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ACP IT Solutions AG AGAktiengesellschaft

JenaJena, DEU ·HRB 502159 Jena
Part 1 / 2

Structured data

Parsed, typed and queryable directly through the API.

Overview

Legal form
AG
Address
Prüssingstraße 35
07745 Jena
Commercial register
HRB 502159, Jena
Registration date
March 5, 2007
Industry
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Entwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Purpose
die Beratung, Planung, Projektierung und Realisierung von Projekten der Information und Kommunikation, einschließlich der Entwicklung und dem Vertrieb von Software, die Integration von Hard- und Softwarekomponenten zu Gesamtlösungen sowie Schulung und Wartung. Zulassungspflichtige handwerkliche Tätigkeiten sind nicht Unternehmensgegenstand.

Financials

Revenue 2025
17,47 Mio. €
Employees 2025
51
Total assets 2025
5,72 Mio. €
Net income 2025
−40.932 €
17 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

2025
Assets 5,72 Mio
  • Current Assets 92,9 % 5,31 Mio
  • Fixed Assets 6,4 % 366,7 k
  • Prepaid Expenses 0,7 % 41,7 k
Liabilities and Equity 5,72 Mio
  • Liabilities 60,5 % 3,46 Mio
  • Equity 34,4 % 1,97 Mio
  • Provisions 5,0 % 285,7 k
  • Accrued Expenses 0,1 % 7,5 k
Full balance sheet line items with an API key Get API key →

Balance sheet data available for 17 earlier fiscal years.

Profit & loss

2025
Income 37,31 Mio
  • Revenue 46,8 % 17,47 Mio
  • Material expenses 32,3 % −12,04 Mio
  • Personnel expenses 10,8 % −4,05 Mio
  • Other operating expenses 4,1 % −1,54 Mio
  • Gewinnvortrag 2,4 % 906,1 k
  • Balance sheet profit/loss 2,3 % 865,1 k
  • Other operating income 0,6 % 230,7 k
  • On intangible assets and property, plant, and equipment 0,3 % −104,7 k
  • Annual net profit/loss 0,1 % −40,9 k
  • Result after taxes 0,1 % −38,6 k
  • Interest and similar expenses 0,0 % −16,6 k
  • Other taxes 0,0 % −2,4 k
  • Income and profit taxes 0,0 % 1,7 k
  • Increase or decrease in finished and unfinished goods inventory 0,0 % −129
Full P&L line items with an API key Get API key →

P&L data available for 5 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Stefan Reinhardt since 2023 Board Member
  • Tommy Heuchert since 2014 Procura
5 former representatives · viewable with an API key Get API key →

Ownership & holdings

Shareholders

Ultimate beneficial owners (UBOs)

No beneficial owners conclusively identified — 2 possible matches from the transparency register.

History

  1. 2025
  2. 14.01.
    Exit of position
    Jana Günther · Procura
  3. 2024
  4. 07.11.
    Exit of position
    Hans-Uwe Schramm · Board Member
  5. 2023
  6. 21.12.
    Member entry
    J*** G****** · Procura
  7. 16.06.
    Change of company name
    ACP IT Solutions AG
  8. 21.03.
    Member entry
    Stefan Reinhardt · Board Member
  9. 21.03.
    Exit of position
    Stefan Reinhardt · Procura
  10. 21.03.
    Correction of personal data
    Tommy Heuchert · Procura
  11. 2021
  12. 18.11.
    Member entry
    Stefan Reinhardt · Procura
44 more entries Get API key →
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Raw data & documents

Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.

Annual statements (full text)

Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.

  • 2025 Jahresabschluss
  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
Previous year — readable in full

Jahresabschluss 2024

Published April 1, 2025 · Source: Bundesanzeiger

ACP IT Solutions AG (vormals: GODYO Enterprise Computing Aktiengesellschaft)

Jena

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Bilanz zum 31. März 2024

Aktiva

31.3.2024 31.3.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.749,69 3.457,35
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 280.177,13 319.656,96
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 170.163,98 450.341,11 182.938,48 502.595,44
452.090,80 506.052,79
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 128,60 5.000,00
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 136.873,66 137.002,26 293.117,32 298.117,32
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.383.911,75 1.258.550,76
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 57.519,35 18.378,04
3. Sonstige Vermögensgegenstände 127.621,09 1.569.052,19 195.052,36 1.471.981,16
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.420.087,60 1.881.723,28
3.126.142,05 3.651.821,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 29.463,52 36.364,48
3.607.696,37 4.194.239,03

Passiva

31.3.2024 31.3.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 600.000,00 600.000,00
III. Bilanzgewinn 906.070,62 592.958,51
2.006.070,62 1.692.958,51
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 18.278,57 285.139,07
2. Sonstige Rückstellungen 455.032,55 753.071,44
473.311,12 1.038.210,51
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 935.241,56 1.279.656,92
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 19.336,83
3. Sonstige Verbindlichkeiten 155.567,68 115.185,87
- davon aus Steuern EUR 153.847,96 (i. Vj. EUR 112.943,54)-
1.090.809,24 1.414.179,62
D. Rechnungsabgrenzungsposten 37.505,39 48.890,39
3.607.696,37 4.194.239,03

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

2023/2024 2022/2023
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 18.164.487,35 15.887.565,12
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -4.871,40 -93.899,25
3. Sonstige betriebliche Erträge 168.197,39 179.332,92
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -8.818.022,58 -7.695.996,26
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -3.513.339,10 -12.331.361,68 -2.516.352,31 -10.212.348,57
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.415.762,34 -3.343.874,58
b) Soziale Abgaben -639.134,46 -4.054.896,80 -595.927,09 -3.939.801,67
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -133.366,50 -131.785,82
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.341.226,90 -1.256.179,53
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.678,28 -2.151.35
- davon an verbundene Unternehmen EUR 1.678,28 (i. Vj. EUR 2.151,35) -
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -144.876,50 -141.434,00
10. Ergebnis nach Steuern 320.406,68 289.297,85
11. Sonstige Steuern -7.294,57 -4.436,93
12. Jahresüberschuss 313.112,11 284.860,92
13. Gewinnvortrag 592.958,51 308.097,59
14. Bilanzgewinn 906.070,62 592.958,51

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ACP IT Solutions AG

Firmensitz laut Registergericht: Jena

Registereintrag: Handelsregister: B

Registergericht: Jena

Register-Nr.: HRB 502159

Angabe der anzuwendenden Vorschriften:

Der Jahresabschluss der ACP IT Solutions AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde grundsätzlich unter der Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Als Nutzungsdauer werden überwiegend zwischen 1 und 5 Jahre zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer liegt dabei zwischen 2 und 20 Jahren.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird für Zugänge ab dem Geschäftsjahr 2010 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut die jeweils einschlägige Schwelle von EUR 1.000,00 nicht übersteigen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter sind für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist Bestandteil des Anhangs (Anlage zum Anhang).

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Fremdkapitalzinsen werden in die Herstellungskosten nicht eingerechnet. Bei Waren werden Bewertungsabschläge für mangelnde Gängigkeit vorgenommen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert oder mit ihren Zahlungsbeträgen unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalabwertung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausreichend Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel enthalten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten und sind zu Nennwerten angesetzt.

Der Ansatz des aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte zu Nennwerten und besteht im Wesentlichen aus Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital (auf den Inhaber lautende Stückaktien zu EUR 1,00) wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden für sämtliche ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Ansatz der passiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte zu Nennwerten und besteht im Wesentlichen aus Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Einnahmen für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EURO

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Restlaufzeiten von Forderungen und Verbindlichkeiten

In den sonstigen Vermögensgegenständen ist eine langfristige Forderung in Höhe von TEUR 69 enthalten. Der Rest der Forderungen und Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, wie im Vorjahr.

Mitzugehörigkeitsvermerke

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind sonstige Forderungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind ausgeglichen. Im Vorjahr betrafen TEUR 10 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Eigenkapital

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag von EUR 592.958,51 (i. Vj. EUR 308.097,59).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 455 setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 269), für Provisionen (TEUR 52), für Urlaubsansprüche (TEUR 40), sowie einer Rückstellung für Jahresabschlussarbeiten (TEUR 26) zusammen.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss (TEUR 313) auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Pflichtangaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Durchschnitt waren im Unternehmen 59,25 Arbeitnehmer im Geschäftsjahr 2023/2024 beschäftigt (54,25 Vollzeitangestellte, 5,00 Teilzeitangestellte).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Mietvertrag von TEUR 228 p. a. (Festmietzeit bis 31.12.2031), aus Gerätemieten von TEUR 9,5 p. a. und aus Kfz- Leasingverträgen von TEUR 143 p. a.

Konzernzugehörigkeit

Die ACP IT Solutions AG wird in den Konzernabschluss der ACP Group AG, Wien/Österreich, die den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird am Sitz des Mutterunternehmens veröffentlicht.

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Es bestanden im Geschäftsjahr 2023/2024 Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind.

Vorstand

Herr Hans-Uwe Schramm, Vorstand, Jena

Herr Stefan Reinhardt, Vorstand, Hohenfelden

Aufsichtsrat

Herr Günther Schiller, Vorsitzender, Thansau

Geschäftsführer der ACP Holding Deutschland GmbH, München

Herr Jörn Grunau, stellvertretender Vorsitzender, München

Director Partner Management & Einkauf der ACP Holding Deutschland GmbH, München

Herr Peter Zach, Kolbermoor

Director Sales & Marketing der ACP Holding Deutschland GmbH, München

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge mit besonderer Bedeutung eingetreten, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt wurden und die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Berichtsjahres hatten.

 

Jena, 30. Mai 2024

ACP IT Solutions AG

Hans-Uwe Schramm, Vorstand

Stefan Reinhardt, Vorstand

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.4.2024 Zugänge Abgänge 31.3.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 264.645,84 0,00 0,00 264.645,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 634.634,33 20.220,72 606,62 654.248,43
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 679.481.70 59.183,85 6.580.28 732.085,27
1.314.116,03 79.404,57 7.186,90 1.386.333,70
1.578.761,87 79.404,57 7.186,90 1.650.979,54
Kumulierte Abschreibungen
1.4.2024 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.3.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 261.188,49 1.707,66 0,00 262.896,15
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 314.977,37 59.700,55 606,62 374.071,30
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 496.543,22 71.958,29 6.580,22 561.921,29
811.520,59 131.658,84 7.186,84 935.992,59
1.072.709,08 133.366,50 7.186,84 1.198.888,74
Buchwerte
31.3.2024 31.3.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.749,69 3.457,35
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 280.177,13 319.656,96
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 170.163,98 182.938,48
450.341,11 502.595,44
452.090,80 506.052,79

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023/2024

der ACP IT Solutions AG

Jena

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Geschäftstätigkeit

Mit über 30 Jahren Erfahrung im IT-Umfeld bietet die ACP IT Solutions AG qualifizierte IT- Beratungsleistungen und konzipiert speziell auf die Kunden zugeschnittene IT-Lösungen. Nach Beratung, Konzeption und Installation der IT-Systeme werden die Kunden mittels Service Desk mit Support, Managed Service, Monitoring und Reporting unterstützt. Durch die Zusammenarbeit und Vernetzung mit Partnern sowie die Gewinnung von Neukunden in den Kundenbereichen Public und Mittelstand wurde der Bereich IT-Service ausgebaut.

Seit Februar 2016 ist die GODYO Enterprise Computing AG über ihre Muttergesellschaft, die ACP Holding Deutschland GmbH mit Sitz in München, ein Unternehmen der ACP-Gruppe. Im Juli 2023 erfolgte die Namensänderung zur ACP IT Solutions AG. Die ACP-Gruppe bietet herstellerunabhängig Consulting, Beschaffung und Integration, Cloud- und Managed Services, Datacenter Services sowie IT-Finanzierung für das gesamte IT-Sortiment für Unternehmen, Behörden und Organisationen jeder Größe. Gegründet 1993, beschäftigt der IT-Provider in Deutschland und Österreich aktuell über 2.100 Mitarbeiter an mehr als 50 Standorten.

2. Geschäftsverlauf

Entwicklung der Gesamtwirtschaft und des Unternehmens

Die bedeutsamsten Steuerungskennzahlen der ACP IT Solutions AG sind Umsatz und EBIT.

Diese Säulen werden in der jährlichen Planung besprochen und festgelegt. Die Gesellschaft ist über das monatliche Reporting in die Überwachung seitens der ACP-Gruppe integriert. Das monatliche Controlling stellt sicher, dass hier laufend und frühzeitig auf Abweichungen reagiert werden kann.

Im Jahr 2023 ist das Bruttoinlandsprodukt (preisbereinigt und kalenderbereinigt) in Deutschland als dem Kernabsatzmarkt der ACP mit -0,1% nahezu unverändert (i. Vj. 2,0 %) geblieben. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. 1

Die für die ACP wichtigen Ausrüstungsinvestitionen sind um 8,7 % gestiegen (i. Vj. 12 %). 2

1 Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 30.01.2024
2 Quelle: Statistisches Bundesamt, "Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen", Artikelnummer: 5811108213244

Der Markt für Informationstechnik veränderte sich mit 4,4 % im Jahr 2023. Die für ACP IT Solutions AG besonders relevanten Bereiche IT-Hardware wuchsen dabei mit 4,6 % und IT-Services mit 4,8 %. 3

Die Corona Pandemie hatte auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung immer noch Auswirkungen verspüren lassen. Im Markt der ACP IT Solutions AG, Jena, und deren langjährigen Kundenbeziehungen haben sich diese insbesondere durch die Notwendigkeit der Umstellung auf mobiles Arbeiten und der Einführung digitalisierungsunterstützender Applikationen gezeigt.

Die begrenzten IT-Ressourcen in den mittelständischen Unternehmen waren selbst auf diesen sprunghaften Bedarf nicht vorbereitet, sodass die Zusammenarbeit in neuen und bestehenden Kundenbeziehungen stark intensiviert und noch dienstleistungsorientierter wurde. Ein deutlicher Bedarf zeigte sich auch bei systemrelevanten Unternehmen und Institutionen.

Der seit Februar 2022 stattfindende Ukraine Krieg hat in unseren Kundenbeziehungen differenzierte Auswirkungen erkennbar werden lassen. Wir beobachten eine zunehmende Verunsicherung auf Grund volatiler Kostenentwicklungen und damit einer Zurückhaltung in den Investitionsentscheidungen.

Einschätzung der Unternehmensleitung

Die Entwicklung des Unternehmens zu einem integrierten Handels- und Dienstleistungshaus wurde im Geschäftsjahr 2023/2024 intensiv und erfolgreich fortgesetzt.

Das Unternehmen erzielte ein Umsatzwachstum von 14,3 % gegenüber dem Vorjahr, dazu trugen alle Produktbereiche der Hardware, Software und die projektgebundenen und laufzeitgebundenen Dienstleistungen bei.

Das Geschäftsjahr wurde mit einem positiven Ergebnis von TEUR 313 abgeschlossen, die Planung wurde damit nicht erfüllt.

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 15.887 um 14,3% auf TEUR 18.165 angestiegen, diese setzen sich im Wesentlichen zusammen aus TEUR 10.747 Hard- und Software sowie TEUR 7.271 Dienstleistungen. Insbesondere wurde im Segment der projektbezogenen und laufzeitgebundenen Dienstleistungen ein Wachstum erzielt. Im Segment Hard- und Software ist die pandemiebedingte Lieferkettenstörung sichtbar, trotzdem konnte durch Auflösung dieser im Q4 eine Erlössteigerung von 17 % erzielt werden. Der Rohertrag (Gesamtleistung abzüglich Waren- und Fremdleistungsaufwand) entwickelte sich auf TEUR 5.996 (i. Vj. TEUR 5.761) entsprechend.

Ohne die Nebenerlöse aus Vermietung sowie die Weiterberechnung von Personal- und Verwaltungskosten resultiert für das Geschäftsjahr 2023/2024 ein Rohertrag von TEUR 5.570 (i. Vj. TEUR 5.162). Das EBIT liegt mit TEUR 465 unter der Jahresplanung (TEUR 505) aus dem Januar 2023. Dieses Ergebnis wurde trotz pandemiebedingter Lieferkettenstörung, die für uns vor allem noch im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres spürbar wurde, erzielt.

3 www.bitkom.org, Marktdaten - ITK Konjunktur - ITK Markt Deutschland Januar 2024

Die Wareneinsatzquote blieb ungefähr konstant im Vergleich zum Vorjahr (48,4 %) und betrug 48,5 % von dem Gesamtumsatz.

Der Personalbestand des Unternehmens ist konstant auf Vorjahresniveau geblieben im Durchschnitt bei 58,25 Arbeitnehmern (i. Vj. 58,75). Der Personalaufwand ist von TEUR 3.940 um TEUR 115 auf TEUR 4.055 gestiegen. Die Personalaufwandsquote (bezogen auf die Umsatzerlöse) verringerte sich um 2,5%-Punkte. Die Erhöhung der Personalkosten ist auf die Sicherung und Entwicklung des Bestandes sowie auf die Gewinnung für Personal-Ersatz zurückzuführen.

Die Abschreibungen blieben im Vergleich zum Vorjahr auf ähnlichem Niveau und sind bezogen auf den Vergleichszeitraum bei TEUR 133 geblieben.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 1.341 und liegen damit über dem Wert des Vorjahres in Höhe von TEUR 1.256. Das resultiert überwiegend aus gestiegenen Werbekosten durch Namensänderung und den damit verbundenen Kosten.

Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde ein positives Ergebnis von TEUR 313 erzielt.

2. Finanzlage

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 0 und blieben somit unverändert zum Vorjahr. Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen betrugen TEUR 0 und sonstige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen zum Geschäftsjahresende TEUR 0.

Eine nach der indirekten Methode ermittelte Cashflow-Rechnung, d. h. ausgehend vom Jahresüberschuss mit Korrektur um die einzelnen nicht zahlungswirksamen Geschäftsvorfälle, zeigt die Veränderung des Bestandes an liquiden Mitteln nach folgenden Finanzierungsbereichen:

31.03.2024 31.03.2023
TEUR TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -382 882
Cashflow aus Investitionstätigkeit -80 -110
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 0 -490
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -462 282
Finanzmittelfond am Anfang der Periode 1.882 1.600
Finanzmittelfond am Ende der Periode 1.420 1.882

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist zum Vorjahr von TEUR 882 auf TEUR -382 gesunken.

Dies ist vor allem auf den Rückgang bei Rückstellungen und einer Zunahme der Forderungen zurückzuführen.

Durch nur kleinere laufende Investitionen kam es zu einem Rückgang des Cashflows aus Investitionstätigkeit um TEUR 30.

Es besteht die Möglichkeit, bei der Sparkasse Jena eine Finanzierungslinie in Höhe von TEUR 200 zu nutzen, diese wurde nicht in Anspruch genommen.

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

3. Vermögenslage

Das Anlagevermögen entspricht einem Anteil an der Bilanzsumme (Anlagenquote) von 12,5 % (i. Vj. 12,1 %). In absoluten Zahlen ergab sich eine Reduzierung um TEUR 54 auf nun TEUR 452.

Das Umlaufvermögen verringerte sich von TEUR 3.652 auf TEUR 3.126. Die Herausforderung der Lieferkettenverzögerung hat sich im letzten Quartal des Geschäftsjahres (Jan-März 2024) stark verringert, so dass sich der Lagerbestand um TEUR 161 verringert hat. Weiterhin ist der Bankbestand um TEUR 461 zum Vorjahr gesunken auf TEUR 1.420

Die Eigenkapitalquote hat sich auf 55,6 % (i. Vj. 40,4 %) erhöht durch Reduzierung der Bilanzsumme und Thesaurierung des Vorjahresergebnisses.

Die Gesamtverbindlichkeiten haben sich um TEUR 323 auf TEUR 1.091 verringert, bedingt zum Großteil durch die Minderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 344.

Die Rückstellungen haben sich verringert von TEUR 1.038 auf nur noch TEUR 473, dies vor allem durch die Minderung bei Steuerrückstellungen und die Senkung der sonstigen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen.

C. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Das Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres ist positiv, liegt jedoch unter der Planung. Die Ursachen verzeichnen wir in der Verschiebung von geplanten Investitionen einiger Großkunden. Die Umsatzerlöse konnten mit konstanten Margen und höheren Dienstleistungsanteilen versehen werden.

Die Auswirkungen der Pandemie erforderten auf Grund der Umstellung auf mobiles Arbeiten eine starke Umgestaltung der IT-Umgebungen unserer Kunden, was wiederum zu einer intensiveren Nachfrage zu Dienstleistungen und Investitionen führte.

Das Cash Management inkl. der vorfristigen Überwachung der Forderungen wurde konsequent fortgeführt, sodass immer ausreichend Liquidität vorhanden war.

D. Prognosebericht

Der Vorstand schätzt ein, dass sich der Markt für Informationstechnologie voraussichtlich auch im Jahr 2024 und folgende weitere Jahre in seinen Segmenten differenziert entwickeln und wachsen wird.

Der Markt für Informationstechnologie erfährt lt. Prognosen ein positives und stärkeres Wachstum als in den Vorjahren. Die Bitkom rechnet mit einem Gesamtwachstum von 6,3 %, was über dem Niveau des Jahres 2023 liegt. Die Werte für IT-Service mit 4,7% und für IT-Hardware mit 5,3% entwickeln sich entsprechend. Die Corona Pandemie zwang die Unternehmen, Verwaltungen und Institutionen digitalisierungsfähige Applikationen und IT-Umgebungen aufzubauen und mittels Cloud mobiles Arbeiten grundsätzlich und leistungsfähig zu unterstützen. Die Prognosen verweisen hier auf ein deutlicheres Anwachsen im Bereich der Hardware und Services. 4

Für das Geschäftsjahr 2024/2025 wird mit einem Gesamtumsatz von EUR 20,5 Mio. gerechnet. Der Anstieg entfällt dabei vorwiegend auf das Geschäft mit Dienstleistungen und auch die Bereiche Software sowie Arbeitsplatzausstattungen. Gleichzeitig erwartet die Geschäftsleitung ein positives Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) in Höhe von TEUR 650.

Die Rückschlüsse und Fazits aus der abgeschlossenen Corona-Periode sowie die Auswirkung des Ukraine-Krieges werden uns im gesamten Geschäftsjahr begleiten. Unsere Planungen gehen daher von einer nach wie vor vorhandenen Nachfrage im Service- und Investitionsgeschäft wie auch im Dienstleistungsbereich aus.

Die Geschäftspolitik wird daher im Wesentlichen unverändert bleiben. Insgesamt rechnet der Vorstand damit, dass sich die strategische Ausrichtung auf vertragsgebundene Dienstleistungen im nächsten Jahr noch stärker und positiv auf die Ertragslage auswirken wird.

Je nach Dauer und Intensität des Russland-Ukraine-Kriegs besteht dennoch ein aktuell überschaubares Risiko, dass bei Mietnebenkosten und Kfz-Betriebskosten gegenüber den vorangegangenen Geschäftsjahren Veränderungen eintreten können, sodass sich das Jahresergebnis zumindest vorübergehend verschlechtern könnte. Bedingt durch Engpässe in den Lieferketten können sich geplante Fertigstellungstermine verzögern. Quantifiziert werden können diese Effekte zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht.

E. Chancen- und Risikobericht

Kontinuierliches Risikomanagement ist integraler Bestandteil unserer Geschäftsentwicklung und Basis für strategische Entscheidungen. Die Geschäftsleitung beobachtet und bewertet intensiv den Markt und den Wettbewerb. Die sich daraus ergebenden Chancen finden Eingang in die Unternehmensplanung. Inhalt des Risikomanagements ist demgegenüber das frühzeitige Erkennen von wesentlichen und ggf. bestandsgefährdenden Risiken und der Umgang mit diesen.

Chancen für die zukünftige Entwicklung

Die Kombination und Orchestrierung von Cloud-Dienstleistungen großer internationaler Anbieter, eigenen Leistungen in diesem Bereich sowie eigener gemanagter IT-Infrastruktur unserer Kunden ("Hybrid Cloud") sind weiterhin ein wesentlicher Treiber des Geschäfts.

4 www.bitkom.org, Marktdaten - ITK Konjunktur - ITK Markt Deutschland Januar 2024

Durch die Folgen der Corona-Pandemie werden sich zudem viele Unternehmen besser auf Situationen vorbereiten, welche durch derartige Krisen ausgelöst werden können. So besteht in Deutschland noch Nachholbedarf im Bereich des ortsunabhängigen Arbeitens. Hier bestehen für die ACP IT Solutions AG Chancen für Beratungsleistungen, den Verkauf von betreuten Infrastrukturlösungen und deren Betreuung über Dienstleistungsverträge (DLVs).

Auch stellt das ortsunabhängige Arbeiten höhere Anforderungen an die Informationssicherheit von Unternehmensnetzwerken, welche entsprechende Investitionen befördert. Als Dienstleister mit entsprechender Qualifikation und Zertifizierung bestehen hier weitere Marktchancen.

Risiken, Risikomanagementziele und -methoden

Das Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft wird durch das interne Controlling abgedeckt und wird durch die Risikomanagementsysteme im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems ergänzt. Zu einem internen Überwachungssystem gehören

Auswahl der wesentlichen Lieferanten

Veränderungen bei Bestandskunden

Ausfall/Gewinnung von qualifiziertem Fachpersonal

Die wesentlichen Risiken zum 31. März 2024, denen sich die Gesellschaft ausgesetzt sieht, lassen sich anhand der Nettomethode wie folgt skizzieren:

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Auch im Hinblick auf die bestehende Wettbewerbssituation sind die Möglichkeiten, Preiserhöhungen durchzusetzen, eher begrenzt.

Managed Service-Verträge haben in der Regel Mindestlaufzeiten von 36 Monaten. Dienstleistungen aus dem Rechenzentrum des Unternehmens werden zum überwiegenden Teil auf kundendedizierten Systemen erbracht. Diese werden vom Kunden in einem separaten Auftrag erworben oder geleast, sodass keine wesentlichen kundenindividuellen Investitionen vorhanden sind und vom Ausfall bedroht sind.

Aufgrund der relativ breiten Verteilung unseres Hauptgeschäfts ist für die ACP IT Solutions AG auch das Forderungsausfallrisiko im gleichen Maße gestreut, Kundenforderungen sind gegen einen Ausfall versichert. Die Zusicherung beim Kreditversicherer wird vor der Auftragserteilung eingeholt.

Aufgrund der Auswirkungen der abgeschlossenen Corona-Krise und aktueller Marktentwicklungen können Ausfälle von offenen Forderungen oder Nicht-Realisierung begonnener Projekte nicht vollends ausgeschlossen werden. Die Auswirkungen für das Unternehmen sind jedoch aufgrund der aufzeigten Maßnahmen vor allem durch ein qualifiziertes Forderungsmanagement begrenzt.

Ausfällen von Lieferanten wird mit einer Zwei-Lieferanten-Strategie für alle wesentlichen Produkte begegnet. Einschränkungen in der Lieferfähigkeit von Lieferanten und Herstellern . können weiterhin aufgrund von Störungen in den Lieferketten im Geschäftsjahr nicht ausgeschlossen werden.

Liquiditätsrisiken werden durch die Möglichkeit der Darlehensaufnahme von der ACP Holding Deutschland GmbH, München, in der notwendigen Höhe ausreichend Rechnung getragen. Für das Unternehmen ist daher ein Zugang zu liquiden Mitteln im Bedarfsfall jederzeit gewährleistet. Durch die Kapitalstärke der ACP Gruppe befürchtet die Geschäftsleitung hier keine substanziellen Finanzierungsrisiken.

Fremdwährungsrisiken bestehen nicht.

Die oben beschriebenen Maßnahmen und Möglichkeiten reduzieren in diesem Bereich unser Risiko auf ein geringes und kalkulierbares Maß.

Weitere Risiken

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen können zu einer Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Durch das Ausnutzen neuer innovativer Geschäftsideen, wie z. B. die Übernahme von IT-Outsourcing bei mittelständischen Unternehmen sowie den Angeboten aus dem ACP-Rechenzentrum, wird diesem Risiko entgegengewirkt.

Das Risiko für uns schätzen wir als eher gering ein.

Personalrisiken

Die ACP IT Solutions AG ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die konsequente Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals.

Aktuell schätzen wir das Personalrisiko als eher gering ein.

Sonstige Risiken

Weitere Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, welche sogar den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht zu erkennen und können durch die oben beschriebenen Sicherungsmaßnahmen für die Gesellschaft nahezu ausgeschlossen werden.

F. Zweigniederlassung

Die Gesellschaft unterhält neben dem Sitz der Gesellschaft eine Niederlassung in Mecklenburg-Vorpommern in Sembzin mit 2 Arbeitnehmern.

H. Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht (§ 312 Abs. 3 Satz 3 AktG)

Den Bericht gemäß § 312 AktG über unsere Beziehungen zu verbundenen Unternehmen haben wir erstattet und mit folgender Erklärung abgeschlossen:

"Wir erklären hiermit gemäß § 312 Abs. 3 AktG, dass unsere Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu den verbundenen und beherrschenden Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt. Weitere berichtspflichtige Rechtsgeschäfte und Maßnahmen lagen im Geschäftsjahr 2023/24 nicht vor."

 

Jena, den 30. Mai 2024

ACP IT Solutions AG

Hans-Uwe Schramm, Vorstand

Stefan Reinhardt, Vorstand

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ACP IT Solutions AG, Jena

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ACP IT Solutions AG (bis 15. Juni 2023: GODYO Enterprise Computing AG), Jena, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ACP IT Solutions AG (bis 15. Juni 2023: GODYO Enterprise Computing AG), Jena, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögen-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Regensburg, den 26. August 2024

KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft
Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Isabel Zimmermann, Wirtschaftsprüferin

Lisa Stümpfl, Wirtschaftsprüferin

Protokoll

über die Sitzung des Aufsichtsrats der ACP IT Solutions AG mit Sitz in Jena

AG Jena HRB 502159

Datum 03.09.2024
Ort Jena, Prüssingstraße 35
Beginn 12.00 Uhr
Ende 12.30 Uhr

Teilnehmer

(I) Aufsichtsrat

Herr Günther Schiller Aufsichtsratsvorsitzender
Herr Jörn Grunau Aufsichtsratsmitglied (per Videokonferenz)
Herr Peter Zach Aufsichtsratsmitglied (per Videokonferenz)

(II) Vorstand

Herr Hans-Uwe Schramm Vorstand
Herr Stefan Reinhardt Vorstand

Herr Schiller eröffnet als Vorsitzender des Aufsichtsrats die Aufsichtsratssitzung um 12.00 Uhr und stellt fest, dass alle Aufsichtsratsmitglieder anwesend sind.

Alle Aufsichtsratsmitglieder verzichten auf die Einhaltung der gesetzlichen und satzungsmäßigen Form- und Fristvorschriften für die Einberufung und Durchführung einer Aufsichtsratssitzung und erkennen die Beschlussfähigkeit des Aufsichtsrats an.

Abgestimmt werden soll per Handzeichen. Alle Aufsichtsratsmitglieder stimmen dem Vorgehen zu.

Zum Protokollführer wird Herr Schiller bestimmt.

Tagesordnung

TOP 1: Beschlussfassung über die Billigung des Jahresabschlusses zum 31.03.2024 und einhergehende Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.03.2024 gem. § 172 AktG

TOP 2: Wünsche und Anträge

Die Tagesordnung wurde wie folgt behandelt:

TOP 1: Beschlussfassung über die Billigung des Jahresabschlusses zum 31.03.2024 und einhergehende Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.03.2024 gem. § 172 AktG

Der vom Vorstand aufgestellte und von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG (Regensburg) mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss - bestehend aus der Bilanz zum 31.03.2024, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.04.2023 - 31.03.2024 und Anhang - sowie der Lagebericht und der Abhängigkeitsbericht des Vorstands, ebenfalls von KPMG geprüft und mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehen, wurden ordnungsgemäß vorgelegt.

Der Aufsichtsrat hat die erhaltenen Unterlagen geprüft und diskutiert diese in der Sitzung. Das Vorstandsmitglied Herr Schramm erläutert die Dokumentation und berichtet über das Geschäftsjahr 01.04.2023 bis 31.03.2024. Es wird auf die Anlagen verwiesen.

Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat weiterhin folgenden Vorschlag vorgelegt, den er der Hauptversammlung für die Verwendung des Jahresüberschusses machen will:

"Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe, d.h. in Höhe von 313.112,11 EUR, auf neue Rechnung vorzutragen."

Einstimmig, ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen, wird sodann beschlossen:

"Der Aufsichtsrat der ACP IT Solutions AG billigt den Jahresabschluss zum 31.03.2024 mit einer Bilanzsumme von 3.607.696,37 EUR und einem Bilanzgewinn in Höhe von 906.070,62 EUR; der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Der Aufsichtsrat folgt dem Vorschlag des Vorstands, den Jahresüberschuss in voller Höhe, d.h. in Höhe von 313.112,11 EUR, auf neue Rechnung vorzutragen."

TOP 2: Wünsche und Anträge

Es folgen keine Wortmeldungen.

Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst.

Der Vorsitzende schließt die Sitzung um 12.30 Uhr.

Der Termin für die nächste Aufsichtsratssitzung wird im Nachgang zu dieser Sitzung abgestimmt.

 

Jena 03.09.24

Günther Schiller, Protokollführer / Aufsichtsratsvorsitzender

ANLAGEN:

Jahresabschluss

Abhängigkeitsbericht, Lagebericht des Vorstands

Niederschrift über die ordentliche Hauptversammlung der ACP IT Solutions AG mit Sitz in Jena

AG Jena HRB 502159

Datum 03.09.2024
Ort Jena, Prüssingstraße 35
Beginn 12.30 Uhr
Ende 13.00 Uhr

Teilnehmer

(I) Vom Aufsichtsrat

Herr Günther Schiller Aufsichtsratsvorsitzender ("der Vorsitzende")
Herr Jörn Grunau Aufsichtsrat (per Videokonferenz)
Herr Peter Zach Aufsichtsrat (per Videokonferenz)
(II) Vom Vorstand
Herr Hans-Uwe Schramm Vorstand
Herr Stefan Reinhardt Vorstand

(III) Als Aktionäre bzw. Aktionärsvertreter die im Teilnehmerverzeichnis Aufgeführten.

Der Vorsitzende übernahm die Versammlungsleitung und eröffnete die Versammlung um 12.30 Uhr. Er unterzeichnete das Teilnehmerverzeichnis der erschienenen Aktionäre bzw. Aktionärsvertreter.

Das Teilnehmerverzeichnis blieb während der gesamten Sitzung ausliegend und ist dieser Niederschrift als Anlage 1 beigefügt.

Der Vorsitzende übernahm die Protokollführung. Er stellte fest, dass sämtliche Teilnehmer vom heutigen Hauptversammlungstermin durch rechtzeitige Ladung Kenntnis erlangt, jedoch, soweit nicht erschienen, auf persönliche Präsenz verzichtet haben.

Der Vorsitzende stellte weiterhin fest, dass in der heutigen Hauptversammlung das gesamte Grundkapital der Gesellschaft von insgesamt 500.000 Aktien vertreten ist und es sich somit um eine Vollversammlung handelt. Sämtliche Aktionäre und Aktionärsvertreter verzichten auf die Einhaltung aller durch Gesetz oder Satzung für die Einberufung, Vorbereitung und Durchführung der Hauptversammlung statuierten Vorschriften über Formen, Fristen, Beschlussvorschläge, Berichte und Bekanntmachungen.

Der Vorsitzende gab sodann die folgende Tagesordnung bekannt und bestimmte, mit Einverständnis aller Teilnehmer, den Zuruf als Form der Abstimmung.

Tagesordnung

TOP 1:

Vorlage und Erläuterung des festgestellten Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024 mit Lagebericht und Abhängigkeitsbericht des Vorstands sowie dem Bericht des Aufsichtsrats

TOP 2:

Beschlussfassung zur Verwendung des Jahresüberschusses für das Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

TOP 3:

Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, Entlastung zu erteilen.

TOP 4:

Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, Entlastung zu erteilen.

TOP 5:

Wahl des Abschlussprüfers

Es wird die Wahl vom KPMG (Regensburg) vorgeschlagen.

TOP 6:

Wahl des Aufsichtsrats

Es wird die Wahl der Herren Schiller, Grunau und Zach vorgeschlagen.

TOP 7:

Wünsche und Anträge

Daraufhin wurde die Tagesordnung wie folgt erledigt:

TOP 1: Vorlage und Erläuterung des festgestellten Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024 mit Lagebericht und Abhängigkeitsbericht des Vorstands sowie dem Bericht des Aufsichtsrats

Der Vorsitzende stellte fest, dass folgende Dokumente vorlagen: der Jahresabschluss, bestehend aus der Bilanz zum 31.03.2024, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.04.2023 - 31.03.2024 und Anhang, der vom Vorstand aufgestellt, von der beauftragten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG (Regensburg) geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen wurde sowie der Lagebericht und der Abhängigkeitsbericht des Vorstands (ebenfalls von KPMG geprüft und mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehen) und der Bericht des Aufsichtsrats (Anlage 2).

Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung vom 03.09.2024 den Jahresabschluss zum 31.03.2024 gebilligt. Der Jahresabschluss zum 31.03.2024 ist damit festgestellt.

Der Vorstand Herr Schramm berichtet zum Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024.

Es wird auf die Unterlagen verwiesen.

Da zu Punkt 1 der Tagesordnung kein Beschluss zu fassen war, stellte der Vorsitzende fest, dass die Hauptversammlung vom festgestellten Jahresabschluss zum 31.03.2024 mit dem Lagebericht und dem Abhängigkeitsbericht des Vorstands sowie dem Bericht des Aufsichtsrats und den in der heutigen Sitzung vorgetragenen Erläuterungen Kenntnis genommen hat.

TOP 2: Beschlussfassung zur Verwendung des Jahresüberschusses für das Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024

Der Vorsitzende stellte folgenden von Vorstand bzw. Aufsichtsrat vorgetragenen Beschlussvorschlag zur Abstimmung:

"Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in voller Höhe, d.h. in Höhe von 313.112,11 EUR, auf neue Rechnung vorzutragen."

Der Beschlussvorschlag wurde einstimmig, ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen, angenommen.

TOP 3: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024

Zunächst wurde beschlossen, einzeln über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024 zu beschließen.

Der Vorsitzende stellte folgende Beschlussvorschläge zur Abstimmung:

"Herrn Hans-Uwe Schramm, Mitglied des Vorstands der Gesellschaft, wird für das gesamte Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024 Entlastung erteilt."

Der Beschlussvorschlag wurde einstimmig, ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen, angenommen.

"Herrn Stefan Reinhardt, Mitglied des Vorstands der Gesellschaft, wird für das gesamte Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024 Entlastung erteilt."

Der Beschlussvorschlag wurde einstimmig, ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen, angenommen.

TOP 4: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024

Zunächst wurde beschlossen, einzeln über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024 zu beschließen.

Der Vorsitzende stellte sodann folgenden Beschlussvorschlag zur Abstimmung:

"Herrn Günther Schiller, Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft, wird für das gesamte Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024 Entlastung erteilt."

Die Hauptversammlung beschloss daraufhin wie folgt: 0 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen, 100% Stimmenthaltung. Die Entlastung gilt damit als nicht erteilt.

Der Vorsitzende stellte sodann folgenden weiteren Beschlussvorschlag zur Abstimmung:

"Herrn Jörn Grunau, Mitglied des Aufsichtsrats der Gesellschaft, wird für das gesamte Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024 Entlastung erteilt."

Der Beschlussvorschlag wurde einstimmig, ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen, angenommen.

Der Vorsitzende stellte sodann folgenden weiteren Beschlussvorschlag zur Abstimmung:

"Herrn Peter Zach, Mitglied des Aufsichtsrats der Gesellschaft seit 24.10.2023, wird für seine Amtszeit im Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024 Entlastung erteilt."

Der Beschlussvorschlag wurde einstimmig, ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen, angenommen.

Der Vorsitzende stellte sodann folgenden weiteren Beschlussvorschlag zur Abstimmung:

"Herrn Christian Schwickart, Mitglied des Aufsichtsrats der Gesellschaft bis 11.08.2023, wird für seine Amtszeit im Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024 Entlastung erteilt."

Der Beschlussvorschlag wurde einstimmig, ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen, angenommen.

TOP 5: Wahl des Abschlussprüfers

Es wird vorgeschlagen, folgende Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit der Prüfung des Jahresabschlusses per 31.03.2025 zu wählen:

KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft (Regensburg), Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft.

Der Beschlussvorschlag wurde einstimmig, ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen, angenommen.

Der Vorstand soll die Beauftragung entsprechend vornehmen.

TOP 6: Wahl des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat setzt sich gemäß §§ 96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG in Verbindung mit § 11 (1) der Satzung der Gesellschaft aus drei Mitgliedern zusammen, die sämtlich von der Hauptversammlung zu wählen sind. Die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder endet mit der Beendigung dieser Hauptversammlung.

Für die Neuwahl des Aufsichtsrats stehen folgende Kandidaten zur Verfügung, ihre Wahl wird wie folgt vorgeschlagen:

"Es sollen zu Mitgliedern des Aufsichtsrats gewählt werden:

Herr Günther Schiller, geb. am 28.09.1966, Geschäftsführer der ACP Holding Deutschland GmbH, wohnhaft in Rohrdorf,

Herr Jörn Grunau, geb. am 26.10.1981, Director Alliance Management & Purchasing bei der ACP Holding Deutschland GmbH, wohnhaft in München,

Herr Peter Zach, geb. am 21.04.1971, Director Sales & Marketing bei der ACP Holding Deutschland GmbH, wohnhaft in Kolbermoor.

Die Bestellung soll jeweils bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach Beginn der Amtszeit beschließt, erfolgen. Das Geschäftsjahr, in dem die Amtszeit beginnt, wird nicht mitgerechnet."

Alle Kandidaten sind persönlich bekannt, ebenso ggf. vorliegende Mitgliedschaften und Positionen in weiteren Aufsichtsräten und anderen vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen.

Die Hauptversammlung beschließt sodann einzeln für jeden Kandidaten.

Es wird jeweils einstimmig, ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen beschlossen:

"Die Herren Schiller, Grunau und Zach werden zu Mitgliedern des Aufsichtsrats gewählt; die Bestellung erfolgt jeweils bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach Beginn der Amtszeit beschließt; das Geschäftsjahr, in dem die Amtszeit beginnt, wird nicht mitgerechnet."

Die Gewählten haben jeweils für den Fall ihrer Wahl die Annahme des Mandats bereits erklärt.

TOP 7: Wünsche und Anträge

Es folgten keine weiteren Wortmeldungen.

Der Vorsitzende stellte die vorstehenden Beschlussfassungen fest, indem er sie verkündete.

Er schloss die Versammlung um 13.00 Uhr.

 

Jena, 03.09.2024

Günther Schiller, Aufsichtsratsvorsitzender / Protokollführer

Anlagen:

Teilnehmerverzeichnis

Jahresabschluss, Lagebericht und Abhängigkeitsbericht des Vorstands, Bericht des Aufsichtsrats

HRB 502159

TEILNEHMERVERZEICHNIS

Aktionärs-Anwesenheitsliste zur Hauptversammlung der ACP IT Solutions AG Jena, HRB 502159, in Jena am 03.09.2024

Name Stückzahl
ACP Holding Deutschland GmbH, München 500.000 Aktien
Vertreter in der Hauptversammlung:
GF Günther Schiller
Gesamtstückzahl der Aktien 500.000 Aktien

 

Jena, 03.09.2024

Aktionär / Aktionärsvertreter

Versammlungsleiter

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