Magna Mirrors Schleiz GmbHSchleizJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen der Gesellschaft Die Magna Mirrors Schleiz GmbH mit Sitz in Schleiz gehört zum Magna-Konzern und produziert und vertreibt im Wesentlichen komplette Außen- und Innenspiegelsysteme an Automobilhersteller. Die Absatzmärkte dieser Produkte befinden sich insbesondere in der EU. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs der Gesellschaft 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Automobilbranche Die Weltwirtschaft hat sich im Jahr 2023 leicht erholt und die Wachstumsaussichten wurden nach oben korrigiert. Insgesamt gebe es positive Überraschungen und eine unerwartet hohe Widerstandsfähigkeit in zahlreichen Volkswirtschaften, so der IWF. Nach wie vor liegt das globale Wachstum im Vergleich zu den vergangenen zwei Jahrzehnten unter dem historischen Durchschnitt, doch Chinas Abkehr von der Null-COVID-Strategie könne den Weg zu einer Erholung der weltweiten wirtschaftlichen Lage ebnen, heißt es in dem Bericht des IWF. Laut IWF stieg die weltweite Wirtschaftsleistung um 3,2 %. In der Eurozone wird laut IWF ein Wachstum von 0,4 % erwartet. Jedoch gehen die gestiegenen Zinsen, mit denen die Inflation bekämpft wird, zulasten von Investitionen. Geopolitische Spannungen wie der Krieg in der Ukraine oder der wiederaufgeflammte Nahost-Konflikt bremsen den internationalen Handel aus. In der Europäischen Union (EU) erholte sich die gesamtwirtschaftliche Lage nur leicht und nach einer ersten Schätzung der Jahreswachstumsrate für 2023 stieg das BIP laut IWF um 0,4 % gegenüber dem Vorjahrszeitraum. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in den USA wird gem. Statista auf rund 2,5 % gegenüber dem Vorjahr prognostiziert. Das größte Wirtschaftswachstum konnte für China prognostiziert werden, dort ist die Wirtschaft laut dem IWF um rund 5,2 % gewachsen. Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland verzeichnete 2023 gemäß BMWK einen Rückgang in Höhe von 0,3 % (1,8 % Anstieg in 2022) und liegt damit 2,1 % Punkte unter dem Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft befindet sich derzeit in einer schwierigen Lage. Deutschland leidet als Exportnation laut IWF stärker unter dem insgesamt schwachen Welthandel als andere Länder. Positive Signale kommen vom Arbeitsmarkt in Deutschland, der sich weiterhin stabil zeigt. Die Automobilindustrie, als eine der wichtigsten Stützen der deutschen Wirtschaft, verzeichnete im Inland Im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr laut Statista einen Anstieg bei den produzierten Kraftfahrzeugen. Den größten Teil machten dabei die Personenkraftwagen aus. Insgesamt lag der Wert aber weiterhin unter dem Niveau aus 2019 vor Beginn der Corona-Pandemie. Die Neuzulassungen lagen im Berichtsjahr in Deutschland mit 7,3 % über denen des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes, in Europa wiederum sind sie deutlich um insgesamt 13,9 % gestiegen. In Europa stieg im Jahr 2023 die Anzahl der produzierten Personenkraftfahrzeuge laut ACEA (European Automobile Manufacturers Association) um 11,3 % auf 12,1 Millionen Einheiten. In Deutschland wurde laut ACEA in diesem Zeitraum ebenfalls ein Anstieg verzeichnet, und zwar um 18,7 % auf 4,0 Millionen Fahrzeuge. Weltweit stieg die Anzahl der produzierten Personenkraftfahrzeuge im Jahr 2023 um 10,2 % auf 75,6 Millionen Fahrzeuge gegenüber 2022. 2. Allgemeine Lage unserer Gesellschaft Die aufgezeigte wirtschaftliche Entwicklung in der Automobilbranche konnte in unserer Gesellschaft in ein positives Ergebnis umgesetzt werden. Ein gegenüber dem Vorjahr erhöhtes Absatzvolumen vor allem im Außenspiegelsegment ist hauptsächlich auf geringere Produktionsunterbrechungen unserer Kunden und folglich einer Erhöhung der Produktionsumfänge zurückzuführen. Formal erhöhten sich die die Umsatzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr um 15,1 % und befinden sich damit über dem Niveau der letzten drei Jahre 2020-2022. Insgesamt wurde ein Betriebsergebnis von Mio. EUR 6,6 erwirtschaftet, womit die Ertragslage weiterhin sehr stabil ist und über den Erwartungen für 2023 mit Mio. EUR 5,9 liegt. 3. Umsatz und Auftragsentwicklung Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um Mio. EUR 11,9 auf Mio. EUR 90,5 gestiegen. Hauptursache für die Umsatzsteigerung ist eine Erhöhung der Umsatzerlöse für Autozubehörartikel auf Mio. EUR 88,5 (Vorjahr: Mio. EUR 78,5), welche vor allem auf erhöhte Kundenabrufe zurückzuführen ist. Von den Umsatzerlösen entfallen rund Mio. EUR 42,8 (Vorjahr: Mio. EUR 35,5) auf das Ausland. Im Jahr 2023 wurden Umsätze aus Werkzeugverkäufen in Höhe von 1,9 Mio.€ erzielt (Vorjahr: Mio. EUR 0). Der im Geschäftsjahr zu verzeichnende Anstieg der Vorräte ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Bevorratung von Roh- und Fertigungsmaterial zurückzuführen, wohingegen der Umfang an geleisteten Anzahlungen für Neuprojekte deutlich sank. 4. Produktion Unsere Montageabteilung war im Geschäftsjahr 2023 sehr gut ausgelastet. Eine Herausforderung bestand in der Anpassung des direkten Personals an die kurzfristig schwankenden Kundenabrufe einschließlich der damit verbundenen Komplexität logistischer Prozesse. Neben unserer Stammbelegschaft in der Montage waren weiterhin Zeitarbeitnehmer erforderlich. Die Auslastung der Kunststofffertigung war im Geschäftsjahr hoch. Wie im Vorjahr sah sich dieser Geschäftsbereich der Herausforderung gegenüber, eine Vielzahl von neuen Werkzeugen, insbesondere im Aftermarketbereich, in Betrieb zu nehmen und eine angemessene Flexibilisierung auf verschiedenen Spritzgussanlagen zu erreichen. 5. Beschaffung Bei einer deutlichen Erhöhung der Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um 18,0 % stieg der gesamte Materialaufwand einschließlich der bezogenen Leistungen ebenfalls auf gleichem Niveau um 17,9 %. Die gesamte Materialeinsatzquote bezogen auf die Gesamtleistung beträgt 67,0 % (Vorjahr: 67,8 %) und spiegelt damit das gleichbleibend hohe Kostenniveau im Beschaffungsbereich wider. 6. Investitionen und Abschreibungen Die genannten Zahlen berücksichtigen nur die Investitionen und Abschreibungen im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände und im Sachanlagenbereich.
Die im Jahr 2023 getätigten Investitionen betreffen hauptsächlich Investitionen für die Fertigstellung der Automatisierungsprojekte im Montagebereich, sowie weitere Montageeinrichtungen für Außenspiegelneuprojekte. Die für 2024 geplanten Investitionen sind insbesondere für weitere Automatisierungsprojekte im Fertigungs- und Verwaltungs-/IT-Bereich, sowie zur Erweiterung des Spritzgussbereichs. 7. Finanzierungsmaßnahmen und Finanzierungsvorhaben Wie im Vorjahr nimmt die Gesellschaft am Cash-Pooling der Magna Gruppe teil. Die Liquidität konnte somit während des gesamten Geschäftsjahres 2023 sichergestellt werden. Auch für die Zukunft wird von einer Cash Pool-Beteiligung innerhalb der Magna Gruppe ausgegangen. 8. Personal- und Sozialbereich Der Personalaufwand einschließlich der sozialen Abgaben hat sich bei sinkender Mitarbeiterzahl um 6,5 % erhöht. Neben dem Stammpersonal wurden im Berichtsjahr zusätzlich Zeitarbeitnehmer beschäftigt, um die Schwankungen im Auftragsbereich auszugleichen. 9. Qualitätssicherung Die Einhaltung der automobilspezifischen Unternehmensanforderungen wurde in einem Rezertifizierungsaudit entsprechend IATF 16949 in allen Unternehmensprozessen verifiziert. Das Zertifikat besitzt damit weiterhin Gültigkeit bis November 2027. 10. Forschung und Entwicklung Unsere Gesellschaft hat im Geschäftsjahr keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten durchgeführt. Produktbezogene Entwicklungstätigkeiten wurden von einem verbundenen Unternehmen bezogen. III. Darstellung der Lage der Gesellschaft 1. Erläuterung der Entwicklung der Ertragslage der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr Unsere Gesellschaft hat im Berichtsjahr erneut ein positives Ergebnis erwirtschaftet. Die budgetierten Erwartungen für die Umsatzerlöse i.H.v. Mio. EUR 86 wurden mit einem Wert von Mio. EUR 90,5 übertroffen. Vor allem die Erwartungen an Außenspiegelprojekte, welche sich 5 Jahre und länger in Serienproduktion befanden, konnten aufgrund höherer Abrufe übererfüllt werden. Das positive Ergebnis ist unter anderem auf einen erneut hohen Umsatzanteil unseres Kundendienstgeschäfts und mit diesem verbundenen Klassikgeschäft zurückzuführen. Die Gesamtleistung des Unternehmens hat sich im abgelaufenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 14,2 (oder 18,0 %) erhöht. Der positive Trend aus dem Vorjahr wurde somit fortgesetzt und das Ergebnis nach Steuern konnte von Mio. EUR 4,5 auf Mio. EUR 6,6 gesteigert werden. Bei den gestiegenen Umsatzerlösen für Autozubehörartikel hat sich der Materialeinsatz prozentual leicht reduziert, wohingegen der Personaleinsatz aufgrund von Automatisierungsprojekten prozentual stärker reduziert werden konnte. Wie im Vorjahr sank sowohl die Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung um 0,23 Prozentpunkte als auch die Personalaufwandsquote in Bezug auf die Gesamtleistung um 1,4 Prozentpunkte. Die Abschreibungskosten haben sich im Vergleich zu 2022 unwesentlich erhöht. Prozentual zur Gesamtleistung ist die Abschreibungsquote gegenüber dem Vorjahr damit gleichbleibend bei 1,3 %. 2. Ausführungen zur Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 2,6 erhöht. Während das Anlagevermögen mit Mio. EUR +0,7 und die Vorräte mit Mio. EUR +0,4 gegenüber 2022 nahezu unverändert sind, ist bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen zum Geschäftsjahresende ein Anstieg um Mio. EUR 1,9 zu verzeichnen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich von Mio. EUR 1,2 im Jahr 2022 auf Mio. EUR 3,2, wohingegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahezu unverändert bei Mio. EUR 3,6 (Vorjahr: Mio. EUR 3,5) liegen. Die wirtschaftlichen Eigenmittel unserer Gesellschaft sind infolge des Ergebnisabführungsvertrages mit unserer Muttergesellschaft unverändert gleichgeblieben. Auf der Passivseite sind vor allem die um Mio. EUR 1,4 gestiegenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die um Mio. EUR 1,3 gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zu nennen. Dies betrifft hauptsächlich Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, worauf im aktuellen Geschäftsjahr Mio. EUR 6,8 (Vorjahr: Mio. EUR 5,4) entfallen. Die Rückstellungen mit einem Gesamtwert von Mio. EUR 4,0 sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken und wurden hauptsächlich für offene Posten im Bereich Material, Personal und für rückwirkende Preisreduzierungen gebildet. IV. Finanzielle Leistungsindikatoren Das Konzernreporting inklusive Ergebnisanalyse erfolgt nach US-GAAP und es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung unter anderem die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter und das Working Capital heran. Das Working Capital berechnet sich aus der Summe der Vermögensgegenstände abzüglich der Verbindlichkeiten, ausgenommen der langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Der Umsatz pro Mitarbeiter berechnet sich für den Produktumsatz (ohne Werkzeugverkäufe) im Verhältnis zu den aktiven Mitarbeitern inklusive Leiharbeitskräften. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt TEUR 335 und ist gegenüber dem Vorjahr um 13,2 % gestiegen. Die Reduzierung der geleisteten Anzahlungen für Neuprojekte konnte den Bestandsaufbau im Vorratsbereich nicht vollständig kompensieren. Allerdings wirkt sich die Erhöhung der Verbindlichkeiten positiv auf die Entwicklung des Working Capitals aus. Das Working Capital sank im Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt Mio. EUR 2,2 (Vorjahr: Mio. EUR 2,4) an. V. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Neben den finanziellen Leistungsindikatoren sind die Gesundheit und Arbeitssicherheit der Beschäftigten der Gesellschaft und der Umweltschutz wesentliche Leistungsindikatoren. Gesundheit und Arbeitssicherheit Für unsere Gesellschaft ist die Gesundheit der Mitarbeiter und ihre Sicherheit am Arbeitsplatz ein besonderes Anliegen. Durch regelmäßige Arbeitsplatzbegehungen, Ergonomieauswertungen, Arbeitsplatzmessungen (Lärm), Gefährdungsbeurteilungen und ärztliche Angebotsuntersuchungen sowie durch den verstärkten Einsatz von persönlichen Schutzausrüstungen sollen Arbeitsunfälle, Beinaheunfälle und arbeitsbedingte Krankheiten weitestgehend vermieden werden. Weiterhin werden durch die sog. Layered Audits wöchentlich die verschiedenen Bereiche von intern ausgebildeten Auditoren begangen. Anhand von definierten Fragen bzw. Prüfkriterien werden die Audits durchgeführt und im Anschluss daran vom Management Team ausgewertet. Die Umsetzung unserer Arbeit auf dem Arbeitsschutzsektor wurde im Rahmen eines Rezertifizierungsaudits entsprechend DIN ISO 45001 im März 2024 nachgewiesen. Umweltschutz Im Rahmen eines Überwachungsaudits gemäß DIN EN ISO 14001:2015 wurde die Einhaltung umweltspezifischer Forderungen nachgewiesen. Die Prüfung auf Einhaltung gesetzlicher Forderungen ist ein wesentlicher Bestandteil der Norm und der Auditierungen. Das zugehörige Zertifikat wurde analog dem Arbeitsschutzzertifikat durch ein Rezertifizierungsaudit bestätigt. Für den Arbeits- wie auch für den Umweltschutz werden mögliche Risiken regelmäßig bewertet, um daraus weitere Ziele zur Verbesserung zu definieren, umzusetzen und im Anschluss auf Wirksamkeit zu prüfen. Neben den externen Audits werden im Magna-Verbund jährliche interne Überwachungen vorgenommen, die über das gesetzliche vorgeschriebene Maß hinausgehen. Ziel ist es, schädliche Auswirkungen durch die industrielle Tätigkeit auf die Mitarbeiter und auf den Umweltbereich so gering wie möglich zu halten. VI. Risiko- und Chancenbericht Wir überwachen alle Finanzrisiken durch die Verwendung entsprechender finanzwirtschaftlicher Kontroll- und Steuerungsinstrumente. Das interne Berichtswesen gewährleistet eine kontinuierliche Erfassung, Analyse, Bewertung und Steuerung finanzieller Risiken. Dies geschieht zeitnah im monatlichen, wöchentlichen und tlw. täglichen Rhythmus. Wesentliche Risiken für die weitere Geschäftsentwicklung sind Preisänderungsrisiken, Ausfallrisiken, Abrufstornierungen sowie Absatz- und Liquiditätsrisiken. Liquiditätsrisiken werden zentral überwacht und gesteuert. Die Finanzierung erfolgt fast vollständig durch Konzernfinanzierungen und ist dementsprechend konzernabhängig. Durch Einbindung der Gesellschaft in das Cash-Pooling der Magna Gruppe werden Liquiditätsrisiken bzw. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen minimiert. Preisänderungsrisiken bestehen im Wesentlichen bei den Teilezulieferern. Diesen wird durch Effektivitätssteigerungen in der Produktion und diversen Kosteneinsparungs- und Automatisierungsmaßnahmen begegnet. Die in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente unterliegen grundsätzlich Ausfall- und Währungsrisiken. Ausfallrisiken bestehen grundsätzlich in Höhe der Buchwerte von Forderungen, sonstigen Vermögensgegenständen und liquiden Mitteln. Dem Ausfallrisiko der Forderungen wird durch ein entsprechendes Debitorenmanagement entgegengetreten. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind durch Einbindung der Gesellschaften in den Magna-Konzern ebenfalls nur in sehr geringem Maße ausfallgefährdet. Währungsrisiken werden durch den Eingang von Sicherungsgeschäften reduziert. Absatzrisiken ergeben sich grundsätzlich aus der Abhängigkeit von unseren Hauptkunden. Da wir davon ausgehen, dass wir, wie in den Vorjahren, für unsere Hauptkunden und mit den eingeplanten Produktfolgeaufträgen tätig sein werden, sehen wir keine weiteren Umsatzrisiken. Weitere Risiken bestehen nach wie vor im Energiesektor. So könnte der anhaltende Ukrainekonflikt, die handelspolitischen Spannungen und eine hohe Inflation zu weiter steigenden Preisen führen, sodass Preisänderungsrisiken im Wesentlichen bei den Teilezulieferern die Folge wären. Darüber hinaus ergibt sich ein erhöhtes Risiko aus sog. Cyberangriffen, die erhebliche negative Auswirkungen für unser Unternehmen haben könnten. Wir begegnen diesem Risiko durch verschärfte IT-Sicherheitsmaßnahmen. Chancen ergeben sich aus der weiteren Umsetzung von "Lean- Prinzipien" sowie der konsequenten Verbesserung von Logistikprozessen, womit wir unseren Fertigungsbereich noch effizienter gestalten wollen und hieraus Kosteneinsparungen erwarten. Hauptansatzpunkte der Lean-Prinzipien sind dabei die Vermeidung von Verschwendung, die Optimierung von Fertigungsprozessen und ein ständiges Bestreben nach kürzeren Durchlaufzeiten. Für mögliche Schadensfälle und Haftungsrisiken hat die Gesellschaft Versicherungen abgeschlossen, die sicherstellen, dass sich finanzielle Folgen in Grenzen halten bzw. ganz vermieden werden. Durch die gezielte Kostenreduktion beim Materialeinsatz und im Gemeinkostenbereich sowie durch eine bisher konsequent verfolgte Personalpolitik, Auftragsschwankungen durch Zeitarbeitnehmer auszugleichen und Automatisierung im Produktionsbereich voranzutreiben, erwarten wir auch für die kommenden Jahre positive Ergebnisse. Die Überprüfung der aktuellen Risikosituation in Verbindung mit einer längerfristigen Planungsrechnung ergab, dass im Jahr 2023 keine den Fortbestand der Gesellschaft wesentlich gefährdenden Risiken bestanden haben und auch für die nahe Zukunft bestandsgefährdende Risiken nicht erkennbar sind. VII. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft wird neben der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung in der Automobilindustrie vor allem von den weiteren Auswirkungen des Ukraine- und Nahost-Konflikts gekennzeichnet sein. Wir beobachten die aktuelle Situation genau. Dem weiterhin schwankenden Abrufverhalten der OEM's versuchen wir mit einem Höchstmaß an Flexibilität in der Disposition sowie einer erhöhten Bevorratung im Rohmaterialbereich zu begegnen. Die bereits unter Berücksichtigung des Ukrainekonflikts entwickelte Vorschau für das Geschäftsjahr 2024 sieht, ausgehend von allgemeinen Preissteigerungen sowie damit verbundenen Rohstoffpreissteigerungen und nachlassenden negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie, für das Gesamtjahr 2024 Umsatzerlöse von ca. Mio. EUR 98 sowie ein positives Ergebnis vor Ergebnisabführung in einer Höhe von Mio. EUR 2,3 vor.
Schleiz, den 12. Dezember 2024 Ludvik Beleny, Geschäftsführer Detlef Mücke, Geschäftsführer Lars Kirchner, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gesellschaft gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Magna Mirrors Schleiz GmbH, Schleiz, hat ihren Sitz in Schleiz und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Jena (HRB 207369). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Darüber hinaus wurden die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend § 265 Abs. 5 Satz 1 HGB erweitert und Postenbezeichnungen teilweise an die tatsächlichen Inhalte angepasst. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, über die Nutzungsdauer um die planmäßigen Abschreibungen vermindert. Bei den Abschreibungen wird auf Neuzugänge die lineare Methode angewandt. Die Abschreibungszeiträume werden ausgehend von den in den steuerrechtlichen AfA-Tabellen angegebenen kürzesten Nutzungsdauern ermittelt, soweit nicht im Einzelfall Anhaltspunkte für eine abweichende betriebsindividuelle Nutzungsdauer vorliegen. Geringwertige Anlagegüter bis EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Sonstige Rückstellungen beinhalten ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) bzw. der zu erwarteten Vollkosten ermittelten Verpflichtungsüberschüsse passiviert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquatem Zinssatz der Deutschen Bundesbank abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 603 (Vorjahr: TEUR 374) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten im Geschäftsjahr 2023 Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 179 (Vorjahr: TEUR 0). Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt DEM 500.000 (EUR 255.645,94). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (insbesondere Gewinnbeteiligung sowie Überstunden- und Urlaubsverpflichtungen) in Höhe von TEUR 1.173, für rückwirkende Preisreduzierungen in Höhe von TEUR 1.903 und ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 6.799 (Vorjahr: TEUR 5.360), wovon auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 156 (Vorjahr: TEUR 594) entfallen. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet gemeinsam mit anderen Unternehmen des Magna-Konzerns gesamtschuldnerisch und unbegrenzt aus einer Cash-Pool-Vereinbarung, an die sich die Gesellschaft als Poolteilnehmer angeschlossen hat. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der gesamtschuldnerischen Haftung wird als sehr gering angesehen, da der Konzern über ausreichend Liquidität verfügt und das Cash-Pool-Konto bei der verwaltenden Bank grundsätzlich ausgeglichen wird. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von insgesamt TEUR 688, davon sind TEUR 472 im Jahr 2024 fällig. Bei Nichteinhaltung der Auszahlungsbedingungen für vereinnahmte Investitionszuschüsse und -zulagen ist die Gesellschaft verpflichtet, die Fördermittel ganz oder teilweise zurückzuzahlen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen aus dem Verkauf von Innen- und Außenspiegel in Europa erzielt. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.538 enthalten, die überwiegend aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren. Sonstige Angaben Geschäftsführer dieser Gesellschaft sind:
Entsprechend § 286 Abs. 4 HGB i.V.m. § 285 Nr. 9a HGB wird darüber hinaus von der Befreiungsvorschrift bezüglich der Angabe der im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführung Gebrauch gemacht. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Gesamtzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 29. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Magna International Inc., Aurora, Ontario, Kanada, einbezogen. Die Magna International Inc. Aurora, Ontario, Kanada stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft, im Internet unter http://www.sec.gov, sowie beim Bundesanzeiger unter Magna Automotive Holding (Germany) GmbH, Sailauf, erhältlich. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Nach Beendigung des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Schleiz, den 12. Dezember 2024 Ludvik Beleny, Geschäftsführer Detlef Mücke, Geschäftsführer Lars Kirchner, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Inhaltsübersicht Lagebericht und Jahresabschluss Lagebericht Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited (DTTL), ihr weltweites Netzwerk von Mitgliedsunternehmen und ihre verbundenen Unternehmen (zusammen die "Deloitte-Organisation"). DTTL (auch "Deloitte Global" genannt) und jedes ihrer Mitgliedsunternehmen sowie ihre verbundenen Unternehmen sind rechtlich selbstständige und unabhängige Unternehmen, die sich gegenüber Dritten nicht gegenseitig verpflichten oder binden können. DTTL, jedes DTTL-Mitgliedsunternehmen und verbundene Unternehmen haften nur für ihre eigenen Handlungen und Unterlassungen und nicht für die der anderen. DTTL erbringt selbst keine Leistungen gegenüber Kunden. Weitere Informationen finden Sie unter www.deloitte.com/de/UeberUns. "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Magna Mirrors Schleiz GmbH, Schleiz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Magna Mirrors Schleiz GmbH, Schleiz,- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Magna Mirrors Schleiz GmbH, Schleiz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 12. Dezember 2024 Deloitte
GmbH
Christian Schwarz, Wirtschaftsprüfer Daniel Meyer, Wirtschaftsprüfer |
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Magna Mirrors Schleiz GmbH GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Industriestraße 11
07907 Schleiz - Handelsregister
- HRB 207369, Jena
- Eintragungsdatum
- 20. Mai 1998
- Branche
-
Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Herstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für Kraftwagen
Herstellung von Prüfmaschinen - Unternehmenszweck
- die Produktion und der Vertrieb von Autorückblicksystemen sowie von elektromechanischen Bauelementen
Finanzen
Bilanz
2024- Umlaufvermögen 85,3 % 21,26 Mio
- Anlagevermögen 14,3 % 3,56 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,4 % 109,4 k
- Verbindlichkeiten 71,9 % 17,93 Mio
- Rückstellungen 16,2 % 4,03 Mio
- Eigenkapital 9,5 % 2,36 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 2,5 % 618,0 k
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Umsatzerlöse 95,7 % 93,29 Mio
- Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1,5 % −1,47 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1,3 % 1,25 Mio
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,8 % −827,7 k
- Sonstige betriebliche Erträge 0,6 % 581,5 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 82,3 k
- Materialaufwand 74,0 % 66,89 Mio
- Personalaufwand 13,5 % 12,22 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 12,1 % 10,93 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,4 % 355,4 k
- Sonstige Steuern 0,0 % 7,6 k
- Ergebnis nach Steuern 1,48 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Andreas Buhl
seit 2025 Geschäftsführer
-
Detlef Mücke
seit 2019 Geschäftsführer
-
Ludvik Beleny
seit 2016 Geschäftsführer
-
Martin Müller
seit 2025 Prokura
-
Michael Barthel
seit 2014 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Magna Mirrors GmbH & Co. KG DEU 100,0 % 500k DEM
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.
Historie
- 2025
-
08.09.
Eintritt eines MitgliedsMartin Müller · Gesamtprokura
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21.07.
Austritt einer PositionLars Kirchner · Geschäftsführer
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17.04.
Eintritt eines MitgliedsAndreas Buhl · Geschäftsführer
- 2024
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30.12.
Austritt einer PositionMatthias Weixler · Geschäftsführer
- 2022
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04.08.
Eintritt eines MitgliedsM****** W****** · Geschäftsführer
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04.08.
Austritt einer PositionD**** C***** · Geschäftsführer
- 2019
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14.08.
Eintritt eines MitgliedsDetlef Mücke · Geschäftsführer
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14.08.
Austritt einer PositionR*** J**** · Geschäftsführer
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
- 2020 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- magna.com AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
- C
- entity_id kopieren
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