Wohnbauten GmbH Schwedt/OderSchwedt/OderJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht 01.10.2022 - 30.09.20231. Grundlagen des Unternehmens Die Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder wurde rechtswirksam am 01. Oktober 1993 gegründet. Alleinige Gesellschafterin ist die Nationalparkstadt Schwedt/Oder. Der Geschäfts- und Tätigkeitssitz ist Schwedt/Oder. 1.1. Geschäftsmodell Die Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder verwaltete und bewirtschaftete zum Ende des Geschäftsjahres 2022/2023 am 30.09.2023 im eigenen Bestand insgesamt 8.875 Wohnungen, 235 Gewerbeeinheiten, 157 Garagen, 873 Stellflächen und 499 Parkboxen sowie 122 sonstige Mieteinheiten. Für Dritte werden zum 30.09.2023 25 Objekte mit 180 Wohnungen, 8 Gewerbeeinheiten, 39 Stellplätzen und 55 Sondereigentumsverwaltungen verwaltet und betreut. Die Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder hält an der folgenden Gesellschaft eine 100% Beteiligung:
Mit dem verbundenen Unternehmen besteht kein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. 1.2. Ziele und Strategien Gegenstand des Unternehmens sind gemäß Gesellschaftsvertrag insbesondere die Betreuung, Verwaltung, Bewirtschaftung und Errichtung von Wohnungen und Gewerberäumlichkeiten in allen Rechts- und Nutzungsformen. Dabei unterstützt das Unternehmen insbesondere auch die besonderen Anforderungen und Bedürfnisse der Stadt Schwedt/Oder bei deren Erfüllung kommunaler Aufgaben. Darüber hinaus realisiert die Gesellschaft weitere mit der Betreuung und Versorgung von Mietern zusammenhängende Dienstleistungen sowie das Geschäftsfeld der Parkraumbewirtschaftung. Gestiegene Ansprüche an das Wohnen, die Auswirkungen des demografischen Wandels und die deutlich verschärften energetischen Vorgaben fordern die laufende Weiterentwicklung des Immobilienbestandes. Die Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder stellt sich diesen zukünftigen Herausforderungen und führt ihren mieter- und marktorientierten Kurs der Modernisierung, kontinuierlichen Instandsetzung und Werterhalt ihres Wohnbestandes sowie des nachfrageorientierten Neubaus fort. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien in allen Unternehmensprozessen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Die deutsche Wirtschaft kommt 2023 in einem schwierigen geopolitischen Umfeld langsamer aus der Krise heraus als erwartet. Der Krieg in der Ukraine, die Rekordinflation und die befürchtete Gasmangellage belasteten die deutsche Wirtschaft anhaltend. Ein drastischer Wirtschaftseinbruch blieb jedoch aus. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Auch für die Bauwirtschaft war es ein durchwachsenes Jahr. Herausforderungen wie Baustoffmangel, hohe Baustoffpreise, steigende Zinsen und die damit einhergehende geringere Nachfrage von Bauleistungen prägten die Branche und beeinflussten die Baukonjunktur im Jahr 2023 negativ. Die Baupreise für den Wohnungsneubau erhöhten sich im Jahresvergleich von August 2022 auf August 2023 laut Statistischem Bundesamt um 6,4 %. Gleichzeitig stiegen die Bauzinsen in dem gleichen Zeitraum von 3,14% auf 4,00% bei 15-jähriger Zinsbindung weiter an. Am Immobilienmarkt wurden laut Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) so wenig Transaktionen wie noch nie seit 2009 abgeschlossen nicht zuletzt auch wegen fehlender Planungssicherheit. Die kurzfristig angekündigten drastischen Änderungen im novellierten Gebäudeenergiegesetz, die Uneinigkeit der Bundesregierung und nachträgliche Wiederabschwächung der Vorschriften bei der Verabschiedung des Gesetzes führten zudem insbesondere in der Baubranche und bei privaten Immobilieneigentümern zu starker Verunsicherung. Klimawende und Nachhaltigkeit wollte die Regierung ohne vorherige Planungsvorbereitung für Unternehmen und Bürger von "jetzt auf gleich" durchsetzen, ohne weder die wirtschaftliche Rentabilität im Blick zu halten oder eine realistische bautechnische Umsetzung in der Praxis zu prüfen. Die erwarteten weiter extrem ansteigenden Energiepreise für Gas und Strom blieben aus, stagnierten jedoch auf einem hohen Niveau. So konnten ein milder Winter sowie die finanzpolitischen Maßnahmen wie die Strom- und Gaspreisbremse die wirtschaftlichen Verwerfungen der Energiekrise abmildern. Die Versorgung der Region Berlin-Brandenburg mit Kraftstoffen durch die PCK Raffinerie Schwedt konnte nach dem Lieferstopp von russischem Erdöl über die Druschba-Pipeline durch alternative Lieferungen ersetzt werden. Der langfristig klimaneutrale Umbau für die angestrebte zukünftige Produktion von grünem Wasserstoff steckt noch in der Anfangsphase. An die Zukunft der PCK Raffinerie als eines der größten Unternehmen in der Uckermark ist zudem die Absicherung der Energie- und Fernwärmeversorgung sowie der Erhalt von Arbeitsplätzen für die gesamte Wirtschaftsregion um Schwedt/Oder gekoppelt. Die Einwohnerzahl der Stadt Schwedt/Oder erhöhte sich leicht in 2023 auf ca. 34.600. Die Leerstandsquote der Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder blieb auch im Geschäftsjahr 2023 auf einem konstant niedrigen Niveau. Vor allem die wirtschaftlich starke Position der Stadt mit den zugrundeliegenden Arbeitseinkommen über breite Bevölkerungsschichten und die werthaltigen, sicheren Transferleistungen in Form von Altersrenten und Wohngeld bilden die Grundlage der stabilen Vermietungssituation. Ergänzend kommt ein stetig wachsender Bedarf nach altersgerechtem, hochwertigem Wohnraum hinzu. Das Mietpreisniveau in Schwedt/Oder ist im regionalen sowie überregionalen Vergleich weiterhin günstig. Moderate Steigerungen sind vor allem durch erheblich gestiegene Einstandspreise im Bereich Neubau/ Modernisierung und Instandhaltung bedingt. 2.2 Umsatzentwicklung und Geschäftsumfang Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung erhöhten sich im Geschäftsjahr 2022/2023 um 1.216,2 TEUR auf 48,2 Mio. EUR. Die Sollmieten für Wohnungen stiegen um 612,6 TEUR. Die Mietminderungen haben sich im Vergleichszeitraum um 1,4 TEUR auf 313,1 TEUR erhöht und die Erlösschmälerungen aus Leerständen erhöhten sich um 77,5 TEUR auf 974,9 TEUR. Im Geschäftsjahr verringerte sich der Leerstand um 14 Wohneinheiten und beträgt nunmehr 181 Wohnungen. Dies entspricht einer Leerstandsquote von 2,05 %. Stadtumbau und Investitionen Im Oktober 2022 konnte das Neubauprojekt "Blumenvillen" (Berliner Straße 50 a,b,c) mit drei Häusern und jeweils 8 Wohnungen fertig gestellt werden. Während die ersten Wohnungen bereits im September 2022 durch die ersten Mieter bezogen wurden, erfolgten die abschließenden Übergaben im Oktober und November 2022. Die Baukosten beliefen sich auf planmäßige 5,8 Mio. EUR. Der Neubau der neuen Schwedter Feuerwache in der Handelsstraße 20 schritt weiter voran. Der mehrstöckige Bau zur zentralen Unterbringung, Ausbildung und Schulung der Schwedter Feuerwehren sticht bereits mit seinem Haupthaus und dem unverkennbaren Schlauchturm heraus. Die beiden bisherigen Standorte der Feuerwachen werden zukünftig an diesem Ort zentralisiert. Der mit 18,9 Mio. EUR geplante Neubau wird voraussichtlich im 1.Quartal 2025 fertiggestellt. Die derzeitigen Baukosten belaufen sich auf 5,9 Mio. EUR. (Stand 01/2024) Das Bauvorhaben "Grüne Terrassen" bezeichnet den Neubau eines Mehrfamilienwohnhauses mit 25 Wohnungen in der Th.-Neubauer-Straße in der Innenstadt von Schwedt/Oder. Das Gebäude wird entsprechend dem KfW- Effizienzhaus 55 - Standard errichtet und eine intensiv begrünte Dachterrasse als Gemeinschaftsfläche für die Mieter haben. Außerdem werden die restlichen Dachflächen als Gründächer angelegt. Das Unternehmen baut hier mit einem höheren energetischen Standard als gesetzlich vorgeschrieben. Durch die Dachbegrünung wird nicht nur ein angenehmeres Raumklima geschaffen, sondern es hilft auch Energiekosten zu sparen. Ferner speichern begrünte Dächer Wasser, filtern Staub und Lärm und gleichen Temperaturunterschiede aus. Sie sind Ersatzlebensraum für Tiere und Pflanzen in der Stadt. Die Arbeiten schreiten zügig voran, so dass die planmäßige Übergabe der Wohnungen im Sommer 2024 erfolgen kann. Die Baukosten haben einen Umfang von circa 7,3 Mio. EUR. Das bisherige Bauvolumen beläuft sich auf 4,5 Mio. EUR. (Stand 01/2024) Instandhaltung und Modernisierung im Fokus der Nachhaltigkeit Neben dem Bau von neuen Wohn- und Gewerberäumen investierte die Wohnbauten GmbH auch in diesem Geschäftsjahr weiter in die Instandsetzung und Modernisierung ihres Bestandes. Zusammen mit den Neubaukosten wurden 19,0 Mio. EUR aufgewendet. Das Wohnhaus in der Flemsdorfer Dorfstraße 10-12 im Ortsteil Flemsdorf wurde mit insgesamt 18 Wohneinheiten energetisch saniert. Es erfolgte der Austausch aller Fenster in eine 3-Scheiben-Wärmeschutzverglasung, der Einbau einer modernen Zentralheizung mit Brennwertkessel (Erdgas) mit solarer Unterstützung der Heizung und Warmwasserbereitung sowie die Dämmung der Kellerdecken und des gesamten Dachbodens. Aufgrund der durchgeführten Maßnahmen konnten die Wärmeverluste verringert und eine deutliche Reduzierung des Primär- und Endenergiebedarfs erreicht werden, was die Energieeffizienz des Gebäudes wesentlich steigert. Fassadenanstrich, Dacherneuerung und Balkonanbau wurden ebenfalls bereits realisiert. Die Arbeiten schreiten zügig voran, so dass der Abschluss der Modernisierung 2024 erfolgen wird. Derzeit laufen die Malerarbeiten in den Treppenhäusern, gefolgt von der Neugestaltung der Außenanlagen im Frühling 2024. In der Anne-Frank-Straße 28-46 erfolgte in 84 Wohnungen eine umfangreiche Strangsanierung. Durch die Dämmung der neuen Leitungen wird eine deutliche Verringerung der Wärmeverluste und damit eine bessere Energieeffizienz erreicht, was sich auch im Heizungsverbrauch des Hauses widerspiegeln wird. Der Austausch der Glühbirnen in LED in den Treppenhäusern und Kellergängen läuft seit einigen Jahren im Unternehmen sukzessive. Glühbirnen sind zwar kostengünstiger, haben aber einen höheren Energieverbrauch als LED-Lampen. Mit den LEDs wird bis zu 80% weniger Strom verbraucht. Sie sind daher wesentlich energieeffizienter. Zum 30.09.2023 wurden gut 80% der Glühbirnen in den Treppenaufgängen der Wohnbauten-Wohnhäuser in LED-Lampen ausgetauscht. In den Kellergängen sind circa 30% ausgetauscht. Hier erfolgt der Wechsel nur, wenn die Glühbirne defekt ist. Die im Wirtschaftsplan 2022/2023 gesteckten Ziele der Geschäftsführung zum Klima- und Umweltschutz und zur CO 2 Reduzierung der Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder konnten für das abgelaufene Geschäftsjahr umgesetzt werden. Die im Bauplan festgelegte komplexe Renovierung von 15 Gebäuden mit 651 Wohnungen und 36 Gewerberäumen sowie die Zwischenrenovierung von 4 Gebäuden mit 239 Wohnungen erfolgte planmäßig. Die Betriebssicherheitsprüfungen im Bereich Elektro und Blitzschutz sowie andere Instandsetzungsmaßnahmen im Bereich der Haustechnik wurden im geplanten Umfang erbracht. Als größere Maßnahme konnten wir im Geschäftsjahr 2022/2023 neben der Modernisierung der Aufzugsanlage in der Fischerstraße 10 auch den Aufzugseinbau in der L.-Herrmann-Straße 01-17 abschließen. Entwicklung im Personalbereich Der Personalbestand hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum aufgrund von Langzeitkrankheitsvertretung erhöht.
3. Lage der Gesellschaft 3.1 Ertragslage Das Geschäftsjahr 2022/2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von 10.236,3 TEUR ab. Der Jahresüberschuss verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 45,7 TEUR. Das prognostizierte Jahresergebnis (6.554,9 TEUR), basierend auf dem zugrundeliegenden Wirtschaftsplan, wurde aufgrund höherer Mieteinnahmen (541,7 TEUR), höherer Zinserträge (493,4 TEUR) und verminderter Kostenpositionen (-3.380,3 TEUR) in den Bereichen Instandhaltung und Personalkosten übertroffen. Durch planmäßige Tilgungen in Höhe von 1.697,4 TEUR und außerplanmäßige Tilgungen in Höhe von 1.711,9 TEUR im Geschäftsjahr und ein aktives Kreditmanagement konnten die Zinsaufwendungen für Darlehen um 48,9 TEUR gesenkt werden. Die Zinserträge aus Geldanlagen stiegen im Geschäftsjahr 2022/2023 aufgrund positiver Zinsentwicklung um 472,3 TEUR auf 544,3 TEUR. Das Jahresergebnis setzt sich aus dem positiven Geschäftsergebnis (13.562,6 TEUR), aus dem positiven Zins- und Beteiligungsergebnis (458,5 TEUR) sowie der Steuerbelastung in Höhe von 3.784,8 TEUR zusammen. Das Tochterunternehmen Stadtgrün Schwedt GmbH wird das Wirtschaftsjahr 2023 voraussichtlich mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von ca. 55,0 TEUR abschließen. 3.2 Finanzlage Im Geschäftsjahr 2022/2023 war die Finanzlage der GmbH ausgeglichen. Das Unternehmen war liquide und konnte jederzeit seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen und wird auch künftig dazu in der Lage sein. Die liquiden Mittel verminderten sich im Wesentlichen aufgrund von Finanzmittelanlagen um 6.679,3 TEUR auf 13.543,3 TEUR per 30. September 2023. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 17.748,6 TEUR. Es ist ausreichend Tilgungspotential vorhanden, um den planmäßigen (1.697,4 TEUR) Kapitaldienst in 2022/2023 zu leisten. 3.3 Vermögenslage Der Vermögensaufbau der Gesellschaft ist zum 30. September 2023 hinsichtlich der Fristigkeit von Vermögens- und Schuldposten ausgeglichen. Das langfristig im Unternehmen gebundene Anlagevermögen (187.566,5 TEUR) wird vollständig durch langfristig zur Verfügung stehendes Kapital (236.101,0 TEUR) gedeckt. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme erhöhte sich zum Vorjahr um 0,9 Prozentpunkte auf 93,5 % und ist Ausdruck einer soliden Basis für die weitere Entwicklung des Unternehmens. Das Bilanzvolumen hat sich im Geschäftsjahr um 7.864,7 TEUR auf 241.869,7 TEUR erhöht. Maßgeblich hierfür ist im Wesentlichen die Erhöhung des Eigenkapitals durch den Jahresüberschuss. 3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren
3.5 Gesamteinschätzung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist gesichert und die Zahlungsfähigkeit gewährleistet. Das positive Jahresergebnis führte auch in dem abgelaufenen Geschäftsjahr zur weiteren Stärkung der Ertragslage. 3.6 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als städtisches Wohnungsunternehmen verbindet die Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder im Sinne der kommunalen Daseinsvorsorge wirtschaftliche mit sozialer Verantwortung. Nachhaltigkeit und Klimaschutz spielen dabei eine zunehmend wichtige Rolle. Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden fünf Elektroautos für den Fuhrpark der Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder erworben. Damit tragen wir zu einem besseren Umweltschutz bei, denn Elektrofahrzeuge sind effizienter, lokal emissionsfrei und haben eine bessere Ökobilanz als Verbrenner-Fahrzeuge. Unser Unternehmen möchte unseren Mietern eine hohe Wohn- und Lebensqualität bieten. Die Stärkung von Nachbarschaften und die Entwicklung von Quartieren stehen dabei im Fokus. Mit einer familienfreundlichen Gestaltung unserer Außenanlagen, Mieterfesten, der Ausrichtung und Unterstützung öffentlicher Veranstaltungen und der Teilnahme an Messen stärken wir unsere öffentliche Sichtbarkeit. Wir übernehmen soziale Verantwortung, indem wir eine Vielzahl von regionalen Vereinen und Initiativen finanziell mit Spenden unterstützen. Für Senioren bieten wir Servicelösungen wie die Vermittlung haushaltsnaher Dienstleistungen an und stellen altersgerechte Wohnungen zur Verfügung. In unserer Mieterzeitung "Wohnbauten - info" werden unsere Mieter vierteljährlich über aktuelle bauliche Aktivitäten und wohnungswirtschaftliche Themen informiert. Auf vielen Freiflächen haben wir Wildbienen- und Wildblumenwiesen in unseren Wohnquartieren geschaffen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur Biodiversität. 4. Chancen-, Risiken- und Prognosebericht 4.1 Risikofrüherkennung Das Risikofrüherkennungssystem entspricht der Größe der Gesellschaft und ihrer Geschäftsbereiche. Wesentlicher Bestandteil der Risikovorsorge ist eine fünfjährige Planungsrechnung innerhalb des Wirtschaftsplanes. Analysen der Plan-Ist-Abweichungen, die Überwachung des Bauplanes und die jährliche Wirtschaftlichkeitsanalyse der Wohnobjekte sichern u.a. eine zeitnahe Beobachtung der für die wirtschaftliche Entwicklung maßgeblichen Faktoren, um so bei Fehlentwicklungen zielgerichtet entgegenzuwirken. Einen Schwerpunkt des Risikofrüherkennungssystems bilden eine monatliche intensive Überwachung und Analyse der Entwicklung der Mietrückstände und ihrer zügigen sowie konsequenten Beitreibung. Als wesentliches Kontroll- und Steuerungsinstrument gilt die periodisch erfolgende Berichterstattung zur Erfolgs- und Liquiditätsentwicklung, zu den Leerständen sowie zu den entsprechenden Plankennziffern in den Aufsichtsratssitzungen der Gesellschaft. Die organisatorischen Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, eine langfristige Unternehmensstabilität zu gewährleisten und basieren auf Funktionstrennung, dem Vier-Augen-Prinzip und Transparenz. Dabei ist das Berichtswesen in die Unternehmensabläufe integriert, das heißt, es erfolgt zum großen Teil arbeitsbegleitend. Schriftliche Arbeits- und Geschäftsanweisungen regeln die Arbeitsabläufe und sind jederzeit digital für die Mitarbeiter abrufbar. Interne und externe Vollmachten sind klar geregelt. Die Berichterstattung der Abteilungsleiter in regelmäßigen Teammeetings hilft der Geschäftsführung sowohl interne und externe Risiken zeitnah zu erkennen und entgegenzuwirken. Seit dem 01.01.2023 ist eine Compliance-Richtlinie im Unternehmen wirksam. Sie enthält die grundlegenden Prinzipien und Regeln für das Verhalten aller Mitarbeiter innerhalb des Unternehmens und in der Beziehung zu Geschäftspartnern und in der Öffentlichkeit. Zur Gewährleistung der Einhaltung der einschlägigen steuerlichen Vorschriften und der Vermeidung von steuerlichen Risiken für das Unternehmen ist ein Tax-Compliance-Management-System implementiert. 4.2 Risiken Die Wohnungswirtschaft wird stark durch die Veränderungen der verschiedenen politischen und regulatorischen Vorgaben beeinflusst. Die konjunkturelle Entwicklung und die soziale Situation der Bürger wirken sich unmittelbar auf die Wohnungswirtschaft aus. Risiken sieht die Gesellschaft bei Entwicklungen in den Bereichen der Demografie, Nachhaltigkeit, Energie- und Baukosten und richtet ihre Unternehmens- und Investitionspolitik daran aus. Schwerpunkte bei der Überwachung der internen Risiken bilden die Miet- und Leerstandentwicklung, die Liquidität, die Zinsentwicklung, die Budgeteinhaltung, die Kosten der Bau- und Instandhaltungstätigkeit sowie deren Wirtschaftlichkeit. Rechtliche Risiken wie Prozessrisiken, Vertragsrisiken, Änderungen und Neuerungen in der Gesetzgebung etc. werden frühzeitig analysiert und bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt. Die Zunahme von Cyber-Angriffen auf Verwaltungseinrichtungen und die damit verbundenen finanziellen und wirtschaftlichen Schäden stellen ein hohes Risiko für die Handlungsfähigkeit und den Datenschutz eines jeden Unternehmens dar. Um das Risiko eines Totalausfalls des EDV-Systems zu verringern, wurde ein Notfallplan sowie Sicherheitskonzepte implementiert. Das Unternehmen betreibt einen Inhouse-Server und minimiert damit Risiken von äußeren Zugriffen und Einflussnahmen auf das EDV-System. Zur Eindämmung möglicher Cyberrisiken wurde eine Cyberversicherung zur Deckung von Haftpflichtschäden und Eigenschäden in Höhe von 2 Mio. € abgeschlossen. Das Risiko von Datenschutzverstößen nach der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wird durch ein implementiertes Datenschutzmanagementsystem gewährleistet. Der interne Datenschutzbeauftragte überprüft die Einhaltung und schult die Mitarbeiter regelmäßig. 4.3 Risikolage Die schwierige Suche und die Umstellung der PCK Raffinerie Schwedt auf nicht russische Erdöllieferanten im Zuge der Energiekrise führte noch Anfang 2023 zu Unsicherheiten auf dem Schwedter Arbeits- und Energiemarkt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat sich die angespannte Lage vorerst beruhigt. Die angestrebte Transformation in den nächsten Jahren zu alternativen erneuerbaren Energieformen wie Wasserstoff steckt jedoch noch in der Anfangsphase. Mögliche Auswirkungen auf Arbeitsplätze, Einwohnerzahl und letztlich auf die Wohnungsnachfrage sind nicht auszuschließen. Der drastische Anstieg der Energiepreise im Vorjahr stagnierte nach rechtzeitiger und gesicherter Auffüllung der deutschlandweiten Gasspeicher. Inflation, steigende Materialkosten und hohe Tarifabschlüsse in fast allen Branchen haben jedoch auch weiterhin starken Einfluss auf die Höhe der Betriebskosten. Das Risiko von Lieferengpässen und weiteren Preissteigerungen bei verschiedenen Baumaterialien mit Auswirkungen auf bestehende und geplante Bauprojekte ist auch in 2024 aktuell. Dies betrifft sowohl den Bereich Neubau wie auch die Modernisierung und die Instandhaltung von Wohnobjekten. Es kann zu Verzögerungen und der Unwirtschaftlichkeit von geplanten Maßnahmen kommen. Wir werden diese zurzeit in ihren Auswirkungen nicht abschätzbaren Risken laufend beobachten und soweit möglich Strategien zur Risikobegrenzung entwickeln. Die Höhe der ab 2024 geltenden CO 2 -Abgabe wurde nochmals durch die Bundesregierung nach oben korrigiert. Dies wirkt sich sowohl auf Mieter und Vermieter aus. Die CO 2 -Abgabe wird ab 2023 entsprechend Energie-Effizienz des Hauses auf beide Parteien aufgeteilt. Es ergibt sich für den Wohnbauten Gebäudebestand folgende Verteilung nach dem vorgeschriebenen Stufenmodell:
Anteil untersuchter Gebäude im Bestand der Wohnbauten GmbH zum 30.09.2023:
Die Belastung für das Unternehmen beträgt somit für das kommende Wirtschaftsjahr ca. 51.500 EUR. Die Grundsteuerreform und die damit verbundene Neuberechnung der Grundsteuer ab 2025 ist noch in der Bearbeitung der Finanzämter und Gemeinden. Ob es zu einer insgesamten Erhöhung im Wohnbauten Grundstücksbestand kommen wird, ist derzeit abzuwarten. Bestandsgefährdende Risiken sind aufgrund der finanziellen Ausstattung des Unternehmens, der Marktposition und der derzeitigen Nachfrage nicht gegeben. 4.4 Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Als wesentliche Finanzinstrumente sind neben den in der Bilanz enthaltenen flüssigen Mitteln insbesondere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zu nennen. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Alle langfristigen Darlehen, die die Gesellschaft bei Geschäftsbanken aufgenommen hat, sind dinglich gesichert. Die Darlehen sind darüber hinaus grundsätzlich mit langfristigen Zinsbindungsfristen vereinbart und werden bis März 2025 vollständig getilgt sein. Zum Bilanzstichtag 30.09.2022 wurde der Gesellschaft mit Datum 04.05.2023 durch die Bundesbank die Notenbankfähigkeit bescheinigt. 4.5 Chancen- und Prognosebericht Für die nächsten Jahre wird mit positiven Jahresergebnissen gerechnet. Liquidität, Ertragslage und Investitionsfähigkeit der Gesellschaft sind langfristig gesichert. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 wird ein Jahresüberschuss von ca. 7,5 Mio. EUR erwartet. Zur Bereitstellung kunden- und marktorientierter Angebote und zur langfristigen Sicherung der Vermietbarkeit und des Preisniveaus setzt das Unternehmen auf sukzessive insbesondere energetische Modernisierungen des Bestandes, die Verbesserung des Wohnumfeldes sowie auf die Erhöhung der Attraktivität ihrer Wohnquartiere. Im Hinblick auf die demografischen Prognosen in der Region werden wir bei Neubauprojekten den Bedarf an altersgerechten und weitgehend barrierearmen Wohnungen berücksichtigen. Auch die sich verändernden Wohnbedürfnisse bei Single- und Familienhaushalten finden bei der Neubauplanung in individuellen, großzügig neugestalteten Grundrissen Beachtung. Die Investitionen des Geschäftsjahres 2023/2024 werden vollständig aus Eigenmitteln finanziert. Das Unternehmen orientiert sich langfristig an den bekannten Szenarien des "Masterplanes 2025+" und der verabschiedeten "Fortschreibung der Stadtumbaustrategie 2030+". 4.6 Energieeffiziente Maßnahmen im Geschäftsjahr 2023/2024 Für das kommende Wirtschaftsjahr sind u.a. folgende energetische Baumaßnahmen geplant: Auf dem Betriebssitz wird eine Photovoltaik-Anlage errichtet, die sowohl die Verwaltungsgebäude, als auch alle Betriebs-Elektrofahrzeuge mit selbst produziertem Strom versorgt. In 60 Wohneinheiten erfolgt eine Strangsanierung sowie die Umstellung von Kochgasanschluss auf Elektroanschluss. Mit dem Bauvorhaben "Grüne Terrassen" in der Th.-Neubauer-Straße haben wir den Fokus insbesondere auf energieeffizientes und klimaschonendes Bauen gelegt. Die Fertigstellung ist für 2024 geplant. Der sukzessive Austausch von Glühbirnen zu LED-Beleuchtung wird im Wohnungsbestand fortgesetzt. 4.7 Heizenergie- und Klimareport Das Unternehmen sammelt und wertet seit 1995 Daten zum Wärmebedarf, den CO 2 Emissionen und zum Energieverbrauch aus. Diese werden regelmäßig im fortgeschriebenen Heizenergie- und Klimareport veröffentlicht. Der aktuelle Report 2020 betrachtet den Zeitraum 1994-2019. Eine Aktualisierung ist für 2025 vorgesehen und wird die Jahre 1994 - 2024 auswerten. 4.8 Maßnahmenplan für Objekte mit besonders hohen Verbräuchen In den Ortsteilen Kunow und Hohenfelde wird in zwei Wohnhäusern die Heizung mit Heizöl betrieben. Beide Gebäude zählen zu den emissionsreichsten Wohngebäuden im Bestand. Zu prüfen ist daher, inwieweit hier ein Heizungsaustausch und die Umstellung auf einen anderen Energieträger möglich ist. Vergleiche zwischen einer Umstellung auf Erdgas und dem Einsatz von erneuerbaren Energien müssen neben dem Nachhaltigkeitsgedanken auch hinsichtlich des Kosten- und Nutzenverhältnisses gezogen werden. Es wird zukünftig begutachtet, inwieweit die bisher nur instandgesetzten Wohnhäuser modernisiert werden können, um bessere energetische Werte zu erreichen. Insbesondere die Wohnhäuser in den Ortsteilen Vierraden, Stendell und Zützen sowie in der Leverkusener Straße 13-19 stehen hier im Fokus. 4.9 Energie- und Klimaschutzstrategie 2045 Die Bundesregierung hat mit den Änderungen des Klimaschutzgesetzes die Klimaschutzvorgaben verschärft und das Ziel der Treibhausgasneutralität für den Gebäudesektor bis 2045 festgelegt. Im Pariser Klimaschutzabkommen wurde der Wert von 6 kg CO 2 /m 2 Wohnfläche und Jahr als Ziel gesetzt, während die Bundesregierung von 1 kg - 2 kg CO 2 /m 2 Wohnfläche für einen klimaneutralen Gebäudebestand ausgeht. Der CO 2 -Verbrauch im Gebäudesektor wird maßgeblich von den Mietern der Wohnungen durch ihr Verbrauchsverhalten sowie dem Lieferanten der Fernwärme - in Schwedt/Oder von den Stadtwerken Schwedt GmbH - mitbestimmt. Der CO 2 -Fußabdruck der Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder betrug im Wirtschaftsjahr 2022/2023 im Durchschnitt 15,3 kg CO 2 /m 2 Wohnfläche. Zum 30.09.2023 stellt sich die Art der Energieversorgung der Wohn- und Geschäftshäuser wie folgt dar:
Es ist geplant, eine Energie- und Klimaschutzstrategie 2045 für das Unternehmen aufzusetzen, um zu bestimmen, wo und in welchem Umfang die Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder kurz, mittel- und langfristig Handlungsbedarf sieht. Hierzu sind jedoch zunächst verbindliche Gespräche mit den Stadtwerken in Schwedt zu führen, um deren Strategie der Wärmewende zu hinterfragen. Außerdem ist die kommunale Wärmeplanung der Stadt Schwedt/Oder zu berücksichtigen.
Schwedt/Oder, den 16. Februar 2024 Geschäftsführung Maren Schmidt Bilanz zum 30.September 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01.10.2022 bis 30.09.2023
Anhang des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis 30.09.2023A. Allgemeine Angaben Die Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder hat ihren Sitz in Schwedt/Oder und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Neuruppin (Reg.Nr. HRB 9975 NP). Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), unter Berücksichtigung des GmbH-Gesetzes, des DMBilG und der Formblattvorschriften für Wohnungsunternehmen aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Die Immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig über die betriebliche Nutzungsdauer von 3 und 5 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen wurden im Anschaffungsjahr anteilig vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauer von Wohnbauten wird bei Gebäuden, die nach 1925 und vor 1990 fertig gestellt wurden, mit 50 Jahren, bei vor 1925 fertig gestellten Altbauten mit 40 Jahren festgelegt. Für die im Geschäftsjahr 2007/08 eingebrachten Wohngebäude ist die Nutzungsdauer auf 10 bzw. 45 Jahre festgelegt. Neubauten werden über 50 Jahre und Geschäftsbauten und andere Bauten über 20, 40 bzw. 50 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibung der im GJ'22 erworbenen Flemsdorfer Dorfstr. 07-09 und 10-12 erfolgt über 35 Jahre. Die Nutzungsdauer für andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 3 und 20 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 netto werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben, wobei der Abgang in voller Höhe unterstellt wird. Die Abschreibungen erfolgten planmäßig linear. Zugänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. In den Wertpapieren des Anlagevermögens wurden Festzinsanleihen mit EUR 10.000.000,00 als langfristige Geldanlage bilanziert. Die Wertminderung zum Bilanzstichtag ist aufgrund ihrer Höhe (EUR 660.000,00) und ihres erwarteten Zeitraums als nicht dauerhaft anzusehen. Die unfertigen Leistungen sind zu Anschaffungskosten abzüglich zu erwartender Ausfälle wegen Leerstand bewertet. Forderungen werden zum Nennwert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wird durch Abschreibungen Rechnung getragen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bemessen. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt mit ihrem Erfüllungsbetrag. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagenspiegel verwiesen. Die unfertigen Leistungen von TEUR 15.246,3 enthalten ausschließlich noch nicht abgerechnete Betriebskosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis 30.09.2023 besteht eine Forderung gegenüber der Gesellschafterin aus Erstattung für Gewerbesteuer des Geschäftsjahres 2022 von TEUR 29,7 und aus Weiterleitung von Kosten für die Straßenerneuerung Am Kanal gemäß Finanzierungs- und Durchführungsvertrag in Höhe von TEUR 56,0. Die Forderungen wurden mit Verbindlichkeiten aus Gewerbesteuernachzahlung aus der Betriebsprüfung 2015-2018 in Höhe von TEUR 51,0 verrechnet. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten u. a. Steuererstattungsansprüche (TEUR 139,8), angesammelte Instandhaltungsrücklagen (TEUR 606,0), Gutschriften des ZOWA-Zweckverbandes (TEUR 102,3) sowie Forderungen aus Versicherungserstattungen in Höhe von TEUR 16,6. Die Rücklagen entwickelten sich wie folgt:
Die Gesellschafterversammlung fasste am 02. Mai 2023 den Beschluss, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr vom 01.10.2021 bis 30.09.2022 von TEUR 10.281,9 mit TEUR 9.481,9 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen und mit TEUR 800,0 an den Gesellschafter auszuschütten. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde an die geänderten Vorschriften des § 253 Abs.2 HGB angepasst. Dabei sind gemäß einem versicherungsmathematischen Gutachten künftige Gehalts- und Rentenanpassungen von 2,0 % p.a. berücksichtigt. Es werden die Richttafeln nach Prof. Dr. Heubeck 2018 G zugrunde gelegt. Die Berechnungen im versicherungsmathematischen Gutachten erfolgten nach dem versicherungsmathematischen Teilwertverfahren. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 (6) HGB beträgt TEUR 157,2. Die Abzinsung erfolgte mit dem durch die Deutsche Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren. Daraus ergaben sich Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 85,8. Für das Geschäftsjahr 2022/2023 besteht eine Rückstellung für Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 53,5. Die sonstigen Rückstellungen betreffen mit TEUR 88,2 Prüfungs- und Steuerberatungskosten, TEUR 66,3 Urlaubsrückstellung, TEUR 19,7 Archivierungskosten sowie TEUR 26,2 Wertguthaben aus Arbeitsentgelt. Die Verbindlichkeiten enthalten keine Beträge größeren Umfangs, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Zur Fristigkeit der Verbindlichkeiten einschließlich deren Sicherheiten wird auf den Verbindlichkeitenspiegel verwiesen. Die Ermittlung latenter Steuern wird anhand des bilanzorientierten Konzepts vorgenommen. Danach werden auf sämtliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern abgegrenzt. Die folgende Tabelle zeigt die latenten Steueransprüche und -schulden für einzelne Bilanzposten vor Saldierung:
Ein Ansatz von aktiven latenten Steuern erfolgt nicht, da das bestehende Aktivierungswahlrecht ausgeübt wird. II. Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sind keine wesentlichen periodenfremden Erträge und Aufwendungen enthalten. Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung jeweils gesondert (als davon-Vermerk) unter den Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" und "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" ausgewiesen. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen auf Körperschaftsteuer (TEUR 1.979,9), Kapitalertragsteuer (TEUR 134,8), Solidaritätszuschlag (TEUR 116,4) und Gewerbesteuer (TEUR 1.678,4). D. Sonstige Angaben Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug
Außerdem wurden am 30.09.2023 neun Auszubildende beschäftigt. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung: Frau Maren Schmidt Auf die Angaben der Bezüge der Geschäftsführer wird entsprechend § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
Die Aufsichtsratsvergütung betrug im Geschäftsjahr TEUR 3,5. Bauverpflichtungen Es besteht eine Bauverpflichtung für das Grundstück Straße der Jugend/hintere Berliner Straße innerhalb von fünf Jahren nach Beurkundung des Kaufvertrages (01.12.2022). Weitere Bauverpflichtungen bestehen aktuell nicht. Verbundene Unternehmen Die Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder ist an folgenden Unternehmen beteiligt:
Honorare des Abschlussprüfers Für die im Geschäftsjahr 01.10.2022 bis 30.09.2023 erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers DOMUS AG sind folgende Honorare (netto) erfasst worden:
GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, aus dem Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis 30.09.2023 von EUR 10.236.255,59 einen Betrag von EUR 9.436.255,59 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen und EUR 800.000,00 an den Gesellschafter auszuschütten. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Schwedt/Oder, den 16.02.2024 Geschäftsführung Maren Schmidt Der Jahresabschluss wurde am 21.05.2024 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens vom 01. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023
Verbindlichkeitenspiegel zum 30.09.2023( Werte zum Jahresabschluss am 30.09.2022 in Klammern )
H. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS 40 Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 29. Februar 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder, Schwedt/Oder Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Den vorstehenden Bericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichtserstattung bei Abschlussprüfungen.
Berlin, den 29. Februar 2024 DOMUS
Steuerberatungs-AG
Dr. Klaus Peter Hillebrand, Wirtschaftsprüfer Torsten Fechner, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2022 / 2023, wie durch Gesetz und Gesellschaftervertrag bestimmt, seine Pflichten wahrgenommen. Die Geschäftsführung wurde bei der Ausübung ihrer Tätigkeit gefördert, beraten und überwacht. Sie informierte den Aufsichtsrat über den Verlauf der Geschäfte und die Lage des Unternehmens regelmäßig, zeitnah und umfassend durch schriftliche und mündliche Berichte. Zu allen für die Gesellschaft grundlegenden Themenbereichen wurden durch den Aufsichtsrat die notwendigen Beschlüsse gefasst. Im Geschäftsjahr 2022 / 2023 hat der Aufsichtsrat 3 Sitzungen durchgeführt, in denen sich der Aufsichtsrat anhand der Berichterstattung der Geschäftsführung u.a. mit dem Geschäftsverlauf, der Ertrags-, der Risiko- und der Liquiditätslage sowie mit der strategischen Ausrichtung der Gesellschaft befasste. Über die umfangreiche Bautätigkeit der Gesellschaft wurde der Aufsichtsrat durch die Geschäftsführung umfänglich informiert. Die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes der Geschäftsführung ist durch die DOMUS Steuerberatungs-AG, -Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, vorgenommen worden. Gemäß § 53 HGrG erstreckte sich die Prüfung auch auf die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung und die wirtschaftlichen Verhältnisse. Der Bestätigungsvermerk wurde ohne Einschränkung erteilt. Die Prüfungsberichte lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrates vor. In der Aufsichtsratssitzung vom 15.05.2024 hat der Abschlussprüfer über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Der Aufsichtsrat hat über den Prüfungsbericht und Lagebericht der Geschäftsführung eingehend beraten. Seine Prüfung hat keinen Anlass zu Beanstandungen gegeben. Dem Vorschlag der Geschäftsführung, aus dem Jahresüberschuss von EUR 10.236.255,59 einen Betrag von EUR 9.436.255,59 in andere Gewinnrücklagen einzustellen und EUR 800.000,00 an den Gesellschafter auszuschütten, ist der Aufsichtsrat gefolgt. Der vorgelegte Jahresabschluss zum 30.09.2023 wurde durch den Aufsichtsrat geprüft und gebilligt. Der Aufsichtsrat bittet den Gesellschafter um Entlastung für seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 01.10.2022 bis 30.09.2023. Im Auftrag
Annekathrin Hoppe, Aufsichtsratsvorsitzende |
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Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder GmbH
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Am Holzhafen 2
16303 Schwedt/Oder - Handelsregister
- HRB 9975, Neuruppin
- Eintragungsdatum
- 10. März 1994
- Branche
-
Beteiligungsgesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz - Unternehmenszweck
- Die Gesellschaft betreut, verwal- tet, bewirtschaftet und errichtet Wohnungen und Gewerberäumlichkeiten in allen Rechts- und Nutzungsformen. Hierbei wird die Gesellschaft insbesondere auf die besonderen Anforderungen und Bedürfnisse der Stadt Schwedt/Oder bei deren Erfüllung kommunaler Aufgaben Rücksicht nehmen. Die Gesellschaft kann zur Ergänzung der wohnlichen Versorgung ihrer Mieter Gemeinschaftsanlagen, Garagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Räume für Gewerbetreibende, soziale wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen bereitstellen. Die Gesellschaft ist berechtigt, diese Leistungen auch Dritten anzubieten. Die Einrichtung und die Nutzung der von der Gesellschaft bewirtschafteten Wohnungen und Gewerberäumlichkeiten soll in einer Umwelt möglichst schonenden Art und Weise erfolgen. Den von ihr verwalteten Bestand soll die Gesellschaft nach ihren Möglichkeiten in einen den zeitgemäßen Bedürfnissen entsprechenden Zustand versetzen. Die Gesellschaft darf zur Erreichung des Gesellschaftszweckes Tochtergesellschaften und/oder Zweigniederlassungen gründen sowie sich an Unternehmen und/ oder anderen Zusammenschlüssen beteiligen, die einen vergleichbaren Geschäftszweck haben oder wenn dies den Zwecken der Gesellschaft dient. Die Weitergabe von Grundstücken an andere kommunale Gesellschaften bedarf der Genehmigung der für den Gesellschafter zuständigen Rechtsaufsichtsbehörde.
Finanzen
Bilanz
2024- Anlagevermögen 72,7 % 192,51 Mio
- Umlaufvermögen 27,3 % 72,41 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 544
- Eigenkapital 88,5 % 234,53 Mio
- Verbindlichkeiten 9,5 % 25,11 Mio
- Rückstellungen 2,0 % 5,28 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 0
Bilanzdaten für 12 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Umsatzerlöse 85,8 % 49,50 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 10,2 % 5,88 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1,9 % 1,11 Mio
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1,4 % 816,7 k
- Sonstige betriebliche Erträge 0,7 % 382,1 k
- Aufwendungen für bezogene Leistungen 64,5 % 23,68 Mio
- Personalaufwand 19,3 % 7,08 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 10,2 % 3,76 Mio
- Sonstige Steuern 3,0 % 1,10 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 2,5 % 913,0 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,5 % 174,9 k
- Ergebnis nach Steuern 10,31 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 9,21 Mio
GuV-Daten für 12 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Maren, geb. Hübner Schmidt
seit 2017 Geschäftsführer
-
Susanne Monja Schmidt
seit 2022 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Stadt Schwedt/Oder DEU 100,0 % 20,5M €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.
Beteiligungen an
- Wohnungsgesellschaft Oder-Welse GmbH GmbH 68,0 %
Historie
- 2022
-
08.07.
Eintritt eines MitgliedsSusanne Monja Schmidt · Einzelprokura
-
09.05.
Austritt einer PositionT***** B****** · Prokurist
-
09.05.
Austritt einer PositionSusanne Monja Schmidt · Prokurist
-
04.05.
Eintritt eines MitgliedsT***** B****** · Prokurist
-
04.05.
Eintritt eines MitgliedsSusanne Monja Schmidt · Prokurist
-
04.05.
Änderung der VertretungsbefugnisSusanne Monja Schmidt · Prokurist
-
04.05.
Austritt einer PositionR**** H*** · Geschäftsführer
- 2017
-
05.05.
Eintritt eines MitgliedsR**** H*** · Geschäftsführer
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
- 2020 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
Mit API-Key abrufen API-Key holen →Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
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