aktiv Rechtsform GmbH

umlaut consulting GmbH

Aachen ·HRB 13839 Aachen ·umlaut.com

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Am Kraftversorgungsturm 3
52070 Aachen
Handelsregister
HRB 13839, Aachen
Eintragungsdatum
28. August 2006
Branche
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Eingetragenes Kapital
85.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Unternehmenszweck
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Beratung und Qualifizierung in den Bereichen: - Qualitätsmanagement, - Prozessoptimierung, - Informationsverarbeitung, - Technologie und - Personal für Industrie, Handel und Dienstleistung im Bereich der Luft- und Raumfahrt. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte zu betreiben und Maßnahmen vorzunehmen, die mit dem Gegenstand des Unternehmens gemäß Absatz 1 zusammenhängen oder ihm unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Sie darf im In- und Ausland Zweigniederlassungen errichten und schließen, Tochtergesellschaften gründen und gleichartige oder ähnliche Unternehmen betreiben, erwerben, pachten oder sich daran beteiligen.

Finanzen

Ältere Kennzahlen · 2020 Warum?

Warum gibt es keine neueren Zahlen?

Die neuesten hier verfügbaren Kennzahlen beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2020. Sie beschreiben die damalige Situation des Unternehmens.

Wann müssen Abschlüsse vorliegen?

Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG und AG müssen ihre Abschlüsse grundsätzlich offenlegen. Die Frist beträgt in der Regel zwölf Monate nach Ende des Geschäftsjahres; für kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten kürzere Fristen. Bei jungen Unternehmen kann der erste Abschluss daher noch ausstehen.

Was wird je nach Unternehmensgröße veröffentlicht?

Für die Größenklasse zählen Bilanzsumme, Jahresumsatz und die durchschnittliche Beschäftigtenzahl. In der Regel müssen mindestens zwei der drei Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen erfüllt sein. Für Neugründungen und bestimmte Umwandlungen gelten Sonderregeln.

Kleinstgesellschaften
bis 450.000 € Bilanzsumme · 900.000 € Umsatz · 10 Beschäftigte Dürfen ihre Offenlegungspflicht durch die Hinterlegung einer Bilanz erfüllen. Diese ist im Unternehmensregister nach Registrierung gegen Gebühr abrufbar. Eine Gewinn- und Verlustrechnung muss nicht offengelegt werden; deshalb sind oft nur wenige Kennzahlen verfügbar.
Kleine Gesellschaften
bis 7,5 Mio. € Bilanzsumme · 15 Mio. € Umsatz · 50 Beschäftigte Müssen grundsätzlich Bilanz und Anhang offenlegen, dürfen dabei aber Erleichterungen nutzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nicht offenzulegen. Insbesondere der Umsatz ist deshalb häufig nicht öffentlich ersichtlich; einzelne Ergebnisangaben können dennoch in der Bilanz stehen.
Mittelgroße Gesellschaften
bis 25 Mio. € Bilanzsumme · 50 Mio. € Umsatz · 250 Beschäftigte Legen Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht offen, mit gesetzlichen Erleichterungen. In der Gewinn- und Verlustrechnung können etwa Umsatz und bestimmte Aufwendungen zum Rohergebnis zusammengefasst sein.
Große Gesellschaften
Überschreiten mindestens zwei der Grenzen für mittelgroße Gesellschaften. Legen grundsätzlich den vollständigen Jahresabschluss mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang sowie den Lagebericht offen. Kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten grundsätzlich als groß.

Die genannten Grenzen gelten grundsätzlich für Geschäftsjahre, die ab 2024 beginnen; eine vorzeitige Anwendung war für 2023 möglich. Für ältere Abschlüsse galten teilweise niedrigere Grenzen.

Andere Rechtsformen und Befreiungen

Einzelkaufleute und Personengesellschaften mit einer natürlichen Person als unbeschränkt haftendem Gesellschafter unterliegen in der Regel nicht der Offenlegungspflicht für Kapitalgesellschaften. Bei besonders großen Unternehmen kann jedoch das Publizitätsgesetz greifen. Für bestimmte Tochterunternehmen gibt es außerdem Befreiungen bei Einbeziehung in einen Konzernabschluss.

Weitere Gründe für fehlende oder ältere Zahlen

Die folgenden Möglichkeiten sind allgemeine Erklärungen. Aus fehlenden Kennzahlen allein lässt sich nicht ableiten, welcher Grund bei diesem Unternehmen vorliegt.

Noch nicht fällig oder verspätet eingereicht
Ein Abschluss kann noch innerhalb der Einreichungsfrist liegen oder verspätet eingereicht werden. Bei Pflichtverstößen kann das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren einleiten. Das Fehlen auf dieser Seite belegt keinen solchen Verstoß.
Geänderter Veröffentlichungsumfang
Wird eine Gesellschaft kleiner oder nutzt sie zulässige Erleichterungen, können spätere Abschlüsse weniger Angaben enthalten oder nur hinterlegt werden. Eine zuvor verfügbare Kennzahl kann dann fehlen.
Löschung, Umwandlung oder Abwicklung
Nach einer Löschung oder Verschmelzung können die Berichte unter diesem Unternehmen enden. Liquidation, Insolvenz oder eine ruhende Geschäftstätigkeit befreien hingegen nicht automatisch von der Offenlegungspflicht; diese besteht grundsätzlich bis zur Löschung fort.
Erfassung der Daten
Ein Abschluss kann bereits veröffentlicht oder hinterlegt sein, aber in unserem Datenbestand noch fehlen oder noch nicht vollständig ausgewertet sein. Auch fehlende Einzelangaben im Dokument begrenzen die ableitbaren Kennzahlen.

Neuere Kennzahlen erscheinen hier, sobald entsprechende Abschlüsse in unserem Datenbestand erfasst und ausgewertet sind. Der Hinweis beschreibt den Umfang der hier verfügbaren Daten.

Mitarbeiter 2020
208
Bilanzsumme 2020
14,35 Mio. €
Jahresergebnis 2020
2,90 Mio. €
14 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2020
Aktivseite 14,35 Mio
  • Umlaufvermögen 97,4 % 13,98 Mio
  • Anlagevermögen 2,1 % 296,4 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,5 % 72,8 k
Passivseite 14,35 Mio
  • Eigenkapital 61,0 % 8,75 Mio
  • Rückstellungen 23,1 % 3,31 Mio
  • Verbindlichkeiten 15,9 % 2,29 Mio
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 14 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2020
Erträge 4,29 Mio
  • Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 100,0 % 4,29 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 256
Aufwendungen 19,89 Mio
  • Personalaufwand 81,1 % 16,14 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 10,9 % 2,17 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6,8 % 1,36 Mio
  • Abschreibungen 0,9 % 188,3 k
  • Sonstige Steuern 0,1 % 28,7 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % 2,9 k
  • Rohergebnis 22,80 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 2,90 Mio
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 12 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Michael Rübartsch seit 2019 Geschäftsführer
  • Thomas Felix Reisenweber seit 2012 Geschäftsführer
  • Thomas Wilhelm Carl Dr. Prefi seit 2006 Geschäftsführer
  • Andreas Oliver Rechel seit 2022 Prokura
  • Gunnar, geb. Mollmann Freiherr Bock von Wülfingen seit 2024 Prokura
  • Jorma Schulte seit 2025 Prokura
  • Ludwig Markwardt seit 2025 Prokura
10 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • umlaut SE DEU Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter HRB 24165 100,0 % 85k €

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Historie

  1. 2025
  2. 10.10.
    Eintritt eines Mitglieds
    Jorma Schulte · Gesamtprokura
  3. 10.10.
    Eintritt eines Mitglieds
    Ludwig Markwardt · Gesamtprokura
  4. 10.10.
    Austritt einer Position
    Tim Dittrich · Geschäftsführer
  5. 10.10.
    Austritt einer Position
    Kai Rahnenführer · Geschäftsführer
  6. 24.03.
    Austritt einer Position
    Michael Meinecke · Gesamtprokura
  7. 2024
  8. 23.04.
    Eintritt eines Mitglieds
    Gunnar, geb. Mollmann Freiherr Bock von Wülfingen · Gesamtprokura
  9. 23.04.
    Austritt einer Position
    D***** R*** · Geschäftsführer
  10. 2022
  11. 22.08.
    Eintritt eines Mitglieds
    M****** M****** · Gesamtprokura
45 weitere Events inklusive aller Details API-Key holen →

Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2020 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2019 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2018 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2017 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2016 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2019 Jahresabschluss Volltext

umlaut consulting GmbH (vormals: P3 aviation GmbH)

Aachen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

umlaut Consulting GmbH (vormals: P3 aviation GmbH), Aachen

1. Grundlagen der Gesellschaft / Konzernzugehörigkeit

Die umlaut consulting GmbH (vormals: P3 aviation GmbH) ist eine Ingenieur- und Beratungsgesellschaft, die Beratungsleistungen in den Bereichen Qualitätsmanagement, Prozessoptimierung, Informationsverarbeitung, Technologie und Personal für Kunden der Luft- und Raumfahrt, Automobil, Maschinen- und Anlagenbau, Schiffbau, Railway und Defense erbringt. Die Gesellschaft unterhält neben dem Hauptsitz in Aachen einen weiteren Standort in Hamburg sowie diverse Projektbüros.

Während die umlaut consulting GmbH (vormals: P3 aviation GmbH) zunächst auf den Bereich Luft- und Raumfahrt spezialisiert war, konnte die Gesellschaft mit ihrer Beratungskompetenz zunehmend auch Kunden anderer Branchen akquirieren. Diese Strategie konnte 2019 ausgebaut werden. Ergänzt werden die Ingenieurdienstleistungen durch spezialisierte Beratungs- und Ingenieurdienstleistungen der Konzerngesellschaften im Verbund des Konzerns der umlaut AG (vormals: P3 group GmbH), Aachen. Eine intensive Zusammenarbeit besteht insbesondere mit der umlaut engineering GmbH (vormals: P3 engineering GmbH), Hamburg, der umlaut Transformation GmbH (vormals: P3 OSTO GmbH), Aachen, der umlaut solutions GmbH (vormals: P3 solutions GmbH), Aachen, und der umlaut energy & storage GmbH (vormals: P3 energy & storage GmbH), Aachen.

International kooperiert die umlaut consulting GmbH (vormals: P3 aviation GmbH) in den oben genannten Tätigkeitsfeldern im Wesentlichen mit den umlaut-Schwestergesellschaften in Frankreich, Großbritannien, Nordamerika und China.

2. Geschäft und Rahmenbedingungen

2.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Im Jahr 2019 betrug das Weltwirtschaftswachstum 2,9 % und weist damit im Vergleich zum Vorjahr eine deutlich geringere Dynamik auf (3,6 %). Der Anstieg 2019 lässt sich vor allem durch den guten Wirtschaftsausbau der Schwellenländer begründen, bei den Industrieländern schwächte er, wie im Vorjahr, leicht ab. Auch im Euro-Raum entwickelte sich die Wirtschaftsleistung mit einer Zunahme von 1,1 % schwächer als im Vorjahr (1,8 %).

Der Zuwachs des deutschen Bruttoinlandsproduktes nahm 2019 bedingt durch die Handelskonflikte, die aufgrund der damit verbundenen Unsicherheiten die Investitionsbereitschaft im exportorientierten Deutschland gedämpft haben, deutlich ab und lag bei 0,6 % (2018: 1,5 %). Verglichen mit dem Euroraum liegt Deutschland mit seinem Bruttoinlandsprodukt unterhalb des Durchschnittswertes (2019: 1,1 %; Vorjahr 1,8 %).

Für das Jahr 2020 wird laut Wirtschaftsbericht der deutschen Bundesregierung eine leichte Erhöhung der Wachstumsrate auf 1,1% erwartet, wobei die aktuellen Entwicklungen und Auswirkungen des Coronavirus hierbei noch nicht berücksichtigt waren.

2.2. Geschäftsentwicklung

Das Geschäft der umlaut consulting GmbH (vormals: P3 aviation GmbH) hat sich 2019 weiter positiv entwickelt. Im Besonderen wurde die weitere Diversifizierung in andere Branchenumfelder ausgeweitet, aber auch das Kerngeschäft der Luftfahrt ist weitergewachsen, da die Branche auch im Jahr 2019 einen positiven Trend verzeichnen konnte. Die umlaut consulting GmbH (vormals: P3 aviation GmbH) konnte in diesem Jahr wieder einen steigenden Umsatz erwirtschaften. Dabei entwickelte sich das Jahresergebnis auf Vorjahrsniveau, was bei fortlaufender Erweiterung der Belegschaft insbesondere durch eine höhere Inanspruchnahme externer Berater zurückzuführen ist. Die Diversifizierungsstrategie der Gesellschaft in artverwandte Industrieumfelder der Luftfahrtbranche wird weiterhin verfolgt. Diese sind im Wesentlichen Railway, Schiffbau und Maschinen- und Anlagenbau.

Die Positionierung als Beratungsunternehmen für die Luftfahrtindustrie wurde wiederum in der engen Zusammenarbeit mit der umlaut engineering GmbH (vormals: P3 engineering GmbH), Hamburg, und den oben genannten Schwestergesellschaften weiter fortgeführt. Damit können den Kunden sämtliche Beratungs- und Engineering-Dienstleistungen aus der engen Kooperation der umlaut consulting GmbH (vormals: P3 aviation GmbH) und umlaut engineering GmbH (vormals: P3 engineering GmbH), Hamburg, angeboten werden.

2.2.1. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Ein bedeutsamer Leistungsindikator für die Gesellschaft ist unverändert zum Vorjahr die Umsatzentwicklung. Es werden keine spezifischen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren verwendet.

2.2.2. Ertragslage

Im Berichtsjahr sind die Umsatzerlöse von € 34,5 Mio. auf € 41,2 Mio. gestiegen. Während sich die inländischen Umsatzerlöse um € 7,4 Mio. erhöht haben, sind die ausländischen um € 0,6 Mio. rückläufig. Die Tätigkeitsfelder Luftfahrt umfassen circa 60 % der Gesamtumsätze im Geschäftsjahr 2019. Die übrigen 40 % verteilen sich auf die Bereiche Defense, Maschinen- und Anlagenbau, Energie, Automobil, Rail, Schiffbau, Pharma und den Public Sector.

Insgesamt ist die Gesamtleistung bestehend aus Umsatzerlösen zuzüglich Bestandsveränderung sowie sonstiger betrieblicher Erlöse um € 6,9 Mio. im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Erfahrung der Vorjahre hat gezeigt, dass durch den hohen Anteil bezogener Leistungen kurzfristig auf Nachfrageanpassungen reagiert werden kann - eine Flexibilität, die auch zukünftig fortgesetzt werden soll. Die Herausforderung hier lag in einer kontinuierlichen und anforderungsgerechten Einbindung der externen Qualifikationen.

Die Personaleinsatzquote hat sich trotz der gestiegenen durchschnittlichen Mitarbeiterzahl geringfügig verringert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bleiben identisch zum Vorjahr mit 6,1 % (2018: 6,1 %) der Gesamtleistung.

Auf Basis des Vorgenannten wurde im Jahr 2019 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von € 5,0 Mio. (2018: € 5,1 Mio.) sowie ein Jahresüberschuss von € 3,3 Mio. (2018: € 3,5 Mio.) erzielt.

2.2.3. Finanzlage

Das Finanzmanagement auf Unternehmensebene ist Aufgabe der Geschäftsführung. Kernthema des Finanzmanagements ist das Liquiditätsmanagement. Hier wird sichergestellt, dass unser Unternehmen jederzeit seine Zahlungsverpflichtungen erfüllen kann.

Zum Bilanzstichtag bestanden liquide Mittel von € 0,3 Mio. (2018: € 1,9 Mio.). Erforderliche Investitionen wurden aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert. Die moderate Ausschüttungspolitik ist im Hinblick auf unsichere Markt- und Unternehmensbedingungen fortgesetzt vorsichtig. Die Auszahlungen an Unternehmenseigner beliefen sich 2019 auf € 2,9 Mio. (2018: € 2,0 Mio.).

2.2.4. Vermögenslage

Investitionen in das langfristige Vermögen konzentrierten sich in 2019 fortgesetzt auf den Erhalt einer modernen IT-Infrastruktur. Insgesamt wird langfristiges Vermögen von € 0,4 Mio. (2018: € 0,3 Mio.) bei einem Gesamtvermögen von € 17,3 Mio. (2018: € 14,2 Mio.) ausgewiesen.

Das übrige Vermögen besteht im Wesentlichen aus kurzfristig fälligen Forderungen aus Liefer- und Leistungsbeziehungen in Höhe von € 16,3 Mio. (2018: € 11,9 Mio.), welche mit einem wesentlichen Anteil gegenüber der umlaut engineering GmbH (vormals: P3 engineering GmbH), Hamburg, sowie gegenüber der Airbus Operations GmbH, Hamburg, begründet sind. Daneben existiert ein Bestand an liquiden Mitteln von € 0,3 Mio. (2018: € 1,9 Mio.).

Das Eigenkapital wird in Höhe von € 7,3 Mio. (2018: € 7,0 Mio.) ausgewiesen. Dies führt per 31.12.2019 zu einer Eigenkapitalquote von 42 % (2018: 49 %).

Neben Steuerrückstellungen in Höhe von € 0,06 Mio. (2018: € 0,4 Mio.) wurden für ungewisse Verbindlichkeiten sonstige Rückstellungen in Höhe von € 3,4 Mio. (2018: € 2,6 Mio.) gebildet.

Korrespondierend zum kurzfristigen Vermögen werden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von insgesamt € 1,5 Mio. (2018: € 1,5 Mio.) sowie gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 3,4 Mio. (2018: € 1,2 Mio.) ausgewiesen.

Insgesamt bestanden zum Bilanzstichtag kurzfristig fällige Verbindlichkeiten in Höhe von € 6,5 Mio. (2018: € 4,2 Mio.), denen ein Bestand kurzfristiger Forderungen und sonstiger Vermögensgegenstände in Höhe von € 16,5 Mio. (2018: € 12 Mio.) gegenüberstand.

2.2.5. Zusammenfassende Aussage über die Ertrags- Finanz- und Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2019 hat sich die umlaut consulting GmbH (vormals: P3 aviation GmbH) insgesamt positiv entwickelt. Die für 2019 prognostizierte Entwicklung konnte erreicht werden. Vor dem Hintergrund der weiterhin positiven Ergebnisentwicklung, der soliden Kapitalstruktur und der aktuellen Auftragslage sind wir davon überzeugt, dass die umlaut consulting GmbH (vormals: P3 aviation GmbH) sich auch künftig erfolgreich weiterentwickelt.

3. Risikomanagement

Risikomanagement wird in der umlaut-Gruppe als zentrale Managementaufgabe aufgefasst. Durch die permanente Identifikation, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken im Rahmen standardisierter Management-Systeme wird eine nachhaltige Geschäftsentwicklung gewährleistet. Mögliche Risiken werden sowohl auf der operativ-technischen als auch auf der operativ-wirtschaftlichen Ebene evaluiert. Das Risikomanagementsystem zielt darauf ab, wesentliche und auch bestandsgefährdende Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und zu kontrollieren.

Sowohl das interne Kontrollsystem als auch das Risikomanagementsystem haben zum Ziel, die Ordnungsmäßigkeit und Wirksamkeit der operativ-technischen wie auch der Rechnungslegungsprozesse bis hin zur Finanzberichterstattung sicherzustellen. Risiken aus den laufenden Projekten werden durch die Verantwortlichen regelmäßig mit der Geschäftsführung diskutiert und bewertet.

Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird u. a. durch ein standardisiertes Berichtswesen, eine etablierte Regelkommunikation, ein konsequentes Mahnwesen sowie eine verantwortungsvolle Investitions- und Finanzierungstätigkeit kontrolliert.

4. Chancen- und Risikobericht

Das Chancen- und Risikomanagement wird als zentrale Aufgabe der Geschäftsführung verstanden. Um unternehmerische Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und konsequent zu handhaben, werden wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt. Eine Verrechnung von Chancen und Risiken erfolgt nicht, beide Systeme werden stets getrennt voneinander betrachtet.

Folgende Kernchancen werden für 2020 verfolgt:

- Wachstum im Bereich Automotive

- Weiteres Wachstum im Bereich des Projektmanagement und agiles Projektmanagement

- Wachstum im Bereich strategische Beratung

- Cost und Value Engineering mit einem Fokus auf die Luftfahrt (OEM und 1st Tier Lieferanten) plus Automobil und Railway

- Weiterer Ausbau Supply Chain und Logistik mit Schwerpunkt Luftfahrt und Automobil gerade beim Kunden Airbus

- Weiterer Ausbau des Rail Bereiches

- Weiterer Ausbau Public Sector Bereich allgemein (z.B. Beschaffung im Bereich IT und Kommunikation und Defense)

- Ausbau der Anbindung und weiteres Wachstum in China

- Weiterer Ausbau von Synergien und gemeinsamen Kunden in einem europäischen Beratungscluster mit dem Fokus von gemeinsamen Ansätzen in den Industrien Luftfahrt, Telekommunikation, Energie und Automobil

Die Strategie, bestehende Fähigkeiten in bestehende Kunden zu skalieren, bleibt weiter erhalten.

Dem Kundenportfolio der umlaut consulting GmbH (vormals: P3 aviation GmbH) ist durchweg eine vergleichsweise gute Bonität zuzuschreiben. Dem Risiko der Umsatzkonzentration auf einige wenige Kunden mit Fokus auf die Luftfahrtbranche wird durch die laufende Akquisition von Neukunden, auch in zusätzlichen Branchen und in Kooperation mit weiteren umlaut Gesellschaften, begegnet.

Der konsequent hohe Anteil bezogener Leistungen ermöglicht eine zeitnahe Anpassung der zur Leistungserbringung erforderlichen Kapazitäten. Die Berücksichtigung der spezifischen Kundenanforderungen erfordert zudem den temporären Einsatz hochqualifizierter Mitarbeiter und Subunternehmer. Der Erhalt und die Pflege der Subunternehmerkontakte auf qualitativ hohem Niveau ist wesentlicher Teil des Risikomanagements auf der Beschaffungsseite. Sehr gezielt wird auch 2020 die Strategie für internen Personalaufbau weiter fortgeführt, um Kernkompetenzen verbindlicher und stabiler zu binden. Dies ist im Besonderen für den neuen Wachstumsbereich des hochpreisigen Segments wichtig. Durch die Anzeichen von Risiken in der Corona-Situation wird der weitere Personalaufbau sehr vorsichtig und abgestimmt erfolgen. Kernmaßnahme ist die Nutzung und weitere Haltung der bestehenden Mitarbeiter.

Die Gewinnung und die Entwicklung hochqualifizierter Ingenieure stellen vor dem Hintergrund des diskutierten und faktischen Arbeitskräftemangels mit die größten Herausforderungen dar. Diesen gilt es durch frühzeitige nationale und internationale Recruiting Maßnahmen und nachhaltige Entwicklungsprogramme zu begegnen.

Auch bedarf es einer stetigen Aktualisierung des technologischen Know-hows. Dies wird dadurch gewährleistet, dass Kontakte zur Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen gepflegt und hierdurch neue Ansätze im Bereich der Forschung und Entwicklung frühzeitig aufgenommen werden.

Neben den vorgenannten Risikopotenzialen sind weitere Risikofaktoren mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, derzeit nicht erkennbar. Den Auswirkungen und Konsequenzen des Coronavirus für Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten der umlaut Gruppe wird seitens des Managements aktiv begegnet.

In Bezug auf die Mitarbeiter wurden und werden Maßnahmen zur Aufklärung, der Fürsorge und zum Schutz durch ein Ende Januar eingerichtetes, zentrales Team (Crisis Response Team) unter Einbezug führender Institute und behördlicher Maßnahmen initiiert und koordiniert. Den wirtschaftlichen Herausforderungen wird mit dem Ziel der maximal möglichen Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes durch eine enge Abstimmung mit den Auftraggebern und erforderlichen organisatorischen und personellen Maßnahmen entsprochen. Parallel wurden aktiv interne Maßnahmen eingeleitet, um die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu sichern, auch unter Abwägung staatlicher Unterstützung. Ungeachtet der ständigen Überprüfung der Maßnahmen und Auswirkungen können letztere zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht quantifiziert werden.

5. Prognosebericht

Grundlage hierfür bilden die derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die operative Planung der umlaut consulting GmbH (vormals: P3 aviation GmbH). Die Einschätzung zum künftigen Geschäftsverlauf orientiert sich an den unter dem Punkt "Chancen- und Risikobericht" dargestellten Rahmenbedingungen.

Als Grundlage für diese Planung werden auch die Einschätzungen der Bundesregierung in ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2019 und die Prognosen der Branchenführer herangezogen. Die Erwartungen an den Geschäftsverlauf werden rollierend entsprechend der aktuellen Geschäfts- und Rahmenbedingungen angepasst. Die Prognose basiert auf dem derzeitigen Kenntnisstand.

Für das Jahr 2020 wird von einer Vielzahl der Wirtschaftsforschungsinstitute eine Rezession für die deutsche Wirtschaft vorhergesagt. Die Prognose für 2021 liegt dagegen wieder deutlich höher mit einem erwarteten Anstieg von 2,3 %. Grund für die prophezeite Rezession sind die bereits jetzt erheblich erkennbaren Einbrüche der Weltwirtschaft aufgrund des Coronavirus, wobei hier sowohl die globale Weltwirtschaft als auch der Euroraum und die Auswirkungen des Welthandels auf deutsche Exporte betrachtet werden.

Durch den Konjunktureinbruch in China, dem drittwichtigsten Exportland für Deutschland, werden die Produktionsrückgänge hierzulande deutlich merkbar sein. Hinzu kommt auch der spürbare Konsumrückgang innerhalb Deutschlands selbst, der aus der Unsicherheit der Bevölkerung und gesetzlich abgesagten Veranstaltungen resultiert. Insgesamt ist durch die Coronakrise die gesamte Weltwirtschaft betroffen, sodass ein deutlicher Rückgang des weltweiten konjunkturellen Wachstums für 2020 vorausgesagt wird.

Durch den Ausbruch des sogenannten Coronavirus in China und der darauffolgenden Ausbreitung der Krankheit auf zahlreiche Länder hat sich die Lage der Weltwirtschaft im Laufe des ersten Quartals 2020 jedoch deutlich verändert. Quarantäne und andere Sicherheitsmaßnahmen führten bis Mitte März in nahezu allen Märkten zu teilweise massiven Einschränkungen. Deutschland ist von den Folgen der Pandemie nach Einschätzung des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) besonders betroffen, da die Volkswirtschaft "intensiv in die globalen Wertschöpfungsketten eingebunden" sei. Insgesamt waren Ende März die negativen Auswirkungen der Coronakrise auf die globale Wirtschaft nicht prognostizier- und abschätzbar.

Es bestehen national und international Wachstumspotenziale im gesamten Leistungsportfolio der umlaut consulting GmbH (vormals: P3 aviation GmbH). Die Berücksichtigung der zukünftigen, dynamischen Umfeldentwicklungen in Verbindung mit der in der Vergangenheit aufgebauten, ausgezeichneten Unternehmensreputation sind in diesem Zusammenhang die Grundlagen für eine fortgesetzte Entwicklung der umlaut consulting GmbH (vormals: P3 aviation GmbH) und lassen eine positive Prognose der Geschäftsentwicklung für die kommenden zwei Jahre zu.

Ob dieser Trend sich nachhaltig auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist und in welchem Umfang einzelne Kundensegmente durch die massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens infolge der Corona-Krise betroffen sein könnten, lässt sich aktuell nicht verlässlich abschätzen. Das ursprünglich für das Geschäftsjahr 2020 geplante Umsatz- (€ 43 Mio.) bzw. Ergebnisziel (€ 5 Mio.) wird daher voraussichtlich nicht erreicht werden. Nach diesen überwiegend vorsichtigen Prognosen gilt es umsichtig zu agieren. Die Prognosen werden im Verlauf des Geschäftsjahres fortlaufend angepasst.

 

Aachen, den 31. März 2020

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 363.101,00 262.316,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 49.125,00 52.490,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 49.125,00 52.490,00
II. Sachanlagen 313.976,00 209.826,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 313.976,00 209.826,00
B. Umlaufvermögen 16.916.615,03 13.971.061,94
I. Vorräte 145.988,68 73.177,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 16.464.592,38 12.024.126,98
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.592.932,95 6.682.181,05
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 246.680,97
2. sonstige Vermögensgegenstände 9.871.659,43 5.341.945,93
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 17.793,74
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 306.033,97 1.873.757,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.500,00 11.156,89
Bilanzsumme, Summe Aktiva 17.311.216,03 14.244.534,83

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 7.348.398,93 6.963.695,17
I. gezeichnetes Kapital 85.000,00 85.000,00
II. Bilanzgewinn 7.263.398,93 6.878.695,17
B. Rückstellungen 3.425.149,26 3.097.349,09
C. Verbindlichkeiten 6.537.667,84 4.183.490,57
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.414.519,21 1.234.857,48
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.414.519,21 1.234.857,48
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.123.148,63 2.948.633,09
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.123.148,63 2.948.633,09
Bilanzsumme, Summe Passiva 17.311.216,03 14.244.534,83

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 23.589.456,63 20.849.793,43
2. Personalaufwand 15.712.773,61 13.449.864,29
a) Löhne und Gehälter 13.491.822,02 11.525.594,88
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.220.951,59 1.924.269,41
davon für Altersversorgung 118.508,11 131.682,56
3. Abschreibungen 354.009,98 171.112,46
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 194.768,65 171.112,46
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 159.241,33 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.529.342,48 2.127.606,93
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 13.697,88 -5.931,35
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.945,78 7.755,22
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.664,00 407,68
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.993.612,34 5.108.557,29
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.732.819,85 1.633.246,59
9. sonstige Steuern 5.533,17 6.216,27
10. Jahresüberschuss 3.255.259,32 3.469.094,43

Ergebnisverwendung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
10. Jahresüberschuss 3.255.259,32 3.469.094,43
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.878.695,17 5.409.600,74
12. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 2.870.555,56 2.000.000,00
13. Bilanzgewinn 7.263.398,93 6.878.695,17

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

umlaut Consulting GmbH (vormals: P3 aviation GmbH), Aachen

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der umlaut consulting GmbH (vormals: P3 aviation GmbH), Aachen, wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die umlaut consulting GmbH (vormals: P3 aviation GmbH) hat ihren Sitz in Aachen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Aachen mit der Nummer HRB 13839.

Die Darstellung der Bilanz erfolgte entsprechend den in § 266 Abs. 2 und 3 HGB geregelten Gliederungsvorschriften. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Gliederungsschema das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden die handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften beachtet. Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden bei der Erstellung des Anhangs in Anspruch genommen.

Die auf den Vorjahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert beibehalten.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde die Fortführung der Unternehmenstätigkeit unterstellt.

2. Angaben zur Bilanz

2.1. Aktivseite

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Das abnutzbare Anlagevermögen wurde um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer gemindert.

Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von bis zu € 800 wird das Wahlrecht des Sofortabzugs in Anspruch genommen und in voller Höhe abgeschrieben. Ihr gleichzeitiger Abgang aus dem Betriebsvermögen wurde unterstellt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Einzelnen ist nachfolgend im Anhang dargestellt.

Die Vorräte wurden zu Herstellungskosten angesetzt. Fremdkapitalzinsen wurden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht berücksichtigt. Sofern die Marktwerte am Bilanzstichtag niedriger waren, kamen diese zum Ansatz.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Sonstige Vermögensgegenstände haben in Höhe von € 16.047,14 (2018: € 43.562,25) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Die Bewertung von Fremdwährungsforderungen erfolgte nach Maßgabe des Wechselkurses zum Entstehungsstichtag, soweit nicht eine Veränderung des Wechselkurses am Bilanzstichtag eine niedrigere oder höhere Bewertung erforderlich gemacht hat.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde das allgemeine Ausfallrisiko durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung auf die Nettoforderungen angemessen berücksichtigt. Die Höhe der pauschalen Wertberichtigung wurde risikoorientiert vor den Hintergründen der aktuellen allgemeinen konjunkturellen und wirtschaftlichen Lage vorgenommen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 6.592.932,95 (2018: € 6.682.181,05) beinhalten mit € 6.592.932,95 (2018: € 6.435.500,08) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Darlehensforderung gegenüber der I. Kraftversorgungsturm GmbH (vormals: P3 aero systems GmbH), Aachen, aus letztem Jahr wurde zu € 92.000,00 getilgt, der Restbetrag in Höhe von € 159.241,33 wurde abgeschrieben (Darlehensforderung 2018: € 246.680,97).

Die in den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthaltenen Forderungen gegenüber Gesellschaftern betragen insgesamt € 321.196,05 (2018: € 418.873,48).

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen im Voraus geleistete Zahlungen auf Leistungen, die Folgejahre betreffen.

2.2. Passivseite

Die Steuer- und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages bemessen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubs- und Überstundenansprüche, Sonderzahlungen, ausstehende Rechnungen und Gewährleistungen.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

Die Bewertung von Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgte nach Maßgabe des Wechselkurses zum Entstehungsstichtag der Verbindlichkeiten, soweit nicht eine Veränderung des Wechselkurses am Bilanzstichtag eine niedrigere oder höhere Bewertung der Verpflichtung erforderlich gemacht hat.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 3.414.519,21 (2018: € 1.234.857,48) sind solche aus Lieferungen und Leistungen.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen jeweils weniger als ein Jahr.

3. Sonstige Angaben

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen zum Bilanzstichtag berichtspflichtige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen in Höhe von € 177.030,00 (2018: € 128.822,94).

Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres angestellten Arbeitnehmer beträgt 206 (2018: 177), es handelt sich ausschließlich um Angestellte.

Als Geschäftsführer waren während des Geschäftsjahres bestellt:

•

Prof. Dr. Ing. Thomas Prefi, Ingenieur, Aachen (bis 22.10.2019)

•

Dipl.-Ing. Kai Rahnenführer, Ingenieur, Recklinghausen

•

Dipl.-Inf. Thomas Reisenweber, Informatiker, Hamburg

•

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Tim Dittrich, Ingenieur, Bremen

•

Dipl.-Ing. Dennis Röhr, Ingenieur, Braunschweig (ab 22.10.2019)

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen in 2019 € 784.400,00 (2018: € 702.000,00).

Mutterunternehmen ist die umlaut AG (vormals: P3 group GmbH), Aachen. Die Muttergesellschaft stellt einen Konzernabschluss auf, der im elektronischen Bundesanzeiger zu veröffentlichen ist. Der Jahresabschluss der umlaut consulting GmbH (vormals: P3 aviation GmbH), Aachen, wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogen.

4. Nachtragsbericht

Im ersten Quartal 2020 verbreitete sich das Corona Virus auf allen Kontinenten rapide. Die Auswirkungen der weltweiten Coronavirus-Pandemie auf die Geschäftstätigkeit der umlaut consulting GmbH (vormals: P3 aviation GmbH) waren bis Ende März als moderat zu bezeichnen. Es lagen keine wesentlichen Stornierungen von Kundenaufträgen vor. Dennoch sollte mit negativen Auswirkungen auf die erstellten Prognosen gerechnet werden. Insgesamt steht das Thema Coronavirus und mögliche Risiken für die umlaut consulting GmbH (vormals: P3 aviation GmbH) im Fokus und wird eng überwacht.

5. Angaben zur Verwendung des Bilanzergebnisses

Die Geschäftsführung hat den Jahresabschluss unter Berücksichtigung der teilweisen Gewinnverwendung aufgestellt. Danach wurde der Jahresüberschuss dem Gewinnvortrag zugeführt. Von dem Bilanzgewinn des vergangenen Jahres wurden € 2.870.555,56 an die Anteilseigner ausgeschüttet. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Bilanzgewinn von € 7.263.398,93 ab.

 

Aachen, den 31. März 2020

Die Geschäftsführung

Anlagespiegel zum 31. Dezember 2019

umlaut consulting GmbH, Aachen

Kumulierte Anschaffungskosten
01.01.2019
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
31.12.2019
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 56.864,80 2.900,00 0,00 59.764,80
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 662.366,01 295.772,65 118.662,53 839.476,13
Gesamt 719.230,81 298.672,65 118.662,53 899.240,93
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2019
Euro
Zuführungen
Euro
Auflösungen
Euro
31.12.2019
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.374,80 6.265,00 0,00 10.639,80
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 452.540,01 188.503,65 115.543,53 525.500,13
Gesamt 456.914,81 194.768,65 115.543,53 536.139,93
Buchwert
31.12.2019
Euro
31.12.2018
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 49.125,00 52.490,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 313.976,00 209.826,00
Gesamt 363.101,00 262.316,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.04.2020 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die umlaut consulting GmbH (vormals: P3 aviation GmbH), Aachen:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der umlaut consulting GmbH (vormals: P3 aviation GmbH), Aachen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der umlaut consulting GmbH (vormals: P3 aviation GmbH), Aachen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

•

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

•

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

•

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

•

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

•

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

•

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

•

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

•

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

•

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 9. April 2020

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Schumacher, Wirtschaftsprüfer

gez. Stramitzer, Wirtschaftsprüfer

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  1. Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
  2. Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
  1. In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
  2. Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.

Einmal im Terminal ausführen:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

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Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:

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from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von umlaut consulting GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 6858ef91bd9ee06a5202bab7defbff03",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

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JSON
{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

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