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KOS Spezialtüren GmbH GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung

SchermbeckSchermbeck, DEU ·HRB 26293 Duisburg
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Landwehr 152-156
46514 Schermbeck
Handelsregister
HRB 26293, Duisburg
Eintragungsdatum
27. November 2013
Branche
Herstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Herstellung von Türen und Fenstern aus Holz
Herstellung von Ausbauelementen aus Metall
Unternehmenszweck
der Vertrieb und Montage von Türen und Wandsystemen, insbesondere für Operations- und Reinräume.

Finanzen

Mitarbeiter 2024
64
Bilanzsumme 2024
7,03 Mio. €
7 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 7,03 Mio
  • Umlaufvermögen 86,7 % 6,09 Mio
  • Anlagevermögen 12,6 % 885,5 k
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,7 % 48,0 k
Passivseite 7,03 Mio
  • Verbindlichkeiten 79,3 % 5,57 Mio
  • Rückstellungen 11,9 % 835,5 k
  • Eigenkapital 8,8 % 620,0 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 7 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
Erträge 12,42 Mio
  • Umsatzerlöse 89,1 % 11,06 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3,7 % −454,9 k
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2,2 % 277,9 k
  • Erträge aus Verlustübernahme 2,0 % 249,6 k
  • Sonstige betriebliche Erträge 1,1 % 137,7 k
  • Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1,0 % 120,0 k
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 1,0 % 120,0 k
Aufwendungen 11,27 Mio
  • Materialaufwand 48,3 % −5,45 Mio
  • Personalaufwand 32,8 % −3,69 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 16,3 % −1,84 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2,4 % −276,2 k
  • Sonstige Steuern 0,1 % −12,5 k
  • Ergebnis nach Steuern −237,1 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
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GuV-Daten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Deepti Dixit seit 2026 Geschäftsführer
  • Marina Kristina Agneta Lindholm seit 2021 Geschäftsführer
  • Gerardus Cornelis Johannes Lamers seit 2024 Prokura
  • Jacob Christian Ostermeier seit 2024 Prokura
8 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Historie

  1. 2026
  2. 09.01.
    Austritt einer Position
    Sven Krause · Geschäftsführer
  3. 09.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Deepti Dixit · Geschäftsführer
  4. 2025
  5. 16.01.
    Satzungsänderung
    KOS Spezialtüren GmbH
  6. 16.01.
    Änderung des Unternehmensgegenstands
    der Vertrieb und Montage von Türen und Wandsystemen, insbesondere für Operations- und Reinräume.
  7. 2024
  8. 26.06.
    Eintritt eines Mitglieds
    Jacob Christian Ostermeier · Gesamtprokura
  9. 26.06.
    Eintritt eines Mitglieds
    Gerardus Cornelis Johannes Lamers · Gesamtprokura
  10. 05.06.
    Austritt einer Position
    S***** B**** · Gesamtprokura
  11. 2022
  12. 04.03.
    Austritt einer Position
    A****** T**** · Gesamtprokura
45 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2017 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 18. März 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

KOS Spezialtüren GmbH

Schermbeck

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 718.742,72 860.754,29
II. Sachanlagen 1.361.448,51 1.680.396,12
2.080.191,23 2.541.150,41
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 2.849.585,58 3.178.902,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.938.339,54 1.484.167,26
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 14.314,17 10.887,66
4.802.239,29 4.673.957,49
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 20.865,51 30.604,24
6.903.296,03 7.245.712,14

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Bilanzgewinn 120.000,00 120.000,00
620.000,00 620.000,00
B. RÜCKSTELLUNGEN 417.639,69 332.700,00
C. VERBINDLICHKEITEN 5.865.656,34 6.293.012,14
- davon aus Steuern: EUR 82.154,61 (Vorjahr: EUR 52.166,95)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 4.241,67 (Vorjahr: EUR 0,00)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 5.865.656,34 (Vorjahr: EUR 1.093.012,14)
6.903.296,03 7.245.712,14

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 11.064.446,94 9.495.582,91
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 277.920,49 481.396,64
3. Sonstige betriebliche Erträge 137.748,72 159.018,68
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -5.054.497,33 -4.404.586,30
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -394.099,04 -310.679,87
-5.448.596,37 -4.715.266,17
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.063.073,70 -2.845.885,33
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -631.736,94 -597.892,66
- Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung: EUR 8.903,43 (Vorjahr: EUR 9.148,51)
-3.694.810,64 -3.443.777,99
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -454.863,61 -481.378,16
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.842.820,27 -1.791.490,93
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -276.157,57 -82.117,23
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 276.157,57 (Vorjahr: EUR 82.117,23)
9. Ergebnis nach Steuern -237.132,31 -378.032,25
10. Sonstige Steuern -12.486,42 -2.531,08
11. Erträge aus Verlustübernahme 249.618,73 380.563,33
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 120.000,00 120.000,00
14. Bilanzgewinn 120.000,00 120.000,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeines

Die KOS Spezialtüren GmbH mit Sitz in Schermbeck ist im Handelsregister beim Amtsgericht Duisburg unter der Nummer HRB 26293 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches, ergänzt um das GmbH-Gesetz, aufgestellt.

Die gesetzlichen Ausweis- und Gliederungsbestimmungen wurden in vollem Umfang befolgt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften und wurden gegenüber dem Vorjahr mit einer Ausnahme nicht verändert. Das Abweretungsverfahren bei den Vorräten an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurde geändert.

Die Gesellschaft ist zum Stichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und Abs. 4 HGB.

Die Gesellschaft ist in das interne Cash-Pooling-System des ASSA ABLOY-Konzerns integriert.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt.

Die Nutzungsdauer beträgt bei

immateriellen Vermögensgegenständen 5 - 15 Jahre
Bauten auf fremden Grundstücken 10 Jahre
technischen Anlagen und Maschinen 8 - 14 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 20 Jahre

Der ausgewiesene entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus einem Asset Deal. Er wird entsprechend dem Lebenszyklus der Produkte und aufgrund der Stabilität und Bestandsdauer der Branche über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde beachtet.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten abzüglich angemessener Reichweitenabschläge (148 TEUR) aktiviert. Das Abwertungsverfahren wurde gegenüber den Vorjahren geändert. Bei unverändertem Abwertungsverfahren hätte sich eine Abwertung von rd. 5 TEUR ergeben.

Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sind auf Basis des jeweiligen Fertigstellungsgrades zu Herstellungskosten bewertet. Dabei werden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten berücksichtigt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zu Nennwerten ausgewiesen. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen und dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung (2% auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand) ausreichend Rechnung getragen worden.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Eigenkapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

3. Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

a) Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Annex (Seite 6) dargestellt.

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 249.717,82 EUR (Vorjahr: 365.946,09 EUR) und gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 302.678,20 EUR (Vorjahr: 469.418,09 EUR).

c) Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt 500.000,00 EUR und wird zu 100% von der record Türautomation GmbH, Wuppertal, gehalten.

Der Bilanzgewinn beinhaltet einen Gewinnvortrag in Höhe von 120.000,00 EUR (Vorjahr: 120.000,00 EUR).

d) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 5.587.074,73 EUR (Vorjahr: 6.124.599,89 EUR). In Höhe von 5.587.074,73 EUR (Vorjahr: 924.599,89 EUR) haben diese eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 5.200.000,00 EUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die übrigen Verbindlichkeiten in Höhe von 278.581,61 EUR (Vorjahr: 168.412,25 EUR) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht.

e) sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 10 TEUR (Vorjahr: 66 TEUR).

f) sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 6 TEUR (Vorjahr: 39 TEUR).

4. Sonstige Angaben

a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen von wesentlicher Bedeutung ergeben sich aus dem Mietvertrag für die Betriebsimmobilie in Höhe von 1.222 TEUR. Ihre Fälligkeit liegt in den Jahren 2024 bis 2029, davon 233 TEUR in 2024.

b) Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Im Berichtszeitraum wurden keine Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

c) Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung sind bzw. waren im Geschäftsjahr:

Herr Sven Krause, Wetter, Geschäftsführer, ist einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Frau Marina Lindholm, Pfäffikon, Schweiz, CFO der ASSA ABLOY Entrance Systems Holding AG, ist einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführerin der Gesellschaft mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Herr Dr. Markus Kast, Pfäffikon, Schweiz, CEO der ASSA ABLOY Entrance Systems record ag und der record international ag, ist einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

d) Mitarbeiterzahl

Die Gesellschaft beschäftigte 2023 im Jahresdurchschnitt 67 Arbeitnehmer (Vorjahr: 67), davon 27 Angestellte (Vorjahr: 28) und 40 gewerbliche Mitarbeiter (Vorjahr: 39).

e) Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 120.000,00 EUR (Jahresüberschuss in Höhe von 0,00 EUR zuzüglich Gewinnvortrag in Höhe von 120.000,00 EUR) auf neue Rechnung vorzutragen.

f) Konzernababschluss

Die KOS Spezialtüren GmbH wird 2023 in den nach International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten Konzernabschluss der ASSA ABLOY AB, Stockholm, Schweden, einbezogen, die den befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird beim Handelsregister der record Türautomation GmbH veröffentlicht.

Das Mutterunternehmen, die record Türautomation GmbH (HRB 7108, Amtsgericht Wuppertal), war zur Aufstellung des Konzernabschlusses für den kleinsten Kreis von Unternehmen zum 31. Dezember 2023 nicht verpflichtet, da es in den nach International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten befreienden Konzernabschluss der AS- SA ABLOY AB, Stockholm, Schweden, einbezogen wird. Der befreiende Konzernabschluss der ASSA ABLOY AB wird beim Handelsregister der record Türautomation GmbH veröffentlicht. Die record Türautomation GmbH selbst verzichtet daher auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses.

g) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht)

Der Konzern hat beschlossen, dass im Laufe des Jahres 2024 die Produktion in Schermbeck geschlossen wird und die Produktionsaktivitäten im Konzernverbund konzentriert werden.

Dies wird zu finanziellen Belastungen führen, die im Wesentlichen in Abfindungs- und Bonuszahlungen für ausscheidende Mitarbeiter in Höhe geschätzt von rd. 847 TEUR, in Beratungskosten in Höhe von geschätzt rd. 120 TEUR, in Mietzahlungen für nicht mehr benötigte angemietete Immobilien, sofern die Verträge nicht vor Vertragsablauf gekündigt werden können, in Höhe von geschätzt rd. 567 TEUR und in Rückbauverpflichtungen in Höhe von geschätzt rd. 50 TEUR bestehen werden. Die Mietaufwendungen sind in den bei Punkt 4 a) aufgeführten sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Schermbeck, den 22. Mai 2024

gez. Sven Krause, Geschäftsführer

gez. Marina Lindholm, Geschäftsführerin

gez. Markus Kast, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde von der Gesellschafterversammlung am 10. Juli 2024 festgestellt. Es wurde beschlossen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.776.200,89 0,00 840,60 1.775.360,29
2. Geschäfts- oder Firmenwert 673.000,00 0,00 0,00 673.000,00
2.449.200,89 0,00 840,60 2.448.360,29
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.215.652,09 0,00 0,00 1.215.652,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.212.707,99 0,00 0,00 1.212.707,99
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.158.435,67 13.096,50 180.514,64 991.017,53
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.811,73 0,00 0,00 7.811,73
3.594.607,48 13.096,50 180.514,64 3.427.189,34
6.043.808,37 13.096,50 181.355,24 5.875.549,63
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.188.384,47 97.145,07 840,60 1.284.688,94
2. Geschäfts- oder Firmenwert 400.062,13 44.866,50 0,00 444.928,63
1.588.446,60 142.011,57 840,60 1.729.617,57
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 427.944,09 120.840,79 0,00 548.784,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 658.012,76 82.163,76 0,00 740.176,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 828.254,51 109.847,49 161.322,57 776.779,43
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.914.211,36 312.852,04 161.322,57 2.065.740,83
3.502.657,96 454.863,61 162.163,17 3.795.358,40
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 490.671,35 587.816,42
2. Geschäfts- oder Firmenwert 228.071,37 272.937,87
718.742,72 860.754,29
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 666.867,21 787.708,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 472.531,47 554.695,23
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 214.238,10 330.181,16
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.811,73 7.811,73
1.361.448,51 1.680.396,12
2.080.191,23 2.541.150,41

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der KOS Spezialtüren GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die KOS Spezialtüren GmbH vertreibt und fertigt manuelle und automatische Türsysteme für den Krankenhaussektor. Das Unternehmen gehört seit dem 31.01.2014 zur Schweizer agta record Gruppe, welche seit dem 20.08.2020 in den schwedischen Großkonzern ASSA ABLOY eingebunden ist. Neben unseren Produkten für Operationssäle und Intensivstationen können wir spezielle Individuallösungen für Türkonzepte anbieten.

Es wurde ab dem 01.01.2016 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit unserer Gesellschafterin, der record Türautomation GmbH in Wuppertal, geschlossen. Seit dem 01.07.2015 ist unser Service- und Wartungsgeschäft an die record Türautomation GmbH in Wuppertal ausgegliedert. Aufgrund des bekannten Markennamens von KOS wird der Vertriebs- und Montagebereich weiterhin durch die KOS Spezialtüren GmbH in Schermbeck wahrgenommen. Darüber hinaus beliefert das Unternehmen die weltweit ansässigen Konzern-Vertriebsgesellschaften.

2. Forschung und Entwicklung

Wie im Geschäftsjahr 2022 lag der Fokus der Entwicklungstätigkeit im Jahr 2023 hauptsächlich auch auf der Weiterentwicklung unserer Brand- und Schallschutztüren sowie auf Kosteneinsparmaßnahmen für ausländische Märkte mit höherem Preisdruck. Darüber hinaus arbeitet das Produktmanagement weiterhin an einer Modernisierung unseres Schwerlastautomaten.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

In 2023 wuchs die Weltwirtschaft um 3,1 Prozent, während das BIP in Deutschland preisbereinigt um 0,3% gesunken ist. Die in fast allen Weltregionen sehr hohe Inflation sehen die Wirtschaftsinstitute mittelfristig wieder sinken und den durch sie erzeugten Kaufkraftentzug zunehmend durch Lohnzuwächse kompensiert. Während sich die durch die Pandemie unterbrochenen Lieferketten weitgehend erholt haben, zeigt das globale verarbeitende Gewerbe angesichts des schwachen Produktivitätswachstums, des Auslaufens der Stützungsmaßnahmen im Zuge der Covidkrise und der schwierigen finanziellen Bedingungen Schwächen.

Der Auftragseingang stieg um 44,8% von TEUR 10.242 in 2022 auf TEUR 14.830 in 2023; davon sind TEUR 11.095 aus dem Geschäft mit Dritten (Vorjahr: TEUR 7.279) und TEUR 3.735 aus Intercompany Geschäften (Vorjahr: TEUR 2.964). Der deutliche Anstieg des Auftragseingangs ist damit im Wesentlichen auf Vereinbarungen mit Dritten zurückzuführen. Die ausgesprochen positive Entwicklung des Auftragseingangs normalisierte sich im ersten Quartal 2024 auf TEUR 1.712 (Vorjahr: TEUR: 3.555).

2. Geschäftsverlauf

Der Umsatz 2023 liegt mit TEUR 11.064 um TEUR 1.568 (16,5%) über dem des Vorjahres. Aufgrund der Bestandsveränderungen ergibt sich bezogen auf die Gesamtleistung für 2023 mit TEUR 11.342 ein Anstieg von TEUR 1.365 gegenüber dem Vorjahr.

Der Materialaufwand ist von TEUR 4.715 um TEUR 734 auf TEUR 5.449 gestiegen. Bezogen auf die Gesamtleistung ergibt sich eine Materialaufwandsquote in 2023 von 48,0% (Vorjahr: 47,3%).

Dementsprechend ergibt sich ein Rohertrag von TEUR 5.893 in 2023 gegenüber TEUR 5.262 im Vorjahr. Er beträgt 52,0% der Gesamtleistung (Vorjahr: 52,7%).

Der Personalaufwand stieg um 7,3% von TEUR 3.444 auf TEUR 3.695.

Die Abschreibungen betragen TEUR 455 (Vorjahr: TEUR 481).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und sonstigen Steuern liegen mit TEUR 1.855 3,3% über dem Vorjahresniveau (TEUR 1.795).

Unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 138 (Vorjahr: TEUR 159) ergibt sich ein Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von TEUR +26. Das Betriebsergebnis liegt um TEUR +325 über dem des Vorjahres (Vorjahr: TEUR -299). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf den gestiegenen Umsatz bzw. die gestiegene Gesamtleistung zurückzuführen.

Das sonstige Finanzergebnis verschlechterte sich im Berichtsjahr um TEUR 194 von TEUR -82 auf TEUR -276. Hintergrund für diese Entwicklung ist der Anstieg des Zinsniveaus.

Somit ergibt sich ein Ergebnis vor Gewinnabführung bzw. Verlustübernahme in Höhe von TEUR -250 (Vorjahr: TEUR -381).

Aufgrund des mit der record Türautomation GmbH bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages besteht ein Ertrag aus Verlustübernahme in Höhe von TEUR 250.

Das Jahresergebnis beträgt somit TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0).

Insgesamt lag die deutliche Umsatzsteigerung von 16,5% auf TEUR 11.064 gegenüber dem Vorjahr über den Erwartungen von TEUR 10.800. Der Anstieg des EBIT um TEUR +325 auf TEUR +26 entsprach hingegen nicht den Erwartungen von rd. TEUR +200.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist maßgeblich vom Verlauf unseres operativen Geschäftes geprägt.

a) Ertragslage

Unsere Ergebnisquellen sind der Vertrieb unserer Schiebe- und Drehtüren für Operationssäle und Intensivstationen.

Ursächlich für die positive Geschäftsentwicklung ist die deutliche Umsatzsteigerung im Berichtsjahr. Diese beruht auf intensivierten Vertriebsaktivitäten, einer optimierten Kostenstruktur sowie einer erhöhten Investitionsbereitschaft des weltweiten Krankenhaussektors.

Die Materialeinsatzquote hat sich gegenüber dem Vorjahr (47,3%) verschlechtert und liegt bei 48,0%.

Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2023 ist verglichen mit dem Vorjahr um TEUR 3.677 auf TEUR 9.926 gestiegen.

b) Finanzlage

Das Unternehmen ist eigen- und fremdkapitalfinanziert. Die Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Das Fremdkapital wurde und wird gruppenintern bereitgestellt. Zudem ist das Unternehmen in das Cash-Pooling des Konzerns eingebunden.

Das Eigenkapital ist mit TEUR 620 aufgrund des Gewinnabführungsvertrages unverändert geblieben. Die Eigenkapitalquote hat sich von 8,6% im Vorjahr auf 8,9% im Berichtsjahr verbessert.

Die sonstigen Rückstellungen liegen mit TEUR 418 (Vorjahr: TEUR 333) über dem Vorjahresniveau. Im Wesentlichen ist der Anstieg auf die gestiegenen Personalrückstellungen zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind von TEUR 6.125 auf TEUR 5.587 gesunken.

Das Guthaben bei Kreditinstituten ist mit TEUR 14 auf gleichem Niveau wie im Vorjahr (TEUR 11).

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich von TEUR -975 auf TEUR +563 verbessert. Diese positive Entwicklung ist im Wesentlichen auf die Verminderung des Vorratsvermögens in 2023 zurückzuführen. Dem stand im Vorjahr ein starker Anstieg gegenüber. Aufgrund der gesicherten Konzernfinanzierung war das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, seine Verbindlichkeiten zu begleichen.

Zum Stichtag 31.12.2023 bestehen zugesagte, aber nicht genutzte Kreditlinien in Höhe von 200 TEUR.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen und nach Möglichkeit unter Inanspruchnahme eines Skonto-Abzugs zu begleichen.

c) Vermögenslage

Das Vermögen zu Buchwerten ist von TEUR 7.246 um TEUR 343 auf TEUR 6.903 gesunken. Begründet ist dies im Wesentlichen in einer Reduzierung des Sachanlage- und Vorratsvermögens.

Das lang- und mittelfristig gebundene Vermögen hat sich um TEUR 461 auf TEUR 2.080 vermindert. Investitionen in das Anlagevermögen von TEUR 13 standen Abschreibungen von TEUR 455 und Abgänge von TEUR 19 gegenüber.

Das kurzfristig gebundene Vermögen ist um TEUR 115 auf TEUR 4.809 gestiegen, was sich hauptsächlich aus der Erhöhung des Forderungsbestandes um 444 TEUR erklärt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die mit 1.615 TEUR ausgewiesen werden, entsprechen einem Umsatzvolumen von rechnerisch 53 durchschnittlichen Kalendertagen (Vorjahr 39 Tage). Für Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden 51 TEUR (Vorjahr 36 TEUR) angesetzt.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung insbesondere den Umsatz sowie das EBIT, d.h. das Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Ergebnisabführung, als wichtigste Kennzahlen heran. Das EBIT beträgt TEUR +26, gegenüber TEUR -299 im Vorjahr. Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Umsatzerlöse zurückzuführen.

III. Prognosebericht

Im laufenden Geschäftsjahr 2024 rechnen wir damit, dass sich die Investitionsbereitschaft im Krankenhaussektor weiterhin positiv entwickelt.

Der kumulierte Umsatz im ersten Quartal 2024 ist um 42,0% von TEUR 2.138 in 2023 auf TEUR 3.025 gestiegen. Zum Jahresende erwarten wir den Zielumsatz in Höhe von rd. 12 Mio. EUR zu erreichen und somit eine Steigerung im oberen einstelligen Prozentbereich.

Die Entwicklung von Auftragseingang und Umsatz ist im Jahresverlauf positiv. Jedoch erwarten wir für 2024 aufgrund der vom Konzern beschlossenen Produktionsschließung sowie den Bezug der Türen aus dem Konzernverbund und den damit in Zusammenhang stehenden Aufwendungen ein deutlich unter dem Vorjahr liegendes EBIT.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

a) Branchenspezifische Risiken

Für unsere Absatzmärkte sehen wir weiterhin ein positives Investitionsklima des weltweiten Krankenhaussegments. Wir rechnen mit einem Auftragseingang in 2024 das dem Vorjahresniveau fast entspricht. Die Auswirkungen des Ukraine- und Nahostkonflikts stellen weiterhin Herausforderungen hinsichtlich der Verfügbarkeit von Materialien, insbesondere von elektronischen Bauteilen dar.

b) Ertragsorientierte Risiken

Wir schaffen durch stetige Neu- und Weiterentwicklungen unserer Produkte entsprechende Kosten- und Wettbewerbsvorteile. Im Bereich der Brandschutz-, Strahlenschutz- und Schallschutztüren liefern wir zertifizierte Spezifikationen, die uns vom Wettbewerb abheben. Wir gehen zudem davon aus, unsere Marktanteile in verschiedenen Ländern aufgrund der neu zur Verfügung stehenden Vertriebskanäle der ASSA ABLOY Gruppe, insbesondere im Bereich hochspezifizierter Produkte, erweitern zu können. Aufgrund der positiven Auftragslage sehen wir keine ertragsorientierten Risiken.

c) Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unserer Gesellschaft bestehen bei Fortführung der Konzernfinanzierung keine erkennbaren Liquiditätsrisiken.

Währungsrisiken, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens wesentlich beeinflussen könnten, existieren nicht, da keine Geschäfte in Fremdwährung abgeschlossen werden.

2. Chancenbericht

Auf Beschaffungsseite arbeiten wir mit soliden, qualitätsbewussten und überwiegend zertifizierten Lieferanten zusammen. Oft bestehen langjährige Geschäftsverbindungen. Zur Risikominimierung prüfen und akquirieren wir stetig neue Lieferanten, die unseren Qualitätsanforderungen entsprechen. Zur Qualitätsprüfung und -sicherung werden vermehrt Lieferantenbewertungen vorgenommen. Zudem decken wir auch Bedarfe gruppenintern und nehmen bereits bewährte Lieferanten der ASSA ABLOY Gruppe in unser Lieferanten Portfolio auf.

Unser Geschäft ist relativ konjunkturunabhängig und hat wenig mit der Investitionstätigkeit im privaten Wohnungsbau zu tun. Die allgemeine Stagnation im Baugewerbe aufgrund des aktuell hohen Zinsniveaus ist für unser Unternehmen daher wenig signifikant.

Unsere Chancen liegen nach wie vor in einer ausgeprägten kundenorientierten Unternehmensführung. Diese ist geprägt durch kurze Reaktionszeiten und schnelle Angebotserstellung, innovativen Produkten, gut strukturierte Projektmanagementprozesse, konstante Zuverlässigkeit und einem hohen Qualitätsniveau.

3. Gesamtaussage

Der Mangel an Aufträgen und die daraus resultierende Unsicherheit bleiben weiterhin die Hauptprobleme für die Baubranche. Allerdings ist der Krankenhaussektor hiervon weniger betroffen. Die Bauunternehmen sind bestrebt, Mitarbeiter zu halten, stehen jedoch weiterhin vor der Herausforderung, Fachkräfte zu finden. Diese Gesamtlage führt dazu, dass Bauvorhaben nicht in der geplanten Zeit abgeschlossen werden können und somit der starke Auftragseingang nicht zu einer adäquaten Umsatzrealisierung führt. Ferner ist für die Gesellschaft ein hoher Anteil an Intercompany Geschäft immer mit einer Verschlechterung der Gewinnmarge verbunden.

Mit einem Auftragswert von rund 9,5 Mio. EUR zum 31.03.2024 haben wir eine sehr gute Auftragslage (Vorjahr: 8,2 Mio. EUR). Wir sind zuversichtlich, den budgetierten Umsatz von rd. 12 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2024 zu erreichen.

Ferner sind wir durch unsere Zugehörigkeit zum ASSA ABLOY Konzern verbunden mit dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag finanziell abgesichert.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten.

Die Gesellschaft erzielte in 2023 65% der Umsätze im Geschäft mit Dritten (Vorjahr: 69%). Es ist zu erwarten, dass der konzerninterne Umsatz in den kommenden Jahren weiter zunimmt und zu höherer Auslastung führt. Diese Entwicklung sollte zu Kostenvorteilen bei der Umlage von Gemeinkosten und damit zu höherer Profitabilität und einer Sicherung der Marge führen.

Unsere Vermögenswerte werden kontinuierlich überwacht. Sofern Ausfallrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken bei Forderungen werden - falls möglich - Vorauszahlungen vereinbart. Ein effizientes Mahnwesen unterstützt diesen Prozess. Bei internationalen Geschäften wird versucht, das Ausfallrisiko durch angepasste Zahlungsbedingungen zu minimieren.

 

Schermbeck, den 22. Mai 2024

KOS Spezialtüren GmbH

Sven Krause, Geschäftsführer

Marina Lindholm, Geschäftsführerin

Markus Kast, Geschäftsführer

Der nachfolgend wiedergegebene Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss (ohne Offenlegungserleichterungen).

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die KOS Spezialtüren GmbH, Schermbeck

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KOS Spezialtüren GmbH, Schermbeck, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KOS Spezialtüren GmbH, Schermbeck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, den 23. Mai 2024

RLT Ruhrmann Tieben & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft Essen

Tieben, Wirtschaftsprüfer

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Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

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  • Chronologischer Auszug (CD)
  • Strukturierte Inhalte (SI, XML)
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  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
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  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
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