BBV Systems GmbHBobenheim-RoxheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht 2024I. Wirtschaftsbericht1. Darstellung des Geschäftsverlaufs a) Allgemeines Der Schwerpunkt unserer Geschäftstätigkeit im Berichtsjahr 2024 lag im Bereich der Entwicklung, Vermarktung, Herstellung und dem Einbau von Spannverfahren und geotechnischen Systemen sowie der Sanierung und Instandsetzung von Betonbauwerken. Gesellschafterin zum Bilanzstichtag ist die Implenia Specialties GmbH, Raunheim, welche Teil des Schweizer Baukonzerns Implenia AG, Opfikon, ist. Aus rechnerischen Gründen können Rundungsdifferenzen auftreten. b) Entwicklung der Branche Im Bauhauptgewerbe gab es in 2024 einen realen Umsatzrückgang von etwa 3,5%. Im Jahr 2024 zeigte sich für alle Baumaterialien im Durchschnitt eine Stabilisierung der Preise auf einem hohen Niveau. In Verbindung mit den Zinskosten sind die Preise für Bauleistungen entsprechend gestiegen. Nach Berechnungen der Bundesbank verdreifachte sich der Zinssatz für Hypothekarkredite (Durchschnittswert über alle Laufzeiten) im Neugeschäft von Januar 2022 bis Dezember 2023 von 1,3% auf 4,1%. Von November 2023 bis Dezember 2024 sanken allerdings die Zinssätze im Durchschnitt aller Laufzeiten um 0,46 Prozentpunkte und verharren auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Dieser Zinsanstieg beeinträchtigt die Renditeerwartungen im Mietwohnungsmarkt; gleichzeitig stellt er potenzielle Eigenheimbauer vor Finanzierungsprobleme. Im Wohnungsneubau gingen die realen Umsätze gegenüber dem Vorjahr real um ca. 13% zurück. In 2021 hat die Bundesregierung das Ziel ausgerufen, jährlich 400.000 neue Wohnungen auf den Markt zu bringen. Dieses Ziel wurde seitdem deutlich verfehlt. Die zwischenzeitlich von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen konnten die Entwicklung nicht maßgeblich beeinflussen. Im Jahr 2024 wurden ca. 250.000 Wohnungen fertiggestellt, für das Jahr 2025 ist ein Rückgang in Richtung 200.000 Einheiten zu erwarten. Nach einem Genehmigungsrückgang im Wohnungsbau in 2023 von 29,7%, hielt dieser im Zeitraum von Januar bis November 2024 in Höhe von 21,8% weiter an. Insgesamt sind die realen Umsätze des Bauhauptgewerbes im Wirtschaftsbau im Jahr 2024 um 1% leicht gestiegen. Nachdem die nominalen Baugenehmigungen im Wirtschaftshochbau (veranschlagte Baukosten) um 11,3% zurückgingen, war es ein Minus von 16,8% im Zeitraum Januar bis Dezember 2024. Für eine Stabilisierung im Wirtschaftshochbau in den Jahren 2024 und 2025 spricht sowohl, dass sich die Gewinne der Unternehmen in 2023 äußerst robust entwickelt haben, als auch die Tatsache, dass die Zinsabhängigkeit der gewerblichen Investitionen deutlich geringer ist als im Wohnungsbau. Deutlich positiver sieht es im Gegensatz dazu im Wirtschaftstiefbau aus. Befeuert durch einige Großprojekte im Bahnbau und bei Stromtrassen, legten die Auftragseingänge 2023 real um nahezu 20% zu. Diese wurden zumindest zum Teil in 2024 produktionswirksam. Von Januar bis November 2024 verzeichneten die Auftragseingänge im Wirtschaftstiefbau ein nominales Plus von 6,3%, real rund 4%. Trotz unabweisbarer Investitionsbedürfnisse in nahezu allen Baubereichen und auf allen Gebietskörperschaftsebenen ist in 2024 der reale Umsatz im öffentlichen Bau nur um rund 2,5% gestiegen. Im laufenden Jahr ist, aufgrund der vorgezogenen Bundestagswahlen und der vorläufigen Haushaltsführung, lediglich mit einer Stabilisierung des realen Umsatzes im öffentlichen Bau auf Vorjahresniveau zu rechnen. Vorausblickend wird sich für das deutsche Bauhauptgewerbe im laufenden Jahr 2025 der reale Umsatzrückgang auf 1,4% (Vorjahr 3,5%) abschwächen. Während die Baupreise im Vorjahr um etwa 2% zulegten, erwarten die Forschungsinstitute für 2025 im Durchschnitt ebenfalls eine Steigerung um rund 2%. Die Beschäftigtenzahl ist in 2024 um 1% auf 918.000 gesunken. Wegen der negativen Konjunkturprognose wird davon ausgegangen, dass sich die Beschäftigtenzahl erneut um ca. 1% auf 910.000 vermindern wird.1 c) Gesamtleistung und Auftragsentwicklung im Geschäftsjahr Einen der wichtigsten Leistungsindikatoren der Gesellschaft stellt neben dem Ergebnis vor Steuern nach HGB die Gesamtleistung dar. Die Gesamtleistung berichten wir nach Vorschriften des HGB, nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften IFRS wird die Leistung zugrunde gelegt. Im internen Management-Reporting wird die Gesamtleistung nach IFRS ermittelt und beinhaltet hauptsächlich den erbrachten Umsatz auf unseren Bauprojekten. Der erbrachte Umsatz enthält auch die, je nach Fertigstellungsgrad erzielte, anteilig realisierte Projektmarge. Daneben enthält der Umsatz die von der Gesellschaft ausgeführten Service- und Dienstleistungen wie Reparaturen sowie Gerätevermietung und Personalgestellung, die gegenüber Dritten, verbundenen Unternehmen und Arbeitsgemeinschaften erbracht werden. Die je nach Fertigstellungsgrad erzielte, anteilig realisierte Projektmarge bei Projekten in Arbeitsgemeinschaften sind ebenfalls Bestandteil der Umsatzerlöse. Die Gesamtleistung nach HGB ist definiert als die Summe der Umsatzerlöse aus fertiggestellten und abrechenbaren Bauleistungen inklusive Bestandsveränderungen aus nicht abgerechneten Bauleistungen. Die Definition der zurechenbaren aktivierten Herstellkosten nach IFRS und HGB sind abweichend. Positive Projektmargen bei Arbeitsgemeinschaften werden nur bei erfolgter Fertigstellung erfolgswirksam bilanziert. Im Geschäftsjahr kam die BBV Systems GmbH auf eine Gesamtleistung nach HGB von 18.761 TEUR (Vorjahr 18.342). Geplant waren 22.000 bis 24.000 TEUR. Die Umsatzerlöse generierten sich analog zum Vorjahr im Wesentlichen aus den Geschäftsfeldern Spannverfahren und Geotechnik. Das Volumen in der Windkraft und bei der Bauwerksinstandsetzung sind auf ein Minimum reduziert. Der größte Kunde in der Windkraft (Enercon) hat seine Aktivitäten in diesem Segment eingestellt. Die Abweichung gegenüber der Planung entstand in allen Geschäftsfeldern. Verzögerungen bei vorgelagerten Gewerken, hauptsächlich verursacht durch Material- und Kapazitätsengpässe, führten zu wiederholten Leistungsverschiebungen. Zudem erschwerte ein starker Wettbewerb das Marktumfeld. Die Auftragslage stellte sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Der Auftragseingang und -bestand ist im Vergleich zum Vorjahr massiv eingebrochen. Dies ist im Wesentlichen durch die politische Situation und der Bundestagswahl in 2025 und dem damit verbundenen Investitionsstopp begründet. Zusätzlich belasteten die Finanzierungskosten infolge des Zinsanstiegs die Investitionsbereitschaft der Bauherren. Projektverschiebungen und vereinzelte Stornierungen verstärkten diesen Trend. d) Personalpolitik des Unternehmens Die Personalstruktur und Entwicklung der Mitarbeiter entsprachen den betrieblichen Erfordernissen. Aufgrund der gesunkenen Gesamtleistung blieb der Personalbestand im Geschäftsjahr 2024 weitgehend konstant mit 37 Angestellten (Vorjahr 36) und 61 gewerblichen Mitarbeitern (Vorjahr 64). Das Unternehmen zeichnet sich durch eine hohe Personalbindung aus. Durch gezielte Förderprogramme werden langfristig Mitarbeiter/innen weiterentwickelt und gebunden. Der Arbeitsschutzausschuss kontrollierte in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat in regelmäßigen Abständen die Ergonomie der Arbeitsplätze, um die Gesundheit der Mitarbeiter nachhaltig zu sichern. Für Arbeitssicherheit, Gesundheit, Umwelt und Qualitätssicherung war das HSEQ-Management (Health, Safety, Environment, Quality) verantwortlich. Dieses entwickelte die HSEQ-Grundsätze, überwachte deren Einhaltung und kontrollierte die Wirksamkeit des HSEQ-Systems. e) Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten der Gesellschaft zielen im Wesentlichen auf Optimierungen und Weiter-, Neuentwicklungen von bestehenden Spannsystemen ab. In diesem Zusammenhang entstanden Aufwendungen i. H. von 594 (Vorjahr 581 TEUR). In der Forschungs- und Entwicklungsabteilung sind vier Mitarbeitende beschäftigt, wobei der bisherige Leiter im Frühjahr 2026 in die Passivphase der Altersteilzeit wechselt und der neue Leiter bereits eingearbeitet wird. 2. Lage der Gesellschaft a) Darstellung der Ertragslage Das Ergebnis vor Steuern betrug im Berichtsjahr 2024 517 TEUR (Vorjahr -1.915 TEUR) und lag somit über der geplanten Spanne von 100 TEUR bis 200 TEUR. Dies resultierte aus dem Verkauf der operativen Liegenschaft zum Jahresende. Der Markt war stark umkämpft und zeigte insbesondere bei den geotechnischen Produkten und den Instandsetzungsprojekten einen regelrechten Preiskampf mit stark gesunkenen Marktpreisen bei verringerter Anzahl von zu vergebenden Projekten / Aufträgen. Im Geschäftsjahr ergab sich eine Gesamtleistung von 18.761 TEUR (Vorjahr 18.342 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf 6.540 TEUR (Vorjahr 942 TEUR). Die Erhöhung kam im Wesentlichen durch die Veräußerung der operativen Liegenschaft und Rücknahme von Wertberichtigungen zustande. Der Materialaufwand erhöhte sich im Berichtsjahr auf 10.022 TEUR (Vorjahr 9.328 TEUR). Dies ist begründet durch die gesteigerte Leistung im Neubau, der einen größeren Materialanteil hat als die Instandsetzungs-Projekte, die stark zurück gegangen sind. Zusätzlich gab es bei vielen Materialien wieder leicht erhöhte Beschaffungspreise (außer Spannstahl, der weitgehend stabil war). Weiterhin werden die Projekte / Aufträge durch eigenes Personal ausgeführt. Bei stabilem Personalbestand ist die Erhöhung des Personalaufwands um 815 TEUR größtenteils durch Tarifanpassungen begründet. Zudem wurden Abfindungen ausbezahlt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen durch Wertberichtungen auf das Vorratsvermögen um 1.673 TEUR gestiegen. b) Darstellung der Finanz- und Vermögenslage
Die Bilanzsumme hat sich im Berichtsjahr um 1.979 TEUR auf 19.665 TEUR erhöht. Die Verringerung des Sachanlagevermögens ist im Wesentlichen bedingt durch den Verkauf der operativen Liegenschaft. Durch ein stringentes Umsetzen des Working Capital Managements und Wertberichtigungen konnten die Vorräte um 1.892 TEUR reduziert werden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich im Wesentlichen durch geringere Forderungen aus der Ergebnisübernahme gegen den Gesellschafter um 1.043 TEUR verringert. Im Wesentlichen durch den Verkauf der operativen Liegenschaft sind die sonstigen Vermögensgegenstände um 7.573 TEUR gestiegen. Die Investitionen in das Anlagevermögen veränderten sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:
Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind im Geschäftsjahr aufgrund höherer Kundenvorauszahlungen um 1.132 TEUR gestiegen. Aufgrund geplanter interner Prozessumstellungen wurden bestehende Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten zum Bilanzstichtag später ausgeglichen. Daher sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 604 TEUR gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Wesentlichen aufgrund der Ergebnisübernahme des Gesellschafters sowie höherer konzerninterner Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 965 TEUR gestiegen. Aufgrund einer Einigung mit einem Kunden zur Aufrechnung gegenseitiger Forderungen und Verbindlichkeiten sind die sonstigen Verbindlichkeiten um 958 TEUR gesunken. Die übrigen Bilanzpositionen zeigten sich im Wesentlichen unverändert. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme und des unveränderten Eigenkapitals von 21,4 % auf 19,2 % reduziert. Die Liquidität wird unter anderem durch den abgeschlossenen Cash-Pool Vertrag mit der Implenia Deutschland GmbH, Raunheim, als Cash-Pool-Führer sowie weiteren Schwestergesellschaften sichergestellt. II. Prognosebericht mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken1. Risiken Im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit der BBV Systems GmbH eröffnen sich Chancen und es ergeben sich Risiken, die gegeneinander abgewogen werden müssen. Eingegangene Risiken müssen beherrscht und Chancen genutzt werden. Langfristig ist der Geschäftserfolg nur gesichert, wenn die Chancen die Risiken überwiegen. Das Erkennen von Chancen und Risiken ist integraler Bestandteil des jeweiligen Prozessmanagements unserer operativen Einheiten. Unter Chancen verstehen wir günstige, unter Risiken negative Abweichungen von den geplanten Randbedingungen. Besondere Risiken in der zukünftigen Entwicklung, die über die allgemeinen Geschäftsrisiken der Branche hinausgehen, sehen wir für unsere Gesellschaft derzeit nicht. Für alle identifizierten Projektrisiken wurde ausreichende bilanzielle Vorsorge getroffen. Aufgrund der sorgfältigen Auswahl unserer Geschäftspartner und des guten Working Capital Managements liegen keine wesentlichen Liquiditäts- und Ausfallrisiken vor. Das Risiko von Lieferengpässen der für unsere Spann- und geotechnischen Systeme benötigten Materialien besteht nur noch vereinzelt. Aufgrund der Verlagerung von Lieferquellen können jedoch Materialpreissteigerungen insbesondere für Stahl und Stahlprodukte nicht ausgeschlossen werden. Das Risiko wird insgesamt als gering eingestuft. Die Zahlung der zum 31.05.2025 fälligen Kaufpreisrate (aus der Veräußerung der operativen Liegenschaft) in Höhe von 3.675 TEUR hat sich aufgrund der Gültigkeit einer behördlichen Genehmigung verzögert. Die unklaren Punkte konnten inzwischen geklärt werden, so dass die Rate kurzfristig überwiesen werden soll. Projektgeschäft Den teilweise äußerst volatilen Preisschwankungen bei den für unsere Systeme notwendigen Materialien konnten wir im langfristig angelegten Projektgeschäft mit besonderen Vertragsbedingungen wirksam begegnen. Das zukünftige Risiko in dieser Position wird insgesamt als gering eingeschätzt. Besonders in der verzögerten Vergabe und Ausführung von Projekten der öffentlichen Hand, insbesondere im Bereich Neubau und bei Sanierungsmaßnahmen von Brückenbauwerken, liegen mögliche weitere Risiken, die einen negativen Einfluss auf die prognostizierten Zahlen haben könnten. Das potenzielle Risiko der Umsatzverschiebung ins Folgejahr wird mittel bis hoch eingeschätzt. Der rückläufige Markt für Windkraftanlagen der vergangenen Jahre hat im Bereich der Turmkonstruktionen für sog. Hybridtürme für eine Monopolstellung eines einzelnen Anbieters gesorgt. Durch die Wiederbelebung der Nachfrage drängen nun weitere Anbieter in den Markt, deren technische Entwicklung wir intensiv begleiten. Ein weiteres Risiko in diesem Bereich liegt in der Verzögerung der Entwicklung neuer Turmkonstruktionen, die zurzeit entwickelt werden. Der verzögerte Markteintritt oder im ungünstigsten Fall die vollständige Einstellung einer Entwicklung würde dazu führen, dass wir die prognostizierten Ziele in diesem Bereich nicht erreichen würden. Das Risiko wird mittel bis hoch eingeschätzt. Bei der Planung und Durchführung komplexer Projekte bestehen für uns Kalkulations- und Ausführungsrisiken. Verluste bei Großaufträgen können das Ergebnis des Unternehmens erheblich belasten. Die Vermeidung, Minimierung und Beherrschung dieser Risiken ist eine wesentliche Aufgabe für die operativen Geschäftsbereiche. In diesem Zusammenhang werden bereits in der Akquisitionsphase die Bedingungen einer sorgfältigen kaufmännischen und juristischen Prüfung unterzogen sowie technische Aspekte analysiert. Rechtsstreitigkeiten, Schadensfälle und Haftungsrisiken Mit Rechtsstreitigkeiten ist neben den entstehenden Kosten und Aufwendungen das Risiko verbunden, durch unzutreffende oder langwierige Gerichts- und Behördenentscheidungen Vermögenseinbußen zu erleiden. Eher seltene Kontroversen mit Auftraggebern beziehen sich zumeist auf die Vergütung, behauptete Mängel oder Verzögerungen in der Fertigstellung der Leistung. Für etwaige Schadensfälle und Haftungsrisiken haben wir angemessene Versicherungen abgeschlossen. Das Risiko wird insgesamt als gering eingestuft. Gesamtbeurteilung der Risikosituation Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdet hätten. Zum Berichtszeitpunkt sieht die Gesellschaft jedoch keine wesentlichen Risiken für das operative Kerngeschäft. Durch die wirtschaftliche Stärke der Implenia Gruppe sehen wir uns für die bevorstehenden Unwägbarkeiten im Geschäftsjahr 2025 und darüber hinaus gut aufgestellt. Ein Risiko, das die Gesellschaft in ihrem Bestand gefährden kann, ist nach heutigem Kenntnisstand nicht zu erkennen. 2. Chancen Durch unsere technische Kompetenz, erfahrene und gut ausgebildete Mitarbeiter sowie unseren langjährigen Kundenbeziehungen sehen wir uns im Wettbewerb weiterhin gut positioniert. Der über die vergangenen Jahre entstandene Investitionsstau beim Erhalt und dem Ersatzneubau der Verkehrswegeinfrastruktur führt nun zu steigender Nachfrage. Aus den zu erwartenden Investitionen im Brückenbau eröffnen sich gute Marktchancen, sodass wir in diesem Geschäftsfeld weiterhin davon ausgehen, unsere gute Wettbewerbsposition zu behaupten. Investitionen in den Erhalt, die Modernisierung und den Ausbau des deutschen Schienennetzes bieten uns ebenfalls Chancen im Bereich Brückenbau, aber auch in der Geotechnik. Unsere bauaufsichtlich zugelassenen und teilweise patentgeschützten Systeme erfüllen die neuesten Anforderungen und Sicherheitsbestimmungen des Eisenbahnbundesamtes. Insgesamt gehen wir davon aus, dass wir das geplante Umsatzniveau des Jahres 2025 erreichen können. Mittelfristig erwarten wir Zuwächse, insbesondere im Bereich Hochbau, wo unsere Systeme und Technologien zur Reduktion des Materialverbrauchs beitragen und damit zu Kosteneinsparungen und einer Verbesserung der CO2 -Bilanz führen. Der von der Bundesregierung geförderte und forcierte Ausbau der erneuerbaren Energien wird mittelfristig zu einem Umsatzanstieg im Geschäftsfeld Windenergie führen. Die Gesellschaft ist für den Wiedereinstieg in den On-shore Windenergiemarkt weiterhin gut aufgestellt. Der Bereich Windkraft hat in Deutschland spürbar wieder Fahrt aufgenommen. Die verfügbaren Ressourcen für den Bau von Windkraftanlagen, die in Krisenzeiten deutlich reduziert wurden, fehlen mithin. Wir beobachten die Marktentwicklung detailliert und sind mit Anbietern von Türmen für Windkraftanlagen im Gespräch und in gemeinsamen Entwicklungen, deren Markteinführung wir im Lauf des Jahres 2025 erwarten. Die Geschäftsfeldentwicklungen in anderen Bereichen forcieren wir zur langfristigen Kompensation der drastischen Umsatzrückgänge im Bereich Windkraft in den letzten Jahren ebenfalls. 3. Ausblick und zukünftige Entwicklung Die unternehmensinterne Management-Planung wird auf Basis der internationalen Rechnungslegungsvorschriften des IFRS erstellt. Hieraus leiten wir zusätzlich Planzahlen für den handelsrechtlichen Abschluss ab. Im Wesentlichen unterscheiden sie sich im Bereich der Gesamtleistung durch die nach IFRS berücksichtigte Projektmarge (Over-Time-Methode) die nach HGB erst bei Abnahme (Completed-Contract-Methode) berücksichtigt wird. Dies gilt ebenfalls für die Ergebnisanteile, die in Argen laufend erzielt werden (HGB bei Abnahme). Diese Abweichungen wirken sich entsprechend auch auf die Planung des Ergebnisses vor Steuern nach IFRS und HGB aus. Nach HGB erwarten wir für die Geschäftsjahre 2025 und 2026 eine Gesamtleistung in folgender Bandbreite.
Der aktuelle Krieg in der Ukraine und der Nahost Konflikt werden unsere Planzahlen nach derzeitiger Entwicklung nicht unmittelbar beeinflussen, da weder Standorte noch Bauvorhaben in der Ukraine, in Russland oder im Nahen Osten bestehen. Anhaltende Auswirkungen auf die Verfügbarkeiten von Rohstoffen, insbesondere von Gas und Öl, sind gering. Ebenso ist davon auszugehen, dass sich die Preise für Rohstahlprodukte durch die Fortführung des Krieges zunächst auf hohem Niveau einpendeln, langfristig aber wieder entspannen werden. Im Geschäftsjahr 2025 rechnen wir im Bereich Spannbetonbrückenbau mit einer steigenden Gesamtleistung. Bei der Windkraft erwarten wir erst mittelfristig eine Verbesserung des Marktumfeldes. Weiterhin gute Chancen sehen wir im Bereich Brückensanierung und -ertüchtigung. In der Geotechnik erwarten wir einen leichten Rückgang der Gesamtleistung nach der durchgeführten Reorganisation dieses Geschäftsbereiches, der nun personell und organisatorisch für technische Entwicklung und Umsatzwachstum in den kommenden Jahren gut aufgestellt ist. Die Konzentration auf proprietäre Systeme in Verbindung mit digitalen Optionen eröffnen uns Chancen bei in- und ausländischen Großprojekten. Weiteres Wachstum erwarten wir kurz- bis mittelfristig mit einem neuen Geschäftsmodell im Bereich Hochbau, das zur weiteren Diversifizierung unseres Produktportfolios beiträgt, ebenso zur weiteren Abgrenzung vom Wettbewerb. Laufende Projekte im Bereich F&E, die voraussichtlich im Jahr 2025 abgeschlossen werden, werden mittelfristig zum Leistungswachstum beitragen. Dafür ist vorgesehen sie noch im Lauf des Jahres 2025 in die vorhandenen Zulassungen zu integrieren. Weitere Technische Optimierungen der Spann- und Ankersysteme werden andererseits zu Kostensenkungen führen. Neuentwicklungen im Bereich der Spannsysteme und deren Anwendung wurden begonnen mit dem Ziel die Anwendungsvielfalt zu erhöhen und gleichzeitig die CO2 -Emissionen beim Bau von Spannbetonkonstruktionen zu reduzieren. Im Bereich HSEQ streben wir an, die Anzahl der Unfälle mit Ausfallzeit (1 Tag und mehr) weiterhin durch Personal- und Organisationsveränderungen in allen Bereichen des Unternehmens zu reduzieren. Laufende in- und externe Schulungsmaßnahmen, visuelle Hinweise und kontinuierliche Diskussion zu potenziellen Gefahren halten das Bewusstsein für Sicherheit bei der Arbeit bei allen Mitarbeitenden evident.
Bobenheim-Roxheim, den 7. November 2025 Thomas Heubel Bilanz zum 31. Dezember 2024Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024
Anhang 2024I. Allgemeine HinweiseDie BBV Systems GmbH hat ihren Sitz in Bobenheim-Roxheim und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein (HRB 60885). Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Von den Erleichterungsvorschriften wurde teilweise Gebrauch gemacht. In der Bilanz wird der Posten „Nicht abgerechnete Bauten“ zusätzlich als gesonderter Posten ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Im Hinblick auf eine verbesserte Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erfolgte im aktuellen Geschäftsjahr eine Aufteilung des Bilanzpostens Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zusätzlich in den Bilanzposten Fertige Erzeugnisse und Waren. Im Vorjahr wurden die sonstigen Steuern abweichend von § 275 Abs. 2 HGB unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Im aktuellen Geschäftsjahr ist ein gesonderter Posten nach dem Ergebnis nach Steuern eingefügt worden, um eine Angleichung an § 275 Abs. 2 HGB vorzunehmen. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren ansonsten unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Aus rechnerischen Gründen können Rundungsdifferenzen auftreten. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer (fünf Jahre) um planmäßige Abschreibungen linear pro rata temporis vermindert. Soweit am Bilanzstichtag dauerhaft ein niedrigerer Wert beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Wertaufholungen werden vorgenommen, sofern die Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauern der einzelnen Anlagenklassen liegen in folgenden Bandbreiten:
Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Soweit am Bilanzstichtag dauerhaft ein niedrigerer Wert beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Wertaufholungen werden vorgenommen, sofern die Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Zuschreibungen werden vorgenommen, soweit die Gründe für vorgenommene Abwertungen entfallen sind. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag aktiviert. Die nicht abgerechneten Bauten sowie fertige Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. In allen Fällen wird verlustfrei bewertet, d. h. es werden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Erhaltene Anzahlungen wurden gemäß § 13b UStG netto, ohne Berücksichtigung der Umsatzsteuer, passiviert. Der Ausweis erfolgt gemäß § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen unter den Vorräten. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge auf den um die Umsatzsteuer und Einzelwertberichtigungen gekürzten Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der „Richttafeln 2018 G“ von Prof. Dr. Klaus Heubeck - Lizenz Heubeck-Richttafeln-GmbH ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen wurden berücksichtigt. Es wurde eine geschlechts- und altersspezifische Fluktuation zugrunde gelegt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) werden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nennwert angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben (Aktiva) bzw. Einnahmen (Passiva) vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
* Umrechnungskurs zum Stichtag 1:35,80379; lt. vorläufigem Abschluss zum 31.12.2024. ** Umrechnungskurs zum Stichtag 1:4,22922; lt. vorläufigem Abschluss zum 31.12.2024. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Zum Bilanzstichtag bestehen keine Forderungen mit einer Fälligkeit über einem Jahr. Eigenkapital Das Eigenkapital beträgt 3.785 TEUR (Vj. 3.785 TEUR). Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurden die folgenden Parameter verwendet:
Der Differenzbetrag zwischen 10 und 7 Jahren Durchschnittszins wäre ausschüttungsgesperrt. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Der Differenzbetrag zwischen den Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände und dem beizulegenden Zeitwert der Vermögensgegenstände wäre ausschüttungsgesperrt, es bestehen jedoch ausreichend freie Rücklagen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für die folgenden Sachverhalte gebildet:
Folgende Parameter wurden bei der Berechnung der Jubiläumsverpflichtungen zugrunde gelegt:
Verbindlichkeiten
Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Fälligkeit von über einem Jahr. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Ertragsrealisation erfolgt im Zeitpunkt der Leistungserbringung. Hierbei kommt es auf den Übergang der Preisgefahr (Gefahrenübergang) an, der sich in der Regel nach den vereinbarten internationalen Handelsklauseln (sog. Incoterms) richtet. Nach der „Completed-Contract-Methode“ sind Umsatzerlöse bei Leistungsbeziehungen, deren Abwicklung sich über einen längeren Zeitraum erstreckt und bei denen der Gesamtauftrag nicht in Teilabnahmen unterteilt ist, grundsätzlich erst ab dem Zeitpunkt der Übergabe des Gesamtwerks und der erfolgten Abnahme durch den Auftraggeber zu erfassen. Bis zur Abnahme werden die der Leistungserstellung zuzurechnenden Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten als unfertige Erzeugnisse/Leistungen im Vorratsvermögen aktiviert. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 132 TEUR (Vj. 198 TEUR). Des Weiteren beinhalten die sonstigen betrieblichen Erträge einen Gewinn aus der Veräußerung der operativen Liegenschaft in Höhe von 5.454 TEUR, welcher einen außergewöhnlichen Ertrag im Geschäftsjahr darstellt. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vorjahr sonstige Steuern in Höhe von 38 TEUR enthalten. Des Weiteren beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im aktuellen Geschäftsjahr Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 30 TEUR (Vj. 5 TEUR). Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von 23 TEUR (Vj. 24 TEUR). V. Sonstige AngabenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Einzelnen die folgenden Sachverhalte:
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2025 und 2029. Der Vorteil dieser außerbilanziellen Geschäfte liegt in der Flexibilität durch die zeitliche Befristung bzw. Kündbarkeit derartiger Verträge. Ebenso ist der Abfluss liquider Mittel bzw. die Kapitalbindung insbesondere bei Immobilien wesentlich geringer. Die Risiken bei derartigen Verträgen liegen in der Mindestlaufzeit eventuell ungünstiger Verträge, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen Es bestehen Geschäftsbeziehungen mit verbundenen Unternehmen zu marktüblichen Konditionen, die in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogen werden. Geschäftsführung Thomas Heubel, technischer Geschäftsführer Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung werden unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr wurden 7 TEUR (Vj. 7 TEUR) für das Honorar des Abschlussprüfers zuzüglich Auslagen und Nebenkosten aufgewendet. Das Honorar entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den die BBV Systems GmbH einbezogen wird, ist die Implenia AG, Opfikon/Schweiz. Der Konzernabschluss der Implenia AG wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt, der auf der Publikationsseite der Implenia AG unter „https://implenia.com/investoren/geschaeftsbericht/2024“ veröffentlicht ist. Ergebnisverwendung/ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages von der Implenia Specialties GmbH übernommen. Eine entsprechende Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen ist erfasst.
Bobenheim-Roxheim, den 7. November 2025 Thomas Heubel Entwicklung des Anlagevermögens 2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BBV Systems GmbH, Bobenheim-Roxheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BBV Systems GmbH, Bobenheim-Roxheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BBV Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 7. November 2025 PricewaterhouseCoopers GmbH Dr. Martin Nicklis, Wirtschaftsprüfer ppa. Johann Horz, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde am12. November 2025 festgestellt. |
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BBV Systems GmbH
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Industriestraße 98
67240 Bobenheim-Roxheim - Commercial register
- HRB 60885, Ludwigshafen a.Rhein (Ludwigshafen)
- Registration date
- February 7, 1994
- Industry
-
Ingenieurbüros für Tragwerksplanung
Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen - Registered capital
- 520,000.00 EUR
- Representation rules
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so ist jeder Geschäftsführer gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer oder gemeinsam mit einem Prokuristen zur Vertretung der Gesellschaft berechtigt.
- Purpose
- Entwicklung von Spannverfahren und Erdankersystemen sowie die Planung und Ausführung von Vorspannarbeiten, Erd- und Felsankern, Bauwerksuntersuchungen und - sanierungen sowie das Heben, Senken und Bewegen von Bauwerken.
Financials
Balance sheet
- Current Assets 96,0 % 23,53 Mio
- Fixed Assets 3,5 % 848,5 k
- Prepaid Expenses 0,5 % 133,9 k
- Liabilities 65,3 % 16,00 Mio
- Provisions 19,3 % 4,72 Mio
- Equity 15,4 % 3,79 Mio
Balance sheet data available for 15 earlier fiscal years.
Profit & loss
- Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags übernommener Verlust/Gewinn 95,2 % 4,76 Mio
- On intangible assets and property, plant, and equipment 4,8 % −242,3 k
- Personnel expenses 64,9 % −9,05 Mio
- Other operating expenses 32,6 % −4,55 Mio
- Interest and similar expenses 2,0 % −284,6 k
- Other taxes 0,4 % −54,3 k
- Gross profit 9,42 Mio
- Result after taxes −4,71 Mio
- Annual net profit/loss 0
P&L data available for 14 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Henning Schrewe
since 2026 Managing Director
-
Oliver Röhl
since 2005 Managing Director
-
Brigitte Reitz
since 2023 Procura
-
Jonas Heidenreich
since 2022 Procura
-
Katrin Schwab
since 2022 Procura
-
Sebastian Lüer
since 2022 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
- Implenia Specialties GmbH DEU 100.0 % 520k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
The ultimate beneficial owners behind these holdings could not be conclusively identified.
History
- 2026
-
21.04.
Exit of positionThomas Heubel · Managing Director
-
21.04.
Member entryHenning Schrewe · Managing Director
-
26.02.
Exit of positionChristian Linden · Procura
- 2025
-
23.10.
Exit of positionTorsten Voigt · Procura
-
23.10.
Exit of positionKerstin Ute Brems · Procura
- 2024
-
28.11.
Member entryChristian Linden · Procura
-
30.07.
Member entryT****** V**** · Procura
- 2023
-
18.01.
Correction of personal dataK****** B**** · Procura
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2025 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2024 | Jahresabschluss | Published | Read full text |
| 2023 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2022 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2021 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
2024 Jahresabschluss Full text
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-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
- In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
-
Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for BBV Systems GmbH. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: 793a0c876269848450d96434d4772301",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
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{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
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