Ostendorf Holding GmbH & Co. KGVechtaKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021der Ostendorf Holding GmbH & Co. KG, 49377 VechtaI. Grundlagen der Gesellschaft Geschäftsmodell der Gesellschaft Die Unternehmen der Ostendorf Holding GmbH & Co. KG sind auf die Produktion und den Vertrieb von Rohr-Systemen aus Kunststoff spezialisiert. Gegründet 2008, werden die Aktivitäten von sechs Produktionsstandorten im In- und Ausland unter der Holding gebündelt. Dabei handelt es sich um folgende Produktionsstandorte: - Gebr. Ostendorf Kunststoffe GmbH Werk Vechta, Deutschland, - Gebr. Ostendorf Kunststoffe GmbH Werk Rain, Deutschland, - MAGNAPLAST GmbH Werk Emstek, Deutschland, - Magnaplast Sp. Z o.o., Polen, - Ostendorf - OSMA s.r.o., Tschechische Republik, - OOO Ostendorf Rus, Joint-Venture mit 50% Bet. Russische Föderation. - Ostendorf Simplex GmbH Schweiz Hergestellt werden im Wesentlichen Rohrsysteme für den Hochbau (HT: Hausabflussrohre. Skolan: Schallgedämmte Hausabflussrohre) sowie für den Tiefbau (KG: Kanalgrundleitung aus PVC. KG 2000: Kanalgrundleitung aus PP). Neu hinzugekommen sind Kabelschutzrohre. Im Frühjahr 2021 wurden Vermögensgegenstände der Simplex AG (Firmensitz in Beringen, Schweiz) von der neu gegründeten Ostendorf Simplex GmbH übernommen. Die Firma produziert Kabelschutzrohre für Netzbetreiber und macht mit etwa 20 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 10 Mio. CHF. Ziele und Strategien Die operativen Gesellschaften bewegen sich in wettbewerbsintensiven Märkten und einem herausfordernden Branchenumfeld. Vor diesem Hintergrund sind sowohl das Wachstum des Konzerns als auch die kontinuierliche Verbesserung der Kostenstruktur und Prozesseffizienz wichtige Zielsetzungen innerhalb der Unternehmensgruppe. Diese Ziele verfolgen wir mithilfe der nachfolgend erläuterten Führungs- und Steuerungsinstrumente. Der Gesellschafterkreis des Konzerns übt einen bedeutenden Einfluss auf die Führung, Strategie und Unternehmenspolitik der Gruppe aus. Zudem berät der Beirat die Gesellschafter bei wesentlichen Unternehmensentscheidungen. Grundlagen der internen Steuerung und Steuerungskennzahlen Die strategische und die finanzielle Steuerung erfolgen im Wesentlichen auf Konzernebene. So erfolgt durch die Muttergesellschaft die Erstellung der kurz-, mittel und langfristigen Planung. Darüber hinaus werden hier die bereichsübergreifenden nicht operativen Funktionen gebündelt, die zentral für alle Geschäftsfelder des Konzerns wahrgenommen werden. Die bedeutsamsten Leistungsindikatoren sind Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern. Die Entwicklung der Mitarbeiterzahl wird als zusätzlicher nichtfinanzieller Leistungsindikator betrachtet. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftlichen Kennzahlen in unseren Hauptmärkten in West- und Osteuropa haben sich nach dem Schock der Pandemie erholt. Als Beispiel sei die deutsche Wirtschaft genannt. Nachdem in 2020 das BIP noch gesunken ist, stieg es im Jahr 2021 um 2,7% an. Diese positive Entwicklung war auch im Bauhauptgewerbe spürbar. Der Umsatz im Bauhauptgewerb stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,8%. Die Anzahl der Beschäftigten im Baugewerbe stieg um 1,2%. Die Anzahl der Baugenehmigungen stieg in 2021 auf 380.763 (+3,4 %) an. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Absatz- und Umsatzentwicklung Die positiven gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Bauwesen spiegeln sich positiv im Umsatz des Konzern (+ 43% Zuwachs gegenüber 2020) wieder. Hochbau In Deutschland hat sich der positive Umsatztrend aus dem Jahr 2020 im Berichtsjahr verstärkt entwickelt, gleichzeitig haben sich die Umsätze außerhalb Deutschlands deutlich stärker entwickelt. Insgesamt sind die Umsätze im Hochbau für die Gesamtgruppe um 27% gestiegen. Tiefbau Im Berichtsjahr 2021 sind erfreuliche Umsatzzuwächse von 57% im Tiefbau für die Gesamtgruppe zu verzeichnen. Bei einem positiven Marktumfeld in Deutschland konnte der Umsatz hier um mehr als 61% gesteigert werden. Wobei der größte Umsatzzuwachs von mehr als 91% allerdings in Russland erzielt wurde
Beschaffungsmarkt Die Verfügbarkeit von Rohstoffen und Preisschwankungen auf den Beschaffungsmärkten haben einen erheblichen Einfluss auf den Geschäftsverlauf der Gruppe. Die Verfügbarkeit von Rohstoffen ist durch langfristige Geschäftsbeziehungen sichergestellt. Veränderungen bei den Rohstoffpreisen wird durch laufendes Monitoring auf Konzernebene sowie den operativen Einheiten begegnet. Die Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf den Beschaffungsmarkt. Rohstoffpreise Das Wirtschaftsjahr 2021 ist geprägt durch eine Verknappung von Rohstoffen. Die für uns wichtigen Rohstoffe PP und PVC sind davon besonders betroffen, ebenso auch Holz, was zu einer Verknappung von Paletten führt. Die Gründe dafür sind vielfältig: • Anlagenausfälle durch Revisionen bei den Rohstofflieferanten in Europa, • aufgrund eines Wintereinbruches in Texas folgen Anlagenstillstände in der Kunststoffproduktion in den USA. Dadurch ergeben sich sehr lange keine Kunststoff-Rohstoff Exporte nach Europa, • anspringende Weltwirtschaft und dadurch Reduktion von Importen nach Europa. Probleme in der Transport-Logistik durch Staus vor den größeren Häfen als Folge von Corona Lockdowns, bzw. deren Aufhebung. Des Weiteren ergaben sich Logistik Probleme durch eine Havarie im Suez-Kanal. Als Folge der knappen Rohstoffe ergeben sich neben starken Preissteigerungen der Rohstoffe (z.B. stieg der Preis für PVC von Januar bis Dezember 2021 um 78%) auch Anlagenstillstände bei allen europäischen Rohrproduzenten und daraus folgend ein Mangel an Rohren in der europäischen Baubranche und damit einhergehend starke Preiserhöhungen. Corona Pandemie Direkte Auswirkungen: • Mitarbeiterausfälle durch Corona-Erkrankungen oder Quaratäne-Maßnahmen. Besonders war unser Werk in Tschechien (kurz: OSMA) betroffen. • Änderung der betrieblichen Abläufe (Homeoffice, Hygienemaßnahmen usw.) Indirekte Auswirkungen: • durch vermehrtes Homoffice ergeben sich deutliche Umsatzsteigerungen in den DIY-Märkten • vermehrte Anlagenstillstände und Lieferkettenprobleme bei den Rohstofflieferanten. Dadurch Verknappung und deutliche Preissteigerungen bei den Rohstoffen. • Durch Lieferkettenprobleme lange Lieferzeiten bei Ersatzteilen und Investitionsgütern. Investitionen und Finanzierung Die Investitionen einschließlich der Finanzinvestitionen betrugen im Geschäftsjahr TEuro 38.598. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betrugen TEuro 16.048. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt 46 %. Die Investitionen wurden fast vollständig aus dem laufenden Cash-Flow bezahlt. Personal- und Sozialbereich Die Mitarbeiterzahl ist gegenüber dem Vorjahr um 70 Mitarbeiter auf 868 Mitarbeiter gestiegen. Einhergehend mit den erwarteten Umsatzsteigerungen wird mit einer insgesamt verringerten Mitarbeiterzahl für das Jahr 2022 gerechnet. Vermögenslage Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zu den Vorjahren zeigt die folgende Übersicht:
Die Finanzierungsstrategie des Unternehmens ist geprägt durch den hohen Eigenkapitalanteil. Das Eigenkapital hat sich durch den im Geschäftsjahr 2021 erwirtschafteten Konzernjahresüberschuss um TEuro 46.598 verbessert. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der deutlich erhöhten Bilanzsumme leicht verringert. Sie beträgt zum Berichtsjahresende 81,9 % (Vorjahr: 82,3 %). Finanzlage Aus der Kapitalflussrechnung in Anlage 5 des Konzernabschlusses ergibt sich folgende Finanzlage:
Der Finanzmittelbestand umfasst Bankguthaben sowie kurzfristig kündbare Wertpapiere des Umlaufvermögens (Zahlungsmitteläquivalente). Die Liquiditätslage des Unternehmens ist sehr gut. Alle Zahlungsverpflichtungen konnten erfüllt werden. Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen als Folge des höheren Geschäftsjahresergebnisses nochmals verbessert. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit konnte aus dem Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit finanziert werden. Ertragslage Die folgende Aufstellung zeigt die finanziellen Leistungsindikatoren im Vorjahresvergleich:
Die Verbesserung des Rohertrags ist trotz einer verringerten Rohertragsquote durch höhere Umsatzerlöse erzielt worden. Unter Berücksichtigung gestiegener Personalkosten und höherer sonstiger betrieblicher Aufwendungen ergibt sich eine Verbesserung des Betriebsergebnisses um TEuro 28.481 gegenüber dem Vorjahr. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage Die Planungen konnten in Bezug auf die Ertrags- und Umsatzentwicklung deutlich übertroffen werden. Die negativen Auswirkungen durch die Corona-Pandemie waren im Konzern sowie in der gesamten Baubranche sehr gering. Ein Wettbewerber im Bereich von PVC Abflussrohren (Omniplast Deutschland GmbH) hat im Jahr 2020 den Betrieb eingestellt. Ein großer Teil der Kundschaft konnte dabei von uns übernommen werden. Die enormen Steigerungen bei den Rohstoffkosten konnten zum großen Teil durch eigene Preissteigerungen kompensiert werden. Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsjahr 2021 zufrieden. III. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Prognose-, Chancen- und Risikobericht) Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht zu verzeichnen. Risiken können sich insbesondere aus der Entwicklung der aktuellen Pandemie ergeben, die nicht abschließend einschätzbar sind. Die Prognosefähigkeit ist daher eingeschränkt. Zusätzlich verfolgen wir die politischen Entwicklungen in den Krisenländern sehr aufmerksam. Zurzeit können wir noch keinen Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeiten in diesen Ländern wahrnehmen. Deutliche und für uns ungewohnte Risiken ergeben sich durch starke Steigerungen der Energiekosten durch den kriegerischen Konflikt in der Ukraine. Eine Abhängigkeit von Gaslieferungen existiert im Konzern nicht. Jedoch konnten bislang keine langfristigen Strompreise für die Jahre 2023 und folgend gefixt werden. Durch das in der Unternehmensgruppe Ostendorf implementierte einheitliche Berichts- und Kontrollwesen, lassen sich Risiken grundsätzlich frühzeitig erkennen. Entsprechende Maßnahmen und Korrekturen können daher rechtzeitig eingeleitet werden. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Wir pflegen zu allen wichtigen Lieferanten langfristige und zuverlässige Geschäftsbeziehungen. Über Rahmenkontrakte der Ostendorf Holding mit den Hauptlieferanten stellen wir unsere Versorgung mit den wichtigsten Rohstoffen sicher. Chancen ergeben sich für uns durch unsere Unternehmensstruktur und die ausgesprochen gute Finanzlage. Dadurch sind wir weiterhin in der Lage, auch in den nächsten Jahren auf die Anforderungen des Marktes schnell und effizient zu reagieren. Weiteres Wachstum und Automatisierung, Optimierungen in der Logistik sowie neue Produkte und Sortimentserweiterungen sind für uns auch in den kommenden Jahren Selbstverständlichkeit. Wir operieren aus einer sehr gefestigten Position am Markt, aus der heraus wir auch in den kommenden Jahren unseren Kunden mit der bekannten Qualität und dem bewährten Service unsere Produkte anbieten können. Erwartungen 2022 Prognose Das Kalenderjahr 2022 ist im ersten Halbjahr geprägt durch den kriegerischen Konflikt in der Ukraine. Gleichzeitig sind unsere Umsätze deutlich gestiegen, getrieben durch starke Preissteigerungen der Rohstoffe. Dies gilt insbesondere für den Tiefbau. Im zweiten Halbjahr 2022 ziehen die Energiepreise deutlich an sowie die Erwartungen an eine Rezession steigen. Es zeigt sich ein deutlicher Umsatzrückgang gegenüber dem starken Vorjahreshalbjahr. Aufgrund der unübersichtlichen und nicht einheitlichen Marktsituation in verschiedenen europäischen Ländern ist eine Ergebnisprognose für das Gesamtunternehmen schwierig. Aufgrund der absehbar schlechteren Umsätze und Ergebnisse des zweiten Halbjahres erwarten wir Umsätze und ein Ergebnis unter dem Vorjahresniveau.
Vechta, den 21. November 2022 Ostendorf Holding GmbH & Co. KG Heinrich Christian Ostendorf, Geschäftsführer Ludger Ostendorf, Geschäftsführer KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernkapitalflussrechnung
Der Finanzmittelbestand umfasst Bankguthaben sowie kurzfristig kündbare Wertpapiere des Umlaufvermögens (Zahlungsmitteläquivalente). Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernanhang zum 31. Dezember 2021der Ostendorf Holding GmbH & Co. KG, 49377 VechtaA. Allgemeine Angaben Die Ostendorf Holding GmbH & Co. KG -Konzern-, Vechta, (Amtsgericht Oldenburg, HRA 201 122) hat den vorliegenden Konzernabschluss gem. den §§ 242 ff., §§ 264 ff. und §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB gelten analog. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. B. Konsolidierungskreis und Anteilsbesitz Der Konsolidierungskreis umfasst gemäß § 290 HGB folgende Gesellschaften:
Die Anteile der Ostendorf - OSMA s.r.o., der Gebr. Ostendorf Kunststoffe Beteiligungs-GmbH sowie der Ostendorf Simplex GmbH werden von der Gebr. Ostendorf Kunststoffe GmbH zu jeweils 100% gehalten. Die Anteile der Magnaplast Sp. z o.o. sowie der Pipes Iberia Holding GmbH werden jeweils von der MAGNAPLAST GmbH zu 100% gehalten. Assoziierte Unternehmen OOO "Ostendorf Rus", Russland: Seit dem Geschäftsjahr 2010 ist die Ostendorf Holding GmbH & Co. KG, Vechta, zu 50 % an der OOO "Ostendorf Rus", Russland, beteiligt. Die Beteiligung wird at equity gem. § 310, § 311 HGB konsolidiert. Wertansatz der Beteiligung und Behandlung des Unterschiedsbetrags:
C. Konsolidierungsgrundsätze und -methoden Bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31.12.2021. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt bis zum 31.12.2009 nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Nr. 1HGB alte Fassung) durch Verrechnung der Anschaffungskosten der erworbenen Anteile mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochtergesellschaft zum Zeitpunkt ihres Erwerbes. Für neue Beteiligungen ab dem 1.1.2010 erfolgt die Kapitalkonsolidierung nach der Zeitwertmethode (§ 301 Abs. 1 HGB). Gemäß § 301 Abs. 2 HGB war Zeitpunkt der Erstkonsolidierung die Gründung der Muttergesellschaft zum 1.1.2008. Die Schuldenkonsolidierung nach § 303 HGB ist erfolgt. Zwischengewinne wurden mit Hinweis auf § 304 Abs. 2 HGB (untergeordnete Bedeutung) nicht eliminiert. Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge wurden weggelassen (§ 305 HGB). Ebenso eliminiert wurden konzerninterne Erträge aus Beteiligungen. Die Währungsumrechnung von PLN in Euro wurde mit einem Stichtagskurs von 1 Euro = 4,5969 PLN und einem Durchschnittskurs von 1 Euro = 4,5652 PLN, die Umrechnung von CZK in Euro erfolgte mit einem Stichtagskurs von 1 Euro = 24,8580 CZK und einem Durchschnittskurs von 1 Euro = 25,6400 CZK. Die Umrechnung von CHF in Euro wurde mit einem Stichtagskurs von 1 Euro = 1,0331 CHF und eimem Durchschnittskurs von 1 Euro = 1,0811 CHF. Die Umrechnung von RUB in Euro erfolgte mit einem Stichtagskurs von 1 Euro = 85,3004 RUB und einem Durchschnittskurs von 1 Euro = 87,1527 RUB. Die Währungsumrechnung im Konzern für die ausländischen Tochtergesellschaften erfolgte nach § 308 a HGB. Bei der Equity-Konsolidierung assoziierter Unternehmen wurde die Buchwertmethode angewendet. Bewertungsanpassungen an die einheitliche Bewertung im Konzern und Zwischenergebniseliminierung wurden gemäß § 312 Abs. 5 i. V. m. § 304 HGB nicht vorgenommen. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden mit dem Buchwert der Beteiligung (§ 312 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 HGB), erhöht oder vermindert um die anteiligen Ergebnisse und die Gewinnausschüttungen, angesetzt. D. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeine Angaben Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen werden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften der geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Bewertung erfolgte nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256 HGB sowie im Wesentlichen nach den §§ 308 und 309 HGB unter Beachtung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften in den §§ 279 bis 283 HGB. Für Zwecke der Konsolidierung wurden die Jahresabschlüsse der Tochtergesellschaften nach einheitlichen Konzernrichtlinien auf Handelsbilanzen II übergeleitet. 2. Aktiva Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgt unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen und degressiven Methode. Bei degressiver Abschreibung erfolgt der Übergang zur linearen Abschreibung vom Restbuchwert nach der Restnutzungsdauer, sobald sich dadurch höhere Abschreibungen ergeben. Für die Zugänge des Geschäftsjahres wird die Abschreibung zeitanteilig für den vollen Monat des Zugangs und die folgenden Monate vorgenommen. Das Finanzanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten bewertet. Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden die Material- und Fertigungseinzel- sowie die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wird dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung beachtet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Risiken eines nicht termingerechten Zahlungseingangs oder eines endgültigen Ausfalls sind durch Einzel- oder Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt worden. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten oder mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Kassenbestände sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. 3. Passiva Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind ausreichend bemessen und mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. 4. Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. E. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten I. Posten der Konzernbilanz 1. Anlagenspiegel 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
3. Aktive und passive latente Steuern Die latenten Steuern wurden auf der Grundlage des temporary concepts ermittelt und berücksichtigen gem. § 274 und § 306 HGB alle Bilanzierungs- und Bewertungsunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz. Die aktive Abgrenzung latenter Steuern resultiert aus Bewertungsdifferenzen in den Positionen des Anlagevermögens, Umlaufvermögens und der Rückstellungen zwischen handels- und steuerrechtlicher Bilanz der Magnaplast Sp. z.o.o. und wurden mit einem Steuersatz von 19 % angesetzt. Die passive Steuerabgrenzung resultiert aus der Gebr. Ostendorf Kunststoffe GmbH und beruht auf unterschiedlichen Wertansätzen beim Anlagevermögen in Handels- und Steuerbilanz. Sie wurden auf der Grundlage des temporary concepts ermittelt und berücksichtigt gemäß § 274 HGB alle Bilanzierungs- und Bewertungsunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz. Dabei ist eine durchschnittliche Steuerbelastung von 27,7% zu Grunde gelegt worden. Weiterhin resultieren die passiven latenten Steuern aus Bewertungsdifferenzen in den Positionen des Anlagevermögens, Umlaufvermögens und der Rückstellungen zwischen handels- und steuerrechtlicher Bilanz der Ostendorf - OSMA s.r.o. und wurden mit einem Steuersatz von 19 % angesetzt.
4. Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für die Rücknahmeverpflichtung der Gitterboxen (TEuro 10.672), für Urlaubs- und Überstundenansprüche (TEuro 1.465), für Prämien und Tantiemen (TEuro 1.799), für Jubiläumsgeld und Abfindungen (TEuro 219) und für Garantieleistungen (TEuro 220). 5. Verbindlichkeiten
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten, Verbindlichkeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte und Sicherungsübereignungen gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert. II. Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse
F. Sonstige Pflichtangaben 1. Offenlegung Die Ostendorf Holding GmbH & Co. KG, Vechta ist gemäß § 264 b HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offen zu legen. Die Gebr. Ostendorf Kunststoffe GmbH, Vechta und die MAGNAPLAST GmbH, Emstek, sind gemäß § 264 Abs. 3 HGB von der Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offen zu legen, da sich die Muttergesellschaft freiwillig zur Verlustübernahme nach § 302 Aktiengesetz verpflichtet hat. Die Pipes Iberia Holding GmbH, Vechta ist gemäß § 264 Abs. 3 HGB von der Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offen zu legen, da sich die Muttergesellschaft bereit erklärt, für die von der Pipes Iberia Holding GmbH bis zum Abschlussstichtag eingegangenen Verpflichtungen im folgenden Geschäftsjahr einzustehen. 2. Gesamthonorar Das Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers beträgt TEuro 18. Weitere Beratungsleistungen wurden nicht erbracht. 3. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
4. Organe der Gesellschaft Als Geschäftsführer bei der Komplementärin Ostendorf Holding Beteiligungs-GmbH, Vechta, sind Herr Dipl.-Kfm. Heinrich Christian Ostendorf, Vechta, und Herr Dipl. Ing. Ludger Ostendorf, Vechta, bestellt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird mit Hinweis auf § 286 HGB verzichtet. 5. Beteiligte als unbeschränkt haftende Gesellschafter An der Gesellschaft ist folgendes Unternehmen als unbeschränkt haftende Gesellschafterin beteiligt: Ostendorf Holding Beteiligungs-GmbH, Vechta, mit einem gezeichneten Kapital von Euro 25.000,00. 6. Ereignisse nach Bilanzstichtag Durch die im Februar 2022 in der Ukraine ausgebrochenen militärischen Auseinandersetzungen zwischen der Ukraine und Russland können sich neben den bereits durch die Coronapandemie ausgelösten Lieferproblemen weitere negative Auswirkungen auf die Versorgung mit Rohstoffen und in den Lieferketten einschl. der Preise der zu beziehenden Waren ergeben. Ferner sind Beeinträchtigungen auf den Absatzmärkten möglich. Die Auswirkungen sind der Höhe nach nicht bezifferbar.
Vechta, den 21. November 2022 Ostendorf Holding GmbH & Co. KG Heinrich Christian Ostendorf, Geschäftsführer Ludger Ostendorf, Geschäftsführer Konzernanlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2022 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Ostendorf Holding GmbH & Co. KG, Vechta Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Ostendorf Holding GmbH & Co. KG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Ostendorf Holding GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Vechta, den 21. November 2022 Freese
Feldhaus GmbH
Ludwig Voss, Wirtschaftsprüfer Hartmut Moormann, Wirtschaftsprüfer |
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Pipes Iberia Holding GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Rudolf-Diesel-Straße 6-8
49377 Vechta - Handelsregister
- HRB 214268, Oldenburg
- Eintragungsdatum
- 31. Mai 2019
- Branche
-
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz - Eingetragenes Kapital
- 25.000,00 EUR
- Vertretungsregelung
Ist nur ein Geschäftsführer vorhanden, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Unternehmenszweck
- Halten von Beteiligungen an Industrieunternehmen.
Finanzen
Bilanz
- Umlaufvermögen 52,1 % 155,66 Mio
- Anlagevermögen 47,5 % 141,90 Mio
- Aktive latente Steuern 0,3 % 820,6 k
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 180,5 k
- Eigenkapital 81,3 % 242,67 Mio
- Verbindlichkeiten 10,7 % 32,04 Mio
- Rückstellungen 7,8 % 23,35 Mio
- Passive latente Steuern 0,2 % 500,7 k
Bilanzdaten für 3 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
- Umsatzerlöse 98,4 % 495,77 Mio
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,5 % 2,58 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 0,5 % 2,51 Mio
- Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,4 % 2,12 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 526,0 k
- Andere aktivierte Eigenleistungen 0,1 % 458,9 k
- Materialaufwand 71,7 % 336,55 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 11,0 % 51,41 Mio
- Personalaufwand 9,9 % 46,45 Mio
- Abschreibungen 4,1 % 19,36 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2,5 % 11,64 Mio
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,6 % 3,02 Mio
- Sonstige Steuern 0,1 % 434,3 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,1 % 275,3 k
- Ergebnis nach Steuern 35,26 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 34,82 Mio
GuV-Daten für 3 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Holger Büscherhoff
seit 2019 Geschäftsführer
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- MAGNAPLAST GmbH DEU 100,0 % 25k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.
Historie
- 2019
-
13.06.
AdressänderungPipes Iberia Holding GmbH
-
13.06.
Änderung der RechtsformGesellschaft mit beschränkter Haftung
-
13.06.
Eintritt eines MitgliedsHolger Büscherhoff · Geschäftsführer
-
13.06.
Änderung des UnternehmensgegenstandsHalten von Beteiligungen an Industrieunternehmen.
-
13.06.
Änderung des Stamm-/GrundkapitalsPipes Iberia Holding GmbH
-
13.06.
NamensänderungPipes Iberia Holding GmbH
-
13.06.
SitzänderungPipes Iberia Holding GmbH
-
13.06.
SatzungsänderungPipes Iberia Holding GmbH
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2022 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2021 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2020 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2019 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2021 Konzernabschluss Volltext
Registerdokumente
Originalauszüge und Gesellschaftsdokumente als PDF oder XML in Ihre Anwendung einbinden.
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- Chronologischer Auszug (CD) PDF
- Strukturierte Inhalte (SI, XML) XML
- Gesellschafterliste PDF
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Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Pipes Iberia Holding GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 990e942dca79517146463aa3d1ea12db",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Dieses Unternehmen abfragen
Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:
Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von Pipes Iberia Holding GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.
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