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Magna Mirrors Schleiz GmbH GmbH

Schleiz ·HRB 207369 Jena ·magna.com
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Industriestraße 11
07907 Schleiz
Handelsregister
HRB 207369, Jena
Eintragungsdatum
20. Mai 1998
Branche
Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Herstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für Kraftwagen
Herstellung von Prüfmaschinen
Unternehmenszweck
die Produktion und der Vertrieb von Autorückblicksystemen sowie von elektromechanischen Bauelementen
Herstellung von Innen- und Außenspiegeln für Fahrzeuge Produktion von Ersatzteilspiegeln für ausgelaufene Serien Fertigung elektromechanischer Bauelemente für Rückblicksysteme Autorückblicksysteme Außenspiegel Innenspiegel Elektromechanische Bauelemente Spiegelproduktion

Finanzen

Umsatz 2024
93,29 Mio. €
Mitarbeiter 2024
234
Bilanzsumme 2024
24,93 Mio. €
Jahresergebnis 2024
0 €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 24,93 Mio
  • Umlaufvermögen 85,3 % 21,26 Mio
  • Anlagevermögen 14,3 % 3,56 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,4 % 109,4 k
Passivseite 24,93 Mio
  • Verbindlichkeiten 71,9 % 17,93 Mio
  • Rückstellungen 16,2 % 4,03 Mio
  • Eigenkapital 9,5 % 2,36 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 2,5 % 618,0 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 97,51 Mio
  • Umsatzerlöse 95,7 % 93,29 Mio
  • Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1,5 % −1,47 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1,3 % 1,25 Mio
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,8 % −827,7 k
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,6 % 581,5 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 82,3 k
Aufwendungen 90,40 Mio
  • Materialaufwand 74,0 % 66,89 Mio
  • Personalaufwand 13,5 % 12,22 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 12,1 % 10,93 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,4 % 355,4 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % 7,6 k
  • Ergebnis nach Steuern 1,48 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
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GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Andreas Buhl seit 2025 Geschäftsführer
  • Detlef Mücke seit 2019 Geschäftsführer
  • Ludvik Beleny seit 2016 Geschäftsführer
  • Martin Müller seit 2025 Prokura
  • Michael Barthel seit 2014 Prokura
14 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Historie

  1. 2025
  2. 08.09.
    Eintritt eines Mitglieds
    Martin Müller · Gesamtprokura
  3. 21.07.
    Austritt einer Position
    Lars Kirchner · Geschäftsführer
  4. 17.04.
    Eintritt eines Mitglieds
    Andreas Buhl · Geschäftsführer
  5. 2024
  6. 30.12.
    Austritt einer Position
    Matthias Weixler · Geschäftsführer
  7. 2022
  8. 04.08.
    Eintritt eines Mitglieds
    M****** W****** · Geschäftsführer
  9. 04.08.
    Austritt einer Position
    D**** C***** · Geschäftsführer
  10. 2019
  11. 14.08.
    Eintritt eines Mitglieds
    Detlef Mücke · Geschäftsführer
  12. 14.08.
    Austritt einer Position
    R*** J**** · Geschäftsführer
43 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 7. März 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

Magna Mirrors Schleiz GmbH

Schleiz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

Die Magna Mirrors Schleiz GmbH mit Sitz in Schleiz gehört zum Magna-Konzern und produziert und vertreibt im Wesentlichen komplette Außen- und Innenspiegelsysteme an Automobilhersteller. Die Absatzmärkte dieser Produkte befinden sich insbesondere in der EU.

II. Darstellung des Geschäftsverlaufs der Gesellschaft

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Automobilbranche

Die Weltwirtschaft hat sich im Jahr 2023 leicht erholt und die Wachstumsaussichten wurden nach oben korrigiert. Insgesamt gebe es positive Überraschungen und eine unerwartet hohe Widerstandsfähigkeit in zahlreichen Volkswirtschaften, so der IWF. Nach wie vor liegt das globale Wachstum im Vergleich zu den vergangenen zwei Jahrzehnten unter dem historischen Durchschnitt, doch Chinas Abkehr von der Null-COVID-Strategie könne den Weg zu einer Erholung der weltweiten wirtschaftlichen Lage ebnen, heißt es in dem Bericht des IWF. Laut IWF stieg die weltweite Wirtschaftsleistung um 3,2 %. In der Eurozone wird laut IWF ein Wachstum von 0,4 % erwartet. Jedoch gehen die gestiegenen Zinsen, mit denen die Inflation bekämpft wird, zulasten von Investitionen. Geopolitische Spannungen wie der Krieg in der Ukraine oder der wiederaufgeflammte Nahost-Konflikt bremsen den internationalen Handel aus.

In der Europäischen Union (EU) erholte sich die gesamtwirtschaftliche Lage nur leicht und nach einer ersten Schätzung der Jahreswachstumsrate für 2023 stieg das BIP laut IWF um 0,4 % gegenüber dem Vorjahrszeitraum. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in den USA wird gem. Statista auf rund 2,5 % gegenüber dem Vorjahr prognostiziert. Das größte Wirtschaftswachstum konnte für China prognostiziert werden, dort ist die Wirtschaft laut dem IWF um rund 5,2 % gewachsen.

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland verzeichnete 2023 gemäß BMWK einen Rückgang in Höhe von 0,3 % (1,8 % Anstieg in 2022) und liegt damit 2,1 % Punkte unter dem Vorjahr.

Die deutsche Wirtschaft befindet sich derzeit in einer schwierigen Lage. Deutschland leidet als Exportnation laut IWF stärker unter dem insgesamt schwachen Welthandel als andere Länder. Positive Signale kommen vom Arbeitsmarkt in Deutschland, der sich weiterhin stabil zeigt.

Die Automobilindustrie, als eine der wichtigsten Stützen der deutschen Wirtschaft, verzeichnete im Inland Im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr laut Statista einen Anstieg bei den produzierten Kraftfahrzeugen. Den größten Teil machten dabei die Personenkraftwagen aus. Insgesamt lag der Wert aber weiterhin unter dem Niveau aus 2019 vor Beginn der Corona-Pandemie.

Die Neuzulassungen lagen im Berichtsjahr in Deutschland mit 7,3 % über denen des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes, in Europa wiederum sind sie deutlich um insgesamt 13,9 % gestiegen. In Europa stieg im Jahr 2023 die Anzahl der produzierten Personenkraftfahrzeuge laut ACEA (European Automobile Manufacturers Association) um 11,3 % auf 12,1 Millionen Einheiten. In Deutschland wurde laut ACEA in diesem Zeitraum ebenfalls ein Anstieg verzeichnet, und zwar um 18,7 % auf 4,0 Millionen Fahrzeuge. Weltweit stieg die Anzahl der produzierten Personenkraftfahrzeuge im Jahr 2023 um 10,2 % auf 75,6 Millionen Fahrzeuge gegenüber 2022.

2. Allgemeine Lage unserer Gesellschaft

Die aufgezeigte wirtschaftliche Entwicklung in der Automobilbranche konnte in unserer Gesellschaft in ein positives Ergebnis umgesetzt werden.

Ein gegenüber dem Vorjahr erhöhtes Absatzvolumen vor allem im Außenspiegelsegment ist hauptsächlich auf geringere Produktionsunterbrechungen unserer Kunden und folglich einer Erhöhung der Produktionsumfänge zurückzuführen.

Formal erhöhten sich die die Umsatzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr um 15,1 % und befinden sich damit über dem Niveau der letzten drei Jahre 2020-2022.

Insgesamt wurde ein Betriebsergebnis von Mio. EUR 6,6 erwirtschaftet, womit die Ertragslage weiterhin sehr stabil ist und über den Erwartungen für 2023 mit Mio. EUR 5,9 liegt.

3. Umsatz und Auftragsentwicklung

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um Mio. EUR 11,9 auf Mio. EUR 90,5 gestiegen. Hauptursache für die Umsatzsteigerung ist eine Erhöhung der Umsatzerlöse für Autozubehörartikel auf Mio. EUR 88,5 (Vorjahr: Mio. EUR 78,5), welche vor allem auf erhöhte Kundenabrufe zurückzuführen ist. Von den Umsatzerlösen entfallen rund Mio. EUR 42,8 (Vorjahr: Mio. EUR 35,5) auf das Ausland. Im Jahr 2023 wurden Umsätze aus Werkzeugverkäufen in Höhe von 1,9 Mio.€ erzielt (Vorjahr: Mio. EUR 0).

Der im Geschäftsjahr zu verzeichnende Anstieg der Vorräte ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Bevorratung von Roh- und Fertigungsmaterial zurückzuführen, wohingegen der Umfang an geleisteten Anzahlungen für Neuprojekte deutlich sank.

4. Produktion

Unsere Montageabteilung war im Geschäftsjahr 2023 sehr gut ausgelastet. Eine Herausforderung bestand in der Anpassung des direkten Personals an die kurzfristig schwankenden Kundenabrufe einschließlich der damit verbundenen Komplexität logistischer Prozesse. Neben unserer Stammbelegschaft in der Montage waren weiterhin Zeitarbeitnehmer erforderlich.

Die Auslastung der Kunststofffertigung war im Geschäftsjahr hoch. Wie im Vorjahr sah sich dieser Geschäftsbereich der Herausforderung gegenüber, eine Vielzahl von neuen Werkzeugen, insbesondere im Aftermarketbereich, in Betrieb zu nehmen und eine angemessene Flexibilisierung auf verschiedenen Spritzgussanlagen zu erreichen.

5. Beschaffung

Bei einer deutlichen Erhöhung der Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um 18,0 % stieg der gesamte Materialaufwand einschließlich der bezogenen Leistungen ebenfalls auf gleichem Niveau um 17,9 %. Die gesamte Materialeinsatzquote bezogen auf die Gesamtleistung beträgt 67,0 % (Vorjahr: 67,8 %) und spiegelt damit das gleichbleibend hohe Kostenniveau im Beschaffungsbereich wider.

6. Investitionen und Abschreibungen

Die genannten Zahlen berücksichtigen nur die Investitionen und Abschreibungen im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände und im Sachanlagenbereich.

2023 2024
IST PLAN
(Mio. EUR) (Mio. EUR)
Investitionen 1,4 2,8
Abschreibungen 1,2 1,4

Die im Jahr 2023 getätigten Investitionen betreffen hauptsächlich Investitionen für die Fertigstellung der Automatisierungsprojekte im Montagebereich, sowie weitere Montageeinrichtungen für Außenspiegelneuprojekte.

Die für 2024 geplanten Investitionen sind insbesondere für weitere Automatisierungsprojekte im Fertigungs- und Verwaltungs-/IT-Bereich, sowie zur Erweiterung des Spritzgussbereichs.

7. Finanzierungsmaßnahmen und Finanzierungsvorhaben

Wie im Vorjahr nimmt die Gesellschaft am Cash-Pooling der Magna Gruppe teil. Die Liquidität konnte somit während des gesamten Geschäftsjahres 2023 sichergestellt werden.

Auch für die Zukunft wird von einer Cash Pool-Beteiligung innerhalb der Magna Gruppe ausgegangen.

8. Personal- und Sozialbereich

Der Personalaufwand einschließlich der sozialen Abgaben hat sich bei sinkender Mitarbeiterzahl um 6,5 % erhöht.

Neben dem Stammpersonal wurden im Berichtsjahr zusätzlich Zeitarbeitnehmer beschäftigt, um die Schwankungen im Auftragsbereich auszugleichen.

9. Qualitätssicherung

Die Einhaltung der automobilspezifischen Unternehmensanforderungen wurde in einem Rezertifizierungsaudit entsprechend IATF 16949 in allen Unternehmensprozessen verifiziert. Das Zertifikat besitzt damit weiterhin Gültigkeit bis November 2027.

10. Forschung und Entwicklung

Unsere Gesellschaft hat im Geschäftsjahr keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten durchgeführt. Produktbezogene Entwicklungstätigkeiten wurden von einem verbundenen Unternehmen bezogen.

III. Darstellung der Lage der Gesellschaft

1. Erläuterung der Entwicklung der Ertragslage der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr

Unsere Gesellschaft hat im Berichtsjahr erneut ein positives Ergebnis erwirtschaftet. Die budgetierten Erwartungen für die Umsatzerlöse i.H.v. Mio. EUR 86 wurden mit einem Wert von Mio. EUR 90,5 übertroffen. Vor allem die Erwartungen an Außenspiegelprojekte, welche sich 5 Jahre und länger in Serienproduktion befanden, konnten aufgrund höherer Abrufe übererfüllt werden. Das positive Ergebnis ist unter anderem auf einen erneut hohen Umsatzanteil unseres Kundendienstgeschäfts und mit diesem verbundenen Klassikgeschäft zurückzuführen.

Die Gesamtleistung des Unternehmens hat sich im abgelaufenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 14,2 (oder 18,0 %) erhöht. Der positive Trend aus dem Vorjahr wurde somit fortgesetzt und das Ergebnis nach Steuern konnte von Mio. EUR 4,5 auf Mio. EUR 6,6 gesteigert werden.

Bei den gestiegenen Umsatzerlösen für Autozubehörartikel hat sich der Materialeinsatz prozentual leicht reduziert, wohingegen der Personaleinsatz aufgrund von Automatisierungsprojekten prozentual stärker reduziert werden konnte. Wie im Vorjahr sank sowohl die Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung um 0,23 Prozentpunkte als auch die Personalaufwandsquote in Bezug auf die Gesamtleistung um 1,4 Prozentpunkte.

Die Abschreibungskosten haben sich im Vergleich zu 2022 unwesentlich erhöht. Prozentual zur Gesamtleistung ist die Abschreibungsquote gegenüber dem Vorjahr damit gleichbleibend bei 1,3 %.

2. Ausführungen zur Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 2,6 erhöht.

Während das Anlagevermögen mit Mio. EUR +0,7 und die Vorräte mit Mio. EUR +0,4 gegenüber 2022 nahezu unverändert sind, ist bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen zum Geschäftsjahresende ein Anstieg um Mio. EUR 1,9 zu verzeichnen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich von Mio. EUR 1,2 im Jahr 2022 auf Mio. EUR 3,2, wohingegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahezu unverändert bei Mio. EUR 3,6 (Vorjahr: Mio. EUR 3,5) liegen.

Die wirtschaftlichen Eigenmittel unserer Gesellschaft sind infolge des Ergebnisabführungsvertrages mit unserer Muttergesellschaft unverändert gleichgeblieben.

Auf der Passivseite sind vor allem die um Mio. EUR 1,4 gestiegenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die um Mio. EUR 1,3 gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zu nennen. Dies betrifft hauptsächlich Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, worauf im aktuellen Geschäftsjahr Mio. EUR 6,8 (Vorjahr: Mio. EUR 5,4) entfallen.

Die Rückstellungen mit einem Gesamtwert von Mio. EUR 4,0 sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken und wurden hauptsächlich für offene Posten im Bereich Material, Personal und für rückwirkende Preisreduzierungen gebildet.

IV. Finanzielle Leistungsindikatoren

Das Konzernreporting inklusive Ergebnisanalyse erfolgt nach US-GAAP und es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung unter anderem die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter und das Working Capital heran. Das Working Capital berechnet sich aus der Summe der Vermögensgegenstände abzüglich der Verbindlichkeiten, ausgenommen der langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Der Umsatz pro Mitarbeiter berechnet sich für den Produktumsatz (ohne Werkzeugverkäufe) im Verhältnis zu den aktiven Mitarbeitern inklusive Leiharbeitskräften.

Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt TEUR 335 und ist gegenüber dem Vorjahr um 13,2 % gestiegen.

Die Reduzierung der geleisteten Anzahlungen für Neuprojekte konnte den Bestandsaufbau im Vorratsbereich nicht vollständig kompensieren. Allerdings wirkt sich die Erhöhung der Verbindlichkeiten positiv auf die Entwicklung des Working Capitals aus. Das Working Capital sank im Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt Mio. EUR 2,2 (Vorjahr: Mio. EUR 2,4) an.

V. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Neben den finanziellen Leistungsindikatoren sind die Gesundheit und Arbeitssicherheit der Beschäftigten der Gesellschaft und der Umweltschutz wesentliche Leistungsindikatoren.

Gesundheit und Arbeitssicherheit

Für unsere Gesellschaft ist die Gesundheit der Mitarbeiter und ihre Sicherheit am Arbeitsplatz ein besonderes Anliegen.

Durch regelmäßige Arbeitsplatzbegehungen, Ergonomieauswertungen, Arbeitsplatzmessungen (Lärm), Gefährdungsbeurteilungen und ärztliche Angebotsuntersuchungen sowie durch den verstärkten Einsatz von persönlichen Schutzausrüstungen sollen Arbeitsunfälle, Beinaheunfälle und arbeitsbedingte Krankheiten weitestgehend vermieden werden. Weiterhin werden durch die sog. Layered Audits wöchentlich die verschiedenen Bereiche von intern ausgebildeten Auditoren begangen. Anhand von definierten Fragen bzw. Prüfkriterien werden die Audits durchgeführt und im Anschluss daran vom Management Team ausgewertet.

Die Umsetzung unserer Arbeit auf dem Arbeitsschutzsektor wurde im Rahmen eines Rezertifizierungsaudits entsprechend DIN ISO 45001 im März 2024 nachgewiesen.

Umweltschutz

Im Rahmen eines Überwachungsaudits gemäß DIN EN ISO 14001:2015 wurde die Einhaltung umweltspezifischer Forderungen nachgewiesen. Die Prüfung auf Einhaltung gesetzlicher Forderungen ist ein wesentlicher Bestandteil der Norm und der Auditierungen. Das zugehörige Zertifikat wurde analog dem Arbeitsschutzzertifikat durch ein Rezertifizierungsaudit bestätigt.

Für den Arbeits- wie auch für den Umweltschutz werden mögliche Risiken regelmäßig bewertet, um daraus weitere Ziele zur Verbesserung zu definieren, umzusetzen und im Anschluss auf Wirksamkeit zu prüfen. Neben den externen Audits werden im Magna-Verbund jährliche interne Überwachungen vorgenommen, die über das gesetzliche vorgeschriebene Maß hinausgehen. Ziel ist es, schädliche Auswirkungen durch die industrielle Tätigkeit auf die Mitarbeiter und auf den Umweltbereich so gering wie möglich zu halten.

VI. Risiko- und Chancenbericht

Wir überwachen alle Finanzrisiken durch die Verwendung entsprechender finanzwirtschaftlicher Kontroll- und Steuerungsinstrumente. Das interne Berichtswesen gewährleistet eine kontinuierliche Erfassung, Analyse, Bewertung und Steuerung finanzieller Risiken. Dies geschieht zeitnah im monatlichen, wöchentlichen und tlw. täglichen Rhythmus.

Wesentliche Risiken für die weitere Geschäftsentwicklung sind Preisänderungsrisiken, Ausfallrisiken, Abrufstornierungen sowie Absatz- und Liquiditätsrisiken.

Liquiditätsrisiken werden zentral überwacht und gesteuert. Die Finanzierung erfolgt fast vollständig durch Konzernfinanzierungen und ist dementsprechend konzernabhängig. Durch Einbindung der Gesellschaft in das Cash-Pooling der Magna Gruppe werden Liquiditätsrisiken bzw. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen minimiert.

Preisänderungsrisiken bestehen im Wesentlichen bei den Teilezulieferern. Diesen wird durch Effektivitätssteigerungen in der Produktion und diversen Kosteneinsparungs- und Automatisierungsmaßnahmen begegnet.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente unterliegen grundsätzlich Ausfall- und Währungsrisiken. Ausfallrisiken bestehen grundsätzlich in Höhe der Buchwerte von Forderungen, sonstigen Vermögensgegenständen und liquiden Mitteln. Dem Ausfallrisiko der Forderungen wird durch ein entsprechendes Debitorenmanagement entgegengetreten. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind durch Einbindung der Gesellschaften in den Magna-Konzern ebenfalls nur in sehr geringem Maße ausfallgefährdet. Währungsrisiken werden durch den Eingang von Sicherungsgeschäften reduziert.

Absatzrisiken ergeben sich grundsätzlich aus der Abhängigkeit von unseren Hauptkunden. Da wir davon ausgehen, dass wir, wie in den Vorjahren, für unsere Hauptkunden und mit den eingeplanten Produktfolgeaufträgen tätig sein werden, sehen wir keine weiteren Umsatzrisiken.

Weitere Risiken bestehen nach wie vor im Energiesektor. So könnte der anhaltende Ukrainekonflikt, die handelspolitischen Spannungen und eine hohe Inflation zu weiter steigenden Preisen führen, sodass Preisänderungsrisiken im Wesentlichen bei den Teilezulieferern die Folge wären.

Darüber hinaus ergibt sich ein erhöhtes Risiko aus sog. Cyberangriffen, die erhebliche negative Auswirkungen für unser Unternehmen haben könnten. Wir begegnen diesem Risiko durch verschärfte IT-Sicherheitsmaßnahmen.

Chancen ergeben sich aus der weiteren Umsetzung von "Lean- Prinzipien" sowie der konsequenten Verbesserung von Logistikprozessen, womit wir unseren Fertigungsbereich noch effizienter gestalten wollen und hieraus Kosteneinsparungen erwarten. Hauptansatzpunkte der Lean-Prinzipien sind dabei die Vermeidung von Verschwendung, die Optimierung von Fertigungsprozessen und ein ständiges Bestreben nach kürzeren Durchlaufzeiten.

Für mögliche Schadensfälle und Haftungsrisiken hat die Gesellschaft Versicherungen abgeschlossen, die sicherstellen, dass sich finanzielle Folgen in Grenzen halten bzw. ganz vermieden werden.

Durch die gezielte Kostenreduktion beim Materialeinsatz und im Gemeinkostenbereich sowie durch eine bisher konsequent verfolgte Personalpolitik, Auftragsschwankungen durch Zeitarbeitnehmer auszugleichen und Automatisierung im Produktionsbereich voranzutreiben, erwarten wir auch für die kommenden Jahre positive Ergebnisse.

Die Überprüfung der aktuellen Risikosituation in Verbindung mit einer längerfristigen Planungsrechnung ergab, dass im Jahr 2023 keine den Fortbestand der Gesellschaft wesentlich gefährdenden Risiken bestanden haben und auch für die nahe Zukunft bestandsgefährdende Risiken nicht erkennbar sind.

VII. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft wird neben der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung in der Automobilindustrie vor allem von den weiteren Auswirkungen des Ukraine- und Nahost-Konflikts gekennzeichnet sein.

Wir beobachten die aktuelle Situation genau. Dem weiterhin schwankenden Abrufverhalten der OEM's versuchen wir mit einem Höchstmaß an Flexibilität in der Disposition sowie einer erhöhten Bevorratung im Rohmaterialbereich zu begegnen.

Die bereits unter Berücksichtigung des Ukrainekonflikts entwickelte Vorschau für das Geschäftsjahr 2024 sieht, ausgehend von allgemeinen Preissteigerungen sowie damit verbundenen Rohstoffpreissteigerungen und nachlassenden negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie, für das Gesamtjahr 2024 Umsatzerlöse von ca. Mio. EUR 98 sowie ein positives Ergebnis vor Ergebnisabführung in einer Höhe von Mio. EUR 2,3 vor.

 

Schleiz, den 12. Dezember 2024

Ludvik Beleny, Geschäftsführer

Detlef Mücke, Geschäftsführer

Lars Kirchner, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen 484.590,00 645
II. Sachanlagen
1. Bauten 187.087,00 232
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.308.040,00 733
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.434.593,00 1.977
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.145,75 274
3.952.865,75 3.216
4.437.455,75 3.862
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8.970.047,65 8.338
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.268.641,95 1.628
3. Fertige Erzeugnisse 709.217,14 282
4. Geleistete Anzahlungen 8.680,00 1.322
11.956.586,74 11.569
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.567.353,52 3.487
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.188.757,05 1.220
3. Sonstige Vermögensgegenstände 171.201,47 301
6.927.312,04 5.007
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 158.585,60 445
19.042.484,38 17.021
C. Rechnungsabgrenzungsposten 137.870,77 120
23.617.810,90 21.003

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 255.645,94 256
II. Kapitalrücklage 2.101.454,86 2.101
2.357.100,80 2.357
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 3.995.468,31 4.154
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.798.214,04 5.410
2. Erhaltene Anzahlungen 0,00 256
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.533.872,14 8.241
4. Sonstige Verbindlichkeiten 933.155,61 585
davon aus Steuern: EUR 682.244,66 (Vorjahr: TEUR 335)
17.265.241,79 14.492
23.617.810,90 21.003

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 90.484.211,83 78.631
2. Erhöhung oder Verminderung (-) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.068.294,37 -227
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.696.091,18 488
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 60.055.878,74 50.597
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.422.091,83 2.551
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.124.777,91 9.419
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.935.580,27 1.902
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.189.897,53 1.028
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.647.843,12 8.733
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 41.685,26 7
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 263.182,31 159
davon aus Aufzinsung: EUR 1.033,82 (Vorjahr: TEUR 0,5)
davon an verbundene Unternehmen: EUR 262.148,49 (Vorjahr: TEUR 158)
10. Ergebnis nach Steuern 6.651.030,93 4.511
11. Sonstige Steuern 7.627,90 8
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -6.643.403,03 -4.503
13. Jahresüberschuss 0,00 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gesellschaft gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Magna Mirrors Schleiz GmbH, Schleiz, hat ihren Sitz in Schleiz und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Jena (HRB 207369).

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Darüber hinaus wurden die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend § 265 Abs. 5 Satz 1 HGB erweitert und Postenbezeichnungen teilweise an die tatsächlichen Inhalte angepasst.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, über die Nutzungsdauer um die planmäßigen Abschreibungen vermindert.

Bei den Abschreibungen wird auf Neuzugänge die lineare Methode angewandt. Die Abschreibungszeiträume werden ausgehend von den in den steuerrechtlichen AfA-Tabellen angegebenen kürzesten Nutzungsdauern ermittelt, soweit nicht im Einzelfall Anhaltspunkte für eine abweichende betriebsindividuelle Nutzungsdauer vorliegen.

Geringwertige Anlagegüter bis EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Das Vorratsvermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen sind in den Herstellungskosten nicht enthalten.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Sonstige Rückstellungen beinhalten ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) bzw. der zu erwarteten Vollkosten ermittelten Verpflichtungsüberschüsse passiviert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquatem Zinssatz der Deutschen Bundesbank abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 603 (Vorjahr: TEUR 374) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten im Geschäftsjahr 2023 Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 179 (Vorjahr: TEUR 0).

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt DEM 500.000 (EUR 255.645,94).

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (insbesondere Gewinnbeteiligung sowie Überstunden- und Urlaubsverpflichtungen) in Höhe von TEUR 1.173, für rückwirkende Preisreduzierungen in Höhe von TEUR 1.903 und ausstehende Rechnungen.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 6.799 (Vorjahr: TEUR 5.360), wovon auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 156 (Vorjahr: TEUR 594) entfallen.

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft haftet gemeinsam mit anderen Unternehmen des Magna-Konzerns gesamtschuldnerisch und unbegrenzt aus einer Cash-Pool-Vereinbarung, an die sich die Gesellschaft als Poolteilnehmer angeschlossen hat. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der gesamtschuldnerischen Haftung wird als sehr gering angesehen, da der Konzern über ausreichend Liquidität verfügt und das Cash-Pool-Konto bei der verwaltenden Bank grundsätzlich ausgeglichen wird.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von insgesamt TEUR 688, davon sind TEUR 472 im Jahr 2024 fällig.

Bei Nichteinhaltung der Auszahlungsbedingungen für vereinnahmte Investitionszuschüsse und -zulagen ist die Gesellschaft verpflichtet, die Fördermittel ganz oder teilweise zurückzuzahlen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen aus dem Verkauf von Innen- und Außenspiegel in Europa erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.538 enthalten, die überwiegend aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren.

Sonstige Angaben

Geschäftsführer dieser Gesellschaft sind:

Matthias Weixler, Group General Manager Central EU & India, Magna Mechatronics, Mirrors & Lighting (bis 10. Oktober 2024)

Ludvik Beleny, Global Director Business Systems, Magna Mechatronics, Mirrors, Lighting & Car Top Systems

Detlef Mücke, Geschäftsführer der Magna Mirrors Schleiz GmbH

Lars Kirchner, Geschäftsführer der Magna Mirrors Schleiz GmbH.

Entsprechend § 286 Abs. 4 HGB i.V.m. § 285 Nr. 9a HGB wird darüber hinaus von der Befreiungsvorschrift bezüglich der Angabe der im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführung Gebrauch gemacht.

Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Gesamtzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 149 155
Angestellte 81 82
Inaktive Arbeitnehmer 9 13

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 29.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Magna International Inc., Aurora, Ontario, Kanada, einbezogen. Die Magna International Inc. Aurora, Ontario, Kanada stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft, im Internet unter http://www.sec.gov, sowie beim Bundesanzeiger unter Magna Automotive Holding (Germany) GmbH, Sailauf, erhältlich.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Nach Beendigung des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Schleiz, den 12. Dezember 2024

Ludvik Beleny, Geschäftsführer

Detlef Mücke, Geschäftsführer

Lars Kirchner, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugänge Umgliederungen Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen 2.324.659,68 17.455,00 0,00 0,00 2.342.114,68
II. Sachanlagen
1. Bauten 632.747,95 0,00 0,00 0,00 632.747,95
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.810.506,81 502.478,89 249.317,89 42.763,71 2.519.539,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.880.580,37 1.268.673,46 26.205,47 351.542,58 9.823.916,72
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 274.347,62 24.321,49 -275.523,36 0,00 23.145,75
11.598.182,75 1.795.473,84 0,00 394.306,29 12.999.350,30
13.922.842,43 1.812.928,84 0,00 394.306,29 15.341.464,98
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen 1.679.207,68 178.317,00 0,00 1.857.524,68
II. Sachanlagen
1. Bauten 400.995,95 44.665,00 0,00 445.660,95
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.077.416,81 176.846,78 42.763,71 1.211.499,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.903.687,37 790.068,75 304.432,40 7.389.323,72
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
8.382.100,13 1.011.580,53 347.196,11 9.046.484,55
10.061.307,81 1.189.897,53 347.196,11 10.904.009,23
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Vorjahr
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen 484.590,00 645
II. Sachanlagen
1. Bauten 187.087,00 232
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.308.040,00 733
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.434.593,00 1.978
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.145,75 274
3.952.865,75 3.217
4.437.455,75 3.862

Inhaltsübersicht

Lagebericht und Jahresabschluss

Lagebericht

Bilanz

Gewinn- und Verlustrechnung

Anhang

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften

Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited (DTTL), ihr weltweites Netzwerk von Mitgliedsunternehmen und ihre verbundenen Unternehmen (zusammen die "Deloitte-Organisation"). DTTL (auch "Deloitte Global" genannt) und jedes ihrer Mitgliedsunternehmen sowie ihre verbundenen Unternehmen sind rechtlich selbstständige und unabhängige Unternehmen, die sich gegenüber Dritten nicht gegenseitig verpflichten oder binden können. DTTL, jedes DTTL-Mitgliedsunternehmen und verbundene Unternehmen haften nur für ihre eigenen Handlungen und Unterlassungen und nicht für die der anderen. DTTL erbringt selbst keine Leistungen gegenüber Kunden. Weitere Informationen finden Sie unter www.deloitte.com/de/UeberUns.

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Magna Mirrors Schleiz GmbH, Schleiz

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Magna Mirrors Schleiz GmbH, Schleiz,- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Magna Mirrors Schleiz GmbH, Schleiz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 12. Dezember 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Schwarz, Wirtschaftsprüfer

Daniel Meyer, Wirtschaftsprüfer

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Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

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  • Gesellschafterliste
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  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
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