. EUR 225,1 Mio.).

Das Anlagevermögen in Höhe von EUR 129,8 Mio. (Vj. EUR 165,6 Mio.) besteht zu mehr als 89 % aus den immateriellen Vermögensgegenständen. Größte Einzelposition im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände ist dabei mit EUR 71,7 Mio. (Vj. EUR 85,4 Mio.) der Geschäfts- und Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung. Das Sachanlagevermögen macht 10 % (Vj. 8 %) des Anlagevermögens aus und beinhaltet im Wesentlichen die im Rahmen des Erwerbs der WEKA Gruppe erworbenen Grundstücke in Kissing und Balingen. Die Finanzanlagen (unverändert zum Vorjahr 1 % des Anlagevermögens) resultieren primär aus Ansprüchen aus Lebensversicherungsverträgen zur Absicherung von Pensionsverpflichtungen.

Das Umlaufvermögen beträgt zum 31. Dezember 2022 EUR 67,9 Mio. (Vj. EUR 55,0 Mio.). Die Vorräte machen 9 % des Umlaufvermögens aus und bestehen im Wesentlichen aus fertigen Erzeugnissen und Waren sowie aus unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umfassen mit EUR 22,6 Mio. (Vj. EUR 22,2 Mio.) 33 % des Umlaufvermögens. Der Zahlungsmittelbestand beträgt zum Bilanzstichtag EUR 35,0 Mio. (Vj. EUR 24,3 Mio.) und ist mit Ausnahme eines Teilbetrags von EUR 1,6 Mio. (Vj. EUR 2,3 Mio.) frei verfügbar.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von EUR 4,2 Mio. (Vj. EUR 4,5 Mio.) resultiert überwiegend aus abgegrenzten Finanzierungskosten.

Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2022 -2 % (Vj. 2 %).

Die Rückstellungen wurden neben Pensionsverpflichtungen und Steuern insbesondere für ungewisse Verpflichtungen im Personalbereich, ausstehende Eingangsrechnungen, Jahresabschluss- und Prüfungskosten sowie Rechts- und Beratungskosten gebildet.

Die Verbindlichkeiten der WEKA Gruppe belaufen sich zum 31. Dezember 2022 auf EUR 137,7 Mio. (Vj. EUR 146,7 Mio.) und betreffen mit EUR 7,8 Mio. (Vj. EUR 8,2 Mio.) solche gegenüber Kreditinstituten. Ferner wurden im Rahmen des Erwerbs der WEKA Gruppe Finanzverbindlichkeiten aufgenommen, die zum Bilanzstichtag inklusive abgegrenzter Zinsen insgesamt EUR 104,5 Mio. (Vj. EUR 109,3 Mio.) betragen und unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern belaufen sich auf EUR 4,0 Mio. (Vj. EUR 11,2 Mio.) und betreffen Gesellschafterdarlehen nebst abgegrenzten Zinsen.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beträgt EUR 33,1 Mio. (Vj. EUR 32,3 Mio.) und beinhaltet im Wesentlichen abgegrenzte Erträge aus Abonnements.

5.3 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Unsere Mitarbeiter [6] sind unser Asset

Qualifizierte Mitarbeiter sind wichtige Erfolgsfaktoren für Kreativität, Innovationsfähigkeit und Unternehmenserfolg. Die WEKA Gruppe setzt auf eine vielfältige und lebendige Kultur, die neue Ideen ermöglicht und fördert. Mit den richtigen Menschen am richtigen Platz stärkt die WEKA Gruppe Wettbewerbsfähigkeit und Kundenorientierung. Qualifizierte und motivierte Führungskräfte und Mitarbeiter sind die wichtigste Basis für nachhaltigen Erfolg. Deshalb fördert und unterstützt die WEKA Gruppe die eigene Belegschaft mit Angeboten und Leistungen sowohl zur beruflichen Entwicklung als auch für ihr persönliches Wohlbefinden. Es ist uns wichtig, die Fähigkeiten von Mitarbeitern zu erkennen und weiterzuentwickeln. Professionalität, Verantwortung und Verantwortlichkeit sowie Dialog, Offenheit und Wertschätzung stellen die Pfeiler der Unternehmenskultur dar.

Bei der Suche nach kompetenten Mitarbeitern setzt die WEKA Gruppe verstärkt auf digitale Medien. Dazu werden auf den Karriereseiten der WEKA Gruppe und ihrer Unternehmen für potenzielle Mitarbeiter je nach Erfahrungsstand (Fach- und Führungskräfte, Absolventen und Berufseinsteiger, Studenten, Auszubildende) adressatengerechte Informationen mit authentischen Bildern, Videos und Texten geliefert, deren Ziel es ist, einen realistischen Einblick in die Unternehmenskultur zu geben.

Die WEKA Gruppe beschäftigte im Geschäftsjahr 2022 durchschnittlich 1.219 (Vj. 1.368) Mitarbeiter.

5.4 Nachhaltigkeit

Die Unternehmenskultur der WEKA Gruppe steht für das Bewahren von Werten und im Einklang mit ökologischem und sozialem Fortschritt. Das Fundament für eine konsequente Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie ist die Nachhaltigkeitsorganisation.

Unsere Umwelt ist uns wichtig

Das Umweltengagement der WEKA Gruppe als nicht-produzierendem Medienunternehmen fokussiert sich auf Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und die Reduzierung von Treibhausgasemission, die an den einzelnen Standorten oder im Bereich der Mobilität umgesetzt werden können (z.B. die Reduzierung der Präsenz an den einzelnen Standorten durch Einführung einer Home-Office Regelung oder die Reduzierung von Geschäftsreisen). Auch bei der Auswahl der Lieferkette wird das Thema Nachhaltigkeit berücksichtigt und die von den jeweiligen Lieferanten (z.B. Papierlieferanten, externe Druckereien) verfolgte Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik in die Entscheidungsfindung bezüglich der Zusammenarbeit einbezogen. Die operative Verantwortung für das Energie- und Umweltmanagement sowie die Umsetzung von spezifischen Maßnahmen liegt dabei jeweils bei den Geschäftsführungen der einzelnen Lieferanten.

5.5 Zusammenfassende Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2022 der WEKA Gruppe war insbesondere in den ersten Monaten noch geprägt durch die globale COVID-19 Pandemie und ihre Auswirkungen. Der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Implikationen für die wirtschaftliche Entwicklungen in Deutschland und den für die WEKA Gruppe relevanten Märkten waren für die WEKA Gruppe aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit von untergeordneter Bedeutung. In einem aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung weiteren insgesamt herausfordernden Jahr gelang es der Gruppe bei einem Umsatz von EUR 208,2 Mio. (Vj. EUR 218,5 Mio.) ein EBITDA von EUR 44,5 Mio. (Vj. EUR 53,5 Mio.) bzw. eine EBITDA-Marge von 21 % (Vj. 24 %) zu erwirtschaften. Auch wenn die Gruppe damit unter ihrem Potential und leicht unter ihren Erwartungen blieb, bewertet die Geschäftsführung die operative Entwicklung der WEKA Gruppe unter Abwägung aller Faktoren und dem herausfordernden Marktumfeld als verhältnismäßig gut.

PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

6. Prognose

Nach der Erholung des BIP in 2021 und 2022 prognostiziert die Europäische Kommission 2023 eine weitere leichte Erholung und ein Wachstum des BIP in Europa von rund 1 %.[7] Für Deutschland liegen die Erwartungen mit einem prognostizierten Wachstum von 0,3 % dabei unter dem europäischen Durchschnitt[8], während sie für Österreich mit einem erwarteten Wachstum von rund 8 % auch für 2023 über dem Durchschnitt liegen.[9] Für Frankreich erwartet die Europäische Kommission mit 0,7 % auch für 2023 eine Entwicklung auf europäischem Niveau.[10] Auch für die Schweiz wird für 2023 mit einem Wachstum in der Größenordnung von ca. 1 % gerechnet.[11]

Bei Erstellung und Verabschiedung der Planung für 2023 ist die WEKA Gruppe davon ausgegangen, dass es im Kalenderjahr 2023 zu keinen weiteren mit der COVID-19 Pandemie verbundenen Einschränkungen kommt und auch die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine weiterhin keinen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der WEKA Gruppe haben werden. Insofern wurde in der Planung eine moderate Erholung der wirtschaftlichen Situation im Vergleich zu 2022 unterstellt und es wurde ein Konzernumsatz 2023 in der Größenordnung von ca. EUR 216 Mio. geplant.

Aufgrund der bereits in der Vergangenheit eingeleiteten und in 2022 weiter vorangetriebenen Reorganisationen in einzelnen Bereichen der Gruppe sowie eines konsequenten Kostenmanagements strebt die WEKA Gruppe für 2023 eine weitere Verbesserung der Rentabilität an und erwartet erneut eine EBITDA-Marge im zweistelligen Prozentbereich.

7. Risikobericht

Das Risikomanagementsystem der WEKA Gruppe ist darauf ausgerichtet, die wesentlichen Risiken zu erfassen, alle notwendigen Risikosteuerungsmaßnahmen einzuleiten sowie die bestehenden Risiken und eingeleiteten Gegenmaßnahmen zu überwachen. Ziel ist nicht die strikte Vermeidung aller Risiken, sondern eine individuelle Risikosteuerung und -bewältigung.

Im Rahmen der regelmäßig zwischen der Gruppen-Geschäftsführung und den Bereichsgeschäftsführern bzw. den Geschäftsführern der Gruppengesellschaften stattfindenden Meetings ist die Erörterung der jeweiligen Risiken und Chancen der einzelnen Gruppengesellschaften ein Standard-Tagesordnungspunkt. Im Rahmen dieser Meetings erhält die Gruppen-Geschäftsführung zudem regelmäßig detaillierte Informationen zur Entwicklung der einzelnen Gruppengesellschaften. Ergänzend erhält die Gruppen-Geschäftsführung jeden Monat ein Management Reporting mit den wesentlichen Kennzahlen je Gesellschaft. Um den Risikomanagement-Prozess weiter zu professionalisieren, hat die Gruppen-Geschäftsführung Anfang 2022 zudem eine standardisierte Risiko-Abfrage implementiert, mit der für jede Gruppengesellschaft die Risiken insbesondere in den Bereichen Strategie, Finanzen, Operations, Technologie, Umwelt und Personal, abgefragt und entsprechend dokumentiert werden.

Risiken aus rückläufigem Print-Geschäft und abnehmenden Abonnements

Das Print-Geschäft ist unter anderem aufgrund der zunehmenden Bedeutung der digitalen Medien und der voranschreitenden Digitalisierung dem Risiko abnehmender Umsätze infolge rückläufiger Abonnementzahlen ausgesetzt. Dieser Effekt wurde durch die COVID-19 Pandemie weiter verstärkt und hält auch nach Aufhebung der COVID-19 Schutzmaßnahmen weiterhin an. Im Bereich der werbefinanzierten Print-Angebote bergen die rückläufigen Abonnementzahlen und die daraus resultierende abnehmende Reichweite zudem ein zunehmendes Risiko von Umsatzeinbußen. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, arbeitet die WEKA Gruppe kontinuierlich daran, bestehende Print-Angebote für die Kunden attraktiv zu gestalten, ein adäquates digitales Angebot aufzubauen und die Kunden auf diese digitalen Angebote umzustellen.

Herausforderungen im Bereich der digitalen Medien

Sowohl die Bedeutung digitaler Medien als auch die Relevanz von Künstlicher Intelligenz ("KI") im Bereich der Fachinformationen nimmt kontinuierlich zu. Sollte es der WEKA Gruppe nicht gelingen, die sich aus dem veränderten medialen Nutzerverhalten und die zunehmende Bedeutung der KI ergebenden Herausforderungen durch neue Produkte und Formate bedienen zu können, könnte sich dies nachhaltig negativ auf die Geschäftsentwicklung der WEKA Gruppe auswirken. Durch Innovation und Fokussierung auf die kundenrelevanten Themen adressiert die WEKA Gruppe dieses Thema im Rahmen ihrer Produktpalette, die zudem kontinuierlich überarbeitet und erweitert wird.

Risiken im Personalbereich

Das Wissen und die Fähigkeiten der Mitarbeiter der WEKA Gruppe sind ein entscheidender Faktor für die weitere Entwicklung der WEKA Gruppe, insbesondere im Bereich der Digitalisierung, der Nutzung von KI und zur Entwicklung und Weiterentwicklung von neuen Produkten und Formaten. Grundsätzlich besteht das Risiko, dass es durch Fluktuation zu einem Verlust von Kompetenzen kommt (sogenannter "Brain Drain") und dass keine qualifizierten Fachkräfte angeworben werden können. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, haben die Förderung und Unterstützung der eigenen Mitarbeiter und die Schaffung eines attraktiven Arbeitsumfelds in der WEKA Gruppe einen hohen Stellenwert (vgl. auch 5.3 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren).

Risiken aus der Fremdfinanzierung der WEKA Gruppe

Infolge des Erwerbs der WEKA Gruppe durch die PP Media Holding GmbH hat die WEKA Gruppe Bank- und Darlehensverbindlichkeiten von mehr als EUR 112 Mio. (Vj. EUR 117 Mio.). Sollte die WEKA Gruppe die sich aus diesen Verbindlichkeiten ergebenden Zins- und Tilgungsverpflichtungen nicht bedienen können oder die vierteljährlichen Covenant Tests nicht bestehen, könnten sich hieraus wesentliche finanzielle Risiken für die WEKA Gruppe ergeben. Aufgrund der zum 31. Dezember 2022 bestehenden Liquiditätsreserven in Form von Barmitteln in Höhe von mehr als EUR 35 Mio. (Vj. EUR 24 Mio.), dem positiven Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit und dem kontinuierlichen Monitoring der Covenants schätzt die Geschäftsführung dieses Risiko als gering ein.

Rechnungslegungsbezogene Risiken

Zur Abbildung der buchhalterischen Vorgänge werden in der WEKA Gruppe verschiedene Standardsoftware-Programme eingesetzt. Die am Rechnungslegungsprozess beteiligten Mitarbeiter erfüllen die qualitativen Anforderungen und werden den internen und externen Anforderungen entsprechend bei Bedarf geschult. Es besteht eine klare Aufgabenabgrenzung. Grundsätze der Funktionstrennung, wie das Vier-Augen-Prinzip, sind Bestandteil des Rechnungslegungsprozesses. Komplexe versicherungsmathematische Gutachten und Bewertungen werden durch darauf spezialisierte Dienstleister erstellt.

Auswirkungen aus dem Krieg in der Ukraine

Der Beginn des Krieges in der Ukraine am 24. Februar 2022 hat erhebliche Konsequenzen für die Weltwirtschaft. Die Unternehmen der WEKA Gruppe sind hiervon aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit nicht unmittelbar betroffen und haben im Geschäftsjahr 2022 keine sich infolge des Kriegs ergebende wesentliche Auswirkungen gespürt. Sollte der Krieg jedoch weiter über einen längeren Zeitraum anhalten, könnte die daraus resultierende allgemeine Unsicherheit und ein vorsichtiges Kundenverhalten, insbesondere in den Bereichen Werbung und Abonnements, zu einer reduzierten Nachfrage führen. Aufgrund der breiten Kundenbasis ist hiermit jedoch kein wesentliches Risiko verbunden.

Zusammenfassung des Gesamtrisikos

Nach Überprüfung der Risikolage zum 31. Dezember 2022 liegen nach Auffassung der Geschäftsführung aufgrund der Diversifizierung der Gruppe keine Risiken vor, die den Fortbestand der WEKA Gruppe oder eines ihrer Unternehmen gefährden. Auch für die Zukunft sind derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken absehbar. Sollte sich insbesondere der Krieg in der Ukraine weiterhin und langfristig fortsetzen, gegebenenfalls verbunden mit einer weltweiten langanhaltenden Rezession, könnte dies auch entsprechende Auswirkungen auf die wesentlichen Betätigungsfelder der WEKA Gruppe und ihrer Unternehmen und somit auf die Geschäftstätigkeit und Lage der WEKA Gruppe und ihrer Unternehmen haben. Der Umfang dieser etwaigen Auswirkungen ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzbar.

8. Chancenbericht

Das Erkennen und Nutzen von Chancen ist ein wichtiger Bestandteil erfolgreicher Unternehmensführung. Grundlage für die Identifikation von Chancen ist die systematische Beobachtung und Analyse der für die WEKA Gruppe relevanten Märkte sowie die Verfolgung von gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Entwicklungen, zuletzt insbesondere KI und ihre Einsatzmöglichkeiten bei der WEKA Gruppe. Auf Basis einer kontinuierlichen Analyse und Bewertung von Chancen werden in der WEKA Gruppe für jedes Unternehmen strategische Maßnahmen festgelegt und umgesetzt, mit dem Ziel profitabel zu wachsen und den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Zudem werden im Rahmen der Markt- und Branchenbeobachtung Unternehmen identifiziert, die das Portfolio der WEKA Gruppe sinnvoll ergänzen könnten, da die Geschäftsführung die WEKA Gruppe durch M&A-Aktivitäten und damit verbundenes anorganisches Wachstum weiter stärken will.

Die WEKA Gruppe adressiert im Bereich Fachmedien insbesondere jene Branchen und Unternehmensbereiche, die im gesamtwirtschaftlichen Umfeld von großer Bedeutung sind. Das Produktportfolio bedient dabei nicht nur bestehende Informationsbedürfnisse im Hinblick auf regulatorische Grundlagen (sogenannte "must-have-Informationen"), sondern vor allem auch Informationsbedürfnisse in für Unternehmen erfolgsrelevanten Funktionen wie den Bereichen Recht, Steuern, Personal oder Arbeitssicherheit, um nur einige zu nennen. Hier bieten sich vor allem durch die Entwicklung neuer, auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnittener Produkte und Formate, aber auch die Nutzung von KI Wachstumsmöglichkeiten. Auch durch die kontinuierlich fortschreitende Digitalisierung, die unverändert zum Vorjahr einen weiteren Schub erhalten hat, die ständige Entwicklung neuer Technologien, insbesondere die jüngsten Entwicklungen im Bereich KI, und die permanente inhaltliche Aktualisierung des bestehenden Produktportfolios entstehen Chancen für die weitere Entwicklung der WEKA Gruppe.

Die Geschäftsführung der WEKA Gruppe begreift sämtliche Herausforderungen, vor die sie gestellt wird, immer auch als Chance für die künftige Entwicklung der WEKA Gruppe die dazu führt, das Innovation in Form neuer Produkte und Formate und die Digitalisierung kontinuierlich und unaufhaltsam vorangetrieben wird.

 

München, 26. April 2023

Dr. Edin Hadzic

Christian Bettinger

Katja Hengstermann

[1] Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/222901/umfrage/bruttoinlandsprodukt-bip-in-der-europaeischen-union-eu/ (Stand: 19.04.2023)

[2] Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/159507/umfrage/prognose-zur-entwicklung-des-bip-in-den-laendern-der-eurozone/; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14536/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-frankreich/ (Stand: 19.04.2023)

[3] Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14390/umfrage/bruttoinlandsprodukt-in-oesterreich/ (Stand: 19.04.2023)

[4] Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14415/umfrage/bruttoinlandsprodukt-in-der-schweiz/ (Stand: 19.04.2023)

[5] Quelle: Fachpresse-Statistik 2021 der Deutschen Fachpresse (Hinweis: zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts war die Fachpresse-Statistik 2022 noch nicht verfügbar.)

[6] In diesem Konzernlagebericht wird ausschließlich aus Gründen der besseren Lesbarkeit auf die Unterscheidung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verzichtet. Dies gilt - sofern relevant - im Übrigen auch für Kundinnen und Kunden etc.

[7] Quelle: https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_23_707 (Stand: 19.04.2023)

[8] Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/73769/umfrage/prognosen-zur-entwicklung-des-deutschen-bip/ (Stand: 19.04.2023)

[9] Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/600180/umfrage/prognose-zum-bruttoinlandsprodukt-bip-von-oesterreich/ (Stand: 19.04.2023)

[10] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14536/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-frankreich/ (Stand: 19.04.2023)

[11] Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/290118/umfrage/prognosen-zum-wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-bip-der-schweiz/ (Stand: 19.04.2023)

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die PP Media Holding GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der PP Media Holding GmbH, München, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der PP Media Holding GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

§ entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

§ vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

§ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentlichen Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

§ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

§ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

§ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

§ beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

§ holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

§ beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

§ führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 26. April 2023

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Josef Eberl, Wirtschaftsprüfer

Olga Resnik, Wirtschaftsprüferin

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