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Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder GmbH

Schwedt/Oder ·HRB 9975 Neuruppin ·wohnbauten-schwedt.de
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Am Holzhafen 2
16303 Schwedt/Oder
Handelsregister
HRB 9975, Neuruppin
Eintragungsdatum
10. März 1994
Branche
Beteiligungsgesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Unternehmenszweck
Die Gesellschaft betreut, verwal- tet, bewirtschaftet und errichtet Wohnungen und Gewerberäumlichkeiten in allen Rechts- und Nutzungsformen. Hierbei wird die Gesellschaft insbesondere auf die besonderen Anforderungen und Bedürfnisse der Stadt Schwedt/Oder bei deren Erfüllung kommunaler Aufgaben Rücksicht nehmen. Die Gesellschaft kann zur Ergänzung der wohnlichen Versorgung ihrer Mieter Gemeinschaftsanlagen, Garagen und Folgeeinrichtungen, Läden und Räume für Gewerbetreibende, soziale wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen bereitstellen. Die Gesellschaft ist berechtigt, diese Leistungen auch Dritten anzubieten. Die Einrichtung und die Nutzung der von der Gesellschaft bewirtschafteten Wohnungen und Gewerberäumlichkeiten soll in einer Umwelt möglichst schonenden Art und Weise erfolgen. Den von ihr verwalteten Bestand soll die Gesellschaft nach ihren Möglichkeiten in einen den zeitgemäßen Bedürfnissen entsprechenden Zustand versetzen. Die Gesellschaft darf zur Erreichung des Gesellschaftszweckes Tochtergesellschaften und/oder Zweigniederlassungen gründen sowie sich an Unternehmen und/ oder anderen Zusammenschlüssen beteiligen, die einen vergleichbaren Geschäftszweck haben oder wenn dies den Zwecken der Gesellschaft dient. Die Weitergabe von Grundstücken an andere kommunale Gesellschaften bedarf der Genehmigung der für den Gesellschafter zuständigen Rechtsaufsichtsbehörde.

Finanzen

Umsatz 2025
50,99 Mio. €
Mitarbeiter 2025
110
Bilanzsumme 2025
272,96 Mio. €
Jahresergebnis 2025
10,21 Mio. €
13 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2025
Aktivseite 272,96 Mio
  • Anlagevermögen 70,5 % 192,47 Mio
  • Umlaufvermögen 6,1 % 16,57 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 1,2 k
Passivseite 272,96 Mio
  • Eigenkapital 89,4 % 243,93 Mio
  • Verbindlichkeiten 8,7 % 23,76 Mio
  • Rückstellungen 1,9 % 5,26 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 0
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Bilanzdaten für 13 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2025
Erträge 59,23 Mio
  • Umsatzerlöse 86,1 % 50,99 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 10,9 % 6,46 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1,6 % 921,3 k
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1,0 % 590,3 k
  • Sonstige betriebliche Erträge 0,4 % 266,0 k
Aufwendungen 29,06 Mio
  • Aufwendungen für bezogene Leistungen 78,9 % 22,92 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 13,9 % 4,04 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 3,9 % 1,14 Mio
  • Sonstige Steuern 2,9 % 852,7 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,4 % 105,4 k
  • Personalaufwand 0,0 % 0
  • Ergebnis nach Steuern 11,06 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 10,21 Mio
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GuV-Daten für 13 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Maren, geb. Hübner Schmidt seit 2017 Geschäftsführer
  • Susanne Monja Schmidt seit 2022 Prokura
5 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • Stadt Schwedt/Oder DEU 100,0 % 20,5M €

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Beteiligungen an

Historie

  1. 2022
  2. 08.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Susanne Monja Schmidt · Einzelprokura
  3. 09.05.
    Austritt einer Position
    Susanne Monja Schmidt · Prokurist
  4. 09.05.
    Austritt einer Position
    T***** B****** · Prokurist
  5. 04.05.
    Austritt einer Position
    R**** H*** · Geschäftsführer
  6. 04.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    Susanne Monja Schmidt · Prokurist
  7. 04.05.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Susanne Monja Schmidt · Prokurist
  8. 04.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    T***** B****** · Prokurist
  9. 2017
  10. 05.05.
    Eintritt eines Mitglieds
    R**** H*** · Geschäftsführer
28 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2025 Jahresabschluss
  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2024

Veröffentlicht am 8. Oktober 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder

Schwedt/Oder

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024

Lagebericht 01.10.2023 - 30.09.2024

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder wurde rechtswirksam am 01. Oktober 1993 gegründet. Alleinige Gesellschafterin ist die Nationalparkstadt Schwedt/Oder.

Der Geschäfts- und Tätigkeitssitz ist Schwedt/Oder.

1.1. Geschäftsmodell

Die Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder verwaltete und bewirtschaftete zum Ende des Geschäftsjahres 2023/2024 am 30.09.2024 im eigenen Bestand insgesamt 8.900 Wohnungen, 224 Gewerbeeinheiten, 157 Garagen, 899 Stellflächen und 533 Parkboxen sowie 123 sonstige Mieteinheiten.

Für Dritte werden zum 30.09.2024 24 Objekte mit 179 Wohnungen, 8 Gewerbeeinheiten, 39 Stellplätzen und 55 Sondereigentumsverwaltungen verwaltet und betreut.

Die Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder hält an der folgenden Gesellschaft eine 100% Beteiligung:

Stadtgrün Schwedt GmbH

Mit dem verbundenen Unternehmen besteht kein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

1.2. Ziele und Strategien

Gegenstand des Unternehmens sind gemäß Gesellschaftsvertrag insbesondere die Betreuung, Verwaltung, Bewirtschaftung und Errichtung von Wohnungen und Gewerberäumlichkeiten in allen Rechts- und Nutzungsformen. Dabei unterstützt das Unternehmen auch die besonderen Anforderungen und Bedürfnisse der Stadt Schwedt/Oder bei deren Erfüllung kommunaler Aufgaben.

Darüber hinaus realisiert die Gesellschaft weitere mit der Betreuung und Versorgung von Mietern zusammenhängende Dienstleistungen sowie das Geschäftsfeld der Parkraumbewirtschaftung.

Gestiegene Ansprüche an das Wohnen, die Auswirkungen des demografischen Wandels und die deutlich verschärften energetischen Vorgaben fordern die laufende Weiterentwicklung des Immobilienbestandes. Die Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder stellt sich diesen zukünftigen Herausforderungen und führt ihren mieter- und marktorientierten Kurs der Modernisierung, kontinuierlichen Instandsetzung und Werterhalt ihres Wohnbestandes sowie des nachfrageorientierten Neubaus fort.

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien in allen Unternehmensprozessen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung

Im Jahr 2024 wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt nach erster Expertenschätzung voraussichtlich um 0,2% gegenüber dem Vorjahr zurückgehen. Damit tritt die deutsche Wirtschaft seit nunmehr fünf Jahren auf der Stelle. Digitalisierung, Dekarbonisierung, Demografie und Deglobalisierung erfordern einen Umbau der Produktionsstrukturen, bei dem etablierte Geschäftsmodelle verschwinden und neue Produktionskapazitäten entstehen. Wirtschaftliche Analysen sind in solchen Phasen mit einer hohen Diagnoseunsicherheit behaftet. Denn aus der Veränderung wirtschaftlicher Kennzahlen lässt sich nicht mehr unmittelbar ablesen, ob es sich um vorübergehende und damit konjunkturelle Schwankungen oder um eine dauerhafte Neuausrichtung der Produktionskapazitäten und damit um eine strukturelle Anpassung handelt.

Konjunkturell belastet die Wirtschaftsentwicklung die schlechte Auftragslage der Unternehmen und damit die fehlende Güternachfrage. Die Straffung der Geldpolitik zur Bekämpfung der hohen Inflation und der inflationsbedingte Kaufkraftverlust in Deutschland und in vielen deutschen Absatzmärkten haben dazu beigetragen. Strukturell zeichnet sich ein spürbarer Verlust an Wettbewerbsfähigkeit vor allem auf den außereuropäischen Märkten ab.

Die Bauwirtschaft in Deutschland blickt auf ein herausforderndes Jahr 2024 zurück, geprägt von hohen Baukosten, steigenden Zinsen und wirtschaftspolitischer Unsicherheit.

Die Konjunkturentwicklung im Bauhauptgewerbe blieb zweigeteilt. Einer verfestigten Nachfrageschwäche im Wohnungsbau und Wirtschaftshochbau stand eine intakte Nachfrage im Wirtschaftstiefbau gegenüber. Treiber waren hier die Energie- und Mobilitätswende.

Im Wohnungsbau wirkte sich die unzureichende Neubauförderung aus. Die Nachfrage nach Bauleistungen blieb hinter dem Investitionsbedarf an neuem Wohnraum zurück. Rahmenbedingungen wie stark gestiegene Bau- und Finanzierungskosten waren ungünstig. Die Nachfrage nach Baugenehmigungen stagnierte aufgrund von wirtschaftspolitischer Unsicherheit und neuen energetischen Regularien auf niedrigem Niveau.

Die weiterhin hohen Energiepreise in Deutschland wurden nur bis Ende 2023 durch die Gas- und Strompreisbremsen abgemildert und stellen immer noch eine große Herausforderung auch für die Wohnungswirtschaft bei der Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums dar. Die temporäre Umsatzsteuerreduktion für Gas und Wärme endete im März 2024.

Die PCK Raffinerie in Schwedt sichert die Energie- und Fernwärmeversorgung der Stadt und der Region. Als eines der größten Unternehmen in der Uckermark ist sie zudem wichtiger Arbeitgeber für die gesamte Wirtschaftsregion um Schwedt. Für einen langfristigen klimaneutralen Umbau wird eine zukünftige Produktion von grünem Wasserstoff angestrebt. Die durch die geopolitische Lage durch den Krieg in der Ukraine beeinflusste Versorgungsunsicherheit mit Erdöl und der daran gekoppelten Fernwärmeversorgung im Vorjahr konnte sich jedoch vorerst in 2024 stabilisieren.

Die Stadtverwaltung entwickelt aktuell mit Hilfe von Fördermitteln einen Transformationsprozess, um die Stadt langfristig als Wirtschaftsstandort auch für die Zukunft zu sichern und attraktiv zu machen.

Die Einwohnerzahl der Stadt Schwedt/Oder blieb in 2024 bei ca. 34.600 konstant.

Die Leerstandsquote der Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder blieb auch im Geschäftsjahr 2024 auf einem konstant niedrigen Niveau. Vor allem die wirtschaftlich starke Position der Stadt mit den zugrundeliegenden Arbeitseinkommen über breite Bevölkerungsschichten und die werthaltigen, sicheren Transferleistungen in Form von Altersrenten und Wohngeld bilden die Grundlage der stabilen Vermietungssituation. Ergänzend kommt ein stetig wachsender Bedarf nach altersgerechtem, hochwertigem Wohnraum hinzu.

Das Mietpreisniveau in Schwedt/Oder ist im regionalen sowie überregionalen Vergleich weiterhin günstig. Moderate Steigerungen sind vor allem durch erheblich gestiegene Einstandspreise im Bereich Neubau/ Modernisierung und Instandhaltung bedingt.

2.2 Umsatzentwicklung und Geschäftsumfang

Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung

Die Umsatzerlöse aus der Bewirtschaftungstätigkeit erhöhten sich im Geschäftsjahr 2023/2024 um 1.096,7 TEUR auf 49,3 Mio. EUR. Die Sollmieten für Wohnungen stiegen um 316,9 TEUR. Die Mietminderungen haben sich im Vergleichszeitraum um 9,0 TEUR auf 304,1 TEUR verringert und auch die Erlösschmälerungen aus Leerständen sanken um 214,0 TEUR auf 760,9 TEUR.

Im Geschäftsjahr verringerte sich der Leerstand um 15 Wohneinheiten und beträgt nunmehr 166 Wohnungen. Dies entspricht einer Leerstandsquote von 1,87 %.

Stadtumbau und Investitionen

Im Sommer 2024 konnte das Bauprojekt „Grüne Terrassen“ (Th.-Neubauer-Straße 2 a,b) mit 25 Wohnungen fertig gestellt werden. Das Gebäude wurde entsprechend dem KfW-Effizienzhaus 55-Standard errichtet und sticht durch seine intensiv begrünte Dachterrasse als Gemeinschaftsfläche für die Mieter, sowie seinem Gründach, hervor. Die Baukosten beliefen sich auf 6,6 Mio. EUR.

Der Neubau der neuen Schwedter Feuerwache in der Handelsstraße 20 zeigte im Jahr 2024 bereits wie geplant einen sichtbaren Baufortschritt. Der Rohbau des Verwaltungsgebäudes, der Waschhalle, Fahrzeughalle und des Schlauchturms wurde fertig errichtet.

Aktuell wird der Innenausbau und der Bau einer Übungsstrecke, Leitstelle und Schlauchreinigungsanlage intensiviert. Der letzte Bauabschnitt wird die Planung und Durchführung der neuen Zufahrt zur W.- Seelenbinder-Straße enthalten. Die Fertigstellung des mit 18,9 Mio. EUR geplanten Neubaus wird voraussichtlich im 2.Quartal 2025 sein. Die derzeitigen Baukosten belaufen sich auf 11,3 Mio. EUR. (Stand 01/2025)

Im April 2024 begannen die Bauarbeiten des Umbauprojektes „neues CAMP". Der ehemalige „Irish Pub" befindet sich im Mehrzweckgebäude in zentraler Lage mit direkter Bus- und Zuganbindung. Es entstehen nach der Entkernung und dem neuen barrierefreien Innenausbau moderne Büroflächen und Besprechungsräume, die den Transformationsprozess der Stadt Schwedt/Oder unterstützen sollen. Die ersten Mieter werden Anfang Februar 2025 die Büros beziehen können. Für den vollständigen Umbau sind 2,4 Mio. EUR geplant. Die Umbaukosten belaufen sich derzeit auf 1,5 Mio. EUR (Stand 01/2025).

Instandhaltung und Modernisierung im Fokus der Nachhaltigkeit

Neben dem Bau von neuen Wohn- und Gewerberäumen investierte die Wohnbauten Schwedt auch in diesem Geschäftsjahr weiter in die Instandsetzung und Modernisierung ihres Bestandes. Zusammen mit den Neubaukosten wurden 20,0 Mio. EUR aufgewendet.

Die im Bauplan festgelegte komplexe Renovierung von 13 Gebäuden mit 560 Wohnungen und 5 Gewerberäumen sowie die Zwischenrenovierung von 14 Gebäuden mit 314 Wohnungen erfolgte planmäßig. Die Betriebssicherheitsprüfungen im Bereich Elektro, die Instandsetzungen im Bereich der Abwasseranlagen, die Prüfung von Feuerlöschleitungen sowie andere Instandsetzungsmaßnahmen im Bereich der Haustechnik wurden im geplanten Umfang erbracht.

In der Fr.-Wöhler-Straße 11-16 erfolgte in 60 Wohnungen eine umfangreiche Strangsanierung. Durch die Dämmung der neuen Leitungen wird eine deutliche Verringerung der Wärmeverluste und damit eine bessere Energieeffizienz erreicht.

Als größere Maßnahme konnte im Geschäftsjahr 2023/2024 auch der Aufzugseinbau in der K.- Niederkirchner-Straße 19-29 abgeschlossen werden. Die Nachrüstung der Aufzugsanlage erfolgte im Treppenauge, so dass die Aufzugskabine in jedem Geschoss ebenerdig halten kann und eine erleichterte Zuwegung zu den Wohnungen ermöglicht.

Das Wohnhaus in der Flemsdorfer Dorfstraße 10-12 im Ortsteil Flemsdorf wurde mit insgesamt 18 Wohneinheiten energetisch saniert. Der Austausch aller Fenster mit einer 3-Scheiben-Wärmeschutzverglasung, die moderne Zentralheizung mit Solarunterstützung sowie die Dämmung aller Kellerdecken und des Dachbodens führten zu einer erheblichen Steigerung der Energieeffizienz des Gebäudes. Durch die Maßnahmen konnten überdurchschnittliche Wärmeverluste verringert werden. Neben der neuen Fassade, dem Balkonanbau und der Dacherneuerung wird die Modernisierung im Jahr 2025 mit der Neugestaltung der Außenanlage abgeschlossen sein.

2024 wurde mit der Sanierung der Leverkusener Straße 13-17 inklusive der angrenzenden Stellplätze begonnen. Die Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder arbeitet hier mit der Stadt Schwedt/Oder zur Realisierung neuer Parkflächen und energiesparender LED-Technik zur Ausleuchtung der Verkehrsflächen zusammen.

Entwicklung im Personalbereich

Der Personalbestand hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum aufgrund von Renteneintritt kurzzeitig bis zur Wiederbesetzung verringert.

per 30.09.2023 121 Mitarbeiter davon 9 Azubis
per 30.09.2024 119 Mitarbeiter davon 9 Azubis

3. Lage der Gesellschaft

3.1 Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2023/2024 schließt mit einem Jahresüberschuss von 9.212,2 TEUR ab. Der Jahresüberschuss verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 1.024,1 TEUR. Das prognostizierte Jahresergebnis (7.470,1 TEUR), basierend auf dem zugrundeliegenden Wirtschaftsplan, wurde aufgrund höherer Zinserträge (608,0 TEUR) und verminderter Kostenpositionen (-1.793,7 TEUR) in den Bereichen Instandhaltung und Personalkosten übertroffen.

Durch planmäßige Tilgungen in Höhe von 1.750,7 TEUR und außerplanmäßige Tilgungen in Höhe von 1.888,1 TEUR im Geschäftsjahr und ein aktives Kreditmanagement konnten die Zinsaufwendungen für Darlehen um 82,7 TEUR gesenkt werden.

Die Zinserträge aus Geldanlagen stiegen im Geschäftsjahr 2023/2024 aufgrund positiver Zinsentwicklung um 571,8 TEUR auf 1.111,0 TEUR.

Das Jahresergebnis setzt sich aus dem positiven Geschäftsergebnis (11.947,0 TEUR), aus dem positiven Zins- und Beteiligungsergebnis (1.026,3 TEUR) sowie der Steuerbelastung in Höhe von 3.761,1 TEUR zusammen.

Das Tochterunternehmen Stadtgrün Schwedt GmbH wird das Wirtschaftsjahr 2024 voraussichtlich mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von ca. 42,1 TEUR abschließen.

3.2 Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2023/2024 war die Finanzlage der GmbH ausgeglichen. Das Unternehmen war liquide und konnte jederzeit seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen und wird auch künftig dazu in der Lage sein.

Die Guthaben bei Kreditinstituten mit einer Fälligkeit bis zu drei Monaten verringerten sich um 908,3 TEUR auf 33.737,2 TEUR per 30. September 2024.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 9.170,4 TEUR. Es ist ausreichend Tilgungspotential vorhanden, um den planmäßigen (1.830,6 TEUR) Kapitaldienst in 2023/2024 zu leisten.

3.3 Vermögenslage

Der Vermögensaufbau der Gesellschaft ist zum 30. September 2024 hinsichtlich der Fristigkeit von Vermögens- und Schuldposten ausgeglichen. Das langfristig im Unternehmen gebundene Anlagevermögen (192.514,4 TEUR) wird vollständig durch langfristig zur Verfügung stehendes Kapital (239.593,3 TEUR) gedeckt.

Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme erhöhte sich zum Vorjahr um 1,9 Prozentpunkte auf 95,4 % und ist Ausdruck einer soliden Basis für die weitere Entwicklung des Unternehmens.

Das Bilanzvolumen hat sich im Geschäftsjahr um 3.964,1 TEUR auf 245.833,8 TEUR erhöht. Maßgeblich hierfür ist im Wesentlichen die Erhöhung des Eigenkapitals durch den Jahresüberschuss.

3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

2023/2024 2022/2023
Eigenkapitalquote nach Vermögenslage in % 95,4 93,5
Leerstand in % 1,87 2,04
Instandhaltungskosten in €/m2 20,67 18,55
Kapitaldienst zur Nettokaltmiete (Ist) in % 5,34 5,44

3.5 Gesamteinschätzung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist gesichert und die Zahlungsfähigkeit gewährleistet. Das positive Jahresergebnis führte in dem abgelaufenen Geschäftsjahr zur weiteren Stärkung der Ertragslage.

3.6 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Als städtisches Wohnungsunternehmen verbindet die Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder im Sinne der kommunalen Daseinsvorsorge wirtschaftliche mit sozialer Verantwortung. Nachhaltigkeit und Klimaschutz spielen dabei eine zunehmend wichtige Rolle.

Unser Unternehmen möchte unseren Mietern eine hohe Wohn- und Lebensqualität bieten. Die Stärkung von Nachbarschaften und die Entwicklung von Quartieren stehen dabei im Fokus. Mit einer familienfreundlichen Gestaltung unserer Außenanlagen, Mieterfesten, der Ausrichtung und Unterstützung öffentlicher Veranstaltungen und der Teilnahme an Messen stärken wir unsere öffentliche Sichtbarkeit.

Dafür beteiligen sich unsere Mitarbeiter zudem an vielen städtischen Sportevents, was auch positiv zur Teambildung beiträgt.

Wir übernehmen soziale Verantwortung, indem wir eine Vielzahl von regionalen Vereinen und Initiativen finanziell mit Spenden unterstützen.

Für Senioren bieten wir Servicelösungen wie die Vermittlung haushaltsnaher Dienstleistungen an und stellen altersgerechte Wohnungen zur Verfügung.

In unserer Mieterzeitung „Wohnbauten - info“ werden unsere Mieter vierteljährlich über aktuelle bauliche Aktivitäten und wohnungswirtschaftliche Themen informiert. Ergänzend wurde in 2024 eine eigene Social-Media-Präsenz auf Instagram und Facebook erfolgreich gestartet.

Auf vielen Freiflächen haben wir Wildbienen- und Wildblumenwiesen in unseren Wohnquartieren geschaffen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur Biodiversität.

4. Chancen-, Risiken- und Prognosebericht

4.1 Risikofrüherkennung

Das Risikofrüherkennungssystem entspricht der Größe der Gesellschaft und ihrer Geschäftsbereiche. Wesentlicher Bestandteil der Risikovorsorge ist eine fünfjährige Planungsrechnung innerhalb des Wirtschaftsplanes. Analysen der Plan-Ist-Abweichungen, die Überwachung des Bauplanes und die jährliche Wirtschaftlichkeitsanalyse der Wohnobjekte sichern u.a. eine zeitnahe Beobachtung der für die wirtschaftliche Entwicklung maßgeblichen Faktoren, um so bei Fehlentwicklungen zielgerichtet entgegenzuwirken.

Einen Schwerpunkt des Risikofrüherkennungssystems bilden eine monatliche intensive Überwachung und Analyse der Entwicklung der Mietrückstände und ihrer zügigen sowie konsequenten Beitreibung.

Die Kontrolle der Liquidität erfolgt durch Abruf aller Kontostände und Kontobewegungen täglich.

Als wesentliches Kontroll- und Steuerungsinstrument gilt die periodisch erfolgende Berichterstattung zur Erfolgs- und Liquiditätsentwicklung, zu den Leerständen sowie zu den entsprechenden Plankennziffern in den Aufsichtsratssitzungen der Gesellschaft.

Die organisatorischen Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, eine langfristige Unternehmensstabilität zu gewährleisten und basieren auf Funktionstrennung, dem Vier-Augen-Prinzip und Transparenz. Dabei ist das Berichtswesen in die Unternehmensabläufe integriert, das heißt, es erfolgt zum großen Teil arbeitsbegleitend. Schriftliche Arbeits- und Geschäftsanweisungen regeln die Arbeitsabläufe und sind jederzeit digital für die Mitarbeiter abrufbar. Interne und externe Vollmachten sind klar geregelt.

Die Berichterstattung der Abteilungsleiter in regelmäßigen Teammeetings hilft der Geschäftsführung sowohl interne und externe Risiken zeitnah zu erkennen und entgegenzuwirken.

Die Compliance-Richtlinie des Unternehmens enthält die grundlegenden Prinzipien und Regeln für das Verhalten aller Mitarbeiter innerhalb des Unternehmens und in der Beziehung zu Geschäftspartnern und in der Öffentlichkeit.

Zur Gewährleistung der Einhaltung der einschlägigen steuerlichen Vorschriften und der Vermeidung von steuerlichen Risiken für das Unternehmen ist ein Tax-Compliance-Management-System implementiert.

4.2 Risiken

Die gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen in der Wohnungswirtschaft verändern sich stetig und haben unmittelbare Auswirkungen auf die unternehmensspezifischen Strategien.

Risiken sieht die Gesellschaft bei Entwicklungen in den Bereichen der Demografie, Nachhaltigkeit, Energie- und Baukosten und richtet ihre Unternehmens- und Investitionspolitik daran aus.

Schwerpunkte bei der Überwachung der internen Risiken bilden die Miet- und Leerstandentwicklung, die Liquidität, die Zinsentwicklung, die Budgeteinhaltung, die Kosten der Bau- und Instandhaltungstätigkeit sowie deren Wirtschaftlichkeit.

Rechtliche Risiken wie Prozessrisiken, Vertragsrisiken, Änderungen und Neuerungen in der Gesetzgebung etc. werden frühzeitig analysiert und bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt.

Eine nicht unwesentliche Bedeutung gewinnt immer mehr der Fachkräftemangel. In den letzten Jahren ist ein starker Rückgang an potenziellen Bewerbern zu verzeichnen. Mangelndes Fachwissen und fehlendes Personal kann sich auf unterschiedliche Unternehmensbereiche negativ auswirken.

Um ein erhöhtes Risiko von Cyber-Angriffen zu minimieren und EDV-System-Ausfälle zu verhindern, wurden Notfallpläne und Sicherheitskonzepte implementiert. Eine spezielle Cyberversicherung schützt vor finanziellen und Haftpflichtschäden.

Das Risiko von Datenschutzverstößen nach der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wird durch ein Datenschutzmanagementsystem gewährleistet. Der interne Datenschutzbeauftragte überprüft die Einhaltung und schult die Mitarbeiter regelmäßig.

4.3 Risikolage

Die Stadt Schwedt/Oder befindet sich aktuell in der Planungs- und ersten Umsetzungsphase der selbst angestrebten Transformation in Zusammenarbeit mit allen wirtschaftlichen Akteuren der Region.

Die Sicherung des Wirtschaftsstandortes Schwedt/Oder für die nächsten Jahrzehnte ist dabei wichtigstes Ziel.

Die aktuellen Prozesse der PCK Raffinerie Schwedt bei der Erdöllieferung, angestrebten Umstellung auf alternative Energieformen wie Wasserstoff und die ungeklärte Anteilseignerstruktur gestalten sich als langwierig und schwierig. Veränderungen hätten unmittelbare Auswirkungen auf Arbeitsplätze, Einwohnerzahl und letztlich auf die Wohnungsnachfrage.

Die Energiepreise stagnieren weiter auf einem konstant hohen Niveau. Die Versorgung mit Wärme und Strom ist zurzeit deutschlandweit gesichert.

Ab 2024 müssen sich Vermieter erstmals an den CO2 -Kosten ihrer vermieteten Gebäude beteiligen. Der prozentuale Anteil erfolgt durch Einordnung in ein gesetzlich vorgeschriebenes Stufenmodell und orientiert sich am Wärmeverbrauch der Mieter. Dies stellt einen nicht unerheblichen neuen Kostenfaktor dar. Auch, wenn Mieter finanziell leicht entlastet werden, fehlt aufgrund der widersprüchlichen Berechnungsmethode der Anreiz für die vom Staat gewünschten energetischen Modernisierungen. Letztlich haben Vermieter keinen Einfluss auf den Heizverbrauch ihrer Mieter und werden die CO2 -Kosten langfristig auf die Grundmiete umlegen.

Für die Abrechnungsperiode 2023/2024 wird das Unternehmen mit ca. 143 TEUR CO2 -Kosten belastet.

Inflation, steigende Materialkosten und hohe Tarifabschlüsse in fast allen Branchen haben auch weiterhin starken Einfluss auf die Höhe der Betriebskosten.

Das Risiko von Lieferengpässen und weiteren Preissteigerungen bei verschiedenen Baumaterialien mit Auswirkungen auf bestehende und geplante Bauprojekte ist auch in 2024 aktuell. Dies betrifft sowohl den Bereich Neubau wie auch die Modernisierung und die Instandhaltung von Wohnobjekten. Es kann zu Verzögerungen und der Unwirtschaftlichkeit von geplanten Maßnahmen kommen. Wir werden diese laufend beobachten und soweit möglich Strategien zur Risikobegrenzung entwickeln.

Die Grundsteuerreform und die damit verbundene Neuberechnung der Grundsteuer ab 2025 ist noch in der Bearbeitung der Finanzämter und Gemeinden. Ob es zu einer insgesamten Erhöhung im Wohnbauten Grundstücksbestand kommen wird, ist derzeit abzuwarten.

Bestandsgefährdende Risiken sind aufgrund der finanziellen Ausstattung des Unternehmens, der Marktposition und der derzeitigen Nachfrage nicht gegeben.

4.4 Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Als wesentliche Finanzinstrumente sind neben den in der Bilanz enthaltenen flüssigen Mitteln insbesondere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zu nennen. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

Alle langfristigen Darlehen, die die Gesellschaft bei Geschäftsbanken aufgenommen hat, sind dinglich gesichert. Die zwei Darlehen werden bis Ende 2024 planmäßig und bis März 2025 sondergetilgt.

Zum Bilanzstichtag 30.09.2023 wurde der Gesellschaft mit Datum 03.05.2024 durch die Bundesbank die Notenbankfähigkeit bescheinigt.

4.5 Chancen- und Prognosebericht

Für die nächsten Jahre wird mit positiven Jahresergebnissen gerechnet. Liquidität, Ertragslage und Investitionsfähigkeit der Gesellschaft sind langfristig gesichert. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 wird ein Jahresüberschuss von ca. 6,8 Mio. EUR erwartet.

Zur Bereitstellung kunden- und marktorientierter Angebote und zur langfristigen Sicherung der Vermietbarkeit und des Preisniveaus setzt das Unternehmen auf sukzessive insbesondere energetische Modernisierungen des Bestandes, die Verbesserung des Wohnumfeldes sowie auf die Erhöhung der Attraktivität ihrer Wohnquartiere.

Im Hinblick auf die demografischen Prognosen in der Region werden wir bei Neubauprojekten den Bedarf an altersgerechten und weitgehend barrierearmen Wohnungen berücksichtigen. Auch die sich verändernden Wohnbedürfnisse bei Single- und Familienhaushalten finden bei der Neubauplanung in individuellen, großzügig neugestalteten Grundrissen Beachtung.

Der angestrebte Transformationsprozess der Stadt Schwedt/Oder zur Förderung neuer Technologien, Start-Ups und einer besseren Verkehrsanbindung eröffnet in der Zukunft langfristig neue Perspektiven für innovative Wohnprojekte.

Die Investitionen des Geschäftsjahres 2024/2025 werden vollständig aus Eigenmitteln finanziert.

Das Unternehmen orientiert sich langfristig an den bekannten Szenarien des „Masterplanes 2025+“ und der verabschiedeten „Fortschreibung der Stadtumbaustrategie 2030+“.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen entwickeln, um langfristig positive Impulse zu geben und attraktives Bauen zu ermöglichen.

4.6 Energieeffiziente Maßnahmen im Geschäftsjahr 2024/2025

Für das kommende Wirtschaftsjahr sind u.a. folgende energetische Baumaßnahmen geplant:

In 79 Wohneinheiten erfolgt die Strangsanierung sowie die Umstellung von Kochgasanschluss auf Elektroanschluss verbunden mit dem Einbau von neuen Kochherden. Durch die Dämmung der neuen Leitungen wird eine deutliche Verringerung der Wärmeverluste und eine bessere Energieeffizienz erreicht.

In der Schwedter Straße 2 a,b, im Ortsteil Vierraden wird im Jahr 2025 die vorhandene Gastherme durch eine neue, effizientere Therme ersetzt.

Mit der Sanierung der Parkflächen in der Leverkusener Straße 13-17 realisiert die Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder die Aufstellung energiesparender LED-Technik zur Ausleuchtung der Verkehrsflächen.

Der sukzessive Austausch von Glühlampen zu LED-Beleuchtung im gesamten Wohnungsbestand wird weiterhin fortgesetzt.

4.7 Heizenergie- und Klimareport

Das Unternehmen sammelt und wertet seit 1995 Daten zum Wärmebedarf, den CO2 -Emissionen und zum Energieverbrauch aus. Diese werden regelmäßig im fortgeschriebenen Heizenergie- und Klimareport veröffentlicht. Der aktuelle Report 2020 betrachtet den Zeitraum 1994-2019. Eine Aktualisierung ist für 2025 in Vorbereitung und wird die Jahre 1994 - 2024 auswerten.

4.8 Energie- und Klimaschutzstrategie 2045

Die Bundesregierung hat mit den Änderungen des Klimaschutzgesetzes die Klimaschutzvorgaben verschärft und das Ziel der Treibhausgasneutralität für den Gebäudesektor bis 2045 festgelegt. Im Pariser Klimaschutzabkommen wurde der Wert von 6 kg CO2 /m2 Wohnfläche und Jahr als Ziel gesetzt, während die Bundesregierung von 1 kg - 2 kg CO2 /m2 Wohnfläche für einen klimaneutralen Gebäudebestand ausgeht.

Maßgeblich für den CO2 -Verbrauch in der Immobilienwirtschaft ist das Verbrauchsverhalten der Mieter, das Heizmedium und der Modernisierungsgrad der Gebäude.

Der Anteil des Gebäudebestandes der Wohnbauten GmbH mit Fernwärmeversorgung lag zum 30.09.2024 bei 93%.

Es ist geplant, eine Energie- und Klimaschutzstrategie bis 2045 für das Unternehmen zu entwickeln, die die kurz, mittel- und langfristigen Handlungsbedarfe ermittelt, um die gesetzlichen Vorgaben zur CO2 -Neutralität zu erfüllen.

Aufgrund des Umfangs und der Komplexität der Thematik wurde eigens eine Stabsstelle Nachhaltigkeit geschaffen, die direkt der Geschäftsleitung untergeordnet ist.

Letztlich abzuwarten ist eine mögliche Evaluierung der gesetzlichen Klimavorschriften nach der neuen Regierungsbildung im Frühjahr 2025.

Voraussetzung ist danach auch die Strategie der Stadtwerke Schwedt/Oder zur Wärmewende und die kommunale Wärmeplanung der Stadt Schwedt/Oder.

 

Schwedt/Oder, den 07. Februar 2025

Geschäftsführung

Maren Schmidt

Bilanz zum 30.September 2024

Aktiva

30.09.2024 30.09.2023
- EUR - - EUR - - EUR -
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen und Software 68.939,83 38.581,81
Sachanlagen
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 160.797.489,63 157.844.239,56
Grundstücke mit Geschäfts- und anderen Bauten 8.235.792,80 8.440.790,90
Grundstücke ohne Bauten 1.066.067,33 987.939,82
Bauten auf fremden Grundstücken 21.878,96 25.684,02
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 799.877,86 622.796,81
Anlagen im Bau 10.782.204,06 9.243.128,95
Bauvorbereitungskosten 647.467,38 182.350.778,02 313.363,90
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 94.739,10 50.000,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 10.000.000,00 10.094.739,10 10.000.000,00
Anlagevermögen insgesamt 192.514.456,95 187.566.525,77
Umlaufvermögen
Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte
Unfertige Leistungen 16.063.046,66 15.246.323,49
Andere Vorräte 4.461,30 16.067.507,96 7.068,37
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Vermietung 558.179,91 391.666,11
Forderungen aus anderen Lieferungen und Leistungen 4.559,26 1.491,95
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 43,25 4,05
Forderungen gegen Gesellschafterin 82.107,00 34.555,09
Sonstige Vermögensgegenstände 1.444.311,33 2.089.200,75 1.234.890,74
Flüssige Mittel
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 54.252.258,42 55.393.749,23
Andere Rechnungsabgrenzungsposten 543,51 126,29
Bilanzsumme 264.923.967,59 259.876.401,09

Passiva

30.09.2024 30.09.2023
- EUR - - EUR - - EUR -
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 20.452.000,00 20.452.000,00
Kapitalrücklage 597.929,62 597.929,62
Gewinnrücklagen
Sonderrücklage gem. § 27 Abs. 2 DMBilG 57.786.187,20 57.786.187,20
Andere Gewinnrücklagen 146.481.377,03 204.267.564,23 137.045.121,44
Jahresüberschuss 9.212.151,05 10.236.255,59
Eigenkapital insgesamt 234.529.644,90 226.117.493,85
Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen 5.063.681,00 4.850.821,00
Steuerrückstellungen 53.547,00 53.547,00
Sonstige Rückstellungen 166.723,34 5.283.951,34 200.296,81
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.493.913,10 5.132.699,13
Erhaltene Anzahlungen 16.568.204,54 15.940.975,63
Verbindlichkeiten aus Vermietung 3.899.116,76 3.570.743,35
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.665.328,49 3.509.197,56
Sonstige Verbindlichkeiten 483.808,46 25.110.371,35 462.738,00
davon aus Steuern 88.029,84 (Vorjahr 79.137,34 )
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 3.036,67 (Vorjahr 0,00 )
Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 37.888,76
Bilanzsumme 264.923.967,59 259.876.401,09

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01.10.2023 bis 30.09.2024

Geschäftsjahr Vorjahr
- EUR - - EUR - - EUR -
Umsatzerlöse
aus der Hausbewirtschaftung 49.345.040,05 48.248.313,31
aus Betreuungstätigkeit 110.383,26 110.579,56
aus anderen Lieferungen und Leistungen 40.804,81 49.496.228,12 32.858,00
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen 816.723,17 923.584,82
Sonstige betriebliche Erträge 382.098,12 267.276,47
Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen Aufwendungen für Hausbewirtschaftung 23.681.699,42 21.583.555,18
Personalaufwand
Löhne und Gehälter 5.624.476,21 5.465.947,64
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.458.516,04 7.082.992,25 1.142.775,03
davon für Altersversorgung 321.091,84 ( Vorjahr 38.322,87 )
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.884.464,15 5.755.958,54
Sonstige betriebliche Aufwendungen 912.993,23 826.992,45
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.112.287,02 544.257,83
davon aus Abzinsung 0,00 ( Vorjahr 0,00 )
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 174.946,79 253.799,35
davon aus Aufzinsung 86.080,85 ( Vorjahr 85.812,51 )
Steuern vom Einkommen und Ertrag 3.761.100,92 3.784.840,08
Ergebnis nach Steuern 10.309.139,67 11.313.001,72
Sonstige Steuern 1.096.988,62 1.076.746,13
Jahresüberschuss 9.212.151,05 10.236.255,59

Anhang des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis 30.09.2024

A. Allgemeine Angaben

Die Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder hat ihren Sitz in Schwedt/Oder und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Neuruppin (Reg.Nr. HRB 9975 NP).

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), unter Berücksichtigung des GmbH-Gesetzes, des DMBilG und der Formblattvorschriften für Wohnungsunternehmen aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten.

Die Immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig über die betriebliche Nutzungsdauer von 3 und 5 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen wurden im Anschaffungsjahr anteilig vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer.

Die Nutzungsdauer von Wohnbauten wird bei Gebäuden, die nach 1925 und vor 1990 fertig gestellt wurden, mit 50 Jahren, bei vor 1925 fertig gestellten Altbauten mit 40 Jahren festgelegt. Für die im Geschäftsjahr 2007/08 eingebrachten Wohngebäude ist die Nutzungsdauer auf 10 bzw. 45 Jahre festgelegt. Neubauten werden über 50 Jahre und Geschäftsbauten und andere Bauten über 20, 40 bzw. 50 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibung der im GJ’22 erworbenen Flemsdorfer Dorfstr. 07-09 und 10-12 erfolgt über 35 Jahre.

Die Nutzungsdauer für andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 3 und 20 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 netto werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben, wobei der Abgang in voller Höhe unterstellt wird.

Die Abschreibungen erfolgten planmäßig linear. Zugänge werden zeitanteilig abgeschrieben.

Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

In den Wertpapieren des Anlagevermögens wurden Festzinsanleihen mit EUR 10.000.000,00 als langfristige Geldanlage bilanziert. Die Wertminderung zum Bilanzstichtag ist aufgrund ihrer Höhe (EUR 232.500,00) und ihres erwarteten Zeitraums als nicht dauerhaft anzusehen.

Die unfertigen Leistungen sind zu Anschaffungskosten abzüglich zu erwartender Ausfälle wegen Leerstand und der nicht umlegbaren CO2 -Abgabe bewertet.

Forderungen werden zum Nennwert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wird durch Abschreibungen Rechnung getragen.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bemessen.

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt mit ihrem Erfüllungsbetrag.

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagenspiegel verwiesen.

Die unfertigen Leistungen von TEUR 16.063,0 enthalten ausschließlich noch nicht abgerechnete Betriebskosten.

Für das Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis 30.09.2024 besteht eine Forderung gegenüber der Gesellschafterin aus Erstattung für Gewerbesteuer des Geschäftsjahres 2024 von TEUR 84,8.

Die Forderung wurde mit Verbindlichkeiten aus der Umlage der Verbandsbeiträge des Wasser- und Bodenverbandes „Welse" in Höhe von TEUR 2,7 verrechnet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten u. a. Steuererstattungsansprüche (TEUR 441,9) und angesammelte Instandhaltungsrücklagen (TEUR 592,5).

Die Rücklagen entwickelten sich wie folgt:

Bestand am Ende des Vorjahres Einstellung (+) / Entnahme (-) Bestand am Ende des Geschäftsjahres
in € in € in €
Kapitalrücklage 597.929,62 0,00 597.929,62
Sonderrücklage gem.§ 27 Abs.2 DMBilG 57.786.187,20 0,00 57.786.187,20
Andere Gewinnrücklagen 137.045.121,44 +9.436.255,59 146.481.377,03

Die Gesellschafterversammlung fasste am 21. Mai 2024 den Beschluss, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis 30.09.2023 von TEUR 10.236,3 mit TEUR 9.436,3 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen und mit TEUR 800,0 an den Gesellschafter auszuschütten.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde an die geänderten Vorschriften des § 253 Abs.2 HGB angepasst. Dabei sind gemäß einem versicherungsmathematischen Gutachten künftige Gehalts- und Rentenanpassungen von 2,0 % p.a. berücksichtigt. Es werden die Richttafeln nach Prof. Dr. Heubeck 2018 G zugrunde gelegt. Die Berechnungen im versicherungsmathematischen Gutachten erfolgten nach dem versicherungsmathematischen Teilwertverfahren. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 (6) HGB beträgt TEUR -15,0.

Die Abzinsung erfolgte mit dem durch die Deutsche Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren. Daraus ergaben sich Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 86,1.

Für das Geschäftsjahr 2022/2023 besteht eine Rückstellung für Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 53,5.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen mit TEUR 74,0 Prüfungs- und Steuerberatungskosten, TEUR 70,0 Urlaubsrückstellung sowie TEUR 22,7 Archivierungskosten.

Die Verbindlichkeiten enthalten keine Beträge größeren Umfangs, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Zur Fristigkeit der Verbindlichkeiten einschließlich deren Sicherheiten wird auf den Verbindlichkeitenspiegel verwiesen.

Die Ermittlung latenter Steuern wird anhand des bilanzorientierten Konzepts vorgenommen. Danach werden auf sämtliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern abgegrenzt.

Die folgende Tabelle zeigt die latenten Steueransprüche und -schulden für einzelne Bilanzposten vor Saldierung:

Bilanzposten Differenzen
Aktiv Passiv
Anteile an verbundenen Unternehmen X
Pensionsrückstellungen X
Sonstige Rückstellungen X
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen X

Ein Ansatz von aktiven latenten Steuern erfolgt nicht, da das bestehende Aktivierungswahlrecht ausgeübt wird.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sind keine wesentlichen periodenfremden Erträge und Aufwendungen enthalten.

Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung jeweils gesondert (als davon-Vermerk) unter den Posten „Zinsen und ähnliche Aufwendungen“ und „Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge“ ausgewiesen.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen auf Körperschaftsteuer (TEUR 1.679,1), Kapitalertragsteuer (TEUR 277,7), Solidaritätszuschlag (TEUR 107,6) und Gewerbesteuer (TEUR 1.557,6).

D. Sonstige Angaben

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung: Frau Maren Schmidt

Auf die Angaben der Bezüge der Geschäftsführer wird entsprechend § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:

Frau Annekathrin Hoppe Vorsitzende Bürgermeisterin
Frau Susan Jahr Krankenschwester
Herr Jens Köppen stellv. Vorsitzender Mitglied des Bundestages
ab 12.09.2024
Herr Peter Schneider ab 12.09.2024 Customer Service Maschinenbau
Herr Roman Weihser ab 12.09.2024 BU-Rentner
Herr Marco Sandow ab 12.09.2024 Papiermachermeister
Herr Sylvio Felske ab 12.09.2024 Schornsteinfegermeister
Herr Detlef Viert bis 11.09.2024 Rentner
Herr Ulrich Giese bis 11.09.2024 Rentner
Herr Reiner Prodöhl bis 11.09.2024 Rentner
Herr Norman Baas bis 11.09.2024 Bauingenieur
Herr Torsten Gärtner bis 11.09.2024 Bankangestellter

Die Aufsichtsratsvergütung betrug im Geschäftsjahr TEUR 4,4.

Personalstruktur

Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug

- Kaufmännische Angestellte 40,58
- Technische Angestellte 13,75
- Gewerbliche Arbeitnehmer 13,42
- Hausmeister / Hauswarte 42,42
110,17
- Geschäftsführer 1,00
Insgesamt: 111,17
davon Teilzeitbeschäftigte 5,00

Außerdem wurden am 30.09.2024 neun Auszubildende beschäftigt.

Bauverpflichtungen

Es besteht eine Bauverpflichtung für das Grundstück Straße der Jugend/hintere Berliner Straße innerhalb von fünf Jahren nach Beurkundung des Kaufvertrages (01.12.2022). Für das Grundstück Seepferdchenring besteht eine Bauverpflichtung, innerhalb von drei Jahren nach Beurkundung (22.07.2024) mit dem Bau zu beginnen und nach fünf Jahren fertigzustellen.

Verbundene Unternehmen

Die Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder ist an folgenden Unternehmen beteiligt:

Stadtgrün Schwedt GmbH
Sitz Neuer Friedhof 1
16303 Schwedt/Oder
Beteiligungsquote 100 %
Eigenkapital zum 31.12.2024 EUR 532.367,12
Ergebnis 2024 EUR -42.076,37

Honorare des Abschlussprüfers

Für die im Geschäftsjahr 01.10.2023 bis 30.09.2024 erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers DOMUS AG sind folgende Honorare (netto) erfasst worden:

TEUR
Abschlussprüfungen 38,7
Steuerberatungsleistungen 23,5
Honorare des Abschlussprüfers 62,2

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, aus dem Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis 30.09.2024 von EUR 9.212.151,05 einen Betrag von EUR 8.412.151,05 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen und EUR 800.000,00 an den Gesellschafter auszuschütten.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Am 01.10.2024 erfolgte der Kauf der Wohnungsgesellschaft Oder-Welse GmbH mit 68,01 % der Geschäftsanteile für 3.470,1 TEUR von der Stadt Schwedt/Oder.

 

Schwedt/Oder, den 07.02.2025

Geschäftsführung

Maren Schmidt

Der Jahresabschluss wurde am 29.04.2025 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024

AK/HK 01.10.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung AK/HK 30.09.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen und Software 521.253,17 56.426,93 13.901,58 0,00 563.778,52
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 521.253,17 56.426,93 13.901,58 0,00 563.778,52
II. Sachanlagen
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 274.774.998,18 2.030.385,47 0,00 6.322.018,44 283.127.402,09
Grundstücke mit Geschäfts- und anderen Bauten 13.102.378,68 89.451,12 0,00 4.511,76 13.196.341,56
Grundstücke ohne Bauten 987.939,82 266.448,42 0,00 -188.320,91 1.066.067,33
Bauten auf fremden Grundstücken 152.202,25 0,00 0,00 0,00 152.202,25
Andere Anlagen, Bertriebs- und Geschäftsausstattung 2.648.861,33 333.556,41 127.305,88 0,00 2.855.111,86
Anlagen im Bau 9.243.128,95 7.677.284,40 0,00 -6.138.209,29 10.782.204,06
Bauvorbereitungskosten 313.363,90 334.103,48 0,00 0,00 647.467,38
Summe Sachanlagen 301.222.873,11 10.731.229,30 127.305,88 0,00 311.826.796,53
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 44.739,10 0,00 0,00 94.739,10
Wertpapiere des Anlagevermögens 10.000.000,00 0,00 0,00 0,00 10.000.000,00
Summe Finanzanlagen 10.050.000,00 44.739,10 0,00 0,00 10.094.739,10
Anlagevermögen insgesamt 311.794.126,28 10.832.395,33 141.207,46 0,00 322.485.314,15
kumulierte Abschreibungen 01.10.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abschreibungen auf Abgänge kumulierte Abschreibungen 30.09.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen und Software 482.671,36 26.068,91 13.901,58 494.838,69
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 482.671,36 26.068,91 13.901,58 494.838,69
II. Sachanlagen
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 116.930.758,62 5.399.153,84 0,00 122.329.912,46
Grundstücke mit Geschäfts- und anderen Bauten 4.661.587,78 298.960,98 0,00 4.960.548,76
Grundstücke ohne Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00
Bauten auf fremden Grundstücken 126.518,23 3.805,06 0,00 130.323,29
Andere Anlagen, Bertriebs- und Geschäftsausstattung 2.026.064,52 156.475,36 127.305,88 2.055.234,00
Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Bauvorbereitungskosten 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 123.744.929,15 5.858.395,24 127.305,88 129.476.018,51
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen insgesamt 124.227.600,51 5.884.464,15 141.207,46 129.970.857,20
Buchwert 30.09.2024 Buchwert 30.09.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen und Software 68.939,83 38.581,81
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 68.939,83 38.581,81
II. Sachanlagen
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 160.797.489,63 157.844.239,56
Grundstücke mit Geschäfts- und anderen Bauten 8.235.792,80 8.440.790,90
Grundstücke ohne Bauten 1.066.067,33 987.939,82
Bauten auf fremden Grundstücken 21.878,96 25.684,02
Andere Anlagen, Bertriebs- und Geschäftsausstattung 799.877,86 622.796,81
Anlagen im Bau 10.782.204,06 9.243.128,95
Bauvorbereitungskosten 647.467,38 313.363,90
Summe Sachanlagen 182.350.778,02 177.477.943,96
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 94.739,10 50.000,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 10.000.000,00 10.000.000,00
Summe Finanzanlagen 10.094.739,10 10.050.000,00
Anlagevermögen insgesamt 192.514.456,95 187.566.525,77

Verbindlichkeitenspiegel zum 30.09.2024

( Werte zum Jahresabschluss am 30.09.2023 in Klammern )

Verbindlichkeiten Insgesamt Restlaufzeiten
bis zu 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre
- EURO - - EURO - - EURO - - EURO -
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.493.913,10* 1.493.913,10 0,00 0,00
(5.132.699,13 ) ( 3.638.786,03 ) ( 1.493.913,10 ) ( 0,00 )
Erhaltene Anzahlungen 16.568.204,54 16.568.204,54 - -
( 15.940.975,63 ) ( 15.940.975,63 ) - -
Verbindlichkeiten aus Vermietung 3.899.116,76 3.899.116,76 - -
( 3.570.743,35 ) ( 3.570.743,35 ) - -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.665.328,49 2.501.543,55 163.784,94 -
(3.509.197,56 ) ( 3.348.903,32 ) ( 160.294,24 ) -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 - -
(0,00 ) (0,00 ) - -
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafterin 0,00 0,00 - -
(0,00 ) (0,00 ) - -
Sonstige Verbindlichkeiten 483.808,46 483.808,46 - -
( 462.738,00 ) ( 462.738,00 ) - -
Verbindlichkeiten gesamt: 25.110.371,35 24.946.586,41 163.784,94 0,00
( 28.616.353,67 ) ( 26.962.146,33 ) ( 1.654.207,34 ) ( 0,00 )

* 1.318.154,73 EUR sind grundpfandrechtlich gesichert.

175.758,37 EUR sind Altverbindlichkeiten nach Art. 22 Abs. 4 des Einigungsvertrages.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder, Schwedt/Oder

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wohnbauten GmbH Schwedt/Oder für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 28. Februar 2025

DOMUS Steuerberatungs-AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marius Rohmann, Wirtschaftsprüfer

Torsten Fechner, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 / 2024, wie durch Gesetz und Gesellschaftervertrag bestimmt, seine Pflichten wahrgenommen.

Die Geschäftsführung wurde bei der Ausübung ihrer Tätigkeit gefördert, beraten und überwacht. Sie informierte den Aufsichtsrat über den Verlauf der Geschäfte und die Lage des Unternehmens regelmäßig, zeitnah und umfassend durch schriftliche und mündliche Berichte.

Zu allen für die Gesellschaft grundlegenden Themenbereichen wurden durch den Aufsichtsrat die notwendigen Beschlüsse gefasst.

Im Geschäftsjahr 2023 / 2024 hat der Aufsichtsrat 3 Sitzungen durchgeführt, in denen sich der Aufsichtsrat anhand der Berichterstattung der Geschäftsführung u.a. mit dem Geschäftsverlauf, der Ertrags-, der Risiko- und der Liquiditätslage sowie mit der strategischen Ausrichtung der Gesellschaft befasste.

Über die umfangreiche Bautätigkeit der Gesellschaft wurde der Aufsichtsrat durch die Geschäftsführung umfänglich informiert.

Die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes der Geschäftsführung ist durch die DOMUS Steuerberatungs-AG, -Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, vorgenommen worden.

Gemäß § 53 HGrG erstreckte sich die Prüfung auch auf die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung und die wirtschaftlichen Verhältnisse.

Der Bestätigungsvermerk wurde ohne Einschränkung erteilt.

Die Prüfungsberichte lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrates vor. In der Aufsichtsratssitzung vom 28.04.2025 hat der Abschlussprüfer über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet.

Der Aufsichtsrat hat über den Prüfungsbericht und Lagebericht der Geschäftsführung eingehend beraten. Seine Prüfung hat keinen Anlass zu Beanstandungen gegeben.

Dem Vorschlag der Geschäftsführung, aus dem Jahresüberschuss von EUR 9.212.151,05 einen Betrag von EUR 8.412.151,05 in andere Gewinnrücklagen einzustellen und EUR 800.000,00 an den Gesellschafter auszuschütten, ist der Aufsichtsrat gefolgt.

Der vorgelegte Jahresabschluss zum 30.09.2024 wurde durch den Aufsichtsrat geprüft und gebilligt.

Der Aufsichtsrat bittet den Gesellschafter um Entlastung für seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 01.10.2023 bis 30.09.2024.

Im Auftrag

 

Annekathrin Hoppe, Aufsichtsratsvorsitzende

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